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Die folgende Beschreibung beschreibt insbesondere die Erfindung und die Art und Weise, auf die sie umgesetzt werden soll.
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Die vorliegende Offenbarung betrifft im Allgemeinen das Gebiet der Automobile. Insbesondere, aber nicht ausschließlich, betrifft die vorliegende Offenbarung die Frontalstruktur eines Fahrzeugs. Weitere Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung offenbaren einen Frontkofferraum des Fahrzeugs.
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Heutzutage steigt die Nachfrage nach Automobilen rasant an. Mit der Entwicklung der Gesellschaft sind Automobile zu einer Notwendigkeit für den Transport von Gütern und Personen von einem Ort zum anderen geworden. Der Lebensstandard der Menschen verbessert sich kontinuierlich und gleichzeitig steigt auch die Nachfrage nach Fahrzeugen. In jüngster Zeit haben sich das Konzept und die Art der Transportfahrzeuge mit der Entwicklung autonomer Fahrzeuge und Elektrofahrzeuge verändert. Einige Elemente oder Komponenten des Automobils (oder Fahrzeugs) sind mittlerweile zum Standard für Automobilhersteller geworden, um sie in die jeweilige Fahrzeugkategorie aufzunehmen. Diese Elemente sind zu Standardelementen geworden, da sie die am Rahmen des Fahrzeugs montierten Komponenten schützen und dem Fahrzeug einen ästhetischen Wert verleihen. Einige dieser Komponenten oder Elemente sind Stoßstangen, Kotflügel, Motorhauben und dergleichen.
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Die Motorhaube des Fahrzeugs spielt eine wesentliche Rolle bei der Bereitstellung einer Schutzschicht für Komponenten, die in der Motorhaube montiert sind, zum Beispiel Motor, Kompressor, Kühler, Scheibenwaschflüssigkeit und dergleichen. Diese Motorhaube wird auch in Elektrofahrzeugen bereitgestellt. Die Motorhaube in Elektrofahrzeugen ist konfiguriert, um eine Abdeckung für ein Staufach (auch bekannt als Frontkofferraum oder Frunk) und manchmal für die Aufnahme des Behälters für die Scheibenwaschflüssigkeit bereitzustellen. Im Allgemeinen ist die Motorhaube des Fahrzeugs an zwei Scharnierpunkten schwenkbar mit einem Karosserierahmen des Fahrzeugs verbunden und zwischen geöffnetem Zustand und geschlossenem Zustand bewegbar. Um das Innere der Motorhaube vor Wasser, Staub, Tieren, Insekten oder äußeren Verunreinigungen zu schützen, ist ein Dichtungselement bereitgestellt. Zur Erleichterung der Bewegung der Motorhaube in den geschlossenen Zustand muss genügend Luft aus dem Frontkofferraum entweichen können. Im aktuellen Szenario steigt der Luftdruck im Frontkofferraum, was zu Schwierigkeiten beim Schließen der Motorhaube führt.
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Im Stand der Technik werden ein Motorraum und eine Dichtungsanordnung offenbart. Die Patentveröffentlichung mit der Nummer IN202111033301A beispielsweise offenbart eine Dichtungsanordnung zur Abdichtung eines Teilbereichs eines Motorraums eines Fahrzeugs. Der Stand der Technik geht jedoch nicht auf das eine oder die mehreren vorstehend erläuterten Probleme ein.
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Die vorliegende Offenbarung ist auf das Überwinden einer oder mehrerer der vorstehenden Einschränkungen oder anderer mit dem Stand der Technik verbundener Einschränkungen gerichtet.
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Die in diesem Abschnitt zum Hintergrund der Offenbarung offenbarten Informationen dienen nur der Verbesserung des Verständnisses des allgemeinen Hintergrunds der Erfindung und sollten nicht als Bestätigung oder irgendeine Form der Andeutung verstanden werden, dass diese Informationen den Stand der Technik darstellen, der einer Fachperson bereits bekannt ist.
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Durch den in der vorliegenden Offenbarung beanspruchten Mechanismus werden ein oder mehrere Defizite herkömmlicher Systeme überwunden und zusätzliche Vorteile bereitgestellt. Durch die Techniken der vorliegenden Offenbarung werden zusätzliche Funktionen und Vorteile realisiert. Andere Ausführungsformen und Aspekte der Offenbarung werden hierin ausführlich beschrieben und als Teil der beanspruchten Offenbarung erachtet.
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In einer nicht einschränkenden Ausführungsform der Offenbarung wird eine Frontkofferraumanordnung eines Fahrzeugs beschrieben. Die Frontkofferraumanordnung schließt einen mit einer Aussparung definierten Staubehälter zur Aufnahme eines oder mehrerer Artikel ein. Der Staubehälter ist im Inneren eines Frontkofferraums des Fahrzeugs befestigt. Ein festes Dichtungselement ist entlang eines Umfangsabschnitts einer oberen Oberfläche des Staubehälters angeordnet. Das feste Dichtungselement ist an einem vordefinierten Abschnitt durchtrennt, um eine Öffnung zu definieren. Ein bewegliches Dichtungselement ist beweglich neben der Öffnung angeordnet, die durch das feste Dichtungselement definiert wird. Das bewegliche Dichtungselement ist konfiguriert, um sich selektiv zwischen einem abgedichteten Zustand und einem geöffneten Zustand zu bewegen, um die Öffnung abzudecken bzw. freizugeben. Die Anordnung schließt ferner einen Aktuator ein, der mit dem beweglichen Dichtungselement wirkgekoppelt ist und konfiguriert ist, um das bewegliche Dichtungselement zwischen dem abgedichteten Zustand und dem geöffneten Zustand relativ zur Bewegung einer Motorhaube zwischen einer geöffneten Position und einer geschlossenen Position zu bewegen. Ein Steuermodul ist kommunikativ mit dem Aktuator und der Motorhaube gekoppelt. Das Steuermodul ist konfiguriert, um den Aktuator auszulösen, um das bewegliche Dichtungselement selektiv zwischen dem abgedichteten Zustand und dem geöffneten Zustand zu verschieben, basierend auf der Bewegung der Motorhaube zwischen der geschlossenen Position und der geöffneten Position, um die Öffnung abzudecken bzw. die Öffnung freizugeben.
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In einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung ist das feste Dichtungselement an einer Montagenut befestigt, die entlang des Umfangsabschnitts der oberen Oberfläche des Staubehälters definiert ist. Das bewegliche Dichtungselement ist in einer Aussparung angeordnet, die auf dem Umfangsabschnitt der oberen Oberfläche des Staubehälters definiert ist.
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In einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung ist das bewegliche Dichtungselement im abgedichteten Zustand so strukturiert, dass es die im festen Dichtungselement definierte Öffnung abdeckt, und im geöffneten Zustand ist das bewegliche Dichtungselement konfiguriert, um sich nach unten zurückzuziehen, um die Öffnung freizulegen.
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In einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung ist das Steuermodul konfiguriert, um ein Signal zu empfangen, das der Bewegung der Motorhaube in die geöffnete Position entspricht, und das Steuermodul ist dazu angepasst, auf der Grundlage des empfangenen Signals den Aktuator auszulösen, um das bewegliche Dichtungselement in den geöffneten Zustand zu bewegen. Ferner ist das Steuermodul konfiguriert, um ein anderes Signal zu empfangen, das der Bewegung der Motorhaube in die geschlossene Position entspricht, und das Steuermodul ist dazu angepasst, auf der Grundlage des empfangenen anderen Signals den Aktuator auszulösen, um das bewegliche Dichtungselement in den abgedichteten Zustand zu bewegen.
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In einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung umfasst die Frontkofferraumanordnung eine Zahnstange, die mit dem beweglichen Dichtungselement verbindbar ist, und ein Ritzel, das an einer Antriebswelle des Aktuators befestigt ist. Die Zahnstange und das Ritzel stehen in Wirkeingriff.
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In einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung ist der Aktuator an einer Seitenwandstruktur des Staubehälters durch eine Montagehalterung befestigt.
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In einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung bestehen das feste Dichtungselement und das bewegliche Dichtungselement aus elastomeren Materialien einschließlich Industriekautschuken.
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Die vorstehende Zusammenfassung dient lediglich der Veranschaulichung und soll in keiner Weise einschränkend sein. Zusätzlich zu den vorstehend beschriebenen veranschaulichenden Aspekten, Ausführungsformen und Merkmalen werden weitere Aspekte, Ausführungsformen und Merkmale durch Bezugnahme auf die Zeichnungen und die folgende detaillierte Beschreibung ersichtlich.
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Die neuartigen Merkmale und Eigenschaften der Offenbarung werden in den angehängten Ansprüchen dargelegt. Die Offenbarung selbst sowie deren Verwendungsweise, weitere Aufgaben und Vorteile werden jedoch am besten anhand der folgenden detaillierten Beschreibung einer Ausführungsform verstanden, wenn sie im Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnungen gelesen wird. Eine oder mehrere Ausführungsformen werden nun lediglich beispielhaft unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben, in denen gleiche Bezugszeichen gleiche Elemente darstellen und in denen:
- 1 eine beispielhafte perspektivische Ansicht eines Fahrzeugs mit einer Frontkofferraumanordnung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung veranschaulicht.
- 2 eine beispielhafte schematische Ansicht von Dichtungselementen in der Frontkofferraumanordnung von 1 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung veranschaulicht.
- 3 eine Seitenschnittansicht der Dichtungselemente der Frontkofferraumanordnung von 1 gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung veranschaulicht.
- 4a und 4b eine schematische Seitenansicht der Dichtungselemente der Frontkofferraumanordnung von 1 veranschaulichen, die die Funktionsweise der Dichtungsanordnung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung darstellt.
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Die Figuren stellen Ausführungsformen der Offenbarung nur zu Veranschaulichungszwecken dar. Fachleute werden aus der folgenden Beschreibung leicht erkennen, dass alternative Ausführungsformen der hier veranschaulichten Einrichtung eingesetzt werden können, ohne von den Grundsätzen der hierin beschriebenen Offenbarung abzuweichen.
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Während die Ausführungsformen in der Offenbarung verschiedenen Modifikationen und alternativen Formen unterliegen, wurden spezifische Ausführungsformen davon in den Figuren beispielhaft gezeigt und werden nachstehend beschrieben. Es sollte jedoch verstanden werden, dass die Offenbarung nicht auf die bestimmte offenbarte Form beschränkt sein soll, sondern dass die Offenbarung im Gegenteil alle Modifikationen, Äquivalente und Alternativen abdecken soll, die in den Umfang der Offenbarung fallen.
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Es ist zu beachten, dass Fachleute durch die vorliegende Offenbarung dazu angeregt wären, verschiedene Merkmale einer Frontkofferraumanordnung eines Fahrzeugs zu modifizieren, ohne den Schutzumfang der Offenbarung zu verlassen. Daher werden solche Modifikationen als Teil der Offenbarung betrachtet. Folglich zeigen die Zeichnungen nur die spezifischen Einzelheiten, die zum Verständnis der Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung relevant sind, um die Offenbarung nicht durch Einzelheiten zu verschleiern, die für Durchschnittsfachleute auf diesem Gebiet, die von der Beschreibung hierin profitieren, leicht ersichtlich sind. Außerdem kann das System der vorliegenden Offenbarung in jeder Art von Fahrzeug eingesetzt werden, einschließlich Nutzfahrzeugen, Personenkraftwagen und dergleichen. Der Einfachheit halber wird in den Zeichnungen der Offenbarung weder das Fahrzeug noch der vollständige Fahrzeugrahmen veranschaulicht.
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Die Begriffe „umfasst ... ein“, „umfassend“ oder alle anderen Variationen davon, die in der Offenbarung verwendet werden, sollen einen ausschließliche Einschlüsse dahin gehend abdecken, dass ein System, das eine Liste von Komponenten einschließt, nicht nur diese Komponenten einschließt, sondern auch andere Komponenten einschließen kann, die nicht ausdrücklich aufgeführt sind oder einem solchen Mechanismus innewohnen. Mit anderen Worten, schließen ein oder mehrere Elemente in einem Mechanismus, denen die Aussage „umfasst ... ein“ vorangestellt ist, ohne weitere Einschränkungen nicht die Existenz anderer Elemente oder zusätzlicher Elemente in dem System oder der Vorrichtung aus.
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Ausführungsformen der vorliegenden Offenlegung offenbaren eine Frontkofferraumanordnung eines Fahrzeugs. Die Konfiguration der Frontkofferraumanordnung der vorliegenden Offenbarung stellt sicher, dass eine Motorhaube des Fahrzeugs ohne wesentlichen Kraftaufwand geschlossen werden kann. Ferner sorgt die Dichtungsanordnung auch für Luftdichtheit. Die Konfiguration der Frontkofferraumanordnung verhindert das Eindringen von Staub, Wasser, Insekten/Tieren und anderen Verunreinigungen. Die Frontkofferraumanordnung gemäß der vorliegenden Offenbarung ist im Wesentlichen kostengünstig, einfach und kann in vorhandene Fahrzeuglinien implementiert werden.
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Die Frontkofferraumanordnung der vorliegenden Offenbarung schließt einen Staubehälter ein, der mit einer Aussparung zur Aufnahme eines oder mehrerer Artikel definiert ist. Der Staubehälter ist im Inneren eines Frontkofferraums des Fahrzeugs befestigt. Die Anordnung schließt ein festes Dichtungselement ein, das entlang eines Umfangsabschnitts einer oberen Oberfläche des Staubehälters angeordnet ist. Das feste Dichtungselement kann an einem vordefinierten Abschnitt durchtrennt sein. Die Anordnung schließt ferner ein bewegliches Dichtungselement ein, das beweglich neben der im festen Dichtungselement definierten Öffnung angeordnet sein kann. Das bewegliche Dichtungselement ist konfiguriert, um sich selektiv zwischen einem abgedichteten Zustand und einem geöffneten Zustand zu bewegen, um die Öffnung abzudecken bzw. freizugeben. Ein Aktuator kann mit dem beweglichen Dichtungselement wirkgekoppelt sein und kann konfiguriert sein, um das bewegliche Dichtungselement zwischen dem abgedichteten Zustand und dem geöffneten Zustand relativ zur Bewegung einer Motorhaube zwischen einer geöffneten Position und einer geschlossenen Position zu bewegen. Ein Steuermodul kann kommunikativ mit dem Aktuator und der Motorhaube gekoppelt sein. Das Steuermodul kann konfiguriert sein, um den Aktuator auszulösen, um das bewegliche Dichtungselement selektiv zwischen dem abgedichteten Zustand und dem geöffneten Zustand zu bewegen. Das Steuermodul kann den Aktuator auf der Grundlage der Bewegung der Motorhaube zwischen der geschlossenen Position und der geöffneten Position auslösen, um die Öffnung abzudecken bzw. die Öffnung freizugeben. Nachfolgend wird das System in Verbindung mit den entsprechenden Figuren erläutert.
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Die folgenden Absätze beschreiben die vorliegende Offenbarung unter Bezugnahme auf die 1 bis 4b. In den Figuren sind gleiche Elemente oder Elemente mit ähnlicher Funktion mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Allgemein Bezug nehmend auf die Zeichnungen wird eine Frontkofferraumanordnung für ein Fahrzeug gemäß den Lehren bevorzugter Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung veranschaulicht und in den entsprechenden Figuren allgemein mit dem Bezugszeichen 100 bezeichnet. In den Figuren ist ein Abschnitt [Frontalabschnitt] des Fahrzeugs, das den Frontkofferraum aufweist, dargestellt. Andere Merkmale und/oder Elemente der Frontkofferraumanordnung (100) werden in den entsprechenden Figuren durch entsprechende Bezugszeichen [siehe Liste der Bezugszeichen] bezeichnet, und diese werden im Folgenden entsprechend den jeweiligen Merkmalen verwendet. Es versteht sich, dass die Lehren der vorliegenden Offenbarung nicht auf ein bestimmtes Fahrzeug beschränkt sind. Außerdem veranschaulichen die entsprechenden Figuren jeweils nur einen Abschnitt des Fahrzeugs, wobei der Einfachheit halber in den entsprechenden Figuren nicht das gesamte Fahrzeug veranschaulicht ist.
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Die folgende detaillierte Beschreibung ist lediglich beispielhafter Natur und soll die Anmeldung und Verwendungen nicht einschränken. Ferner besteht keine Absicht, an eine im vorhergehenden Hintergrund oder in der Zusammenfassung oder der folgenden detaillierten Beschreibung dargelegte Theorie gebunden zu sein. Es versteht sich, dass die Offenbarung verschiedene alternative Ausrichtungen und Schrittfolgen annehmen kann, sofern nicht ausdrücklich das Gegenteil angegeben ist. Es versteht sich auch, dass die in den beigefügten Zeichnungen veranschaulichten und in der folgenden Patentschrift beschriebenen bestimmten Vorrichtungen oder Komponenten lediglich beispielhafte Ausführungsformen der in den beigefügten Ansprüchen definierten erfindungsgemäßen Konzepte sind. Daher sind bestimmte Abmessungen oder andere physische Eigenschaften in Bezug auf die Ausführungsformen, die offenbart werden können, nicht als einschränkend zu betrachten, sofern in den Ansprüchen nicht ausdrücklich etwas anderes angegeben ist. Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Offenbarung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Obwohl einige bestimmte Begriffe verwendet werden, die auf eine bestimmte Richtung hinweisen, dient die Verwendung dieser Begriffe oder Wörter lediglich dazu, das Verständnis der vorliegenden Erfindung anhand der Zeichnungen zu erleichtern. Folglich ist zu beachten, dass die Bedeutung dieser Begriffe oder Wörter den technischen Umfang der vorliegenden Erfindung nicht unangemessen einschränken soll.
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Darüber hinaus ist der Begriff der Näherung, wie „im Wesentlichen“, wenn er in Bezug auf physische Eigenschaften in der vorliegenden Offenlegung verwendet wird, so zu verstehen, dass er einen Bereich von Abweichungen umfasst, die von Fachleuten als zufriedenstellend für eine entsprechende Verwendung, Funktion, einen entsprechenden Zweck oder dergleichen erkannt würden. Der Begriff „im Wesentlichen“ ist ein beschreibender Begriff, der allgemein in Offenbarungen verwendet wird, um eine strikte numerische Begrenzung des angegebenen Parameters zu vermeiden. Der Begriff „im Wesentlichen“ sollte in Verbindung mit den Begriffen „senkrecht“, „zentral“, „kreisförmig“, „entlang eines Radius“, „vertikal“, „entsprechend“ usw. gelesen werden.
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Außerdem versteht sich, dass die hierin verwendete Ausdrucksweise und Terminologie nur der Beschreibung dienen und nicht als Einschränkung zu verstehen sind. Sofern nicht anders angegeben oder eingeschränkt, werden die Begriffe „aufgenommen“, „befestigt“, „verbunden“, „gestützt“ und „gekoppelt“ und Variationen davon im weitesten Sinne verwendet und umfassen sowohl direkte als auch indirekte Befestigungen, Verbindungen, Stützen und Kopplungen. Ferner sind „verbunden“ und „gekoppelt“ nicht auf physische oder mechanische Verbindungen oder Kopplungen beschränkt. Es versteht sich, dass diese Offenbarung nicht auf die hierin beschriebenen und/oder gezeigten bestimmten Vorrichtungen, Verfahren, Anwendungen, Bedingungen oder Parameter beschränkt ist und dass die hierin verwendete Terminologie der Beschreibung bestimmter Ausführungsformen als Beispiel dient und nicht als Einschränkung der beanspruchten Erfindung gedacht ist. Nachstehend werden in der folgenden Beschreibung verschiedene Ausführungsformen beschrieben. Zu Erklärungszwecken werden bestimmte Konfigurationen und Details skizziert, um ein umfassendes Verständnis der Ausführungsformen zu ermöglichen. Für Fachleute wird jedoch auch ersichtlich sein, dass die Ausführungsformen ohne die spezifischen Einzelheiten in die Praxis umgesetzt werden können. Ferner können bekannte Merkmale weggelassen oder vereinfacht sein, um die beschriebene Ausführungsform nicht unklar zu machen. Im Folgenden wird eine Frontkofferraumanordnung (100) unter Bezugnahme auf die 1 bis 4b zusammen ausführlich erläutert.
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Unter Bezugnahme auf 1 der entsprechenden Figuren ist eine beispielhafte schematische perspektivische Vorderansicht des Fahrzeugs dargestellt. In einer Ausführungsform der vorliegenden Offenbarung wird bei der Bezugnahme auf das Fahrzeug in Betracht gezogen, dass das Fahrzeug mindestens mehrere unterschiedliche Verwendungszwecke haben kann und als Personenkraftwagen, schweres und leichtes Nutzfahrzeug usw. bezeichnet werden kann. Das Fahrzeug kann eine Vielzahl von Rädern (in den Figuren nicht veranschaulicht) einschließen, um die Mobilität des Fahrzeugs bereitzustellen. Ferner kann das Fahrzeug ein Fahrzeuggestell/einen Fahrzeugrahmen einschließen. Dementsprechend kann das Fahrzeug eine Karosserie auf einem Rahmen aufweisen, wie sie für die Verwendung als Personenkraftwagen oder dergleichen bekannt sein kann. In einigen Ausführungsformen kann das Fahrzeug eine Rohrrahmen-/Monocoque-/Rückgratkonstruktion aufweisen. Bei dem Fahrzeug kann es sich um einen Personenkraftwagen, ein Nutzfahrzeug, ein SUV (Sports Utility Vehicle), einen Kombi und/oder einen Geländewagen, ein MUV (Multi-Utility Vehicle), eine Limousine oder ein anderes Fahrzeug handeln, ohne vom Schutzumfang der Offenbarung abzuweichen. Das Fahrzeug kann jedes beliebige Fahrzeug sein, einschließlich Elektrofahrzeugen, Hybridfahrzeugen oder motorgetriebenen Fahrzeuge [Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor].
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Das Fahrzeug kann ein vorderes Ende, das auch als Frontalstruktur bezeichnet wird, ein hinteres Ende, eine rechte und eine linke Seite [in den Figuren nicht angezeigt] einschließen, die ein Profil des Fahrzeugs definieren. Wie für Fachleute ersichtlich ist, kann die Karosseriestruktur des Fahrzeugs konfiguriert sein, um einen Antriebsstrang zu tragen, der dazu angepasst ist, die Räder durch ein Übertragungssystem anzutreiben, um das Fahrzeug auf einer Oberfläche wie der Straße in bekannter Weise zu bewegen. Ferner kann die Frontalstruktur dazu vorgesehen sein, eine Motorhaube (101) aufzunehmen, die konfiguriert sein kann, um einen Raum abzudecken, der als Motorraum konfigurierbar ist, wie den Verbrennungsmotor [im Falle eines verbrennungsmotorbetriebenen Fahrzeugs] oder den Frontkofferraum [im Falle von Elektrofahrzeugen]. In einer Ausführungsform kann die Motorhaube (101) auch konfiguriert sein, um den an der Frontalstruktur des Fahrzeugs bereitgestellten Stauraum abzudecken. Die Motorhaube (101) kann schwenkbar am Rahmen des Fahrzeugs befestigt sein und kann zwischen einer geschlossenen Position und einer geöffneten Position bewegbar sein. In einer Ausführungsform, insbesondere bei Elektrofahrzeugen, kann das vorstehend beschriebene Fach an der Frontalstruktur als Stauraum konfigurierbar sein, um Gepäck oder verschiedene Zubehörteile des Fahrzeugs zu verstauen, und wird im Allgemeinen als Staubehälter (102) bezeichnet.
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Der Staubehälter (102) an der Vorderseite kann von der Motorhaube (101) umschlossen sein. In einer geöffneten Position der Motorhaube (101) kann ein Benutzer des Fahrzeugs auf den Staubehälter (102) zugreifen, um einen oder mehrere Gegenstände zu entnehmen oder zu verstauen, und in einer geschlossenen Position der Motorhaube (101) ist der Staubehälter (102) von der Motorhaube (101) abgedeckt/umschlossen. Sobald sich die Motorhaube (101) in der geschlossenen Position befindet, kann sie eine dichte Abdichtung zum Staubehälter (102) bereitstellen und dadurch den Staubehälter (102) vor Wasser, Staub und Insekten/Tieren schützen. In einer Ausführungsform kann die Frontkofferraumanordnung (100) ferner ein oder mehrere Dichtungselemente einschließen, die dazu angepasst sein können, sicherzustellen, dass das Eindringen von Staub, Wasser und Insekten/Tieren verhindert werden kann. Wie beschrieben, können ein oder mehrere Dichtungselemente die Luftdichtheit im Staubehälter (102) sicherstellen, da das eine oder die mehreren Dichtungselemente in der geschlossenen Position mit der Motorhaube (101) Kontakt bilden können. Das eine oder die mehreren Dichtungselemente können in der Frontkofferraumanordnung (100) bereitgestellt sein, ist teilweise in 2 dargestellt. Die Konfiguration der Frontkofferraumanordnung (100) kann einen Luftdruckaufbau im Frontkofferraum eliminieren und dadurch sicherstellen, dass sich die Motorhaube (101) leicht in die geschlossene Position bewegen lässt. Die Konfiguration der Frontkofferraumanordnung (100) kann in den folgenden Abschnitten in Verbindung mit den 3, 4a und 4b in Verbindung mit 2 erläutert werden.
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Das eine oder die mehreren Dichtungselemente gemäß der vorliegenden Offenbarung schließen ein festes Dichtungselement (1021) und ein bewegliches Dichtungselement (1022) ein. Das feste Dichtungselement (1021) kann entlang eines Umfangsabschnitts einer oberen Oberfläche des Staubehälters (102) angeordnet sein. In einer Ausführungsform kann der Staubehälter (102) mit einer Basis definiert sein, wobei sich eine Wandstruktur im Wesentlichen von einem Umfangsabschnitt der Basis nach oben erstreckt. Der Staubehälter (102) kann ferner mit einem Flansch (nicht dargestellt) an einem der Basis gegenüberliegenden Ende der Wandstruktur definiert sein. Der Flansch kann die obere Oberfläche des Staubehälters (102) bilden, und der entlang der oberen Oberfläche des Staubehälters (102) definierte Flansch kann konfiguriert sein, um das feste Dichtungselement (1021) aufzunehmen. Der Umfangsabschnitt der oberen Oberfläche, d. h. der Flansch, kann mit einer Montagenut definiert sein. Die Montagenut kann dazu angepasst sein, das feste Dichtungselement (1021) aufzunehmen und zu befestigen. Das feste Dichtungselement (1021) kann aus Materialien wie Industriekautschuken, jedoch nicht beschränkt darauf, bestehen. In einer Ausführungsform kann das feste Dichtungselement (1021) aus Ethylen-Propylen-Dien-Monomer-Kautschuk (EPDM-Kautschuk) bestehen. Das feste Dichtungselement (1021) kann an einer vordefinierten Stelle durchtrennt sein, um eine Öffnung zu definieren. Der vordefinierte Abschnitt kann sich am vorderen Ende des Staubehälters (102) befinden, das dem vorderen Ende des Fahrzeugs zugewandt ist. Die durch das feste Dichtungselement (1021) definierte Öffnung kann als Luftspalt konfiguriert sein (wie in 4b durch „F“ dargestellt), damit die Luft aus der Frontkofferraumanordnung (100) entweichen kann, um den Luftdruckaufbau während der Bewegung der Motorhaube (101) in die geschlossene Position zu eliminieren. Da der Luftdruckaufbau in der Frontkofferraumanordnung (100) eliminiert wird, kann die Motorhaube (101) leicht in die geschlossene Position bewegt werden. Sobald sich die Motorhaube (101) jedoch in der geschlossenen Position befindet, muss der Aufnahmeraum im festen Dichtungselement (1021) abgedichtet sein, um das Eindringen von Staub, Wasser und Tieren/Insekten zu eliminieren und das im Staubehälter (102) der Frontkofferraumanordnung (100) aufbewahrte Material zu schützen.
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Zum Abdichten der durch das feste Dichtungselement (1021) definierten Öffnung ist das bewegliche Dichtungselement (1022) bereitgestellt. Das bewegliche Dichtungselement (1022) kann beweglich neben der Öffnung angeordnet sein. Das heißt, das bewegliche Dichtungselement (1022) kann auf der oberen Oberfläche des Staubehälters (102) positioniert sein, sodass das bewegliche Dichtungselement (1022) hinter der Öffnung des festen Dichtungselements (1021) positioniert sein kann. Das bewegliche Dichtungselement (1022) kann zwischen einem geöffneten Zustand (b) und einem abgedichteten Zustand (a) auf der Grundlage der Bewegung der Motorhaube (101) zwischen der geöffneten Position und der geschlossenen Position beweglich sein. Das bewegliche Dichtungselement (1022) kann dazu angepasst/strukturiert sein, dass es die Öffnung im festen Dichtungselement (1021) selektiv abdeckt und freigibt. In der geöffneten Position der Motorhaube (101) kann das bewegliche Dichtungselement (1022) in den geöffneten Zustand (b) bewegt sein, sodass es den Aufnahmeraum freigibt, wie in 4b dargestellt und mit „f“ bezeichnet. In der geschlossenen Position der Motorhaube (101) kann das bewegliche Dichtungselement (1022) in den abgedichteten Zustand (a) bewegt sein, sodass es die Öffnung abdeckt, wie in 4a dargestellt. Im abgedichteten Zustand (a) kann das bewegliche Dichtungselement (1022) so strukturiert sein, dass es mit der Motorhaube (101) Kontakt herstellt und auch die in dem festen Dichtungselement (1021) definierte Öffnung abdeckt, wodurch eine luftdichte Abdichtung gebildet wird. Das bewegliche Dichtungselement (1022) kann durch einen Aktuator (105) zwischen dem geöffneten Zustand (b) und dem abgedichteten Zustand (a) beweglich sein. Der Aktuator (105) kann mindestens einer von einem elektrischen Aktuator, einem hydraulischen Aktuator oder einem pneumatischen Aktuator sein. Es kann jedoch auch jeder andere Aktuator (105) eingesetzt werden, der in der Lage ist, das bewegliche Dichtungselement (1022) zu bewegen, ohne vom Schutzumfang der vorliegenden Offenbarung abzuweichen. Der Aktuator könnte mit Hilfe eines Motors ausgelöst oder angetrieben werden.
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Der Aktuator (105) kann entlang der Wandstruktur des Staubehälters (102) montiert sein. In einer Ausführungsform kann eine Montagehalterung (106) bereitgestellt sein, um den Aktuator (105) an der Wandstruktur des Staubehälters (102) zu befestigen. Die Montagehalterung (106) kann an der Wandstruktur des Staubehälters (102) befestigt sein. Die Montagehalterung (106) kann so angepasst sein, dass sie den Aktuator (105) aufnimmt und trägt. Der Aktuator (105) kann mit dem beweglichen Dichtungselement (1022) wirkgekoppelt sein. In einer Ausführungsform können eine Zahnstange (103) und ein Ritzel (104) eingesetzt sein, um den Aktuator (105) und das bewegliche Dichtungselement (1022) wirkzukoppeln. Wie in 3 dargestellt, kann die Zahnstange (103) an dem beweglichen Dichtungselement (1022) befestigt sein und kann sich abwärts in Richtung der Montagehalterung (106) erstrecken, die den Aktuator (105) aufnimmt. Ein Abschnitt der Zahnstange (103) kann mit dem Ritzel (104) in Eingriff stehen, das mit einer Antriebswelle des Aktuators (105) gekoppelt sein kann. Das Ritzel (104) kann dazu angepasst sein, die Zahnstange (103) linear aufwärts und abwärts zu bewegen, um das bewegliche Dichtungselement (1022) zwischen dem abgedichteten Zustand (a) und dem geöffneten Zustand (b) zu bewegen.
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Der Aktuator (105) und die Motorhaube (101) können kommunikativ mit einem Steuermodul gekoppelt sein. Das Steuermodul kann ein zentralisiertes Modul des Fahrzeugs sein oder kann ein einheitliches Modul sein, das zur Ausführung einer festgelegten Funktion bereitgestellt wird. Das Steuermodul kann dazu angepasst sein, den Aktuator (105) auszulösen, um das bewegliche Dichtungselement (1022) selektiv zwischen dem abgedichteten Zustand (a) und dem geöffneten Zustand (b) zu bewegen, basierend auf der Bewegung der Motorhaube (101) zwischen der geschlossenen Position und der geöffneten Position, um die Öffnung abzudecken bzw. die Öffnung freizugeben. Das Steuermodul kann konfiguriert sein, um ein Signal zu empfangen, das der Bewegung der Motorhaube (101) in die geöffnete Position entspricht. Auf der Grundlage des empfangenen Signals, das der Bewegung der Motorhaube (101) in die geöffnete Position entspricht, kann das Steuermodul angepasst sein, um den Aktuator (105) auszulösen, um das bewegliche Dichtungselement (1022) in den geöffneten Zustand (b) zu bewegen, wie in 4b gezeigt, um die Öffnung in dem festen Dichtungselement (1021) freizugeben.
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Das zuvor beschriebene Öffnen stellt sicher, dass während der Bewegung der Motorhaube (101) aus der geöffneten Position in die geschlossene Position Luft aus dem Staubehälter (102) herausströmt, wodurch der Aufbau von Luftdruck eliminiert wird. Das Eliminieren des Luftdrucks erleichtert die einfache Bewegung der Motorhaube (101) von der geöffneten Position in die geschlossene Position. Sobald sich die Motorhaube (101) in der geschlossenen Position befindet, ist es erforderlich, die Öffnung in dem festen Dichtungselement (1021) abzudichten, um Luftdichtigkeit bereitzustellen und das Eindringen von Staub, Wasser, Insekten und Tieren zu verhindern. Um das bewegliche Dichtungselement (1022) in den abgedichteten Zustand (a) zu bewegen, kann der Aktuator (105) durch das Steuermodul ausgelöst werden, wenn es ein Signal empfängt, das der Bewegung der Motorhaube (101) in die geschlossene Position entspricht.
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Die Konfiguration der Frontkofferraumanordnung (100) gemäß der vorliegenden Offenbarung erleichtert die Bewegung der Motorhaube (101) von der geöffneten Position in die geschlossene Position, da der Luftdruckaufbau eliminiert wird. Die Konfiguration der Frontkofferraumanordnung (100) stellt die Luftdichtheit sicher und kann das Eindringen von Staub, Wasser und Insekten/Tieren eliminieren. Die Konfiguration der Frontkofferraumanordnung (100) ist im Wesentlichen einfach, kostengünstig und kann auch in bestehende Fahrzeuglinien implementiert werden, wodurch sie modular wird. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass beide Dichtungselemente eine Doppelabdichtung bilden, bei der das bewegliche Dichtungselement angrenzend an das feste Dichtungselement angeordnet ist. Die Bewegung des beweglichen Dichtungselements erfolgt durch den Motor.
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Es versteht sich, dass eine Durchschnittsfachperson auf diesem Gebiet ein System mit ähnlicher Konfiguration entwickeln kann, ohne vom Schutzumfang der vorliegenden Offenbarung abzuweichen. Solche Modifikationen und Variationen können vorgenommen werden, ohne den Umfang der vorliegenden Erfindung zu verlassen. Daher ist beabsichtigt, dass die vorliegende Offenbarung solche Modifikationen und Variationen abdeckt, sofern sie in den Geltungsbereich der beigefügten Ansprüche und ihrer Äquivalente fallen.
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Im Hinblick auf die Verwendung von im Wesentlichen allen Plural- und/oder Singularbegriffen hierin können Fachleute je nach Kontext und/oder Anwendung vom Plural in den Singular und/oder vom Singular in den Plural übersetzen. Der Klarheit halber können die verschiedenen Singular-/Plural-Permutationen hierin ausdrücklich dargelegt werden.
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Fachleute verstehen, dass die hier und insbesondere in den beigefügten Ansprüchen (z. B. den Hauptteilen der beigefügten Ansprüche) verwendeten Begriffe im Allgemeinen als „offene“ Begriffe zu verstehen sind (z. B. sollte der Begriff „einschließlich“ als „einschließlich, aber nicht beschränkt auf“ interpretiert werden, der Begriff „aufweisend“ als „mindestens aufweisend“, der Begriff „umfasst“ als „umfasst, ist aber nicht beschränkt auf“ interpretiert werden usw.). Fachleute verstehen ferner, dass wenn eine bestimmte Anzahl einer einleitenden Anspruchsrezitation beabsichtigt ist, diese Absicht im Anspruch explizit wiedergegeben wird, und dass bei Fehlen einer solchen Rezitation eine solche Absicht nicht vorhanden ist. Zur Unterstützung des Verständnisses können beispielsweise in den folgenden angehängten Ansprüchen die einführenden Ausdrücke „mindestens ein“ und „ein oder mehrere“ zur Einführung von Anspruchsrezitationen verwendet werden. Die Verwendung derartiger Ausdrücke sollte jedoch nicht dahingehend ausgelegt werden, dass die Einleitung einer Anspruchsrezitation durch die unbestimmten Artikel „ein“ oder „eine“ einen bestimmten Anspruch, der eine derartige eingeleitete Anspruchsrezitation enthält, auf Erfindungen beschränkt, die nur eine derartige Rezitation enthalten, selbst wenn derselbe Anspruch die einleitenden Ausdrücke „ein oder mehrere“ oder „mindestens ein“ und unbestimmte Artikel wie „ein“ oder „eine“ enthält (z. B. sollte „ein“ und/oder „eine“ in der Regel als „mindestens ein“ oder „ein oder mehrere“ interpretiert werden); dasselbe gilt für die Verwendung bestimmter Artikel zur Einleitung von Anspruchsrezitationen. Zumindest ist für Fachleute selbst dann, wenn eine bestimmte Anzahl einer eingeleiteten Anspruchsrezitation explizit aufgeführt wird, erkennbar, dass eine solche Rezitation in der Regel so zu interpretieren ist, dass sie mindestens die rezitierte Anzahl meint (z. B. bedeutet die bloße Rezitation von „zwei Rezitationen“ ohne andere Modifikatoren in der Regel mindestens zwei Rezitationen oder zwei oder mehr Rezitationen). Ferner ist in Fällen, in denen eine Konvention analog zu „mindestens eines von A, B und C usw.“ verwendet wird, ist eine solche Konstruktion im Allgemeinen in dem Sinne gemeint, wie eine Fachperson die Konvention verstehen würde (z. B. würde „ein System, das mindestens eines von A, B und C aufweist“ Systeme einschließen, die nur A, nur B, nur C, A und B zusammen, A und C zusammen, B und C zusammen und/oder A, B und C zusammen usw. aufweisen, jedoch nicht darauf beschränkt sein). In diesen Fällen, in denen eine Konvention analog zu „mindestens eines von A, B oder C usw.“ verwendet wird, ist eine solche Konstruktion im Allgemeinen in dem Sinne gemeint, wie eine Fachperson die Konvention verstehen würde (z. B. würde „ein System, das mindestens eines von A, B oder C aufweist“ Systeme einschließen, die nur A, nur B, nur C, A und B zusammen, A und C zusammen, B und C zusammen und/oder A, B und C zusammen usw. aufweisen, jedoch nicht darauf beschränkt sein). Fachleute verstehen ferner, dass nahezu alle disjunkten Wörter und/oder Ausdrücke, die zwei oder mehr alternative Begriffe darstellen, sei es in der Beschreibung, den Ansprüchen oder den Zeichnungen, so zu verstehen sind, dass sie die Möglichkeit der Einbeziehung eines der Begriffe, jedes der Begriffe oder beider Begriffe umfassen. Beispielsweise ist der Ausdruck „A oder B“ so zu verstehen, dass er die Möglichkeiten von „A“ oder „B“ oder „A und B“ einschließt. Obwohl hierin verschiedene Aspekte und Ausführungsformen offenbart wurden, sind für Fachpersonen andere Aspekte und Ausführungsformen ersichtlich. Die verschiedenen hierin offenbarten Aspekte und Ausführungsformen dienen lediglich der Veranschaulichung und sind nicht als Einschränkung zu verstehen; der wahre Umfang und Geist wird durch die folgenden Ansprüche angegeben.
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Bezugszeichenliste:
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- 100
- Frontkofferraumanordnung
- 101
- Motorhaube
- 102
- Staubehälter
- 1021
- Festes Dichtungselement
- 1022
- Bewegliches Dichtungselement
- 103
- Zahnstange
- 104
- Ritzel
- 105
- Aktuator
- 106
- Montagehalterung
- a
- Abgedichteter Zustand
- b
- Geöffneter Zustand