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DE102024100008A1 - Horizontalfördereinrichtung und Verfahren zum Transport von Behältern - Google Patents

Horizontalfördereinrichtung und Verfahren zum Transport von Behältern Download PDF

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DE102024100008A1
DE102024100008A1 DE102024100008.2A DE102024100008A DE102024100008A1 DE 102024100008 A1 DE102024100008 A1 DE 102024100008A1 DE 102024100008 A DE102024100008 A DE 102024100008A DE 102024100008 A1 DE102024100008 A1 DE 102024100008A1
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DE
Germany
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support element
transport
horizontal conveyor
respective support
conveyor device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE102024100008.2A
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English (en)
Inventor
Thomas Hensel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Krones AG
Original Assignee
Krones AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Krones AG filed Critical Krones AG
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Priority to PCT/EP2025/050010 priority patent/WO2025146442A1/de
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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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    • B65G17/00Conveyors having an endless traction element, e.g. a chain, transmitting movement to a continuous or substantially-continuous load-carrying surface or to a series of individual load-carriers; Endless-chain conveyors in which the chains form the load-carrying surface
    • B65G17/005Conveyors having an endless traction element, e.g. a chain, transmitting movement to a continuous or substantially-continuous load-carrying surface or to a series of individual load-carriers; Endless-chain conveyors in which the chains form the load-carrying surface comprising individual load carriers which are movably mounted
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    • B65G17/48Controlling attitudes of load-carriers during movement

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)

Abstract

Es ist eine Horizontalfördereinrichtung zum Transport von Behältern offenbart. Die Horizontalfördereinrichtung umfasst mehrere Transporteinheiten (3), die plane Kontaktflächen (16) für Behälter bereitstellen. Es ist vorgesehen, dass eine jeweilige Transporteinheit (3) ein Stützelement (7) und ein Auflageelement (9) umfasst. Das Stützelement (7) wird umlaufend angetrieben; das Auflageelement (9) sitzt auf dem jeweiligen Stützelement (7) auf und stellt die plane Kontaktfläche (16) für den Behälter bereit.Weiter ist vorgesehen, dass das jeweilige Stützelement (7) und das jeweilige Auflageelement (9) derart miteinander verbunden sind, dass das jeweilige Auflageelement (9) im Bereich einer Transportebene der Horizontalfördereinrichtung eine horizontale Orientierung ihrer planen Kontaktfläche (16) im Wesentlichen beibehält, wenn sich das jeweilige Stützelement (7) neigt.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Horizontalfördereinrichtung und ein Verfahren zum Transport von Behältern.
  • Aus dem Stand der Technik bekannte Horizontalfördereinrichtung, mit denen Behälter transportiert werden, verfügen über mehrere Transporteinheiten, die umlaufend geführt werden und auf denen die Behälter während des Transportes über die Horizontalfördereinrichtung aufstehen. Solche Transporteinheiten können beispielweise als einzelne Glieder einer Mattenkette ausgebildet sein. Auch sind aus dem Stand der Technik Linienverteiler bekannt, bei denen mehrere Transporteinheiten ein jeweiliges Shuttle zum Transport von Behältern ausbilden. Ein solcher Linienverteiler wird durch die WO 2019/063165 A1 offenbart.
  • Die Praxis hat gezeigt, dass sich die einzelnen Transporteinheiten einer Horizontalfördereinrichtung während eines Transportes des jeweiligen Behälters ungewollt neigen können. Eine Neigung von Transporteinheiten kann beispielsweise dann auftreten, wenn sich eine Mattenkette nach längerem Betrieb ungewollt längt und daher Verschleißerscheinungen zeigt.
  • Bei einer Neigung der Transporteinheiten kann es sein, dass die jeweiligen Behälter, welche auf den Transporteinheiten aufstehen, ungewollt springen oder auf den Transporteinheiten verrutschen. Dies kann zu einer Beschädigung von Behältern und auch dazu führen, dass eine erwartete Soll-Position und eine Ist-Position von Behältern nicht mehr übereinstimmen.
  • Sind die einzelnen Transporteinheiten als Bestandteil eines Linienverteilers ausgebildet und bilden hierbei mehrere Transporteinheiten ein jeweiliges Shuttle, so können die genannten Probleme bei solchen Ausführungsformen einer Horizontalfördereinrichtung ebenso auftreten, wenn sich einzelne Transporteinheiten ungewollt neigen.
  • Eine Aufgabe der Erfindung kann aus diesem Grunde darin gesehen werden, eine Möglichkeit bereitzustellen, mit der Behälter über eine Horizontalfördereinrichtung sicher und mit reduziertem Risiko einer Beschädigung transportiert werden können.
  • Die obige Aufgabe wird mit den Gegenständen gelöst, welche die Merkmale in den unabhängigen Ansprüchen umfassen. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen werden durch die Unteransprüche beschrieben.
  • Die Erfindung betrifft eine Horizontalfördereinrichtung zum Transport von Behältern. Bei den Behältern kann es sich um Getränkebehälter oder auch um bereits zu einem Gebinde zusammengefasste Getränkebehälter handeln. Die Getränkebehälter bzw. die bereits zu einem Gebinde zusammengefassten Getränkebehälter können beispielsweise durch Getränkeflaschen und/oder durch Getränkedosen ausgebildet sein.
  • Die Horizontalfördereinrichtung umfasst Transporteinheiten, die plane Kontaktflächen für Behälter bereitstellen. Wenn im vorliegenden Zusammenhang plane Kontaktflächen beschrieben werden, so ist es nicht zwingend erforderlich, dass solche Kontaktflächen durchgehend plan oder eben ausgebildet sind.
  • So kann es beispielsweise auch sein, dass die planen Kontaktflächen über Rillen oder über Vertiefungen verfügen, um das Risiko eines Verrutschens von Behältern, die auf den planen Kontaktflächen aufstehen, geringhalten zu können. Auch können plane Kontaktflächen über Noppen oder Erhebungen verfügen, die gleichermaßen für einen sicheren Stand von Behältern auf den planen Kontaktflächen sorgen können.
  • Es ist vorgesehen, dass eine jeweilige Transporteinheit ein Stützelement und ein Auflageelement umfasst, welches jeweilige Stützelement umlaufend angetrieben wird und welches jeweilige Auflageelement auf dem jeweiligen Stützelement aufsitzt und die plane Kontaktfläche für den Behälter bereitstellt.
  • So kann es sein, dass einem jeweiligen Stützelement jeweils genau ein Auflageelement zugeordnet ist, welches auf dem jeweiligen Stützelement aufsitzt und die plane Kontaktfläche für den Behälter bereitstellt. So kann es sein, dass eine jeweilige Transporteinheit durch genau ein jeweiliges Auflageelement und durch genau ein jeweiliges Stützelement gebildet ist.
  • Weiter ist vorgesehen, dass das jeweilige Stützelement und das jeweilige Auflageelement derart miteinander verbunden sind, dass das Auflageelement im Bereich einer Transportebene der Horizontalfördereinrichtung eine horizontale Orientierung ihrer planen Kontaktfläche im Wesentlichen beibehält, wenn sich das jeweilige Stützelement neigt bzw. wenn sich das jeweilige Stützelement um eine Achse neigt, die senkrecht zu einer Transportrichtung der Horizontalfördereinrichtung orientiert ist. Hierdurch kann verhindert werden, dass Behälter aufgrund einer ungewollten Neigung des jeweiligen Auflageelementes springen oder ungewollt auf der Horizontalfördereinrichtung verrutschen. Das Risiko, dass Behälter bei einem Transport über die Horizontalfördereinrichtung beschädigt werden, kann hierdurch sehr geringgehalten werden.
  • Es kann sein, dass die Transporteinheiten gelenkig miteinander verbunden sind und eine Scharnierbandkette bzw. eine Mattenkette bilden. Hierbei kann es sein, dass die Stützelemente der Transporteinheiten gelenkig miteinander verbunden sind und die Transporteinheiten eine Scharnierbandkette bilden. Die Stützelemente können somit die Scharniere der Scharnierbandkette bilden, wobei die Auflageelemente auf den Stützelementen aufsitzen und weiterhin die planen Kontaktflächen für die Behälter bereitstellen.
  • Es kann hierbei sein, dass benachbarte Auflageelemente zumindest näherungsweise bündig miteinander abschließen, so dass die planen Kontaktflächen der Auflageelemente miteinander eine im Wesentlichen unterbrechungsfreie Standfläche für Behälter ausbilden. Weiter können die Transporteinheiten einen jeweiligen Bolzen umfassen, welcher in mindestens eine Öffnung des jeweiligen Stützelementes sowie in mindestens eine Öffnung eines jeweiligen benachbarten Stützelementes gesteckt ist, so dass diese Stützelemente über den jeweiligen Bolzen gelenkig miteinander verbunden sind.
  • Auch kann es sein, dass die Horizontalfördereinrichtung mehrere parallel zueinander orientierte und umlaufend geführte Stäbe umfasst, von denen jeweils zwei Stäbe durch zwei korrespondierende Öffnungen eines jeweiligen Stützelementes hindurchtreten, so dass das jeweilige Stützelement entlang der jeweiligen zwei Stäbe senkrecht oder schräg zu einer Transportrichtung der Horizontalfördereinrichtung verschiebbar ist und über die jeweiligen zwei Stäbe umlaufend angetrieben ist. Eine jeweilige Längserstreckung der mehreren parallel zueinander orientierten Stäbe kann daher senkrecht zu einer Transportrichtung der Horizontalfördereinrichtung orientiert sein. Die Horizontalfördereinrichtung kann somit als Linienverteiler ausgebildet sein.
  • Weiter kann die Horizontalfördereinrichtung mehrere Shuttles umfassen, von denen ein jeweiliges Shuttle durch jeweils mindestens zwei Transporteinheiten gebildet ist, deren plane Kontaktflächen miteinander eine Standfläche zum Transport eines gemeinsamen Behälters ausbilden. Die mehreren Shuttles können entlang der jeweiligen umlaufend geführten Stäbe senkrecht zur Transportrichtung der Horizontalfördereinrichtung verschiebbar sein.
  • Es ist denkbar, dass die Horizontalfördereinrichtung eine Zwangsführung umfasst, mit welcher die Shuttles während einer umlaufenden Bewegung der mehreren parallel zueinander orientierten Stäbe in Oberflächenkontakt treten und welche Zwangsführung die Shuttles entlang der jeweiligen Stäbe verschiebt, an welchen jeweiligen Stäben die jeweiligen Transporteinheiten angeordnet sind, welche das jeweilige Shuttle bilden. Die Zwangsführung kann hierbei unterhalb der vorherig bereits erwähnten Transportebene angeordnet sein.
  • Auch ist vorstellbar, dass eine jeweilige Transporteinheit eine Nut und einen in der Nut geführten Stift umfasst, über die das jeweilige Stützelement und das jeweilige Auflageelement zum Beibehalten der horizontalen Orientierung des Auflageelementes zusammenwirken. Solche Ausführungsformen ermöglichen auf einfache Art und Weise, dass ein jeweiliges Auflageelement die horizontale Orientierung seiner planen Kontaktflächen beibehalten kann, wenn sich das jeweilige Stützelement neigt.
  • Denkbar ist zudem, dass eine jeweilige Transporteinheit ein mit viskosem Medium gefülltes Kissen umfasst, über welches das jeweilige Auflageelement zum Beibehalten der im Wesentlichen horizontalen Orientierung schwimmend auf dem jeweiligen Stützelement gelagert ist.
  • Bei dem viskosen Medium kann es sich um Wasser handeln. Es muss sich aber bei dem viskosen Medium nicht unbedingt um reines Wasser handeln, sondern das viskose Medium kann im Wesentlichen Wasser enthalten, d.h. eine wasserbasierte Mischung oder eine wasserbasierte Lösung handeln.
  • Das mit viskosem Medium gefüllte jeweilige Kissen kann zwischen dem jeweiligen Stützelemente und dem jeweiligen Auflageelement angeordnet sein und mit dem jeweiligen Stützelement und dem jeweiligen Auflageelement in Oberflächenkontakt stehen.
  • Die Erfindung betrifft zudem ein Verfahren zum Transportieren von Behältern über eine Horizontalfördereinrichtung, welche mehrere Transporteinheiten besitzt, von denen eine jeweilige Transporteinheit ein Stützelement und ein Auflageelement umfasst, wobei das jeweilige Auflageelement auf dem jeweiligen Stützelement aufsitzt.
  • Die vorhergehend bereits beschriebene Horizontalfördereinrichtung kann zum Durchführen der nachfolgend beschriebenen Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Verfahrens ausgebildet sein. Auch können die nachfolgend beschriebenen Ausführungsformen des Verfahrens mit den Ausführungsformen der vorhergehend bereits beschriebenen Horizontalfördereinrichtung durchgeführt werden.
  • Bei dem Verfahren ist vorgesehen, dass die Stützelemente umlaufend angetrieben werden und Behälter auf Kontaktflächen der Auflageelemente hierbei aufstehen. Auch ist vorgesehen, dass das jeweilige Auflageelement im Bereich einer Transportebene der Horizontalfördereinrichtung eine Ausgleichsbewegung ausführt, bei welcher das jeweilige Auflageelement eine horizontale Orientierung seiner planen Kontaktfläche im Wesentlichen beibehält, wenn sich das jeweilige Stützelement im Bereich der Transportebene neigt.
  • Es kann sein, dass die mehreren Transporteinheiten gelenkig miteinander verbunden sind und miteinander Behälter als Scharnierbandkette transportieren. Ein jeweiliger Behälter kann hierbei auf mehreren planen Kontaktflächen aufstehen, die über mehrere Auflageelemente mehrerer Transporteinheiten bereitgestellt werden.
  • Es können mehrere Shuttles vorgesehen sein, von denen ein jeweiliges Shuttle durch mindestens zwei Transporteinheiten gebildet wird, von denen die planen Kontaktflächen ihrer Auflageelemente gemeinsam eine Standfläche für einen jeweiligen Behälter ausbilden. Ein Behälter kann während des Transportes auf der jeweiligen Standfläche des jeweiligen Shuttles aufstehen. Weiter können einzelne oder sämtliche der Shuttles senkrecht oder schräg zur Transportrichtung bewegt werden, um Behälter auf mehrere Linien bzw. auf mehrere Auslaufbänder oder auf mehrere Gassen zu verteilen.
  • Eine jeweilige Transporteinheit kann eine Nut und einen Stift umfassen, wobei der Stift in der Nut geführt und bewegt wird, wenn das jeweilige Auflageelement eine Ausgleichsbewegung ausführt.
  • Auch kann es sein, dass eine jeweilige Transporteinheit ein mit viskosem Medium gefülltes Kissen umfasst, welches das jeweilige Auflageelement trägt, so dass das jeweilige Auflageelement unter Verformung des Kissens eine Ausgleichsbewegung ausführt.
  • Im Folgenden sollen Ausführungsbeispiele die Erfindung und ihre Vorteile anhand der beigefügten Figuren näher erläutern. Die Größenverhältnisse der einzelnen Elemente zueinander in den Figuren entsprechen nicht immer den realen Größenverhältnissen, da einige Formen vereinfacht und andere Formen zur besseren Veranschaulichung vergrößert im Verhältnis zu anderen Elementen dargestellt sind.
    • 1 zeigt eine schematische Ansicht einer Ausführungsform einer Transporteinheit, wie sie in diversen Ausführungsformen einer erfindungsgemäßen Horizontalfördereinrichtung vorgesehen sein kann.
    • 2 zeigt die Ausführungsform einer Transporteinheit nach 1 unter Verdeutlichung weiterer Aspekte.
    • 3 zeigt eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Horizontalfördereinrichtung, die als Linienverteiler ausgebildet ist.
    • 4 zeigt eine schematische Ansicht einer Ausführungsform mehrere Stützelemente, wie sie in diversen Ausführungsformen einer Horizontalfördereinrichtung vorgesehen sein können.
    • 5 zeigt im Flussdiagramm Schritte, wie sie einzeln oder gemäß der in 5 dargestellten Anzahl und Reihenfolge in diversen Ausführungsformen eines erfindungsgemäßen Verfahrens vorgesehen sein können.
  • Für gleiche oder gleich wirkende Elemente der Erfindung werden identische Bezugszeichen verwendet. Ferner werden der Übersicht halber nur Bezugszeichen in den einzelnen Figuren dargestellt, die für die Beschreibung der jeweiligen Figur erforderlich sind. Die dargestellten Ausführungsformen stellen lediglich Beispiele dar, wie die Erfindung ausgestaltet sein kann und stellen keine abschließende Begrenzung dar.
  • Die 1 zeigt eine schematische Ansicht einer Ausführungsform einer Transporteinheit 3, wie sie in diversen Ausführungsformen einer erfindungsgemäßen Horizontalfördereinrichtung 1 (vgl. 3) vorgesehen sein kann. Eine solche Horizontalfördereinrichtung 1 umfasst eine Vielzahl an Transporteinheiten 3, wobei in 1 zur besseren Verdeutlichung lediglich eine Transporteinheit 3 dargestellt ist. Die Transporteinheit 3 umfasst ein Stützelement 7 und ein Auflageelement 9, das auf dem Stützelement 7 aufsitzt.
  • Die Bezugsziffern 2 und 4 verweisen in 1 auf Öffnungen des Stützelementes 7, durch welche Stäbe 17 hindurchtreten, wenn die Horizontalfördereinrichtung 1 als Linienverteiler 10 ausgebildet ist, wie er beispielsweise in 3 gezeigt ist und nachfolgend noch beschrieben ist.
  • Ein Getränkebehältergebinde 5, das beispielsweise vier oder sechs aneinandergehaltene Getränkeflaschen umfassen kann, steht teilweise auf einem Auflageelement 9 auf, das hierzu eine plane Kontaktfläche 16 bereitstellt. In der Praxis wird ein jeweiliges Getränkebehältergebinde 5 daher über mehrere Transporteinheiten 3 gemeinsam getragen, wobei das Getränkebehältergebinde 5 auf planen Kontaktflächen 16 der jeweiligen mehreren Transporteinheiten 3 aufsteht.
  • Die jeweiligen Stäbe 17, welche durch die Öffnungen 2 und 4 des Stützelementes geführt sind, werden umlaufend angetrieben. Das jeweilige Stützelement 7 und das jeweilige Auflageelement 9 werden hierbei zusammen mit den jeweiligen Stäben 17 umlaufend bewegt, um ein jeweiliges Getränkebehältergebinde 5 in Transportrichtung TR zu transportieren. Auch die Stäbe 17 bewegen sich hierbei in Transportrichtung TR.
  • Die schematische Darstellung der 2 zeigt die Ausführungsform einer Transporteinheit 3 nach 1 unter Verdeutlichung weiterer Aspekte. In 2 sind zwei Transporteinheiten 3 gezeigt, die als Bestandteil einer Horizontalfördereinrichtung 1 ausgebildet sein können, bei der es sich um einen Linienverteiler 10 handelt. Die beiden Transporteinheiten 3 besitzen einen identischen Aufbau und bilden daher jeweils zwei Öffnungen 2 und 4 aus, durch die jeweils Stäbe 17 geführt sind, welche Stäbe 17 umlaufend angetrieben werden.
  • Die zwei Transporteinheiten 3 folgen in Transportrichtung TR aufeinander, so dass die rechtsseitig dargestellte Transporteinheit 3 der linksseitig dargestellten Transporteinheit 3 vorauseilt.
  • Das rechtsseitig dargestellte Getränkebehältergebinde 5 steht während seines Transportes auf mehreren Transporteinheiten 3 bzw. auf den planen Kontaktflächen 16 der beiden dargestellten Transporteinheiten 3 jeweils auf.
  • Bei Horizontalfördereinrichtungen, welche aus dem Stand der Technik bekannt sind, ist es regelmäßig der Fall, dass sich einzelne Transporteinheiten 3 um eine in Richtung der Bildebene orientierte Achse, die senkrecht zur Transportrichtung TR verläuft, ungewollt neigen. Eine solche Neigung kann plötzlich während des Transportes auftreten und dazu führen, dass ein Getränkebehältergebinde 5 springt oder ungewollt verrutscht, wenn es auf einer Transporteinheit 3 aufsteht, die ungewollt eine solche Neigungsbewegung durchführt.
  • Hierdurch kann ein Getränkebehältergebinde 5 sowohl beschädigt werden oder sich nach einem Transport nicht mehr in einer erwarteten Soll-Position befinden. Zur weiteren Handhabung von Getränkebehältergebinden 5 kann es allerdings notwendig sein, dass eine Position der Getränkebehältergebinde 5 sehr exakt mit einer erwarteten Soll-Position übereinstimmt.
  • Wenn ein jeweiliges Getränkebehältergebinde 5 demnach durch eine Neigung einer Transporteinheit springt oder verrutscht, kann dies zu nachfolgenden Problemen bei der weiteren Handhabung der bereits über die Horizontalfördereinrichtung 1 transportierten Getränkebehältergebinde 5 führen.
  • Wie es 2 erkennen lässt, ist eine Transporteinheit 3 entsprechend der Ausführungsform nach 1 und 2 dazu in der Lage, eine Ausgleichsbewegung auszuführen, um eine im Wesentlichen horizontale Orientierung ihrer planen Kontaktfläche 16 während der gesamten Bewegung des Getränkebehältergebindes 5 entlang einer Transportebene beizubehalten. Die Transporteinheiten 3 umfassen hierzu jeweils ein Stützelement 7 und ein Auflageelement 9, welches auf dem Stützelement 7 aufsitzt.
  • Das jeweilige Stützelement 7 und das jeweilige Auflageelement 9 können eine relative Bewegung zueinander bzw. eine Ausgleichsbewegung ausführen. 2 verdeutlicht hierbei, dass das Auflageelement 9 in seiner jeweiligen Drehlage verbleibt, wenn das Stützelement 7 eine Neigungsbewegung ausführt. Somit können das jeweilige Stützelement 7 und das jeweilige Auflageelement 9 um eine Achse relativ zueinander gedreht werden, welche Achse senkrecht zur Transportrichtung TR der Horizontalfördereinrichtung 1 orientiert ist.
  • Vorteilhafterweise führt dies dazu, dass die Kontaktflächen 16 der Auflageelemente 9 ihre horizontale Orientierung durchgehend beibehalten, wenn ein jeweiliges Getränkebehältergebinde 5 auf einem jeweiligen Auflageelement 9 bzw. auf einer Kontaktfläche 16 des jeweiligen Auflageelementes 9 aufsteht. Das Risiko eines Springens oder eines Verrutschens des jeweiligen Getränkebehältergebindes 5, wie es vorhergehend bereits beschrieben wurde, lässt sich hierdurch ausschließen.
  • Während des gesamten Transportes eines Getränkebehältergebindes 5 über die Transporteinheiten 3 stimmt daher auch eine erwartete Soll-Position des jeweiligen Getränkebehältergebindes 5 mit einer Ist-Position überein, so dass die Getränkebehältergebinde 5 nach einem entsprechenden Transport ohne Probleme weiterverarbeitet werden können.
  • Um eine solche Ausgleichsbewegung zu ermöglichen, haben sich in der Praxis Ausführungsformen bewährt, bei denen sich zwischen einem jeweiligen Stützelement 7 und einem jeweiligen Auflageelement 9 ein Kissen befindet, das mit viskosem Medium gefüllt ist und sich elastisch verformt, wenn sich das Stützelement 7 und das Auflageelement 9 relativ zueinander drehen.
  • Bei dem viskosen Medium kann es sich beispielsweise um Wasser oder um ein Gel handeln. Das jeweilige Kissen kann mit dem jeweiligen Auflageelement 9 und dem jeweiligen Stützelement 7 verklebt sein. Alternativ hierzu haben sich auch Ausführungsformen bewährt, bei denen eine jeweilige Transporteinheit 3 eine Nut und einen in der Nut geführten Stift umfasst.
  • So kann es sein, dass vom jeweiligen Stützelement 7 ein Stift in Richtung des jeweiligen Auflageelementes 9 absteht und hierbei in eine korrespondierende Nut des Auflageelementes 9 eingreift. Wird das jeweilige Auflageelement 9 gegenüber dem jeweiligen Stützelement 7 gedreht, so wird der jeweilige Stift über die jeweilige Nut zwangsgeführt, wodurch eine relative Drehbewegung für das jeweilige Auflageelement 9 und das jeweilige Stützelement 7 vorgegeben wird.
  • Die schematische Draufsicht der 3 zeigt eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Horizontalfördereinrichtung 1, die als Linienverteiler 10 ausgebildet ist. Der Linienverteiler 10 umfasst mehrere Transporteinheiten 3, die entsprechend der vorherigen Beschreibung zu den 1 und 2 ausgebildet sind.
  • Über jeweils zwei solcher Transporteinheiten 3 wird ein jeweiliges Shuttle 13 bereitgestellt, das ein jeweiliges Getränkebehältergebinde 5 in Transportrichtung TR transportiert. Eine jeweilige Transporteinheit 3 ist an jeweils zwei Stäben 17 angeordnet. Die Stäbe 17 werden umlaufend geführt, wobei die Transporteinheiten 3 hierbei mit den Stäben 17 mitbewegt werden. Die umlaufende Bewegung wird über eine Steuer- und/oder Regeleinrichtung S vorgegeben.
  • Die Getränkebehältergebinde 5 werden in 3 über ein Zulaufband 15 bereitgestellt. Die Shuttles 15 holen die Getränkebehältergebinde 5 vom Zulaufband 15 ab und verteilen die abgeholten Getränkebehältergebinde 5 dann an mehrere Linien, die vorliegend durch zwei Auslaufbänder 20 und 30 ausgebildet werden. Zusätzlich zur Bewegung in Transportrichtung TR werden einzelne Shuttles 13 oder sämtliche Shuttles 13 senkrecht zur Transportrichtung TR entlang der jeweiligen Stäbe 17 verschoben, um die Getränkebehältergebinde 5 an die Auslaufbänder 20 und 30 zu verteilen. Eine Bewegungsrichtung, welcher die Shuttles 13 hierbei folgen, ist in 3 auf Verweis mit BR angedeutet.
  • In der Praxis kann unterhalb einer für die Getränkebehältergebinde 5 vorgesehenen Transportebene eine Zwangsführung angeordnet sein, mit der die Shuttles 13 in Kontakt treten, wenn sie Getränkebehältergebinde 5 in Transportrichtung TR fördern. Die Zwangsführung kann hierbei einzelne Shuttles 13 oder sämtliche Shuttles 13 in Bewegungsrichtung BR verschieben, so dass ein jeweiliges Shuttle 13 eine jeweilige Linie bzw. ein jeweiliges Auslaufband 20 bzw. 30 erreicht und das jeweilige Getränkebehältergebinde 5 an das jeweilige Auslaufband 20 bzw. 30 übergeben kann.
  • Anstelle der Zwangsführung existieren in der Praxis auch Ausführungsformen, bei denen eine Transfereinheit 3 und ein Stab 17 zusammen einen Linearmotor bilden, wobei die jeweilige Transfereinheit 3 als Läufer entlang des jeweiligen Stabes 17 in Bewegungsrichtung BR bewegt wird, um ein jeweiliges Getränkebehältergebinde 5 an ein Auslaufband 20 bzw. 30 zu übergeben.
  • Die schematische Perspektivdarstellung der 4 illustriert eine Ausführungsform mehrerer Stützelemente 7, wie sie in diversen Ausführungsformen einer Horizontalfördereinrichtung vorgesehen sein können. Auf den Stützelementen 7 sind Auflageelemente 9 angeordnet, die in 4 nicht mit dargestellt sind und entsprechend der vorherigen Beschreibung zu den 1 und 2 eine Ausgleichsbewegung ausführen können, wenn sich ein jeweiliges Stützelement 7 ungewollt neigt.
  • Bei den Stützelementen 7 handelt es sich vorliegend um Scharniere 8. Benachbarte Scharniere 8 sind über einen Bolzen 14 gelenkig miteinander verbunden. Die Scharniere 8 bilden zusammen mit den Bolzen 14 und den nicht mit dargestellten Auflageelementen 9 eine Scharnierbandkette 12 aus.
  • Die 5 zeigt schließlich in einem Flussdiagramm sinnvolle Verfahrensschritte, wie sie einzeln oder gemäß der in 5 dargestellten Anzahl und Reihenfolge in diversen Ausführungsformen eines erfindungsgemäßen Verfahrens 100 vorgesehen sein können.
  • Im Schritt 110 werden Getränkebehältergebinde 5 über eine Horizontalfördereinrichtung 1 transportiert. Die Horizontalfördereinrichtung 1 besitzt mehrere Transporteinheiten 3, ein Stützelement 7 und ein Auflageelement 9. Das jeweilige Auflageelement 9 sitzt auf dem jeweiligen Stützelement 7 auf und die Stützelemente 7 werden umlaufend angetrieben. Während des umlaufenden Antriebs stehen Getränkebehältergebinde 5 auf Kontaktflächen 16 der Auflageelemente 9 auf, so dass die Getränkebehältergebinde 5 über die Transporteinheiten 3 transportiert werden.
  • Im Schritt 120 führt ein Stützelement 7 im Bereich einer Transportebene ungewollt eine Neigungsbewegung durch.
  • Im Schritt 130, welcher im Wesentlichen zeitgleich mit dem Schritt 120 erfolgt, führt das Auflageelement 9 eine Ausgleichsbewegung aus, bei der das Auflageelement 9 eine horizontale Orientierung seiner planen Kontaktfläche 16 im Wesentlichen beibehält.
  • Durch den Schritt 130 kann vermieden werden, dass ein Getränkebehältergebinde 5, welches auf dem jeweiligen Auflageelement 9 aufsteht, ungewollt springt und hierdurch ggf. beschädigt wird oder auf der Horizontalfördereinrichtung 1 verrutscht.
  • Die Erfindung wurde unter Bezugnahme auf eine bevorzugte Ausführungsform beschrieben. Es ist jedoch für einen Fachmann vorstellbar, dass Abwandlungen oder Änderungen der Erfindung gemacht werden können, ohne dabei den Schutzbereich der nachstehenden Ansprüche zu verlassen.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Horizontalfördereinrichtung
    2
    Öffnung
    3
    Transporteinheit
    4
    Öffnung
    5
    Getränkebehältergebinde
    6
    Öffnung
    7
    Stützelement
    8
    Scharnier
    9
    Auflageelement
    10
    Linienverteiler
    12
    Scharnierbandkette
    13
    Shuttle
    14
    Bolzen
    15
    Zulaufband
    16
    Kontaktfläche, plane Kontaktfläche
    17
    Stab
    20
    Auslaufband
    30
    Auslaufband
    BR
    Bewegungsrichtung
    S
    Steuer- und/oder Regeleinrichtung
    TR
    Transportrichtung
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • WO 2019/063165 A1 [0002]

Claims (14)

  1. Horizontalfördereinrichtung (1) zum Transport von Behältern, welche mehrere Transporteinheiten (3) umfasst, die plane Kontaktflächen (16) für Behälter bereitstellen, dadurch gekennzeichnet, dass - eine jeweilige Transporteinheit (3) ein Stützelement (7) und ein Auflageelement (9) umfasst, welches jeweilige Stützelement (7) umlaufend angetrieben wird und welches jeweilige Auflageelement (9) auf dem jeweiligen Stützelement (7) aufsitzt und die plane Kontaktfläche (16) für den Behälter bereitstellt und wobei - das jeweilige Stützelement (7) und das jeweilige Auflageelement (9) derart miteinander verbunden sind, dass das jeweilige Auflageelement (9) im Bereich einer Transportebene der Horizontalfördereinrichtung (1) eine horizontale Orientierung seiner planen Kontaktfläche (16) im Wesentlichen beibehält, wenn sich das jeweilige Stützelement (7) neigt.
  2. Horizontalfördereinrichtung (1) nach Anspruch 1, bei dem die Transporteinheiten (3) gelenkig miteinander verbunden sind und eine Scharnierbandkette (12) bilden.
  3. Horizontalfördereinrichtung (1) nach Anspruch 2, bei der die Stützelemente (7) der Transporteinheiten (3) gelenkig miteinander verbunden sind und die Transporteinheiten (3) eine Scharnierbandkette (12) bilden.
  4. Horizontalfördereinrichtung (1) nach Anspruch 1, welche Horizontalfördereinrichtung (1) mehrere parallel zueinander orientierte und umlaufend geführte Stäbe (17) umfasst, von denen jeweils zwei Stäbe (17) durch zwei korrespondierende Öffnungen (2, 4) eines jeweiligen Stützelementes (7) hindurchtreten.
  5. Horizontalfördereinrichtung (1) nach Anspruch 4, bei welcher das jeweilige Stützelement (7) entlang der jeweiligen zwei Stäbe (17) senkrecht oder schräg zu einer Transportrichtung (TR) der Horizontalfördereinrichtung (1) verschiebbar ist und über die jeweiligen zwei Stäbe (17) umlaufend angetrieben ist.
  6. Horizontalfördereinrichtung (1) nach Anspruch 4 und/oder Anspruch 5, umfassend mehrere Shuttles (13), von denen ein jeweiliges Shuttle (13) durch jeweils mindestens zwei Transporteinheiten (3) gebildet ist, deren plane Kontaktflächen (16) miteinander eine Standfläche zum Transport eines gemeinsamen Behälters ausbilden.
  7. Horizontalfördereinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei der eine jeweilige Transporteinheit (3) eine Nut und einen in der Nut geführten Stift umfasst, über die das jeweilige Stützelement (7) und das jeweilige Auflageelement (9) zum Beibehalten der horizontalen Orientierung des jeweiligen Auflageelementes (9) zusammenwirken.
  8. Horizontalfördereinrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei der eine jeweilige Transporteinheit (3) ein mit viskosem Medium gefülltes Kissen umfasst, über welches das jeweilige Auflageelement (9) zum Beibehalten der im Wesentlichen horizontalen Orientierung schwimmend auf dem jeweiligen Stützelement (7) gelagert ist.
  9. Horizontalfördereinrichtung (1) nach Anspruch 8, bei der es sich bei dem viskosen Medium um Wasser oder um ein wasserbasiertes Flüssigkeitsgemisch oder um eine wasserbasierte flüssige Lösung handelt.
  10. Verfahren (100) zum Transportieren von Behältern über eine Horizontalfördereinrichtung (1), welche mehrere Transporteinheiten (3) besitzt, von denen eine jeweilige Transporteinheit (3) ein Stützelement (7) und ein Auflageelement (9) umfasst, wobei das jeweilige Auflageelement (9) auf dem jeweiligen Stützelement (7) aufsitzt und bei welchem Verfahren (100) vorgesehen ist, dass - die Stützelemente (7) umlaufend angetrieben werden und Behälter auf Kontaktflächen (16) der Auflageelemente (9) hierbei aufstehen und wobei - das jeweilige Auflageelement (9) im Bereich einer Transportebene der Horizontalfördereinrichtung (1) eine Ausgleichsbewegung ausführt, bei welcher das jeweilige Auflageelement (9) eine horizontale Orientierung seiner planen Kontaktfläche (16) im Wesentlichen beibehält, wenn sich das jeweilige Stützelement (7) im Bereich der Transportebene neigt.
  11. Verfahren (100) nach Anspruch 10, bei dem die mehreren Transporteinheiten (3) gelenkig miteinander verbunden sind und miteinander Behälter als Scharnierbandkette (12) transportieren.
  12. Verfahren (100) nach Anspruch 10 oder nach Anspruch 11, mit mehreren Shuttles (13), von denen ein jeweiliges Shuttle (13) durch mindestens zwei Transporteinheiten (3) gebildet wird, von denen die planen Kontaktflächen (16) ihrer Auflageelemente (9) gemeinsam eine Standfläche für einen jeweiligen Behälter ausbilden und wobei ein jeweiliger Behälter während des Transportes auf der jeweiligen Standfläche des jeweiligen Shuttles (13) aufsteht und wobei einzelne oder sämtliche der Shuttles (13) senkrecht oder schräg zur Transportrichtung (TR) bewegt werden, um Behälter auf mehrere Linien zu verteilen.
  13. Verfahren (100) nach einem der Ansprüche 10 bis 12, bei dem eine jeweilige Transporteinheit (3) eine Nut und einen Stift umfasst, wobei der Stift in der Nut geführt und bewegt wird, wenn das jeweilige Auflageelement (9) eine Ausgleichsbewegung ausführt.
  14. Verfahren (100) nach einem der Ansprüche 10 bis 13, bei dem eine jeweilige Transporteinheit (3) ein mit viskosem Medium gefülltes Kissen umfasst, welches das jeweilige Auflageelement (9) trägt, so dass das jeweilige Auflageelement (9) unter Verformung des Kissens eine Ausgleichsbewegung ausführt.
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