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DE102024115856A1 - Verfahren zum Herstellen eines Narbenbehandlungspads für ein Komprimieren und/oder Weichmachen einer Narbe und Narbenbehandlungspad - Google Patents

Verfahren zum Herstellen eines Narbenbehandlungspads für ein Komprimieren und/oder Weichmachen einer Narbe und Narbenbehandlungspad Download PDF

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DE102024115856A1
DE102024115856A1 DE102024115856.5A DE102024115856A DE102024115856A1 DE 102024115856 A1 DE102024115856 A1 DE 102024115856A1 DE 102024115856 A DE102024115856 A DE 102024115856A DE 102024115856 A1 DE102024115856 A1 DE 102024115856A1
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F7/00Compounds containing elements of Groups 4 or 14 of the Periodic Table
    • C07F7/02Silicon compounds
    • C07F7/08Compounds having one or more C—Si linkages
    • C07F7/0834Compounds having one or more O-Si linkage
    • C07F7/0838Compounds with one or more Si-O-Si sequences
    • C07F7/087Compounds of unknown structure containing a Si-O-Si sequence

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Materials For Medical Uses (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines Narbenbehandlungspads für ein Komprimieren und/oder Weichmachen einer Narbe, mit folgenden Schritten:
- Ebenes Auslegen eines Trägermaterials,
- An- und/oder Aufbringen eines Rahmens an und/oder auf einer Oberfläche des Trägermaterials,
- Mischen von Komponenten eines additionsvernetzenden, metallkatalysierten Silikons,
- Aufbringen des gemischten, additionsvernetzenden, metallkatalysierten Silikons auf die Oberfläche des Trägermaterials innerhalb des Rahmens und Aushärten des Silikons, sodass ein vorgefertigtes Narbenbehandlungspad mit dem Trägermaterial auf einer Seite und dem additionsvernetzten, metallkatalysierten Silikon auf einer gegenüberliegenden Seite vorliegt,
- Lösen des vorgefertigten Narbenbehandlungspad aus dem Rahmen, und
- Gleichzeitiges Schneiden und Quetschen des vorgefertigten Narbenbehandlungspads in eine vorgebebene Form mittels eines Schneidwerkzeuges, sodass das gefertigte Narbenbehandlungspad einen umlaufenden, glatten und abgerundeten Rand aufweist.
Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Narbenbehandlungspad zum Komprimieren und Weichmachen einer Narbe.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines Narbenbehandlungspads für ein Komprimieren und/oder Weichmachen einer Narbe und ein Narbenbehandlungspad.
  • Nach Operationen, Verletzungen und/oder Verbrennungen bleiben häufig Narben als ein faserreiches Ersatzgewebe am Ende einer Wundheilung zurück. Neben ästhetischen Beeinträchtigungen, gerade bei Narben im sichtbaren Hautbereich, treten vor allem Beeinträchtigungen wie Schmerzen, Jucken, Bewegungseinschränkungen und/oder Gelenkfehlstellungen durch Narben auf. Auch überschießende Narben werden häufig als störend empfunden.
  • Zur Narbenbehandlung sind unter anderem spezielle Narbencremes zum mehrmals täglichen Auftragen oder bei großflächigen Verletzungen monatelang zu tragende Kompressionsverbände bekannt. Um verhärtete Narben zu lockern und abzuflachen sind zudem selbstklebende Narbenpflaster bekannt. Solche Narbenpflaster sind für den kurzfristigen Gebrauch ausgelegt. Durch ihre hohe Klebekraft verunreinigen Narbenpflaster schnell und verkleben mit sich selbst.
  • Neben den härteren heißvernetzenden (HTV) Silikonkautschuken sind auch raumtemperaturvernetzende (RTV) Silikonkautschuke bekannt. Bei der ersten Gruppe (RTV-1) der raumtemperaturvernetzenden Silikone spalten die bekannten Acetatsysteme des Vernetzers Essigsäure beim Aushärten ab, welche die Haut reizt.
  • Narbenpflaster oder Platten aufweisend heißvernetztes Silikon sind aufgrund ihrer höheren Shore-Härten nur bedingt zur Narbenbehandlung einsetzbar. Diese können nicht nur an den Rändern des Narbenpflasters, sondern flächig zu unerwünschten Druckstellen führen. Zudem sind solche HTV-Narbenpflaster aufgrund ihrer Härte für eine gelenkübergreifende Anwendung und/oder gebogene Hautoberfläche zu starr und unflexibel. RTV-Knetsilikone weisen hohe Shore-Härte auf und diese Knetmassen härten mit der Zeit immer weiter aus. Da Knetsilikon offenporig und rissig wird, kann dieses nicht ausreichend während der Anwendung desinfiziert werden.
  • Des Weiteren ist die Anwendung von Silikonplatten ohne textiles Gewebe bekannt. Hierbei besteht der Nachteil, dass das hochtemperaturvernetzte Silikon an der Kompressionskleidung haftet und dadurch zu unerwünschter Reibung bis hin zur Wundbildung auf der Narbe führen kann. Weiterhin nachteilig bei hartem, hochtemperaturvernetzendem Silikon ist die Ausbildung von Lufteinschlüssen, welche zu vermehrter Schweißbildung auf der zu behandelnden Haut und somit häufig zu einer unerwünschten Mazeration der Haut und Pilzbildung führt.
  • Bei der Herstellung von Silikonplatten werden diese üblicherweise mit einer konventionellen Schere in die gewünschte Form geschnitten. Dies führt zu einer rechtwinkligen Schnittkante, welche bei der Anwendung auf der Haut stark in das Hauptgewebe drücken und zu Verletzungen führen kann. Folglich können unerwünschte Komplikationen und Störungen der Wund- und Narbenheilung auftreten, welche dringend zu vermeiden sind. Zudem ist prinzipiell ein Kaschieren mit einem textilen Gewebe nicht möglich, da Silikon keine Haftung mit dem textilen Gewebe eingeht und folglich nicht eine dauerhafte Verbindung vorliegt. Zum Verbinden einer Silikonplatte mit einem textilen Gewebe könnten prinzipiell bekannte Silikonkleber eingesetzt werden, diese sind jedoch sehr aggressiv und/oder giftig und somit nicht für eine Verwendung zusammen mit Silikon auf der Haut geeignet.
  • Zudem ist es bekannt, Silikone, beispielsweise in Form von Silikonfolie, in Kompressionskleidung einzunähen. Nachteilig hierbei ist, dass das Silikon abbremsend beim Anziehen der Kompressionskleidung wirkt und deshalb das Kompressionskleidungstück häufig nicht von dem Kompressionskleidungsträger alleine angezogen werden kann. Selbst bei Hilfe durch eine zweite Person kann das Anziehen der Kompressionskleidung mit dem eingenähten Silikon sehr schmerzhaft sein und beispielsweise zu einer Schädigung oder sogar einem Verlust eines frischen Hauttransplantats führen. Durch das Kleben des eingenähten Silikons und das Abstoppen beim Anziehen der Kompressionskleidung ist ein exaktes Positionieren des Silikons an der Narbe sehr schwierig und aufwändig. Zudem können die Nähte des eingenähten Silikons auf der Narbe und/oder der umgebenden Haut scheuern.
  • US 2020/0129412 A1 offenbart ein Silikonpad zum Kleben auf die Haut für eine kosmetische Behandlung, Glättung der Haut und Narbenbehandlung. Das Silikonpad weist einen Silikonkörper und eine klebende Schicht auf, welche ihrerseits Silikon und aktive Inhaltsstoffe, wie Hyaluron und/oder Vitamine, aufweist und auf die Haut aufgebracht wird. Das Silikonpad weist raumtemperaturvernetzte platinkatalysierte Silikonelastomere auf. Zur Fertigung wird ein Zwei-Komponenten-, additionsvernetzendes Basismaterial gleichmäßig in eine entsprechende Form mittels computergesteuerter Mehrkomponentendosierung dosiert und anschließend in einem Ofen vulkanisiert.
  • US 2007/0093161 A1 beschreibt eine Herstellung von Silikonprodukten zur Narbenbehandlung, bei welcher ein doppelt elastisches Material abgedeckt mit einer Abdeckschicht auf einen Karton gelegt wird, ein Rahmengerüst auf das Material aufgelegt wird und beide fixiert werden. Anschließend wird Silikonpaste mit mehr als einer Komponente auf das Material gegossen wird. Entweder wird das Silikonprodukt dann vom Karton gelöst oder das Kartonblatt wird als Rahmen verwendet und das gefertigte Produkt direkt einer Schneidemaschine zum Zuschneiden des Silikonproduktes auf eine gewünschte Größe zugeführt.
  • US 2002/0010299 A1 offenbart ein Verfahren zur Behandlung einer Wunde mit katalysiertem RTV-Silikon, welches bei Raumtemperatur vulkanisiert und eine Membran mit einer Dicke von 0,1 mm bis 5 mm zum Auflegen auf die Haut ausbildet.
  • US 2020/0325357 A1 betrifft Produkte zur Simulation von Wunden und Narben und Verkleidungsartikel, bei denen eine oberste Schicht ein nicht klebriges Silikonmaterial als Außenfläche aufweist. Darunter kann optional ein Schaumstoffmaterial angeordnet sein gefolgt von einer zweiten Schicht aus klebrigem Silikon zum Haften auf der menschlichen Haut, wie RTV-Silikone und/oder Silikongummis.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, den Stand der Technik zu verbessern.
  • Gelöst wird die Aufgabe durch ein Verfahren zum Herstellen eines Narbenbehandlungspads für ein Komprimieren und/oder Weichmachen einer Narbe, mit folgenden Schritten:
    • - Ebenes Auslegen eines Trägermaterials,
    • - An- und/oder Aufbringen eines Rahmens an und/oder auf einer Oberfläche des Trägermaterials,
    • - Mischen von Komponenten eines additionsvernetzenden, metallkatalysierten Silikons,
    • - Aufbringen des gemischten, additionsvernetzenden, metallkatalysierten Silikons auf die Oberfläche des Trägermaterials innerhalb des Rahmens und Aushärten des Silikons, sodass ein vorgefertigtes Narbenbehandlungspad mit dem Trägermaterial auf einer Seite und dem additionsvernetzten, metallkatalysierten Silikon auf einer gegenüberliegenden Seite vorliegt,
    • - Lösen des vorgefertigten Narbenbehandlungspads aus dem Rahmen, und
    • - Gleichzeitiges Schneiden und Quetschen des vorgefertigten Narbenbehandlungspads in eine vorgebebene Form mittels eines Schneidwerkzeuges, sodass das gefertigte Narbenbehandlungspad einen umlaufenden, glatten und abgerundeten Rand aufweist.
  • Dadurch, dass durch das gleichzeitige Schneiden und Quetschen des vorgefertigten Narbenbehandlungspads ein umlaufender, glatter und abgerundeter Rand des additionsvernetzten, metallkatalysierten Silikons gefertigt wird, schneidet dieser Rand bei der Verwendung des gefertigten Narbenbehandlungspads nicht in eine Narbe und/oder Hautoberfläche ein und folglich kommt es auch bei langfristiger Anwendung des Narbenbehandlungspads nicht zum Eindrücken, einer Schädigung und/oder sogar einer Verletzung des Hautgewebes. Aufgrund einer Rundung des abgerundeten Randes und damit im Querschnitt eine Verringerung der Materialstärke des überstehenden Randes des Silikons in einer seitlichen Richtung nach außen zu einer Umgebung hin, wird ein Kantendruck vermieden. Durch die abgerundete Form des Randes des Silikons wird ein kontinuierlicher und/oder weicher Übergang des Silikons auf der Haut bei einer Anwendung realisiert. Folglich wird ein Widerstand im Randbereich verringert, welches zu weniger oder gar keinen Hautreizungen und/oder Spannungsproblemen der Haut im Narbenbereich führt.
  • Es ist besonders vorteilhaft, dass das Aushärten des additionsvernetzten, metallkatalysiertem Silikons bereits vollständig während der Herstellung des Narbenbehandlungspads erfolgt und bei der späteren Narbenbehandlung kein Nachhärten auftritt. Durch die Herstellung des Narbenbehandlungspads unter Verwendung von additionsvernetztem, metallkatalysiertem Silikon wird eine langzeitstabile Narbenbehandlung sichergestellt, da das additionsvernetzte, metallkatalysierte Silikon dauerhaft flexibel und/oder formstabil bleibt und im Gegensatz zu bekannten RTV-Knetsilikonen gerade nicht über die Zeit nachhärtet. Folglich treten bei der Anwendung des hergestellten Narbenbehandlungspads nicht Druckstellen durch ein Nachhärten des Silikons auf. Somit kann ein Narbenbehandlungspad von einem Benutzer über einen langen Zeitraum, wie beispielsweise ein bis zwei Jahre, verwendet werden.
  • Des Weiteren ist bei der Herstellung des Narbenpads vorteilhaft, dass bei dem Aushärten des additionsvernetzten, metallkatalysierten Silikons gerade nicht eine Abspaltung von Essigsäure wie bei Narbenpflastern nach dem Stand der Technik stattfindet, sodass folglich weder Emissionen bei der Herstellung noch Hautirritationen bei der späteren Anwendung des Narbenbehandlungspads verursacht werden. Dadurch kann das derart hergestellte und auf der Narbe aufgelegte Narbenbehandlungspad mit dem additionsvernetzten, metallkatalysierten Silikon dauerhaft über mehrere Monate und/oder täglich mehrere Stunden getragen werden, ohne dass es zu einer Beeinträchtigung der Haut kommt.
  • Des Weiteren ist es vorteilhaft, dass beim Aushärten gleichzeitig ein Verbinden des additionsvernetzten, metallkatalysierten Silikons mit dem Trägermaterial, insbesondere ein dauerhaftes Verbinden des additionsvernetzten, metallkatalysierten Silikons mit dem Trägermaterial frei von einem Klebstoff, stattfindet. Dadurch ist das Silikon in dem gefertigten Narbenbehandlungspad dauerhaft stabilisiert und bei seiner Verwendung wird ein Zerreißen sowie ein Anhaften des Silikons an einer Kompressionskleidung oder einem Kompressionsverband verhindert. Das additionsvernetzte, metallkatalysierte Silikon ist insbesondere direkt stoffschlüssig, jedoch ohne ein weiteres Verbindungsmittel (wie einem Kleber), mit dem Trägermaterial verbunden.
  • Ein wesentlicher Gedanke der Erfindung beruht darauf, ein optimales, emissionsarmes und eine lange Lebenszeit des Narbenbehandlungspads gewährleistendes Herstellungsverfahren bereitzustellen, bei dem unter Verwendung von additionsvernetztem, metallkatalysiertem Silikon das vollständige Aushärten des Silikons bereits bei der Herstellung erfolgt und dadurch das Silikon in dem gefertigten Narbenbehandlungspad flexibel und formstabil bleibt, sodass bei der späteren Anwendung des Narbenbehandlungspads keine Druckstellen auf der Haut und/oder der Narbe, auch bei langfristiger Anwendung, entstehen. Zudem erfolgt durch das gleichzeitige Schneiden und Quetschen eine optimale Randbearbeitung und dadurch ein umlaufender, glatter und vor allem abgerundeter äußerer Rand um das Narbenbehandlungspad, wodurch ein Einschneiden und Eindrücken des Randes bei der Verwendung auf der Narbe und/oder Hautoberfläche vermieden wird.
  • Folgendes Begriffliche sei erläutert:
    • Ein „Narbenbehandlungspad“ ist insbesondere ein Auflagemittel zum Auflegen auf eine Narbe und/oder eine Hautoberfläche, um die Narbe und/oder die Hautoberfläche zu verbessern und/oder zu behandeln. Das Narbenbehandlungspad wird insbesondere zur kosmetischen Narbenbehandlung verwendet und somit nachdem die medizinische Behandlung der Wunde und/oder Narbe abgeschlossen ist. Durch das aufgelegte Narbenbehandlungspad wird die Narbe insbesondere weicher und/oder verschiebbarer. In Verbindung mit einer Kompression bewirkt das Narbenbehandlungspad insbesondere ein Abflachen der Narbe. Das Narbenbehandlungspad weist insbesondere eine erste Schicht eines Trägermaterials und eine zweite Schicht eines additionsvernetzten, metallkatalysierten Silikons auf, wobei die beiden Schichten insbesondere dauerhaft miteinander verbunden sind. Bei dem Narbenbehandlungspad kann es sich beispielsweise um eine Kompresse, eine Silikonauflage oder Silikonpelotte handeln.
  • Unter „Komprimieren“ wird insbesondere verstanden, dass mittels des Narbenbehandlungspads ein Druck auf die Narbe und/oder die Hautoberfläche ausgeübt wird. Durch das Komprimieren findet insbesondere ein Verdichten des Narbengewebes und somit eine Abflachung der Narbe statt. Das Komprimieren kann beispielsweise dadurch erfolgen, dass auf der Oberseite des Trägermaterials des Narbenbehandlungspads dieses mit einem Klebestreifen unter Zug auf der Haut befestigt wird. Bevorzugt wird das Narbenbehandlungspad jedoch frei und somit nicht festgeklebt unter einem Kompressionskleidungsstück und/oder einem Kompressionsverband verwendet.
  • Unter „Weichmachen“ wird insbesondere verstanden, dass das Narbengewebe aufgrund des Kontaktes mit dem additionsvernetzten, metallkatalysierten Silikons aufgelockert wird. Das Weichmachen erfolgt insbesondere aufgrund einer Schweißbildung auf der Haut unter dem additionsvernetzten, metallkatalysierten Silikon.
  • Bei dem „Trägermaterial“ handelt es sich insbesondere um ein textiles Trägermaterial. Das Trägermaterial ist insbesondere ein textiles Flächengebilde. Das Trägermaterial kann als Gewebe ausgebildet sein, welches mindestens zwei Fadensysteme aufweist, welche sich in einer Sicht auf die Gewebefläche unter einem bestimmten Winkel, beispielsweise von genau oder annähernd 90°, mustermäßig kreuzen. Das textile Trägermaterial kann insbesondere Naturfaserstoffe, Chemiefaserstoffe und/oder Faserstoffmischungen aufweisen. Das Trägermaterial weist beispielsweise Polyamid und/oder Elasthan auf. Als Trägermaterial kann auch ein Softshell-Stoff verwendet werden. Unter der „Oberfläche“ des Trägermaterials wird insbesondere eine Fläche oder ein Abschnitt des Trägermaterials als Begrenzung zur Umgebung verstanden. Die Oberfläche ist insbesondere auch eine Grenzfläche zur umgebenden Luft, dem Rahmen und/oder dem additionsvernetzten, metallkatalysierten Silikon.
  • Unter „ebenem Auslegen“ wird insbesondere ein flächiges Ausbreiten und/oder Spannen des Trägermaterials verstanden. Ein ebenes Auslegen ist auch ein Ausrichten des Trägermaterials in eine ebene, horizontale Lage. Unter ebenem Auslegen wird auch ein ebenes Einspannen des Trägermaterials, beispielsweise in einen Spannrahmen, verstanden.
  • Unter „Aufbringen des Rahmens“ wird insbesondere verstanden, dass ein Rahmen auf eine Oberfläche des Trägermaterials aufgebracht und/oder aufgesetzt wird. Der aufgebrachte Rahmen ist insbesondere mit der Oberfläche des Trägermaterials und/oder dem Trägermaterial selbst fest oder lösbar verbunden. Unter „Anbringen“ eines Rahmens wird insbesondere verstanden, dass der Rahmen das Trägermaterial aufnimmt und/oder einspannt.
  • Ein „Rahmen“ ist insbesondere eine Fassung für das, um das und/oder auf dem Trägermaterial. Bei einem Rahmen kann es sich um einen speziell angefertigten Rahmen oder einen kommerziell verfügbaren Rahmen handeln. Ein Rahmen kann beispielsweise ein Holzrahmen oder Bilderrahmen sein, auf dem das Trägermaterial beispielsweise mit Nägeln, Nadeln und/oder Reißzwecken festgespannt ist. Ebenso kann es sich bei dem Rahmen um einen Textilspannrahmen handeln, bei dem das Trägermaterial frei von Klammern oder Befestigungsmitteln eingespannt ist. Auch kann es sich bei dem Rahmen um einen Stickrahmen, wie beispielsweise einen Stickring, handeln, bei dem das Trägermaterial zwischen den beiden Holzringen des Stickringes eingespannt wird. Bei einem selbstgefertigten Rahmen wird der Rahmen aus einem Material auf die Oberfläche des Trägermaterials aufgebracht. Beispielsweise kann der Rahmen mittels einer Kartuschenpresse aus Acryl-Dichtmasse auf das Trägermaterial aufgebracht werden. Der Rahmen weist insbesondere eine Höhe auf, die mindestens geringfügig höher als die gefertigte Schichtdicke des additionsvernetzten, metallkatalysierten Silikons ist. Beispielsweise kann der Rahmen eine Höhe von 4 mm und die ausgehärtete Materialdicke des additionsvernetzten, metallkatalysierten Silikons 3 mm betragen.
  • Bei dem „additionsvernetzten, metallkatalysierten Silikon“ handelt es sich insbesondere um einen sogenanntes RTV-2-Silikonkautschuk und somit einen Zweikomponenten-Silikonkautschuk. Das additionsvernetzte, metallkatalysierte Silikon ist insbesondere unter Verwendung einer Silikon-Basis als erste Komponente und Silikon mit einem Metallkatalysator als zweite Komponente hergestellt worden. Die erste und/oder zweite Komponente kann auch einen Vernetzer und/oder Härter aufweisen. Als Vernetzer kann beispielsweise ein Gemisch aus Kieselsäureestern, wie beispielsweise Ethylsilicat, und/oder eine zinnorganische Verbindung verwendet werden.
  • Das additionsvernetzte, metallkatalysierte Silikon weist insbesondere eine Shore-Härte in einem Bereich von 00-10 bis 00-50, bevorzugt in einem Bereich von 00-20 bis 00-30, auf. Die Reißdehnung des additionsvernetzten, metallkatalysierten Silikons liegt insbesondere in einem Bereich von 800 bis 1.000 %, bevorzugt in einem Bereich von 845 bis 900 %. Die Reißfestigkeit des additionsvernetzten, metallkatalysierten Silikons liegt insbesondere in einem Bereich von 3,92 N/mm bis 13,38 N/mm, bevorzugt in einem Bereich von 5,35 N/mm bis 6,78 N/mm.
  • Die Materialdicke des Silikons im gefertigten Narbenbehandlungspad ist insbesondere größer als die Materialdicke des Trägermaterials. Im gefertigten Narbenbehandlungspad weist das additionsvernetzte, metallkatalysierte Silikon insbesondere eine Materialdicke in einem Bereich von 1,0 mm bis 4,0 mm, bevorzugt von 2,0 mm bis 3,0 mm auf, während die Trägerschicht insbesondere eine Materialdicke in einem Bereich von 0,2 mm bis 1,0 mm, bevorzugt von 0,4 mm bis 0,8 mm aufweist. Beispielsweise weisen bei einer Gesamtdicke des Narbenbehandlungspads von 3,2 mm die Trägerschicht eine Materialdicke von 0,7 mm und das Silikon eine Materialdicke von 2,5 mm auf.
  • Unter „Mischen“ wird insbesondere ein Umpositionieren der Bestandteile von den mindestens zwei getrennt vorliegenden Komponenten des additionsvernetzenden, metallkatalysierten Silikons verstanden, wobei ein Gemisch der Komponenten sowie eine erfolgende Reaktion und ein Aushärten zu einem additionsvernetzten, metallkatalysierten Silikonkautschuk erfolgt. Während des Mischens und Aushärtens findet insbesondere eine Vernetzungsreaktion der Bestandteile der mindestens zwei Komponenten statt.
  • Unter „Aufbringen des gemischten, additionsvernetzenden, metallkatalysierten Silikons“ wird insbesondere ein Fertigungsverfahren des Urformens verstanden, bei dem aus den formlosen, gemischten Komponenten des additionsvernetzenden, metallkatalysierten Silikons ein fester Körper und/oder eine feste Schicht hergestellt wird. Bei einem Aufbringen kann es sich beispielsweise um ein Aufschichten, Spachteln, Gießen und/oder Tauchformen des gemischten, additionsvernetzenden, metallkatalysierten Silikons handeln.
  • Unter „Aushärten“ wird insbesondere ein Übergang des gemischten, additionsvernetzenden, metallkatalysierten Silikons von einem flüssigen und/oder pastösen Zustand in einen festen Zustand verstanden. Bei dem Aushärten findet insbesondere auch eine Vernetzung der Komponenten des additionsvernetzenden, metallkatalysierten Silikons statt.
  • Unter „Lösen“ wird insbesondere verstanden, dass die Verbindung des vorgefertigten Narbenbehandlungspads und somit des Trägermaterials und der gefertigten Schicht des additionsvernetzten, metallkatalysierten Silikons mit dem Rahmen aufgehoben wird. Ein Lösen kann beispielsweise dadurch erfolgen, dass die Spannkraft eines Spannrahmens aufgehoben und somit das vorgefertigte Narbenbehandlungspad aus dem Rahmen entnommen werden kann. Ebenso kann ein Lösen durch Herausschneiden des vorgefertigten Narbenbehandlungspads aus dem Rahmen erfolgen.
  • Unter „gleichzeitigem Schneiden und Quetschen“ wird insbesondere verstanden, dass die Vorgänge des Schneidens und Quetschens gleichzeitig mittels eines Schneidwerkzeuges erfolgen. Unter „Quetschen“ wird insbesondere ein Drücken, Pressen und/oder Einzwängen verstanden. Beim Schneiden wird zum Pressen das vorgefertigte Narbenbehandlungspad insbesondere in das Schneidwerkzeug eingezogen, gegen eine Wand und/oder einen Abschnitt des Schneidwerkzeuges gedrückt und dadurch gequetscht. Bei dem Schneiden handelt es sich insbesondere um ein ausschneiden.
  • Bei einem „Schneidwerkzeug“ handelt es sich insbesondere um ein Werkzeug, welches zwei getrennte bewegliche Rollen aufweist. Die Rollen sind insbesondere federnd gegenüberliegend gelagert und das vorgefertigte Narbenbehandlungspad wird zum gleichzeitigen Schneiden und Quetschen in die vorgegebene Form zwischen die beiden Rollen eingeschoben und/oder reingezogen und dabei zwischen den beiden Rollen gequetscht und geschnitten. Mindestens eine der beiden Rollen weist ein Messerrad zum Schneiden auf. Das Schneidwerkzeug ist insbesondere eine kurbelbetriebene Maschine. Bei den Rollen kann es sich um Walzenräder handeln. Bei einer Materialdicke von 3,0 mm des vorgefertigten Narbenbehandlungspads wird beim gleichzeitigen Schneiden und Quetschen eine Kurbelkraft von ca. 9,8 Newton eingesetzt.
  • Unter „Rand“ des gefertigten Narbenbehandlungspads wird insbesondere die äußere Begrenzung der Fläche des gefertigten Narbenbehandlungspads verstanden. Der Rand ist insbesondere umlaufend und somit entlang des Außendurchmessers des gefertigten Narbenbehandlungspads angeordnet. Der umlaufende Rand steht insbesondere seitlich über der Außenabmessung des Trägermaterials über und weist somit einen größeren Umriss als ein Umriss des Trägermaterials auf. Unter „abgerundet“ wird insbesondere verstanden, dass der Rand eine speziell gefertigte Rundung aufweist. Der abgerundete Rand ist insbesondere durch das gleichzeitige Schneiden und Quetschen des vorgefertigten Narbenbehandlungspads und somit des aufgebrachten Silikons auf der Oberfläche des Trägermaterials ausgebildet. Dadurch entsteht ein seitlich nach außen gewölbter und/oder konvexer Rand, welcher seitlich über dem Rand des Trägermaterials übersteht. Im Querschnitt ist der Rand an seiner nach außen gerichteten Außenoberfläche gebogen und/oder zumindest teilweise kreisförmig ausgebildet. Somit schließt sich bei einem liegenden Narbenbehandlungspad der eckige Rand des oben angeordneten Trägermaterials an die Rundung und/oder konvexe Form des Randes des Silikons an, welcher sowohl in vertikaler Richtung als auch in horizontaler Richtung über den Außenumriss des Trägermaterials übersteht. Der seitliche Überstand des Silikons liegt insbesondere in einem Bereich von 0,5 mm bis 4,0 mm, bevorzugt von 1,0 mm bis 3,0 mm. Die Abmessung des seitlichen Überstandes hängt auch von der Materialstärke des Narbenbehandlungspads, des Silikons und/oder des Trägermaterials ab. Beispielsweise steht bei einer Materialstärke des Narbenbehandlungspads von 3,0 mm das Silikon seitlich mit 1,5 mm von dem Außenrand des Trägermaterials über. In diesem Fall und bei einer überstehenden halbkreisförmigen Rundung des Randes ist das Rundungsmaß R1,5. Bevorzugt beträgt das Verhältnis der Abmessung des seitlich nach außen stehenden Randes zur der Materialstärke des Narbenbehandlungspads (und somit der Dicke des Narbenbehandlungspads) 1:2. Aufgrund des seitlich, nach außen gebogenen Randes verringert sich die Materialstärke des Silikons in einer Richtung nach außen zur Umgebung hin, wodurch sich das Silikon im Bereich des Randes des Silikons an die Haut bei Anwendung des Narbenbehandlungspads anschmiegt und Druck auf die Haut und Reizungen der Haut vermieden werden. Bevorzugt ist die Außenkontur des Randes im Querschnitt symmetrisch zu einer Längsmittelachse der Silikonschicht ausgebildet. Prinzipiell muss der überstehende Rand im Querschnitt nicht zwingend an seiner Außenoberfläche halbkreisförmig sein, sondern kann auch halbelliptisch oder andersartig gebogen ausgebildet sein. Aufgrund der Rundung weist das gefertigte Narbenbehandlungspad beim Übergang von der Fläche des Trägermaterials zur Höhe des Narbenbehandlungspads und somit zur Seitenfläche nicht eine Kante, sondern eine Rundung auf. Ebenso weist das gefertigte Narbenbehandlungspad beim Übergang von der Fläche des additionsvernetzten, metallkatalysierten Silikons zur Höhe des Narbenbehandlungspads eine Rundung auf. Der Radius der jeweiligen Rundung hängt auch von den Schichtdicken und den Materialeigenschaften des Trägermaterials und des Silikons ab.
  • In einer weiteren Ausgestaltungsform des Verfahrens wird das Mischen des additionsvernetzenden, metallkatalysierten Silikons aus zwei Komponenten, insbesondere einer Silikon-Basis und einem Katalysator, durchgeführt.
  • Die beiden Komponenten des additionsvernetzenden, metallkatalysierten Silikons werden zur Herstellung insbesondere in einem Verhältnis 1:1 nach Gewicht oder Volumen gemischt und härten bei Raumtemperatur mit vernachlässigbarer Schrumpfung innerhalb wenigen Stunden vollständig aus. Die Schrumpfung ist insbesondere < 0,1 %.
  • Um ein optimales Aushärten des Silikonkautschuks und eine optimale Hautverträglichkeit des gefertigten Narbenbehandlungspads bereitzustellen, wird als additionsvernetzendes, metallkatalysiertes Silikon ein additionsvernetzendes, platinkatalysiertes Silikon und/oder ein additionsvernetzendes, zinnkatalysiertes Silikon gemischt.
  • In einer weiteren Gestaltungsform des Verfahrens wird vor dem gleichzeitigen Schneiden und Quetschen des vorgefertigten Narbenbehandlungspads ein Auflegen eines Formmusters der zu behandelnden Narbe als vorgegebene Form auf das vorgefertigte Narbenbehandlungspad durchgeführt.
  • Somit wird das Narbenbehandlungspad in einer individuellen Maßanfertigung hergestellt und das gefertigte Narbenbehandlungspad ist in seinen Eigenschaften, wie beispielsweise seiner Materialdicke und seiner Form, spezifisch an die Form der Narbe und/oder der Hautoberfläche des jeweiligen Benutzers des Narbenbehandlungspads angepasst.
  • Bei dem „Formmuster“ handelt es sich insbesondere um eine reale Umrisszeichnung des jeweiligen Narbenareals auf dem entsprechenden Körperteil. Beispielsweise wird dazu eine Klarsichtfolie auf die Hautoberfläche mit der Narbe aufgelegt und eine Umrisszeichnung des Narbenareals auf der Klarsichtfolie erstellt. Die Umrisszeichnung auf der Klarsichtfolie kann später in ein Papiermuster umgewandelt werden, welches dann als Formmuster im Herstellungsverfahren verwendet wird.
  • Damit das Formmuster beim gleichzeitigen Schneiden und Quetschen an dem vorgefertigten Narbenbehandlungspads nicht verrutscht, wird das Formmuster auf die Seite des vorgefertigten Narbenbehandlungspads aufweisend das additionsvernetzte, metallkatalysierte Silikon aufgelegt.
  • Aufgrund der leicht klebrigen, haftenden gefertigten Silikonschicht bleibt das Formmuster daran haften, sodass ein genaues und formgerechtes gleichzeitiges Schneiden und Quetschen in eine vorgegebene Form des vorgefertigten Narbenbehandlungspads erfolgt.
  • In einer weiteren Ausgestaltungsform des Verfahrens wird das gleichzeitige Schneiden und Quetschen des vorgefertigten Narbenbehandlungspads derart ausgeführt, dass das additionsvernetzte, metallkatalysierte Silikon an dem umlaufenden Rand über das Trägermaterial übersteht.
  • Dadurch, dass das flexible Silikon über das Trägermaterial übersteht, wird ein optimaler, gleichmäßiger Übergang zur Hautoberfläche um das Narbenbehandlungspad gewährleistet. Folglich wird ein leichtes und/oder eigenständiges Ablösen des Narbenbehandlungspads von der Hautoberfläche verhindert.
  • Um ein optimales Auslegen des Trägermaterials und/oder Aufbringen des gemischten additionsvernetzenden, metallkatalysierten Silikons auf die Oberfläche des Trägermaterials zu gewährleisten, erfolgt oder erfolgen das ebene Auslegen des Trägermaterials auf einer elastischen Unterlage und/oder das Aufbringen des gemischten, additionsvernetzenden, metallkatalysierten Silikons auf die Oberfläche des Trägermaterials auf einer harten und/oder formstabilen Unterlage.
  • Durch das Auslegen des Trägermaterials auf einer elastischen Unterlage kann dieses insbesondere in horizontaler Richtung gespannt werden. Beispielsweise kann das Trägermaterial mittels Nadeln an den Rändern der elastischen Unterlage fixiert werden. Bei einer elastischen Unterlage kann es sich beispielsweise um eine Unterlegplatte aufweisend elastischen Kunststoff, Microkork und/oder Kork handeln.
  • Durch die harte und/oder formstabile Unterlage, wie beispielsweise eine waagerecht ausgerichtete Glasplatte, wird gewährleistet, dass das Aushärten des gemischten additionsvernetzenden, metallkatalysierten Silikons in einer einheitlichen Schichtdicke über der Fläche erfolgt.
  • In einer weiteren Ausgestaltungsform des Verfahrens wird auf die Seite des gefertigten Narbenbehandlungspads aufweisend das additionsvernetzte, metallkatalysierte Silikon eine abziehbare Folie aufgebracht.
  • Somit wird in einem weiteren Herstellungsschritt die leicht haftende Oberfläche des Silikons in dem gefertigten Narbenbehandlungspad mittels einer Schutzschicht abgedeckt, welche später durch einen Anwender vor dem Auflegen des Narbenbehandlungspads auf die Hautoberfläche einfach abgezogen werden kann.
  • Eine Folie ist insbesondere ein homogenes Flächengebilde aus sehr dünnem Metall und/oder Kunststoff. Die Folie dient insbesondere als Abdeckung der SilikonSchicht des gefertigten Narbenbehandlungspads, um deren haftende Eigenschaften bis zu einer Verwendung des Narbenbehandlungspads aufrechtzuerhalten und eine Verschmutzung zu verhindern.
  • In einem weiteren Aspekt der Erfindung wird die Aufgabe gelöst durch ein Narbenbehandlungspad zum Komprimieren und/oder Weichmachen einer Narbe, wobei das Narbenbehandlungspad nach einem zuvor beschriebenen Verfahren gefertigt ist.
  • Somit wir ein Narbenbehandlungspad bereitgestellt, bei welchem additionsvernetztes, metallkatalysiertes Silikon gezielt zur Narbenbehandlung verwendet wird, wobei die haftenden Eigenschaften des additionsvernetzten, metallkatalysierten Silikons ein Lockern und Weichmachen der Narbe und dieses Silikon in Verbindung mit einer Kompression eine Abflachung der Narbe bewirken, wobei aufgrund der haftenden, jedoch nicht klebenden Eigenschaften dieses dauerhaft flexible und formstabile additionsvernetzte, metallkatalysierte Silikon gezielt auf der Narbe platziert und somit optimal positioniert wird sowie aufgrund seiner Materialeigenschaften optimale Milieubedingungen der Haut im Bereich der Narbe für eine Narbenbehandlung vorliegen. Es ist besonders vorteilhaft, dass das additionsvernetzte, metallkatalysierte Silikon und somit das Narbenbehandlungspad gerade frei von einem zusätzlichen Kleber sind. Vor allem drückt und/oder schneidet das Narbenbehandlungspad aufgrund seiner beständigen flexiblen Eigenschaft, einem nicht erfolgenden Nachhärten des Silikons und seinem speziell gefertigten abgerundeten, umlaufenden Rand nicht in das Narben- und/oder Hautgewebe ein.
  • Weiterhin ist besonders vorteilhaft, dass das additionsvernetzte, metallkatalysierte Silikon des Narbenbehandlungspads zwar leicht haftend, jedoch nicht selbstklebend ist und/oder nicht ein spezieller Kleber eingesetzt ist. Dadurch, dass das additionsvernetzte, metallkatalysierte Silikon leicht haftende Eigenschaften aufweist, wird die Narbe gelockert und weichgemacht. Folglich wird die Verschiebbarkeit der Narbe verbessert, wodurch unter anderem Bewegungseinschränkungen verhindert werden. Dadurch, dass das Narbenbehandlungspad das additionsvernetzte, metallkatalysierte Silikon aufweist, findet eine ausreichende Schweißbildung auf und/oder an der mit dem Silikon in Kontakt stehenden Narbe und/oder umgebenden Hautoberfläche statt, wodurch der Bereich der Narbe weicher wird. Jedoch ist die Schweißbildung im Vergleich zu bekannten Narbenpflastern mit HTV-Silikon nicht übermäßig, sodass es nicht zu Mazeration und Pilzbildung kommt.
  • Zudem erlaubt das additionsvernetzte, metallkatalysierte Silikon aufgrund seiner gefertigten, glatten Oberfläche eine gute Desinfektion des Narbenbehandlungspads mit chemischen Desinfektionsmitteln und eine Temperaturbeständigkeit bis zu 100 °C, wodurch die hohen hygienischen Anforderungen bei der Verwendung eingehalten werden. Vorteilhaft ist das additionsvernetzte, metallkatalysierte Silikon wasserfest und erlaubt somit ein tägliches Duschen und/oder Waschen bei der Verwendung. Des Weiteren ist additionsvernetztes, metallkatalysiertes Silikon nach ISO 10993-10 auf Hautirritationen geprüft und für unbedenklich eingestuft.
  • Um ein optimales Weichmachen und Komprimieren einer Narbe zu gewährleisten, ist das Narbenbehandlungspad mit der Seite aufweisend das additionsvernetzte, metallkatalysierte Silikon direkt auf die Narbe und/oder einer Hautoberfläche auflegbar und/oder ist das Narbenbehandlungspad unter einem Kompressionskleidungsstück anordenbar.
  • Folglich kann das Narbenbehandlungspad zu einer kosmetischen Narbenbehandlung direkt auf die Narbe und/oder einer Hautoberfläche aufgelegt und/oder das Narbenbehandlungspad unter einem Kompressionskleidungsstück angeordnet werden. Somit verhindert das Trägermaterial ein Haften des Silikons an der Kompressionskleidung und/oder einem Kompressionsverband, sodass eine unerwünschte Reibung unterbunden wird, welche ansonsten zur Wundbildung auf der Narbe führen kann. Dadurch, dass das Trägermaterial auf einer der Haut abgewandten Seite des Narbenbehandlungspads angeordnet ist, wird bei der Verwendung ein Haften des Narbenbehandlungspads an einer Kompressionskleidung und/oder einem Kompressionsverband verhindert. Dadurch kann ein Kompressionskleidungsstück in einfacher Weise und alleine von dem Träger des Narbenbehandlungspads angezogen werden, ohne dass es zu einem schmerzhaften Abbremsen des Kompressionskleidungsstückes beim Anziehen durch das Narbenbehandlungspad kommt. Somit ist nicht ein erhöhter Kraftaufwand beim Anziehen des Kompressionskleidungsstückes notwendig. Das Narbenbehandlungspad kann mittels des Kompressionskleidungsstückes bevorzugt 22 Stunden täglich permanent auf dem Narbenareal getragen werden. Das Kompressionskleidungsstückes bewirkt, dass das Narbenbehandlungspad mit einem Druck in einem Bereich von 10 bis 30 Millimeter, bevorzugt von ca. 29 Millimeter, auf die Narbe gepresst wird.
  • Es ist besonders vorteilhaft, dass das Kompressionskleidungsstück ebenfalls speziell abgestimmt auf das Körperteil und/oder die Narbe gefertigt, beispielsweise gestrickt und/oder gewebt, ist und das Narbenbehandlungspad frei unter dem Kompressionskleidungsstück platzierbar ist.
  • Über dem Narbenbehandlungspad kann anstelle oder ergänzend zu einem Kompressionskleidungsstück auch ein Kompressionsverband angeordnet und verwendet werden.
  • Dadurch, dass ein Narbenbehandlungspad das additionsvernetzte, metallkatalysierte Silikon aufweist, wird zum einen ein vorbereitetes, einfach anwendbares Auflagemittel zum Auflegen des additionsvernetzten, metallkatalysierten Silikons direkt auf die Narbe und/oder die Hautoberfläche bereitgestellt, zum anderen verstärkt das Narbenbehandlungspad aufgrund seiner Materialdicke selbst eine Kompression und verbessert dadurch die Narbenbehandlung.
  • Im Weiteren wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen erläutert. Es zeigen
    • 1 eine stark schematische dreidimensionale Darstellung eines Narbenbehandlungspads in einem Zustand beim Auflegen auf eine Narbe eines Arms, und
    • 2 ein schematisches Fließbild mit Schritten eines Fertigungsverfahrens zum Herstellen eines Narbenbehandlungspads.
  • Ein Narbenbehandlungspad 101 weist auf seiner Oberseite 105 ein textiles Trägermaterial 109 auf. Auf seiner Unterseite 105 weist das Narbenbehandlungspad 101 ein additionsvernetztes, platinkatalysiertes Silikon 107 auf. Umlaufend weist das Narbenbehandlungspad 101 einen glatten und abgerundeten Rand 115 auf. In der in 1 gezeigten Darstellung ist das Narbenbehandlungspad 101 im oberen Bereich bereits auf eine Narbe 113 auf dem Arm 111 aufgelegt worden, sodass die Oberseite 105 mit dem Trägermaterial 109 sichtbar ist. Im unteren Bereich ist die Unterseite 103 mit dem additionsvernetzten, platinkatalysierten Silikon 107 des Narbenbehandlungspads 101 durch eine nicht gezeigte Hand noch hochgeklappt und wird anschließend zur Verwendung durch Auflegen auf den in 1 noch sichtbaren Bereich der Narbe 113 aufgebracht.
  • Nach dem vollständig Auflegen des Narbenbehandlungspads 101 wird ein spezifisch angepasster, gefertigter Kompressionsstulpen über den Arm 111 und das Narbenbehandlungspad 101 angezogen und positioniert, sodass mittels des nicht in 1 gezeigten Kompressionsstulpen und des Narbenbehandlungspads 101 ein Druck auf die Narbe 113 ausgeübt wird. Dadurch wird bei der langfristigen Verwendung des Narbenbehandlungspads 101 die Narbe 113 abgeflacht. Aufgrund des auf die Narbe 113 aufgelegten additionsvernetzten, platinkatalysierten Silikons 107 findet im Hautbereich der Narbe 113 eine gewünschte leichte Schweißbildung und -ansammlung zwischen der Haut und der Unterseite 103 mit dem additionsvernetzten, platinkatalysierten Silikons 107 statt, wodurch die Narbe 113 weicher und verschiebbar wird. Durch die dauerhaft, flexiblen Eigenschaften des additionsvernetzten, platinkatalysierten Silikons 107 und den umlaufenden, glatten und abgerundeten Rand 115 des Narbenbehandlungspad 101 werden auch bei langer Anwendung ein Einschneiden und Druckstellen und somit eine Schädigung der Narbe 113 und der Haut vermieden.
  • Somit wird einem Narbenbehandlungspad 101 mit einer oberen Schicht des Trägermaterials 109 und einer unteren Schicht aus additionsvernetztem, platinkatalysierten Silikon 107 bereitgestellt, welches eine freie Platzierung des Narbenbehandlungspads 101 unter dem Kompressionsstulpen, eine optimale Wirkung zur Narbenbehandlung, eine dauerhaft flexible, formbeständige und nicht auf die Haut drückende Schicht des additionsvernetzten, platinkatalysierten Silikons 107 und somit eine lange Haltbarkeit sowie optimale hygienische Bedingungen gewährleistet.
  • Das Narbenbehandlungspad 101 ist einem Fertigungsverfahren 201 mit nachfolgenden Arbeitsvorgängen hergestellt worden:
  • Ein textiles Trägermaterial wird zunächst auf die erforderliche Größe zugeschnitten. Anschließend erfolgt ein Auslegen 203 des textilen Trägermaterials auf einer elastischen Unterlage, wobei das textile Trägermaterial an den Rändern der elastischen Unterlage mit Nadeln fixiert wird, sodass das textile Trägermaterial eben ausgelegt ist. Anschließend erfolgt ein Aufbringen 205 eines Rahmens, in dem Acryl-Dichtmasse mithilfe einer Kartuschenpresse auf die Oberseite des textilen Trägermaterials aufgebracht wird, wobei der durch die Acryl-Dichtmasse ausgebildete Rahmen eine Höhe von circa 4 mm aufweist. Nach Austrocknen der Acryl-Dichtmasse wird ein Mischen 207 von zwei Silikon-Komponenten A und B eines additionsvernetzenden RTV-Silikonkautschuks durchgeführt, wobei die Komponente A Silikon und die Komponente B Silikon und Platin als Katalysator aufweist und beide Komponenten in einem Mischverhältnis 1:1 (Masse) vermischt werden. Das Mischen 207 erfolgt unter Rühren in einem Mischbehälter. Anschließend wird der Rührbehälter mit dem Gemisch in einem Vakuumbehälter entlüftet, wodurch alle Luftblasen aus dem Gemisch austreten. Daraufhin wird der Vakuumbehälter wieder belüftet und der Rührbehälter mit dem fertigen gemischten Silikon entnommen.
  • Das textile Trägermaterial mit dem ausgehärteten Rahmen aus Acryl-Dichtmasse wird auf eine waagerecht ausgerichtete Glasplatte gelegt. Anschließend erfolgt das Aufbringen 209 des gemischten Silikons aus dem Rührbehälter gleichmäßig auf die Oberfläche des textilen Trägermaterials innerhalb des Rahmens. Um eine Verunreinigung der Silikonoberfläche während des Aushärtens zu vermeiden, kann der Rahmen mit der innenliegenden Fläche mittels eines Deckels abgedeckt werden. Anschließend härtet das aufgebrachte, gemischte Silikon mindestens vier Stunden aus. Das derart vorgefertigte Narbenbehandlungspad wird mittels einer Schere anschließend aus dem Rahmen geschnitten. Um Verschmutzungen während der weiteren Fertigungsschritte zu vermeiden, kann die Unterseite des vorgefertigten Narbenbehandlungspads mit dem leicht haftenden platinkatalysierten Silikon mit einer Kunststofffolie abgedeckt werden.
  • Ein zuvor vom Arm 111 abgezeichnetes Muster mit einer Umrisszeichnung der Narbe 113 ist in ein Formmuster auf Papier umgewandelt worden. Dieses Formmuster wird nun anstelle der Kunststofffolie auf die Oberfläche des platinkatalysierten Silikons des vorgefertigten Narbenbehandlungspads gelegt (Schritt 213). Anschließend erfolgt ein gleichzeitiges Schneiden und Quetschen 215 des vorgefertigten Narbenbehandlungspads mittels eines Schneidwerkzeuges, bei dem das vorgefertigte Narbenbehandlungspad zwischen zwei gefederten Rollen eingezogen, gequetscht und zugeschnitten wird, sodass das gefertigte Narbenbehandlungspad 101 in der gewünschten Form und mit einem umlaufenden, glatten und abgerundeten Rand 115 vorliegt. Abschließend kann bis zur Verwendung des gefertigte Narbenbehandlungspad 101 auf der Haut die Fläche des leicht haftenden platinkatalysierten Silikon wiederum mit der Kunststofffolie abgedeckt werden.
  • Bezugszeichenliste
  • 101
    Narbenbehandlungspad
    103
    Unterseite
    105
    Oberseite
    107
    platinkatalysiertes Silikon
    109
    Trägermaterial
    111
    Arm
    113
    Narbe
    115
    Rand
    201
    Fertigungsverfahren
    203
    Auslegen eines Trägermaterials
    205
    Aufbringen eines Rahmens
    207
    Mischen von Silikon-Komponenten
    209
    Aufbringen des gemischten Silikons
    211
    Herausschneiden des vorgefertigten Narbenbehandlungspads
    213
    Auflegen eines Formmusters
    215
    Gleichzeitiges Schneiden und Quetschen des vorgefertigten Narbenbehandlungspads
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • US 2020/0129412 A1 [0009]
    • US 2007/0093161 A1 [0010]
    • US 2002/0010299 A1 [0011]
    • US 2020/0325357 A1 [0012]

Claims (10)

  1. Verfahren (201) zum Herstellen eines Narbenbehandlungspads für ein Komprimieren und/oder Weichmachen einer Narbe, mit folgenden Schritten: - Ebenes Auslegen (203) eines Trägermaterials, - An- und/oder Aufbringen (205) eines Rahmens an und/oder auf einer Oberfläche des Trägermaterials, - Mischen (207) von Komponenten eines additionsvernetzenden, metallkatalysierten Silikons, - Aufbringen (209) des gemischten, additionsvernetzenden, metallkatalysierten Silikons auf die Oberfläche des Trägermaterials innerhalb des Rahmens und Aushärten des Silikons, sodass ein vorgefertigtes Narbenbehandlungspad mit dem Trägermaterial auf einer Seite und dem additionsvernetzten, metallkatalysierten Silikon auf einer gegenüberliegenden Seite vorliegt, - Lösen (211) des vorgefertigten Narbenbehandlungspad aus dem Rahmen, und - Gleichzeitiges Schneiden und Quetschen (215) des vorgefertigten Narbenbehandlungspads in eine vorgebebene Form mittels eines Schneidwerkzeuges, sodass das gefertigte Narbenbehandlungspad (101) einen umlaufenden, glatten und abgerundeten Rand (115) aufweist.
  2. Verfahren (201) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Mischen (207) des additionsvernetzenden, metallkatalysierten Silikons aus zwei Komponenten, insbesondere einer Silikon-Basis und einem Katalysator, durchgeführt wird.
  3. Verfahren (201) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass als additionsvernetzendes, metallkatalysiertes Silikon ein additionsvernetzendes, platinkatalysiertes Silikon und/oder ein additionsvernetzendes, zinnkatalysiertes Silikon gemischt wird.
  4. Verfahren (201) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem gleichzeitigen Schneiden und Quetschen (215) des vorgefertigten Narbenbehandlungspads ein Auflegen (213) eines Formmusters der zu behandelnden Narbe (113) als vorgegebene Form auf das vorgefertigte Narbenbehandlungspad durchgeführt wird.
  5. Verfahren (201) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Formmuster auf die Seite des vorgefertigten Narbenbehandlungspad aufweisend das additionsvernetzte, metallkatalysierte Silikon aufgelegt wird.
  6. Verfahren (201) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das gleichzeitige Schneiden und Quetschen (215) des vorgefertigten Narbenbehandlungspads derart durchgeführt werden, dass das additionsvernetzte, metallkatalysierte Silikon (107) an dem umlaufenden Rand (115) über das Trägermaterial (109) übersteht.
  7. Verfahren (201) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das ebene Auslegen (203) des Trägermaterials auf einer elastischen Unterlage und/oder das Aufbringen des gemischten, additionsvernetzenden, metallkatalysierten Silikons auf die Oberfläche des Trägermaterials auf einer harten und/oder formstabilen Unterlage erfolgt oder erfolgen.
  8. Verfahren (201) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Seite des gefertigten Narbenbehandlungspads (101) aufweisend das additionsvernetzte, metallkatalysierte Silikon (107) eine abziehbare Folie aufgebracht wird.
  9. Narbenbehandlungspad (101) zum Komprimieren und/oder Weichmachen einer Narbe, dadurch gekennzeichnet, dass das Narbenbehandlungspad (101) nach einem Verfahren (201) nach einem der Ansprüche 1 bis 8 gefertigt ist.
  10. Narbenbehandlungspad (101) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Narbenbehandlungspad (101) mit der Seite aufweisend das additionsvernetzte, metallkatalysierte Silikon (107) direkt auf die Narbe (113) und/oder einer Hautoberfläche auflegbar ist und/oder das Narbenbehandlungspad (101) unter einem Kompressionskleidungsstück anordenbar ist.
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