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Die vorliegende Erfindung gemäß des Oberbegriffs des Patentanspruches 1, betrifft einen rahmenlosen Wäscheständer zum Aufschieben der Wäschestücke.
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Ein für den Zweck der Trocknung geeigneter Wäscheständer ist beispielsweise aus der
EP000002208820A1 bekannt geworden, die durch in Reihen angeordneter Sprossen Raum und Gelegenheit zum Anbringen von Wäschestücken bietet. Ebenso wie Wäschetrockner für den genannten Zweck aus
DE000019649999C1 . Diesen bekannten Wäscheständern ist gemeinsam, dass das Gestell nur den äußeren Rahmen bildet für die darin angebrachten Sprossen, Stege oder Seilen.
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In allen bisher bekannten Wäscheständern und Wäschetrocknern, muss die zu trocknende Wäsche über die vorher beschriebenen Aufnahmen wie Stege, Sprossen oder Seile von oben darübergehängt werden. Diese Art ist bewährt und funktionsstabil. Allerdings mit dem großen Nachteil, dass bereits hängende Wäschestücke immer wieder auch heruntergerissen werden bzw. wieder aus ihrer vorherigen Lage gebracht werden.
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Weiterhin bekannt ist ein Gestell aus
EP000001627948A1 , das selbsttragend am Boden aufstellbar ist und mit seitlichen Flügeln mehrere voneinander beabstandete Streben aufweist. Diese Streben sind allerdings in der Richtung entgegengesetzt angebracht und durch diese seitliche Anordnung in der Handhabung bedienerunfreundlich und nicht sehr rationell. Desweiteren sind diese Streben sehr beweglich, da sie nur an einem Punkt befestigt sind. Durch diese Anordnung sind die einzelnen Streben in der Stabilität sehr beschränkt bestückbar und eine Durchbiegung nicht ausgeschlossen. Bekannt sind weiterhin Wäscheständer aus
DE102005057881A1 an deren Mast Aufhängeträger angebracht sind, und auf denen die Wäsche an unterschiedlichen Orten des Mastumfangs in Bezug auf Höhe und Lage anzubringen sind. Dabei bedarf es sehr viel Vorarbeit, um die für die entsprechenden Wäschestücke, beste Position der Halter zu ermitteln. Auch muss um diesen Mast ständig herumgelaufen werden. Eine weitere Schwierigkeit zeigt sich beim Aufstellen oder gar Einspannen des Mastes zwischen Boden und Decke.
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Einen Wäscheständer zu entwerfen, der leicht in der Handhabung ist, und darüber hinaus ein blockadefreies Bestücken erlaubt, ist Anspruch dieser Erfindung und wird mit den in Patentanspruch 1 aufgeführten Merkmale gelöst.
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Diesem Anspruch wird der im Patentanspruch 1 aufgeführte rahmenlose Wäscheständer dadurch gerecht, dass er mit nur einem Handgriff aufgestellt wird und auch wieder zusammenklappbar ist. Durch das Fehlen eines Rahmengestells ist das Bestücken mit Wäsche ohne störende Querholme möglich.
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Bestückt werden dabei so genannte Felder die entweder aus einem äußeren Konturenverlauf oder aus Platten gebildet werden. Vorteilhafter Weise verjüngen sich diese Felder zur Standfläche um einerseits eine ergonomische Haltung des Anwenders zu erreichen und um andererseits eine so genannte Nase zum Auffädeln zu erhalten, welche durch den dadurch gebildeten spitzen Winkels erzeugt wird. Darüberhinaus kann dieser Wäscheständer voll bestückt mit Wäsche zusammengeklappt und wieder aufgestellt werden.
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Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Ansprüchen 2 bis 10 Ausführungsbeispiele 1 - 5 der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im Folgenden näher beschrieben.
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Es zeigen,
- 1 einen rahmenlosen Wäscheständer des Hauptanspruchs 1 zum Aufschieben der Wäschestücke in perspektivischer Darstellung mit Feldern, die durch einen äußeren Konturenverlauf gebildet werden.
- 2 einen rahmenlosen Wäscheständer des Hauptanspruchs 1 in perspektivischer Darstellung mit Feldern, die durch Platten gebildet werden und zur effektiven Trocknung entsprechende Durchbrüche besitzen.
- 3 einen rahmenlosen Wäscheständer des Hauptanspruchs 1 zum Aufschieben der Wäschestücke in perspektivischer Darstellung mit Feldern, die exemplarisch durch einen äußeren Konturenverlauf gebildet werden und durch Bänder in ihrem Abstand zueinander begrenzt werden und dazu eine auf der Rückseite befindlichen Hebelmechanik (20) benötigen.
- 4 einen rahmenlosen Wäscheständer des Hauptanspruchs 1 in perspektivischer Darstellung mit Feldern, exemplarisch an der Variante 1 mit einem äußeren Konturenverlauf, die in der Höhe(8) und der Breite (9) verstellbar sind.
- 5 einen rahmenlosen Wäscheständer des Hauptanspruchs 1 in perspektivischer Darstellung mit Feldern, die exemplarisch an der Variante, die mit einenem äußeren Konturenverlauf gebildet werden und fächerförmig über einen zentralen Drehpunkt (39) gehalten werden.
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Der in der 1 dargestellte rahmenlose Wäscheständer zeigt eine vorteilhafte Darstellung, bei der die Felder aus einem äußeren Konturenverlauf (1) gebildet sind. Die innerhalb des Konturenverlaufs befindlichen Verstrebungen (3) dienen dabei auch zur Führung der Wäschestücke, vor allem bei deren Entnahme, um ein Einhaken derselben zu verhindern. Die Felder stützen sich alle einzeln auf der Standfläche auf und sind zur Aufnahme der Wäschestücke in paralleler Position aufgestellt. Die parallele Position der einzelnen Felder wird hierbei durch Verbinder (2) oder aber auch durch einzelne Clipse erreicht. Diese weiterhin genannten Verbinder, sind auf der Oberseite nur hinten angebracht und ermöglichen dadurch ein barrierefreies Bestücken. Auf der Unterseite befinden sich jeweils vorne und hinten derartige Verbinder. Jedes einzelne Feld ist in den Verbindern dabei beweglich gelagert und ermöglicht durch deren Anordnung eine entsprechend gleichförmige Bewegung aller verbundenen Felder. Diese Beweglichkeit ist für das Aufstellen und Abbauen des rahmenlosen Wäscheständers nötig. Es wird dabei das mittlere Feld (4) mit einem einzigen Handgriff zum Abbauen angehoben (6) und zum Aufstellen abgesenkt (6). Dabei unterstützen entsprechend angeordnete Rollen oder Gleitelemente (7) diese Bewegung.
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Um das Bestücken und die Entnahme der Wäsche in den hier dargestellten Feldern zu erleichtern, bildet die Form eines solchen Feldes günstigerweise einen spitzen Winkel, welcher eine Einführungsnase (8) bildet über die sich Wäschestücke leichter auffädeln lassen.
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Der in 2 dargestellte rahmenlose Wäscheständer ist in der Funktionsweise gleich der in 1 beschriebenen Variante. Die Felder sind in dieser Variante allerdings durch Platten gebildet. Die verwendeten Platten (9) können dabei durch bestimmte Strukturen (10) geformt sein um einerseits die nötige Steifigkeit der Platten zu erhalten, und um andererseits die zur Trocknung wichtigen Luftkanäle zu bilden. Dies wird zusätzlich durch in den Platten befindlichen Öffnungen (11) erzielt.
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In einer weiteren vorteilhaften Variante der in 3 gezeigten Darstellung, die hier exemplarisch an konturgebildeten Feldern gezeigt wird, sind Verstellungen in der Höhe (12) und Breite (13) möglich. Die dabei teleskopartig zusammengesetzten Einzelteile (14, 15, 16, 17) werden dabei nach dem Einrichten mittels Klemmen (18) und deren Arretierung (18.1) in der eingestellten Lage gehalten.
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Die Vorgehensweise zum Aufstellen und Zusammenklapppen ist dabei wie in 1 und 2 beschrieben identisch. Auch hier wird das mittlere Feld (4) zum Steuerfeld, das durch Anheben (6) zum Abbauen, und durch Absenken (6) zum Aufstellen des in dieser Variante gezeigten rahmenlosen Wäscheständers führt.
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Die in der 4 gezeigten Variante werden die einzelnen Felder mittels Bänder (19) auf Abstand gehalten. Die grundsätzliche Funktionsweise ändert sich hierbei nicht, wird aber durch eine auf der Rückseite befindlichen Hebelmechanik (20) unterstützt, welche die beiden äußersten Felder (1) auf Maximalstellung und Minimalstellung bringen. Die gleichmäßige Verteilung der Felder wird durch Lage und Länge der Bänder (19) und der Länge der Hebelmechanik bestimmt.
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Eine weitere in der 5 gezeigten Variante sind die Felder fächerförmig angeordnet, und weichen dabei von den in 1 bis 4 beschriebenen Anordnung ab. Alle Felder sind in dieser Variante in einer Zentralaufnahme (23) gelagert, wobei sich jedes Feld (1) einzeln auf der Standfläche abstützt. Die Drehbewegung (26) der einzelnen Felder wird in dieser Variante durch das Heben und Senken, der in der zentralen Aufnahme (23) gelagerten Griffstange, umgesetzt. Die Umwandlung von geradlinigen Bewegungen in eine Drehbewegung ist Stand der Technik und wird hier nicht näher erläutert. Diese Drehbewegung wirkt auf die links und rechts des Zentralfeldes (4) befindlichen Felder und bringt diese in Maximalstellung und zurück in Minimalstellung.
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Allen Varianten 1, 2, 3 und 4 gemein sind Verbinder, Clipse oder Bänder, welche die einzelnen Felder auf einen definierten in vorteilhafter Weise parallele Endstellung bringt. Die Variante 5 zeigt eine fächerförmig angeordnete vorteilhafte Weiterbildung in denen die Felder an einem zentralen Punkt (23) gelagert sind und sich daher in der Form unterscheidet. Die beschriebenen Ausführungsbeispiele 1, 2, 3, 4 und 5 sind in den folgenden Zeichnungen dargestellt.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- EP 000002208820A1 [0002]
- DE 000019649999C1 [0002]
- EP 000001627948A1 [0004]
- DE 102005057881A1 [0004]