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Die vorliegende Erfindung betrifft einen Stiftleisten-Steckverbinder nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
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Die Kontaktelemente derartiger bekannter, Stiftleisten-Steckverbinder können beispielsweise aus einem in L-Form gebogenem Draht oder einem Blechausschnitt bestehen, der einen quadratischen oder rechteckigen Querschnitt aufweist. Dabei dient das eine der Enden der Kontaktelemente als Steckkontakt und das andere als Lötstift.
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Aus dem Stand der Technik ist es ferner bekannt, Kontaktstifte in Gehäuse einzupressen, die dort dann kraftschlüssig durch Widerhaken gehalten werden. Die Kanten der Widerhaken sind durch den Verschleiß des Werkzeugs aber nach längerem Gebrauch nicht mehr scharfkantig und halten schlechter. Nachteilig ist zudem eine relativ ungenaue Positionierung bei dem Einpressen durch ein seitliches Verkippen der Lötstifte.
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Aus der
EP 871 255 A1 ist es ferner bekannt, dass im Herstellungsverlauf der Stiftleisten-Steckverbinder zunächst die Kontaktelemente im Gehäuse positioniert werden. Anschließend erfolgt das Einsetzen eines Halteteiles und dessen Befestigung. Hierzu sind verschiedene Möglichkeiten denkbar, so kann das Halteteil beispielsweise mit dem Gehäuse verrastet, verklebt oder verschweißt sein. Es kann auch vorgesehen sein, dass das Halteteil formschlüssig in das Gehäuse eingreift und dort verrastet. Die Anordnung des Halteteiles richtet sich dabei jeweils nach den konstruktiven Notwendigkeiten, wobei das Halteteil beispielsweise von oben, von unten oder von der Seite eingesetzt werden kann. Weniger vorteilhaft erscheint, dass zur Befestigung der Kontaktstifte ein Zusatzhalteteil gefertigt und montiert werden muss. Zudem lässt sich so nur aufwendig ein modulartiger Aufbau des Steckverbinders realisieren, da je Modulgehäuse ein Zusatzhalteteil bereit gestellt werden müsste.
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Die Erfindung hat die Aufgabe, dieses Problem zu lösen.
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Die Erfindung löst diese Aufgabe durch den Gegenstand des Anspruchs 1.
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Geschaffen wird danach ein Stiftleisten-Steckverbinder, der modulartig aus einer Mehrzahl von leistenartig in einer Anreihrichtung aneinander gereihten Steckverbindermodulen zusammengesetzt ist, die jeweils ein Modulgehäuse und ein Kontaktelement aufweisen, wobei die Modulgehäuse jeweils einen Steckgesichtabschnitt und eine zur Montage in wenigstens eine Raumrichtung offene Montagekonturaufnahme zum Einsetzen des Kontaktelementes in das Modulgehäuse aufweisen, und wobei die Kontaktelemente jeweils einen sich in einer Steckrichtung senkrecht zur Anreihrichtung erstreckenden Steckkontakt und einen Lötstift aufweisen, und wobei der Steckkontakt in dem Steckgesichtabschnitt angeordnet ist, wo er kontaktierbar ist und wobei der Lötstift so aus dem Modulgehäuse vorsteht, dass er auf eine Leiterplatte lötbar ist. Dabei ist ferner vorgesehen, dass der Steckkontakt ferner einen oder zwei seitliche Ansatzstege aufweist, und dass das Kontaktelement an dem einen oder den beiden Ansatzstegen rastend durch wenigstens ein korrespondierendes Rastelement des jeweiligen Modulgehäuses oder formschlüssig durch wenigstens ein korrespondierendes Formschlusselement eines jeweils angereihten benachbarten Modulgehäuses in dem jeweiligen Modulgehäuse ortsfest gesichert gehalten ist.
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Derart kann auf ein Zusatzteil zum Festlegen des Kontaktelementes auf der noch offenen Seite der Montagekonturaufnahme verzichtet werden. Dessen Rolle übernimmt vielmehr in einfacher Weise entweder die rastende Festlegung im Modulgehäuse oder das Formschlusselement des Nachbar-Modulgehäuses, welches die Montagekonturaufnahme verschließt oder vorzugsweise in das jeweilige Modulgehäuse mit dem Kontaktelement eingreift und dieses dort mit formschlüssig festlegt. Ein besonderer Vorteil ist leicht automatisierbare Fertigung.
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Gegenüber dem eingangs beschriebenen Einpressen der Kontaktstifte wird zudem eine bessere Positionierung erreicht und es werden die Nachteile, die sich durch einen Verschleiß des Werkzeugs nach längerem Gebrauch ergeben, von vorneherein vermieden.
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Der Lötstift und der Steckkontakt sind vorzugsweise winklig, insbesondere in einem Winkel von 90° miteinander verbunden. Sie können aber auch in einer geraden Linie fluchtend angeordnet sein.
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Die erste Alternative des rastenden Festlegens kann beispielsweise dadurch vorteilhaft umgesetzt werden, dass der jeweilige Steckkontakt in der Montagekonturaufnahme an einem oder beiden Ansatzstegen rastend ortsfest festgelegt ist.
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Dazu kann weiter nach einer konstruktiv besonders gut umsetzbaren Ausgestaltung vorgesehen sein, dass der jeweilige Steckkontakt in der Montagekonturaufnahme an einem der beiden oder an beiden Ansatzstegen jeweils rastend mit Hilfe von einem oder zwei an den Modulgehäusen vorgesehenen federnden Rastfederstegen festgelegt ist, die jeweils eine Rastaufnahme aufweisen, in welche der jeweilige Ansatzsteg beim Einsetzen in die Montagekonturaufnahme rastend eingreift. Nach dieser Lösung ist das Kontaktelement gut und sicher sowie zentriert gehalten, insbesondere, wenn die Rastfederstege von gegenüberliegenden Seiten her die Ansatzstege aufnehmen.
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Alternativ kann aber auch nach einer Art kinematischer Umkehr vorgesehen sein, dass nur ein einziger Ansatzsteg an dem Kontaktelement vorgesehen ist und dass der Ansatzsteg des Steckkontaktes wenigstens ein Rastfenster aufweist, in welches wenigstens einer oder mehrere in der Montagekonturaufnahme des Modulgehäuses ausgebildete Rastfederhaken beim Einsetzen in die Montagekonturaufnahme federnd rastend eingreifen.
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Alternativ kann die auf den Formschluß bezogene Variante des Anspruchs 1 dadurch weitergebildet werden, dass das korrespondierende Formschlusselement eines jeweils angereihten benachbarten Modulgehäuses in dem jeweiligen Modulgehäuse wenigstens ein Gehäuseeingriffssteg ist, der in einen Aufnahmeschlitz der Montagekonturaufnahme eingreift, in welchem der Gehäuseeingriffssteg wenigstens einen der Ansatzstege formschlüssig ortsfest sichert.
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Dazu kann nach einer vorteilhaften Variante vorgesehen sein, dass der Gehäuseeingriffssteg den jeweiligen Ansatzsteg des Kontaktelements gegen ein Ausfallen parallel zur Steckrichtung des Steckverbinders ortsfest sichert. Es ist aber auch eine Variante vorteilhaft realisierbar, bei welcher der Gehäuseeingriffssteg den Ansatzsteg gegen ein Ausfallen parallel zur Anreihrichtung ortsfest sichert.
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Besonders vorteilhaft kann dazu vorgesehen sein, dass am Kontaktelement jeweils zwei der Ansatzstege vorgesehen sind, wobei diese in etwa rechtwinklig zu dem Steckkontakt des Kontaktelementes ausgerichtet sind, wobei sie an diesem ansetzen und sich von diesem in entgegengesetzte Richtungen weg erstrecken. Denn derart kann sehr gut gewährleistet werden, dass das jeweilige Kontaktelement gut ortsfest gesichert werden kann.
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Es kann dann auch vorgesehen sein, dass zwei der Gehäuseeingriffsstege vorgesehen sind, die sich jeweils in entgegengesetzte Richtungen an den Modulgehäusen erstrecken und die jeweils in einen der Aufnahmeschlitze eingreifen und die jeweils einen der Ansatzstege formschlüssig ortsfest sichern.
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Es kann auch vorgesehen sein, dass sich die Gehäuseeingriffsstege und/oder die Ansatzstege jedenfalls abschnittsweise keilförmig verjüngen, und die Montage der Steckverbindermodule aneinander zu vereinfachen.
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Es ist sodann nach einer weiteren Ausführungsvariante auch denkbar, dass das jeweilige Modulgehäuse in Anreihrichtung offen ausgestaltet ist und dass das jeweils angereihte Modulgehäuse an dieser offenen Seite der Modulgehäuse angeordnet ist und diese verschließt und derart das Kontaktelement dort formschlüssig sichert.
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Und es kann zweckmäßigerweise vorgesehen sein, dass die Modulgehäuse der Steckverbindermodule korrespondierende Formschlussmittel und/oder Rastmittel aufweisen, so dass sie in der Anreihrichtung der Steckverbindermodule aneinander reihbar und befestigbar ist.
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Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den übrigen Unteransprüchen gekennzeichnet.
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Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnungen beschrieben. Die Erfindung ist auf diese Ausführungsbeispiele aber nicht beschränkt und kann auch in anderer Form umgesetzt werden. Dabei können auch einzelne Merkmale der nachfolgenden beschriebenen Ausführungsbeispiele in anderer Weise mit Merkmalen anderer Ausführungsbeispiele kombiniert werden als nachfolgend dargestellt. Es zeigen:
- 1a-f in 1a) ein erstes Steckverbindermodul für einen ersten Stiftleisten-Steckverbinder in einer Explosionsdarstellung, in 1b) das einzelne Steckverbindermodul aus 1a) im zusammengebauten Zustand, in 1c) zwei Steckverbindermodule, die nebeneinander angeordnet sind und noch nicht zu einem Stiftleisten-Steckverbinder verbunden sind, und in 1d) drei Steckverbindermodule und eine Abschlussplatte für einen Stiftleisten-Steckverbinder, von denen zwei miteinander verbunden worden sind, in 1e) eine aus den Steckverbindermodulen und der Abschlussplatte der 1d) zusammengesetzten Stiftleisten-Steckverbinder, und in f) eine Schnittansicht des Stiftleisten-Steckverbinders aus e);
- 2a-g in 2a) ein erstes Steckverbindermodul für einen zweiten Stiftleisten-Steckverbinder in einer Explosionsdarstellung, in 2b) das einzelne Steckverbindermodul aus 2a) im zusammengebauten Zustand, in 2c) zwei Steckverbindermodule, die nebeneinander angeordnet sind und noch nicht zu einem Stiftleisten-Steckverbinder verbunden sind, und in 2d) und 2e) drei Steckverbindermodule und eine Abschlussplatte für einen Stiftleisten-Steckverbinder, von denen zwei miteinander verbunden worden sind, in 2f) einen aus den Steckverbindermodulen und der Abschlussplatte der 2e) zusammengesetzten Stiftleisten-Steckverbinder, und in 2g) eine Schnittansicht des Stiftleisten-Steckverbinders aus 2f);
- 3a-h in 3a) ein erstes Steckverbindermodul für einen dritten Stiftleisten-Steckverbinder in einer Explosionsdarstellung, in 3b) das einzelne Steckverbindermodul aus 3a) im zusammengebauten Zustand, in 3c) drei Steckverbindermodule und eine Abschlussplatte, die nebeneinander angeordnet sind und noch nicht zu einem Stiftleisten-Steckverbinder verbunden sind, und in 3d) drei Steckverbindermodule und eine Abschlussplatte für einen Stiftleisten-Steckverbinder, von denen zwei miteinander verbunden worden sind, in 3e) eine aus den Steckverbindermodulen und der Abschlussplatte der 3e) zusammengesetzte Steckverbinder-Stiftleiste, in 3f) eine Schnittansicht der Stiftleisten-Steckverbinder aus 3e), in 3g) eine Ansicht des hinteren Abschnittes von zwei Steckverbindermodulen beim Zusammenbau zu dem Stiftleisten-Steckverbinder, wobei das Gehäuse des mittleren Moduls ausgeblendet ist und in 3h) eine Einzelheit A aus 3g).
- 4a-d in 4a) ein erstes Steckverbindermodul für einen vierten Stiftleisten-Steckverbinder in einer Explosionsdarstellung, in 4b) das einzelne Steckverbindermodul aus 4a) im zusammengebauten Zustand, in 4c) drei Steckverbindermodule und eine Abschlussplatte für einen Stiftleisten-Steckverbinder, und in 4d) eine aus den Steckverbindermodulen und der Abschlussplatte der 4c) zusammengesetzten Stiftleisten-Steckverbinder-Stiftleiste;
- 5a-d in 5a) ein erstes Steckverbindermodul für einen fünften Stiftleisten-Steckverbinder in einer Darstellung beim Zusammenbau, in 5b) einen Schnitt durch die Anordnung aus 5a), in 5c) das Steckverbindermodul aus 5a) im zusammengebauten Zustand, und in 5d) eine Schnittansicht durch die Anordnung aus 5c); 6a-f in 6a) und 6b) sowie 6c) je ein erstes Steckverbindermodul für einen sechsten Stiftleisten-Steckverbinder in einer Explosionsdarstellung beim schrittweise fortschreitenden Zusammenbau, in 6d) einen Schnitt durch das Steckverbindermodul aus 6c), in 6e) das Steckverbindermodul aus 6c) im zusammengebauten Zustand, und in 6f) eine Schnittansicht durch die Anordnung aus 6e);
- 7a-h in 7a) und 7b) sowie 7c) je ein erstes Steckverbindermodul für einen siebten Stiftleisten-Steckverbinder in einer Explosionsdarstellung beim schrittweise fortschreitenden Zusammenbau, in 7d) einen Schnitt durch die Anordnung aus 7c), in 7e) das Steckverbindermodul aus 7c) im zusammengebauten Zustand, in 7f) eine Schnittansicht durch das Steckverbindermodul aus 7e), in 7g) eine Rückansicht und 7h) eine weitere perspektivische Ansicht des Steckverbindermoduls aus 7e) ;
- 8a-c in 8a) ein erstes Steckverbindermodul für einen achten Stiftleisten-Steckverbinder mit dem Modulgehäuse aus 7a) - 7h) in einer Explosionsdarstellung und in 8b) und 8c) eine Rückansicht und eine perspektivische Ansicht des Steckverbindermoduls aus 8a) im zusammengebauten Zustand.
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In den 1a und 1b ist jeweils ein einzelnes Steckverbindermodul 10 für einen Stiftleisten-Steckverbinder 1 (siehe 1e und 1f) dargestellt. Es sind mehrere der Steckverbindermodule 10 zu dem Stiftleisten-Steckverbinder 1 zusammensetzbar
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Das jeweilige Steckverbindermodul 10 weist ein Gehäuse 20 auf, in das ein aus einem Blechzuschnitt gebogenes Kontaktelement 3 eingelegt wird. Der Stiftleisten-Steckverbinder 1 weist wenigstens zwei oder mehr, vorzugsweise drei oder mehr der Steckverbindermodule 10, 11, 12 und vorzugsweise eine Abschlussplatte 13 als Teilgehäuse auf, die zu dem Stiftleisten-Steckverbinder 1 zusammensetzbar sind. Die Anzahl der Steckverbindermodule 10 des Stiftleisten-Steckverbinders ist weitestgehend frei variierbar. Im zusammengesetzten Zustand bilden die einzelnen Modulgehäuse 20 ein übergeordnetes Steckverbindergehäuse 2 (das auch Stiftleistengehäuse genannt werden kann) aus.
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Die Kontaktelemente 3 sind aus einem gut elektrisch leitenden Metall, beispielsweise aus einer Kupferlegierung, hergestellt. Die Kontaktelemente 3 sind aus einem länglichen Blechzuschnitt in etwa in eine L-Form gebogen. Dabei ist der eine der beiden Schenkel des L als ein Steckkontakt 31 ausgebildet. Der Steckkontakt 31 weist hier eine rechteckige Querschnittsform auf und bildet derart eine Art Kontaktmesser aus. Der Steckkontakt 31 dient zum Zusammenstecken mit einem korrespondierenden - hier nicht dargestellten - Gegensteckkontakt, der beispielweise als eine Art Kontakttulpe ausgebildet sein kann.
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Der andere Schenkel des im Wesentlichen L-förmigen Kontaktelementes ist als ein Lötpin 32 ausgebildet, der beispielsweise in eine Leiterplatte (nicht dargestellt) einsetzbar, insbesondere einpressbar, ist und dort festgelötet werden kann. Der Lötpin 32 weist einen rechteckigen Querschnitt auf.
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Diese Querschnitte des Steckkontaktes 31 und des Lötpins 32 sind vorteilhaft, könnten aber auch anders gewählt sein. So könnte der Steckkontakt 31 beispielsweise einen quadratischen oder runden Querschnitt aufweisen.
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Der Steckkontakt 31 ist über eine Biegung 33 mit dem Lötpin 32 verbunden, so dass die beiden Schenkel des L- in etwa einen 90° Winkel einschliessen. Der Lötpin 32 kann senkrecht zur Anreihrichtung Y und senkrecht zur Steckrichtung X ausgerichtet sein.
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Der den Steckkontakt 31 bildende Schenkel des Kontaktelementes 3 weist ferner zwei seitliche Ansatzstege 34, 35 auf, die in etwa rechtwinklig zu dem Steckkontakt 31 ausgebildet sind, wobei sie an diesem ansetzen und sich von diesem in entgegengesetzte Richtungen weg erstrecken. Die Biegung 33 kann sich zum Lötpin 32 hin in etwa an den Bereich dieser Ansatzstege 34, 35 anschließen.
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Das derart ausgebildete Kontaktelement 3 ist einfach und kostengünstig herstellbar.
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In den Ausführungsbeispielen sämtlicher Figuren sind der Lötstift 32 und der Steckkontakt 31 vorzugsweise winklig, insbesondere in einem Winkel von 90° miteinander verbunden. Sie können aber auch in einer geraden Linie fluchtend oder in einem anderen Winkel angeordnet sein. Vorzugsweise werden dann aber ebenfalls die zwei Ansatzstege 34, 35 realisiert, dann in einem Bereich zwischen dem Steckkontakt 31 und dem Lötstift 32.
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Es ist bevorzugt, dass je Steckverbindermodul 10 nur je eines der Kontaktelemente 3 vorgesehen ist. Es können aber auch mehrere der Kontaktelemente 3 je Steckverbindermodul 10 vorgesehen sein (hier nicht dargestellt).
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Das jeweilige Kontaktelement 3 soll in dem jeweiligen Steckverbindermodul 10 leicht montiert werden können, wobei dennoch ein sicherer Halt in einer gewünschten Ausrichtung des Kontaktelementes 3 in dem jeweiligen Modulgehäuse 20 des jeweiligen Steckverbindermoduls 10 gewährleistet werden soll.
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Die Modulgehäuse 20 weisen einen in etwa rechteckigen Aufbau auf und sind zu einem übergeordneten leistenförmigen Steckverbindergehäuse 2 zusammensetzbar.
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Die Modulgehäuse 20 der 1 weisen einen Steckkontaktgehäuseabschnitt 21 auf, in welchem sie den jeweiligen Steckkontakt 31 in etwa kragenartig (nach Art eines rechteckigen teil- oder vollumfänglich geschlossenen Kragens) umschließen. Dieser Steckkontaktgehäuseabschnitt 21 ist zu einer Steckgesichtseite 210 (siehe auch 1f) hin offen ausgestaltet und an der von der Steckgesicht 210 abgewandten Seite mittels einer Zwischenwand 211 im Wesentlichen - bis auf einen Durchbruch 212 für ein Durchschieben des Steckkontaktes 31 durch die Zwischenwand 211 - geschlossen ausgebildet. Der Querschnitt des Durchbruchs 212 kann dabei dem Querschnitt des Steckkontaktes 31 im Wesentlichen entsprechen.
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An den Steckkontaktgehäuseabschnitt 21 schließt sich eine Montagekonturaufnahme 22 an. Diese Montagekonturaufnahme 22 ist hier nach Art eines in etwa rechteckigen Kragens ausgebildet, der sich an die Zwischenwand 211 an der vom Steckverbinderabschnitt 21 abgewandten Seite hin anschließt. Die Montagekonturaufnahme 22 steht nach 1a-f an der von der Zwischenwand 211 abgewandten Ende offen (Siehe insbesondere auch 1f).
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Die Montagekonturaufnahme 22 kann an ihrer vom Steckgesicht 210 abgewandte Seite einen oder mehrere Aufnahmeschlitze 23 - 26 zur Aufnahme eines Teils des Kontaktelementes 3, hier des Lötpins 32 und der Ansatzstege 34, 35 aufweisen. Diese Aufnahmeschlitze 23 bis 26 sind derart angeordnet und ausgerichtet, dass der Lötpin 32 in den einen der Aufnahmeschlitze 23 und die Ansatzstege 34 und 35 in die seitlichen Aufnahmesschlitze 24 und 25 eingreifen können (1b).
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Es sind zumindest nach 1a - 1f drei Aufnahmeschlitze 23, 24, 25 notwendig, um das Kontaktelement 3 montieren zu können.
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Der vierte Aufnahmeschlitz 26 ist optional realisierbar. Er ermöglicht es, das Kontaktelement 3 in einer zu 1a und 1b um 180° gedrehten Stellung einbauen zu können (hier nicht dargestellt), wobei er dann den Aufnahmeschlitz 23 zur Aufnahme des Lötpins 32 ersetzt.
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Die drei oder hier vier Aufnahme- und Montageschlitze 23 - 26 sind vorzugsweise rechtwinklig zueinander - nach 1a - 1e in etwa kreuzförmig - in den Wänden der kragenartigen Montagekonturaufnahme 22 ausgebildet.
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Derart kann das Kontaktelement 3 von der Rückseite (also von der vom Steckgesicht abgewandten Seite) in das Modulgehäuse 20 des jeweiligen Steckverbindermoduls 10, 11, 12 eingesetzt werden. Die Montagerichtung zur Montage des Kontaktelementes 3 ist hier eine zu der Steckrichtung X des Steckverbinders parallele Richtung.
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Dabei wird der Steckkontakt 31 durch den Durchbruch 212 geschoben, bis die Ansatzstege 34 und 35 an der Zwischenwand 211 zur Anlage kommen. Der Lötpin 32 liegt in dem Aufnahmeschlitz 23 zentriert abschnittsweise ein und steht aus diesem vor. Derart ist das Kontaktelement 3 in mehrere Richtungen bereits - bis auf eine verbleibende Richtung - sehr gut formschlüssig gesichert und fixiert (1b). Damit das Kontaktelement 3 nicht gegen die Steckrichtung X wieder aus dem Modulgehäuse 20 ausfallen kann, bedarf es aber noch einer zusätzlichen Ausfallsicherung für das Kontaktelement 3.
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Nach 1a-f wird diese zusätzliche Ausfallsicherung dadurch realisiert, dass an der jeweiligen Montagekonturaufnahme 22 ein in Richtung eines jeweils benachbarten, anzureihenden Modulgehäuses 20 vorstehender Gehäuseeingriffssteg 27 vorgesehen ist, der dazu ausgelegt ist, einen der Aufnahmeschlitze 24, 25 zur Aufnahme von einem der Ansatzstege 34, 35 eines jeweils benachbarten Modulgehäuses 20 eines benachbarten Steckverbindermoduls 12 (siehe zum Verständnis 1c, d, e, f) nach dem Einsetzen des Ansatzsteges 34 gegen die Steckrichtung X zu verschließen, derart, dass der jeweilige Ansatzsteg 34 des Kontaktelementes nicht gegen die Montagerichtung X bzw. hier die Steckrichtung X (also in Richtung -X) aus dem Modulgehäuse 20 ausfallen kann.
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Dazu greift der Gehäuseeingriffssteg 27 bevorzugt in den Aufnahmeschlitz 24 in einen Bereich in Steckrichtung X „hinter“ dem Ansatzsteg 34 ein.
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Der Aufnahmeschlitz 24 kann zur Vereinfachung der Montage des Gehäuseeingriffsstegs 27 des benachbarten Modulgehäuses 20 eine Einführschräge 241 aufweisen. Zudem kann der jeweils andere Aufnahmeschlitz 25 für den Eingriff des Gehäuseeingriffsstegs 27 eines jeweils angereihten Modulgehäuses 20 oder ggf. der angereihten Abschlussplatte 13 einseitig geschlossen ausgebildet sein, wobei dann in diesem Bereich der Montagekonturaufnahme 22 an diese der Gehäuseeingriffssteg 27 angeformt sein kann.
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Somit weisen jeweils zwei benachbarte Modulgehäuse 20 in der Reihung aus Modulgehäusen im Steckverbinder korrespondierende Eingriffsmittel - bestehend aus dem Gehäuseeingriffssteg 27 und einem der Aufnahmeschlitze 24 - 26 auf, die einerseits einen der Ansatzstege 34, 35 des Kontaktelementes 3 aufnehmen und die andererseits diesen Ansatzsteg 34 gegen ein Ausfallen aus dem Modulgehäuse 20 gegen die Steckrichtung X sichern.
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Um die Modulgehäuse 20 benachbarter Steckverbindermodule 10, 11, 12 in einer Anreihrichtung Y senkrecht zur Steckrichtung X zu einem Steckverbinder im Sinne einer einheitlich zu handhabenden Einheit aneinander reihen zu können, weisen diese und ggf. die Abschlussplatte 13 bevorzugt korrespondierende Montage- und Haltekonturen auf. Hier umfassen diese beispielsweise Nut-/Federschiebesicherungsmittel 281, 282 und beispielsweise korrespondierende Rastmittel 283, 284 (siehe insbesondere 1a, 1b und 1c). An dem einen Ende einer derartigen Steckverbinderleiste, die aus den mehreren Steckverbindermodulen 12, 10, 11 zusammengesetzt ist, kann vorgesehen sein, dass das letzte der Steckverbindermodule 12 der Reihung keinen seitlichen Gehäuseeingriffssteg 27 aufweist und es kann vorgesehen sein, dass an das letzte Steckverbindermodul 11 in der anderen Richtung die Abschlussplatte 13 angesetzt ist, die aus der eigentlichen Platte und dem Gehäuseeingriffssteg 27 bestehen kann, so dass auch das Kontaktelement 3 in diesem Modulgehäuses 20 in dieser Richtung Y in seinem Modulgehäuse 20 in sämtlichen Raumrichtungen X, Y und Z auf einfache Weise formschlüssig gehalten und gesichert ist.
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In den 2a und 2b ist ein Steckverbindermodul 110 einer weiteren Ausgestaltung eines Stiftleisten-Steckverbinders 1 (siehe insbesondere auch 2e und 2f) dargestellt.
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Dieses Steckverbindermodul 110 weist ein Gehäuse 120 auf, in das das jeweilige - und hier wie bei dem Ausführungsbeispiel der 1a geformte - Kontaktelement 3 eingelegt werden soll. Der Stiftleisten-Steckverbinder 1 weist wenigstens zwei oder mehr, vorzugsweise drei oder mehr der Steckverbindermodule 110, 111, 112 und eine Abschlussplatte 113 auf, die zu dem Stiftleisten-Steckverbinder 1 zusammensetzbar sind. Die Anzahl der Steckverbindermodule 10' der Stiftleisten-Steckverbinder ist weitgehend frei variierbar. Im zusammengesetzten Zustand bilden die einzelnen Modulgehäuse 120 wiederum ein übergeordnetes Steckverbindergehäuse 2 aus.
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Es ist wiederum bevorzugt, dass je Steckverbindermodul 110 nur je eines der Kontaktelemente 3 vorgesehen ist. Es können aber auch mehrere der Kontaktelemente 3 je Steckverbindermodul vorgesehen sein (hier nicht dargestellt).
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Die Modulgehäuse 120 der 2 weisen einen Steckkontaktgehäuseabschnitt 121 auf, in welchem sie den jeweiligen Steckkontakt 31 in etwa kragenartig (nach Art eines rechteckigen teil- oder vollumfänglich geschlossenen Kragens) umschließen. Dieser Steckkontaktgehäuseabschnitt 121 ist zu einer Steckgesichtsseite 1210 hin offen ausgestaltet und an der von der Steckgesicht 1210 abgewandten Seite mittels einer Zwischenwand 1211 im Wesentlichen - bis auf einen vorzugsweise seitlich offenen ersten Aufnahmeschlitz 1212 zum Ein- und Durchschieben des Steckkontaktes 31 in der Zwischenwand 1211 - geschlossen ausgebildet.
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An den Steckkontaktgehäuseabschnitt 121 schließt sich auch hier eine Montagekonturaufnahme 122 an. Diese Montagekonturaufnahme 122 ist in einer Richtung - hier in der Richtung Y, die eine Richtung parallel zur Anreihrichtung der Modulgehäuse 20 ist - derart offen gestaltet, dass es möglich ist, den Steckkontakt 3 von dieser Seite her in die Montagekonturaufnahme 122 einzuschieben, so dass er in den anderen beiden Raumrichtung X und Z jeweils formschlüssig gehalten ist.
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Dies wird dadurch erreicht, dass die Montagekonturaufnahme 122 einen oder mehrere Aufnahmen, hier Aufnahmeschlitze 1212, 124 aufweist, die in der Richtung offen sind (2a, 2b). In 2a sind zwei dieser Schlitze 1212, 124 vorgesehen, die hier senkrecht zueinander ausgerichtet sind. Derart kann das L-förmige Kontaktelement 3 in diese Schlitze 123, 124 aus der Anreihrichtung Y eingesetzt werden, wenn es korrespondierend im Raum ausgerichtet bzw. gedreht ist.
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Die Modulgehäuse 20 weisen sodann wiederum Nut-/Federschiebesicherungsmittel 281, 282 und/oder Rastmittel 283, 284 auf, so dass sie in Richtung Y aneinander reihbar und relativ zueinander ortsfest befestigbar ist.
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Es kann dann vorgesehen sein, dass ein Gehäuseeingriffssteg 127 an den Modulgehäusen 120 vorgesehen ist, der so in einen oder beide Schlitze 1212, 124 eingreift, dass dieser bzw. diese so in Y-Richtung verschlossen ist/sind, dass der Steckkontakt 3 auch gegen diese Richtung bzw. wiederum in sämtlichen Raumrichtungen formschlüssig gegen ein Ausfallen gesichert ist. Der Gehäuseeingriffssteg 127 kann beispielsweise in den Schlitz 1212 eingreifen, so dass er das Kontaktelement 3 an einem der Ansatzstege 34, 35 formschlüssig sichert.
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In den 3a und 3b ist jeweils ein einzelnes Steckverbindermodul 210 für eine bzw. einen Stiftleisten-Steckverbinder 1 (siehe 3e und 3f) dargestellt. Es sind mehrere der Steckverbindermodule 210, 211, 212 und ggf. eine Abschlussplatte 213 (Siehe insbesondere 3a und 3d) zu dem Stiftleisten-Steckverbinder 1 zusammensetzbar.
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Der grundsätzliche Aufbau dieses Steckverbindermoduls 210 und der grundsätzliche Aufbau des Stiftleisten-Steckverbinders 1 der 3a und 3b entsprechen dem der 2a.
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Abweichend zu 1a bis 1f ist aber der Bereich, in welchem nach 1a-f die Aufnahmeschlitze 23 - 26 und der Gehäuseeingriffssteg 27 vorgesehen sind, in 3a - h anders gestaltet.
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Es gibt zwar wieder drei oder vier der Aufnahmeschlitze 223, 224, 225, 226, die auch bevorzugt rechtwinklig zueinander ausgerichtet sind. Es gibt aber nicht nur in einer Richtung, sondern in zwei Richtungen, d.h. in und gegen die Anreihrichtung, jeweils einen der Gehäuseeingriffsstege 271, 272, welche sich somit in entgegengesetzte Richtungen von der Montagekonturaufnahme weg erstrecken. Die Gehäuseeingriffsstege 271, 272 können sich in Steckrichtung X keilförmig verjüngen. Die Gehäuseeingriffsstege 271, 272 sind zueinander in Z-Richtung senkrecht zur Anreihrichtung Y und zur Steckrichtung X so versetzt angeordnet, dass sie beim Zusammenbau übereinander weg gleiten können.
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Die Gehäuseeingriffsstege 271, 272 sind ferner dazu ausgelegt, in jeweils korrespondierende und in Z-Richtung versetzte Abschnitte bzw. Bereiche der sich im Wesentlichen in Y-Richtung erstreckenden Aufnahmeschlitze 224, 225 einzugreifen.
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Zunächst werden nach 3a - b sowie 3 c -h bei der Montage die Steckkontakte 3 wie nach 1a-e in Steckrichtung X montiert. Dann werden die Modulgehäuse 20 der Steckverbindermodule 212, 210, 211 und die Abschlussplatte 213 aneinander gereiht, wobei sie in X-Richtung und in Y-Richtung „schräg“ zueinander zusammengeschoben werden (3c und 3e). Im zusammengeschobenen Zustand sichern dann die Gehäuseeingriffsstege 271, 272 wieder die Steckkontakte gegen die Steckrichtung X in den Modulgehäusen 220, und zwar besonders vorteilhaft beide Ansatzstege, 34, 35. Die Ansatzstege 34, 35 können sich ebenfalls jedenfalls abschnittsweise konisch verjüngen (siehe dazu 3g und 3h).
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Auch nach 3a-d können die Modulgehäuse 220 wiederum Nut-/Federschiebesicherungsmittel 281, 282 und/oder Rastmittel 283, 284 aufweisen, so dass sie der Anreihrichtung Y aneinander befestigbar ist. Diese können sich in Steckrichtung keilartig verjüngen.
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Derart sind die einzelnen Steckverbindermodule 210, 211, 212 besonders gut aneinander anreihbar und aneinander sicherbar.
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Auch nach 4a bis 4d sind die einzelnen Steckverbindermodule 310, 311, 312 und die Abschlussplatte 313 wieder in der Anreihrichtung Y aneinander reihbar.
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Dabei sind die einzelnen Modulgehäuse 320 derart in der Anreihrichtung Y offen als Kontaktelementaufnahmegehäuse ausgebildet, dass in sie Kontaktelemente 3 einlegbar sind, die in dort in einer einseitig in Anreihrichtung offenen Montageschlitzaufnahme 323 formschlüssig gehalten sind, wobei sie aber gegen die Montagerichtung erst gehalten sind, wenn das nächste angereihte Modulgehäuse 310, 311, 312,... oder ggf. die Abschlussplatte 313 am Ende der Reihung aus den Modulgehäusen 320 montiert worden ist. Das nächste der Modulgehäuse des nächsten an der offenen Seite angereihte Steckverbindermodul 310, 311, 312 oder die Abschlussplatte 313 verschließt dann mit seinem Gehäuse 20 auch gegen die Anreihrichtung Y die Montageschlitzaufnahme 323.
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Auch nach 4a-d können die Modulgehäuse 320 Schiebesicherungsmittel 281, 282 und/oder Rastmittel 283, 284 aufweisen, so dass sie der Anreihrichtung Y aneinander befestigbar ist.
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Nach den Ausführungsbeispielen der 5a bis 5d sowie 6a bis 6d ist vorgesehen, dass das jeweilige Kontaktelement 3 parallel zur Steckrichtung X durch eine Montagekonturaufnahme 422 in das jeweilige Modulgehäuse 420 einsetzbar ist. Dazu kann das jeweilige Modulgehäuse 420 weitgehend analog zu den Modulgehäusen 20 der 1a-f ausgebildet sein. Es kann also wiederum einen Steckkontaktgehäuseabschnitt 421 aufweisen, sowie eine Zwischenwand 4211 mit einem Durchbruch 4212 sowie eine Montagekonturaufnahme 422 mit Montageschlitzen 423 - 426, die als Montagekonturaufnahme fungieren.
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Um das jeweilige Kontaktelement 3, das in Steckrichtung X zunächst analog zu 1a - 1b montiert wird, auch gegen die Steckrichtung X zu sichern, ist vorgesehen, dass das Kontaktelement 3, 3' an einem einzigen Ansatzsteg 34' (6a- d) oder an zwei Ansatzstegen 34, 35 (5a - d) rastend in dem jeweiligen Modulgehäuse 420 festgelegt ist.
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Es kann dazu nach der Variante der 5a - d vorgesehen sein, dass in den beiden Montageschlitzen 424, 425, in welche die seitlichen Ansatzstege 34, 35 des Kontaktelementes 4 nach Art der 1a eingreifen, Federstege 427, 428 an den Gehäusen 20 vorgesehen sind, die jeweils eine Rastaufnahme 429 aufweisen. Die Federstege 427, 428 können sich gegen die Steckrichtung X erstrecken. Die Federstege 427, 428 sind derart ausgebildet, dass sie beim Einsetzen der Kontaktelemente 3 zurückfedern, wenn sie von den Ansatzstegen 34, 35 erreicht werden. Beim weiteren Einschieben der Kontaktelemente 3 schnappen dann die Ansatzstege 34, 35 in die Rastaufnahmen 429 ein, so dass die Ansatzstege 34, 35 und damit das gesamte Kontaktelemente 3 gegen die Montagerichtung in den Modulgehäusen 420 gesichert ist. Benachbarte Modulgehäuse und die Abschlussplatte (nicht dargestellt) spielen bei der Sicherung der Kontaktelemente in den Modulgehäusen bei dieser Ausgestaltungsvariante keine Rolle.
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Die Modulgehäuse 420 können nach 5a-d wiederum Nut-/Federschiebesicherungsmittel 281, 282 und/oder Rastmittel 283,4284 aufweisen, so dass sie in der Anreihrichtung Y aneinander befestigbar sind.
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Eine kinematische Umkehrung dieses Prinzips zeigt die 6a-f. Hier weist das jeweilige Kontaktelement 3' neben dem Lötstift 32' und dem Steckkontakt 31' nicht zwei seitliche Ansatzstege auf, sondern einen einzigen Ansatzsteg 34', der sich gegen die Steckrichtung X und senkrecht dazu erstreckt und der wenigstens ein Rastfenster 35' aufweist, in welches wenigstens ein Rastfederhaken 527 des Modulgehäuses beim Einschieben des Kontaktelementes 3' rastend einfedern und eingreifen kann. Der wenigstens eine Rastfederhaken 527 kann in dem hier nur einen Montageschlitz 523 vorgesehen und ausgebildet sein. Das Modulgehäuse 520 dieses Ausführungsbeispiels kann ansonsten weitestgehend analog zu dem der 1a-1b und 5a- 5b ausgebildet sein.
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Auch nach 6a-d können die Modulgehäuse 520 wiederum Nut-/Federschiebesicherungsmittel 281, 282 und/oder Rastmittel 283, 284 aufweisen, so dass sie der Anreihrichtung Y aneinander befestigbar ist.
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Nach dem Ausführungsbeispiel der 7a) bis 7h) sind der Lötstift 32'' und der Steckkontakt 31'' des Kontaktelementes 3' winklig, insbesondere in einem Winkel von 90°, miteinander verbunden. Nach dem Ausführungsbeispiel der 8a) bis 8c) sind der Lötstift 32'' und der Steckkontakt 31" des Kontaktelementes 3' hingegen in einer geraden Linie fluchtend angeordnet. Ansonsten ist der Aufbau der beiden Ausführungsbeispiele der 7a) bis h) und 8a) bis 8c) weitestgehend gleich.
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Nach 7a) - 7h) weist das jeweilige Kontaktelement 3" nicht zwei seitliche Ansatzstege auf, sondern jeweils lediglich einen einzigen seitlichen Ansatzsteg 34", der sich im Wesentlichen in einer Fläche gegen die Steckrichtung X und senkrecht zur Steckrichtung X erstreckt und der insbesondere an seinem von der Steckrichtung X abgewandten Ende wenigstens eine Rastkante 36 aufweisen kann, hinter welcher wenigstens ein Rastfederhaken 627 oder zwei Rastfederhaken 627, 628 des Modulgehäuses beim Einschieben des Kontaktelementes 3' rastend einfedern und eingreifen kann bzw. einfedern und eingreifen können.
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Nach 8a) - 8h) weist das jeweilige Kontaktelement 3" wiederum zwei seitliche Ansatzstege 34" und 35" auf, die sich im Wesentlichen senkrecht zur Steckrichtung X erstrecken. Es weist ferner im Bereich dieser Ansatzstege 34" und 35" an dem von der Steckrichtung X abgewandten Ende wenigstens eine Rastkante 36 auf, hinter welcher wenigstens ein Rastfederhaken 627 oder zwei Rastfederhaken 627, 628 des Modulgehäuses beim Einschieben des Kontaktelementes 3' rastend einfedern und eingreifen kann bzw. rastend einfedern und eingreifen können.
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Der Rastfederhaken 627 kann in dem hier nur einen Montageschlitz 623 vorgesehen und ausgebildet sein. Das Modulgehäuse 620 dieser Ausführungsbeispiele kann ansonsten weitestgehend analog zu dem der 1a-1b und 5a- 5b sowie 6a, 6b ausgebildet sein.
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Auch nach 7a- 7 h) und 8a) - 8c) können die Modulgehäuse 620 wiederum - wie dargestellt - Nut-/Federschiebesicherungsmittel 281, 282 aufweisen und optional oder alternativ - wie jeweils nicht dargestellt - Rastmittel aufweisen, so dass sie der Anreihrichtung Y aneinander befestigbar ist.
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Die Modulgehäuse 620 der Ausführungsbeispiele der 7a- 7 h) und 8a) - 8c) können gleich ausgebildet sein, d.h., sie sind sowohl für die 90° - Kontaktstifte 3" als auch für gerade Kontaktstifte 3" verwendbar.
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Bezugszeichen
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- 1
- Stiftleiste
- 10, 11, 12
- Steckverbindermodul
- 13
- Abschlussplatte
- 2
- Steckverbindergehäuse
- 20
- Modulgehäuse
- 21
- Steckkontaktgehäuseabschnitt
- 210
- Steckgesichtsseite
- 211
- Zwischenwand
- 212
- Durchbruch
- 22
- Montagekontur
- 23-26
- Montageschlitze
- 241
- Einführschräge
- 27
- Gehäuseeingriffsteg
- 281, 282
- Nut-/Federschiebesicherungsmittel
- 283, 284
- Rastmittel
- 110, 111, 112
- Steckverbindermodul
- 113
- Abschlussplatte
- 121
- Steckkontaktgehäuseabschnitt
- 1210
- Steckgesichtsseite
- 1211
- Zwischenwand
- 122
- Montagekontur
- 1212, 124
- Aufnahmeschlitze
- 127
- Gehäuseeingriffsstege
- 210, 201, 211, 212
- Steckverbindermodule
- 213
- Abschlussplatte
- 220
- Modulgehäuse
- 223, 224, 225, 226,
- Aufnahmeschlitze
- 271, 272
- Gehäuseeingriffsstege
- 310, 311, 312
- Steckverbindermodule
- 313
- Abschlussplatte
- 323
- Montageschlitzaufnahme
- 410, 411, 412
- Steckverbindermodule
- 413
- Abschlussplatte
- 510, 511, 512
- Steckverbindermodule
- 513
- Abschlussplatte
- 3, 3', 3'',
- Kontaktelemente
- 31, 31', 31''
- Steckkontakt
- 32, 32', 32''
- Lötpin
- 33
- Biegung
- 34, 35
- Ansatzstege
- 3', 3''
- Kontaktelement
- 34', 34'', 35''
- Ansatzsteg
- 35'
- Rastfenster
- 36
- Rastkante
- 420
- Modulgehäuse
- 421
- Steckkontaktgehäuseabschnitt
- 422
- Montagekontur
- 423 - 426
- Montageschlitze
- 427, 428
- Rastfederstege
- 429
- Rastaufnahmen
- 420
- Modulgehäuse
- 520
- Modulgehäuse
- 521
- Steckkontaktgehäuseabschnitt
- 522
- Montagekontur
- 523 - 526
- Montageschlitze
- 527
- Rastfederhaken
- 620
- Modulgehäuse
- 622
- Montagekontur
- 623
- Montageschlitze
- 627, 628
- Rastfederhaken
- X
- Steckrichtung
- Y
- Anreihrichtung
- Z
- Richtung
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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