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DE102024101162A1 - Betonförderfahrzeug - Google Patents

Betonförderfahrzeug

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Publication number
DE102024101162A1
DE102024101162A1 DE102024101162.9A DE102024101162A DE102024101162A1 DE 102024101162 A1 DE102024101162 A1 DE 102024101162A1 DE 102024101162 A DE102024101162 A DE 102024101162A DE 102024101162 A1 DE102024101162 A1 DE 102024101162A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
support leg
conveyor vehicle
control unit
concrete
pivot joint
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE102024101162.9A
Other languages
English (en)
Inventor
Matthias Braun
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Putzmeister Engineering GmbH
Original Assignee
Putzmeister Engineering GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Putzmeister Engineering GmbH filed Critical Putzmeister Engineering GmbH
Priority to DE102024101162.9A priority Critical patent/DE102024101162A1/de
Priority to PCT/EP2024/083146 priority patent/WO2025153217A1/de
Publication of DE102024101162A1 publication Critical patent/DE102024101162A1/de
Pending legal-status Critical Current

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  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • On-Site Construction Work That Accompanies The Preparation And Application Of Concrete (AREA)

Abstract

Betonförderfahrzeug, umfassend einen Rahmen (26), einen ausfahrbaren Mastarm (18, 67) und einen Steuerschrank (23), wobei der Rahmen (26) den Mastarm (18, 67) trägt, wobei das Betonförderfahrzeug dazu ausgelegt ist, Flüssigbeton entlang des Mastarms (18, 67) zu fördern, so dass der Flüssigbeton an einem distalen Ende (76) des Mastarms (18, 67) ausgebracht wird. Das Betonförderfahrzeug (14, 66) ist mit einem ersten Stützbein (31, 33) und mit einem zweiten Stützbein (32, 34) ausgestattet, wobei das erste Stützbein (31, 33) und das zweite Stützbein (32, 34) an dem Rahmen angebracht sind. Das erste Stützbein (31, 33) und das zweite Stützbein (32, 34) sind auf einer Seite des Betonförderfahrzeugs (14, 66) angeordnet. Das erste Stützbein (31, 33) und das zweite Stützbein (32, 34) sind als Schwenkbeine ausgestaltet. Der Steuerschrank ist dazu ausgelegt, Steuerbefehle an Komponenten (15, 18, 31, 32, 33, 34) des Betonförderfahrzeugs zu senden. Das Betonförderfahrzeug (14, 66) umfasst eine primäre Bedieneinheit (24) und eine sekundäre Bedieneinheit (25), wobei die primäre Bedieneinheit (24) dazu ausgelegt ist, über eine Funkverbindung mit dem Steuerschrank (23) zu kommunizieren. Die sekundäre Bedieneinheit (25) bildet eine räumlich von dem Steuerschrank (23) getrennte Baueinheit. Die sekundäre Bedieneinheit (25) ist in einer seitlichen Position an dem Betonförderfahrzeug (14, 66) angebracht. Die sekundäre Bedieneinheit (25) ist in einer Längsposition angeordnet, die zwischen dem distalen Ende (28) des ersten Stützbeins (31, 33) und dem distalen Ende (30) des zweiten Stützbeins (32, 34) liegt.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Betonförderfahrzeug.
  • Betonförderfahrzeuge werden verwendet, um Flüssigbeton oder vergleichbare Stoffe, wie Schüttgüter oder Dickstoffe, entlang einem Mastarm des Betonförderfahrzeugs zu fördern, sodass der Flüssigbeton über ein distales Ende des Mastarms an einem gewünschten Ort ausgebracht werden kann. Der Mastarm ist üblicherweise aus einer Mehrzahl von Mastarm-Segmenten zusammengesetzt, wobei in einem ausgefahrenen Zustand der Mastarm sich über eine große Strecke ausdehnt und wobei in einem eingefahrenen Zustand die Mastarm-Segmente in einem kompakten Zustand sind, so dass der Mastarm innerhalb der Abmessungen des Betonförderfahrzeugs liegt.
  • Indem der Mastarm auf einem Fahrzeug angebracht ist, ergibt sich eine hohe Mobilität, so dass die Maschine leicht an verschiedenen Orten zum Einsatz kommen kann. Vor der Verwendung werden Stützbeine nach außen gefahren, um das Betonförderfahrzeug sicher abzustützen. Durch die Abstützung hat das Betonförderfahrzeug auch dann einen sicheren Stand, wenn der Mastarm weit zur Seite ausgefahren wird. Es gibt Typen von Betonförderfahrzeugen, bei denen sowohl die vorderen Stützbeine als auch die hinteren Stützbeine als Schwenkbeine ausgebildet sind. Auf diesen Typ von Betonförderfahrzeug bezieht sich die Erfindung.
  • Betonförderfahrzeuge umfassen einen Steuerschrank, der Steuerbefehle an Komponenten des Betonförderfahrzeugs sendet. Die Ansteuerung der Komponenten erfolgt in Abhängigkeit von Bedieneingaben einer Bedienperson. Es hat sich bislang als nicht ganz einfach erwiesen, ein Betonförderfahrzeug so zu gestalten, dass es sich in jeder Situation leicht bedienen lässt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Betonförderfahrzeug vorzustellen, das eine gute Bedienungsfreundlichkeit hat. Die Aufgabe wird gelöst mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs. Vorteilhafte Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Ein erfindungsgemäßes Betonförderfahrzeug umfasst einen Rahmen, einen ausfahrbaren Mastarm und einen Steuerschrank. Der Rahmen trägt den Mastarm. Die Betonpumpe ist dazu ausgelegt, Flüssigbeton entlang des Mastarms zu fördern, so dass der Flüssigbeton an einem distalen Ende des Mastarms ausgebracht wird. Das Betonförderfahrzeug ist mit einem ersten Stützbein und mit einem zweiten Stützbein ausgestattet, die an dem Rahmen angebracht sind. Das erste Stützbein und das zweite Stützbein sind auf einer Seite des Betonförderfahrzeugs angeordnet. Das erste Stützbein und das zweite Stützbein sind als Schwenkbeine ausgestaltet. Der Steuerschrank ist dazu ausgelegt, Steuerbefehle an Komponenten des Betonförderfahrzeugs zu senden. Das Betonförderfahrzeug umfasst eine primäre Bedieneinheit und eine sekundäre Bedieneinheit. Die primäre Bedieneinheit ist dazu ausgelegt, über eine Funkverbindung mit dem Steuerschrank zu kommunizieren. Die sekundäre Bedieneinheit bildet eine räumlich von dem Steuerschrank getrennte Baueinheit, die in einer seitlichen Position an dem Betonförderfahrzeug angebracht ist. Die sekundäre Bedieneinheit ist in einer Längsposition angeordnet, die zwischen dem distalen Ende des ersten Stützbeins und dem distalen Ende des zweiten Stützbeins liegt. Diese Angabe bezieht sich auf den eingeschwenkten Zustand des ersten Stützbeins und des zweiten Stützbeins.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Betonförderfahrzeug sind für Bedieneingaben an den Steuerschrank eine primäre Bedieneinheit und eine sekundäre Bedieneinheit vorgesehen. Die primäre Bedieneinheit ist eine Funkfernbedienung, die über Funk mit dem Steuerschrank kommuniziert. Über die primäre Bedieneinheit können beispielsweise Funktionen angesteuert werden wie Einschwenken/Ausschwenken von ein oder mehreren Stützbeinen und/oder Einfahren/Ausfahren des Mastarms. Es kann weitere Funktionen des Betonförderfahrzeugs geben, die über die primäre Bedieneinheit zugänglich sind.
  • Die sekundäre Bedieneinheit ist an dem Betonförderfahrzeug angebracht. Indem die sekundäre Bedieneinheit eine räumlich von dem Steuerschrank getrennte Baueinheit bildet, kann der Steuerschrank dort angeordnet werden, wo es sich räumlich anbietet, während die sekundäre Bedieneinheit so positioniert wird, dass sie für Bedienpersonen leicht zugänglich ist. Zweck der sekundären Bedieneinheit kann beispielsweise sein, dass eine Redundanz zur Verfügung gestellt wird für den Fall, dass die primäre Bedieneinheit ausfällt, oder dass über die sekundäre Bedieneinheit bestimmte fortgeschrittene Funktionen zur Verfügung gestellt werden, die über die primäre Bedieneinheit nicht zugänglich sind. Die sekundäre Bedieneinheit kann alle Funktionen umfassen, die mit der primären Bedieneinheit zugänglich sind. In der alltäglichen Bedienung des Betonförderfahrzeugs wird in der Regel die primäre Bedieneinheit häufiger verwendet als die sekundäre Bedieneinheit.
  • Bei Betonförderfahrzeugen, bei denen das vordere Stützbein und das hintere Stützbein als Schwenkbeine ausgestaltet sind, wird ein wesentlicher Teil der Fahrzeuglänge von den Stützbeinen eingenommen, wenn die Stützbeine im eingeschwenkten Zustand sind. Es steht deswegen nicht ohne weiteres Platz zur Verfügung, an dem die sekundäre Bedieneinheit günstig angebracht werden kann. Dies führt bislang dazu, dass die sekundäre Bedieneinheit an Stellen des Betonförderfahrzeugs angebracht wird, die ergonomisch nicht sehr günstig sind. Beispielsweise gibt es Betonförderfahrzeuge, bei denen die sekundäre Bedieneinheit oben auf dem Fahrzeug angeordnet ist, sodass die Bedienperson jedes Mal auf das Betonförderfahrzeug klettern muss, wenn eine Bedienung über die sekundäre Bedieneinheit vorgenommen werden soll.
  • Es gibt andere Typen von Betonförderfahrzeugen, bei denen sich das Problem nicht stellt. Dies sind beispielsweise Betonförderfahrzeuge, bei denen so viel Raum zur Verfügung steht, dass der Steuerschrank zusammen mit der sekundären Bedieneinheit in einer Position angebracht werden können, die für den Personen leicht zugänglich ist. Dies ist beispielsweise häufig der Fall, wenn die vorderen Stützbeine und/oder die hinteren Stützbeine als Teleskopbeine ausgebildet sind, die ohne Schwenkbewegung in seitlicher Richtung ausgefahren werden können. Bei solchen Betonförderfahrzeugen nehmen die Stützbeine einen sehr viel geringeren Teil der Außenfläche des Betonförderfahrzeugs ein, und es gibt viele Möglichkeiten für eine günstige Positionierung des Steuerschrankes und einer daran angebrachten sekundären Bedieneinheit.
  • Die Erfindung hat erkannt, dass es auch bei Betonförderfahrzeugen, bei denen die Stützbeine vorne und hinten als Schwenkbeine ausgestaltet sind, eine Möglichkeit besteht, die sekundäre Bedieneinheit ergonomisch günstig an dem Betonförderfahrzeug anzubringen. Mit der Erfindung wird vorgeschlagen die sekundäre Bedieneinheit seitlich an dem Betonförderfahrzeug und zwischen dem vorderen Stützbein und dem hinteren Stützbein anzubringen, um die Bedienungsfreundlichkeit des Betonförderfahrzeugs zu verbessern.
  • Das Betonförderfahrzeug umfasst ein erstes Schwenkgelenk, über das das erste Stützbein schwenkbar mit dem Rahmen des Betonförderfahrzeugs verbunden ist. Das Betonförderfahrzeug umfasst ein zweites Schwenkgelenk, über das das zweite Stützbein schwenkbar mit dem Rahmen der Betonpumpe verbunden ist. Ein zu dem Schwenkgelenk benachbartes Ende eines Stützbeins wird als proximales Ende des Stützbeins bezeichnet. Ein von dem Schwenkgelenk entferntes Ende des Stützbeins wird als distales Ende des Stützbeins bezeichnet.
  • Das Betonförderfahrzeug kann so gestaltet sein, dass im eingeschwenkten Zustand das erste Stützbein sich ausgehend von dem ersten Schwenkgelenk nach vorne erstreckt. Das erste Stützbein kann ein vorderes Stützbein des Betonförderfahrzeugs sein. Das Betonförderfahrzeug kann so gestaltet sein, dass im eingeschwenkten Zustand das zweite Stützbein sich ausgehend von dem zweiten Schwenkgelenk nach hinten erstreckt. Das zweite Stützbein kann dann ein hinteres Stützbein sein. Das Betonförderfahrzeug kann auf jeder der beiden Fahrzeugseiten ein erstes Stützbein und ein zweites Stützbein umfassen. Möglich ist auch eine umgekehrte Gestaltung, bei der das erste Stützbein ein hinteres Stützbein und das zweite Stützbein ein vorderes Stützbein des Betonförderfahrzeugs bildet. Um lange und damit weit nach außen verfahrbare Stützbeine zu ermöglichen, ist es von Vorteil, wenn das erste Schwenkgelenk und das zweite Schwenkgelenk in Längsrichtung nahe beieinander positioniert sind. Auf diese Weise wird der größte Teil der Seitenfläche des Betonförderfahrzeugs von den Stützbeinen eingenommen.
  • Als Längsrichtung wird die Richtung bezeichnet, in der das Betonförderfahrzeug sich bewegt, wenn es geradeaus fährt. Die Richtungsangabe vorne bezeichnet die Richtung, in der sich das Fahrzeug bei einer Vorwärtsfahrt bewegt. Die Richtungsangabe hinten bezieht sich auf die Richtung einer Rückwärtsfahrt. Die seitliche Richtung schließt einen rechten Winkel mit der Längsrichtung ein. Die Längsrichtung, die seitliche Richtung und die vertikale Richtung spannen ein kartesisches Koordinatensystem auf, innerhalb dessen die Position der sekundären Bedieneinheit angegeben wird.
  • Ist die sekundäre Bedieneinheit in einer seitlichen Position an dem Betonförderfahrzeug angeordnet, so ist die sekundäre Bedieneinheit zugänglich für eine Bedienperson, die sich aus seitlicher Richtung an das Betonförderfahrzeug annähert. Die sekundäre Bedieneinheit kann auf der linken Fahrzeugseite oder auf der rechten Fahrzeugseite angeordnet sein, möglich ist auch eine erste sekundäre Bedieneinheit auf der linken Fahrzeugseite und eine zweite sekundäre Bedieneinheit auf der rechten Fahrzeugseite. Eine Längsposition ist eine bestimmte Position bezogen auf die Längsrichtung des Fahrzeugs. Ist die sekundäre Bedieneinheit in einer Längsposition angeordnet, so hat sie eine Erstreckung in Längsrichtung, die der Breite der sekundären Bedieneinheit entspricht.
  • Die sekundäre Bedieneinheit kann eine ortsfeste Position relativ zu dem Rahmen des Betonförderfahrzeugs haben, so dass das erste Stützbein und das zweite Stützbein geschwenkt werden können, ohne dass die Position der sekundären Bedieneinheit relativ zu dem Rahmen sich ändert. Mit dem Merkmal ortsfest ist nicht ausgeschlossen, dass die sekundäre Bedieneinheit in einem von den Stützbeinen unabhängigen Vorgang relativ zu dem Rahmen bewegbar ist.
  • Angaben zur Position der sekundären Bedieneinheit beziehen sich allgemein auf ein Bedienfeld der sekundären Bedieneinheit, also auf ein Feld innerhalb dessen die Bedienelemente der sekundären Bedieneinheit angeordnet sind. Ist die sekundäre Bedieneinheit als eine bauliche Einheit ausgestaltet, so können die Angaben zur Position sich auch auf die bauliche Einheit beziehen.
  • Das erste Schwenkgelenk kann ein erstes Strukturbauteil umfassen, das an dem Rahmen des Betonförderfahrzeugs angebracht ist, und ein zweites Strukturbauteil umfassen, an dem das erste Stützbein aufgehängt ist. Das erste Strukturbauteil und das zweite Strukturbauteil bilden gemeinsam das Schwenkgelenk. Das erste Schwenkgelenk hat eine vertikale Erstreckung, die sich zwischen einem oberen Ende und einem unteren Ende des ersten Schwenkgelenks erstreckt. Die sekundäre Bedieneinheit kann in einer vertikalen Position angeordnet sein, so dass sich die vertikale Erstreckung der sekundären Bedieneinheit mit der vertikalen Erstreckung des ersten Schwenkgelenks überschneidet. In einer Ausführungsform liegt die vertikale Erstreckung der sekundären Bedieneinheit vollständig innerhalb der vertikalen Erstreckung des ersten Schwenkgelenks, sodass das untere Ende des Schwenkgelenks in einer tieferen Position liegt als das untere Ende der sekundären Bedieneinheit und sodass das obere Ende des ersten Schwenkgelenks in einer höheren Position liegt als das obere Ende der sekundären Bedieneinheit.
  • Umfasst sind auch Ausführungsformen, bei denen es keine Überschneidung zwischen der vertikalen Position der sekundären Bedieneinheit und der vertikalen Erstreckung des ersten Schwenkgelenks gibt. Insbesondere kann die sekundäre Bedieneinheit unterhalb der vertikalen Erstreckung des ersten Schwenkgelenks liegen. Die Längsposition der sekundären Bedieneinheit kann dann zwischen dem proximalen Ende des ersten Stützbeins und dem distalen Ende des ersten Stützbeins liegen. Der Abstand zwischen dem distalen Ende des Stützbeins und der sekundären Bedieneinheit kann größer sein, vorzugsweise um wenigstens den Faktor 2, vorzugsweise wenigstens den Faktor 5 größer sein als der Abstand zwischen dem proximalen Ende des Stützbeins und der sekundären Bedieneinheit. Die Merkmale zur Struktur des ersten Schwenkgelenks und zur vertikalen Position des ersten Schwenkgelenks relativ zur sekundären Bedieneinheit können einzeln oder in Kombination auch für das zweite Schwenkgelenk gelten.
  • Die Gelenkachse des ersten Schwenkgelenks kann in einer anderen Längsposition angeordnet sein als die Gelenkachse des zweiten Schwenkgelenks. Insbesondere kann das erste Schwenkgelenk in einer Längsposition angeordnet sein, die weiter vorne ist als die Längsposition des zweiten Schwenkgelenks. Die sekundäre Bedieneinheit kann in einer Längsposition angeordnet sein, die zwischen der Längsposition des ersten Schwenkgelenks und der Längsposition des zweiten Schwenkgelenks liegt. Diese Angabe bezieht sich jeweils auf das proximale Ende des Schwenkgelenks. Es gibt dann mit anderen Worten keine Überschneidung zwischen der horizontalen Erstreckung der sekundären Bedieneinheit und der horizontalen Erstreckung von einem der Schwenkgelenke. In einer alternativen Ausführungsform kann die Längsposition der sekundären Bedieneinheit zwischen der Achse des ersten Schwenkgelenks und der Achse des zweiten Schwenkgelenks liegen.
  • Die sekundäre Bedieneinheit kann in einer Längsposition angeordnet sein, so dass die horizontale Erstreckung der sekundären Bedieneinheit mit der horizontalen Erstreckung des ersten Schwenkgelenks überlappt. Ist das erste Schwenkgelenk ein Schwenkgelenk des vorderen Stützbeins so bedeutet dies, dass ein vorderes Ende der sekundären Bedieneinheit weiter vorne angeordnet ist als das hintere Ende des ersten Schwenkgelenks. Ist das erste Schwenkgelenk ein Schwenkgelenk des hineren Stützbeins so bedeutet dies, dass ein hinteres Ende der sekundären Bedieneinheit weiter hinten angeordnet ist als das hintere Ende des ersten Schwenkgelenks. Dies kann in einer Ausführungsform verwirklicht werden, indem die sekundäre Bedieneinheit in einer anderen Höhenposition angeordnet ist als das erste Schwenkgelenk.
  • Dies kann alternativ auch dann verwirklicht werden, wenn die vertikale Erstreckung der sekundären Bedieneinheit mit der vertikalen Erstreckung des ersten Schwenkgelenks überlappt. Insbesondere kann die vertikale Erstreckung der sekundären Bedieneinheit innerhalb der vertikalen Erstreckung des ersten Schwenkgelenks liegen, was bedeutet, dass das obere Ende der sekundären Bedieneinheit eine tiefere Position hat als das obere Ende des ersten Schwenkgelenks und dass das untere Ende der sekundären Bedieneinheit eine höhere Position hat als das untere Ende des ersten Schwenkgelenks.
  • Das erste Schwenkgelenk kann eine Ausnehmung aufweisen, die die sekundäre Bedieneinheit aufnimmt. Dies bedeutet, dass die sekundäre Bedieneinheit zu einem Teil oder insgesamt in einem Raum angeordnet ist, der durch die Ausnehmung gebildet wird. Die Ausnehmung kann zwischen dem oberen Ende des ersten Schwenkgelenks und dem unteren Ende des ersten Schwenkgelenks angeordnet sein. Die Ausnehmung kann so bemessen sein, dass sie sich über die Achse des ersten Schwenkgelenks hinweg erstreckt. Die sekundäre Bedieneinheit kann dann so angeordnet sein, dass sich eine Überschneidung zwischen der horizontalen Position der Gelenkachse und der horizontalen Erstreckung der ersten Bedieneinheit ergibt. Das erste Schwenkgelenk kann einen zweigeteilten Gelenkbolzen haben, sodass ein erster Abschnitt des Gelenkbolzens oberhalb der sekundären Bedieneinheit angeordnet ist und dass ein zweiter Abschnitt des Gelenkbolzens unterhalb der sekundären Bedieneinheit angeordnet ist.
  • Entsprechendes kann für das zweite Schwenkgelenk gelten. In einer Ausführungsform hat das erste Schwenkgelenk eine Ausnehmung und hat das zweite Schwenkgelenk eine Ausnehmung, so dass beide Ausnehmungen die sekundäre Bedieneinheit aufnehmen. Beide Schwenkgelenke können einen zweigeteilten Gelenkbolzen haben.
  • Die Angaben zur Position der sekundären Bedieneinheit beziehen sich auf einen Zustand des Betonförderfahrzeugs, in dem die sekundäre Bedieneinheit für Bedieneingaben durch eine Bedienperson ausgelegt ist (Nutzzustand der sekundären Bedieneinheit). Die sekundäre Bedieneinheit kann fest in dieser Position angeordnet sein, sodass die Position der sekundären Bedieneinheit relativ zu dem Rahmen des Betonförderfahrzeugs sich im Betrieb nicht ändert. Bei einer fest angeordneten sekundären Bedieneinheit ist es von Vorteil, wenn diese nicht in seitlicher Richtung über die Außenseite des ersten Stützbeins (im eingeschwenkten Zustand) hinausragt, um das Risiko von Schäden an der sekundären Bedieneinheit während der Fahrt des Betonförderfahrzeugs gering zu halten.
  • Von Vorteil ist es auch, wenn die sekundäre Bedieneinheit in seitlicher Richtung nicht zu weit nach innen ragt. Der Raum innerhalb der sekundären Bedieneinheit wird für andere Komponenten und Bauteile des Betonförderfahrzeugs benötigt. Die sekundäre Bedieneinheit kann so angeordnet sein, dass sie nicht weiter nach innen ragt als eine Ebene, die eine inneres Ende des ersten Schwenkgelenks mit der Längsrichtung aufspannt. Möglich ist auch, dass die sekundäre Bedieneinheit so angeordnet ist, dass sie nicht weiter nach innen ragt als eine Ebene, die ein inneres Ende des ersten Stützbeins im Bereich des ersten Schwenkgelenks mit der Längsrichtung aufspannt. Die Angabe bezieht sich auf den eingeschwenkten Zustand des ersten Stützbeins. In einer Ausführungsform ist die sekundäre Bedieneinheit so angeordnet, dass sie nicht weiter nach innen ragt als eine Ebene, die durch die Achse des ersten Schwenkgelenks und die Längsrichtung aufgespannt wird. Mit einer solchen flachen Bauweise der sekundären Bedieneinheit an der Außenseite des Betonförderfahrzeugs bleibt die gewünschte Flexibilität für die Gestaltung und Konstruktion des Betonförderfahrzeugs im Übrigen erhalten. Die Angabe kann sich auf den Nutzzustand der Nutzzustand der sekundären Bedieneinheit beziehen. In einer Ausführungsform bezieht die Angabe sich auf den Nutzzustand und einen Stauzustand der sekundären Bedieneinheit.
  • Alternativ kann das Betonförderfahrzeug auch so gestaltet sein, dass die Position der sekundären Bedieneinheit sich ändern kann. Beispielsweise kann die sekundäre Bedieneinheit zwischen der Nutzposition und einer Stauposition verfahren werden. In der Nutzposition kann die sekundäre Bedieneinheit in seitlicher Richtung über die Außenseite des ersten Stützbeins hinausragen, während dies in der Stauposition nicht der Fall ist. Die sekundäre Bedieneinheit kann beispielsweise durch eine Schwenkbewegung oder eine lineare Bewegung zwischen der Stauposition und der Nutzposition verfahren werden. Die sekundäre Bedieneinheit kann über eine Halteeinrichtung an dem Rahmen gehalten sein, der eine entsprechende Bewegung der sekundären Bedieneinheit zulässt. Die sekundäre Bedieneinheit kann auch lösbar mit Rahmen des Betonförderfahrzeugs verbunden sein. In einer Ausführungsform können Bedieneingaben für den Steuerschränke auch dann vorgenommen werden, wenn die sekundäre Bedieneinheit von dem Rahmen des Betonförderfahrzeugs gelöst ist.
  • Die sekundäre Bedieneinheit kann in alternativen Ausführungsformen an dem ersten Stützbein angebracht sein. Bezogen auf eine Länge des ersten Stützbeins, die sich zwischen der Achse des ersten Schwenkgelenks und dem distalen Ende des ersten Stützbeins im eingeschwenkten Zustand erstreckt, kann die sekundäre Bedieneinheit in einem proximalen Abschnitt des ersten Stützbeins angeordnet sein, also einem zu dem ersten Schwenkgelenk benachbarten Abschnitt. Der Abstand zwischen dem sekundären Bedienteil und dem distalen Ende des vorderen Stützbeins ist vorzugsweise um mindestens den Faktor 2, vorzugsweise mindestens den Faktor 5, weiter vorzugsweise mindestens den Faktor 10 größer als der Abstand zwischen dem vorderen Ende des sekundären Bedienteils und der Gelenkachse des ersten Schwenkgelenks. Ist das erste Stützbein ein Teleskop-Stützbein, so ist die sekundäre Bedieneinheit vorzugsweise an einem proximalen Schwenkbeinkasten des ersten Stützbeins angebracht, also an dem Schwenkbeinkasten, der an das erste Schwenkgelenk angrenzt, wenn das Teleskop-Stützbein im ausgefahrenen Zustand ist. Das erste Stützbein kann ein vorderes Stützbein des Betonförderfahrzeugs sein. Möglich ist auch, dass das erste Stützbein ein hinteres Stützbein des Betonförderfahrzeugs ist.
  • Das Betonförderfahrzeug kann als Betonpumpen-Fahrzeug ausgebildet sein. Das Betonpumpen-Fahrzeug umfasst eine Betonpumpe, die dazu ausgelegt ist, Flüssigbeton entlang einer Förderleitung zu fördern, die sich zu einem distalen Ende des Mastarms erstreckt. Der Mastarm kann aus einer Mehrzahl von Mastarm-Segmenten zusammengesetzt sein, wobei in einem ausgefalteten Zustand der Mastarm sich über eine große Strecke ausdehnt und wobei in einem eingefalteten Zustand die Mastarm-Segmente in einem kompakten Zustand sind, so dass der Mastarm innerhalb der Abmessungen des Betonpumpen-Fahrzeugs liegt. Zu den Funktionen, die über die primäre Bedieneinheit und/oder die sekundäre Bedieneinheit zugänglich sind, können ein Einschalten/Ausschalten der Betonpumpe und/oder ein Anpassen der Förderleistung der Betonpumpe gehören.
  • In einer alternativen Ausführungsform ist das Betonförderfahrzeug als Bandförderfahrzeug ausgebildet. Das Bandförderfahrzeug kann einen Mastarm umfassen, bei dem sich ein erster Bandförderer zu einem distalen Ende des Mastarms erstreckt. Der Mastarm kann eine Mehrzahl von Mastarm-Segmenten umfassen, wobei jedes Segment einen Abschnitt des Bandförderers trägt. Der Mastarm kann teleskopierbar sein zwischen einem ausgefahrenen Zustand, in dem der Mastarm sich über eine große Strecke ausdehnt, und einem eingefahrenen Zustand, in dem der Mastarm innerhalb der Abmessungen des Bandförderfahrzeugs liegt. Das Bandförderfahrzeug kann einen zweiten Bandförderer umfassen, der sich zwischen einem Vorfüllbehälter und einem proximalen Ende des ersten Bandförderers erstreckt.
  • Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen anhand vorteilhafter Ausführungsformen beispielhaft beschrieben. Es zeigen:
    • 1: ein Betonpumpen-Fahrzeug mit einem Mastarm im eingefalteten Zustand;
    • 2: das Betonpumpen-Fahrzeug aus 1 mit ausgefaltetem Mastarm;
    • 3: eine schematische Ansicht von oben auf ein erfindungsgemäßes Betonpumpen-Fahrzeug;
    • 4: die Ansicht gemäß 3 in einem anderen Zustand des Betonpumpen-Fahrzeugs;
    • 5: eine Ansicht von der Seite auf einen Ausschnitt eines erfindungsgemäßen Betonpumpen-Fahrzeugs;
    • 6: eine Ansicht von oben auf die Ausführungsform gemäß 5;
    • 7: die Ansicht gemäß 5 bei einer alternativen Ausführungsform der Erfindung;
    • 8: eine Ansicht von oben auf die Ausführungsform gemäß 7;
    • 9: die Ansicht gemäß 8 in einem anderen Zustand der sekundären Bedieneinheit;
    • 10-16: die Ansicht gemäß 5 bei weiteren Ausführungsformen der Erfindung;
    • 17: eine Ansicht von oben auf die Ausführungsform gemäß 16;
    • 18: eine Ansicht von oben auf ein Stützbein eines erfindungsgemäßen Betonpumpen-Fahrzeugs;
    • 19: die Ansicht gemäß 5 bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung;
    • 20: eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Betonförderfahrzeugs in Form eines Bandförderfahrzeugs;
    • 21: das Bandförderfahrzeug aus 20 in einer Ansicht von oben.
  • Ein in 1 gezeigtes Betonförderfahrzeug in Form eines Betonpumpen-Fahrzeugs 14 ist mit einer Betonpumpe 15 ausgestattet, die Flüssigbeton aus einem Vorfüllbehälter 16 durch eine Förderleitung 17 fördert. Die Förderleitung 17 erstreckt sich entlang einem Mastarm 18, der auf einem Drehkranz 19 drehbar gelagert ist. Der Mastarm 18 umfasst drei Mastarm-Segmente 20, 21, 22, die gelenkig miteinander verbunden sind. Indem die Mastarm-Segmente 20, 21, 22 über die Gelenke relativ zueinander geschwenkt werden, kann der Mastarm 18 zwischen einem eingefalteten Zustand (1) und einem ausgefalteten Zustand (2) verfahren werden. Die Förderleitung 17 erstreckt sich bis über das distale Ende des dritten Mastarm-Segments 22 hinaus, so dass der Flüssigbeton in einem von der Betonpumpe 15 entfernten Bereich ausgebracht werden kann.
  • Damit das Betonpumpen-Fahrzeug auch bei ausgefaltetem Mastarm 18 einen stabilen Stand hat, sind Stützbeine 31, 32, 33, 34 vorgesehen, die durch eine Schwenkbewegung zwischen einem eingefahrenen Zustand (3) und einem ausgefahrenen Zustand (4) verfahren werden können. Das linke vordere Stützbein 31 ist über ein erstes Schwenkgelenk 41 an dem Rahmen 26 des Betonpumpen-Fahrzeugs 14 angebracht. Das linke hintere Stützbein 32 ist über ein zweites Schwenkgelenk 42 an dem Rahmen 26 des Betonpumpen-Fahrzeugs 14 angebracht. Entsprechend sind das rechte vordere Stützbein 33 und das rechte hintere Stützbein 34 über erste und zweite Schwenkgelenk 41, 42 an dem Rahmen 26 angebracht. Ein zu dem Schwenkgelenk 41, 42 benachbartes Ende des Stützbeins 31, 32, 33, 34 wird als proximales Ende bezeichnet.
  • Die vorderen Stützbeine 31, 33 tragen jeweils an ihrem vorne angeordneten distalen Ende 28 und die hinteren Stützbeine 32, 34 tragen jeweils an ihrem hinten angeordneten distalen Ende 30 einen Abstützzylinder 35, der vertikal nach unten ausgefahren werden kann, bis ein an dem Abstützzylinder 35 angebrachter Fuß den Boden berührt. Durch weiteres Ausfahren des Abstützzylinders 35 kann das Betonpumpen-Fahrzeug 14 angehoben werden, sodass es nur noch auf den Füßen der Abstützzylinder 35 steht.
  • Die hinteren Stützbeine 32, 34 können starre Stützbeine sein, die eine feste Länge haben. Die vorderen Stützbeine 31, 33 können als Teleskop-Stützbeine ausgebildet sein. Gemäß 18 umfasst das linke vordere Stützbein 31 einen proximalen Schwenkbeinkasten 36, einen mittleren Schwenkbeinkasten 37 und einen distalen Schwenkbeinkasten 38, die teleskopartig ineinandergeschoben werden können. Der proximale Schwenkbeinkasten 36 bildet das proximale Ende 27 des Stützbeins 31 und ist über das erste Schwenkgelenk 41 an dem Rahmen 26 des Betonpumpen-Fahrzeugs 14 angebracht. Der distale Schwenkbeinkasten 38 grenzt an das distale Ende 28 des Stützbeins 31 an und trägt den Abstützzylinder 35.
  • Das Betonpumpen-Fahrzeug 14 umfasst einen Steuerschrank 23, über den verschiedene Komponenten des Betonpumpen-Fahrzeugs 14 angesteuert werden. Beispielsweise kann über den Steuerschrank 23 der Mastarm 18 angesteuert werden, um Faltbewegungen zwischen den Mastarm-Segmenten 20, 21, 22 auszulösen. Es kann die Pumpvorrichtung der Betonpumpe 15 angesteuert werden, um die Pumpvorrichtung einzuschalten oder auszuschalten oder um die Menge des geförderten Flüssigbetons einzustellen. Es kann eine Schwenkbewegung oder Teleskopbewegung der Stützbeine 31, 32, 33, 34 ausgelöst werden. Die Schwenkbeine können einzelnen oder in Gruppen angesteuert werden. Es gibt weitere Funktionen des Betonpumpen-Fahrzeugs 14, die ebenfalls über den Steuerschrank 23 angesteuert werden können.
  • Gemäß 2 ist eine primäre Bedieneinheit in Form einer Funkfernsteuerung 24 vorgesehen. Die Funkfernsteuerung 24 kommuniziert über eine Funkverbindung mit dem Steuerschrank 23, um die genannten Funktionen des Betonpumpen-Fahrzeugs 14 ansteuern zu können. Die Funkfernsteuerung 24 umfasst ein Display, auf dem Informationen über den Betriebszustand des Betonpumpen-Fahrzeugs 14 angezeigt werden können. Diese Informationen werden über die Funkverbindung von dem Steuerschrank 23 an die Funkfernsteuerung 24 übertragen. Die Bedienperson kann ihre Position während der Bedienung der Komponenten des Betonpumpen-Fahrzeugs 14 frei wählen und sich so positionieren, dass die relevanten Bereiche des Betonpumpen-Fahrzeugs 14 und der Umgebung gut einsehbar sind.
  • Das Betonpumpen-Fahrzeug 14 umfasst eine sekundäre Bedieneinheit 25, die in einer seitlichen Position des Betonpumpen-Fahrzeugs 14 an dem Rahmen 26 angebracht ist. Die sekundäre Bedieneinheit 24 kommuniziert in dem Ausführungsbeispiel über eine Kabelverbindung mit dem Steuerschrank 23. Die sekundäre Bedieneinheit 25 umfasst alle Steuerungsfunktionen, die auch über die primäre Bedieneinheit 24 zugänglich sind, sodass mit der sekundären Bedieneinheit 25 eine Redundanz zur Verfügung gestellt wird für den Fall, dass die primäre Bedieneinheit 24 ausfällt. Darüber hinaus umfasst die sekundäre Bedieneinheit 25 weitere Funktionen, die über die primäre Bedieneinheit 24 nicht zugänglich sind. Beispielsweise können über die sekundäre Bedieneinheit 25 bestimmte Grundeinstellungen vorgenommen werden oder bestimmte tiefergehende Informationen über Parameter des Betonpumpen-Fahrzeugs 14 abgerufen werden.
  • Bei bisherigen Betonpumpen-Fahrzeugen ist es üblich, dass die sekundäre Bedieneinheit direkt am Steuerschrank angebracht ist. Da der Steuerschrank 23 häufig nicht in einer Position angeordnet ist, in der der Steuerschrank 23 leicht zugänglich ist, ist die Nutzung der sekundären Bedieneinheit umständlich. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel müsste die Bedienperson auf den Aufbau des Betonpumpen-Fahrzeugs 14 klettern, um die sekundäre Bedieneinheit nutzen zu können. Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, die sekundäre Bedieneinheit 25 räumlich von dem Steuerschrank 23 zu trennen und die sekundäre Bedieneinheit 25 in einer besser zugänglichen Position anzuordnen. Diese Position ist eine bezogen auf das Betonpumpen-Fahrzeug 14 seitliche Position. Die Position ist so gewählt, dass die sekundäre Bedieneinheit 25 unabhängig vom Schwenkzustand der Stützbeine 31, 32, 33, 34 gut zugänglich ist.
  • In dem Ausführungsbeispiel der 5, 6 ist die sekundäre Bedieneinheit 25, die ein Display 45 und Bedienelemente 46 umfasst, über einen starren Halter 51 an dem Rahmen 26 des Betonpumpen-Fahrzeugs 14 angebracht. Gemäß 6, die eine Ansicht von oben zeigt, ist die sekundäre Bedieneinheit 25 leicht gegenüber der Außenseite der eingeschwenkten Stützbeine 31, 32 zurückversetzt, wodurch das Risiko vermindert wird, dass die sekundäre Bedieneinheit 25 bei der Fahrt des Betonpumpen-Fahrzeugs 14 beschädigt wird. Nach innen ragt die sekundäre Bedieneinheit 25 nicht über eine Ebene 65 hinaus, die von den Gelenkachsen 49, 50 und der Längsrichtung aufgespannt wird. Seitlich innerhalb der Ebene 65 bleibt damit Raum für andere Komponenten und Bauteile des Betonpumpen-Fahrzeugs 14. In den 7-9 ist eine alternative Ausführungsform gezeigt, bei der die sekundäre Bedieneinheit über eine Teleskophalter 53 an dem Rahmen 26 angebracht ist. In einem Stauzustand ( 8) ist die sekundäre Bedieneinheit 25 nach innen gezogen, so dass sie nicht über die Stützbeine 31, 32 hinausragt. Im Nutzzustand (9) ragt die sekundäre Bedieneinheit 25 seitlich über die Stützbeine 31, 32 hinaus, was eine gute Zugänglichkeit der Bedienelemente ermöglicht. Auch im Stauzustand ragt die sekundäre Bedieneinheit 25 nach innen nicht über eine Ebene hinaus, die vom inneren Ende des ersten Stützbeins 31 mit der Längsrichtung aufgespannt wird.
  • Das erste Schwenkgelenk 41 wird durch ein mit dem Rahmen 26 verbundenes erstes Strukturbauteil und ein mit dem vorderen Stützbein 31 verbundenes zweites Strukturbauteil gebildet. Das erste Strukturbauteil trägt einen Gelenkbolzen 49, der sich entlang der Gelenkachse 43 des ersten Schwenkgelenks 41 erstreckt. Das zweite Strukturbauteil ist drehbar auf dem Gelenkbolzen 49 gelagert. Das zweite Schwenkgelenk 42 ist entsprechend aufgebaut, wobei der zweite Gelenkbolzen 50 sich entlang einer Gelenkachse 44 des zweiten Schwenkgelenks 42 erstreckt. Das erste Schwenkgelenk 41 hat ein hinteres Ende 47, über das die Strukturbauteile des ersten Schwenkgelenks 41 nicht hinausragen. Das zweite Schwenkgelenk 42 hat ein vorderes Ende 48, über das die Strukturbauteil des zweiten Schwenkgelenks 42 nicht hinausragen. Die Enden 47, 48 entsprechen jeweils dem proximalen Ende der Stützbeine 31, 32. Die Längsposition der sekundären Bedieneinheit 25 liegt zwischen dem hinteren Ende 47 des ersten Schwenkgelenks 41 und dem vorderen Ende 48 des zweiten Schwenkgelenks 42. Dies gilt für die gesamte horizontale Erstreckung 60 der sekundären Bedieneinheit. Die horizontale Erstreckung 60 der sekundären Bedieneinheit 25 überlappt also nicht mit der horizontalen Erstreckung 61 des ersten Schwenkgelenks 41 oder der horizontalen Erstreckung des zweiten Schwenkgelenks 42.
  • Bei der weiteren Ausführungsform gemäß 10, 11 ist die sekundäre Bedieneinheit 25 im Nutzzustand in einer vertikalen Position angeordnet, die unterhalb der vertikalen Erstreckung 52 des ersten Schwenkgelenks 41 und des zweiten Schwenkgelenks 42 liegt. Mit anderen Worten ist das obere Ende der sekundären Bedieneinheit 25 in einer tieferen Position angeordnet als das untere Ende der Schwenkgelenke 41, 42. Es gibt keine Überlappung zwischen der vertikalen Erstreckung 59 der sekundären Bedieneinheit 25 und der vertikalen Erstreckung 52 des ersten Schwenkgelenks 41. Bei dieser Ausführungsform ist die sekundäre Bedieneinheit 25 im Nutzzustand auch dann noch gut zugänglich, wenn das Betonpumpen-Fahrzeug 14 in eine höhere Position angehoben wird. Die Längsposition der sekundären Bedieneinheit 25 ist genauso wie bei den vorangegangenen Ausführungsbeispielen, indem die sekundäre Bedieneinheit 25 zwischen dem hinteren Ende des ersten Schwenkgelenks 41 und dem vorderen Ende des zweiten Schwenkgelenks 42 angeordnet ist.
  • Die sekundäre Bedieneinheit 25 ist über einen Schwenkmechanismus 54 mit dem Rahmen 26 verbunden. In 11 ist die Bedieneinheit 25 im eingeschwenkten Zustand gezeigt. Der Schwenkmechanismus 54 wurde um 90° bewegt, sodass die sekundäre Bedieneinheit 25 von einer vertikalen Stellung in eine horizontale Stellung übergeht. In der horizontalen Stellung ist die sekundäre Bedieneinheit 25 in einer Ausnehmung des Rahmens 26 aufgenommen und dort während der Fahrt gut geschützt.
  • In 12 ist ein Ausführungsbeispiel gezeigt, bei dem der Gelenkbolzen 49 des ersten Schwenkgelenks 41 zweigeteilt ist, wobei zwischen einem oberen Abschnitt und einem unteren Abschnitt des Gelenkbolzens 49 ein Freiraum in Form einer Ausnehmung 63 bleibt. Die sekundäre Bedieneinheit 25 ist so angeordnet, dass ein Teil der sekundären Bedieneinheit 25 innerhalb der Ausnehmung 63 liegt. Es gibt eine Überschneidung zwischen der Längsposition des ersten Schwenkgelenks 41 und der Längsposition der sekundären Bedieneinheit 25. Das vordere Ende der sekundären Bedieneinheit 52 liegt weiter vorne als das hintere Ende 47 des ersten Schwenkgelenks 41. In vertikaler Richtung ist die sekundäre Bedieneinheit 25 in einer Position angeordnet, die zwischen dem oberen Abschnitt des Gelenkbolzens 49 und dem unteren Abschnitt des Gelenkbolzens 49 liegt. Bezogen auf die seitliche Richtung kann es ebenfalls eine Überschneidung zwischen den Strukturbauteilen des ersten Schwenkgelenks 41 und der sekundären Bedieneinheit 25 geben. Die Angaben zur vertikalen Position und zur seitlichen Position der sekundären Bedieneinheit 25 gelten in gleicher Weise für die Ausführungsbeispiele der 13-15.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß 13 ist die sekundäre Bedieneinheit 25 weiter nach vorne verschoben, sodass die Überschneidung in der Längsposition zwischen der sekundären Bedieneinheit 25 und dem ersten Schwenkgelenk 41 noch stärker ausgeprägt ist. Die Überschneidung erstreckt sich bis über die Gelenkachse 43 des ersten Schwenkgelenks 41 hinaus. Das vordere Ende der sekundären Bedieneinheit 25 liegt weiter vorne als die Gelenkachse 43 des ersten Schwenkgelenks 41.
  • In 14 ist ein Ausführungsbeispiel gezeigt, bei dem sowohl der Gelenkbolzen 49 des ersten Schwenkgelenks 41 als auch der Gelenkbolzen 50 des zweiten Schwenkgelenks 42 zweigeteilt sind. Bei beiden Gelenkbolzen 49, 50 besteht eine Ausnehmung 63, 64 zwischen dem oberen Abschnitt und dem unteren Abschnitt des Gelenkbolzens. Die sekundäre Bedieneinheit 25 ist in einer Längsposition angeordnet, die eine Überschneidung mit dem vorderen Stützbein 31 und eine Überschneidung mit dem hinteren Stützbein 32 umfasst. Die Überschneidung reicht jeweils so weit, dass die sekundäre Bedieneinheit 25 sich mit der Achse 43 des ersten Schwenkgelenks 41 und mit der Achse 44 des zweiten Schwenkgelenks 42 überschneidet.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß 15 haben das erste Schwenkgelenk 41 des vorderen Stützbeins 31 und das zweite Schwenkgelenk 42 des hinteren Stützbeins 32 eine gemeinsame Gelenkachse 55. Der Gelenkbolzen 56 ist in zwei Abschnitte unterteilt, zwischen denen ein Freiraum bleibt. Die beiden Gelenkaufnahmen des hinteren Stützbeins 32 haben einen größeren Abstand zueinander und schließen die Gelenkaufnahmen des vorderen Stützbeins 31 zwischen sich ein. Beide Stützbeine 31, 32 sind auf demselben Gelenkbolzen 56 gelagert.
  • Die sekundäre Bedieneinheit 25 ist zwischen den beiden Abschnitten des Gelenkbolzens 56 angeordnet und damit innerhalb der Ausnehmungen 63, 64 aufgenommen. Die Gelenkachse 55 des Gelenkbolzen überschneidet sich mit der Längsposition der sekundären Bedieneinheit 25. Bezogen auf die seitliche Richtung kann die sekundäre Bedieneinheit 25 sich ebenfalls mit der Gelenkachse 55 schneiden. Alternativ kann die sekundäre Bedieneinheit 25 weiter innen oder weiter außen als die Gelenkachse 55 liegen. Möglich sind auch Ausführungsformen, bei denen das erste Schwenkgelenk 41 und das zweite Schwenkgelenk 42 eine gemeinsame Gelenkachse 55 haben und bei denen die sekundäre Bedieneinheit 25 unterhalb der Schwenkgelenke 41, 42 angeordnet ist.
  • In den 16-18 ist die sekundäre Bedieneinheit 25 am vorderen Stützbein 31 angebracht. Das vordere Stützbein 31 ist mit einer Ausnehmung 57 versehen, innerhalb derer die sekundäre Bedieneinheit 25 positioniert ist. Die Ausnehmung 57 ist so tief, dass die sekundäre Bedieneinheit 25 in seitlicher Richtung vollständig darin versenkt wird. Gemäß 18 ist die Ausnehmung 57 in dem proximalen Schwenkbeinkasten 36 ausgebildet. Der mittlere Schwenkbeinkasten 37 ist so geformt, dass er trotz der Ausnehmung 57 vollständig in dem proximalen Schwenkbeinkasten 36 versenkt werden kann. Indem die sekundäre Bedieneinheit 25 in geringem Abstand zur Gelenkachse des ersten Schwenkgelenks 41 angeordnet ist, verändert sich die Position der sekundären Bedieneinheit 25 nur geringfügig, wenn das vordere Stützbein 31 herausgeschwenkt wird. Unabhängig von der Schwenkposition des vorderen Stützbeins 31 befindet sich die sekundäre Bedieneinheit 25 in einer Position, in der sie leicht zugänglich ist. Möglich ist alternativ auch, dass die sekundäre Bedieneinheit 25 am hinteren Stützbein 32 angebracht ist.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß 19 ist die sekundäre Bedieneinheit 25 ebenfalls am vorderen Stützbein 31 angebracht. Die Position der sekundären Bedieneinheit 25 liegt tiefer als im vorangegangenen Ausführungsbeispiel, sodass die sekundäre Bedieneinheit 25 nach unten über die Kontur 58 des vorderen Stützbeins 31 hinausragt. In dieser Position ist die sekundäre Bedieneinheit 25 auch dann gut für eine Bedienperson zugänglich, wenn das Betonpumpen-Fahrzeug 14 in eine höhere Position angehoben wird.
  • In 20, 21 ist eine alternative Ausführungsform eines Betonförderfahrzeugs in Form eines Bandförderfahrzeugs 66 gezeigt. Der über den Drehkranz 19 gelagerte Mastarm 67 umfasst eine Mehrzahl von Mastarm-Segmenten 71, die teleskopartig zwischen einem eingefahrenen Zustand und einem ausgefahrenen Zustand verfahren werden können. Ein erster Bandförderer 73 erstreckt sich entlang des Mastarms 67 von einem proximalen Ende 75 bis zu einem distalen Ende 76. Am distalen Ende 76 ist ein Endschlauch 69 angebracht, durch den mit dem ersten Bandförderer 73 gefördertes Material ausgebracht wird. Das Material kann beispielsweise Flüssigbeton, ein sonstiger Dickstoff oder ein Schüttgut sein. Das Bandförderfahrzeug 66 umfasst einen zweiten Bandförderer 68, über den Material, das in den Vorfüllbehälter 60 eingefüllt wurde, zu dem proximalen Ende 75 des ersten Bandförderers 73 zugeführt wird.

Claims (15)

  1. Betonförderfahrzeug, umfassend einen Rahmen (26), einen ausfahrbaren Mastarm (18, 67) und einen Steuerschrank (23), wobei der Rahmen (26) den Mastarm (18, 67) trägt, wobei das Betonförderfahrzeug dazu ausgelegt ist, Flüssigbeton entlang des Mastarms (18, 67) zu fördern, so dass der Flüssigbeton an einem distalen Ende (76) des Mastarms (18, 67) ausgebracht wird, wobei das Betonförderfahrzeug (14, 66) mit einem ersten Stützbein (31, 33) und mit einem zweiten Stützbein (32, 34) ausgestattet ist, wobei das erste Stützbein (31, 33) und das zweite Stützbein (32, 34) an dem Rahmen angebracht sind, wobei das erste Stützbein (31, 33) und das zweite Stützbein (32, 34) auf einer Seite des Betonförderfahrzeugs (14, 66) angeordnet sind und wobei das erste Stützbein (31, 33) und das zweite Stützbein (32, 34) als Schwenkbeine ausgestaltet sind, wobei der Steuerschrank dazu ausgelegt ist, Steuerbefehle an Komponenten (15, 18, 31, 32, 33, 34) des Betonförderfahrzeugs zu senden, wobei das Betonförderfahrzeug (14, 66) eine primäre Bedieneinheit (24) und eine sekundäre Bedieneinheit (25) umfasst, wobei die primäre Bedieneinheit (24) dazu ausgelegt ist, über eine Funkverbindung mit dem Steuerschrank (23) zu kommunizieren, wobei die sekundäre Bedieneinheit (25) eine räumlich von dem Steuerschrank (23) getrennte Baueinheit bildet, wobei die sekundäre Bedieneinheit (25) in einer seitlichen Position an dem Betonförderfahrzeug (14, 66) angebracht ist, und wobei die sekundäre Bedieneinheit (25) in einer Längsposition angeordnet ist, die zwischen dem distalen Ende (28) des ersten Stützbeins (31, 33) und dem distalen Ende (30) des zweiten Stützbeins (32, 34) liegt.
  2. Betonförderfahrzeug nach Anspruch 1, wobei die sekundäre Bedieneinheit (25) eine ortsfeste Position relativ zu dem Rahmen (26) hat, sodass das erste Stützbein (31, 33) und das zweite Stützbein (32, 34) geschwenkt werden können, ohne dass die Position der sekundären Bedieneinheit (25) relativ zu dem Rahmen (26) sich ändert.
  3. Betonförderfahrzeug nach Anspruch 1 oder 2, wobei die sekundäre Bedieneinheit (25) in einer vertikalen Position angeordnet ist, so dass sich die vertikale Erstreckung (59) der sekundären Bedieneinheit (25) mit der vertikalen Erstreckung (52) des ersten Schwenkgelenks (41) überschneidet.
  4. Betonförderfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Gelenkachse (43) des ersten Schwenkgelenks (41) in einer anderen Längsposition angeordnet ist als die Gelenkachse (44) des zweiten Schwenkgelenks (42).
  5. Betonförderfahrzeug nach Anspruch 4, wobei die sekundäre Bedieneinheit (25) in einer Längsposition angeordnet ist, die zwischen der Längsposition des ersten Schwenkgelenks (41) und der Längsposition des zweiten Schwenkgelenks (42) liegt.
  6. Betonförderfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die sekundäre Bedieneinheit (25) in einer Längsposition angeordnet ist, so dass sich die horizontale Erstreckung (60) der sekundären Bedieneinheit (25) mit der horizontalen Erstreckung (61) des ersten Schwenkgelenks (41) überschneidet.
  7. Betonförderfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei das erste Schwenkgelenk (41) eine Ausnehmung (63) aufweist, die die sekundäre Bedieneinheit (25) aufnimmt.
  8. Betonförderfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die sekundäre Bedieneinheit (25) so angeordnet ist, dass sich eine Überschneidung zwischen der horizontalen Position der Gelenkachse (43) des ersten Schwenkgelenks (41) und der horizontalen Erstreckung (60) der ersten Bedieneinheit (25) ergibt.
  9. Betonförderfahrzeug nach Anspruch 7 oder 8, wobei das zweite Schwenkgelenk (42) eine Ausnehmung (64) aufweist, die die sekundäre Bedieneinheit (25) aufnimmt.
  10. Betonförderfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei das erste Schwenkgelenk (41) einen zweigeteilten Gelenkbolzen (49) aufweist.
  11. Betonförderfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei die Gelenkachse (55) des ersten Schwenkgelenks (41) koaxial zu der Gelenkachse (55) des zweiten Schwenkgelenks (42) ist.
  12. Betonförderfahrzeug nach Anspruch 1, wobei die sekundäre Bedieneinheit (25) an dem ersten Stützbein (31) angebracht ist.
  13. Betonförderfahrzeug nach Anspruch 12, wobei die sekundäre Bedieneinheit (25) an einem proximalen Schwenkbeinkasten (36) des ersten Stützbeins (31) angebracht ist.
  14. Betonförderfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 13, wobei das Betonförderfahrzeug als Betonpumpen-Fahrzeug (14) ausgebildet ist.
  15. Betonförderfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 13, wobei das Betonförderfahrzeug als Bandförderfahrzeug (66) ausgebildet ist.
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