[go: up one dir, main page]

DE102012200177B4 - Aufbereitungsvorrichtung für verdunstenden Brennstoff für ein Fahrzeug - Google Patents

Aufbereitungsvorrichtung für verdunstenden Brennstoff für ein Fahrzeug Download PDF

Info

Publication number
DE102012200177B4
DE102012200177B4 DE102012200177.8A DE102012200177A DE102012200177B4 DE 102012200177 B4 DE102012200177 B4 DE 102012200177B4 DE 102012200177 A DE102012200177 A DE 102012200177A DE 102012200177 B4 DE102012200177 B4 DE 102012200177B4
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fuel
canister
fuel tank
direct
internal combustion
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE102012200177.8A
Other languages
English (en)
Other versions
DE102012200177A1 (de
Inventor
Takeshi Shimura
Takahiro Imamura
Satoshi Okayama
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Honda Motor Co Ltd
Original Assignee
Honda Motor Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Honda Motor Co Ltd filed Critical Honda Motor Co Ltd
Publication of DE102012200177A1 publication Critical patent/DE102012200177A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE102012200177B4 publication Critical patent/DE102012200177B4/de
Expired - Fee Related legal-status Critical Current
Anticipated expiration legal-status Critical

Links

Images

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M25/00Engine-pertinent apparatus for adding non-fuel substances or small quantities of secondary fuel to combustion-air, main fuel or fuel-air mixture
    • F02M25/08Engine-pertinent apparatus for adding non-fuel substances or small quantities of secondary fuel to combustion-air, main fuel or fuel-air mixture adding fuel vapours drawn from engine fuel reservoir
    • F02M25/089Layout of the fuel vapour installation
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K15/00Arrangement in connection with fuel supply of combustion engines or other fuel consuming energy converters, e.g. fuel cells; Mounting or construction of fuel tanks
    • B60K15/03Fuel tanks
    • B60K15/035Fuel tanks characterised by venting means
    • B60K15/03519Valve arrangements in the vent line
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K15/00Arrangement in connection with fuel supply of combustion engines or other fuel consuming energy converters, e.g. fuel cells; Mounting or construction of fuel tanks
    • B60K15/03Fuel tanks
    • B60K15/035Fuel tanks characterised by venting means
    • B60K15/03504Fuel tanks characterised by venting means adapted to avoid loss of fuel or fuel vapour, e.g. with vapour recovery systems
    • B60K2015/03514Fuel tanks characterised by venting means adapted to avoid loss of fuel or fuel vapour, e.g. with vapour recovery systems with vapor recovery means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60YINDEXING SCHEME RELATING TO ASPECTS CROSS-CUTTING VEHICLE TECHNOLOGY
    • B60Y2200/00Type of vehicle
    • B60Y2200/10Road Vehicles
    • B60Y2200/12Motorcycles, Trikes; Quads; Scooters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Sustainable Energy (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Supplying Secondary Fuel Or The Like To Fuel, Air Or Fuel-Air Mixtures (AREA)
  • Electrical Control Of Air Or Fuel Supplied To Internal-Combustion Engine (AREA)

Abstract

Verdunstungsbrennstoff-Aufbereitungsvorrichtung für ein Fahrzeug, die dadurch gekennzeichnet ist, dass sie umfasst: einen Brennstofftank (5), der aufgebaut ist, um Brennstoff darin zu lagern; einen Kanister (11), der ein Absorptionsmittel in ihn eingefüllt hat und aufgebaut ist, um den Verdunstungsbrennstoff zu adsorbieren und zu lagern; einen Ladekanal (10), der aufgebaut ist, um den Brennstofftank (5) und den Kanister (11) zu verbinden; einen Spülkanal (14), der aufgebaut ist, um den Kanister (11) und das Luftansaugsystem (2) eines Verbrennungsmotors (E) zu verbinden; und einen Atmosphärenluftentlastungskanal (13), der aufgebaut ist, um den Kanister (11) mit dem Äußeren zu verbinden, umfassend: einen direkten Spülkanal (16), der fähig ist, den Verdunstungsbrennstoff von dem Brennstofftank (5) zu dem Spülkanal (14) zu liefern, ohne den Kanister (11) einzubeziehen; ein Spülsteuerventil (15), das in dem Spülkanal (14) bereitgestellt ist und aufgebaut ist, um den Verbindungszustand zwischen dem Kanister (11) und dem Luftansaugsystem (2) des Verbrennungsmotors (E) durch einen Öffnungs- und Schließbetrieb zu steuern; ein direktes Spülsteuerventil (17), das in dem direkten Spülkanal (16) bereitgestellt ist und aufgebaut ist, um den Verbindungszustand zwischen dem Brennstofftank (5) und dem Luftansaugsystem (2) des Verbrennungsmotors (E) durch einen Öffnungs- und Schließbetrieb zu steuern; ein Zweiwegeventil (12), das in dem Ladekanal (10) bereitgestellt ist und aufgebaut ist, um sich bei einem vorgegebenen Druck zu öffnen; einen O2-Sensor (19), der an einem Abgassystem des Verbrennungsmotors (E) montiert und aufgebaut ist, um die Sauerstoffkonzentration in Abgasluft zu erfassen; einen Einspritzer (4), der aufgebaut ist, um den von dem Brennstofftank (5) gelieferten Brennstoff einzuspritzen; einen Fahrzeuggeschwindigkeitssensor (20), der aufgebaut ist, um die Fahrzeuggeschwindigkeit zu erfassen; und eine Steuereinheit (18), die aufgebaut ist, um die Einspritzmenge des Einspritzers (4) auf der Basis der Erfassungsergebnisse des O2-Sensors (19) und des Fahrzeuggeschwindigkeitssensors (20) zu bestimmen, wobei die Verdunstungsbrennstoff-Aufbereitungsvorrichtung umfasst: ...

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verdunstungsbrennstoff-Aufbereitungsvorrichtung für ein Fahrzeug, wie etwa ein Motorrad.
  • Hintergrundtechnik
  • In der verwandten Technik ist eine Technologie zum Einleiten von Verdunstungsbrennstoff, der in einem Kanister gelagert ist, in einen Verbrennungsmotor und Verbrennen desselben bekannt (siehe zum Beispiel das Patentdokument 1).
  • Die DE 10 2009 036 263 A1 lehrt ein Verfahren bzw. System zur Dichtheitsprüfung eines Tanksystems mit Tankentlüftung. Das Tanksystem weist einen Tank zum Aufnehmen eines Kraftstoffes für eine Brennkraftmaschine, einen Speicher mit einem Speichermedium zum zumindest zeitweisen Binden von Kraftstoffdämpfen, eine den Speicher mit dem Tank verbindende erste Leitung, eine den Speicher mit einem Ansaugtrakt der Brennkraftmaschine verbindende zweite Leitung, ein in der ersten Leitung angeordnetes erstes Ventil und ein in der zweiten Leitung angeordnetes zweites Ventil auf.
  • Die DE 690 01 101 T2 lehrt eine Steuervorrichtung und ein Steuerverfahren für verdampften Kraftstoff in Brennkraftmaschinen. Es umfasst einen Kraftstofftank, einen Behälter zur Aufnahme von verdampftem Kraftstoff und einen Turbolader. Leitungen zwischen dem Turbolader und dem Kraftstofftank sowie zwischen dem Turbolader und dem Behälter werden durch elektrisch steuerbare Ventile kontrolliert.
  • Die US 4,961,412 A lehrt einen Kraftstofftank, einen Kanister und einen Motor, welche mittels Kraftstoffleitungen miteinander verbunden sind. Dabei sind der Kraftstofftank und der Kanister direkt durch einen Kanal miteinander verbunden. Verdunstungskraftstoff aus dem Kraftstofftank kann ausschließlich über den Kanister zum Motor gelangen. Die Leitung zwischen Kanister und Motor weist ein elektrisch steuerbares Ventil auf. Das Steuergerät zur Ansteuerung der Einspritzung ermittelt u. a. die Sauerstoffkonzentration im Abgas, die Fahrzeuggeschwindigkeit und die Temperatur des Kühlmittels.
  • Angeführte Referenz
  • Patentdokument
    • Patentdokument 1: JP H04-362 244 A .
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Problem, das von der Erfindung gelöst werden soll
  • Im Übrigen gibt es in der vorstehend beschriebenen Verdunstungsbrennstoffaufbereitungsvorrichtung ein Problem der Größenzunahme eines Kanisters, wenn ein Versuch unternommen wird, ein ausreichendes Fassungsvermögen des Kanisters sicherzustellen, das die Lagerung von Verdunstungsbrennstoff, der sich in einem Brennstofftank bildet, erlaubt. Auch wenn die Konzentrationsänderung des Verdunstungsbrennstoffs hoch ist, gibt es ein Problem, dass eine komplexe Korrekturformel für die Einspritzsteuerung und die Spülmengensteuerung erforderlich ist, wenn der Verdunstungsbrennstoff gemäß dem Betriebszustand eines Fahrzeugs in ein Luftansaugsystem eingeleitet wird.
  • Angesichts derartiger Gegebenheiten ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Verdunstungsbrennstoff-Aufbereitungsvorrichtung für ein Fahrzeug bereitzustellen, die die Zunahme der Größe eines Kanisters unterbindet und die leichte Einleitung von Verdunstungsbrennstoff in ein Lufteinlasssystem ohne die Notwendigkeit einer komplexen Korrektur zulässt.
  • Mittel zum Lösen des Problems
  • Um das vorstehend beschriebene Problem zu lösen, ist die Erfindung gemäß den Ansprüchen 1 und 2 eine Verdunstungsbrennstoff-Aufbereitungsvorrichtung für ein Fahrzeug, die dadurch gekennzeichnet ist, dass sie umfasst:
    einen Brennstofftank (5), der aufgebaut ist, um Brennstoff darin zu lagern;
    einen Kanister (11), der ein Absorptionsmittel in ihn eingefüllt hat und aufgebaut ist, um den Verdunstungsbrennstoff zu adsorbieren und zu lagern;
    einen Ladekanal (10), der aufgebaut ist, um den Brennstofftank (5) und den Kanister (11) zu verbinden;
    einen Spülkanal (14), der aufgebaut ist, um den Kanister (11) und das Luftansaugsystem (2) eines Verbrennungsmotors (E) zu verbinden; und
    einen Atmosphärenluftentlastungskanal (13), der aufgebaut ist, um den Kanister (11) mit dem Äußeren zu verbinden, umfassend:
    einen direkten Spülkanal (16), der fähig ist, den Verdunstungsbrennstoff von dem Brennstofftank (5) zu dem Spülkanal (14) zu liefern, ohne den Kanister (11) einzubeziehen;
    ein Spülsteuerventil (15), das in dem Spülkanal (14) bereitgestellt ist und aufgebaut ist, um den Verbindungszustand zwischen dem Kanister (11) und dem Luftansaugsystem (2) des Verbrennungsmotors (E) durch einen Öffnungs- und Schließbetrieb zu steuern;
    ein direktes Spülsteuerventil (17), das in dem direkten Spülkanal (16) bereitgestellt ist und aufgebaut ist, um den Verbindungszustand zwischen dem Brennstofftank (5) und dem Luftansaugsystem (2) des Verbrennungsmotors (E) durch einen Öffnungs- und Schließbetrieb zu steuern; und
    ein Zweiwegeventil (12), das in dem Ladekanal (10) bereitgestellt ist und aufgebaut ist, um sich bei einem vorgegebenen Druck zu öffnen, wobei die Verdunstungsbrennstoff-Aufbereitungsvorrichtung umfasst:
    eine Spülbetriebsart, in welcher der in dem Kanister (11) adsorbierte Verdunstungsbrennstoff zu dem Luftansaugsystem (2) des Verbrennungsmotors (E) gespült wird, indem das direkte Spülsteuerventil (17) in einen geschlossenen Zustand und das Spülsteuerventil (15) in einen geöffneten Zustand gebracht wird, während der Verbrennungsmotor (E) in Betrieb ist, und
    eine direkte Spülbetriebsart, in welcher der Verdunstungsbrennstoff in dem Brennstofftank (5) zu dem Luftansaugsystem (2) gespült wird, indem das Spülsteuerventil (15) in einen geschlossenen Zustand und das direkte Spülsteuerventil (17) in einen geöffneten Zustand gebracht wird.
  • In der Erfindung gemäß Anspruch 1 umfasst die Vorrichtung ferner:
    einen O2-Sensor (19), der an einem Abgassystem des Verbrennungsmotors (E) montiert und aufgebaut ist, um die Sauerstoffkonzentration in Abgasluft zu erfassen;
    einen Einspritzer (4), der aufgebaut ist, um den von dem Brennstofftank (5) gelieferten Brennstoff einzuspritzen;
    einen Fahrzeuggeschwindigkeitssensor (20), der aufgebaut ist, um die Fahrzeuggeschwindigkeit zu erfassen; und
    eine Steuereinheit (18), die aufgebaut ist, um die Einspritzmenge des Einspritzers (4) auf der Basis der Erfassungsergebnisse des O2-Sensors (19) und des Fahrzeuggeschwindigkeitssensors (20) zu bestimmen, wobei
    die Steuereinheit (18) aufgebaut ist, um die Spülbetriebsart zu starten, wenn der Verbrennungsmotor (E) aktiviert ist und eine vorgegebene Fahrzeuggeschwindigkeit erreicht ist, um die Einspritzmenge des Einspritzers (4) auf der Basis des Erfassungsergebnisses, das von dem O2-Sensor (19) erhalten wird, gleichzeitig mit dem Start der Spülbetriebsart zu verringern, um die direkte Spülbetriebsart zu starten, wenn basierend auf dem Erfassungsergebnis, das von dem O2-Sensor (19) erhalten wird, bestimmt wird, dass die Konzentration von Sauerstoff höher als eine vorgegebene Konzentration ist, um zu bestimmen, dass das Spülen durch den Kanister (11) und das direkte Spülen durch den Verdunstungsbrennstoff in dem Brennstofftank (5) abgeschlossen sind, wenn die Sauerstoffkonzentration danach wieder höher als die vorgegebene Konzentration wird, und um auf der Basis des von dem O2-Sensor (19) erhaltenen Erfassungsergebnisses die Einspritzmenge des Einspritzers (4) zu erhöhen.
  • In der Erfindung gemäß Anspruch 2 umfasst die Vorrichtung ferner:
    einen O2-Sensor (19), der auf einem Abgassystem des Verbrennungsmotors (E) montiert ist und aufgebaut ist, um die Sauerstoffkonzentration in Abgasluft zu erfassen;
    einen Einspritzer (4), der aufgebaut ist, um den von dem Brennstofftank (5) zugeführten Brennstoff einzuspritzen;
    einen Temperatursensor (21), der aufgebaut ist, um die Temperatur von Kühlmittel zum Kühlen des Verbrennungsmotors (E) zu erfassen; und
    eine Steuereinheit (18), die aufgebaut ist, um die Einspritzmenge des Einspritzers (4) auf der Basis der Erfassungsergebnisse des O2-Sensors (19) und des Temperatursensors zu bestimmen, wobei
    die Steuereinheit (18) aufgebaut ist, um die Spülbetriebsart zu starten, wenn der Verbrennungsmotor (E) aktiviert ist und die Temperatur des Kühlmittels eine vorgegebene Temperatur erreicht, um die Einspritzmenge des Einspritzers (4) auf der Basis des Erfassungsergebnisses, das von dem O2-Sensor (19) erhalten wird, gleichzeitig mit dem Start der Spülbetriebsart zu verringern, um die direkte Spülbetriebsart zu starten, wenn die Sauerstoffkonzentration auf der Basis des von dem O2-Sensor (19) erhaltenen Erfassungsergebnis als höher als die vorgegebene Konzentration bestimmt wird, um zu bestimmen, dass die Spülung durch den Kanister und die direkte Spülung durch den Verdunstungsbrennstoff in dem Brennstofftank (5) abgeschlossen sind, wenn die Sauerstoffkonzentration danach wieder höher als die vorgegebene Konzentration wird, und um auf der Basis des von dem O2-Sensor (19) erhaltenen Erfassungsergebnisses die Einspritzmenge des Einspritzers (4) zu erhöhen.
  • In der Erfindung gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2 ist die Erfindung gemäß Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, dass der direkte Spülkanal (16) von dem Ladekanal (10) auf der Seite des Brennstofftanks (5) in Bezug auf das Zweiwegeventil (12) abzweigt und auf der Seite des Luftansaugsystems (2) des Verbrennungsmotors (E) in Bezug auf das Spülsteuerventil (15) mit dem Spülkanal (14) vereinigt wird.
  • In der Erfindung gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2 ist die Erfindung gemäß Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet, dass der direkte Spülkanal (16) von einem gasphasigen Abschnitt des Brennstofftanks (5) mit dem Spülkanal (14) vereint und verbunden ist.
  • Vorteile
  • Gemäß der in den Ansprüchen 1 und 2 beschriebenen Erfindung können mit der Bereitstellung der direkten Spülbetriebsart, in welcher der Verdunstungsbrennstoff in dem Brennstofftank zu dem Luftansaugsystem in dem Verbrennungsmotor gespült wird, neben der Spülbetriebsart, in welcher der in dem Kanister adsorbierte Verdunstungsbrennstoff zu dem Luftansaugsystem des Verbrennungsmotors gespült wird, flüchtige Komponenten des in dem Brennstofftank gelagerten Brennstoffs während des Betriebs des Verbrennungsmotors gespült werden, um die flüchtigen Komponenten in dem Brennstoff zu verringern, wodurch die Erzeugung von Verdunstungsbrennstoff verringert wird, wenn der Verbrennungsmotor nicht in Betrieb ist, wie etwa wenn das Fahrzeug parkt, so dass eine Wirkung des Unterbindens der Größenzunahme des Kanisters erreicht wird. Auch da der Verdunstungsbrennstoff in dem Brennstofftank durch die direkte Spülbetriebsart zu dem Luftansaugsystem des Verbrennungsmotors gespült werden kann, ohne den Kanister einzubeziehen, kann die Konzentrationsänderung des Verdunstungsbrennstoffs, wenn der Kanister in der Spülbetriebsart beteiligt ist, durch den Verdunstungsbrennstoff in der direkten Spülung ausgeglichen werden. Daher besteht der Vorteil, dass man fähig ist, den Verdunstungsbrennstoff in dem Brennstofftank zu spülen, ohne eine komplexe Korrektur durchzuführen.
  • Da gemäß der in Anspruch 1 beschriebenen Erfindung neben den zuvor erläuterten Vorteilen des Anspruchs 1 der in dem Kanister gelagerte Verdunstungsbrennstoff zu dem Luftansaugsystem des Verbrennungsmotors gespült wird, indem die Spülbetriebsart gestartet wird, wenn die von dem Fahrzeuggeschwindigkeitssensor erfasste Fahrzeuggeschwindigkeit die vorgegebene Fahrzeuggeschwindigkeit erreicht, was zum Beispiel die stabile Verbrennung für den Verbrennungsmotor bereitstellt, und da zu dieser Zeit die Sauerstoffkonzentration mit der Abnahme des Brennstoffs, der an das Luftansaugsystem des Verbrennungsmotors zugeführt werden soll, steigt, wird die Brennstoffeinspritzmenge des Einspritzers gesteuert, so dass sie um eine der Spülmenge entsprechende Menge verringert wird. Dann, wenn der größte Teil des in dem Kanister gelagerten Verdunstungsbrennstoff gespült ist und der Kanister fast leer wird und folglich die Spülmenge des Luftansaugsystems des Verbrennungsmotors gesenkt wird, wird die Sauerstoffkonzentration in der Abgasluft erhöht, und wenn die Sauerstoffkonzentration höher als die vorgegebene Konzentration wird, wird die direkte Spülbetriebsart gestartet. Der Verdunstungsbrennstoff in dem Brennstofftank wird durch die direkte Spülbetriebsart direkt zu dem Luftansaugsystem des Verbrennungsmotors gespült, und die Sauerstoffkonzentration in der Abgasluft wird gesenkt. Dann, wenn der größte Teil des Verdunstungsbrennstoffs in dem Brennstofftank gespült ist, und der Brennstofftank fast leer wird und folglich die Spülmenge zu dem Luftansaugsystem des Verbrennungsmotors gesenkt wird und dann die Sauerstoffkonzentration in der Abgasluft erneut erhöht wird und höher als die vorgegebene Konzentration wird, wird bestimmt, dass die direkte Spülung abgeschlossen ist, und die Einspritzmenge des Einspritzers wird erhöht. Daher kann durch Umschalten der Betriebsart zwischen der Spülbetriebsart und der direkten Spülbetriebsart auf der Basis der Erfassungsergebnisse, die von dem Fahrzeuggeschwindigkeitssensor und dem O2-Sensor erhalten werden, der Verdunstungsbrennstoff in dem Kanister und dem Brennstofftank zu dem Luftansaugsystem des Verbrennungsmotors gespült werden, ohne die im Vergleich zu dem Fall, in dem der gesamte Verdunstungsbrennstoff über den Kanister gespült wird, komplexe Steuerung durchzuführen. Da der Verdunstungsbrennstoff in dem Brennstofftank während der Fahrt gespült wird, kann der Verdunstungsbrennstoff in dem Brennstofftank auch, wenn der Verbrennungsmotor nicht in Betrieb ist, wie etwa während das Fahrzeug parkt, verringert werden, so dass die Größe des Kanisters vorteilhafterweise verringert werden kann.
  • Da gemäß der in Anspruch 2 beschriebenen Erfindung neben den bereits in Absatz [0014] erläuterten Vorteilen des Anspruchs 2 in dem Kanister gelagerter Verdunstungsbrennstoff zu dem Luftansaugsystem des Verbrennungsmotors gespült wird, indem die Spülbetriebsart gestartet wird, wenn die von dem Temperatursensor erfasste Temperatur die vorgegebene Temperatur erreicht, die zum Beispiel die stabile Verbrennung für den Verbrennungsmotor bereitstellt, und da zu dieser Zeit die Sauerstoffkonzentration mit der Abnahme des Brennstoffs, der an das Luftansaugsystem des Verbrennungsmotors zugeführt werden soll, zunimmt, wird die Brennstoffeinspritzmenge des Einspritzers gesteuert, so dass sie um eine der Spülmenge entsprechende Menge verringert wird. Dann, wenn der größte Teil des in dem Kanister gelagerten Verdunstungsbrennstoffs gespült ist und der Kanister fast leer wird und folglich die Spülmenge des Luftansaugsystems des Verbrennungsmotors gesenkt wird, wird die Sauerstoffkonzentration in der Abgasluft erhöht, und wenn die Sauerstoffkonzentration höher als die vorgegebene Konzentration wird, wird die direkte Spülbetriebsart gestartet. Der Verdunstungsbrennstoff in dem Brennstofftank wird durch die direkte Spülbetriebsart direkt zu dem Luftansaugsystem des Verbrennungsmotors gespült, und die Sauerstoffkonzentration in der Abgasluft wird gesenkt. Dann, wenn der größte Teil des Verdunstungsbrennstoffs in dem Brennstofftank gespült ist, und der Brennstofftank fast leer wird und folglich die Spülmenge zu dem Luftansaugsystem des Verbrennungsmotors gesenkt wird und dann die Sauerstoffkonzentration in der Abgasluft erneut erhöht wird und höher als die vorgegebene Konzentration wird, wird bestimmt, dass die direkte Spülung abgeschlossen ist, und die Einspritzmenge des Einspritzers wird erhöht. Daher kann durch Umschalten der Betriebsart zwischen der Spülbetriebsart und der direkten Spülbetriebsart auf der Basis der Erfassungsergebnisse, die von dem Temperatursensor und dem O2-Sensor erhalten werden, der Verdunstungsbrennstoff in dem Kanister und dem Brennstofftank zu dem Luftansaugsystem des Verbrennungsmotors gespült werden, ohne die im Vergleich zu dem Fall, in dem der gesamte Verdunstungsbrennstoff über den Kanister gespült wird, komplexe Steuerung durchzuführen. Da der Verdunstungsbrennstoff in dem Brennstofftank während der Fahrt gespült wird, kann der Verdunstungsbrennstoff in dem Brennstofftank auch, wenn der Verbrennungsmotor nicht in Betrieb ist, wie etwa während das Fahrzeug parkt, verringert werden, so dass die Größe des Kanisters vorteilhafterweise verringert werden kann.
  • Gemäß der Erfindung nach Anspruch 3 gibt es neben den Vorteilen nach einem der Ansprüche 1 oder 2, einen Vorteil, dass die Länge des Kanals verringert werden kann, da der Verdunstungsbrennstoff in dem Brennstofftank über den Ladekanal, den direkten Spülkanal und den Spülkanal an das Luftansaugsystem des Verbrennungsmotors zugeführt werden kann, und folglich die Gewichtsverringerung erreicht wird.
  • Gemäß der in Anspruch 4 beschriebenen Erfindung kann neben den Vorteilen einer der Ansprüche 1 oder 2 Luft, die von dem Atmosphärenluftentlastungskanal gesaugt werden kann, über den Ladekanal an den gasphasigen Abschnitt des Brennstofftanks zugeführt werden, so dass die flüchtige Komponente des Brennstoffs in dem Brennstofftank gespült werden kann, indem bewirkt wird, dass diese noch sicherer verdunstet wird, und es besteht der Vorteil, dass der Verdunstungsbrennstoff, der erzeugt wird, wenn der Verbrennungsmotor nicht in Betrieb ist, verringert werden kann, während das Fahrzeug parkt, und folglich eine weitere Größenverringerung des Kanisters ermöglicht wird.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist eine schematische Aufbauzeichnung, die eine Verdunstungsbrennstoff-Aufbereitungsvorrichtung für ein Fahrzeug gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.
  • 2 ist ein Flussdiagramm eines Steuerverfahrens, das von einer Steuereinheit der Verdunstungsbrennstoff-Aufbereitungsvorrichtung ausgeführt wird.
  • 3 ist ein Zeitablaufdiagramm, das den Zeitablauf der Ausführung einer Spülbetriebsart und einer direkten Spülbetriebsart durch die Verdunstungsbrennstoff-Aufbereitungsvorrichtung zeigt.
  • 4 ist eine 1 entsprechende schematische Aufbauzeichnung gemäß einer Modifikation der vorstehend beschriebenen Ausführungsform.
  • Beste Art, die Erfindung auszuführen
  • Bezug nehmend auf die Zeichnungen wird eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben.
  • 1 zeigt einen schematischen Aufbau einer Verdunstungsbrennstoff-Aufbereitungsvorrichtung 1 in dieser Ausführungsform. Die Verdunstungsbrennstoff-Aufbereitungsvorrichtung 1 ist auf einem Sattelfahrzeug, wie etwa einem Motorrad, montiert, und das Motorrad umfasst einen darauf montieren Verbrennungsmotor E zum Fahren. Der Verbrennungsmotor E erhält zugeführte Außenluft, die von einem Luftfilterkasten (AC) 3 über einen Drosselkörper (THB) 2, der ein Luftansaugsystem bildet, eingeleitet wird, während ein Einspritzer 4 als eine Brennstoffeinspritzvorrichtung montiert ist und von dem Einspritzer 4 Brennstoff in eine Verbrennungskammer in dem Verbrennungsmotor E eingespritzt wird.
  • Ein Ende eines Brennstoffzuführungskanals 6, der Brennstoff von einem Brennstofftank 5 zuführt, in dem Brennstoff, wie etwa Benzin, gelagert ist, ist mit dem Einspritzer 4 verbunden. Das andere Ende des Brennstoffzuführungskanals 6 ist mit einer Brennstoffpumpe 7 verbunden, die an dem Inneren des Brennstofftanks 5 montiert ist. Wenn die Brennstoffpumpe 7 angetrieben wird, wird der flüssige Brennstoff in dem Brennstofftank 5 über den Brennstoffzuführungskanal 6 in Richtung des Einspritzers 4 gepumpt.
  • Ein Tankdeckel 8 ist an einer Öffnung auf einem oberen Abschnitt des Brennstofftanks 5 angebracht, so dass er zu öffnen und zu schließen ist, und eine Dampf-Flüssigkeitsabscheidungseinrichtung 9, die aufgebaut ist, um die Gasphase, die verdunsteter Brennstoff ist, und die flüssige Phase, die nicht verdunsteter Brennstoff ist, durch eine Labyrinthstruktur oder ähnliches abzuscheiden, ist integral an dem Tankdeckel 8 montiert. Die Dampf-Flüssigkeitsabscheidungseinrichtung 9 ist zum Beispiel zu einer ringförmigen Form ausgebildet, und ein Ende des Ladekanals 10 ist mit einem gasphasigen Abschnitt verbunden, in den nur Verdunstungsbrennstoff eingeleitet wird. Der Ladekanal 10 ist ein Kanal, der den Brennstofftank 5 und einen Kanister 11, in dem Verdunstungsbrennstoff gelagert ist, verbindet, und ein Zweiwegeventil 12, das aufgebaut ist, um bei einem vorgegebenen Druck geöffnet zu werden, ist in seinem Mittenabschnitt angeordnet.
  • Mit dem Kanister 11 sind jeweils ein Atmosphärenluftentlastungskanal 13, der den Kanister 11 und den Luftfilterkasten 3 verbindet und der über den Luftfilterkasten 3 zu Atmosphärenluft frei ist, ein Ableitungs-(DRAIN)Kanal D, der aufgebaut ist, um flüssigen Brennstoff, der in den Kanister 11 strömt, abzuleiten, und ein Spülkanal 14, der den Kanister 11 und den Drosselkörper 2 verbindet, verbunden. Ein Spülsteuerventil 15, das aufgebaut ist, um den Verbindungszustand zwischen dem Kanister 11 und dem Drosselkörper 2 gemäß einem Steuersignal von einer Steuereinheit 18 zu öffnen und zu schließen, ist in dem Spülkanal 14 angeordnet.
  • Der Kanister 11 umfasst ein Adsorptionsmittel, wie etwa Aktivkohle, in seinem Inneren. Wenn über den Spülkanal 10 Gas, das Verdunstungsbrennstoff mit relativ hoher Konzentration enthält, in ihn eingeleitet wird, adsorbiert der Kanister 11 den in diesem Gas enthaltenen Verdunstungsbrennstoff in dem Adsorptionsmittel und lagert diesen darin, und wenn andererseits von dem Luftfilterkasten 3 Atmosphärenluft mit einer sehr niedrigen Konzentration des Verdunstungsbrennstoffs eingeleitet wird, gibt die Verdunstungsbrennstoff-Aufbereitungsvorrichtung 1 den in dem Adsorptionsmittel adsorbierten Brennstoff aufgrund einer Ansaugkrümmersenke in Verbindung mit dem Start des Verbrennungsmotors E ab.
  • Ein Ende eines direkten Spülkanals 16 ist auf der Seite des Brennstofftanks 5 in Bezug auf das Zweitwegeventil 12 mit dem Ladekanal 10 verbunden. Das andere Ende des direkten Spülkanals 16 wird auf der Seite des Drosselkörpers 2 in Bezug auf das Spülsteuerventil 15 mit dem Spülkanal 14 vereinigt und verbunden. In einem Mittenabschnitt des direkten Spülkanals 16 ist eine direktes Spülsteuerventil 17, das aufgebaut ist, um den Verbindungszustand zwischen dem Brennstofftank 5 und dem Drosselkörper 2 gemäß dem Steuersignal von der Steuereinheit 18 zu öffnen und zu schließen, angeordnet.
  • Das Spülsteuerventil 15 und das direkte Spülsteuerventil 17 sind jeweils Steuerventile zum Steuern des Drucks, und ein Drucksteuermagnetventil oder ähnliches kann zum Beispiel verwendet werden. Obwohl der Fall, in dem der direkte Spülkanal 16 bereitgestellt ist, um einen Abschnitt zwischen dem Ladekanal 10 und dem Spülkanal 14 zu umgehen, beschrieben wurde, kann ein Abschnitt, der in 1 durch eine gestrichelte Linie umgeben ist, integral zu einer Einheit ausgebildet werden. Auch ist der in 1 durch die gestrichelte Linie umgebene Abschnitt nicht auf den vorstehend beschriebenen Aufbau beschränkt, solange die Verbindung von dem Brennstofftank 5 zu dem Kanister 11, von dem Brennstofftank 5 zu dem Drosselkörper 2 und von dem Kanister 11 zu dem Drosselkörper 2 auswählbar sind und zum Beispiel ein Dreiwegeventil verwendet werden kann.
  • Ein O2-Sensor 19, der aufgebaut ist, um die Sauerstoffkonzentration in der Abgasluft von dem Verbrennungsmotor E zu erfassen, und ein Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 20, der aufgebaut ist, um die Fahrzeuggeschwindigkeit zu erfassen, sind mit der Steuereinheit 18 verbunden, und die Steuereinheit 18 empfängt Eingaben der Erfassungsergebnisse, die jeweils von dem O2-Sensor 19 und dem Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 20 erhalten werden. Außerdem ist der vorstehend beschriebene Einspritzer 4 mit der Steuereinheit 18 verbunden, und die Steuereinheit 18 führt die Rückkopplungssteuerung der Einspritzmenge des Einspritzers 4 auf der Basis des von dem O2-Sensor 19 erhaltenen Erfassungsergebnisses aus, so dass die Sauerstoffmenge in einen vorgegebenen Bereich fällt.
  • Die Steuereinheit 18 ist aufgebaut, um fähig zu sein, jeweils eine Spülbetriebsart, in welcher der in dem Kanister 11 gelagerte Verdunstungsbrennstoff zu dem Drosselkörper 2 gespült wird, indem das direkte Spülsteuerventil 17 in einen geschlossenen Zustand gebracht wird und das Spülsteuerventil 15 in einen geöffneten Zustand gebracht wird, während der Verbrennungsmotor E in Betrieb ist, und eine direkte Spülbetriebsart, in welcher der Verdunstungsbrennstoff in dem Brennstofftank 5 direkt zu dem Drosselkörper 2 gespült wird, indem das Spülsteuerventil 15 in den geschlossenen Zustand gebracht wird und das direkte Spülsteuerventil 17 in den geöffneten Zustand gebracht wird, auszuführen.
  • Die Verdunstungsbrennstoff-Aufbereitungsvorrichtung 1 in dieser Ausführungsform hat den Aufbau wie vorstehend beschrieben. Nun wird Bezug nehmend auf ein Flussdiagramm in 2 ein von der Steuereinheit 18 der Verdunstungsbrennstoff-Aufbereitungsvorrichtung 1 durchgeführtes Steuerverfahren beschrieben. In einem Anfangszustand, in dem die Zündung AUS ist, sind das Spülsteuerventil 15 und das direkte Spülsteuerventil 17 in dem geschlossenen Zustand.
  • Wenn die Zündung von dem Parkzustand (IG_AUS), in dem der Verbrennungsmotor E nicht betrieben wird, EIN-geschaltet wird (IG_EIN) und der Verbrennungsmotor E gestartet wird (Ja in Schritt S11), wird bestimmt, ob die von dem Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 20 erfasste Fahrzeuggeschwindigkeit höher als eine vorgegebene Fahrzeuggeschwindigkeit (ein Schwellwert) ist oder nicht, die im Voraus festgelegt wird, um eine stabile Verbrennung des Verbrennungsmotors E zu bestimmen (Schritt S12). Wenn sie als ein Ergebnis dieser Bestimmung als höher als die Fahrzeuggeschwindigkeit bestimmt wird, das heißt, wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit die vorgegebene Fahrzeuggeschwindigkeit erreicht (Ja in Schritt S12), wird die Spülbetriebsart zum Öffnen des Spülsteuerventils 15 ausgeführt (EIN), um den in dem Kanister 11 gelagerten Verdunstungsbrennstoff zu dem Drosselkörper 2 zu spülen (Schritt S13). Das direkte Spülsteuerventil 17 wird in dem geschlossen Zustand gehalten, ohne aus dem Anfangszustand zu wechseln.
  • Wenn die Spülbetriebsart gestartet wird, wird der Verdunstungsbrennstoff zu der Ansaugluft des Verbrennungsmotors E hinzugefügt. Daher wird das Luft-Brennstoff-Verhältnis geändert, und folglich wird die in der Abgasluft enthaltene Sauerstoffkonzentration geändert, so dass die Menge der Brennstoffeinspritzung (flüssige Phase) durch den Einspritzer 4 (INJ) im Vergleich zu der Einspritzmenge, wenn die Spülung nicht durchgeführt wird, um eine Menge verringert wird, die dem zu der Ansaugluft hinzugefügten Verdunstungsbrennstoff entspricht, so dass die Sauerstoffkonzentration in einen Bereich fallt, der für den Betrieb des Verbrennungsmotors E angemessen ist (Schritt S14).
  • Anschließend wird basierend auf dem von dem O2-Sensor 19 erhaltenen Erfassungsergebnis bestimmt, ob die Sauerstoffkonzentration erhöht (größer) ist oder nicht (Schritt S15). Insbesondere wird bestimmt, ob die von dem O2-Sensor 19 erfasste Sauerstoffkonzentration eine im Voraus festgelegte vorgegebene Konzentration (einen Schwellwert) übersteigt oder nicht. Wenn hier die Restmenge des in dem Kanister 11 gelagerten Verdunstungsbrennstoffs klein wird, weil er gespült wird, wird der an den Verbrennungsmotor E zugeführte Brennstoff verdünnt, und die in der Abgasluft enthaltene Sauerstoffkonzentration neigt dazu zuzunehmen. Mit anderen Worten bestimmt die vorstehend beschriebene Bestimmung die Tatsache, dass die Restmenge des in dem Kanister 11 gelagerten Verdunstungsbrennstoffs klein geworden ist, basierend auf dem von dem O2-Sensor 19 erhaltenen Erfassungsergebnis. Wenn sie festgelegt ist, um die Brennstoffeinspritzmenge des Einspritzers 4 gemäß der Sauerstoffkonzentration während des Spülens von dem Kanister 11 zu steuern, erreicht die Zunahme der Sauerstoffkonzentration die Spitze. In diesem Fall kann jedoch die Restmenge des Verdunstungsbrennstoffs in dem Kanister 11 gemäß dem Steuerungsumfang der Erhöhung der Brennstoffeinspritzmenge bestimmt werden.
  • Wenn die Sauerstoffkonzentration als ein Ergebnis der vorstehend beschriebenen Bestimmung die vorgegebene Konzentration überschreitet, das heißt, wenn bestimmt wird, dass die Sauerstoffkonzentration zugenommen hat (Ja in Schritt S15), wird das Spülsteuerventil 15 geschlossen, und das direkte Spülsteuerventil 17 wird geöffnet, um die direkte Spülbetriebsart zu starten (EIN-zuschalten), in welcher der Verdunstungsbrennstoff in dem Brennstofftank 5 zu dem Drosselkörper 2 gespült wird, ohne den Kanister 11 einzubeziehen (Schritt S16). Als ein Ergebnis des Startens der direkten Spülbetriebsart wird die in der Abgasluft enthaltene Sauerstoffkonzentration verringert. Anschließend wird erneut bestimmt, ob die Sauerstoffkonzentration erhöht ist oder nicht, um die Tatsache zu bestimmen, dass der Verdunstungsbrennstoff in dem Brennstofftank 5 wenig geworden ist (Schritt S17). Wenn als ein Bestimmungsergebnis bestimmt wird, dass die Sauerstoffkonzentration gestiegen ist (Ja in Schritt S17), wird die Einspritzmenge des Einspritzers 4 um die Verringerungsmenge des Verdunstungsbrennstoffs durch die direkte Spülung erhöht (Schritt S18), und die normale Brennstoffeinspritzung auf der Basis des Erfassungsergebnisses des O2-Sensors 19 wird durchgeführt.
  • Mit anderen Worten wird, während der Verbrennungsmotor E in Betrieb ist, der in dem Brennstofftank 5 erzeugte Verdunstungsbrennstoff beständig zu dem Drosselkörper 2 gespült. Dann wird bestimmt, ob die Zündung in dem EIN-Zustand AUS-geschaltet wurde oder nicht (Schritt S19) und, wenn bestimmt wird, dass die Zündung AUS-geschaltet wurde, wird der Verbrennungsmotor E in einen gestoppten Zustand gebracht, und folglich wird die Spülung sowohl von dem Brennstofftank 5 als auch dem Kanister 11 beendet (Spülung AUS) (Schritt S20).
  • Anschließend wird der Übergang von der Lagermenge des Verdunstungsbrennstoffs in dem Kanister 11, der Spülmenge des Verdunstungsbrennstoffs in dem Brennstofftank 5 und der Einspritzmenge des Einspritzers 4 unter Bezug auf 3 und eine nachstehend gezeigte Tabelle beschrieben. Die seitliche Achse von 3 ist eine gemeinsame Zeitachse für diese Mengen.
  • Wenn der Betrieb des Verbrennungsmotors E zu einer Zeit t1 gestoppt ist, nimmt der Verdunstungsbrennstoff in dem Brennstofftank 5 zu. Wenn ein vorgegebener Druck erreicht ist, wird das Zweiwegeventil 12 des Ladekanals 10 geöffnet, und der Verdunstungsbrennstoff in dem Brennstofftank 5 wird in den Kanister 11 eingeleitet. Folglich wird die Lagermenge des Verdunstungsbrennstoffs in dem Kanister 11 allmählich vergrößert, und eine Zeit t2 unmittelbar vor dem EIN-Schalten der Zündung wird erreicht. Wenn anschließend die Zündung EIN-geschaltet wird und der Verbrennungsmotor E zu einer Zeit t3 betrieben wird, wird die Einspritzung des Brennstoffs durch den Einspritzer 4 begonnen, und die Spülung (Spülbetriebsart) von dem Kanister 11 wird begonnen. Zu dieser Zeit ist die Brennstoffeinspritzmenge des Einspritzers 4 eine relativ kleine Brennstoffeinspritzmenge, die um eine Menge verringert ist, die der Spülmenge entspricht.
  • Wenn anschließend die Lagermenge in dem Kanister 11 durch die Spülung allmählich verringert wird und die Sauerstoffkonzentration in der Abgasluft zu einer Zeit t4 auf einen höheren Pegel als die vorgegebene Konzentration erhöht ist, ist der Verdunstungsbrennstoff in dem Kanister 11 fast erschöpft, und folglich wird zu einer Zeit t5 die Spülung von dem Brennstofftank 5 (direkte Spülbetriebsart) begonnen. Dann steigt der Verdunstungsbrennstoff von dem Brennstofftank 5 relativ steil an. Anschließend, wenn die vorgegebene Zeit entsprechend dem Verdunstungsbrennstoff in dem Brennstofftank 5 vergangen ist, beginnt der Verdunstungsbrennstoff in dem Brennstofftank 5 sich zu verringern. Wenn der Brennstofftank 5 dann in einen Zustand gebracht wird, in dem der Verdunstungsbrennstoff darin fast erschöpft ist und die Sauerstoffkonzentration in der Abgasluft zu einer Zeit t6 auf einen Pegel erhöht ist, der höher als die vorgegebene Konzentration ist, wird die Brennstoffeinspritzmenge des Einspritzers 4 gemäß der Zunahme der Sauerstoffkonzentration erhöht. Dann zu einer Zeit t7 wird der Verbrennungsmotor E in einen Zustand gebracht, in dem er fast nur durch die Einspritzung von Brennstoff durch den Einspritzer 4 betrieben wird. In der folgenden Tabelle sind ein Zustand, in dem der Verdunstungsbrennstoff in dem Kanister 11 fast erschöpft ist, und ein Zustand, in dem der Verdunstungsbrennstoff in dem Brennstofftank 5 fast erschöpft ist, als „leer” angezeigt. [Tabelle 1]
    Zündung O2 Einspritzer Direktes Spülen Kanister
    t2 AUS AUS AUS AUS groß
    t3 EIN mittel klein AUS Spülen
    t4 EIN groß klein AUS leer
    t5 EIN mittel klein EIN leer
    t6 EIN groß klein leer leer
    t7 EIN mittel groß leer leer
  • Daher können gemäß der Verdunstungsbrennstoff-Aufbereitungsvorrichtung in der vorstehend beschriebenen Ausführungsform mit der Bereitstellung der direkten Spülbetriebsart, in welcher der Verdunstungsbrennstoff in dem Brennstofftank 5 zu dem Drosselkörper 2 in dem Verbrennungsmotor E gespült wird, neben der Spülbetriebsart, in welcher Verdunstungsbrennstoff, der in dem Kanister 11 adsorbiert ist, zu dem Drosselkörper 2 des Verbrennungsmotors E gespült wird, flüchtige Komponenten des in dem Brennstofftank 5 gelagerten Brennstoffs während des Betriebs des Verbrennungsmotors E gespült werden, um die flüchtigen Komponenten in dem Brennstoff in dem Brennstofftank 5 zu verringern, wodurch die Verdunstungsbrennstofferzeugung verringert wird, wenn der Verbrennungsmotor E nicht in Betrieb ist, wie etwa wenn das Fahrzeug parkt, so dass die Zunahme der Größe des Kanisters 11 unterbunden wird.
  • Auch da der in dem Brennstofftank 5 gelagerte Verdunstungsbrennstoff durch die direkte Spülbetriebsart direkt zu dem Drosselkörper 2 des Verbrennungsmotors E gespült werden kann, ohne den Kanister 11 einzubeziehen, kann die Änderung der Konzentration des Verdunstungsbrennstoffs, wenn der Kanister in der Spülbetriebsart beteiligt ist, durch Verdunstungsbrennstoff in der direkten Spülung ausgeglichen werden. Daher kann der Verdunstungsbrennstoff in dem Brennstofftank 5 gespült werden, ohne eine komplexe Korrektur durchzuführen.
  • Außerdem kann durch Wechseln der Betriebsart zwischen der Spülbetriebsart und der direkten Spülbetriebsart auf der Basis der Erfassungsergebnisse, die von dem Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 20 und dem O2-Sensor 19 erhalten werden, der Verdunstungsbrennstoff in dem Kanister 11 und dem Brennstofftank 5 zu dem Drosselkörper 2 gespült werden, ohne die im Vergleich zu dem Fall, in dem der gesamte Verdunstungsbrennstoff über den Kanister 11 gespült wird, komplexe Steuerung durchzuführen.
  • Da der Verdunstungsbrennstoff in dem Brennstofftank 5 während des Fahrens gespült wird, kann dann der Verdunstungsbrennstoff, der in dem Brennstofftank 5 erzeugt wird, wenn das Fahrzeug parkt oder ähnliches, verringert werden, so dass die Größe des Kanisters 11 verringert werden kann.
  • Auch da der Verdunstungsbrennstoff in dem Brennstofftank 5 über den Ladekanal 10, den direkten Spülkanal 16 und den Spülkanal 14 an den Drosselkörper 2 geliefert werden kann, kann die Länge des Kanals für die Spülung verringert werden, und folglich wird eine Gewichtsverringerung erreicht.
  • Diese Erfindung ist nicht auf die Aufbauten der vorstehend beschriebenen Ausführungsform beschränkt und kann in der Konstruktion modifiziert werden, ohne von dem Bereich der Erfindung abzuweichen.
  • Zum Beispiel umfasst das Sattelelektrofahrzeug allgemeine Fahrzeuge, die es Fahrern erlauben, durch Grätschen über die Fahrzeugkarosserie zu fahren, und umfasst nicht nur Motorräder (einschließlich motorunterstützer Fahrräder und Rollerfahrzeuge), sondern auch Dreiradfahrzeuge (einschließlich Fahrzeuge, die zwei Vorderräder und ein Hinterrad haben, neben Fahrzeugen mit einem Vorderrad und zwei Hinterrädern) und Vierradfahrzeuge.
  • In der vorstehend beschriebenen Ausführungsform wurde der Fall, in dem ein Ende des direkten Spülkanals 16 verzweigt und mit dem Ladekanal 10 verbunden ist, beschrieben. Jedoch ist die Erfindung nicht auf diesen Aufbau beschränkt, und, wie in 4 gezeigt, kann zum Beispiel ein Ende des direkten Spülkanals 16 mit dem gasphasigen Abschnitt der Dampf-Flüssigkeitsabscheidungseinrichtung 9 verbunden sein. In diesem Aufbau kann, wie durch Pfeile in 4 gezeigt, Luft, die von dem Atmosphärenluftentlastungskanal 13 angesaugt werden soll, über den Ladekanal 10 an den gasphasigen Abschnitt des Brennstofftanks 5 zugeführt werden, so dass mehr Verdunstungsbrennstoff zu dem Drosselkörper 2 gespült werden kann, indem bewirkt wird, dass die flüchtigen Komponenten des Brennstoffs in dem Brennstofftank 5 sicherer verdunstet werden, wobei die Verdunstungsbrennstofferzeugung, wenn der Verbrennungsmotor E nicht in Betrieb ist, wie etwa während das Fahrzeug parkt, verringert werden kann, und folglich wird eine weitere Verringerung der Größe des Kanisters 11 ermöglicht.
  • Obwohl außerdem in der vorstehend beschriebenen Ausführungsform der Fall beschrieben wurde, in dem die stabile Verbrennung des Verbrennungsmotors E basierend auf dem Erfassungsergebnis, das von dem Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 20 erhalten wird, bestimmt wird, ist die Erfindung nicht auf diesen Aufbau beschränkt. Zum Beispiel kann der Verbrennungsmotor E als in der stabilen Verbrennung bestimmt werden, wenn die Temperatur von Kühlmittel basierend auf der von einem Temperatursensor 21, der die Temperatur des Kühlmittels zum Kühlen des Verbrennungsmotors E überwacht, erhaltenen Erfassung eine festgelegte vorgegebene Temperatur erreicht (siehe 1 und 4).
  • Bezugszeichenliste
  • 2
    Drosselkörper (Luftansaugsystem)
    5
    Brennstofftank
    4
    Einspritzer
    11
    Kanister
    12
    Zweiwegeventil
    13
    Atmosphärenluftentlastungskanal
    14
    Spülkanal
    15
    Spülsteuerventil
    16
    direkter Spülkanal
    17
    direktes Spülsteuerventil
    18
    Steuereinheit
    19
    O2-Sensor
    20
    Fahrzeuggeschwindigkeitssensor
    21
    Temperatursensor

Claims (4)

  1. Verdunstungsbrennstoff-Aufbereitungsvorrichtung für ein Fahrzeug, die dadurch gekennzeichnet ist, dass sie umfasst: einen Brennstofftank (5), der aufgebaut ist, um Brennstoff darin zu lagern; einen Kanister (11), der ein Absorptionsmittel in ihn eingefüllt hat und aufgebaut ist, um den Verdunstungsbrennstoff zu adsorbieren und zu lagern; einen Ladekanal (10), der aufgebaut ist, um den Brennstofftank (5) und den Kanister (11) zu verbinden; einen Spülkanal (14), der aufgebaut ist, um den Kanister (11) und das Luftansaugsystem (2) eines Verbrennungsmotors (E) zu verbinden; und einen Atmosphärenluftentlastungskanal (13), der aufgebaut ist, um den Kanister (11) mit dem Äußeren zu verbinden, umfassend: einen direkten Spülkanal (16), der fähig ist, den Verdunstungsbrennstoff von dem Brennstofftank (5) zu dem Spülkanal (14) zu liefern, ohne den Kanister (11) einzubeziehen; ein Spülsteuerventil (15), das in dem Spülkanal (14) bereitgestellt ist und aufgebaut ist, um den Verbindungszustand zwischen dem Kanister (11) und dem Luftansaugsystem (2) des Verbrennungsmotors (E) durch einen Öffnungs- und Schließbetrieb zu steuern; ein direktes Spülsteuerventil (17), das in dem direkten Spülkanal (16) bereitgestellt ist und aufgebaut ist, um den Verbindungszustand zwischen dem Brennstofftank (5) und dem Luftansaugsystem (2) des Verbrennungsmotors (E) durch einen Öffnungs- und Schließbetrieb zu steuern; ein Zweiwegeventil (12), das in dem Ladekanal (10) bereitgestellt ist und aufgebaut ist, um sich bei einem vorgegebenen Druck zu öffnen; einen O2-Sensor (19), der an einem Abgassystem des Verbrennungsmotors (E) montiert und aufgebaut ist, um die Sauerstoffkonzentration in Abgasluft zu erfassen; einen Einspritzer (4), der aufgebaut ist, um den von dem Brennstofftank (5) gelieferten Brennstoff einzuspritzen; einen Fahrzeuggeschwindigkeitssensor (20), der aufgebaut ist, um die Fahrzeuggeschwindigkeit zu erfassen; und eine Steuereinheit (18), die aufgebaut ist, um die Einspritzmenge des Einspritzers (4) auf der Basis der Erfassungsergebnisse des O2-Sensors (19) und des Fahrzeuggeschwindigkeitssensors (20) zu bestimmen, wobei die Verdunstungsbrennstoff-Aufbereitungsvorrichtung umfasst: eine Spülbetriebsart, in welcher der in dem Kanister (11) adsorbierte Verdunstungsbrennstoff zu dem Luftansaugsystem (2) des Verbrennungsmotors (E) gespült wird, indem das direkte Spülsteuerventil (17) in einen geschlossenen Zustand und das Spülsteuerventil (15) in einen geöffneten Zustand gebracht wird, während der Verbrennungsmotor (E) in Betrieb ist, und eine direkte Spülbetriebsart, in welcher der Verdunstungsbrennstoff in dem Brennstofftank (5) zu dem Luftansaugsystem (2) gespült wird, indem das Spülsteuerventil (15) in einen geschlossenen Zustand und das direkte Spülsteuerventil (17) in einen geöffneten Zustand gebracht wird; und wobei die Steuereinheit (18) aufgebaut ist, um die Spülbetriebsart zu starten, wenn der Verbrennungsmotor (E) aktiviert ist und eine vorgegebene Fahrzeuggeschwindigkeit erreicht ist, um die Einspritzmenge des Einspritzers (4) auf der Basis des Erfassungsergebnisses, das von dem O2-Sensor (19) erhalten wird, gleichzeitig mit dem Start der Spülbetriebsart zu verringern, um die direkte Spülbetriebsart zu starten, wenn basierend auf dem Erfassungsergebnis, das von dem O2-Sensor (19) erhalten wird, bestimmt wird, dass die Konzentration von Sauerstoff höher als eine vorgegebene Konzentration ist, um zu bestimmen, dass das Spülen durch den Kanister (11) und das direkte Spülen durch den Verdunstungsbrennstoff in dem Brennstofftank (5) abgeschlossen sind, wenn die Sauerstoffkonzentration danach wieder höher als die vorgegebene Konzentration wird, und um auf der Basis des von dem O2-Sensor (19) erhaltenen Erfassungsergebnisses die Einspritzmenge des Einspritzers (4) zu erhöhen.
  2. Verdunstungsbrennstoff-Aufbereitungsvorrichtung für ein Fahrzeug, die dadurch gekennzeichnet ist, dass sie umfasst: einen Brennstofftank (5), der aufgebaut ist, um Brennstoff darin zu lagern; einen Kanister (11), der ein Absorptionsmittel in ihn eingefüllt hat und aufgebaut ist, um den Verdunstungsbrennstoff zu adsorbieren und zu lagern; einen Ladekanal (10), der aufgebaut ist, um den Brennstofftank (5) und den Kanister (11) zu verbinden; einen Spülkanal (14), der aufgebaut ist, um den Kanister (11) und das Luftansaugsystem (2) eines Verbrennungsmotors (E) zu verbinden; und einen Atmosphärenluftentlastungskanal (13), der aufgebaut ist, um den Kanister (11) mit dem Äußeren zu verbinden, umfassend: einen direkten Spülkanal (16), der fähig ist, den Verdunstungsbrennstoff von dem Brennstofftank (5) zu dem Spülkanal (14) zu liefern, ohne den Kanister (11) einzubeziehen; ein Spülsteuerventil (15), das in dem Spülkanal (14) bereitgestellt ist und aufgebaut ist, um den Verbindungszustand zwischen dem Kanister (11) und dem Luftansaugsystem (2) des Verbrennungsmotors (E) durch einen Öffnungs- und Schließbetrieb zu steuern; ein direktes Spülsteuerventil (17), das in dem direkten Spülkanal (16) bereitgestellt ist und aufgebaut ist, um den Verbindungszustand zwischen dem Brennstofftank (5) und dem Luftansaugsystem (2) des Verbrennungsmotors (E) durch einen Öffnungs- und Schließbetrieb zu steuern; ein Zweiwegeventil (12), das in dem Ladekanal (10) bereitgestellt ist und aufgebaut ist, um sich bei einem vorgegebenen Druck zu öffnen; einen O2-Sensor (19), der auf einem Abgassystem des Verbrennungsmotors (E) montiert ist und aufgebaut ist, um die Sauerstoffkonzentration in Abgasluft zu erfassen; einen Einspritzer (4), der aufgebaut ist, um den von dem Brennstofftank (5) zugeführten Brennstoff einzuspritzen; einen Temperatursensor (21), der aufgebaut ist, um die Temperatur von Kühlmittel zum Kühlen des Verbrennungsmotors (E) zu erfassen; und eine Steuereinheit (18), die aufgebaut ist, um die Einspritzmenge des Einspritzers (4) auf der Basis der Erfassungsergebnisse des O2-Sensors (19) und des Temperatursensors zu bestimmen, wobei die Verdunstungsbrennstoff-Aufbereitungsvorrichtung umfasst: eine Spülbetriebsart, in welcher der in dem Kanister (11) adsorbierte Verdunstungsbrennstoff zu dem Luftansaugsystem (2) des Verbrennungsmotors (E) gespült wird, indem das direkte Spülsteuerventil (17) in einen geschlossenen Zustand und das Spülsteuerventil (15) in einen geöffneten Zustand gebracht wird, während der Verbrennungsmotor (E) in Betrieb ist, und eine direkte Spülbetriebsart, in welcher der Verdunstungsbrennstoff in dem Brennstofftank (5) zu dem Luftansaugsystem (2) gespült wird, indem das Spülsteuerventil (15) in einen geschlossenen Zustand und das direkte Spülsteuerventil (17) in einen geöffneten Zustand gebracht wird; und wobei die Steuereinheit (18) aufgebaut ist, um die Spülbetriebsart zu starten, wenn der Verbrennungsmotor (E) aktiviert ist und die Temperatur des Kühlmittels eine vorgegebene Temperatur erreicht, um die Einspritzmenge des Einspritzers (4) auf der Basis des Erfassungsergebnisses, das von dem O2-Sensor (19) erhalten wird, gleichzeitig mit dem Start der Spülbetriebsart zu verringern, um die direkte Spülbetriebsart zu starten, wenn die Sauerstoffkonzentration auf der Basis des von dem O2-Sensor (19) erhaltenen Erfassungsergebnis als höher als die vorgegebene Konzentration bestimmt wird, um zu bestimmen, dass die Spülung durch den Kanister und die direkte Spülung durch den Verdunstungsbrennstoff in dem Brennstofftank (5) abgeschlossen sind, wenn die Sauerstoffkonzentration danach wieder höher als die vorgegebene Konzentration wird, und um auf der Basis des von dem O2-Sensor (19) erhaltenen Erfassungsergebnisses die Einspritzmenge des Einspritzers (4) zu erhöhen.
  3. Verdunstungsbrennstoff-Aufbereitungsvorrichtung für ein Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der direkte Spülkanal (16) von dem Ladekanal (10) auf der Seite des Brennstofftanks (5) in Bezug auf das Zweiwegeventil (12) abzweigt und auf der Seite des Luftansaugsystems (2) des Verbrennungsmotors (E) in Bezug auf das Spülsteuerventil (15) mit dem Spülkanal (14) vereinigt wird.
  4. Verdunstungsbrennstoff-Aufbereitungsvorrichtung für ein Fahrzeug nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der direkte Spülkanal (16) von einem gasphasigen Abschnitt des Brennstofftanks (5) mit dem Spülkanal (14) vereint und verbunden ist.
DE102012200177.8A 2011-03-31 2012-01-09 Aufbereitungsvorrichtung für verdunstenden Brennstoff für ein Fahrzeug Expired - Fee Related DE102012200177B4 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP2011-078424 2011-03-31
JP2011078424A JP5839817B2 (ja) 2011-03-31 2011-03-31 車両の蒸発燃料処理装置

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE102012200177A1 DE102012200177A1 (de) 2012-10-04
DE102012200177B4 true DE102012200177B4 (de) 2016-07-21

Family

ID=46845235

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102012200177.8A Expired - Fee Related DE102012200177B4 (de) 2011-03-31 2012-01-09 Aufbereitungsvorrichtung für verdunstenden Brennstoff für ein Fahrzeug

Country Status (3)

Country Link
US (1) US8905005B2 (de)
JP (1) JP5839817B2 (de)
DE (1) DE102012200177B4 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102020111184A1 (de) 2020-04-24 2021-10-28 Volkswagen Aktiengesellschaft Brennkraftmaschine und Verfahren zum Betreiben einer solchen Brennkraftmaschine mit verringertem Tankdruck

Families Citing this family (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JP6282543B2 (ja) 2014-07-10 2018-02-21 愛三工業株式会社 蒸発燃料供給装置
JP6282544B2 (ja) * 2014-07-10 2018-02-21 愛三工業株式会社 蒸発燃料供給装置
DE102015217611A1 (de) * 2015-09-15 2017-03-16 Kautex Textron Gmbh & Co. Kg Kraftfahrzeugtanksystem
JP6535764B2 (ja) * 2016-02-05 2019-06-26 本田技研工業株式会社 鞍乗型車両の燃料タンク構造
US10767600B2 (en) 2016-12-22 2020-09-08 Polaris Industries Inc. Evaporative emissions control for a vehicle
US11512670B2 (en) 2019-07-03 2022-11-29 Polaris Industries Inc. Evaporative emissions control for a vehicle

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4961412A (en) * 1988-08-31 1990-10-09 Fuji Jukogyo Kabushiki Kaisha Air-fuel ratio control system for an automotive engine
JPH04362244A (ja) * 1991-06-07 1992-12-15 Toyota Motor Corp 内燃機関のエバポパージシステム
DE69001101T2 (de) * 1989-07-14 1993-10-21 Hitachi Ltd Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung von Verbrennungsmotoren.
DE102009036263A1 (de) * 2009-08-05 2011-02-10 Daimler Ag Verfahren zur Dichtheitsprüfung eines Tanksystems

Family Cites Families (13)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPH0586997A (ja) * 1991-09-24 1993-04-06 Aisan Ind Co Ltd 燃料蒸発ガス流出防止装置
JPH05133290A (ja) * 1991-11-08 1993-05-28 Toyota Motor Corp 蒸発燃料処理装置
JP3322004B2 (ja) * 1993-11-09 2002-09-09 日産自動車株式会社 エンジンの燃料蒸発ガス処理装置
JP3336912B2 (ja) * 1997-06-25 2002-10-21 トヨタ自動車株式会社 エンジンの蒸発燃料パージ装置
JP3706785B2 (ja) * 2000-02-02 2005-10-19 本田技研工業株式会社 蒸発燃料処理装置
US6499472B2 (en) * 2000-10-04 2002-12-31 Siemens Automotive Inc. Method of operating a fuel tank isolation valve and a canister vent valve
JP2002371923A (ja) * 2001-06-12 2002-12-26 Honda Motor Co Ltd 蒸発燃料処理装置の故障検出装置
JP3497487B2 (ja) * 2001-06-29 2004-02-16 本田技研工業株式会社 車両用管路の大気開放端部構造
JP4001231B2 (ja) * 2002-10-09 2007-10-31 本田技研工業株式会社 蒸発燃料処理系のリークを判定する装置
JP4337374B2 (ja) * 2003-02-07 2009-09-30 三菱電機株式会社 蒸散燃料ガスリーク検出装置
JP4535448B2 (ja) * 2005-11-30 2010-09-01 株式会社デンソー 蒸発燃料処理装置
JP4506821B2 (ja) * 2007-11-22 2010-07-21 株式会社日本自動車部品総合研究所 燃料蒸気処理装置
JP5375847B2 (ja) * 2011-02-04 2013-12-25 株式会社デンソー 電磁弁

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4961412A (en) * 1988-08-31 1990-10-09 Fuji Jukogyo Kabushiki Kaisha Air-fuel ratio control system for an automotive engine
DE69001101T2 (de) * 1989-07-14 1993-10-21 Hitachi Ltd Verfahren und Vorrichtung zur Steuerung von Verbrennungsmotoren.
JPH04362244A (ja) * 1991-06-07 1992-12-15 Toyota Motor Corp 内燃機関のエバポパージシステム
DE102009036263A1 (de) * 2009-08-05 2011-02-10 Daimler Ag Verfahren zur Dichtheitsprüfung eines Tanksystems

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102020111184A1 (de) 2020-04-24 2021-10-28 Volkswagen Aktiengesellschaft Brennkraftmaschine und Verfahren zum Betreiben einer solchen Brennkraftmaschine mit verringertem Tankdruck

Also Published As

Publication number Publication date
DE102012200177A1 (de) 2012-10-04
JP2012211564A (ja) 2012-11-01
US8905005B2 (en) 2014-12-09
JP5839817B2 (ja) 2016-01-06
US20120247434A1 (en) 2012-10-04

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102012200177B4 (de) Aufbereitungsvorrichtung für verdunstenden Brennstoff für ein Fahrzeug
DE10312588B4 (de) Verfahren zur Tankleckdiagnose
DE10317583B4 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Behandlung von verdampftem Kraftstoff für einen Verbrennungsmotor
DE102012220147B4 (de) Verfahren und system zur kraftstoffdampfsteuerung
DE602005005531T2 (de) Kraftsoffeinspritzsteuerungsvorrichtung für eine Brennkraftmaschine mit zwei Einspritzdüsen und ein Tankentlüftungssystem
DE102011007592B4 (de) Verfahren und System zur Kraftstoffdampfsteuerung
EP2652306B1 (de) Brennkraftmaschine mit verbesserter tankreinigung
DE102015216504B4 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Steuern einer Verbrennungskraftmaschine während des Kaltstarts und Warmlaufs
DE112015003576B4 (de) Verarbeitungsvorrichtung für verdampften Kraftstoff
DE102015004657A1 (de) Verarbeitungsvorrichtung für verdampften Kraftstoff
DE102016111193B4 (de) Vorrichtung zur Verarbeitung von verdampftem Kraftstoff
DE102013222440A1 (de) Verdunstungsemissionssteuerung
DE102014203131A1 (de) Kraftstoffsystemsteuerung
DE102013109459B4 (de) Tankentlüftungsvorrichtung
DE102013003957A1 (de) Verfahren zum Betreiben eines Hybridfahrzeugs
DE102013221797A1 (de) Tankentlüftungssystem
DE102017126604A1 (de) Systeme und Verfahren für eine Betankungsanforderung
DE112004000447B4 (de) Detektion der Kohlenwasserstoffkonzentration bei der Regenerierung eines Kraftstoffdampfspeicherbehälters
DE4316728A1 (de) Zudosierung von flüchtigen Kraftstoffkomponenten an einem Verbrennungsmotor
DE102016004381B4 (de) Kraftstoffdampfverarbeitungsvorrichtung
DE60024013T2 (de) Verbrennungssteuerungsgerät sowie Steuerverfahren eines Verbrennungsmotors
EP1327768A2 (de) Kraftstoffversorgungsanlage
DE102019112110A1 (de) Kraftstoffdampfgasspülsystem
DE102016221907B3 (de) Verfahren zur Steuerung einer Tankentlüftung für einen Kraftstofftank durch Begrenzung eines Spülmassenstroms
WO2009071382A1 (de) Verfahren zur regenerierung eines adsorptionsfilters

Legal Events

Date Code Title Description
R012 Request for examination validly filed
R016 Response to examination communication
R016 Response to examination communication
R018 Grant decision by examination section/examining division
R020 Patent grant now final
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee