DE102024109161A1 - Bonnet and passenger cars - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Frontklappe (3) zum Verschließen eines Frontraums (2) eines Personenkraftwagens (1), wobei die Frontklappe (3) ein Außenblech (4), das bei am Personenkraftwagen (1) montierter Frontklappe (3) vom Frontraum (2) abgewandt ist, ein Innenblech (5), das bei am Personenkraftwagen (1) montierter Frontklappe (3) dem Frontraum (2) zugewandt ist und das am Außenblech (4) befestigt ist, und einen seitlich umlaufenden Klappenrand (6) aufweist. Am Innenblech (5) ist ein vom Außenblech (4) weggerichtet vorstehender Dichtflansch (7) für eine Frontraumdichtung (8) ausgeformt, der an einer vom Klappenrand (6) abgewandten Innenseite (9) eine Innenflanke (10) aufweist, die den Dichtflansch (7) mit einem Stützbereich (11) verbindet, in dem das Außenblech (4) am Innenblech (5) abgestützt ist.
Der Fußgängerschutz lässt sich dadurch verbessern, dass in der Innenflanke (10) eine Zwischenstufe (13) ausgeformt ist.
The invention relates to a front flap (3) for closing a front compartment (2) of a passenger car (1), wherein the front flap (3) has an outer panel (4) which, when the front flap (3) is mounted on the passenger car (1), faces away from the front compartment (2), an inner panel (5) which, when the front flap (3) is mounted on the passenger car (1), faces the front compartment (2) and is fastened to the outer panel (4), and a laterally circumferential flap edge (6). A sealing flange (7) for a front compartment seal (8) is formed on the inner panel (5), projecting away from the outer panel (4), said sealing flange having, on an inner side (9) facing away from the flap edge (6), an inner flank (10) which connects the sealing flange (7) to a support region (11) in which the outer panel (4) is supported on the inner panel (5).
Pedestrian protection can be improved by forming an intermediate step (13) in the inner flank (10).
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Frontklappe zum Verschließen eines Frontraums eines Personenkraftwagens. Die vorliegende Erfindung betrifft außerdem einen Personenkraftwagen, der mit einer derartigen Frontklappe ausgestattet ist.The present invention relates to a front flap for closing the front compartment of a passenger car. The present invention also relates to a passenger car equipped with such a front flap.
Bei einem Unfall zwischen einem Personenkraftwagen und einem ungeschützten Verkehrsteilnehmer, wie z.B. ein Fußgänger, ein Fahrradfahrer und ein Rollstuhlfahrer (jeweils männlich/weiblich/divers), kann es zu schweren Verletzungen kommen. Zum Schutz der Verkehrsteilnehmer werden Personenkraftwagen hinsichtlich der passiven Sicherheit konfiguriert. Ein wichtiger Maßstab für die passive Sicherheit von Personenkraftwagen ist das sogenannte Kopfschutzverletzungskriterium oder HIC, wobei HIC für Head Injury Criterium steht. Bei einer frontalen Fußgängerkollision kann es zu einem Kopfaufprall in einem Frontbereich des Personenkraftwagens kommen. In diesem Frontbereich befindet sich üblicherweise eine Frontklappe. Die Fahrzeughersteller unternehmen große Anstrengungen, das Verletzungsrisiko bei einer Fußgängerkollision zu reduzieren. Dabei kommt Maßnahmen an der Frontklappe bzw. im Bereich der Frontklappe eine hohe Bedeutung zu.An accident between a passenger car and an unprotected road user, such as a pedestrian, a cyclist, or a wheelchair user (male/female/diverse), can result in serious injuries. To protect road users, passenger cars are configured with passive safety in mind. An important benchmark for the passive safety of passenger cars is the so-called head protection injury criterion (HIC), where HIC stands for Head Injury Criterion. In a head-on pedestrian collision, a head impact can occur in the front area of the passenger car. A frontal hood is usually located in this frontal area. Vehicle manufacturers make great efforts to reduce the risk of injury in a pedestrian collision. Measures on the hood or in the area of the hood are of great importance in this regard.
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Problematisch bei Maßnahmen, die zur Reduzierung der Verletzungsgefahr die Steifigkeit der Frontklappe reduzieren, ist der Umstand, dass sich daraus ein unmittelbarer Zielkonflikt zu Vorgaben für die Steifigkeit der Frontklappe hinsichtlich Torsionsfestigkeit, Biegefestigkeit und Beulfestigkeit ergibt. Außerdem muss die Frontklappe für typische Missbrauchslastfälle hinreichend stabil ausgelegt werden, wie zum Beispiel ein Überdrücken beim Öffnen der Frontklappe sowie ein übertrieben dynamisches Zuschlagen der Frontklappe. Außerdem muss die Frontklappe im normalen Fahrbetrieb auch bei hohen Geschwindigkeiten stabil am Fahrzeug positioniert sein, ohne durch daran angreifende Betriebslasten zu Vibrationen und dergleichen angeregt zu werden.The problem with measures that reduce the stiffness of the front hatch to reduce the risk of injury is that this results in a direct conflict with the stiffness specifications for the front hatch in terms of torsional strength, bending strength, and dent resistance. Furthermore, the front hatch must be designed to be sufficiently stable for typical abuse load cases, such as overpressure when opening the front hatch and excessively dynamic slamming of the front hatch. Furthermore, the front hatch must be securely positioned on the vehicle during normal driving, even at high speeds, without being subjected to vibrations and similar effects by the operating loads acting on it.
Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich mit dem Problem, für eine Frontklappe bzw. für einen damit ausgestatteten Personenkraftwagen eine verbesserte oder zumindest eine andere Ausführungsform anzugeben, die sich insbesondere durch einen relativ hohen Fußgängerschutz auszeichnet, während gleichzeitig ausreichend hohe Festigkeitswerte und Steifigkeitswerte beibehalten werden können.The present invention addresses the problem of providing an improved or at least a different embodiment for a front flap or for a passenger car equipped therewith, which is characterized in particular by a relatively high level of pedestrian protection, while at the same time sufficiently high strength and rigidity values can be maintained.
Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch den Gegenstand des unabhängigen Anspruchs gelöst. Voreilhafte Ausführungsformen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.This problem is solved according to the invention by the subject matter of the independent claim. Advantageous embodiments are the subject matter of the dependent claims.
Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, bei einer Frontklappe, die ein Außenblech und ein Innenblech aufweist, in einem Bereich, in dem bei einer Fußgängerkollision typischerweise ein Kopfaufprall erfolgen kann, an einem Dichtflansch des Innenblechs eine zusätzliche Stufe auszubilden. Untersuchungen der Anmelderin haben gezeigt, dass diese zusätzliche Stufe, die im vorliegenden Zusammenhang auch als Zwischenstufe bezeichnet wird, im Kollisionsfall die Energieaufnahme verbessert, nämlich dahingehend, dass die Kräfte, die einer Verformung der Frontklappe aufgrund eines Kopfaufpralls entgegenwirken, langsamer ansteigen, wodurch Kraftspitzen und damit das Verletzungsrisiko reduziert werden können.The invention is based on the general idea of forming an additional step on a sealing flange of the inner panel of a front hatch comprising an outer panel and an inner panel in an area where a head impact can typically occur in a pedestrian collision. Investigations by the applicant have shown that this additional step, also referred to as an intermediate step in the present context, improves energy absorption in the event of a collision. This is because the forces counteracting deformation of the front hatch due to a head impact increase more slowly, thereby reducing force peaks and thus the risk of injury.
Im Einzelnen schlägt die Erfindung eine Frontklappe zum Verschließen eines Frontraums eines Personenkraftwagens vor, die ein Außenblech, das bei am Personenkraftwagen montierter Frontklappe vom Frontraum abgewandt ist, ein Innenblech, das bei am Personenkraftwagen montierter Frontklappe dem Frontraum zugewandt ist und das am Außenblech befestigt ist, und einen seitlich umlaufenden Klappenrand aufweist. Am Innenblech ist ein vom Außenblech weggerichtet vorstehender Dichtflansch für eine Frontraumdichtung ausgeformt. Dieser Dichtflansch weist an einer vom Klappenrand abgewandten Innenseite eine Innenflanke auf, die den Dichtflansch mit einem Stützbereich verbindet, in dem das Außenblech am Innenblech abgestützt ist. In dieser Innenflanke ist nun eine Zwischenstufe ausgeformt. In der Folge ist die Verbindung zwischen dem Dichtflansch und dem Stützbereich gestuft. Die Zwischenstufe erhöht die Elastizität der Abstützung zwischen Außenblech und Innenblech.In detail, the invention proposes a front flap for closing the front compartment of a passenger car, which has an outer panel which, when the front flap is mounted on the passenger car, faces away from the front compartment, an inner panel which, when the front flap is mounted on the passenger car, faces the front compartment and which is fastened to the outer panel, and a laterally circumferential flap edge. A sealing flange for a front compartment seal is formed on the inner panel and projects away from the outer panel. This sealing flange has an inner flank on an inner side facing away from the flap edge, which connects the sealing flange to a support area in which the outer panel is supported on the inner panel. In this inner flank, an intermediate step is now As a result, the connection between the sealing flange and the support area is stepped. The intermediate step increases the elasticity of the support between the outer and inner panels.
Die Frontklappe definiert eine Längsrichtung, eine Querrichtung und eine Höhenrichtung, die senkrecht zueinander verlaufen. Bei am Personenkraftwagen montierter Frontklappe und im Schließzustand der Frontklappe erstreckt sich die Längsrichtung der Frontklappe weitgehend parallel zu einer Fahrzeuglängsrichtung. Die Querrichtung der Frontklappe erstreckt sich dann weitgehend parallel zu einer Fahrzeugquerrichtung. Die Höhenrichtung der Frontklappe erstreckt sich dann weitgehend parallel zu einer Fahrzeughöhenrichtung. Das Außenblech und das Innenblech grenzen in der Höhenrichtung aneinander an. Die Frontklappe definiert außerdem eine Umfangsrichtung, die um die Höhenrichtung umläuft. Der Klappenrand läuft dabei in der Umfangsrichtung um die Frontklappe um.The front hood defines a longitudinal direction, a transverse direction, and a vertical direction that run perpendicular to one another. When the front hood is mounted on the passenger car and the front hood is closed, the longitudinal direction of the front hood extends largely parallel to a longitudinal direction of the vehicle. The transverse direction of the front hood then extends largely parallel to a transverse direction of the vehicle. The vertical direction of the front hood then extends largely parallel to a vertical direction of the vehicle. The outer panel and the inner panel border on one another in the vertical direction. The front hood also defines a circumferential direction that runs around the vertical direction. The flap edge runs around the front hood in the circumferential direction.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform weist die Frontklappe ein hinteres Klappenende auf, das bei am Personenkraftwagen montierter Frontklappe einer Windschutzscheide des Personenkraftwagens zugewandt ist. Ferner weist die Frontklappe ein vorderes Klappenende auf, das vom hinteren Ende abgewandt ist. Das vordere Klappenende und das hintere Klappenende sind dabei bezüglich der Längsrichtung voneinander abgewandt. Des Weiteren weist die Frontklappe zwei seitliche Klappenenden auf, die voneinander abgewandt sind und jeweils das hintere Klappenende mit dem vorderen Klappenende verbinden. Die beiden seitlichen Klappenenden sind dabei bezüglich der Querrichtung voneinander abgewandt. Der Dichtflansch kann nun zweckmäßig einen dem hinteren Klappenende zugewandten hinteren Flanschbereich und zwei seitliche Flanschbereiche aufweisen, die jeweils einem der seitlichen Klappenenden zugewandt sind. Ebenso kann der Dichtflansch einen dem vorderen Klappenende zugewandten vorderen Flanschbereich aufweisen. Vorteilhaft ist eine Konfiguration, bei der sich der Dichtflansch beabstandet vom Klappenrand von dem einen seitlichen Flanschbereich über den hinteren Flanschbereich bis zum anderen seitlichen Flanschbereich durchgehend erstreckt. Hierdurch wird eine durchgehende Kontaktierung mit der Frontraumdichtung ermöglicht, die am Personenkraftwagen an einer Einfassung des Frontraums angeordnet ist.According to an advantageous embodiment, the front flap has a rear flap end which, when the front flap is mounted on the passenger car, faces a windshield of the passenger car. Furthermore, the front flap has a front flap end which faces away from the rear end. The front flap end and the rear flap end face away from each other in the longitudinal direction. Furthermore, the front flap has two lateral flap ends which face away from each other and each connect the rear flap end to the front flap end. The two lateral flap ends face away from each other in the transverse direction. The sealing flange can expediently have a rear flange region facing the rear flap end and two lateral flange regions, each facing one of the lateral flap ends. The sealing flange can likewise have a front flange region facing the front flap end. A configuration in which the sealing flange extends continuously from one side flange area, spaced from the flap edge, across the rear flange area to the other side flange area is advantageous. This enables continuous contact with the front compartment seal, which is arranged on a frame of the front compartment in the passenger car.
Im vorliegenden Zusammenhang entspricht einer „Konfiguration“ einer „Ausgestaltung“ und/oder einer „Einrichtung“, so dass die Formulierung „so konfiguriert, dass“ gleichbedeutend ist mit der Formulierung „so ausgestaltet, dass“ und/oder „so eingerichtet, dass“.In the present context, a ‘configuration’ corresponds to a ‘design’ and/or a ‘facility’, so that the phrase ‘configured so that’ is synonymous with the phrase ‘designed so that’ and/or ‘arranged so that’.
Entsprechend einer vorteilhaften Ausführungsform kann sich die Zwischenstufe jeweils in einem Übergangsbereich erstrecken, in dem der hintere Flanschbereich in einen der seitlichen Flanschbereiche übergeht. Da zwei seitliche Flanschbereiche vorgesehen sind, existieren demnach auch zwei Übergangsbereiche. Zweckmäßig kann dann in jedem dieser Übergangsbereiche eine solche Zwischenstufe ausgebildet sein. Und der jeweilige Übergangsbereich befindet sich innerhalb der Frontklappe in einer Kopfaufprallzone, in der bei einer Fußgängerkollision am ehesten mit einem Kopfaufprall gerechnet werden muss. Die Positionierung der Zwischenstufe in dem jeweiligen Übergangsbereich führt dementsprechend zu einer effektiven Verbesserung der passiven Sicherheit des mit der Frontklappe ausgestatteten Personenkraftwagens.According to an advantageous embodiment, the intermediate step can extend in a transition region in which the rear flange region merges into one of the side flange regions. Since two side flange regions are provided, there are therefore also two transition regions. Such an intermediate step can then expediently be formed in each of these transition regions. And the respective transition region is located within the hood in a head impact zone in which a head impact is most likely to occur in a pedestrian collision. The positioning of the intermediate step in the respective transition region accordingly leads to an effective improvement in the passive safety of the passenger car equipped with the hood.
Bei einer anderen vorteilhaften Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass sich die Zwischenstufe entlang eines zum hinteren Flanschbereich führenden hinteren Abschnitts eines der seitlichen Flanschbereiche und entlang eines zum jeweiligen seitlichen Flanschbereich führenden seitlichen Abschnitts des hinteren Flanschbereichs erstrecken. Damit besitzt die jeweilige Zwischenstufe eine vergleichsweise große Dimensionierung, wodurch innerhalb der Frontklappe der Fußgängerschutz bzw. die Kopfaufprallzone vergleichsweise großflächig realisierbar ist.In another advantageous embodiment, the intermediate step can extend along a rear section of one of the lateral flange regions leading to the rear flange region and along a lateral section of the rear flange region leading to the respective lateral flange region. Thus, the respective intermediate step has a comparatively large dimension, allowing the pedestrian protection or head impact zone to be realized over a comparatively large area within the front flap.
Bei einer anderen Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass sich die Zwischenstufe jeweils entlang des hinteren Abschnitts des jeweiligen seitlichen Flanschbereichs, entlang des jeweiligen Übergangsbereichs und entlang des jeweiligen seitlichen Abschnitts des hinteren Flanschbereichs durchgehend erstreckt. Hierdurch wird eine vergleichsweise große durchgehende Erstreckung für die Zwischenstufe realisiert, was eine entsprechend große Dimensionierung der Kopfaufprallzone und damit eine entsprechende Verbesserung der passiven Sicherheit mit sich bringt.In another embodiment, the intermediate step can extend continuously along the rear section of the respective lateral flange region, along the respective transition region, and along the respective lateral section of the rear flange region. This achieves a comparatively large continuous extension for the intermediate step, which results in a correspondingly large dimensioning of the head impact zone and thus a corresponding improvement in passive safety.
Zweckmäßig kann vorgesehen sein, dass sich der jeweilige seitliche Abschnitt des hinteren Flanschbereichs über mindestens 30% des hinteren Flanschbereichs erstreckt. Zusätzlich oder alternativ kann vorgesehen sein, dass sich der jeweilige hintere Abschnitt des jeweiligen seitlichen Flanschbereichs über mindestens 50% des jeweiligen seitlichen Flanschbereichs erstreckt. Beide Maßnahmen führen zu einer vergleichsweise großen Dimensionierung der Kopfaufprallzone, wodurch die passive Sicherheit des mit der Frontklappe ausgestatteten Personenkraftwagens entsprechend erhöht werden kann.It can be expediently provided that the respective lateral section of the rear flange area extends over at least 30% of the rear flange area. Additionally or alternatively, it can be provided that the respective rear section of the respective lateral flange area extends over at least 50% of the respective lateral flange area. Both measures result in a comparatively large dimensioning of the head impact zone, which can correspondingly increase the passive safety of the passenger car equipped with the hood.
Zweckmäßig kann der Dichtflansch zwei Übergangsbereiche aufweisen, in denen jeweils einer der seitlichen Flanschbereiche in den hinteren Flanschbereich übergeht. Bevorzugt kann nun vorgesehen sein, dass an der Innenflanke zwei separate Zwischenstufen ausgebildet sind, die jeweils in einem der Übergangsbereiche ausgebildet sind. Die beiden separaten Zwischenstufen können dabei in der Querrichtung voneinander beabstandet an der Innenflanke des Dichtung Flansches ausgebildet sein. Insbesondere können dadurch zwei separate Kopfaufprallzonen an der Frontklappe definiert werden, die jeweils einem Eckbereich der Frontklappe zugeordnet sind, in dem das hintere Klappenende in eines der seitlichen Klappenenden übergeht.The sealing flange can expediently have two transition areas, in each of which one of the lateral flange regions transitions into the rear flange region. Preferably, two separate intermediate steps are formed on the inner flank, each of which is formed in one of the transition regions. The two separate intermediate steps can be formed at a distance from one another in the transverse direction on the inner flank of the sealing flange. In particular, this can define two separate head impact zones on the front flap, each of which is assigned to a corner region of the front flap in which the rear flap end transitions into one of the lateral flap ends.
Bei einer anderen vorteilhaften Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass der hintere Flanschbereich einen mittleren Abschnitt aufweist, der die beiden seitlichen Abschnitte miteinander verbindet. Besonders zweckmäßig kann nun vorgesehen sein, dass die Innenflanke des Dichtflansches entlang des mittleren Abschnitts stufenlos konfiguriert ist. Mit anderen Worten, entlang des mittleren Abschnitts ist an der Innenflanke keine Zwischenstufe ausgebildet, oder die Zwischenstufe erstreckt sich nicht bis in den mittleren Abschnitt bzw. endet am mittleren Abschnitt.In another advantageous embodiment, the rear flange region can have a central section that connects the two lateral sections to one another. Particularly expediently, the inner flank of the sealing flange can be configured to be continuously stepped along the central section. In other words, no intermediate step is formed on the inner flank along the central section, or the intermediate step does not extend into the central section or ends at the central section.
Gemäß einer anderen vorteilhaften Ausführungsform kann der Dichtflansch eine Kontaktzone zum Kontaktieren der Frontraumdichtung aufweisen. Die Zwischenstufe kann Stufenzone aufweisen. Die Stufenzone kann optional parallel zur Kontaktzone ausgerichtet sein, muss aber nicht. Des Weiteren kann die Innenflanke eine erste Teilflanke, die von der Kontaktzone zur Stufenzone führt, und eine zweite Teilflanke aufweisen, die von der Stufenzone zum Stützbereich führt. Die beiden Teilflanken können optional parallel zueinander ausgerichtet sein, müssen aber nicht. Durch die Ausrichtung der Stufenzone parallel zur Kontaktzone und/oder durch die Ausrichtung der beiden Teilflanken parallel zueinander ergibt sich eine besonders hohe Elastizität innerhalb der Innenflanke, was die Nachgiebigkeit des Innenblech sie beim Kollisionsfall begünstigt.According to another advantageous embodiment, the sealing flange can have a contact zone for contacting the front chamber seal. The intermediate step can have a step zone. The step zone can optionally be aligned parallel to the contact zone, but does not have to be. Furthermore, the inner flank can have a first partial flank that leads from the contact zone to the step zone, and a second partial flank that leads from the step zone to the support area. The two partial flanks can optionally be aligned parallel to one another, but do not have to be. By aligning the step zone parallel to the contact zone and/or by aligning the two partial flanks parallel to one another, a particularly high level of elasticity is achieved within the inner flank, which promotes the compliance of the inner panel in the event of a collision.
Die Zwischenstufe ist in der Seitenflanke des Dichtflansches in einem Profil des Dichtflansches ausgebildet, das in einem Querschnitt des Dichtflansches vorliegt, der sich quer zur Umfangsrichtung erstreckt, in welcher sich der Dichtflansch beabstandet vom Klappenrand erstreckt.The intermediate step is formed in the side flank of the sealing flange in a profile of the sealing flange which is present in a cross section of the sealing flange which extends transversely to the circumferential direction in which the sealing flange extends at a distance from the flap edge.
Ein erfindungsgemäßer Personenkraftwagen weist einen Frontraum sowie eine Frontklappe der vorstehend beschriebenen Art auf, die zum Verschließen des Frontraums konfiguriert ist.A passenger car according to the invention has a front compartment and a front flap of the type described above, which is configured to close the front compartment.
Weitere wichtige Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, aus den Zeichnungen und aus der zugehörigen Figurenbeschreibung anhand der Zeichnungen.Further important features and advantages of the invention emerge from the subclaims, from the drawings and from the associated description of the figures based on the drawings.
Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Vorstehend genannte und nachfolgend noch zu nennende Bestandteile einer übergeordneten Einheit, wie z.B. einer Einrichtung, einer Vorrichtung oder einer Anordnung, die separat bezeichnet sind, können separate Bauteile bzw. Komponenten dieser Einheit bilden oder integrale Bereiche bzw. Abschnitte dieser Einheit sein, auch wenn dies in den Zeichnungen anders dargestellt ist.It is understood that the features mentioned above and those to be explained below can be used not only in the respective combinations specified, but also in other combinations or on their own, without departing from the scope of the invention. Components mentioned above and those to be mentioned below of a higher-level unit, such as a device, a device, or an arrangement, which are designated separately, may form separate parts or components of this unit or be integral areas or sections of this unit, even if this is shown differently in the drawings.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert, wobei sich gleiche Bezugszeichen auf gleiche oder ähnliche oder funktional gleiche Komponenten beziehen.Preferred embodiments of the invention are illustrated in the drawings and are explained in more detail in the following description, wherein the same reference numerals refer to the same or similar or functionally identical components.
Es zeigen, jeweils schematisch,
-
1 einen stark vereinfachten Längsschnitt eines Personenkraftwagens im Bereich einer Frontklappe, -
2 eine isometrische Ansicht der Frontklappe von unten, -
3 ein vergrößertes Detail III der Frontklappe aus2 , -
4 eine Ansicht von unten auf die Frontklappe im Bereich einer Zwischenstufe, -
5 eine Schnittansicht der Frontklappe entsprechend Schnittlinien V in4 .
-
1 a highly simplified longitudinal section of a passenger car in the area of a front flap, -
2 an isometric view of the front flap from below, -
3 an enlarged detail III of the front flap from2 , -
4 a view from below of the front flap in the area of an intermediate step, -
5 a sectional view of the front flap according to section lines V in4 .
Entsprechend
Entsprechend den
Entsprechend den
Gemäß den
Die Frontklappe 3 besitzt gemäß
Der Dichtflansch 7 weist außerdem zwei Übergangsbereiche 21 auf, in denen jeweils einer der seitlichen Flanschbereiche 19 in den hinteren Flanschbereich 18 übergeht. Im jeweiligen Übergangsbereich 21 ist an der Frontklappe 3 eine Kopfaufprallzone 29 ausgebildet, in der bei einer Kollision des Personenkraftwagens 1 mit einem ungeschützten Verkehrsteilnehmer, der Kopf des Verkehrsteilnehmers mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit am Außenblech 4 auf die Frontklappe 3 auftrifft. Bei zwei Übergangsbereichen 21 sind damit auch zwei solche Kopfaufprallzonen 29 ausgebildet. Gemäß
Beim hier gezeigten Beispiel erstreckt sich der jeweilige seitliche Abschnitt 23 des hinteren Flanschbereichs 18 über mindestens 30% des hinteren Flanschbereichs 18. Sofern sich wie hier der hintere Flanschbereich 18 im Wesentlichen parallel zur Querrichtung Y erstreckt, erstreckt sich auch der jeweilige seitliche Abschnitt 23 in der Querrichtung Y über mindestens 30% des hinteren Flanschbereichs 18. Außerdem ist hier gezeigt, dass sich der jeweilige hintere Abschnitt 22 des jeweiligen seitlichen Flanschbereichs 19 über mindestens 50% des jeweiligen seitlichen Flanschbereichs 19 erstreckt. Sofern sich der jeweilige seitliche Flanschbereich 19 im Wesentlichen in der Längsrichtung X erstreckt, erstrecken sich die hinteren Abschnitte 22 jeweils in der Längsrichtung X über mindestens 50% des zugehörigen seitlichen Flanschbereichs 19.In the example shown here, the respective lateral section 23 of the rear flange region 18 extends over at least 30% of the rear flange region 18. If, as here, the rear flange region 18 extends essentially parallel to the transverse direction Y, the respective lateral section 23 also extends in the transverse direction Y over at least 30% of the rear flange region 18. Furthermore, it is shown here that the respective rear section 22 of the respective lateral flange region 19 extends over at least 50% of the respective lateral flange region 19. If the respective lateral flange region 19 extends essentially in the longitudinal direction X, the rear sections 22 each extend in the longitudinal direction X over at least 50% of the associated lateral flange region 19.
Im Beispiel der
Entsprechend den
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