-
TECHNISCHES GEBIET
-
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kleintierfalle und ein Kleintierfallensystem zum Überwachen einer Mehrzahl von Kleintierfallen. Ferner betrifft sie ein Verfahren zum Betreiben einer Kleintierfalle.
-
Technischer Hintergrund
-
Kleintierfallen sind grundsätzlich bekannt und dienen beispielsweise dazu, Lager, Geschäfte, Keller, Fabriken, Restaurants usw. frei von Ungeziefer oder unerwünschten Kleintieren zu halten. Ein solcher Schutz vor Ungeziefer oder unerwünschten Kleintieren ist oder kann aus hygienischen Gründen und/oder aus Gründen der Eindämmung und Verhinderung der Ausbreitung von Krankheitserregern gesetzlich vorgeschrieben sein.
-
Herkömmliche Kleintierfallen führen zu einem ausreichenden Schutz vor Ungeziefer oder unerwünschten Kleintieren, aber diese herkömmlichen Kleintierfallen sind anfällig für falsches Auslösen und falsche Identifizierung von gefangenen Kleintieren. Daher müssen herkömmliche Kleintierfallen in hoher Häufigkeit gesteuert/überprüft werden, was zu einer hohen Menge an gebrauchter Arbeitskraft und Arbeitszeit führt, nur um den Schutz vor Ungeziefer oder unerwünschten Kleintieren aufrechtzuerhalten. Darüber hinaus gibt es Vorschriften darüber, wann das Kleintier entfernt werden soll oder aus hygienischen Gründen (verfallene tote Tiere).
-
Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Kleintierfalle bereitzustellen, die die Anzahl an falschen Auslösern und falscher Identifizierung von gefangenen Kleintieren signifikant reduziert, um die gebrauchte Arbeitskraft und Arbeitszeit zum Aufrechterhalten des Schutzes vor Ungeziefer oder unerwünschten Kleintieren zu reduzieren.
-
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der unabhängigen Ansprüche gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
-
KURZDARSTELLUNG DER ERFINDUNG
-
In einem Aspekt der Erfindung wird eine Kleintierfalle vorgestellt. Die Kleintierfalle umfasst mindestens ein Fallenelement; mindestens eine erste Identifikationsvorrichtung zum Bereitstellen eines ersten Kleintieridentifikationssignals; eine zweite Identifikationsvorrichtung zum Bereitstellen eines zweiten Kleintieridentifikationssignals; wobei die mindestens eine erste Identifikationsvorrichtung und die zweite Identifikationsvorrichtung voneinander verschieden sind; eine Steuereinheit zum Identifizieren durch das erste Kleintieridentifikationssignal und das zweite Kleintieridentifikationssignal, ob das mindestens eine Fallenelement ein kleines Tier gefangen hat, und zum Bereitstellen eines Fallenstatussignals; und mindestens eine Energiequelle zum Bereitstellen von Energie an mindestens eine der zweiten Identifikationsvorrichtung und der Steuereinheit.
-
In einer bevorzugten Lösung kann die Kleintierfalle ein Fallengehäuse mit mindestens einer Fallenöffnung beinhalten; wobei das Fallenelement innerhalb des Fallengehäuses angeordnet sein kann, wobei das mindestens eine Fallenelement vorzugsweise über die mindestens eine Fallenöffnung zugänglich ist.
-
In einer bevorzugten Lösung kann die Kleintierfalle das erste Kleintieridentifikationssignal als Aufwecken für die Steuerung verwenden. Die erste Identifikationsvorrichtung kann ihren Impuls selbst erzeugen und der Impuls wird zum Aufwecken der Steuerung verwendet. Auch ist der zweite Kleintiersensor oder die zweite Identifikationsvorrichtung nicht direkt mit der Stromquelle verbunden, sondern das dielektrische Feld zur Erde wird gemessen. Somit misst die Steuerung eine Änderung der Spannung und erzeugt basierend darauf das zweite Kleintieridentifikationssignal.
-
Kleine Tiere repräsentieren jedes Tier, insbesondere Säugetiere, die von der Öffentlichkeit als Schädlinge identifiziert werden. Zum Beispiel kann ein kleines Tier eine Maus, eine Ratte oder ein Nagetier sein, ist aber nicht darauf beschränkt.
-
Die Kleintierfalle kann jede Falle zum Fangen und/oder Neutralisieren von kleinen Tieren repräsentieren. Zum Beispiel kann eine Kleintierfalle eine Mausfalle oder eine Rattenfalle sein, ist aber nicht darauf beschränkt. Die Kleintierfalle kann jede mechanische, elektronische und/oder biologische Falle sein, ist aber nicht darauf beschränkt. Die Kleintierfalle umfasst ein Fallengehäuse, mindestens ein Fallenelement, mindestens eine erste Identifikationsvorrichtung, eine zweite Identifikationsvorrichtung, eine Steuereinheit und mindestens eine Energiequelle, ist aber nicht darauf beschränkt. Zusätzlich umfasst die Kleintierfalle mindestens ein Fallenelement, das eine Statusidentifikationsvorrichtung auslöst, und/oder mindestens eine dritte Identifikationsvorrichtung.
-
Das Fallengehäuse kann jedes Gehäuse oder eine Umhüllung der Kleintierfalle repräsentieren. Das Fallengehäuse kann aus Kunststoff oder Metall bereitgestellt, insbesondere hergestellt, sein, ist aber nicht darauf beschränkt. Der Kunststoff kann ein nicht transparenter, transparenter oder halbtransparenter Kunststoff sein. Zum Beispiel kann das Fallengehäuse aus Kunststoff oder Aluminium sein, ist aber nicht darauf beschränkt. Das Fallengehäuse kann ein Rechteck, Quadrat, Dreieck von polygonaler Form sein, ist aber nicht darauf beschränkt. Das Fallengehäuse kann ein einteiliges Gehäuse sein. Alternativ kann das Fallengehäuse ein mehrteiliges Gehäuse sein. Zum Beispiel kann das Fallengehäuse einen Fallengehäuseboden und einen Fallengehäusedeckel bzw. -deckel umfassen, ist aber nicht darauf beschränkt. Das mehrteilige Gehäuse kann lösbar, z. B. durch einen Bolzen, oder dauerhaft aneinander befestigt sein. Jeder Teil des mehrteiligen Gehäuses kann aus dem gleichen Material hergestellt sein. Das Fallengehäuse umfasst mindestens eine Fallenöffnung, die zum Bereitstellen von Zugang zu dem Fallenelement konfiguriert ist. Das Fallengehäuse kann eine untere Fläche, eine obere Fläche und mindestens drei Seitenwände umfassen, wobei die untere Fläche, eine obere Fläche parallel zueinander sind. Das Fallengehäuse kann eine längliche Form wie ein Tunnel mit zwei Eingängen aufweisen, die einander gegenüberliegen. Der Fallengehäusedeckel könnte gekrümmt oder gewölbt sein.
-
Die Fallenöffnung kann jede Öffnung in dem Fallengehäuse repräsentieren, die derart bemessen ist, dass mindestens der Kopf oder der gesamte Körper des kleinen Tiers in die Fallenöffnung eintreten kann. Zum Beispiel weist die Fallenöffnung eine Fläche von 15 bis 100 cm2, vorzugsweise 50 cm2, auf, ist aber nicht darauf beschränkt. Die Fallenöffnung kann ein Oval, ein Rund, ein Quadrat, ein Rechteck oder eine polygonale Form aufweisen, ist aber nicht darauf beschränkt. Die Fallenöffnung kann in mindestens einer Seitenwand des Fallengehäuses angeordnet sein, ist aber nicht darauf beschränkt.
-
Das Fallenelement kann jedes Element der Tierfalle repräsentieren, das zum Fangen, Fangen, Fallen oder Neutralisieren, d. h. Steuern/Töten, eines kleinen Tiers konfiguriert ist. Zum Beispiel umfasst das Fallenelement eine Neutralisierungsvorrichtung zum Fangen, Fangen und/oder Neutralisieren eines kleinen Tiers und eine Auslösevorrichtung zum Auslösen der Neutralisierungsvorrichtung. Zum Beispiel kann die Neutralisierungsvorrichtung eine Klammer sein, wie sie in herkömmlichen bekannten Mausfallfallen verwendet wird. Die Klammer kann durch eine Feder aus einer Ruheposition in eine Auslöseposition vorgespannt sein. Die Klammer kann manuell durch den Benutzer der Kleintierfalle oder automatisch durch eine elektronische oder mechanische Klammervorspannvorrichtung vorgespannt sein. Die Klammer kann durch die Auslösevorrichtung in einer Auslöseposition gehalten werden. Die Klammer kann aus Metall sein, das z. B. eine Abdeckung aus Kunststoff aufweist. Alternativ kann die Neutralisierungsvorrichtung ein Käfig, eine Gaskammer, eine Giftinjektionskammer, eine elektrische Stoßbereitstellungseinheit, eine unverlierbare Bolzenpistole sein, ist aber nicht darauf beschränkt. Die Auslösevorrichtung kann als ein Gewichtssensor ausgelegt sein oder konfiguriert sein, der auslöst, wenn ein Gewicht überschritten wird, oder als eine Lichtschranke, die auslöst, wenn eine Lichtschranke gebrochen wird, oder als ein Temperatursensor, der auslöst, wenn eine Schwellentemperatur überschritten wird, oder als ein Bewegungssensor, der auslöst, wenn eine Bewegung vorliegt, oder als ein Berührungssensor, der auslöst, wenn er mechanisch berührt wird, oder als ein lichtempfindliches Element, das auslöst, wenn sich das Licht ändert, oder eine Kombination davon. Mit anderen Worten verhindert die Auslösevorrichtung eine Bewegung, insbesondere eine schnelle Bewegung, der Klammer aus der Auslöseposition in eine Ruheposition, und wenn die Auslösevorrichtung ausgelöst wird, wird die Bewegung der Klammer freigegeben/freigegeben. In diesem Zusammenhang ist der Begriff „schnell“ breit zu verstehen und repräsentiert eine Bewegung der Klammer aus der Auslöseposition in die Ruheposition in weniger als 1 Sekunde, vorzugsweise weniger als 0,5 Sekunden, mehr bevorzugt weniger als 0,25 Sekunden, mehr bevorzugt 0,1 Sekunden, ist aber nicht darauf beschränkt. Die Ruheposition kann die Position sein, in der die Federkraft der Feder am geringsten ist, wobei die Auslöseposition die Position sein kann, in der die Federkraft der Feder am höchsten ist. Die Auslöseposition und die Ruheposition können sich um mindestens 45 Grad, vorzugsweise 90 Grad, drehen, wobei die Drehung der Klammer in die entgegengesetzte Richtung der Federkraft ist, aber nicht darauf beschränkt ist. Das Fallenelement kann vollständig oder zumindest teilweise innerhalb des Fallengehäuses angeordnet sein, wobei die mindestens eine Fallenöffnung Zugang zu dem Fallenelement bereitstellt. Das Fallenelement kann ferner eine Ködervorrichtung umfassen, in der ein Köder bereitgestellt bzw. angeordnet ist. Die Ködervorrichtung kann an oder auf der Auslösevorrichtung angeordnet sein, ist aber nicht darauf beschränkt.
-
Die Identifikationsvorrichtung, insbesondere die erste, zweite und dritte Identifikationsvorrichtung, kann jede elektrische oder elektronische Vorrichtung repräsentieren, die in der Lage bzw. konfiguriert ist, ein kleines Tier in der Kleintierfalle auf elektronische Weise bzw. unter Verwendung elektronischer Mittel zu identifizieren bzw. zu messen. Zum Beispiel kann die Identifikation von kleinen Tieren in der Kleintierfalle unter Verwendung von mindestens einem von einem kapazitiven Sensor, einem Vibrationssensor oder einem Infrarotsensor, Piezosensor, bereitgestellt werden, ist aber nicht darauf beschränkt. Vorzugsweise könnte eine Kombination von mindestens zwei von dem kapazitiven Sensor, dem Vibrationssensor oder dem Infrarotsensor und einem Piezosensor oder einer anderen Kombination verwendet werden.
-
Die Identifikationsvorrichtung kann ferner in der Lage bzw. konfiguriert sein, ein Kleintieridentifikationssignal bereitzustellen/zu erzeugen. Das Kleintieridentifikationssignal kann jedes Signal oder Daten repräsentieren, die angeben, dass ein kleines Tier in der Kleintierfalle identifiziert wurde. Zum Beispiel kann das Kleintieridentifikationssignal „JA“ oder „NEIN“, „1“ oder „0“ „kleines Tier gefangen“ oder „kleines Tier nicht gefangen“, „blockiert“ oder „nicht blockiert“ sein, z. B. könnte es 0 V oder 3,3 V sein, ist aber nicht darauf beschränkt.
-
In der vorliegenden Erfindung können zwei oder drei verschiedene Identifikationsvorrichtungen (Sensoren) in der Kleintierfalle enthalten sein. Insbesondere können die mindestens eine erste Identifikationsvorrichtung, die zweite Identifikationsvorrichtung und/oder die mindestens eine dritte Identifikationsvorrichtung voneinander verschieden sein, d. h. sie messen verschiedene physikalische Parameter. Zum Beispiel kann die mindestens eine zweite Identifikationsvorrichtung ein kapazitiver Sensor sein, die erste Identifikationsvorrichtung kann ein Vibrationssensor, insbesondere Piezosensor, sein und die mindestens eine dritte Identifikationsvorrichtung kann ein Infrarotsensor, insbesondere ein pyroelektrischer Infrarotsensor, PIR-Sensor, sein. Mit anderen Worten verwendet jede der Identifikationsvorrichtungen verschiedene Erfassungsverfahren und Verläufe von verschiedenen Erfassungsparametern. Relevante Parameter können die Vibration der Kleintierfalle und/oder die Temperatur sein, sind aber nicht darauf beschränkt. Wenn die mindestens eine erste Identifikationsvorrichtung, die zweite Identifikationsvorrichtung und die mindestens eine dritte Identifikationsvorrichtung voneinander verschieden sind, können die bereitgestellten Kleintieridentifikationssignale, die von jeder der ersten, zweiten und dritten Identifikationsvorrichtung bereitgestellt werden, auch voneinander verschieden sein. Zum Beispiel kann die mindestens eine zweite Identifikationsvorrichtung Kapazitätswerte umfassen und die mindestens eine dritte Identifikationsvorrichtung kann Temperaturwerte umfassen, aber die erste Identifikationsvorrichtung kann einen Bewegungs-/Vibrationswert umfassen.
-
Die mindestens eine erste Identifikationsvorrichtung, die zweite Identifikationsvorrichtung und/oder die mindestens eine dritte Identifikationsvorrichtung können direkt oder indirekt kommunikativ drahtgebunden oder drahtlos mit der Steuereinheit und/oder der Energiequelle gekoppelt sein, sind aber nicht darauf beschränkt. Die mindestens eine erste Identifikationsvorrichtung, die mindestens eine dritte Identifikationsvorrichtung und/oder die zweite Identifikationsvorrichtung können sich in einem Identifikationsvorrichtungsgehäuse befinden oder darin angeordnet sein, d. h. vollständig oder zumindest teilweise.
-
Das Identifikationsvorrichtungsgehäuse kann jedes Gehäuse repräsentieren, das nur die mindestens eine erste Identifikationsvorrichtung, die zweite Identifikationsvorrichtung und/oder mindestens eine dritte Identifikationsvorrichtung enthält. Das Identifikationsvorrichtungsgehäuse kann von dem Fallengehäuse getrennt sein. Das Identifikationsvorrichtungsgehäuse kann an einer oberen Fläche und/oder unteren Fläche des Fallengehäuses angebracht sein. Das Identifikationsvorrichtungsgehäuse kann fest, d. h. dauerhaft, oder lösbar, z. B. durch einen Bolzen oder Clip, an dem Fallengehäuse angeordnet sein. Da das Identifikationsvorrichtungsgehäuse an der oberen Fläche und/oder unteren Fläche des Fallengehäuses angeordnet sein kann, können die mindestens eine erste Identifikationsvorrichtung, die mindestens eine dritte Identifikationsvorrichtung und/oder die mindestens eine zweite Identifikationsvorrichtung unter und/oder über dem Fallengehäuse angeordnet sein. Das Identifikationsvorrichtungsgehäuse kann ein einteiliges Gehäuse oder ein mehrteiliges Gehäuse sein. Das Identifikationsvorrichtungsgehäuse kann die obere Fläche und/oder untere Fläche des Fallengehäuses vollständig bedecken, ist aber nicht darauf beschränkt. Das Identifikationsvorrichtungsgehäuse kann ein Steuereinheitsgehäusemontageelement umfassen, an dem nur das Steuereinheitsgehäuse montiert/befestigt ist. Das Identifikationsvorrichtungsgehäuse kann eine Aussparung umfassen, in der die mindestens eine erste Identifikationsvorrichtung, die mindestens eine dritte Identifikationsvorrichtung und/oder die zweite Identifikationsvorrichtung vollständig oder teilweise angeordnet sind. Zusätzlich können die mindestens eine erste Identifikationsvorrichtung, die mindestens eine dritte Identifikationsvorrichtung und/oder die zweite Identifikationsvorrichtung direkt unter und/oder über dem mindestens einen Fallenelement angeordnet sein. Zum Beispiel können die mindestens eine erste Identifikationsvorrichtung und die mindestens eine dritte Identifikationsvorrichtung unter dem Fallenelement angeordnet sein und die zweite Identifikationsvorrichtung kann über dem Fallenelement angeordnet sein, ist aber nicht darauf beschränkt. Das Identifikationsvorrichtungsgehäuse kann aus Kunststoff oder Metall bereitgestellt, insbesondere hergestellt, sein, ist aber nicht darauf beschränkt. Zum Beispiel kann das Identifikationsvorrichtungsgehäuse aus Aluminium sein, ist aber nicht darauf beschränkt. Das Identifikationsvorrichtungsgehäuse kann aus dem gleichen Material wie das Fallengehäuse hergestellt sein, ist aber nicht darauf beschränkt. Die mindestens eine erste Identifikationsvorrichtung, die mindestens eine zweite Identifikationsvorrichtung und/oder die dritte Identifikationsvorrichtung können auf oder innerhalb einer Leiterplatte, PCB, angeordnet sein. Zum Beispiel sind die mindestens eine erste Identifikationsvorrichtung, die mindestens eine dritte Identifikationsvorrichtung und/oder die zweite Identifikationsvorrichtung auf jeweiligen getrennten Leiterplatten angeordnet, wobei die getrennten Leiterplatten direkt oder indirekt elektrisch miteinander verbunden sind. Alternativ sind die mindestens eine erste Identifikationsvorrichtung, die mindestens eine dritte Identifikationsvorrichtung und/oder die zweite Identifikationsvorrichtung auf derselben Leiterplatte angeordnet oder in derselben Leiterplatte enthalten. Die Leiterplatte kann einen Leiterplattenanschluss umfassen, der die Leiterplatte elektrisch mit der Steuereinheit verbindet. Der Leiterplattenanschluss kann in dem Steuereinheitsgehäusemontageelement angeordnet sein, ist aber nicht darauf beschränkt. Die Leiterplatte kann ferner einen Auslösestatusidentifikationsvorrichtungsanschluss umfassen, der die Leiterplatte elektrisch mit der Auslösestatusidentifikationsvorrichtung verbindet.
-
Die Auslösestatusidentifikationsvorrichtung kann jede Vorrichtung repräsentieren, die zum Identifizieren eines Fallenelementauslösestatus des Fallenelements konfiguriert ist. Der Fallenelementauslösestatus kann „blockiert“ oder „nicht blockiert“ oder „1“ oder „0“ oder 0 V oder 3,3 V sein, ist aber nicht darauf beschränkt. Die Auslösestatusidentifikationsvorrichtung kann ferner zum Bereitstellen eines Fallenelementauslösestatussignals konfiguriert sein. Zum Beispiel kann das Fallenelementauslösestatussignal „JA“ oder „NEIN“, „1“ oder „0“ „kleines Tier gefangen“ oder „kleines Tier nicht gefangen“, „blockiert“ oder „nicht blockiert“ sein, ist aber nicht darauf beschränkt. Die Auslösestatusidentifikationsvorrichtung kann direkt oder indirekt drahtgebunden oder drahtlos kommunikativ mit der Steuereinheit und der Energiequelle gekoppelt sein. Die Auslösestatusidentifikationsvorrichtung kann mindestens einen Fallenelementauslösestatusidentifikationssensor umfassen oder daraus bestehen, der an oder innerhalb eines Auslösestatusidentifikationssensorhalteelements angeordnet ist. Das Auslösestatusidentifikationssensorhalteelement kann aus Kunststoff oder Metall bereitgestellt, insbesondere hergestellt, sein, ist aber nicht darauf beschränkt. Zum Beispiel kann das Auslösestatusidentifikationssensorhalteelement aus Aluminium sein, ist aber nicht darauf beschränkt. Das Auslösestatusidentifikationssensorhalteelement kann aus dem gleichen Material wie das Fallengehäuse und/oder das Identifikationsvorrichtungsgehäuse hergestellt sein. Das Auslösestatusidentifikationssensorhalteelement kann durch eine Fallenelementauslösestatusidentifikationsvorrichtungshalteelementbefestigungsstruktur an der Fallengehäusebasis angeordnet bzw. befestigt oder montiert sein, ist aber nicht darauf beschränkt. Der mindestens eine Fallenelementauslösestatusidentifikationssensor kann lösbar, z. B. durch einen Bolzen, oder fest an dem Auslösestatusidentifikationssensorhalteelement angebracht sein.
-
Die Steuereinheit kann jede Einheit repräsentieren, die zum Identifizieren durch das erste Kleintieridentifikationssignal, das zweite Kleintieridentifikationssignal, das dritte Kleintieridentifikationssignal und/oder das Fallenelementauslösestatussignal konfiguriert ist, wenn das mindestens eine Fallenelement ein kleines Tier gefangen hat. Die Steuereinheit kann eine erste Empfangseinheit zum Empfangen des ersten Kleintieridentifikationssignals, eine zweite Empfangseinheit zum Empfangen des zweiten Kleintieridentifikationssignals, eine dritte Empfangseinheit zum Empfangen des dritten Kleintieridentifikationssignals und/oder eine vierte Empfangseinheit zum Empfangen des Fallenelementauslösestatussignals beinhalten. Ferner kann die Steuereinheit einen Prozessor bzw. eine Mikrorecheneinheit, MCU, umfassen, die die empfangenen Signale zum Bereitstellen/Bestimmen eines Fallenstatussignals verarbeitet. Das Fallenstatussignal kann jedes Signal oder Daten sein, die den Status der Kleintierfalle angeben, d. h., ob das mindestens eine Fallenelement ein kleines Tier gefangen hat oder nicht. Zum Beispiel kann das Fallenstatussignal „voll“ oder „leer“, „JA“ oder „NEIN“, „1“ oder „0“ „kleines Tier gefangen“ oder „kleines Tier nicht gefangen“, „blockiert“ oder „nicht blockiert“ sein, ist aber nicht darauf beschränkt. Beispielhaft kann das Fallenstatussignal auf „1“ gesetzt werden, wenn eines oder mehrere des ersten Kleintieridentifikationssignals, des zweiten Kleintieridentifikationssignals und/oder des dritten Kleintieridentifikationssignals ein kleines Tier identifiziert haben und das Fallenelementauslösestatussignal eine Änderung des Status des Auslösestatus des Fallenelements identifiziert hat. Andernfalls kann das Fallenstatussignal auf „0“ gesetzt werden. Alternativ kann das Fallenstatussignal jedes Signal oder Daten sein, die den Status der Kleintierfalle angeben, d. h., ob das mindestens eine Fallenelement ein kleines Tier gefangen hat oder nicht, durch separates Präsentieren, Beinhalten oder Bereitstellen des ersten Kleintieridentifikationssignals, des zweiten Kleintieridentifikationssignals, des dritten Kleintieridentifikationssignals und/oder des Fallenelementauslösestatussignals. Zum Beispiel kann das Fallenstatussignal [erstes Kleintieridentifikationssignal, das zweite Kleintieridentifikationssignal, das dritte Kleintieridentifikationssignal und das Fallenelementauslösestatussignal] sein. Daher kann, wenn die Kleintierfalle ein kleines Tier gefangen hat, das Fallenstatussignal [1, 1, 1, 1] sein, ist aber nicht darauf beschränkt.
-
Die Steuereinheit kann ferner eine Speichereinheit zum Speichern der empfangenen Signale umfassen. Die Steuereinheit kann ferner eine Identifikations- oder eine Anzeigevorrichtung und/oder Kommunikationsvorrichtung beinhalten. Die Anzeigevorrichtung kann jede Vorrichtung repräsentieren, die zum Anzeigen des Fallenstatussignals für den Benutzer der Kleintierfalle konfiguriert ist. Zum Beispiel kann die Anzeigevorrichtung eine einzelne Leuchtdiode, LED, eine Vielzahl von Leuchtdioden, LEDs, eine Anzeige/ein Bildschirm oder ein Touchscreen sein, ist aber nicht darauf beschränkt. Zum Beispiel kann die Anzeigevorrichtung zum Empfangen einer Eingabe von dem Benutzer der Kleintierfalle konfiguriert sein und ist auch zum Bereitstellen der Benutzereingabe für die Steuereinheit konfiguriert. Zum Beispiel kann die Farbe der LED rot, grün und/oder orange sein, ist aber nicht darauf beschränkt. Die Anzahl von Leuchtdioden, LEDs, kann der Anzahl von separaten Signalen entsprechen, d. h. dem ersten Kleintieridentifikationssignal, dem zweiten Kleintieridentifikationssignal, dem dritten Kleintieridentifikationssignal und/oder dem Fallenelementauslösestatussignal, die durch die Steuereinheit zum Bestimmen, ob das mindestens eine Fallenelement 130 ein kleines Tier gefangen hat, und zum Bereitstellen eines Fallenstatussignals basierend auf der Bestimmung verarbeitet werden. Zum Beispiel kann die Anzeigevorrichtung drei Leuchtdioden, LEDs, beinhalten - eine grüne, eine rote, eine orange. Die grüne kann leuchten, wenn das Fallenstatussignal [0, 0, 0, 0] sein kann, d. h. wenn keines der Signale einen Fang eines kleinen Tiers anzeigt. Daher kann die grüne LED jeweils anzeigen, dass die Kleintierfalle handlungsbereit ist. Die orange kann leuchten, wenn das Fallenstatussignal z. B. [1, 0, 0, 0] sein kann, d. h. wenn mindestens eines, aber nicht alle der Signale einen Fang eines kleinen Tiers anzeigen. Daher kann die orange LED jeweils anzeigen, dass die Kleintierfalle durch den Benutzer gesteuert bzw. überprüft werden muss. Die rote kann leuchten, wenn das Fallenstatussignal [1, 1, 1, 1] sein kann, d. h. wenn alle Signale einen Fang eines kleinen Tiers anzeigen. Daher kann die rote LED jeweils anzeigen, dass die Kleintierfalle ein kleines Tier gefangen hat. Ferner kann die Anzeigeeinheit eine Kommunikationseinheit sein, die das Fallenstatussignal an eine mobile Vorrichtung, z. B. ein Mobiltelefon, des Benutzers überträgt.
-
Die Steuereinheit kann ferner einen Zeitgeber umfassen und/oder kann mit einer Benutzereingabetaste verbunden sein. Der Zeitgeber kann jede Einheit repräsentieren, die eine Handlung der Steuereinheit auslöst, wenn eine voreingestellte Zeit abgelaufen ist. Die voreingestellte Zeit kann durch den Benutzer frei schließbar und einstellbar sein oder durch den Hersteller vorausgewählt sein. Die Benutzereingabetaste kann jede Taste repräsentieren, mit der der Benutzer eine Handlung der Steuereinheit auslösen kann. Zum Beispiel kann die Benutzereingabetaste ein Ein-/Ausschalter sein, ist aber nicht darauf beschränkt.
-
Die Kommunikationsvorrichtung kann jede Vorrichtung repräsentieren, die zum Bereitstellen des Fallenstatussignals an eine externe Einheit, insbesondere an eine Kleintierfallenüberwachungsvorrichtung, konfiguriert ist, ist aber nicht darauf beschränkt. Die Kommunikationsvorrichtung kann zum Bereitstellen des Fallenstatussignals an eine Mehrzahl von externen Einheiten, insbesondere an eine Mehrzahl von Kleintierfallenüberwachungsvorrichtungen bzw. eine Mehrzahl von Empfängereinheiten einer Kleintierfallenüberwachungsvorrichtung, konfiguriert sein.
-
Die Kommunikationsvorrichtung kann LoRA WAN, Wifi, NF, NB-IOT oder Funk zum Kommunizieren mit der externen Einheit, insbesondere an eine Kleintierfallenüberwachungsvorrichtung, verwenden, ist aber nicht darauf beschränkt. Neben dem Fallenstatussignal kann die Kommunikationsvorrichtung zum Übertragen einer Kleintierfalleninformation an eine Kleintierfallenüberwachungseinheit und/oder eine externe Vorrichtung konfiguriert sein. Zum Beispiel kann die Kleintierfalleninformation den Status, insbesondere den Ladezustand, der Energiequelle beinhalten, ist aber nicht darauf beschränkt.
-
Ferner kann die Steuereinheit ferner zum Steuern der mindestens einen Energiequelle konfiguriert sein. Zum Steuern der Energiequelle kann die Steuereinheit ein Strommanagementsystem umfassen. Zum Beispiel kann die Steuereinheit zum Steuern der Energiequelle derart konfiguriert sein, dass die Energiequelle der mindestens einen dritten Identifizierungsvorrichtung, der mindestens einen zweiten Identifizierungsvorrichtung und/oder der mindestens einen Auslösestatusidentifikationsvorrichtung vorübergehend Energie bereitstellt. Mit anderen Worten kann die Steuereinheit zum Steuern der Energiequelle derart konfiguriert sein, dass sich die Kleintierfalle in einem aktiven Modus und in einem Energiesparmodus (Tiefschlaf) befinden kann. Im aktiven Modus werden der mindestens einen dritten Identifizierungsvorrichtung, der mindestens einen zweiten Identifizierungsvorrichtung, der Steuereinheit und/oder der mindestens einen Auslösestatusidentifikationsvorrichtung Energie bereitgestellt. Im Energiesparmodus werden der Steuereinheit und z. B. einer der mindestens einen dritten Identifizierungsvorrichtung, der mindestens einen zweiten Identifizierungsvorrichtung und der mindestens einen Auslösestatusidentifikationsvorrichtung (d. h. aktiven Vorrichtung) möglicherweise keine Energie bereitgestellt. In diesem Fall kann die Steuereinheit ein Signal/Daten von der einen aktiven Vorrichtung empfangen, wobei die Steuereinheit die Energiequelle steuert, um den Rest der Vorrichtungen der Kleintierfalle zu aktivieren bzw. Energie bereitzustellen. Wenn zum Beispiel die erste Identifizierungsvorrichtung eine Vibration empfängt, die durch ein Auslösen der Kleintierfalle verursacht wird, aktiviert die Steuereinheit die mindestens eine zweite Identifizierungsvorrichtung und/oder die mindestens eine dritte Identifizierungsvorrichtung. Der Energiesparmodus kann durch einen Tiefschlafmodus bereitgestellt werden, ist aber nicht darauf beschränkt. Ferner kann die Steuereinheit basierend auf dem empfangenen Signal/den empfangenen Daten, insbesondere Eigenschaften des Signals/der Daten, in der Lage sein, die Art des gefangenen kleinen Tiers zu bestimmen, ist aber nicht darauf beschränkt. Die Steuereinheit kann innerhalb eines Steuereinheitsgehäuses angeordnet sein. Das Steuereinheitsgehäuse kann ein einteiliges Gehäuse oder ein mehrteiliges Gehäuse sein. Wenn das Steuereinheitsgehäuse ein mehrteiliges Gehäuse ist, kann das Steuereinheitsgehäuse ein Deckelelement und ein Bodenelement umfassen. Beide Elemente können aus dem gleichen Material, z. B. Kunststoff, hergestellt sein, ist aber nicht darauf beschränkt. Das Deckelelement und das Bodenelement sind lösbar, z. B. durch Bolzen, oder dauerhaft miteinander verbunden. Das Steuereinheitsgehäuse kann angrenzend an oder parallel zu einer Seitenwand des Fallengehäuses angeordnet sein. Das Steuereinheitsgehäuse kann lösbar, z. B. durch Bolzen, oder fest nur an dem Identifikationsvorrichtungsgehäuse, insbesondere an einem Steuereinheitsgehäusemontageelement des Identifikationsvorrichtungsgehäuses, angebracht sein. Die Steuereinheit kann direkt oder indirekt drahtgebunden oder drahtlos kommunikativ mit der mindestens einen ersten Identifizierungsvorrichtung, der mindestens einen dritten Identifizierungsvorrichtung, der zweiten Identifizierungsvorrichtung, der mindestens einen Auslösestatusidentifikationsvorrichtung und/oder der Energiequelle gekoppelt sein, ist aber nicht darauf beschränkt.
-
Die Energiequelle kann eine beliebige Einheit sein, die zum Empfangen oder Bereitstellen von Energie, insbesondere elektrischer Energie, Strom oder Strom, an die mindestens eine zweite Identifizierungsvorrichtung, die mindestens eine dritte Identifizierungsvorrichtung, die mindestens eine Auslösestatusidentifikationsvorrichtung und/oder die Steuereinheit konfiguriert ist. Die Energiequelle kann konfiguriert sein, um durch die Steuereinheit gesteuert zu werden. Zum Beispiel kann die Energiequelle eine Buchse zum Aufnehmen eines Steckers, eines Stromkabels mit einem Stecker, einer Batterie, eines drahtlosen Ladeelements, eines Akkumulators und/oder einer photovoltaischen Energiebereitstellungseinheit sein, ist aber nicht darauf beschränkt. Die Energiequelle kann innerhalb oder außerhalb des Steuereinheitsgehäuses, des Identifikationsvorrichtungsgehäuses und/oder des Fallengehäuses angeordnet sein, ist aber nicht darauf beschränkt. Zum Beispiel kann die Energiequelle auf einer Leiterplatte der Steuereinheit angeordnet sein.
-
Durch Identifizieren, ob das Fallenelement ein kleines Tier gefangen hat, basierend auf einer Mehrzahl von unterschiedlichen Signalen, d. h. mindestens drei Signalen, kann eine Kleintierfalle bereitgestellt werden, die die Anzahl an falschen Auslösern und falscher Identifizierung von gefangenen Kleintieren signifikant reduziert, so dass die gebrauchte Arbeitskraft und Arbeitszeit zum Aufrechterhalten des Schutzes vor Ungeziefer oder unerwünschten Kleintieren signifikant reduziert werden kann.
-
In einer Ausführungsform der Kleintierfalle umfasst die Kleintierfalle ferner mindestens eine Auslösestatusidentifikationsvorrichtung zum Identifizieren eines Auslösestatus des mindestens einen Fallenelements und zum Bereitstellen eines Fallenelementauslösestatussignals.
-
In einer Ausführungsform der Kleintierfalle umfasst die Kleintierfalle ferner mindestens eine dritte Identifikationsvorrichtung zum Bereitstellen eines dritten Kleintieridentifikationssignals, wobei sich die mindestens eine dritte Identifikationsvorrichtung von der mindestens einen ersten Identifikationsvorrichtung und der zweiten Identifikationsvorrichtung unterscheidet.
-
In einer Ausführungsform der Kleintierfalle ist die mindestens eine Energiequelle zum Bereitstellen von Energie an die mindestens eine Auslösestatusidentifikationsvorrichtung und/oder die mindestens eine dritte Identifikationsvorrichtung konfiguriert, und/oder wobei die Steuereinheit zum Berücksichtigen des Fallenelementauslösestatussignals und/oder des dritten Kleintieridentifikationssignals zum Identifizieren, ob das mindestens eine Fallenelement ein kleines Tier gefangen hat, und zum Bereitstellen eines Fallenstatussignals konfiguriert ist.
-
In einer Ausführungsform der Kleintierfalle ist die Steuereinheit zum Bereitstellen des Fallenstatussignals basierend auf dem ersten Kleintieridentifikationssignal, dem zweiten ersten Kleintieridentifikationssignal und/oder dem dritten Kleintieridentifikationssignal und dem Fallenelementauslösestatussignal konfiguriert.
-
Durch Berücksichtigen des ersten Kleintieridentifikationssignals, des zweiten ersten Kleintieridentifikationssignals und/oder des dritten Kleintieridentifikationssignals und des Fallenelementauslösestatussignals zum Bereitstellen des Fallenstatussignals kann die Effektivität der Identifizierung eines kleinen Tiers in der Fallenöffnung signifikant verbessert werden.
-
In einer Ausführungsform der Kleintierfalle ist die mindestens eine zweite Identifikationsvorrichtung ein kapazitiver Sensor zum Messen/Erfassen einer Temperaturänderung in der Kleintierfalle, die erste Identifikationsvorrichtung ist ein Vibrationssensor zum Messen/Erfassen einer Vibration in der Kleintierfalle und/oder die mindestens eine dritte Identifikationsvorrichtung ist ein Infrarotsensor zum Messen/Erfassen einer Temperaturänderung in der Kleintierfalle.
-
Durch Verwenden eines kapazitiven Sensors, eines Vibrationssensors und/oder eines Infrarotsensors kann die Effektivität und/oder die Zuverlässigkeit der Identifizierung eines kleinen Tiers in der Fallenöffnung signifikant verbessert werden.
-
In einer Ausführungsform der Kleintierfalle ist die mindestens eine erste Identifikationsvorrichtung in einer Leiterplatte, PCB, enthalten und die zweite Identifikationsvorrichtung und die mindestens eine dritte Identifikationsvorrichtung sind elektrisch mit der Leiterplatte verbunden; oder die zweite Identifikationsvorrichtung ist in einer Leiterplatte, PCB, enthalten und die mindestens eine erste Identifikationsvorrichtung und die mindestens eine dritte Identifikationsvorrichtung sind elektrisch mit der Leiterplatte verbunden; oder die dritte Identifikationsvorrichtung ist in einer Leiterplatte, PCB, enthalten und die mindestens eine erste Identifikationsvorrichtung und die zweite Identifikationsvorrichtung sind elektrisch mit der Leiterplatte verbunden; oder die mindestens eine erste Identifikationsvorrichtung und die zweite Identifikationsvorrichtung sind in einer Leiterplatte, PCB, enthalten und die mindestens eine dritte Identifikationsvorrichtung ist elektrisch mit der Leiterplatte verbunden; oder wobei die mindestens eine erste Identifikationsvorrichtung und die mindestens eine dritte Identifikationsvorrichtung in einer Leiterplatte, PCB, enthalten sind und die zweite Identifikationsvorrichtung ist elektrisch mit der Leiterplatte verbunden; oder die mindestens eine dritte Identifikationsvorrichtung und die zweite Identifikationsvorrichtung sind in einer Leiterplatte, PCB, enthalten und die mindestens eine erste Identifikationsvorrichtung ist elektrisch mit der Leiterplatte verbunden; oder die mindestens eine erste Identifikationsvorrichtung, die mindestens eine dritte Identifikationsvorrichtung und die zweite Identifikationsvorrichtung sind in einer Leiterplatte, PCB, enthalten.
-
Durch Enthalten der mindestens einen ersten Identifikationsvorrichtung, der zweiten Identifikationsvorrichtung und/oder der mindestens einen dritten Identifikationsvorrichtung in einer Leiterplatte kann die Kompatibilität der Kleintierfalle signifikant erhöht werden.
-
In einer Ausführungsform der Kleintierfalle sind die mindestens eine zweite Identifikationsvorrichtung und/oder die mindestens eine dritte Identifikationsvorrichtung unter dem mindestens einen Fallenelement angeordnet oder überlappen dieses mindestens teilweise; und/oder wobei die erste Identifikationsvorrichtung in der Kleintierfalle bereitgestellt ist.
-
Durch Anordnen der mindestens einen zweiten Identifikationsvorrichtung und/oder der mindestens einen dritten Identifikationsvorrichtung unter dem mindestens einen Fallenelement oder Überlappen dieses mindestens teilweise mit dem mindestens einen Fallenelement kann die Effektivität der Identifizierung eines kleinen Tiers in der Fallenöffnung signifikant verbessert werden.
-
In einer Ausführungsform der Kleintierfalle ist die erste Identifikationsvorrichtung zum Empfangen einer Vibration bereitgestellt, die durch ein Auslösen der Kleintierfalle verursacht wird, wobei die mindestens eine zweite Identifikationsvorrichtung und/oder die mindestens eine dritte Identifikationsvorrichtung nur durch die Steuereinheit aktiviert wird, wenn eine Vibration durch die erste Identifikationsvorrichtung detektiert wurde.
-
Durch Aktivieren der mindestens einen zweiten Identifikationsvorrichtung und/oder der mindestens einen dritten Identifikationsvorrichtung durch die Steuereinheit, wenn eine Vibration durch die erste Identifikationsvorrichtung detektiert wurde, kann ein Energiesparmodus bereitgestellt werden. Daher kann die benötigte Energie, verbrauchte Energie und/oder der Energieverbrauch der Kleintierfalle signifikant reduziert werden.
-
In einer Ausführungsform der Kleintierfalle beinhaltet das mindestens eine Fallenelement eine Neutralisierungsvorrichtung zum Neutralisieren eines kleinen Tiers; und eine Auslösevorrichtung zum Auslösen der Neutralisierungsvorrichtung.
-
In einer Ausführungsform der Kleintierfalle ist die Neutralisierungsvorrichtung eine Klammer, die durch eine Feder aus einer Ruheposition in eine Auslöseposition vorgespannt ist und die durch die Auslösevorrichtung in der Auslöseposition gehalten wird und sich zurück in die Ruheposition bewegt, wenn die Auslösevorrichtung ausgelöst wird.
-
In einer Ausführungsform der Kleintierfalle ist die Auslösevorrichtung als ein Gewichtssensor ausgelegt und auslöst, wenn ein Gewicht überschritten wird, oder als eine Lichtschranke ausgelegt ist und auslöst, wenn eine Lichtschranke gebrochen wird, oder als ein Temperatursensor ausgelegt ist und auslöst, wenn eine Schwellentemperatur überschritten wird, oder als ein Bewegungssensor ausgelegt ist und auslöst, wenn eine Bewegung vorliegt, oder als ein Berührungssensor ausgelegt ist und auslöst, wenn er mechanisch berührt wird, oder als ein lichtempfindliches Element ausgelegt ist und auslöst, wenn sich das Licht ändert, oder eine Kombination davon.
-
In einer Ausführungsform der Kleintierfalle sind die mindestens eine erste Identifizierungsvorrichtung, die mindestens eine dritte Identifizierungsvorrichtung und/oder die zweite Identifizierungsvorrichtung in oder an einem Identifizierungsvorrichtungsgehäuse angeordnet, wobei das Identifizierungsvorrichtungsgehäuse an einer oberen Fläche und/oder unteren Fläche des Fallengehäuses angebracht ist und/oder wobei das Identifizierungsvorrichtungsgehäuse die obere Fläche und/oder untere Fläche des Fallengehäuses vollständig bedeckt.
-
Durch Anordnen der mindestens einen ersten Identifizierungsvorrichtung, der mindestens einen dritten Identifizierungsvorrichtung und/oder der zweiten Identifizierungsvorrichtung in einem Identifizierungsvorrichtungsgehäuse an der oberen Fläche oder an der unteren Fläche des Fallengehäuses kann die Kompatibilität der intelligenten Tierfalle erhöht werden. Auch das vollständige Bedecken des Identifizierungsvorrichtungsgehäuses vollständig von der oberen Fläche und/oder unteren Fläche des Fallengehäuses führt zu einer erhöhten Kompatibilität der intelligenten Tierfalle.
-
In einer Ausführungsform der Kleintierfalle sind die mindestens eine erste Identifizierungsvorrichtung, die mindestens eine dritte Identifizierungsvorrichtung und/oder die zweite Identifizierungsvorrichtung unter und/oder über dem mindestens einen Fallenelement in oder an dem Fallengehäuse angeordnet.
-
Durch Anordnen der mindestens einen ersten Identifizierungsvorrichtung, der mindestens einen dritten Identifizierungsvorrichtung und/oder der zweiten Identifizierungsvorrichtung unter und/oder über dem mindestens einen Fallenelement in oder an dem Fallengehäuse kann die Effektivität der Identifizierung eines kleinen Tiers in der Fallenöffnung signifikant verbessert werden.
-
In einer Ausführungsform der Kleintierfalle beinhaltet die Steuereinheit eine Anzeige- und/oder Kommunikationsvorrichtung zum Anzeigen des Fallenstatussignals und/oder zum Bereitstellen des Fallenstatussignals an eine externe Einheit.
-
Durch Beinhalten einer Anzeige- und/oder Kommunikationsvorrichtung in der Steuereinheit kann einem Benutzer der Kleintierfalle oder einem Kleintierfallenüberwachungssystem ein Hinweis auf den Fallenstatus der Kleintierfalle bereitgestellt werden, sodass der Benutzer und der Systemanbieter über den Status der Kleintierfalle informiert werden.
-
In einer Ausführungsform der Kleintierfalle ist die Steuereinheit in einem Steuereinheitsgehäuse angeordnet, wobei das Steuereinheitsgehäuse angrenzend an oder parallel zu einer Seitenwand des Fallengehäuses angeordnet ist, und wobei das Steuereinheitsgehäuse ausschließlich mit dem Identifizierungsvorrichtungsgehäuse gekoppelt ist.
-
Durch Anordnen der Steuereinheit in einem Steuereinheitsgehäuse, das angrenzend an oder parallel zu einer Seitenwand des Fallengehäuses angeordnet ist, kann eine leichte Austauschbarkeit von beschädigten Steuereinheiten bereitgestellt werden.
-
In einer Ausführungsform der Kleintierfalle ist die Steuereinheit ferner zum Steuern der mindestens einen Energiequelle zum vorübergehenden Bereitstellen von Energie für mindestens eine von der zweiten Identifizierungsvorrichtung, der mindestens einen dritten Identifizierungsvorrichtung und/oder der mindestens einen Auslösestatusidentifikationsvorrichtung konfiguriert.
-
Durch vorübergehendes Bereitstellen von Energie für die mindestens eine zweite Identifizierungsvorrichtung, die mindestens eine dritte Identifizierungsvorrichtung und/oder die mindestens eine Auslösestatusidentifikationsvorrichtung durch die von der Steuereinheit gesteuerte Energiequelle kann ein Energiesparmodus bereitgestellt werden. Daher kann die benötigte Energie, verbrauchte Energie und/oder der Energieverbrauch der Kleintierfalle signifikant reduziert werden.
-
In einer Ausführungsform der Kleintierfalle umfasst das mindestens eine Fallenelement zwei Fallenelemente, wobei die mindestens eine Fallenöffnung zwei Fallenöffnungen umfasst, die an gegenüberliegenden Seiten des Fallengehäuses angeordnet sind, wobei das Fallengehäuse als ein Tunnel konfiguriert ist, wobei die Auslösestatusidentifikationsvorrichtung zwischen den zwei Fallenelementen angeordnet ist.
-
In einem weiteren Aspekt wird ein Kleintierfallensystem vorgestellt. Das Kleintierfallensystem umfasst eine Kleintierfallenüberwachungsvorrichtung zum Überwachen mindestens einer Kleintierfalle; mindestens eine Kleintierfalle nach einem der vorhergehenden Ansprüche; wobei die Kleintierfallenüberwachungsvorrichtung eine Empfangseinheit zum Empfangen eines Fallenstatussignals einer Kommunikationsvorrichtung der Steuereinheit beinhaltet und eine Anzeigeeinheit zum Bereitstellen und/oder Anzeigen des empfangenen Fallenstatussignals für mindestens einen Benutzer des Kleintierfallensystems beinhaltet.
-
Die Kleintierfallenüberwachungsvorrichtung kann jede Vorrichtung repräsentieren, die zum Überwachen mindestens einer, insbesondere einer Mehrzahl von Kleintierfallen in dem Kleintierfallensystem konfiguriert ist. Die Kleintierfallenüberwachungsvorrichtung kann eine Empfangseinheit zum Empfangen eines Fallenstatussignals einer Kommunikationsvorrichtung der Steuereinheit umfassen. Neben dem Fallenstatussignal kann die Empfangseinheit zum Empfangen einer Kleintierfalleninformation konfiguriert sein. Zum Beispiel kann die Kleintierfalleninformation den Status, insbesondere den Ladezustand, der Energiequelle beinhalten, ist aber nicht darauf beschränkt. Zusätzlich kann die Kleintierfallenüberwachungsvorrichtung ferner einen Prozessor und eine Anzeigeeinheit zum Bereitstellen und/oder Anzeigen des empfangenen Fallenstatussignals für mindestens einen Benutzer des Kleintierfallensystems umfassen. Zum Beispiel kann die Anzeigeeinheit jeweils mindestens eine Leuchtdiode, LED, oder eine Anzeige beinhalten, ist aber nicht darauf beschränkt. Die Farbe der LED kann rot, grün und/oder orange sein, ist aber nicht darauf beschränkt. Die Anzahl von Leuchtdioden, LEDs, kann der Anzahl von separaten Signalen entsprechen, d. h. dem ersten Kleintieridentifikationssignal, dem zweiten Kleintieridentifikationssignal, dem dritten Kleintieridentifikationssignal und/oder dem Fallenelementauslösestatussignal, die durch die Steuereinheit zum Bestimmen, ob das mindestens eine Fallenelement 130 ein kleines Tier gefangen hat, und zum Bereitstellen eines Fallenstatussignals basierend auf der Bestimmung verarbeitet werden. Zum Beispiel kann die Anzeigeeinheit drei Leuchtdioden, LEDs, beinhalten - eine grüne, eine rote, eine orange. Die grüne kann leuchten, wenn das Fallenstatussignal [0, 0, 0, 0] sein kann, d. h. wenn keines der Signale einen Fang eines kleinen Tiers anzeigt. Daher kann die grüne LED jeweils anzeigen, dass die Kleintierfalle handlungsbereit ist. Die orange kann leuchten, wenn das Fallenstatussignal z. B. [1, 0, 0, 0] sein kann, d. h. wenn mindestens eines, aber nicht alle der Signale einen Fang eines kleinen Tiers anzeigen. Daher kann die orange LED jeweils anzeigen, dass die Kleintierfalle durch den Benutzer gesteuert bzw. überprüft werden muss. Die rote kann leuchten, wenn das Fallenstatussignal [1, 1, 1, 1] sein kann, d. h. wenn alle Signale einen Fang eines kleinen Tiers anzeigen. Daher kann die rote LED jeweils anzeigen, dass die Kleintierfalle ein kleines Tier gefangen hat. Ferner kann die Anzeigeeinheit eine Kommunikationseinheit sein, die das Fallenstatussignal an eine mobile Vorrichtung, z. B. ein Mobiltelefon, des Benutzers überträgt.
-
Im Folgenden werden die Erfindung oder weitere Ausführungsformen und Vorteile der Erfindung anhand von Zeichnungen näher erläutert, wobei die Zeichnungen nur Ausführungsformen der Erfindung beschreiben. Gleiche Komponenten in den Zeichnungen sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Elemente, die mit gestrichelten Linien gezeichnet sind, werden als optionale Elemente betrachtet.
-
Die Zeichnungen sind nicht als maßstabsgetreu anzusehen, und einzelne Elemente der Zeichnungen können in übertrieben großer oder übertrieben vereinfachter Form gezeigt sein.
-
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
-
Im Folgenden wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren beschrieben:
- 1 zeigt eine Außenansicht auf eine Kleintierfalle gemäß der vorliegenden Erfindung.
- 2 ist eine Detailansicht einer Kleintierfalle gem. 1 ohne Fallengehäusedeckel.
- 3 ist eine Detailansicht der Kleintierfalle nach 1 und 2, wobei der Fallengehäuseboden demontiert ist.
- 4 zeigt eine Detailansicht auf eine Kleintierfalle gemäß den 1 bis 3, bei der das Identifizierungsvorrichtungsgehäuse demontiert ist.
- 5 zeigt eine Detailansicht auf eine Kleintierfalle gemäß den 1 bis 4, bei der das Steuerungseinheitsgehäuse demontiert ist.
- 6 zeigt eine Detailansicht auf eine Kleintierfalle gemäß den 1 bis 5, bei der die Auslösestatusidentifizierungsvorrichtung des Fallenelements demontiert ist.
- 7 zeigt einen Datenfluss innerhalb der Kleintierfalle.
- 8 zeigt ein Kleintierfallensystem.
- 9 zeigt eine Speicherkarte mit einer Mehrzahl von Kleintierfallen.
- 10 zeigt ein beispielhaftes Vorgehen für einen Energiesparmodus der Kleintierfalle.
-
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER AUSFÜHRUNGSFORM
-
1 zeigt jeweils eine Außenansicht auf eine Kleintierfalle gemäß der vorliegenden Erfindung. Die Kleintierfalle 100 umfasst ein Fallengehäuse 120. Das Fallengehäuse ist ein mehrteiliges Gehäuse, das aus einem Fallengehäusedeckel 120a und einem Fallengehäuseboden 120b besteht. Der Fallengehäusedeckel 120a könnte transparent, halbtransparent oder nicht transparent sein. Sowohl der Fallengehäusedeckel 120a als auch der Fallengehäuseboden 120b können aus dem gleichen Material oder aus unterschiedlichen Materialien hergestellt sein. Das Kleintierfallengehäuse 120 umfasst zwei Fallenöffnungen 121. Die zwei Fallenöffnungen 121 sind an gegenüberliegenden Seitenwänden des Kleintierfallengehäuses angeordnet. Das Gehäuse weist eine längliche Form wie ein Tunnel mit zwei Eingängen auf. Es ist nicht veranschaulicht, aber es könnte nur ein Fallenelement 130 innerhalb des Gehäuses bereitgestellt sein.
-
Die Fallenöffnungen 121 weisen eine polygonale Form auf und sind derart beabstandet, dass der gesamte Körper des kleinen Tiers in die Fallenöffnungen 121 eintreten kann. Innerhalb oder innerhalb jeder der Fallenöffnungen 121 ist ein Fallenelement 130 angeordnet.
-
Eine Detailansicht auf das Fallenelement 130 ist in 2 bereitgestellt. Das Fallenelement 130 ist zumindest teilweise durch die mindestens eine Fallenöffnung 121 freigelegt oder von dieser aus sichtbar. Eine Steuereinheit 170 bzw. eine Steuerung 170 ist in einem Steuereinheitsgehäuse 172 angeordnet. Das Steuereinheitsgehäuse 172 kann angrenzend an oder parallel zu dem Fallengehäuse 120 angeordnet sein. Es ist an eine lange Seite des Gehäuses, d. h. eine Seitenwand ohne Fallenöffnung 121, geklippt. Unterhalb des Fallengehäuses 120 ist ein Identifikationsvorrichtungsgehäuse 122 lösbar angeordnet, in dem eine erste Identifikationsvorrichtung 150 und zwei zweite Identifikationsvorrichtungen 140 angeordnet sind. Optional können in dem Identifikationsvorrichtungsgehäuse 122 zwei dritte Identifikationsvorrichtungen (nicht gezeigt) angeordnet sein.
-
Eine Detailansicht auf das Identifikationsvorrichtungsgehäuse 122 ist in den 3 und 4 bereitgestellt. Die zweite Identifikationsvorrichtung 140 ist ein kapazitiver Sensor, der ein zweites Kleintieridentifikationssignal bereitstellt. Die erste Identifikationsvorrichtung 150 ist ein Piezosensor, der ein erstes Kleintieridentifikationssignal bereitstellt. Die optionale dritte Identifikationsvorrichtung 190 ist ein Infrarotsensor, der ein drittes Kleintieridentifikationssignal bereitstellt. Die erste Identifikationsvorrichtung 150 und die zweite Identifikationsvorrichtung 140 sind voneinander verschieden. Optional umfasst die Kleintierfalle 100 ferner eine Auslösestatusidentifikationsvorrichtung 160. Die Auslösestatusidentifikationsvorrichtung 160 identifiziert einen Auslösestatus der zwei Fallenelemente. Im Fall von nur einem Fallenelement wird nur der Auslösestatus des einzigen Fallenelements identifiziert. Zusätzlich stellt die Auslösestatusidentifikationsvorrichtung 160 ein Fallenelementauslösestatussignal bereit.
-
Eine Detailansicht der Auslösestatusidentifikationsvorrichtung 160 ist in 6 bereitgestellt.
-
Die Kleintierfalle 100 umfasst ferner eine Steuereinheit 170. Die Steuereinheit ist innerhalb des Steuereinheitsgehäuses 172 angeordnet. Die Steuereinheit 170 identifiziert durch das empfangene erste Kleintieridentifikationssignal, das zweite Kleintieridentifikationssignal, optional das dritte Kleintieridentifikationssignal und/oder das Fallenelementauslösestatussignal, ob das mindestens eine Fallenelement 130 ein kleines Tier gefangen hat. Zusätzlich stellt die Steuereinheit 170 ein Fallenstatussignal bereit.
-
Eine Detailansicht der Steuereinheit und des Signalflusses innerhalb der Kleintierfalle 100 ist in den 5 und 7 bereitgestellt. Ferner umfasst die Kleintierfalle 100 eine Energiequelle 180. Die Energiequelle 180 stellt Energie für Komponenten der Falle bereit, z. B. für die zwei zweiten Identifizierungsvorrichtungen 150, die Auslösestatusidentifikationsvorrichtung 160 und die Steuereinheit 170.
-
2 zeigt jeweils eine Detailansicht auf eine Kleintierfalle gemäß 1 ohne den Deckel des Fallengehäuses. Wie oben beschrieben, sind zwei Fallenelemente 130 innerhalb der Fallenöffnung 121 angeordnet. Die Fallenelemente 130 sind fest oder lösbar innerhalb des Fallengehäuses 120 angeordnet. Das Fallenelement 130 umfasst eine Neutralisierungsvorrichtung 131. Die Neutralisierungsvorrichtung 131 ist eine Klammer 1311, die durch eine Feder 1312 vorgespannt ist. Die Feder 1312 spannt die Klammer 1311 aus einer Ruheposition, d. h. einer Position, in der die Federkraft am geringsten ist, in eine Auslöseposition, d. h. eine Position, in der die Federkraft am höchsten ist, vor. Die Klammer 1311 ist, wie in 2 dargestellt, in der Auslöseposition angeordnet. Die Klammer 1311 wird durch die Auslösevorrichtung 132 in der Auslöseposition gehalten. Die Auslösevorrichtung ist als ein Gewichtssensor ausgelegt, der auslöst, wenn ein Gewicht überschritten wird. Mit anderen Worten ist die Auslösevorrichtung ein Haken kombiniert mit einem Gewichtssensor, der auslöst, wenn ein Gewicht auf dem Gewichtssensor überschritten wird. Zwischen den beiden Fallenelementen 130 ist die Auslösestatusidentifikationsvorrichtung 160 derart angeordnet, dass die Auslösestatusidentifikationsvorrichtung 160 den Status der zwei Fallenelemente 130 identifizieren kann. Wenn die Auslösevorrichtung ausgelöst wird, bewegt sich die Klammer 1311 zurück in die Ruheposition.
-
3 zeigt jeweils eine Detailansicht auf eine Kleintierfalle gemäß den 1 und 2, bei der der Fallengehäuseboden demontiert ist. Wie oben beschrieben, ist das Identifikationsvorrichtungsgehäuse 122 direkt an der unteren Fläche, d. h. unter dem Fallengehäuseboden 120b, angeordnet. Das Identifikationsvorrichtungsgehäuse 122 umfasst eine Aussparung, in der sowohl die erste Identifikationsvorrichtung 150 als auch die zwei zweiten Identifikationsvorrichtungen 140 und/oder die dritte Identifikationsvorrichtung (nicht gezeigt) vollständig angeordnet sind. Die zwei zweiten Identifikationsvorrichtungen 140 sind direkt unter dem Fallenelement 130 angeordnet. Die zwei zweiten Identifikationsvorrichtungen 140 sind direkt unter der Fallenelementauslösestatusidentifikation 160 angeordnet. Das Identifikationsvorrichtungsgehäuse 122 und das Steuereinheitsgehäuse 172 sind direkt miteinander verbunden.
-
4 zeigt jeweils eine Detailansicht auf eine Kleintierfalle gemäß den 1 bis 3, bei der das Identifikationsvorrichtungsgehäuse demontiert ist. Die erste Identifikationsvorrichtung 150 ist auf oder in einer Leiterplatte, PCB, 141 angeordnet. Die Leiterplatte, PCB, 141 umfasst einen Leiterplattenanschluss 142, mit dem die PCB 141 mit der Steuereinheit 170 verbunden ist. Die PCB 141 umfasst ferner einen Auslösestatusidentifikationsvorrichtungsanschluss 143 zum Verbinden der PCB 141 mit der Fallenelementauslösestatusidentifikation 160. Das Identifikationsvorrichtungsgehäuse 122 umfasst ein Steuereinheitsgehäusemontageelement 122a zum Verbinden des Steuereinheitsgehäuses 172 mit dem Identifikationsvorrichtungsgehäuse 122. Ferner umfasst das Identifikationsvorrichtungsgehäuse 122 eine Mehrzahl von Durchgangslöchern, die zum Montieren des Identifikationsvorrichtungsgehäuses 122 an der unteren Fläche des Fallengehäuses 120 verwendet werden.
-
5 zeigt jeweils eine Detailansicht auf eine Kleintierfalle gemäß den 1 bis 4, bei der das Steuereinheitsgehäuse demontiert ist. Die Steuereinheit 170 ist innerhalb des Steuereinheitsgehäuses 172 angeordnet. Das Steuereinheitsgehäuse 172 umfasst einen Steuereinheitsgehäuseboden 172a und einen Steuereinheitsgehäusedeckel 172b. Der Steuereinheitsgehäuseboden 172a und der Steuereinheitsgehäusedeckel 170b sind lösbar durch Bolzen aneinander angebracht. Das Steuereinheitsgehäuse 172 kann hermetisch abgedichtet sein, so dass die Kleintierfalle auch im Freien verwendet werden kann. Innerhalb des Steuereinheitsgehäuses 172, insbesondere unterhalb der Steuereinheit 170, ist die Energiequelle 180 bzw. eine Batterie angeordnet. Eine Anzeigevorrichtung 171 der Steuereinheit 170 ist auf einer Fläche des Steuereinheitsgehäuses 172 angeordnet.
-
6 zeigt jeweils eine Detailansicht auf eine Kleintierfalle gemäß den 1 bis 5, bei der die Auslösestatusidentifizierungsvorrichtung demontiert ist. Die Auslösestatusidentifikationsvorrichtung 160 umfasst zwei Fallenelementauslösestatusidentifikationssensoren 161, jeweils einen für ein Fallenelement 130, und ein Auslösestatusidentifikationssensorhalteelement 162. Das Auslösestatusidentifikationssensorhalteelement 162 ist aus dem gleichen Material wie das Fallengehäuse 120 hergestellt. Innerhalb oder an dem Auslösestatusidentifikationssensorhalteelement 162 sind die zwei Fallenelementauslösestatusidentifikationssensoren 161 angeordnet. Das Auslösestatusidentifikationssensorhalteelement 162 ist an dem Fallengehäuse 120, insbesondere der Fallengehäusebasis 120b, durch eine Fallenelementauslösestatusidentifikationsvorrichtungshalteelementbefestigungsstruktur 120d montiert. Die Fallenelementauslösestatusidentifikationsvorrichtungshalteelementbefestigungsstruktur 120d ist fest mit dem Fallengehäuse 120, insbesondere der Fallengehäusebasis 120b, verbunden. Die Fallenelementauslösestatusidentifikationsvorrichtungshalteelementbefestigungsstruktur 120d und die Fallengehäusebasis 120b umfassen Fallenelementhaltevorrichtungen 120c zum Montieren, d. h. lösbaren oder festen Anordnen, der zwei Fallenelemente an der Fallengehäusebasis 120b innerhalb der Fallenöffnung 121. Zum Beispiel können die Fallenelementhaltevorrichtungen 120c eine Kombination aus einer Klammer und einer Aussparung sein, wobei das Fallenelement 130 einen jeweiligen Vorsprung, der sich in die Aussparung erstreckt, und einen jeweiligen Klammerkomplementärteil, an dem die Klammer wirkt, umfasst.
-
7 zeigt jeweils einen Datenfluss innerhalb der Kleintierfalle. Die erste Identifizierungsvorrichtung 150, die zweite Identifizierungsvorrichtung 140, die dritte Identifizierungsvorrichtung 190, die Auslösestatusidentifikationsvorrichtung 160 sind direkt oder indirekt drahtgebunden oder drahtlos kommunikativ mit der Steuereinheit 170 gekoppelt, um der Steuereinheit 170 das erste Kleintieridentifikationssignal, das zweite Kleintieridentifikationssignal, das dritte Kleintieridentifikationssignal und das Fallenelementauslösestatussignal bereitzustellen. Die Steuereinheit 170 kann Steuerdaten an die erste Identifizierungsvorrichtung 150, die zweite Identifizierungsvorrichtung 140, die dritte Identifizierungsvorrichtung 190 und die Auslösestatusidentifikationsvorrichtung 160 zum Steuern dieser Vorrichtungen übertragen. Die Steuereinheit 170 verarbeitet die empfangenen Signale und stellt ein Fallenstatussignal bereit. Das Fallenstatussignal wird durch eine Anzeigevorrichtung, wie eine Anzeige oder eine LED, an den Benutzer der Kleintierfalle 100 und/oder durch eine Kommunikationsvorrichtung 171 der Steuereinheit 170 an einen Benutzer oder an ein Kleintierfallensystem 300, wie in 8 dargestellt, oder an eine externe Einheit 200 übertragen. Die Steuereinheit 170 ist auch direkt oder indirekt drahtgebunden oder drahtlos kommunikativ mit der Energiequelle 180 gekoppelt. Die Steuereinheit 170 überträgt Steuerdaten an die Energiequelle zum Steuern des Bereitstellens von Energie von der Energiequelle 180 an die zweite Identifizierungsvorrichtung 150, die dritte Identifizierungsvorrichtung 190 und die Auslösestatusidentifikationsvorrichtung 160. Die Energiequelle 180 ist elektrisch mit der zweiten Identifizierungsvorrichtung 150, der dritten Identifizierungsvorrichtung 190 und der Auslösestatusidentifikationsvorrichtung 160 verbunden.
-
8 zeigt jeweils ein Kleintierfallensystem. Das Kleintierfallensystem 300 umfasst eine Kleintierfallenüberwachungsvorrichtung 310. Die Kleintierfallenüberwachungsvorrichtung 310 ist zum Überwachen mindestens einer Kleintierfalle 100 konfiguriert. Das Kleintierfallensystem 300 umfasst ferner eine Mehrzahl von Kleintierfallen 100, wie oben beschrieben. Die Kleintierfallenüberwachungsvorrichtung 310 beinhaltet eine Empfangseinheit 311. Die Empfangseinheit 311 empfängt ein Fallenstatussignal von einer Kommunikationsvorrichtung 171 der Steuereinheit 170 jeder der Kleintierfallen 100. Ferner umfasst die Kleintierfallenüberwachungsvorrichtung 310 eine Anzeigeeinheit 312. Die Anzeigeeinheit 312 ist zum Bereitstellen und/oder Anzeigen des empfangenen Fallenstatussignals für mindestens einen Benutzer des Kleintierfallensystems 300 konfiguriert. Die Anzeige ist eine Kombination aus einer Leuchtdiode und einer Anzeige, die Informationen für den Benutzer des Kleintierfallensystems bereitstellt.
-
9 zeigt jeweils eine Speicherkarte (Einrichtung, Standort), d. h. eine Karte eines Speichers, mit einer Mehrzahl von Kleintierfallen. Innerhalb des Speichers 400 sind eine Mehrzahl von Gestellen 410 und Kassen 420 angeordnet. Unter oder neben den Gestellen 410 und/oder den Kassen befindet sich jeweils eine Mehrzahl von Kleintierfallen 100. Jede der Kleintierfallen 100 ist kommunikativ mit einer Mehrzahl von Kleintierfallenüberwachungsvorrichtungen 310 gekoppelt. Die Kommunikation kann eine Einwegkommunikation, d. h. von der Kleintierfalle 100 zu der mindestens einen Kleintierfallenüberwachungsvorrichtung 310, oder eine Zweiwegekommunikation sein, wobei jede der Kleintierfallenüberwachungsvorrichtungen 310 die Kleintierfallen steuert und das Fallenstatussignal von jeder der Kleintierfallen 100 empfängt. Die Verwendung einer Mehrzahl von Kleintierfallenüberwachungsvorrichtungen 310 kann sicherstellen, dass alle Kleintierfallen in der Lage sind, mit mindestens einer Kleintierfallenüberwachungsvorrichtung 310 unabhängig von der Form des Speichers 400 (ordnungsgemäß) zu kommunizieren.
-
10 zeigt jeweils ein beispielhaftes Vorgehen für einen Energiesparmodus der Kleintierfalle. In diesem Zusammenhang ist das Vorgehen für einen Energiesparmodus ein Tiefschlafmodus. In einem ersten Zustand S0 befindet sich die gesamte Kleintierfalle 100 in einem Tiefschlafmodus, in dem alle oder fast alle elektronischen Komponenten bzw. Einheiten, d. h. die zweite Identifizierungsvorrichtung 150, die Auslösestatusidentifikationsvorrichtung 160, die Steuereinheit 170, die Energiequelle 180 und/oder die dritte Identifizierungsvorrichtung 190, der Kleintierfalle 100 ausgeschaltet sind oder nicht durch die Energiequelle 180 mit Strom/Energie versorgt werden. Wenn der Vibrationssensor, insbesondere der Piezosensor, d. h. die erste Identifizierungsvorrichtung 150e, ein kleines Tier identifiziert, wenn ein Zeitgeber abgelaufen ist oder wenn der Benutzer eine Eingabe über die Benutzereingabetaste bereitgestellt hat, führt die Steuereinheit 170 eine Aufwecksequenz S1 zum Aufwecken der Kleintierfalle 100 aus. In diesem Zusammenhang kann der Vibrationssensor, d. h. die erste Identifizierungsvorrichtung 150, zum Induzieren, Erzeugen oder Empfangen von genauso viel Energie konfiguriert sein, wie zum Aufwecken der Steuereinheit 170 bzw. zum Auslösen der Steuereinheit 170 zum Ausführen einer Aufwecksequenz S1 benötigt wird. Der Zeitgeber kann ein periodisches Aufwecken der Kleintierfalle 100 bzw. der Steuereinheit 170 bereitstellen, indem periodisch so viel Energie an die Steuereinheit 170 bereitgestellt wird, wie zum Aufwecken der Steuereinheit 170 bzw. zum Auslösen der Steuereinheit 170 zum Ausführen einer Aufwecksequenz S1 benötigt wird, um den Fallenstatus periodisch zu überprüfen und/oder die Fallenstatusdaten an die Kleintierfallenüberwachungsvorrichtung bereitzustellen. Die Benutzereingabetaste kann für mehr als 5 Sekunden gedrückt werden, um so viel Energie an die Steuereinheit 170 bereitzustellen, wie zum Aufwecken der Steuereinheit 170 bzw. zum Auslösen der Steuereinheit 170 zum Ausführen einer Aufwecksequenz S1 benötigt wird, um die Steuereinheit zum Ausführen der Aufwecksequenz S1 auszulösen. Zusätzlich oder alternativ kann die Benutzereingabetaste für mehr als 5 Sekunden gedrückt werden, um die Steuereinheit zum Ausführen einer Einschlafsequenz S3 auszulösen. In der Aufwecksequenz S1 steuert bzw. löst die Steuereinheit 170 die Energiequelle 180 aus, um der zweiten Identifizierungsvorrichtung 150, der Auslösestatusidentifikationsvorrichtung 160, der Steuereinheit 170 und/oder der dritten Identifizierungsvorrichtung 190 Energie bereitzustellen. Nachdem die Steuereinheit die Aufwecksequenz S1 ausgeführt hat, führte die Steuereinheit 170 eine Ausführungssequenz S2 aus. In der Ausführungssequenz S2 werden die Konfigurationen aus einem Flash-Speicher geladen. Die Konfigurationen können DevEUI, AppEUI oder AppKey sein, sind aber nicht darauf beschränkt. Zusätzlich versucht die Steuereinheit 170 in der Ausführungssequenz S2 und z. B. nach dem Laden der Konfigurationen durch oder über die Anzeige- und/oder Kommunikationsvorrichtung 171, eine Verbindung mit mindestens einer Kleintierfallenüberwachungsvorrichtung 310 herzustellen. Wenn die Steuereinheit 170 nicht in der Lage ist, eine Verbindung mit der mindestens einen Kleintierfallenüberwachungsvorrichtung 310 bereitzustellen und/oder wenn die Verbindung zwischen der Steuereinheit 170 und der mindestens einen Kleintierfallenüberwachungsvorrichtung 310 nicht stabil ist, versucht die Steuereinheit 170 weiter, bis die Kommunikation verfügbar bzw. stabil ist. Wenn eine Verbindung zwischen der Steuereinheit 170 und der mindestens einen Kleintierfallenüberwachungsvorrichtung 310 bereitgestellt wird, sendet die Steuereinheit 170 über oder durch die Anzeige- und/oder Kommunikationsvorrichtung 171 den Fallenstatus an die Kleintierfallenüberwachungsvorrichtung und wartet auf eine Bestätigung der Kleintierfallenüberwachungsvorrichtung, wobei die Bestätigung anzeigt, dass die Kleintierfallenüberwachungsvorrichtung 310 das übertragene/gesendete Fallenstatussignal empfangen hat. Falls die Steuereinheit 170 keine Bestätigung empfängt oder eine voreingestellte/vordefinierte Wartezeit abgelaufen ist, versucht die Steuereinheit 170 erneut durch oder über die Anzeige- und/oder Kommunikationsvorrichtung 171, eine Verbindung mit mindestens einer Kleintierfallenüberwachungsvorrichtung 310 herzustellen und/oder erneut das Fallenstatussignal an die Kleintierfallenüberwachungsvorrichtung 310 zu senden. Dies wird durch die Steuereinheit in einem vordefinierten Intervall oder Zeitraum ausgeführt, z. B. 1, 5, 15 und 60 Minuten, wobei es dann in ein regelmäßiges 12-Stunden-Intervall gesetzt wird, bis die Steuereinheit 170 die Bestätigung empfangen hat. Wenn die Steuereinheit 170 die Bestätigung empfangen hat und daher die Steuereinheit die Ausführungssequenz ausgeführt hat, führt die Steuereinheit 170 eine Einschlafsequenz S3 aus. In der Einschlafsequenz S3 stoppt die Steuereinheit 170 die Kommunikation mit mindestens einer Kleintierfallenüberwachungseinheit 310 und schaltet die erste Identifizierungsvorrichtung 150, die zweite Identifizierungsvorrichtung 140, die Auslösestatusidentifikationsvorrichtung 160, die Steuereinheit 170, die Energiequelle 180 und/oder die dritte Identifizierungsvorrichtung 190 der Kleintierfalle 10 aus, nachdem ein Schlafzeitgeber abgelaufen ist. Nach dem Ausschalten aller Einheiten und/oder Steuern der Energiequelle, um nicht weiter Energie/Strom bereitzustellen, befindet sich die Kleintierfalle 100 wieder im Tiefschlafmodus S0.
-
Bezugszeichen
-
- 100
- Kleintierfalle
- 120
- Fallengehäuse
- 120a
- Fallengehäusedeckel
- 120b
- Fallengehäuseboden
- 120c
- Fallenelementhaltevorrichtung
- 120d
- Halteelementbefestigungsstruktur der Aauslösestatusidentifikationsvorrichtung
- 121
- Fallenöffnung
- 122
- Identifikationsvorrichtungsgehäuse
- 122a
- Steuereinheitsgehäusemontageelement
- 130
- Fallenelement
- 131
- Neutralisierungsvorrichtung
- 1311
- Klammer
- 1312
- Feder
- 132
- Auslösevorrichtung
- 150
- erste Identifikationsvorrichtung
- 141
- Leiterplatte
- 142
- Leiterplattenanschluss
- 143
- Auslösestatusidentifikationsvorrichtungsanschluss des Fallenelements
- 140
- zweite Identifikationsvorrichtung
- 160
- Auslösestatusidentifikationsvorrichtung des Fallenelements
- 161
- Auslösestatusidentifikationssensor
- 162
- Auslösestatusidentifikationssensorhalteelement
- 170
- Steuereinheit
- 171
- Anzeige- und/oder Kommunikationsvorrichtung
- 172
- Steuereinheitsgehäuse
- 172a
- Steuereinheitsgehäuseboden
- 172b
- Steuereinheitsgehäusedeckel
- 180
- Energiequelle
- 190
- dritte Identifikationsvorrichtung
- 200
- externe Einheit
- 300
- Kleintierfallensystem
- 310
- Kleintierfallenüberwachungsvorrichtung
- 311
- Empfangseinheit
- 312
- Anzeigeeinheit
- 400
- Speicher
- 410
- Gestell
- 420
- Kasse