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DE102011116256A1 - Heuwerbungsmaschine - Google Patents

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DE102011116256A1
DE102011116256A1 DE102011116256A DE102011116256A DE102011116256A1 DE 102011116256 A1 DE102011116256 A1 DE 102011116256A1 DE 102011116256 A DE102011116256 A DE 102011116256A DE 102011116256 A DE102011116256 A DE 102011116256A DE 102011116256 A1 DE102011116256 A1 DE 102011116256A1
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DE
Germany
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support arm
locking
locking element
machine according
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DE102011116256A
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English (en)
Inventor
Christia Ernst
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alois Poettinger Maschinenfabrik GmbH
Original Assignee
Alois Poettinger Maschinenfabrik GmbH
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Publication date
Application filed by Alois Poettinger Maschinenfabrik GmbH filed Critical Alois Poettinger Maschinenfabrik GmbH
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Priority to NL2009639A priority patent/NL2009639C2/nl
Priority to FR1259840A priority patent/FR2981241B1/fr
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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Heuwerbungsmaschine mit zumindest einem Rechkreisel, der zumindest einen Zinkentragarm umfasst, wobei der Zinkentragarm zumindest zwei teleskopartig ineinander steckbare Tragarmteile umfasst, die durch eine Feststellvorrichtung relativ zueinander feststellbar sind. Erfindungsgemäß umfasst die Feststellvorrichtung zur Feststellung der ineinander steckbaren Tragarmteile zumindest ein Rastelement, das an einem der beiden Tragarmteile radial beweglich gelagert ist und an einer Rastkontur an dem anderen Tragarmteil verrastbar ist, sowie ein Steuerelement, das an einem der Tragarmteile axial und/oder rotatorisch beweglich gelagert ist und je nach axialer und/oder rotatorischer Stellung eine radiale Stellung des Rastelements vorgibt.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Heuwerbungsmaschine mit zumindest einem Rechkreisel, der zumindest einen Zinkentragarm umfasst, wobei der Zinkentragarm zumindest zwei teleskopartig ineinander steckbare Tragarmteile umfasst, die durch eine Feststellvorrichtung relativ zueinander feststellbar sind.
  • Derartige Heuwerbungsmaschinen können beispielsweise als Zetter, insbesondere aber als Schwader ausgebildet sein, deren Rechkreisel um eine näherungsweise aufrechte Kreiselachse rotatorisch antreibbar sind und umlaufende, näherungsweise radial zur Kreiselachse angeordnete Zinkentragarme aufweisen, an deren auskragenden Enden Rechzinken angeordnet sind.
  • Bei derartigen Heuwerbungsmaschinen ist es bekannt, die Zinkentragarme mehrteilig auszubilden, so dass beispielsweise die äußeren Tragarmteile mit den Rechzinken abgenommen werden können. Dies kann einerseits dazu dienen, den Rechkreiseldurchmesser und damit die Straßenfahrbreite bzw. -höhe der Heuwerbungsmaschine zu reduzieren. Hierbei müssen die äußeren Tragarmteile nicht zwangsweise abgenommen werden, sondern es kann beispielsweise auch vorgesehen werden, die Tragarmteile tiefer ineinander zu stecken, so dass die effektive Tragarmlänge und damit der Kreiseldurchmesser reduziert wird. Andererseits kann das Abnehmen einzelner Tragarmteile auch der Wartung und Reparatur dienen.
  • In der Betriebsstellung müssen dabei die beiden Tragarmteile relativ zueinander festgestellt werden. Einerseits dürfen sich die Tragarmteile nicht zueinander verdrehen, was zumeist dadurch erreicht wird, dass die ineinander steckbaren Abschnitte der Tragarmteile einen von der Kreisform abweichenden Querschnitt besitzen, beispielsweise als Vierkant ausgebildet sind oder eine Keilwellenprofilierung aufweisen. Andererseits müssen die Tragarmteile in axialer Richtung zueinander gesichert werden, um ein ungewolltes Lösen und Herausziehen des äußeren Tragarmteils beispielsweise infolge der Fliehkraft zu verhindern. Hierzu ist es bekannt, durch die überlappenden Abschnitte der Tragarmteile einen Sicherungsbolzen hindurch zu stecken. Dabei sind in den Tragarmteilen Durchgangsbohrungen vorgesehen, die in der zueinander ausgerichteten Betriebsstellung der Tragarmteile miteinander fluchten. Derartige Steckbolzenlösungen sind jedoch in mehrfacher Hinsicht nachteilig. Einerseits kann Schmutz über die fluchtenden Bohrungen zwischen den ineinander zu steckenden Passflächen der Tragarmrohre gelangen, was zu einem Verklemmen bzw. Verschleiß beim Aufstecken und Abziehen führen kann. Der Schmutz kann hierbei während des normalen Betriebs über die fluchtenden Bohrungen in das Innere der Tragarmrohre gelangen, wenn der Sicherungsbolzen nicht exakt passend bzw. abdichtend ausgebildet ist, was regelmäßig der Fall ist, da der Sicherungsbolzen für ein einfaches Einsetzen ein gewisses Spiel braucht. In jedem Fall gelangt aber Schmutz in das Innere, wenn der Sicherungsbolzen herausgezogen und sodann wieder hineingeschoben wird, da hierbei sich an den Rändern der Bohrungen absetzender Schmutz mitgenommen wird. Zum anderen kommt es durch die für die Durchsteckbolzen vorzusehenden Durchgangsbohrungen zu einer nicht unbeträchtlichen Schwächung der Tragarmteile, insbesondere des inneren, einsteckbaren Tragarmteils, der den kleineren Durchmesser besitzt.
  • Von dieser Sicherungsbolzen-Lösung abgesehen sind im Stand der Technik weitere Lösungen zur Verriegelung der Tragarmteile bekannt, die die genannten Nachteile solcher Sicherungsbolzen vermeiden sollen. Die EP 1 621 067 schlägt einen zweiteiligen Zinkentragarm für Schwader vor, bei dem die beiden Tragarmteile teleskopartig ineinandersteckbar sind und die Einstecktiefe des dünneren, einsteckbaren Tragarmteils durch einen ringförmigen Anschlag begrenzt ist. Dieser ringförmige Anschlag dient gleichzeitig der axialen Fixierung des eingesteckten Tragarmteils, wobei hier ein am anderen Tragarmteil schwenkbar gelagerter Federbügel über dem besagten Anschlag nach Art eines Klemmhebels schwenkbar ist, so dass der stegförmige Anschlag gegen die Stirnseite des größeren Tragarmteils gedrückt wird, in das der genannte Tragarmteil mit dem stegförmigen Anschlag einschiebbar ist. Der besagte Federbügel bedarf allerdings besonderer Sicherungsmaßnahmen, um nicht ungewollt aufgedrückt zu werden. Zum anderen ist die Schwenkmechanik und deren Eingriffsstellen ungeschützt Verschmutzungen ausgesetzt, was zu vorzeitigem Verschleiß führen kann. Die Bedienung des Federbügels birgt zudem eine Einklemmgefahr.
  • Die EP 2 250 874 zeigt einen Kreiselschwader mit ebenfalls zweiteiligen Zinkentragarmen, wobei hier aber die Tragarmteile nicht teleskopartig ineinander steckbar sind, sondern mit axialem Abstand voneinander, d. h. quer versetzt in ein Zwischenstück einsteckbar sind. Dieser axiale Querversatz der Tragarmteile führt jedoch zu einem ungünstigen Kraftfluss. Zudem muss ein zusätzliches Zwischenstück vorgesehen werden, wodurch sich die Anzahl der aufeinander abzustimmenden Passflächen erhöht. Zudem ist zur Feststellung ein aufwändiger Klemmmechanismus mit schwierig zu bearbeitenden Passflächen in Form eines Zitronenquerschnitts vorgesehen.
  • Weiterhin zeigt die DE 197 46 216 B4 einen Kreiselschwader, bei dem die Zinkentragarme ebenfalls mehrteilig ausgebildet sind. Die teleskopartig ineinander steckbaren Tragarmteile werden durch einen den Überdeckungsbereich der ineinander geschobenen Tragarmteile übergreifenden Sicherungsbügel axial zueinander gesichert, wobei der genannte Sicherungsbügel an Querbolzen befestigt bzw. einhakbar ist, die vor bzw. nach dem Überdeckungsbereich durch jeweils nur einen der Tragarmteile gehen. Hierdurch soll ein Ausschlagen der Schiebesitzverbindung im Bereich der ineinander schiebbaren Tragarmteile reduziert werden. Allerdings behindert ein solcher den Überlappungsbereich übergreifender Sicherungsbügel den nutzbaren Verstellbereich. Zum anderen besteht auch hier die eingangs geschilderte Verschmutzungsproblematik. Insbesondere kann der Sicherungsbügel an dem Sicherungs-Querbolzen bei größerer Verschmutzung kaum montiert werden.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Heuwerbungsmaschine der eingangs genannten Art zu schaffen, die Nachteile des Standes der Technik vermeidet und Letzteren in vorteilhafter Weise weiterbildet. Insbesondere soll eine einfach zu bedienende, gegen Verschmutzung und Verschleiß unanfällige und doch den auftretenden Kräften sicher widerstehende Feststellvorrichtung zur Schnellbedienung der verstellbaren Tragarmteile geschaffen werden.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Heuwerbungsmaschine nach Anspruch 1 gelöst. Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
  • Es wird vorgeschlagen, die beiden ineinander steckbaren Tragarmteile miteinander verrastbar auszubilden und die Bewegung eines hierfür vorgesehenen Rastelements durch ein Steuerelement zu steuern, das quer zur Rastbewegung des Rastelements beweglich ist. Um die beiden Tragarmteile zueinander zu sichern, kann das Rastelement in radialer Richtung verrasten, wobei diese Radialbewegung des Rastelements durch eine axiale Bewegung und/oder eine rotatorische Bewegung des Steuerelements entlang der bzw. um die Längsachse des Zinkentragarms gesteuert wird. Erfindungsgemäß umfasst die Feststellvorrichtung zur Feststellung der ineinander steckbaren Tragarmteile zumindest ein Rastelement, das an einem der beiden Tragarmteile radial beweglich gelagert ist und an einer Rastkontur an dem anderen Tragarmteil verrastbar ist, sowie ein Steuerelement, das an einem der Tragarmteile axial und/oder rotatorisch beweglich gelagert ist und je nach axialer und/oder rotatorischer Stellung eine radiale Stellung des Rastelements vorgibt. Das Steuerelement ist durch axiale bzw. rotatorische Bewegung insbesondere in eine Stellung bringbar, in der es eine bestimmte Stellung des radial verstellbaren Rastelements erzwingt.
  • Das Zusammenwirken zwischen Steuerelement und Rastelement kann hierbei verschieden ausgebildet sein. Grundsätzlich kann das Steuerelement dazu verwendet werden, das radial bewegliche Rastelement in dessen entrastete Stellung zu zwingen, wobei die umgekehrte Stellbewegung des Rastelements beispielsweise durch Federvorspannung erreicht werden kann, beispielsweise derart, dass eine Feder das Rastelement in seine verrastende Stellung vorspannt und durch axiales bzw. rotatorisches Verstellen des Steuerelements das Rastelement entgegen der Federvorspannung in die entrastete Stellung gefahren wird. Anstelle einer solchen Konfiguration mit Federvorspannung wäre es dabei jedoch auch möglich, zwischen Rastelement und Steuerelement eine Zwangsabhängigkeit der Stellbewegungen vorzusehen derart, dass eine Bewegung des Stellelements in dessen Entraststellung zwangsweise das Rastelement in die Entraststellung fährt und umgekehrt ein Verfahren des Stellelements in die Raststellung zwangsweise das Rastelement in dessen verrastete Stellung fährt.
  • In Weiterbildung der Erfindung jedoch wird das Steuerelement dazu verwendet, das Rastelement in seiner verrastenden Stellung zu halten bzw. in diese verrastende Stellung zu zwingen, während umgekehrt das Rastelement nur freigegeben wird, um durch andere Stellkräfte in die entrastende Stellung fahren zu können, beispielsweise durch Auseinanderziehen der Tragarmteile. Insbesondere kann das Steuerelement derart ausgebildet sein, dass das Steuerelement zwischen einer Raststellung, in der das Rastelement in seine verrastende Stellung gezwungen ist, und einer Entraststellung, in der das Rastelement in seine entrastete Stellung bringbar ist und/oder zwischen seiner verrastenden und entrasteten Stellung bewegbar ist, durch Axial- und/oder Drehbewegung des Steuerelements relativ zu dem das Steuerelement lagernden Tragarmteil verstellbar ist. Insbesondere kann das Steuerelement in seine freigebende Stellung gefahren werden, ohne dass zwangsweise gleich das Rastelement in die entrastende Stellung mitbewegt wird. Das Rastelement ist lediglich frei, in die entrastende Stellung zu fahren, wenn das Steuerelement in seiner Entraststellung ist. Das Verbringen des Rastelements in die entrastende Stellung kann dann in anderer Weise erfolgen, beispielsweise durch Relativbewegung der Tragarmteile zueinander. Bei einer derartigen Ausbildung des Steuerelements wird das Lösen der Rastverbindung erleichtert, insbesondere müssen die entsprechenden Stellkräfte nicht zwangsweise durch das Steuerelement aufgebracht werden, wodurch Letzteres leichter gebaut werden kann. Zum anderen gestaltet sich auch das Finden der verrastenden Stellung leichter, da das Rastelement sozusagen von selbst in die verrastende Stellung fallen kann, ohne dass hierzu das Steuerelement in die Raststellung verbracht werden muss.
  • Um die Rastbewegung des Rastelements mit geringem Kraftaufwand steuern zu können und das Rastelement sicher in seiner verrastenden Stellung zu halten, kann das Steuerelement vorteilhafterweise eine Eingriffsfläche besitzen, die zur Bewegungsachse bzw. zur Bewegungsrichtung des Steuerelements einen spitzwinklig geneigten Verlauf nach Art einer Keilfläche aufweist, wobei je nach zur Verfügung stehender Stellbewegung des Steuerelements und zu erzielender Rastbewegung des Rastelements unterschiedlich starke Neigungen vorgesehen werden können. Ein guter Kompromiss zwischen kurzem Stellweg des Steuerelements und doch ausreichender Stellbewegung des Rastelements kann dadurch erreicht werden, dass die Eingriffsfläche des Steuerelements unter einem Winkel von etwa 2° bis 15°, vorzugsweise etwa 3° bis 10° und insbesondere etwa 5° bis 8° zur Bewegungsrichtung des Steuerelements geneigt ist. Ist das Steuerelement axial, d. h. im Wesentlichen parallel zur Längsachse des Zinkentragarms beweglich, kann die genannte Eingriffsfläche spitzwinklig zur genannten Längsachse in einer die Längsachse enthaltenden Ebene verlaufen. Ist das Steuerelement indes rotatorisch um die Längsachse des Zinkentragarms beweglich gelagert, kann die genannte Eingriffsfläche spiralförmig verlaufen und sich unter dem genannten Winkel gegenüber einer Tangente erstrecken, die senkrecht auf den durch die Längsachse des Zinkentragarms gehenden Radius steht. Besagte spiralförmige bzw. schräg zur Umfangsrichtung verlaufende Eingriffsfläche kann sich hierbei in einer Ebene senkrecht zur Längsachse des Zinkentragarms erstrecken. Ist eine Beweglichkeit des Steuerelements vorgesehen, die eine Mischform aus axialer und rotatorischer Bewegung ist, kann der eine oder der andere Verlauf der Schrägung oder auch Mischformen hieraus vorgesehen sein.
  • In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung ist das Steuerelement in axialer Richtung, d. h. entlang der Längsachse des Zinkentragarms verschieblich auf einem der Tragarme gelagert und mit einer Schrägfläche versehen, die sich unter spitzem Winkel zur Tragarmlängsachse in einer oder parallel zu einer die Längsachse enthaltenden Ebene erstreckt.
  • Je nach Anordnung der Rastelement kann das Steuerelement innenliegend oder außenliegend vorgesehen sein. Beispielsweise wäre es denkbar, die Rastelemente von innen nach außen zu verrasten und in diesem Fall das Steuerelement im Inneren des entsprechenden Tragarmteils anzuordnen. Bevorzugt ist jedoch eine umgekehrte Anordnung dahingehend, dass das zumindest eine Rastelement von außen nach innen verrastet und das Steuerelement das Rastelement von einer Außenseite her überdeckt bzw. umgreift und dann, wenn das Steuerelement in die Raststellung bewegt wird, radial nach innen drückt. Durch eine solche überdeckende, außenliegende Anordnung des Steuerelements kann das Steuerelement als Abdeckung für das zumindest eine Rastelement ausgebildet werden, durch die das Rastelement und die zugehörigen Rastkonturen von der genannten Abdeckung gegen Verschmutzung und äußere Einwirkungen geschützt ist.
  • Insbesondere kann in Weiterbildung der Erfindung das genannte Steuerelement einen das dickere Tragarmteil, in das das dünnere Tragarmteil teleskopartig hinein steckbar ist, umgreifenden Hülsenabschnitt aufweisen bzw. insgesamt eine Hülse bilden, die den genannten dickeren Tragarmteil umgreift, wobei zwischen besagtem Hülsenabschnitt und dem darunter liegenden Tragarmteil das Rastelement angeordnet und geschützt ist.
  • Der Hülsenabschnitt des Steuerelements kann hierbei vorteilhafterweise derart beschaffen sein, dass in der Raststellung des Steuerelements die Innenwandung des Hülsenabschnitts das Rastelement nach innen in dessen verrastende Stellung drückt. Wird andererseits das Stellelement in seine Entraststellung bewegt, ist das Rastelement so wert freigegeben, dass es sich ausreichend weit radial nach außen bewegen kann, um die Rastung freizugeben.
  • Vorteilhafterweise wird das Rastelement jedoch in keiner der vorgesehenen Betriebsstellungen des Steuerelements vollständig freigegeben. In Weiterbildung der Erfindung besitzt das Steuerelement eine begrenzte Beweglichkeit, wobei auch in der Entraststellung das Steuerelement die Bewegung des Rastelements begrenzt, insbesondere derart, dass das Rastelement sich nicht ungewollt von dem Tragarmteil lösen kann, an dem es beweglich vorgesehen ist.
  • Insbesondere kann der vorgenannten Hülsenabschnitt des Steuerelements eine sich in axialer Richtung im Radius bzw. im Durchmesser bzw. in der Beabstandung vom Tragarmteil verändernde Innenumfangswandung besitzen, so dass sich bei einer bestimmungsgemäßen Bewegung des Steuerelements zwischen dessen Raststellung und Entraststellung bzw. umgekehrt der Spalt zwischen Innenumfangswandung des Steuerelements und Außenumfangswandung des Tragarmteils verändert. Wird das Spaltmaß größer, kann das Rastelement in seine entrastende Stellung fahren. Wird das Spaltmaß durch entsprechende Bewegung des Steuerelements verkleinert, wird das Rastelement in seine verrastende Stellung gezwängt.
  • Die Bewegung des Steuerelements ist dabei vorteilhafterweise derart begrenzt, dass das Rastelement stets zwischen dem genannten hülsenförmigen Abschnitt des Steuerelements und dem Tragarmteil eingesperrt bleibt.
  • Vorteilhafterweise besitzt der Tragarmteil mit größerem Durchmesser, in den der Tragarmteil mit kleinerem Durchmesser einfahren kann, eine Durchgangsausnehmung, durch die das Rastelement zumindest soweit einfahren kann, dass ein Kopfabschnitt des Rastelements durch die Wandung des Tragarmteils mit größerem Durchmesser hindurchtritt und nach innen vorspringt. In dem eingesteckten Tragarmteil mit kleinerem Durchmesser ist dabei vorteilhafterweise an der Außenumfangsfläche eine Rastkontur vorteilhafterweise in Form einer Rastsenke vorgesehen, in die der nach innen vorspringende Abschnitt des Rastelements einfahren kann.
  • In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung sind hierbei die Konturen des Rastelements und des Gegenrastelements derart bemessen und aufeinander abgestimmt, dass das Rastelement durch Auseinanderziehen der beiden Tragarmteile in seine entrastende Stellung verbracht werden kann, wenn dies nicht durch das Steuerelement unterbunden ist. Insbesondere kann das Ineinanderfahren der verrastenden Teile nur soweit möglich sein bzw. derart begrenzt sein, dass durch aneinander anstehende Schrägflächen, die bezüglich der Längsachse des Zinkentragarms spitzwinklig geneigt sind, das Rastelement radial in seine entrastende Stellung weggedrückt werden kann, wenn die Tragarmteile auseinander gezogen werden.
  • Insbesondere kann das Durchgangsloch in dem Tragarmteil mit größerem Durchmesser und/oder die Rastsenke in dem Tragarmteil mit kleinerem Durchmesser derart bemessen sein, dass der vorzugsweise kugelkalottenartig abgerundete Kopfabschnitt des Rastelements nur relativ flach in die Rastsenke einfahrbar ist, insbesondere nur derart begrenzt, dass der Durchmesser des Kopfabschnitts zu dem Durchgangsloch im Tragarmteil mit größerem Durchmesser hin weiter zunimmt bzw. der im innenliegenden Tragarmteil verrastende Kopfabschnitt kleiner als eine Halbkugel ist. Beispielsweise kann die Rastsenke im inneren Tragarmteil hinsichtlich Tiefe und/oder Durchmesser derart bemessen sein, dass der Umfang des Kugelabschnitts an der Grenzkontur zwischen äußerem Tragarmteil und innerem Tragarmteil weniger als 1,8 rπ, vorzugsweise weniger als 1,5 rπ beträgt, wenn r der Krümmungsradius des kugelkalottenartig geformten Kopfabschnitts des Rastelements ist.
  • Insbesondere kann das Rastelement als Vollkugel ausgebildet sein. In diesem Fall sind die Durchtrittsausnehmung im äußeren Tragarmteil und/oder die Rastkontur im inneren Tragarmteil derart bemessen, dass die Rastkugel mit etwa 1/5 bis 4/10, vorzugsweise 1/4 bis 1/3 ihres Durchmessers in die Rastsenke im innenliegenden Tragarmteil einrasten kann.
  • Grundsätzlich wäre es jedoch auch möglich, anstelle von Kugeln anders geformte Rastelement vorzusehen, die beispielsweise im Wesentlichen Stiftform mit einem abgerundeten Kopfabschnitt oder kegelförmige Kopfabschnitte besitzen könnten. Bevorzugt sind jedoch Kugeln als Rastelemente.
  • In Weiterbildung der Erfindung sind hierbei mehrere Rastelemente über den Umfang des Zinkentragarms verteilt angeordnet, wobei vorteilhafterweise ein insgesamt hülsenförmig ausgebildetes, gemeinsames Steuerelement zur Betätigung aller Rastelemente gemeinsam vorgesehen ist.
  • Um ein einfaches An- und Abkuppeln der Tragarmteile zu ermöglichen, ist in Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, dass das Steuerelement in die Richtung entriegelt, in die das Tragarmteil, welches das Steuerelement lagert, von dem anderen Tragarmteil abziehbar ist. Insbesondere kann der Tragarmteil mit größerem Durchmesser, in den der Tragarmteil mit kleinerem Durchmesser einsteckbar ist, den außenliegenden Zinkentragarmteil bilden, an dessen freien Ende die Rechzinken befestigt sind. Bei einer solcher Anordnung ist es von Vorteil, wenn das axial beweglich gelagerte Steuerelement an dem genannten Tragarmteil mit größerem Durchmesser gelagert ist und nach außen zum freien Ende des Zinkentragarms hin in die Entraststellung verschiebbar ist, d. h. wenn das Steuerelement nach außen zu den Rechzinken hin verschoben wird, entriegelt die Verrastung. Hierdurch kann durch einfaches Ziehen an besagtem Steuerelement zuerst die Verrastung gelöst und sodann der äußere Tragarmteil abgezogen werden.
  • Das genannte Steuerelement kann vorteilhafterweise in seine Raststellung vorgespannt sein, wobei eine entsprechende Vorspannvorrichtung beispielsweise von einer Feder gebildet sein kann, die zwischen dem Steuerelement und dem Tragarmteil, an dem das Steuerelement beweglich gelagert ist, angeordnet sein kann.
  • Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels und zugehöriger Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
  • 1: eine schematische Darstellung einer Heuwerbungsmaschine nach einer vorteilhaften Ausführung der Erfindung in Form eines Schwaders, der einen umlaufenden Rechkreisel mit mehreren Zinkenarmen zeigt,
  • 2: eine schematische Draufsicht auf einen Zinkentragarm der Heuwerbungsmaschine aus 1, die den Übergangsbereich der zwei ineinander geschobenen Tragarmteile und die zugehörige Feststellvorrichtung zeigt,
  • 3: eine ausschnittsweise, perspektivische Ansicht der Feststellvorrichtung zum Feststellen der beiden Tragarmteile,
  • 4: eine stirnseitige Ansicht des Zinkentragarms aus 2,
  • 5: einen Längsschnitt durch die Tragarmteile im Bereich der Feststellvorrichtung entlang der Linie A-A in 4,
  • 6: einen Längsschnitt durch die Tragarmteile im Bereich der Feststellvorrichtung entlang der Linie B-B in 4, wobei die Feststellvorrichtung in der verrasteten Stellung mit der Steuerhülse in ihrer Raststellung gezeigt ist, und
  • 7: einen Längsschnitt durch die Tragarmteile im Bereich der Feststellvorrichtung entlang der Linie C-C in 4, wobei die Steuerhülse in die Entraststellung geschoben ist und die Rastkugeln entrastet sind und die Tragarmteile bereits ein Stück weit auseinander gezogen sind.
  • Wie 1 zeigt, kann die Heuwerbungsmaschine 1 nach einer Ausführung der Erfindung als Schwader ausgebildet sein, wobei jedoch auch eine Ausbildung als Zetter möglich ist. Die Heuwerbungsmaschine 1 ist dabei als Anbaugerät ausgebildet, welches an einen Schlepper angebaut werden kann. Ein über ein Fahrwerk am Boden abgestützter Maschinenrahmen trägt zumindest einen Rechkreisel 2, der um eine näherungsweise aufrechte Achse umlaufend antreibbar ist und eine Mehrzahl von Zinkentragarmen 3 umfasst, die in einer gemeinsamen Ebene – grob gesprochen – von der Rechkreiselachse nach außen abstehend angeordnet sind.
  • Die Zinkentragarme 3 tragen an ihren freien, äußeren Enden jeweils Rechzinken 4, vgl. 1. Auf ihrer Umlaufbewegung werden die Zinkentragarme zyklisch um ihre Tragarmlängsachsen verdreht, um in an sich bekannter Weise in einem Sektor des Umlaufkreises die Rechzinken 4 zum Boden hin zu schwenken bzw. über den Baden zu führen und in einem anderen Zyklus nach oben zu schwenken, um den Schwad abzulegen.
  • Wie die 2 bis 7 zeigen, umfasst jeder Zinkentragarm 3 zwei Tragarmteile 3a und 3b, die teleskopartig ineinander steckbar sind, wobei vorteilhafterweise gemäß der gezeichneten Ausführungsform der außenliegende, die Rechzinken 4 tragende Tragarmteil 3b zumindest im Aufsteckbereich einen größeren Durchmesser haben kann als ein weiter innen, d. h. näher zum Zentrum hin angeordneter Tragarmteil 3a, der einen kleineren Durchmesser besitzt, so dass er in den genannten äußeren Tragarmteil 3b eingesteckt werden kann, vgl. beispielsweise 5.
  • Die ineinander steckbaren Abschnitte der Tragarmteile 3a und 3b sind hierbei im Durchmesser exakt aufeinander abgestimmt, so dass sie zumindest näherungsweise spielfrei ineinander steckbar sind, wobei die ineinander steckbaren Abschnitte vorteilhafterweise zylindrisch ausgebildet sind. Um einem In-sich-Verdrehen der Tragarmteile 3a und 3b entgegenzuwirken, sind die ineinander steckbaren Abschnitte der Tragarmteile 3a und 3b hierbei vorteilhafterweise mit einem von der Kreisform abweichenden Querschnitt versehen. Wie 3 zeigt, kann beispielsweise der innenliegende Tragarmteil 3a außenumfangsseitig eine in Längsrichtung verlaufende, nutförmige Eindrückung 14 umfassen, in die ein komplementär nach innen eingedrückter, gefalzter Abschnitt des äußeren Tragarmteils 3b eingreift, so dass die beiden Tragarmteile 3a und 3b zwar teleskopartig ineinander schiebbar sind, jedoch nicht zueinander verdreht werden können. Anstelle der gezeigten Eindrückung bzw. Einfalzung können auch andere von der Kreisform abweichende Querschnittsformen Verwendung finden, beispielsweise mehreckige Profilierung, Keilwellenprofilierungen oder andere eine Verdrehsicherung bewirkende Strangprofile.
  • Wie die 6 und 7 zeigen, können die Tragarmteile 3a und 3b miteinander verrastet werden, wobei die Verrastung insbesondere als Axialsicherung dienen kann. Zwar könnte die genannte Verrastung auch alternativ oder zusätzlich der Verdrehsicherung dienen. Bevorzugt ist jedoch eine von der Verrastung separate bzw. hierzu zusätzliche Verdrehsicherung beispielsweise in Form der vorgenannten unrunden Querschnitte vorgesehen.
  • Die Verrastung bewirkende Feststellvorrichtung 5 umfasst vorteilhafterweise mehrere Rastelemente 6 in Form von Rastkugeln, die über den Umfang verteilt angeordnet sind und durch ein gemeinsames Steuerelement 8 in Form einer Schiebehülse betätigt werden können.
  • Wie die 6 und 7 zeigen, sind die kugelförmigen Rastelemente 6 an dem Tragarmteil 3b mit größerem Durchmesser gelagert, und zwar von außen her, so dass sie durch das Tragarmteil 3b mit dem größeren Durchmesser hindurch in eine Rastkontur 7 in dem inneren Tragarmteil 3a mit kleinerem Durchmesser einrasten können. Hierzu besitzt der Tragarmteil 3b mit größerem Durchmesser für die jeweilige Rastkugel eine Durchgangsausnehmung in Form einer kreisrunden Bohrung, deren Durchmesser an den Durchmesser der kugelförmigen Rastelemente 6 angepasst ist, insbesondere ein Stück kleiner als der Durchmesser des Rastelements 6 ist, so dass das Rastelement 6 nicht durch den äußeren Tragarmteil 3b hindurch fallen kann, gleichwohl jedoch soweit in die Durchgangsbohrung einsinken kann, dass ein Teil der kugelförmigen Rastelemente 6 nach innen, d. h. über die Innenumfangswandung des äußeren Tragarmteils nach innen hinaus vorsteht, vgl. 6.
  • In dem innenliegenden Tragarmteil 3a ist eine damit korrespondierende Rastkontur 7 vorzugsweise in Form einer Rastsenke vorgesehen, die schalenförmig bzw. kugelabdruckförmig konturiert sein kann. Vorteilhafterweise ist auch die senkenförmige Rastkontur 7 in ihrer Tiefe und/oder in ihrem Durchmesser an das kugelförmige Rastelement 6 angepasst, insbesondere derart, dass das kugelförmige Rastelement 6 nur mit einem Teil seines Korpus einsinken kann, vgl. 6.
  • In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung kann die Durchgangsausnehmung 15 in dem äußeren Tragarmteil 3b und/oder die senkenförmige Rastkontur 7 in dem inneren Tragarmteil 3a derart bemessen und/oder konturiert und an das Rastelement 6 angepasst sein, das das kugelförmige Rastelement 6 mit etwa 1/5 bis 1/3 ihres Durchmessers in den inneren Tragarmteil 3a einrasten bzw. durch die Wandung des äußeren Tragarmteils 3b zu dessen Innenseite hin vorspringen kann, vgl. 6.
  • Durch die Begrenzung des möglichen Einsinkens der kugelförmigen Rastelemente 6 können diese durch Auseinanderziehen bzw. Ineinanderstecken der Tragarmteile 3a und 3b radial nach außen in ihre entrastende Stellung gedrückt werden, sofern dies nicht durch entsprechende Stellung des hülsenförmigen Steuerelements 8 unterbunden ist. Durch das begrenzte Einsinken steht insbesondere ein nur spitzwinklig zur Längsachse des Zinkentragarms 3 geneigter Rand der schalenförmigen Rastkontur 7 an dem kugelförmigen Rastelement 6 an, so dass eine Axialbewegung der Tragarmteile 3a und 3b relativ zueinander zu einer radialen Stellbewegung der Rastelemente 6 führt. Die flache schalenförmige Ausbildung der Rastkontur 7 unterstützt dies, insbesondere im Zusammenspiel mit der kugelförmigen Ausbildung des Rastelements 6.
  • Das Ausrasten der Rastelemente 6 durch radiales Nach-außen-Fahren kann durch das Steuerelement 8 unterbunden werden, welches insgesamt eine Hülse 9 bildet, die längsverschieblich auf dem äußeren Tragarmteil 3b sitzt. Wie die 6 und 7 zeigen, umfasst das Steuerelement 8 einen Hülsenabschnitt 16, der die Rastelemente 6 überdeckt bzw. eine Abdeckung bildet, die über die Rastelemente 6 geschoben ist und die Rastelemente 6 sowie den darunter liegenden Abschnitt der Tragarmteile 3a und 3b nach außen hin abdeckt. Der besagte Hülsenabschnitt 16 besitzt hierbei einen Innenumfang 17, der im Durchmesser bzw. Radius großer bemessen ist als der Außendurchmesser des Tragarmteils 3b, so dass zwischen dem Hülsenabschnitt 16 und dem Außenumfang des Zinkentragarms 3 ein Spalt 18 ausgebildet ist. Dieser Spalt 18 kann hierbei grundsätzlich über den gesamten Umfang des Zinkentragarms 3 bzw. der Hülse 9 vorgesehen sein. Vorzugsweise jedoch ist der genannte Spalt 18 in Umfangsrichtung auf einen jeweiligen Abschnitt der Hülse 9 begrenzt, so dass die in dem Spalt 18 aufgenommene Kugel in Umfangsrichtung geführt bzw. in ihrer Beweglichkeit in Umfangsrichtung begrenzt ist.
  • Vorteilhafterweise kann der genannte Spalt 18 in Form eines Längskanals ausgebildet sein, der sich näherungsweise parallel zur Längsachse des Zinkentragarms 3 erstreckt. Insbesondere kann die entsprechende nutförmige Aushöhlung des Innenumfangs 17 des Hülsenabschnitts 16 in dem Bereich vorgesehen sein, in dem die Tragarmteile 3a und 3b die Falzung bzw. Eindrückung 14 zur Verhinderung des Verdrehens aufweisen, vgl. 3.
  • Der Innenumfang 17 des Hülsenabschnitts 16, der den genannten Spalt 18 begrenzt, bildet hierbei eine Eingriffsfläche 10, die nach Art eines Keils bzw. einer Schrägfläche zur Längsachse des Zinkentragarms 3 geneigt verläuft. Wie 6 zeigt, kann der Schrägungswinkel 19 im Bereich zwischen 4° und 8° betragen. Vorteilhafterweise ist der genannte Schrägungswinkel 19 derart auf den Längsstellweg des Steuerelements 8 abgestimmt, dass das kleinste Spaltmaß derart bemessen ist, dass das kugelförmige Rastelement 6 in seine Raststellung gezwängt wird, während das größte Spaltmaß derart bemessen ist, dass das kugelförmige Rastelement 6 ausreichend weit radial nach außen bewegt werden und von der Rastkontur 7 des inneren Tragarmteils 3a entrasten kann, wie dies 7 zeigt.
  • Das hülsenförmige Steuerelement 8 ist durch eine Vorspannvorrichtung 12 umfassend eine Feder 13 in seine Raststellung vorgespannt, wobei die genannte Feder 13 in Form einer Schraubenfeder auf dem äußeren Tragarmteil 3b sitzen und an einem Absatz 20 des Tragarmteils 3b abgestützt sein kann. Die genannte Feder 13 bildet in der zusammengedrückten Stellung gemäß 7 gleichzeitig einen Anschlag zur Begrenzung des Stellwegs des Steuerelements 8, die verhindert, dass der Hülsenabschnitt 16 zu weit zurückgezogen werden kann und die kugelförmigen Rastelemente 6 freigeben würde. Auch in der vollständig zurückgezogenen Entraststellung des Steuerelements 8 begrenzt der Innenumfang 17 des Hülsenabschnitts 16 die radiale Auswärtsbewegung der Rastelemente 6, so dass diese nicht herausfallen können bzw. vom Tragarmteil 3b gelöst werden könnten.
  • Das Aufstecken bzw. Abziehen des äußeren Tragarmteils 3 ist damit wie folgt möglich: Um das Tragarmteil 3b aus der montierten Stellung, wie sie 6 zeigt, abziehen zu können, wird zunächst die Hülse 9 entgegen der Federvorspannung verschoben, was vorteilhafterweise einfach durch Ziehen der Hülse 9 zum freien Ende des Zinkentragarms 3 hin erfolgen kann. Zunächst ist hierbei der Tragarmteil 3b noch durch die Verrastung axial gesichert, so dass sich nur die Hülse 9 relativ zum Tragarmteil 3b bewegt. Hierdurch wird das Spaltmaß im inneren der Hülse 9 zwischen Hülseninnenwandung und Tragarmaußenwandung größer, so dass die Rastkugeln 6 radial beweglich werden. Wird an der Hülse 9 weiter nach außen gezogen, wird der Tragarmteil 3b mitgenommen bzw. kann der Tragarmteil 3b nach außen gezogen werden. Die Rastkugeln 6 werden aus der Rastkontur 7 herausgedrückt und bewegen sich radial nach außen, so dass die Tragarmteile entriegelt werden. Das Tragarmteil 3b kann abgezogen werden, wie dies 7 zeigt.
  • Zum Aufstecken des Tragarmteils 3b auf den Tragarmteil 3a wird in umgekehrter Richtung analog vorgegangen.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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  • Zitierte Patentliteratur
    • EP 1621067 [0005]
    • EP 2250874 [0006]
    • DE 19746216 B4 [0007]

Claims (16)

  1. Heuwerbungsmaschine mit zumindest einem Rechkreisel (2), der zumindest einen Zinkentragarm (3) umfasst, wobei der Zinkentragarm (3) zumindest zwei teleskopartig ineinander steckbare Tragarmteile (3a, 3b) umfasst, die durch eine Feststellvorrichtung (5) relativ zueinander feststellbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Feststellvorrichtung (5) zumindest ein Rastelement (6), das an einem der beiden Tragarmteile (3b) radial beweglich gelagert ist und in einer Rastkontur (7) an dem anderen Tragarmteil (3a) verrastbar ist, und ein Steuerelement (8), das an einem der Tragarmteile (3b) axial und/oder rotatorisch beweglich gelagert ist und je nach axialer und/oder rotatorischer Stellung eine radiale Stellung des Rastelements (6) vorgibt, umfasst.
  2. Heuwerbungsmaschine nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei das Steuerelement (8) zwischen einer Raststellung, in der das Rastelement (6) in seine verrastende Stellung gezwungen ist, und einer Entraststellung, in der das Rastelement (6) in seine entrastete Stellung bringbar ist, durch Axial- und/oder Drehbewegung relativ zu dem das Steuerelement (8) lagernden Tragarmteils (3b) verstellbar ist.
  3. Heuwerbungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Steuerelement (8) eine mit dem Rastelement (6) in Eingriff bringbare Eingriffsfläche (10) umfasst, die nach Art einer Keilfläche einen zur Bewegungsrichtung des Steuerelements (8) geneigten Verlauf besitzt derart, dass durch bestimmungsgemäße Axial- oder Drehbewegung des Steuerelements (8) dessen Eingriffsfläche (10) das Rastelement (6) in radialer Richtung zunehmend auf die Rastkontur (7) zu bewegt oder zunehmend von der Rastkontur (7) weg freigibt.
  4. Heuwerbungsmaschine nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die Eingriffsfläche (10) zumindest abschnittsweise einen kontinuierlich geneigten Verlauf besitzt, entlang dessen sich ein durch die Eingriffsfläche (10) definierter Radius des Steuerelements (8), bezogen auf die Tragarmlängsachse, kontinuierlich ändert.
  5. Heuwerbungsmaschine nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, wobei die Eingriffsfläche (10) einen Konus oder Konusabschnitt bildet.
  6. Heuwerbungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Rastelement (6) an dem Tragarmteil (3b) mit größerem Durchmesser, in den der andere Tragarmteil (3a) mit kleinem Durchmesser hinein steckbar ist, radial beweglich gelagert und durch eine Durchgangsausnehmung in dem genannten Tragarmteil (3b) mit größerem Durchmesser hindurch in die als Senke ausgebildete Rastkontur (7) in dem Tragarmteil (3a) mit kleinerem Durchmesser hinein drückbar ist.
  7. Heuwerbungsmaschine nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die Rastkontur (7) und das Rastelement (6) derart ausgebildet sind, dass das Rastelement (6) dann, wenn das Steuerelement (8) in seiner freigebenden Stellung ist, durch Relativbewegung der beiden Tragarmteile (3a, 3b) zueinander aus seiner verrastenden Stellung in die entrastete Stellung bewegbar ist.
  8. Heuwerbungsmaschine nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei das Rastelement (6) einen kalottenartig abgerundeten Kopfabschnitt (11) umfasst, der in die senkenförmig konturierte Rastkontur (7) nur so tief einfahrbar ist, dass der in die senkenförmige Rastkontur (7) einfahrbare Kopfabschnitt (11) kleiner als eine Halbkugel ist.
  9. Heuwerbungsmaschine nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei ein Durchmesser und/oder eine Breite der senkenförmigen Rastkontur (7), gemessen in Tragarmlängsrichtung, kleiner ist als 180%, vorzugsweise kleiner als 150% des Radius des kugelkalottenartigen Kopfabschnitts (11) des Rastelements (6).
  10. Heuwerbungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Rastelement (6) eine Kugel ist.
  11. Heuwerbungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Steuerelement (8) einen von außen her über das Rastelement (6) fahrbaren Hülsenabschnitt aufweist, vorzugsweise als über das Rastelement (6) fahrbare Hülse (9), an deren Innenwandung eine keilförmige Eingriffsfläche (10) zum Eingriff mit dem Rastelement (6) vorgesehen ist, ausgebildet ist.
  12. Heuwerbungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Steuerelement (8) einen begrenzten Stellweg besitzt und über seinen gesamten Stellweg die Beweglichkeit des Rastelements (6) begrenzt, wobei in der freigebenden Stellung des Steuerelements (8) das Rastelement (6) zwischen dem einen Tragarmteil (3b), an dem das Rastelement (6) gelagert ist, und dem Steuerelement (8) gefangen ist.
  13. Heuwerbungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Steuerelement (8) in der Richtung, in der der Tragarmteil (3b), an dem das Steuerelement (8) gelagert ist, von dem anderen Tragarmteil (3a) abziehbar ist, von seiner Raststellung in seine Entraststellung bringbar ist.
  14. Heuwerbungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Steuerelement (8) durch eine Vorspannvorrichtung (12), insbesondere eine Federvorrichtung in seine Raststellung vorgespannt ist.
  15. Heuwerbungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das zumindest eine Rastelement (6) frei von Vorspannung radial beweglich gelagert ist.
  16. Heuwerbungsmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei eine Mehrzahl von Rastelementen (6) in Form von Kugeln über den Umfang des Tragarms (3) verteilt angeordnet sind und durch ein gemeinsames, hülsenförmiges, in axialer Richtung auf dem Tragarm (3) verschieblichen Steuerelement (8) betätigbar sind.
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