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QUERVERWEIS AUF VERWANDTE ANMELDUNG
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Diese Anmeldung beansprucht die Vorteile der taiwanesischen Patentanmeldung Nr. 112101457, die am 13. Januar 2023 beim taiwanesischen Amt für geistiges Eigentum der R.O.C. eingereicht wurde und deren Offenbarung hier vollständig durch Bezugnahme aufgenommen ist.
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GEBIET DER ERFINDUNG
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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Steckbuchse für einen optischen Steckverbinder. Insbesondere bezieht sie sich auf eine Steckbuchse, die eine Schutzabdeckung verwendet, um mit dem optischen Steckverbinder zu kuppeln, indem ein Kupplungsdurchgangsloch freigelegt wird, wenn der optische Steckverbinder eingeführt wird, und um das Kupplungsdurchgangsloch abzudecken, wenn der optische Steckverbinder herausgezogen wird.
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Aufgrund der Vorteile der hohen Frequenzbandbreite und des geringen Verlustes sind optische Fasern in den letzten Jahren als Signalübertragungsmedium weit verbreitet worden. Die Verwendung von optischen Fasern hat bereits einen großen revolutionären Einfluss auf die Kommunikationsindustrie gehabt. Heutzutage reicht die Kommunikation mit 100G optischen Modulen nicht mehr aus, und es wird erwartet, dass sich die Zukunft auf die Ära der Kommunikation mit 400G optischen Modulen zubewegt.
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Um dieses Ziel zu erreichen, hat sich der optische Steckverbinder mit Glasfaserübertragungsmedium zur Hauptantriebskraft für das Datenzentrum entwickelt, um die Datenmenge und das Wachstum der Übertragungsrate zu erhöhen. In einigen Anwendungsszenarien, wie etwa in Sendemasten oder Relaisstationen, werden jedoch neben der Verwendung von Glasfasern zur Informationsübertragung auch Leitungen zur Energieübertragung benötigt, um Empfänger und Sender mit Strom zu versorgen. Aus diesem Grund gibt es auf dem Markt optische Steckverbinder, die gleichzeitig optische Signale und Strom übertragen können.
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Die in diesem Abschnitt offengelegten Informationen dienen lediglich der Verbesserung des Verständnisses des Hintergrunds der beschriebenen Technologie und können daher Informationen enthalten, die nicht zum Stand der Technik gehören und einer Person mit gewöhnlichem Fachwissen bereits bekannt sind.
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KURZFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die vorliegende Erfindung stellt eine Steckbuchse bereit, die eine Schutzvorrichtung aufweist, um das mit dem optischen Steckverbinder gekuppelte Kupplungsteil vor Verunreinigungen zu schützen. Beim Einsetzen des optischen Steckverbinders wird die flexible Abdeckstruktur aus der Abdeckposition herausgefahren, so dass der optische Steckverbinder reibungslos mit der Steckbuchse gekuppelt werden kann, und wenn der optische Steckverbinder herausgezogen wird, wird die flexible Abdeckstruktur in ihre ursprüngliche Position zurückgebracht, um die Steckbuchse vor Staubverschmutzung zu schützen.
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Die vorliegende Erfindung stellt eine Steckbuchse bereit, umfassend: einen Steckbuchsenkörper mit einem Schlitz, wobei der Schlitz ein Kupplungsteil aufweist, wobei das Kupplungsteil ein Kupplungsdurchgangsloch aufweist, das mit dem durch den Schlitz eingeführten optischen Steckverbinder gekuppelt ist; eine Antriebsstruktur, die verschiebbar in dem Schlitz angeordnet ist, wobei, wenn der optische Steckverbinder in den Schlitz eingeführt wird, die Antriebsstruktur durch den optischen Steckverbinder gedrückt wird, um sich in eine erste Position zu bewegen, und wenn der optische Steckverbinder durch eine Zugkraft bewegt wird, dann wird die Antriebsstruktur durch den optischen Steckverbinder gedrückt, um sich in eine zweite Position zu bewegen; und eine flexible Abdeckstruktur, die mit der Antriebsstruktur verbunden ist, wobei, wenn sich die Antriebsstruktur in der ersten Position befindet, sich die flexible Abdeckstruktur biegt, um das Kupplungsdurchgangsloch freizulegen, und wenn sich die Antriebsstruktur in die zweite Position bewegt, die flexible Abdeckstruktur das Kupplungsdurchgangsloch blockiert.
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In einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist der Steckbuchsenkörper eine erste Begrenzungsstruktur und eine zweite Begrenzungsstruktur auf, wobei die erste Begrenzungsstruktur an einer Innenwand des Schlitzes angeordnet ist und sich auf einer Seite des Kupplungsteils befindet, und die zweite Begrenzungsstruktur an der Innenwand neben einer Einführöffnung des Schlitzes angeordnet ist. Die Antriebsstruktur hat eine Gleitbasis und einen Ausleger, die Gleitbasis ist gleitend an einem Boden des Schlitzes angeordnet, ein Ende des Auslegers ist mit einer Seite der Gleitbasis verbunden, und das andere Ende des Auslegers erstreckt sich in Richtung der Einführöffnung des Schlitzes. Der Ausleger weist eine erste Betätigungsstruktur, eine zweite Betätigungsstruktur und eine dritte Begrenzungsstruktur auf, wobei die erste Betätigungsstruktur an einem freien Ende des Auslegers angeordnet ist, die zweite Betätigungsstruktur an dem Ausleger nahe der Gleitbasis angeordnet ist und die dritte Begrenzungsstruktur auf beiden Seiten der ersten Betätigungsstruktur angeordnet ist.
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In einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist der Steckbuchsenkörper eine erste Begrenzungsstruktur und eine zweite Begrenzungsstruktur auf, die erste Begrenzungsstruktur ist an der Innenwand des Schlitzes angeordnet und befindet sich auf einer Seite des Kupplungsteils, die zweite Begrenzungsstruktur ist an einer Einführöffnung des Schlitzes angeordnet und erstreckt sich in Richtung des Kupplungsteils, und eine Bodenfläche der zweiten Begrenzungsstruktur hat eine Führungsschräge. Der Ausleger weist eine erste Betätigungsstruktur, eine zweite Betätigungsstruktur und eine vierte Begrenzungsstruktur auf, wobei die erste Betätigungsstruktur an einem freien Ende des Auslegers angeordnet ist, und die zweite Betätigungsstruktur an dem Ausleger in der Nähe der Gleitbasis angeordnet ist, und die vierte Begrenzungsstruktur an einem Boden der ersten Betätigungsstruktur angeordnet ist.
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Zum besseren Verständnis der vorliegenden Erfindung wird auf die folgende detaillierte Beschreibung verwiesen, die in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen betrachtet wird.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Der detaillierte Aufbau, das Funktionsprinzip und die Auswirkungen der vorliegenden Erfindung werden im Folgenden unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen, die verschiedene Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung zeigen, wie folgt näher beschrieben.
- 1A ist eine dreidimensionale schematische Darstellung des optischen Steckverbinders in der vorliegenden Erfindung.
- 1B ist ein schematisches dreidimensionales Querschnittsdiagramm des optischen Steckverbinders in der XY-Ebene der vorliegenden Erfindung.
- 2A ist eine schematische Darstellung der Kombination der flexiblen Abdeckstruktur und der Betätigungsstruktur.
- 2B ist eine schematische Darstellung der Kombination der Betätigungsstruktur und der flexiblen Abdeckstruktur.
- 3A bis 3D sind schematische Funktionsdiagramme einer Ausführungsform der Freilegung des Kupplungsteils in der vorliegenden Erfindung.
- 3E bis 3I sind schematische Funktionsdiagramme einer Ausführungsform der flexiblen Abdeckstruktur, die das Kupplungsteil abdeckt, wenn der optische Steckverbinder aus der Steckbuchse in der vorliegenden Erfindung herausgezogen wird.
- 4A ist ein schematisches Diagramm einer Ausführungsform der Betätigungsstruktur in der vorliegenden Erfindung.
- 4B ist eine schematische Teilschnittdarstellung einer anderen Ausführungsform der Steckbuchse in der vorliegenden Erfindung.
- 5A ist eine schematische Darstellung einer Ausführungsform des Einsetzens eines optischen Steckverbinders in eine Steckbuchse.
- 5B bis 5D sind schematische Betriebsdiagramme einer anderen Ausführungsform der flexiblen Abdeckstruktur, die das Kupplungsteil abdeckt, wenn der optische Steckverbinder aus der Steckbuchse in der vorliegenden Erfindung herausgezogen wird.
- 6 ist eine schematische Darstellung einer anderen Ausführungsform des Steckbuchsenkörpers der vorliegenden Erfindung.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
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Es wird nun im Detail auf die beispielhaften Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung Bezug genommen, von denen Beispiele in den beigefügten Zeichnungen dargestellt sind. Daher ist es zu verstehen, dass das Vorstehende beispielhafte Ausführungsformen veranschaulicht und nicht als Beschränkung auf die offengelegten spezifischen Ausführungsformen auszulegen ist, und dass Änderungen an den offengelegten beispielhaften Ausführungsformen sowie andere beispielhafte Ausführungsformen in den Anwendungsbereich der beigefügten Ansprüche einbezogen werden sollen. Diese Ausführungsformen werden zur Verfügung gestellt, damit die Erfindung umfassend und vollständig ist und dem Fachmann das erfinderische Konzept vollständig vermittelt wird. Die relativen Proportionen und Verhältnisse der Elemente in den Zeichnungen können aus Gründen der Klarheit und Bequemlichkeit in den Zeichnungen übertrieben oder verkleinert sein, und solche willkürlichen Proportionen sind nur illustrativ und in keiner Weise einschränkend.
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Der Einfachheit halber werden bestimmte Begriffe, die in der Beschreibung, den Beispielen und den beigefügten Ansprüchen verwendet werden, hier gesammelt. Sofern nicht anders definiert, haben alle technischen und wissenschaftlichen Begriffe, die hier verwendet werden, die gleiche Bedeutung, wie sie von einem Fachmann auf dem Gebiet, zu dem diese Erfindung gehört, allgemein verstanden werden.
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Verschiedene Ausführungsformen werden nun unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen, in denen illustrative Ausführungsformen gezeigt werden, ausführlicher beschrieben. Das erfindungsgemäße Konzept kann jedoch in verschiedenen Formen verwirklicht werden und ist nicht so auszulegen, dass es nur auf die dargestellten Ausführungsformen beschränkt ist. Vielmehr werden diese Ausführungsformen als Beispiele dargestellt, um dem Fachmann das erfinderische Konzept zu vermitteln. Dementsprechend werden bekannte Verfahren, Elemente und Techniken in Bezug auf einige der Ausführungsformen nicht beschrieben.
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Die Singularformen „ein“, „und“ und „die“ werden hier verwendet, um Pluralbezüge einzuschließen, sofern der Kontext nicht eindeutig etwas anderes vorschreibt.
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Die folgenden Beschreibungen dienen dazu, eine Steckerbuchse für einen optischen Steckverbinder zu erläutern und dem Fachmann bei der Durchführung der Erfindung zu helfen. Diese Ausführungsformen sind lediglich beispielhafte Ausführungsformen und in keiner Weise so zu betrachten, dass sie den Umfang der Erfindung in irgendeiner Weise begrenzen.
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Bezugnehmend auf 1A und 1B, 1A ist ein dreidimensionales schematisches Diagramm des optischen Steckverbinders, und 1B ist ein schematisches dreidimensionales Querschnittsdiagramm des optischen Steckverbinders in der XY-Ebene. Die in dieser Ausführungsform gezeigte Steckbuchse 2 ist mit dem optischen Steckverbinder 3 zusammengebaut. Die Steckbuchse 2 umfasst einen Steckbuchsenkörper 20, eine Antriebsstruktur 21 und eine flexible Abdeckstruktur 22. Der Steckbuchsenkörper 20 hat einen Schlitz 200, und ein Kupplungsteil 201 ist in dem Schlitz 200 angeordnet. Das Kupplungsteil 201 hat ein Kupplungsdurchgangsloch 201a, das mit dem über den Schlitz 200 eingeführten optischen Steckverbinder 3 verbunden ist. Der Steckbuchsenkörper 20 umfasst ferner eine erste Begrenzungsstruktur 202 und eine zweite Begrenzungsstruktur 203. In dieser Ausführungsform sind die erste Begrenzungsstruktur 202 und die zweite Begrenzungsstruktur 203 jeweils an der Innenwand 20A des Schlitzes 200 angeordnet. Die erste Begrenzungsstruktur 202 befindet sich auf einer Seite des Kupplungsteils 201, und die zweite Begrenzungsstruktur 203 ist an der Innenwand 20A nahe der Öffnung des Schlitzes 200 angeordnet. In einer Ausführungsform ragen die erste Begrenzungsstruktur 202 und die zweite Begrenzungsstruktur 203 von der Innenwand 20A in Richtung des Schlitzes 200 mit einer vorbestimmten Breite vor.
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Die Antriebsstruktur 21 ist verschiebbar in dem Schlitz 200 angeordnet. Wenn der optische Steckverbinder 3 in den Schlitz 200 eingeführt wird, wird die Antriebsstruktur 21 durch den optischen Steckverbinder 3 gedrückt und bewegt sich in Richtung des Kupplungsteils 201 (in dieser Ausführungsform in Richtung der positiven X-Achse). Im Gegenteil, wenn der optische Steckverbinder 3 herausgezogen wird, wird die Antriebsstruktur 21 durch den optischen Steckverbinder 3 geschoben und bewegt sich entlang der Auszugsrichtung des optischen Steckverbinders 3 (die negative X-Achsenrichtung in dieser Ausführungsform). Der genaue Vorgang wird später beschrieben. Wie in 2A und 2B gezeigt, ist 2A ein schematisches Diagramm der Kombination aus der flexiblen Abdeckstruktur und der Betätigungsstruktur, und 2B ist ein schematisches Diagramm der Kombination aus der Betätigungsstruktur und der flexiblen Abdeckstruktur. Die Antriebsstruktur 21 umfasst ferner eine Gleitbasis 210 und einen Ausleger 211. Die Gleitbasis 210 ist gleitend am Boden des Schlitzes 200 angebracht.
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In einer Ausführungsform ist die Gleitbasis 210 gleitend zwischen dem Kupplungsteil 201 und dem Boden des Schlitzes 200 angeordnet. Bezugnehmend auf 2A und 1B. Die Gleitbasis 210 umfasst einen Grundkörper 210c, der eine Vielzahl von ersten Führungsstrukturen 210a und 210b aufweist. Die erste Führungsstruktur 210a ist auf einer Seite des Grundkörpers 210c angeordnet, die der Öffnung des Schlitzes 200 zugewandt ist, und die erste Führungsstruktur 210b ist auf einer Seite des Grundkörpers 210c angeordnet, die dem Kupplungsteil 201 zugewandt ist. Die Innenwände 20A auf beiden Seiten des Bodens des Steckbuchsenkörpers 20 weisen eine zweite Führungsstruktur 204 auf, die den ersten Führungsstrukturen 210a und 210b entspricht, und die zweite Führungsstruktur 204 steht in gleitendem Kontakt mit den ersten Führungsstrukturen 210a und 210b. In dieser Ausführungsform sind die ersten Führungsstrukturen 210a und 210b umgekehrte L-förmige Strukturen und sind gleitend mit der zweiten Führungsstruktur 204 verbunden.
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Wie in den 2A und 2B gezeigt, ist ein Ende des Auslegers 211 mit einer Seite der Gleitbasis 210 verbunden, und das andere Ende des Auslegers 211 ist ein freies Ende, das sich in Richtung der Einführöffnung des Schlitzes 200 erstreckt. In einer Ausführungsform weist der Ausleger 211 ferner eine erste Betätigungsstruktur 211a, eine zweite Betätigungsstruktur 211b und eine dritte Begrenzungsstruktur 211c auf, wobei die erste Betätigungsstruktur 211a an dem freien Ende des Auslegers 211 angeordnet ist, die erste Betätigungsstruktur 211a an dem freien Ende des Auslegers 211 angeordnet ist, die zweite Betätigungsstruktur 211b an dem Ausleger 211 angeordnet ist, der mit der Gleitbasis 210 verbunden ist, und die dritte Begrenzungsstruktur 211c an beiden Seiten der ersten Betätigungsstruktur 211a angeordnet ist. In einer Ausführungsform weist die erste Betätigungsstruktur 211a ferner eine erste Anlehnungsfläche S1, eine zweite Anlehnungsfläche S2 und eine schräge Fläche S3 auf, die jeweils mit der ersten Anlehnungsfläche S1 und der zweiten Anlehnungsfläche S2 verbunden ist. Die Funktion wird später beschrieben.
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Die flexible Abdeckstruktur 22 ist mit der Antriebsstruktur 21 verbunden. In dieser Ausführungsform hat die flexible Abdeckstruktur 22 eine Befestigungsbasis 220, ein flexibles Verbindungsteil 221 und ein Abdeckteil 222. Die Befestigungsbasis 220 umfasst eine obere Platte 220a und eine mit der oberen Platte 220a verbundene untere Platte 220b. Die obere Platte 220a und die untere Platte 220b weisen jeweils Befestigungsdurchgangslöcher 220d auf. Eine Seite der Befestigungsbasis 220 weist eine Klemmöffnung 220c auf. Die Gleitbasis 210 der Antriebsstruktur 21 wird durch die Klemmöffnung 220c in die Befestigungsbasis 220 eingebaut. Um den Befestigungseffekt zu verbessern, ist eine Positionierungsstruktur 210d auf der oberen und unteren Oberfläche des Grundkörpers 210c der Gleitbasis 210 angeordnet. Wenn die Gleitbasis 210 über die Klemmöffnung 220c auf der Befestigungsbasis 220 installiert wird, dringt die Positionierungsstruktur 210d in das entsprechende Befestigungsdurchgangsloch 220d ein, was zu einem festen Sitz führt und sicherstellt, dass die flexible Abdeckstruktur 22 fest an der Antriebsstruktur 21 befestigt werden kann. Das flexible Verbindungsteil 221 ist mit der Befestigungsbasis 220 verbunden, und ein Ende des Abdeckteils 222 ist mit dem flexiblen Verbindungsteil 221 verbunden. In dieser Ausführungsform steht das Abdeckteil 222 der flexiblen Abdeckstruktur 22 aufrecht, um in einem ersten Zustand das Kupplungsdurchgangsloch 201a des Kupplungsteils 201 abzudecken. In einem zweiten Zustand wird das Abdeckteil 222 durch das Kupplungsteil 201 gedrückt und dreht sich im Uhrzeigersinn, um das Kupplungsdurchgangsloch 201a freizulegen, so dass der Signalanschluss des optischen Steckverbinders 3 in das Kupplungsdurchgangsloch 201a eingeführt werden kann. Der detaillierte Vorgang wird später beschrieben.
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Als nächstes wird die Funktionsweise des abdeckenden Kupplungsteils beschrieben. Bitte beziehen Sie sich auf die 3A bis 3D, die schematische Betriebsdiagramme einer Ausführungsform der Freilegung des Kupplungsteils in der vorliegenden Erfindung sind. 3A bis 3D sind schematische Darstellungen des in 1A gezeigten AA-Querschnitts. Wenn der optische Steckverbinder 3 in den Schlitz 200 der Steckbuchse 2 eingeführt wird, wie in 3A gezeigt, wird die vordere Endfläche 31 des optischen Steckverbinders 3 gegen die erste Anlehnungsfläche S1 der ersten Betätigungsstruktur 211a gelehnt und drückt die Antriebsstruktur 21, um sich in Richtung des Kupplungsteils 201 entlang der X-Achse zu bewegen. Wenn der optische Steckverbinder 3 weiter nach innen gedrückt wird, würde sich die flexible Abdeckstruktur 22, da sie mit der Antriebsstruktur 21 verbunden ist, ebenfalls in Richtung des Kupplungsteils 201 bewegen. Wie in 3B gezeigt, wird, wenn die Antriebsstruktur 21 durch den optischen Steckverbinder 3 gedrückt wird, wodurch sich die flexible Abdeckstruktur 22 bewegt und das Kupplungsteil 201 berührt, das Abdeckteil 222 der flexiblen Abdeckstruktur 22 durch das Kupplungsteil 201 gedrückt, so dass sich das Abdeckteil 222 im Uhrzeigersinn dreht. Währenddessen, da sich das Abdeckteil 222 im Uhrzeigersinn dreht, biegt sich das flexible Verbindungsteil 221 flexibel und sammelt die elastische Rückstellkraft. Wenn sich das Abdeckteil 222 im Uhrzeigersinn dreht, wird das Kupplungsloch 201a des Kupplungsteils 201 freigelegt.
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Wie in 3B gezeigt, wird die zweite Betätigungsstruktur 211b an der Antriebsstruktur 21 gegen die Kante der ersten Begrenzungsstruktur 202 gelehnt, wenn die Antriebsstruktur 21 weiterhin durch den optischen Steckverbinder 3 geschoben wird. Während des Prozesses der Bewegung des optischen Steckverbinders 3 wird der Ausleger 211 angetrieben, um sich im Uhrzeigersinn zu drehen und sich aufgrund der Kraft der ersten Begrenzungsstruktur 202 zu biegen, was zu einem Zustand führt, wie in 3C gezeigt. In 3C wird, wenn sich die Antriebsstruktur 21 in die erste Position bewegt, die Endfläche 212 der Antriebsstruktur 21 gegen die in der Steckbuchse 2 angeordnete Anschlagstruktur 205 gelehnt, und die erste Anlehnungsfläche S1 wird von dem optischen Steckverbinder 3 getrennt. Zu diesem Zeitpunkt, da die Antriebsstruktur 21 durch die Anschlagstruktur 205 blockiert ist, bewegt sie sich nicht. Wenn sich der optische Steckverbinder 3 weiter in Richtung des Kupplungsteils 201 bewegt, drückt daher die Endfläche 31 des optischen Steckverbinders 3 auf die schräge Fläche S3 und drückt den Ausleger 211 weiter im Uhrzeigersinn, so dass der Ausleger 211 eine elastische Rückstellkraft aufbaut. In der Zwischenzeit bewegt sich der optische Steckverbinder 3 weiter in Richtung des Kupplungsteils 201, und schließlich, wie in 3D gezeigt, wird der optische Steckverbinder 3 in das Kupplungsteil 201 eingesteckt. Es sollte beachtet werden, dass, da der Ausleger 211 flexibel ist, obwohl der optische Steckverbinder 3 auf die schräge Fläche S3 drückt, um den Ausleger 211 flexibel zu biegen, die schräge Fläche S3 nicht mehr durch den optischen Steckverbinder 3 gedrückt wird, wenn der optische Steckverbinder 3 in das Kupplungsteil 201 eingeführt wird. Daher federt der Ausleger 21 gegen den Uhrzeigersinn zurück, wodurch die erste Betätigungsstruktur 211a in die Nut 30 am Boden des optischen Steckverbinders 3 einfedert.
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Als nächstes wird das Herausziehen des optischen Steckverbinders und das automatische Abdecken des Kupplungsteils durch die flexible Abdeckstruktur beschrieben. 3E bis 3I sind schematische Betriebsdiagramme einer Ausführungsform der Abdeckung des Kupplungsteils in der Steckbuchse. Wie in 3E dargestellt, möchte der Benutzer den optischen Steckverbinder 3 aus der Steckbuchse 2 herausziehen. Während des Herausziehvorgangs wird die Innenwand 300 der Nut 30 des optischen Steckverbinders 3 gegen die erste Betätigungsstruktur 211a der zweiten Anlehnungsfläche S2 gelehnt. Wenn der optische Steckverbinder 3 herausgezogen wird, drückt die Innenwand 300 der Nut 30 daher die Antriebsstruktur 21 nach außen, wodurch die Antriebsstruktur 21 nach außen bewegt wird. Wie in den 1B, 2A und 3F gezeigt, ragt die dritte Begrenzungsstruktur 211c an der Antriebsstruktur 21 in die positive und negative Y-Achsenrichtung, und die zweite Begrenzungsstruktur 203 ist an der Innenwand angeordnet und erstreckt sich in die positive und negative Y-Achsenrichtung. Daher wird, wenn der optische Steckverbinder 3 weiter nach außen gezogen wird, die dritte Begrenzungsstruktur 211c gegen die zweite Begrenzungsstruktur 203 gelehnt, wodurch die dritte Begrenzungsstruktur 211c nach unten gedrückt wird (Bewegung in der negativen Z-Achsenrichtung). In dieser Ausführungsform hat die zweite Begrenzungsstruktur 203 eine erste Führungsfläche 203a, eine zweite Führungsfläche 203b und eine dritte Führungsfläche 203c, wobei die dritte Begrenzungsstruktur 211c zunächst die erste Führungsfläche 203a berührt. In dieser Ausführungsform ist die erste Führungsfläche 203a eine schräge Fläche. Wenn der optische Steckverbinder 3 weiter nach außen gezogen wird, bewegt sich die dritte Begrenzungsstruktur 211c entlang der ersten Führungsfläche 203a nach unten und wird von der ersten Führungsfläche 203a weiter gedrückt, wodurch der Ausleger 211 dazu gebracht wird, sich im Uhrzeigersinn zu biegen.
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Die dritte Begrenzungsstruktur 211c wird weiterhin von der Innenwand 300 gedrückt, und die dritte Begrenzungsstruktur 211c bewegt sich weiter nach unten und wird von der zweiten Führungsfläche 203b geführt. Die zweite Führungsfläche 203b kann eine ebene Fläche oder eine schräge Fläche sein. Während sich die dritte Begrenzungsstruktur 211c weiter nach unten bewegt, akkumuliert der Ausleger 211 eine flexible Kraft und treibt andererseits auch die erste Betätigungsstruktur 211a an, sich nach unten zu bewegen, was dazu führt, dass sich die zweite Anlehnungsfläche S2 von der Innenwand 300 trennt, was zu dem in 3G gezeigten Zustand führt. Wie in 3H gezeigt, wird, nachdem die dritte Begrenzungsstruktur 211c von der zweiten Führungsfläche 203b getrennt ist, die vom Ausleger 211 angesammelte elastische Kraft freigegeben, um die erste Betätigungsstruktur 211a nach oben zu heben. Da die dritte Führungsfläche 203c die erste Betätigungsstruktur 211a nicht mehr einschränkt, steigt die erste Betätigungsstruktur allmählich an. In der Zwischenzeit, da der optische Steckverbinder 3 nicht mehr durch die erste Betätigungsstruktur 211a behindert wird, kann er herausgezogen und schließlich von der Steckbuchse 2 getrennt werden. Nachdem der optische Steckverbinder 3 herausgezogen ist, kehrt die erste Betätigungsstruktur 211a auch in die Ausgangsposition zurück, wie in 3I gezeigt.
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Bezugnehmend auf 4A und 4B, 4A ist ein schematisches Diagramm einer Ausführungsform der Betätigungsstruktur, und 4B ist ein teilweises schematisches Querschnittsdiagramm einer anderen Ausführungsform der Steckbuchse. In dieser Ausführungsform ist die Antriebsstruktur ähnlich wie in 2B. Der einzige Unterschied besteht darin, dass in der Antriebsstruktur dieser Ausführungsform eine vierte Begrenzungsstruktur 211d vorhanden ist, die sich schräg unterhalb der ersten Betätigungsstruktur 211a am Ende des Auslegers 211 erstreckt. In dieser Ausführungsform wird die Anhaltesäule P1 durch die vierte Begrenzungsstruktur 211d gebildet, die in Richtung der Y-Achse vorsteht. Bei der Steckbuchse 2 ist es ähnlich wie bei der Ausführungsform von 2A. Der einzige Unterschied ist, dass die zweite Begrenzungsstruktur 203d in dieser Ausführungsform eine Führungsschräge 203e aufweist, die eine erste Führungsschräge S4 und eine zweite Führungsfläche S5 umfasst, deren Funktionen später beschrieben werden.
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Als nächstes wird das Betriebsverfahren der Antriebsstruktur in dieser Ausführungsform beschrieben. Wie in 5A gezeigt, die ein schematisches Diagramm einer Ausführungsform des Einsetzens eines optischen Steckverbinders in eine Steckbuchse ist. Wenn der optische Steckverbinder 3 in die Steckbuchse 2 eingeführt wird, wird die Endfläche 31 des optischen Steckverbinders 3 gegen die erste Anlehnungsfläche S1 der ersten Betätigungsstruktur 211a der Antriebsstruktur 21 gelehnt und bewegt sich in Richtung der Steckbuchse 2. Wenn der optische Steckverbinder 2 eingeführt wird, bewegt sich die Antriebsstruktur 21 auch gleichzeitig mit dem optischen Steckverbinder 2, wodurch das Abdeckteil 222 der flexiblen Abdeckstruktur 22 dazu gebracht wird, sich im Uhrzeigersinn zu drehen, so dass der optische Steckverbinder 2 und das Kupplungsteil 201 miteinander gekuppelt werden. Die Art und Weise, in der die Antriebsstruktur 21 die flexible Abdeckstruktur 22 antreibt, um sich während des Prozesses zu bewegen, ist wie in den oben erwähnten 3B bis 3D gezeigt und wird hier nicht wiederholt. Als nächstes wird die Funktionsweise des optischen Steckverbinders 2 erläutert, wenn er herausgezogen wird.
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Bezugnehmend auf 5B bis 5D, die schematische Diagramme einer Ausführungsform der flexiblen Abdeckstruktur sind, die das Kupplungsteil abdeckt, wenn der optische Steckverbinder der vorliegenden Erfindung aus der Steckbuchse herausgezogen wird. Wie in 5B dargestellt, möchte der Benutzer den optischen Steckverbinder 3 aus der Steckbuchse 2 herausziehen. Während des Herausziehvorgangs wird die Innenwand 300 der Nut 30 des optischen Steckverbinders 3 gegen die erste Betätigungsstruktur 211a der zweiten Anlehnungsfläche S2 gelehnt. Deshalb, wenn der optische Steckverbinder 3 herausgezogen wird, drückt daher die Innenwand 300 der Nut 30 die Antriebsstruktur 21 nach außen, wodurch die Antriebsstruktur 21 nach außen bewegt wird. Wie in 5C gezeigt, wird die vierte Begrenzungsstruktur 211d an der Antriebsstruktur 21 gegen die zweite Begrenzungsstruktur 203d gelehnt, wenn der optische Steckverbinder 3 weiter nach außen gezogen wird. In dieser Ausführungsform wird die Anhaltesäule P1 der vierten Begrenzungsstruktur 211d gegen die Führungsschräge 203e der zweiten Begrenzungsstruktur 203d gelehnt und durch die Führungsschräge 203e gedrückt, um den Ausleger 211 weiter dazu zu bringen, sich im Uhrzeigersinn zu biegen, so dass die erste Betätigungsstruktur 211a von der Nut 30 getrennt wird. In einer Ausführungsform wird die Anhaltesäule P1 zunächst von der ersten Führungsschräge S4 der Führungsschräge 203e gedrückt. Da die erste Führungsschräge S4 eine Neigung aufweist, wird der Ausleger 211 aufgrund des Drucks durch die Neigung flexibel im Uhrzeigersinn gebogen, so dass die erste Betätigungsstruktur 211a allmählich von der Nut 30 getrennt wird.
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Wie in 5D gezeigt, wird, nachdem sich der Ausleger 211 im Uhrzeigersinn gebogen hat, um die erste Betätigungsstruktur 211a von der Nut zu trennen, die im Ausleger 211 gespeicherte elastische Kraft freigesetzt, um die erste Betätigungsstruktur 211a nach oben zu heben. Da die erste Betätigungsstruktur 211a nicht mehr von der Nut 30 zurückgehalten wird, während der optische Steckverbinder 3 weiterhin aus der Steckbuchse 2 herausgezogen und getrennt wird, steigt die erste Betätigungsstruktur 211a aufgrund der elastischen Rückstellkraft des Auslegers allmählich an. Nachdem der optische Steckverbinder 3 schließlich von der Steckbuchse 2 getrennt ist, kehrt die erste Betätigungsstruktur 211a ebenfalls in die Ausgangsposition zurück.
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Bezugnehmend auf 6, die eine schematische Darstellung einer anderen Ausführungsform des Steckbuchsenkörpers in der vorliegenden Erfindung ist. In dieser Ausführungsform hat der Steckbuchsenkörper 20a der Steckbuchse 2a eine Bodenöffnung 206, die auf der Bodenfläche des Steckbuchsenkörpers 20a geöffnet ist, um die Antriebsstruktur 21 und die flexible Abdeckstruktur 22 zu installieren. Die Steckbuchse 2a hat eine Abdeckplatte 23 und die Bodenöffnung 206 ist durch die Steckbuchse 2a abgedeckt. In dieser Ausführungsform erstrecken sich Seitenplatten 230 auf beiden Seiten der Abdeckplatte 23 und sind mit den Seitenflächen des Steckbuchsenkörpers 20a verbunden. An der Seite des Steckbuchsenkörpers 20a ist eine erste Schnallenstruktur 207 angeordnet, die mit einer zweiten Schnallenstruktur 231 der Seitenplatte 230 verbunden ist. Dadurch kann die Abdeckplatte 23 fest mit dem Steckbuchsenkörper 20a verbunden werden, um die Antriebsstruktur 21 zu schützen und die Demontage und Wartung zu erleichtern.
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Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Steckbuchse für den optischen Steckverbinder in der vorliegenden Erfindung eine Schutzkonstruktion aufweist, die den Kupplungsteil des optischen Steckverbinders vor Verunreinigungen schützt und die flexible Abdeckstruktur aus der Abdeckposition treibt, wenn der optische Steckverbinder eingeführt wird, so dass der optische Steckverbinder reibungslos mit der Steckbuchse gekuppelt wird, und wenn der optische Steckverbinder herausgezogen wird, wird die flexible Abdeckstruktur zurück in ihre ursprüngliche Position getrieben, um die Steckbuchse vor Staubverunreinigungen zu schützen.
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Es versteht sich von selbst, dass die obige Beschreibung von Ausführungsformen nur beispielhaft ist und dass verschiedene Modifikationen von Fachleuten mit gewöhnlichen Kenntnissen der Technik vorgenommen werden können. Die obige Beschreibung, Beispiele und Daten bieten eine vollständige Beschreibung der vorliegenden Erfindung und die Verwendung von beispielhaften Ausführungsformen der Erfindung. Obwohl verschiedene Ausführungsformen der Erfindung oben mit einem gewissen Grad an Genauigkeit oder unter Bezugnahme auf eine oder mehrere einzelne Ausführungsformen beschrieben wurden, könnten Fachleute mit normalem Fachwissen zahlreiche Änderungen oder Modifikationen an den offengelegten Ausführungsformen vornehmen, ohne vom Geist oder Umfang der Erfindung abzuweichen.