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DE102011118102A1 - Verfahren zum Verteilen von Dünger - Google Patents

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Publication number
DE102011118102A1
DE102011118102A1 DE102011118102A DE102011118102A DE102011118102A1 DE 102011118102 A1 DE102011118102 A1 DE 102011118102A1 DE 102011118102 A DE102011118102 A DE 102011118102A DE 102011118102 A DE102011118102 A DE 102011118102A DE 102011118102 A1 DE102011118102 A1 DE 102011118102A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
distance
switch
field
headland
fertilizer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE102011118102A
Other languages
English (en)
Inventor
Volker Stöcklin
Nico Dingeldey
Michael Zumbülte
Christian Thullner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RAUCH Landmaschinenfabrik GmbH
Original Assignee
RAUCH Landmaschinenfabrik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RAUCH Landmaschinenfabrik GmbH filed Critical RAUCH Landmaschinenfabrik GmbH
Priority to DE102011118102A priority Critical patent/DE102011118102A1/de
Publication of DE102011118102A1 publication Critical patent/DE102011118102A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C21/00Methods of fertilising, sowing or planting
    • A01C21/005Following a specific plan, e.g. pattern
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C17/00Fertilisers or seeders with centrifugal wheels
    • A01C17/001Centrifugal throwing devices with a vertical axis

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Guiding Agricultural Machines (AREA)

Abstract

Verfahren zum Verteilen von Dünger mittels eines Zweischeibenstreuers auf einem Feld, indem die Feldgrenze und die Grenze am Vorgewende mit einer Grenzstreueinrichtung abgestreut und das Feldinnere durch Überlappen der Streufächer beim parallelen Anschlussverfahren gestreut werden, wobei die Dosierorgane beim Einfahren vom Feldinneren in das Vorgewende an einem vorberechneten Ausschaltpunkt ausgeschaltet und beim Einfahren aus dem Vorgewende in das Feldinnere an einem vorberechneten Einschaltpunkt jeweils im Abstand von der Feldgrenze eingeschaltet werden. Der Einschaltpunkt und der Ausschaltpunkt werden jeweils als f (AB und FK) berechnet, wobei AB die Arbeitsbreite und FK der aus Streutabellen entnehmbare Flugkennwert des ausgestreuten Düngers ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verteilen von Dünger mittels eines Zweischeibenstreuers auf einem Feld, indem die Feldgrenze und die Grenze am Vorgewende mit einer Grenzstreueinrichtung abgestreut und das Feldinnere durch Überlappen der Streufächer beim parallelen Anschlussverfahren gestreut werden, wobei die Dosierorgane beim Einfahren vom Feldinneren in das Vorgewende an einem vorberechneten Ausschaltpunkt ausgeschaltet und beim Einfahren aus dem Vorgewende in das Feldinnere an einem vorberechneten Einschaltpunkt jeweils im Abstand von der Feldgrenze eingeschaltet werden.
  • Während das Anschlussfahren im Feldinneren durch Überlappung der Streufächer zu einer gleichmäßigen Düngerverteilung führt, ergeben sich beim Übergang in das Vorgewende bzw. von diesem in das Feldinnere über- bzw. unterdüngte Bereiche, da der Fahrer über die räumliche Ausdehnung des Streubildes keine Informationen hat, bezieht sich die Entscheidung über die entsprechende Schaltposition für die Dosierschieber auf Erfahrungswerten. Eine zufriedenstellende Verteilung des Mineraldüngers im Bereich des Vorgewende ist damit nur schwer erreichbar.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Schaltpositionen für das Ausschalten der Dosierschieber beim Fahren vom Feldinneren in das Vorgewende und für das Einschalten für das Einfahren vom Vorgewende in das Feldinnere zu optimieren.
  • Zur Lösung der Aufgabe schlägt die Erfindung vor, dass der Einschaltpunkt und der Ausschaltpunkt jeweils als f (AB und FK) berechnet werden, wobei AB die Arbeitsbreite und FK der aus Streutabellen entnehmbare Flugkennwert des ausgestreuten Düngers ist.
  • Im Sinne einer Optimierung können zusätzlich die Ausbringmenge (A), der Fließfaktor des Düngers (FD), die mittlere Fahrgeschwindigkeit im Bereich der Schaltpositionen und der Abstand der GPS-Antenne zu den Kopplungspunkten der Unterlenker in die Berechnung eingehen.
  • Die Verbindung zwischen einer Positionsbestimmung im Feld mit GPS und die Anwendung der optimierten Schaltpositionen ermöglicht die Verbesserung der Verteilung des Mineraldüngers im Bereich der Vorgewende.
  • In bevorzugter Ausführung ist vorgesehen, dass in ein Bedienterminal des Streuers oder in ein spezielles Software Tool die Arbeitsbreite, der Flugkennwert, die Ausbringmenge und ein für den Mineraldünger aus Streutabellen entnehmbarer Fließfaktor sowie die Fahrgeschwindigkeit und der Abstand der GPS-Antenne zu den Koppelpunkten der Unterlenker eingegeben und nach dem Rechenvorgang die optimale Ein- und Ausschaltpositionen als Abstand von der Grenze in m angezeigt werden.
  • In weiterhin bevorzugter Ausführung ist vorgesehen, dass die beiden unterschiedlichen Schaltpositionen im Feld dadurch realisiert werden, dass die optimale Einschaltposition und Ausschaltposition in einen Abstand und zwei Trägheitszeiten umgerechnet werden.
  • Für die Umrechnung der optimalen Schaltposition in einem Abstand und zwei Trägheitszeiten dient ein spezielles Software Tool, dessen Bedieneroberfläche in der beigefügten 1 dargestellt ist.
  • Im oberen Feld sind die einzugebenden Werte bezeichnet. Im unteren Feld sind die ausgegebenen Werte, in der Mitte ein Schaubild mit dem Traktor beim Einfahren in das Vorgewende und beim Ausfahren aus dem Vorgewende mit dem Abstand für die Einschaltposition und die Ausschaltposition gezeigt. Im rechten Feld unten sind die errechneten Trägheitszeiten und der Abstand angegeben. Die Eingabe ”Optimal” betrifft die Fahrstrategie. Sie entspricht der in der EP 2319285 beschriebenen ersten Fahrstrategie. Die geometrische Fahrstrategie entspricht der in der gleichen Schrift beschriebenen zweiten Fahrstrategie, bei der zusätzlich der Kurvenradius bei der Einfahrt in das Vorgewende einzugeben ist.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • EP 2319285 [0010]

Claims (5)

  1. Verfahren zum Verteilen von Dünger mittels eines Zweischeibenstreuers auf einem Feld, indem die Feldgrenze und die Grenze am Vorgewende mit einer Grenzstreueinrichtung abgestreut und das Feldinnere durch Überlappen der Streufächer beim parallelen Anschlussverfahren gestreut werden, wobei die Dosierorgane beim Einfahren vom Feldinneren in das Vorgewende an einem vorberechneten Ausschaltpunkt ausgeschaltet und beim Einfahren aus dem Vorgewende in das Feldinnere an einem vorberechneten Einschaltpunkt jeweils im Abstand von der Feldgrenze eingeschaltet werden, dadurch gekennzeichnet, dass der Einschaltpunkt und der Ausschaltpunkt jeweils als f (AB und FK) berechnet werden, wobei AB die Arbeitsbreite und FK der aus Streutabellen entnehmbare Flugkennwert des ausgestreuten Düngers ist.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Sinne einer Optimierung zusätzlich die Ausbringmenge (M), der Fließfaktor des Düngers (FD), die mittlere Fahrgeschwindigkeit (V) im Bereich der Schaltpositionen und der Abstand der GPS-Antenne zu den Koppelpunkten der Unterlenker in die Berechnung eingehen.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in ein Bedienterminal des Streuers oder in ein spezielles Software Tool die Arbeitsbreite, der Flugkennwert, die Ausbringmenge und ein für den Mineraldünger aus Streutabellen entnehmbarer Fließfaktor sowie die Fahrgeschwindigkeit und der Abstand der GPS-Antenne zu den Koppelpunkten der Unterlenker eingegeben und nach dem Rechenvorgang die optimale Ein- und Ausschaltposition als Abstand von der Grenze in m angezeigt werden.
  4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden unterschiedlichen Schaltpositionen im Feld dadurch realisiert werden, dass die optimale Einschaltposition und Ausschaltposition in einen Abstand und zwei Trägheitszeiten umgerechnet werden.
  5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in das Bedienterminal des Streuers drei Parameter (ein Abstand, zwei Trägheitszeiten) eingegeben werden.
DE102011118102A 2011-11-10 2011-11-10 Verfahren zum Verteilen von Dünger Pending DE102011118102A1 (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19830858A1 (de) * 1998-07-10 2000-01-13 Claas Selbstfahr Erntemasch Vorrichtung und Verfahren zur Bestimmung einer virtuellen Position
DE19938849A1 (de) * 1999-08-17 2001-02-22 Rauch Landmaschfab Gmbh Streuvorrichtung
EP2319285A2 (de) 2009-11-04 2011-05-11 Rauch Landmaschinenfabrik Gmbh Verfahren zum Verteilen von Mineraldünger auf dem Feld und im Vorgewende mittels Zweischeibenstreuern
DE102010034242A1 (de) * 2010-08-13 2012-02-16 Rauch Landmaschinenfabrik Gmbh Verfahren zur Optimierung der Verteilung von Mineraldünger

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