DE102012201945A1 - Kopplungsvorrichtung für ein Atemschutzgerät - Google Patents
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Abstract
Description
- Die Erfindung betrifft eine Kopplungsvorrichtung für ein Atemschutzgerät gemäß Anspruch 1.
- Unabhängig von der Atmosphäre arbeitende Atemschutzgeräte finden z.B. als frei tragbare Pressluftatmer mit einer Pressluftflasche in vielen Bereichen Anwendung. Dabei strömt Atemgas (z.B. Luft) aus einem Druckbehälter als Atemgasquelle über ein Schlauchsystem mit Absperr- und Regelungsvorrichtungen zu einem Lungenautomaten.
- Ein typisches Einsatzgebiet für solche frei tragbaren Atemschutzgeräte sind Pressluftatmer in der Brandbekämpfung oder im Industrieeinsatz. Im Industrieeinsatz in einer petrochemischen Anlage geht es z.B. um den Schutz vor giftigen Gasen, insbesondere Schwefelwasserstoff. Dabei kann es insbesondere notwendig sein, die Atemschutzgeräte klein und leicht zu gestalten, damit sie bei einer Flucht nicht behindern. Da aber die chemischen Anlagen immer größer werden, kann es notwendig werden, dass ein Geräteträger seine Atemgasquelle umschalten muss, um z.B. eine neue Druckgasflasche anzuschließen.
- Es besteht daher die Aufgabe, eine Kopplungsvorrichtung zu schaffen, mit der ein schnelles Umschalten von einer Atemgasquelle zu einer anderen ermöglicht wird.
- Die Aufgabe wird durch eine Kopplungsvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen gegeben.
- In den Figuren sind beispielhaft Ausführungsformen der Verbindungsvorrichtung dargestellt. Dabei zeigt
-
1 ein Atemschutzgerät mit einer Ausführungsform einer Kopplungsvorrichtung; -
2 eine vergrößerte Darstellung der Ausführungsform der Kopplungsvorrichtung gemäß1 ; -
3 eine Schnittansicht entlang eines Anschlussstücks einer Ausführungsform eines Verbindungsstückes in Verschlussposition; -
3A eine Vorderansicht eines Anschlussstückes nach3 ; -
4 eine Schnittansicht des Anschlussstückes gemäß3 in einer Durchstörmungsposition. - In
1 sind die wesentlichen Bestandteile eines frei tragbaren, von der Umgebung nicht abhängigen Atemschutzgerätes100 dargestellt. - In einem Atemgasbehälter
1 als Atemgasquelle ist das Atemgas – in diesem Beispiel Luft – unter einem Druck von ca. 300 bar gespeichert. Das unter Druck stehende Atemgas wird einem Druckminderer2 auf einen Mitteldruck zwischen 5 bis 10 bar gebracht und über eine Mitteldruckleitung3 zum Lungenautomaten4 geleitet. Der Lungenautomat4 reduziert den Druck auf den Umgebungsdruck und steht mit einer Maske5 des Geräteträgers in Verbindung. Durch geeignete Konstruktion des Lungenautomaten4 wird die Abgabe des Atemgases an den Bedarf des Geräteträgers angepasst. - In vielen Fällen ist es sinnvoll, dass der Geräteträger die Möglichkeit hat, sich an unterschiedliche Atemgasquellen
1 anzuschließen. Dieser Fall kann eintreten, wenn z.B. der Atemgasbehälter1 leer ist und ein anderer angeschlossen werden muss. Auch kann es notwendig sein, dass sich der Geräteträger an eine stationäre Atemgasversorgung – zumindest für einen Zeitraum – anschließt. - Daher weist die in
1 dargestellte Ausführungsform einer Kopplungsvorrichtung eine Verbindungsvorrichtung10 und zwei Anschlussstücke11 ,12 für Atemgasquellen1 auf. Grundsätzlich können auch mehr als zwei Anschlussstücke11 ,12 vorgesehen sein. Ein Anschlussstück11 ,12 weist jeweils einen Nippel-Anschluss11a ,12a und jeweils einen Kupplungsanschluss11b ,12b auf, wobei jeweils ein Nippel-Anschluss11a ,12a mit einem Kupplungsanschluss11b ,12 verbunden wird (siehe2 ). Im Folgenden wird der Begriff Anschlussstück11 ,12 auch so verwendet, das er einen Nippel-Anschluss11a ,12a und einen Kupplungsanschluss11b ,12b aufweist. - Die Verbindungsvorrichtung
10 weist in der in1 dargestellten Ausführungsform eine Y-Form auf. Die Basis der Verbindungsvorrichtung10 ist fest, d.h. unlösbar mit dem Lungenautomatschlauch20 verbunden. - An den beiden Schenkeln der Y-förmigen Ausführungsform der Verbindungsvorrichtung
10 sind Atemgasleitungen3 ,6 jeweils über Anschlussstücke11 ,12 ankoppelbar. Über ein erstes Anschlussstück11a ,11b wird eine lösbare Verbindung mit der Mitteldruckleitung3 und damit mit einer ersten Atemgasquelle1 hergestellt. Ein Anschluss für das zweite Anschlussstück12a ,12b ist hier frei, d.h. es liegt hier keine Verbindung mit einer zweiten Atemgasquelle vor. - Die Verbindungsvorrichtung
10 ist somit fest an der Atemgas empfangenden Stelle des Atemschutzgerätes100 angeordnet, da sie unlösbar mit der Leitung zum Lungenautomaten4 verbunden ist. Die Druckgasflasche1 kann somit leicht mit dem ersten Anschlussstück11a ,11b abgekoppelt werden, wenn mit dem zweiten Anschlussstück12a ,12b eine neue Atemgasflasche1 oder eine andere Atemgasquelle1 angeschlossen wurde. Damit ist ein schneller und sicherer Wechsel der Geräte möglich. Der Geräteträger würde z.B. bei einer Verwendung als Fluchtgerät die leere Atemgasflasche1 und den Druckminderer2 zurücklassen. - Insbesondere bei einer industriellen Verwendung eines Atemschutzgerätes
100 , z.B. als Fluchtgerät in einer petrochemischen Anlage kann eine solche Verwendung sinnvoll sein. Bei einer solchen Fluchtanwendung wäre der Druckgasbehälter1 kleiner ausgebildet als in der prinzipiellen Darstellung der1 . - Jedes der Nippel-Anschlüsse
11a ,12a weist ein Rückschlagventil13 ,14 auf, so dass die Atemgasleitung3 ,6 zum Lungenautomaten4 verschlossen ist, wenn keine Atemgasquelle1 angeschlossen ist. In der dargestellten Ausführungsform sind die Rückschlagventile13 ,14 auf der Seite des Lungenautomaten4 angeordnet. In alternativen Ausführungsformen können sie auch auf der Seite der Leitungen3 ,6 angeordnet sein. Dies bedeutet, dass die Anordnung von Nippel-Anschlüssen11a ,12a und Kupplungsanschlüssen11b ,12b grundsätzlich frei gewählt werden kann. - Die Anschlussstücke
11 ,12 haben in einer Ausführungsform noch eine weitere Funktion, die den Anschluss einer neuen Atemgasquelle1 sicherer macht. - Dazu werden beim Anschluss der Nippel-Anschlüsse
11a ,12a zwei Kontaktstufen realisiert. In einer ersten Kontaktstufe wird das Rückschlagventil13 ,14 leicht geöffnet, so dass etwas Atemgas strömen kann, um u.U. in der Umgebungsluft vorhandene Schadgase (z.B. Schwefelwasserstoff, Zyanide etc.) aus dem Bereich der Anschlussstücke11 ,12 zu entfernen, bevor in einer zweiten Kontaktstufe eine Atemgas führende Verbindung zwischen Atemgasquelle1 und Lungenautomat4 gekoppelt wird. Damit wird vermieden, dass kleine Schadgasmengen, die sich im Bereich der Anschlussstücke11 ,12 angesammelt haben, nach dem Anschließen der neuen Atemgasquelle1 zum Lungenautomat4 gefördert werden. Eine Ausführungsform eines Nippel-Anschlusses11a ,12a mit einem Rückschlagventil13 ,14 wird in3 dargestellt. - Grundsätzlich sind unterschiedliche Varianten der Spülung des Kopplungsbereiches mittels der dargestellten beiden Kontaktstufen denkbar. So kann in einer ersten Kontaktstufe das Atemgas aus einer ersten Atemgasquelle
1 (z.B. eine fast leere Druckgasflasche) zum Spülen verwendet werden. Es ist auch möglich, in der ersten Kontaktstufe das Gas der neuen zweiten Atemgasquelle zu verwenden. Auch eine Kombination der Möglichkeiten ist denkbar, dass das Spülgas aus beiden Atemgasquellen stammt. - In
2 ist die Integration eines Verbindungsstücks10 mit dem Lungenautomat4 dargestellt, wobei dies eine vergrößerte Darstellung der Konfiguration der1 ist. - Die Verbindungsvorrichtung
10 ist unlösbar mit dem Lungenautomatenschlauch20 verbunden ist. Die Verbindungsvorrichtung10 ist hier Y-förmig ausgebildet. In alternativen Ausführungsformen kann sie auch T-förmig ausgebildet sein. Auch sind Varianten möglich, bei denen die Verbindungsvorrichtung10 frei konfigurierbare Anschlüsse, insbesondere auch mehr als zwei in einer gabelförmigen oder kammförmigen Anordnung aufweist. Auch können die Anschlüsse untereinander verdrehbar sein. - In allen Ausführungsformen können zwei Leitungen
3 ,6 an die jeweiligen Nippel-Anschlüsse11a ,12a der Verbindungsvorrichtung10 angekoppelt werden. - In dieser Ausführungsform sind die zwei Kupplungsanschlüsse
11b ,12b mit Nippel-Anschlüssen11a ,12a mit jeweils einem Rückschlagventil13 ,14 durch die Verbindungsvorrichtung10 koppelbar. - Die Kupplungsanschlüsse
11b ,12b an den Nippel-Anschlüssen11a ,12a der Verbindungsvorrichtung10 sind ankuppelbar fest mit den Leitungen verbunden, insbesondere ist das erste Anschlussstück11 mit der Mitteldruckleitung3 und das zweite Anschlussstück12 mit einer Zusatzleitung5 verbunden. Die Mitteldruckleitung3 führt zu einer hier nicht dargestellten ersten Atemgasquelle1A , die Zusatzleitung zu einer hier nicht dargestellten zweiten Atemgasquelle1B - Grundsätzlich ist es auch möglich, die Kupplungsanschlüsse
11b ,12b am Verbindungsstück10 anzuordnen und die entsprechenden Nippel-Anschlüsse11a ,12a an den Leitungen3 ,6 . -
3 zeigt im Schnitt eine Ausführungsform eines Nippel-Anschlusses11a , das mit einer Atemgas führenden Leitung3 verbunden ist und ein Rückschlagventil13 aufweist. - Die feste Verbindung des Nippel-Anschlusses
11a mit der Leitung3 wird über ein Gehäuse30 hergestellt. Das Gehäuse30 läuft zum Leitungsende in einen rohrförmigen Abschnitt31 aus, in dem ein Stößel32 als Teil des Rückschlagventils13 angeordnet ist. Der Stößel32 wird von dem rohrförmigen Abschnitt31 umgeben und ist in diesem axial beweglich (siehe Doppelpfeil in3 ) angeordnet. - Der Stößel
32 ragt am Ende des Gehäuses30 aus einer Öffnung33 heraus. Am Ende des Stößels32 , das der Öffnung33 gegen überliegt wird ein konischer Abschnitt34 des Stößels32 durch eine Feder35 gegen einen ebenfalls konischen Abschnitts des Gehäuses30 gedrückt. Durch eine im konischen Abschnitt34 des Stößels32 angeordnete Ringdichtung36 wird in der Leitung3 unter Druck stehendes Atemgas in der dargestellten Position des Stößels32 in der Leitung3 gehalten; die Leitung3 ist durch das Rückschlagventil13 über die konische Dichtfläche abgedichtet. Das Rückschlagventil13 umfasst somit den Stößel32 , den konischen Abschnitt34 des ihn umgebenden Gehäuses30 und die Feder35 auf. - Der Stößel
32 weist in dem Abschnitt, der aus der Öffnung ragt einen kreuzförmigen Querschnitt auf, der in3A in einer Vorderansicht des Anschlussstückes11a erkennbar ist. - Die radial zur Wandung des Gehäuses
30 zeigenden Rippen des Stößels32 stützen diesen gegenüber dem Gehäuse30 , so dass der Stößel32 im Gehäuse30 axial sicher beweglich und geführt ist. Diese Art der Führung des Stößels32 erlaubt eine reibungsarme Bewegung, auch wenn der Stößel32 einmal z.B. durch Sand verschmutzt wird. - In alternativen Ausführungsformen ist der Querschnitt des Stößels
32 polygonal, insbesondere dreieckig oder sternförmig ausgebildet. - Grundsätzlich kann die Dichtung
36 auch anders ausgebildet sein. So ist auch eine rein axiale Dichtung36 möglich, bei der eine Ringdichtung36 an einer Fläche angeordnet ist, die senkrecht zur Längsachse des Stößels32 liegt und auf einer ebenfalls senkrecht zur Längsachse des Stößels32 liegenden Dichtfläche anliegt. - In
4 ist die Ausführungsform des Nippels-Anschlusses11a aus3 einer Lage dargestellt, in der Atemgas aus der Leitung3 strömen kann (Durchströmungsposition). Der Stößel32 wird dazu in Richtung des Gehäuses30 gedrückt, so dass im Bereich des konischen Abschnitts34 des Gehäuses30 ein Spalt entsteht, durch den Luft L aus der Leitung3 in Richtung der Öffnung33 austreten kann. Der kreuzförmige Ausgestaltung des vorderen Teils des Stößels32 erlaubt ein widerstandsarmes Austreten des Atemgases. - Der Stößel
32 wird in diese Lage gebracht, wenn das Anschlussstück11b mit Anschlussstück11a der Verbindungsvorrichtung10 gekoppelt wird. - Bezugszeichenliste
-
- 1
- Atemgasquelle, Druckgasflasche
- 2
- Druckminderer
- 3
- Mitteldruckleitung
- 4
- Lungenautomat
- 5
- Maske
- 6
- Zusatzleitung
- 10
- Verbindungsvorrichtung
- 11a
- erstes Anschlussstück (Nippel-Anschluss)
- 11b
- erstes Anschlussstück (Kupplungsanschluss)
- 12a
- zweites Anschlussstück (Nippel-Anschluss)
- 12b
- zweites Anschlussstück (Kupplungsanschluss)
- 13
- erstes Rückschlagventil
- 14
- zweites Rückschlagventil
- 20
- Lungenautomatschlauch
- 30
- Gehäuse eines Anschlussstückes
- 31
- rohrförmiger Abschnitt des Gehäuses
- 32
- Stößel
- 33
- Öffnung des Gehäuses
- 34
- konischer Abschnitt des Gehäuses
- 35
- Feder des Stößels
- 36
- Ringdichtung
- 100
- Atemschutzgerät
- L
- Luftstrom durch Anschlussstück
Claims (11)
- Kopplungsvorrichtung für ein Atemschutzgerät, dadurch gekennzeichnet, dass eine Verbindungsvorrichtung (
10 ) unlösbar mit dem Lungenautomatenschlauch (20 ) verbunden ist und mit mindestens zwei Anschlussstücken (11 ,12 ) mit jeweils einem Rückschlagventil (13 ,14 ) zum Anschluss an eine Atemgasquelle (1 ) koppelbar ist. - Kopplungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Nipppel-Anschluss (
11a ,12a ) an einer Leitung, insbesondere einem Lungenautomatenschlauch (20 ) angeschlossen ist, der mit einem Lungenautomaten (4 ) oder an einer Leitung (3 ,6 ), die mit einer Atemgasquelle (1 ) angeordnet ist. - Kopplungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Kupplungsanschluss (
11b ,12b ) an einer Leitung, insbesondere einem Lungenautomatenschlauch (20 ) angeschlossen ist, der mit einem Lungenautomaten (4 ) oder an einer Leitung (3 ,6 ), die mit einer Atemgasquelle (1 ) angeordnet ist. - Kopplungsvorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsvorrichtung (
10 ) Y-förmig, T-förmig, insbesondere von der Richtung frei konfigurierbar ausgebildet ist, wobei an den Schenkeln der Verbindungsvorrichtung (10 ) jeweils ein Nippel-Anschluss (11a ,12a ) mit einem Rückschlagventil (13 ,14 ) und / oder ein Kupplungsanschluss (11b ,12b ) anordbar ist. - Kopplungsvorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsvorrichtung (
10 ) mit den mindestens zwei Anschlussstücken (11 ,12 ) so ausgebildet ist, dass beim Anschluss einer Atemgasleitung (3 ,6 ), insbesondere einer Mitteldruckleitung (3 ) in einer ersten Kontaktstufe der Bereich zwischen einem Anschlussstück (11a ,11b oder12a und12b ) und einer Atemgasleitung (3 ) mit sauberem Atemgas spülbar ist, bevor in einer zweiten Kontaktstufe durch die Verbindungsvorrichtung (10 ) eine Atemgas leitende Verbindung zwischen Atemgasquelle (1 ) und Lungenautomat (4 ) gekuppelt wird. - Kopplungsvorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Anschlussstück (
11a ,12b ) so ausgebildet ist, dass beim Anschluss einer Atemgasleitung (3 ,6 ), insbesondere einer Mitteldruckleitung (3 ) in einer ersten Kontaktstufe der Bereich zwischen Anschlussstück (11a ,11b oder12a und12b ) und Atemgasleitung mit sauberem Atemgas spülbar ist, bevor in einer zweiten Kontaktstufe durch die Verbindungsvorrichtung (10 ) eine Atemgas leitende Verbindung zwischen Atemgasquelle (1 ) und Lungenautomat (4 ) gekuppelt wird. - Kopplungsvorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der ersten Kontaktstufe Atemgas aus einer ersten Atemgasquelle (
1A ) verwendbar ist, bevor die erste Atemgasquelle (1A ) gegen eine zweite Atemgasquelle (1B ) austauschbar ist. - Kopplungsvorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Spülung des Bereiches der Anschlussstücke (
11 ,12 ) durch Atemgas aus einer ersten Atemgasquelle erfolgt, die in der Folge von der Verbindungsvorrichtung (10 ) abgenommen wird und/oder dass eine Spülung des Bereiches der Anschlussstücke (11 ,12 ) durch Atemgas aus einer zweiten Atemgasquelle erfolgt, die in der Folge an die Verbindungsvorrichtung (10 ) angeschlossen wird. - Kopplungsvorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Feder (
35 ) des Rückschlagventils (13 ,14 ) des mindestens einen Nippel-Anschlusses (11a ,12a ) eine geringere Federsteifigkeit aufweist als eine Feder im korrespondierenden Kupplungsanschluss (11b ,12b ) der anzuschließenden Atemgasleitung, insbesondere der Mitteldruckleitung (3 ,6 ). - Kopplungsvorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückschlagventil (
13 ,14 ) in einem Gehäuse (30 ) des Anschlussstückes (11 ,12 ), insbesondere des Nippel-Anschlusses (11a ,12a ) angeordnet ist und das Rückschlagventil (13 ,14 ) einen durch eine Feder (35 ) abgestützten Stößel (32 ) aufweist, der in einer mit der Verbindungsvorrichtung nicht-gekoppelten Position eine Atemgasleitung (3 ,4 ) dichtend abschließt. - Kopplungsvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Stößel (
32 ) einen Bereich mit einem kreuzförmigen, einem polygonalen, eine dreieckigen oder einen sternförmigen Querschnitt aufweist.
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