DE102011123104B4 - Tool for machining a workpiece with lateral coolant outlet - Google Patents
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Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Werkzeug zur spanenden Bearbeitung eines Werkstücks sowie einen entsprechenden Halter für ein solches Werkzeug. Um eine verbesserte Kühlung zu erzielen, wird ein Werkzeug vorgeschlagen mit einem Schneideinsatz (14a) mit mindestens einer Schneide (22a, 23a, 24a) und einem Halter (12a) mit einem im Bereich der werkstückseitigen Stirnseite (16a) des Halters angeordneten Schneideinsatzaufnahme (18a), in dem der Schneideinsatz (14a) angeordnet ist, wobei in dem Halter (12a) eine Kühlmittelbohrung (28a) angeordnet ist, die in mehrer Kühlmittelaustritte (44a) mündet, die an der werkstückseitigen Stirnseite (16a) des Halters (12a) seitlich neben der Schneideinsatzaufnahme (18a) angeordnet und so ausgerichtet sind, dass Kühlmittel in Richtung des Schneideinsatzes (14a) austritt.The present invention relates to a tool for machining a workpiece and to a corresponding holder for such a tool. In order to achieve improved cooling, a tool is proposed with a cutting insert (14a) with at least one cutting edge (22a, 23a, 24a) and a holder (12a) with a cutting insert holder (18a) arranged in the region of the workpiece-side end face (16a) of the holder, in which the cutting insert (14a) is arranged, wherein a coolant bore (28a) is arranged in the holder (12a), which opens into several coolant outlets (44a) which are arranged on the workpiece-side end face (16a) of the holder (12a) laterally next to the cutting insert holder (18a) and are aligned such that coolant exits in the direction of the cutting insert (14a).
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Werkzeug zur spanenden Bearbeitung eines Werkstücks. Die vorliegende Erfindung betrifft insbesondere die Kühlmittelführung in einem solchen Werkzeug.The present invention relates to a tool for machining a workpiece. The present invention particularly relates to the coolant supply in such a tool.
Für die Kühlmittelführung in einem Zerspanungswerkzeug gibt es eine Vielzahl von Lösungen. Vielfach ist in dem Halter eine zentrale Kühlmittelbohrung in Längsrichtung vorgesehen, durch die das Kühlmittel von der halterseiten Stirnseite zur werkstückseitigen Stirnseite, insbesondere zu einem dort in einer Schneideinsatzaufnahme sitzenden Schneideinsatz, transportiert wird. Im Bereich der werkstückseitigen Stirnseite tritt das Kühlmittel dann entweder direkt aus dem Halter durch einen Kühlmittelaustritt aus oder wird durch eine oder mehrere Bohrungen im Schneideinsatz weiter zu der mindestens einen Schneide des Schneideinsatzes verteilt. Dabei wird im Allgemeinen das Kühlmittel durch einen gerichteten Strahl direkt auf die mindestens eine Schneide und/oder die Bearbeitungsstelle am dem Werkstück gezielt gespritzt. Eine solche Lösung ist beispielsweise in der
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Werkzeug zur spanenden Bearbeitung eines Werkstücks sowie einen Halter für ein solches Werkzeug mit alternativer, insbesondere verbesserter Kühlungsmöglichkeit zu schaffen.The present invention is based on the object of creating a tool for machining a workpiece and a holder for such a tool with alternative, in particular improved cooling options.
Weitere Zerspanungswerkzeuge mit interner Kühlmittelführung sind aus der
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Werkzeug gemäß Anspruch 1, mit einem Schneideinsatz mit einer aktiven Schneide und einem sich im Wesentlichen entlang einer Längsrichtung erstreckenden Halter mit einer im Bereich der werkstückseitigen Stirnseite des Halters angeordneten Schneideinsatzaufnahme, in der der Schneideinsatz derart angeordnet ist, dass die aktive Schneide über die Stirnseite vorsteht, wobei in dem Halter eine Kühlmittelbohrung angeordnet ist, die in mehrere erste Kühlmittelaustritte mündet, welche in einer Reihe übereinander an der werkstückseitigen Stirnseite des Halters seitlich neben der Schneideinsatzaufnahme angeordnet und so ausgerichtet ist, dass Kühlmittel in Richtung des Schneideinsatzes austritt, wobei eine durch die ersten Kühlmittelaustritte verlaufende Kühlmittelaustrittsebene parallel und versetzt zu einer durch den Schneideinsatz verlaufenden Schneideinsatzebene verläuft, die parallel zu der Längsrichtung des Halters und orthogonal zu der aktiven Schneide ausgerichtet ist.This object is achieved according to the invention by a tool according to claim 1, with a cutting insert with an active cutting edge and a holder extending essentially along a longitudinal direction with a cutting insert receptacle arranged in the region of the workpiece-side end face of the holder, in which the cutting insert is arranged such that the active cutting edge protrudes beyond the end face, wherein a coolant bore is arranged in the holder, which opens into a plurality of first coolant outlets, which are arranged in a row one above the other on the workpiece-side end face of the holder laterally next to the cutting insert receptacle and are aligned such that coolant exits in the direction of the cutting insert, wherein a coolant outlet plane running through the first coolant outlets runs parallel and offset to a cutting insert plane running through the cutting insert, which is aligned parallel to the longitudinal direction of the holder and orthogonal to the active cutting edge.
Anders als bei bekannten Werkzeugen wird erfindungsgemäß kein starker gerichteter Kühlmittelstrahl erzeugt, der insbesondere den Span beeinflussen oder gar brechen soll, sondern die Kühlung soll insbesondere durch Überschwemmung der mindestens einen Schneide und/oder der Bearbeitungsstelle am Werkstück erzielt werden. Das Kühlmittel tritt also bei dem erfindungsgemäßen Werkzeug in Richtung des Schneideinsatzes aus, muss aber nicht zwingend einen bestimmten Druck aufweisen. Bei dem erfindungsgemäßen Werkzeug soll vielmehr ein erhöhter Durchfluss an Kühlmittel durch die ersten Kühlmittelaustritte erreicht werden. Bei den bekannten Werkzeugen ist die Durchflussmenge an Kühlmittel jedoch im Allgemeinen begrenzt, da die Querschnittsfläche des zumeist nur einen Kühlmittelaustritts je Schneide in ihrer Größe begrenzt ist. Dies ist bei der erfindungsgemäßen Lösung nicht mehr der Fall, da die Kühlmittelaustritte an der werkstückseitigen Stirnseite des Halters seitlich neben der Schneideinsatzaufnahme angeordnet sind und nicht, wie beispielsweise in der oben genannten
Zur Vergrößerung der Querschnittsfläche der Kühlmittelaustritte sind unterschiedliche Ausgestaltungen möglich. In einer Ausgestaltung sind die Kühlmittelaustritte kreisförmig oder oval ausgestaltet, weisen aber ggf. eine größere Querschnittsfläche auf als bekannte Kühlmittelaustrittöffnungen. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Kühlmittelbohrung in mehrere Kühlmittelaustritte mündet, die so angeordnet sind, dass das Kühlmittel in Richtung des Schneideinsatzes austritt. Die Kühlmittelaustritte sind übereinander seitlich neben der Schneideinsatzaufnahme auf einer oder, sofern konstruktiv möglich, auf beiden Seiten neben der Schneideinsatzaufnahme angeordnet. Die genaue Anzahl, Ausgestaltung und Anordnung der Kühlmittelaustritte hängt dabei unter anderem von der Größe des Schneideinsatzes, der Größe und/oder Anzahl an aktiven Schneiden, der bei der Bearbeitung entstehenden Wärmemenge und dem gewünschten Überschwemmungsgrad der Bearbeitungsstelle ab; diese Parameter hinsichtlich der Kühlmittelaustritte sind somit auf den konkreten Anwendungsfall angepasst.Different designs are possible to increase the cross-sectional area of the coolant outlets. In one design, the coolant outlets are circular or oval, but may have a larger cross-sectional area than known coolant outlet openings. According to the invention, the coolant bore opens into several coolant outlets, which are arranged so that the coolant exits in the direction of the cutting insert. The coolant outlets are arranged one above the other laterally next to the cutting insert holder on one or, if structurally possible, on both sides next to the cutting insert holder. The exact number, design and arrangement of the coolant outlets depends, among other things, on the size of the cutting insert, the size and/or number of active cutting edges, the amount of heat generated during machining and the desired degree of flooding of the machining point; these parameters with regard to the coolant outlets are thus adapted to the specific application.
Bevorzugt ist in einer weiteren Ausgestaltung vorgesehen, dass der Schneideinsatz plattenförmig ausgestaltet ist und dass die Kühlmittelaustritte in einer Kühlmittelaustrittebene liegen, die parallel und versetzt zu einer durch die Schneideinsatzaufnahme verlaufenden Schneideinsatzebene verläuft. Bevorzugt liegen dabei die Kühlmittelaustrittebene und die Schneideinsatzebene eng benachbart nebeneinander.Preferably, in a further embodiment, the cutting insert is plate-shaped and that the coolant outlets are located in a coolant outlet plane that runs parallel and offset to a cutting insert plane running through the cutting insert holder. The coolant outlet plane and the cutting insert plane are preferably located closely adjacent to one another.
Je nach Ausgestaltung des Werkzeugs, insbesondere der Anordnung der Schneideinsatzaufnahme an dem Halter und der Lage des Schneideinsatzes im oder an dem Halter, verlaufen die Kühlmittelaustrittebene und die Schneideinsatzebene in Bezug auf die Längsrichtung des Halters, der bevorzugt stabförmig ausgestaltet ist. Während in einer Ausgestaltung die Kühlmittelaustrittebene und die Schneideinsatzebene parallel zur Längsrichtung des Halters verlaufen, und der Schneideinsatz, insbesondere die mindestens eine Schneide des Schneideinsatzes, in Längsrichtung über die werkstückseitige Stirnseite des Halters vorsteht, verlaufen die Kühlmittelaustrittebene und die Schneideinsatzebene in einer anderen Ausgestaltung quer oder schräg zur Längsrichtung des Halters.Depending on the design of the tool, in particular the arrangement of the cutting insert holder on the holder and the position of the cutting insert in or on the holder, the coolant outlet plane and the cutting insert plane run in relation to the longitudinal direction of the holder, which is preferably designed in a rod-shaped manner. While in one design the coolant outlet plane and the cutting insert plane run parallel to the longitudinal direction of the holder, and the cutting insert, in particular the at least one cutting edge of the cutting insert, protrudes in the longitudinal direction over the workpiece-side front side of the holder, in another design the coolant outlet plane and the cutting insert plane run transversely or obliquely to the longitudinal direction of the holder.
In einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, dass der Halter einen Schaftbereich zur Aufnahme in einer Halteeinheit, insbesondere einer Werkzeugmaschine, und eine an der werkstückseitigen Stirnseite des Schaftbereichs in Längsrichtung des Schaftbereichs vorstehend angeordnete Klemmrippe als Schneideinsatzaufnahme aufweist, die gegenüber dem Schaftbereich schmaler ausgestaltet und zwei Klemmbacken aufweist, zwischen denen der Schneideinsatz klemmend aufgenommen ist, wobei die Kühlmittelaustritte an der werkstückseitigen Stirnseite des Schaftbereichs seitlich neben der Klemmrippe angeordnet sind.In a further embodiment, it is provided that the holder has a shaft region for receiving in a holding unit, in particular a machine tool, and a clamping rib arranged on the workpiece-side front side of the shaft region in the longitudinal direction of the shaft region as a cutting insert holder, which is narrower than the shaft region and has two clamping jaws between which the cutting insert is clamped, wherein the coolant outlets are arranged on the workpiece-side front side of the shaft region laterally next to the clamping rib.
Bei bekannten Werkzeugen mit einer solchen Klemmrippe gibt es Ausgestaltungen, bei denen ein Kühlmittelaustritt in einer Klemmbacke, insbesondere der oberen Klemmbacke am werkstückseitigen Endbereich, angeordnet ist. Dazu ist eine Bohrung durch diese Klemmbacke erforderlich, die recht aufwändig herzustellen ist. Aufgrund der geringen Breite der Klemmrippe ist auch bei diesen Lösungen der Durchfluss an Kühlmittel stark begrenzt. Die erfindungsgemäß vorgeschlagene Ausgestaltung umgeht nicht nur diese Begrenzung, sondern ist auch deutlich einfacher in der Herstellung, da grundsätzlich keine Bohrungen in der Klemmrippe erforderlich sind. Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass zusätzlich ein weiterer Kühlmittelaustritt in mindestens einer Klemmbacke, beispielsweise in der oberen Klemmbacke, etwa im werkstückseitigen Endbereich der oberen Klemmbacke, vorgesehen ist, wie dies bei bekannten Lösungen der Fall ist.In known tools with such a clamping rib, there are designs in which a coolant outlet is arranged in a clamping jaw, in particular the upper clamping jaw at the end area on the workpiece side. This requires a hole through this clamping jaw, which is quite complex to produce. Due to the small width of the clamping rib, the flow of coolant is also severely limited in these solutions. The design proposed according to the invention not only avoids this limitation, but is also significantly easier to manufacture, since in principle no holes are required in the clamping rib. However, it is not excluded that an additional coolant outlet is provided in at least one clamping jaw, for example in the upper clamping jaw, for example in the end area of the upper clamping jaw on the workpiece side, as is the case with known solutions.
Bevorzugt ist die Klemmrippe an einem Randbereich der werkstückseitigen Stirnseite des Schaftbereichs angeordnet, so dass eine Seitenfläche des Schaftbereichs in eine Seitenfläche der Klemmrippe stufenlos übergeht. Dadurch wird eine bestimmte Breite des gesamten Werkzeugs nicht überschritten, was insbesondere bei mehreren nebeneinander in einer Werkzeugmaschine anzuordnenden Werkzeugen aufgrund der beengten Verhältnisse erforderlich ist. Die ersten Kühlmittelaustritte sind grundsätzlich nur auf einer Seite seitlich neben der Schneideinsatzaufnahme angeordnet. Alternativ ist in einer Ausgestaltung der Schaftbereich im Bereich der werkstückseitigen Stirnseite verbreitert, so dass zweite Kühlmittelaustritte in einer Reihe übereinander auf der gegenüberliegenden Seite der Schneideinsatzaufnahme angeordnet sein können und somit Kühlmittelaustritte beidseitig seitlich neben der Schneideinsatzaufnahme angeordnet sein können, indem dieser verbreiterte Bereich der Stirnseite genutzt wird. Dadurch wird eine besonders gute Überschwemmung der Bearbeitungsstelle mit Kühlmittel erreicht.The clamping rib is preferably arranged on an edge region of the workpiece-side front side of the shaft region, so that a side surface of the shaft region merges seamlessly into a side surface of the clamping rib. As a result, a certain width of the entire tool is not exceeded, which is particularly necessary when several tools are to be arranged next to one another in a machine tool due to the cramped conditions. The first coolant outlets are generally only arranged on one side next to the cutting insert holder. Alternatively, in one embodiment, the shaft region is widened in the area of the workpiece-side front side, so that second coolant outlets can be arranged in a row one above the other on the opposite side of the cutting insert holder and thus coolant outlets can be arranged on both sides next to the cutting insert holder by using this widened area of the front side. This ensures that the machining point is particularly well flooded with coolant.
Wie bereits erwähnt, können zusätzlich zu den ersten Kühlmittelaustritten auch ein oder mehrere weitere Kühlmittelaustritte, beispielsweise unterhalb und/oder oberhalb der Schneideinsatzaufnahme, angeordnet sein. Dabei ist auch denkbar, dass dieser mindestens eine weitere Kühlmittelaustritt so ausgestaltet ist, dass ein starker gerichteter Kühlmittelstrahl austritt, der eine Spanbeeinflussung bewirkt, wie dies bei bekannten Werkzeugen der Fall ist.As already mentioned, in addition to the first coolant outlets, one or more further coolant outlets can also be arranged, for example below and/or above the cutting insert holder. It is also conceivable that this at least one further coolant outlet is designed in such a way that a strong, directed coolant jet emerges, which influences the chips, as is the case with known tools.
Bevorzugt ist die Kühlmittelbohrung in Längsrichtung im Halter angeordnet, insbesondere wenn der Halter stabförmig ausgestaltet ist. Die werkstückabgewandte Mündung der Kühlmittelbohrung liegt häufig an der werkstückabgewandten Stirnseite des Halters, kann aber auch an einer Seitenfläche des Halters liegen. Zur Verbindung der Kühlmittelbohrung und der Kühlmittelaustritte sind vorteilhafterweise im Bereich der werkstückseitigen Stirnseite des Halters eine quer zur Längsrichtung des Halter verlaufende, die Kühlmittelbohrung schneidende Querbohrung und mindestens eine weitere, versetzt zur Kühlmittelbohrung in Längsrichtung oder schräg zur Längsrichtung verlaufende Verbindungsbohrung angeordnet. Für die genaue Anzahl und Anordnung dieser weiteren Bohrungen sind grundsätzlich verschiedene Lösungen denkbar, je nach konkreter Ausgestaltung des Werkzeugs insgesamt. Konstruktiv einfach herzustellende Bohrungen sind dabei bevorzugt, die innerhalb des Halters miteinander verbunden sind und nach außen hin durch entsprechende Verschlusselemente, beispielsweise einfache Schrauben, abgedichtet sind.The coolant bore is preferably arranged in the longitudinal direction in the holder, in particular if the holder is designed in a rod shape. The mouth of the coolant bore facing away from the workpiece is often located on the front side of the holder facing away from the workpiece, but can also be located on a side surface of the holder. To connect the coolant bore and the coolant outlets, a transverse bore running transversely to the longitudinal direction of the holder and intersecting the coolant bore and at least one further connecting bore running offset from the coolant bore in the longitudinal direction or diagonally to the longitudinal direction are advantageously arranged in the area of the front side of the holder facing the workpiece. In principle, different solutions are conceivable for the exact number and arrangement of these additional bores, depending on the specific design of the tool as a whole. Bores that are structurally simple to produce are preferred, which are connected to one another within the holder and are sealed to the outside by corresponding closure elements, for example simple screws.
Es sei an dieser Stelle erwähnt, dass der Begriff „Kühlmittel“ hier nicht zwingend nur als Mittel ausschließlich zur Kühlung verstanden werden soll, sondern dass je nach Anwendungsfall das Kühlmittel auch und/oder ausschließlich zur Schmierung geeignet sein soll. Wenn also vorliegend der Begriff „Kühlmittel“ verwendet wird, soll dies auch als „Kühlschmiermittel“ und „Schmiermittel“ mit verstanden werden. Entsprechend sollen die beschriebenen Mittel zur Führung des Kühlmittels auch zur Führung eines „Kühlschmiermittels“ oder „Schmiermittels“ geeignet sein.It should be mentioned at this point that the term "coolant" should not necessarily be understood as a means exclusively for cooling, but that, depending on the application, the coolant should also and/or exclusively be suitable for lubrication. So if the term "coolant" is used here, this should also be understood as "cooling lubricant" and "lubricant". Accordingly, the described means for guiding the coolant should also be suitable for guiding a "cooling lubricant" or "lubricant".
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
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1 verschiedene Ansichten einer ersten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Werkzeugs, -
2 verschiedene Ansichten einer zweiten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Werkzeugs, -
3 verschiedene Ansichten einer dritten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Werkzeugs, -
4 verschiedene Ansichten einer vierten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Werkzeugs, -
5 verschiedene Ansichten einer fünften Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Werkzeugs, und -
6 verschiedene Ansichten einer sechsten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Werkzeugs.
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1 various views of a first embodiment of a tool according to the invention, -
2 various views of a second embodiment of a tool according to the invention, -
3 various views of a third embodiment of a tool according to the invention, -
4 various views of a fourth embodiment of a tool according to the invention, -
5 various views of a fifth embodiment of a tool according to the invention, and -
6 different views of a sixth embodiment of a tool according to the invention.
Der Schneideinsatz 14a ist an dem Halter 12a mittels eines (nicht gezeigten) Befestigungselements befestigt, bspw. mittels einer in den Halter in die Gewindebohrung 15a eingeschraubten Klemmschraube und/oder mittels einer von oben gegen den Schneideinsatz drückenden Klemmpratze, die mittels einer in die Gewindebohrung 17a eingeschraubten Halteschraube an den Halter 12a angeschraubt ist. Die Schneideinsatzaufnahme 18a ist seitlich an dem Halter 12a so angebracht, dass der Schneideinsatz 14a mit der Seitenfläche 26a eine ebene Fläche bildet.The
Zur Versorgung der Bearbeitungsstelle und der aktiven Schneide 22a während eines Zerspanungsvorgangs mit Kühlmittel (zur Kühlung und/oder Schmierung) ist in dem Schaftbereich 20a des Halters 12a eine zentrale, sich in Längsrichtung erstreckende Kühlmittelbohrung 28a angeordnet, die an der werkstückabgewandten Stirnseite 30a des Halters 12a nach außen mündet. Im Kopfbereich 32a des Halters 12a ist eine erste Verbindungsbohrung (Querbohrung) 34a vorgesehen, die die Kühlmittelbohrung 28a mit einer schräg verlaufenden zweiten Verbindungsbohrung 36a verbindet. Diese Verbindungsbohrung 36a ist wiederum mit einer im Kopfbereich 32a in Längsrichtung vorgesehenen dritten Verbindungsbohrung 38a verbunden. Die dritte Verbindungsbohrung 38a ist wiederum mit einer vierten Verbindungsbohrung (Querbohrung) 40a verbunden, die quer zur Längsrichtung durch den Kopfbereich 32a verläuft und in eine fünfte Verbindungsbohrung 42a mündet. Diese fünfte Verbindungsbohrung 42a mündet schließlich über mehrere sechste Verbindungsbohrungen 70a in mehrere Kühlmittelaustritte 44a.To supply the machining point and the
Diese Kühlmittelaustritte 44a umfassen bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel drei kreisförmig ausgestaltete Austrittsöffnungen, die seitlich neben der Schneideinsatzaufnahme 18a und somit neben dem Schneideinsatz 14a in einer gemeinsamen, parallel zur Längsrichtung des Halters 12a und parallel zur Schneideinsatzebene verlaufenden Kühlmittelaustrittsebene liegen (die Schneideinsatzebene kann dabei als eine Ebene durch den Schneideinsatz, beispielsweise die Blattebene in
Dabei sind die Kühlmittelaustrittsöffnungen 44a so angeordnet, dass das Kühlmittel beim Zerspanungsvorgang in Richtung des Schneideinsatzes 14a, insbesondere in Richtung der aktiven Schneide 22a bzw. der Bearbeitungsstelle, austritt. Anders als bei bekannten Werkzeugen wird das Kühlmittel dabei aber nicht zwingend mit sehr großem Druck herausgespritzt, etwa um auch eine Spanbeeinflussung zu erzielen, sondern die Kühlung bzw. Schmierung erfolgt durch Überschwemmung der Bearbeitungsstelle und der aktiven Schneide 22a mit einer größeren Menge Kühlmittel, was bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel durch die größere Anzahl an Kühlmittelaustrittsöffnungen 44a ermöglicht wird. Diese größere Anzahl ist erfindungsgemäß deshalb möglich, da die Kühlmittelaustrittsöffnungen 44a seitlich neben der Schneideinsatzaufnahme 18a angeordnet sind und nicht, wie bei bekannten Werkzeugen, im Schneideinsatz selbst oder unterhalb bzw. oberhalb der Schneideinsatzaufnahme, also in der Schneideinsatzebene selbst, wo im Allgemeinen nur eine oder zwei kleine Austrittsöffnungen angeordnet werden können.The
Es sei an dieser Stelle erwähnt, dass die gezeigte Ausgestaltung der unterschiedlichen Bohrungen zur Kühlmittelführung beispielhaft zu verstehen ist. Die Führung der Bohrungen kann gänzlich anders gestaltet sein. Auch die Anzahl, Anordnung und Ausgestaltung der Kühlmittelaustrittsöffnungen kann anders gestaltet sein. Weitere Ausführungsbeispiele dazu werden in nachfolgend näher erläuterten weiteren Ausführungsbeispielen explizit vorgestellt.It should be mentioned at this point that the design of the different holes for guiding the coolant shown is to be understood as an example. The design of the holes can be completely different. The number, arrangement and design of the coolant outlet openings can also be different. Further embodiments of this are explicitly presented in the further embodiments explained in more detail below.
Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Lage der verschiedenen Bohrungen so gewählt, dass diese möglichst einfach herstellbar sind. Nach außen sind die unterschiedlichen Bohrungen ferner mit einem Verschlusselement 35a, 37a, 39a, 41a, 43a abgedichtet. Als Verschlusselement kann bspw. eine einfache Schraube dienen, die in das jeweilige, nach außen mündende Ende der zugehörigen Bohrung eingeschraubt und ggf. verklebt wird, wobei natürlich auch andere Ausführungsbeispiele, etwa Verschlussstopfen oder Bolzen, und andere Befestigungsmöglichkeiten der Verschlusselemente, etwa durch Einlöten, Verschweißen oder Einschrumpfen, denkbar sind.In the embodiment shown, the position of the various holes is chosen so that they are as easy to produce as possible. The various holes are also sealed to the outside with a
Für die Versorgung mit Kühlmittel stehen bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel mehrere Möglichkeiten zur Verfügung. Die Kühlmittelbohrung 28a ist zum einen bis zur werkstückabgewandten Stirnseite 30a geführt, wo sie eine erste Zuführungsöffnung 46a aufweist. Die Kühlmittelbohrung 28a weist ferner im werkstückabgewandten Endbereich des Halters 12a zwei seitliche Zuführungsöffnungen 48a, 50a an den gegenüberliegenden Seitenflächen 26a, 27a auf, um je nach den gegebenen Verhältnissen das Kühlmittel auch von einer der gegenüberliegenden Seiten 26a, 27a zuführen zu können. Die verschiedenen Zuführungsöffnungen 46a, 48a, 50a sind jeweils ebenfalls durch entsprechende Verschlusselemente 47a, 49a, 51a bei Nichtbenutzung verschlossen.There are several options available for supplying coolant in the embodiment shown. The
Zusätzlich zu den Kühlmittelaustrittsöffnungen 44a kann zusätzlich, wie in den
Der Halter 12b ist ebenfalls stabförmig mit einem Schaftbereich 20b ausgestaltet, weist aber an seiner werkstückseitigen Stirnseite 16b eine in Längsrichtung des Halters 12b vorstehend angeordnete Klemmrippe 60b auf, die im Wesentlichen durch zwei Klemmbacken 62b, 64b gebildet ist, zwischen denen der Schneideinsatz 14b klemmend gehalten wird. Der Schneideinsatz 14b weist bei diesem Ausführungsbeispiel zwei Schneiden 22b, 23b auf und ist stabförmig in bekannter Weise ausgebildet. Mittels einer Klemmschraube 66b wird zur Klemmung des Schneideinsatzes 14b die obere Klemmbacke 62b in Richtung der unteren Klemmbacke 64b gedrückt. Derartige Ausgestaltungen von Klemmhaltern sind im Allgemeinen bekannt (beispielsweise aus der
Zur Kühlmittelführung ist bei dieser Ausführungsform im vorderen Bereich des Halters 12b eine erste, schräg verlaufende Verbindungsbohrung 36b vorgesehen, die mit einer (nicht gezeigten) in Längsrichtung des Halters verlaufenden Kühlmittelbohrung verbunden ist. Diese Kühlmittelbohrung mündet an der werkstückabgewandten Stirnseite 30b nach außen und wird dort mit Kühlmittel gespeist, beispielsweise über entsprechende Speisungselemente 68b, 70b. Darüber hinaus kann die Kühlmittelbohrung auch über eine seitliche Zuführung 50b an der Seitenfläche 26b gespeist werden.In this embodiment, a first, obliquely extending connecting
Zur Verbindung der ersten Verbindungsbohrung 36b und der Kühlmittelbohrung ist ferner eine zweite Verbindungsbohrung (Querbohrung) 34b vorgesehen, ähnlich wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel. Die erste Verbindungsbohrung 36b geht in Richtung der werkstückseitigen Stirnseite 16b in Austrittsbohrungen 70b über, die schließlich an der werkstückseitigen Stirnseite 16b in mehrere (vorliegend vier) Austrittsöffnungen 44b münden.To connect the first connecting
Auch bei diesem Ausführungsbeispiel sind die Kühlmittelaustrittsöffnungen 44b seitlich neben der Schneideinsatzaufnahme 18b, die durch die Klemmrippe 60b mit den beiden Klemmbacken 62b, 64b gebildet ist, angeordnet und so ausgerichtet, dass das Kühlmittel in Richtung des Schneideinsatzes 14b, insbesondere in Richtung der aktiven Schneide 22b, austritt. Ferner sind auch bei diesem Ausführungsbeispiel die unterschiedlichen Bohrungen 34b, 36b durch entsprechende Verschlussmittel 35b, 37b nach außen abgedichtet.In this embodiment, the
Weitere Ausführungsformen eines erfindungsgemäßen Werkzeugs 10c, 10d, 10e, 10f sind in den
Bei den in den
Bei den in den
Bei der in
Ferner können die erfindungsgemäßen seitlich neben der Schneideinsatzaufnahme vorgesehenen Austrittsöffnungen auch bei Werkzeugen vorgesehen sein, bei denen der (plattenförmige) Schneideinsatz nicht in Längsrichtung des Schaftbereichs sondern quer dazu angeordnet ist, beispielsweise um 90° verdreht zur Längsrichtung. Die Führung des Kühlmittels durch den Halter ist dann entsprechend ausgestaltet, um das Kühlmittel zu den Austrittsöffnungen zu transportieren.Furthermore, the outlet openings according to the invention provided laterally next to the cutting insert holder can also be provided in tools in which the (plate-shaped) cutting insert is not arranged in the longitudinal direction of the shaft area but transversely to it, for example rotated by 90° to the longitudinal direction. The guide of the coolant through the holder is then designed accordingly in order to transport the coolant to the outlet openings.
Es versteht sich, dass die gezeigten Ausführungsformen lediglich beispielhaft zu verstehen sind. Die einzelnen Merkmale der gezeigten Ausführungsformen können auch in beliebigen anderen Kombinationen in weiteren Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Werkzeugs realisiert sein. Dies gilt insbesondere in Bezug auf die Anzahl, Anordnung und Ausgestaltung der Kühlmittelaustrittsöffnungen sowie der unterschiedlichen Bohrungen innerhalb des Werkzeugs von einer oder mehreren Zuführungsöffnungen bis hin zu der mindestens einen Kühlmittelaustrittsöffnung. Ferner kann die erfindungsgemäße Ausgestaltung und Anordnung der Kühlmittelaustrittsöffnungen auch bei anderen Werkzeugtypen eingesetzt werden.It is understood that the embodiments shown are to be understood as examples only. The individual features of the embodiments shown can also be implemented in any other combinations in further embodiments of the tool according to the invention. This applies in particular with regard to the number, arrangement and design of the coolant outlet openings and the different bores within the tool from one or more supply openings to the at least one coolant outlet opening. Furthermore, the design and arrangement of the coolant outlet openings according to the invention can also be used in other tool types.
Es folgt eine Liste weiterer Ausführungsbeispiele:
- 1. Werkzeug (10a) zur spanenden Bearbeitung eines Werkstücks mit:
- - einem Schneideinsatz (14a) mit mindestens einer Schneide (22a, 23a, 24a) und
- - einem Halter (12a) mit einem im Bereich der werkstückseitigen Stirnseite (16a) des Halters angeordneten Schneideinsatzaufnahme (18a), in dem der Schneideinsatz (14a) angeordnet ist, wobei in dem Halter (12a) eine Kühlmittelbohrung (28a) angeordnet ist, die in mindestens einen Kühlmittelaustritt (44a) mündet, der an der werkstückseitigen Stirnseite (16a) des Halters (12a) seitlich neben der Schneideinsatzaufnahme (18a) angeordnet und so ausgerichtet ist, dass Kühlmittel in Richtung des Schneideinsatzes (14a) austritt.
- 2. Werkzeug nach Ausführungsbeispiel 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schneideinsatz (14a) plattenförmig ausgestaltet ist und dass der mindestens eine Kühlmittelaustritt (44a) in einer Kühlmittelaustrittsebene liegt, die parallel und versetzt zu einer durch die Schneideinsatzaufnahme (18a) verlaufenden Schneideinsatzebene verläuft.
- 3. Werkzeug nach Ausführungsbeispiel 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlmittelaustrittsebene und die Schneideinsatzebene parallel zur Längsrichtung des Halters (12a) verlaufen.
- 4. Werkzeug nach Ausführungsbeispiel 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlmittelaustrittsebene und die Schneideinsatzebene quer oder schräg zur Längsrichtung des Halters verlaufen.
- 5. Werkzeug nach einem der vorstehenden Ausführungsbeispiele, dadurch gekennzeichnet, dass der Halter (12b) einen Schaftbereich (20b) zur Aufnahme in einer Halteeinheit, insbesondere einer Werkzeugmaschine, und eine an der werkstückseitigen Stirnseite (16b) des Schaftbereichs (20b) in Längsrichtung des Schaftbereichs vorstehend angeordnete Klemmrippe (60b) als Schneideinsatzaufnahme aufweist, die gegenüber dem Schaftbereich (20b) schmaler ausgestaltet und zwei Klemmbacken (62b, 64b) aufweist, zwischen denen der Schneideinsatz (14b) klemmend aufgenommen ist, wobei der mindestens eine Kühlmittelaustritt (44b) an der werkstückseitigen Stirnseite (16b) des Schaftbereichs (20b) seitlich neben der Klemmrippe (60b) angeordnet ist.
- 6. Werkzeug nach Ausführungsbeispiel 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmrippe (60b) an einem Randbereich der werkstückseitigen Stirnseite (16b) des Schaftbereichs (20b) angeordnet ist, so dass eine Seitenfläche (27b) des Schaftbereichs in eine Seitenfläche der Klemmrippe stufenlos übergeht.
- 7. Werkzeug nach einem der vorstehenden Ausführungsbeispiele, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlmittelbohrung (28a) in mehrere Kühlmittelaustritte (44a) mündet, die so angeordnet sind, dass Kühlmittel in Richtung des Schneideinsatzes (14a) austritt.
- 8. Werkzeug nach Ausführungsbeispiel 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlmittelaustritte (44a) nur auf einer Seite seitlich neben der Schneideinsatzaufnahme (18a) angeordnet sind.
- 9. Werkzeug nach Ausführungsbeispiel 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlmittelaustritt (44e1, 44e2)e beidseitig seitlich neben der Schneideinsatzaufnahme (60e) angeordnet sind.
- 10. Werkzeug nach Ausführungsbeispiel 5 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaftbereich (20e, 20f) im Bereich der werkstückseitigen Stirnseite (16e, 16f) verbreitert ist und dass ein Teil der Kühlmittelaustritte (44e2, 44f2) in diesem verbreiterten Bereich (72e, 72f) der Stirnseite (16e, 16f) angeordnet ist.
- 11. Werkzeug nach einem der vorstehenden Ausführungsbeispiele, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein weiterer Kühlmittelaustritt (45a, 74c) oberhalb und/oder unterhalb der Schneideinsatzaufnahme (18a, 60c) angeordnet ist.
- 12. Werkzeug nach Ausführungsbeispiel 5, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein weiterer Kühlmittelaustritt (74c) in mindestens einer Klemmbacke (62c) angeordnet ist.
- 13. Werkzeug nach Ausführungsbeispiel 12, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine weitere Kühlmittelaustritt (74c) in der oberen Klemmbacke (62c), insbesondere im werkstückseitigen Endbereich der oberen Klemmbacke, angeordnet ist.
- 14. Werkzeug nach einem der vorstehenden Ausführungsbeispiele, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlmittelbohrung (28a) sich in Längsrichtung im Halter (12a) erstreckt.
- 15. Werkzeug nach einem der vorstehenden Ausführungsbeispiele, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verbindung der Kühlmittelbohrung (28a) und des mindestens einen Kühlmittelaustritts (44a) im Bereich der werkstückseitigen Stirnseite (16a) des Halters (12a) eine quer zur Längsrichtung des Halters verlaufende, die Kühlmittelbohrung schneidende Querbohrung (34a, 40a) und mindestens eine weitere versetzt zur Kühlmittelbohrung in Längsrichtung oder schräg zur Längsrichtung verlaufende Verbindungsbohrung (36a, 38a, 42a, 70a) angeordnet sind.
- 16. Halter (12a) für ein Werkzeug (10a) nach Ausführungsbeispiel 1 zur Halterung eines Schneideinsatzes (14a) mit mindestens einer Schneide (22a, 23a, 24a), mit einem im Bereich der werkstückseitigen Stirnseite (16a) des Halters angeordneten Schneideinsatzaufnahme (18a) zur Aufnahme des Schneideinsatzes (14a), wobei in dem Halter (12a) eine Kühlmittelbohrung (28a), die in mindestens einen Kühlmittelaustritt (44a) mündet, der an der werkstückseitigen Stirnseite (16a) des Halters (12a) seitlich neben der Schneideinsatzaufnahme (18a) angeordnet und so ausgerichtet ist, dass Kühlmittel in Richtung des Schneideinsatzes (14a) austritt.
- 1. Tool (10a) for machining a workpiece with:
- - a cutting insert (14a) with at least one cutting edge (22a, 23a, 24a) and
- - a holder (12a) with a cutting insert receptacle (18a) arranged in the region of the workpiece-side end face (16a) of the holder, in which the cutting insert (14a) is arranged, wherein a coolant bore (28a) is arranged in the holder (12a), which opens into at least one coolant outlet (44a) which is arranged on the workpiece-side end face (16a) of the holder (12a) laterally next to the cutting insert receptacle (18a) and is aligned such that coolant exits in the direction of the cutting insert (14a).
- 2. Tool according to embodiment 1, characterized in that the cutting insert (14a) is plate-shaped and that the at least one coolant outlet (44a) is located in a coolant outlet plane which runs parallel and offset to a cutting insert plane running through the cutting insert holder (18a).
- 3. Tool according to embodiment 2, characterized in that the coolant outlet plane and the cutting insert plane run parallel to the longitudinal direction of the holder (12a).
- 4. Tool according to embodiment 2, characterized in that the coolant outlet plane and the cutting insert plane run transversely or obliquely to the longitudinal direction of the holder.
- 5. Tool according to one of the preceding embodiments, characterized in that the holder (12b) has a shaft region (20b) for receiving in a holding unit, in particular a machine tool, and a clamping rib (60b) arranged on the workpiece-side end face (16b) of the shaft region (20b) in the longitudinal direction of the shaft region as a cutting insert holder, which clamping rib is narrower than the shaft region (20b) and has two clamping jaws (62b, 64b) between which the cutting insert (14b) is clamped, wherein the at least one coolant outlet (44b) is arranged on the workpiece-side end face (16b) of the shaft region (20b) laterally next to the clamping rib (60b).
- 6. Tool according to embodiment 5, characterized in that the clamping rib (60b) is arranged on an edge region of the workpiece-side end face (16b) of the shaft region (20b), so that a side surface (27b) of the shaft region merges seamlessly into a side surface of the clamping rib.
- 7. Tool according to one of the preceding embodiments, characterized in that the coolant bore (28a) opens into a plurality of coolant outlets (44a) which are arranged such that coolant exits in the direction of the cutting insert (14a).
- 8. Tool according to embodiment 7, characterized in that the coolant outlets (44a) are arranged only on one side next to the cutting insert holder (18a).
- 9. Tool according to embodiment 7, characterized in that the coolant outlets (44e1, 44e2)e are arranged on both sides next to the cutting insert holder (60e).
- 10. Tool according to embodiments 5 and 9, characterized in that the shaft region (20e, 20f) is widened in the region of the workpiece-side end face (16e, 16f) and that some of the coolant outlets (44e2, 44f2) are arranged in this widened region (72e, 72f) of the end face (16e, 16f).
- 11. Tool according to one of the preceding embodiments, characterized in that at least one further coolant outlet (45a, 74c) is arranged above and/or below the cutting insert holder (18a, 60c).
- 12. Tool according to embodiment 5, characterized in that at least one further coolant outlet (74c) is arranged in at least one clamping jaw (62c).
- 13. Tool according to embodiment 12, characterized in that the at least one further coolant outlet (74c) is arranged in the upper clamping jaw (62c), in particular in the workpiece-side end region of the upper clamping jaw.
- 14. Tool according to one of the preceding embodiments, characterized in that the coolant bore (28a) extends longitudinally in the holder (12a).
- 15. Tool according to one of the preceding embodiments, characterized in that for connecting the coolant bore (28a) and the at least one coolant outlet (44a) in the area of the workpiece-side end face (16a) of the holder (12a), a transverse bore (34a, 40a) running transversely to the longitudinal direction of the holder and intersecting the coolant bore and at least one further connection running offset to the coolant bore in the longitudinal direction or obliquely to the longitudinal direction bore (36a, 38a, 42a, 70a).
- 16. Holder (12a) for a tool (10a) according to embodiment 1 for holding a cutting insert (14a) with at least one cutting edge (22a, 23a, 24a), with a cutting insert receptacle (18a) arranged in the region of the workpiece-side end face (16a) of the holder for receiving the cutting insert (14a), wherein in the holder (12a) there is a coolant bore (28a) which opens into at least one coolant outlet (44a) which is arranged on the workpiece-side end face (16a) of the holder (12a) laterally next to the cutting insert receptacle (18a) and is aligned such that coolant exits in the direction of the cutting insert (14a).
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