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Diese Anmeldung beansprucht die Priorität der
JP-A-2011-059300 , eingereicht am 17. März 2011, deren gesamter Inhalt hiermit durch Verweis aufgenommen ist.
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Die Erfindung betrifft eine Seitenairbagvorrichtung, eine Insassenschutzvorrichtung und ein Insassenschutzverfahren zum Schützen eines Insassen vor einem durch Seitenaufprall auf eine Seitenwand eines Fahrzeugs (nachstehend nur Seitenaufprall genannt) verursachten Stoß, indem ein Seitenairbagteil zwischen einem Insassen auf einem Fahrzeugsitz und der Seitenwand des Fahrzeugs expandiert wird, und insbesondere eine Seitenairbagvorrichtung, eine Insassenschutzvorrichtung und ein Insassenschutzverfahren mit der Fähigkeit, Störung mit einem Kopfschutzairbagteil (nachstehend Vorhangairbagteil genannt) zu verhindern.
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Herkömmlich bekannt ist eine Seitenairbagvorrichtung, die ein Seitenairbagteil zwischen einem Insassen und einer Fahrzeugseitenwand (nachstehend Seitentür genannt) expandiert, bei Seitenaufprall eine Türverkleidung der Seitentür abzudecken, wodurch hauptsächlich Schulter, Brustkorb und Taille des Insassen vor Seitenaufprall geschützt werden.
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Bekannt ist ferner eine Insassenschutzvorrichtung und ein Insassenschutzverfahren, die mit der Seitenairbagvorrichtung und einer Vorhangairbagvorrichtung versehen sind. Insbesondere expandiert in dieser Insassenschutzvorrichtung und diesem Insassenschutzverfahren die Vorhangairbagvorrichtung ein Vorhangairbagteil zwischen dem Insassen und der Seitentür bei Seitenaufprall, um ein Fensterglas bzw. eine Scheibe der Seitentür abzudecken, wodurch hauptsächlich der Kopf des Insassen vor Seitenaufprall geschützt wird.
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Um zur erhöhten Seitenaufprallsicherheit nicht nur Schulter oder Kopf des Insassen zu schützen, sondern auch zu verhindern, dass der Insasse aus dem Fahrzeug geschleudert wird, werden eine Insassenschutzvorrichtung und ein Insassenschutzverfahren gemäß der nachfolgenden Beschreibung gefordert. Insbesondere wird gefordert, ein Vorhangairbagteil unter einer Türgürtellinie zu expandieren, bei der es sich um die Grenze zwischen der Scheibe und der Türverkleidung handelt (d. h, gefordert wird, dass die Insassenschutzvorrichtung und das Insassenschutzverfahren mit einem so genannten Überschlag fertig werden können).
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Problematisch bei der Insassenschutzvorrichtung und dem Insassenschutzverfahren ist Störung zwischen dem Seitenairbagteil und dem Vorhangairbagteil, da das Vorhandairbagteil unter der Türgürtellinie expandiert wird.
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Anders gesagt haben die Insassenschutzvorrichtung und das Insassenschutzverfahren ein technisches Problem, dass geeignete Expansion und Entfaltung jedes Teils infolge von Störung zwischen dem Vorhangairbagteil und Seitenairbagteil behindert sein könnten.
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Um Störung zwischen dem Vorhangairbagteil und Seitenairbagteil zur Gewährleistung der geeigneten Expansion und Entfaltung jedes Teils zu verhindern, wird in Erwägung gezogen, die Größe des Seitenairbagteils in senkrechter Fahrzeugrichtung so einzustellen, dass sie kurz ist.
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Ist aber die Größe des Seitenairbagteils senkrecht zur Fahrzeugrichtung kurz eingestellt, ist möglich, dass die Schulter des Insassen, die durch das Seitenairbagteil geschützt werden soll, nicht geschützt werden kann.
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Angesichts dessen beschreibt die
JP-A-2007-050847 als Vorrichtung, die Störung zwischen dem Vorhangairbagteil und Seitenairbagteil verhindern kann, eine Seitenaufprall-Airbagvorrichtung, bei der ein Schulterschutzsackabschnitt eines Seitenairbags zu einem (Fahrzeug-)Innenraum in Fahrzeugbreitenrichtung herabfällt, wodurch eine geeignete Expansion eines Kopfschutzsacks gewährleistet werden kann, wenn der Seitenairbag und Kopfschutzairbag einander stören.
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In der o. g.
JP-A-2007-050847 drückt das Vorhangairbagteil gegen den Schulterschutzsackabschnitt des Seitenairbagteils, um zu ermöglichen, dass das Seitenairbagteil zum Innenraum in Fahrzeugbreitenrichtung herabfällt, um die geeignete Expansion und Entfaltung des Kopfschutzsacks (entspricht dem Vorhangairbagteil) gemäß der vorstehenden Beschreibung zu gewährleisten.
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Insbesondere weicht in der
JP-A-2007-050847 das Seitenairbagteil nicht dem Vorhangairbagteil aus. Daher ist der Abschnitt des Seitenairbagteils, gegen den das Vorhangairbagteil drückt, nicht konstant. Somit könnte in der
JP-A-2007-050847 die Expansion des Seitenairbagteils in geeigneter Richtung behindert sein, d. h. der Schulterschutzsackabschnitt des Seitenairbagteils könnte in Fahrzeugbreitenrichtung nach außen herabfallen.
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In der
JP-A-2007-050847 wird eine Reaktionskraft erzeugt, da das Vorhangairbagteil gegen das Seitenairbagteil drückt. Durch die Reaktionskraft stößt das Seitenairbagteil das Vorhangairbagteil zurück, was die Expansion des Vorhangairbagteils in geeigneter Richtung behindern könnte.
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In der
JP-A-2007-050847 könnte das Seitenairbagteil verhärten, da das Vorhangairbagteil gegen das Seitenairbagteil drückt, was einen Verletzungsgrad eines Insassen erhöhen könnte.
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Wie zuvor beschrieben ist die in der
JP-A-2007-050847 beschriebene Technik zum sicheren Gewährleisten der geeigneten Expansion des Seitenairbagteils und Vorhangairbagteils verbesserungsfähig. Somit ist die in der
JP-A-2007-050847 beschriebene Technik zur Erhöhung der Seitenaufprallsicherheit verbesserungsfähig.
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Die Erfindung kam angesichts der o. g. herkömmlichen Umstände zustande und zielt darauf ab, eine Seitenairbagvorrichtung, eine Insassenschutzvorrichtung und ein Insassenschutzverfahren bereitzustellen, die eine geeignete Expansion eines Seitenairbagteils und Vorhangairbagteils sicher gewährleisten können, um die Seitenaufprallsicherheit zu erhöhen. Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen der Ansprüche gelöst.
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Gemäß der Seitenairbagvorrichtung, der Insassenschutzvorrichtung und dem passiven Sicherheitsverfahren der Erfindung ermöglicht das Seitenairbagteil, dass sich das Vorhangairbagteil bewegt, wodurch die geeignete Expansion des Seitenairbagteils und Vorhangairbagteils sicher gewährleistet werden kann und damit die Seitenaufprallsicherheit verstärkt werden kann.
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Nachstehend werden Ausführungsformen der Erfindung anhand der Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:
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1 eine Vorderansicht zur schematischen Darstellung einer Konfiguration einer Insassenschutzvorrichtung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung von vorn in Fahrzeuglängsrichtung, wobei ein Seitenairbagteil und ein Vorhangairbagteil der passiven Sicherheitsvorrichtung expandiert sind;
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2 eine linke Seitenansicht zur schematischen Darstellung der Konfiguration der passiven Sicherheitsvorrichtung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung von einer linken Seite in Fahrzeugbreitenrichtung, wobei das Seitenairbagteil und das Vorhangairbagteil der passiven Sicherheitsvorrichtung expandiert sind;
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3 eine Vorderansicht, die einen Abschnitt A in 1 vergrößert darstellt;
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4 eine Seitenansicht zur schematischen Darstellung der Konfiguration des Seitenairbagteils gemäß einer Ausführungsform der Erfindung von einer Seite in Fahrzeugbreitenrichtung;
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5 eine schematische Schnittansicht an einer Linie I-I in 4;
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6 eine schematische Schnittansicht an einer Linie II-II' in 4;
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7 eine Seitenansicht zur schematischen Darstellung einer Konfiguration eines Seitenairbagteils gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung von einer Seite in Fahrzeugbreitenrichtung;
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8 eine schematische Schnittansicht an einer Linie I-I' in 7;
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9 eine schematische Schnittansicht an einer Linie II-II' in 7;
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10 eine Seitenansicht zur schematischen Darstellung einer Konfiguration eines Seitenairbagteils gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung von einer Seite in Fahrzeugbreitenrichtung;
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11 eine schematische Schnittansicht an einer Linie I-I' in 10;
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12 eine schematische Schnittansicht an einer Linie II-II' in 10;
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13 eine Seitenansicht zur schematischen Darstellung einer Konfiguration eines Seitenairbagteils gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung von einer Seite in Fahrzeugbreitenrichtung;
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14 eine schematische Schnittansicht an einer Linie I-I' in 13;
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15 eine schematische Schnittansicht an einer Linie II-II' in 13;
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16 eine Seitenansicht zur schematischen Darstellung einer Konfiguration eines Seitenairbagteils gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung von einer Seite in Fahrzeugbreitenrichtung;
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17 eine schematische Schnittansicht an einer Linie I-I' in 16;
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18 eine schematische Schnittansicht an einer Linie II-II' in 16;
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19 eine Seitenansicht zur schematischen Darstellung einer Konfiguration eines Seitenairbagteils gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung von einer Seite in Fahrzeugbreitenrichtung;
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20 eine schematische Schnittansicht an einer Linie I-I' in 19; und
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21 eine schematische Schnittansicht an einer Linie II-II' in 19.
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Eine erfindungsgemäße Insassenschutzvorrichtung expandiert ein Seitenairbagteil 10 und ein Vorhangairbagteil (Kopfschutzairbagteil) 42 zwischen einer Seitentür (Fahrzeugseitenwand) 20 und einem Insassen M auf einem Fahrzeugsitz 30 in Fahrzeugbreitenrichtung zum Schützen des Insassen M vor einem durch Seitenaufprall auf die Seitentür 20 verursachten Stoß.
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Ein erfindungsgemäßes Insassenschutzverfahren expandiert das Seitenairbagteil 10 und das Vorhangairbagteil 42 zwischen der Seitentür 20 und dem Insassen M auf dem Fahrzeugsitz 30 zum Schützen des Insassen M vor einem durch Seitenaufprall auf die Seitentür 20 verursachten Stoß.
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Insbesondere entsprechen eine Seitenairbagvorrichtung 1 mit dem Seitenairbagteil 10 und eine Vorhangairbagvorrichtung 40 mit dem Vorhangairbagteil 42 der Insassenschutzvorrichtung. Ein Verfahren zum Schützen des Insassen M durch die Seitenairbagvorrichtung 1 und die Vorhangairbagvorrichtung 40 gemäß dieser Ausführungsform entspricht einem Insassenschutzverfahren.
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Erste Ausführungsform
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Die Seitentür 20 und der Fahrzeugsitz 30 des Fahrzeugs 5, auf das die Insassenschutzvorrichtung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung Anwendung findet, werden anhand von 1 und 2 beschrieben. 1 ist eine Vorderansicht zur schematischen Darstellung der Konfiguration der Seitenairbagvorrichtung 1 und der mit der Seitenairbagvorrichtung 1 versehenen Insassenschutzvorrichtung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung von vorn in Fahrzeuglängsrichtung, wobei das Seitenairbagteil 10 und das Vorhangairbagteil 42 der Insassenschutzvorrichtung expandiert sind.
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2 ist eine linke Seitenansicht zur schematischen Darstellung der Konfiguration der Seitenairbagvorrichtung 1 und der mit der Seitenairbagvorrichtung 1 versehenen Insassenschutzvorrichtung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung von der linken Seite in Fahrzeugbreitenrichtung, wobei das Seitenairbagteil 10 und das Vorhangairbagteil 42 der Insassenschutzvorrichtung expandiert sind.
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Wie 1 und 2 zeigen, weist die Seitentür 20 gemäß dieser Ausführungsform ein Innenblech 21 und ein Außenblech 22 auf, die einen Rahmen der Seitentür 20 bilden.
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Außerdem weist die Seitentür 20 eine Scheibe 23 auf, die zwischen dem Innenblech 21 und Außenblech 22 vorgesehen ist und sich senkrecht zur Fahrzeugrichtung zwischen dem Innenblech 21 und Außenblech 22 nach oben und unten bewegen kann.
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Eine Türverkleidung 24 ist am Innenblech 21, das die Seitentür 20 bildet, nahe dem (Fahrzeug-)Innenraum in Fahrzeugbreitenrichtung angeordnet. Eine Türarmlehne 25, die zum Innenraum in Fahrzeugbreitenrichtung vorsteht, ist an der Türverkleidung 24 angeordnet. Der Fahrzeugsitz 30, auf dem der Insasse M sitzt, ist nahe der Türarmlehne 25 im Innenraum in Fahrzeugbreitenrichtung vorgesehen.
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Der Fahrzeugsitz 30 verfügt über ein Sitzpolster 31, auf dem der Insasse M sitzt, und eine Sitzlehne 32, die an einem hinteren Ende des Sitzpolsters 31 in Fahrzeuglängsrichtung angeordnet ist, damit sich der Insasse daran anlehnen kann.
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Der Fahrzeugsitz 30 weist eine Kopfstütze 33 am oberen Ende der Sitzlehne 32 senkrecht zur Fahrzeugrichtung auf.
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Das den Fahrzeugsitz 30 bildende Sitzpolster 31 ist auf einem Boden 6 des Fahrzeugs 5 so angeordnet, dass es über einen Verschiebemechanismus 34 in Fahrzeuglängsrichtung verschiebbar ist. Nutzt der Insasse M den Fahrzeugsitz 30, kann der Insasse M daher den Fahrzeugsitz 30 nach Wunsch des Insassen M in Fahrzeuglängsrichtung verschieben. Die Sitzlehne 32 ist am hinteren Ende des Sitzpolsters 31 in Fahrzeuglängsrichtung wie zuvor beschrieben angeordnet.
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Die Sitzlehne 32 ist am Sitzpolster 31 über einen nicht gezeigten Verstellmechanismus angeordnet. Nutzt der Insasse M den Fahrzeugsitz 30, kann der Insasse M daher die Sitzlehne 30 nach Wunsch des Insassen M in Fahrzeuglängsrichtung aufstellen oder nach hinten neigen.
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Die Seitenairbagvorrichtung 1 ist an der Sitzlehne 32 nahe der Seitentür 20 in Fahrzeugbreitenrichtung angeordnet. Die Seitenairbagvorrichtung 1 expandiert das Seitenairbagteil 10 von der Sitzlehne 32 in Fahrzeuglängsrichtung nach vorn.
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Die Seitenairbagvorrichtung 1 ist an der Sitzlehne 32 wie zuvor beschrieben angeordnet. Allerdings ist die Erfindung nicht darauf beschränkt. Beispielsweise kann die Seitenairbagvorrichtung 1 am Sitzpolster 31 nahe der Seitentür 20 angeordnet sein. In diesem Fall expandiert die Seitenairbagvorrichtung 1 das Seitenairbagteil 10 senkrecht zur Fahrzeugrichtung vom Sitzpolster 31 nach oben.
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Die Seitenairbagvorrichtung 1 verfügt über einen Gasgenerator 2, der als Gaseinpresseinheit dient, und das Seitenairbagteil 10, das so angeordnet ist, dass es mit dem Gasgenerator 2 kommuniziert, und das mit einem vom Gasgenerator 2 eingepressten Gas expandiert. Die Seitenairbagvorrichtung 1 ist so konfiguriert, dass sie ein nicht gezeigtes Gehäuse zum Unterbringen des Gasgenerators 2 und des Seitenairbagteils 10 aufweist.
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In dieser Ausführungsform sind der Gasgenerator 2, das Seitenairbagteil 10 und das Gehäuse an einem nicht gezeigten Rahmen der Sitzlehne 32 des Fahrzeugsitzes 30 angeordnet. Am Rahmen ist eine Abdeckung zum Abdecken des Rahmens vorgesehen. Insbesondere sind der Gasgenerator 2, das Seitenairbagteil 10 und das Gehäuse in der Sitzlehne 32 untergebracht.
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Ferner weist die Seitenairbagvorrichtung 1 einen nicht gezeigten Sensor zum Detektieren eines durch Seitenaufprall auf die Seitentür 20 verursachten Stoßes auf. Dieser Sensor ist mit einer nicht gezeigten Steuerschaltung verbunden. Die Steuerschaltung steuert den Gasgenerator 2 auf der Grundlage eines Detektionssignals des Sensors.
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Insbesondere beginnt beim Einpressen von Gas in eine später beschriebene Kammer 14, die im Seitenairbagteil 10 gebildet ist, vom Gasgenerator 2, der durch die Steuerschaltung gesteuert wird, die Seitenairbagvorrichtung 1, das Seitenairbagteil 10 zu expandieren und zu entfalten.
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Ferner weist die Seitenairbagvorrichtung 1 einen nicht gezeigten Innenschlauch auf, der die Strömungsrichtung des vom Gasgenerator 2 eingepressten Gases je nach Expansionszustand des Seitenairbagteils 10 ablenkt.
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Wie zuvor beschrieben, ist die Seitenairbagvorrichtung 1 gemäß dieser Ausführungsform an der Sitzlehne 32 nahe der Seitentür 20 in Fahrzeugbreitenrichtung angeordnet und expandiert das Seitenairbagteil 10 durch den Gasgenerator 2 zwischen der Seitentür 20 und dem Insassen M, wodurch ein Raum zwischen der Seitentür 20 und dem Insassen M gewährleistet werden kann.
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Mit dieser Konfiguration verhindert die Seitenairbagvorrichtung 1, dass der Insasse M bei Seitenaufprall auf die Seitentür 20 direkt mit der Seitentür 20 kollidiert, wodurch sie den Insassen M vor dem durch Seitenaufprall auf die Seitentür 20 verursachten Stoß schützt.
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In dieser Ausführungsform verfügt die Insassenschutzvorrichtung auch über die Vorhangairbagvorrichtung 40 zusätzlich zur Seitenairbagvorrichtung 1, um den Insassen M vor dem durch Seitenaufprall auf die Seitentür 20 verursachten Stoß zu schützen.
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Wie die Seitenairbagvorrichtung 1 verfügt die Vorhangairbagvorrichtung 40 über einen nicht gezeigten Gasgenerator, der als Gaseinpresseinheit dient, und das Vorhangairbagteil 42, das so angeordnet ist, dass es mit dem Gasgenerator kommuniziert, und das mit einem Gas expandiert, das vom Gasgenerator eingepresst wird.
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Wie die Seitenairbagvorrichtung 1 weist die Vorhangairbagvorrichtung 40 auch einen Sensor zum Detektieren eines durch Seitenaufprall auf die Seitentür 20 verursachten Stoßes und eine Steuerschaltung zum Steuern des Gasgenerators auf. Diese haben die gleichen Konfigurationen wie in der Seitenairbagvorrichtung 1, so dass die Beschreibung nicht wiederholt wird.
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Beim Einpressen des Gases in eine Kammer 44, die im Vorhangairbagteil 42 gebildet ist, vom Gasgenerator, der durch die Steuerschaltung gesteuert wird, beginnt insbesondere die Vorhangairbagvorrichtung 40, das Vorhangairbagteil 42 zu expandieren und zu entfalten.
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Die Vorhangairbagvorrichtung 40 ist entlang einem A-Säulen-Innenblech oder einem Längsträger-Innenblech des Fahrzeugs 5 angebracht, das am oberen Ende der Seitentür 20 liegt und nicht gezeigt ist. Die Vorhangairbagvorrichtung 40 expandiert das Vorhangairbagteil 42 nach unten senkrecht zur Fahrzeugrichtung.
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Die Vorhangairbagvorrichtung 40 expandiert das Vorhangairbagteil 42 so, dass das untere Ende des Vorhangairbagteils 42 senkrecht zur Fahrzeugrichtung unter einer Gürtellinie L liegt, die dem oberen Ende der Seitentür 20 entspricht.
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Insbesondere expandiert die Vorhangairbagvorrichtung 40 das Vorhangairbagteil 42 so, dass die zum Innenraum weisende Oberfläche der Scheibe 23 der Seitentür 20 abgedeckt ist. Daher schützt die Vorhangairbagvorrichtung 40 den Insassen M davor, durch den Stoß aus dem Fahrzeug geschleudert zu werden, der durch Seitenaufprall auf die Seitentür 20 bei Überschlag verursacht wird.
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Die Vorhangairbagvorrichtung 40 expandiert das Vorhangairbagteil 42 so, dass das untere Ende des Vorhangairbagteils 42 senkrecht zur Fahrzeugrichtung unter der Gürtellinie L liegt, die dem oberen Ende der Seitentür 20 entspricht. Anders gesagt expandiert die Vorhangairbagvorrichtung 40 das Vorhangairbagteil 42 so, dass das untere Ende des Vorhangairbagteils 42 das obere Ende der Türverkleidung 24 überdeckt.
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Auch wenn also bei der Vorhangairbagvorrichtung 40 bei Überschlag die Scheibe 23 bricht oder die Scheibe 23 geöffnet ist, wird das Vorhangairbagteil 42 durch die Türverkleidung 24 abgestützt. Folglich kann dieser Aufbau verhindern, dass das Vorhangairbagteil 42 aus dem Fahrzeug fliegt.
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Somit hat die Vorhangairbagvorrichtung 40 eine Funktion zu verhindern, dass der Insasse M durch den Stoß aus dem Fahrzeug geschleudert wird, der durch Seitenaufprall auf die Seitentür bei Überschlag verursacht wird, und den Kopf des Insassen M mit dem Vorhangairbagteil 42 zu schützen.
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Wie zuvor beschrieben, ist die Vorhangairbagvorrichtung 40 gemäß dieser Ausführungsform am A-Säulen-Innenblech oder Längsträger-Innenblech in Fahrzeuglängsrichtung angeordnet und expandiert das Vorhangairbagteil 42 zwischen der Seitentür 20 und dem Insassen M durch den Gasgenerator, was den Insassen M vor dem durch Seitenaufprall auf die Seitentür 20 verursachten Stoß schützt.
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Hierbei könnten das untere Ende des Vorhangairbagteils 42 senkrecht zur Fahrzeugrichtung und das obere Ende des Seitenairbagteils 10 bei der Expansion einander stören. Insbesondere ist das Vorhangairbagteil 42 so konfiguriert, dass es vom A-Säulen-Innenblech oder Längsträger-Innenblech in senkrechter Fahrzeugrichtung nach unten expandiert, was zuvor beschrieben wurde.
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Die Vorhangairbagvorrichtung 40 gemäß dieser Ausführungsform expandiert das Vorhangairbagteil 42 so, dass das untere Ende des Vorhangairbagteils 42 unter der Gürtellinie L liegt, die dem oberen Ende der Seitentür 20 entspricht, um zu verhindern, dass der Insasse M durch den Stoß aus dem Fahrzeug geschleudert wird, der durch Seitenaufprall auf die Fahrzeugseitenwand verursacht wird.
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Andererseits ist das Seitenairbagteil 10 so konfiguriert, dass es von der Seite der Sitzlehne 32 in Fahrzeuglängsrichtung nach vorn expandiert, was zuvor beschrieben wurde. Die Seitenairbagvorrichtung 1 expandiert das obere Ende des Seitenairbagteils 10 über der Gürtellinie L, um den Insassen M, besonders die Schulter des Insassen M, vor dem durch Seitenaufprall auf die Fahrzeugseitenwand verursachten Stoß zu schützen.
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Daher könnten das untere Ende des Vorhangairbagteils 42 senkrecht zur Fahrzeugrichtung und das obere Ende des Seitenairbagteils 10 bei Expansion miteinander kollidieren, was bedeutet, dass sie die Expansion in die geeignete Position gegenseitig behindern.
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Andererseits wird in der Insassenschutzvorrichtung gemäß dieser Ausführungsform eine später beschriebene erste Kammer 14a des Seitenairbagteils 10 zum Innenraum in Fahrzeugbreitenrichtung expandiert, um die geeignete Expansion des Vorhangairbagteils 42 und des Seitenairbagteils 10 zu gewährleisten.
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Konfigurationen einer Kommunikationskammer 14c, eines Nichtexpansionsabschnitts 15 und eines Fangbands 17 (gemeinsam als Biege- bzw. Winkelabschnitt bezeichnet) zum Expandieren der ersten Kammer 14a des Seitenairbagteils 10 zum Innenraum in Fahrzeugbreitenrichtung werden anhand von 3 bis 6 beschrieben. 3 ist eine Vorderansicht, die einen Abschnitt A in 1 vergrößert darstellt.
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4 ist eine Seitenansicht zur schematischen Darstellung der Konfiguration des Seitenairbagteils 10 gemäß einer Ausführungsform der Erfindung von einer Seite in Fahrzeugbreitenrichtung; 5 ist eine schematische Schnittansicht an einer Linie I-I in 4; und 6 ist eine schematische Schnittansicht an einer Linie II-II' in 4.
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Wie in 3 bis 6 veranschaulicht, ist das Seitenairbagteil 10 gemäß dieser Ausführungsform in einer sackartigen Form ausgebildet, indem z. B. ein aus feuerfestem Gewebe hergestelltes Paar Grundgewebe vernäht ist.
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Insbesondere verfügt das Seitenairbagteil 10 über ein Innenfeld 11, das nahe dem Innenraum in Breitenrichtung liegt, und ein Außenfeld 12, das nahe der Außenseite des Fahrzeugs so liegt, dass es gegenüber dem Innenfeld 11 liegt.
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Ferner weist das Seitenairbagteil 10 einen Dichtungsabschnitt 13 zum Abdichten des Außenumfangs des Innenfelds 11 und des Außenfelds 12 auf. Insbesondere ist das Seitenairbagteil 10 in einer sackartigen Form ausgebildet, da der Außenumfang des Innenfelds 11 und des Außenfelds 12 durch den Dichtungsabschnitt 13 abgedichtet ist.
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In dieser Ausführungsform dichtet der Dichtungsabschnitt 13 den Außenumfang des Innenfelds 11 und des Außenfelds 12 durch Vernähen ab. Der Dichtungsabschnitt 13 ist nicht auf die Herstellung durch das Nähverfahren beschränkt, solange er den Außenumfang des Innenfelds 11 und des Außenfelds 12 abdichten kann. Beispielsweise kann der Außenumfang des Innenfelds 11 und des Außenfelds 12 durch Kleben oder Schweißen abgedichtet sein.
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Das in sackartiger Form ausgebildete Seitenairbagteil 10 wird mit der Zufuhr des Gases vom Gasgenerator 2 expandiert und entfaltet. In seinem Inneren weist das Seitenairbagteil 10 die Kammer 14 auf.
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Zusätzlich zum Dichtungsabschnitt 13 weist das Seitenairbagteil 10 auch den Nichtexpansionsabschnitt (Abschirmabschnitt) 15 auf, der bei Expansion des Seitenairbagteils 10 nicht expandiert, da ein Teil des Innenfelds 11 und ein Teil des Außenfelds 12 so vernäht sind, dass sie in Kontakt miteinander gebracht sind.
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Der Nichtexpansionsabschnitt 15 ist nahezu an einer Mitte des Seitenairbagteils 10 im Blick in Fahrzeugbreitenrichtung angeordnet und so ausgebildet, dass er die Kammer 14 gleichmäßig aufteilt. Insbesondere hat die Kammer 14 die erste Kammer 14a, die über dem Nichtexpansionsabschnitt 15 liegt, und eine zweite Kammer 14b, die unter dem Nichtexpansionsabschnitt 15 über eine Achse W des Nichtexpansionsabschnitts 15 liegt.
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Das Seitenairbagteil 10 gemäß dieser Ausführungsform schützt die Schulter hauptsächlich durch die erste Kammer 14a, die über dem Nichtexpansionsabschnitt 15 liegt, während es Brustkorb und die Taille hauptsächlich durch die zweite Kammer 14b schützt, die unter dem Nichtexpansionsabschnitt 15 über die Achse W des Nichtexpansionsabschnitts 15 liegt. Gleichwohl ist die Erfindung nicht darauf beschränkt. Der Nichtexpansionsabschnitt 15 kann an einer Position liegen, an der die erste Kammer 14a den Brustkorb schützen kann, wobei die erste Kammer 14a den Brustkorb schützen kann, und die zweite Kammer 14b die Taille schützen kann.
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Die Kammer 14 liegt auf der Achse W und hat eine Kommunikationskammer 14c, über die die erste Kammer 14a und die zweite Kammer 14b miteinander kommunizieren können. Wie zuvor beschrieben, sind in der erfindungsgemäßen Kammer 14 die erste Kammer 14a, die zweite Kammer 14b und die Kommunikationskammer 14c mit der Gaszufuhr vom Gasgenerator 2 gebildet.
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In dieser Ausführungsform weist das Seitenairbagteil 10 den Nichtexpansionsabschnitt 15 auf, der bei Expansion wie zuvor beschrieben nicht expandiert. Daher bildet das Seitenairbagteil 10 einen Vertiefungsabschnitt 16 am Nichtexpansionsabschnitt 15 und in der Umgebung des Außenumfangs des Nichtexpansionsabschnitts 15.
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Insbesondere haben es der Nichtexpansionsabschnitt 15 und der Vertiefungsabschnitt 16 schwer, das Gas vom Gasgenerator 2 zur ersten Kammer 14a und zweiten Kammer 14b der Kammer 14 zu führen, und sie sind bei Expansion des Seitenairbagteils 10 leicht zu falten.
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Das Seitenairbagteil 10 ist so konfiguriert, dass es das Fangband (Regulierteil) 17 auf dem Innenfeld 11 aufweist. Wie das Innenfeld 11 und das Außenfeld 12 ist das Fangband 17 aus einem Grundgewebe aus feuerfestem Gewebe hergestellt.
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Ein Ende des Fangbands 17 ist nahezu in der Mitte der ersten Kammer 14a vernäht. Andererseits ist das andere Ende des Fangbands 17 nahezu in der Mitte der zweiten Kammer 14b vernäht. In diesem Fall ist das Fangband 17 so eingestellt, dass es eine Größe hat, die kürzer als der Abstand zwischen der Mitte der ersten Kammer 14a zur Mitte der zweiten Kammer 14b ist.
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Bei Gaszufuhr vom Gasgenerator 2 zur ersten Kammer 14a, zweiten Kammer 14b und Kommunikationskammer 14c wird das Seitenairbagteil 10 am Nichtexpansionsabschnitt 15 und Vertiefungsabschnitt 16 gefaltet und expandiert die erste Kammer 14a zum Innenraum in Fahrzeugbreitenrichtung durch das Fangband 17.
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Wie zuvor beschrieben, expandiert das Seitenairbagteil 10 gemäß dieser Ausführungsform die erste Kammer 14a zum Innenraum in Fahrzeugbreitenrichtung, wodurch es so expandiert, dass es dem Vorhangairbagteil 42 ausweicht.
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Dadurch kann das Seitenairbagteil 10 dem Vorhangairbagteil 42 ermöglichen, sich in Fahrzeugbreitenrichtung nach außen zu bewegen. Daher expandiert das Seitenairbagteil 10 gemäß dieser Ausführungsform so, dass es Störung mit dem Vorhangairbagteil 42 vermeidet.
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Bei Bildung des Winkelabschnitts werden ein Teil des Innenfelds 11 und ein Teil des Außenfelds 12 so vernäht, dass sie miteinander in Kontakt gebracht werden, wodurch der Nichtexpansionsabschnitt 15 wie zuvor beschrieben gebildet wird. Daher ist das Seitenairbagteil 10 gemäß dieser Ausführungsform leicht zu falten, und ferner wird die erste Kammer 14a vom Nichtexpansionsabschnitt 15 durch das Fangband 17 zum Innenraum in Fahrzeugbreitenrichtung expandiert. Somit sind die Größe des Innenfelds 11 und die Größe des Außenfelds 12 nicht unterschiedlich hergestellt.
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Insbesondere kann das Seitenairbagteil 10 das Innenfeld 11 und das Außenfeld 12 mit gleicher Form verwenden. Folglich kann das Seitenairbagteil 10 ermöglichen, dass ein Feld mit gleicher Größe in Massenfertigung produziert wird. Beim Vernähen des Dichtungsabschnitts 13 ist es unnötig, einen Nähbetrieb gemäß einer Größe von einem von ihnen durchzuführen. Daher kann beim Seitenairbagteil 10 ein Arbeitsgang im Nähbetrieb übersprungen werden. Somit kann das Seitenairbagteil 10 die Kosten senken.
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Das Seitenairbagteil 10 gemäß dieser Ausführungsform ist so konfiguriert, dass es ein Entgasungsloch 18 am Außenfeld 12 hat. Das Entgasungsloch 18 ist am Vorderteil des Außenfelds 12 in Fahrzeuglängsrichtung gebildet.
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Das Seitenairbagteil 10 ist so konfiguriert, dass es die erste Kammer 14a zum Innenraum in Fahrzeugbreitenrichtung wie zuvor beschrieben expandieren kann. Insbesondere weist das vordere Ende des Außenfelds 12 nach vorn, wenn das Seitenairbagteil 10 expandiert.
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Da insbesondere das Entgasungsloch 18 am vorderen Ende des Außenfelds 12 wie zuvor beschrieben gebildet ist, weist das Entgasungsloch 18 nach vorn, wenn das Seitenairbagteil 10 expandiert.
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Daher ist das Entgasungsloch 18 an der Position gebildet, an der bei Expansion des Seitenairbagteils 10 das Entgasungsloch 18 nicht das Vorhangairbagteil 42 stört, und an der Position, an der das Entgasungsloch 18 nicht den Insassen M kontaktiert. Mit dieser Konfiguration wird das Entgasungsloch 18 des Seitenairbagteils 10 gemäß dieser Ausführungsform nicht durch das Vorhangairbagteil 42 verschlossen, was verhindern kann, dass das Seitenairbagteil 10 nach der Expansion verhärtet.
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Somit lässt sich das Verhärten des Seitenairbagteils 10 nach der Expansion verhindern, wodurch der Verletzungsgrad des Insassen M reduziert werden kann und die Sicherheit gemäß dem Seitenairbagteil 10 dieser Ausführungsform stärker erhöht werden kann.
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Im Seitenairbagteil 10 ist das Entgasungsloch 18 an der Position gebildet, an der das Entgasungsloch 18 nicht mit dem Insassen M in Kontakt steht. Daher kann ein Verletzungsgrad des Insassen M, z. B. Brandverletzung als Folge von Gas mit hoher Temperatur, das aus dem Entgasungsloch 18 entweicht, reduziert werden, was dazu führt, dass die Sicherheit verstärkt werden kann.
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Wie zuvor beschrieben, kann die Seitenairbagvorrichtung 1 gemäß dieser Ausführungsform das Seitenairbagteil 10 so expandieren, dass es das Vorhangairbagteil 42 nicht stört. Somit kann die Seitenairbagvorrichtung 1 gemäß dieser Ausführungsform das Seitenairbagteil 10 und das Vorhangairbagteil 42 in eine gewünschte Position expandieren, d. h., kann eine gewünschte Relativposition des Seitenairbagteils 10 und des Vorhangairbagteils 42 realisieren (kann das Seitenairbagteil 10 zum Innenraum in Fahrzeugbreitenrichtung expandieren).
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Die Seitenairbagvorrichtung 1 gemäß dieser Ausführungsform ist so konfiguriert, dass das Entgasungsloch 18 bei Expansion in Fahrzeuglängsrichtung nach vorn offen ist, was zuvor beschrieben wurde. Daher expandiert die Insassenschutzvorrichtung gemäß dieser Ausführungsform das Seitenairbagteil 10, ohne das Entgasungsloch 18 zu verschließen, wodurch das Gas im Seitenairbagteil 10 stabil nach außen entweichen kann.
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Somit kann die Seitenairbagvorrichtung 1 gemäß dieser Ausführungsform verhindern, dass das Seitenairbagteil 10 verhärtet, wodurch sie den Verletzungsgrad des Insassen reduzieren kann.
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In der Seitenairbagvorrichtung 1 ist das Entgasungsloch 18 in Fahrzeuglängsrichtung nach vorn offen. Dieser Aufbau kann verhindern, dass das Entgasungsloch 18 mit dem Insassen in Kontakt steht. Somit kann die Seitenairbagvorrichtung 1 den Verletzungsgrad des Insassen infolge einer Brandverletzung reduzieren, wodurch sie die Sicherheit verstärken kann.
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Die Insassenschutzvorrichtung gemäß dieser Ausführungsform, die mit der Seitenairbagvorrichtung 1 und der Vorhangairbagvorrichtung 40 versehen ist, expandiert die erste Kammer 14a des Seitenairbagteils 10 zum Innenraum in Fahrzeugbreitenrichtung. Damit verhindert die Insassenschutzvorrichtung Störung zwischen dem Seitenairbagteil 10 und dem Vorhangairbagteil 42.
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Die Insassenschutzvorrichtung ist so konfiguriert, dass sie die geeignete Expansion des Seitenairbagteils 10 und des Vorhangairbagteils 42 nicht behindert. Folglich kommt die erforderliche Leistung des Seitenairbagteils 10 und des Vorhangairbagteils 42 zum Tragen.
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Wie zuvor beschrieben, kann die Insassenschutzvorrichtung gemäß dieser Ausführungsform die geeignete Expansion des Vorhangairbagteils 42 gewährleisten, das mit dem Seitenairbagteil 10 expandiert wird. Folglich kann die Insassenschutzvorrichtung, die mit dem Seitenairbagteil 10 und Vorhangairbagteil 42 versehen ist, die geeignete Expansion des Seitenairbagteils 10 und Vorhangairbagteils 42 gewährleisten, wodurch sie die Seitenaufprallsicherheit verstärken kann.
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Zweite Ausführungsform
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Anhand von 7 bis 9 wird eine Insassenschutzvorrichtung gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung beschrieben. 7 ist eine Seitenansicht zur schematischen Darstellung einer Konfiguration eines Seitenairbagteils 50 gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung von einer Seite in Fahrzeugbreitenrichtung; 8 ist eine schematische Schnittansicht an einer Linie I-I' in 7; und 9 ist eine schematische Schnittansicht an einer Linie II-II' in 7.
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Die Insassenschutzvorrichtung gemäß dieser Ausführungsform ist die gleiche wie in der ersten Ausführungsform mit Ausnahme einer Konfiguration eines Noppenabschnitts (Winkelabschnitts) 55, der eine erste Kammer 54a des Seitenairbagteils 50 zum Innenraum in Fahrzeugbreitenrichtung expandiert. Daher tragen die Komponenten, die mit denen in der ersten Ausführungsform identisch sind, die gleichen Bezugszahlen, und ihre Beschreibung wird nicht wiederholt.
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Gemäß 7 bis 9 ist der Noppenabschnitt 55 des Seitenairbagteils 50 gemäß dieser Ausführungsform durch Vernähen gebildet, wobei ein Abschnitt eines Innenfelds gerafft ist. Das Innenfeld 51 und das Außenfeld 52 sind aus Feldern mit nahezu gleicher Größe hergestellt. Der Außenumfang des Innenfelds 51 und des Außenfelds 52 ist durch einen Dichtungsabschnitt 53 abgedichtet, wodurch das Seitenairbagteil 50 in einer sackartigen Form ausgebildet ist.
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Das Seitenairbagteil 50 ist mit Hilfe des Innenfelds 51 und des Außenfelds 52 hergestellt, die gleich groß sind, wobei der Außenumfang des Innenfelds 51 und des Außenfelds 52 vernäht ist, wobei das Innenfeld 51 so gerafft ist, dass der Noppenabschnitt 55 gebildet ist. Folglich kann die erste Kammer 54a bei Expansion zum Innenraum in Fahrzeugbreitenrichtung expandiert werden.
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Da das Seitenairbagteil 50 gemäß dieser Ausführungsform die erste Kammer 54a zum Innenraum in Fahrzeugbreitenrichtung expandiert, ist es zur Expansion so konfiguriert, dass es dem Vorhangairbagteil 42 ausweicht.
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Insbesondere kann das Seitenairbagteil 50 gemäß dieser Ausführungsform dem Vorhangairbagteil 42 ermöglichen, sich in Fahrzeugbreitenrichtung nach außen zu bewegen. Somit kann wie in der ersten Ausführungsform die Insassenschutzvorrichtung in dieser Ausführungsform ebenfalls Störung zwischen dem Seitenairbagteil 50 und dem Vorhangairbagteil 42 verhindern.
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Folglich kann wie in der ersten Ausführungsform die Insassenschutzvorrichtung gemäß dieser Ausführungsform die geeignete Expansion des Vorhangairbagteils 42 gewährleisten, das zusammen mit dem Seitenairbagteil 50 expandiert wird.
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Damit kann die mit dem Seitenairbagteil 50 und dem Vorhangairbagteil 42 versehene Insassenschutzvorrichtung die geeignete Expansion des Seitenairbagteils 50 und des Vorhangairbagteils 42 sicher gewährleisten, wodurch sie die Seitenaufprallsicherheit verstärken kann.
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Bei Bildung des Winkelabschnitts unterscheiden sich die Größe des Innenfelds 51 und die Größe des Außenfelds 52 im Seitenairbagteil 50 gemäß dieser Ausführungsform wie in der ersten Ausführungsform nicht voneinander.
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Insbesondere kann das Seitenairbagteil 50 das Innenfeld 51 und das Außenfeld 52 mit gleicher Form wie in der o. g. ersten Ausführungsform verwenden. Dadurch kann das Seitenairbagteil 50 die Kosten senken.
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Dritte Ausführungsform
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Anhand von 10 bis 12 wird eine Insassenschutzvorrichtung gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung beschrieben. 10 ist eine Seitenansicht zur schematischen Darstellung einer Konfiguration eines Seitenairbagteils 60 gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung von einer Seite in Fahrzeugbreitenrichtung; 11 ist eine schematische Schnittansicht an einer Linie I-I in 10; und 12 ist eine schematische Schnittansicht an einer Linie II-II' in 10.
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Das Seitenairbagteil 60 gemäß dieser Ausführungsform ist das gleiche wie in der ersten und zweiten Ausführungsform mit Ausnahme von Konfigurationen eines Nichtexpansionsabschnitts 65, eines ersten Schiebeabschnitts 67 und eines zweiten Schiebeabschnitts 68 (gemeinsam als Winkelabschnitt bezeichnet) zum Expandieren einer ersten Kammer 64a zum Innenraum in Fahrzeugbreitenrichtung. Daher tragen die Komponenten, die mit denen in der ersten und zweiten Ausführungsform identisch sind, die gleichen Bezugszahlen, und ihre Beschreibung wird nicht wiederholt.
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Wie 10 bis 12 veranschaulichen, weist das Seitenairbagteil 60 gemäß dieser Ausführungsform den ersten Schiebeabschnitt 67 und den zweiten Schiebeabschnitt 68 auf, die am Innenfeld 61 bzw. Außenfeld 62 angeordnet sind und die das Innenfeld 61 und das Außenfeld 62 jeweils in unterschiedlichen Richtungen verschieben.
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Außerdem weist das Seitenairbagteil 60 den Nichtexpansionsabschnitt 65 auf, der so ausgebildet ist, dass das Innenfeld 61 und das Außenfeld 62 miteinander in Kontakt gebracht sind, wobei der erste Schiebeabschnitt 67 und der zweite Schiebeabschnitt 68 festgehalten und sie in diesem Zustand vernäht sind.
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Insbesondere ist der erste Schiebeabschnitt 67 durch Raffen des Innenfelds 61 nahe der zweiten Kammer 64b gebildet. Andererseits ist der zweite Schiebeabschnitt 68 durch Raffen des Außenfelds 62 nahe der ersten Kammer 64a gebildet. Der Nichtexpansionsabschnitt 65, der die Grenze zwischen der ersten Kammer 64a und der zweiten Kammer 64b darstellt, ist vernäht.
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Insbesondere ist das Außenfeld 62 in der ersten Kammer 64a des Seitenairbagteils 60 in einem losen Zustand, insbesondere ausgebeult, während das Innenfeld 61 in der zweiten Kammer 64b ausgebeult, insbesondere in einem losen Zustand ist. Da das Außenfeld 62 in der ersten Kammer 64a des Seitenairbagteils 60 ausgebeult, insbesondere in einem losen Zustand ist, kann das Seitenairbagteil 60 so expandiert werden, dass sich die erste Kammer 64a bei Expansion zum Innenraum in Fahrzeugbreitenrichtung ausrichtet.
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Folglich kann wie in der ersten und zweiten Ausführungsform die Insassenschutzvorrichtung in dieser Ausführungsform ebenfalls Störung zwischen dem Seitenairbagteil 60 und dem Vorhangairbagteil 42 verhindern.
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Somit kann wie in der ersten und zweiten Ausführungsform die Insassenschutzvorrichtung gemäß dieser Ausführungsform die geeignete Expansion des Vorhangairbagteils 42 gewährleisten, das zusammen mit dem Seitenairbagteil 60 expandiert wird.
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Damit kann die mit dem Seitenairbagteil 60 und dem Vorhangairbagteil 42 versehene Insassenschutzvorrichtung die geeignete Expansion des Seitenairbagteils 60 und des Vorhangairbagteils 42 sicher gewährleisten, wodurch sie die Seitenaufprallsicherheit verstärken kann.
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Bei Bildung des Winkelabschnitts unterscheiden sich die Größe des Innenfelds 61 und die Größe des Außenfelds 62 im Seitenairbagteil 60 gemäß dieser Ausführungsform wie in der ersten und zweiten Ausführungsform nicht voneinander.
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Insbesondere kann das Seitenairbagteil 60 das Innenfeld 61 und das Außenfeld 62 mit gleicher Form wie in der o. g. ersten und zweiten Ausführungsform verwenden. Dadurch kann das Seitenairbagteil 60 die Kosten senken.
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Das Seitenairbagteil 60 gemäß dieser Ausführungsform behält vor der Expansion den ersten Schiebeabschnitt 67 und den zweiten Schiebeabschnitt 68 durch den Nichtexpansionsabschnitt 65 bei. Allerdings ist die Erfindung nicht darauf beschränkt. Beispielsweise können der erste Schiebeabschnitt 67 und der zweite Schiebeabschnitt 68 durch Heften des ersten Schiebeabschnitts 67 und des zweiten Schiebeabschnitts 68 in einem Grad beibehalten werden, in dem sie bei Expansion aufgetrennt werden.
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Vierte Ausführungsform
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Anhand von 13 bis 15 wird eine Insassenschutzvorrichtung gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung beschrieben. 13 ist eine Seitenansicht zur schematischen Darstellung einer Konfiguration eines Seitenairbagteils 70 gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung von einer Seite in Fahrzeugbreitenrichtung; 14 ist eine schematische Schnittansicht an einer Linie I-I' in 13; und 15 ist eine schematische Schnittansicht an einer Linie II-II' in 13.
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Die Insassenschutzvorrichtung gemäß dieser Ausführungsform ist die gleiche wie in der ersten bis dritten Ausführungsform mit Ausnahme einer Konfiguration eines Regulierteils (Winkelabschnitts) 75, das eine erste Kammer 74a zum Innenraum in Fahrzeugbreitenrichtung expandiert. Daher tragen die Komponenten, die mit denen in der ersten bis dritten Ausführungsform identisch sind, die gleichen Bezugszahlen, und ihre Beschreibung wird nicht wiederholt.
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Gemäß 13 bis 15 ist das Seitenairbagteil 70 so konfiguriert, dass es ein Fangband 75 (Regulierteil) aufweist, das zwischen einem Außenfeld 72 und einem Innenfeld 71, d. h. in einer Kammer 74, vorgesehen ist.
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Das Fangband 75 hat eine einzelne Klebefläche 75a auf dem Außenfeld 72 und zwei Klebeflächen 75b und 75c auf dem Innenfeld 71. Die Klebefläche 75a ist auf der Grenze der ersten Kammer 74a und der zweiten Kammer 74b angeordnet, d. h. auf der Achse W.
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Die Klebefläche 75b ist in der ersten Kammer 74a angeordnet, während die Klebefläche 75c in der zweiten Kammer 74b angeordnet ist. Das Fangband 75 ist so ausgebildet, dass der Abstand von der Klebefläche 75a zur Klebefläche 75c kleiner als der Abstand von der Klebefläche 75a zur Klebefläche 75b eingestellt ist.
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Insbesondere wird das Innenfeld 71 des Seitenairbagteils 70 gemäß dieser Ausführungsform durch das Fangband 75 zur zweiten Kammer 74b gestreckt. Daher kann das Seitenairbagteil 70 bei Expansion die erste Kammer 74a zum Innenraum in Fahrzeugbreitenrichtung expandieren.
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Folglich kann wie in der ersten bis dritten Ausführungsform die Insassenschutzvorrichtung in dieser Ausführungsform ebenfalls Störung zwischen dem Seitenairbagteil 70 und dem Vorhangairbagteil 42 verhindern.
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Somit kann wie in der ersten bis dritten Ausführungsform die Insassenschutzvorrichtung gemäß dieser Ausführungsform die geeignete Expansion des Vorhangairbagteils 42 gewährleisten, das zusammen mit dem Seitenairbagteil 70 expandiert wird.
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Damit kann die mit dem Seitenairbagteil 70 und dem Vorhangairbagteil 42 versehene Insassenschutzvorrichtung die geeignete Expansion des Seitenairbagteils 70 und des Vorhangairbagteils 42 sicher gewährleisten, wodurch sie die Seitenaufprallsicherheit verstärken kann.
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Bei Bildung des Winkelabschnitts unterscheiden sich die Größe des Innenfelds 71 und die Größe des Außenfelds 72 im Seitenairbagteil 70 gemäß dieser Ausführungsform wie in der ersten bis dritten Ausführungsform nicht voneinander.
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Insbesondere kann das Seitenairbagteil 70 das Innenfeld 71 und das Außenfeld 72 mit gleicher Form wie in der o. g. ersten bis dritten Ausführungsform verwenden. Dadurch kann das Seitenairbagteil 70 die Kosten senken.
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Fünfte Ausführungsform
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Anhand von 16 bis 18 wird eine Insassenschutzvorrichtung gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung beschrieben. 16 ist eine Seitenansicht zur schematischen Darstellung einer Konfiguration eines Seitenairbagteils 80 gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung von einer Seite in Fahrzeugbreitenrichtung; 17 ist eine schematische Schnittansicht an einer Linie I-I' in 16; und 18 ist eine schematische Schnittansicht an einer Linie II-II' in 16.
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Die Insassenschutzvorrichtung gemäß dieser Ausführungsform ist die gleiche wie in der ersten bis vierten Ausführungsform mit Ausnahme von Konfigurationen eines Nichtexpansionsabschnitts 85 und eines Vertiefungsabschnitts 86 (eines Winkelabschnitts) zum Expandieren einer ersten Kammer 84a zum Innenraum in Fahrzeugbreitenrichtung. Daher tragen die Komponenten, die mit denen in der ersten bis vierten Ausführungsform identisch sind, die gleichen Bezugszahlen, und ihre Beschreibung wird nicht wiederholt.
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Gemäß 16 bis 18 ist im Seitenairbagteil 80 gemäß dieser Ausführungsform ein Teil eines Innenfelds 81 schirmartig ausgebildet. Insbesondere ist eine Vertiefung auf dem Innenfeld 81 und einem Außenfeld 82 gebildet.
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Der Außenumfang des Innenfelds 81 und des Außenfelds 82, die mit der Vertiefung ausgebildet sind, ist durch einen Dichtungsabschnitt 83 abgedichtet, wodurch das Seitenairbagteil 80 in einer sackartigen Form ausgebildet ist. In diesem Fall sind die Seiten der Vertiefung zusammengeführt, um einen Vertiefungsabschnitt 86 mit Schirmform auf einem Teil des Innenfelds 81 des Seitenairbagteils 80 zu bilden.
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Das Seitenairbagteil 80 ist mit einem Fangband (Regulierteil) 87 auf dem Innenfeld 81 versehen. Daher expandiert das Seitenairbagteil 80 bei Expansion die erste Kammer 84a zum Innenraum in Fahrzeugbreitenrichtung.
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Folglich kann wie in der ersten bis vierten Ausführungsform die Insassenschutzvorrichtung in dieser Ausführungsform ebenfalls Störung zwischen dem Seitenairbagteil 80 und dem Vorhangairbagteil 42 verhindern.
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Somit kann wie in der ersten bis vierten Ausführungsform die Insassenschutzvorrichtung gemäß dieser Ausführungsform die geeignete Expansion des Vorhangairbagteils 42 gewährleisten, das zusammen mit dem Seitenairbagteil 80 expandiert wird.
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Damit kann die mit dem Seitenairbagteil 80 und dem Vorhangairbagteil 42 versehene Insassenschutzvorrichtung die geeignete Expansion des Seitenairbagteils 80 und des Vorhangairbagteils 42 sicher gewährleisten, wodurch sie die Seitenaufprallsicherheit verstärken kann.
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Bei Bildung des Winkelabschnitts unterscheiden sich die Größe des Innenfelds 81 und die Größe des Außenfelds 82 im Seitenairbagteil 80 gemäß dieser Ausführungsform wie in der ersten bis vierten Ausführungsform nicht voneinander.
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Insbesondere kann das Seitenairbagteil 80 das Innenfeld 81 und das Außenfeld 82 mit gleicher Form wie in der o. g. ersten bis vierten Ausführungsform verwenden. Dadurch kann das Seitenairbagteil 80 die Kosten senken.
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Sechste Ausführungsform
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Anhand von 19 bis 21 wird eine Insassenschutzvorrichtung gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung beschrieben. 19 ist eine Seitenansicht zur schematischen Darstellung einer Konfiguration eines Seitenairbagteils 90 gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung von einer Seite in Fahrzeugbreitenrichtung; 20 ist eine schematische Schnittansicht an einer Linie I-I' in 19; und 21 ist eine schematische Schnittansicht an einer Linie II-II' in 19.
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Die Insassenschutzvorrichtung gemäß dieser Ausführungsform ist die gleiche wie in der ersten bis fünften Ausführungsform mit der Ausnahme, dass die Insassenschutzvorrichtung gemäß dieser Ausführungsform Faltabschnitte 95a, 95b und 95c zum Expandieren einer ersten Kammer 94a zum Innenraum in Fahrzeugbreitenrichtung aufweist. Daher tragen die Komponenten, die mit denen in der ersten bis fünften Ausführungsform identisch sind, die gleichen Bezugszahlen, und ihre Beschreibung wird nicht wiederholt.
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Wie 19 bis 21 zeigen, ist im Seitenairbagteil 90 gemäß dieser Ausführungsform ein Außenfeld 92 größer als ein Innenfeld 91. Beim Abdichten des Außenumfangs des Außenfelds 92 und des Innenfelds 91 durch einen Dichtungsabschnitt 93 wird das Außenfeld 92 gefaltet.
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Insbesondere hat das Außenfeld 92 mehrere Faltabschnitte 95a, 95b und 95c. Daher wird das Seitenairbagteil 90 bei Expansion zum Innenfeld expandiert, das aus einem kleineren Feld hergestellt ist, d. h. zum Innenraum in Fahrzeugbreitenrichtung.
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Folglich kann wie in der ersten bis fünften Ausführungsform die Insassenschutzvorrichtung in dieser Ausführungsform ebenfalls Störung zwischen dem Seitenairbagteil 90 und dem Vorhangairbagteil 42 verhindern.
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Somit kann wie in der ersten bis fünften Ausführungsform die Insassenschutzvorrichtung gemäß dieser Ausführungsform die geeignete Expansion des Vorhangairbagteils 42 gewährleisten, das zusammen mit dem Seitenairbagteil 90 expandiert wird.
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Damit kann die mit dem Seitenairbagteil 90 und dem Vorhangairbagteil 42 versehene Insassenschutzvorrichtung die geeignete Expansion des Seitenairbagteils 90 und des Vorhangairbagteils 42 sicher gewährleisten, wodurch sie die Seitenaufprallsicherheit verstärken kann.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- JP 2011-059300 A [0001]
- JP 2007-050847 A [0010, 0011, 0012, 0012, 0013, 0014, 0015, 0015]