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DE102011117179B4 - Blendenanordnung für eine Fahrzeugleuchte und Fahrzeugleuchte mit einer solchen Blendenanordnung - Google Patents

Blendenanordnung für eine Fahrzeugleuchte und Fahrzeugleuchte mit einer solchen Blendenanordnung Download PDF

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DE102011117179B4
DE102011117179B4 DE102011117179.0A DE102011117179A DE102011117179B4 DE 102011117179 B4 DE102011117179 B4 DE 102011117179B4 DE 102011117179 A DE102011117179 A DE 102011117179A DE 102011117179 B4 DE102011117179 B4 DE 102011117179B4
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light
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Michael Müller
Mathias Thamm
Gunnar Koether
Andreu Sola Gomfaus
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Volkswagen AG
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Volkswagen AG
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    • F21LIGHTING
    • F21SNON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
    • F21S41/00Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps
    • F21S41/50Illuminating devices specially adapted for vehicle exteriors, e.g. headlamps characterised by aesthetic components not otherwise provided for, e.g. decorative trim, partition walls or covers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Arrangements Of Lighting Devices For Vehicle Interiors, Mounting And Supporting Thereof, Circuits Therefore (AREA)

Abstract

Blendenanordnung (20) für den Einsatz in dem Gehäuseinnenraum einer Fahrzeugleuchte (2), umfassend ein Blendenelement (10) mit einem flächigen Abschnitt (12), in welchem gitterförmige oderwabenförmige Durchlässe (15) ausgebildet sind,dadurch gekennzeichnet,dass der flächige Abschnitt (12) des Blendenelements (10) wenigstens zwei Schichten (13, 14) mit jeweils einer gitterförmigen oder wabenförmigen Struktur unterschiedlicher Strukturgröße umfasst,und dass die Blendenanordnung (20) des Weiteren eine selbstleuchtende lichtgebende Schicht (17A; 17B; 19) umfasst, die bei bestimmungsgemäßer Anordnung in dem Gehäuseinnenraum einer Fahrzeugleuchte (2) in Betrachtungsrichtung (B) hinter der rückwärtigen Seite des Blendenelements (10) angeordnet ist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Blendenanordnung für den Einsatz in dem Gehäuseinnenraum einer Fahrzeugleuchte, umfassend ein Blendenelement mit einem flächigen Abschnitt, in welchem gitterförmige oder wabenförmige Durchlässe ausgebildet sind. Die vorliegende Erfindung betrifft des weiteren eine Fahrzeugleuchte mit einer solchen Blendenanordnung sowie ein Fahrzeug mit einer solchen Fahrzeugleuchte, insbesondere einem Frontscheinwerfer.
  • Fahrzeugleuchten haben verschiedene Funktionen. Sie dienen vornehmlich der Bereitstellung der notwendigen Beleuchtung des Fahrzeugs im Straßenverkehr, wobei sowohl die aktive Beleuchtung des Fahrzeugumfeldes als auch die passive Beleuchtung des Fahrzeugs selber, die dafür sorgt, dass andere Verkehrsteilnehmer das eigene Fahrzeug sehen, eine Rolle spielen. Um dabei die Anzahl der Fahrzeugleuchten pro Fahrzeug und damit einhergehend die Material- und Montagekosten gering zu halten, werden zu diesem Zweck mehrere Lichtquellen oder Reflektoren in eine Fahrzeugleuchte zur Bereitstellung mehrerer Lichtfunktionen integriert.
  • Fahrzeugleuchten haben einen entscheidenden Einfluss auf den ästhetischen Gesamteindruck des Fahrzeugs. Dies ist bei der Anordnung der funktional bedeutenden Komponenten in einem Fahrzeugscheinwerfer zu berücksichtigen. Funktionale Anforderungen und Vorgaben bezüglich der Kosten stellen dabei jedoch oftmals eine Einschränkung für die Designmöglichkeiten dar.
  • Insbesondere bei Lichtscheiben in Klarglasoptik ist es wichtig, Fahrzeugleuchten, insbesondere Fahrzeugscheinwerfer, derart aufzubauen, dass der Innenbereich eine positive ästhetische Wirkung hinterlässt, weil ein Betrachter, anders als bei der Abdeckung des Innenraums der Fahrzeugleuchte mittels Abdeckscheiben mit Streuoptiken, ungehindert und zwangsläufig den visuellen Eindruck des Innern der Fahrzeugleuchte vermittelt bekommt. Daher ist es wünschenswert, flexibel einsetzbare Designelemente zur Verfügung zu stellen, die einen bestmöglichen Kompromiss zwischen funktionalen Anforderungen einerseits und ästhetischer Wirkung andererseits unterstützen.
  • Es sind beispielsweise Blendenanordnungen bekannt, die für die Lichtfunktionen selber zwar unbedeutend sind, ästhetisch nachteilhafte Funktionsteile im Innern der Fahrzeugleuchte aber verbergen. Es ist ferner bekannt, diese Blenden an der von außen sichtbaren Seite zu verspiegeln, sodass einerseits möglichst viel Licht aus der Fahrzeugleuchte nach außen gelangt, andererseits visuell störende Details vor einem Betrachter der Fahrzeugleuchte kaschiert werden.
  • Die gattungsgemäßen Blendenelemente können neben dem flächigen Abschnitt, der die eigentliche Blendenfunktion wahrnimmt, weitere Abschnitte ohne Durchlässe aufweisen. Sie umfassen ferner typischerweise einen Rand, mittels dessen das Blendenelement in dem Gehäuseinnenraum einer Fahrzeugleuchte befestigbar ist. Gattungsgemäße Blendenelemente können ferner Befestigungspunkte für weitere Funktionselemente einer Fahrzeugleuchte umfassen.
  • Die DE 10 2007 042 625 A1 beschreibt eine modulare Leuchtenanordnung für ein Kraftfahrzeug mit funktionalen und designtechnischen Elementen. Die Leuchtenanordnung umfasst ein Gehäuse und eine zum Luftaustausch vorgesehene Ausnehmung im unteren Bereich der Abdeckscheibe, die das Gehäuse abdeckt. Hinter der Ausnehmung ist auf einem Befestigungsteil eine von außen zumindest teilweise sichtbare wabenförmige Struktur ausgebildet, die zusammen mit der Ausnehmung einen Luftaustausch von außen in das Gehäuseinnere ermöglichen. Dabei kann teilweise durch die wabenförmige Struktur der dahinter liegenden Teil der Leuchtenanordnung eingesehen werden, wodurch ein räumlicher Eindruck vermittelt wird, der zu einem hochwertigen Gesamteindruck der Leuchtenanordnung beiträgt.
  • In der DE 10 2005 004 637 A1 wird ein Scheinwerfer für Kraftfahrzeuge mit einem Gehäuse, einem Leuchtmittel, einer lichtdurchlässigen Licht- oder Abdeckscheibe sowie einem Reflektor zur Reflexion eines Teils des von dem Leuchtmittel abgegebenen Lichts und einer Blende zur Abdeckung von Teilen des Scheinwerfers beschrieben. Der Reflektor oder die Blende weisen einen Bereich auf, der aus einem durchsichtigen Material besteht und auf den rückseitig eine im Wesentlichen lichtundurchlässige Beschichtung aufgebracht ist.
  • In der DE 696 28 658 T2 wird ein wabenförmiger Block mit drei Abschnitten von Wabenelementen beschrieben, deren Zellgröße in jedem Wabenelementabschnitt von einer größeren Abmessung zu einer kleineren Abmessung abnimmt.
  • In der EP 0 624 459 A2 wird eine Kombination aus einem dünnen oberen Wabenkern und einem unteren Wabenkern mit gleicher oder geringerer Dichte als dem oberen Wabenkern beschrieben. Die Schichten sind nur durch eine dünne, leichte Zwischenschicht innerhalb von zwei Außenhäuten verbunden, wodurch sich eine Hybridplatte mit geringem Gewicht und erhöhter Haltbarkeit ergibt, wenn die Oberseite lokalen, örtlich begrenzten Druckbelastungen ausgesetzt ist.
  • Das Dokument DE 10 2007 042 624 A1 beschreibt eine modulare Leuchtenanordnung für ein Kraftfahrzeug, mit einem Gehäuse und mit einer das Gehäuse abdeckenden, zumindest teilweise transparenten Abdeckscheibe, zwischen denen ein Gehäuseinnenraum definiert ist, mit einem Verbindungselement, welches im Gehäuseinneren angeordnet ist, welches der Verbindung verschiedener im Gehäuseinneren angeordneter Gehäuse- und/oder Befestigungselemente der Leuchtenanordnung dient und welches einen wabenförmigen Abschnitt mit einer Wabenstruktur aufweist, der so im Gehäuseinneren angeordnet ist, dass er von außen teilweise durch die Abdeckscheibe hindurch sichtbar ist.
  • Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Blendenanordnung der eingangs genannten Art zum Einsatz in eine Fahrzeugleuchte sowie eine Fahrzeugleuchte mit einer solchen Blendenanordnung bereitzustellen, die kostengünstig herstellbar ist, eine hohe Stabilität aufweist und durch die flexible Ausgestaltungen des Designs von Fahrzeugleuchten unterstützt werden. Außerdem soll die Blendenanordnung zur ästhetischen Gesamtwirkung der Fahrzeugleuchte beitragen.
  • Diese Aufgabe wird durch eine Blendenanordnung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie durch eine Fahrzeugleuchte mit den Merkmalen des Anspruchs 5 gelöst. Vorteilhafte Aus- und Weiterbildungen ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.
  • Die erfindungsgemäße Blendenanordnung ist dadurch gekennzeichnet, dass der flächige Abschnitt des Blendenelements wenigstens zwei Schichten mit jeweils einer gitterförmigen oder wabenförmigen Struktur unterschiedlicher Strukturgröße umfasst. Die wabenförmigen Strukturen erfüllen dabei verschiedene Funktionen des Blendenelements bezüglich optischer Wirkung und Stabilität. Die unterschiedliche Strukturgröße der wenigstens zwei Schichten ermöglicht die Optimierung jeder Schicht auf jeweils eine der Funktionen.
  • Unter einer gitterförmigen oder wabenförmigen Struktur bzw. unter den dazugehörigen Durchlässen wird im Sinne der Erfindung eine optisch gleichmäßig wirkende Struktur verstanden, die aus Verstrebungen und dazwischenliegenden Durchlässen gebildet ist. Die Verstrebungen sind dabei insbesondere gruppenweise parallel, wobei die einzelnen Gruppen von Verstrebungen um einen Winkel gegeneinander verdreht sind. Die auf diese Weise entstehenden Durchlässe sind jeweils gleich groß und können z.B. dreieckig, rautenförmig, quadratisch oder hexagonal sein. Sie sind vorzugsweise regelmäßig hexagonal, d.h. bienenwabenförmig. Es können aber auch - zumindest in einer der wenigstens zwei Schichten - darauf basierende Hyperstrukturen ausgebildet sein, z.B. Gitter mit einem sternförmigen oder kreuzförmigen Muster, das regelmäßig aus jeweils mehreren dieser Vielecke gebildet wird.
  • Falls der flächige Abschnitt des Blendenelements genau zwei Schichten umfasst, können diese jeweils an der Oberseite und der Unterseite des Blendenelements ausgebildet sein. Dies vereinfacht ggf. die Herstellung, indem beispielsweise die Struktur durch zwei Halbformen in einem Verfahrensschritt mittels Spritzgießen, insbesondere mittels Zweikomponenten-Spritzguss, hergestellt wird.
  • In einer Ausführungsform ist die gitterförmige oder wabenförmige Struktur der Schicht mit der größeren Strukturgröße breiter und/oder dicker als die gitterförmige oder wabenförmige Struktur der Schicht mit der kleineren Strukturgröße. Die Strukturgröße ergibt sich z.B. aus dem Gitterabstand oder dem Wabendurchmesser. Dabei wird die visuelle Wirkung, insbesondere von Ferne, vornehmlich durch die Schicht mit der kleineren Strukturgröße erzeugt. Diese Schicht alleine würde aber nicht stabil genug sein. Die Stabilität wird dann durch die Schicht mit der größeren Strukturgröße erreicht, deren ästhetische Wirkung alleine genommen nicht erwünscht sein könnte.
  • Alternativ oder auch zusätzlich kann die stabilitätsgebende Schicht durch Verwendung eines biegesteiferen Materials erreicht werden, das diese Schicht entweder bildet oder zumindest verstärkt.
  • Die Durchlässe in dem flächigen Abschnitt des Blendenelements sind vorteilhafterweise so ausgestaltet, dass unter einem vorgegebenen, nicht senkrecht zum flächigen Abschnitt ausgerichteten Betrachtungswinkel von der einen Seite des flächigen Abschnitts auf die jeweils andere Seite des flächigen Abschnitts wenigstens teilweise direkt hindurchsehbar ist. Dabei sind der Wabendurchmesser oder der Gitterabstand der wenigstens zwei Schichten so auf die Dicke der Schichten abzustimmen, dass unter dem vorgegebenen Winkel durch die Durchlässe hindurchgesehen werden kann. Die Strukturgrößen liegen in einer Ausführungsform zwischen 2 - 10 mm, vorzugsweise 3 - 6 mm für die kleinere Strukturgröße und zwischen 10 - 50 mm für die größere Strukturgröße. Die Schichtdicken liegen dabei in einem Bereich zwischen 0,5 - 5 mm, vorzugsweise zwischen 1 - 3 mm. Dies lässt sich mit für diesen Zweck im Automobilbereich bewährten Kunststoffen wie Polycarbonat (PC) oder Polymethylmethacrylat (PMMA) in einfacher Weise im Spritzgussverfahren herstellen.
  • Gemäß einer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Blendenanordnung umfassen in dem Blendenelement die Durchlässe der Schicht mit der größeren Strukturgröße ein Vielfaches der Durchlässe der Schicht mit der kleineren Strukturgröße, wobei die Durchlässe der Schicht mit der kleineren Strukturgröße insbesondere regelmäßig in einem Durchlass der Schicht mit der größeren Strukturgröße enthalten sind. Hierdurch wird die Wahrnehmung der Struktur mit der kleineren Strukturgröße unterstützt und eine visuelle Störung durch die größere Strukturgröße vermindert, welches einen positiven Einfluss auf die ästhetische Wahrnehmung hat. Dabei können die Schichten z.B. dasselbe Strukturmuster nur in anderer Größe aufweisen. Andererseits kann die kleinere Struktur z.B. aus Dreiecken gebildet sein, die größere Struktur aber aus Vierecken oder Sechsecken. Alternativ kann die kleinere Struktur beispielsweise regelmäßig hexagonal, d.h. wabenförmig sein und die größere Struktur ein regelmäßiges Gitter aus mehreren Waben bilden.
  • In einer Weiterbildung der erfindungsgemäßen Blendenanordnung umfasst die Blendenanordnung des Weiteren eine farbgebende Schicht, die bei bestimmungsgemäßer Anordnung in dem Gehäuseinnenraum einer Fahrzeugleuchte in Betrachtungsrichtung hinter der rückwärtigen Seite des Blendenelements angeordnet ist. Die farbgebende Schicht ist dabei so angeordnet, dass sie wenigstens teilweise durch die Durchlässe des flächigen Abschnitts des Blendenelements sichtbar ist. Die farbgebende Schicht ist beispielsweise eine Farbschicht auf der in Betrachtungsrichtung hinteren Schicht des Blendenelements oder auf der dahinterliegenden Gehäuseinnenwand, wenn die Blendenanordnung bestimmungsgemäß in der Fahrzeugleuchte angeordnet wurde. Die farbgebende Schicht ist alternativ eine farbige und transparente, teiltransparente oder intransparente Schicht z.B. in Form einer Kunststoffscheibe.
  • Durch die farbgebende Schicht kann eine visuelle Diversifizierung in einfacher Weise erreicht werden und die ästhetische dreidimensionale Wahrnehmung der Blendenanordnung und des dahinterliegenden Gehäuseinnenraums der Fahrzeugleuchte noch weiter akzentuiert werden. Insbesondere kann dasselbe Blendenelement mit unterschiedlicher farbgebender Schicht für eine einfache und kostengünstige Modelldifferenzierung verwendet werden.
  • Erfindungsgemäß umfasst die Blendenanordnung des Weiteren eine selbstleuchtende lichtgebende Schicht, die bei bestimmungsgemäßer Anordnung in dem Gehäuseinnenraum einer Fahrzeugleuchte in Betrachtungsrichtung hinter der rückwärtigen Seite des Blendenelements angeordnet ist. Die lichtgebende Schicht ist insbesondere selbstleuchtend, z.B. diffus abstrahlend, nachleuchtend oder spiegelnd ausgestaltet. Je nach Ausführungsform umfasst sie einen Lichtleiter, z.B. in Form einer lichtleitenden Schicht, oder ist phosphoreszierend und/oder fluoreszierend, z.B. in Form einer phosphoreszierenden oder fluoreszierenden Kunststoffscheibe. Sie ist alternativ als Leuchtlack, Leuchtfolie, verchromte oder anderweitig verspiegelte Schicht der dahinterliegenden Gehäuseinnenwand der Fahrzeugleuchte ausgebildet. Hierdurch kann die ästhetische Wirkung weiter verbessert werden und gegebenenfalls ein Tag- und Nachtdesign bereitgestellt werden. Des Weiteren kann die lichtgebende Schicht analog der zuvor beschriebenen farbgebenden Schicht für eine einfache und kostengünstige Modelldifferenzierung verwendet werden.
  • Bei gleichzeitigem Vorhandensein der farbgebenden Schicht und der lichtgebenden Schicht ist die farbgebende Schicht insbesondere wenigstens teilweise transparent und die lichtgebende Schicht hinter dieser angeordnet, sodass das Blendenelement durch die Durchlässe von hinten farbig illuminiert erscheint.
  • Gemäß einer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Blendenanordnung ist/sind die farbgebende Schicht und/oder die lichtgebende Schicht an dem Blendenelement befestigt. Hierdurch wird eine vorkonfektionierte Blendenanordnung bereitgestellt, welche sich als ein Teil leicht in der Fahrzeugleuchte montieren und gegebenenfalls austauschen lässt.
  • Die farbgebende Schicht und/oder die lichtgebende Schicht werden beispielsweise in einem Spritzgussverfahren als Kunststoffschichten mit den Schichten mit den gitterförmigen oder wabenförmigen Strukturen verbunden. Alternativ werden sie durch andere an sich bekannte Verbindungstechniken, z.B. Verkleben oder Clipsen, mit dem Blendeteil verbunden. Die Wahl der Verbindungstechnik richtet sich dabei auch nach der zu erwartenden Wärmeentwicklung der Lichtquellen in dem Fahrzeugscheinwerfer, in dem die Blendenanordnung angeordnet werden soll. Bei größerer zu erwartender Wärmeentwicklung, beispielsweise bei der Verwendung von LEDs (Light Emitting Diode), insbesondere Hochleistungs-LEDs, können zu diesem Zwecke die farbgebende Schicht und/oder die lichtgebende Schicht von dem Blendenelement beabstandet ausgeführt sein, um eine Luftzirkulation durch die gitterförmigen oder wabenförmigen Durchlässe zu ermöglichen.
  • Die erfindungsgemäße Fahrzeugleuchte umfasst ein Gehäuse mit einer Lichtaustrittsöffnung und einem Gehäuseinnenraum, wenigstens eine Lichtquelle, welche in dem Gehäuseinnenraum angeordnet ist, und eine zuvor beschriebene erfindungsgemäße Blendenanordnung, die im Gehäuseinnenraum außerhalb des Lichtbündels angeordnet ist, das von der wenigstens einen Lichtquelle in Richtung der Lichtaustrittsöffnung emittiert wird. Des Weiteren umfasst die Blendenanordnung eine selbstleuchtende lichtgebende Schicht, die in dem Gehäuseinnenraum der Fahrzeugleuchte in Betrachtungsrichtung hinter der rückwärtigen Seite des Blendenelements angeordnet ist. Eine so ausgeführte Fahrzeugleuchte profitiert von den zuvor genannten Vorteilen der erfindungsgemäßen Blendenanordnung. Im Gehäuseinnenraum können mehrere Lichtquellen angeordnet sein, die jeweils unterschiedliche Lichtbündel in Richtung der Lichtaustrittsöffnung emittieren. Die Lichtaustrittsöffnung einer solchen Fahrzeugleuchte ist dabei insbesondere durch eine transparente Lichtscheibe in sogenannter Klarglasoptik abgedeckt.
  • Bei der Betrachtung der Fahrzeugleuchte von außen ist durch das Blendenelement idealerweise eine Gehäuseinnenwand, insbesondere der Gehäuseboden oder eine Seitenwand sichtbar. Dies bewirkt einen verbesserten dreidimensionalen Eindruck der Fahrzeugleuchte. Der Abstand des Blendenelements von der Gehäuseinnenwand, die Gehäuseform inklusive der daraus resultierenden Lichtverteilung im Gehäuseinnenraum und die Wabengröße bzw. die Gitterform beeinflussen dabei die Sichtbarkeit der Gehäuseinnenwand und somit die Ausprägung dieses dreidimensionalen Eindrucks sowie die daraus resultierende ästhetische Wirkung.
  • In einer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Fahrzeugleuchte ist vorgesehen, dass der flächige Abschnitt des Blendenelements, in welchem die gitterförmigen oder wabenförmigen Durchlässe ausgebildet sind, im Wesentlichen parallel zu einer Innenwand des Gehäuses, insbesondere dem Innenboden, angeordnet ist. Hierdurch wirkt die hinter den gitterförmigen oder wabenförmigen Strukturen einsehbare Innenwand regelmäßig, wodurch die ästhetische Wirkung verbessert wird.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Fahrzeugleuchte ist der flächige Abschnitt mit den gitterförmigen oder wabenförmigen Durchlässen von der Innenwand beabstandet. Der flächige Abschnitt berührt die Innenwand insbesondere nicht. Der flächige Abschnitt ist im Falle einer im Wesentlichen horizontalen Ausrichtung freischwebend über dem Boden des Gehäuseinnenraums angeordnet. Durch die wenigstens zwei Schichten unterschiedlicher Strukturgröße des Blendenelements kann eine Schicht auf die statische Stabilisierung optimiert werden, sodass zumindest über einen Großteil der Leuchtenausdehnung das Blendeelement ohne zusätzliche Stützen oder Abstandshalter über dem Boden der Fahrzeugleuchte angeordnet werden kann. Hierdurch wird ein störender Einfluss solcher Stützen vermieden, welches die ästhetische Wahrnehmung verbessert und zudem im Zwischenraum zwischen dem freischwebend angeordneten Blendenelement und dem Boden des Gehäuseinnenraums ein Freiraum entsteht, der zu Anordnung weiterer funktionaler Elemente nutzbar ist. Dort werden z.B. weitere Lichtquellen wie ein Blinker oder ein Tagfahrlicht angeordnet, die selber durch eine Teilmaskierung im Blendenelement kaschiert werden können. Die Durchlässe im Blendenelement haben in einer solchen Anordnung den weiteren Vorteil, dass durch sie eine Luftzirkulation zum Wärmeaustausch beidseitig des Blendenelements ermöglicht wird.
  • In einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Fahrzeugleuchte ist vorgesehen, dass die farbgebende und/oder lichtgebende Schicht der Blendenanordnung als Beschichtung auf der Innenwand aufgetragen oder als flächiges Element an der Innenwand befestigt ist/sind. Dieser modulare Aufbau ermöglicht eine kostengünstige Modelldifferenzierung. Beim Ausbau des Blendenelements, z.B. beim Austausch einer Lichtquelle, besteht außerdem keine Gefahr, dass die farbgebende und/oder lichtgebende Schicht verkratzt werden.
  • Erfindungsgemäß ist ein Fahrzeug mit einer solchen Fahrzeugleuchte ausgestattet, wobei die Fahrzeugleuchte insbesondere ein Frontscheinwerfer ist. Sie kann aber auch beispielsweise eine Heckleuchte sein.
  • Die Erfindung wird nun anhand von Ausführungsbeispielen mit Bezug zu den Figuren näher erläutert.
    • 1 zeigt die Frontansicht eines Fahrzeugs, das erfindungsgemäß mit Scheinwerfern ausgestattet ist, in welchen je eine Blendenanordnung gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung angeordnet ist,
    • 2 zeigt den in Fahrtrichtung linken Scheinwerfer aus der 1 in einer Detailansicht,
    • 3 zeigt ein Blendenelement mit einer jeweils auf der Ober- und Unterseite gebildeten wabenförmigen Struktur gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung,
    • 4 zeigt einen Detailausschnitt des in der 3 dargestellten Blendenelements,
    • 5 zeigt schematisch die zwei Schichten mit einer wabenförmigen Struktur unterschiedlicher Strukturgröße für ein Blendenelement gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung,
    • 6 zeigt in einer seitlichen Schnittansicht eine Blendenanordnung mit einem Blendenelement mit wabenförmigen Schichten und einer in Betrachtungsrichtung dahinterliegenden beschichteten Gehäusewand gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung und
    • 7 zeigt in einer seitlichen Schnittansicht eine Blendenanordnung mit einem Blendenelement mit wabenförmigen Schichten und je einer in Betrachtungsrichtung dahinterliegenden farbgebenden Schicht und lichtgebenden Schicht gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • In der 1 ist die Frontansicht eines Fahrzeugs 1 dargestellt, das erfindungsgemäß mit Frontscheinwerfern 2 ausgestattet ist, in welchen je eine Blendenanordnung mit einem flächigen Blendenelement 10 gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung angeordnet ist. Die erfindungsgemäße Blendenanordnung lässt sich auch für andere Fahrzeugleuchten einsetzen.
  • Der in der 1 gezeigte linke Frontscheinwerfer 2 ist in der 2 in einer Detailansicht näher dargestellt. Er umfasst ein Gehäuse 3, welches eine Lichtaustrittsöffnung und einen Gehäuseinnenraum definiert. Im Gehäuseinnenraum sind je zwei Multifunktionslichtquellen 5 angeordnet, die für die Bereitstellung diverser Lichtfunktionen, z.B. von Abblendlicht, Fernlicht und Standlicht, vorgesehen sind.
  • Eine ein Blendenelement 10 umfassende Blendenanordnung 20 ist im Gehäuseinnenraum derart angeordnet, dass sie außerhalb des Lichtbündels liegt, das von den Multifunktionslichtquellen 5 in Richtung L der Lichtaustrittsöffnung emittiert wird. Von den Multifunktionslichtquellen 5 emittiertes Licht trifft höchstens in geringem Maße und in sehr spitzem Winkel auf Teile des Blendenelements 10. Unterhalb des Blendenelements 10 zwischen dessen Unterseite und dem in dieser Ansicht teilweise verdeckten Gehäuseinnenboden 4 sind ein Tagfahrlicht 6 in Form einer Lichterkette aus einer Vielzahl von LEDs (LED = Light Emitting Diode) sowie ein Blinker 7 angeordnet. Die Funktionsteile von Tagfahrlicht 6 und Blinker 7, z.B. Gehäuseteile, Stecker und Zuleitungen, werden durch das Blendenelement 10 weitgehend kaschiert und zwar entweder durch eine dort ausgebildete Maskierung (nicht dargestellt) oder durch eine Umrandung 11, wie diese in der 3 dargestellt ist. Das Blendenelement 10 ist dabei parallel zum Gehäuseinnenboden 4 ausgerichtet und freischwebend nur an seiner Umrandung 11 am Gehäuseinneren befestigt.
  • Das Blendenelement 10 ist aus PMMA (Polymethylmethacrylat) oder PC (Polycarbonat) mattenartig ausgebildet und umfasst gemäß dem in 3 gezeigten Ausführungsbeispiel eine Umrandung 11 und einen dazwischen eingefassten Wabenabschnitt 12, der aus wabenförmigen Strukturen gebildet ist. Dabei ist an der Oberseite und Unterseite je eine wabenförmige Struktur ausgebildet, die an verschiedene funktionale Bedürfnisse angepasst sind.
  • In der 4 ist ein dazugehöriger Detailausschnitt des Blendenelements 10 aus der 3 dargestellt. Auf der einen Seite des Wabenabschnitts 12 ist eine optische Wabenschicht 13 ausgebildet, die hinsichtlich der optischen Eigenschaften des Blendenelements 10 optimiert ist. Die Schichtdicke beträgt 1,5 mm und der Durchmesser der Waben liegt bei etwa 4 mm. Die Wandstärke liegt im Bereich einiger Zehntel Millimeter. Auf der anderen Seite des Wabenabschnitts 12 ist eine Stützschicht 14 ausgebildet, die eine größere Strukturgröße als die der Wabenschicht 13 aufweist und jeweils eine Vielzahl von auf der Wabenschicht 13 gebildeter Waben einfasst. Das zugrundeliegende Strukturelement umfasst in regelmäßiger Form ein ganzzahliges Vielfaches der Waben, z.B. drei sternförmig angeordnete Waben oder je sieben Waben. Alternativ kann die Stützschicht 14 aus noch größeren Waben gebildet sein. Die Schichtdicke der Stützschicht 14 beträgt ebenfalls 1,5 mm, die Wandstärke der Stützschicht 14 ist jedoch etwa 2 mm, weshalb diese Schicht wesentlich biegesteifer als die Wabenschicht 13 ist.
  • In der 5 sind schematisch die zwei Schichten 13, 14 mit einer wabenförmigen Struktur unterschiedlicher Strukturgröße für ein Blendenelement 10 gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt. In diesem Falle besteht die Stützschicht 14 aus einem groben Wabennetz mit einem Wabendurchmesser von 40 mm und die Wabenschicht 13 aus einem feinmaschigen Wabennetz mit Durchlässen 15 und einem Wabendurchmesser von 4 mm.
  • Sowohl in dem Ausführungsbeispiel der 3 und 4 als auch in dem Ausführungsbeispiel der 5 wird dem Blendenelement 10 die Biegesteifheit von der Stützschicht 14 verliehen, sodass das Blendenelement ohne Abstandshalter freischwebend über dem Gehäuseinnenboden 4 eingehängt werden kann. Durch die feinere Strukturgröße der Wabenschicht 13 kann ein Betrachter teilweise durch das Blendenelement 10 hindurchsehen, sodass in Richtung des Gehäuseinnenbodens 4 ein dreidimensionaler Seheindruck entsteht. Sowohl der Gehäuseinnenboden 4 selbst als auch zwischen dem Blendenelement 10 und dem Gehäuseinnenboden 4 angeordnete Bauteile werden nur diffus oder schemenhaft wahrgenommen.
  • In der 6 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung in einer seitlichen Schnittansicht dargestellt. Die Blendenanordnung umfasst ein Blendenelement 10 mit einer Stützschicht 14 und einer Wabenschicht 13 mit einer feineren Strukturgröße. Es handelt sich beispielsweise um ein Blendenelement 10, welches mit Bezug zu den 3 bis 5 bereits beschrieben wurde. Ein Betrachter kann aus der Betrachtungsrichtung B durch die Durchlässe 15 den dahinterliegenden beschichteten Gehäuseinnenboden 4 sehen.
  • Je nachdem, wie diese Beschichtung ausgeführt ist, kann eine sehr unterschiedliche Wirkung auf den Betrachter erreicht werden. Dabei kann nicht nur durch die Wahl der Beschichtung der Effekt nuanciert werden, sondern auch durch die Wahl der Schichtdicken und Strukturdurchmesser der Wabenschicht 13 und der Stützschicht 14 sowie durch den Abstand zwischen Blendenelement 10 und dem Gehäuseinnenboden 4. So kann der visuelle Eindruck sich in Anhängigkeit vom Betrachtungswinkel B verändern, weil z.B. ab einem bestimmten kritischen Winkel zwar nicht mehr direkt durch die Durchlässe 15 bis auf den Gehäuseinnenboden 4 hindurchgesehen werden kann, von dort reflektiertes oder ausgesandtes Licht - insbesondere in dunkler Umgebung - noch wahrnehmbar ist.
  • In einer Ausführungsform ist die Beschichtung des Gehäuseinnenbodens 4 eine Farbschicht 16, die z.B. als Farblack nach an sich bekannter Art auf dem Gehäuseinnenboden 4 aufgetragen wurde. Je nachdem, für welche Modellvariante das betreffende Frontscheinwerfermodul 2 bestimmt ist, wird der gesamte unter dem Blendenelement 10 liegenden Teil des Gehäuseinnenboden 4 oder auch nur Teilbereiche davon je nach Modellvariante in einer unterschiedlichen Farbe eingefärbt.
  • In einer weiteren Ausführungsform ist die Beschichtung des Gehäuseinnenbodens 4 eine Leuchtfolie 17A, ein Leuchtlack 17B oder eine Verspiegelung 17C, z.B. eine verchromte Oberfläche des Gehäuseinnenbodens 4. Die Leuchtfolie 17A und der Leuchtlack 17B können dabei leuchtende oder nachleuchtende Substanzen umfassen, z.B. phosphoreszierendes und/oder fluoreszierendes Material. Wie bei der Farbschicht 16 können Leuchtfolie 17A, Leuchtlack 17B oder die Verspiegelung 17C ganz oder nur auf Teilbereichen des Gehäuseinnenbodens 4 vorgesehen sein. Je nachdem, für welche Modellvariante das betreffende Frontscheinwerfermodul 2 bestimmt ist, werden unterschiedliche Arten dieser lichtgebenden Beschichtung aufgetragen. Auf diese Weise kann ein Tag-Nacht-Design mit unterschiedlicher visueller und ästhetischer Wirkung bereitgestellt werden und in einfacher Weise zur Modelldifferenzierung verwendet werden.
  • In der 7 ist ein alternatives Ausführungsbeispiel zu dem in der 6 gezeigten Ausführungsbeispiel dargestellt. Die Blendenanordnung umfasst wie in den zuvor beschriebenen Beispielen ein Blendenelement 10 mit einer Stützschicht 14 und einer Wabenschicht 13. Unmittelbar an der Unterseite der Wabenschicht 13 ist eine transparente, farbige Kunststoffschicht 18 vorgesehen, die an dem Blendenelement befestigt ist. Die Kunststoffschicht 18 ist mittels Spritzgießen mit dem Blendenelement 10 integral verbunden und weist eine Schichtdicke von 1 mm - 1,5 mm auf. In Betrachtungsrichtung B hinter der Kunststoffschicht 18 ist ein Lichtleiter 19 als Schicht mit der Kunststoffschicht 18 verbunden. Über den Lichtleiter 19 kann Licht einer separaten Lichtquelle, die sich innerhalb oder außerhalb des Gehäuses 3 der Frontscheinwerfermoduls 2 befinden kann, eingekoppelt werden und in einem Bereich des Lichtleiters 19 ausgekoppelt werden, der in Betrachtungsrichtung B hinter den Durchlässen 15 des flächigen Abschnitts 12 liegt. Auf diese Weise kann je nach den Umgebungslichtverhältnissen die räumliche Wirkung und/oder die Wirkung eines Tag-Nacht-Design des Frontscheinwerfermoduls 2 ästhetisch verbessert werden.
  • Das Blendenelement 10 umfasst in diesem Beispiel also vier Schichten, weshalb es eine höhere Biegefestigkeit aufweist. Aus diesem Grunde können die Schichtdicken ggf. dünner gewählt werden. Der Betrachtungswinkelbereich, unter dem die abstandslos angeordnete farbgebende Kunststoffschicht 18 hinter der Wabenschicht 13 noch wahrnehmbar ist, ist gegenüber der beabstandeten farbgebenden Schicht gemäß der 6 vergrößert. Um eine vergleichbare farbgebende Wirkung zu erzielen, kann daher der Wabendurchmesser ggf. kleiner als bei einer beabstandeten Anordnung der farbgebenden Schicht gewählt werden, welches wiederum die dreidimensionale Wirkung verändert.
  • Mithilfe der erfindungsgemäßen Blendenanordnung werden weitere Möglichkeiten geschaffen, den Designspielraum beim Entwickeln neuer Fahrzeugleuchten zu vergrößern. Dabei ist der gestalterische Spielraum groß, weil zahlreiche alternativen Anordnungsschichten sowie deren relativen Dimensionierungen gegeneinander abgewogen und an die Gegebenheiten und die gewünschte Wirkung angepasst werden können.
  • BEZUGSZEICHENLISTE
  • 1
    Fahrzeug
    2
    Frontscheinwerfermodul
    3
    Gehäuse
    4
    Gehäuseinnenboden
    5
    Multifunktionslichtquellen
    6
    Tagfahrlicht
    7
    Blinker
    10
    Blendenelement
    11
    Umrandung
    12
    Wabenabschnitt
    13
    optische Wabenschicht
    14
    Stützschicht
    15
    Durchlässe
    16
    Farbschicht
    17A
    Leuchtfolie
    17B
    Leuchtlack
    17C
    Verspiegelung
    18
    transparente, farbige Kunststoffschicht
    19
    Lichtleiter
    20
    Blendenanordnung
    B
    Betrachtungsrichtung
    L
    Lichtaustrittsrichtung

Claims (9)

  1. Blendenanordnung (20) für den Einsatz in dem Gehäuseinnenraum einer Fahrzeugleuchte (2), umfassend ein Blendenelement (10) mit einem flächigen Abschnitt (12), in welchem gitterförmige oderwabenförmige Durchlässe (15) ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, dass der flächige Abschnitt (12) des Blendenelements (10) wenigstens zwei Schichten (13, 14) mit jeweils einer gitterförmigen oder wabenförmigen Struktur unterschiedlicher Strukturgröße umfasst, und dass die Blendenanordnung (20) des Weiteren eine selbstleuchtende lichtgebende Schicht (17A; 17B; 19) umfasst, die bei bestimmungsgemäßer Anordnung in dem Gehäuseinnenraum einer Fahrzeugleuchte (2) in Betrachtungsrichtung (B) hinter der rückwärtigen Seite des Blendenelements (10) angeordnet ist.
  2. Blendenanordnung (20) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Blendenelement (10) die Durchlässe (15) der Schicht (14) mit der größeren Strukturgröße ein Vielfaches der Durchlässe (15) der Schicht (13) mit der kleineren Strukturgröße umfassen.
  3. Blendenanordnung (20) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Blendenanordnung (20) des Weiteren eine farbgebende Schicht (16; 18) umfasst, die bei bestimmungsgemäßer Anordnung in dem Gehäuseinnenraum einer Fahrzeugleuchte (2) in Betrachtungsrichtung (B) hinter der rückwärtigen Seite des Blendenelements (10) angeordnet ist.
  4. Blendenanordnung (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die farbgebende Schicht (16; 18) und/oder die lichtgebende Schicht (17A; 17B; 17C; 19) an dem Blendenelement (10) befestigt ist/sind.
  5. Fahrzeugleuchte (2) umfassend - ein Gehäuse (3) mit einer Lichtaustrittsöffnung und einem Gehäuseinnenraum, - wenigstens eine Lichtquelle (5), welche in dem Gehäuseinnenraum angeordnet ist, und - eine Blendenanordnung (20) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, die im Gehäuseinnenraum außerhalb des Lichtbündels angeordnet ist, das von der wenigstens einen Lichtquelle (5) in Richtung (L) der Lichtaustrittsöffnung emittiert wird, - und dass die Blendenanordnung (20) des Weiteren eine selbstleuchtende lichtgebende Schicht (17A; 17B; 19) umfasst, die in dem Gehäuseinnenraum der Fahrzeugleuchte (2) in Betrachtungsrichtung (B) hinter der rückwärtigen Seite des Blendenelements (10) angeordnet ist.
  6. Fahrzeugleuchte (2) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der flächige Abschnitt (12) des Blendenelements (10), in welchem die gitterförmigen oder wabenförmigen Durchlässe (15) ausgebildet sind, im Wesentlichen parallel zu einer Innenwand (4) des Gehäuses (3), insbesondere dem Innenboden (4), angeordnet ist.
  7. Fahrzeugleuchte (2) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der flächige Abschnitt (12) mit den gitterförmigen oder wabenförmigen Durchlässen (15) von der Innenwand (4) beabstandet ist.
  8. Fahrzeugleuchte (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche sofern rückbezogen auf Anspruch 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die farbgebende Schicht (16; 18) und/oder lichtgebende Schicht (17A; 17B; 17C; 19) der Blendenanordnung (20) als Beschichtung (16; 17A; 17B; 17C) auf der Innenwand (4) aufgetragen oder als flächiges Element (18, 19) an der Innenwand (4) befestigt ist/sind.
  9. Fahrzeug (1) mit einer Fahrzeugleuchte (2) nach einem der Ansprüche 5 bis 8, wobei die Fahrzeugleuchte (2) insbesondere ein Frontscheinwerfer (2) ist.
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