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DE102013109816A1 - Mobile Endgeräte und Verfahren zum Durchführen einer Messung - Google Patents

Mobile Endgeräte und Verfahren zum Durchführen einer Messung Download PDF

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DE102013109816A1
DE102013109816A1 DE102013109816.9A DE102013109816A DE102013109816A1 DE 102013109816 A1 DE102013109816 A1 DE 102013109816A1 DE 102013109816 A DE102013109816 A DE 102013109816A DE 102013109816 A1 DE102013109816 A1 DE 102013109816A1
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Abstract

Es wird ein mobiles Endgerät beschrieben, umfassend: einen Detektor, ausgelegt zum Detektieren eines Ereignisses, das eine Änderung einer Messungslückenkonfiguration für das mobile Endgerät triggern kann; einen Bestimmer, ausgelegt zum Bestimmen bei Detektion des Ereignisses, ob die Messungslückenkonfiguration für das mobile Endgerät nach dem Ereignis für eine durchzuführende Messung geeignet ist; und eine Signalisierungsschaltung, ausgelegt zum Anfordern einer Messungslückenumkonfiguration, wenn die Messungslückenkonfiguration für die Messung nicht geeignet ist.

Description

  • Technisches Gebiet
  • Hier beschriebene Ausführungsformen betreffen allgemein mobile Endgeräte und Verfahren zum Durchführen einer Messung.
  • Stand der Technik
  • Ein mobiles Endgerät führt typischerweise zu verschiedenen Zwecken, wie etwa Handover oder Positionsbestimmung, Messungen an ihrer versorgenden Funkzelle und benachbarten Funkzellen durch. Zum Beispiel können im Fall einer Messung der LTE-OTDOA (beobachteten Ankunftszeitdifferenz) Intrafrequenzmessungen und Interfrequenz durchgeführt werden. Für die Interfrequenzmessungen werden Messungslücken verwendet, um es dem mobilen Endgerät zu erlauben, die Messungen durchzuführen. Typischerweise besteht keine Verbindung zwischen der versorgenden Basisstation eines mobilen Endgeräts und dem Positionsbestimmungsserver, um Koordination mit Bezug auf Messungslückenzuteilung zum Zwecke von OTDOA-Messungen zu erlauben. Dementsprechend sind effiziente Ansätze zur Verwaltung von Messungslücken für Messungen wie Referenzsignalzeitdifferenz- bzw. RSTD-Messungen für eine OTDOA-Messung wünschenswert.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • In den Zeichnungen beziehen sich gleiche Bezugszahlen im Allgemeinen in den verschiedenen Ansichten durchweg auf dieselben Teile. Die Zeichnungen sind nicht unbedingt maßstabsgetreu, da stattdessen die Veranschaulichung der Prinzipien der Erfindung betont wird. In der folgenden Beschreibung werden verschiedene Aspekte mit Bezug auf die folgenden Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:
  • 1 ein Kommunikationssystem gemäß einem Mobilkommunikationsstandard wie etwa LTE.
  • 2 ein Nachrichtenflussdiagramm, das ein Beispiel für einen OTDOA-Messungsprozess veranschaulicht.
  • 3 ein Nachrichtenflussdiagramm, das ein weiteres Beispiel für einen OTDOA-Messungsprozess veranschaulicht.
  • 4 ein mobiles Endgerät, das dafür ausgelegt ist, ein Ereignis zu detektieren, das eine Änderung der Messungslückenkonfiguration für das mobile Endgerät triggern kann.
  • 5 ein Flussdiagramm eines Verfahrens zum Durchführen einer Messung, einschließlich Detektion eines Ereignisses, das eine Änderung der Messungslückenkonfiguration für ein mobiles Endgerät triggern kann.
  • 6 ein mobiles Endgerät, das dafür ausgelegt ist, eine Assoziation von Messungen mit Messungslücken mit einer Netzwerkkomponente zu kommunizieren.
  • 7 ein Flussdiagramm eines Verfahrens zum Durchführen einer Messung, einschließlich Kommunizieren einer Assoziation von Messungen mit Messungslücken mit einer Netzkomponente.
  • 8 ein mobiles Endgerät, das dafür ausgelegt ist, Messungen auf der Basis von Informationen über Signalqualitäten mit Messungslücken zu assoziieren.
  • 9 ein Flussdiagramm eines Verfahrens zum Durchführen einer Messung, einschließlich Assoziation von Messungen mit Messungslücken auf der Basis von Informationen über Signalqualitäten.
  • 10 ein Nachrichtenflussdiagramm eines Beispiels für einen OTDOA-Messungsprozess, bei dem das mobile Endgerät das Netz über die Assoziation von Messungen mit Messungslücken informiert.
  • 11 ein Nachrichtenflussdiagramm eines Beispiels für einen OTDOA-Messungsprozess, bei dem das Netz eine Assoziation von Messungslücken mit Messungen angibt.
  • 12 ein Nachrichtenflussdiagramm eines Beispiels für einen OTDOA-Messungsprozess im Fall eines Handovers.
  • 13 ein Nachrichtenflussdiagramm eines Beispiels für einen OTDOA-Messungsprozess, bei dem das mobile Endgerät Messungslücken für verschiedene Frequenzen separat anfordert.
  • Beschreibung von Ausführungsformen
  • Die folgende ausführliche Beschreibung bezieht sich auf die beigefügten Zeichnungen, die zur Veranschaulichung spezifische Einzelheiten und Aspekte der vorliegenden Offenbarung zeigen, in denen die Erfindung ausgeübt werden kann. Es können andere Aspekte benutzt und strukturelle, logische und elektrische Änderungen vorgenommen werden, ohne von dem Schutzumfang der Erfindung abzuweichen. Die verschiedenen Aspekte der vorliegenden Offenbarung schließen sich nicht unbedingt gegenseitig aus, da bestimmte Aspekte der vorliegenden Offenbarung mit einem oder mehreren anderen Aspekten der vorliegenden Offenbarung kombiniert werden können, um neue Aspekte zu bilden.
  • 1 zeigt ein Kommunikationssystem 100.
  • Das Kommunikationssystem 100 kann ein (im Folgenden auch als Mobilfunk-Kommunikationsnetz bezeichnetes) zellulares Mobilkommunikationssystem sein, das ein Funkzugangsnetz (z. B. ein terrestrisches Funkzugangsnetz des Typs E-UTRAN bzw. Evolved UMTS (Universal Mobile Communications System) gemäß einem Mobilstandard wie LTE (Long Term Evolution) oder LTE-Advanced) 101 und ein Kernnetz (z. B. ein EPC bzw. Evolved Packet Core gemäß LTE oder LTE-Advanced) 102 umfasst. Das Funkzugangsnetz 101 kann Basisstationen umfassen (z. B. Basissender-/-empfängerstationen, eNodeB bzw. eNB, Heimatbasisstationen, Heimat-eNodeB bzw. HeNB gemäß LTE oder LTE-Advanced) 103 umfassen. Jede Basisstation 103 kann Funkversorgung für eine oder mehrere Mobilfunkzellen 104 des Funkzugangsnetzes 101 bereitstellen. Anders ausgedrückt, können die Basisstationen 103 des Funkzugangsnetzes 101 verschiedene Arten von Zellen 104 überspannen (z. B. Makrozellen, Femtozellen, Picozellen, kleine Zellen, offene Zellen, geschlossene Teilnehmergruppenzellen, Hybridzellen zum Beispiel gemäß LTE oder LTE-Advanced).
  • Ein mobiles Endgerät (z. B. UE) 105, das sich in einer Mobilfunkzelle 104 befindet, kann über die Basisstation 103, die Versorgung (anders ausgedrückt Betrieb) in der Mobilfunkzelle 104 bereitstellt, mit dem Kernnetz 102 und mit anderen mobilen Endgeräten 105 kommunizieren. Anders ausgedrückt, kann die Basisstation 103, die die Mobilfunkzelle 104 betreibt, in der sich das mobile Endgerät 105 befindet, die E-UTRA-Benutzerebenenabschlüsse, darunter die PDCP-Schicht (Packet Data Convergence Protocol), die RLC-Schicht (Radio Link Control) und die MAC-Schicht (Medium Access Control) und Steuerebenenabschlüsse, darunter die RRC-Schicht (Radio Resource Control) in Richtung des mobilen Endgeräts 105 bereitstellen.
  • Steuerungs- und Benutzerdaten können zwischen einer Basisstation 103 und einem mobilen Endgerät 105, das sich in der von der Basisstation 103 betriebenen Mobilfunkzelle 104 befindet, über die Funkschnittstelle 106 auf der Basis eines Mehrfachzugriffsverfahrens übertragen werden. Auf der LTE-Funkschnittstelle 106 können verschiedene Duplexverfahren, wie etwa FDD (Frequency Division Duplex) oder TDD (Time Division Duplex) eingesetzt werden.
  • Jede Basisstation 103 des Kommunikationssystems 100 kann Übermittlungen in ihrem geografischen Versorgungsgebiet steuern, nämlich in ihrer Mobilfunkzelle 104, die im Idealfall durch eine sechseckige Form dargestellt wird. Wenn sich das mobile Endgerät 105 in einer Mobilfunkzelle 104 befindet und auf der Mobilfunkzelle 104 campt (anders ausgedrückt, bei einem der Mobilfunkzelle 104 zugewiesenen Tracking Area (TA) registriert ist), kommuniziert es mit der diese Mobilfunkzelle 104 steuernden Basisstation 103. Wenn der Benutzer des mobilen Endgeräts 105 einen Anruf einleitet (Anruf mit Mobilursprung) oder ein Anruf an das mobile Endgerät 105 adressiert wird (Anruf mit Mobilabschluss), werden Funkkanäle zwischen dem mobilen Endgerät 105 und der Basisstation 103, die die Mobilfunkzelle 104 steuert, in der sich die Mobilstation befindet, aufgebaut. Wenn sich das mobile Endgerät 105 von der ursprünglichen Mobilfunkzelle 104, in der ein Anruf aufgebaut wurde, wegbewegt und die Signalstärke der in der ursprünglichen Mobilfunkzelle 104 hergestellten Funkkanäle schwächer wird, kann das Kommunikationssystem einen Transfer des Anrufs auf Funkkanäle einer anderen Mobilfunkzelle 104, in die sich das mobile Endgerät 105 bewegt, einleiten.
  • Während sich das mobile Endgerät 105 weiter durch das Versorgungsgebiet des Versorgungssystems 100 bewegt, kann die Steuerung des Anrufs zwischen benachbarten Mobilfunkzellen 104 transferiert werden. Der Transfer von Anrufen von der Mobilfunkzelle 104 zu der Mobilfunkzelle 104 wird als Handover (oder Handoff) bezeichnet.
  • Um die geografische Position des mobilen Endgeräts 105 zu bestimmen, kann es eine Messung der OTDOA (Observed Time Difference Of Arrival (beobachteten Ankunftszeitdifferenz)) durchführen. Zum Beispiel fordert ein Positionsbestimmungsserver von dem mobilen Endgerät 105 an, eine OTDOA-Messung durchzuführen und daraus die Position des mobilen Endgeräts 105 zu berechnen. Eine OTDOA ist das Zeitintervall, das das mobile Endgerät 105 zwischen Empfang von Abwärtsstreckensignalen (die im Folgenden auch als Positionsbestimmungssignale bezeichnet werden) von zwei (oder mehr) verschiedenen Zellen 104 beobachtet. Wenn ein Positionsbestimmungssignal im Moment t1 von einer ersten Zelle 104 empfangen wird und ein Positionsbestimmungssignal im Moment t2 von einer zweiten Zelle 104 empfangen wird, beträgt die OTDOA t2 – t1. Eine OTDOA-Messung oder OTDOA-Ableitung basiert z. B. gemäß LTE auf einer Menge von Messungen der RSTD (Reference Signal Time Difference – Referenzsignal-Zeitdifferenz) durch das mobile Endgerät 105. Somit muss z. B. gemäß LTE im Fall, dass eine OTDOA-Messung vorgenommen werden soll, RSTD durchgeführt werden.
  • Das mobile Endgerät kann Interfrequenz-RSTD-Messungen durchführen, die zum Beispiel Empfang eines Positionsbestimmungssignals von einer Funkzelle, die auf einer anderen Frequenz als bei der versorgenden Zelle des mobilen Endgeräts betrieben wird, nur in Messungslücken umfassen kann. Wenn diese Messungslücken zu dem Zeitpunkt, an dem das Positionsbestimmungssignal (oder Positionsbestimmungsreferenzsignal (PRS)) empfangen werden soll, nicht von der Netzseite (z. B. dem E-UTRAN 101) konfiguriert sind, sind die Messungen nicht möglich. Dieses Problem kann von dem mobilen Endgerät 105 behandelt werden, das die Netzseite über die Zeiten informiert, an denen die Messungen möglich sind. Gemäß Rel. 10 der LTE-RRC-Spezifikation wurde angesichts dieses Problems eine Anforderungsprozedur eingeführt. Das mobile Endgerät 105 kann diese Prozedur verwenden, um die Zuteilungs- und Entzuteilungslücken für Interfrequenzmessungen anzufordern. Genauer gesagt kann das mobile Endgerät 105 eine InterFreqRSTDMeasurementIndication-Nachricht zu dem EUTRAN 101 senden.
  • Die Einführung dieser Prozedur behandelt jedoch offensichtlich nur Teile des obigen Problems, während andere verbleiben, wie im Folgenden erläutert wird.
  • Einmalige Prüfung der GAP-Erfordernisse und Senden der Anforderung: Zum Beispiel gemäß 3GPP prüft das mobile Endgerät 105, ob die gerade konfigurieren Messungslücken für die OTDOA-Messung ausreichend sind, nur wenn eine neue OTDOA-Messungsanforderung (für das mobile Endgerät 105, eine OTDOA-Messung durchzuführen) empfangen wird. Nach dieser Prüfung erzeugt das mobile Endgerät 105 die InterFreqRSDTMeasurementIndication-Nachricht nur einmal.
  • Falls die Prüfung der Messungslückenkonfiguration zu einer Entscheidung führt, dass keine neuen Lücken erforderlich sind, wird die Anforderungsprozedur jedoch nicht gestartet. Das bedeutet, dass die Netzseite nicht über die Benutzung von Messungslücken für RSTD-Interfrequenzmessungen informiert wird. Falls die Netzseite später entscheidet, die Messungslücken zu entfernen oder umzukonfigurieren (wenn z. B. die Qualität der Verbindung mit der versorgenden Zelle besser wird und die Netzseite die Messung der Empfangsqualität benachbarter Zellen sperrt), könnten die zuvor möglichen Interfrequenzmessungen nicht mehr möglich sein (z. B. könnte die Lückenperiode zu lang sein, das Lückenoffset könnte nicht auf das PRS-Muster passen oder Lücken könnten ausgeschaltet werden). Ein Beispiel hierfür ist in 2 dargestellt.
  • 2 zeigt ein Nachrichtenflussdiagramm 200.
  • Der Nachrichtenfluss findet statt zwischen einem Positionsbestimmungsmodul 201, z. B. des mobilen Endgeräts 105, einer ersten RRC-Entität (Radio Resource Control) 201, die zum Beispiel eine Entität der RRC-Schicht des mobilen Endgeräts 105 ist, Entitäten 203 niedrigerer Schichten, die zum Beispiel Entitäten der Sicherungsschicht oder der Bitübertragungsschicht des mobilen Endgeräts 105 sind, und einer zweiten RRC-Entität 204, die zum Beispiel eine Entität der RRC-Schicht des E-UTRAN 101 ist.
  • Es wird angenommen, dass bei 205 sich die erste RRC-Entität 202 im RRC-Verbunden-Modus befindet.
  • Bei 206 sendet das Positionsbestimmungsmodul 201 eine Positionsbestimmungsanforderung zu der ersten RRC-Entität.
  • Bei 207 prüft die erste RRC-Entität 202, ob die gerade konfigurierten Lücken für die OTDOA-Messung geeignet sind. In diesem Beispiel wird angenommen, dass die Messungslücken geeignet sind. Dementsprechend fordert die erste RRC-Entität 202 keine Messungslücken von der Netzseite an.
  • Bei 208 fordert die erste RRC-Entität 202 von den Entitäten 203 niedrigerer Schichten an, die OTDOA-Messungen auszuführen.
  • Bei 209 führen die Entitäten niedrigerer Schichten RSTD-Messungen mit der derzeitigen Messungslückeneinstellung aus und melden die Ergebnisse bei 210 an die erste RRC-Entität.
  • Es wird angenommen, dass an einem bestimmten Zeitpunkt (bei 211) die zweite RRC-Entität 204 entscheidet, die Messungslückenkonfiguration zu ändern, und bei 212 eine entsprechende RRCConnection Reconfiguration-Nachricht sendet.
  • Z. B. gemäß 3GPP Rel. 10 prüft die erste RRC-Entität 202 nicht, ob die geänderten Lücken für die OTDOA-Messung geeignet sind (213), konfiguriert aber die Entitäten 203 niedrigerer Schichten mit der neuen Messungslückenkonfiguration bei 214.
  • Bei 215 können die Entitäten 203 niedrigerer Schichten keine RSTD-Messungen mehr durchführen und können keine Messungsergebnisse mehr an die erste RRC-Entität 202 melden (216).
  • Falls ein Handover an eine andere Zelle für das mobile Endgerät 105 getriggert wird, könnte sich die Messungslückenkonfiguration ferner auch ändern. In diesem Fall kann es ähnlich wie bei dem in 2 dargestellten Fall auftreten, dass OTDOA-Messung nicht mehr ausgeführt werden kann. Dazu kann es kommen, gleichgültig, ob die anfängliche Prüfung wie bei 207 in 2 zu Lückenanforderungen führt, falls die angeforderten Lücken nicht zwischen der aktuellen versorgenden Basisstation und der versorgenden Basisstation nach Handover transferiert werden, oder nicht. Dies ist in 3 dargestellt.
  • 3 zeigt ein Nachrichtenflussdiagramm 300.
  • Ähnlich wie bei 2 findet der Nachrichtenfluss statt zwischen einem Positionsbestimmungsmodul 301, z. B. des mobilen Endgeräts 105, einer ersten RRC-Entität (Radio Resource Control) 302, die zum Beispiel eine Entität der RRC-Schicht des mobilen Endgeräts 105 ist, Entitäten 303 niedrigerer Schichten, die zum Beispiel Entitäten der Sicherungsschicht oder der Bitübertragungsschicht des mobilen Endgeräts 105 sind, und einer zweiten RRC-Entität 304, die zum Beispiel eine Entität der RRC-Schicht des E-UTRAN 101 ist.
  • 305 bis 309 werden wie oben mit Bezug auf 2 erläutert wie 205 bis 209 durchgeführt.
  • In diesem Beispiel wird angenommen, dass an einem bestimmten Zeitpunkt (bei 310) eine Handover-Prozedur ausgeführt wird und dass sich als Folge die Messungskonfiguration ändert. Zum Beispiel wurde nach dem Handover die Verbindungsqualität für das mobile Endgerät 105 gut genug, und somit konfiguriert die Netzseite keine Messungslücken für Nachbarzellenmessungen.
  • Bei 311 sendet die zweite RRC-Entität 304 bei 211 eine RRCConnectionReconfiguration-Nachricht zu der ersten RRC-Entität 302 mit einer Angabe der geänderten Messungslückenkonfiguration.
  • Z. B. gemäß 3GPP Rel. 10 prüft die erste RRC-Entität 302 nicht, ob die geänderten Lücken für die OTDOA-Messung geeignet sind (312), konfiguriert aber die Entitäten 303 niedrigerer Schichten mit der neuen Messungslückenkonfiguration bei 313.
  • Bei 314 können die Entitäten 303 niedrigerer Schichten keine RSTD-Messungen mehr durchführen und können keine Messungsergebnisse mehr an die erste RRC-Entität 302 melden (316).
  • Mangelnde Korrelation von Interfrequenzlücken mit verschiedenen Frequenzen für Messungen: Das mobile Endgerät 105 kann Messungslücken für RSTD (Referenzsignal-Zeitdifferenz, wie etwa für eine OTDOA-Messung) für mehrere Interfrequenzen in einer Nachricht anfordern. Nach der Anforderung von RSTD-Lücken kann die Netzseite dem mobilen Endgerät 105 Lücken zuteilen. Die Netzseite kann nicht zur selben Zeit spezifisch bestimmte Lücken bestimmten Interfrequenzen zuweisen. Auf verschiedenen Frequenzen arbeitende Funkzellen können verschiedene Parameter für die Positionsbestimmungs-Referenzsignalkonfiguration verwendet. Das Netz teilt für alle Interfrequenzen ein gemeinsames Muster zu.
  • Die Netzseite weiß jedoch nicht, wann das mobile Endgerät Messungen für eine oder mehrere Frequenzen beendet hat. Dementsprechend wird z. B. gemäß 3GPP Rel. 10 die Zuteilung der Messungslücken zurückgehalten, bis alle verfügbaren Messungsmeldungen für die OTDOA-Messung gesendet wurden (z. B. wenn die OTDOA-Messung vollständig ist oder ein Timer abgelaufen ist) und das Netz mit einer Lückenstoppanforderung informiert wird. Dies kann zu einer unnötigen Verringerung der Netzkapazität aufgrund einer nicht optimalen Lückenzuteilung führen.
  • Mangel an Interworking zwischen Basisstationen mit Bezug auf Lückenmuster: Z. B. gemäß 3GPP Rel. 10 ist nicht spezifiziert, wie mit den Anforderungen zwischen verschiedenen Basisstationen im Fall von Handover oder Zellenneuauswahl umgegangen werden soll. Im Fall eines Handover können die durch die neue versorgende Basisstation konfigurierten Lücken jedoch nicht mehr für Interfrequenz-RSTD-Messungen ausreichend sein, da typischerweise keine Ausrichtung zwischen verschiedenen Basisstationen besteht.
  • RSTD-Prioritätsumgang: Z. B. gemäß 3GPP Rel. 10 eine provideAssistanceData-Nachricht zum Bereitstellen von Hilfsdaten (wie etwa einer Liste von Zellen, für die PRS gemessen werden soll und ihre PRS-Parameter, darunter BW, Periodizität usw.), der Positionsbestimmungsserver stellt auch die Priorität und Reihenfolge bereit, in der die RSTD-Messungen durchzuführen sind. Diese Informationen werden in zu der selben Frequenz gehörenden Zellen gruppiert. Das bedeutet, dass alle Zellen, die zu einer bestimmten Frequenz gehören, höhere Priorität besitzen als Zellen, die zu einer anderen Frequenz gehören. Die Zeit zum Messen der angeforderten Zellen kann durch den Positionsbestimmungsserver mit dem Parameter responseTime begrenzt werden.
  • Qualität und Dauer der OTDOA-Messung hängen jedoch von der Qualität des empfangenen Positionsbestimmungsreferenzsignals ab. Da dem mobilen Endgerät 105 typischerweise nicht erlaubt ist, von der durch das Netz gegebenen Messungsreihenfolge abzuweichen, kann dies zu einem Fall führen, bei dem Zellen mit schlechter Signalqualität vor Zellen mit guter Signalqualität zu messen versucht werden, und die Ansprechzeit ist nicht ausreichend für das mobile Endgerät zum Messen und Melden der PRS von Zellen mit guter Qualität. Diese Situation kann auftreten, falls die Informationen über Zellenqualität/Messung, die aus dem Positionsbestimmungsserver empfangen werden, nicht umfassend oder veraltet sind, und da die durch den Positionsbestimmungsserver bereitgestellte Priorität typischerweise nicht mit vom mobilen Endgerät gesehener Qualität von Zellen korreliert ist.
  • Angesichts der obigen Probleme wird wie nachfolgend beschrieben ein mobiles Endgerät bereitgestellt, das ersichtlich die einzelne Lückenanforderung auf eine bidirektionale Interaktion zwischen Netz und mobilem Endgerät mit Bezug auf Lückenhandhabung erweitert.
  • Zum Beispiel wird ein mobiles Endgerät wie in 4 dargestellt bereitgestellt.
  • 4 zeigt ein mobiles Endgerät 400.
  • Das mobile Endgerät 400 umfasst einen Detektor 401, der dafür ausgelegt ist, ein Ereignis zu detektieren, das eine Änderung einer Messungslückenkonfiguration für das mobile Endgerät 400 triggern kann, und einen Bestimmer 402, der dafür ausgelegt ist, bei Detektion des Ereignisses zu bestimmen, ob die Messungslückenkonfiguration für das mobile Endgerät nach dem Ereignis für eine durchzuführende Messung geeignet ist.
  • Das mobile Endgerät 400 umfasst ferner eine Signalisierungsschaltung 403, die dafür ausgelegt ist, eine Messungslückenumkonfiguration anzufordern, wenn die Messungslückenkonfiguration für die Messung nicht geeignet ist.
  • Anders ausgedrückt ist ein mobiles Endgerät dafür ausgelegt, zu bestimmen, ob sich die Messungskonfiguration eines versorgenden Netzes geändert haben könnte, und zu prüfen, ob die möglicherweise geänderte Messungskonfiguration immer noch für eine bestimmte Messung geeignet ist. Abhängig von dem Ergebnis fordert das mobile Endgerät eine Messungslückenumkonfiguration von dem versorgenden Netz an. Zum Beispiel prüft das mobile Endgerät die Erfordernis einer Messungslückenanforderung jedes Mal, wenn sich die Netzumgebung ändert. Eine Änderung der Netzumgebung kann u. a. ein Handover zu einer anderen Zelle oder eine RRC-Verbindungsneuherstellung sein.
  • Somit kann das mobile Endgerät zum Beispiel Messungslücken in den folgenden Fällen anfordern:
    • 1) Das mobile Endgerät hat am Anfang einer OTDOA-Messung keine Messungslückeninformationen bereitgestellt, weil die konfigurierten Lücken angemessen waren und sie später geändert werden.
    • 2) Die Messungslücken sind nach einem Handover nicht mehr konfiguriert oder nicht mehr zur Durchführung einer OTDOA-Messung geeignet.
  • Das mobile Endgerät 400 führt zum Beispiel ein Verfahren wie in 5 dargestellt aus.
  • 5 zeigt ein Flussdiagramm 500.
  • Das Flussdiagramm 500 zeigt ein Verfahren zum Durchführen einer Messung, das zum Beispiel von einem mobilen Endgerät ausgeführt wird.
  • Bei 501 detektiert das mobile Endgerät ein Ereignis, das eine Änderung einer Messungslückenkonfiguration für das mobile Endgerät triggern kann.
  • Bei 502 bestimmt das mobile Endgerät bei Detektion des Ereignisses, ob die Messungslückenkonfiguration für das mobile Endgerät nach dem Ereignis für eine durchzuführende Messung geeignet ist.
  • Bei 503 fordert das mobile Endgerät eine Messungslückenumkonfiguration an, wenn die Messungslückenkonfiguration für die Messung nicht geeignet ist.
  • Gemäß einem anderen Beispiel wird ein mobiles Endgerät wie in 6 dargestellt bereitgestellt.
  • 6 zeigt ein mobiles Endgerät 600.
  • Das mobile Endgerät 600 umfasst eine Messungsschaltung 601, die dafür ausgelegt ist, mehrere Messungen durchzuführen, und einen Bestimmer 602, der dafür ausgelegt ist, eine Messungslückenkonfiguration für das mobile Endgerät zu bestimmen, wobei die Messungslückenkonfiguration mehrere Messungslücken umfasst, die für das mobile Endgerät konfiguriert sind.
  • Das mobile Endgerät 600 umfasst ferner eine Messungssteuerung 603, die dafür ausgelegt ist, jede Messung der mehreren Messungen mit mindestens einer Messungslücke der Messungskonfiguration zu assoziieren und die Messungsschaltung 601 zu steuern, um die Messung in der assoziierten Messungslücke auszuführen.
  • Das mobile Endgerät 600 umfasst ferner eine Kommunikationsschaltung 604, die dafür ausgelegt ist, die Assoziation von Messungen mit den Messungslücken mit einer Netzkomponente zu kommunizieren.
  • Anders ausgedrückt, tauschen ein mobiles Endgerät und eine Netzkomponente Informationen über die Assoziation von Messungen mit Messungslücken aus. Zum Beispiel kann das mobile Endgerät dafür ausgelegt sein, zu entscheiden, welche Messungen (z. B. RSTD-Messungen) in welchen Messungslücken durchzuführen sind und die Netzseite über diese Entscheidung zu informieren. Als Alternative kann die Netzkomponente dem mobilen Endgerät angeben, welche Messungen in welchen Messungslücken durchzuführen sind. Dementsprechend kann die Kommunikationsschaltung dafür ausgelegt sein, die Assoziation von Messungen mit den Messungslücken der Netzkomponente zu signalisieren, oder kann dafür ausgelegt sein, die Assoziation von Messungen mit den Messungslücken von der Netzkomponente zu empfangen, und die Messungssteuerung 603 kann dafür ausgelegt sein, die Messungen entsprechend mit Messungslücken zu assoziieren.
  • Zum Beispiel umfasst die Interaktion zwischen der Netzseite und dem mobilen Endgerät, dass das mobile Endgerät frequenzselektive Rückmeldung mit Bezug auf Messungslückenanforderung und Messungslückenzuteilung gibt. Sowohl dem Netz als auch dem mobilen Endgerät können die Assoziation zwischen Messungslücke, Messungsmeldung und Messungsfrequenz (z. B. für eine Interfrequenz-RSTD-Messung) bewusst sein.
  • Das mobile Endgerät führt zum Beispiel ein Verfahren wie in 7 dargestellt aus.
  • 7 zeigt ein Flussdiagramm 700.
  • Das Flussdiagramm 700 zeigt ein Verfahren zum Durchführen einer Messung, das zum Beispiel von einem mobilen Endgerät ausgeführt wird.
  • Bei 701 bestimmt das mobile Endgerät eine Messungslückenkonfiguration für das mobile Endgerät, wobei die Messungslückenkonfiguration mehrere für das mobile Endgerät konfigurierte Messungslücken umfasst.
  • Bei 702 assoziiert das mobile Endgerät jede Messung von mehreren durch eine Messungsschaltung des mobilen Endgeräts auszuführenden Messungen mit mindestens einer Messungslücke der Messungskonfiguration.
  • Bei 703 steuert das mobile Endgerät die Messungsschaltung, um die Messung in der assoziierten Messungslücke auszuführen.
  • Bei 704 kommuniziert das mobile Endgerät die Assoziation von Messungen mit den Messungslücken mit einer Netzkomponente.
  • Es sollte beachtet werden, dass 704 vor 703 ausgeführt werden kann, falls die Netzkomponente dem mobilen Endgerät die Assoziation von Messungen mit den Messungslücken signalisiert. 704 kann nach 703 ausgeführt werden, falls das mobile Endgerät über die Assoziation von Messungen mit den Messungslücken entscheidet und die Netzkomponente entsprechend informiert. Dementsprechend kann das Verfahren Signalisieren der Assoziation von Messungen mit den Messungslücken an die Netzkomponente oder Empfangen der Assoziation von Messungen mit den Messungslücken von der Netzkomponente und entsprechendes Assoziieren der Messungen mit Messungslücken umfassen.
  • Gemäß einem anderen Beispiel wird ein mobiles Endgerät wie in 8 gezeigt bereitgestellt.
  • 8 zeigt ein mobiles Endgerät 800.
  • Das mobile Endgerät 800 umfasst eine Messungsschaltung 801, die dafür ausgelegt ist, mehrere Messungen durchzuführen, wobei bei jeder Messung ein Signal zu empfangen ist, und einen Bestimmer 802, der dafür ausgelegt ist, eine Messungslückenkonfiguration für das mobile Endgerät zu bestimmen, wobei die Messungslückenkonfiguration mehrere für das mobile Endgerät konfigurierte Messungslücken umfasst.
  • Das mobile Endgerät 800 umfasst ferner eine Messungssteuerung 803, die dafür ausgelegt ist, jede Messung der mehreren Messungen auf der Basis von Informationen über die Signalqualitäten der zu empfangenden Signale mit mindestens einer Messungslücke der Messungskonfiguration zu assoziieren und die Messungsschaltung dafür zu steuern, die Messung in der assoziierten Messungslücke auszuführen.
  • Anders ausgedrückt, ist ein mobiles Endgerät dafür ausgelegt, Messungen auf der Basis von Informationen über die Qualität der zu empfangenden Signale in der Messung Messungslücken zuzuweisen. Zum Beispiel kann eine Messung einer anderen Messungslückenposition (z. B. einer früheren Messungslücke) zugewiesen werden, falls das in der Messung zu empfangende Signal bessere Empfangsqualität (am mobilen Endgerät) als die in anderen Messungen zu empfangenden Signale aufweist.
  • Zum Beispiel kann das mobile Endgerät einen Algorithmus ausführen, um RSTD-Messungen nicht nur auf der Basis von aus der Netzseite empfangenen Prioritäten, sondern auch auf der Basis von zusätzlichen Parametern, wie Signalqualität und PRS-Gelegenheit, einzuteilen.
  • Das mobile Endgerät führt zum Beispiel ein Verfahren wie in 9 gezeigt aus.
  • 9 zeigt ein Flussdiagramm 900.
  • Das Flussdiagramm 900 zeigt ein Verfahren zum Durchführen einer Messung, das zum Beispiel von einem mobilen Endgerät ausgeführt wird.
  • Bei 901 bestimmt das mobile Endgerät eine Messungslückenkonfiguration für das mobile Endgerät, wobei die Messungslückenkonfiguration mehrere für das mobile Endgerät konfigurierte Messungslücken umfasst.
  • Bei 902 assoziiert das mobile Endgerät jede Messung von mehreren Messungen auf der Basis von Informationen über die Signalqualitäten der zu empfangenden Signale, wobei bei jeder Messung ein Signal zu empfangen ist, mit mindestens einer Messungslücke der Messungskonfiguration.
  • Bei 903 führt das mobile Endgerät die Messung in der assoziierten Messungslücke aus.
  • Die folgenden Beispiele betreffen weitere Ausführungsformen.
  • Beispiel 1 ist ein mobiles Endgerät wie mit Bezug auf 4 beschrieben.
  • In Beispiel 2 kann der Gegenstand von Beispiel 1 gegebenenfalls umfassen, dass das Ereignis ein Handover des mobilen Endgeräts ist.
  • In Beispiel 3 kann der Gegenstand der Beispiele 1–2 gegebenenfalls umfassen, dass das Ereignis eine Messungslückenumkonfiguration für das mobile Endgerät ist. Die Messungslückenumkonfiguration kann zum Beispiel aufgrund des Messungsfortschritts durchgeführt werden.
  • In Beispiel 4 kann der Gegenstand der Beispiele 1–3 gegebenenfalls umfassen, dass das Ereignis eine Verbindungsneuherstellung für das mobile Endgerät ist.
  • In Beispiel 5 kann der Gegenstand der Beispiele 1–4 gegebenenfalls umfassen, dass die Messung mehrere Signalmessungen umfasst und die Anforderung der Messungslückenumkonfiguration eine Anforderung mindestens einer Messungslücke für jede der Signalmessungen umfasst.
  • In Beispiel 6 kann der Gegenstand der Beispiele 1–5 gegebenenfalls umfassen, dass die Messung eine Positionsbestimmungsmessung ist.
  • In Beispiel 7 kann der Gegenstand der Beispiele 1–6 gegebenenfalls umfassen, dass die Messung eine Messung der beobachteten Ankunftszeitdifferenz ist.
  • In Beispiel 8 kann der Gegenstand der Beispiele 1–7 gegebenenfalls umfassen, dass die Messung mehrere Positionsbestimmungssignalmessungen umfasst.
  • In Beispiel 9 kann der Gegenstand der Beispiele 1–8 gegebenenfalls umfassen, dass die Messung mehrere Referenzsignal-Zeitdifferenzmessungen umfasst.
  • In Beispiel 10 kann der Gegenstand der Beispiele 1–9 gegebenenfalls umfassen, dass die Messung eine Signalmessung bei jeder von mehreren verschiedenen Frequenzen umfasst.
  • In Beispiel 11 kann der Gegenstand der Beispiele 1–10 gegebenenfalls umfassen, dass die Anforderung der Messungslückenumkonfiguration eine Anforderung mindestens einer Messungslücke für jede der Frequenzen umfasst.
  • In Beispiel 12 kann der Gegenstand der Beispiele 1–11 gegebenenfalls eine Basisstation eines Mobilkommunikationsnetzes, die das mobile Endgerät versorgt, umfassen.
  • In Beispiel 13 kann der Gegenstand von Beispiel 12 gegebenenfalls umfassen, dass die Signalisierungsschaltung dafür ausgelegt ist, die Messungslückenumkonfiguration von der Basisstation anzufordern.
  • In Beispiel 14 kann der Gegenstand der Beispiele 12–13 gegebenenfalls umfassen, dass die Basisstation das mobile Endgerät mittels einer von der Basisstation betriebenen Funkzelle versorgt.
  • In Beispiel 15 kann der Gegenstand von Beispiel 14 gegebenenfalls umfassen, dass die Messung eine Messung für jede von mindestens einer benachbarten Funkzelle der Funkzelle umfasst.
  • In Beispiel 16 kann der Gegenstand von Beispiel 15 gegebenenfalls umfassen, dass jede der mindestens einen benachbarten Funkzelle eine assoziierte Frequenz aufweist, bei der die Messung für die benachbarte Funkzelle auszuführen ist.
  • Beispiel 17 ist ein Verfahren zum Durchführen einer Messung wie mit Bezug auf 5 beschrieben.
  • In Beispiel 18 kann der Gegenstand von Beispiel 17 gegebenenfalls umfassen, dass das Ereignis ein Handover des mobilen Endgeräts ist.
  • In Beispiel 19 kann der Gegenstand der Beispiele 17–18 gegebenenfalls umfassen, dass das Ereignis eine Messungslückenumkonfiguration für das mobile Endgerät ist.
  • In Beispiel 20 kann der Gegenstand der Beispiele 17–19 gegebenenfalls umfassen, dass das Ereignis eine Verbindungsneuherstellung für das mobile Endgerät ist.
  • In Beispiel 21 kann der Gegenstand der Beispiele 17–20 gegebenenfalls umfassen, dass die Messung mehrere Signalmessungen umfasst und die Anforderung der Messungslückenumkonfiguration eine Anforderung mindestens einer Messungslücke für jede der Signalmessungen umfasst.
  • In Beispiel 22 kann der Gegenstand der Beispiele 17–21 gegebenenfalls umfassen, dass die Messung eine Positionsbestimmungsmessung ist.
  • In Beispiel 23 kann der Gegenstand der Beispiele 17–22 gegebenenfalls umfassen, dass die Messung eine Messung der beobachteten Ankunftszeitdifferenz ist.
  • In Beispiel 24 kann der Gegenstand der Beispiele 17–23 gegebenenfalls umfassen, dass die Messung mehrere Positionsbestimmungssignalmessungen umfasst.
  • In Beispiel 25 kann der Gegenstand der Beispiele 17–24 gegebenenfalls umfassen, dass die Messung mehrere Referenzsignal-Zeitdifferenzmessungen umfasst.
  • In Beispiel 26 kann der Gegenstand der Beispiele 17–25 gegebenenfalls umfassen, dass die Messung eine Signalmessung bei jeder von mehreren verschiedenen Frequenzen umfasst.
  • In Beispiel 27 kann der Gegenstand von Beispiel 26 gegebenenfalls umfassen, dass die Anforderung der Messungslückenumkonfiguration eine Anforderung mindestens einer Messungslücke für jede der Frequenzen umfasst.
  • In Beispiel 28 kann der Gegenstand der Beispiele 17–27 gegebenenfalls eine Basisstation eines Mobilkommunikationsnetzes umfassen, die das mobile Endgerät versorgt.
  • In Beispiel 29 kann der Gegenstand von Beispiel 28 gegebenenfalls das Anfordern der Messungslückenumkonfiguration von der Basisstation umfassen.
  • In Beispiel 30 kann der Gegenstand der Beispiele 28–29 gegebenenfalls umfassen, dass die Basisstation das mobile Endgerät mittels einer von der Basisstation betriebenen Funkzelle versorgt.
  • In Beispiel 31 kann der Gegenstand von Beispiel 30 gegebenenfalls umfassen, dass die Messung eine Messung für jede von mindestens einer benachbarten Funkzelle der Funkzelle umfasst.
  • In Beispiel 32 kann der Gegenstand von Beispiel 31 gegebenenfalls umfassen, dass jede der mindestens einen benachbarten Funkzelle eine assoziierte Frequenz aufweist, bei der die Messung für die benachbarte Funkzelle auszuführen ist.
  • Beispiel 33 ist ein mobiles Endgerät wie mit Bezug auf 6 beschrieben.
  • In Beispiel 34 kann der Gegenstand von Beispiel 33 gegebenenfalls umfassen, dass die Kommunikationsschaltung ferner dafür ausgelegt ist, eine Messungsmeldung für jede der mehreren Messungen zu senden.
  • In Beispiel 35 kann der Gegenstand von Beispiel 33–34 gegebenenfalls umfassen, dass die Kommunikationsschaltung dafür ausgelegt ist, die Messungsmeldungen separat zu senden.
  • In Beispiel 36 kann der Gegenstand der Beispiele 33–35 gegebenenfalls umfassen, dass die Kommunikationsschaltung dafür ausgelegt ist, eine Messungsmeldung für eine der Messungen auf einmal zu senden, wenn eine oder mehrere der anderen Messungen der mehreren Messungen noch nicht abgeschlossen sind.
  • In Beispiel 37 kann der Gegenstand der Beispiele 33–36 gegebenenfalls umfassen, dass die Messungen Positionsbestimmungssignalmessungen sind.
  • In Beispiel 38 kann der Gegenstand der Beispiele 33–37 gegebenenfalls umfassen, dass die Messungen Referenzsignal-Zeitdifferenzmessungen sind.
  • In Beispiel 39 kann der Gegenstand der Beispiele 33–38 gegebenenfalls umfassen, dass die Netzkomponente eine das mobile Endgerät versorgende Basisstation ist.
  • In Beispiel 40 kann der Gegenstand der Beispiele 33–39 gegebenenfalls umfassen, dass die Kommunikationsschaltung dafür ausgelegt ist, eine Angabe der Messungslückenkonfiguration von der Basisstation zu empfangen.
  • In Beispiel 41 kann der Gegenstand der Beispiele 39–40 gegebenenfalls umfassen, dass die Basisstation eine Funkzelle betreibt und die Messungen eine Messung für jede von mindestens einer benachbarten Funkzelle der Funkzelle umfassen.
  • In Beispiel 42 kann der Gegenstand der Beispiele 33–41 gegebenenfalls umfassen, dass jede der mindestens einen benachbarten Funkzelle eine assoziierte Frequenz aufweist, bei der die Messung für die benachbarte Funkzelle auszuführen ist.
  • Beispiel 43 ist ein Verfahren zum Durchführen einer Messung wie mit Bezug auf 7 beschrieben.
  • In Beispiel 44 kann der Gegenstand von Beispiel 43 gegebenenfalls das Senden einer Messungsmeldung für jede der mehreren Messungen umfassen.
  • In Beispiel 45 kann der Gegenstand der Beispiele 43–44 gegebenenfalls separates Senden der Messungsmeldungen umfassen.
  • In Beispiel 46 kann der Gegenstand der Beispiele 43–45 gegebenenfalls Senden einer Messungsmeldung für eine der Messungen auf einmal umfassen, wenn eine oder mehrere der anderen Messungen der mehreren Messungen noch nicht abgeschlossen sind.
  • In Beispiel 47 kann der Gegenstand der Beispiele 43–46 gegebenenfalls umfassen, dass die Messungen Positionsbestimmungssignalmessungen sind.
  • In Beispiel 48 kann der Gegenstand der Beispiele 43–47 gegebenenfalls umfassen, dass die Messungen Referenzsignal-Zeitdifferenzmessungen sind.
  • In Beispiel 49 kann der Gegenstand der Beispiele 43–48 gegebenenfalls umfassen, dass die Netzkomponente eine das mobile Endgerät versorgende Basisstation ist.
  • In Beispiel 50 kann der Gegenstand von Beispiel 49 gegebenenfalls das Empfangen einer Angabe der Messungslückenkonfiguration von der Basisstation umfassen.
  • In Beispiel 51 kann der Gegenstand der Beispiele 49–50 gegebenenfalls umfassen, dass die Basisstation eine Funkzelle betreibt und die Messungen eine Messung für jede von mindestens einer benachbarten Funkzelle der Funkzelle umfassen.
  • In Beispiel 52 kann der Gegenstand der Beispiele 43–51 gegebenenfalls umfassen, dass jede der mindestens einen benachbarten Funkzelle eine assoziierte Frequenz aufweist, bei der die Messung für die benachbarte Funkzelle auszuführen ist.
  • Beispiel 53 ist ein mobiles Endgerät wie mit Bezug auf 8 beschrieben.
  • In Beispiel 54 kann der Gegenstand von Beispiel 53 gegebenenfalls umfassen, dass die Messungssteuerung dafür ausgelegt ist, jede Messung der mehreren Messungen mit mindestens einer Messungslücke der Messungskonfiguration zu assoziieren, dergestalt, dass, wenn in einer ersten Messung ein erstes Signal zu empfangen ist und in einer zweiten Messung ein zweites Signal zu empfangen ist und die Signalqualität des ersten Signals höher als die Signalqualität des zweiten Signals ist, die erste Messung vor der zweiten Messung durchgeführt wird.
  • In Beispiel 55 kann der Gegenstand der Beispiele 53–54 gegebenenfalls umfassen, dass die Messungssteuerung dafür ausgelegt ist, jede Messung der mehreren Messungen mit mindestens einer Messungslücke der Messungskonfiguration ferner auf der Basis eines Timings der zu empfangenden Signale zu assoziieren.
  • In Beispiel 56 kann der Gegenstand der Beispiele 53–55 gegebenenfalls umfassen, dass die Signale Positionsbestimmungssignale sind.
  • In Beispiel 57 kann der Gegenstand der Beispiele 53–56 gegebenenfalls umfassen, dass die Messungen Referenzsignal-Zeitdifferenzmessungen sind.
  • In Beispiel 58 kann der Gegenstand der Beispiele 53–57 gegebenenfalls einen Empfänger umfassen, der dafür ausgelegt ist, eine Angabe der Messungslückenkonfiguration von einer Basisstation zu empfangen.
  • In Beispiel 59 kann der Gegenstand der Beispiele 53–58 gegebenenfalls umfassen, dass das mobile Endgerät durch eine Basisstation versorgt wird, die eine Funkzelle betreibt, und die Messungen eine Messung für jede von mindestens einer benachbarten Funkzelle der Funkzelle umfassen.
  • In Beispiel 60 kann der Gegenstand von Beispiel 59 gegebenenfalls umfassen, dass jede der mindestens einen benachbarten Funkzelle eine assoziierte Frequenz aufweist, bei der die Messung für die benachbarte Funkzelle auszuführen ist.
  • In Beispiel 61 kann der Gegenstand von Beispiel 60 gegebenenfalls umfassen, dass die Informationen über die Signalqualität eines für eine benachbarte Funkzelle zu messenden Signals RSRQ oder RSRP der benachbarten Funkzelle ist.
  • Beispiel 62 ist ein Verfahren zum Durchführen einer Messung wie mit Bezug auf 9 beschrieben.
  • In Beispiel 63 kann der Gegenstand von Beispiel 62 gegebenenfalls Assoziieren jeder Messung der mehreren Messungen mit mindestens einer Messungslücke der Messungskonfiguration umfassen, dergestalt, dass, wenn in einer ersten Messung ein erstes Signal zu empfangen ist und in einer zweiten Messung ein zweites Signal zu empfangen ist und die Signalqualität des ersten Signals höher als die Signalqualität des zweiten Signals ist, die erste Messung vor der zweiten Messung durchgeführt wird.
  • In Beispiel 64 kann der Gegenstand der Beispiele 62–63 gegebenenfalls Assoziieren jeder Messung der mehreren Messungen mit mindestens einer Messungslücke der Messungskonfiguration ferner auf der Basis eines Timings der zu empfangenden Signale umfassen.
  • In Beispiel 65 kann der Gegenstand der Beispiele 62–64 gegebenenfalls umfassen, dass die Signale Positionsbestimmungssignale sind.
  • In Beispiel 66 kann der Gegenstand der Beispiele 62–65 gegebenenfalls umfassen, dass die Messungen Referenzsignal-Zeitdifferenzmessungen sind.
  • In Beispiel 67 kann der Gegenstand der Beispiele 62–66 gegebenenfalls das Empfangen einer Angabe der Messungslückenkonfiguration von einer Basisstation umfassen.
  • In Beispiel 68 kann der Gegenstand der Beispiele 62–67 gegebenenfalls umfassen, dass das mobile Endgerät durch eine Basisstation versorgt wird, die eine Funkzelle betreibt, und die Messungen eine Messung für jede von mindestens einer benachbarten Funkzelle der Funkzelle umfassen.
  • In Beispiel 69 kann der Gegenstand der Beispiele 62–68 gegebenenfalls umfassen, dass jede der mindestens einen benachbarten Funkzelle eine assoziierte Frequenz aufweist, bei der die Messung für die benachbarte Funkzelle auszuführen ist.
  • In Beispiel 70 kann der Gegenstand von Beispiel 69 gegebenenfalls die Informationen über die Signalqualität eines für eine benachbarte Funkzelle zu messenden Signals RSRQ oder RSRP der benachbarten Funkzelle umfassen.
  • Es versteht sich, dass ein oder mehrere der Merkmale beliebiger der obigen Beispiele mit beliebigen der anderen Beispiele kombiniert werden können. Ferner versteht sich, dass für jedes der Verfahren ein computerlesbares Medium, auf dem Anweisungen aufgezeichnet sind, die, wenn sie durch einen Prozessor ausgeführt werden, bewirken, dass der Prozessor das Verfahren ausführt, bereitgestellt werden kann. Ferner kann für jedes der Verfahren ein mobiles Endgerät bereitgestellt werden, das Mittel zum Ausführen der verschiedenen Posten des Verfahrens umfasst. Für ein mobiles Endgerät kann ferner gegebenenfalls eine dem mobilen Endgerät entsprechende Netzkomponente und ein entsprechendes Verfahren zum Steuern einer Messung (ausgeführt durch die Netzkomponente) bereitgestellt werden.
  • Die Komponenten der mobilen Endgeräte (z. B. der Detektor, der Bestimmer, die Signalisierungsschaltung, die Messungsschaltung, die Messungssteuerung usw.) können zum Beispiel durch eine oder mehrere Schaltungen implementiert werden. Eine ”Schaltung” kann als eine beliebige Art von einer Logik implementierender Entität aufgefasst werden, bei der es sich um Spezialschaltkreise oder einen Prozessor handeln kann, der in einem Speicher, Firmware oder einer beliebigen Kombination davon gespeicherte Software ausführt. Somit kann eine ”Schaltung” eine festverdrahtete Logikschaltung oder eine programmierbare Logikschaltung sein, wie etwa ein programmierbarerer Prozessor, z. B. ein Mikroprozessor (z. B. ein CISC-Prozessor (Complex Instruction Set Computer)) oder ein RISC-Prozessor (Reduced Instruction Set Computer). Eine ”Schaltung” kann auch ein Prozessor sein, der Software ausführt, z. B. eine beliebige Art von Computerprogramm, z. B. ein Computerprogramm, das einen virtuellen Maschinencode wie z. B. Java verwendet. Jede beliebige andere Art von Implementierung der jeweiligen Funktionen, die nachfolgend ausführlicher beschrieben werden, kann auch als ”Schaltung” aufgefasst werden.
  • Im Folgenden werden Beispiele ausführlicher beschrieben. Diese können als Erweiterung des 3GPP-Ansatzes gemäß Rel. 10 angesehen werden.
  • Gemäß dem im Folgenden beschriebenen Beispiel sendet, wenn das mobile Endgerät 105 eine neue OTDOA-Messung ausführen soll, es eine anfängliche Anforderung einer RSTD-Interfrequenz-Messungslücke zu dem Netz (z. B. dem E-UTRAN 101). Genauer gesagt prüft das mobile Endgerät 105 nach dem Empfang einer OTDOA-Messungsanforderung (die Interfrequenzmessungen umfasst), ob die aktuellen Lücken ausreichend sind. Gemäß dem Ergebnis der Prüfung unterscheidet das mobile Endgerät 105 die folgenden drei Fälle a bis c:
    • a. Falls die Messungslücken, sowie sie aktuell konfiguriert sind, für die OTDOA-Messung ausreichen, informiert das mobile Endgerät das Netz darüber, wie die aktuell zugewiesenen Messungslücken von dem mobilen Endgerät 105 verwendet werden (d. h. welche Interfrequenzmessung in welcher Messungslücke abgewickelt wird). Somit sind dem Netz die Messungslücken der von dem mobilen Endgerät 105 abgewickelten Interfrequenz-RSTD-Messungen bewusst. Ein entsprechender Fluss ist in 10 dargestellt.
  • 10 zeigt ein Nachrichtenflussdiagramm 1000.
  • Ähnlich wie bei 2 findet der Nachrichtenfluss statt zwischen einem Positionsbestimmungsmodul 1001, z. B. des mobilen Endgeräts 105, einer ersten RRC-Entität (Radio Resource Control) 1002, die zum Beispiel eine Entität der RRC-Schicht des mobilen Endgeräts 105 ist, Entitäten 1003 niedrigerer Schichten, die zum Beispiel Entitäten der Sicherungsschicht oder der Bitübertragungsschicht des mobilen Endgeräts 105 sind, und einer zweiten RRC-Entität 1004, die zum Beispiel eine Entität der RRC-Schicht des E-UTRAN 101 ist.
  • 1005 bis 1007 werden wie 205 bis 207 durchgeführt, wie oben mit Bezug auf 2 erläutert. Es wird angenommen, dass die Messungslücken in diesem Beispiel geeignet sind.
  • Bei 1008 sendet die erste RRC-Entität 1002 eine InterFreqRSTDMeasurementIndication-Nachricht zu der zweiten RRC-Entität 1004, die die Lückenbenutzung der aktuellen Messungslückenkonfiguration angibt.
  • Bei 1009 fordert die erste RRC-Entität 1002 von den Entitäten 1003 niedrigerer Schichten an, die OTDOA-Messung auszuführen.
  • Bei 1010 führen die Entitäten 1003 niedrigerer Schichten RSTD-Messungen mit der aktuellen Messungslückeneinstellung aus und melden die Ergebnisse an die erste RRC-Entität 1011.
  • Es wird angenommen, dass an einem bestimmten Zeitpunkt (bei 1012) die zweite RRC-Entität 204 entscheidet, die Messungslückenkonfiguration zu ändern. Der zweiten RRC-Entität ist jedoch aufgrund der InterFreqRSTDMeasurementIndication-Nachricht von 1008 die Messungslückenbenutzung bewusst und bewusst, welche Messungslücken von dem mobilen Endgerät benötigt werden. Dementsprechend kann sie eine neue Messungslückenkonfiguration auswählen, die immer noch für die OTDOA-Messung geeignet ist.
  • Bei 1013 informiert die zweite RRC-Entität die erste RRC-Entität über die neue Messungslückenkonfiguration.
  • Falls die Messungslücken für die OTDOA-Messungen nicht ausreichen, fordert das mobile Endgerät Lücken für jede in der OTDOA-Messungsanforderung enthaltene Interfrequenz-Frequenz an. Nach der Anforderung weist das Netz dem mobilen Endgerät Messungslückenmuster zu, zusammen mit der Angabe für jedes zugewiesene Messungslückenmuster, für welche Frequenz das Muster zu verwenden ist, d. h. welcher Frequenz es zugewiesen ist. Das Netz kann mehreren Frequenzen dieselbe Lücke zuweisen, falls die PRS-Einteilung der Frequenzen auf die Lücke passt. Das mobile Endgerät kann die Messungslücken sequenziell für verschiedene Interfrequenzen anfordern. Dies ermöglicht ein Geringhalten der Gesamtauswirkung auf die Netzkapazität zu Lasten einer möglichen Verlängerung der Dauer für die Messungsausführung. Ein Beispiel für den entsprechenden Fluss ist in 11 gezeigt.
  • 11 zeigt ein Nachrichtenflussdiagramm 1100.
  • Ähnlich wie bei 2 findet der Nachrichtenfluss statt zwischen einem Positionsbestimmungsmodul 1101, z. B. des mobilen Endgeräts 105, einer ersten RRC-Entität (Radio Resource Control) 1102, die zum Beispiel eine Entität der RRC-Schicht des mobilen Endgeräts 105 ist, Entitäten 1103 niedrigerer Schichten, die zum Beispiel Entitäten der Sicherungsschicht oder der Bitübertragungsschicht des mobilen Endgeräts 105 sind, und einer zweiten RRC-Entität 1104, die zum Beispiel eine Entität der RRC-Schicht des E-UTRAN 101 ist.
  • 1105 bis 1107 werden wie 205 bis 207 durchgeführt, wie oben mit Bezug auf 2 erläutert. Es wird angenommen, dass die Messungslücken in diesem Beispiel nicht geeignet sind.
  • Bei 1108 sendet die erste RRC-Entität eine InterFreqRSTDMeasurementIndication-Nachricht, worin sie die Frequenzen angibt, für die das mobile Endgerät Messungslücken benötigt.
  • Unter der Annahme, dass das mobile Endgerät Messungslücken für eine erste Frequenz und eine zweite Frequenz anfordert, sendet die zweite RRC-Entität 1104 bei 1109 eine erste RRCConnectionReconfiguration-Nachricht, die ein Messungslückenmuster für die erste Frequenz angibt, und bei 1110 eine zweite RRCConnectionReconfiguration-Nachricht, die ein Messungslückenmuster für die zweite Frequenz angibt.
  • Es sollte beachtet werden, dass 1109 und 1110 so angesehen werden können, dass das Netz (d. h. die zweite RRC-Entität 1104) die Assoziation von Messungslücken mit Messungen (nämlich in diesem Fall von Messungslücken mit Frequenzen) angibt.
  • Bei 1111 fordert die erste RRC-Entität 1102 von den Entitäten 1103 niedrigerer Schichten an, die OTDOA-Messung auszuführen.
  • Die Entitäten 1103 niedrigerer Schichten führen RSTD-Messungen mit der aktuellen Messungslückeneinstellung aus und melden die Ergebnisse an die erste RRC-Entität (1112).
    • c. Falls die Lücken für eine Frequenz ausreichen, aber nicht für eine andere Frequenz, wird eine Kombination der Ansätze für die Fälle a und b verwendet.
  • Ferner kann gemäß dem vorliegenden Beispiel das mobile Endgerät (z. B. wenn es notwendig ist) dem Netz im Fall einer sich ändernden Netzumgebung Rückmeldung geben. Zum Beispiel prüft im Fall eines Handovers das mobile Endgerät erneut die Anforderungen bezüglich RSTD-Interfrequenzlücken und informiert die Basisstation, die die neue Zelle betreibt, über erforderliche Messungslücken.
  • Zum Beispiel könnte ein Interfrequenz-Handover stattgefunden haben, und somit muss ein neues Messungslückenmuster dem mobilen Endgerät zugeteilt werden oder Teile der RSTD-Interfrequenzmessungen sind abgeschlossen (d. h. die kompletten RSTD-Messungen auf einer einzigen Interfrequenz wurden abgeschlossen), und somit ist nur eine verringerte Menge von Messungslücken erforderlich. Ein Beispiel für einen entsprechenden Fluss ist 12 gezeigt.
  • 12 zeigt ein Nachrichtenflussdiagramm 1200.
  • Ähnlich wie bei 2 findet der Nachrichtenfluss statt zwischen einem Positionsbestimmungsmodul 1201, z. B. des mobilen Endgeräts 105, einer ersten RRC-Entität (Radio Resource Control) 1202, die zum Beispiel eine Entität der RRC-Schicht des mobilen Endgeräts 105 ist, Entitäten 1203 niedrigerer Schichten, die zum Beispiel Entitäten der Sicherungsschicht oder der Bitübertragungsschicht des mobilen Endgeräts 105 sind, und einer zweiten RRC-Entität 1204, die zum Beispiel eine Entität der RRC-Schicht des E-UTRAN 101 ist.
  • 1205 bis 1210 werden wie 1002 bis 1010 des in 10 dargestellten Flusses durchgeführt.
  • In diesem Beispiel wird angenommen, dass an einem bestimmten Zeitpunkt (bei 1211) eine Handover-Prozedur ausgeführt wird und dass sich als Folge die Messungskonfiguration ändert.
  • Bei 1212 prüft, wenn das mobile Endgerät detektiert hat, dass ein Handover stattgefunden hat, die erste RRC-Entität 1202 nochmals, ob die geänderte Messungskonfiguration für die OTDOA-Sitzung geeignet ist.
  • Bei 1213 sendet die erste RRC-Entität 1202 abhängig von dem Ergebnis der Prüfung in 1212 eine InterFreqRSTDMeasurementIndication-Nachricht zu der zweiten RRC-Entität 1004, wie in 1008 von 10 oder wie in 1108 von 11 (oder eine Kombination wie in dem obigen Fall c).
  • Ferner kann im vorliegenden Beispiel das mobile Endgerät 105 Messungslücken, die es nicht mehr für die OTDOA-Messung benötigt, dekonfigurieren.
  • Es kann zum Beispiel auftreten, dass es für das mobile Endgerät nützlich sein kann, die Messungslücken für jede Interfrequenz (wie oben erwähnt) sequenziell zuzuteilen. In diesem Fall kann das mobile Endgerät das Netz informieren, dass eine Messungslücke nicht mehr erforderlich ist, und es wird eine neue Messungslücke angefordert. Dies ist in 13 dargestellt.
  • 13 zeigt ein Nachrichtenflussdiagramm 1300.
  • Der Nachrichtenfluss findet statt zwischen einem mobilen Endgerät 1301 (das z. B. einem mobilen Endgerät 105 entspricht) und einem E-UTRAN 1302, das zum Beispiel dem E-UTRAN 101 entspricht.
  • Es wird angenommen, dass das mobile Endgerät Messungslücken für eine erste Frequenz und eine zweite Frequenz benötigt.
  • Bei 1303 sendet das mobile Endgerät 1301 eine erste RRCConnectionReconfiguration-Nachricht mit einer Anforderung von Messungslücken für RSTD-Messungen bei der ersten Frequenz.
  • Bei 1304 sendet das E-UTRAN 1302 eine RRCConnectionReconfiguration-Nachricht, die ein Messungslückenmuster für die erste Frequenz, d. h. zur Verwendung für RSTD-Messungen bei der ersten Frequenz, angibt.
  • Bei 1305 führt das mobile Endgerät 1301 die RSTD-Messungen bei der ersten Frequenz durch.
  • Bei 1306 sendet das mobile Endgerät 1301 eine erste RRCConnectionReconfiguration-Nachricht mit einer Anforderung von Messungslücken für RSTD-Messungen bei der zweiten Frequenz. Indem es Messungslücken nur für RSTD-Messungen bei der zweiten Frequenz anfordert, fordert das mobile Endgerät 1301 effektiv Entfernung der Messungslücken für die erste Frequenz an.
  • Bei 1307 sendet das E-UTRAN 1302 eine RRCConnectionReconfiguration-Nachricht, die ein Messungslückenmuster für die zweite Frequenz, d. h. zur Verwendung für RSTD-Messungen bei der zweiten Frequenz, angibt.
  • Es sollte beachtet werden, das 1304 und 1307 so angesehen werden können, dass das Netz (d. h. das E-UTRAN 1302) die Assoziation von Messungslücken mit Messungen (nämlich in diesem Fall von Messungslücken mit Frequenzen) angibt.
  • Das mobile Endgerät 1301 kann dann die RSTD-Messungen bei der zweiten Frequenz durchführen.
  • Ferner kann das mobile Endgerät, wenn die OTDOA-Messung beendet ist, alle Messungslücken freigeben.
  • Im vorliegenden Beispiel kann das mobile Endgerät ferner Messungslücken in der Reihenfolge von Prioritäten anfordern. Zum Beispiel kann das mobile Endgerät Messungslücken für verschiedene Frequenzen sequenziell anfordern. Die Reihenfolge wird zum Beispiel durch einen Algorithmus bestimmt, der eine durch das Netz bereitgestellte Priorität und Messungen durch das mobile Endgerät wie RSRQ (Referenzsignal-Empfangsqualität) und RSRP (Referenzsignal-Empfangsleistung) von Zellen, für die eine PRS zu empfangen ist, berücksichtigt.
  • Obwohl spezifische Aspekte beschrieben wurden, ist für Fachleute erkennbar, dass verschiedene Änderungen an Form und Detail daran vorgenommen werden können, ohne von dem durch die angefügten Ansprüche definierten Gedanken und Schutzumfang der Aspekte der vorliegenden Offenbarung abzuweichen. Der Schutzumfang wird somit durch die angefügten Ansprüche angegeben, und alle Änderungen, die in die Bedeutung oder den Äquivalenzbereich der Ansprüche kommen, sollen deshalb eingeschlossen sein.

Claims (25)

  1. Mobiles Endgerät, umfassend: einen Detektor, ausgelegt zum Detektieren eines Ereignisses, das eine Änderung einer Messungslückenkonfiguration für das mobile Endgerät triggern kann; einen Bestimmer, ausgelegt zum Bestimmen bei Detektion des Ereignisses, ob die Messungslückenkonfiguration für das mobile Endgerät nach dem Ereignis für eine durchzuführende Messung geeignet ist; und eine Signalisierungsschaltung, ausgelegt zum Anfordern einer Messungslückenumkonfiguration, wenn die Messungslückenkonfiguration für die Messung nicht geeignet ist.
  2. Mobiles Endgerät nach Anspruch 1, wobei das Ereignis ein Handover des mobilen Endgeräts ist.
  3. Mobiles Endgerät nach Anspruch 1, wobei das Ereignis eine Messungslückenumkonfiguration für das mobile Endgerät ist.
  4. Mobiles Endgerät nach Anspruch 1, wobei das Ereignis eine Verbindungsneuherstellung für das mobile Endgerät ist.
  5. Mobiles Endgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Messung mehrere Signalmessungen umfasst und die Anforderung der Messungslückenumkonfiguration eine Anforderung mindestens einer Messungslücke für jede der Signalmessungen umfasst.
  6. Mobiles Endgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Messung eine Positionsbestimmungsmessung ist.
  7. Mobiles Endgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Messung eine Messung der beobachteten Ankunftszeitdifferenz ist.
  8. Mobiles Endgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die Messung mehrere Positionsbestimmungssignalmessungen umfasst.
  9. Mobiles Endgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei die Messung mehrere Referenzsignal-Zeitdifferenzmessungen umfasst.
  10. Mobiles Endgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei die Messung eine Signalmessung bei jeder von mehreren verschiedenen Frequenzen umfasst.
  11. Mobiles Endgerät nach Anspruch 10, wobei die Anforderung der Messungslückenumkonfiguration eine Anforderung mindestens einer Messungslücke für jede der Frequenzen umfasst.
  12. Mobiles Endgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei eine Basisstation eines Mobilkommunikationsnetzes das mobile Endgerät versorgt.
  13. Mobiles Endgerät nach Anspruch 12, wobei die Signalisierungsschaltung ausgelegt ist zum Anfordern der Messungslückenumkonfiguration von der Basisstation.
  14. Mobiles Endgerät nach Anspruch 12 oder 13, wobei die Basisstation das mobile Endgerät mittels einer von der Basisstation betriebenen Funkzelle versorgt.
  15. Mobiles Endgerät nach Anspruch 14, wobei die Messung eine Messung für jede von mindestens einer benachbarten Funkzelle der Funkzelle umfasst.
  16. Mobiles Endgerät nach Anspruch 15, wobei jede der mindestens einen benachbarten Funkzelle eine assoziierte Frequenz aufweist, bei der die Messung für die benachbarte Funkzelle auszuführen ist.
  17. Verfahren zum Durchführen einer Messung, umfassend: Detektieren eines Ereignisses, das eine Änderung einer Messungslückenkonfiguration für das mobile Endgerät triggern kann; Bestimmen bei Detektion des Ereignisses, ob die Messungslückenkonfiguration für das mobile Endgerät nach dem Ereignis für eine durchzuführende Messung geeignet ist; und Anfordern einer Messungslückenumkonfiguration, wenn die Messungslückenkonfiguration für die Messung nicht geeignet ist.
  18. Mobiles Endgerät, umfassend: eine Messungsschaltung, ausgelegt zum Durchführen mehrerer Messungen; einen Bestimmer, ausgelegt zum Bestimmen einer Messungslückenkonfiguration für das mobile Endgerät, wobei die Messungslückenkonfiguration mehrere für das mobile Endgerät konfigurierte Messungslücken umfasst; eine Messungssteuerung, ausgelegt zum Assoziieren jeder Messung der mehreren Messungen mit mindestens einer Messungslücke der Messungskonfiguration und zum Steuern der Messungsschaltung, um die Messung in der assoziierten Messungslücke auszuführen; eine Kommunikationsschaltung, ausgelegt zum Kommunizieren der Assoziation von Messungen mit den Messungslücken mit einer Netzkomponente.
  19. Mobiles Endgerät nach Anspruch 18, wobei die Kommunikationsschaltung ferner ausgelegt ist zum Senden einer Messungsmeldung für jede der mehreren Messungen.
  20. Mobiles Endgerät nach Anspruch 19, wobei die Kommunikationsschaltung ausgelegt ist zum separaten Senden der Messungsmeldungen.
  21. Verfahren zum Durchführen einer Messung, umfassend: Bestimmen einer Messungslückenkonfiguration für ein mobiles Endgerät, wobei die Messungslückenkonfiguration mehrere für das mobile Endgerät konfigurierte Messungslücken umfasst; Assoziieren jeder Messung von mehreren durch eine Messungsschaltung des mobilen Endgeräts auszuführenden Messungen mit mindestens einer Messungslücke der Messungskonfiguration; Steuern der Messungsschaltung, um die Messung in der assoziierten Messungslücke auszuführen; und Kommunizieren der Assoziation von Messungen mit den Messungslücken mit einer Netzkomponente.
  22. Ein mobiles Endgerät, umfassend: Eine Messungsschaltung, ausgelegt zum Durchführen mehrerer Messungen, wobei bei jeder Messung ein Signal zu empfangen ist, einen Bestimmer, ausgelegt zum Bestimmen einer Messungslückenkonfiguration für das mobile Endgerät, wobei die Messungslückenkonfiguration mehrere für das mobile Endgerät konfigurierte Messungslücken umfasst; eine Messungssteuerung, ausgelegt zum Assoziieren jeder Messung der mehreren Messungen mit mindestens einer Messungslücke der Messungskonfiguration auf der Basis von Informationen über die Signalqualitäten der zu empfangenden Signale und zum Steuern der Messungsschaltung, um die Messung in der assoziierten Messungslücke auszuführen.
  23. Mobiles Endgerät nach Anspruch 22, wobei die Messungssteuerung ausgelegt ist zum Assoziieren jeder Messung der mehreren Messungen mit mindestens einer Messungslücke der Messungskonfiguration dergestalt, dass, wenn bei einer ersten Messung ein erstes Signal zu empfangen ist und bei einer zweiten Messung ein zweites Signal zu empfangen ist und die Signalqualität des ersten Signals höher als die Signalqualität des zweiten Signals ist, die erste Messung vor der zweiten Messung durchgeführt wird.
  24. Mobiles Endgerät nach Anspruch 22, wobei die Messungssteuerung ausgelegt ist zum Assoziieren jeder Messung der mehreren Messungen mit mindestens einer Messungslücke der Messungskonfiguration ferner auf der Basis eines Timings der zu empfangenden Signale.
  25. Verfahren zum Durchführen einer Messung, umfassend: Bestimmen einer Messungslückenkonfiguration für das mobile Endgerät, wobei die Messungslückenkonfiguration mehrere für das mobile Endgerät konfigurierte Messungslücken umfasst; Assoziieren jeder Messung mehrerer Messungen, wobei bei jeder Messung ein Signal zu empfangen ist, mit mindestens einer Messungslücke der Messungskonfiguration auf der Basis von Informationen über die Signalqualitäten der zu empfangenden Signale; und Ausführen der Messung in der assoziierten Messungslücke.
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