[go: up one dir, main page]

DE102011117811A1 - Wirbelschichtreaktor - Google Patents

Wirbelschichtreaktor Download PDF

Info

Publication number
DE102011117811A1
DE102011117811A1 DE201110117811 DE102011117811A DE102011117811A1 DE 102011117811 A1 DE102011117811 A1 DE 102011117811A1 DE 201110117811 DE201110117811 DE 201110117811 DE 102011117811 A DE102011117811 A DE 102011117811A DE 102011117811 A1 DE102011117811 A1 DE 102011117811A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fluidized bed
nozzle
lining
nozzle rod
wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE201110117811
Other languages
English (en)
Inventor
Thomas Steer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
H S REFORMER GmbH
Original Assignee
H S REFORMER GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by H S REFORMER GmbH filed Critical H S REFORMER GmbH
Priority to DE201110117811 priority Critical patent/DE102011117811A1/de
Priority to PCT/EP2012/071937 priority patent/WO2013068350A1/de
Publication of DE102011117811A1 publication Critical patent/DE102011117811A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Images

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J8/00Chemical or physical processes in general, conducted in the presence of fluids and solid particles; Apparatus for such processes
    • B01J8/18Chemical or physical processes in general, conducted in the presence of fluids and solid particles; Apparatus for such processes with fluidised particles
    • B01J8/1818Feeding of the fluidising gas
    • B01J8/1827Feeding of the fluidising gas the fluidising gas being a reactant
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J8/00Chemical or physical processes in general, conducted in the presence of fluids and solid particles; Apparatus for such processes
    • B01J8/18Chemical or physical processes in general, conducted in the presence of fluids and solid particles; Apparatus for such processes with fluidised particles
    • B01J8/1818Feeding of the fluidising gas
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J2208/00Processes carried out in the presence of solid particles; Reactors therefor
    • B01J2208/00008Controlling the process
    • B01J2208/00017Controlling the temperature
    • B01J2208/00477Controlling the temperature by thermal insulation means
    • B01J2208/00495Controlling the temperature by thermal insulation means using insulating materials or refractories
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J2208/00Processes carried out in the presence of solid particles; Reactors therefor
    • B01J2208/00743Feeding or discharging of solids
    • B01J2208/00761Discharging
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J2208/00Processes carried out in the presence of solid particles; Reactors therefor
    • B01J2208/00796Details of the reactor or of the particulate material
    • B01J2208/00893Feeding means for the reactants
    • B01J2208/00902Nozzle-type feeding elements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J2208/00Processes carried out in the presence of solid particles; Reactors therefor
    • B01J2208/00796Details of the reactor or of the particulate material
    • B01J2208/00893Feeding means for the reactants
    • B01J2208/00911Sparger-type feeding elements

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Devices And Processes Conducted In The Presence Of Fluids And Solid Particles (AREA)

Abstract

Um Erosion zwischen der Randstange (1) und der Auskleidung (2) des Wirbelschichtreaktors zu vermeiden, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, dass die Austrittsstutzen (4) für das Fluidisierungsmedium die Auskleidung (2) durchdringen. Die Randstange (1) als Versorgungsleitung für die Austrittsstutzen (4) befindet sich dann auf der von der Wirbelschicht (15) abgewandten Außenseite der Auskleidung (2), sodass Erosion und Auswaschung zwischen Auskleidung (2) und der eigentlichen Randstange (1) nicht auftreten können.

Description

  • I. Anwendungsgebiet
  • Die Erfindung betrifft einen Wirbelschichtreaktor, insbesondere dort die randseitigen Düsenstangen.
  • II. Technischer Hintergrund
  • Bei einer Wirbelschicht wird eine Schüttung aus Feststoff so von unten mit einem Fluidisierungsmedium angeblasen, dass die Adhäsionskräfte zwischen den Teilchen der Schüttung überwunden werden und die Teilchen im Strom des Fluidisierungsmediums schweben. Man nennt diesen Zustand fluidisiert. Sofern Teilchen mit dem Fluidisierungsstrom mitgerissen und ausgetragen werden, spricht man von einer zirkulierenden Wirbelschicht, ansonsten von einer stationären Wirbelschicht. Beim Betrieb einer Wirbelschicht ist es anzustreben, dass alle Bereiche der Feststoffschüttung gleichmäßig angeblasen werden, um Schieflagen zu vermeiden.
  • Hierzu werden am Boden der Wirbelschicht Düsen in engem Abstand angeordnet, durch die das Fluidisierungsmedium in die Feststoffschüttung geblasen wird.
  • Finden nun in der Wirbelschicht Verbrennungs- oder Vergasungsreaktionen von Feststoffen statt, so verbleibt stets auch Asche als Reaktionsprodukt, die in der Wirbelschicht kleingerieben und mit den aus der Wirbelschicht nach oben austretenden Gasen ausgetragen wird.
  • Da die in die Wirbelschicht eingetragenen Feststoffe auch Störstoffe enthalten können, die nicht kleingerieben und ausgetragen werden können, ist es üblich, in der Wirbelschicht auch einen Abzug für Störstoffe am unteren Ende vorzusehen.
  • Unter anderem beim Abstellen einer Wirbelschicht kann in die Austrittsstutzen der Düsen der Wirbelschicht Bettmaterial, in der Regel Sand, zurückrieseln, so dass es sinnvoll ist, einen Sandabzug aus den Düsen vorzusehen.
  • Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Austrittsstutzen zur Einblasung des Fluidisierungsmediums nur einen kleinen Teil der Grundfläche des Bodens belegen, da sich dann unter dem fluidisierten Teil der Feststoffschüttung ein großer, freier Abzugsquerschnitt befindet, der in einen nicht fluidisierten, festen Teil der Feststoffschüttung mündet, der langsam nach unten abgezogen werden kann und über den dann auch die Störstoffe mit abgezogen werden können.
  • Um nun mit dieser Konstruktion eine gleichmäßige Fluidisierung des Wirbelbettes zu erreichen, ist es erforderlich, dass die Düsenstangen eine konstante Teilung aufweisen. Der Zwischenraum zwischen zwei Düsenstangen wird somit zur Hälfte von der linken, zur Hälfte von der rechten Düsenstange fluidisert.
  • Ein besonderes Problem stellt in der Folge der Randbereich des Bettquerschnitts dar. An dieser Stelle ergibt sich das Problem, dass bei Anordnung der Wand in der Mitte des üblichen freien Zwischenraumes dieser in der Breite halbiert wird, was die Anfälligkeit erhöht, dass Störstoffe nicht abgezogen werden können.
  • Sofern ein gleich großer freier Abzugsquerschnitt bereitgestellt werden soll, ist es erforderlich, nur den linken oder rechten Teil einer Düsenstange direkt am äußeren Rand der Wirbelschicht einzubauen. Diese halbe Düsenstange wird als Randstange bezeichnet.
  • Die Wand besitzt jedoch in aller Regel eine andere Temperatur als das Fluidisierungsmedium und ist zudem in aller Regel mit einer vor Erosion schützenden Masse ausgekleidet, so dass der Einbau der Randstange stets mit Fugen in der vor Erosion schützenden Ausbildung einhergeht.
  • Diese Fugen führen bei Temperaturänderungen oder An- und Abschalten der Fluidisierung schnell zu Auswaschungen der Fugen und dann zu Dehnungen, so dass diese konstruktiven Lösungen einer dauernden Wartung und Instandhaltung bedürfen.
  • III. Darstellung der Erfindung
  • a) Technische Aufgabe
  • Es ist daher die Aufgabe gemäß der Erfindung, einen Wirbelschicht-Reaktor zur Verfügung zu stellen, der die vorgenannten Probleme vermeidet.
  • b) Lösung der Aufgabe
  • Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
  • Der Grundgedanke der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass im Bereich der randseitigen Düsenstange, also der Randstange, sich die Auskleidung nicht zwischen der Reaktorwand und der Randstange befindet, sondern die Randstange außerhalb der Auskleidung verläuft, sodass sich die von der Randstange in die Wirbelschicht gerichteten Austrittsstutzen, die insbesondere als Düsen ausgebildet sind, durch die Auskleidung hindurch erstrecken.
  • Dadurch kann es zu keinen Auswaschungen zwischen der Auskleidung und der Düsenstange kommen.
  • Indem die Düsenstange so in die Reaktor-Wand integriert ist, dass der entsprechende Abschnitt der Reaktor-Wand gleichzeitig einen Teil der Wandung der Düsenstange bildet, werden ungleiche Dehnungen verhindert. Im Übrigen befindet sich die Düsenstange dabei ohnehin außerhalb der Auskleidung und somit der Wirbelschicht und damit in einem Bereich verringerter Temperatur gegenüber dem Inneren der Wirbelschicht.
  • Die Austrittsstutzen erstrecken sich vorzugsweise nach schräg unten durch die Auskleidung hindurch und stehen vorzugsweise aus dieser etwas vor.
  • Auch wenn die Düsenstange außerhalb der Reaktorwand liegt, wird vorzugsweise die Innenkontur der Auskleidung so geformt, dass sie der Kontur einer sonst an dieser Stelle sitzenden Randstange, also in der Regel einer halben normalen Düsenstange, entspricht, damit die Freiräume zwischen den Düsenstangen des Düsenbodens an allen Stellen gleich sind.
  • Das Innere der Düsenstange besitzt neben der Zuströmöffnung für das Fluidisierungsmedium vorzugsweise auch eine Abzugsöffnung für in die Düsenstange hinein geratenes Bettmaterial.
  • c) Ausführungsbeispiele
  • Ausführungsformen gemäß der Erfindung sind im Folgenden beispielhaft näher beschrieben. Es zeigen:
  • Bild 1: eine erste Bauform der Randstange,
  • Bild 2: eine zweite Bauform der Randstange,
  • Bild 3: eine dritte Bauform der Randstange und
  • Bild 4: eine Schnittdarstelllung durch die Wirbelschicht eines Wirbelschichtreaktors.
  • Bild 4 zeigt einen Querschnitt durch den Bereich eines Wirbelschichtreaktors 10, in dem sich die Wirbelschicht 15 befindet.
  • In der Wirbelschicht sind nebeneinander horizontal und parallel zu einander, in einem bestimmten Abstand verlaufend, Düsenstangen 6 angeordnet, die in diesem Fall einen fünfeckigen Querschnitt besitzen, der symmetrisch zu der in ihrer Längsrichtung verlaufenden Vertikalebene ist.
  • Neben der Ebenenoberseite des Querschnitts besitzt jede Seite eine schräg nach unten außen laufende obere Schrägfläche und eine schräg nach unten innen laufende innere Schrägfläche, wobei aus der unteren Schrägfläche Austrittsöffnungen aus dem hohlen Inneren der Düsenstange 6 nach außen führen, vorzugsweise ausgeführt als Austrittsstutzen 4 in Form eines Rohrstückes, die dem austretenden Fluidisierungsmedium, in der Regel Luft, eine bestimmte Ausströmungsrichtung aufzwingen, die für die korrekte Funktion der Wirbelschicht 15 jedoch unabdingbar ist.
  • Wie in Bild 4 zu erkennen, strömt das Fluidisierungsmedium schräg nach unten aus den Austrittsstutzen 4 aus, und dreht dann etwa in der Mitte zwischen je zwei benachbarten Düsenstangen 6 nach oben in Richtung Obergrenze der Wirbelschicht 15.
  • Ab dem Bereich unterhalb der Düsenstangen 6, der nicht mehr von dem Fluidisierungsmedium erreicht wird, bildet sich eine feste Schicht aus Bettmaterial aus, die nicht mehr fluidisiert wird, und die – was in Bild 4 nicht mehr dargestellt ist – aus der nach unten kontinuierlich Bettmaterial abgezogen wird, um die darin enthaltenen Störstoffe herauszufiltern oder anderweitig zu eliminieren.
  • Aus Bild 4 wird klar, dass für die korrekte Funktion der Wirbelschicht 15 in einem Wirbelschichtreaktor 10 somit u. a. die richtige Anordnung der Düsenstangen 6 hinsichtlich ihres Abstandes zueinander, der Anordnung auf gleicher Höhe, der Neigung ihrer Austrittsstutzen sowie weiterer Parameter von Bedeutung ist.
  • In diesem Zusammenhang spielt auch die Fluidisierung am Rand der Wirbelschicht eine Rolle:
    Um auch dort diese definierten Verhältnisse aufrecht zu erhalten, ist an der Reaktorwand 3 des Wirbelschichtreaktors 10 jeweils eine halbe Düsenstange 1, also halbiert entlang der vertikalen Längsebene einer ganzen Düsenstange 6, angeordnet, und dabei der gleiche Abstand 8 zur nächsten Düsenstange 6 eingehalten, wie zwischen den übrigen Düsenstangen 6.
  • Dabei spielt es keine Rolle, ob an der Reaktorwand 3 tatsächlich eine halbierte Düsenstange 1 verbaut ist oder lediglich die Innenseite der Reaktorwand 3, die von einer Auskleidung 2 bedeckt ist, eine Kontur besitzt, die einer solchen halben Düsenstange entspricht.
  • Wichtig ist lediglich, dass die Kontur der Innenfläche der Reaktorwand 3 die gleiche Kontur ist wie die einer halbierten sonstigen normalen Düsenstange 6, damit die Strömungsverhältnisse dazwischen die gleichen sind wie zwischen den ganzen Düsenstangen 6.
  • Dazu zählt auch, dass die Austrittsstutzen 4, die aus dieser randseitigen halben Düsenstangenkontur austreten, die gleiche Neigung besitzen und auf der gleichen Höhe montiert sind wie bei den ganzen Düsenstangen 6.
  • Lediglich der Vollständigkeit halber soll erwähnt werden, dass die Austrittsöffnungen, insbesondere die Austrittsstutzen 4, entlang der Düsenstangen 6 und auch der halben Düsenstangen 1 in Blickrichtung von Bild 4 natürlich mehrfach hintereinander, insbesondere in einem regelmäßigen engen Abstand hintereinander vielfach angeordnet sind.
  • Die Bilder 1 bis 3 zeigen unterschiedliche Ausbildungen der randseitigen halben Düsenstange 1 in unterschiedlichen Varianten:
    In Bild 1 ragt der Querschnitt der halben, randseitigen Düsenstange 1 von der Reaktorwand 3 nach innen in Richtung Wirbelschicht 15, sodass die Reaktorwand 3 gleichzeitig die Rückwand 14 des Innenraumes der halben Düsenstange 1 darstellt, und lediglich durchbrochen wird von dem Abzug 11 für eingerieseltes Bettmaterial, der von diesem Inneren der Düsenstange 1 aus durch die Reaktorwand 3 nach außen führt.
  • Die der Wirbelschicht 15 zugewandte Kontur der halben Düsenstange 1 ist von der Auskleidung 2 genauso bedeckt wie der Rest der Reaktorwand 3, und vorzugsweise auch mit der gleichen Wandstärke.
  • Dementsprechend durchdringen die Austrittsstutzen 4, die mit dem Inneren der halben Düsenstange 1 und der dort zugeführten Fluidisierungsluft in Verbindung stehen, diese Auskleidung 2 und münden mit dem vorderen Ende in der Wirbelschicht 15.
  • Die Lösung gemäß Bild 3 unterscheidet sich von derjenigen gemäß Bild 1 dadurch, dass die Rückwand 14 des Inneren der randseitigen halben Düsenstange 1 nicht mit der Reaktorwand 3 fluchtet, sondern gegenüber dieser versetzt ist, vorzugsweise bezüglich der innen liegenden Wirbeischicht 15 nach außen versetzt ist, um ein größeres Querschnittsvolumen im Inneren der halben Düsenstange 1 zu schaffen.
  • Die Lösung gemäß Bild 2 sieht dagegen so aus, dass die halbe Düsenstange 1 vollständig außerhalb der Reaktorwand 3 liegt, und die Reaktorwand 3 die Vorderwand der hohlen Düsenstange 1 darstellt. Auch hier ist aus dem Inneren der halben Düsenstange 1 wiederum ein Bettabzug 11 nach unten vorhanden, der aber in diesem Fall ohnehin von Anfang an außerhalb der Reaktorwand 3 liegt.
  • Die Auskleidung 2 auf der Innenseite der Reaktorwand 3 ist auf der Höhe der randseitigen halben Düsenstange 1 so verdickt und geformt, dass sie eine der Wirbelschicht 15 zugewandte Kontur aufweist, die – wie auch bei den Lösungen der Bilder 1 und 3 – der Kontur des halben Querschnitts einer normalen mittleren Düsenstange 6 entspricht.
  • Da aus der unteren Schrägfläche dieser Kontur der Austrittsstutzen 4 in gleicher Weise vorstehen soll wie bei einer normalen Düsenstange 6, muss der Austrittsstutzen 4 eine ausreichende Länge besitzen, um die Auskleidung 2 vollständig zu durchdringen und mit seinem hinteren Ende im Inneren der halben Düsenstange 1 zu münden.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    halbe Düsenstange
    2
    Auskleidung
    3
    Reaktorwand
    4
    Austrittsstutzen
    5
    Innenraum
    6
    ganze Düsenstange
    7
    Abzugsöffnung
    8
    Abstand
    9
    Ausströmrichtung
    10
    Wirbelschichtreaktor
    11
    Abzug
    12
    Kontur
    13
    Vorderwand
    14
    Rückwand
    15
    Wirbelschicht

Claims (6)

  1. Wirbelschichtreaktor (10) mit – einer Reaktor-Wand (3) – einer emissionsmindernden und/oder wärmeflussregulierenden Auskleidung (2) auf der Innenseite der Reaktor-Wand (3), – Austrittsstutzen (4) zum Einbringen des Fluidisierungsmediums in die Wirbelschicht (15) dadurch gekennzeichnet, dass die nahe der Reaktor-Wand (3) angeordneten Austrittsstutzen (4), insbesondere Düsen, die Auskleidung (2) durchdringen.
  2. Wirbelschichtreaktor nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Austrittsstutzen (4), insbesondere Düsen, in der Wand (13, 14) einer hohlen halben Düsenstange (1) angeordnet sind, die als Versorgungsleitung für die Austrittsöffnungen (4) dient.
  3. Wirbelschichtreaktor nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Wand (13, 14) der Düsenstange (1) wenigstens teilweise identisch ist mit einem Abschnitt der Reaktor-Wand (3).
  4. Wirbelschichtreaktor nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass der Innenraum (5) der Düsenstange (1) innerhalb oder außerhalb der Reaktorwand (3) angeordnet ist.
  5. Wirbelschichtreaktor nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass der Innenraum (5) der Düsenstange (1) einen Abzug (11) für eingerieseltes Bettmaterial besitzt.
  6. Wirbelschichtreaktor nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Kontur (12) der Auskleidung (2), die von den Austrittsstutzen (4), insbesondere Düsen, durchdrungen wird, der Kontur einer halben normalen Düsenstange (1), ggf. zuzüglich der Dicke der Auskleidung, entspricht.
DE201110117811 2011-11-07 2011-11-07 Wirbelschichtreaktor Withdrawn DE102011117811A1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE201110117811 DE102011117811A1 (de) 2011-11-07 2011-11-07 Wirbelschichtreaktor
PCT/EP2012/071937 WO2013068350A1 (de) 2011-11-07 2012-11-06 Wirbelschichtreaktor

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE201110117811 DE102011117811A1 (de) 2011-11-07 2011-11-07 Wirbelschichtreaktor

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102011117811A1 true DE102011117811A1 (de) 2013-05-08

Family

ID=47297123

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE201110117811 Withdrawn DE102011117811A1 (de) 2011-11-07 2011-11-07 Wirbelschichtreaktor

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE102011117811A1 (de)
WO (1) WO2013068350A1 (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4402665A (en) * 1980-08-07 1983-09-06 York-Shipley, Inc. Combustor air grid

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE505647A (de) * 1950-12-13
DE3027517A1 (de) * 1980-07-19 1982-02-25 Ferdinand Lentjes, Dampfkessel- und Maschinenbau, 4000 Düsseldorf Wirbelschichtfeuerung
DE3523653A1 (de) * 1985-07-02 1987-02-12 Bbc Brown Boveri & Cie Wirbelschichtreaktor
US4940007A (en) * 1988-08-16 1990-07-10 A. Ahlstrom Corporation Fast fluidized bed reactor
DE4217110A1 (de) * 1992-05-22 1993-11-25 Bergwerksverband Gmbh Wirbelschichtreaktor mit Schrägschacht

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4402665A (en) * 1980-08-07 1983-09-06 York-Shipley, Inc. Combustor air grid

Also Published As

Publication number Publication date
WO2013068350A1 (de) 2013-05-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102007028438B4 (de) Gasdüse und Reaktor hiermit
DE1257055B (de) Einrichtung zum Zuteilen von pneumatisch gefoerdertem Gut in Partikelform auf eine Mehrzahl von Verbraucherstellen
EP0278287B1 (de) Verfahren und Einrichtung zur Behandlung von körnigen Feststoffen in einer Wirbelschicht
DE19525579C1 (de) Autoklav zur Herstellung von Kunststoffen
DE2355106B2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Stoffaustausch zwischen heterogenen Systemen
DE3723137C1 (de) Vorrichtung zur Beschickung eines Einschmelzvergasers mit Vergasungsmitteln und Eisenschwamm
DE102008038645A1 (de) Grobgutseparator zum Trennen von Grobgut aus einem Schüttgut
DE3434336C2 (de) In einem Fließbettreaktor angeordneter Anströmboden für ein Gas-Flüssigkeitsgemisch, mit Gitterplattenaufbau
DE2657597C2 (de) Schüttgutsilo mit Homogenisierkammer
DE102011117811A1 (de) Wirbelschichtreaktor
DE1458762A1 (de) Schachtofen fuer die Direktreduktion von Eisenerz
DE3542304A1 (de) Vergasung von kohle
DE655843C (de) Gaserzeuger fuer bituminoese Brennstoffe mit schwer schmelzender Schlacke, wie z. B.Holz, mit absteigender Vergasung
DE1432039A1 (de) Stroemungsausgleichsvorrichtung fuer Schuettgueter
DE3022346A1 (de) Mischsilo fuer schuettgut
DE1189523B (de) Wirbelschichtreaktor
DE202013104381U1 (de) Wirbelschichtfeuerung
DD280777A1 (de) Kohleverteiler fuer kohledruckvergaser
DE10227473A1 (de) Wirbelschichtreaktor für die Verbrennung oder Vergasung von brennbaren oder vergasungsfähigen Stoffen
DE3102167A1 (de) Vorrichtung zum aufteilen eines fluids oder fluidisierten hauptstroms zwischen mehreren nebenleitungen
EP1017859B1 (de) Verfahren zur erzeugung von eisenschwamm
DE102005037111A1 (de) Zirkulierender Wirbelschichtreaktor
DE102011117812A1 (de) Wirbelschichtreaktor
DE909134C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Regenerieren von staubfoermigen Spaltkatalysatoren
WO2009053417A2 (de) Stützring für hitzeschildelemente eines flammenrohrs und eine brennkammeranordnung mit einem derartigen stützring

Legal Events

Date Code Title Description
R012 Request for examination validly filed
R120 Application withdrawn or ip right abandoned
R120 Application withdrawn or ip right abandoned

Effective date: 20150318