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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Renovierungsfassade mit einem Tragprofil, an dem an einer Außenseite mindestens eine Nut zum Halten eines Dichtungsprofils ausgebildet ist, und an dem ein plattenförmiges Füllungselement gehalten ist, und ein Verfahren zur Herstellung einer Renovierungsfassade.
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Bei der Renovierung von Gebäude ist es aus der
EP 3 574 752 B1 bekannt, eine Einheit eines Fensters vorzusehen, die einen Vorrahmen und einen Kasten aufweist, um diese über Befestigungsmittel an dem Gebäude zu fixieren und dabei eine Schicht einer Wärmedämmung zwischen dem Kasten und dem Gebäude anzuordnen. Dadurch kann bei nachträglich eingebauten Fenstern die Wärmeisolierung verbessert werden. Eine solche Maßnahme ist jedoch für Fassaden ungeeignet, da dort keine Gebäudeöffnung zum Fixieren einer solchen Einheit vorhanden ist.
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Bei Fassaden werden für die Renovation meist die Füllungselemente, Pfosten und Riegel vollständig entfernt, um dann eine neue Fassade zu montieren. Ein solches Vorgehen ist sehr kostenintensiv, und das entfernte Material muss aufwändig entsorgt werden. In manchen Fällen besteht die Möglichkeit, nur die Füllungselemente, also die Verglasung, zu tauschen, wobei dann vor dem Einbau der neuen Füllungselemente die vorhandenen Dichtungen ausgetauscht werden müssen, was problematisch ist, wenn die entsprechende Dichtungskontur nicht mehr hergestellt wird. Zusätzlich kann nicht geprüft werden in welchem Zustand die Fassade ist bzw. wo die alte Fassade Schwachstellen aufweist.
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Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Renovierungsfassade und ein Verfahren zum Herstellen einer Renovierungsfassade bereitzustellen, bei dem auf effektive Weise eine Montage von Füllungselementen an einem Tragprofil ermöglicht wird.
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Diese Aufgabe wird mit einer Renovierungsfassade mit den Merkmalen des Anspruches 1 sowie einem Verfahren mit den Merkmalen des Anspruches 13 gelöst.
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Die erfindungsgemäße Renovierungsfassade umfasst ein Tragprofil, an dem an einer Außenseite mindestens eine Nut zum Halten eines Dichtungsprofils ausgebildet ist, insbesondere eine hinterschnittene Nut mit einem verjüngten Halsabschnitt, und an dem ein plattenförmiges Füllungselement gehalten ist, wobei auf dem Tragprofil ein Adapterprofil mit mindestens einer Dichtung fixiert ist, das oder die die mindestens eine Nut an dem Tragprofil zumindest teilweise überdecken, wobei das Füllungselement an der Dichtung an dem Adapterprofil klemmend fixiert ist. Durch die zusätzliche Vorsehung eines Adapterprofils mit einer Dichtung kann die Außenseite des Tragprofils bei der Renovierung überdeckt werden, insbesondere auch im Bereich der mindestens einen Nut für das alte Dichtungsprofil, so dass an dem Adapterprofil ein neues Füllungselement, beispielsweise eine Isolierglasscheibe, fixiert werden kann. Dadurch lässt sich eine Fassade effektiv renovieren, da nur die alten Füllungselemente und die alten Dichtprofile von den Tragprofilen entfernt werden müssen, um dann das Adapterprofil und die mindestens eine Dichtung an dem Tragprofil zu fixieren. Das Adapterprofil kann dabei an unterschiedlichen Tragprofilen fixiert werden, so dass ein flexibler Einsatz ermöglicht wird. Die alte Fassade wird durch die neuen Dichtungsprofile komplett abgedichtet und bildet damit die neue Dichtebene. Die Renovierungsfassade ist als Aufsatzkonstruktion ausgebildet, bei der an einer Außenseite des Tragprofils die Adapterprofile mit den weiteren Bauteilen aufgesetzt und fixiert werden.
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Vorzugsweise wird das Adapterprofil mit dem Tragprofil verschraubt. Das Adapterprofil kann in der gleichen Länge wie die Tragprofile bereitgestellt werden, beispielsweise wenn das Tragprofil als Pfosten oder Riegel einer Pfosten-Riegel-Konstruktion oder Riegel-Riegel Konstruktion ausgebildet ist. Dann kann an mehrere Tragprofilen jeweils mindestens ein Adapterprofil verschraubt sein, so dass die Adapterprofile umlaufend zu einem Rahmen angeordnet werden können. Die Tragprofile und/oder die Dichtungen gleichen die versetzten Ebenen der Fassade aus und bilden eine neue Ebene für das Dichtungsprofil. Es ebenso möglich, dass die aufgesetzten Profile und Dichtungen einen Ebenenversatz erzeugen. An jedem Adapterprofil kann dann vor der nach der Montage das Dichtungsprofil fixiert werden, um dann die Füllungselemente an der mindestens einen Dichtung zu fixieren.
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Das Adapterprofil lässt sich effektiv aus Metall oder Kunststoff herstellen, beispielsweise im Extrusionsverfahren. Für eine besonders hohe Wärmedämmung kann das Adapterprofil zumindest Kunststoff umfassen oder vollständig aus Kunststoff hergestellt sein.
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In einer weiteren Ausgestaltung weist das Adapterprofil eine geringere Breite auf als das Tragprofil, wobei das Adapterprofil an gegenüberliegenden Seiten von der Dichtung umgriffen ist. Dadurch kann an den Seiten des Adapterprofils jeweils nur die Dichtung sichtbar sein, so dass das Adapterprofil in der montierten Position in einem Hohlraum zwischen Tragprofil und der Dichtung verdeckt liegend angeordnet ist. Dadurch sind für den Benutzer nach der Montage nur die Dichtung und das Tragprofil sichtbar.
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Alternativ kann das Adapterprofil auch die gleiche Breite aufweisen wie das Tragprofil, wobei dann das Adapterprofil bevorzugt flächenbündig mit gegenüberliegenden Seiten des Tragprofils angeordnet ist. Dann sind von außen neben dem Tragprofil auch das Adapterprofil und die Dichtung sichtbar, bevorzugt alle in einer flächenbündigen Anordnung.
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Für eine effektive Montage kann das Adapterprofil eine Schraubnut aufweisen, die in eine Richtung senkrecht zur Ebene des Füllungselementes in Verlängerung einer Schraubnut an dem Tragprofil angeordnet ist. Dadurch kann die Position der Befestigungsmittel, insbesondere der Schrauben, mittig zwischen zwei Füllungselementen für die Montage freigehalten werden. Es können auch Öffnungen, wie Rundlöcher oder Langlöcher für Befestigungsmittel, wie Schrauben oder Niete, vorgesehen sein, die den Abstand der Verschraubung vorgeben.
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Das Adapterprofil besitzt mit der Dichtung bevorzugt die gleiche Breite wie das Tragprofil und die Bestandsfassade. Dann ist es möglich, dass das Tragprofil im Bereich des Übergangs zu der Dichtung flächenbündig mit der Dichtung ausgerichtet ist, was optisch ansprechend ist. Dabei kann für eine effektive Montage nur eine einzige Dichtung an dem Adapterprofil fixiert sein, die beispielsweise an einer Schraubnut des Adapterprofils gehalten ist und zwei beabstandete Dichtstreifen aufweist, auf denen jeweils ein Rand eines Füllungselementes aufliegt. Dann kann die Dichtung mit wenigen Schritten an dem Adapterprofil montiert werden, um dann die Einheit aus Adapterprofil und Dichtung an dem Tragprofil zu fixieren.
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Vorzugsweise ist an einer Schraubnut des Adapterprofils ein leistenförmiges Isolierelement gehalten, das zwischen zwei Füllungselemente eingreift. Dadurch kann die Wärmeisolierung bei der neu montierten Fassadenkonstruktion verbessert werden, da der Bereich zwischen zwei Füllungselementen besser isoliert ist.
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An der Außenseite des Füllungselementes ist bevorzugt ein Andruckprofil vorgesehen, das mit dem Adapterprofil verschraubt ist. Dadurch wird eine Wärmebrücke von dem Andruckprofil auf das Tragprofil vermieden, da das Andruckprofil nur mit dem Adapterprofil und das Adapterprofil wiederum mit dem Tragprofil verschraubt ist.
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In einer weiteren Ausgestaltung weist das Adapterprofil mindestens einen Steg auf, der sich im Querschnitt senkrecht zu einer Ebene des Füllungselementes erstreckt und an dem Tragprofil abgestützt ist. Dadurch wird die Stabilität der Renovierungsfassade verbessert, insbesondere wenn das Adapterprofil zwei Stege aufweist, die an gegenüberliegenden Seiten einer Schraubnut des Tragprofils angeordnet sind, so dass das Adapterprofil an einem Anschlag oder Stützsteg des Tragprofils gehalten ist.
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Bei einem erfindungsgemäßen Verfahren zur Herstellung einer Renovierungsfassade werden zunächst alte Füllungselemente und alte Dichtungen von einer Vielzahl von Tragprofilen entfernt, wobei die alten Dichtungen jeweils aus einer Nut des Tragprofils entfernt werden. Die Tragprofile, beispielsweise bei einer Pfosten-Riegel-Konstruktion, werden dann genutzt, wobei ein Adapterprofil mit mindestens einer Dichtung an einer Außenseite des Tragprofils fixiert wird, wobei die mindestens eine Nut an dem Tragprofil überdeckt wird. Dann wird mindestens ein Füllungselement an der mindestens einen Dichtung an dem Adapterprofil fixiert, beispielsweise über eine Andruckleiste. Ein solches Verfahren ermöglicht eine besonders effektive Renovierung, wenn die mindestens eine Dichtung vor dem Fixieren des Adapterprofils an dem Tragprofil an dem Adapterprofil fixiert wird. Die Fixierung der Dichtung kann beispielsweise bei der Metallbaufirma oder beim Hersteller des Adapterprofils erfolge, so dass bei der Montage bereits die Einheit aus Adapterprofil und Dichtung verarbeitet werden kann. Das Adapterprofil mit der Dichtung muss lediglich auf die gewünschte Länge zugeschnitten werden und dann an den Tragprofilen montiert werden. Eine solche Renovierungsfassade kann beispielsweise als Pfosten-Riegel-Konstruktion, als Elementfassade oder andere Fassadenkonstruktion ausgebildet sein. Durch das Überdecken der Bauanschlüsse kann an dem neuen Dichtungsprofil eine Folie etc. angeschlossen werden. Somit können diese Bauanschlüsse überdeckt werden. Undichte Anschlüsse werden somit überdeckt.
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Die Erfindung wird nachfolgend anhand von zwei Ausführungsbeispielen mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- 1 eine Schnittansicht durch ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Renovierungsfassade, und
- 2 eine Schnittansicht durch ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Renovierungsfassade.
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Eine Renovierungsfassade 1 umfasst ein Tragprofil 2, das beispielsweise als Pfosten oder Riegel einer Pfosten-Riegel-Konstruktion ausgebildet ist. An dem Tragprofil 2 sind schematisch dargestellte Riegel 3 fixiert. Zwei Tragprofilen 2 und zwei Riegel 3 können dabei einen umlaufenden Rahmen zur Fixierung eines Füllungselementes 4 ausbilden. Das Füllungselement 4 ist hier als Isolierglasscheibe dargestellt, es kann aber auch durch andere plattenförmige Füllungselemente gebildet sein. An dem Tragprofil 2 sind zwei Füllungselemente 4 gehalten, wobei es auch möglich ist, nur ein einziges Füllungselement 4 an dem Tragprofil 2 zu fixieren oder mehr als zwei Füllungselemente 4, die in Längsrichtung des Tragprofils 2 nebeneinander angeordnet sind.
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Das Tragprofil 2 kann dabei an einem Gebäude fixiert sein und war Bestandteil einer Fassade, bei der die alten Füllungselemente und alten Dichtungen demontiert worden sind. Das Tragprofil 2 umfasst an einer Außenseite eine mittige Schraubnut 25 und an gegenüberliegenden Seiten der Schraubnut 25 jeweils eine hinterschnittene Nut 22 mit nach innen ragenden Stegen zum Halten eines Fußelementes einer entfernten Dichtung. Die Nut 22 umfasst eine innere Nutwand 23 und eine äußere Nutwand 24, wobei die äußere Nutwand 24 in Verlängerung eines Steges 21 ausgebildet ist, die mit einem quaderförmigen Abschnitt des Tragprofils 2 verbunden ist. Der quaderförmige Abschnitt des Tragprofils 2 umfasst einen Boden 20, der parallel zur Ebene der Füllungselemente 4 ausgerichtet ist.
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Um die neuen Füllungselemente 4 an dem alten Tragprofil 2 montieren zu können, ist ein Adapterprofil 5 vorgesehen, das beispielsweise aus Metall, Kunststoff oder einem Verbundmaterial hergestellt ist und über Schrauben 7 mit dem Tragprofil 2 verbunden ist. Die Schrauben 7 durchgreifen dabei einen Steg 52 des Adapterprofils 5, der im Wesentlichen senkrecht zu zwei Nutwänden 51 einer Schraubnut 50 des Adapterprofils 5 ausgerichtet ist. Die Schraubnut 50 ist in der montierten Position in eine Richtung senkrecht zur Ebene der Füllungselemente 4 in Verlängerung der Schraubnut 25 des Tragprofils 2 angeordnet. An dem Steg 52 des Adapterprofils finden sich zwei abgewinkelte Halteabschnitte 53, die zur Fixierung einer Dichtung 6 dienen. Der Steg 52 ist dabei an gegenüberliegenden Seiten an einer Außenseite der inneren Nutwand 23 der beiden Nuten 22 abgestützt.
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Das Adapterprofil 5 umfasst bei diesem Ausführungsbeispiel noch optionale Stützstege 54, die auf beiden Seiten der Schraubnut 25 des Tragprofils 2 angeordnet sind und an dem Boden 20 abgestützt sind. Die zwei Schrauben 7 durchgreifen den Steg 52 und den Boden 20 des Tragprofils 2, um das Adapterprofil 5 an dem Tragprofil 2 zu fixieren. Über die Länge des Adapterprofils 5 können eine Vielzahl von Schrauben 7 vorgesehen sein.
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Die Dichtung 6 umfasst einen Befestigungsabschnitt 60, der den abgewinkelten Halteabschnitt 53 umgreift, wobei die beiden Befestigungsabschnitte 60 der Dichtung über einen U-förmigen Verbindungsabschnitt 63 miteinander verbunden sind. Der Verbindungsabschnitt 63 umgreift die Schraubnut 50 des Adapterprofils 5 und besitzt optional einen Befestigungssteg 64, der in die Schraubnut 50 eingreift. Die Dichtung 6 ist bevorzugt einteilig ausgebildet und kann somit leicht an dem Adapterprofil 5 montiert werden. Die Dichtung 6 umfasst ferner zwei Dichtstreifen 61, die an gegenüberliegenden Seiten der Schraubnut 50 angeordnet sind und an denen jeweils ein Rand eines Füllungselementes 4 aufliegt.
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Das Adapterprofil 5 besitzt eine geringere Breite senkrecht zur Längsrichtung als das Tragprofil 2. Das Adapterprofil 5 ist dabei an gegenüberliegenden Seiten an dem abgewinkelten Halteabschnitt 53 von der Dichtung 6 umgriffen, wobei eine seitliche Oberfläche 62 der Dichtung im Wesentlichen flächenbündig zu einer seitlichen Oberfläche des Tragprofils 2 im Bereich des Übergangs zwischen Tragprofil 2 und Dichtung 6 angeordnet ist. Dadurch ist nach der Montage der Renovierungsfassade 1 das Adapterprofil 5 verdeckt liegend angeordnet, und von außen sind nur das Tragprofil 2 und die Dichtung 6 sichtbar.
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Zur Erhöhung der Wärmedämmung ist an der Schraubnut 50 des Adapterprofils 5 ein Isolierelement 8 gehalten, das leistenförmig ausgebildet und in einem Spalt zwischen den zwei benachbarten Füllungselementen 4 angeordnet ist. Das leistenförmige Isolierelement 8 kann aus einem geschäumten Material hergestellt sein und optional seitliche Dichtlippen aufweisen, um die Wärmeisolierung zu verbessern.
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Die Füllungselemente 4 sind über ein Andruckprofil 9 an dem Tragprofil 2 gehalten, wobei das Andruckprofil 9 zwei Aufnahmen für Dichtleisten 10 umfasst, die an einem Rand des jeweiligen Füllungselementes 4 anliegen und das Füllungselement 4 gegen den Dichtstreifen 61 der Dichtung 6 drücken. Das Andruckprofil 9 ist über hier nicht dargestellte Schrauben an dem Adapterprofil 5 fixiert, wobei die Schrauben in die Schraubnut 50 des Adapterprofils 5 eingreifen. Dadurch wird ein direkter Wärmeübergang von den Schrauben an dem Andruckprofil 9 in das Tragprofil 2 vermieden. Das Andruckprofil 9 ist an der Außenseite durch eine Abdeckleiste 11 überdeckt.
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In 2 ist eine modifizierte Renovierungsfassade 1' gezeigt, bei der ein anderes Tragprofil 2' vorgesehen ist. Das Tragprofil 2' umfasst wie bei dem vorangegangenen Ausführungsbeispiel zwei hinterschnittene Nuten 22 mit einer inneren Nutwand 23 und einer äußeren Nutwand 24, wobei die Nuten 22 auf gegenüberliegenden Seiten einer Schraubnut 25 angeordnet sind. An dem Tragprofil 2' ist ein Adapterprofil 5' fixiert, das ähnlich zu dem vorangegangenen Ausführungsbeispiel ausgebildet ist, bis auf eine Nut, in der die Nutwände der Schraubnut 25 des Tragprofils 2' aufgenommen sind. Dadurch wird die seitliche Fixierung des Adapterprofils 5' an dem Tragprofil 2' verbessert. Das Adapterprofil 5' umfasst ansonsten wie bei dem vorangegangenen Ausführungsbeispiel eine Schraubnut 50 und zwei Halteabschnitte 53, an denen Befestigungsabschnitte 60 der Dichtung 6 fixiert sind. Die Dichtung 6 sowie die Füllungselemente 4 und das Andruckprofil 9 sind wie bei dem vorangegangenen Ausführungsbeispiel ausgebildet. Das Tragprofil 2' besitzt eine deutlich geringere Erstreckung senkrecht zur Ebene der Füllungselemente 4, so dass zur Montage des Adapterprofils 5' kürzere Schrauben 7' eingesetzt werden.
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Die Adapterprofile 5 oder 5' können an unterschiedlichen Tragprofilen 2 oder 2' montiert werden, die hinsichtlich der Geometrie an der Außenseite anders ausgebildet sein können. Dadurch kann das Adapterprofil 5 oder 5' flexible bei unterschiedlichen Tragprofilen 2 oder 2' eingesetzt werden.
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Bei einem Verfahren zur Herstellung einer Renovierungsfassade werden zunächst alte Füllungselemente und alte Dichtungen von einer Vielzahl von Tragprofilen 2 oder 2' aus den hinterschnittenen Nuten 22 entfernt. Die alten Dichtungen werden dabei jeweils aus einer Nut 22 an den Tragprofilen 2 oder 2' herausgezogen und etwaige weitere Bauteile entfernt.
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Anschließend wird ein Adapterprofil 5 und mindestens eine Dichtung 6 an einer Außenseite des Tragprofils 2, 2' fixiert, insbesondere über Schrauben 7, 7', wobei die mindestens eine Nut 22 an dem Tragprofil 2 oder 2' überdeckt wird. Anschließend wird mindestens ein Füllungselement 4 an der mindestens einen Dichtung 6 an dem Adapterprofil 5 fixiert. Vorzugsweise wird die Dichtung 6 nach der Herstellung des Adapterprofils 5 an diesem montiert, und dann werden diese als Einheit auf die Baustelle geliefert, so dass Adapterprofil 5 und Dichtung 6 zusammen an dem Tragprofil 2 oder 2' fixiert werden können.
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Das Tragprofil 2, 2' kann beispielsweise aus Metall bestehen, insbesondere als extrudiertes Aluminiumprofil ausgebildet sein. Das Tragprofil 2 kann aber auch aus Stahl, Holz oder verschiedenen Materialien bestehen.
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In den dargestellten Ausführungsbeispielen sind die Adapterprofile 5, 5' mit geringer Breite ausgebildet als die Tragprofile 2, 2'. Es ist auch möglich, diese in gleicher Breite vorzusehen, so dass gegenüberliegende Seitenflächen des Adapterprofils dann flächenbündig mit den Seitenflächen des Tragprofils ausgerichtet sind und die Dichtung nur an einer Außenseite des Adapterprofils angeordnet ist.
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Bezugszeichenliste
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- 1, 1'
- Renovierungsfassade
- 2, 2'
- Tragprofil
- 3
- Riegel
- 4
- Füllungselement
- 5, 5'
- Adapterprofil
- 6
- Dichtung
- 7, 7'
- Schraube
- 8
- Isolierelement
- 9
- Andruckprofil
- 10
- Dichtleiste
- 11
- Abdeckleiste
- 14
- Nutwand
- 20
- Boden
- 21
- Steg
- 22
- Nut
- 23
- innere Nutwand
- 24
- äußere Nutwand
- 25
- Schraubnut
- 50
- Schraubnut
- 51
- Nutwand
- 52
- Steg
- 53
- Halteabschnitt
- 54
- Stützsteg
- 60
- Befestigungsabschnitt
- 61
- Dichtstreifen
- 62
- Oberfläche
- 63
- Verbindungsabschnitt
- 64
- Befestigungssteg
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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