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DE102024101075B3 - Selbstladepistole - Google Patents

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DE102024101075B3
DE102024101075B3 DE102024101075.4A DE102024101075A DE102024101075B3 DE 102024101075 B3 DE102024101075 B3 DE 102024101075B3 DE 102024101075 A DE102024101075 A DE 102024101075A DE 102024101075 B3 DE102024101075 B3 DE 102024101075B3
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    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A3/00Breech mechanisms, e.g. locks
    • F41A3/12Bolt action, i.e. the main breech opening movement being parallel to the barrel axis
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
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    • F41A3/36Semi-rigid bolt locks, i.e. having locking elements movably mounted on the bolt or on the barrel or breech housing
    • F41A3/44Semi-rigid bolt locks, i.e. having locking elements movably mounted on the bolt or on the barrel or breech housing having sliding locking elements, e.g. balls, rollers
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    • F41A3/56Bolt locks of the unlocked type, i.e. being inertia operated the bolt being provided with an additional slidable mass

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Abstract

Selbstladepistole (1), umfassend eine Schlitteneinrichtung (3), die, insbesondere an einem Griffstück (4) der Selbstladepistole (1), relativ zu einem Lauf (5) der Selbstladepistole (1) zumindest abschnittsweise bewegbar angeordnet ist, wobei die Schlitteneinrichtung (3) einen Verschlussabschnitt (14) umfasst, der den Lauf (5), insbesondere ein Patronenlager, in einem geschlossenen Zustand der Selbstladepistole (1) abschließt, wobei die Schlitteneinrichtung (3) ein äußeres Schlittenelement (7) und ein inneres Schlittenelement (8) aufweist, wobei der Verschlussabschnitt (14) an dem inneren Schlittenelement (8) gebildet ist, das zumindest abschnittsweise, insbesondere mittels zwei gegenüberliegenden Wandabschnitten (13) und einem Deckenabschnitt (6), von dem äußeren Schlittenelement (7) umgeben ist, wobei das äußere Schlittenelement (7) und das innere Schlittenelement (8) relativ zu dem Lauf (5) bewegbar sind und das innere Schlittenelement (8) innerhalb des äußeren Schlittenelements (7) relativ zu dem äußeren Schlittenelement (7) um eine definierte Wegstrecke (10) bewegbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Selbstladepistole, umfassend eine Schlitteneinrichtung, die, insbesondere an einem Griffstück der Selbstladepistole, relativ zu einem Lauf der Selbstladepistole zumindest abschnittsweise bewegbar angeordnet ist, wobei die Schlitteneinrichtung einen Verschlussabschnitt umfasst, der den Lauf, insbesondere ein Patronenlager, in einem geschlossenen Zustand der Selbstladepistole abschließt.
  • Selbstladepistolen der eingangs genannten Art sind grundsätzlich aus dem Stand der Technik bekannt und weisen üblicherweise ein Griffstück auf, auf dem eine Schlitteneinrichtung, d. h. üblicherweise ein manuell betätigter Schlitten, der auch bei einem durch eine Schussabgabe ausgelösten Repetiervorgang relativ zu dem Griffstück bewegbar ist, eingesetzt wird. Je nach Anforderungen an die Selbstladepistole, beispielsweise welche Munition aus dieser verschossen werden soll, ist es bekannt, dass verschiedene Verriegelungen bzw. Entriegelungsmechanismen eingesetzt werden. Neben der Verwendung von Schließfedern, die die Schlitteneinrichtung in den geschlossenen Zustand zurückstellen, werden Entriegelungseinrichtungen verwendet, die die Schlitteneinrichtung erst eine definierte Zeit bzw. zu einem definierten Zustand nach Schussabgabe entriegeln.
  • Üblicherweise wird für derartige Entriegelungseinrichtungen im rückwärtigen Bereich der Selbstladepistole, d. h. im Inneren der Schlitteneinrichtung, insbesondere hinter dem Patronenlager, Bauraum beansprucht. Weiterhin können derartige Entriegelungseinrichtungen dazu führen, dass auch bei einer manuellen Betätigung der Schlitteneinrichtung, beispielsweise um die Selbstladepistole zu Öffnen oder einen manuellen Repetiervorgang auszulösen, beispielsweise die Selbstladepistole initial zu laden und/oder zu spannen, von dem Benutzer vergleichsweise hohe Kräfte aufgebracht werden müssen, um die Entriegelungseinrichtung zu entriegeln. Dadurch kann die Anwendung für Benutzer unkomfortabel werden.
  • Da die Schlitteneinrichtung üblicherweise eine, gegebenenfalls mehrere weitere Bauteile aufnehmende, auf dem Griffstück der Selbstladepistole angebrachte Baugruppe darstellt, die das Oberteil der Selbstladepistole umfasst, werden auf der Schlitteneinrichtung üblicherweise die Zieleinrichtungen, d. h. zum Beispiel eine offene Visierung, eine optische Visierung, insbesondere fernoptische Zieleinrichtungen oder Leuchtpunkteinrichtungen, angebracht. Nachteiligerweise bewegen sich derartige Zielmittel bei einer Bewegung der Schlitteneinrichtung zusammen mit der Schlitteneinrichtung, was eine Zielaufnahme bzw. ein Anvisieren durch den Benutzer erschwert. Zudem wird aufgrund der Bewegung der Schlitteneinrichtung zusammen mit der Zieleinrichtung, beispielsweise einer optischen Zieleinrichtung, die bewegte Masse in dem Repetiervorgang erhöht, was die Stabilität der Selbstladepistole beeinträchtigen kann. Zusätzlich wirken die Beschleunigungen der Schlitteneinrichtung auch auf die Zieleinrichtung, was deren Haltbarkeit über die Lebensdauer beeinträchtigen kann.
  • Aus der Druckschrift DE 10 2004 021 952 B3 ist eine Selbstladepistole bekannt, bei der ein Verschlussträger als Schlitten ausgebildet ist, innerhalb dessen ein Verschlusskopf verschieblich geführt ist. Die Dokumente US 992 854 A , AT 510 442 B1 , US 3 167 876 A , WO 2016 060 774 A2 und DE 24 63 218 C2 zeigen gattungsgemäße Selbstladepistolen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine demgegenüber verbesserte Selbstladepistole anzugeben, bei der insbesondere Repetiervorgänge verbessert sind.
  • Die Aufgabe wird durch eine Selbstladepistole mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Wie beschrieben, betrifft die Erfindung eine Selbstladepistole, die eine Schlitteneinrichtung umfasst. Die Schlitteneinrichtung ist zumindest mit einem Abschnitt der Schlitteneinrichtung relativ zu einem Lauf der Selbstladepistole bewegbar angeordnet, zum Beispiel an einem Griffstück der Selbstladepistole. Durch die Schlitteneinrichtung wird ein Verschlussabschnitt bereitgestellt, der den rückwärtigen Bereich des Laufs, insbesondere ein Patronenlager, das an dem Lauf angeordnet ist oder integral mit diesem ausgeführt ist, in einem geschlossenen Zustand der Selbstladepistole abschließt bzw. verschließt.
  • Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass die Schlitteneinrichtung ein äußeres Schlittenelement und ein inneres Schlittenelement aufweist, wobei der Verschlussabschnitt an dem inneren Schlittenelement gebildet ist, das zumindest abschnittsweise, insbesondere mittels zwei gegenüberliegenden Wandabschnitten und einem Deckenabschnitt, von dem äußeren Schlittenelement umgeben ist, wobei das äußere Schlittenelement und das innere Schlittenelemente relativ zu dem Lauf bewegbar sind und das innere Schlittenelement innerhalb des äußeren Schlittenelements relativ zu dem äußeren Schlittenelement um eine definierte Wegstrecke bewegbar ist. Mit anderen Worten schlägt die vorliegende Erfindung vor, dass die Schlitteneinrichtung zumindest zweiteilig ausgebildet ist, nämlich ein inneres Schlittenelement und ein äußeres Schlittenelement aufweist. Hierbei können beliebige weitere Bauteile bzw. Elemente der Selbstladepistole an der Schlitteneinrichtung bzw. durch die Schlitteneinrichtung ausgebildet sein, zum Beispiel ein Verschlussfanghebel, eine Sicherung, ein Schlagbolzen und dergleichen. In jedem Fall weist die Schlitteneinrichtung jedoch das äußere Schlittenelement und das innere Schlittenelement auf.
  • Das äußere Schlittenelement der Schlitteneinrichtung stellt dabei eine Art Umhausung bzw. einen Aufnahmeraum für das innere Schlittenelement bereit, das in dem von dem äußeren Schlittenelement definierten Aufnahmeraum angeordnet ist. Im Speziellen ist das äußere Schlittenelement im Querschnitt betrachtet U-förmig und weist demnach zwei gegenüberliegende seitliche Wandabschnitte auf, die durch einen Deckenabschnitt miteinander verbunden sind. Durch die Wandabschnitte und den Deckenabschnitt wird der Aufnahmeraum für das innere Schlittenelement begrenzt, in dem das innere Schlittenelement aufgenommen ist.
  • Im hinteren Bereich des äußeren Schlittenelements werden die seitlichen Wandabschnitte durch eine hintere Wand miteinander verbunden.
  • Die Schlitteneinrichtung, d. h. das äußere Schlittenelement und das innere Schlittenelement sind bei einem Repetiervorgang relativ zu dem Lauf bzw. relativ zu dem Griffstück bewegbar. Zusätzlich ist das innere Schlittenelement um die definierte Wegstrecke relativ zu dem äußeren Schlittenelement bewegbar. Gegenüber einer bekannten „einteiligen“ Ausführung der Schlitteneinrichtung ist daher eine verbesserte Bewegung der Schlitteneinrichtung durch das innere Schlittenelement und das äußere Schlittenelement möglich. Im Speziellen können unterschiedliche Bewegungsmechaniken für ein manuelles Repetieren und ein durch Schussabgabe ausgelöstes Repetieren erzeugt werden, nämlich in Abhängigkeit davon, ob die auslösende Kraft (zuerst) auf das innere Schlittenelement wirkt oder auf das äußere Schlittenelement wirkt.
  • Vorteilhafterweise ergeben sich dadurch zumindest bei der Auslösung des Repetiervorgang zwei unterschiedliche Kraftpfade bzw. Kraftflüsse, sodass die für die jeweilige Entriegelung erforderlichen Kräfte unterschiedlich ausgelegt werden können. Demzufolge kann daher eine Entriegelungskraft bei Betätigung des äußeren Schlittenelements, d. h. insbesondere bei einem manuellen Repetiervorgang, geringer ausfallen als eine Entriegelungskraft, die bei Schussabgabe erzeugt wird bzw. überwunden werden muss, um die Selbstladepistole zu entriegeln. Dadurch ist vorteilhafterweise sichergestellt, dass die Verzögerung der Entriegelung bei Schussabgabe definiert erfolgt, jedoch von einem Benutzer der Selbstladepistole nicht dieselbe vergleichsweise hohe Entriegelungskraft bei einem manuellen Repetiervorgang aufgewendet werden muss. Die Handhabung der Selbstladepistole ist dadurch für den Benutzer komfortabler möglich.
  • Ferner bietet, wie nachfolgend beschrieben wird, die Unterteilung der Schlitteneinrichtung in zwei relativ zueinander bewegliche Schlittenelemente eine erweiterte Möglichkeit bezüglich der Anordnung der Entriegelungseinrichtung und der Montage von Zusatzeinrichtungen, beispielsweise Zieleinrichtungen und/oder anderen Peripheriegeräten. Wie zuvor beschrieben, wird das innere Schlittenelement innerhalb eines Aufnahmeraums aufgenommen, der von dem äußeren Schlittenelement begrenzt wird. Wie ebenfalls beschrieben, begrenzt das äußere Schlittenelement den Aufnahmeraum im Speziellen durch Seitenwände und einen Deckenabschnitt. Der Aufnahmeraum kann dabei vollständig von dem äußeren Schlittenelement umschlossen werden, wobei in dem äußeren Schlittenelement ein Auswurffenster vorgesehen sein kann, durch das eine Patrone bzw. eine Hülse bei einem Repetiervorgang ausgeworfen werden kann. Dadurch wird erreicht, dass das innere Schlittenelement von dem äußeren Schlittenelement, abgesehen von dem Auswurffenster, vollständig umschlossen werden kann, sodass dieses keinen Kontakt mit der Umgebung besitzt, sondern von dem äußeren Schlittenelement von der Umgebung separiert ist.
  • Bezüglich der Relativbewegung des inneren Schlittenelements zu dem äußeren Schlittenelement ist bereits beschrieben, dass dies um eine definierte Wegstrecke erfolgt. Die definierte Wegstrecke ist insbesondere dafür vorgesehen, die beiden unterschiedlichen Kraftpfade voneinander zu entkoppeln. Hierfür kann bereits eine vergleichsweise geringe Wegstrecke ausreichend sein, beispielsweise in einem Bereich von 0,5 mm bis 5 mm, insbesondere 1 mm bis 3 mm, vorzugsweise 1,5 mm bis 2,5 mm, zum Beispiel 2 mm. Wie nachfolgend beschrieben wird, liegt dadurch initial eine Entkopplung des inneren Schlittenelements von dem äußeren Schlittenelement vor, sodass je nachdem, durch welche Krafteinleitung der Repetiervorgang ausgelöst wird, zuerst das innere Schlittenelement oder zuerst das äußere Schlittenelement bewegt wird und das jeweils andere Schlittenelement, insbesondere nach Überwinden der definierten Wegstrecke, „mitgenommen“ wird. Hierbei können die beiden Schlittenelemente in einer Richtung im geschlossenen Zustand aneinander anliegen und in der anderen Richtung in Axialrichtung um die definierte Wegstrecke voneinander beabstandet sein. Zum Beispiel liegt der Abstand um die definierte Wegstrecke auf der der Mündung zugewandten Seite zwischen den Schlittenelementen vor.
  • Bei der beschriebenen Selbstladepistole ist vorgesehen, dass eine Entriegelungseinrichtung der Selbstladepistole innerhalb des äußeren Schlittenelements in Axialrichtung der Laufachse zwischen der Mündung und dem Verschlussabschnitt, insbesondere näher an der Mündung als an dem Verschlussabschnitt, angeordnet ist. Im Speziellen ist die Entriegelungseinrichtung innerhalb des inneren Schlittenelements angeordnet, das wiederum innerhalb des äußeren Schlittenelements angeordnet ist. Die beschriebene Ausführung der Schlitteneinrichtung ermöglicht insbesondere weiter, dass die Entriegelungseinrichtung, die zur Entriegelung der Schlitteneinrichtung bei einem Repetiervorgang vorgesehen ist, nicht hinter dem Verschlussabschnitt, sondern vor dem Verschlussabschnitt, insbesondere in einem Mündungsbereich bzw. näher an der Mündung des Laufs als an dem Verschlussabschnitt, angeordnet werden kann. Dadurch wird die Bauraumsituation im Bereich des Verschlussabschnitts verbessert, da dort kein zusätzlicher Bauraum für die Entriegelungseinrichtung beansprucht werden muss. Weiterhin ermöglicht die Anordnung der Entriegelungseinrichtung oberhalb des Laufs, in dem Bereich nahe der Mündung der Selbstladepistole, dass die Laufachse verbessert niedriger bezogen auf eine Hochachse der Selbstladepistole angeordnet werden kann.
  • Mit anderen Worten kann die Laufachse unterhalb der Entriegelungseinrichtung angeordnet werden, insbesondere unterhalb eines Führungselements, insbesondere einer Führungsstange, entlang der die Entriegelungseinrichtung bewegbar ist. Ausgehend von dem Deckenabschnitt des äußeren Schlittenelements bzw. einer durch diesen definierte Ebene, liegt die Laufachse weiter beabstandet als die Entriegelungseinrichtung und das Führungselement. Dadurch wird das Rückstoßverhalten der Selbstladepistole aufgrund der niedrigeren Anordnung der Laufachse verbessert, da so Rückstoßkräfte verbessert von dem Benutzer aufgenommen werden können.
  • Der Begriff „Entriegelungseinrichtung“ kann im Rahmen dieser Anmeldung beliebig auch als Verriegelungseinrichtung bzw. Sperreinrichtung oder Freigabeeinrichtung verstanden werden. Grundsätzlich bewirkt die Entriegelungseinrichtung im geschlossenen Zustand der Selbstladepistole eine Verriegelung der Schlitteneinrichtung in dem geschlossenen Zustand, so dass zunächst eine Entriegelungskraft überwunden werden muss, um die Schlitteneinrichtung zu bewegen und von dem Lauf bzw. Patronenlager der Selbstladepistole räumlich zu trennen. Dadurch wird, wie bereits beschrieben, die verzögerte Öffnungsbewegung der Selbstladepistole erzeugt, da zunächst durch den Rückstoß der Schussabgabe die Bewegung auf das innere Schlittenelement übertragen werden muss und die dadurch eingeleitete Entriegelungskraft auf die Entriegelungseinrichtung bewirkt werden muss, sodass erst dann der verriegelte bzw. gesperrte Zustand der Selbstladepistole durch Entriegeln der Entriegelungseinrichtung geöffnet wird.
  • Die Entriegelungseinrichtung der Selbstladepistole weist wenigstens einen, insbesondere zwei, Entriegelungskörper, insbesondere Rollen oder Kugeln, auf, der in einem Aufnahmekörper der Entriegelungseinrichtung aufgenommen ist, wobei das innere Schlittenelement über einen, insbesondere mit dem inneren Schlittenelement verbindbaren oder verbundenen oder in das innere Schlittenelement integrierten, Verbindungskörper mit dem wenigstens einen Aufnahmekörper in Anlage steht.
  • Der „Aufnahmekörper“ kann auch als Rollenhalter bzw. Kugelhalter bezeichnet oder erachtet werden, je nachdem welche Entriegelungskörper bzw. welcher Entriegelungskörper verwendet wird. Wie beschrieben, kann grundsätzlich ein einzelner Entriegelungskörper, beispielsweise eine einzelne Rolle oder eine einzelne Kugel verwendet werden, wobei eine Verwendung von wenigstens zwei Entriegelungskörpern, im Speziellen genau zwei Entriegelungskörpern, die symmetrisch bezogen auf die Laufachse der Selbstladepistole angeordnet sind, bevorzugt sein kann. Die Entriegelungskörper können in einen verriegelten Zustand und einen entriegelten Zustand gebracht werden, wobei die Entriegelungskörper in dem geschlossenen Zustand der Selbstladepistole im verriegelten Zustand vorliegen und somit die Selbstladepistole, insbesondere das innere Schlittenelement verriegeln bzw. sperren. Um die Selbstladepistole zu entriegeln, müssen zunächst die Entriegelungskörper aus dem gesperrten Zustand bewegt werden, beispielsweise aus einer Aufnahme gelöst werden, sodass diese die Entriegelungseinrichtung, im Speziellen den Aufnahmekörper der Entriegelungseinrichtung freigeben, sodass sich die Entriegelungseinrichtung und damit das innere Schlittenelement, das über den Verbindungskörper mit dem Aufnahmekörper in Anlage steht, bewegen kann.
  • Der Aufnahmekörper kann dabei eine definierte Formgebung aufweisen, insbesondere eine Kontaktfläche, zum Beispiel eine Schräge, für den wenigstens einen Entriegelungskörper bereitstellen, an der der wenigstens eine Entriegelungskörper in dem verriegelten Zustand anliegen kann. Wie beschrieben, kann der Verbindungskörper mit dem inneren Schlittenelement verbunden sein, in das innere Schlittenelement integriert sein oder lose zu dem inneren Schlittenelement ausgeführt sein und mit diesem in Anlage stehen.
  • Bei der beschriebenen Selbstladepistole kann ferner vorgesehen sein, dass die Entriegelungseinrichtung an einem Führungselement, insbesondere einer Führungsstange, beweglich angeordnet ist, wobei das Führungselement eine Aufnahme für den wenigstens einen Entriegelungskörper aufweist, wobei die Entriegelungseinrichtung dazu ausgebildet ist, bei in der Aufnahme aufgenommenem Entriegelungskörper, das innere Schlittenelement in dem geschlossenen Zustand der Selbstladepistole zu verriegeln. Wie beschrieben, kann das Führungselement zwischen dem Lauf der Selbstladepistole und dem Deckenabschnitt des äußeren Schlittenelements angeordnet sein. Die Entriegelungseinrichtung, insbesondere deren Aufnahmekörper, nimmt in dem geschlossenen Zustand bzw. verriegelten Zustand den wenigstens einen Entriegelungskörper, beispielsweise eine Rolle oder eine Kugel, auf. In dem verriegelten Zustand liegt der Entriegelungskörper daher an einer Kontur der Aufnahme, beispielsweise eine Ausnehmung, Freistellung oder Einbuchtung, in dem Führungselement und an der wenigstens einen Kontaktfläche an dem Aufnahmekörper, beispielsweise einer Schräge in dem Aufnahmekörper, an. Zudem können die Entriegelungskörper noch an einer Kontaktfläche eines Verbindungskörpers anliegen. Durch die Formgebung des Aufnahmekörpers, insbesondere der Kontaktfläche des Aufnahmekörpers und der Formgebung der Aufnahme in dem Führungselement, kann die Entriegelungskraft festgelegt werden, die bei Schussabgabe überwunden werden muss, um das innere Schlittenelement zu entriegeln.
  • Wirkt die Rückstoßkraft auf das innere Schlittenelement, wird diese durch den Verbindungskörper auf die Entriegelungskörper bzw. den wenigstens einen Entriegelungskörper, übertragen, welcher wenigstens eine Entriegelungskörper die Entriegelungskraft zum einen an der Aufnahme in dem Führungselement und zum anderen an der Kontaktfläche des Aufnahmekörpers abstützt. Die Entriegelungskraft wird daher aufgeteilt, wobei der auf den Entriegelungskörper wirkende Kraftanteil der Entriegelungskraft den Aufnahmekörper, insbesondere gegen die Wirkung einer Schließfeder, entgegen der Schussrichtung bzw. von der Mündung des Laufs der Selbstladepistole wegbewegt. Dadurch wird der wenigstens eine Entriegelungskörper freigegeben und kann die Aufnahme in dem Führungselement verlassen, sodass das innere Schlittenelement entriegelt wird und zusammen mit der restlichen Entriegelungseinrichtung entlang des Führungselements bewegt werden kann. Eine zwischen der Entriegelungseinrichtung, insbesondere dem Aufnahmekörper, und einem Mittelblock der Selbstladepistole angeordnete Schließfeder wird dabei komprimiert. Nach Ausführung des Repetiervorgangs, bei dem die Hülse ausgeworfen werden kann, schließt die Schließfeder das innere Schlittenelement durch Abbau der gespeicherten Federenergie, sodass wiederum der geschlossene Zustand eingenommen werden kann.
  • Mit anderen Worten kann bei der Selbstladepistole vorgesehen sein, dass die Entriegelungseinrichtung dazu ausgebildet ist, bei Schussabgabe eine Entriegelungskraft über das innere Schlittenelement auf die Entriegelungskörper zu übertragen und das innere Schlittenelement für einen Repetiervorgang freizugeben. Bei Schussabgabe ist die Entriegelungseinrichtung sonach dazu ausgebildet, das innere Schlittenelement, insbesondere unterstützt durch eine Schließfeder, zunächst in dem geschlossenen Zustand der Selbstladepistole zu halten, nämlich so lange, bis die erforderliche Entriegelungskraft durch die Rückstoßkraft auf die Entriegelungskörper übertragen wurde, sodass die Entriegelungskörper ihre Aufnahme verlassen und den Aufnahmekörper in Axialrichtung bewegen. Die Entriegelungskörper übertragen die Entriegelungskraft über die Kontaktflächen auf den Aufnahmekörper und die Aufnahmen in dem Führungselement.
  • Dadurch wird durch die Entriegelungseinrichtung bei Schussabgabe eine definierte Verzögerung der Entriegelung bewirkt, da zunächst die auf das innere Schlittenelement wirkende Rückstoßkraft über das innere Schlittenelement und den Verbindungskörper auf die Entriegelungskörper und den Aufnahmekörper übertragen werden muss, sodass erst bei Überwinden der Entriegelungskraft durch axiale Bewegung des Aufnahmekörpers die Entriegelungskörper entriegelt werden, nämlich ihre Aufnahme verlassen können, sodass die Entriegelungseinrichtung und mit dieser das innere Schlittenelement erst dann axial bewegbar sind.
  • Die Entriegelungseinrichtung der Selbstladepistole weist wenigstens einen sich von dem Aufnahmekörper in Richtung der Mündung erstreckenden, insbesondere den Verbindungskörper in dem geschlossenen Zustand axial durchgreifenden oder umgreifenden, Entriegelungsarm auf, der mit seinem axialen Ende an dem äußeren Schlittenelement anliegt. Nach der beschriebenen Ausführungsform weist die Entriegelungseinrichtung wenigstens einen Entriegelungsarm auf, der sich von dem Aufnahmekörper weg erstreckt. Beispielsweise kann der wenigstens eine Entriegelungsarm, vorzugsweise wenigstens zwei Entriegelungsarme, die in Bezug auf die Laufachse symmetrisch ausgeführt sein können, an dem Aufnahmekörper angeordnet bzw. integral mit diesem ausgeführt sein.
  • In dem geschlossenen Zustand der Selbstladepistole liegt der Aufnahmekörper über die Entriegelungskörper an dem Verbindungskörper an, welcher Verbindungskörper wiederum mit dem inneren Schlittenelement in Anlage stehen kann. Der wenigstens eine Entriegelungsarm durchgreift oder umgreift dabei den Verbindungskörper und/oder das innere Schlittenelement und liegt mit dem äußeren Schlittenelement in Anlage, nämlich mit seinem axialen Ende, das der Mündung des Laufs der Selbstladepistole zugewandt ist. In anderen Worten stützt sich der Aufnahmekörper über den wenigstens einen Entriegelungsarm in Axialrichtung an dem äußeren Schlittenelement ab. Der Begriff „Entriegelungsarm“ kann auch als Entriegelungsstange, Entriegelungsstrebe, Entriegelungszapfen und dergleichen verstanden werden. Als „Arm“ wird daher ein sich in Axialrichtung erstreckendes Element verstanden.
  • Das äußere Schlittenelement kann nach einer Ausführungsform der Selbstladepistole dazu ausgebildet sein, bei einem Repetiervorgang des äußeren Schlittenelements, insbesondere bei einem manuellen Repetiervorgang, eine Entriegelungskraft mittels des wenigstens einen Entriegelungsarms auf den Aufnahmekörper zu übertragen. Wie bereits beschrieben, werden beim Aufbringen der Entriegelungskraft grundsätzlich zwei unterschiedliche Kraftpfade unterschieden, nämlich der zuvor beschriebene Kraftpfad bei Schussabgabe über das innere Schlittenelement, das Verbindungselement und über die Entriegelungskörper auf den Aufnahmekörper und den in dieser Ausführung beschriebenen manuellen Repetiervorgang bzw. von dem äußeren Schlittenelement initiierten Repetiervorgang.
  • Hierbei wird ausgenutzt, dass das äußere Schlittenelement und das innere Schlittenelement nicht fest miteinander gekoppelt sind, sondern um die definierte Wegstrecke relativ zueinander beweglich sind. Greift beispielsweise der Benutzer das äußere Schlittenelement, insbesondere an einem an einer Außenwand bereitgestellten Griffbereich des äußeren Schlittenelements, kann dieses um die definierte Wegstrecke zurückgezogen werden, bevor das äußere Schlittenelement in Axialrichtung an dem inneren Schlittenelement in Anlage kommt. Um diese definierte Wegstrecke bewegt das äußere Schlittenelement, das mit dem wenigstens einen Entriegelungsarm in Axialrichtung in Anlage steht, den Entriegelungsarm und damit den mit dem Entriegelungsarm verbundenen Aufnahmekörper.
  • Durch die von dem äußeren Schlittenelement erzeugte Bewegung des Aufnahmekörpers wird die Kontaktfläche des Aufnahmekörpers von den Entriegelungskörpern bzw. dem wenigstens einen Entriegelungskörper, entfernt, sodass die oder der Entriegelungskörper aus der beschriebenen Aufnahme in dem Führungselement bewegt werden können, ohne dieselbe Entriegelungskraft auf die Kontaktfläche und die Aufnahme bewirken bzw. aufteilen zu müssen. Mit anderen Worten wird der Aufnahmekörper bereits über den wenigstens einen Entriegelungsarm durch die Bewegung des äußeren Schlittenelements entriegelt, sodass anschließend die Entriegelungskörper näherungsweise kraftfrei aus der Aufnahme heraus bewegt werden können. Der Aufnahmekörper kann mit einem Verbindungskörper gekoppelt sein, der wenigstens ein Begrenzungselement, insbesondere einen in Radialrichtung ausgerichteten Haken, aufweist. Das wenigstens eine Begrenzungselement begrenzt die Relativbewegung zwischen Aufnahmekörper und Verbindungskörper, beispielsweise auf 1-3 mm. Dadurch wird insbesondere gewährleistet, dass sich der Aufnahmekörper nicht zu weit von dem Verbindungskörper entfernen kann, sodass die Entriegelungskörper sicher aufgenommen bleiben.
  • Daraus ergibt sich, dass der mit dem äußeren Schlittenelement ausgeführte, insbesondere manuelle, Repetiervorgang eine vergleichsweise geringere Entriegelungskraft erfordert, sodass der manuelle Repetiervorgang für den Benutzer komfortabler ausführbar ist. Ebenso ist es möglich, die Entriegelungskraft für die über das innere Schlittenelement ausgeführte Entriegelung, insbesondere die Entriegelung bei Schussabgabe, deutlich stärker verzögert ausgelegt werden kann, d. h. die dort anliegende Entriegelungskraft höher zu wählen, ohne den durch den Benutzer ausgeführten manuellen Repetiervorgang unnötig zu erschweren.
  • Bei der beschriebenen Selbstladepistole kann weiter eine Montageeinrichtung vorgesehen sein, die dazu ausgebildet ist, die Schlitteneinrichtung mit einem Griffstück der Selbstladepistole lösbar zu verbinden, wobei die Montageeinrichtung einen Montagegrundkörper aufweist, beispielsweise einen Block, der mit wenigstens einer Montagestrebe in Eingriff in wenigstens einer Montageführung in dem inneren Schlittenelement und dem äußeren Schlittenelement steht. Die Schlitteneinrichtung kann nur abgehoben werden, wenn der Montagekörper gelöst, das Oberteil abgenommen und das Führungselement aus dem Mittelblock herausgezogen wurde. Zur Demontage der Schlitteneinrichtung kann die Montageeinrichtung gelöst werden, d.h. beispielsweise ein den Montagegrundkörper an dem Griffstück sicherndes Halteelement, insbesondere ein Stift oder eine Schraube, beispielsweise in Form eines Hebelelements gelöst werden. Weiter kann ein Oberteil der Selbstladepistole, das den Lauf und die Entriegelungseinrichtung oberseitig abdeckt entfernt werden. Das Oberteil kann das Führungselement abdecken, das mündungsseitig in einer Aufnahme in dem Griffstück zumindest teilweise aufgenommen sein kann.
  • Sind der Montagegrundkörper und das Oberteil gelöst, kann das Führungselement aus der Aufnahme in dem Griffstück sowie einer weiteren Aufnahme in dem Mittelblock, der das Patronenlager bereitstellt, entnommen werden. Ferner kann die Schlitteneinrichtung von dem Griffstück abgehoben werden. Zum Lösen des Montagegrundkörpers von der Schlitteneinrichtung kann durch eine Drehbewegung des Montagegrundkörpers um seine Hochachse die wenigstens eine Montagestrebe außer Eingriff mit der Montageführung gebracht werden, sodass der Montagegrundkörper von der Schlitteneinrichtung getrennt werden kann.
  • Danach wird das Führungselement samt der sich darauf befindenden Entriegelungseinrichtung aus dem inneren und äußeren Schlittenelement leicht nach oben angewinkelt und gegen die Laufrichtung herausgezogen. Das innere Schlittenelement kann nun aus dem äußeren Schlittenelement herausgenommen werden. Somit wird eine vollständige Feldzerlegung erreicht.
  • Der Montagegrundkörper kann zum Beispiel als Quader oder Block ausgeführt sein, durch den die wenigstens eine Montagestrebe quer zur Laufachse geführt ist. Die wenigstens eine Montagestrebe bzw. die zwei Montagestreben, können in einer Montageführung aufgenommen werden, die in dem inneren Schlittenelement und dem äußeren Schlittenelement deckungsgleich ausgebildet ist. Die wenigstens eine Montagestrebe kann auch einteilig mit dem Montagegrundkörper ausgeführt sein, sodass der Montagegrundkörper und die wenigstens eine Montagestrebe ein gemeinsames Bauteil bilden können.
  • Mit anderen Worten durchgreift die wenigstens eine Montagestrebe die Montageführung in dem inneren Schlittenelement und greift in die Montageöffnung in dem äußeren Schlittenelement ein. Die Montageführung in dem inneren Schlittenelement ist dabei insbesondere als sich in Axialrichtung erstreckendes Langloch und in dem äußeren Schlittenelement als sich in Axialrichtung erstreckende Nut ausgeführt. Entsprechende Montageführungen sind bevorzugt zu beiden Seiten in Querrichtung bezogen auf die Axialrichtung vorgesehen, sodass eine sichere Führung der Schlitteneinrichtung gegeben ist. Die Relativbewegung des inneren Schlittenelements zu dem äußeren Schlittenelement relativ zueinander wird durch die Montageeinrichtung nicht beeinträchtigt, da das innere Schlittenelement noch immer relativ zu dem äußeren Schlittenelement und umgekehrt beweglich bleibt.
  • Die Montageeinrichtung kann, beispielsweise über einen Montagehebel, insbesondere formschlüssig oder kraftschlüssig, mit dem Griffstück verbunden werden. Der Montagehebel kann beispielsweise rückwärtig an der Selbstladepistole angebracht sein, wobei durch Lösen des Montagehebels oder eines beliebigen anderen Montagemittels, der Montagegrundkörper von dem Gegenstück am Griffstück gelöst werden kann, sodass die Schlitteneinrichtung abgehoben werden kann. Die Montageeinrichtung ist dabei insbesondere rückwärtig in Bezug auf das Patronenlager bzw. den Verschlussabschnitt, d. h. von der Mündung abgewandt, angeordnet.
  • Bei der Selbstladepistole kann ferner ein Oberteil vorgesehen sein, das fest mit dem Griffstück verbunden ist, insbesondere in einem Mündungsbereich, und dazu ausgebildet ist, eine Ausnehmung in dem äußeren Schlittenelement in geschlossenem Zustand der Selbstladepistole abzudecken. Das Oberteil kann auch als Deckelabschnitt oder Deckelteil verstanden werden und ist in montiertem Zustand fest, d.h. unbeweglich, mit dem Griffstück verbunden, jedoch lösbar, d. h., dass das Oberteil zusammen mit dem Griffstück feststeht und sich bei den Repetiervorgang nicht bewegt, jedoch demontiert werden kann. Das Oberteil kann demnach lösbar sein, beispielsweise durch eine Schraubverbindung oder eine Steckverbindung.
  • An dem Oberteil kann vorteilhafterweise eine Montagefläche bzw. ein Montagebereich für wenigstens eine Zieleinrichtung, insbesondere eine offene Visierung oder eine optische Zieleinrichtung bereitgestellt werden. Vorteilhafterweise steht die Zieleinrichtung zusammen mit dem Oberteil fest und bewegt sich nicht beim Repetiervorgang, sodass Beschleunigungen der Schlitteneinrichtung nicht auf die Zieleinrichtung übertragen werden und die Zieleinrichtung die bewegte Masse der Schlitteneinrichtung nicht erhöht. Das Oberteil kann einen freigestellten Bereich bzw. eine Ausnehmung in dem äußeren Schlittenelement abdecken bzw. kann das äußere Schlittenelement die Ausnehmung so aufweisen, dass das Oberteil von dem äußeren Schlittenelement, insbesondere dessen Deckenabschnitt, umgeben wird. Beim Repetiervorgang bewegt sich das äußere Schlittenelement relativ zu dem Oberteil, welches Oberteil zusammen mit dem Griffstück feststeht.
  • Ferner kann die Selbstladepistole durch eine Hammereinrichtung weitergebildet werden, die zum Abschlagen eines Schlagbolzens ausgebildet ist, wobei die Hammereinrichtung bei einer Repetierbewegung durch wenigstens einen an dem inneren Schlittenelement angeordneten Hammerspannhebel spannbar ist, der in Repetierrichtung feststeht und in Schließrichtung einklappbar ist. Als Repetierrichtung wird die Bewegungsrichtung der Schlitteneinrichtung verstanden, in der die Schlitteneinrichtung bei einem Repetiervorgang bewegt wird. Als Schließrichtung wird die gegenläufige Bewegungsrichtung verstanden, in der die Schlitteneinrichtung bei einer Bewegung aus dem geöffneten Zustand in den geschlossenen Zustand bewegt wird. Die beschriebene Hammereinrichtung kann wenigstens einen Hammerschenkel, insbesondere zwei Hammerschenkel, aufweisen, die durch eine Hammerfeder vorgespannt werden können und bei Betätigen eines Abzugs ausgelöst werden können, sodass die Hammerschenkel auf den Schlagbolzen einschlagen. Die Hammerschenkel können durch einen Zwischenraum, der sich bezogen auf die Axialrichtung quer zwischen den beiden Hammerschenkeln befindet, voneinander getrennt sein.
  • Um die Hammereinrichtung zu spannen, wird die Schlitteneinrichtung zurückbewegt, beispielsweise manuell oder durch Schussabgabe, wobei der Hammerspannhebel, der an dem inneren Schlittenelement angeordnet ist, insbesondere zwei Hammerspannhebel, die symmetrisch bezogen auf die Axialrichtung angeordnet sind, mit der Hammereinrichtung zusammenwirken, sodass die Hammereinrichtung gespannt wird. Der wenigstens eine Hammerspannhebel steht dabei in Repetierrichtung fest, das bedeutet, dass dieser in Richtung des Griffstücks von dem inneren Schlittenelement abragt und in dieser Position bei einer Bewegung des inneren Schlittenelements von der Mündung weg feststeht, um bei einer rückwärtigen Bewegung des inneren Schlittenelements die Hammereinrichtung bzw. deren wenigstens einen Hammerschenkel von der Mündung weg bzw. in Richtung des Griffstücks zu schwenken bzw. zu bewegen und somit zu spannen. Hierbei wird die zuvor beschriebene Hammerfeder vorgespannt, wobei die Hammereinrichtung in dem gespannten Zustand einrasten kann, welcher gespannte Zustand durch Betätigen der Abzugseinrichtung der Selbstladepistole ausgelöst werden kann.
  • Bei einer Bewegung aus dem geöffneten Zustand der Selbstladepistole, d. h. bei Bewegung aus einer geöffneten Endposition des inneren Schlittenelements in die geschlossene Position der Selbstladepistole kann der wenigstens eine Hammerspannhebel schwenkbar angeordnet sein, sodass dieser bei Überstreichen der Hammereinrichtung einklappt. Der Hammerspannhebel kann entweder schwerkraftbetätigt sein oder durch eine Federeinrichtung in die ausgeklappte Stellung zurückbewegt werden. Der Schlagbolzen kann dabei insbesondere als ein von einem Querbolzen abragender Schlagbolzen ausgeführt sein, wobei die zwei Hammerschenkel der Hammereinrichtung an unterschiedlichen Stellen auf den Querbolzen des Schlagbolzens einschlagen können. Der Schlagbolzen kann insbesondere federgelagert sein, zum Beispiel mit einer Schlagbolzenfeder.
  • Wie zuvor beschrieben, können seitens der Hammereinrichtung wenigstens ein Hammerschenkel, insbesondere zwei Hammerschenkel, bereitgestellt werden. In einer weiteren Ausführungsform kann die Hammereinrichtung eine Zuführrampe aufweisen, die insbesondere zwischen den zwei Hammerschenkeln angeordnet ist. Die Zuführrampe kann dazu ausgebildet sein, eine Patrone aus dem Magazin der Selbstladepistole in das Patronenlager zuzuführen. In dem geöffneten Zustand der Selbstladepistole befindet sich der Verschlussabschnitt des inneren Schlittenelements hinter dem Magazin, sodass bei einer Schließbewegung der Selbstladepistole die Patrone durch den Verschlussabschnitt aus dem Magazin entnommen wird. Hierbei wird die Patrone mittels der Zuführrampe der Hammereinrichtung in das Patronenlager geführt und gleitet beispielsweise an der Zuführrampe entlang in das Patronenlager.
  • Vorteilhafterweise können, beispielsweise abgesehen von einer Fase an dem Patronenlager, der Lauf und das Patronenlager einfacher ausgeführt werden, da eine Zuführrampe hier eingespart werden kann und die Hammereinrichtung letztlich eine Doppelfunktion erfüllt, nämlich das Abschlagen des Schlagbolzens und das Zuführen der Patrone. Hierbei ist vorteilhafterweise ein vereinfachtes Austauschen der Hammereinrichtung möglich, zum Beispiel, um für verschiedene Geschosstypen eine optimale Zuführung zu erreichen. Ersichtlich erfordert dies kein Austauschen oder Bearbeiten des Laufs bzw. Patronenlagers, sondern kann ein unwesentliches Teil der Selbstladepistole betreffen, sodass für verschiedene Patronen bzw. Geschossarten verschiedene Hammereinrichtungen als Einsatzbauteil bzw. Austauschbauteil vorgesehen sein können oder eine Bearbeitung vereinfacht möglich ist.
  • Die beschriebene Abzugseinrichtung der Selbstladepistole kann über einen Montagestift an dem Griffstück angeordnet sein. Insbesondere kann eine ausschließliche Anordnung des Abzugszüngels der Abzugseinrichtung an dem Griffstück durch den Montagestift erfolgen. Vorteilhafterweise ist eine Demontage des Abzugszüngels durch alleiniges Lösen des Montagestifts möglich. Die Abzugseinrichtung kann ein Übertragungsglied aufweisen, das das Abzugszüngel mit einer Hammersperre koppelt, die die Hammereinrichtung in gespanntem Zustand sperrt. Durch Betätigung des Abzugszüngels wird die Bewegung mittels des Übertragungsglieds auf die Hammersperre übertragen, die die Hammereinrichtung freigibt und so die Abschlagbewegung der Hammereinrichtung zum Abschlagen des Schlagbolzens auslöst. Das Übertragungsglied kann gegen das Abzugszüngel federvorgespannt sein. Dadurch ist, insbesondere nach Betätigung der Abzugseinrichtung, eine Auskoppelbewegung des Übertragungsglied möglich, sodass die Hammersperre wieder in die Sperrstellung überführt werden kann. Wird das Abzugszüngel vom Benutzer ausgelassen, kann das Übertragungsglied durch die Federspannung wieder in die Ausgangsstellung zurückgestellt werden. Die Auskoppelbewegung des Übertragungsglieds kann insbesondere durch ein Fingerelement ausgelöst werden, das bei der Repetierbewegung des Verschlusssystems das Übertragungsglied auslenkt, sodass eine Bewegung der Hammersperre definiert möglich ist. Das Fingerelement gibt anschließend das Übertragungsglied frei, sodass dies federvorgespannt in seine Grundstellung zurückkehren kann.
  • Insbesondere zusammen mit der zuvor beschriebenen Hammereinrichtung ist eine besonders kompakte Bauform realisierbar, bei der die Hammereinrichtung und die Abzugseinrichtung besonders nahe zusammen und an dem Mittelblock bzw. dem Patronenlager angeordnet werden können. Folglich ist der Betätigungsweg der Abzugseinrichtung besonders kurz, sodass ein definiertes Abzugsverhalten ohne lange Wegstrecken bzw. Übertragungswege realisiert werden kann.
  • Bekanntermaßen werden bei Benutzung der Selbstladepistole heiße Gase freigesetzt, die zu einer Erhitzung bzw. Erwärmung der Selbstladepistole führen können. Insbesondere der Lauf wird durch, insbesondere innerhalb eines vergleichsweise kurzen Zeitintervalls, ausgeführte Schussvorgänge erwärmt, sodass dies bei vergleichsweise hohen Schusszahlen zu Beeinträchtigungen in der Bedienbarkeit bzw. der Präzision führen kann. Um dies zu vermindern, kann die Selbstladepistole eine Strömungseinrichtung aufweisen, die dazu ausgebildet ist, einen Gasstrom um den Lauf zu erzeugen, wobei die Strömungseinrichtung wenigstens eine erste Öffnung in einem Griffstück der Selbstladepistole aufweist und/oder wenigstens eine Öffnung in einem Oberteil der Selbstladepistole. Bei dem Oberteil kann es sich insbesondere um das zuvor beschriebene Oberteil der Selbstladepistole handeln, das an dem Griffstück angeordnet wird und relativ zu dem äußeren Schlittenelement feststeht, insbesondere eine Ausnehmung in dem äußeren Schlittenelement abdeckt. Durch das definierte Ausbilden des Gasstroms wird Wärme von dem Lauf abgeführt, insbesondere bevor sich diese auf weitere Komponenten der Selbstladepistole übertragen kann, insbesondere das äußere Schlittenelement und/oder das Griffstück. Dadurch wird zum einen der Lauf gekühlt und zum anderen verhindert, dass Bestandteile der Selbstladepistole die von einem Benutzer gegriffen werden, übermäßig erwärmt werden.
  • Durch Anordnen der ersten Öffnung in dem Griffstück, insbesondere unterhalb, im Speziellen senkrecht unterhalb, des Laufs, zum Beispiel in Form eines Lüftungsschlitzes, und/oder Ausbilden der wenigstens einen Öffnung in dem Oberteil, insbesondere oberhalb des Laufs, kann ein Kamineffekt erzeugt werden, der den erzeugten Gasstrom verstärkt bzw. definiert ausbildet, sodass Wärme durch den Gasstrom sicher abgeführt werden kann.
  • Neben der beschriebenen Selbstladepistole betrifft die Erfindung ein Verschlusssystem für eine Selbstladepistole, insbesondere eine zuvor beschriebene Selbstladepistole, umfassend eine Schlitteneinrichtung, die, insbesondere an einem Griffstück der Selbstladepistole, relativ zu einem Lauf der Selbstladepistole zumindest abschnittsweise bewegbar anordenbar oder angeordnet ist, wobei die Schlitteneinrichtung einen Verschlussabschnitt umfasst, der dazu ausgebildet ist den Lauf, insbesondere ein Patronenlager, in einem geschlossenen Zustand des Verschlusssystems abzuschließen, wobei die Schlitteneinrichtung ein äußeres Schlittenelement und ein inneres Schlittenelement aufweist, wobei der Verschlussabschnitt an dem inneren Schlittenelement gebildet ist, das zumindest abschnittsweise, insbesondere mittels zwei gegenüberliegenden Wandabschnitten und einem Deckenabschnitt, von dem äußeren Schlittenelement umgeben ist, wobei das innere Schlittenelement innerhalb des äußeren Schlittenelements relativ zu dem äußeren Schlittenelement um eine definierte Wegstrecke bewegbar ist.
  • Sämtliche Vorteile, Einzelheiten und Merkmale, die in Bezug auf die Selbstladepistole beschrieben wurden, sind vollständig auf das Verschlusssystem für eine Selbstladepistole übertragbar. Mit anderen Worten weist das Verschlusssystem alle Einzelheiten der Selbstladepistole auf und kann durch Anordnung auf einem entsprechenden Griffstück und/oder Verbindung mit weiteren Komponenten einer Selbstladepistole zur Ausbildung einer Selbstladepistole, die zuvor beschrieben wurde, verwendet werden.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Fig. erläutert. Die Fig. sind schematische Darstellungen und zeigen:
    • 1 eine Prinzipdarstellung einer ersten Seitenansicht einer Selbstladepistole;
    • 2 eine Prinzipdarstellung einer zweiten Ansicht einer Selbstladepistole;
    • 3 eine Prinzipdarstellung eines Längsschnitts einer Selbstladepistole;
    • 4 eine Prinzipdarstellung einer Selbstladepistole mit ausgeblendetem Griffstück;
    • 5 eine Prinzipdarstellung einer Selbstladepistole mit ausgeblendetem Oberteil in geöffnetem Zustand in perspektivischer Darstellung;
    • 6 eine Prinzipdarstellung einer Schnittdarstellung einer Selbstladepistole in Aufsicht in geschlossenem Zustand;
    • 7 ein Detail von 6 im Bereich einer Entriegelungseinrichtung;
    • 8 das Detail von 6, 7 während eines Entriegelungsvorgangs;
    • 9 das Detail von 6 - 8 in einem entriegelten Zustand;
    • 10 eine Prinzipdarstellung einer Schnittdarstellung einer Selbstladepistole in Aufsicht in geöffnetem Zustand;
    • 11 ein Detail von 6 im Bereich einer Entriegelungseinrichtung;
    • 12 das Detail von 11 während eines Entriegelungsvorgangs;
    • 13 das Detail von 11, 12 in einem entriegelten Zustand;
    • 14 eine Prinzipdarstellung einer Schnittdarstellung einer Selbstladepistole in Aufsicht in geöffnetem Zustand;
    • 15 eine Prinzipdarstellung einer Entriegelungseinrichtung für eine Selbstladepistole in perspektivischer Darstellung;
    • 16 eine Prinzipdarstellung einer Entriegelungseinrichtung von 15 in seitlicher Ansicht;
    • 17 eine Prinzipdarstellung einer Hammereinrichtung für eine Selbstladepistole in einer ersten Ansicht;
    • 18 die Hammereinrichtung von 17 in einer zweiten Ansicht; und
    • 19 eine Prinzipdarstellung eines Mittelblocks für eine Selbstladepistole.
  • 1, 2 zeigen eine schematische Außenansicht einer Selbstladepistole 1 nach einem Ausführungsbeispiel. Die Selbstladepistole 1 ist insbesondere für die Verwendung von Zentralfeuerpatronen bzw. Zentralfeuermunition vorgesehen, beispielsweise Munition im Kaliber 9mm Luger bzw. 9x19mm, wobei jedwedes andere Kaliber bzw. andere Munition ebenfalls möglich ist. Die Selbstladepistole 1 weist ein Verschlusssystem 2 auf, das eine Schlitteneinrichtung 3 aufweist, die in dem in 1 dargestellten montierten Zustand an einem Griffstück 4 der Selbstladepistole 1 angeordnet ist.
  • Weiter ist ein Lauf 5 ersichtlich, der in Hochrichtung, d. h. von einem Magazintrichter des Griffstücks 4 bzw. Magazinboden bis zu einem Deckenabschnitt 6 der Schlitteneinrichtung 3, unterhalb der Schlitteneinrichtung 3 angeordnet ist. Das bedeutet insbesondere, dass der Lauf 5 zwischen dem Abzug und der Schlitteneinrichtung 3 bzw. über dem Abzug und unter der Schlitteneinrichtung 3 angeordnet ist. Dadurch ist eine Einleitung von Rückstoßkräften beim Schuss verbessert, sodass ein verbessertes Rückstoßverhalten der Selbstladepistole 1 erreicht werden kann.
  • Wie beispielsweise 3, 5 und den 6-14 entnommen werden kann, weist die Selbstladepistole 1, insbesondere deren Verschlusssystem 2, eine Schlitteneinrichtung 3 auf, die ein äußeres Schlittenelement 7 und ein inneres Schlittenelement 8 umfasst. Beide Schlittenelemente 7, 8 sind beispielsweise ausgehend von dem in 1-4 gezeigten geschlossenen Zustand in den, beispielsweise in 5 gezeigten geöffneten Zustand, relativ zu dem Lauf 5 bzw. dem Griffstück 4 bewegbar. Mit anderen Worten kann bei der Ausführung des Repetiervorgangs die Schlitteneinrichtung 3, d. h. das äußere Schlittenelement 7 und das innere Schlittenelement 8 in Axialrichtung bezogen auf eine Laufachse des Laufs 5 von einer Mündung 9 des Laufs 5 wegbewegt werden.
  • Zusätzlich zu der beschriebenen Relativbewegung der gesamten Schlitteneinrichtung 3 ist, wie beispielsweise in 6 dargestellt, die die Selbstladepistole 1 in geschnittener Aufsicht in einem geschlossenen Zustand zeigt, eine definierte Wegstrecke 10 zwischen dem inneren Schlittenelement 8 und dem äußeren Schlittenelement 7 gegeben, um die sich das innere Schlittenelement 8 relativ zu dem äußeren Schlittenelement 7 - oder umgekehrt - bewegen kann. Das innere Schlittenelement 8 ist dabei in einem Aufnahmeraum 11 aufgenommen, der zumindest zu drei Seiten von dem äußeren Schlittenelement 7 - abgesehen von einem Auswurffenster 12 - begrenzt ist. Der Aufnahmeraum 11 wird insbesondere oberseitig durch den zuvor beschriebenen Deckenabschnitt 6 und quer zur Längsachse bzw. Laufachse durch zwei Wandabschnitte 13 begrenzt. Mit anderen Worten ist das innere Schlittenelement 8, abgesehen von dem Auswurffenster 12, von dem äußeren Schlittenelement 7 umschlossen und bodenseitig durch das Griffstück 4 verdeckt, sodass dieses keinen Kontakt mit der Umgebung besitzt.
  • Dadurch, dass die Schlitteneinrichtung 3 das äußere Schlittenelement 7 und das relativ zu dem äußeren Schlittenelement 7 bewegliche innere Schlittenelement 8 bzw. das relativ zu dem inneren Schlittenelement 8 bewegliche äußere Schlittenelement 7 aufweist, können zwei unterschiedliche Repetiervorgänge ausgeführt werden, durch die unterschiedliche Kraftpfade und somit unterschiedliche Kraftkennlinien bzw. unterschiedliche Entriegelungskräfte erforderlich sind, erzeugt werden bzw. bereitgestellt werden. Die unterschiedlichen Repetiervorgänge, insbesondere ein Repetiervorgang bei Schussabgabe und ein manueller Repetiervorgang sollen nachfolgend anhand der 6-14 beschrieben werden.
  • 6 zeigt, wie beschrieben, den geschlossenen Zustand der Selbstladepistole 1 in einer geschnittenen Aufsicht. Zwischen einem Verschlussabschnitt 14 des inneren Schlittenelements 8, der den Lauf 5 bzw. das an dem Lauf 5 angeordnete Patronenlager, in dem geschlossenen Zustand abschließt bzw. verschließt, und der Mündung 9 ist in Axialrichtung eine Entriegelungseinrichtung 15 angeordnet. Ersichtlich ist die Entriegelungseinrichtung 15 näher an der Mündung 9, insbesondere in einem Mündungsbereich, angeordnet, als an dem Verschlussabschnitt 14. Die Entriegelungseinrichtung 15 ist entlang eines Führungselements 16, insbesondere entgegen der Schließkraft einer Schließfeder 17, beweglich angeordnet. Das Führungselement 16 ist beispielsweise als Führungsstange bzw. Führungsstrebe ausgeführt. Das Führungselement 16 ist vorderseitig, d. h. an der Mündung 9 mit dem Griffstück 4 verbunden und rückseitig, d. h. abgewandt von der Mündung 9 und dem Verschlussabschnitt 14 zugewandt, an einem Mittelblock 18 der Selbstladepistole 1 befestigt. Der Mittelblock 18 kann, wie nachfolgend noch beschrieben wird, beispielsweise auch das Patronenlager bereitstellen und den Lauf 5 aufnehmen. Das Führungselement 16 wird beispielsweise in eine Ausnehmung in dem Griffstück 4 eingesetzt. Die Ausnehmung in dem Griffstück 4 wird durch ein Oberteil 39 abgedeckt, wodurch das Führungselement 16 fixiert wird.
  • Die Entriegelungseinrichtung 15 weist einen Aufnahmekörper 19 auf, in dem in diesem Ausführungsbeispiel zwei Entriegelungskörper 20, zum Beispiel Kugeln oder Rollen, aufgenommen sind. Die Anzahl der Entriegelungskörper 20 ist beliebig wählbar, sodass beispielsweise auch ein einzelner Entriegelungskörper 20 oder mehrere Entriegelungskörper 20, beispielsweise vier, verwendet werden könnten. In dem in 6, 7 dargestellten verriegelten Zustand der geschlossenen Selbstladepistole 1 liegen die Entriegelungskörper 20 in Aufnahmen 21 des Führungselements 16 aufgenommen vor und liegen mit Kontaktflächen 22 des Aufnahmekörpers 19 in Axialrichtung in Anlage. Auf der der Mündung 9 zugewandten Seite der Entriegelungskörper 20 ist ein Verbindungskörper 23 angeordnet, der mit einem Verbindungsabschnitt 24 des inneren Schlittenelements 8 verbunden ist bzw. in Anlage steht. Dabei ist es möglich, dass der Verbindungskörper 23 lose ausgeführt ist und nur mit dem Verbindungsabschnitt 24 in Kontakt steht oder der Verbindungskörper 23 kann mit dem Verbindungsabschnitt 24 fest verbunden sein oder in den Verbindungsabschnitt 24 bzw. das innere Schlittenelement 8 integriert sein.
  • Ferner ist aus 7 ersichtlich, dass die definierte Wegstrecke 10 zwischen dem inneren Schlittenelement 8 und dem äußeren Schlittenelement 7 im geschlossenen Zustand eingehalten wird und diese somit relativ zueinander bewegbar sind. Um einen Repetiervorgang nach Schussabgabe auszulösen, wird die Rückstoßkraft, beispielsweise auf einen Stoßboden des Verschlussabschnitts 14 des inneren Schlittenelements 8 übertragen. Somit wirkt auf das innere Schlittenelement 8 eine Rückstoßkraft, die von der Mündung 9 weggerichtet ist und sich auf den Verbindungsabschnitt 24 und somit den Verbindungskörper 23 überträgt. Der Verbindungskörper 23 bewirkt die entsprechende Kraft auf die Entriegelungskörper 20, die diese auf die Kontur der Aufnahmen 21 und die Kontaktfläche 22 verteilen. Die Kraft wird durch die Schließkraft der Schließfeder 17 gegengelagert. Dementsprechend wird die Öffnungsbewegung, d. h. die axiale Bewegung des inneren Schlittenelements 8 verzögert. Die Verzögerung bzw. die notwendige Entriegelungskraft, die dafür notwendig ist, die Entriegelungseinrichtung 15 zu entriegeln, kann durch die Geometrie der Aufnahmen 21, der Entriegelungskörper 20 sowie der Kontaktflächen 22 definiert eingestellt werden.
  • Wie beispielsweise 8 entnommen werden kann, werden die Entriegelungskörper 20 in Axialrichtung entlang der bzw. innerhalb der Aufnahmen 21 bewegt und bewegen dabei den Aufnahmekörper 19 ebenfalls in Axialrichtung gegen die Schließkraft der Schließfeder 17. Bei ausreichender Entriegelungskraft verlassen die Entriegelungskörper 20 die Aufnahmen 21, sodass das innere Schlittenelement 8 entriegelt werden kann und entlang des Führungselements 16 zusammen mit der Entriegelungseinrichtung 15 in Axialrichtung von der Mündung 9 wegbewegt werden kann. Diese Bewegung ist beispielsweise in 9 dargestellt, in der die Entriegelungskörper 20 die Aufnahmen 21 verlassen haben und das Verschlusssystem 2, d. h. insbesondere die Entriegelungseinrichtung 15 und die Schlitteneinrichtung 3 unter Komprimierung der Schließfeder 17 bewegt wird. Dabei steht im rückwärtigen Bereich innerhalb des Aufnahmeraums 11 das innere Schlittenelement 8 in Anlage mit dem äußeren Schlittenelement 7 und nimmt dieses bei dem Repetiervorgang mit. Im rückwärtigen Bereich kann ebenfalls eine definierte Wegstrecke vorgesehen sein, oder die Schlittenelemente 7, 8 können dort direkt in Anlage stehen.
  • Anschließend kann, beispielsweise unter Abbau der Schließkraft der Schließfeder 17 die Schlitteneinrichtung 3 wieder geschlossen werden, wobei der Verschlussabschnitt 14 eine Patrone aus dem Magazin entnehmen und dem Patronenlager zuführen kann, sodass ausgehend von 10 wiederum der in 6 dargestellte geschlossene Zustand eingenommen werden kann. Um einen manuellen Repetiervorgang komfortabler zu gestalten, bei dem der Benutzer das äußere Schlittenelement 7 von der Mündung 9 weg in Axialrichtung bewegt, ist vorgesehen, dass nicht dieselbe vergleichsweise hohe Entriegelungskraft aufgewendet werden muss, wie diese durch Schussabgabe erforderlich ist, um das verzögerte Öffnen des inneren Schlittenelements 8 zu erreichen. Dazu wird vorliegend bei einem manuellen Repetiervorgang, der an dem äußeren Schlittenelement 7 ausgelöst wird, ein anderer Kraftpfad bereitgestellt somit eine abweichende Betätigungskraft erforderlich, die von dem Benutzer aufgewendet werden muss.
  • Beispielsweise kann ausgehend von 6, die, wie beschrieben, den geschlossenen Zustand der Selbstladepistole 1 zeigt, in den 11-14 der manuelle Repetiervorgang beschrieben werden. Wie in 11 im Detail dargestellt ist, und auch aus den isolierten Darstellungen in 15, 16 der Entriegelungseinrichtung 15 an dem Führungselement 16 entnommen werden kann, erstrecken sich von dem Aufnahmekörper 19 in Axialrichtung, d. h. in Richtung der Mündung 9, zwei Entriegelungsarme 25 weg. Auch hier ist die Anzahl der Entriegelungsarme 25 beliebig wählbar, beispielsweise ein Entriegelungsarm 25 oder mehr als zwei Entriegelungsarme 25.
  • Bei Ausführung eines manuellen Repetiervorgangs wird die Betätigungskraft ersichtlich nicht zuerst in das innere Schlittenelement 8 eingeleitet, sondern von einem Benutzer auf das äußere Schlittenelement 7 bewirkt. Dadurch überträgt sich die Entriegelungskraft von dem äußeren Schlittenelement 7 zuerst auf die Entriegelungsarme 25, die mit ihrem axialen Ende mit dem äußeren Schlittenelement 7 in Verbindung stehen. Dadurch wird der Aufnahmekörper 19 in Axialrichtung bewegt bevor die Entriegelungskörper bewegt werden und gibt somit in Axialrichtung und auch quer zur Axialrichtung die Entriegelungskörper 20 frei, die daher die Aufnahmen 21 leichter verlassen können, ohne, dass die Entriegelungskraft auf die Aufnahmen 21 und die Kontaktflächen 22 aufgeteilt wird. Mit anderen Worten reduziert sich bei der Betätigung des äußeren Schlittenelements 7 die erforderliche Entriegelungskraft verglichen mit der Entriegelungskraft, die bei einer Entriegelung durch Schussabgabe erforderlich wird. Das bedeutet, dass der Benutzer nicht dieselbe vergleichsweise hohen Kräfte bei einem manuellen Repetiervorgang aufbringen muss, sondern die Selbstladepistole 1 komfortabler manuell repetieren kann.
  • In 12 ist der Zustand dargestellt, bei dem die Entriegelungsarme 25, die den Verbindungskörper 23 und den Verbindungsabschnitt 24 durchgreifen bzw. umgreifen können, in Axialrichtung bewegt wurden, sodass auch der Aufnahmekörper 19 in Axialrichtung bewegt ist. Dadurch ist die Relativbewegung des äußeren Schlittenelements 7 zu dem inneren Schlittenelement 8 ausgeführt, sodass die definierte Wegstrecke 10 überwunden ist und das äußere Schlittenelement 7 vorderseitig an dem inneren Schlittenelement 8 anliegt. Das bewirkt weiter, dass das innere Schlittenelement 8 nach Überwinden der Wegstrecke 10 bei einem manuellen Repetiervorgang von dem äußeren Schlittenelement 7 mitgenommen wird. Ersichtlich aus 13 ist der Übergang der Entriegelungskörper 20 aus den Aufnahmen 21 deutlich vereinfacht, da diese nicht die Kraft an die Aufnahmen 21 und die Kontaktflächen 22 übertragen bzw. aufteilen müssen, sondern frei aus den Aufnahmen 21 heraus bewegt werden können.
  • Entsprechend kann bei einer Weiterführung der Bewegung des äußeren Schlittenelements 7 der in 14 dargestellte geöffnete Zustand erreicht werden, wobei ersichtlich die definierte Wegstrecke 10 in diesem Fall zwischen den rückseitigen Kontaktabschnitten des inneren Schlittenelements 8 zu der Innenseite der Rückwand des äußeren Schlittenelements 7 eingestellt ist und somit stets die relative Bewegbarkeit des inneren Schlittenelements 8 zu dem äußeren Schlittenelement 7 erhalten bleibt. Auch hier ist bei Auslassen des äußeren Schlittenelements 8 durch Abbau der Schließkraft der Schließfeder 17 ausgehend von dem geöffneten Zustand in 14 die Schlitteneinrichtung 3 zurück in den Ausgangszustand, d. h. in 6, bewegbar, wobei wiederum eine Patrone aus dem Magazin in das Patronenlager geführt werden kann.
  • Weiter ist, beispielsweise in 3, 6, 14 eine Montageeinrichtung 26 dargestellt, die dazu ausgebildet ist, die Schlitteneinrichtung 3 bzw. das Verschlusssystem 2 mit dem Griffstück 4 lösbar zu verbinden. Die Montageeinrichtung 26 weist einen Montagegrundkörper 27 auf, zum Beispiel einen Montageblock. Der Montagegrundkörper 27 ist ersichtlich rückseitig an dem Griffstück 4 befestigt, zum Beispiel über einen lösbaren Montagehebel 28. Quer zur Axialrichtung erstrecken sich in diesem Ausführungsbeispiel zwei Montagestreben 29 durch den Montagegrundkörper 27, die in zwei in Querrichtung gegenüberliegenden Montageführungen 30 geführt sind. Hierzu weist das innere Schlittenelement 8 Langlöcher auf, durch die die Montagestreben 29 hindurchgeführt sind das äußere Schlittenelement 7 weist Montagenuten auf, in die die Montagestreben 29 eingreifen. Somit ist eine axiale Führung der Schlitteneinrichtung 3, insbesondere des inneren Schlittenelements 8 und des äußeren Schlittenelements 7 an der Montageeinrichtung 26 sichergestellt. Soll das Verschlusssystem 2 von dem Griffstück 4 getrennt werden, wird der Montagehebel 28 gelöst, sodass der Montagegrundkörper 27 nach oben abgehoben werden kann.
  • Wie zuvor beschrieben, ist die Demontage des Verschlusssystems 2 erst dann möglich, wenn ein Oberteil 39 entfernt wurde, beispielsweise durch Lösen eines Sicherungselements 44 (vgl. 3). Ist das Sicherungselement 44 entfernt, beispielsweise ein Pin, kann das Führungselement 16, mit der gesamten Schlitteneinrichtung 3, nach oben von dem Griffstück 4 abgehoben werden. Ferner ist zur Demontage ein Sicherungselement 45 zu lösen, welche das Führungselement 16 an dem Mittelblock 18 sichert. Das Sicherungselement 45 dient zur axialen Sicherung der Schließfeder 17 auf dem Führungselement 16, wenn die Entriegelungseinrichtung 15 demontiert wurde. Dies ist beispielsweise in 15, 16 dargestellt. Mit anderen Worten begrenzt das Sicherungselement 45 den Weg der Entriegelungseinrichtung 15 bzw. den Weg der Schließfeder 17 axial.
  • Ferner muss zur Demontage eine an dem Führungselement 16 angeordnete Nase 54, samt dem Führungselement 16 aus einer Tasche 55, welche sich in dem Mittelblock 18 befindet, herausgezogen werden. Wie zudem aus 3 ersichtlich ist, weist das Führungselement 16, insbesondere mündungsseitig, ein Halteelement 46 auf, das den Weg der Entriegelungseinrichtung 15 begrenzt. Dadurch kann die Entriegelungseinrichtung 15 sowie die Schließfeder 17 auch in einem demontierten Zustand nicht unbeabsichtigt verloren werden.
  • 17, 18 zeigt eine Hammereinrichtung 31, die durch einen Zwischenraum 32 beabstandete Hammerschenkel 33 aufweist. Die Hammerschenkel 33 sind grundsätzlich dazu ausgebildet, einen Schlagbolzen 47 abzuschlagen, der insbesondere einen Querbolzen 48 umfasst. Mit anderen Worten werden bei Auslösen der Hammereinrichtung 31, nämlich durch Betätigen des Abzugs, die Hammerschenkel 33 auf den Querbolzen 48 (vgl. 3) abschlagen, sodass der Schlagbolzen 47 die Patrone in Patronenlager zünden kann. Im Bereich des Drehpunkts bzw. Schwenkpunkts der Hammerschenkel 33 befindet sich an dem Zwischenraum 32 eine Zuführrampe 34. Im gespannten Zustand der Hammereinrichtung 31 kann durch den Verschlussabschnitt 14 eine Patrone aus dem Magazin entlang der Zuführrampe 34 geführt werden und so in das Patronenlager zugeführt werden. Die Hammereinrichtung 31 bewirkt daher eine Doppelfunktion, nämlich einmal das Abschlagen des Schlagbolzens 47 und einmal das Zuführen einer neuen Patrone in das Patronenlager.
  • Zum Spannen der Hammereinrichtung 31 weist die Selbstladepistole 1, insbesondere an dem inneren Schlittenelement 8 zwei in Querrichtung quer zur Laufachse gegenüberliegend angeordnete Hammerspannhebel 35 auf. Wird die Schlitteneinrichtung 3 repetiert, d. h. von der Mündung 9 wegbewegt, spannen die Hammerspannhebel 35 die Hammerschenkel 33 unter Komprimierung der Hammerfedern vor, wie dies in 4 dargestellt ist. Bei einer gegenläufigen Bewegung, d. h., wenn die Schlitteneinrichtung 3 wieder nach vorne bewegt wird, überstreichen die Hammerspannhebel 35 die Hammerschenkel 33, wobei diese in Schließrichtung schwenkbar gelagert sind, d. h. nach oben einklappen können.
  • In 19 ist der zuvor beschriebene Mittelblock 18 dargestellt, der beispielsweise das Patronenlager umfasst und den Lauf 5 aufnehmen kann. Grundsätzlich ist die Verbindung des Laufs 5 und des Mittelblocks 18 beliebig wählbar, sodass diese beispielsweise miteinander verschraubt, verstiftet, verschweißt oder integral ausgeführt sein könnten. Ersichtlich ist räumlich im Bereich des Mittelblocks 18 die Abzugseinrichtung 36, eine Sicherungseinrichtung 37 sowie der Schlittenfanghebel 38 angeordnet. Durch die Lagerung im Bereich des Mittelblocks 18 ergibt sich ein besonders kompakter Aufbau, wobei es nicht erforderlich ist, diese Komponenten ausschließlich an dem Griffstück 4 oder dem Mittelblock 18 zu lagern. Stattdessen können die Komponenten an dem Griffstück 4 und dem Mittelblock 18 wahlweise gelagert werden.
  • In 1-4 ist zudem ein Oberteil 39 dargestellt, das fest, d.h. unbeweglich, mit dem Griffstück 4 verbunden ist, nämlich im Bereich der Mündung 9. Das Oberteil 39 kann lösbar mit dem Griffstück 4 verbunden sein, wobei die feste Verbindung zwischen Griffstück 4 und Oberteil 39 dazu führt, dass das Oberteil 39 bei Schussabgabe bzw. bei den beschriebenen Repetiervorgängen stillsteht und sich nicht bewegt. Eine Zieleinrichtung 40 kann daher auf einer Montagefläche des Oberteils 39 angebracht werden und in sämtlichen Betriebszuständen der Selbstladepistole 1 stillstehen. Obwohl beispielhaft eine offene Visierung dargestellt ist, ist jede andere beliebige Visierung ebenso verwendbar. Das Oberteil 39 deckt dabei insbesondere eine Ausnehmung in dem äußeren Schlittenelement 7 ab.
  • Weiter ist in 1-4 dargestellt, dass die Selbstladepistole 1 eine Strömungseinrichtung 41 aufweist. Die Strömungsrichtung 41 weist wenigstens eine erste Öffnung 42 in dem Griffstück 4 und beispielshaft mehrere zweite Öffnungen 43 in dem Oberteil 39 auf. Dabei ist ein kombiniertes Ausführen der ersten Öffnung 42 und der wenigstens einen zweiten Öffnung 43 beliebig, sodass auch nur ausschließlich wenigstens eine erste Öffnung 42 oder nur wenigstens eine zweite Öffnung 43 oder beliebige Kombinationen aus Anordnung und Anzahl der Öffnungen 42, 43 realisiert werden können. In jedem Fall kann durch die Öffnungen 42, 43 ein Gasstrom um den Lauf 5 erzeugt werden, der Wärme von dem Lauf 5 abführt.
  • In der gezeigten Ausführungsform kann insbesondere aufgrund eines Kamineffekts ein Gasstrom erzeugt werden, sodass Luft durch die erste Öffnung 42 in das Griffstück 4 einströmen, den Lauf 5 umströmen und das Verschlusssystem 2 durch das Oberteil 39, nämlich insbesondere die Öffnungen 43, wieder verlassen kann. Vorteilhafterweise ist daher der Lauf 5 gekühlt und die Bestandteile der Selbstladepistole 1, insbesondere diejenigen, die von einem Benutzer gegriffen werden können, beispielsweise das äußere Schlittenelement 7, gegenüber Übertemperierung geschützt.
  • 3, 19 zeigen die beschriebene Abzugseinrichtung 36 der Selbstladepistole 1 im Detail. Wie gezeigt, kann die Abzugseinrichtung 36, insbesondere ein Abzugszüngel 49, über einen Montagestift 50 an dem Griffstück 4 schwenkbar angeordnet sein. Insbesondere kann eine ausschließliche Anordnung des Abzugszüngels 49 der Abzugseinrichtung 36 an dem Griffstück 4 durch den Montagestift 50 erfolgen. Vorteilhaftweise ist eine Demontage des Abzugszüngels 49, sowie des sich darin befindenden Übertragungsglieds 51 durch alleiniges Lösen des Montagestifts 50 möglich. Die Abzugseinrichtung 36 kann ein Übertragungsglied 51 aufweisen, das das Abzugszüngel 49 mit einer Hammersperre 52 koppelt, die die Hammereinrichtung 31 in gespanntem Zustand sperrt. Durch Betätigung des Abzugszüngels 49 wird die Bewegung mittels des Übertragungsglieds 51 auf die Hammersperre 52 übertragen, die die Hammereinrichtung 31 freigibt und so die Abschlagbewegung der Hammereinrichtung 31 zum Abschlagen des Schlagbolzens 47 auslöst. Das Übertragungsglied 51 kann gegen das Abzugszüngel 49 federvorgespannt sein. Dadurch ist, insbesondere nach Betätigung der Abzugseinrichtung 36, eine Auskoppelbewegung des Übertragungsglied 51 möglich, sodass die Hammersperre 52 wieder in die Sperrstellung überführt werden kann.
  • Wird das Abzugszüngel 49 vom Benutzer ausgelassen, kann das Übertragungsglied 51 durch die Federspannung wieder in die Ausgangsstellung zurückgestellt werden. Die Auskoppelbewegung des Übertragungsglieds 51 kann insbesondere durch ein Fingerelement 53 ausgelöst werden, das bei der Repetierbewegung des Verschlusssystems 2 das Übertragungsglied 51 auslenkt, sodass eine Bewegung der Hammersperre 52 definiert möglich ist. Das Fingerelement 53 gibt anschließend das Übertragungsglied 51 frei, sodass dieses federvorgespannt in seine Grundstellung zurückkehren kann.
  • Insbesondere zusammen mit der zuvor beschriebenen Hammereinrichtung 31 ist eine besonders kompakte Bauform realisierbar, bei der die Hammereinrichtung 31 und die Abzugseinrichtung 36 besonders nahe zusammen und an dem Mittelblock 18 bzw. dem Patronenlager angeordnet werden können. Folglich ist der Betätigungsweg der Abzugseinrichtung 36 besonders kurz, sodass ein definiertes Abzugsverhalten ohne lange Wegstrecken bzw. Übertragungswege realisiert werden kann.
  • Die in den einzelnen Ausführungsbeispielen gezeigten Vorteile, Einzelheiten und Merkmale sind beliebig miteinander kombinierbar, untereinander austauschbar und aufeinander übertragbar. Sämtliche gezeigten Einzelheiten sind auch auf ein isoliertes Verschlusssystem 2, das von dem Griffstück 4 demontiert ist, übertragbar.
  • BEZUGSZEICHEN
  • 1
    Selbstladepistole
    2
    Verschlusssystem
    3
    Schlitteneinrichtung
    4
    Griffstück
    5
    Lauf
    6
    Deckenabschnitt
    7
    äußeres Schlittenelement
    8
    inneres Schlittenelement
    9
    Mündung
    10
    Wegstrecke
    11
    Aufnahmeraum
    12
    Auswurffenster
    13
    Wandabschnitt
    14
    Verschlussabschnitt
    15
    Entriegelungseinrichtung
    16
    Führungselement
    17
    Schließfeder
    18
    Mittelblock
    19
    Aufnahmekörper
    20
    Entriegelungskörper
    21
    Aufnahme
    22
    Kontaktfläche
    23
    Verbindungskörper
    24
    Verbindungsabschnitt
    25
    Entriegelungsarm
    26
    Montageeinrichtung
    27
    Montagegrundkörper
    28
    Montagehebel
    29
    Montagestrebe
    30
    Montageführung
    31
    Hammereinrichtung
    32
    Zwischenraum
    33
    Hammerschenkel
    34
    Zuführrampe
    35
    Hammerspannhebel
    36
    Abzugseinrichtung
    37
    Sicherungseinrichtung
    38
    Schlittenfanghebel
    39
    Oberteil
    40
    Zieleinrichtung
    41
    Strömungseinrichtung
    42
    erste Öffnung
    43
    zweite Öffnung
    44, 45
    Sicherungselement
    46
    Halteelement
    47
    Schlagbolzen
    48
    Querbolzen
    49
    Abzugszüngel
    50
    Montagestift
    51
    Übertragungsglied
    52
    Hammersperre
    53
    Fingerelement
    54
    Nase
    55
    Tasche

Claims (12)

  1. Selbstladepistole (1), umfassend eine Schlitteneinrichtung (3), die, insbesondere an einem Griffstück (4) der Selbstladepistole (1), relativ zu einem Lauf (5) der Selbstladepistole (1) zumindest abschnittsweise bewegbar angeordnet ist, wobei die Schlitteneinrichtung (3) einen Verschlussabschnitt (14) umfasst, der den Lauf (5), insbesondere ein Patronenlager, in einem geschlossenen Zustand der Selbstladepistole (1) abschließt, wobei die Schlitteneinrichtung (3) ein äußeres Schlittenelement (7) und ein inneres Schlittenelement (8) aufweist, wobei der Verschlussabschnitt (14) an dem inneren Schlittenelement (8) gebildet ist, das zumindest abschnittsweise, insbesondere mittels zwei gegenüberliegenden Wandabschnitten (13) und einem Deckenabschnitt (6), von dem äußeren Schlittenelement (7) umgeben ist, wobei das äußere Schlittenelement (7) und das innere Schlittenelement (8) relativ zu dem Lauf (5) bewegbar sind und das innere Schlittenelement (8) innerhalb des äußeren Schlittenelements (7) relativ zu dem äußeren Schlittenelement (7) um eine definierte Wegstrecke (10) bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Entriegelungseinrichtung (15) der Selbstladepistole (1) innerhalb des äußeren Schlittenelements (7) in Axialrichtung der Laufachse zwischen einer Mündung (9) und dem Verschlussabschnitt (14), insbesondere näher an der Mündung (9) als an dem Verschlussabschnitt (14), angeordnet ist, wobei die Entriegelungseinrichtung (15) der Selbstladepistole (1) wenigstens einen, insbesondere zwei, Entriegelungskörper (20), insbesondere Rollen oder Kugeln, aufweist, der in einem Aufnahmekörper (19) der Entriegelungseinrichtung (15) aufgenommen ist, wobei das innere Schlittenelement (8) über einen, insbesondere mit dem inneren Schlittenelement (8) verbindbaren oder verbundenen oder in das innere Schlittenelement (8) integrierten, Verbindungskörper (23), insbesondere über den wenigstens einen Entriegelungskörper (20), mit dem wenigstens einen Aufnahmekörper (19) in Anlage steht, wobei die Entriegelungseinrichtung (15) wenigstens einen sich von dem Aufnahmekörper (19) in Richtung der Mündung (9) erstreckenden, insbesondere den Verbindungskörper (23) und/oder das innere Schlittenelement (8) in dem geschlossenen Zustand axial durchgreifenden, Entriegelungsarm (25) aufweist, der mit seinem axialen Ende an dem äußeren Schlittenelement (7) anliegt.
  2. Selbstladepistole (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Entriegelungseinrichtung (15) an einem Führungselement (16), insbesondere einer Führungsstange, beweglich angeordnet ist, wobei das Führungselement (16) eine Aufnahme (21) für den wenigstens einen Entriegelungskörper (20) aufweist, wobei die Entriegelungseinrichtung (15) dazu ausgebildet ist, bei in der Aufnahme (21) aufgenommenem Entriegelungskörper (20), das innere Schlittenelement (8) in dem geschlossenen Zustand der Selbstladepistole (1) zu verriegeln.
  3. Selbstladepistole (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Entriegelungseinrichtung (15) dazu ausgebildet ist, bei Schussabgabe eine Entriegelungskraft über das innere Schlittenelement (8), insbesondere über den Verbindungskörper (23), auf die Entriegelungskörper (20) und auf Kontaktflächen (22) des Aufnahmekörpers (19) und, insbesondere zu einem Mittelblock (18) gerichtete, Flächen der Aufnahme (21) zu übertragen und das innere Schlittenelement (8) für einen Repetiervorgang freizugeben.
  4. Selbstladepistole (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das äußere Schlittenelement (7) dazu ausgebildet ist, bei einem Repetiervorgang des äußeren Schlittenelements (7), insbesondere bei einem manuellen Repetiervorgang, eine Entriegelungskraft mittels des wenigstens einen Entriegelungsarms (25) auf den Aufnahmekörper (19) zu übertragen.
  5. Selbstladepistole (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Montageeinrichtung (26), die dazu ausgebildet ist, die Schlitteneinrichtung (3) mit dem Griffstück (4) der Selbstladepistole (1) lösbar zu verbinden, wobei die Montageeinrichtung (26) einen Montagegrundkörper (27) aufweist, der mit wenigstens einer Montagestrebe (29) in Eingriff in wenigstens einer Montageführung (30) in dem inneren Schlittenelement (8) und dem äußeren Schlittenelement (7) steht.
  6. Selbstladepistole (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Oberteil (39), das fest mit dem Griffstück (4) verbunden ist, insbesondere in einem Mündungsbereich, und dazu ausgebildet ist, eine Ausnehmung in dem äußeren Schlittenelement (8) in geschlossenem Zustand der Selbstladepistole (1) abzudecken.
  7. Selbstladepistole (1) nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine Strömungseinrichtung (41), die dazu ausgebildet ist, einen Gasstrom um den Lauf (5) zu erzeugen, wobei die Strömungseinrichtung wenigstens eine erste Öffnung (42) in dem Griffstück (4) der Selbstladepistole (1) aufweist und/oder wenigstens eine zweite Öffnung (43) in dem Oberteil (39) der Selbstladepistole (1).
  8. Selbstladepistole (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine Strömungseinrichtung (41), die dazu ausgebildet ist, einen Gasstrom um den Lauf (5) zu erzeugen, wobei die Strömungseinrichtung wenigstens eine erste Öffnung (42) in dem Griffstück (4) der Selbstladepistole (1) aufweist und/oder wenigstens eine zweite Öffnung (43) in einem Oberteil (39) der Selbstladepistole (1).
  9. Selbstladepistole (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Hammereinrichtung (31), die zum Abschlagen eines Schlagbolzens ausgebildet ist, wobei die Hammereinrichtung (31) bei einer Repetierbewegung durch wenigstens einen, insbesondere an dem inneren Schlittenelement (8) angeordneten, Hammerspannhebel (35) spannbar ist, der in Repetierrichtung feststeht und in Schließrichtung einklappbar ist.
  10. Selbstladepistole (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Hammereinrichtung (31) eine Zuführrampe (34), insbesondere zwischen zwei Hammerschenkeln (33), aufweist, wobei die Zuführrampe (34) dazu ausgebildet ist, eine Patrone aus einem Magazin der Selbstladepistole (1) in das Patronenlager zuzuführen
  11. Selbstladepistole (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, gekennzeichnet durch eine Hammereinrichtung (31), die eine Zuführrampe (34), insbesondere zwischen zwei Hammerschenkeln (33), aufweist, wobei die Zuführrampe (34) dazu ausgebildet ist, eine Patrone aus einem Magazin der Selbstladepistole (1) in das Patronenlager zuzuführen.
  12. Verschlusssystem (2) für eine Selbstladepistole (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche.
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