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DE102024100232A1 - Anschlussset für Wärme- und/oder Kälteerzeuger, insbesondere Wärmepumpen, sowie Mehrfachrohrsystem - Google Patents

Anschlussset für Wärme- und/oder Kälteerzeuger, insbesondere Wärmepumpen, sowie Mehrfachrohrsystem Download PDF

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DE102024100232A1
DE102024100232A1 DE102024100232.8A DE102024100232A DE102024100232A1 DE 102024100232 A1 DE102024100232 A1 DE 102024100232A1 DE 102024100232 A DE102024100232 A DE 102024100232A DE 102024100232 A1 DE102024100232 A1 DE 102024100232A1
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DE
Germany
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connection set
pipe
set according
axis
end piece
Prior art date
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Pending
Application number
DE102024100232.8A
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English (en)
Inventor
André Hänig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AZ Vermoegensverwaltung GmbH and Co KG
Original Assignee
AZ Vermoegensverwaltung GmbH and Co KG
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Publication date
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Publication of DE102024100232A1 publication Critical patent/DE102024100232A1/de
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16L9/20Pipe assemblies
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16L5/00Devices for use where pipes, cables or protective tubing pass through walls or partitions
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Abstract

Die vorliegende Offenbarung betrifft ein Anschlussset (1) für Wärme- und/oder Kälteerzeuger (200), insbesondere Wärmepumpen. Das Anschlussset (1) hat mehrere Leitungsrohre (10, 10'), ein Mantelrohr (20) zum Umhüllen der Leitungsrohre (10, 10') und zwei Abschlussstücke (30, 30') zum endseitigen Verschließen des Mantelrohres (20). Bei dem Anschlussset (1) weisen die Abschlussstücke (30, 30') wenigstens eine, vorzugsweise mehrere Durchgangsöffnungen (31, 32) zum Durchführen der Leitungsrohre (30, 30') auf und wenigstens eines der Abschlussstücke (30, 30') hat einen die Durchgangsöffnungen (31, 32) umgebenden und um eine Achse (A) verlaufenden Umfang (33) und ist eingerichtet, axial bezüglich Achse (A) in das Mantelrohr (20) eingeschoben zu werden. Die vorliegende Offenbarung betrifft ferner ein Mehrfachrohrsystem (100) zum Anschluss eines Wärme- und/oder Kälteerzeugers (200) sowie eine Anordnung mit einem Wärme- und/oder Kälteerzeuger (200), einem Verbrauchssystem und einem solchen Mehrfachrohrsystem (100).

Description

  • Die vorliegende Offenbarung betrifft ein Anschlussset für Wärme- und/oder Kälteerzeuger, insbesondere Wärmepumpen. Die vorliegende Offenbarung betrifft ferner ein Mehrfachrohrsystem zum Anschluss eines Wärme- und/oder Kälteerzeugers, vorzugsweise zusammengebaut mit den Bestandteilen des Anschlusssets. Darüber hinaus betrifft die vorliegende Offenbarung eine Anordnung mit einem Wärme- und/oder Kälteerzeuger, einem Verbrauchssystem und einem solchen Mehrfachrohrsystem.
  • Wärme- und/oder Kälteerzeuger, wie beispielsweise Wärmepumpen, ermöglichen eine Beheizung oder Kühlung von Gebäuden und/oder eine Bereitstellung von Prozesswärme. Die Wärme- und/oder Kälteerzeuger befinden sich zunehmend außerhalb des Gebäudes, in dem die bereitgestellte Wärme genutzt wird. Aus Effizienzgründen sind dann die Wärme- und/oder Kälteerzeuger oder zumindest einzelne Einheiten davon beispielsweise im Freien aufgestellt. Bei einer solchen Aufstellung erfolgt eine fluidische Anbindung der Wärme- und/oder Kälteerzeuger bzw. der Außeneinheiten üblicherweise über Fluidleitungen, welche in das Gebäude zu verlegen sind, um dort an ein Verbrauchsystem angeschlossen zu werden.
  • Um die fluidische Anbindung zu erleichtern, wird zunehmend der Ansatz verfolgt, die Fluidleitungen in einem gemeinsamen Mantelrohr zu bündeln. Dadurch ist die Verlegung der Fluidleitungen auf eine Verlegung des einen Mantelrohres mit den darin enthaltenen Fluidleitungen reduziert. Häufig wird das Mantelrohr ergänzend genutzt, um eine elektrische Anbindung zu erreichen, indem darin elektrische Stromleitungen mitgeführt sind.
  • Im Zuge einer stetigen Weiterentwicklung kann ein Bedarf darin gesehen werden, den vorstehend erläuterten Ansatz zu optimieren.
  • Nach einem Aspekt wird ein Anschlussset für Wärme- und/oder Kälteerzeuger, insbesondere Wärmepumpen, vorgeschlagen. Das Anschlussset umfasst mehrere Leitungsrohre und ein Mantelrohr, insbesondere ein einziges Mantelrohr, zum Umhüllen der Leitungsrohre.
  • Bei den Leitungsrohren kann es sich um Mediumrohre, beispielsweise um Mediumrohre für Vorlauf und Rücklauf, handeln. Unter dem Begriff „Mediumrohr“ ist in der vorliegenden Offenbarung ein Rohr zu verstehen, welches zum Durchleiten eines gasförmigen Mediums und/oder eines flüssigen Mediums und/oder eines dampfförmigen Mediums geeignet ist. Bei den Leitungsrohren kann es sich auch um Leerrohre handeln, in welche beispielsweise elektrische Stromkabel und/oder elektrische Steuerkabel durchgeführt bzw. aufgenommen sein können. Grundsätzlich kann es sich bei den Leitungsrohren auch um elektrische Stromkabel und/oder elektrische Steuerkabel oder sonstige elektrische Leitungen handeln. In diesem Fall bilden die Leitungsrohre die elektrischen Kabel bzw. elektrischen Leitungen selbst, ohne dass ein Leerrohr vorliegt.
  • Eine grundlegende Optimierung bietet eine Ausführungsform des Anschlusssets, bei der zwei Abschlussstücke zum endseitigen Verschließen des Mantelrohres umfasst sind und die Abschlussstücke wenigstens eine, vorzugsweise mehrere Durchgangsöffnungen zum Durchführen der Leitungsrohre umfassen. Durch die Abschlussstücke kann eine Sperrfunktion von außen zum Inneren des Mantelrohres hin und/oder umgekehrt vom Inneren des Mantelrohres nach außen hin ausgeübt werden, wenn die Bestandteile des Anschlusssets zusammengebaut sind. Durch diese Sperrfunktion ist ein Schutz des Inneren des Mantelrohres vor unerwünschten äußeren Einflüssen, wie beispielsweise mechanischen Einflüssen, begünstigt. Auch ist durch die Abschlusstücke einer unerwünschten Durchströmung von Substanzen bzw. Stoffen durch das Mantelrohr, also einer Durchströmung durch das Mantelrohr außerhalb der Leitungsrohre, entgegengewirkt.
  • Unter dem Begriff „mehrere Durchgangsöffnungen“ ist in der vorliegenden Offenbarung zu verstehen, dass wenigstens zwei Durchgangsöffnungen vorgesehen sind. Bevorzugt liegen die Durchgangsöffnungen in einem radialen Abstand zueinander vor. Die mehreren Durchgangsöffnungen können zum Durchführen eines einzigen oder mehrerer der Leitungsrohre eingerichtet sein. Sofern nur eine einzige Durchgangsöffnung vorgesehen ist, ist die Durchgangsöffnung beispielsweise zum Durchführen der mehreren Leitungsrohre eingerichtet.
  • Eine weitere Optimierung bietet eine Ausführungsform des Anschlusssets, bei der wenigstens eines der Abschlussstücke einen die Durchgangsöffnungen umgebenden und um eine Achse verlaufenden Umfang aufweist und eingerichtet ist, axial bezüglich der Achse in das Mantelrohr eingeschoben zu werden. Dadurch ist ein erleichterter Zusammenbau begünstigt, da das wenigstens eine Abschlussstück durch einfaches Einschieben in das Mantelrohr in seine Endposition gebracht werden kann.
  • Insbesondere hat der Umfang des wenigstens einen Abschlussstücks eine Kontur, also eine Umfangskontur, welche mit der Kontur des Innenumfangs des Mantelrohres korrespondiert oder im Wesentlichen korrespondiert. Dies begünstigt die vorstehend beschriebene Sperrwirkung des wenigstens einen Abschlussstücks im eingebauten Zustand an dem Mantelrohr, da durch die Umfangskontur des wenigstens einen Abschlussstücks das Mantelrohr vollständig oder zumindest weitgehend vollständig verschlossen werden kann. Die Umfangskontur des wenigstens einen Abschlussstücks ist dabei gegenüber der Kontur des Innenumfangs des Mantelrohres so eingerichtet, dass ein Einschieben des wenigstens einen Abschlussstücks in das Mantelrohr noch stattfinden kann.
  • Insbesondere erstreckt sich der Umfang des wenigstens einen Abschlussstücks in axialer Richtung bezüglich der Achse über einen Längenabschnitt, welcher mit einem axialen Längenabschnitt des Innenumfangs des Mantelrohres korrespondiert. Auch diese Maßnahme zielt darauf ab, einerseits ein Einschieben des wenigstens einen Abschlussstücks in das Mantelrohr zu ermöglichen und andererseits die Sperrwirkung des wenigstens einen Abschlussstücks zu begünstigen, wenn das wenigstens eine Abschlussstück in das Mantelrohr eingeschoben ist.
  • Eine weitere Optimierung bietet eine Ausführungsform des Anschlusssets, bei der dem wenigstens einen Abschlussstück ein als Tiefenanschlag nutzbarer Flächenabschnitt zugeordnet ist. Dadurch ist der Zusammenbau des wenigstens einen Abschlussstücks mit dem Mantelrohr dahingehend erleichtert, dass durch den Flächenabschnitt die Einstecktiefe des wenigstens einen Abschlussstücks festgelegt ist und somit eine Montageperson eine Positionierung des wenigstens einen Abschlussstücks in dem Mantelrohr nicht vornehmen braucht. Insbesondere ist der Flächenabschnitt an dem wenigstens einen Abschlussstück angeordnet, beispielsweise daran befestigt.
  • Unter dem Begriff „Tiefenanschlag“ ist in der vorliegenden Offenbarung zu verstehen, dass durch den Flächenabschnitt eine Begrenzung der Einstecktiefe des wenigstens einen Abschlussstücks in das Mantelrohr vorliegt. Um eine gewünschte Einstecktiefe zu erreichen, ist beispielsweise der Flächenabschnitt in einem vorbestimmten Abstand zu einer die Durchgangsöffnungen aufweisenden Seite des wenigstens einen Abschlussstücks angeordnet.
  • Bei einer möglichen Ausführung ist vorgesehen, dass in radialer Richtung bezüglich der Achse gesehen, der Flächenabschnitt den Umfang des wenigstens einen Abschlussstücks nach außen hin überragt. Beispielsweise ist vorgesehen, dass in radialer Richtung bezüglich der Achse gesehen, der Flächenabschnitt den Umfang des wenigstens einen Abschlussstücks derart überragt, dass ausgehend von einem radialen Ende des Flächenabschnitts die radiale Weite des wenigstens einen Abschlussstücks größer als die radiale Weite des Innenumfangs des Mantelrohres ist.
  • Dadurch ist ein außenliegender Tiefenanschlag zu erreichen. Darunter ist in der vorliegenden Offenbarung zu verstehen, dass die Einstecktiefe des wenigstens einen Abschlussstücks in dem Mantelrohr dadurch begrenzt wird, dass der Flächenabschnitt gegen einen außenliegenden Abschnitt des Mantelrohres, wie beispielsweise dessen stirnseitige Berandung, wirkt.
  • Der Flächenabschnitt kann an einem Schenkel eines L-förmigen Materialstreifens ausgebildet sein, dessen anderer Schenkel sich mit seiner Längserstreckung in axialer Richtung bezüglich der Achse zu der Seite mit den Durchgangsöffnungen hin erstreckt. Dadurch ist der Flächenabschnitt kostengünstig zu realisieren. Beispielweise handelt es sich bei dem Materialstreifen um einen Blechstreifen. Beispielsweise ist der Materialstreifen durch Umformen in seine L-Form gebracht. Auch diese Maßnahmen begünstigen eine kostengünstige Herstellung des Flächenabschnitts.
  • Grundsätzlich kann der Materialstreifen einen weiteren Schenkel aufweisen, durch welchen der Materialstreifen dann in einer Z-Form vorliegt. In diesem Fall kann der Materialstreifen über den weiteren Schenkel an der die Durchgangsöffnungen aufweisenden Seite befestigt sein, beispielsweise durch Verschrauben befestigt sein.
  • Es bietet sich an, dass der Materialstreifen wenigstens zweifach vorgesehen ist. In diesem Fall können die Materialstreifen, vorzugsweise über den Umfang verteilt, beispielsweise einander gegenüberliegend, an der die Durchgangsöffnungen aufweisenden Seite des wenigstens einen Abschlussstücks befestigt sein, sodass der Flächenabschnitt des jeweiligen Materialstreifens den Umfang bzw. die Umfangsberandung des wenigstens einen Abschlussstücks radial überragt.
  • Durch die mehrfach vorgesehenen Materialstreifen ist einer unerwünschten Schräglage oder Schrägstellung des wenigstens einen Abschlussstücks in dem Mantelrohr entgegengewirkt, wenn das wenigstens eine Abschlussstück in die vorbestimmte Einstecktiefe eingebracht ist. Auch ist einer Montageperson der Einbau des wenigstens einen Abschlussstücks in das Mantelrohr erleichtert.
  • Eine weitere Optimierung bietet eine Ausführungsform des Anschlusssets, bei der das wenigstens eine Abschlussstück einen Elastomerkörper und eine Spanneinrichtung aufweist und die Spanneinrichtung insbesondere eingerichtet ist, den Elastomerkörper derart zu verspannen, dass er axial bezüglich der Achse gestaucht wird und sich infolgedessen radial bezüglich der Achse ausdehnt bzw. nach außen und nach innen aufweitet. Dadurch ist eine dichte, insbesondere fluiddichte Verbindung zwischen dem wenigstens einen Abschlussstück und dem Innenumfang des Mantelrohres zu erreichen.
  • Es bietet sich an, dass die Durchgangsöffnungen sich durch den Elastomerkörper hindurch erstrecken. Dadurch ist eine dichte, insbesondere fluiddichte Verbindung auch zwischen dem wenigstens einen Abschlussstück und den Leitungsrohren zu erreichen, welche sich im zusammengebauten Zustand durch die Durchgangsöffnungen erstrecken.
  • Durch den Elastomerkörper und die Spanneinrichtung ist also eine gasdichte und/oder flüssigkeitsdichte Sperre zu realisieren. Insofern kann mittels des wenigstens einen Abschlussstücks eine dichtende Sperre für den Innenraum des Mantelrohres erreicht werden. Dadurch ist im zusammengebauten Zustand des Anschlusssets entgegengewirkt oder sogar verhindert, dass eine etwaige Leckage von Kältemittel, beispielsweise aus dem Wärme- und/oder Kälteerzeuger, über das Mantelrohr in ein daran angeschlossenes Gebäude strömen kann. Ein mögliches Überströmen von Radon als möglicher Bestandteil des eingesetzten Kältemittels, wie beispielweise Propan, ist auf diese Weise verhindert.
  • Eine weitere Optimierung bietet eine Ausführungsform des Anschlusssets, bei der wenigstens eine der Durchgangsöffnungen des wenigstens einen Abschlussstücks im Bereich des Elastomerkörpers eine Elastomerhülse aufweist. Dadurch ist eine Anpassung der wenigstens einen Durchgangsöffnung an Leitungsrohre mit unterschiedlichen Durchmessern ermöglicht. Die Elastomerhülse dient dabei als Adapter, um den Zwischenraum zwischen dem Innenumfang der wenigstens einen Durchgangsöffnung und dem Außenumfang des darin aufgenommenen Leitungsrohres zu füllen.
  • Durch die elastomere Eigenschaft der Elastomerhülse ist erreicht, dass die von dem Elastomerkörper ausgeübten Kräfte in radialer Richtung von der Elastomerhülse auf das Leitungsrohr übertragen werden, indem die Elastomerhülse sich in entsprechender Weise verformt. Dadurch ist auch bei einem eingesetzten Leitungsrohr mit einem geringeren Durchmesser über die Elastomerhülse eine dichte Verbindung zwischen dem Leitungsrohr und dem wenigstens einen Abschlussstück zu erreichen.
  • Die Elastomerhülse kann einen in Richtung ihrer Längserstreckung verlaufenden, vorzugsweise durchgehenden Einschnitt aufweisen. Dadurch ist eine Montage der Elastomerhülse an dem Leitungsrohr erleichtert, da eine Montageperson die Elastomerhülse über den Einschnitt auf das Leitungsrohr längsseitig lediglich aufstülpen braucht und anschließend kann die Montageperson dann das Leitungsrohr zusammen mit der Elastomerhülse in die wenigstens eine Durchgangsöffnung einführen.
  • Um Leitungsrohre mit deutlich kleinerem Durchmesser dichtend aufzunehmen, können mehrere Elastomerhülsen vorgesehen sein. Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass wenigstens eine der Durchgangsöffnungen im Bereich des Elastomerkörpers die mehreren Elastomerhülsen hat, welche konzentrisch um die Öffnungsachse der wenigstens einen Durchgangsöffnung vorliegen. Dadurch liegen die Elastomerhülsen zueinander in einer Art Zwiebelschalenanordnung vor. Auch die mehreren Elastomerhülsen können einen in Richtung ihrer Längserstreckung verlaufenden, vorzugsweise durchgehenden Einschnitt haben. Dadurch ergibt sich der bereits vorstehend beschriebene Vorteil bei der Montage.
  • Durch die eine Elastomerhülse oder die mehreren Elastomerhülsen kann ein Stopfen ausgebildet sein, welcher die wenigstens eine Durchgangsöffnung verschließt, insbesondere vollständig verschließt. Dadurch kann der Elastomerkörper auch im Bereich der wenigstens einen Durchgangsöffnung seine radiale Ausweitung ohne Störung ausüben, wenn kein Leitungsrohr in der wenigstens einen Durchgangsöffnung aufgenommen ist, da die wenigstens eine Durchgangsöffnung durch die eine Elastomerhülse oder die mehreren Elastomerhülsen verschlossen ist.
  • Beispielsweise ist der Elastomerkörper zylinderförmig ausgebildet und dessen Mittelachse liegt koaxial zur Achse des wenigstens einen Abschlussstücks vor. Beispielsweise weist der Elastomerkörper ein gummielastisches Material auf oder besteht daraus. Beispielsweise weist die wenigstens eine Elastomerhülse ein gummielastisches Material auf oder besteht daraus. Beispielsweise handelt es sich bei dem gummielastischen Material um Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk (EPDM).
  • Bei einer möglichen Ausführungsform umfasst die Spanneinrichtung zwei Flanschscheiben, durch welche sich die Durchgangsöffnungen hindurch erstrecken. Insbesondere umfasst die Spanneinrichtung ferner eine Vielzahl von Spannbolzen. Bei dieser Ausführungsform ist beispielsweise zwischen den Flanschscheiben der Elastomerkörper angeordnet und die Spannbolzen dienen zum gegeneinander Verspannen der Flanschscheiben. Diese Ausführungsform begünstigt eine technisch einfache Realisierung.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform weist das Anschlussset wenigstens ein weiteres Leitungsrohr auf und das Mantelrohr ist zum Umhüllen der Leitungsrohre und des wenigstens einen weiteren Leitungsrohres ausgebildet bzw. geeignet. In diesem Fall können die Abschlussstücke wenigstens eine weitere Durchgangsöffnung aufweisen, welche zum Durchführen des wenigstens einen weiteren Leitungsrohres geeignet ist. Das wenigstens eine weitere Leitungsrohr kann entsprechend wenigstens einem der vorstehend beschriebenen Leitungsrohre ausgebildet sein.
  • Es bietet sich an, dass die zwei Abschlussstücke gleicher Bauart sind, beispielsweise Gleichteile sind. Diese Maßnahme erleichtert den Zusammenbau der Abschlussstücke mit dem Mantelrohr und wirkt einer möglichen Fehlmontage entgegen. Auch ist dadurch eine kostengünstige Herstellung begünstigt, da lediglich Abschlussstücke einer gleichen Art herzustellen sind.
  • Es bietet sich an, dass die Leitungsrohre und das Mantelrohr ein flexibles Rohr sind. Dadurch ist eine Verlegung eines aus dem Anschlussset zusammengebauten Anschlussrohres erleichtert, da das Gesamtsystem als solches flexibel ist, also an vorgegebene Verlegewege beliebig angepasst werden kann.
  • Beispielsweise sind die Leitungsrohre als Wellrohr ausgebildet. Die Leitungsrohre können ein Metallrohr sein. Grundsätzlich können die Leitungsrohre auch ein Kunststoffrohr sein. Maßgebend ist, dass die Leitungsrohre für ihren bestimmungsgemäßen Zweck ein entsprechendes Material aufweisen oder daraus bestehen. Bei dem Mantelrohr kann es sich ebenfalls um ein Wellrohr handeln. Auch das Mantelrohr kann ein Metallrohr oder ein Kunststoffrohr sein.
  • Nach einem weiteren Aspekt wird ein Mehrfachrohrsystem zum Anschluss eines Wärme- und/oder Kälteerzeugers, wie beispielsweise einer Wärmepumpe, vorgeschlagen. Bevorzugt ist das Mehrfachrohrsystem durch das vorstehend beschriebene Anschlussset gebildet bzw. mit den Bestandteilen des vorstehend beschriebenen Anschlusssets zusammengebaut. Das Mehrfachrohrsystem umfasst mehrere Leitungsrohre und ein Mantelrohr, welches die Leitungsrohre umhüllt.
  • Bei einer Ausführungsform hat das Mehrfachrohrsystem zwei Abschlussstücke, durch welche das Mantelrohr endseitig verschlossen ist, wobei die Abschlussstücke wenigstens eine, vorzugsweise mehrere Durchgangsöffnungen aufweisen, durch welche sich die Leitungsrohre erstrecken. Bei dieser Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass wenigstens eines der Abschlussstücke einen die Durchgangsöffnungen umgebenden und um eine Achse verlaufenden Umfang aufweist und axial bezüglich der Achse in das Mantelrohr eingeschoben ist.
  • Unter dem Begriff „endseitig verschlossen“ ist in der vorliegenden Offenbarung zu verstehen, dass das Abschlussstück auch in einem axialen Abstand zu dem zugehörigen Ende des Mantelrohres angeordnet sein kann, also in einem axialen Abstand von dem zugehörigen Ende in Richtung zum gegenüberliegenden Ende des Mantelrohres vorliegen kann. Beispielsweise liegen die Abschlussstücke in einem axialen Abstand zueinander vor bzw. sind die Abschlussstücke im Bereich eines jeweiligen axialen Endes des Mantelrohres angeordnet.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform ist dem wenigstens einen Abschlussstück ein Flächenabschnitt zugeordnet, welcher als außenliegender Tiefenanschlag gegen die stirnseitige Berandung des Mantelrohres wirkt und die Einstecktiefe des wenigstens einen Abschlussstücks in dem Mantelrohr begrenzt.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform weist das wenigstens eine Abschlussstück einen Elastomerkörper auf, durch welchen sich die Leitungsrohre hindurch erstrecken. In diesem Fall kann das wenigstens eine Abschlussstück eine Spanneinrichtung aufweisen, durch welche der Elastomerkörper axial bezüglich der Achse soweit gestaucht ist, dass er gegen den Innenumfang des Mantelrohres und gegen die Leitungsrohre dichtend angepresst vorliegt.
  • Bezüglich der sich aus den Ausführungsformen des Mehrfachrohrsystems ergebenden Vorteile wird auf die Vorteile zu dem vorstehend beschriebenen Anschlussset verwiesen, welche sich auch für das Mehrfachrohrsystem ergeben.
  • Nach einem weiteren Aspekt wird eine Anordnung vorgeschlagen, welche einen Wärme-und/oder Kälteerzeuger, ein Verbrauchssystem und das vorgeschlagene Mehrfachrohrsystem umfasst. Bei dieser Anordnung ist der Wärme- und/oder Kälteerzeuger durch das Mehrfachrohrsystem mit dem Verbrauchssystem fluidisch verbunden. Der Wärme- und/oder Kälteerzeuger kann eine Wärmepumpe sein. Die Wärmepumpe kann eine Monoblock-Wärmepumpe oder eine Split-Wärmepumpe sein. Bei dem Verbrauchssystem kann es sich um eine Gebäudeheizung und/oder um eine Brauchwasseranlage handeln.
  • Weitere Einzelheiten und Merkmale ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung mehrerer Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnung. Es zeigen
    • 1 eine exemplarische Ausführungsform eines Mehrfachrohrsystems in einer perspektivischen Darstellung eines Längenabschnitts,
    • 2 eine Einbauanordnung des exemplarischen Mehrfachrohrsystems der 1 bei einer Verwendung des Mehrfachrohrsystems zum Anschluss eines außenliegenden Wärme- und/oder Kälteerzeugers an eine in einem Gebäude liegenden Inneneinheit mit einer Veranschaulichung der Bestandteile des Mehrfachrohrsystems,
    • 3 eine weitere exemplarische Ausführungsform eines Mehrfachrohrsystems in einer perspektivischen Darstellung eines Längenabschnitts und dargestellt in einer Einbauanordnung an einer Gebäudewand,
    • 4 eine nochmals weitere exemplarische Ausführungsform eines Mehrfachrohrsystems in einer Explosionsdarstellung,
    • 5 eine exemplarische Ausführungsform eines Abschlussstücks für ein Mehrfachrohrsystem, wie beispielsweise das Mehrfachrohrsystem der 1, in einer perspektivischen Darstellung,
    • 6 das exemplarische Abschlussstück der 5 in einer Vorderansicht,
    • 7 das exemplarische Abschlussstück der 5 in einer Seitenansicht,
    • 8 ein Elastomerkörper des exemplarischen Abschlussstücks der 5 in einer Vorderansicht,
    • 9 ein Elastomerkörper des exemplarischen Abschlussstücks der 5 in einer Seitenansicht,
    • 10 das exemplarische Abschlussstück der 5 mit mehreren Elastomerhülsen als Adapter zwischen einem Durchgangsloch in dem Abschlussstück und einem darin aufgenommenen Leitungsrohr, und
    • 11A bis 11D verschiedene Montageschritte zur Montage der Elastomerhülsen auf das Leitungsrohr, um anschließend die Einheit aus dem Leitungsrohr und den Elastomerhülsen in das Durchgangsloch des exemplarischen Abschlussstücks der 10 einzubringen.
  • 1 zeigt eine exemplarische Ausführungsform eines Mehrfachrohrsystems 100, welches mehrere Leitungsrohre 10, 10' und ein die Leitungsrohre 10, 10' umhüllendes Mantelrohr 20 aufweist.
  • 2 zeigt beispielhaft eine mögliche Anwendung des exemplarischen Mehrfachrohrsystems 100. Das exemplarische Mehrfachrohrsystem 100 dient bei dieser Anwendung zum hydraulischen Anschluss eines außenliegenden Wärme- und/oder Kälteerzeugers 200, wie beispielsweise einer Wärmepumpe. Der Wärme- und/oder Kälteerzeugers 200 kann zum hydraulischen Anschluss an eine in einem Gebäude 300 liegende (in der 2 nicht dargestellte) Inneneinheit, wie beispielsweise ein Heizkreissystem, genutzt sein. Der Wärme- und/oder Kälteerzeuger 200, ist beispielsweise im Freien bzw. im Außenbereich 400 aufgestellt. Die hydraulische Anbindung über das Mehrfachrohrsystem 100 erfolgt durch eine Wandöffnung in einer Gebäudewand 310, durch welche das Mehrfachrohrsystem 100 in das Gebäude 300 verlegt ist.
  • In der 2 sind die Bestandteile des Mehrfachrohrsystems 100 separat dargestellt und weisen durch gestrichelte Pfeile auf die jeweilige Position in oder an dem Mehrfachrohrsystem 100. Zum besseren Verständnis des Aufbaus des Mehrfachrohrsystems 100 können 3 und 4 herangezogen werden, welche Abwandlungen zu der Ausführung in den 1 und 2 zeigen. Ergänzend können 5 bis 9 herangezogen werden, welche einzelne Bestandteile des Mehrfachrohrsystems 100 in unterschiedlichen Ansichten zeigen.
  • Wie aus der 2 ersichtlich ist, können die Leitungsrohre 10, 10' zum Durchleiten eines flüssigen Wärmeträgermediums genutzt sein. Die Leitungsrohre 10, 10' können eine Isolierhülle 13 zur Wärmeisolierung aufweisen. Zur Anbindung können an den Enden der Leitungsrohre 10, 10' jeweils Anschlussverschraubungen 11, 11' vorgesehen sein. Beispielsweise handelt es sich bei den Leitungsrohren 10, 10' jeweils um ein Wellrohr, insbesondere um ein metallisches Wellrohr, wie beispielsweise ein Wellrohr aus Edelstahl. Bei dem Mantelrohr 20 kann es sich ebenfalls um ein Wellrohr handeln. Beispielsweise ist das Mantelrohr 20 ein Kunststoffrohr.
  • Wie insbesondere aus den 1 und 2 ersichtlich ist, weist das exemplarische Mehrfachrohrsystem 100 zwei Abschlussstücke 30, 30' auf. Bevorzugt ist das Mantelrohr 100 durch die Abschlusstücke 30, 30' verschlossen, insbesondere endseitig verschlossen. Bevorzugt weisen die Abschlussstücke 30, 30' mehrere Durchgangsöffnungen 31, 32 auf, durch welche sich die Leitungsrohre 10, 10' erstrecken (siehe beispielsweise 1 und 4).
  • Bevorzugt weisen die Abschlussstücke 30, 30' einen die Durchgangsöffnungen 31, 32 umgebenden und um eine Achse A verlaufenden Umfang 33 auf (siehe beispielsweise 5). Bevorzugt ist wenigstens eines der Abschlussstücke 30, 30' axial bezüglich der Achse A in das Mantelrohr 20 eingeschoben (siehe beispielsweise 1). Beispielsweise sind beide Abschlussstücke 30, 30' axial bezüglich der Achse A in das Mantelrohr 20 eingeschoben.
  • Die mögliche Ausgestaltung der Abschlussstücke 30, 30' wird nachfolgend am Beispiel des Abschlussstücks 30 beschrieben. Grundsätzlich können beide Abschlussstücke 30, 30' in identischer Weise ausgestaltet sein.
  • Bevorzugt weist der Umfang 33 des Abschlussstücks 30, also die umfangsseitige Außenseite des Abschlussstücks 30, eine Kontur auf, welche mit der Kontur des Innenumfangs bzw. der Innenseite des Mantelrohres 20 korrespondiert oder im Wesentlichen korrespondiert. Bevorzugt erstreckt sich der Umfang 33 des Abschlussstücks 30 in axialer Richtung bezüglich der Achse A über einen Längenabschnitt, welcher mit einem axialen Längenabschnitt des Innenumfangs des Mantelrohres 20 korrespondiert oder im Wesentlichen korrespondiert.
  • Beispielsweise weist das Mantelrohr 20 eine runde, insbesondere kreisrunde Umfangskontur auf. In diesem Fall ist die Kontur des Umfangs 33 des Abschlussstücks 30 bevorzugt ebenfalls rund, insbesondere kreisrund ausgebildet. Grundsätzlich sind auch eckige Umfangskonturen möglich.
  • Wie aus der 1 ersichtlich ist, kann das Mehrfachrohrsystem 100 einen Flächenabschnitt 40 aufweisen, welcher als außenliegender Tiefenanschlag gegen die stirnseitige Berandung 25 des Mantelrohres 20 wirkt und damit die Einstecktiefe des Abschlussstücks 30 in dem Mantelrohr 20 begrenzt. Bevorzugt ist dazu der Flächenabschnitt 40 in einem vorbestimmten Abstand S zu einer die Durchgangsöffnungen 31, 32 aufweisenden Seite 34 des Abschlussstücks 30 angeordnet (siehe beispielsweise 1 und 7).
  • Bevorzugt ist vorgesehen, dass in radialer Richtung bezüglich der Achse A gesehen, der Flächenabschnitt 40 den Umfang 33 des Abschlussstücks 30 nach außen hin überragt (siehe beispielsweise 7). Der Flächenabschnitt 40 kann in radialer Richtung bezüglich der Achse A gesehen, den Umfang 33 des Abschlussstücks 30 derart überragen, dass ausgehend von einem radialen Ende 41 des Flächenabschnitts 40 die radiale Weite des wenigstens einen Abschlussstücks 30 größer als die radiale Weite des Innenumfangs des Mantelrohres 20 ist.
  • Der Flächenabschnitt 40 kann an einem Schenkel 43 eines L-förmigen Materialstreifens 42 ausgebildet sein, dessen anderer Schenkel 44 sich mit seiner Längserstreckung in axialer Richtung bezüglich der Achse A zu der Seite 34 mit den Durchgangsöffnungen 31, 32 hin erstreckt. Der Materialstreifen 42 ist beispielsweise laschenförmig ausgebildet. Bei dem Materialstreifen 42 kann es sich um einen Blechstreifen handeln. Beispielsweise ist die L-Form des Materialstreifens 42 durch Biegen gebildet. Der Materialstreifen 42 kann an der Seite 34, beispielsweise durch Schweißen oder Verschrauben, befestigt sein. Dazu kann ein weiterer Schenkel 45 vorgesehen sein, durch welchen der Materialstreifen 42 in einer Z-Form vorliegt. Der weitere Schenkel 45 kann an der Seite 34 anliegen und darüber die Befestigung an der Seite 34 realisiert sein.
  • Bevorzugt ist der Materialstreifen 42 wenigstens zweifach vorgesehen und die Materialstreifen 42 sind jeweils an der Seite 34 befestigt. Bevorzugt ist der Flächenabschnitt 40 des jeweiligen Materialstreifens 42 derart angeordnet, dass er den Umfang 33 des Abschlussstücks 30 radial überragt. Bevorzugt sind die Materialstreifen 42 in radialer Richtung einander gegenüberliegend angeordnet.
  • Bevorzugt umfasst das Abschlussstück 30 einen Elastomerkörper 50, durch welchen sich die Leitungsrohre 10, 10' hindurch erstrecken (siehe beispielsweise 1 und 5). Bevorzugt weist das Abschlussstück 30 ferner eine Spanneinrichtung 60 auf, welche eingerichtet ist, den Elastomerkörper 50 derart zu verspannen, dass er axial bezüglich der Achse A gestaucht wird und sich infolgedessen radial bezüglich der Achse A, insbesondere nach außen und nach innen, aufweitet (siehe beispielsweise 7). In der 1 ist beispielsweise der verspannte Zustand ersichtlich. Durch die Spanneinrichtung 60 ist der Elastomerkörper 50 axial bezüglich der Achse A soweit gestaucht, dass er gegen den Innenumfang des Mantelrohres 20 und gegen die Leitungsrohre 10, 10' dichtend angepresst vorliegt.
  • Um ein axiales Stauchen des Elastomerkörpers 50 zu erreichen, kann die Spanneinrichtung 60 zwei Flanschscheiben 61, 62 und eine Vielzahl von Spannbolzen 63 umfassen (siehe 6 und 7). Bevorzugt erstrecken sich die Durchgangsöffnungen 31, 32 durch die zwei Flanschscheiben 61, 62 hindurch. Bevorzugt ist zwischen den Flanschscheiben 61, 62 der Elastomerkörper 50 angeordnet und die Spannbolzen 63 dienen zum gegeneinander Verspannen der Flanschscheiben 61, 62. Bevorzugt ist eine der Flanschscheiben 61, 62, insbesondere die Flanschscheibe 61, der Seite 34 zugeordnet. Bevorzugt ist an der Flanschscheibe 61 der Materialstreifen 42 befestigt, beispielsweise über einen der Spannbolzen 63. Bevorzugt ist die andere der Flanschscheiben 61, 62, insbesondere die Flanschscheibe 62, der gegenüberliegenden Seite 35 zugeordnet.
  • Die Spannbolzen 63 können mit einem längsseitigen Ende an einer der Flanschscheiben 61, 62, beispielsweise der Flanschscheibe 62, befestigt sein, insbesondere eingeschraubt oder angeschweißt sein. Beispielsweise sind die Spannbolzen 63 als Gewindebolzen ausgebildet. Beispielsweise erstrecken sich die Spannbolzen 63 mit dem anderen längsseitigen Ende durch Durchgangslöcher der anderen Flanschscheibe 61 hindurch und an dem anderen längsseitigen Ende ist beispielsweise wenigstens ein Mutterelement aufgeschraubt. Über ein Verschrauben des Mutterelements gegen die andere Flanschscheibe 61 wird eine axiale Spannkraft erzeugt, welche über die Flanschscheiben 61, 62 auf den Elastomerkörper 50 wirkt und dessen angestrebte Verformung bewirkt.
  • Das Mehrfachrohrsystem 100 kann wenigstens ein weiteres Leitungsrohr 12 umfassen. In diesem Fall ist das Mantelrohr 20 zum Umhüllen der Leitungsrohre 10, 10' und des wenigstens einen weiteren Leitungsrohres 12 geeignet und die Abschlussstücke 30, 30' weisen wenigstens eine weitere Durchgangsöffnung 36 auf, welche zum Durchführen des wenigstens einen weiteren Leitungsrohres 12 geeignet ist. Die 3 zeigt das wenigstens eine weitere Leitungsrohr 12 am Beispiel einer abgewandelten Ausführungsform eines Mehrfachrohrsystems 100'. Dort ist beispielhaft das wenigstens eine weitere Leitungsrohr 12 eine elektrische Stromleitung.
  • Die 4 zeigt beispielhaft, dass das wenigstens eine weitere Leitungsrohr ein Leerrohr 12' sein kann. Die in der 4 gezeigte Explosionsdarstellung deutet die dem Mehrfachrohrsystem 100 zu Grunde liegenden Bauteile an, welche ein Anschlussset 1, beispielsweise in Art eines Bausatzes, bilden können. Das Anschlussset 1 umfasst wenigstens die Leitungsrohre 10, 10', das Mantelrohr 20 und die zwei Abschlussstücke 30, 30'.
  • Die 8 und 9 zeigen beispielhaft den Elastomerkörper 50 in einer Vorderansicht (8) und einer Seitenansicht (9). Bevorzugt ist der Elastomerkörper 50 zylindrisch ausgebildet. Bevorzugt liegt die Mittelachse des Elastomerkörpers 50 auf der Achse A des Abschlussstücks 30. Bevorzugt gehen die Durchgangsöffnungen 31, 32 durch den Elastomerkörper 50 hindurch. Dazu weist der Elastomerkörper 50 entsprechende Durchgangslöcher 50.1 auf. Bevorzugt geht auch die wenigstens eine Durchgangsöffnung 36 durch den Elastomerkörper 50 hindurch. Dazu weist der Elastomerkörper 50 jeweils ein entsprechendes Durchgangsloch 50.2 auf. Darüber hinaus weist der Elastomerkörper bevorzugt weitere Durchgangslöcher 50.3 auf, um die Spannbolzen 63 durchstecken zu können.
  • Wie aus den 1 und 2 ersichtlich ist, kann das Mantelrohr 20 im Bereich seiner längsseitigen Enden, vorzugsweise im axialen Bereich der Anordnung der Abschlussstücke 30, 30', jeweils einen Stützring 22 aufweisen, welcher das Mantelrohr 20 außenumfangsseitig umgibt. Für die Durchführung durch die Wandöffnung, also die Wanddurchführung, kann wenigstens ein Ringverschluss 23 bzw. 24 vorgesehen sein, welcher zwischen dem Mantelrohr 20 und einem (in den 1 und 2 nicht dargestellten) Futterrohr in der Gebäudewand 310 angeordnet ist, um einerseits gegenüber dem Mantelrohr 20 und andererseits gegenüber dem Futterrohr dichtend zu schließen.
  • Wie aus 10 ersichtlich ist, kann wenigstens eine der Durchgangsöffnungen 31, 32, 36, beispielsweise die Durchgangsöffnung 36, im Bereich des Elastomerkörpers 50 mehrere konzentrisch um die Öffnungsachse 54 der Durchgangsöffnung 36 vorliegende Elastomerhülsen 51, 52, 53 aufweisen. Die Elastomerhülsen 51, 52, 53 können jeweils einen in Richtung ihrer Längserstreckung verlaufenden, beispielsweise durchgehenden Einschnitt 51.1, 52.1, 53.1 haben. Durch die Elastomerhülsen 51, 52, 53 ist eine Anpassung der Durchgangsöffnung 36 an das Leitungsrohr 12 ermöglicht, wenn das Leitungsrohr 12 im Durchmesser deutlich kleiner als die Durchgangsöffnung 36 ist. Die Elastomerhülsen 51, 52, 53 dienen dabei als Adapter, um den Zwischenraum zwischen dem Innenumfang der Durchgangsöffnung 36 und dem Außenumfang des darin aufgenommenen Leitungsrohres 12 zu füllen.
  • 11A bis 11D veranschaulichen beispielhaft eine Montage der Elastomerhülsen 51, 52, 53 über deren jeweiligen Einschnitt 51.1, 52.1, 53.1 auf das vorliegende Leitungsrohr 12. Durch die konzentrische Anordnung der Elastomerhülsen 51, 52, 53 ist eine flexible Anpassung des Durchmessers zu erreichen, indem beispielsweise wenigstens eines oder mehrerer der Elastomerhülsen 51, 52, 53 weggelassen wird.
  • Durch das Mehrfachrohrsystem 100 kann mittels der Abschlussstücke 30, 30' ein gas- und wasserdichter Verschluss zwischen dem Mantelrohr 20 und den darin geführten Leitungsrohren 10, 10' erreicht werden. Dadurch ist bei einer möglichen Undichtigkeit das Eindringen von Feuchtigkeit oder Kältemittel in das Gebäude 300 verhindert. Durch den wenigstens einen Materialstreifen 42 ist die Einstecktiefe des jeweiligen Abschlussstücke 30 bzw. 30' vorgegeben und erleichtert die Montage, da der Materialstreifen 42 einen außenliegenden Tiefenanschlag gegenüber dem Mantelrohr 42 bildet.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Anschlussset
    10, 10'
    Leitungsrohr
    11, 11'
    Anschlussverschraubung
    12
    weiteres Leitungsrohr
    12'
    Leerrohr
    13
    Isolierhülle
    20
    Mantelrohr
    22
    Stützring
    23
    Ringverschluss
    24
    Ringverschluss
    25
    Berandung
    30, 30'
    Abschlussstück
    31
    Durchgangsöffnung
    32
    Durchgangsöffnung
    33
    Umfang
    34
    Seite
    35
    Seite
    36
    weitere Durchgangsöffnung
    40
    Flächenabschnitt
    41
    radiales Ende
    42
    Materialstreifen
    43
    Schenkel
    44
    Schenkel
    45
    weiterer Schenkel
    50
    Elastomerkörper
    50.1
    Durchgangsloch
    50.2
    Durchgangsloch
    50.3
    Durchgangsloch
    51
    Elastomerhülse
    51.1
    Einschnitt
    52
    Elastomerhülse
    52.1
    Einschnitt
    53
    Elastomerhülse
    53.1
    Einschnitt
    54
    Öffnungsachse
    60
    Spanneinrichtung
    61
    Flanschscheibe
    62
    Flanschscheibe
    63
    Spannbolzen
    100
    Mehrfachrohrsystem
    100'
    Mehrfachrohrsystem
    200
    Wärme- und/oder Kälteerzeuger
    300
    Gebäude
    310
    Gebäudewand
    400
    Außenbereich
    A
    Achse
    S
    vorbestimmter Abstand

Claims (24)

  1. Anschlussset (1) für Wärme- und/oder Kälteerzeuger (200), insbesondere Wärmepumpen, umfassend • mehrere Leitungsrohre (10, 10'), • ein Mantelrohr (20) zum Umhüllen der Leitungsrohre (10, 10') und • zwei Abschlussstücke (30, 30') zum endseitigen Verschließen des Mantelrohres (20), wobei die Abschlussstücke (30, 30') wenigstens eine, vorzugsweise mehrere Durchgangsöffnungen (31, 32) zum Durchführen der Leitungsrohre (10, 10') umfassen und wenigstens eines der Abschlussstücke (30, 30') einen die Durchgangsöffnungen (31, 32) umgebenden und um eine Achse (A) verlaufenden Umfang (33) aufweist und eingerichtet ist, axial bezüglich der Achse (A) in das Mantelrohr (20) eingeschoben zu werden.
  2. Anschlussset nach Anspruch 1, wobei der Umfang (33) des wenigstens einen Abschlussstücks (30) eine Kontur aufweist, welche mit der Kontur des Innenumfangs des Mantelrohres (20) korrespondiert.
  3. Anschlussset nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Umfang (33) des wenigstens einen Abschlussstücks (30) in axialer Richtung bezüglich der Achse (A) sich über einen Längenabschnitt erstreckt, welcher mit einem axialen Längenabschnitt des Innenumfangs des Mantelrohres (20) korrespondiert.
  4. Anschlussset nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei dem wenigstens einen Abschlussstück (30) ein als Tiefenanschlag nutzbarer Flächenabschnitt (40) zugeordnet ist.
  5. Anschlussset nach Anspruch 4, wobei der Flächenabschnitt (40) in einem vorbestimmten Abstand (S) zu einer die Durchgangsöffnungen (31, 32) aufweisenden Seite (34) des wenigstens einen Abschlussstücks (30) angeordnet ist.
  6. Anschlussset nach Anspruch 4 oder 5, wobei der Flächenabschnitt (40) in radialer Richtung bezüglich der Achse (A) gesehen, den Umfang (33) des wenigstens einen Abschlussstücks (30) nach außen hin überragt.
  7. Anschlussset nach einem der Ansprüche 4 bis 6, wobei der Flächenabschnitt (40) in radialer Richtung bezüglich der Achse (A) gesehen, den Umfang (33) des wenigstens einen Abschlussstücks (30) derart überragt, dass ausgehend von einem radialen Ende (41) des Flächenabschnitts (40) die radiale Weite des wenigstens einen Abschlussstücks (30) größer als die radiale Weite des Innenumfangs des Mantelrohres (20) ist.
  8. Anschlussset nach einem der Ansprüche 5 bis 7, wobei der Flächenabschnitt (40) an einem Schenkel (43) eines L-förmigen Materialstreifens (42) ausgebildet ist, dessen anderer Schenkel (44) sich mit seiner Längserstreckung in axialer Richtung bezüglich der Achse (A) zu der Seite (34) mit den Durchgangsöffnungen (31, 32) hin erstreckt.
  9. Anschlussset nach Anspruch 8, wobei der Materialstreifen (42) einen weiteren Schenkel (45) aufweist, durch welchen der Materialstreifen (42) in einer Z-Form vorliegt, wobei der Materialstreifen (42) über den weiteren Schenkel (45) an der die Durchgangsöffnungen (31, 32) aufweisenden Seite (34), beispielsweise durch Verschrauben, befestigt ist.
  10. Anschlussset nach Anspruch 8 oder 9, wobei der Materialstreifen (42) wenigstens zweifach vorgesehen ist und die Materialstreifen (42), vorzugsweise über den Umfang (33) verteilt, insbesondere einander gegenüberliegend, an der Seite (34) befestigt sind und der Flächenabschnitt (40) des jeweiligen Materialstreifens (42) den Umfang (33) des wenigstens einen Abschlussstücks (30) radial überragt.
  11. Anschlussset nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das wenigstens eine Abschlussstück (30) einen Elastomerkörper (50) und eine Spanneinrichtung (60) aufweist und die Spanneinrichtung (60) eingerichtet ist, den Elastomerkörper (50) derart zu verspannen, dass er axial bezüglich der Achse (A) gestaucht wird und sich infolgedessen radial bezüglich der Achse (A) nach außen und nach innen aufweitet.
  12. Anschlussset nach Anspruch 11, wobei die Durchgangsöffnungen (31, 32) sich durch den Elastomerkörper (50) hindurch erstrecken.
  13. Anschlussset nach Anspruch 12, wobei wenigstens eine der Durchgangsöffnungen (31, 32) im Bereich des Elastomerkörpers (50) eine Elastomerhülse (51) mit einem in Richtung ihrer Längserstreckung verlaufenden, vorzugsweise durchgehenden Einschnitt (51.1) aufweist.
  14. Anschlussset nach Anspruch 12 oder 13, wobei wenigstens eine der Durchgangsöffnungen (31, 32) im Bereich des Elastomerkörpers (50) mehrere konzentrisch um die Öffnungsachse (54) vorliegende Elastomerhülsen (51, 52, 53) aufweist und die Elastomerhülsen (51, 52, 53) einen in Richtung ihrer Längserstreckung verlaufenden, vorzugsweise durchgehenden Einschnitt (51.1, 52.1, 53.1) haben.
  15. Anschlussset nach einem der Ansprüche 11 bis 14, wobei der Elastomerkörper (50) zylinderförmig ausgebildet ist und dessen Mittelachse koaxial zur Achse (A) vorliegt.
  16. Anschlussset nach einem der Ansprüche 11 bis 15, die Spanneinrichtung (60) umfassend zwei Flanschscheiben (61, 62), durch welche sich die Durchgangsöffnungen (31, 32) hindurch erstrecken, und eine Vielzahl von Spannbolzen (63), wobei zwischen den Flanschscheiben (61, 62) der Elastomerkörper (50) angeordnet ist und die Spannbolzen (63) zum gegeneinander Verspannen der Flanschscheiben (61, 62) dienen.
  17. Anschlussset nach einem der vorhergehenden Ansprüche, umfassend wenigstens ein weiteres Leitungsrohr (12), wobei das Mantelrohr (20) zum Umhüllen der Leitungsrohre (10, 10') und des wenigstens einen weiteren Leitungsrohres (12) geeignet ist und die Abschlussstücke (30, 30') wenigstens eine weitere Durchgangsöffnung (36) aufweisen, welche zum Durchführen des wenigstens einen weiteren Leitungsrohres (12) geeignet ist.
  18. Anschlussset nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die zwei Abschlussstücke (30, 30') gleicher Bauart sind.
  19. Anschlussset nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Leitungsrohre (10, 10') als Wellrohr ausgebildet sind.
  20. Anschlussset nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Mantelrohr (20) ein Wellrohr ist.
  21. Mehrfachrohrsystem (100) zum Anschluss eines Wärme- und/oder Kälteerzeugers (200), vorzugsweise zusammengebaut mit den Bestandteilen des Anschlusssets (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, umfassend • mehrere Leitungsrohre (10, 10'), • ein Mantelrohr (20), welches die Leitungsrohre (10, 10') umhüllt, und • zwei Abschlussstücke (30, 30'), durch welche das Mantelrohr (20) endseitig verschlossen ist, wobei die Abschlussstücke (30, 30') wenigstens eine, vorzugsweise mehrere Durchgangsöffnungen (31, 32) umfassen, durch welche sich die Leitungsrohre (10, 10') erstrecken, wobei wenigstens eines der Abschlussstücke (30, 30') einen die Durchgangsöffnungen (31, 32) umgebenden und um eine Achse (A) verlaufenden Umfang (33) aufweist und axial bezüglich der Achse (A) in das Mantelrohr (20) eingeschoben ist.
  22. Mehrfachrohrsystem nach Anspruch 21, wobei dem wenigstens einen Abschlussstück (30) ein Flächenabschnitt (40) zugeordnet ist, welcher als außenliegender Tiefenanschlag gegen die stirnseitige Berandung (25) des Mantelrohres (20) wirkt und die Einstecktiefe des wenigstens einen Abschlussstücks (30) in dem Mantelrohr (20) begrenzt.
  23. Mehrfachrohrsystem nach Anspruch 21 oder 22, wobei das wenigstens eine Abschlussstück (30) einen Elastomerkörper (50) aufweist, durch welchen sich die Leitungsrohre (10, 10') hindurch erstrecken, und wobei das wenigstens eine Abschlussstück (30) eine Spanneinrichtung (60) aufweist, durch welche der Elastomerkörper (50) axial bezüglich der Achse (A) soweit gestaucht ist, dass er gegen den Innenumfang des Mantelrohres (20) und gegen die Leitungsrohre (10, 10') dichtend angepresst vorliegt.
  24. Anordnung mit einem Wärme- und/oder Kälteerzeuger (200), einem Verbrauchssystem und einem Mehrfachrohrsystem (100) nach einem der Ansprüche 21 bis 23, durch welches der Wärme- und/oder Kälteerzeuger (200) mit dem Verbrauchssystem fluidisch verbunden ist.
DE102024100232.8A 2023-01-05 2024-01-04 Anschlussset für Wärme- und/oder Kälteerzeuger, insbesondere Wärmepumpen, sowie Mehrfachrohrsystem Pending DE102024100232A1 (de)

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