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DE102011120936A1 - Modulare Kabelhalterungsvorrichtung - Google Patents

Modulare Kabelhalterungsvorrichtung Download PDF

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DE102011120936A1
DE102011120936A1 DE102011120936A DE102011120936A DE102011120936A1 DE 102011120936 A1 DE102011120936 A1 DE 102011120936A1 DE 102011120936 A DE102011120936 A DE 102011120936A DE 102011120936 A DE102011120936 A DE 102011120936A DE 102011120936 A1 DE102011120936 A1 DE 102011120936A1
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DE
Germany
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module
cable
attachment
positive connection
locking
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DE102011120936A
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English (en)
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DE102011120936B4 (de
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Arne Terstal
Frank Trautmann
Uwe Klomp
Marko Steffens
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Diehl Aviation Hamburg GmbH
Original Assignee
Diehl Comfort Modules GmbH
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Publication date
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G3/00Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
    • H02G3/30Installations of cables or lines on walls, floors or ceilings
    • H02G3/32Installations of cables or lines on walls, floors or ceilings using mounting clamps

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  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Installation Of Indoor Wiring (AREA)

Abstract

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Kabelhalterungsvorrichtung insbesondere für ein Flugzeug vorzuschlagen.
Hierzu wird eine Kabelhalterungsvorrichtung 1 vorgeschlagen, mit einem Basismodul 2, mit mindestens einem Kabelmodul 6, welches eine Aufnahmeeinrichtung 7 zur Halterung von Kabeln 10 aufweist, wobei das mindestens eine Kabelmodul 6 unmittelbar und/oder über mindestens ein Aufsatzmodul 8 mit dem Basismodul 2 verbunden ist, wobei das mindestens eine Kabelmodul 6 und/oder das mindestens eine Aufsatzmodul 8 als Formschlusspartner mit dem Basismodul 2 eine Formschlussverbindung bilden, wobei die Formschlussverbindung über einen lösbaren Sicherungskörper 9, 45 gesichert ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine modulare Kabelhalterungsvorrichtung mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruch 1.
  • Kabelbefestigungseinrichtungen dienen zur Verlegung und Befestigung von Elektrokabeln an einen fasten Ort. Durch die feste Platzierung der Elektrokabel kann zum einen eine übersichtliche Sortierung der verlaufenden Elektrokabel ermöglicht, zum anderen bei einer Vielzahl von Elektrokabeln ein Vervickeln vermieden werden. Außerdem kann ein Durchhängen von Elektrokabeln an einer Wand, das insbesondere durch lange Leitungen hervorgerufen wird, verhindert werden.
  • Die EP 158 08 58 B1 , die wohl den nächstkommenden Stand der Technik bildet, beschreibt einen Kabelhalter für ein Flugzeug mit einem Kabelbefestigungsmodul, welches zur Befestigung von Kabeln ausgebildet ist, sowie ein Grundelement, auf dem das Kabelbefestigungsmodul befestigt wird. Das Grundelement und das Kabelbefestigungsmodul sind lösbar miteinander verbunden, um das Kabelbefestigungsmodul bei Bedarf auswechseln zu können.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Kabelhalterungsvorrichtung insbesondere für ein Flugzeug vorzuschlagen.
  • Diese Aufgabe wird durch die Kabelhalterungsvorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Bevorzugte oder vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, der nachfolgenden Beschreibung und/oder den beigefügten Figuren.
  • Es wird eine Kabelhalterungsvorrichtung vorgeschlagen, welche beispielsweise in einem Flugzeug angeordnet werden kann.
  • Die Kabelhalterungsvorrichtung umfasst ein Basismodul, welches an einem Träger, insbesondere an einer Wand oder einer Decke angeordnet werden kann. Hierzu weist das Basismodul eine vorzugsweise flächig ausgebildete Trägereinrichtung auf. Die Trägereinrichtung kann unlösbar, beispielsweise über eine Nietverbindung, oder lösbar mit dem Träger verbunden sein. Besonders bevorzugt ist die Trägereinrichtung über eine Klebverbindung mit dem Träger verbunden.
  • Die Kabelhalterungsvorrichtung umfasst mindestens ein Kabelmodul, welches eine Aufnahmeeinrichtung zur Halterung von mindestens einem Kabel aufweist. Für die Halterung wird das mindestens eine Kabel an die Aufnahmeeinrichtung angebracht, insbesondere von der Aufnahmeeinrichtung teilweise oder vollständig umschlossen oder gesichert. Die Aufnahmeeinrichtung kann auch als ein Träger oder eine Aufnahme für einen Kabelbinder ausgebildet sein. Aufgrund der Vielzahl an Kabelvarianten, welche sich in Größe und Art unterscheiden, ist die geometrische Ausgestaltung der Aufnahmeeinrichtung an das bzw. die entsprechend angeordneten Kabel angepasst.
  • Zur Kopplung des Kabelmoduls mit dem Basismodul kann dieses unmittelbar oder über mindestens ein Aufsatzmodul mit dem Basismodul verbunden sein. Das Kabelmodul und/oder das Aufsatzmodul sind als Formschlusspartner des Basismoduls ausgebildet und bilden mit dem Basismodul ggf. jeweils eine Formschlussverbindung. Bei der Formschlussverbindung wird durch die Verbindung des Basismoduls mit dem oder den Formschlusspartnern ein Kontaktierungsabschnitt gebildet. An dem Kontaktierungsabschnitt liegt eine gegenseitige Sperrung des Basismoduls mit den Formschlusspartnern vor, so dass die Formschlussverbindung hergestellt ist. Besonders bevorzugt ist die Formschlussverbindung als eine Einrast- und/oder Schnappverbindung ausgebildet.
  • Erfindungsgemäß ist die Formschlussverbindung ggf. jeweils über einen lösbaren Sicherungskörper gesichert. Insbesondere erfolgt bei der Sicherung eine Blockierung der Entnahme des Kabelmoduls und/oder des Aufsatzmoduls von dem Basismodul. Besonders bevorzugt ist der Sicherungskörper als ein Steckkörper oder ein Schiebekörper ausgebildet, der zur Sicherung der Formschlussverbindung gesteckt oder geschoben wird, so dass die Sicherung einfach und insbesondere ohne aufwändiges Schrauben oder dergleichen umgesetzt ist.
  • Ein Vorteil der Erfindung ist die durch den lösbaren Sicherungskörper hergestellte Absicherung der Formschlusspartner mit dem Basismodul. Ein ungewolltes Lösen der Formschlussverbindung, welche eine lose Anordnung der Kabel zufolge hätte, kann somit vermieden werden.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Formschlussverbindung bei dem gelösten Sicherungskörper selbsthaltend ausgebildet. Der Formschlusspartner und das Basismodul sind somit bereits ohne den lösbaren Sicherungskörper unverlierbar miteinander verbunden. Trotz der unverlierbaren Verbindung ist jedoch weiterhin mit einem gewissen Kraftaufwand eine manuelle Entnahme des Formschlusspartners von dem Basismodul möglich. Erst der eingebrachte, lösbare Sicherungskörper blockiert in der Verriegelungsposition die manuelle Entnahme des Formschlusspartners. Ein Vorteil an dieser Ausgestaltung ist, dass der lösbare Sicherungskörper in der Verriegelungsposition eine zusätzliche Absicherung der Formschlussverbindung bildet, so dass eine sichere Anordnung der Kabel gewährleistet ist. Zugleich kann bei Entfernung des lösbaren Sicherungskörpers stets eine Entnahme und/oder ein Austausch der Formschlusspartner, insbesondere des Kabelmoduls zerstörungsfrei vorgenommen werden.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist die Formschlussverbindung der jeweiligen Formschlusspartner mit dem Basismodul mindestens einen Rastarm und mindestens eine Rastaufnahme auf, wobei der mindestens eine Rastarm in die mindestens eine Rastaufnahme zur Bildung der Formschlussverbindung eingreift und die Verliersicherung vorliegt. Der Einrastmechanismus ermöglicht insbesondere eine schnelle und montagefreundliche Anordnung des Formschlusspartners an dem Basismodul. Vorzugsweise sind der Rastarm an dem Formschlusspartner und die Rastaufnahme an dem Basismodul angeordnet. Besonders bevorzugt ist die derart gebildete Rastverbindung als eine lösbare Rastverbindung ausgebildet.
  • Bei einer möglichen Weiterbildung blockiert der lösbare Sicherungskörper den mindestens einen Rastarm in der Rastaufnahme, so dass die Entnahme der Formschlusspartner verhindert und folglich die zusätzliche Absicherung der Formschlussverbindung durch den lösbaren Sicherungskörper ermöglicht ist. Besonders bevorzugt überdeckt der Sicherungskörper den Rastarm im Bereich der Rastaufnahme, so dass ein Entrasten des Rastarms verhindert ist. Der Rastarm und die Rastaufnahme sind hierbei derart ausgebildet, dass ein montagefreundliches Einfügen und Lösen des lösbaren Sicherungskörpers ermöglicht wird.
  • Eine weitere mögliche Ausgestaltung sieht vor, dass das Basismodul einen Befestigungsabschnitt aufweist, an dem die Formschlusspartner aufgesetzt werden können. Insbesondere ist an dem Befestigungsabschnitt das Kabelmodul in radialer Richtung in Bezug auf die Längserstreckung des Befestigungsabschnitts über eine radiale Formschlussverbindung als die Formschlussverbindung auf dem Befestigungsabschnitt aufsetzbar oder aufgesetzt ist. Die Längserstreckung ist vorzugsweise symmetrisch zum Befestigungsabschnitt angeordnet.
  • Alternativ oder optional ergänzend ist das Aufsatzmodul in axialer Richtung in Bezug auf die Längserstreckung des Befestigungsabschnitts über eine axiale Formschlussverbindung als die Formschlussverbindung auf dem Befestigungsabschnitt aufsetzbar oder aufgesetzt.
  • Insbesondere ist der Befestigungsabschnitt auf der Trägereinrichtung angeordnet und kann beispielsweise quaderförmig, oval oder in einer Freiform ausgebildet sein. Besonders bevorzugt ist der Befestigungsabschnitt zylinderförmig ausgebildet, wobei bei der zylinderförmigen Ausgestaltung die Längserstreckung des Befestigungsabschnitts als Zylindermittelachse ausgebildet ist. Denkbar ist es, die Trägereinrichtung und den Befestigungsabschnitt einstückig oder als ein Spritzgussteil auszubilden, um die Vielzahl an Bauteilen zu reduzieren und somit einen günstigeres Herstellungsverfahren zu ermöglichen.
  • In einer möglichen Weiterbildung weist der Befestigungsabschnitt eine teilweise oder vollständig umlaufende Aufnahmenut als radiale Formschlussschnittstelle auf, so dass diese in Umlaufrichtung konzentrisch zur Längserstreckung des Befestigungsabschnitts verläuft. In der umlaufenden Aufnahmenut ist mindestens eine teilweise oder vollständig umlaufende Rastnut als die Rastaufnahme angeordnet, in der der mindestens eine Rastarm zur Bildung der radialen Formschlussverbindung des Kabelmoduls mit dem Basismodul eingreift und die setbsthaltende Verbindung des Kabelmoduls mit dem Basismodul bildet. Die umlaufende Rastnut ist vorzugsweise im innenseitigen Endbereich der umlaufenden Aufnahmenut angeordnet und verläuft entlang der Bahnrichtung der umlaufenden Aufnahmenut.
  • Die umlaufende Aufnahmenut ist mit der zugehörigen Rastnut zumindest abschnittsweise im Außenmantel des Befestigungsabschnitts als umlaufende Führung für das Kabelmodul angeordnet. Jedoch besonders bevorzugt führt die Führung vollständig an dem Außenmantel des Befestigungsabschnitts entlang. Somit wird vorteilhafterweise zum einen eine beliebige Anordnung des Kabelmoduls entlang der Führung, zum anderen eine Anordnung mehrerer Kabelmodule entlang der Führung möglich.
  • In einer möglichen Weiterbildung der Erfindung weisen das Kabelmodul und der Befestigungsabschnitt einen Verbindungsmechanismus auf, welcher eine Verdrehsicherung des Kabelmoduls zu dem Befestigungsabschnitt in Umlaufrichtung bildet Für den Verbindungsmechanismus weist das Kabelmodul an dem Kontaktierungsabschnitt eine positive Profilverschiebung und der Befestigungsabschnitt an dem Außenmantel eine negative Profilverschiebung auf oder vice versa. Die Profilverschiebungen sind bei der radialen Formschlussverbindung derart miteinander verbunden, dass eine Verdrehung des Kabelmoduls mit dem Befestigungsabschnitt verhindert wird. Beispielsweise kann es sich bei dem Verbindungsmechanismus um eine Verzahnung mit einer Außen- und einer Innenverzahnung oder um eine vergleichbare Formschlussverbindung in Umlaufrichtung handeln. Ein Vorteil der Verdrehsicherung ist, dass nach der vorgenommenen Positionsanordnung des Kabelmoduls eine ungewollte Änderung der Winkelposition in Umlaufrichtung nicht mehr erfolgen kann.
  • Bei einer möglichen konstruktiven Umsetzung wird zur Sicherung der radialen Formschlussverbindung der lösbare Sicherungskörper in tangentialer Richtung in Bezug auf die Längserstreckung des Befestigungsabschnitts in das Kabelmodul eingeschoben. Durch den Einschub des Sicherungskörpers wird der Rastarm in die Rastaufnahme gedrückt, so dass die Entnahme des Kabelmoduls blockiert und die Formschlussverbindung abgesichert ist.
  • Da insbesondere in Flugzeugen Vibrationen vorkommen, welche ein Lösen des Sicherungskörpers verursachen können, ist beispielsweise vorgesehen, an dem Sicherungskörper in Radialrichtung Sicherungsnasen anzubringen. Im nicht-eingeschobenen Zustand greifen die Sicherungsnasen in komplementäre Ausnehmungen des Befestigungsabschnitts ein, um eine Verliersicherung des Sicherungskörpers bilden zu können.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform weist der Befestigungsabschnitt einen in axialer Richtung geöffneten Aufnahmeraum als axiale Formschlussschnittstelle auf, in die das Aufsatzmodul mit dem mindestens amen Rastarm eigeführt ist. In dem geöffneten Aufnahmeraum ist die mindestens eine Rastaufnahme als keilförmige Aufnahme angeordnet, welche vorzugsweise im innenseitigen Endbereich des geöffneten Aufnahmeraums angeordnet ist. Zur Bildung der axialen Formschlussverbindung greift der mindestens eine Rastarm des Aufsatzmoduls bei Einführung in den geöffneten Aufnahmeraum in die keilförmige Aufnahme ein, so dass die selbsthaltende Verbindung zwischen dem Aufsatzmodul und dem Basismodul hergestellt ist. In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform wird der lösbare Sicherungskörper in axialer Richtung in Bezug auf die Längserstreckung des Befestigungsabschnitts in das Aufsatzmodul eingeschoben. Durch den Einschub sichert der lösbare Sicherungskörper die Formschlussverbindung des Aufsatzmoduls mit dem Befestigungsabschnitt, indem eine Kraft auf den Rastarm des Aufsatzmoduls ausgeübt wird, welcher dadurch wiederum in die keilförmige Aufnahme gedrückt wird. Vorteilhafterweise wird durch den lösbaren Sicherungskörper in der Verriegelungsposition die selbsthaltende, axiale Formschlussverbindung abgesichert.
  • Der lösbare Sicherungskörper ist vorzugsweise derart ausgebildet, dass durch die Anordnung des lösbaren Sicherungskörpers eine Verdrehsicherung des Aufsatzmoduls mit dem Befestigungsabschnitt vorliegt. Beispielsweise ist der geöffnete Aufnahmeraum als Vertiefung, insbesondere als Sackloch, Tasche oder vergleichbare Ausbildungen und der lösbare Sicherungskörper komplementär zum geöffneten Aufnahmeraum ausgebildet. Insbesondere ist der geöffnete Aufnahmeraum derartig ausgebildet, dass bei zugleich platzsparender Anordnung ein montagefreundliches Einfügen und Entfernen des lösbaren Sicherungskörpers möglich ist.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist das Aufsatzmodul einen Verlängerungsabschnitt auf, wobei das Kabelmodul in radialer Richtung über eine radiale Formschlussverbindung und/oder ein weiteres Aufsatzmodul in axialer Richtung über eine axiale Formschlussverbindung in Bezug auf die Längserstreckung des Befestigungsabschnitts auf dem Verlängerungsabschnitt aufsetzbar ist. Vorzugsweise ist der Verlängerungsabschnitt für die radiale Formschlussverbindung als eine radiale Schnittstelle und/oder für die axiale Formschlussverbindung als eine axiale Schnittstelle ausgebildet. Insbesondere ist die radiale Schnittstelle für die radiale Formschlussverbindung des Kabelmoduls und/oder die axiale Schnittstelle für die axiale Formschlussverbindung des Aufsatzmoduls baugleich oder systemkompatibel zu der radialen bzw. axialen Formschlussschnittstelle des Befestigungsabschnitts ausgebildet. Ein Vorteil durch die Einheitlichkeit der Formschlussschnittstellen ist zum einen eine Kosteneinsparung im Herstellungsprozess, zum anderen ist eine modulare Anordnung des Kabelmoduls möglich, welches sowohl an dem Basismodul, als auch an dem Aufsatzmodul angeordnet werden kann.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist die Kabelhalterungsvorrichtung eine Mehrzahl an Aufsatzmodulen auf, welche entlang der Längserstreckung des Befestigungsabschnitts angeordnet sind. Die gestapelte Anordnung der Aufsatzmodule wird durch die axiale Schnittstelle, welche in jedem Aufsatzmodul angeordnet ist, ermöglicht. Der mindestens eine Rastarm des Aufsatzmoduls wird anstelle in den geöffneten Aufnahmeraum des Befestigungsabschnitts in die axiale Schnittstelle des sich entlang der Längserstreckung darunter befindliche Aufsatzmoduls angeordnet. Lediglich das entlang der Längserstreckung unterste angeordnete Aufsatzmodul ist weiterhin in dem geöffneten Aufnahmeraum des Befestigungsabschnitts angeordnet. Da jedes Aufsatzmodul eine radiale Schnittstelle aufweist, ist bei der Stapelung der Aufsatzmodule ein bemerkenswerter Vorteil, dass das Kabelmodul bzw. die Kabelmodule und folglich die zu verlegenden Kabel auf verschiedenen Höhen entlang der Längserstreckung angeordnet werden können.
  • Vorzugsweise ist die Kabelhalterungsvorrichtung mit allen beinhaltenden Komponenten aus einem Kunststoff, insbesondere als Spritzgussteile ausgebildet, so dass die Kabelhalterungsvorrichtung ein niedriges Gewicht aufweist.
  • Weitere Merkmale, Vorteile und Wirkungen der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele der Erfindung. Dabei zeigen:
  • 1 in einer dreidimensionalen Ansicht eine Kabelhalterungsvorrichtung mit einem Aufsatzmodul und einem Kabelmodul als ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung;
  • 2 in einer zweidimensionalen Schnittansicht die Kabelhalterungsvorrichtung mit einer Mehrzahl an Aufsatz- und Kabelmodulen als ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung;
  • 3 in einer dreidimensionalen Ansicht das Kabelmodul von der 1 oder 2 als ein weiteres Ausführungsbeispiel;
  • 4 in einer dreidimensionalen Ansicht das Kabelmodul von 2 als ein weiteres Ausführungsbeispiel.
  • Einander entsprechende oder gleiche Teile sind in den Figuren jeweils mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
  • 1 zeigt in einer dreidimensionalen Ansicht eine Kabelhalterungsvorrichtung 1 als ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung. Die Kabelhalterungsvorrichtung 1 ist dazu ausgebildet, verschiedene Kabel 10 (2) anordnen zu können und findet beispielsweise in Flugzeugen Anwendung.
  • Die Kabelhalterungsvorrichtung 1 umfasst ein Basismodul 2, wobei das Basismodul 2 eine Trägereinrichtung 3 sowie einen Befestigungsabschnitt 5 aufweist. Die Trägereinrichtung 3 dient zur Befestigung der Kabelhalterungsvorrichtung 1 an einen flächigen Untergrund, insbesondere an eine Wand. Z. B. ist die Trägereinrichtung 3 mittels einer Klebverbindung mit dem flächigen Untergrund verbunden, so dass keine Bohrungen o. ä. an der Trägereinrichtung 3 vorgenommen werden müssen. Die Kontaktierungsfläche 4 der Trägereinrichtung 3 ist kreisförmig ausgebildet und weist eine Größe auf, die eine schere Verbindung der Kabelhalterungsvorrichtung 1 mit dem flächigen Untergrund ermöglicht. Beispielsweise weist die Trägereinrichtung 3 einen Durchmesser von 10 mm bis 50 mm, vorzugsweise einen Durchmesser von 30 mm bis 40 mm sowie eine Dicke von mindestens 5 mm, insbesondere von mindestens 10 mm auf.
  • Der Befestigungsabschnitt 5 des Basismoduls 2 bildet mit der Trägereinrichtung 3 ein Spritzgussteil und ist zylinderförmig ausgebildet. Der zylinderförmige Befestigungsabschnitt 5 weist eine Zylindermittelachse Z auf, welche eine Längserstreckung definiert, wobei die Zylindermittelachse Z symmetrisch zur Trägereinrichtung 3 angeordnet ist.
  • Der Befestigungsabschnitt 5 weist eine umlaufende Aufnahmenut 20 mit zueinander parallel verlaufenden Nutseitenwänden 21 auf, wobei sich die umlaufende Aufnahmenut 20 ununterbrochen umlaufend zur Zylindermittelachse Z des Befestigungsabschnitts 5 erstreckt. Im radialinnenseitigen Endbereich der beiden Nutenseitenwände 21 sind zwei umlaufende Rastnuten 22 als eine Rastaufnahme angeordnet, welche entlang der Bahnrichtung der umlaufenden Aufnahmenut 20 verlaufen. Die umlaufende Aufnahmenut 20 mit den umlaufenden Rastnuten 22 ist für eine sichere Anordnung von mindestens einem Kabelmodul 6 ausgebildet.
  • Das Kabelmodul 6 dient zur Halterung des mindestens einen Kabels 10 und weist hierfür eine Aufnahmeeinrichtung 7 auf. Die Aufnahmeeinrichtung 7 dient zur Aufnahme von dem mindestens einen Kabel 10 und ist für eine ordnungsgemäße Anordnung des bzw. der Kabel 10 auf dessen Größe und Ausgestaltung angepasst.
  • Zur sicheren Anordnung des mindestens einen Kabelmoduls 6 an das Basismodul 2 wird dieses als Formschlusspartner in einer radialen Formschlussverbindung radial mit dem Befestigungsabschnitt 5 des Basismoduls 2 formschlüssig verbunden, hier wird auf 2 verwiesen. Für die radiale Formschlussverbindung weist das Kabelmodul 6 einen zum Befestigungsabschnitt 5 koaxialen Kontaktierungsabschnitt 30 auf, welcher mit dem Befestigungsabschnitt 5 im Kontakt steht und insbesondere den parallel zur Zylindermittelachse Z angeordneten Außenmantel des Befestigungsabschnitts 5 abschnittsweise umschließt.
  • Für die radiale Formschlussverbindung ist das Kabelmodul 6 mit der umlaufenden Aufnahmenut 20 des Befestigungsabschnitts 5 mittels eines Einrastmechanismus unverlierbar verbunden. Hierfür weist das Kabelmodul 6 zwei in Umlaufrichtung übereinander angeordnete Rastarme 40a mit jeweils einer im Endbereich angeordneten Rastnase 41 auf. Die zwei Rastarme 40a werden in die umlaufende Aufnahmenut 20 eingeführt, so dass die Rastnasen 41 in der umlaufenden Rastnut 22 einrasten und somit das Kabelmodul 6 mit dem Befestigungsabschnitt 5 eine radiale, unverlierbare Formschlussverbindung bildet. Bei der radialen, unverlierbaren Formschlussverbindung handelt es sich um eine zerstörungsfrei lösbare Verbindung, bei der das Kabelmodul 6 bei Bedarf entnommen und/oder ausgewechselt werden kann. Für die Entnahme ist eine gewisse Kraft aufzuwenden, um die Rastnasen 41 aus der umlaufenden Rastnut 22 zu bewegen und damit die Rastarme 40a zerstörungsfrei entfernen zu können. Der Einrastmechanismus ermöglicht somit eine schnelle und einfache Montage und Entnahme des Kabelmoduls 6 an den bzw. von dem Befestigungsabschnitt 5.
  • Vorteilhafterweise ist durch die Zylinderform des Befestigungsabschnitts 5 und des koaxialen Kontaktierungsabschnitts 30 des Kabelmoduls 6 eine beliebige und zugleich präzise Winkeleinstellung des mindestens einen Kabelmoduls 6 entlang der umlaufenden Aufnahmenut 20 des Befestigungsabschnitts 5 möglich.
  • Um nach der vorgenommenen Positionsanordnung des Kabelmoduls 6 an dem Befestigungsabschnitt 5 eine ungewollte Änderung der Winkelposition in Umlaufrichtung des zylinderförmigen Befestigungsabschnitts 5 zu vermeiden, weisen das Kabelmodul 6 und der Befestigungsabschnitt 5 einen gemeinsamen Verbindungsmechanismus auf. Für den gemeinsamen Verbindungsmechanismus umfasst der Befestigungsabschnitt 5 an dem Außenmantel eine Außenverzahnung 25, siehe 1, und der koaxiale Kontaktierungsabschnitt 30 des Kabelmoduls 6 eine komplementäre Innenverzahnung 26 auf, siehe hierzu 3 oder 4, wobei die Außenverzahnung 25 und die Innenverzahnung 26 parallel zur Zylindermittelachse Z verlaufen. Bei der radialen, unverlierbaren Formschlussverbindung greifen die Verzahnungen 25, 26 ineinander und bilden somit in Umlaufrichtung eine Verdrehsicherung des Kabelmoduls 6 zum Befestigungsabschnitt 5. Die Winkelverstellung des angeordneten Kabelmoduls 6 ist somit verhindert und kann nur durch die Entnahme des Kabelmoduls 6 verändert werden.
  • Wie in 1 ersichtlich, umfasst die Kabelhalterungsvorrichtung 1 ein Aufsatzmodul 8, welches auf dem Befestigungsabschnitt 5 angeordnet werden kann. Das Aufsatzmodul 8 ist dazu ausgebildet, mindestens ein Kabelmodul 6 unverlierbar anzuordnen. Das Aufsatzmodul 8 erweitert die Kabelhalterungsvorrichtung 1 in der Höhe entlang der Zylindermittelachse Z und ermöglicht alternativ oder optional ergänzend zur Anordnung des mindestens einen Kabelmoduls 6 am Befestigungsabschnitt 5 eine Anordnung des Kabelmoduls 6 auf einer anderen Höhenposition, nämlich in der Höhe des angeordneten Aufsatzmoduls 8.
  • Das Aufsatzmodul 8 ist als Formschlusspartner in axialer Richtung in Bezug auf die Zylindermittelachse Z auf dem Befestigungsabschnitt 5 formschlüssig und unverlierbar angeordnet. Für die axiale, unverlierbare Formschlussverbindung weist der Befestigungsabschnitt 6 einen entlang der Zylindermittelachse Z geöffneten Aufnahmeraum 42 als Rastraum auf. Der geöffnete Aufnahmeraum 42 ist quaderförmig ausgebildet und weist an zwei Wänden im innenseitigen Endbereich eine Rastaufnahme, ausgebildet als eine Nut oder keilförmige Aufnahme 43, auf.
  • Das Aufsatzmodul 8 weist in axialer Richtung der Zylindermittelachse Z zwei parallel zueinander angeordnete, überlappende Rastarme 40b mit jeweils einer im Endbereich angeordneten Rastnase 41 auf. Die zwei Rastarme 40b werden in den geöffneten Aufnahmeraum 42 eingeführt, so dass die Rastnasen 41 in die keilförmige Aufnahme 43 einrasten und das Aufsatzmodul 8 mit dem Befestigungsabschnitt 5 die axiale, unverlierbare Formschlussverbindung bildet. Bei der axialen, unverlierbaren Formschlussverbindung handelt es sich analog zur Formschlussverbindung des Kabelmoduls 6 mit dem Befestigungsabschnitt 5 um eine zerstörungsfrei lösbare Verbindung, bei der das Aufsatzmodul 8 bei Bedarf entnommen und/oder ausgewechselt werden kann. Der Einrastmechanismus ermöglicht somit auch hier eine schnelle und einfache Montage sowie Entnahme des Kabelmoduls 6 mit dem bzw. von dem Befestigungsabschnitt 5.
  • Das Aufsatzmodul 8 ist analog zum Befestigungsabschnitt 5 zylinderförmig, insbesondere mit demselben Durchmesser wie der Befestigungsabschnitt 5 ausgebildet. Vorzugsweise weist das zylinderförmige Aufsatzmodul 8 einen Durchmesser von 15 mm bis 50 mm, insbesondere einen Durchmesser von 10 mm bis 20 mm auf sowie eine Breite von mindestens 2 mm und höchstens 20 mm, insbesondere eine Breite zwischen 5 mm und 10 mm auf.
  • Weiterhin weist das Aufsatzmodul 8 im zur Zylinderachse Z parallelen Außenmantel eine radiale Schnittstelle 23 auf, welche baugleich zur radialen Formschlussschnittstelle des Befestigungsabschnitts 5, nämlich als vollständig umlaufende Aufnahmenut 20 mit zwei umlaufenden Rastnuten 22, ausgebildet ist. In dieser radialen Schnittstelle 23 kann bei Einführung der Rastarme 40a des Kabelmoduls 6 eine radiale, unverlierbare Formschlussverbindung des Kabelmoduls 6 mit dem Aufsatzmodul 8 gebildet werden.
  • Weiterhin umfasst das Aufsatzmodul 8 analog zum Befestigungsabschnitt 5 eine Außenverzahnung, so dass der innenverzahnte, koaxiale Kontaktierungsabschnitt 30 des Kabelmoduls 6 bei der radialen, unverlierbaren Formschlussverbindung mit der synchronen Außenverzahnung in Umlaufrichtung eine Verdrehsicherung des Kabelmoduls 6 zum Aufsatzmodul 8 bildet.
  • 2 zeigt in einer zweidimensionalen Ansicht die Kabelhalterungsvorrichtung 1 mit einer Mehrzahl an Aufsatz- 8 und Kabelmodulen als ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Die Aufsatzmodule 8 sind entlang der Zylindermittelachse Z aufeinander gestapelt, wobei die aneinander geordneten Aufsatzmodule 8 miteinander eine axiale, unverlierbare Formschlussverbindung bilden. Für die axiale, unverlierbare Formschlussverbindung weist das jeweilige Aufsatzmodul 8 eine axiale Schnittstelle 24 auf, welche analog zum geöffneten Aufnahmeraum 42 des Befestigungsabschnitts 5 ausgebildet ist. Somit ist es möglich, die des Aufsatzmoduls 8 vorhandenen Rastarme 40b mit der Rastnase 41 anstelle in den geöffneten Aufnahmeraum 42 des Befestigungsabschnitts 5 in die axiale Schnittstelle 24 durch den Einrastmechanismus unverlierbar in der entlang der Zylindermittelachse Z darunter befindlichen axialen Schnittstelle 24 anzuordnen. Lediglich das entlang der Zylindermittelachse Z unterste angeordnete Aufsatzmodul 8 ist weiterhin in dem geöffneten Aufnahmeraum 42 des Befestigungsabschnitts 5 angeordnet. Durch axiale Schnittstelle 24 im Aufsatzmodul 8 wird somit eine Anordnung beliebig vieler Aufsatzmodule 8 möglich. Folglich können je nach Bedarf mehrere Positionshöhen für Kabelmodule 6 errichtet werden. Ebenfalls ist es möglich, eine Vielzahl an Kabelmodulen 6 am Befestigungsabschnitt 5 und/oder an den Aufsatzmodulen 8 anzuordnen.
  • In 2 werden verschieden ausgebildete Kabelmodule 6 aufgezeigt, welche sich in der Aufnahmeeinrichtung 7 und in der zur Zylindermittelachse Z radialen Länge unterscheiden. Die Entfernung eines Kabelmoduls 6 von dem Symmetriepunkt des Kabels 10 zur Zylindermittelachse Z liegt bei mindestens 10 mm und höchstens 60 mm, insbesondere zwischen 30 mm bis 50 mm.
  • Zur Absicherung der axialen, unverlierbaren Formschlussverbindung des Befestigungsabschnitts 5 mit dem Aufsatzmodul 8 bzw. der axialen, unverlierbaren Formschlussverbindung von zwei Aufsatzmodulen 8, ist als ein Sicherungskörper ein lösbarer Sicherungsstift 9 vorgesehen, welcher eine Entnahme des Aufsatzmoduls 8 von dem Basismodul 2 bzw. eine Entnahme eines aufgestapelten Aufsatzmoduls 8 blockiert.
  • Hierzu wird der Sicherungsstift 9 in axialer Richtung bezüglich der Zylindermittelachse Z des Befestigungsabschnitts 5 in eine Öffnung 44 zwischen die Rastarme des Aufsatzmoduls 8 eingeschoben, wobei der Sicherungsstift 9 passgenau zur Öffnung 44 ausgebildet ist. Durch den Einschub wird eine Kraft auf die Rastarme 40b des Aufsatzmoduls 8 ausgeübt, so dass die Rastnasen 41 in die keilförmige Aufnahme 43 des Befestigungsabschnitts 5 bzw. des Aufsatzmoduls 8 gedrückt oder in dieser Rastposition gesichert werden. Der Sicherungsstift 9 und die Öffnung 44 sind vorzugsweise rechteckig ausgebildet, so dass eine Verdrehung des Aufsatzmoduls 8 zum Befestigungsabschnitt 5 bzw. eine Verdrehung der Aufsatzmodule 8 zueinander vermieden wird.
  • Während die Öffnung 44 das Aufsatzmodul 8 vollständig durchläuft, ist die Öffnung 44 im Befestigungsabschnitt 5 als eine Tasche ausgebildet, so dass ein Herausfallen der Sicherungsstifte 9 aus dem Befestigungsabschnitt 5 verhindert ist.
  • Zur Absicherung der unverlierbaren, radialen Formschlussverbindung des Kabelmoduls 6 mit dem Befestigungsabschnitt 5 bzw. mit dem Aufsatzmodul 8 ist eine lösbare Sicherungsplatte 45 vorgesehen, welche eine Entnahme des Kabelmoduls 6 von dem Befestigungsabschnitt 5 bzw. von dem Aufsatzmodul 8 blockiert. Hierzu wird die lösbare Sicherungsplatte 45 in radialer Richtung in Bezug auf die Zylindermittelachse Z des Befestigungsabschnitts 5 zwischen die Rastarme 40a des Kabelmoduls 6 in eine Sicherungsaufnahme 46 eingeschoben, wobei die lösbare Sicherungsplatte 45 für den Einschub passgenau zur Sicherungsaufnahme 46 ausgebildet ist. Durch den Einschub übt die lösbare Sicherungsplatte 45 eine Kraft auf die Rastarme 40a aus, so dass eine Federbewegung der Rastarme 40a verhindert und somit die Rastnasen 41 in der umlaufenden Rastnut 22 des Befestigungsabschnitts 5 bzw. des Aufsatzmoduls 8 unverlierbar befestigt sind.
  • 3 zeigt in einer dreidimensionalen Ansicht ein Kabelmodul 6 von der 1 oder 2 als ein weiteres Ausführungsbeispiel. Das Kabelmodul 6 umfasst insgesamt vier Rastarme 40a mit jeweils der einen Rastnase 41, wobei jeweils zwei Rastarme 40a in axialer Richtung parallel zueinander und überlappend angeordnet sind. Zwischen den sich gegenüberliegend angeordneten Rastarmen 40a ist jeweils eine Sicherungsplatte 45 eingeschoben, um die Bewegungsfreiheit der Rastarme 40a gegen eine Entnahme des Kabelmoduls 6 zu blockieren. Das Kabelmodul 6 umfasst für jede Sicherungsplatte 45 im äußeren Endbereich eine Aufnahme 51 und die Sicherungsplatte 45 eine Entnahmeöffnung 52, welche eine einfache und schnelle Entnahme der Sicherungsplatte 45 erlauben.
  • Zur Aufnahme des Kabels 10 ist die Aufnahmeeinrichtung 7 des Kabelmoduls 6 v-förmig geformt, um das Kabel 10 zunächst aufzulegen. Zusätzlich umfasst das Kabelmodul 6 eine Durchgangsführung 47. Diese ist für eine Kabelsicherung, insbesondere für einen Kabelbinder vorgesehen, welcher das Kabel 10 zusätzlich an der Aufnahmeeinrichtung 7 absichert.
  • 4 zeigt in einer dreidimensionalen Ansicht ein Kabelmodul 6 von 2 als ein weiteres Ausführungsbeispiel. Die Aufnahmeeinrichtung 7 des Kabelmoduls 6 ist als ein geöffnetes Zylinderrohr 48 ausgebildet, in das das Kabel 10 eingeclipst werden kann. Zusätzlich umfasst die Aufnahmeeinrichtung 7 zwei Laschen 49 mit jeweils einer langlochartigen Durchgangsöffnung 50. Die langlochartigen Durchgangsöffnungen 50 können beispielsweise über einen Kabelbinder verbunden werden, um das Kabel 10 gegen ein Herausfallen aus der Aufnahmeeinrichtung 7 zusätzlich abzusichern.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Kabelhalterungsvorrichtung
    2
    Basismodul
    3
    Trägereinrichtung
    4
    Kontaktierungsfläche
    5
    Befestigungsabschnitt
    6
    Kabelmodul
    7
    Aufnahmeeinrichtung
    8
    Aufsatzmodul
    9
    Sicherungsstift
    10
    Kabel
    20
    Umlaufende Aufnahmenut
    21
    Nutseitenwand
    22
    Umlaufende Rastnut
    23
    Radiale Schnittstelle
    24
    Axiale Schnittstelle
    25
    Außenverzahnung
    26
    Innenverzahnung
    30
    Koaxialer Kontaktierungsabschnitt
    40a
    radialer Rastarm
    40b
    axialer Rastarm
    41
    Rastnase
    42
    Geöffneter Aufnahmeraum
    43
    Keilförmige Aufnahme
    44
    Öffnung
    45
    Sicherungsplatte
    46
    Sicherungsaufnahme
    47
    Durchgangsführung
    48
    Geöffnetes Zylinderrohr
    49
    Lasche
    50
    Durchgangsöffnung
    51
    Aufnahme
    52
    Entnahmeöffnung
    Z
    Zylindermittelachse
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • EP 1580858 B1 [0003]

Claims (14)

  1. Kabelhalterungsvorrichtung (1) mit einem Basismodul (2), mit mindestens einem Kabelmodul (6), welches eine Aufnahmeeinrichtung (7) zur Halterung von Kabeln (10) aufweist, wobei das mindestens eine Kabelmodul (6) unmittelbar und/oder über mindestens ein Aufsatzmodul (8) mit dem Basismodul (2) verbunden ist, wobei das mindestens eine Kabelmodul (6) und/oder das mindestens eine Aufsatzmodul (8) als Formschlusspartner mit dem Basismodul (2) eine Formschlussverbindung bilden, dadurch gekennzeichnet, dass die Formschlussverbindung über einen lösbaren Sicherungskörper (9, 45) gesichert ist.
  2. Kabelhalterungsvorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Formschlussverbindung bei gelöstem Sicherungsköper (9, 45) selbsthaltend ausgebildet ist.
  3. Kabelhalterungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Formschlussverbindung mindestens einen Rastarm (40a, b) und mindestens eine Rastaufnahme (22, 43) aufweist, wobei der mindestens eine Rastarm (40a, b) in die mindestens eine Rastaufnahme (22, 43) zur Bildung der Formschlussverbindung eingreift.
  4. Kabelhalterungsvorrichtung (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der lösbare Sicherungskörper (9, 45) den mindestens einen Rastarm (40a, b) in der Rastaufnahme (22, 43) zur Sicherung der Formschlussverbindung blockiert.
  5. Kabelhalterungsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Basismodul (2) einen Befestigungsabschnitt (5) aufweist, wobei das Kabelmodul (6) in radialer Richtung über eine radiale Formschlussverbindung und/oder das Aufsatzmodul (8) in axialer Richtung über eine axiale Formschlussverbindung in Bezug auf die Längserstreckung (Z) des Befestigungsabschnitts (5) auf den Befestigungsabschnitt (5) aufsetzbar ist bzw. sind.
  6. Kabelhalterungsvorrichtung (1) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsabschnitt (5) zylinderförmig ausgebildet ist.
  7. Kabelhalterungsvorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsabschnitt (5) eine umlaufende Aufnahmenut (20) als radiale Formschlussschnittstelle aufweist, in die das Kabelmodul (6) mit dem mindestens einen Rastarm (40a) eingeführt ist, wobei in der umlaufenden Aufnahmenut (20) mindestens eine umlaufende Rastnut (22) als die Rastaufnahme angeordnet ist, in die der Rastarm (40b) zur Bildung der radialen Formschlussverbindung eingreift.
  8. Kabelhalterungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Kabelmodul (6) und der Befestigungsabschnitt (5) für eine Verdrehsicherung des Kabelmoduls zum Befestigungsabschnitt einen Verbindungsmechanismus (25, 26) aufweisen.
  9. Kabelhalterungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zur Sicherung der radialen Formschlussverbindung der Sicherungskörper (9, 45) in tangentialer Richtung in Bezug auf die Längserstreckung (Z) des Befestigungsabschnitts (5) in das Kabelmodul (6) eingeführt wird.
  10. Kabelhalterungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsabschnitt (5) einen in axialer Richtung geöffneten Aufnahmeraum (42) als axiale Formschlussschnittstelle aufweist, in die das Aufsatzmodul (8) mit dem mindestens einen Rastarm (40b) eingeführt ist, wobei in dem geöffneten Aufnahmeraum (42) die Rastaufnahme (43) angeordnet ist, in die der Rastarm (40b) zur Bildung der axialen Formschlussverbindung eingreift.
  11. Kabelhalterungsvorrichtung (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass zur Sicherung der axialen Formschlussverbindung der Sicherungskörper (45) in axialer Richtung in Bezug auf die Längserstreckung (Z) des Befestigungsabschnitts (5) in das Aufsatzmodul (8) eingeschoben wird.
  12. Kabelhalterungsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufsatzmodul (8) einen Verlängerungsabschnitt (23, 24) aufweist, wobei das Kabelmodul (6) in radialer Richtung über eine radiale Formschlussverbindung und/oder ein weiteres Aufsatzmodul (8) in axialer Richtung über eine axiale Formschlussverbindung in Bezug auf die Längserstreckung (Z) des Befestigungsabschnitts (5) auf den Verlängerungsabschnitt (23, 24) aufsetzbar ist.
  13. Kabelhalterungsvorrichtung (1) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die radiale Schnittstelle (23) für die radiale Formschlussverbindung und/oder die axiale Schnittstelle (24) für die axiale Formschlussverbindung des Aufsatzmoduls (8) baugleich oder systemkompatibel zu der radialen bzw. der axialen Formschlussschnittstelle (23, 24) des Befestigungsabschnitts (5) ausgebildet ist bzw. sind.
  14. Kabelhalterungsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 5 bis 13, gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von Aufsatzmodulen (8), welche entlang der Längserstreckung (Z) des Befestigungsabschnitts (5) angeordnet sind.
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