DE10201272A1 - Zur Verwendung mit Fluidinjektoren geeignete Düsen - Google Patents
Zur Verwendung mit Fluidinjektoren geeignete DüsenInfo
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Abstract
Eine Fluidinjektionsdüse (5) wird an einem Fluidinjektorventil (1) montiert, um die Strömung (und Atomisierung) von Fluid, das durch ein Injektionsloch (3b) des Fluidinjektors (1) hindurchgeht, zu steuern. Die Fluidinjektionsdüse (5) kann mindestens ein Düsenloch (5a) aufweisen, das ein Einlaßloch (51a), ein Zwischenloch (52a) und ein Auslaßloch (53a) aufweist. Diese Löcher dienen bevorzugterweise zum Geben einer schrittweisen Steuerung der Fluidströmung, die aus dem Injektionsloch (3b) ausgelassen wird. Das Zwischenloch (52a) kann eine longitudinale Achse (L2) aufweisen, die sich im wesentlichen senkrecht zu einer Düsenachse (L1) erstreckt. Das Zwischenloch (52a) kann ein erstes Anschlußende, das mit dem Einlaßloch (51a) kommuniziert, und ein zweites Anschlußende, das mit dem Auslaßloch (53a) kommuniziert, aufweisen. Das Zwischenloch (52a) weist bevorzugterweise eine gleichförmige Breite (W) entlang im wesentlichen der gesamten Länge in der longitudinalen Achse (L2) auf. Das Auslaßloch (53a) kann die zentrale Achse (L3) aufweisen, die gegenüber der longitudinalen Achse (L2) des Zwischenlochs (52a) um einen Abstand (Y) versetzt ist.
Description
Diese Anmeldung beansprucht die Priorität der japanischen Anmeldung mit der Serien
nummer 2001-009448.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Fluidinjektionsdüsen, die zur Steuerung des
Strömens eines Fluids dienen, und insbesondere auf Fluidinjektionsdüsen, die zum Ato
misieren einer Flüssigkeit, die von einem Fluidinjektionsventil geliefert wird, angepaßt
sind. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auch auf Fluidinjektoren, die solche Fluidin
jektionsdüsen aufweisen. Solche Fluidinjektionsdüsen und Fluidinjektoren können, z. B.
innerhalb von Verbrennungskraftmaschinen für Fahrzeuge verwendet werden.
Die japanische Patentoffenlegungsveröffentlichung No. 11-200998 lehrt eine Kraftstoffin
jektionsdüse, wie sie in Fig. 7, die eine Querschnittsansicht eines Teils der Kraftstoffin
jektionsdüse zeigt, und in Fig. 8, die eine weggebrochene Draufsicht auf eine bekannte
Kraftstoffinjektionsdüse zeigt, gezeigt ist.
Wie in Fig. 7 gezeigt ist, ein Kraftstoffinjektionsventil 101 weist einen Ventilsitz 103 und
ein bewegbares Ventil 104 auf. Der Ventilsitz 103 weist eine Ventilsitzoberfläche 103a
und ein Ventilloch (Öffnung) 103b auf. Die Ventilsitzoberfläche 103a ist auf einer inneren
Wand oder Oberfläche eines Kraftstoffströmungskanals ausgebildet. Das Injektionsloch
103b ist stromabwärtsseitig der Ventilsitzoberfläche 103a angeordnet. Das Ventil 104
weist eine Kontaktoberfläche 104a auf, die dazu gestaltet ist, die Ventilsitzoberfläche
103a zu kontaktieren.
Das Kraftstoffinjektionsventil 101 ist zum selektiven Auslassen von Kraftstoff über das
Injektionsloch 103b betätigbar/betreibbar, wenn sich die Kontaktoberfläche 104a des
Ventils 104 weg von der Ventilsitzoberfläche 103a des Ventilsitzes 103 bewegt (Ventil
öffnungsbetrieb). Andererseits endet die Kraftstoffinjektion, wenn die Kontaktoberfläche
104a des Ventils 104 die Ventilsitzoberfläche 103a des Ventilsitzes 103 kontaktiert und
abdichtet (Ventilschließbetrieb).
Eine Kraftstoffinjektionsdüse 105 ist an dem Boden oder der stromabwärtsseitigen Ober
fläche des Ventilsitzes 103 angeordnet und weist ein oberes und ein unteres Plattenteil
151, 153 auf. Das obere Plattenteil 151 ist derart angeordnet, daß es die Bodenoberfläche
des Ventilsitzes 103 kontaktiert, und weist acht Einlaßlöcher 151a (siehe Fig. 8) auf, die
sich durch das obere Plattenteil 151 erstrecken.
Wie in Fig. 7 gezeigt ist, ist das untere Plattenteil 153 auf dem Ventilsitz 103 derart
montiert, daß es auf der stromabwärtsseitigen Seite (untere Seite, wie es in Fig. 7 gese
hen wird) der oberen Platte 151 angeordnet ist. Eine Ausnehmung 153b ist auf der strom
aufwärtsseitigen Seite des unteren Plattenteils 153 ausgebildet. Die Ausnehmung 153b
wirkt/arbeitet mit der stromabwärtsseitigen Oberfläche des oberen Plattenteils 151 zu
sammen und definiert einen im wesentlichen kreisförmige Kraftstoffkammer 155 zwi
schen dem oberen und unteren Plattenteil 151, 153. Wie in Fig. 8 gezeigt ist, enthält das
untere Plattenteil 153 vier Auslaßlöcher 153a (siehe Fig. 8), die sich durch das untere
Plattenteil 153 erstrecken.
Bei der bekannten Kraftstoffeinspritzdüse 105, die oben beschrieben wurde, wird, wenn
sich das Kraftstoffeinspritzventil 101 öffnet, unter Druck gesetzter Kraftstoff durch das
Injektionsloch 103a des Ventilsitzes 103 gedrückt. Der Kraftstoff strömt dann durch die
Einlaßlöcher 151a des oberen Plattenteils 151, durch die Kraftstoffkammer 155 und wird
dann durch die Auslaßlöcher 153a ausgestoßen.
Darum strömt bei der bekannten Kraftstoffeinspritzdüse 105 der Kraftstoff aus den Ein
laßlöchern 151a des oberen Plattenteils 151 in die Kraftstoffkammer 155 und strömt dann
horizontal innerhalb der Kraftstoffkammer 155 entlang der Ausnehmung 153b. Da jedoch
die Einlaßlöcher 151a und die Auslaßlöcher 153a nicht miteinander ausgerichtet sind,
strömt der Kraftstoff aus allen Richtungen in jedes Auslaßloch 153a. Da die Auslaßlöcher
153a relativ zu dem Boden der Ausnehmung 153b geneigt sind, variiert der Winkel der
Kraftstoffströmung, die in die entsprechenden Auslaßlöcher 153a eintritt, als Reaktion auf
die Richtung der Kraftstoffströmung innerhalb der Ausnehmung 153b. Falls eine erhöhte
Menge von Kraftstoff in einem stumpfen Winkel relativ zu den Auslaßlöchern 153
strömt, wird sich die Kraftstoffströmung stabilisieren, wodurch atomisierte Kraftstoffpar
tikel mit relativ großen Durchmessern erzeugt werden. Da Kraftstoffpartikel mit kleinem
Durchmesser gewünscht werden, ist diese bekannte Gestaltung nachteilig.
Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, verbesserte Fluidinjektionsdüsen
und Fluidinjektionsventile zu lehren, die zuverlässig Kraftstoffpartikel mit relativ kleinem
Durchmesser erzeugen können.
Entsprechend eines Aspektes der vorliegenden Lehren werden Fluidinjektionsdüsen ge
lehrt, die dazu angeordnet und konstruiert sind, auf einem Fluidinjektor montiert zu wer
den, um die Strömung eines Fluides, das durch ein Injektionsloch des Fluidinjektors
ausgestoßen wird, zu steuern. Die Fluidinjektionsdüse kann mindestens ein Düsenloch,
das ein Einlaßloch, ein Zwischenloch und ein Auslaßloch aufweist, aufweisen. Die Kom
bination des Einlaßloches, des Zwischenloches und des Auslaßloches dient zum Liefern
einer schrittweisen Steuerung der Strömung des Fluides, das aus dem Injektionsloch aus
gestoßen wird, was bevorzugterweise dazu dient, das durch das Düsenloch strömende
Fluid zu atomisieren. Das Zwischenloch kann eine Längsachse aufweisen, die sich im
wesentlichen senkrecht bezüglich einer Düsenachse erstreckt. Des weiteren kann dazwi
schen auch ein erstes Anschlußende, das mit dem Einlaßloch kommuniziert, und ein zwei
tes Anschlußende, das mit dem Auslaßloch kommuniziert, aufweisen. Zusätzlich kann das
Zwischenloch bevorzugterweise eine im wesentlichen gleichförmige Breite entlang im
wesentlichen der gesamten Länge der Längsachse aufweisen. Das Auslaßloch kann eine
zentrale Achse aufweisen, die gegenüber der Längsachse des Zwischenloches derart ver
setzt ist, daß sich die zentrale Achse und die Längsachse nicht schneiden.
Falls das Fluid durch das Zwischenloch strömt, das eine Längsachse, die sich im wesent
lichen senkrecht zu der Düsenachse erstreckt, aufweist und eine im wesentlichen gleich
förmige Breite entlang im wesentlichen der gesamten Länge der Längsachse aufweist,
kann der Fluidströmung eine Richtung entlang der Längsrichtung des Zwischenloches
gegeben werden. In anderen Worten, die Richtung der Fluidströmung innerhalb des Zwi
schenloches kann bevorzugterweise im wesentlichen mit der Längsachse des Zwischenlo
ches ausgerichtet sein. Zusätzlich dreht sich, falls das Auslaßloch eine zentrale Achse
aufweist, die gegenüber der Längsachse des Zwischenloches versetzt ist, das Zentrum der
Fluidströmungsströmung an dem zweiten Anschlußende des Zwischenloches bevorzug
terweise nicht in die exakt entgegengesetzte Richtung. Als ein Ergebnis kann eine Rück
strömung innerhalb des Zwischenloches verhindert werden.
Aufgrund eines multiplizierten oder verstärkten Atomisierungseffektes, der dem Fluid
gegeben wird, indem das Fluid zur Strömung entlang der Längsrichtung des Zwischenlo
ches gebracht wird und eine Rückströmung an dem zweiten Anschlußende des Zwischen
loches verhindert wird, indem die zentrale Achse des Auslaßloches gegenüber der Längs
achse des Zwischenloches versetzt wird, kann das Fluid effektiver als bei der oben be
schriebenen bekannten Injektordüse atomisiert (= zerstäubt) werden.
Bevorzugterweise ist ein Rand, der einen spitzen Winkel definiert, in der Fluiddüse in
einem Abschnitt eines Umfangs des Auslaßloches ausgebildet, der benachbart zu dem
Zwischenloch ist und gegenüber dem zweiten Anschlußende des Zwischenloches versetzt
oder von diesem getrennt ist. Darum tritt das Fluid, das durch das Zwischenloch geströmt
ist, in das Auslaßloch ein, und die Richtung der Strömung wird sich abrupt um einen
Winkel von mehr als 90° ändern. Als ein Ergebnis kann die Strömung des Fluides effek
tiv in Wallung gebracht oder zur Ablösung gebracht werden, um so den Atomisierungsef
fekt (die Zerstäubungswirkung) zu verbessern.
Optional kann die Düse drei Plattenteile aufweisen, die einander überlagern oder im we
sentlichen parallel zueinander angeordnet sind. Zum Beispiel kann ein erstes Plattenteil
das Einlaßloch aufweisen, ein zweites Plattenteil kann das Zwischenloch aufweisen, und
ein drittes Plattenteil kann das Auslaßloch aufweisen. Diese Gestaltung kann verwendet
werden, um ein Düsenloch leicht und relativ kostengünstig herzustellen, das drei Löcher
aufweist, die nicht miteinander ausgerichtet sind. Jedoch können die drei nicht
ausgerichteten Löcher auch innerhalb einer einzelnen Platte oder eines einzelnen Platten
teils oder innerhalb zweier Plattenteile oder Platten definiert werden.
In der vorliegenden Spezifikation/Beschreibung können die Begriffe "Düsenloch", "Ein
laßloch", "Zwischenloch" und "Auslaßloch" durch die Begriffe "Düsendurchgang", "Ein
laßdurchgang", "Zwischendurchgang" und "Auslaßdurchgang" ersetzt (oder austauschbar
verwendet) werden. Darüber hinaus können auch die Begriffe "Apertur", "Bohrung",
"Hohlraum" und "Mündungsloch" austauschbar mit den Begriffen "Loch" oder "Durch
gang" verwendet werden. Darüber hinaus können die Begriffe "Einlaßloch" und "Auslaß
loch" auch entsprechend als eine "Einlaßöffnung" und eine "Auslaßöffnung" bezeichnet
werden. In jedem Fall ist die beabsichtigte Bedeutung dieselbe.
Daher kann in einem anderen Aspekt der vorliegenden Lehren eine Fluiddüse mindestens
einen Düsendurchgang, der einen Einlaßdurchgang (Öffnung) aufweisen kann, einen
Zwischendurchgang und einen Auslaßdurchgang (Öffnung) aufweisen. Bevorzugterweise
ist der Einlaßdurchgang im wesentlichen ausgerichtet (z. B. im wesentlichen parallel) mit
der Richtung der Fluidströmung, die in den Einlaßdurchgang eintritt. Zum Beispiel kann
ein Fluidinjektor unter Druck gesetztes Fluid zu der Fluiddüse zuführen und der Fluidin
jektor kann eine im wesentlichen longitudinale Achse aufweisen, entlang derer das Fluid
innerhalb des Fluidinjektors strömt. Derart ist der Einlaßdurchgang bevorzugterweise im
wesentlichen ausgerichtet (oder im wesentlichen parallel) mit der Längsachse des Fluid
injektors. Der Zwischendurchgang kommuniziert bevorzugterweise mit dem Einlaßdurch
gang und ist im wesentlichen senkrecht zu dem Einlaßdurchgang angeordnet. Der Aus
laßdurchgang kommuniziert bevorzugterweise mit dem Zwischendurchgang. Des weiteren
bildet eine Längs- (oder zentrale) Achse des Auslaßdurchgangs bevorzugterweise einen
spitzen Winkel mit einer Längs- (oder zentralen) Achse des Zwischendurchgangs. Derart
ändert sich die Richtung des Fluides, das durch den Zwischendurchgang strömt, bevor
zugterweise um einen Winkel von mehr als 90° beim Übertritt von dem Zwischendurch
gang in den Auslaßdurchgang. Optional kann der Auslaßdurchgang mit einem Anschluß
ende des Zwischendurchgangs kommunizieren (oder nahe an ihm angeordnet sein). In
einer anderen optionalen Ausführungsform kann die longitudinale (oder zentrale) Achse
des Auslaßdurchgangs gegenüber der longitudinalen (oder zentralen) Achse des Zwi
schendurchgangs derart versetzt sein, daß sich diese beiden Achsen nicht schneiden.
Nach einem anderen Aspekt der vorliegenden Lehren werden Kraftstoffinjektoren gelehrt,
die eine Fluiddüse aufweisen, die eines oder mehrere der obigen oder unten beschriebe
nen Merkmale aufweist.
Zusätzliche Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden leicht
verstanden nach dem Lesen der folgenden detaillierten Beschreibung zusammen mit dem
begleitenden Ansprüchen und Zeichnungen, von denen:
Fig. 1 eine frontale Querschnittsansicht eines Abschnitts eines repräsentativen Kraftstoff
injektionsventils und einer repräsentativen Kraftstoffinjektionsdüse ist;
Fig. 2 eine teilweise vergrößerte Ansicht von Fig. 1 ist;
Fig. 3 eine teilweise vergrößerte Ansicht von Fig. 2 ist;
Fig. 4 eine schematische Draufsicht eines Abschnitts der Kraftstoffinjektionsdüse aus
Fig. 1 ist;
Fig. 5 eine Querschnittsansicht ist, die entlang der Linie V-V in Fig. 4 genommen ist;
Fig. 6 ein Graph ist, der die Beziehung zwischen dem Verhältnis (W/ϕd) der Breite W
eines länglichen Loches zu dem Durchmesser ϕd eines Auslaßloches und der Größe von
atomisierten/zerstäubten Kraftstoffpartikeln (in Mikrometern), die erzeugt werden, zeigt;
Fig. 7 eine Schnittansicht eines Abschnitts eines bekannten Fluidinjektionsventils, das
eine Injektionsdüse aufweist, ist; und
Fig. 8 eine weggebrochene Draufsicht eines Abschnitts der Fluidinjektionsdüse ist, die in
Fig. 7 gezeigt ist.
In einer repräsentativen Ausführungsform kann eine Fluidinjektionsdüse eine zentrale
Düsenachse aufweisen, die im wesentlichen mit einer Richtung eines Fluids, das zu der
Fluidinjektionsdüse, zum Beispiel durch einen Kraftstoffinjektor, zugeführt wird, ausge
richtet ist. Die Fluidinjektionsdüse kann mindestens ein Düsenloch oder einen Durchgang
aufweisen, das/der ein Einlaßloch (oder einen Durchgang oder eine Öffnung) und ein
Auslaßloch (oder einen Durchgang oder eine Öffnung) aufweist. Ein Zwischenloch (oder
ein Durchgang) verbindet bevorzugterweise (oder liefert einen Kommunikationsweg für)
das Einlaßloch und das Auslaßloch. Das Einlaßloch, das Auslaßloch und das Zwischen
loch können entsprechend eine erste Achse, eine zweite Achse und eine dritte Achse
aufweisen. Die zweite Achse und die dritte Achse können optional zueinander in einer
Richtung, die im wesentlichen senkrecht zu der zentralen Düsenachse ist, versetzt sein.
Das heißt, die zweite Achse und die dritte Achse schneiden sich bevorzugterweise nicht.
Das Zwischenloch kann ein erstes Anschlußende und ein zweites Anschlußende aufwei
sen, die entlang der Richtung der dritten Achse entgegengesetzt zueinander angeordnet
sind und mit dem Einlaßloch bzw. dem Auslaßloch kommunizieren. Die zweite Achse
und die dritte Achse definieren bevorzugterweise einen spitzen Winkel, wenn eine Ebene
betrachtet wird, die parallel oder im wesentlichen parallel zu der zentralen Düsenachse
ist.
In einer anderen repräsentativen Ausführungsform weist das Zwischenloch bevorzugter
weise eine im wesentlichen längliche Gestalt entlang der Richtung der dritten Achse auf
und weist bevorzugterweise eine im wesentlichen gleichförmige Breite entlang derselben
Richtung auf. Optional kann das Zwischenloch einem im wesentlichen quadratischen oder
rechteckigen Querschnitt aufweisen, obwohl andere Querschnitte auch ins Auge gefaßt
werden. Zusätzlich können das erste und das zweite Anschlußende des Zwischenloches
gerundet oder bogenförmig geformt sein. Weiterhin können das Einlaßloch und das Aus
laßloch im wesentlichen kreisförmige Querschnitte aufweisen, obwohl erneut auch andere
Querschnitte ins Auge gefaßt werden können.
In einer anderen repräsentativen Ausführungsform ist die zweite Achse gegenüber der
zentralen Düsenachse (oder der ersten Achse) um einen Winkel (d. h. einen ersten Winkel
θ1) von weniger als 90° geneigt.
In einer anderen repräsentativen Ausführungsform kann sich die erste Achse im wesentli
chen innerhalb derselben Ebene wie die zweite Achse erstrecken. Zusätzlich können sich
die zweite Achse und die dritte Achse schneiden oder nahe an dem zweiten Anschlußende
des Zwischenloches sehr nahe zueinander kommen (falls sich die beiden Achsen nicht
schneiden). Des weiteren kann die zweite Achse relativ zu der dritten Achse in Richtung
des ersten Anschlußendes des Zwischenloches geneigt sein. Darüber hinaus erstreckt sich
die zweite Achse bevorzugterweise in Richtung der ersten Achse, welche erste Achse sich
nahe zu dem ersten Anschlußende des Zwischenloches erstreckt.
In einer anderen Ausführungsform weist das Zwischenloch bevorzugterweise einen im
wesentlichen quadratischen oder rechteckigen Querschnitt mit einer Breite W in einer
Platte auf, die parallel oder im wesentlichen parallel mit der Düsenachse ist. Des weiteren
weist das Auslaßloch bevorzugterweise einen im wesentlichen kreisförmigen Querschnitt
mit einem Durchmesser ϕd auf. Bevorzugterweise ist ϕd kleiner als oder gleich zu W. In
einer optionalen Ausführungsform kann das Verhältnis W/ϕd kleiner als ungefähr 2 sein.
In einer anderen Ausführungsform ist das Zentrum der zweiten Achse gegenüber dem
Zentrum der dritten Achse um einen Verschiebungsabstand (oder Versatz) Y versetzt und
Y ist bevorzugterweise kleiner als oder gleich zu dem Betrag von (W - ϕ)/2. Bei dieser
Ausführungsform kann, falls Y relativ groß ist, das Verhältnis W/ϕd größer als 2 sein,
ohne den Atomisierungseffekt des Düsenloches zu vermindern.
Jedes der zusätzlichen Merkmale und jede der zusätzlichen Lehren, die oben und unten
offenbart werden, können separat oder in Verbindung mit anderen Merkmalen und Leh
ren verwendet werden, um verbesserte Fluidinjektionsdüsen und Fluidinjektoren und
Verfahren zum Gestalten und Verwenden solcher Fluidinjektionsdüsen und Fluidinjekto
ren zu liefern. Ein repräsentatives Beispiel der vorliegenden Erfindung, das viele dieser
zusätzlichen Merkmale und Lehren sowohl separat als auch in Verbindung verwendet,
wird nun im Detail unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben.
Diese detaillierte Beschreibung ist lediglich dazu gedacht, einem Fachmann weitere De
tails zum Ausführen von bevorzugten Aspekten der vorliegenden Lehren zu lehren, und
sie ist nicht dazu gedacht, den Umfang der Erfindung zu begrenzen. Nur die Ansprüche
definieren den Umfang der beanspruchten Erfindung. Darum können die Kombinationen
von Merkmalen und Schritten, die in der folgenden detaillierten Beschreibung offenbart
werden, nicht notwendig sein, um die Erfindung in ihrem breitesten Sinn auszuführen,
und sie werden anstelle dessen nur gelehrt, um insbesondere repräsentative Beispiele der
Erfindung zu beschreiben. Darüber hinaus können verschiedene Merkmale der repräsen
tativen Beispiele und die abhängigen Ansprüche in Weisen kombiniert werden, die nicht
speziell ausgeführt sind, um zusätzliche nützliche Ausführungsformen der vorliegenden
Lehren zu liefern.
Eine repräsentative Kraftstoffinjektordüse wird nun unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis
6 beschrieben. Zum Beispiel kann ein Kraftstoffinjektor allgemein ein Kraftstoffinjek
tionsventil 1 und die Kraftstoffinjektionsdüse 5 enthalten, die teilweise in der frontalen
Querschnittsansicht aus Fig. 1 gezeigt sind. Das Kraftstoffinjektionsventil 1 kann, z. B.,
einen Körper 2, einen Ventilsitz 3 und ein bewegbares Ventilteil 4 aufweisen.
Der Körper 2 kann eine im wesentlichen zylindrische Konfiguration aufweisen. Der Ven
tilsitz 3 kann innerhalb des vorderen oder stromabwärtsseitigen Endes (das untere Ende,
wie es in Fig. 1 gesehen wird) des Körpers 2 angeordnet sein. Der Ventilsitz 3 kann eine
Innenwand aufweisen, die einen Kraftstoffströmungskanal definiert. Eine ringförmige
Ventilsitzoberfläche 3a kann auf der Innenwand des Ventilsitzes 3 ausgebildet sein, und
ein kreisförmiges Injektionsloch 3b kann auf der stromabwärts gelegenen Seite (die untere
Seite, wie es in Fig. 1 gesehen wird) der Ventilsitzoberfläche 3a ausgebildet sein.
Bevorzugterweise kann das Ventilteil 4 ein Nadelventilteil aufweisen und kann innerhalb
des Kraftstoffströmungskanals des Ventilsitzes 3 gleitend bewegbar angeordnet sein. Das
Ventilteil 4 kann eine Kontaktoberfläche 4a aufweisen, die zum Kontaktieren und Dichten
der Ventilsitzoberfläche 3a gestaltet ist. Die Kontaktoberfläche 4a kann eine im wesentli
chen sphärische Gestalt aufweisen, obwohl die Gestalt der Kontaktoberfläche 4a nicht
besonders begrenzt ist. Bevorzugterweise kann der Körper 2 aus magnetischem rostfreiem
Stahl ausgebildet sein und der Ventilsitz 3 und das Ventilteil 4 können aus einem nicht
magnetischen rostfreien Stahl ausgebildet sein.
Unter Druck gesetzter Kraftstoff kann dem Kraftstoffströmungskanal, z. B. durch eine
Kraftstoffpumpe (nicht gezeigt) zugeführt werden. Das Ventilteil 4 kann sich entlang
einer axialen Richtung (z. B., die senkrechte Richtung, wie sie in Fig. 1 gesehen wird),
des Körpers 2 hin- und herbewegen, um das Injektionsloch 3b zu öffnen und dem unter
Druck gesetzten Kraftstoff zu ermöglichen, durch das Injektionsloch 3b ausgelas
sen/ausgestoßen zu werden. Wenn das Ventilteil 4 in einer geschlossenen Position ange
ordnet ist, wird der unter Druck gesetzte Kraftstoff am Durchgang durch das Injektions
loch 3b gehindert. Derart wird mit der Bewegung der Kontaktoberfläche 4a weg von der
Ventilsitzoberfläche 3a (d. h., das Ventilteil 4 bewegt sich in den Ventilöffnungsbetrieb)
dem Kraftstoff ermöglicht, durch das Injektionsloch 3b hindurchzugehen. Wenn anderer
seits die Kontaktoberfläche 4a die Ventilsitzoberfläche 3a kontaktiert und dichtet (d. h., in
der geschlossenen Ventilposition), wird die Kraftstoffinjektion verhindert. Da eine Viel
zahl von unterschiedlichen bekannten Konstruktionen zum Herstellen des Kraftstoffinjek
tionsventils 1 verwendet werden können, ist eine weitere Beschreibung des Kraftstoffin
jektionsventils 1 nicht notwendig. Das heißt, die Gestaltung des Kraftstoffinjektionsventils
1 ist entsprechend der vorliegenden Lehren nicht besonders beschränkt, und eine Vielzahl
von verschiedenen Gestaltungen kann wirksam/effektiv mit den Fluiddüsen der vorliegen
den Lehren verwendet werden.
Die Kraftstoffinjektionsdüse 5 kann auf der stromabwärts gelegenen Seite (der unteren
Seite, wie es in Fig. 1 gesehen wird) des Ventilsitzes 3 angeordnet sein, und sie kann
zum Atomisieren/Zerstäuben des unter Druck gesetzten Kraftstoffes, der durch das Injek
tionsloch 3b hindurchgeht, dienen.
Wie in Fig. 2 gezeigt ist, die eine vergrößerte Ansicht eines Teils der Fig. 1 ist, kann
die Kraftstoffinjektionsdüse 5, z. B., erste, zweite und dritte scheibenförmige Plattenteile
51, 52 und 53 aufweisen, die, z. B., aus rostfreiem Stahl gemacht sein können und bevor
zugterweise im wesentlichen parallel angeordnet sind. Das erste Plattenteil 51 kann auf
der stromaufwärts gelegenen Seite angeordnet sein, das dritte Plattenteil 53 kann auf der
stromabwärts gelegenen Seite angeordnet sein, und das zweite Plattenteil 52 kann zwi
schen dem ersten und dem dritten Plattenteil 51 und 53 angeordnet oder verschachtelt
sein.
Unter Bezugnahme auf Fig. 1, ein Anpaßabschnitt 5b kann an dem Umfang der Kraft
stoffinjektionsdüse 5 ausgebildet sein. Der Anpaßabschnitt 5b kann nach oben derart
gebogen sein, daß er eng zu dem unteren Ende des Ventilsitzes 3 paßt bzw. an diesen
angepaßt ist, wie es in Fig. 1 gezeigt ist. In diesem Fall wird das erste Plattenteil 51 die
untere Endoberfläche des Ventilsitzes 3 sicher kontaktieren.
Immer noch unter Bezugnahme auf Fig. 1, ein im wesentlichen ringförmiger Plattenhal
ter 54 kann unter dem dritten Plattenteil 53 angeordnet sein. Bevorzugterweise kann der
Umfangsabschnitt des Plattenhalters 54 derart gebogen sein, daß er eine im wesentlichen
umgekehrte L-förmige Konfiguration im Querschnitt aufweist. Ein horizontaler Abschnitt
54a des Plattenhalters 54 kann an dem Ventilsitz 3 zusammen mit den Plattenteilen 51, 52
und 53, bevorzugterweise mittels Laserschweißen, befestigt sein. Darum werden die
Plattenteile 51, 52 und 53 zwischen dem Plattenhalter 54 und dem Ventilsitz 3 positioniert
sein. Wie in Fig. 1 gezeigt ist, kann ein senkrechter Abschnitt 54b des Plattenhalters 54
nach unten von dem Umfang des horizontalen Abschnittes 54a gebogen sein und an dem
Körper 2, bevorzugterweise mittels Laserschweißen, befestigt sein.
Die Kraftstoffinjektionsdüse 5 kann eine Mehrzahl von Düsenlöchern 5a aufweisen (siehe
Fig. 1). Die Düsenlöcher 5a sind bevorzugterweise zur Steuerung der Strömung des
Kraftstoffes, der durch das Injektionsloch 3b des Kraftstoffinjektionsventils 1 hindurch
geht, so daß der Strömungsrichtung des Kraftstoffes eine schrittweise Änderung gegeben
werden kann, gestaltet. Diese schrittweise Änderung dient bevorzugterweise zum Atomi
sieren/Zerstäuben des Kraftstoffes, der durch das Düsenloch 5a hindurchgeht.
Die Düsenlöcher 5a werden nun in größerem Detail beschrieben. Wie in Fig. 2 gezeigt
ist, kann jedes der Düsenlöcher 5a ein Einlaßloch (Öffnung) 51a, ein Zwischenloch
(Durchgang) 52a und ein Ausgangsloch (Öffnung) 53a, die entsprechend in dem ersten
Plattenteil 51, dem zweiten Plattenteil 52 und dem dritten Plattenteil 53 ausgebildet sind,
aufweisen. Das Zwischenloch 52 kann als ein im wesentlichen längliches Loch konfigu
riert sein und gegenüberliegende Anschlußenden aufweisen, die entsprechend mit dem
Einlaßloch 51a und dem Auslaßloch 53a kommunizieren.
Wie in den Fig. 3 bis 5 gezeigt ist, kann das Einlaßloch 51a des ersten Plattenteils 51
einen im wesentlichen kreisförmigen Querschnitt aufweisen und kann sicht durch das
erste Plattenteil 51 in der senkrechten Richtung, wie sie in den Fig. 3 und 5 gesehen
wird, erstrecken. In einer bevorzugten Ausführungsform kann das Einlaßloch 51a eine
zentrale Achse aufweisen, die sich im wesentlichen parallel zu einer zentralen Achse L1
der Kraftstoffinjektionsdüse 5 erstreckt. Die Mehrzahl der Einlaßlöcher 51a kann geeignet
innerhalb eines Bereiches verteilt sein, der durch das Injektionsloch 3b definiert wird
(siehe Fig. 2).
Die Anzahl der Zwischenlöcher 52a des zweiten Plattenteils 52 kann gleich zu der Anzahl
der Einlaßlöcher 51a sein. Bevorzugterweise kann jedes der Zwischenlöcher 52a länglich
in einer Richtung sein, die im wesentlichen senkrecht zu der zentralen Achse L1 (siehe
Fig. 3) der Kraftstoffinjektionsdüse 5 ist, was die radiale Richtung (rechte und linke
Richtung, wie sie in Fig. 3 gesehen werden) der Kraftstoffinjektionsdüse 5 sein kann.
Zusätzlich kann sich jedes der Zwischenlöcher 52a durch das zweite Plattenteil 52 in der
senkrechten Richtung, wie sie in den Fig. 3 und 5 gesehen wird, erstrecken.
Wie in Fig. 4 gezeigt ist, das Zwischenloch 52a kann eine erste Anschlußendoberfläche
52b, die auf der Seite des Einlaßloches 51a (stromaufwärts gelegene Seite) definiert ist,
und eine zweite Anschlußendoberfläche 52c, die auf der Seite des Auslaßloches 53a
(stromabwärts gelegene Seite) definiert ist, aufweisen. Die erste und zweite Anschlußend
oberfläche 52b und 52c können jeweils eine bogenförmige oder gerundete Konfiguration
mit einem Radius R der Krümmung aufweisen. Zusätzlich kann das Zwischenlochs 52a
eine gleichförmige Breite W entlang der Längsrichtung des Zwischenlochs 52a aufweisen.
Ein erstes Anschlußende oder das stromaufwärtsseitige Ende (rechtsseitige Ende, wie es
in Fig. 5 gesehen wird) des Zwischenloches 52a kann mit dem entsprechenden Einlaß
loch 51a ersten Plattenteils 51 kommunizieren. Wie es in Fig. 4 gezeigt ist, das Einlaß
loch 51a kann einen Radius aufweisen, der leicht größer als der Radius R der ersten An
schlußendoberfläche 52b ist.
Die Anzahl der Auslaßlöcher 53a des dritten Plattenteils 53 kann auch dieselbe wie die
Anzahl der Einlaßlöcher 55a sein, wie die Anzahl der Zwischenlöcher 52a. Wie in den
Fig. 3 bis 5 gezeigt ist, jedes der Auslaßlöcher 53a kann einen im wesentlichen kreisför
migen Querschnitt aufweisen und kann sich durch das dritte Plattenteil 53 in der senk
rechten Richtung, wie sie in den Fig. 3 und 5 gesehen wird, erstrecken. Jedoch ist jedes
der Auslaßlöcher 53a bevorzugterweise in einem Winkel von 01 relativ zu der zentralen
Achse L1 der Kraftstoffinjektionsdüse 5 in einer Richtung weg von der zentralen Achse
L1 und in Richtung der stromabwärts gelegenen Seite oder der Strömungsrichtung des
Fluides (die Richtung nach unten in Fig. 3) geneigt. Bevorzugterweise ist der Winkel θ1
ein spitzer Winkel, und er kann, z. B. ein Winkel von ungefähr 40° sein. Derart ist das
Auslaßloch 53a bevorzugterweise um einen spitzen Winkel relativ zu dem Zwischenloch
52a geneigt, wodurch ein Fluiddrehkanal zwischen diesen gebildet wird. Ein zweites
Anschlußende oder das stromabwärtsseitige Ende (linksseitiges Ende, wie es in Fig. 5
gesehen wird) des Zwischenloches 52a kann mit dem entsprechenden Auslaßloch 53a des
dritten Plattenteils 53 kommunizieren.
Zusätzlich kann, wie in Fig. 3 gezeigt ist, das dritte Plattenteil 53 einen Rand 53b an
dem Umfang des Auslaßloches 53a in einer Position definieren, die entgegengesetzt zu
dem zweiten Anschlußende oder dem stromabwärtsseitigen Ende des Zwischenloches 52a
ist. Derart kann der Rand 53b innerhalb des Drehpunktes der Strömung des Kraftstoffes
positioniert sein, welcher Drehpunkt durch einen gebogenen Pfeil in Fig. 3 angezeigt ist.
Der Rand 53b definiert bevorzugterweise einen Winkel θ2, wie es in Fig. 5 gezeigt ist,
wobei θ2 = 90° - θ1 ist. Derart wird, falls der Winkel θ1 ungefähr 40° ist, der Winkel
θ2 ungefähr 50° sein, und derart wird der Winkel θ2 auch einen spitzen Winkel definie
ren.
In einer bevorzugten Ausführungsform kann der Durchmesser ϕd des Auslaßloches 53a
kleiner als die Breite W des Zwischenloches 52a sein.
Weiterhin kann eine zentrale Achse L3 des Auslaßloches 53a bevorzugterweise gegenüber
einer zentralen longitudinalen Achse (Längsachse) L2 des Zwischenloches 52a um einen
Abstand Y versetzt sein. Bei dieser Ausführungsform werden sich die zentrale Achse L3
und die zentrale longitudinale Achse L2 nicht schneiden. In einer anderen bevorzugten
Ausführungsform kann Y größer als Null und kleiner als oder gleich zu dem Betrag von
(W - ϕd)/2 sein. Derart ist es für den Durchmesser ϕd möglich, daß er bei gewissen Aus
führungsformen größer als die Breite W ist.
Bevorzugterweise können die Einlaßlöcher 51a ersten Plattenteils 51, die Zwischenlöcher
52a des zweiten Plattenteils 52 und die Auslaßlöcher 53a des dritten Plattenteils 53 durch
Lochen der entsprechenden Plattenteile unter Verwendung einer Presse ausgebildet wer
den. Die Dicke des dritten Plattenteils 53 kann zum Liefern einer geeigneten Länge für
jedes Auslaßloch 53a ausgewählt werden, wobei die Länge ausreichend zum Geben einer
Richtung an den Kraftstoff, der durch das Auslaßloch 53a hindurchgeht, ist. Bevorzug
terweise können die Plattenteile 51, 52 und 53 dieselbe Dicke aufweisen, obwohl die
Plattenteile 51, 52 und 53 jeweils unterschiedliche Dicke aufweisen können.
Das oben beschriebene Kraftstoffinjektorventil 1, das die Kraftstoffinjektionsdüse 5 ent
hält, kann an einer Maschine wie einer Verbrennungskraftmaschine eines Fahrzeuges mon
tiert sein, so daß die Düsenachse L1 (in Fig. 1 gezeigt) sich im wesentlichen in der senk
rechten Richtung bezüglich der Kraftstoffinjektionsdüse 5, die an dem unteren Ende des
Injektors positioniert ist, erstreckt. Falls diese Anordnung verwendet wird, kann ver
dampfter Kraftstoff, der innerhalb des Fluides enthalten ist, das innerhalb der Düsenlö
cher 5a befindlich ist, leicht innerhalb der Düsenlöcher 5a nach oben steigen, um entfernt
zu werden. Darum kann die Leistung des Injektors verbessert werden, insbesondere wenn
der Injektor auf eine hohe Temperatur erwärmt ist.
Im Betrieb kann, wenn das Kraftstoffinjektorventil 1 (siehe Fig. 1) geöffnet ist, der
Kraftstoff, der durch das Injektionsloch 3b hindurchgeht, durch das Einlaßloch 51a, das
Zwischenloch 52a und das Auslaßloch 53a (siehe Fig. 2 und 3) von jedem der Düsenlö
cher 5a strömen, so daß die schrittweise Steuerung der Strömungsrichtung des Kraftstof
fes gegeben/ausgeübt werden kann, wie es durch die Pfeile in Fig. 3 gezeigt ist. Der
Kraftstoff kann dann durch die Düsenlöcher 5a ausgelassen/ausgestoßen werden, wie es
durch die gestrichelte Linie F, die ebenfalls in Fig. 3 gezeigt ist, angezeigt ist.
Da der Kraftstoff durch das längliche Zwischenloch 52a strömt, das sich im wesentlichen
senkrecht zu der zentralen Achse L1 der Düse 5 erstreckt und eine gleichförmige Breite
W entlang seiner Länge aufweist, wird der Kraftstoff in der horizontalen Richtung strö
men, wie es durch den Pfeil N in Fig. 4 angezeigt ist.
Zusätzlich kann, falls die zentrale Achse L3 des Auslaßloches 53a gegenüber der zentra
len Achse L2 des Zwischenloches 52a um den Abstand Y (siehe Fig. 4) versetzt ist, der
Kraftstoff, der in der horizontalen Richtung innerhalb des Zwischenloches 52a strömt, an
einer Rückkehr in der exakt entgegengesetzten Richtung (der Richtung, wie sie durch den
Pfeil B in Fig. 5 gezeigt ist) gehindert werden. Darum kann, wenn die Kraftstoffströ
mung mit der zweiten Anschlußendoberfläche (linksseitige Endoberfläche) 52c des Zwi
schenloches 52a kollidiert, die Kraftstoffströmung an einer Umkehr nach hinten gehindert
werden (d. h. eine Rückströmung wird verhindert). Genauer gesagt, falls die zentrale
Achse L3 des Auslaßloches 53a gegenüber der longitudinalen zentralen Achse (Mittelach
se) L2 des Zwischenloches 52a versetzt ist, kann die zentrale Strömungslinie des Kraft
stoffes, der durch das Zwischenloch 52a strömt, mit der zweiten Anschlußendoberfläche
52c an einem Punkt kollidieren, der gegenüber der zentralen Achse L3 versetzt ist. Als
ein Ergebnis kann der Kraftstoff entlang der zweiten Anschlußendoberfläche 52c zirkulie
ren, wie es durch den Pfeil A in Fig. 4 angezeigt ist, so daß der Kraftstoff an einem
zurückkehren (wie es durch den Pfeil B in Fig. 5 angezeigt ist) gehindert werden kann.
Durch Erzeugen einer Strömung des Fluids in der horizontalen Richtung (d. h. im wesent
lichen senkrecht zu der zentralen Düsenachse L1) innerhalb des Zwischenloches 52a und
durch Verhindern einer Rückströmung an der zweiten Anschlußendoberfläche 52c des
Zwischenloches 52a kann ein multiplizierter oder verstärkter Atomisierungseffekt (Zer
stäubungswirkung) erzeugt werden, der die Atomisierung/Zerstäubung des Kraftstoffes
erhöhen wird, der aus dem Auslaßloch 53 strömt.
Zusätzlich wird, falls der Rand 53b im wesentlichen an dem Drehpunkt der Kraftstoff
strömung, die von dem Zwischenloch 52a in das Auslaßloch 53a eintritt, positioniert ist,
welches Merkmal oben unter Bezugnahme auf Fig. 3 beschrieben wurde, sich dir Rich
tung des horizontal strömenden Kraftstoffes innerhalb des Zwischenloches 52a abrupt um
einen Winkel, der größer als 90° ist, ändern und kann dann in das Auslaßloch 53a eintre
ten. Darum kann ein erhöhtes Aufwallen (erhöhte Verwirbelung) oder eine erhöhte Strö
mungsablösung innerhalb der Kraftstoffströmung erzeugt werden, wie es durch die gestri
chelte Linie F1 in Fig. 3 gezeigt ist. Als ein Ergebnis kann der Atomisierungswirkungs
grad (Zerstäubungswirkungsgrad) bei dieser Ausführungsform auch verbessert werden.
Durch Verbessern der Kraftstoffatomisierung unter Verwendung der Düsenlöcher 5a kann
der Kraftstoff effektiv mit der Luft über ein breites Mischungsverhältnis gemischt wer
den. Darum kann der Kraftstoffverbrennungswirkungsgrad verbessert werden. Als ein
Ergebnis können unvollständig verbrannte Gase, die aus der Maschine ausgestoßen wer
den, reduziert werden, und derart kann der Kraftstoffverbrauch reduziert werden.
Fig. 6 zeigt einen Graph, der die Beziehung zwischen dem Verhältnis (W/ϕd) der Breite
W des Zwischenloches 52a (siehe Fig. 4) zu dem Durchmesser ϕd des Auslaßloches 53a
(siehe Fig. 4) und dem mittleren Durchmesser der (atomisierten/zerstäubten) Kraftstoff
partikel (SMD), die aus der Kraftstoffinjektionsdüse 5 ausgelassen/ausgestoßen werden,
zeigt. In Fig. 6 zeigt die Abszisse das Verhältnis (W/ϕd) und die Ordinate zeigt den
mittleren Durchmesser der ausgestoßenen (atomisierten) Kraftstoffpartikel (SMD (µm)).
In dieser Spezifikation/Beschreibung ist "SMD" eine Abkürzung von "Sauters Mean
Diameter (Sauters mittlerer Durchmesser)". Des weiteren war bei den Ergebnissen, die in
Fig. 6 gezeigt sind, der Durchmesser ϕd auf 0.14 mm gesetzt.
Bei diesem Beispiel zeigt die Kennlinie C, die in Fig. 6 gezeigt ist, die Änderung des
mittleren Durchmessers der ausgestoßenen Kraftstoffpartikel (SMD), wenn Y gleich Null
ist. Wie weiter in Fig. 6 gezeigt ist, die Punkte P1, P2 und P3 repräsentieren die Ergeb
nisse, wenn der Versatzabstand Y (d. h. der Abstand zwischen der zentralen Achse L3 des
Auslaßloches 53a und der longitudinalen zentralen Achse L2 des Zwischenloches 52a)
nach und nach von Null erhöht wird, wenn das Verhältnis (W/ϕd) festgehalten wurde.
Wie aus den Punkten P1, P2 und P3, die in Fig. 6 gezeigt sind, zu verstehen ist, nimmt
der mittlere Durchmesser der ausgestoßenen Kraftstoffpartikel (SMD) mit dem Anstieg
des Versatzabstandes Y ab. Derart kann die Atomisierungseffizienz durch Erhöhen von Y
verbessert werden. Des weiteren zeigt die Kennlinie C, die in Fig. 6 gezeigt ist, daß der
mittlere Durchmesser der ausgestoßenen Kraftstoffpartikel (SMD) sich auch mit dem
Annähern des Verhältnisses (W/ϕd) an 1 (d. h., W = ϕd) vermindert, wodurch auch die
Atomisierungseffizienz verbessert wird.
Zusätzlich sind bei dieser repräsentativen Ausführungsform die drei Plattenteile 51, 52
und 53, die die Einlaßlöcher 51a, die Zwischenlöcher 52a bzw. die Auslaßlöcher 53a
aufweisen, im wesentlichen parallel zueinander angeordnet, um die Düse 5 zu bilden.
Darum können die Mehrzahl der Düsenlöcher 5a leicht in der Düse 5 hergestellt werden.
Weiterhin können Injektoren, die eine verbesserte Atomisierungseffizienz aufweisen,
durch Verwenden der Kraftstoffinjektionsdüse 5 dieser repräsentativen Ausführungsform
(siehe Fig. 1) bereitgestellt werden.
Die vorliegenden Lehren sind nicht auf die repräsentativen Ausführungsformen, die oben
beschrieben wurden, begrenzt, sondern sie können auf verschiedene Weisen ohne Abwei
chen von der Feder der vorliegenden Erfindung modifiziert werden. Des weiteren können
die vorliegenden Lehren auch auf Injektionsdüsen oder Injektoren für andere Fluide als
Kraftstoff angewandt werden. In dieser Hinsicht werden die vorliegenden Lehren eine
vorteilhafte Anwendung in jedwedem Feld finden, in dem ein Fluid oder eine Flüssigkeit
atomisiert/zerstäubt werden soll.
Zusätzlich können jeweils zwei der Einlaßlöcher 51a, der Zwischenlöcher 52a und der
Auslaßlöcher 53a, die direkt miteinander kommunizieren, innerhalb eines einzelnen Plat
tenteils ausgebildet werden. Zum Beispiel können die Einlaßlöcher 51a und die Zwischen
löcher 52a (oder die Zwischenlöcher 52a und die Auslaßlöcher 53a) innerhalb eines ein
zelnen Plattenteils ausgebildet werden. Darüber hinaus ist es nicht nötig, gelochte Platten
teile zur Ausbildung der Düse 5, die die Düsenlöcher 5a aufweist, zu verwenden. Dar
über hinaus kann, obwohl jedes der Düsenlöcher 5a die drei Löcher 51a, 52a und 53a
aufweist, jedes Düsenloch 5a vier oder mehr Löcher (Durchgänge) aufweisen. Derart ist
die Anzahl und die Konfiguration der Löcher (Durchgänge), die das Düsenloch 5a bilden,
nicht auf diejenigen begrenzt, die in der obigen repräsentativen Ausführungsform be
schrieben wurden, sondern anstelle dessen können sie in geeigneter Weise abhängig von
der spezifischen Anwendung der vorliegenden Lehren geändert werden.
Claims (17)
1. Fluidinjektionsdüse (5), die zum Montieren an einem Fluidinjektorventil (1) zum
Steuern einer Strömung eines Fluides, das durch ein Injektionsloch (3b) des Fluidinjek
torventils (1) hindurchgeht, angeordnet und konstruiert ist, wobei die Fluidinjektionsdüse
(5) aufweist:
mindestens zwei Düsenlöcher (5a), die jeweils ein Einlaßloch (51a), ein Zwischenloch (52a) und ein Auslaßloch (53a) aufweisen, wobei jedes Düsenloch (5a) eine schrittweise Steuerung der Strömung des Fluids, das von dem Injektionsloch (3b) zugeführt wird, ausübt, wobei jedes Zwischenloch (52a) eine longitudinale Achse (L2), die sich im we sentlichen senkrecht zu einer zentralen Düsenachse (L1) erstreckt, aufweist, jedes Zwi schenloch (52a) ein erstes Anschlußende, das mit dem entsprechenden Einlaßloch (51a) kommuniziert, und ein zweites Anschlußende, das mit dem entsprechenden Auslaßloch (53a) kommuniziert, aufweist, wobei jedes Zwischenloch (52a) eine im wesentlichen gleichförmige Breite (W) entlang im wesentlichen der gesamten Länge des Zwischenlochs (52a) in der Richtung der longitudinalen Achse (L2) aufweist und jedes Auslaßloch (53a) eine zentrale Achse (L3) aufweist, die gegenüber der longitudinalen Achse (L2) des ent sprechenden Zwischenlochs (52a) versetzt ist.
mindestens zwei Düsenlöcher (5a), die jeweils ein Einlaßloch (51a), ein Zwischenloch (52a) und ein Auslaßloch (53a) aufweisen, wobei jedes Düsenloch (5a) eine schrittweise Steuerung der Strömung des Fluids, das von dem Injektionsloch (3b) zugeführt wird, ausübt, wobei jedes Zwischenloch (52a) eine longitudinale Achse (L2), die sich im we sentlichen senkrecht zu einer zentralen Düsenachse (L1) erstreckt, aufweist, jedes Zwi schenloch (52a) ein erstes Anschlußende, das mit dem entsprechenden Einlaßloch (51a) kommuniziert, und ein zweites Anschlußende, das mit dem entsprechenden Auslaßloch (53a) kommuniziert, aufweist, wobei jedes Zwischenloch (52a) eine im wesentlichen gleichförmige Breite (W) entlang im wesentlichen der gesamten Länge des Zwischenlochs (52a) in der Richtung der longitudinalen Achse (L2) aufweist und jedes Auslaßloch (53a) eine zentrale Achse (L3) aufweist, die gegenüber der longitudinalen Achse (L2) des ent sprechenden Zwischenlochs (52a) versetzt ist.
2. Fluidinjektionsdüse nach Anspruch 1, die weiter einen Rand (53a) aufweist der
einen spitzen Winkel definiert und an einem Abschnitt eines Umfangs des Auslaßlochs
(53a) der benachbart zu dem Zwischenloch (52a) ist und von dem zweiten Anschlußende
des Zwischenlochs (52a) getrennt ist, ausgebildet ist.
3. Fluidinjektionsdüse nach Anspruch 1 oder 2, die weiter drei Plattenteile (51, 52,
53) aufweist, die im wesentlichen parallel zueinander angeordnet sind, wobei das Einlaß
loch (51a), das Zwischenloch (52a) und das Auslaßloch (53a) jeweils in den entsprechen
den Plattenteilen (51, 52, 53) ausgebildet sind.
4. Fluidinjektionsdüse (5), die eine zentrale Düsenachse (L1) aufweist, mit:
mindestens zwei Düsenlöchern (5a), die jeweils ein Einlaßloch (51a), ein Auslaßloch (53a) und ein Zwischenloch (52a), das das Einlaßloch (51a) und das Auslaßloch (53a) verbindet, aufweisen,
wobei jedes Einlaßloch (51a) eine erste longitudinale Achse aufweist, jedes Zwischenloch (52a) eine zweite longitudinale Achse (L2) aufweist und jedes Auslaßloch (53a) eine dritte longitudinale Achse (L3) aufweist,
wobei die erste longitudinale Achse des Einlaßloches (51a) im wesentlichen senkrecht zu der zweiten longitudinalen Achse (L2) des Zwischenloches (52a) ist, jedes Zwischenloch (52a) ein erstes Anschlußende und ein zweites Anschlußende, die einander entlang der Richtung der zweiten longitudinalen Achse (L2) entgegengesetzt angeordnet sind, auf weist, wobei das erste Anschlußende mit dem Einlaßloch (51a) kommuniziert und das zweite Anschlußende mit dem Auslaßloch (53a) kommuniziert, und wobei, an dem zwei ten Anschlußende jedes Zwischenlochs (52a), die zweiten longitudinale Achse (L2) ge genüber der dritten longitudinalen Achse (L3) um einen Abstand (Y) innerhalb einer Ebene, die im wesentlichen senkrecht zu der zentralen Düsenachse (L1) ist, versetzt ist.
mindestens zwei Düsenlöchern (5a), die jeweils ein Einlaßloch (51a), ein Auslaßloch (53a) und ein Zwischenloch (52a), das das Einlaßloch (51a) und das Auslaßloch (53a) verbindet, aufweisen,
wobei jedes Einlaßloch (51a) eine erste longitudinale Achse aufweist, jedes Zwischenloch (52a) eine zweite longitudinale Achse (L2) aufweist und jedes Auslaßloch (53a) eine dritte longitudinale Achse (L3) aufweist,
wobei die erste longitudinale Achse des Einlaßloches (51a) im wesentlichen senkrecht zu der zweiten longitudinalen Achse (L2) des Zwischenloches (52a) ist, jedes Zwischenloch (52a) ein erstes Anschlußende und ein zweites Anschlußende, die einander entlang der Richtung der zweiten longitudinalen Achse (L2) entgegengesetzt angeordnet sind, auf weist, wobei das erste Anschlußende mit dem Einlaßloch (51a) kommuniziert und das zweite Anschlußende mit dem Auslaßloch (53a) kommuniziert, und wobei, an dem zwei ten Anschlußende jedes Zwischenlochs (52a), die zweiten longitudinale Achse (L2) ge genüber der dritten longitudinalen Achse (L3) um einen Abstand (Y) innerhalb einer Ebene, die im wesentlichen senkrecht zu der zentralen Düsenachse (L1) ist, versetzt ist.
5. Fluidinjektionsdüse nach Anspruch 4, bei der jedes Zwischenloch (52a) als ein
längliches Loch entlang der Richtung der zweiten longitudinalen Achse (L2) ausgebildet
ist und eine im wesentlichen gleichförmige Breite (W) entlang derselben Richtung auf
weist.
6. Fluidinjektionsdüse nach Anspruch 4 oder 5, bei der die dritte Achse (L3) um
einen ersten Winkel θ1 relativ zu der zentralen Düsenachse (L1) geneigt ist, wobei der
erste Winkel θ1 ein spitzer Winkel ist.
7. Fluidinjektionsdüse nach einem der Ansprüche 4 bis 6, bei der die dritte longitu
dinale Achse (L3) jedes Auslaßloches (53a) relativ zu der entsprechenden zweiten longi
tudinalen Achse (L2) mit der Erstreckung der dritten longitudinalen Achse weg von dem
zweiten Anschlußende des entsprechenden Auslaßloches (53a) geneigt ist.
8. Fluidinjektionsdüse nach einem der Ansprüche 4 bis 7, bei der jedes Auslaßloch
(53a) einen Durchmesser (ϕd) aufweist, der kleiner als oder gleich zu einer Breite (W)
des entsprechenden Zwischenlochs (52a) ist.
9. Fluidinjektionsdüse nach einem der Ansprüche 4 bis 8, bei der der Versatzabstand
(Y) für jedes Düsenloch (5a) größer als Null und kleiner als oder gleich zu dem Betrag
von (W - ϕd)/2 ist, wobei ϕd der Durchmesser des Auslaßloches (53a) und W die Breite
des Zwischenloches (52a) ist.
10. Fluidinjektorventil (1), das einen Ventilsitz (3) mit einem Injektionsloch (3b)
aufweist, bei dem die Fluidinjektionsdüse nach einem der Ansprüche 1 bis 9 mit dem
Ventilsitz (3) gekoppelt ist.
11. Eine Düse, die aufweist:
ein Plattenteil (5), das eine Mehrzahl von Fluiddurchgängen (5a), die sich durch das Plat tenteil erstrecken, aufweist, wobei jeder Fluiddurchgang einen Einlaßdurchgang (51a), einen Zwischendurchgang (52a) und einen Auslaßdurchgang (53a) aufweist, bei dem für jeden Fluiddurchgang:
ein Plattenteil (5), das eine Mehrzahl von Fluiddurchgängen (5a), die sich durch das Plat tenteil erstrecken, aufweist, wobei jeder Fluiddurchgang einen Einlaßdurchgang (51a), einen Zwischendurchgang (52a) und einen Auslaßdurchgang (53a) aufweist, bei dem für jeden Fluiddurchgang:
- a) eine erste zentrale longitudinale Achse innerhalb des Einlaßdurchgangs definiert ist, eine zweite zentrale longitudinale Achse (L2) innerhalb des Zwischendurch gangs definiert ist und eine dritte zentrale longitudinale Achse (L3) innerhalb des Auslaßdurchgangs definiert ist,
- b) der Zwischendurchgang eine längliche Form mit einem ersten Anschlußende und einem zweiten Anschlußende, das dem ersten Anschlußende entgegengesetzt ist, aufweist,
- c) der Einlaßdurchgang mit dem Zwischendurchgang nahe des ersten Anschlußen des kommuniziert und der Auslaßdurchgang mit dem Zwischendurchgang nahe des zweiten Anschlußendes kommuniziert,
- d) die erste zentrale longitudinale Achse im wesentlichen senkrecht zu der zweiten zentralen longitudinalen Achse ist,
- e) sich die zweite zentrale longitudinale Achse und die dritte zentrale longitudinale Achse nicht schneiden, aber die zweite zentrale longitudinale Achse und die drit te zentrale longitudinale Achse einen spitzen Winkel bilden, wenn sie senkrecht zu einer Ebene, die durch die erste longitudinale Achse und die zweiten longitu dinale Achse definiert wird, gesehen werden, und
- f) der Auslaßdurchgang im wesentlichen gleichförmig ist und einen Durchmesser (ϕd) aufweist, der Zwischendurchgang eine im wesentlichen gleichförmige Breite (W) entlang der zweiten zentralen longitudinalen Achse aufweist und ϕd kleiner als oder gleich zu W ist.
12. Düse nach Anspruch 11, bei der das Plattenteil eine erste Platte (51), die den
Einlaßdurchgang aufweist, eine zweite Platte (52), die den Zwischendurchgang aufweist,
und eine dritte Platte (53), die den Auslaßdurchgang aufweist, wobei die erste, zweite und
dritte Platte im wesentlichen parallel angeordnet sind, aufweist.
13. Düse nach Anspruch 11 oder 12, bei der, nahe dem zweiten Anschlußende des
Zwischendurchgangs, die zweite zentrale longitudinale Achse gegenüber der dritten zen
tralen longitudinalen Achse um einen Abstand (Y), der größer als Null und kleiner als
oder gleich zu dem Betrag von (W - ϕd)/2 ist, versetzt ist.
14. Düse nach Anspruch 11, 12 oder 13, bei der der Zwischendurchgang und der
Auslaßdurchgang so angeordnet und konstruiert sind, daß Fluid, das durch den Zwi
schendurchgang strömt, um einen Winkel von mehr als 90° drehen muß, um in den Aus
laßdurchgang überzugehen.
15. Düse nach einem der Ansprüche 11 bis 14, bei der der Einlaßdurchgang ein das
erste Anschlußende des Zwischendurchgangs in einer im wesentlichen senkrechten Bezie
hung anschließt und der Einlaßdurchgang im wesentlichen kreisförmig im Querschnitt ist.
16. Vorrichtung, die zum Atomisieren eines Fluides geeignet ist, mit:
einer Düse nach einem der Ansprüche 11 bis 15, und
einem Mittel (1) zum Liefern des Fluides unter Druck an die Düse.
einer Düse nach einem der Ansprüche 11 bis 15, und
einem Mittel (1) zum Liefern des Fluides unter Druck an die Düse.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, bei der das Mittel zum Liefern des Fluides unter
Druck an die Düse einen Fahrzeugkraftstoffinjektor aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP2001009448A JP3745232B2 (ja) | 2001-01-17 | 2001-01-17 | 流体噴射ノズルとその流体噴射ノズルを備えた流体噴射弁 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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| JP (1) | JP3745232B2 (de) |
| DE (1) | DE10201272A1 (de) |
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