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DE102011103934A1 - Varioträger und Verfahren zur Montage - Google Patents

Varioträger und Verfahren zur Montage Download PDF

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DE102011103934A1
DE102011103934A1 DE102011103934A DE102011103934A DE102011103934A1 DE 102011103934 A1 DE102011103934 A1 DE 102011103934A1 DE 102011103934 A DE102011103934 A DE 102011103934A DE 102011103934 A DE102011103934 A DE 102011103934A DE 102011103934 A1 DE102011103934 A1 DE 102011103934A1
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DE
Germany
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varioträger
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Ceased
Application number
DE102011103934A
Other languages
English (en)
Inventor
Ralf-Peter Fietz
Johannes Blume
Ludgerus Gockel
Viktor Schermal
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fujitsu Ltd
Original Assignee
Fujitsu Technology Solutions Intellectual Property GmbH
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Publication date
Application filed by Fujitsu Technology Solutions Intellectual Property GmbH filed Critical Fujitsu Technology Solutions Intellectual Property GmbH
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K7/00Constructional details common to different types of electric apparatus
    • H05K7/14Mounting supporting structure in casing or on frame or rack
    • H05K7/1485Servers; Data center rooms, e.g. 19-inch computer racks
    • H05K7/1488Cabinets therefor, e.g. chassis or racks or mechanical interfaces between blades and support structures
    • H05K7/1489Cabinets therefor, e.g. chassis or racks or mechanical interfaces between blades and support structures characterized by the mounting of blades therein, e.g. brackets, rails, trays

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)
  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Varioträger (1) sowie ein Verfahren zur Montage eines Varioträgers an zwei vertikalen Trägerprofilen (19) eines Racks, wobei die vertikalen Trägerprofile (19) des Racks Öffnungen (29) in einem standardisierten Raster aufweisen und der Varioträger (1) über die Öffnungen (20) an den vertikalen Trägerprofilen (19) festlegbar ist. Erfindungsgemäß weist der Varioträger (1) einen Ratschmechanismus auf für die Verriegelung des Varioträgers (1) an einem vertikalen Trägerprofil (19) eines Racks, so dass die Montage werkzeuglos und einfach erfolgen kann.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Varioträger zur Montage an zwei vertikalen Trägerprofilen eines Racks, wobei die vertikalen Trägerprofile des Racks Öffnungen in einem standardisierten Raster aufweisen und der Varioträger über die Öffnungen an den vertikalen Trägerprofilen festlegbar ist.
  • Ein derartiger Varioträger ist zum Beispiel aus der DE 20 2007 012 830 U1 bekannt.
  • Dieser Varioträger wird über eine Rasteinrichtung von innen durch die Öffnungen an die vertikalen Trägerprofile des Racks gesteckt, so dass die Rasteinrichtung automatisch verrastet.
  • Aus der US 6,830,300 B2 ist ein weiterer Varioträger bekannt, welcher ein Stirnteil aufweist, das seitlich das vertikale Trägerprofil umgreift und eine Festlegung von außen durch die Öffnungen in den vertikalen Trägerprofile bewirkt. Die Arretierung erfolgt mittels einer Schraube und einer Lasche.
  • Ausgehend vom bekannten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Varioträger aufzuzeigen, der werkzeuglos montiert werden kann und dennoch kostengünstig in der Herstellung ist.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass der Varioträger einen Ratschmechanismus für die Verriegelung des Varioträgers an einem vertikalen Trägerprofil aufweist.
  • Vorzugsweise weist der Varioträger ein längenverstellbares Mittelteil auf, wobei an einer Seite des Mittelteils eine abgewinkelte Lasche mit einem ersten Abschnitt über den Ratschmechanismus mit dem Mittelteil verbunden ist.
  • Vorteilhafterweise ist die Lasche so ausgestaltet, dass sie im montierten Zustand das vertikale Trägerprofil seitlich umgreift, so dass ein zweiter Abschnitt der Lasche auf der Außenseite des vertikalen Trägerprofils anliegt.
  • Durch die Kombination der abgewinkelten Lasche und der Festlegung der abgewinkelten Lasche über einen Ratschmechanismus am Mittelteil des Varioträgers wird erzielt, dass der Varioträger werkzeuglos montiert werden kann. Das Entriegeln des Ratschmechanismus kann manuell erfolgen, so dass auch die Demontage werkzeuglos erfolgen kann.
  • Durch den Ratschmechanismus und das längenverstellbare Mittelteil ist der Varioträger bei allen Holmendicken zwischen 2 und 3,4 mm einsetzbar. Durch den Ratschmechanismus kommt der Varioträger ohne zusätzliche Sicherungselemente aus und es sind auch keine losen Teile vorhanden, die potentiell einen Schaden hervorrufen könnten.
  • Darüber hinaus ist die Konstruktion stabil und fähig hohe Kräfte zum Beispiel beim Transport oder bei Erdbeben aufzunehmen.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weist die Lasche im zweiten Abschnitt Zentrieröffnungen zur Aufnahme der Zentrierelemente am Mittelteil auf. Sind die Zentrieröffnungen genau auf die Zentrierelemente abgestimmt, wird die abgewinkelte Lasche im montierten Zustand zusätzlich an den Zentrierelementen geführt.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist der Varioträger auf einer Seite des Mittelteils im Wesentlichen konische Zentrierelemente und auf der Seite des Mittelteils mit der abgewinkelte Lasche zylindrische Zentrierelemente auf. Diese sind angepasst auf die standardisierten Öffnungen in den vertikalen Trägerprofilen, welche entweder rund oder quadratisch sind und einen Durchmesser beziehungsweise einer Seitenlänge von 9, 9,5 mm oder 7,1 mm auweisen.
  • Ist das Maß der standardisierten Öffnungen in den Trägerprofilen zum Beispiel 7,1 mm weisen die zylindrischen Zentrierelemente vorzugsweise einen Durchmesser von 6,8 mm auf, hingegen werden für die Öffnungen mit einem Maß von 9 mm oder 9,5 mm vorzugsweise Bolzen mit einem Durchmesser von 8,9 mm verwendet.
  • Die Bolzen sind mit dem Mittelteil verschraubt und je nach Lochdurchmesser an den vertikalen Trägerprofilen des Racks werden die entsprechenden Bolzen eingesetzt.
  • Um auch hier eine Montage vor Ort zu verhindern, sieht eine bevorzugte Ausführungsform vor, dass auf der Seite der abgewinkelten Lasche die Zentrierelemente aus einem Zentrierbolzen von 6,8 mm Außendurchmesser und einer umgebenden fehlerbelasteten und verschiebbaren Hülse mit einem Außendurchmesser von zum Beispiel 8,9 mm gebildet sind.
  • Ist der Lochdurchmesser im Rack nur 7,1 mm, wird nur der innere Zentrierbolzen in die Öffnungen gesteckt und die federbelastete verschiebbare Hülse federt ein und verbleibt an der Innenseite des vertikalen Trägerprofils des Racks.
  • Durch den Ratschmechanismus wird eine automatische Verriegelung der abgewinkelten Lasche am längenverstellbaren Mittelteil erzielt. Sofern der Kunde eine zweite Sicherung wünscht, ist an der abgewinkelten Lasche eine Schraubenöffnung vorgesehen, durch welche die abgewinkelte Lasche durch eine Öffnung des vertikalen Trägerprofils hindurch mit dem Mittelteil des Varioträgers zusätzlich verschraubt werden kann.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform ist vorgesehen, dass an der Außenseite des zweiten Abschnittes der abgewinkelten Lasche ein Haken vorgesehen ist. Der Haken dient für einen Schnellverschluss, wenn die Servereinschübe nicht mehr mit dem Rack verschraubt werden, sondern über einen sogenannten Quick Release Lever, das heißt einen Schnappmechanismus am Rack festgelegt werden.
  • Die Erfindung betrifft ebenso ein Verfahren zur Montage eines Varioträgers, wobei gemäß dem Verfahren der Varioträger auf einer Seite mit seinen Zentrierelementen in die Öffnungen der vertikalen Trägerprofile gesteckt wird, danach der Varioträger seitlich zum zweiten vertikalen Trägerprofil geschwenkt wird, so dass der zweite Abschnitt der abgewinkelten Lasche die vertikale Trägersäule umgreift, gefolgt von einem Auseinanderziehen des Mittelteils, so dass die Zentrierelemente auf der Seite der abgewinkelten Lasche durch die Öffnungen der vertikalen Trägerprofile geschoben werden und ein gleichzeitiges beziehungsweise anschließenden Verschieben der abgewinkelten Lasche mittels des Ratschmechanismus in Richtung Mittelteil.
  • Das Verfahren erfolgt werkzeuglos und ergibt sich intuitiv für jeden Monteur.
  • Weitere Vorteile der Erfindung sind in den Unteransprüchen sowie in der nachfolgenden Figurenbeschreibung offenbart.
  • In den Zeichnungen zeigen:
  • 1 eine Schrägansicht des Varioträgers,
  • 2 eine weitere Schrägansicht des Varioträgers,
  • 3 ein vergrößerter Ausschnitt des Endes des Varioträgers mit dem Ratschmechanismus in der Ansicht von innen,
  • 4 die Außenseite der Ansicht gemäß 3
  • 5 eine Schrägansicht der abgewinkelten Lasche mit angeschraubten Haken,
  • 6 und 7 jeweils einen Zentrierbolzen
  • 8 und 9 jeweils eines Schrägansicht der Ratschhebel,
  • 10 eine Schrägansicht des Hakens,
  • 11 eine Schrägansicht eines Varioträgers montiert am vertikalen Trägerprofil eines Racks gemäß einer zweiten Ausführungsform,
  • 12 eine Schrägansicht der zweiten Ausführungsform des Varioträgers in der Ansicht von innen,
  • 13 eine Seitenansicht des Stirnteiles des Varioträgers gemäß der zweiten Ausführungsform von außen und
  • 14 die Ansicht gemäß 13 lediglich von innen.
  • Nachfolgend werden figurenübergreifend Elemente mit gleicher Konstruktion oder Funktion mit den gleichen Bezugszeichen versehen und werden nicht jedes Mal gesondert beschrieben.
  • Die 1 und 2 zeigen jeweils in Schrägansicht einen Varioträger, wie er zur Festlegung an den vertikalen Trägerprofilen eines Serverracks dient. Der Varioträger weist ein längenverstellbares Mittelteil 2 auf, welches teleskopartig auseinandergezogen und zusammengeschoben werden kann.
  • Der Varioträger weist an seinen Enden Zentrierelemente 3 beziehungsweise 4 auf, welche zur Festlegung des Varioträgers in den standardisierten Öffnungen der vertikalen Trägerprofile des Serverracks dienen. Die Zentrierelemente 3 sind im Wesentlichen konisch ausgebildet, so dass sie für die unterschiedlichen Lochdurchmesser in den vertikalen Trägerprofilen des Serverracks egal ob rund oder quadratisch mit 9,5 mm, 9 mm oder 7,1 mm Lochdurchmesser beziehungsweise Seitenlänge verwendet werden können.
  • Gegenüberliegend der Zentrierelemente 3 befinden sich die Zentrierelemente 4, welche in einer aufwendigeren Mechanik integriert sind, so dass der Varioträger an den vertikalen Trägerprofilen über die Zentrierelemente festgelegt werden kann und gleichzeitig eine Verriegelung erzielt wird.
  • Die 3 und 4 zeigen jeweils eine vergrößerte Darstellung des Endes des Varioträgers mit dem Ratschmechanismus.
  • Hierzu ist an dem Mittelteil 2 eine in Längsrichtung des Mittelteils 2 verschiebbare abgewinkelte Lasche 5 angebracht. Die Lasche 5 weist einen ersten Abschnitt 5a und einen dazu rechtwinklig abgewinkelten zweiten Abschnitt 5b auf. In dem ersten Abschnitt 5a sind Langlöcher 6 vorgesehen über welche der Abschnitt 5a über Nieten 7 verschiebbar am Mittelteil 2 festgelegt ist.
  • Zur Innenseite hin weist der erste Abschnitt 5a jeweils eine Verzahnung 8 auf, die einen Teil des Ratschmechanismus bildet.
  • Ein weiterer Teil des Ratschmechanismus sind verschwenkbare Ratschhebel 9 die ebenfalls über Nieten 7 drehbar am Mittelteil 2 festgelegt sind. Die Ratschhebel 9 weisen eine Gegenverzahnung 10 auf, wobei die Gegenverzahnung 10 und die Verzahnung 8 so ausgebildet sind, dass ein Einschieben der Lasche 5 in Richtung Mittelteil erfolgen kann jedoch ein Herausziehen, das heißt ein Wegziehen der Lasche 5 von Mittelteil nicht möglich ist ohne die Ratschhebel 9 zu lösen.
  • Das Mittelteil weist stirnseitig unter der abgewinkelten Lasche 5 einen abgewinkelten Bereich 11 auf in welchem die Zentrierelemente 4 eingeschraubt sind. In der Lasche 5 sind im zweiten Abschnitt 5b fluchtend mit den Zentrierelementen 4 Öffnungen 12 vorgesehen, in welche im montierten Zustand die Zentrierelemente 4 eintauchen.
  • Des Weiteren ist am zweiten Abschnitt 5b ein Haken 13 vorgesehen, welcher für eine Schnappmechanik zur Festlegung von Servereinschüben am Rack dient. Diese Schnappmechanik wird auch als Quick Release Lever Mechanik bezeichnet, da durch die Betätigung eines Hebels am Servereinschub die Verriegelung gelöst und der Einschub aus dem Rack gezogen werden kann. Hinter dem Haken 13 weist der zweite Abschnitt 5b einen Öffnung 14 für eine Sicherungsschraube, das heißt für eine Verschraubung mit dem abgewinkelten Bereich 11 des Mittelteils 2 auf.
  • 4 zeigt die Darstellung gemäß 3 von der Innenseite. Die Ratschhebel 9 weisen abgewinkelte Federaufnahmen 9a auf, in welche jeweils eine Zugfeder, dargestellt ist eine Spiralfeder 15, festgelegt ist, welche die Federaufnahme 9a nach außen in Richtung Ober- oder Unterseite des Mittelteiles 2 zieht. Im dargestellten Zustand ist die Feder 15 weder an der Federaufnahme 9a noch am Mittelteil 2 eingehängt, jedoch sind an der Federaufnahme 9a sowie am Mittelteil 2 entsprechende Bohrungen 16 vorgesehen, i welche die Feder 15 eingehängt werden kann.
  • An der Unterseite des abgewinkelten Bereichs 11 des Mittelteils 2 sind Gewindeaufnahmen 17 zu sehen, wobei die obere und unteren Gewindeaufnahme 17 zum Einschrauben der Zentrierbolzen 4 und die mittlere Gewindeaufnahme 17 zum Einschrauben der Sicherungsschraube dient, sofern dies der Kunde wünscht.
  • 5 zeigt in Schrägansicht die abgewinkelte Lasche 5. Der Haken 13 ist an der abgewinkelten Lasche 5 beziehungsweise am zweiten Abschnitt 5b der abgewinkelten Lasche 5 über eine Schraube 18 festgelegt. Dies hat den Vorteil, dass der Haken 13 auch abgeschraubt werden kann und der Varioträger somit auch kompatibel ist für Systeme ohne Quick Release Mechanismus, das heißt ohne Schnappmechanismus zur Festlegung der Servereinschübe ist.
  • Der zweite Abschnitt 5b weist auch noch eine weitere Bohrung 19 auf, welche ebenso dazu dient den Haken 13 zu befestigen sofern der Varioträger auf der gegenüberliegenden Seite verwendet werden soll.
  • Die 6 und 7 zeigen die Zentrierelemente 4, wobei das Zentrierelement gemäß 6 einen Durchmesser von 8,9 mm und das Zentrierelement gemäß 7 einen Durchmesser von 6,8 mm aufweist. Diese Zentrierelemente werden in die Gewindeaufnahmen 17 des abgewinkelten Bereiches 11 des Mittelteils 2 eingeschraubt.
  • Die Öffnungen 12 im zweiten Abschnitt 5b der abgewinkelten Lasche 5 sind abgestimmt auf die Zentrierelemente 4 mit dem Durchmesser von 8,9 mm so dass bei der Verwendung dieses Zentrierelements eine exakte Führung der abgewinkelten Lasche im montierten Zustand an den Zentrierelementen erzielt wird. Bei der Verwendung von Zentrierelementen mit einem geringeren Durchmesser ist dies leider nicht möglich.
  • Die 8 und 9 zeigen jeweils in Schrägansicht die Ratschhebel 9, mit der abgewinkelten Federaufnahme 9a und der darin vorgesehenen Bohrung 16 zum Einhängen der Zugfeder.
  • 10 zeigt in Schrägansicht den Haken 13.
  • Die 11 bis 14 zeigen eine weitere Ausführungsform der Erfindung, welche jedoch auf dem gleichen Prinzip beruht.
  • 11 zeigt in Schrägansicht einen Ausschnitt des Varioträgers 1, wie er an einem vertikalen Trägerprofil 19 festgelegt ist. Das vertikale Trägerprofil 19 weist in diesem Fall Öffnungen 20 mit einer quadratischen Farm und einer Seitenlänge von 9 mm auf. Die abgewinkelte Lasche 5 umgreift das vertikale Trägerprofil 19, so dass der zweite Abschnitt 5b der abgewinkelten Lasche 5 auf der Frontseite des vertikalen Trägerprofils 19 im montierten Zustand angeordnet ist.
  • Der erste Abschnitt 5a der abgewinkelten Lasche 5 ist in diesem Fall mit einer außen liegenden Verzahnung 8 ausgebildet, und die beiden Ratschhebel 9 sind außerhalb schwenkbar angeordnet, so dass sie mit ihrer Gegenverzahnung 10 auf die nach außen zeigende Verzahnung 8 des ersten Abschnittes 5a der abgewinkelten Lasche 5 wirken. Ansonsten ist die Verriegelungsmechanik beziehungsweise der Ratschmechanismus analog zur ersten Ausführungsform der Erfindung aufgebaut.
  • Eine weitere Modifikation befindet sich im Zentrierelement 4. Das Zentrierelement 4 ist durch einen Zentrierbolzen 4a und einer verschiebbaren federbelasteten Hülse 4b aufgebaut. Der Zentrierbolzen 4a hat in der Regel den Außendurchmesser von 6,8 mm und die federbelastete Hülse 4b einen Außendurchmesser von 8,9 mm. Sind die Öffnungen 20 wie im vorliegenden Fall für den großen Zentrierbolzen das heißt für denjenigen mit einem Außendurchmesser von 8,9 mm vorgesehen, tritt der gesamte Zentrierbolzen 4a und 4b durch die Öffnung 20 und taucht in die entsprechende Öffnung 12 der abgewinkelten Lasche 5 ein.
  • 12 zeigt den Varioträger gemäß 11 in einer Schrägansicht mit Blick auf die Innenseite des Varioträgers. Der abgewinkelte Bereich 11 des Mittelteils 2 des Varioträgers ist so aufgebaut, dass die Hülse 4b darin einfedern kann.
  • 13 zeigt eine Seitenansicht auf das Stirnende des Varioträgers in der zweiten Ausführungsform. Das Mittelteil 5a weist ein einziges Langloch 6 auf, und ist über zwei Nieten 7 wieder längenverschiebbar am Mittelteil 2 festgelegt. Die Ratschhebel 9 sind wiederum drehbar über Nieten 7 ebenso am Mittelteil 2 festgelegt und wirken mit ihrer Gegenverzahnung 10 jeweils auf die Verzahnung 8 des ersten Abschnittes 5a der abgewinkelten Lasche 5.
  • 14 zeigt die Ansicht gemäß 13 nur von der Innenseite. Gemäß dieser Ausführungsform sind die beiden Ratschhebel 9 über eine einzige Zugfeder 15 miteinander verbunden.
  • Die Varioträger gemäß beiden Ausführungsformen werden nach dem gleichen Prinzip montiert. Der Varioträger mit den Zentrierelementen 3 von innen in die Öffnungen 20 eines ersten vertikalen Trägerprofils 19 eingesteckt und anschließend so zum zweiten vertikalen Trägerprofil 19 geschwenkt, dass die ausgezogenen abgewinkelte Lasche 5 das vertikale Trägerprofil 19 seitlich umgreift und die Zentrierbolzen 4 auf der innen liegende Seite des vertikalen Trägerprofils 19 angeordnet sind. Anschließend wird das längenverstellbare Mittelteil 2 des Varioträgers 1 auseinandergezogen, so dass die Zentrierbolzen 4 in die Öffnungen 20 des vertikalen Trägerprofils 19 von innen eintauchen. Danach oder gleichzeitig wird die abgewinkelte Lasche über den Ratschmechanismus in Richtung Mittelteil geschoben, so dass die Zentrierelemente 4 in die Öffnungen 12 der abgewinkelten Lasche 5 eintauchen. Der Varioträger ist somit werkzeuglos fest an zwei vertikalen Trägerprofilen eines Serverracks montiert. Sollte eine zusätzliche Sicherung gewünscht sein, ist es möglich, über die Öffnung 14 in der Lasche 5 eine zusätzliche Sicherungsschraube anzubringen, die das Mittelteil fix mit der Lasche 5 verbindet und zwischen sich das vertikale Trägerprofil 19 einklemmt.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Varioträger
    2
    Mittelteil
    3
    Zentrierelemente
    4
    Zentrierelemente
    4a
    Bolzen
    4b
    Hülse
    5
    Abgewinkelte Lasche
    5a
    Erster Abschnitt
    5b
    Zweiter Abschnitt
    6
    Langloch
    7
    Niete
    8
    Verzahnung
    9
    Ratschhebel
    9a
    Federaufnahme des Ratschhebels
    10
    Gegenverzahnung
    11
    Abgewinkelter Bereich des Mittelteils 2
    12
    Öffnungen für Zentrierbolzen
    13
    Haken
    14
    Öffnungen für Sicherheitsschraube
    15
    Feder
    16
    Bohrungen
    17
    Gewindeaufnahme
    18
    Schraube
    19
    Vertikales Trägerprofil
    20
    Öffnungen im vertikalen Trägerprofil
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • DE 202007012830 U1 [0002]
    • US 6830300 B2 [0004]

Claims (12)

  1. Varioträger (1) zur Montage an zwei vertikalen Trägerprofilen (19) eines Racks, wobei die vertikalen Trägerprofile (19) des Racks Öffnungen (20) in einem standardisierten Raster aufweisen und der Varioträger (1) über die Öffnungen (20) an den vertikalen Trägerprofilen (19) festlegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Varioträger einen Ratschmechanismus für die Verriegelung des Varioträgers an einem vertikalen Trägerprofil (19) aufweist.
  2. Varioträger (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Varioträger (1) ein längenverstellbares Mittelteil (2) aufweist.
  3. Varioträger (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ratschmechanismus durch einen ersten Abschnitt (5a) einer abgewinkelten Lasche (5) und wenigstens einem federbelasteten Ratschhebel (9) gebildet wird, wobei die abgewinkelte Lasche in Richtung des Mittelteils (2) geschoben werden kann und der Ratschhebel (9) ein Verschieben der abgewinkelten Lasche (5) in der entgegen gesetzten Richtung verhindert.
  4. Varioträger (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ratschmechanismus durch eine Verzahnung (8) an ersten Abschnitt (5a) der abgewinkelten Lasche (5) und einer Gegenverzahnung (10) an dem wenigstens einem federbelasteten Ratschhebel (9) gebildet wird.
  5. Varioträger (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die abgewinkelte Lasche (5) so ausgebildet ist, dass diese im montierten Zustand das vertikale Trägerprofil (19) seitlich umgreift, so dass ein zweiter Abschnitt (5b) der Lasche (5) auf der Außenseite des vertikalen Trägerprofils (19) anliegt.
  6. Varioträger (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dadurch gekennzeichnet, dass die Lasche im zweiten Abschnitt (5b) Zentrieröffnungen (12) zur Aufnahme der Zentrierelemente (4) aufweist.
  7. Varioträger (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer Seite des Mittelteils (2) konische Zentrierelemente (3) und auf der Seite der abgewinkelten Lasche (5) zylindrische Zentrierelemente (4) vorgesehen sind.
  8. Varioträger (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Seite der abgewinkelten Lasche (5) die Zentrierelemente (4) aus einem Zentrierbolzen (4a) und einer umgebenden federbelasteten und verschiebbaren Hülse (4b) ausgebildet sind.
  9. Varioträger (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Abschnitt (5b) der abgewinkelten Lasche (5) eine Schraubenöffnung (14) zur Verschraubung der Lasche (5) durch eine Öffnung (20) des vertikalen Trägerprofils (19) am Mittelteil (2) des Varioträgers aufweist.
  10. Varioträger (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Außenseite des zweiten Abschnittes (5b) der abgewinkelten Lasche (5) ein Haken (13) vorgesehen ist.
  11. Varioträger (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ratschmechanismus durch den ersten Abschnitt (5a) der abgewinkelten Lasche (5) und wenigstens einem federbelasteten Ratschhebel (9) gebildet wird, wobei die abgewinkelte Lasche in Richtung des Mittelteils geschoben werden kann und der Ratschhebel ein Verschieben der abgewinkelten Lasche in die entgegengesetzten Richtung verhindert.
  12. Verfahren zur Montage eines Varioträgers nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Varioträger (1) auf einer Seite mit seinem Zentrierelementen (3) in die Öffnungen (20) der vertikalen Trägerprofile (19) gesteckt wird, der Varioträger seitlich zum zweiten vertikalen Trägerprofil (19) geschwenkt wird, so dass der zweite Abschnitt (5b) der abgewinkelten Lasche (5) das vertikale Trägerprofil (19) umgreift, Auseinanderziehen des Mittelteiles (2), so dass die Zentrierelemente (4) auf der Seite der abgewinkelten Lasche (5) durch die Öffnungen (20) des vertikalen Trägerprofil (19) geschoben werden, und gleichzeitiges oder anschließendes Verschieben der abgewinkelten Lasche (5) mittels des Ratschmechanismus in Richtung Mittelteil (2).
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WO2012168308A1 (de) 2012-12-13

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