DE102011107838A1 - Nachstelleinrichtung - Google Patents
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Abstract
Description
- Die Erfindung betrifft eine Nachstelleinrichtung für eine Reibungskupplung eines Kraftfahrzeugs, mit dessen Hilfe ein verschleißbedingter Fehlabstand einer Anpressplatte zu einer Gegenplatte der Reibungskupplung nachgestellt werden kann.
- Reibungskupplungen können zum Ausgleich eines auftretenden Verschleißes von Reibbelägen mit einer kraftgesteuerten Nachstelleinrichtung versehen sein. Hier wird eine infolge eines Verschleißes ungünstige Entwicklung der Anpresskraft eines eine Gegenplatte der Reibungskupplung beaufschlagenden Betätigungssystems zur Bewegung der Anpressplatte, beispielsweise einer Tellerfeder, erfasst und abhängig von der Anpresskraft eine Nachstellung bewirkt. Alternativ kann ein bei einem Verschleiß der Reibbeläge der Kupplungsscheibe auftretender Fehlabstand zwischen dem Kupplungsgehäuse und dem Betätigungssystem ermittelt („sensieren”) und abhängig von dem Fehlabstand korrigiert werden. Zur Korrektur werden dabei zwischen der Gegenplatte und dem Betätigungssystem angeordnete Ausgleichsmittel wie Rampensysteme oder Gewinde verdreht.
- Aus
DE 10 2009 035 225 A1 und ist jeweils eine Reibungskupplung mit einer weggesteuerten Nachstelleinrichtung bekannt, bei der eine sich in Abhängigkeit vom Abstand eines Betätigungssystems mit einer Tellerfeder und einer Anpressplatte axial verlagernde Antriebsklinke eines Sensierblechs auf ein Ritzel einer Spindel wirkt, wobei eine auf der Spindel aufgenommene Spindelmutter bei Verdrehung der Spindel einen zwischen der Anpressplatte und der Tellerfeder angeordneten Rampenring eines Rampensystems relativ zu einer Gegenrampe der Anpressplatte verdreht, wodurch der ursprüngliche Abstand des Betätigungssystems zur Anpressplatte wieder hergestellt wird. Dabei gleitet während des Hubs einer Gegenplatte gegenüber der Anpressplatte die Antriebsklinke auf den Zähnen des Ritzels und rastet bei einem vorgegebenen Verschleiß in eine Zahnlücke zwischen zwei Zähnen ein. Die Antriebsklinke nimmt beim nächsten Öffnungsvorgang der Reibungskupplung das Ritzel formschlüssig mit und verdreht dabei das Ritzel und damit die Spindel, wodurch die Spindelmutter entlang der Spindel bewegt wird und den Rampenring um einen entsprechenden Winkelbetrag verdreht, um die Reibungskupplung dadurch nachzustellen.WO 2009/056092 A1 - Die Spindel der Nachstelleinrichtung ist drehbar mit einem Halteteil verbunden, das mit der Anpressplatte fest verbunden ist. Zur Lagerung der Spindel kann die Spindel in einer Lagerbuchse eingesteckt und mit einem Sicherungsring innerhalb der Lagerbuchse gesichert sein.
- Zwischen der Lagerbuchse und der Spindel kann ein Gleitlager ausgebildet sein. Die Lagerbuchse ist mit einem weiteren Sicherungsring mit dem Halteteil verliersicher verbunden.
- Es besteht ein ständiges Bedürfnis die Montage einer Nachstelleinrichtung zu vereinfachen.
- Es ist die Aufgabe der Erfindung eine Nachstelleinrichtung für eine Reibungskupplung eines Kraftfahrzeugs zu schaffen, die eine vereinfachte Montage ermöglicht. Insbesondere ist es die Aufgabe der Erfindung eine Nachstelleinrichtung für eine Reibungskupplung eines Kraftfahrzeugs zu schaffen, die eine schnellere Montage ermöglicht.
- Die Lösung der Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1. Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
- Die Erfindungsgemäße Nachstelleinrichtung für eine Reibungskupplung eines Kraftfahrzeugs weist ein mit einer Spindel verbundenes Ritzel zur Nachstellung eines verschließbedingten Fehlabstands zwischen einer Gegenplatte und einer Anpressplatte zum Verpressen einer Kupplungsscheibe zwischen der Anpressplatte und der Gegenplatte auf, wobei die Spindel eine Nut zur Aufnahme eines Sicherungselements aufweist. Auf der Spindel ist eine Lagerbuchse zur Lagerung der Spindel aufgesteckt. Zusätzlich ist ein mit der Anpressplatte verbindbares Halteteil zur Lagerung der Spindel mit Hilfe der Lagerbuchse vorgesehen. Erfindungsgemäß weist die Lagerbuchse mindestens einen nur teilweise umlaufenden Schlitz auf, wobei ein Sicherungselement sowohl in dem Schlitz der Lagerbuchse als auch in der Nut der Spindel eingesetzt ist.
- Dadurch ist es möglich mit nur einem Sicherungselement sowohl die Spindel in der Lagerbuchse als auch die Lagerbuchse mit dem Halteteil zu sichern, so dass es nicht erforderlich ist zwei verschiedene Sicherungsringe zu verwenden. Die Montage der Nachstelleinrichtung ist dadurch vereinfacht und beschleunigt. Der Schlitz verläuft in radialer Richtung durch die Wandstärke der Lagerbuchse hindurch, so dass das Sicherungsring von radial außen durch die Lagerbuchse hindurch in die Nut der Spindel eingreifen kann. Vorzugsweise ist sowohl für die Sicherung der Spindel in der Lagerbuchse als auch für die Sicherung der Lagerbuchse mit dem Halteteil genau ein Sicherungselement vorgesehen. Eine axiale Sicherung beziehungsweise Fixierung in beide axiale Richtungen kann auf der einen Seite der Befestigungsstelle des Halteteils mit Hilfe des Sicherungsrings und auf der anderen Seite mit einem durch die Lagerbuchse beziehungsweise die Spindel ausgebildeten Anschlag erfolgen. insbesondere ist es nicht erforderlich einen Sicherungsring von radial innen in die Lagerbuchse einzusetzen und blind die Spindel in die Lagerbuchse einzusetzen. Durch den mindestens einen Schlitz, vorzugsweise zwei Schlitze, der Lagerbuchse kann bei der Montage optisch überprüft werden, ob das Sicherungselement tatsächlich sicher in der Nut der Spindel aufgenommen ist. Eine Überprüfung der ordnungsgemäßen Montage kann dadurch einfacher, schneller und zuverlässiger erfolgen. Dies reduziert die Kosten für die Montage der Nachstelleinrichtung.
- Die Nut der Spindel kann insbesondere umlaufend ausgestaltet sein und vorzugsweise zur Aufnahme eines Sicherungsrings ausgeformt sein. Dies erleichtert es das Sicherungselement in einer beliebigen Drehposition der Spindel in die Nut einzusetzen. Dadurch, dass der Schlitz in der Lagerbuchse nur teilweise umlaufend ausgeführt ist, verbleibt ein Materialrest, der die beiden durch den Schlitz voneinander getrennten Teile der Lagerbuchse einstückig miteinander verbindet. Der von der Lagerbuchse aufgenommene Teil der Spindel bildet insbesondere mit der Lagerbuchse ein Gleitlager aus, wobei das Gleitlager mit Hilfe eines Schmiermittels, beispielsweise Schmierfett, Reibung zwischen der Spindel und der Lagerbuchse reduzieren kann. Die übrige konstruktive Ausgestaltung der Nachstelleinrichtung kann insbesondere wie in
DE 10 2009 035 225 A1 oder beschrieben erfolgen, auf deren Inhalt hiermit als Teil der Erfindung Bezug genommen wird.WO 2009/056092 A1 - Insbesondere verläuft der mindestens eine Schlitz, insbesondere zwei Schlitze, im Wesentlichen tangential. Der mindestens eine Schlitz kann beispielsweise durch Sägen nachträglich in eine im Wesentlichen zylindrische Laberbuchse mit geschlossener Mantelfläche eingebracht werden. Ferner ist es möglich ein von einer runden Grundform abweichendes Sicherungselement zu verwenden. Beispielsweise kann das Sicherungselement einen im Wesentlichen länglichen Sicherungsarm aufweisen, der vorzugsweise im Wesentlichen tangential, in den Schlitz und die Nut eingesetzt werden kann. Dadurch ist es nicht zwingend erforderlich mit einem geeigneten Werkzeug einen Sicherungsring für die Montage elastisch aufzubiegen. Hierbei wird die Erkenntnis ausgenutzt, dass die Spindel kein ständig rotierendes Teil ist, sondern nur sporadisch um einen eher geringen Winkelbetrag verdreht wird, so dass es nicht erforderlich ist eine im Wesentlichen umlaufende Anlage eines Sicherungsrings vorzusehen. Stattdessen ist es bereits ausreichend, wenn an einer oder zwei Stellen das Sicherungselement in die Nut der Spindel eingreift, um eine verliersichere drehbare Befestigung bereit zu stellen.
- Vorzugsweise weist die Lagerbuchse in axialer Richtung einen Boden zum Anschlagen an ein axiales Ende der Spindel auf. Besonders bevorzugt ist innerhalb der Lagerbuchse ein Schmiermittel vorgesehen. Durch den Boden wird die Lagerbuchse abgedeckelt, so dass das Schmiermittel, insbesondere Schmierfett nicht aus der Lagerbuchse austreten kann. Gleichzeitig können über den Boden der Lagerbuchse Axialkräfte der Spindel abgetragen werden, ohne dass dies über das Sicherungselement erfolgen muss.
- Insbesondere ist zwischen dem axialen Ende der Spindel und dem Boden ein Spiel S1 vorgesehen, wobei das Sicherungselement mit einem Spiel S2 in dem Schlitz eingesetzt ist, wobei S1 ≤ S2 gilt. Dadurch sind die Toleranzbänder für die Spindel in der Buchse und dem Sicherungsring in dem Schlitz derart gewählt, dass bei einer axialen Kraft in entsprechender Richtung das Ende der Spindel an dem Boden anschlägt bevor der Sicherungsring an einer Seite des Schlitzes anschlägt. Dadurch wird vermieden, dass das Sicherungselement zwischen der Spindel und der Lagerbuchse geklemmt und beschädigt wird. Die Funktionalität der Lagerung der Spindel in der Buchse wird dadurch auch bei Axialkräften gewährleistet.
- Vorzugsweise weist das Sicherungselement eine Anschlagfläche zum Anschlagen an die Anpressplatte und/oder zum Anschlagen an das Halteteil auf. Durch die Anschlagfläche wird für das Sicherungselement eine Verdrehsicherung ausgebildet. Insbesondere liegt die Anschlagfläche nicht punktförmig sondern flächig auf, so dass eine Verdrehsicherung in beide Umfangsrichtungen gegeben ist.
- In einer bevorzugten Ausführungsform weist das Sicherungselement zwei Sicherungsarme auf, wobei insbesondere die Sicherungsarme jeweils in einen korrespondierenden Schlitz der Lagerbuchse eingesetzt sind. Die Sicherungsarme können insbesondere mit Federkraft aufeinander zu drücken. Dies führt zu einem sicheren Sitz des Sicherungselements in der Nut der Spindel. Ferner kann automatisch die gesamte Tiefe der Nut für das Einsetzen des jeweiligen Sicherungsarms genutzt werden, so dass sich eine entsprechend große axiale Anschlagfläche für das Sicherungselement ergibt.
- Insbesondere sind die Sicherungsarme im Wesentlichen einander gegenüberliegend angeordnet, wobei mindestens ein Sicherungsarm insbesondere eine Einführungsschräge zum Aufstecken des Sicherungselements auf die Spindel aufweist. Durch die gegenüberliegende Anordnung der Sicherungsarme kann besonders einfach eine Klemmkraft zwischen den Sicherungsarmen auf die Spindel ausgeübt werden, um einen sicheren Sitz in der Nut zu gewährleisten. Durch die Einführungsschräge, die insbesondere bei beiden Sicherungsarmen vorgesehen ist, kann das Sicherungselement einfach in den Schlitz der Lagerbuchse eingesetzt und an der Spindel gegen eine Federkraft elastisch aufgebogen werden. Ein zusätzliches Werkzeug ist hierfür nicht erforderlich, so dass die Montage vereinfacht und beschleunigt ist.
- Vorzugsweise sind die Sicherungsarme über ein Basisteil miteinander verbunden, wobei das Basisteil insbesondere eine Anschlagfläche zum Anschlagen an die Anpressplatte und/oder zum Anschlagen an das Halteteil ausbildet. Durch die insbesondere einstückige Ausgestaltung des Sicherungselements kann besonders einfach eine Federkraft bereitgestellt werden, um das Sicherungselement sicher in die Nut der Spindel einzusetzen. Durch die Anschlagfläche des Basisteils wird für das Sicherungselement eine Verdrehsicherung ausgebildet. Insbesondere liegt die Anschlagfläche nicht punktförmig sondern flächig auf, so dass eine Verdrehsicherung in beide Umfangsrichtungen gegeben ist.
- Insbesondere ist eine Spindelmutter zum Antrieb eines Betätigungssystems zur Nachstellung der Reibungskupplung auf die Spindel aufgeschraubt, wobei das Halteteil mindestens einen Haltearm zur Aufnahme der Lagerbuchse aufweist, wobei das Sicherungselement an der von der Spindelmutter abgewandten Seite des Haltearms vorgesehen ist. Das Sicherungselement kann dadurch von einer leicht zugänglichen Stelle auf die Spindel aufgesteckt werden. Ferner kann die Spindelmutter einen entsprechend längeren Verstellweg der Spindel nutzen, da kein Anteil des Verstellwegs für die Positionierung des Sicherungselements vorgesehen werden muss.
- Die Erfindung betrifft ferner eine Reibungskupplung für ein Kraftfahrzeug mit einer Gegenplatte und einer relativ zu der Gegenplatte bewegbaren Anpressplatte zum Verpressen einer Kupplungsscheibe zwischen der Gegenplatte und der Anpressplatte. Zusätzlich weist die Reibungskupplung eine Nachstelleinrichtung zur Nachstellung eines verschleißbedingten Fehlabstands der Anpressplatte zur Gegenplatte auf, wobei die Nachstelleinrichtung wie vorstehend beschrieben aus- und weitergebildet sein kann. Durch die Nachstelleinrichtung ist es möglich mit nur einem Sicherungselement sowohl die Spindel in der Lagerbuchse als auch die Lagerbuchse mit dem Halteteil zu sichern, so dass es nicht erforderlich ist zwei verschiedene Sicherungsringe zu verwenden. Die Montage der Reibungskupplung, insbesondere Doppelkupplung, ist dadurch vereinfacht und beschleunigt.
- Insbesondere ist auf die Spindel eine Spindelmutter aufgeschraubt, wobei die Spindel mit einem in Umfangsrichtung relativ an einer Gegenrampe der Anpressplatte abgleitenden Rampenring zur Nachstellung des verschleißbedingten Fehlabstands der Anpressplatte zur Gegenplatte verbunden ist, wobei insbesondere ein Betätigungselement, vorzugsweise Tellerfeder, an dem Rampenring zum Bewegen der Anpressplatte auf die Gegenplatte zu abstützbar ist. Die übrige konstruktive Ausgestaltung der Reibungskupplung kann insbesondere wie in
DE 10 2009 035 225 A1 oder beschrieben erfolgen, auf deren Inhalt hiermit als Teil der Erfindung Bezug genommen wird.WO 2009/056092 A1 - Nachfolgend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele exemplarisch erläutert. Es zeigen:
-
1 : eine schematische Draufsicht eines Teils einer erfindungsgemäßen Nachstelleinrichtung, -
2 : eine schematische teilgeschnittene Draufsicht der Nachstelleinrichtung aus1 , -
3 : eine schematische perspektivische Ansicht der Nachstelleinrichtung aus1 und -
4 : eine schematische Seitenansicht der Nachstelleinrichtung aus3 . - Die in
1 dargestellte Nachstelleinrichtung10 weist eine von einem Ritzel12 angetriebene Spindel14 auf, um eine auf der Spindel14 aufgeschraubte Spindelmutter16 axial zu verschieben, wodurch ein nicht dargestelltes Betätigungssystem zum Nachstellen eines Verschleißabstands einer Reibungskupplung angetrieben werden kann. Die Spindel14 ist in einer Lagerbuchse18 gelagert, wobei die Lagerbuchse18 wiederum von einem Haltearm20 eines Halteteils22 aufgenommen ist. Die Lagerbuchse18 weist einen Absatz24 auf, der axial an dem Haltearm20 anliegt. Die Lagerbuchse18 ist an der von der Spindelmutter16 wegweisenden Seite des Haltearms20 mit einem Sicherungselement26 gesichert, das in einem Schlitz28 der Lagerbuchse18 eingesetzt ist. - Wie in
2 dargestellt, ist das Sicherungselement26 zusätzlich in eine Nut30 der Spindel14 eingesetzt, so dass sowohl die Spindel14 als auch die Lagerbuchse18 durch genau ein Sicherungselement26 an dem Haltearm20 des Halteteils22 gesichert sind. Die Lagerbuchse18 weist an ihrem axialen Ende einen Boden32 auf, der zu einem axialen Ende34 der Spindel14 ein Spiel S1 ausbildet. Der Sicherungsring26 ist mit einem Spiel S2 in dem Schlitz28 der Lagerbuchse18 aufgenommen, wobei die Toleranzbänder derart gewählt sind, dass das Spiel S1 immer kleiner als das Spiel S2 ist. Bei einer Axialkraft nach rechts in2 stößt das axiale Ende34 an dem Boden32 an bevor der Sicherungsring26 zwischen der Spindel14 und der Lagerbuchse18 geklemmt wird. Dadurch können die Axialkräfte über den Absatz24 an den Haltearm20 und von dort über das Halteteil22 beispielsweise an eine Anpressplatte einer Reibungskupplung abgetragen werden. - Wie in
3 und4 dargestellt, kann das Sicherungselement26 zwei einander gegenüberliegende Sicherungsarme36 aufweisen, die in jeweils einen tangential verlaufenden Schlitz28 der Lagerbuchse18 eingesetzt werden können. Die Sicherungsarme36 sind über ein Basisteil38 einstückig miteinander verbunden. Das Basisteil38 weist eine Anschlagfläche40 auf, mit der das Sicherungselement26 im Wesentlichen flächig an einer Anpressplatte anliegen kann, um für das Sicherungselement26 eine Verdrehsicherung auszubilden. Die Anschlagfläche40 kann auch im Wesentlichen punktförmig oder linienförmig an der Anpressplatte oder dem Halteteil22 anschlagen. An der zum Basisteil38 wegweisenden Seite weisen die Sicherungsarme36 aufeinander zu weisenden Einführungsschrägen42 auf, um das Sicherungselement26 auch gegen eine Federkraft einfach auf die Spindel14 aufstecken zu können. - Bezugszeichenliste
-
- 10
- Nachstelleinrichtung
- 12
- Ritzel
- 14
- Spindel
- 16
- Spindelmutter
- 18
- Lagerbuchse
- 20
- Haltearm
- 22
- Halteteil
- 24
- Absatz
- 26
- Sicherungselement
- 28
- Schlitz
- 30
- Nut
- 32
- Boden
- 34
- axiales Ende
- 36
- Sicherungsarm
- 38
- Basisteil
- 40
- Anschlagfläche
- 42
- Einführungsschräge
- ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
-
- DE 102009035225 A1 [0003, 0011, 0021]
- WO 2009/056092 A1 [0003, 0011, 0021]
Claims (10)
- Nachstelleinrichtung für eine Reibungskupplung eines Kraftfahrzeugs, mit einem mit einer Spindel (
14 ) verbundenem Ritzel (14 ) zur Nachstellung eines verschließbedingten Fehlabstands zwischen einer Gegenplatte und einer Anpressplatte zum Verpressen einer Kupplungsscheibe zwischen der Anpressplatte und der Gegenplatte, wobei die Spindel (14 ) eine Nut (30 ) zur Aufnahme eines Sicherungselements aufweist, einer auf der Spindel (14 ) aufgesteckten Lagerbuchse (18 ) zur Lagerung der Spindel (14 ) und einem mit der Anpressplatte verbindbaren Halteteil (22 ) zur Lagerung der Spindel (14 ) mit Hilfe der Lagerbuchse (18 ), dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerbuchse (18 ) mindestens einen nur teilweise umlaufenden Schlitz (28 ) aufweist, wobei ein Sicherungselement (26 ) sowohl in dem Schlitz (28 ) der Lagerbuchse (18 ) als auch in der Nut (30 ) der Spindel (14 ) eingesetzt ist. - Nachstelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Schlitz (
30 ), insbesondere zwei Schlitze (30 ), im Wesentlichen tangential verläuft. - Nachstelleinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerbuchse (
18 ) in axialer Richtung einen Boden (32 ) zum Anschlagen an ein axiales Ende (34 ) der Spindel (14 ) aufweist. - Nachstelleinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der Lagerbuchse (
18 ) ein Schmiermittel vorgesehen ist. - Nachstelleinrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem axialen Ende (
34 ) der Spindel (14 ) und dem Boden (32 ) ein Spiel S1 vorgesehen ist, wobei das Sicherungselement (26 ) mit einem Spiel S2 in dem Schlitz (28 ) eingesetzt ist, wobei S1 ≤ S2 gilt. - Nachstelleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement (
26 ) eine Anschlagfläche (40 ) zum Anschlagen an die Anpressplatte und/oder zum Anschlagen an das Halteteil (22 ) aufweist. - Nachstelleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement (
26 ) zwei Sicherungsarme (36 ) aufweist, wobei insbesondere die Sicherungsarme (36 ) jeweils in einen korrespondierenden Schlitz (28 ) der Lagerbuchse (18 ) eingesetzt sind. - Nachstelleinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungsarme (
36 ) im Wesentlichen einander gegenüberliegend angeordnet sind, wobei mindestens ein Sicherungsarm (36 ) insbesondere eine Einführungsschräge (42 ) zum Aufstecken des Sicherungselements (26 ) auf die Spindel (14 ) aufweist. - Nachstelleinrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungsarme (
36 ) über ein Basisteil (38 ) miteinander verbunden sind, wobei das Basisteil (38 ) insbesondere eine Anschlagfläche (40 ) zum Anschlagen an die Anpressplatte und/oder zum Anschlagen an das Halteteil (22 ) ausbildet. - Nachstelleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine Spindelmutter (
16 ) zum Antrieb eines Betätigungssystems zur Nachstellung der Reibungskupplung auf die Spindel (14 ) aufgeschraubt ist, wobei das Halteteil (22 ) mindestens einen Haltearm (20 ) zur Aufnahme der Lagerbuchse (18 ) aufweist, wobei das Sicherungselement (26 ) an der von der Spindelmutter (16 ) abgewandten Seite des Haltearms (20 ) vorgesehen ist.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE201110107838 DE102011107838A1 (de) | 2010-08-16 | 2011-07-18 | Nachstelleinrichtung |
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|---|---|---|---|
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| DE102010034424.9 | 2010-08-16 | ||
| DE201110107838 DE102011107838A1 (de) | 2010-08-16 | 2011-07-18 | Nachstelleinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE102011107838A1 true DE102011107838A1 (de) | 2012-03-22 |
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| DE201110107838 Withdrawn DE102011107838A1 (de) | 2010-08-16 | 2011-07-18 | Nachstelleinrichtung |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE102011107838A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2682625A1 (de) * | 2012-07-02 | 2014-01-08 | Schaeffler Technologies AG & Co. KG | Reibungskupplung mit einer kraftschlüssigen Bremseinrichtung |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2009056092A1 (de) | 2007-10-31 | 2009-05-07 | Luk Lamellen Und Kupplungsbau Beteiligungs Kg | Reibungskupplung |
| DE102009035225A1 (de) | 2008-08-21 | 2010-02-25 | Luk Lamellen Und Kupplungsbau Beteiligungs Kg | Reibungskupplung |
-
2011
- 2011-07-18 DE DE201110107838 patent/DE102011107838A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2009056092A1 (de) | 2007-10-31 | 2009-05-07 | Luk Lamellen Und Kupplungsbau Beteiligungs Kg | Reibungskupplung |
| DE102009035225A1 (de) | 2008-08-21 | 2010-02-25 | Luk Lamellen Und Kupplungsbau Beteiligungs Kg | Reibungskupplung |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| EP2682625A1 (de) * | 2012-07-02 | 2014-01-08 | Schaeffler Technologies AG & Co. KG | Reibungskupplung mit einer kraftschlüssigen Bremseinrichtung |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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