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DE102024102872A1 - Verfahren zur Absicherung der Qualität eines Druckproduktes - Google Patents

Verfahren zur Absicherung der Qualität eines Druckproduktes Download PDF

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DE102024102872A1
DE102024102872A1 DE102024102872.6A DE102024102872A DE102024102872A1 DE 102024102872 A1 DE102024102872 A1 DE 102024102872A1 DE 102024102872 A DE102024102872 A DE 102024102872A DE 102024102872 A1 DE102024102872 A1 DE 102024102872A1
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DE
Germany
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operator
Prior art date
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DE102024102872.6A
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English (en)
Inventor
Sascha Fischer
Stefan Singer
Matthias Vogt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koenig and Bauer AG
Original Assignee
Koenig and Bauer AG
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Publication date
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    • B41F33/0009Central control units
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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Quality & Reliability (AREA)
  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Absicherung der Qualität eines Druckproduktes mit einer vorgesehenen Prozessreihenfolge umfassend Menüs, Untermenüs und/oder Funktionstasten an einem Rechner einer Druckmaschine, wobei durch den Rechner auf einer Bedienstelle abzuarbeitende Kontrollschritte hervorgehoben bereitgestellt werden, wobei für einen Bediener die Hervorhebungen abzuarbeitender Kontrollschritte individuell eingestellt werden.

Description

  • Verfahren zur Absicherung der Qualität eines Druckproduktes
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Absicherung der Qualität eines Druckproduktes mit einer vorgesehenen Prozessreihenfolge gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Zum Einrichten eines Druckauftrages oder während der Qualitätskontrolle müssen Bediener einer Druckmaschine häufig die gleichen Prozessschritte abarbeiten. Wenn sie dabei einen Schritt vergessen, kann das die Qualität des Druckproduktes negativ beeinträchtigen.
  • Beim Einrichten eines neuen Druckauftrages kann der Bediener ein ggf. automatisches Auftragswechselprogramm nutzen, sodass die Maschine vorbereitet ist, d. h. die richtigen Farben geladen sind, die Druckwerke zugeschalten sind, die Wendung vorbereitet ist, usw.. Bei einem Druckstart sind dann in der Regel Mess- und Regelsysteme aktiv, die dem Bediener Aussagen zur Qualität der Farbe bzw. Registereinstellung liefern. Dies kann jedoch für einen hohen Anspruch an die Qualität eines Druckproduktes nicht ausreichen.
  • Aus der EP 0 095 664 B1 ist eine Steuervorrichtung für eine Druckmaschine bekannt, mit einem Bedienfeld, mit einer Mehrzahl von Drucktasten oder dergleichen Betätigungsvorrichtungen, bei welcher Steuervorrichtung eine erste Gruppe der Drucktasten zur Auswahl eines zu veranlassenden Befehls oder Betriebszustandes vorgesehen ist, wobei zum Veranlassen der Befehlsausführung bzw. der Änderung des Betriebszustandes mindestens zwei Handhabungen erforderlich sind, mit mindestens einem Anzeigenfeld, insbesondere Leuchtdiodenanzeigenfeld, wobei eine zweite Gruppe von Drucktasten vorgesehen ist, wobei durch Betätigung einer solchen Drucktaste eine, auf einem Anzeigenfeld angebotene Information ausgewählt werden kann und wobei jeder Drucktaste der zweiten Gruppe von Drucktasten eine optisch schaltbare Anzeige zugeordnet ist, wobei diese Anzeige durch Betätigen einer Drucktaste der ersten Gruppe von Drucktasten aktiviert werden kann.
  • Aus der DE 195 16 331 A1 ist ein Verfahren zur Steuerung eines Betriebsvorganges an einer Druckmaschine bekannt, wobei mittels einer Steuervorrichtung eine Anzeigevorrichtung in einen ersten Zustand versetzt wird, wenn ein zu steuernder Betriebsvorgang mit einem Schalter nicht aktivierbar ist, wobei die Anzeigevorrichtung in einen zweiten Zustand versetzt wird, wenn der zu steuernde Betriebsvorgang mit dem Schalter aktivierbar ist, wobei die Anzeigevorrichtung in einen dritten Zustand versetzt wird, wenn der zu steuernde Betriebsvorgang mit dem Schalter aktiviert wurde, und wobei aus den möglichen Zuständen der Anzeigevorrichtung in Abhängigkeit von Signalen über den Zustand anderer Betriebsvorgänge eine Auswahl getroffen wird.
  • Aus der DE 103 39 571 B4 ist ein Verfahren zur Optimierung eines Auftragswechsels bekannt, wobei mittels eines Steuerungsrechners die Daten eines ersten Maschinenauftrags mit den Daten eines nachfolgenden Maschinenauftrags verglichen werden und mittels des Vergleichs eine Reihenfolge der beim Auftragswechsel fällig werdenden Arbeiten erstellt wird, wobei einem Bedienpersonal zur Durchführung des Auftragswechsels die errechnete Reihenfolge der Arbeitsabläufe visuell dargestellt wird und wobei das Bedienpersonal mittels ein oder mehrerer an einer Bedruckstoffe verarbeitenden Maschine angebrachter Anzeigevorrichtungen durch die einzelnen Schritte der errechneten Reihenfolge der Arbeitsabläufe geleitet wird.
  • Aus der EP 2 517 883 A2 ist ein Verfahren zum Betreiben einer Druckmaschine bekannt, wobei ein Rechner bereits vor Beendigung eines Druckauftrags oder direkt danach eine Abfrage generiert, die Eingaben verlangt, aus denen sich ergibt, ob und gegebenenfalls welche weiteren Druckdurchgänge innerhalb des gleichen Druckauftrags erforderlich sind und entsprechend den dort gemachten Angaben nur die Einstellungen an der Maschine vornimmt und/oder die Arbeitsschritte einleitet oder vorschlägt, die für den nachfolgenden Durchlauf der bereits bedruckten Bögen erforderlich sind.
  • Aus der DE 10 2018 202 749 A1 ist ein Verfahren zum Betrieb einer Maschine der grafischen Industrie bekannt, wobei auf einem Rechner während eines auf der Maschine laufenden Auftrages ein Folgeauftrag analysiert wird, wobei dem Folgeauftrag zugeordnete Arbeitsmittel und/oder Arbeitsschritte identifiziert werden und wobei einem Bediener Informationen bereitgestellt werden, die Arbeitsmittel und/oder Arbeitsschritte des Folgeauftrages beinhalten.
  • Aus der DE 10 2018 202 752 A1 ist ein Verfahren zur Visualisierung manueller Bedienhandlungen bekannt, wobei im Bereich oder an der Stelle einer möglichen Bedienhandlung ein ansteuerbares Leuchtmittel angeordnet ist und wobei bei einer nötigen Bedienhandlung und/oder einer Störung das betreffende Leuchtmittel im Bereich oder an der Stelle der nötigen Bedienhandlung angesteuert wird.
  • Aus der DE 10 2019 211 129 A1 ist eine farblich unterstützte automatische Bedienmenüführung bekannt, wobei eine Druckmaschine so eingerichtet ist, dass ein Rechner die Darstellung von Betriebszuständen der Druckmaschine auf einer Anzeigevorrichtung farblich passend zu Anzeigen der Betriebszustände an optischen Signaleinrichtungen der Druckwerke vornimmt.
  • Aus der DE 10 2022 117 289 A1 ist eine Bedienstelle und ein Verfahren zum Betreiben einer Maschine bekannt, wobei die Bedienstelle mit einer Speichereinrichtung zur Speicherung einer Reihenfolge von durch Bedienelemente ausgelösten Funktionen der Maschine in Verbindung steht und die Speichereinrichtung mit einem weiteren Bedienelement verbunden ist, welches zur Auswahl der Reihenfolge der Funktionen ausgebildet ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein alternatives Verfahren zur Absicherung der Qualität eines Druckproduktes zu schaffen. Insbesondere soll die Bedienerführung an Druckmaschinen weiter verbessert werden.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
  • Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, dass ein alternatives Verfahren zur Absicherung der Qualität eines Druckproduktes geschaffen wird. Insbesondere vorteilhaft wird die Bedienerführung an Druckmaschinen weiter verbessert.
  • Zur Absicherung der Qualität eines Druckproduktes ist eine Prozessreihenfolge vorgesehen, wobei ein Bediener insbesondere durch all die Menüs bzw. Untermenüs bevorzugt des Leitstandes geleitet wird, die für Einstellungen notwendig sind. Dies kann zum Beispiel dadurch geschehen, dass das nächste aufzusuchende Untermenü aufleuchtet, vibriert oder auf andere Art und Weise hervorgehoben wird. Sinnvoll ist beispielhaft eine Kontrolle der Reihenfolge: Stimmt die Pressung, sind der/die Trockner korrekt eingestellt, Kontrolle der eingestellten Lüfter usw.. Für einen jeweiligen Bediener werden die Hervorhebungen der abzuarbeitenden Kontrollschritte individuell eingestellt. Beispielsweise kann sich der Bediener die hervorzuhebenden abzuarbeitenden Kontrollschritte selbst einstellen.
  • Bevorzugt können die hervorzuhebenden abzuarbeitenden Kontrollschritte beispielsweise über ein übergeordnetes System vorgeschlagen werden, so dass sie z. B. für mehrere Druckmaschinen in einer Druckerei gleich sind. Die Hervorhebungen abzuarbeitender Kontrollschritte können für jeden Bediener individuell derart vorgesehen sein, dass einem unterschiedlichen Ausbildungsgrad des jeweiligen Bedieners gerecht wird. Bevorzugt müssen die abzuarbeitenden bzw. abgearbeiteten und/oder die hervorgehobenen abzuarbeitenden bzw. hervorgehobenen abgearbeiteten Kontrollschritte vom Bediener beispielsweise über eine separate Bestätigungstaste bestätigt werden, sodass eine Nachverfolgung und/oder Protokollierung der Qualität des Druckproduktes möglich ist. Die abzuarbeitenden und/oder hervorgehobenen abzuarbeitenden Kontrollschritte können auch an einem mobilen Bediengerät angezeigt werden. Alternativ oder zusätzlich können die abzuarbeitenden bzw. hervorgehobenen abzuarbeitenden Kontrollschritte via Audiosignal bevorzugt über ein Headset dem Bediener mitgeteilt werden.
  • Beispielsweise können die Hervorhebungen abzuarbeitender Kontrollschritte auch von einer künstlichen Intelligenz vorgeschlagen bzw. vorgegeben werden. Dies kann zum Beispiel aus bekannten Verhaltensmustern eines individuellen Bedieners erfolgen. Dabei können Informationen aus der Vergangenheit verarbeitet werden, die für einen individuellen Bediener bekannt sind, beispielsweise „das hast du sonst immer so und so gemacht“. Weiter können die abzuarbeitenden und/oder hervorgehobenen abzuarbeitenden Kontrollschritte von einem beispielsweise optischen oder anderweitigen System erkannt und bevorzugt automatisch quittiert werden. Zum Beispiel kann eine Videokamera, insbesondere eine Registerkamera beispielsweise eine AutomaticCameraRegister (ACR)-Kamera, den Kontrollschritt der Kontrolle der Register des Druckbogens erkennen oder eine bestimmte Gestik, die für den Kontrollschritt notwendig ist, erfassen und entsprechend verarbeiten.
  • Besonders vorteilhaft wird damit die Prozesssicherheit erhöht bei gleichzeitiger Erfüllung von höheren Qualitätsansprüchen an das Druckerzeugnis. Weiter vorteilhaft wird eine Protokollierbarkeit der Prozessschritte für den Maschinenhersteller (Logfile) bzw. die Kunden (Chargenverfolgung) geschaffen.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im Folgenden näher beschrieben.
  • Es zeigen:
    • 1 eine Eingabemaske einer Bedienstelle nach einem Auftragswechsel an einer Druckmaschine;
    • 2 die Eingabemaske mit farbig hervorgehobenem nächsten Prozessschritt;
    • 3 die Eingabemaske mit dem Prozessschritt zum Bestätigen;
    • 4 die Eingabemaske mit bestätigtem Prozessschritt und nächstem hervorgehobenen Schritt.
  • Die 1 zeigt eine Eingabemaske 01 bzw. Screen einer Bedienstelle einer mit einem Rechner verbundenen Druckmaschine hier beispielsweise nach einem Auftragswechsel. Die Druckmaschine kann beispielsweise eine Bogendruckmaschine, insbesondere eine Bogenoffsetrotationsdruckmaschine beispielsweise in Aggregat- und Reihenbauweise sein. Der mit der Druckmaschine verbundene Rechner kann ein separater Rechner oder der Steuerrechner der Druckmaschine sein. Bevorzugt ist der Rechner einem Leitstand der Druckmaschine zugeordnet bzw. in einen Leitstand integriert. Die Eingabemaske 01 kann beispielsweise an einer mit dem Rechner verbundenen Anzeigeeinrichtung, beispielsweise einer Anzeigeeinrichtung der Druckmaschine und/oder einem Leitstandsmonitor angezeigt werden. Die Bedienstelle könnte aber auch direkt an einem Bauteil der Druckmaschine, beispielsweis an einem Anleger, einer Anlage, einem Druckwerk, einem Lackwerk und/oder einer Auslage der Druckmaschine, vorgesehen bzw. bevorzugt als Touchbedienstelle ausgebildet sein. Alternativ oder zusätzlich könnte die Bedienstelle einem mobilen Bediengerät der Druckmaschine zugeordnet sein.
  • Die Druckmaschine enthält dabei eine Vielzahl von einzustellenden Elementen. Beispielsweise enthalten die Druckwerke zusammenwirkende Zylinder und Farb- oder Farb- und Feuchtwerke zur Farbübertragung und Zylinder bzw. Trommeln zum Transport des Bedruckstoffes. Weiter sind in der Regel Lüfter in Leitblechen zum Führen des Bedruckstoffes vorgesehen. Zur Trocknung des Bedruckstoffes können Trockner als Zwischentrockner bzw. in der Auslage angeordnet sein. Beispielsweise über den Leitstand kann sich der jeweilige Bediener an der Druckmaschine anmelden. Der Bediener kann aber auch anderweitig beispielsweise durch die Druckmaschine erkannt werden.
  • Der Rechner an der Druckmaschine stellt einem Bediener über die Bedienstelle, insbesondere die Eingabemaske 01, zur Absicherung der Qualität eines Druckproduktes zur Einhaltung einer Prozessreihenfolge Menüs 02, Untermenüs 03 und/oder Funktionstasten 04 zur Verfügung. Dabei werden durch den Rechner auf der Bedienstelle, insbesondere Eingabemaske 01, Hervorhebungen abzuarbeitender Kontrollschritte bereitgestellt, die für einen jeweiligen bzw. konkreten Bediener individuell eingestellt, d. h. festgelegt werden bzw. sind. Die hervorgehobenen abzuarbeitenden Kontrollschritte umfassen in der Regel eine Reihenfolge von durchzuführenden bzw. zu kontrollierenden Einstellungen.
  • Vorliegend zeigt die Eingabemaske 01 das Menü 02 des Auftragswechsels an der Druckmaschine, d. h. die Vorbereitung der Druckmaschine für einen folgenden Druckauftrag beispielsweise nach einem laufenden bzw. abgearbeiteten Druckauftrag. Die Reihenfolge der Einstellungen umfasst hier insbesondere eine Einstellung der Zylinderpressung, eine Einstellung eines oder mehrerer Trockner und/oder eine Kontrolle von eingestellten Lüftern. Die für den Bediener hervorgehobenen abzuarbeitenden Kontrollschritte können durch aufleuchtende und/oder vibrierende Menüs 02, Untermenüs 03 und/oder Funktionstasten 04 angezeigt werden.
  • Die 2 zeigt beispielsweise einen vom Rechner auf der Bedienstelle, insbesondere Eingabemaske 01, bereitgestellten hervorgehobenen abzuarbeitenden Kontrollschritt als bevorzugt farbig markierten nächsten Prozessschritt. Insbesondere ist hier die Funktionstaste 04 „Konfiguration Bogenführung“ optisch bevorzugt farbig hervorgehoben. Die optische bevorzugt farbige Hervorhebung kann permanent oder intervallweise erfolgen. Der betreffende Bediener wird somit aufgefordert, die Funktionstaste 04 zu betätigen bzw. einen Kontrollschritt auszuführen.
  • Die 3 zeigt die Eingabemaske 01 mit dem durch die Funktionstaste 04 „Konfiguration Bogenführung“ aufgerufenen Untermenü 03 zum Bestätigen eines Prozessschrittes. Im aufgerufenen Untermenü 03 wird der weitere Prozessschritt durch optische bevorzugt farbige Markierung der Funktionstaste 04 „Druckbeistellung“ hervorgehoben. Der Prozess- bzw. Kontrollschritt dieser Funktionstaste 04 umfasst einen einstellbaren bzw. einzustellenden Wertebereich 05 der Zylinderpressung in den einzelnen Druckwerken bzw. Lackwerken der Druckmaschine und ggf. weitere Einstellungen bzw. Pressungseinstellungen. Der Wertebereich 05 kann ebenfalls optisch bevorzugt farbig hervorgehoben werden. Der Bediener wird damit die vorliegend angezeigten Werte des Wertebereiches 05 bestätigen.
  • Zum einfachen Bestätigen der eingetragenen Werte und damit der Abarbeitung des hier insbesondere hervorgehobenen abzuarbeitenden Prozessschrittes kann eine zusätzliche Bestätigungstaste 06 hier beispielsweise „Prozess in Ordnung“ eingefügt sein. Besonders bevorzugt müssen die abzuarbeitenden und/oder hervorgehobenen abzuarbeitenden Kontrollschritte vor allem zur Nachverfolgung und/oder Protokollierung der Qualität des Druckproduktes vom jeweiligen Bediener bestätigt werden. Die Bestätigung erfolgt hier insbesondere durch die Bestätigungstaste 06 „Prozess in Ordnung“, so dass die eingetragenen bzw. sichtbaren Werte als kontrolliert quittiert werden. Die abzuarbeitenden bzw. abgearbeiteten und/oder hervorgehobenen abzuarbeitenden bzw. abgearbeiteten Kontrollschritte können auch von einem insbesondere optischen System erkannt und bevorzugt automatisch quittiert werden.
  • Die 4 zeigt die Eingabemaske 01 nach dem Bestätigen der eingestellten Werte des Wertebereiches 05 mit einer optisch bevorzugt farbig hervorgehobenen Funktionstaste 04 zum Ausführen eines individuell eingestellten hervorgehobenen nächsten Prozessschrittes. Insbesondere wird der jeweilige Bediener hier durch die Hervorhebung der Funktionstaste 04 „Trocknereinstellung“ zum Kontrollieren der Einstellung des bzw. der Trockner aufgefordert und damit individuell geleitet bzw. geführt. Die Hervorhebungen können durch beliebig viele Prozessschritte führen und sind insbesondere für den konkreten Bediener an der Druckmaschine hier beispielsweise bei dem nächsten Auftragswechsel identisch.
  • Bezugszeichenliste
  • 01
    Eingabemaske
    02
    Menü
    03
    Untermenü
    04
    Funktionstaste
    05
    Wertebereich
    06
    Bestätigungstaste
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • EP 0 095 664 B1 [0004]
    • DE 195 16 331 A1 [0005]
    • DE 103 39 571 B4 [0006]
    • EP 2 517 883 A2 [0007]
    • DE 10 2018 202 749 A1 [0008]
    • DE 10 2018 202 752 A1 [0009]
    • DE 10 2019 211 129 A1 [0010]
    • DE 10 2022 117 289 A1 [0011]

Claims (10)

  1. Verfahren zur Absicherung der Qualität eines Druckproduktes mit einer vorgesehenen Prozessreihenfolge umfassend Menüs (02), Untermenüs (03) und/oder Funktionstasten (04) an einem Rechner einer Druckmaschine, wobei durch den Rechner auf einer Bedienstelle (01) abzuarbeitende Kontrollschritte hervorgehoben bereitgestellt werden, dadurch gekennzeichnet, dass für einen Bediener die Hervorhebungen abzuarbeitender Kontrollschritte individuell eingestellt werden.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die abzuarbeitenden und/oder hervorgehobenen abzuarbeitenden Kontrollschritte von einem übergeordneten System insbesondere für mehrere Druckmaschinen einer Druckerei gleich vorgeschlagen werden.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei die hervorgehobenen abzuarbeitenden Kontrollschritte eine Reihenfolge von Einstellungen umfassen.
  4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, wobei eine oder die Reihenfolge eine Einstellung einer Pressung (05), eine Einstellung eines oder mehrerer Trockner und/oder eine Kontrolle von einzustellenden oder eingestellten Lüftern umfasst.
  5. Verfahren nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4, wobei die Hervorhebungen abzuarbeitender Kontrollschritte vom Bediener selbst und/oder in Abhängigkeit eines Ausbildungsgrades des jeweiligen Bedieners eingestellt werden.
  6. Verfahren nach Anspruch 1, 2, 3, 4 oder 5, wobei die abzuarbeitenden Kontrollschritte durch aufleuchtende und/oder vibrierende Menüs (02), Untermenüs (03) und/oder Funktionstasten (04) hervorgehoben werden.
  7. Verfahren nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5 oder 6, wobei die abzuarbeitenden und/oder hervorgehobenen abzuarbeitenden Kontrollschritte zur Nachverfolgung und/oder Protokollierung der Qualität des Druckproduktes vom jeweiligen Bediener insbesondere über eine separate Bestätigungstaste (06) bestätigt werden müssen.
  8. Verfahren nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5, 6 oder 7, wobei die abzuarbeitenden und/oder hervorgehobenen abzuarbeitenden Kontrollschritte an einem mobilen Bediengerät angezeigt und/oder via Audiosignal, insbesondere einem Headset dem Bediener mitgeteilt werden.
  9. Verfahren nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 oder 8, wobei die Hervorhebungen abzuarbeitender Kontrollschritte von einer künstlichen Intelligenz insbesondere aus bekannten Verhaltensmustern eines jeweiligen Bedieners vorgeschlagen werden.
  10. Verfahren nach Anspruch 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 oder 9, wobei die abzuarbeitenden und/oder hervorgehobenen abzuarbeitenden Kontrollschritte von einem insbesondere optischen System erkannt und automatisch quittiert werden.
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