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DE102024109407B3 - Wiederverwendbarer Behälter mit einem Verschluss, Verschlussanordnung und deren Verwendung - Google Patents

Wiederverwendbarer Behälter mit einem Verschluss, Verschlussanordnung und deren Verwendung

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Publication number
DE102024109407B3
DE102024109407B3 DE102024109407.9A DE102024109407A DE102024109407B3 DE 102024109407 B3 DE102024109407 B3 DE 102024109407B3 DE 102024109407 A DE102024109407 A DE 102024109407A DE 102024109407 B3 DE102024109407 B3 DE 102024109407B3
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DE
Germany
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closure
container
connecting part
parts
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Active
Application number
DE102024109407.9A
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English (en)
Inventor
Lara Klingenberg
Dirk Klingenberg
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Original Assignee
Individual
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Active legal-status Critical Current
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D5/00Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
    • B65D5/42Details of containers or of foldable or erectable container blanks
    • B65D5/64Lids
    • B65D5/643Lids held in closed position by application of separate elements, e.g. clips, straps
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02WCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
    • Y02W30/00Technologies for solid waste management
    • Y02W30/50Reuse, recycling or recovery technologies
    • Y02W30/80Packaging reuse or recycling, e.g. of multilayer packaging

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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf einen wiederverwendbaren Behälter (10, 10'), insbesondere einen Versandbehälter, mit wenigstens einer einen Innenraum (14) des Behälters (10, 10') zumindest bereichsweise begrenzenden Behälterwand (12, 12', 12"), welche einen Verschluss (16) aufweist, der dazu eingerichtet ist, einen Zugang (18) zum Innenraum (14) des Behälters (10, 10') freizugeben oder zu verschließen, wobei der Verschluss (16) aus zwei relativ zueinander bewegbaren Verschlussteilen (20, 20') gebildet ist, welche zusammen einen Verbindungsbereich (22) definieren, wobei die Verschlussteile (20, 20') im Verbindungsbereich (22) zumindest bereichsweise überdecken oder ineinandergreifen. Jedes Verschlussteil (20, 20') weist mindestens ein in Richtung des jeweils anderen Verschlussteils (20, 20') abstehendes Verschlusselement (24, 24') zum Ausbilden des Verbindungsbereichs (22) auf, wobei die Verschlussteile (20, 20') zum kraft- und/oder formschlüssigen Zusammenwirken mit einem separaten, mit den Verschlusselementen (24, 24') reversibel koppel- und entkoppelbaren Verbindungsteil (26, 26', 26") eingerichtet sind, welches die Verschlussteile (20, 20') in ihrer Verschlussstellung hält.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf einen wiederverwendbaren Behälter, insbesondere einen Versandbehälter, mit wenigstens einer einen Innenraum des Behälters zumindest bereichsweise begrenzenden Behälterwand, welche einen Verschluss aufweist, der dazu eingerichtet ist, einen Zugang zum Innenraum des Behälters freizugeben oder zu verschließen, wobei der Verschluss aus zwei relativ zueinander bewegbaren Verschlussteilen gebildet ist, welche zusammen einen Verbindungsbereich definieren. Die Erfindung bezieht sich des Weiteren auch auf eine Verschlussanordnung, umfassend einen Verschluss, der aus zwei relativ zueinander bewegbaren Verschlussteilen gebildet ist, welche zusammen einen Verbindungsbereich definieren.
  • Behälter, insbesondere Versandbehälter, werden im täglichen Gebrauch verwendet, um verschiedenartigste Güter aufzunehmen und diese entweder für eine temporäre Lagerung aufzunehmen oder in einen versandfertigen Zustand zu überführen und für einen nachfolgenden Transport vorzubereiten.
  • Die im Stand der Technik bekannten Behälter, wie bspw. Versandpakete oder Briefumschläge, können aufgrund des an dem Behälter ausgebildeten Verschlusses oft nur wenige Male oder - je nach Verschlusssystem - nur ein einziges Mal verwendet werden. Auch wenn die bekannten Behälter nach ihrer Verwendung einem Recyclingprozess zugeführt werden und damit eine Rückgewinnung der Rohstoffe erfolgt, so benötigt auch das Recyceln einen nicht zu vernachlässigenden Anteil an Energie. Der Energiebedarf ergibt sich aus dem Abtransport des Materials, dem Wiederaufbereiten des Materials und dem Herstellen eines neuen Behälters aus dem Recyclingmaterial. Speziell der Verschluss stellt an den bekannten Behältern eine Schwachstelle dar. Durch die üblicherweise zur Anwendung kommenden Klebebänder, mittels denen die zumindest bereichsweise einander überdeckenden Verschlussteile am Behälter miteinander verbunden werden, wird der Behälter beim Öffnen des Verschlusses häufig beschädigt und für eine mögliche weitere Verwendung unbrauchbar. Weiterhin ist das Öffnen und Verschließen der bekannten Behälter zeitaufwendig und erfordert zum Öffnen beispielsweise ein Messer oder/und zum Verschließen Klebeband.
  • Aus DE 24 02 582 A1 ist ein Sicherheitsschuh mit einer Aufreißverbindung am Schaft des Schuhs bekannt. Die Aufreißverbindung umfasst an einer der Verschlussleisten und am Schaft befestigte, einander scharnierartig zugeordnete Schlaufen 5. Mit den wechselseitig ineinandergreifenden Schlaufen wirkt eine Verbindungsseele 6 zusammen, die mittels eines Betätigungshandgriffs 7 aus den Schlaufen gezogen werden kann.
  • US 2006/0071059 A1 zeigt einen Verschlussclip für das Wiederverschließen eines Behälters aus Karton. Der Verschlussclip wird aus zwei Platten gebildet, die durch ein Scharnier miteinander verbunden und in einer parallelen Ausrichtung zusätzlich formschlüssig zueinander und an zwei senkrecht abstehenden Kartonfalten befestigt sind. Die Kartonfalten werden mittels des Verschlussclips parallel zueinander nur in Anlage gegeneinander gehalten.
  • Aus JP 2002-300912 A ) ist ferner ein Aktenkoffer zur Aufbewahrung und zum Transport von Dokumenten bekannt, der einen Aufbewahrungsabschnitt und zwei oberhalb des Aufbewahrungsabschnitts angeordnete Öffnungs- und Schließabschnitte umfasst. An jedem Öffnungs-/Schließabschnitt sind Verschlussteile als Verbindungsbereich ausgebildet, welche sich bereichsweise einander überdecken. Ferner weist der Verschluss ein zu den Verschlussteilen beweglich aufgenommenes Verbindungsteil auf. Das Verbindungsteil wirkt mit Verschlusselementen zusammen, die auf jeweils vom Verbindungsbereich abgewandten Längsseiten der Verschlussteile ausgebildet sind
  • Der Erfindung lag demnach die Aufgabe zugrunde, einen wiederverwendbaren Behälter aufzuzeigen, der insgesamt in seiner Verwendung vereinfacht und dessen Lebensdauer um ein Vielfaches verlängert ist.
  • Gemäß einem ersten Aspekt löst die Erfindung die ihr zugrundeliegende Aufgabe bei einem wiederverwendbaren Behälter, insbesondere einem Versandbehälter, mit wenigstens einer einen Innenraum des Behälters zumindest bereichsweise begrenzenden Behälterwand mit den Merkmalen nach Anspruch 1.
  • Die Erfindung verfolgt mit der erfindungsgemäßen Ausbildung der beiden zusammenwirkenden Verschlussteile am Behälter und dem Vorsehen des separaten, mit den Verschlussteilen kraft- und/oder formschlüssig zusammenwirkenden Verbindungsteil vorliegend den Ansatz, einen Verschluss an dem Behälter zu schaffen, der viele Male einfach verschlossen und wieder geöffnet werden kann, ohne eine Beeinträchtigung der strukturellen Integrität am Behälters zu verursachen. Mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verschlusses kann auf die Verwendung eines die Verschlussteile des Behälters stoffschlüssig miteinander verbindenden Klebebands verzichtet werden. Mit Hilfe des mit den Verschlussteilen reversibel koppel- und entkoppelbaren Verbindungsteils bleiben beim Öffnen des Behälters die beiden miteinander zumindest in Anlage bringbaren Verschlussteile stets unversehrt. Somit kann ein erfindungsgemäß ausgebildeter Behälter durch das beliebig oft mit den Verschlusselementen an den beiden Verschlussteilen des Behälters eine kraft- oder formschlüssige Verbindung eingehende Verbindungsteil viele Male für den Versand von Gütern verwendet werden. Mittels eines solch erfindungsgemäßen Verschlusses kann die Lebensdauer eines damit ausgerüsteten Behälters, insbesondere Versandbehälters, um ein Vielfaches verlängert werden. Vorzugsweise sind die Verschlussteile in einer Art Schließposition am Behälter zu überführen, bevor das Verbindungsteil mit den jeweiligen Verschlusselementen kraft- und/oder formschlüssig gekoppelt wird und diese dann in der Verschlussstellung hält. Vorzugsweise geht das Verbindungsteil mit dem Koppeln mit den Verschlusselementen der Verschlussteile eine Art selbsthemmende Verbindung mit diesen ein.
  • Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung weist jedes Verschlussteil mehrere Verschlusselemente zum Zusammenwirken mit dem Verbindungsteil auf, wobei die Verschlusselemente der Verschlussteile auf entgegengesetzten Längsseiten des Verbindungsteils angreifen. Durch die mehreren Verschlusselemente ist über die Länge des Verbindungsbereichs ein gleichmäßigeres Zusammenwirken der Verschlussteile mit dem die Verschlussteile in ihrer Verschlussstellung haltenden und mit diesen kraft- und/oder formschlüssig zusammenwirkenden Verbindungsteil bewirkt. Vorzugsweise wirken die Verschlusselemente eines Verschlussteils entlang einer Längsseite des Verbindungsteils wohingegen die Verschlusselemente des anderen Verschlussteils mit der entgegengesetzten bzw. gegenüberliegenden Längsseite des Verbindungsteils zusammenwirken. In einer möglichen Ausführung weist das Verbindungsteil entlang seiner Längsseiten jeweils eine entsprechend der Anzahl der Verschlusselemente an den Verschlussteilen entlang der Längsseiten ausgebildete Anzahl an Verrastteilen zum reversiblen Koppel und Entkoppeln mit den Verschlusselementen auf.
  • Eine bevorzugte Weiterbildung des Behälters sieht vor, dass das Verschlusselement im gekoppeltem Zustand mit dem Verbindungsteil mit der von ihm jeweils abgewandten Längsseite des Verbindungsteils zusammenwirkt. Vorzugsweise übergreift jedes Verschlusselement der Verschlussteile die jeweils von ihm abgewandte Längsseite des Verbindungsteils, wobei durch im Behälter wirkende Rückstellkräfte auf die Verschlussteile Zugkräfte in jeweils entgegengesetzte Richtungen wirken, die auf die Längsseiten des Verbindungsteils eine Haltekraft und wegen der Reibung zwischen den Bauteilen eine Klemmwirkung auf das zwischen den Verschlussteilen angeordnete Verbindungsteil ausüben. Das Einwirken der Verschlusselemente auf die jeweils abgewandte Seite des Verbindungsteils stellt eine konstruktiv einfache Möglichkeit zur gezielten Umsetzung des insbesondere kraftschlüssigen Zusammenwirkens mit dem Verbindungsteil dar.
  • Vorzugsweise sind die Verschlusselemente eines Verschlussteils entlang des Verbindungsbereichs jeweils im Abstand zueinander angeordnet, wodurch eine konstruktiv einfache Möglichkeit zur Ausbildung mehrerer solcher Verschlusselemente in Erstreckungsrichtung des Verschlussteils geschaffen ist. Zudem vereinfachen die Abstände zwischen zwei zueinander benachbarten Verschlusselementen ein zumindest bereichsweises Überdecken und/oder Ineinandergreifen der Verschlusselemente und damit ein einfaches Koppeln, insbesondere Einsetzen eines Verbindungsteils mit dem mittels der Verschlusselemente ausgebildeten Verbindungsbereich. Durch eine bevorzugt gleichmäßige Aufteilung der Verschlusselemente entlang der Verschlussteile ist zudem eine gleichmäßige Kraftwirkung über die gesamte Länge des erfindungsgemäß ausgebildeten Verschlusses am Behälter bewirkt.
  • Gemäß einer beispielhaften Ausführungsform der Erfindung sind die Verschlusselemente der Verschlussteile in Richtung des Verbindungsbereichs alternierend angeordnet, wobei die Verschlusselemente des einen Verschlussteils jeweils in die Abstände oder Zwischenräume zwischen die Verschlusselemente des anderen Verschlussteils eingreifen. Bevorzugt ist durch die abwechselnd von einander entgegengesetzten Seiten aus ineinander eingreifenden Verschlusselemente selbst ein unmittelbarer Verschluss bzw. ein Abdichten des Zugangs an der damit ausgerüsteten Behälterwand bewirkt und ein unautorisierter Zugang in den Innenraum des Behälters erschwert. Vorzugsweise sind die Abstände zwischen den jeweils zueinander benachbarten Verschlusselementen und die Breite eines jeweiligen in den Abstand zwischen zwei Verschlusselementen eingreifenden Verschlusselements so gewählt, dass beim Ineingriffbringen beider Verschlussteile miteinander die Verschlusselemente der Verschlussteile jeweils spaltfrei ineinander eingreifen. Die Verschlussteile des Verschlusses sind bevorzugt jeweils abwechselnd in Längsrichtung mit dem die Verschlussteile miteinander verbindenden Verbindungsteil in Eingriff, wobei die Verschlusselemente des einen Verschlussteils auf der einen Längsseite des Verbindungsteils angreifen und die abwechselnd dazu angeordneten Verschlussteile des anderen Verschlussteils auf der entgegengesetzten Längsseite des Verbindungsteils angreifen.
  • Gemäß einer möglichen Ausführung des erfindungsgemäßen Behälters erstreckt sich das Verbindungsteil im gekoppelten Zustand mit den Verschlussteilen im Wesentlichen parallel zum Verbindungsbereich des Behälters. Mit dem sich parallel zum Verbindungsbereich erstreckenden Verbindungsteil ist ein einfaches Koppeln mit den bzw. Entkoppeln von den Verschlussteilen des Behälters bewirkt. Das Verbindungsteil erstreckt sich vorzugsweise zumindest über die Gesamtlänge des mittels der Verschlussteile auszubildenden Verbindungsbereich am Behälter. Dadurch erfolgt eine gleichmäßige Kraftverteilung über die Gesamtlänge des Verschlusses und zudem ist ein ungewolltes Herausbewegen des Verbindungsteils aus seiner gekoppelten Verbindungsstellung mit den Verschlussteilen vermieden. Um das separat ausgebildete Verbindungsteil aus seiner Kopplungsposition mit den Verschlusselementen des Behälters herauszubewegen und das Verbindungsteil in seinen vom Behälter entkoppelten Zustand zu überführen, ist eine vorbestimmte Mindestkraft notwendig, die derart groß gewählt ist, dass einem versehentlichen Herausbewegen des Verbindungsteils aus den Verschlussteilen während z. B. des Transports des Behälters entgegengewirkt ist.
  • Das mindestens eine Verschlusselement an einem jeweiligen Verschlussteil ist bevorzugt hakenförmig oder laschenartig ausgebildet, was eine konstruktiv einfache Möglichkeit für ein kraft- und/oder formschlüssiges Zusammenwirken solch erfindungsgemäßer Verschlusselemente mit dem reversibel koppel- und entkoppelbaren Verbindungsteil schafft. Vorzugsweise bildet jedes Verschlusselement eine etwa senkrecht zum Verbindungsbereich am Verschlussteil abstehende Lasche aus, mittels der das separat ausgebildete Verbindungsteil einfach durch Einschieben in die jeweilige Lasche kraft- und/oder formschlüssig mit dieser in Wirkverbindung bringbar ist. Eine alternative Ausführung sieht eine hakenförmige Ausgestaltung der mit dem Verbindungsteil in Kontakt zu bringenden Verschlusselemente vor. Der Materialeinsatz zur Ausgestaltung der Verschlusselemente ist damit verringert. Vorzugsweise übergreifen die hakenförmig ausgebildeten Verschlusselemente die Oberseite des separat ausgebildeten Verbindungsteils vollständig, das auf seinen entgegengesetzt angeordneten Längsseiten mit den jeweiligen Verschlusselementen des Verschlussteils zusammenwirkt. Die das Verbindungsteil umgreifenden Hakenabschnitte stehen insbesondere auf der dem Innenraum des Behälters zugewandten Unterseite vor. Um ein ungewolltes Entkoppeln des Verbindungsteils mit den hakenförmig ausgebildeten Verschlusselementen zu vermeiden, weisen die die Längsseiten des Verbindungsteils umgreifenden Hakenabschnitte eine Länge auf, welche mindestens der halben Breite des Verbindungsteils entspricht. In einer möglichen Ausführung werden die laschenartigen Verschlusselemente aus gefalteten Bereichen der Behälterwand ausgebildet.
  • Eine beispielhafte Weiterbildung des erfindungsgemäßen Behälters sieht vor, dass die Verschlusselemente in ihrer Schließposition einen sich in Richtung des Verbindungsbereichs erstreckenden Aufnahmekanal für das reversibel in den Aufnahmekanal einsetzbare und wieder daraus entnehmbare Verbindungsteil ausbilden. Mit dem Vorsehen eines Aufnahmekanals ist ein sicheres Aufnehmen und insbesondere auch ein einfaches Führen des Verbindungsteils beim Koppeln dessen mit den Verschlussteilen erreicht. Vorzugsweise wird der Aufnahmekanal in seiner Erstreckungsrichtung abwechselnd aus einem Verschlusselement des einen Verschlussteils und einem Verschlusselement des anderen Verschlussteils gebildet. Der Aufnahmekanal ist bei einer laschenartigen Ausgestaltung der Verschlusselemente in Umfangsrichtung nahezu vollständig geschlossen.
  • Gemäß einer Ausführungsform des Behälters hat der aus den Verschlusselementen gebildete Aufnahmekanal eine Kanalbreite, die im Wesentlichen der Breite des Verbindungsteils zwischen seinen Längsseiten entspricht. Bevorzugt ist mit dem Koppeln des Verbindungsteils mit den Verschlussteilen des Verschlusses, insbesondere beim Einschieben des Verbindungsteils in den Aufnahmekanal, ein selbsttätiges Hemmen des Verbindungsteils im Aufnahmekanal erzielt, das einem selbsttätigen Entkoppeln des Verbindungsteils von den Verschlusselementen entgegengewirkt. Vorzugsweise kann die Kanalbreite des durch die Verschlusselemente ausgebildeten Aufnahmekanals durch eine entsprechende Krafteinwirkung auf die Verschlusselemente verändert, insbesondere vergrößert werden, wodurch das Koppeln des Verbindungsteils mit den beiden Verschlussteilen des Verschlusses vereinfacht ist. Nach dem Koppeln des Verbindungsteils mit den Verschlusselementen und dem Aufheben der auf die Verschlusselemente zum Halten derer in der Schließposition einwirkenden Kraft, haben diese das Bestreben, aufgrund von im Behälter wirkenden Rückstellkräften, sich aus der Schließposition zu bewegen. Dadurch üben diese dann jeweils auf die Längsseiten des Verbindungsteils eine Haltekraft aus und Klemmen damit das Verbindungsteil zwischen den Verschlusselementen.
  • Gemäß einer Weiterbildung des erfindungsgemäßen Behälters ist das Verbindungsteil dazu eingerichtet, von einer Stirnseite der Verschlussteile aus in den Aufnahmekanal eingeschoben zu werden. Mit dem Einschieben von der Stirnseite der Verschlussteile und damit insbesondere einer Stirnseite des Behälters ist ein einfaches Koppeln des Verbindungsteils mit den Verschlussteilen wie auch ein einfaches Entkoppeln des Verbindungsteils von den Verschlussteilen möglich. Vorzugsweise bildet der Aufnahmekanal an einer Stirnseite der Verschlussteile eine Öffnung für das bevorzugt darin einschieb- und daraus herausziehbare Verbindungsteil aus.
  • Vorzugsweise ist das Verbindungsteil ein zumindest quer zu seiner Längserstreckung formstabiles Bandmaterial, wodurch gewährleistet ist, dass das Verbindungsteil eine ausreichende Formstabilität hat, um die von den Verschlusselementen auf das Verbindungsteil ausgeübten Haltekräfte aufnehmen zu können. Vorzugsweise kann das Verbindungsteil aus einem Kunststoffmaterial ausgebildet sein, was die notwendige Festigkeit zum Aufnehmen der durch die Verschlusselemente auf die Längsseiten ausübenden Haltekräfte aufweist. In einer alternativen Ausführung kann das Verbindungsteil aus Holz oder Metall ausgeführt sein, wodurch die Kompostierbarkeit gewährleistet bzw. eine größere Stabilität erzielt ist. In einer möglichen Ausgestaltung des Verbindungsteils ist dieses in Längsrichtung insbesondere ebenfalls formstabil ausgeführt oder kann auch alternativ verformbar, insbesondere aufrollbar ausgeführt sein.
  • Erfindungsgemäß weist das Verbindungsteil an einem Ende einen Einführabschnitt zum vereinfachten Koppeln des Verbindungsteils mit den Verschlusselementen auf, wobei der Einführabschnitt vorzugsweise keilförmig ausgebildet ist. Mittels des Einführabschnitts ist das Koppeln des Verbindungsteils mit den Verschlussteilen, insbesondere das Einschieben des Verbindungsteils in den Aufnahmekanal vereinfacht. Zum Koppeln des Verbindungsteils mit den Verschlusselementen ist es zuvor nicht notwendig, die Verschlusselemente der Verschlussteile in ihre endgültige Schließposition zu überführen. Durch die keilförmige Ausgestaltung des Einführabschnitts werden die Verschlusselemente selbsttätig in die Schließposition bewegt, indem die Enden der abwechselnd von einander entgegengesetzten Seiten aus ineinander eingreifenden Verschlusselemente durch die Längsseiten des Verbindungsteils voneinander wegbewegt werden. In einer Ausführung kann entlang zumindest einer Längsseite des Verbindungsteils eine Einkerbung bzw. zurückspringende Ausnehmung vorgesehen sein, die mit Koppeln des Verbindungsteils mit den Verschlussteilen mit zumindest einem Verschlusselement formschlüssig in Eingriff gelangt und das Verbindungsteil in axialer Richtung arretiert. Damit ist einem versehentlichen Entkoppeln des Verbindungsteils mit den bevorzugt einen Aufnahmekanal ausbildenden Verschlussteilen entgegengewirkt.
  • In einer weiteren, möglichen Ausführung werden unterschiedlich breite Verbindungsteile verwendet, mittels derer der Spannhub der Verschlussteile und damit auch der Grad der Abdichtung selbiger zueinander angepasst werden kann. Weiterhin kann in einer beispielhaften Ausführung, durch z. B. einen sich ändernden Abstand der Längsseiten am Verbindungsteil in dessen Erstreckungsrichtung, insbesondere durch Vorsehen gebogen ausgebildeter Längsseiten, der Spannhub der Verschlusselemente zueinander und damit das Spannen der Verschlussteile abschnittsweise entlang des Verbindungsbereichs an die jeweiligen Erfordernisse verändert werden.
  • Eine Weiterbildung des Behälters sieht vor, dass das Verbindungsteil entlang eines Abschnitts in Längserstreckung, vorzugsweise an seinem zum Einführabschnitt entgegengesetzten Ende, ein Sicherungsteil aufweist, welches flexibel ausgeführt und zum temporären in Kontaktbringen mit einer Behälterwand eingerichtet ist. Mit Hilfe des Sicherungsteils ist zusätzlich eine Arretierung des Verbindungsteils in seinem gekoppelten Zustand mit den Verschlussteilen des erfindungsgemäßen Verschlusses erzielt. Das am Verbindungsteil ausgebildete Sicherungsteil nimmt somit zusätzlich neben der das Verbindungsteil in der Kopplungsstellung haltenden Klemmwirkung Einfluss auf das Halten des Verbindungsteils innerhalb des Verschlusses am Behälter. Um das Sicherungsteil an beliebigen Stellen des Behälters temporär in Kontaktbringen zu können, ist dieses flexibel, insbesondere verformbar ausgeführt. Das Sicherungsteil ist insbesondere ein separat am Verbindungsteil angeordneter oder mit diesem verbundener Materialabschnitt. Vorzugsweise wird das Sicherungsteil mit einer Behälterwand des Behälters in Kontakt gebracht, welche nicht den erfindungsgemäßen Verschluss aufweist.
  • Vorzugsweise ist das Sicherungsteil selbst zum stoffschlüssigen Verbinden mit dem Behälter und/oder zum in Anlagebringen mit einem das Sicherungsteil an einer Behälterwand fixierenden Siegel eingerichtet ist. Mittels des stoffschlüssigen Verbindens ist ein temporäres Fixieren des Sicherungsteils am Behälter, insbesondere an einer Behälterwand möglich. Das Sicherungsteil wird insbesondere an einer Behälterwand festgelegt, welche etwa parallel oder senkrecht zu der den erfindungsgemäßen Verschluss aufweisenden Behälterwand verläuft. Um bevorzugt ein mehrmaliges Wiederverwenden des Behälters zu gewährleisten, weist die zum in Kontaktbringen mit dem Sicherungsteil vorgesehene Behälterwand eine verstärkte Oberfläche auf, die ein Ablösen des ebenfalls mehrfach verwendbaren Sicherungsteils begünstigt. Für den Fall, dass beim Versand des Behälters das Briefgeheimnis gewahrt sein muss, kann das Sicherungsteil und die zum Fixieren des Sicherungsteils vorgesehene, verstärkte Oberfläche des Behälters zum in Anlagebringen mit einem Klebesiegel eingerichtet sein. Durch das Klebesiegel ist einfach sichtbar, ob sich jemand unzulässiger Weise Zugang zum Behälter verschafft hat.
  • In einer beispielhaften Ausführungsform ist der Behälter aus einem vorkonfektionierten Stanzteil mit zumindest darin ausgeformten Faltkanten ausgebildet. Im Falle des nicht Verwendens, kann der Behälter, welcher aus einer Art Plattenmaterial besteht, auseinandergefaltet und flach in seine nahezu ursprüngliche Form ausgebreitet werden. Ein solch erfindungsgemäßer Behälter benötigt für den Fall, dass dieser zwischengelagert wird, einen verringerten Stauraum. Zudem lässt sich der Behälter auch wieder einfach, in seine für die Aufnahme eines Gutes benötigte Grundform zusammenfalten. Der aus einem Plattenmaterial als Ausgangsmaterial bestehende Behälter wird aus dem Plattenmaterial ausgestanzt und vorbestimmte Bereiche des Stanzteils werden zum Ausformen von Faltkanten zumindest geringfügig umgeformt, sodass sich diese dann exakt und mit verringertem Kraftaufwand falten lassen. Insbesondere sind die Verschlussteile an einer den Verschluss ausbildenden Behälterwand doppellagig ausgeführt, wobei die doppellagig ausgeführten Behälterwand-Bereiche insbesondere miteinander stoffschlüssig verbunden sind. Ein Stanzteil, welches bspw. als Briefumschlag ausgeführt sein kann, hat mindestens zwei miteinander verbindbare, bevorzugt über Stecklaschen koppelbare Behälterwände. Ein weiteres Stanzteil, welches ein als übliches Paket ausgeführten Behälter ausbildet, weist sechs in Quaderform zueinander anordenbare Behälterwände auf, von denen eine Behälterwand zumindest den erfindungsgemäßen Verschluss umfasst.
  • In einer weiteren beispielhaften Ausführungsform werden die Verschlussteile mit ihren laschenartigen Verschlusselementen mittels separater Formteile ausgebildet, welche jeweils aus einem gefalteten Plattenmaterial ausgeführt und insbesondere beidseitig mit einer jeweils zugeordneten Behälterwand, an denen der Verschluss vorgesehen ist, stoffschlüssig verbunden sind. Durch die separate Ausgestaltung der Verschlussteile in Kombination mit einer gezielten Materialwahl kann der Verschluss in seiner Form und in seiner Funktion optimiert werden. Die Formteile können z. B. statt aus Karton aus einem Kunststoff ausgebildet und damit dünner und fester ausgeführt sein, wodurch die Dicke des Verschlusses reduziert und zudem die Handhabung und die Haltbarkeit des Verschlusses verbessert ist.
  • Die Behälterwände können einer beispielhaften Ausführung aus mehrlagigem Material wie z. B. Wellpappe oder Wabenpappe hergestellt sein, wobei zwei insbesondere dünne Decklagen durch eine schubfeste Mittenlage, z. B. bei Wellpappe in der Form einer Sinuswelle oder einer Wabenstruktur, miteinander verbunden werden. Hiermit wird bei geringem Gewicht eine große Biegefestigkeit der ebenen Wände erzielt. Vorzugsweise wird in den Biegebereichen der Behälterwand und im Verbindungsbereich bzw. den Verschlussteilen des Behälters die schubfeste Mittenlage ausgespart. Zur Ausbildung der Verschlussteile geht in einer Ausführungsform die äußere Decklage unmittelbar und ohne Unterbrechung in die innere Decklage der doppellagigen Verschlussteile über. Wie bei der Verwendung separater Formteile zur Ausbildung der Verschlussteile ist die Dicke des Behälters im Bereich des Verschlusses reduziert und zudem ist die Handhabung und die Haltbarkeit verbessert. Weiterhin gibt es wegen des nicht vorhandenen Materialwechsels im Verbindungsbereich keine strukturellen Angriffspunkte, die zum Lösen der Verbindung führen könnten. Nicht zuletzt wird die Gestaltung des Verbindungsbereichs verbessert.
  • Je nachdem, welche Anforderungen an den Behälter gestellt werden, kann die Art der Ausführung der Verschlussteile im Verbindungsbereich ohne Mittelschicht zusätzlich verändert und optimiert werden. Beispielsweise können die Decklagen des zur Ausbildung der Behälterwand verwendeten mehrlagigen Materials im Bereich der Verschlussteile zur Ausgestaltung der laschenartigen Verschlusselemente vollflächig überlappend und stoffschlüssig miteinander verbunden werden. Damit wird die Zugfestigkeit des Verbindungsbereichs nicht beeinträchtigt und entspricht der einer durchgehenden Behälterwand.
  • In einer weiteren Ausführung können die Decklagen des mehrlagigen Materials wiederum durchlaufend ausgeführt sein, wobei diese im Bereich der Verschlusselemente mit einer Verstärkungslage ausgerüstet sind, welche bevorzugt innenseitig an den Decklagen angeordnet, vollflächig und stoffschlüssig mit den Decklagen verbunden sind. Diese insbesondere innere Verstärkungslage kann individuell an die an den Verschluss gestellten Anforderungen angepasst werden, z. B. kann die Haltbarkeit und die Handhabung weiter optimiert werden, ohne die Gestaltung des Behälters zu beeinträchtigen. Zudem kann die Zugfestigkeit eines derart ausgebildeten Verbindungsbereichs verglichen mit einer doppellagigen Behälterwand in Abhängigkeit von der Materialwahl für die Verstärkungslage sogar erhöht werden.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführung ist der Behälter zumindest teilweise aus einem verformbaren Material ausgebildet, insbesondere aus Karton und/oder Kunststoff. Die Verwendung von Karton und/oder Kunststoff stellt eine einfache Möglichkeit zur Ausbildung eines Behälters dar, der einfach herstellbar ist, ein geringes Eigengewicht aufweist und zudem viele Male ohne Beeinträchtigung seiner Festigkeit verwendbar ist. In einer bevorzugten Ausführung wird der Behälter vollständig aus Karton ausgebildet. In einer optionalen Ausgestaltung ist der Behälter zumindest teilweise aus Kunststoff gefertigt, insbesondere Bereiche des Verschlusses, wie z. B. die miteinander in Eingriff bringbaren hakenförmig ausgebildeten Verschlusselemente des Verschlusses. In einer alternativen Ausführung kann auch der gesamte Behälter aus Kunststoff ausgeführt sein, wobei zwei benachbart angeordnete Behälterwände des Behälters jeweils über Filmscharniere miteinander verbunden sind.
  • Der erfindungsgemäße Versandbehälter bietet zusammengefasst folgende Vorteile: Der Versandbehälter kann durch den erfindungsgemäßen Verschluss viele Male wiederverwendet werden, der Verschluss kommt ohne Klebeband aus, wodurch das Material des Versandbehälters, beispielsweise die Wellpappe, unbeschädigt bleibt. Der Verschluss ermöglicht es, den Versandbehälter in wenigen Sekunden zu öffnen und zu schließen. Der Versandbehälter ist ferner in wenigen Sekunden flach gefaltet. Der Versandbehälter kann einfach versiegelt werden, wodurch das Briefgeheimnis gewahrt bleibt. Der neue Verschluss ist einfach und kostengünstig herstellbar.
  • Die Erfindung betrifft in einem weiteren Aspekt eine Verschlussanordnung, umfassend einen Verschluss, der aus zwei relativ zueinander bewegbaren Verschlussteilen gebildet ist, welche zusammen einen Verbindungsbereich definieren.
  • Die Erfindung betreffend den zweiten Aspekt löst die dem erfindungsgemäßen Behälter zugrunde gelegte Aufgabe, indem sich die Verschlussteile im Verbindungsbereich zumindest bereichsweise überdecken oder ineinandergreifen, und jedes Verschlussteil zumindest ein in Richtung des jeweils anderen Verschlussteils abstehendes Verschlusselement zum Ausbilden des Verbindungsbereichs aufweist, wobei die Verschlussteile zum kraft- und/oder formschlüssigen Zusammenwirken mit einem separaten mit dem Verschlusselementen reversibel koppel- und entkoppelbaren Verbindungsteil eingerichtet sind, welches die Verschlussteile in ihrer Verschlussstellung hält. Mit der Ausgestaltung eines derartig erfindungsgemäßen Verschlusses ist eine Verschlussanordnung geschaffen, die viele Male ohne eine Beeinträchtigung ihrer Schließbarkeit geschlossen und geöffnet werden kann. Mit Hilfe des mit den Verschlussteilen kraft- und/oder formschlüssig in Wirkverbindung bringbaren Verbindungsteils bleiben die Verschlussteile mit ihren Verschlusselementen stets unversehrt, sodass das Verbindungsteil beliebig oft mit den Verschlusselementen an den Verschlussteilen reversibel koppel- und entkoppelbar ist. Zudem können mittels der kraft- und/oder formschlüssigen Verbindung zwischen den Verschlussteilen und dem die Verschlussteile koppelnden Verbindungsteil hohe Kräfte aufgenommen werden, wodurch die erfindungsgemäße Verschlussanordnung sich für viele beliebige Anwendungen eignet.
  • Der zweite Aspekt betreffend die Verschlussanordnung macht sich dieselben Vorteile zunutze wie der erste erfindungsgemäße Aspekt, und bevorzugte Ausführungsformen des ersten Aspekts, betreffend die Ausgestaltung der Verschlussteile und der an den Verschlussteilen angeordneten Verschlusselementen sowie das die Verschlussteile miteinander koppelnden Verbindungsteils, sind zugleich auch bevorzugte Ausführungsformen des zweiten Aspekts, weswegen diesbezüglich zur Vermeidung von Wiederholungen auf die obigen Ausführungen zum erfindungsgemäßen Behälter verwiesen wird. Vorzugsweise weist jedes Verschlussteil mehrere Verschlusselemente zum Zusammenwirken mit dem Verbindungsteil auf, wobei die Verschlusselemente eines Verschlussteils im gekoppelten Zustand mit dem Verbindungsteil mit der von ihm jeweils abgewandten Längsseite des Verbindungsteils in Anlage ist. Zudem sind die Verschlusselemente eines Verschlussteils jeweils im Abstand zueinander angeordnet und in einer bevorzugten Ausführung hakenförmig oder laschenartig ausgebildet. Ferner bilden die Verschlusselemente in ihrer Schließposition ein sich in Richtung des Verbindungsbereichs erstreckenden Aufnahmekanal für das reversibel mit den Verschlussteilen koppel- und entkoppelbare Verbindungsteil aus.
  • Die Erfindung betrifft gemäß einem dritten Aspekt die Verwendung einer Verschlussanordnung nach einer der vorstehend beschrieben bevorzugten Ausführungsformen zum Verschließen und Öffnen und/oder zum reversiblen lösbaren Verbinden wenigstens eines der folgenden: Wiederverwendbarer Behälter, insbesondere Versandbehälter, Schuh und mehrerer miteinander koppelbarer Bauteile.
  • Die erfindungsgemäße Verwendung macht sich die selben Vorteile zunutze wie die erfindungsgemäße Behälter gemäß des ersten Aspekts und des zweiten Aspekts, wobei die zum ersten und zweiten Aspekt beschriebenen bevorzugten Ausführungsformen bzw. Weiterbildungen des Verschlusses mit seinen Verschlussteilen, Verschlusselementen und dem Verbindungsteil zugleich auch bevorzugte Ausführungsformen und Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Verwendung sind, sofern sich diese nicht widersprechen, weswegen diesbezüglich zur Vermeidung von Wiederholungen auf die obigen Ausführungen verwiesen wird.
  • Weitere Vorteile und Ausführungsbeispiele werden unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren näher beschrieben. Hierbei zeigen:
    • 1 - 4: perspektivische Ansichten einer ersten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Behälters;
    • 5 - 8: perspektivische Ansichten einer zweiten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Behälters;
    • 9 - 13: Ansichten einer erfindungsgemäßen Verschlussanordnung;
    • 14 - 17: Ansichten verschieden ausgeführter Wandbereiche zur Ausbildung der erfindungsgemäßen Verschlussteile mit ihren Verschlusselementen;
    • 18 + 19:Ansichten, welche die Verwendung einer erfindungsgemäßen Verschlussanordnung zum Verbinden mehrerer miteinander koppelbarer Bauteile zeigen;
    • 20 -23: Ansichten, welche die Verwendung einer erfindungsgemäßen Verschlussanordnung als Verschluss eines Schuhs zeigen,
    • 24: eine Ansicht einer weiteren Ausführungsform eines Verbindungsteils.
  • 1 zeigt eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Behälters 10, insbesondere eines als Briefumschlag ausgebildeten Versandbehälters 10, der zwei, insbesondere etwa parallel zueinander verlaufende Behälterwände 12, 12' aufweist. Die Behälterwände 12, 12' sind miteinander verbunden und begrenzen einen Innenraum 14 des Behälters 10, der zur Aufnahme von zu versendenden bzw. transportierenden Gütern eingerichtet ist.
  • An der Behälterwand 12 ist ein Verschluss 16 ausgebildet, der dazu eingerichtet ist, in der Behälterwand 12 einen Zugang 18 zum Innenraum 14 des Behälters 10 freizugeben oder zu verschließen. Der Verschluss 16 wird dabei aus zwei relativ zueinander bewegbaren Verschlussteilen 20, 20' ausgebildet, welche zusammen einen Verbindungsbereich 22 (2) am Verschluss 16 definieren.
  • Die Verschlussteile 20, 20' sind derart zueinander angeordnet, dass sie sich im Verbindungsbereich 22 zumindest bereichsweise überdecken oder ineinandergreifen. Jedes Verschlussteil 20, 20' weist zudem mindestens ein in Richtung des jeweils anderen Verschlussteils abstehendes Verschlusselement 24 zum Ausbilden des Verbindungsbereichs 22 auf. Die Verschlussteile 20, 20' sind zudem zum kraft- und/oder formschlüssigen Zusammenwirken mit einem separaten, mit den Verschlusselementen 24 reversibel koppel- und entkoppelbaren Verbindungsteil 26 eingerichtet. Das Verbindungsteil 26 hält in gekoppeltem Zustand mit den Verschlusselementen 24 die Verschlussteile 20, 20' in ihrer in 4 gezeigten Verschlussstellung.
  • Das Verschlussteil 20', das einen Teil der Behälterwand 12 ausbildet, ist, wie 2 zeigt, schwenkbar an einer Stirnseite der Behälterwand 12', welche die Unterseite des Behälters 10 ausbildet, angeordnet. Jedes Verschlussteil 20, 20' weist mehrere Verschlusselemente 24 zum Zusammenwirken mit dem Verbindungsteil 26 auf. In der gezeigten Ausführung sind die Verschlusselemente 24 insbesondere laschenartig ausgeführt.
  • Die Verschlusselemente 24 eines Verschlussteils 20, 20' sind entlang des Verbindungsbereichs 22 jeweils im Abstand zueinander angeordnet. Zwischen zwei Verschlusselementen 24 eines Verschlussteils 20, 20' ist eine Lücke 27 vorhanden, welche der Größe eines Verschlusselementes 24 des jeweils anderen Verschlussteils 20, 20' entspricht.
  • Wie ferner aus 1 und 2 zu entnehmen ist, kann das Verbindungsteil 26 ein zumindest quer zu seiner Längserstreckung formstabiles Bandmaterial sein. Ferner weist das Verbindungsteil 26 an einem Ende 28, insbesondere seinem vorderen Ende, einen Einführabschnitt 30 auf, der in der vorliegend gezeigten Ausführung keilförmig ausgeführt ist und ein vereinfachtes Koppeln mit den Verschlusselementen 24 ermöglicht.
  • 2 zeigt den Behälter 10 mit in eine Schließposition überführte Verschlussteile 20, 20', deren Verschlusselemente 24 nun abwechselnd ineinandergreifen. Die Verschlusselemente 24 sind in Richtung des Verbindungsbereichs 22 alternierend angeordnet. Insbesondere greifen die Verschlusselemente 24 des einen Verschlussteils 20 jeweils in die Lücke 27 zwischen die Verschlusselemente 24 des anderen Verschlussteils 20' ein.
  • In 3 ist der als Briefumschlag ausgebildete Behälter 10 mit seinen in die Verschlussstellung überführten Verschlussteilen 20, 20' dargestellt und das Verbindungsteil 26 in die Verschlusselemente 24 der Verschlussteile 20, 20' eingeschoben, welches nunmehr mit diesen kraft- und/oder formschlüssig zusammenwirkt. Das Verbindungsteil 26 ist insbesondere von der Stirnseite der Verschlussteile 20, 20' aus in die Verschlusselemente 24 eingeschoben. An dem zum Einführabschnitt endgegengesetzten Ende 32 ist am Verbindungsteil 26 ein Sicherungsteil 34 angeordnet, welches insbesondere flexibel und in Form eines Klebestreifens ausgeführt ist und zum temporären in Kontakt bringen mit einer der Behälterwände 12, 12' eingerichtet ist. Das Sicherungsteil 34 umfasst einen Klebeabschnitt 36, der stoffschlüssig mit der Behälterwand 12' verbunden wird. In einer nicht näher gezeigten Ausführung ist das Sicherungsteil 34 zudem zum in Anlage bringen mit einem das Sicherungsteil 34 am Behälter fixierenden Siegel eingerichtet.
  • 4 zeigt den Behälter 10 in seinem vollständig geschlossenen Zustand, wobei das Verbindungsteil 26 vollständig in den Verbindungsbereich 22 der Verschlussteile 20, 20' eingeschoben ist und damit die Verschlussteile 20, 20' gegeneinander verspannt sind. Ferner ist das Sicherungsteil 34 in Anlage mit der verschlussfreien Behälterwand 12' gebracht. Im gekoppelten Zustand erstreckt sich das Verbindungsteil 26 im Wesentlichen parallel zum Verbindungsbereich 22.
  • In 5 ist eine weitere Ausführungsform eines Behälters 10', insbesondere eines als Paket ausgebildeten Versandbehälters 10' gezeigt. Der Behälter 10' weist zusätzlich zu den parallel zueinander verlaufenden Behälterwänden 12, 12' seitliche die Behälterwände 12, 12' miteinander verbindende Behälterwände 12" auf, welche insbesondere senkrecht zu den Behälterwänden 12, 12' verlaufen. Mittels der seitlichen Behälterwände 12" ist die Höhe des Behälters 10 und damit das Fassungsvermögen des durch die Behälterwände 12-12" begrenzten Innenraums 14 vergrößert. 5 zeigt den Behälter 10' mit seinen vollständig geöffneten Verschluss 16 als Zugang 18 in den Innenraum 14.
  • Der Verschluss 16 umfasst neben den Verschlussteilen 20, 20', welche jeweils schwenkbeweglich mit einer der Seitenwände 12" verbunden sind, zwei Innendeckel 38, welche in ihrer in Richtung des Innenraums 14 geklappten Stellung zumindest den Bereich entlang der Stirnseiten der Verschlussteile 20, 20' verschließen.
  • 6 zeigt den Behälter 10' bei geschlossenem Innendeckeln 38 und Verschlussteilen 20, 20' wobei, in Bezug auf die grundlegende Ausgestaltung der Verschlussteile 20, 20' auf die zu den 1 - 4 gemachten Ausführungen zu den Verschlussteilen 20, 20' und deren Verschlusselemente 24 sowie das mit den Verschlussteilen 20, 20' und den Verschlusselementen 24 koppel- und entkoppelbaren Verbindungsteil 26 Bezug genommen wird.
  • In der vorliegend gezeigten Ausführung sind die Verschlusselemente 24 ebenfalls laschenartig ausgebildet, wobei die laschenartigen Verschlusselemente 24 einen Aufnahmekanal 40 für das mit den Verschlussteilen 20, 20' in kraft- und/oder formschlüssige Wirkverbindung bringbare Verbindungsteil 26 ausbilden. Wie auch aus 6 ersichtlich, wird das Verbindungsteil 26 von den Stirnseiten der Verschlussteile 20, 20' aus in dem Aufnahmekanal 40 eingeschoben.
  • Das insbesondere aus einem quer zu seiner Längserstreckung formstabilen Bandmaterial ausgebildete Verbindungsteil 26 ist dazu eingerichtet, wie 7 zeigt, mit vollständigem Einschieben in den Aufnahmekanal 40 die Verschlussteile 20, 20' mit ihren Verschlusselementen 24 gegeneinander zu verspannen, wobei die Verschlusselemente 24 auf entgegengesetzten Längsseiten 42, 42' des Verbindungsteils 26 angreifen.
  • Nach vollständiger Kopplung des Verbindungsteil 26 mit den Verschlussteilen 20, 20' erfolgt, wie in 8 zu sehen, wiederum über das am hinteren Ende 32 angeordnete Sicherungsteil 34 des Verbindungsteils 26 ein Fixieren des Verbindungsteils 26 am Behälter 10'. Das Sicherungsteil 34 weist wiederum einen Klebeabschnitt 36 auf, der mit einem am Behälter 10' verstärkt ausgebildeten Oberflächenbereich 44 in Kontakt gebracht wird. Der Oberflächenbereich 44 schützt insbesondere die Struktur des bevorzugt aus Kartonwerkstoff ausgebildeten Behälters 10'.
  • Der Behälter 10' ist, was vorliegend nicht näher gezeigt ist, aus einem vorkonfektionierten Stanzteil mit zumindest daran ausgeformten Faltkanten ausgebildet. Der Behälter 10' lässt sich insbesondere vollständig auseinanderfalten und mit seinen sämtlichen Behälterwänden 12 - 12" in eine im Wesentlichen ebene Ausrichtung überführen.
  • In 9 ist eine Verschlussanordnung 50 unabhängig von einer beliebigen Anwendung gezeigt. Die Verschlussanordnung 50 umfasst einen Verschluss 16, der zumindest aus zwei relativ zueinander bewegbaren Verschlussteilen 20, 20' gebildet ist. Die Verschlussteile 20, 20' definieren zusammen einen gemeinsamen Verbindungsbereich 22. Wie auch zu den vorherigen erfindungswesentlichen Aspekten beschrieben, überdecken sich die Verschlussteile 20, 20' im Verbindungsbereich 22 zumindest bereichsweise oder die Verschlussteile 20, 20' greifen im Verbindungsbereich 22 ineinander. Jedes Verschlussteil 20, 20' weist mindestens ein in Richtung des jeweils anderen Verschlussteils 20, 20' abstehendes Verschlusselement 24' zum Ausbilden des Verbindungsbereichs 22 auf. Die Verschlussteile 20, 20' sind wiederum zum kraft- und/oder formschlüssigen Zusammenwirken mit einem separaten Verbindungsteil 26 eingerichtet, das mit den Verschlusselementen 24' reversibel koppel- und entkoppelbar ist und die Verschlussteile 20, 20' in ihrer Verschlussstellung hält.
  • Wie 10 verdeutlicht, sind die Verschlussteile 20, 20' mit ihren Verschlusselementen 24' zumindest bereichsweise in Überdeckung bzw. in Eingriff miteinander zu bringen, insbesondere in eine Schließposition. Die Verschlusselemente 24' des Verschlussteils 20, 20' greifen dabei in Lücken 27 zwischen die Verschlusselemente 24' des anderen Verschlussteils 20, 20' ein, um das separat ausgebildete Verbindungsteil 26 mit seinem Einführabschnitt 30 in die kraft- und/oder formschlüssige Verbindung mit den Verschlusselementen 24' bringen zu können. Die Verschlusselemente 24' der Verschlussteile 20, 20' greifen insbesondere abwechselnd ineinander.
  • 11 zeigt die Verschlussanordnung 50 in ihrer Verschlussstellung, in der das Verbindungsteil 26 vollständig eingeschoben und die Verschlussteile 20, 20' durch das eingeschobene Verbindungsteil 26 gegeneinander verspannt werden. Wie aus der im Teilschnitt gezeigten 11 ersichtlich, greifen die Verschlusselemente 24' der Verschlussteile 20, 20' auf entgegengesetzten Längsseiten 42, 42' des Verbindungsteils 26 an. Insbesondere wirken die Verschlusselemente 24' im gekoppelten Zustand mit dem Verbindungsteil 26 mit der von ihnen jeweils abgewandten Längsseite 42, 42' des Verbindungsteils 26 zusammen.
  • Insbesondere durch auf die Verschlussteile 20, 20' wirkende Rückstellkräfte FR, welche an beiden Verschlussteilen 20, 20' in jeweils entgegengesetzte Richtungen wirken, wird eine Halte- bzw. Klemmkraft auf das zwischen die Verschlusselemente 24' einschiebbare Verbindungsteil 26 ausgeübt, die einem selbsttätigen Herausbewegen des Verbindungsteils 26 aus der Kopplungsstellung mit den Verschlusselementen 24' entgegenwirkt. In der Kopplungsstellung des Verbindungsteils 26 mit den Verschlussteilen 20, 20' ist eine Art selbsthemmende Verbindung erzielt.
  • Wie zum Behälter 10' beschrieben und die 11-13 zeigen, bilden die Verschlusselemente 24, 24' in ihrer Verschlussstellung einen sich in Richtung des Verbindungsbereichs 22 erstreckenden Aufnahmekanal 40 für das reversibel mit den Verschlussteilen 20, 20' koppelbaren und/oder entkoppelbaren Verbindungsteil 26 aus. Insbesondere ist das Verbindungsteil 26 des Verschlusses 16 reversibel in den Aufnahmekanal 40 einsetzbar und wieder daraus entnehmbar. Die vorliegend gezeigte Verschlussanordnung 50 kann somit beliebig oft geschlossen und auch wieder geöffnet werden. Ein mit einer solch erfindungsgemäß ausgebildeten Verschlussanordnung 50 ausgerüstetes Bauteil, Gegenstand oder Komponente kann mittels eines solchen Verschlusses 16 beliebig geöffnet oder wieder verschlossen werden.
  • Wie 12 zeigt, können die Verschlusselemente 24' hakenförmig bzw. als Haken 52 ausgebildet sein, wobei die Verschlusselemente 24' auf ihrer offenen Seite sich zwangsläufig nicht kreuzen müssen und auch einen offenen Aufnahmekanal 40 ausbilden können. Wie aus 13 zu entnehmen, können die Verschlusselemente 24 laschenartig ausgebildet bzw. als Laschen 54 ausgeführt sein. Zudem kann das die Verschlusselemente 24 ausbildende Material ein oder mehrlagig ausgeführt sein.
  • Die in den 12 und 13 gezeigten Ausführungen der Verschlussteile 20, 20' mit ihren Verschlusselementen 24, 24' werden beispielsweise durch Abschnitte der Behälterwand 12 selbst ausgebildet, welche insbesondere durch Falten der Behälterwand 12 erzeugt werden. Insbesondere die in 13 umgefalteten Enden 56 der Behälterwand 12 sind mit den benachbarten Flächenbereichen der Behälterwand 12 stoffschlüssig verbunden, wodurch die laschenartigen Verschlusselemente 24 ausgebildet werden.
  • 14 zeigt eine weitere beispielhafte Ausführungsform eines Verschlusses 16 mit seinen Verschlussteilen 20, 20'. Die Verschlussteile 20, 20' mit ihren laschenartigen Verschlusselementen 24 sind in der vorliegend gezeigten Ausführung mittels separater Formteile 58 ausgebildet. Die Formteile 58 bestehen insbesondere aus einem gefalteten Plattenmaterial und sind mit der Ober- und Unterseite einer jeweils zugeordneten Behälterwand 12 stoffschlüssig verbunden. Die Formteile 58 können aus einem zum Material des Behälters verschiedenartig ausgebildeten Werkstoff, wie beispielsweise Kunststoff, ausgeführt sein. Hinsichtlich der grundlegenden Ausgestaltung der Verschlussteile 20, 20' und des Zusammenwirkens mit dem in den durch die Verschlusselemente 24 ausgebildeten Aufnahmekanal 40 einzusetzenden Verbindungsteil 26 wird auf die obigen Ausführungen zu den Behältern 10, 10' und der Verschlussanordnung 50 verwiesen.
  • 15 zeigt eine weitere mögliche Ausführungsform eines Verschlusses 16 mit seinen Verschlussteilen 20, 20', welche jeweils mehrere laschenartige Verschlusselemente 24 zur Ausbildung des Verschlusses 16 aufweisen. Wie vorliegend gezeigt, ist die Behälterwand 12 bzw. Wandbereiche der Verschlussteile 20, 20' mehrlagig ausgeführt. Die Wand bzw. der Wandbereich 12 umfasst eine schubfest ausgeführte Mittenlage 60, welche zu beiden Seiten durch dünne Decklagen 62, 62' abgedeckt wird. Die Mittenlage 60 ist mit den Decklagen 62, 62' jeweils fest, insbesondere stoffschlüssig verbunden. In den Bereichen der Behälterwand 12, die zur Ausbildung der Verschlussteile 20 verwendet werden, wird die schubfeste Mittenlage 60 ausgespart. Die Verschlussteile 20, 20' werden nur durch die Decklagen 62, 62' ausgebildet, welche in der vorliegend gezeigten Ausführungsform ohne Unterbrechung ineinander übergehen. Auch in der vorliegend gezeigten Ausführung ist mit solchen Verschlussteilen 20, 20' eine reduzierte Dicke im Bereich des Verschlusses 16 verwirklicht.
  • 16 zeigt noch eine weitere Ausführungsform eines Verschlusses 16, welcher ähnlich zu der Ausführungsform in 15 ausgeführt ist. Entgegen der in 15 gezeigten Ausführung sind die Decklagen 62, 62' der Verschlussteile 20, 20' der ausgebildeten Behälterwand 12 bzw. Wandbereiche einer Verschlussanordnung 50 doppellagig angeordnet. Die Decklagen 62, 62' des mehrlagigen Materials überlappen im Bereich der Verschlussteile 20, 20' zur Ausgestaltung der laschenartigen Verschlusselemente 24 vollflächig und sind stoffschlüssig miteinander verbunden. Im Bereich der Verschlussteile 20, 20' ist die Mittenlage 50 wiederum ausgespart.
  • 17 zeigt noch eine weitere beispielhafte Ausführungsform zur Ausgestaltung eines Verschlusses 16 mit seinen Verschlussteilen 20, 20' aus dem mehrlagigen Material. Im Bereich der Verschlussteile 20, 20' ist wiederum die Mittenlage 60 des mehrlagigen Materials ausgespart. Die laschenartigen Verschlusselemente 24 der Verschlussteile 20, 20' werden wiederum nur aus den ohne Unterbrechung ineinander übergehenden Decklagen 62, 62' des mehrlagigen Materials ausgebildet. Im Gegensatz zu der in 15 gezeigten Ausführung sind die Decklagen 62, 62' im Bereich der Verschlussteile 20, 20' mit einer Verstärkungslage 64 ausgerüstet. Die Verstärkungslage 64 ist in der beispielhaften Ausführung innenseitig an den Decklagen angeordnet und vollflächig und stoffschlüssig mit den Innenseiten der ineinander übergehenden Decklagen 62, 62' verbunden. Die Verstärkungslage 64 wird hinsichtlich ihrer Ausgestaltung individuell an die an den Verschluss 16 gestellten Anforderungen angepasst. Beispielsweise kann die Verstärkungslage 64 aus einem Gewebe oder z. B. einem Kunststoffmaterial ausgeführt sein. Zudem können in Abhängigkeit von der Ausgestaltung des Verschlusses 16 mit seinen Verschlussteilen 20, 20' hinsichtlich des Abstandes zwischen den Längsseiten 42, 42' unterschiedlich breite Verbindungsteile 26 zum Einsatz kommen.
  • Die 18 und 19 zeigen die Verwendung einer Verschlussanordnung 50' zum reversibel lösbaren Verbinden miteinander zu koppelnder Bauteile. Mithilfe einer erfindungsgemäßen Verschlussanordnung 50' werden insbesondere an Bauteil 70, insbesondere einem senkrecht zu montierenden Wandteil 70, verschiedenartig ausgebildete Bauteile 72, 72', Aufnahmeboxen 72, 72', befestigt. Sowohl die Vorderseite 74 des Wandteils 70 als auch die dem Wandteil 70 zugewandte Rückseite 76 der Aufnahmeboxen 72, 72' ist mit entsprechenden ineinandergreifenden, nicht näher dargestellten Verschlusselementen ausgerüstet. Nach dem miteinander in Kontaktbringen der Verschlusselemente und dem Erzeugen einer Schließposition werden diese jeweils mittels eines in den 14 und 15 gezeigten Verbindungsteils 78 miteinander gekoppelt. Das Koppeln erfolgt wiederum durch Einschieben des Verbindungsteils 78 in die am Wandteil 70 und an den Aufnahmeboxen 72, 72' ausgebildeten Verschlusselemente. Durch Entkoppeln, insbesondere das Herausziehen des Verbindungsteils 78 kann die Verbindung zwischen dem Wandteil 70 und den Aufnahmeboxen 72, 72' wieder aufgehoben werden.
  • In den 20 bis 23 ist die Verwendung der erfindungsgemäßen Verschlussanordnung 50 an einem Schuh 100 als Verschluss 102 gezeigt. Der Schuh 100 weist eine Sohle 104 und einen mit der Sohle 104 verbundenen Schaft 106 auf. Der Verschluss 102 ist im Spannbereich 108 des Schaftes 106 angeordnet, mithilfe dessen der Schuh 100 beliebig verschlossen wie auch geöffnet werden kann.
  • Der in den 20 und 21 im geschlossenen Zustand abgebildete Schuh 100 weist die erfindungsgemäße Verschlussanordnung 50 als Verschluss 102 auf. Der Verschluss 102 wird ebenfalls aus zwei relativ zueinander bewegbaren Verschlussteilen 20, 20' gebildet, wobei jedes Verschlussteil mit Flächenteilen 110, 110' des den Spannbereich 108 ausbildenden Schafts 106 verbunden ist. Die Verschlussteile 20, 20' sind insbesondere parallel zueinander verlaufend angeordnet, welche zusammen einen Verbindungsbereich 22 definieren, in dem sich die Verschlussteile 20, 20' bereichsweise überdecken bzw. ineinandergreifen.
  • Zusätzlich zu den Verschlussteilen 20, 20' weist der Verschluss 102 ein Verbindungsteil 26' auf, das zum kraft- und/oder formschlüssigen Zusammenwirken mit den Verschlussteilen 20, 20' eingerichtet ist. Das Verbindungsteil 26' hält die Verschlussteile 20, 20' in ihrer Verschlussstellung und somit den Verschluss 102 im geschlossenen Zustand.
  • Ähnlich wie das Verbindungsteil 26 weist das Verbindungsteil 26' an einem Ende 28 einen keilförmig ausgebildeten bzw. schräg zulaufenden Einführabschnitt 30 zum vereinfachten Koppeln mit den Verschlussteilen 20, 20' des Verschlusses 102 auf. Am zum Einführabschnitt 30 entgegengesetzten Ende 32 des Verbindungsteils 26' ist ein Sicherungsteil 34' vorgesehen, welches in der vorliegend gezeigten Ausführung als Anschlagelement 80 zum Begrenzen der Einführtiefe des Verbindungsteils 26' in die Verschlussteile 20, 20' ausgebildet ist. Mit dem Sicherungsteil 34' ist insbesondere einem versehentlichen Herausziehen des Verbindungsteils 26' über sein Ende 32 aus den Verschlussteile 20, 20' entgegengewirkt.
  • Das Verbindungsteil 26' weist zusätzlich an seinem den Einführabschnitt 30 aufweisenden Ende 28 ein Griffteil 82 auf, mittels dessen das Verbindungsteil 26', wie aus 22 zu sehen, zumindest teilweise außer Eingriff mit den Verschlussteilen 20, 20' gebracht werden kann. Wird das Griffteil 82, wie in 23 gezeigt, nahezu vollständig etwa bis zu seinem freien Ende 84 in den von den Verschlusselementen 24 an den Verschlussteilen 20, 20' ausgebildeten Aufnahmekanal 40 für das Verbindungsteil 26' eingeschoben, können die Verschlussteile 20, 20' mit ihren Verschlusselementen 24 voneinander außer Eingriff gebracht werden. Somit wird der Verschluss 102 am Schuh 100 von seiner Schließstellung (20) in die Offenstellung (23) überführt. Am freien Ende 84 des Griffteils 82 ist wiederum ein Sicherungsteil 86 angeordnet, welches das vollständige Außereingriffbringen des Griffteils 82 und damit des Verbindungsteils 26' mit den Verschlussteilen 20, 20' verhindert.
  • Nach dem Anziehen des Schuhs 100 werden durch Aufbringen einer Zugkraft FZ (20) am freien Ende 84 des Griffteils 82 die insbesondere laschenartig ausgebildeten und jeweils in Richtung des jeweils anderen Verschlussteils 20, 20' abstehenden Verschlusselemente 24 der Verschlussteile 20, 20' mittels des Einführabschnitts 30 am Verbindungsteil 26 wiederum miteinander in Eingriff bzw. Überdeckung gebracht und gegeneinander verspannt. Das mit den Verschlusselementen 24 beliebig reversibel koppel- und entkoppelbare Verbindungsteil 26' wirkt dann insbesondere kraft- und/oder formschlüssig mit den Verschlussteilen 20, 20' der Verschlussanordnung 50 zusammen und hält diese in ihrer Schließstellung. Das Sicherungsteil 86 am freien Ende 84 des Griffteils 82 ist in der vorliegend gezeigten Ausführung kugelförmig ausgeführt.
  • In 24 ist eine alternative Ausführungsform eines Verbindungsteils 26" gezeigt, welches im Gegensatz zu den zuvor gezeigten Verbindungsteilen 26, 26' mit ihren parallel zueinander verlaufenden Längsseiten 42, 42' zwei Längsseiten 42, 42' aufweist, die in Erstreckungsrichtung des Verbindungsteils 26" einen sich verändernden Abstand zwischen den Längsseiten 42, 42' haben. Insbesondere kann jede Längsseite 42, 42' einen gebogenen Verlauf 66 aufweisen.
  • Insbesondere weisen die Längsseiten 42, 42' in der vorliegend gezeigten Ausführung einen eingeschnürten Mittenbereich 68 mit einem beiderseits konkav gekrümmten Verlauf 66 auf. In einer nicht näher gezeigten Ausgestaltung kann das Verbindungsteil 26" auch einen sich erweiternden Mittenbereich mit beiderseits konvex gekrümmten Verläufen haben. Ein solches Verbindungsteil 26" mit gebogen verlaufenden Längsseiten 42, 42' wird insbesondere in Verbindung mit einem Verschluss 102 eines Schuhs 100 eingesetzt, mittels dessen die Spannung der Verschlusselemente 26 zueinander und abschnittsweise entlang des Verbindungsbereichs 22 an z. B. unterschiedliche Fußformen eines Benutzers eines solchen Schuhs 100 angepasst werden kann.
  • Bezugszeichenliste
  • 10, 10'
    Behälter
    12, 12', 12"
    Behälterwand
    14
    Innenraum
    16
    Verschluss
    18
    Zugang
    20, 20'
    Verschlussteil
    22
    Verbindungsbereich
    24, 24'
    Verschlusselement
    26, 26'
    Verbindungsteil
    27
    Lücke
    28, 32
    Ende
    30
    Einführabschnitt
    34, 34'
    Sicherungsteil
    36
    Klebeabschnitt
    38
    Innendeckel
    40
    Aufnahmekanal
    42, 42'
    Längsseite
    44
    Oberflächenbereich
    50, 50'
    Verschlussanordnung
    52
    Haken
    54
    Laschen
    56
    Enden
    58
    Formteile
    60
    Mittenlage
    62, 62'
    Decklage
    64
    Verstärkungslage
    66
    Mittenbereich
    68
    Verlauf
    70
    Wandteil
    72, 72'
    Aufnahmebox
    74
    Vorderseite
    76
    Rückseite
    78
    Verbindungsteil
    80
    Anschlagelement
    82
    Griffteil
    84
    Ende
    86
    Sicherungsteil
    100
    Schuh
    102
    Verschluss
    104
    Sohle
    106
    Schaft
    108
    Spannbereich
    110, 110'
    Flächenteil
    FR
    Rückstellkraft
    FZ
    Zugkraft

Claims (17)

  1. Wiederverwendbarer Behälter (10, 10'), insbesondere Versandbehälter, mit wenigstens einer einen Innenraum (14) des Behälters (10, 10') zumindest bereichsweise begrenzenden Behälterwand (12, 12', 12"), welche einen Verschluss (16) aufweist, der dazu eingerichtet ist, einen Zugang (18) zum Innenraum (14) des Behälters (10, 10') freizugeben oder zu verschließen, wobei der Verschluss (16) aus zwei relativ zueinander bewegbaren Verschlussteilen (20, 20') gebildet ist, welche zusammen einen Verbindungsbereich (22) definieren, wobei sich die Verschlussteile (20, 20') im Verbindungsbereich (22) zumindest bereichsweise überdecken oder ineinandergreifen, und wobei die Verschlussteile (20, 20') zum kraft- und/oder formschlüssigen Zusammenwirken mit einem separaten, mit den Verschlusselementen (24, 24') reversibel koppel- und entkoppelbaren Verbindungsteil (26, 26', 26") eingerichtet sind, welches die Verschlussteile (20, 20') in ihrer Verschlussstellung hält, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Verschlussteil (20, 20') mindestens ein in Richtung des jeweils anderen Verschlussteils (20, 20') abstehendes Verschlusselement (24, 24') zum Ausbilden des Verbindungsbereichs (22) aufweist, und wobei das Verbindungsteil (26, 26', 26") an einem Ende (28) einen keilförmigen oder schräg zulaufenden Einführabschnitt (30) zum vereinfachten Koppeln mit den Verschlusselementen (24, 24') aufweist, wobei durch Koppeln des Verbindungsteils (26, 26', 26") mit den Verschlusselementen (24, 24') durch die keilförmige oder schräg zulaufende Ausgestaltung des Einführabschnitts (30) die Enden der von entgegengesetzten Seiten des Verbindungsteils (26, 26', 26") aus angreifenden Verschlusselemente (24, 24') selbsttätig in die Schließposition bewegt werden.
  2. Behälter (10, 10') nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Verschlussteil (20, 20') mehrere Verschlusselemente (24, 24') zum Zusammenwirken mit dem Verbindungsteil (26) aufweist, wobei die Verschlusselemente (24, 24') der Verschlussteile (20, 20') auf entgegengesetzten Längsseiten (42, 42') des Verbindungsteils (26, 26', 26") angreifen.
  3. Behälter (10, 10') nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschlusselement (24, 24') im gekoppelten Zustand mit dem Verbindungsteil (26) mit der von ihm jeweils abgewandten Längsseite (42, 42') des Verbindungsteils (26, 26', 26") zusammenwirkt.
  4. Behälter (10, 10') nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlusselemente (24, 24') eines Verschlussteils (20, 20') entlang des Verbindungsbereichs (22) jeweils im Abstand zueinander angeordnet sind.
  5. Behälter (10, 10') nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlusselemente (24, 24') der Verschlussteile (20, 20') in Richtung des Verbindungsbereichs (22) alternierend angeordnet sind, wobei die Verschlusselemente (24, 24') des einen Verschlussteils (20, 20') jeweils in die Abstände zwischen die Verschlusselemente (24, 24') des anderen Verschlussteils (20, 20') eingreifen.
  6. Behälter (10, 10') nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Verbindungsteil (26) im gekoppelten Zustand im Wesentlichen parallel zum Verbindungsbereich (22) erstreckt.
  7. Behälter (10, 10') nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Verschlusselement (24, 24') hakenförmig oder laschenartig ausgebildet ist.
  8. Behälter (10, 10') nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlusselemente (24, 24') in ihrer Schließposition einen sich in Richtung des Verbindungsbereichs (22) erstreckenden Aufnahmekanal (40) für das reversibel in den Aufnahmekanal (40) einsetzbare und wieder daraus entnehmbare Verbindungsteil (26) ausbilden.
  9. Behälter (10, 10') nach Anspruch 8, wobei der aus den Verschlusselementen (24, 24') gebildete Aufnahmekanal (40) eine Kanalbreite hat, die im Wesentlichen der Breite des Verbindungsteils (26, 26', 26") zwischen seinen Längsseiten (42, 42') entspricht. und/oder dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsteil (26, 26', 26") dazu eingerichtet ist, von einer Stirnseite der Verschlussteile (20, 20') aus in den Aufnahmekanal (40) eingeschoben zu werden.
  10. Behälter (10, 10') nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsteil (26, 26', 26") ein zumindest quer zu seiner Längserstreckung formstabiles Bandmaterial ist.
  11. Behälter (10, 10') nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsteil (26, 26', 26") entlang eines Abschnitts in Längserstreckung, vorzugsweise an seinem zum Einführabschnitt (30) entgegengesetzten Ende (32), ein Sicherungsteil (34) aufweist, welches vorzugsweise flexibel ausgeführt und zum temporären in Kontaktbringen mit einer Behälterwand (12', 12") eingerichtet oder als Anschlagelement (70) zum Begrenzen der Einführtiefe des Verbindungsteils (26') in die Verschlussteile (20, 20') ausgebildet ist
  12. Behälter (10, 10') nach Anspruch 11, wobei das Sicherungsteil (34) selbst zum stoffschlüssigen Verbinden mit dem Behälter (10, 10') und/oder zum in Anlagebringen mit einem das Sicherungsteil (34) an einer Behälterwand (12', 12") fixierenden Siegel eingerichtet ist.
  13. Behälter (10, 10') nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (10, 10') aus einem vorkonfektionierten Stanzteil mit zumindest daran ausgeformten Faltkanten ausgebildet ist.
  14. Behälter (10, 10') nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter (10, 10') zumindest teilweise aus einem verformbaren Material, insbesondere aus Karton und/oder Kunststoff, ausgebildet ist.
  15. Verschlussanordnung (50, 50'), umfassend einen Verschluss (16, 102), der aus zwei relativ zueinander bewegbaren Verschlussteilen (20, 20') gebildet ist, welche zusammen einen Verbindungsbereich (22) definieren, wobei sich die Verschlussteile (20, 20') im Verbindungsbereich (22) zumindest bereichsweise überdecken oder ineinandergreifen und jedes Verschlussteil (20, 20') mindestens ein in Richtung des jeweils anderen Verschlussteils (20, 20') abstehendes Verschlusselement (24, 24') zum Ausbilden des Verbindungsbereichs (22) aufweist, wobei die Verschlussteile (20, 20') zum kraft- und/oder formschlüssigen Zusammenwirken mit einem separaten, mit den Verschlusselementen (24, 24') reversibel koppel- und entkoppelbaren Verbindungsteil (26, 26', 26", 68) eingerichtet sind, welches die Verschlussteile (20, 20') in ihrer Verschlussstellung hält, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungsteil (26, 26', 26") an einem Ende (28) einen keilförmigen oder schräg zulaufenden Einführabschnitt (30) zum vereinfachten Koppeln mit den Verschlusselementen (24, 24') aufweist, wobei durch Koppeln des Verbindungsteils (26, 26', 26") mit den Verschlusselementen (24, 24') durch die keilförmige oder schräg zulaufende Ausgestaltung des Einführabschnitts (30) die Enden der von entgegengesetzten Seiten des Verbindungsteils (26, 26', 26") aus angreifenden Verschlusselemente (24, 24') selbsttätig in die Schließposition bewegt werden.
  16. Verschlussanordnung (50, 50') nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass am Verbindungsteil (26') ein Griffteil (72) zum Aufbringen einer Zugkraft (FZ) vorgesehen ist, mittels dessen das Verbindungsteil (26') relativ zu den Verschlussteilen (20, 20') bewegbar ist.
  17. Verwendung einer Verschlussanordnung (50, 50') nach Anspruch 15 zum Verschließen und Öffnen und/oder zum reversiblen lösbaren Verbinden wenigstens eines der Folgenden: - Wiederverwendbarer Behälter (10, 10'), insbesondere Versandbehälter, - Schuh (100), und - mehrere miteinander koppelbare Bauteile (70, 72, 72').
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