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DE102011107838A1 - Nachstelleinrichtung - Google Patents

Nachstelleinrichtung Download PDF

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DE102011107838A1
DE102011107838A1 DE201110107838 DE102011107838A DE102011107838A1 DE 102011107838 A1 DE102011107838 A1 DE 102011107838A1 DE 201110107838 DE201110107838 DE 201110107838 DE 102011107838 A DE102011107838 A DE 102011107838A DE 102011107838 A1 DE102011107838 A1 DE 102011107838A1
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DE
Germany
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spindle
bearing bush
slot
adjusting device
securing element
Prior art date
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Withdrawn
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DE201110107838
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English (en)
Inventor
Patrick Stöcklin
Albert Renz
Edgar Hummel
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Schaeffler Technologies AG and Co KG
Original Assignee
Schaeffler Technologies AG and Co KG
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D13/00Friction clutches
    • F16D13/58Details
    • F16D13/75Features relating to adjustment, e.g. slack adjusters
    • F16D13/757Features relating to adjustment, e.g. slack adjusters the adjusting device being located on or inside the clutch cover, e.g. acting on the diaphragm or on the pressure plate

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Abstract

Eine Nachstelleinrichtung für eine Reibungskupplung eines Kraftfahrzeugs weist ein mit einer Spindel verbundenes Ritzel zur Nachstellung eines verschließbedingten Fehlabstands zwischen einer Gegenplatte und einer Anpressplatte zum Verpressen einer Kupplungsscheibe zwischen der Anpressplatte und der Gegenplatte auf, wobei die Spindel eine Nut zur Aufnahme eines Sicherungselements aufweist. Auf der Spindel ist eine Lagerbuchse zur Lagerung der Spindel aufgesteckt. Zusätzlich ist ein mit der Anpressplatte verbindbares Halteteil zur Lagerung der Spindel mit Hilfe der Lagerbuchse vorgesehen. Erfindungsgemäß weist die Lagerbuchse mindestens einen nur teilweise umlaufenden Schlitz auf, wobei ein Sicherungselement sowohl in dem Schlitz der Lagerbuchse als auch in der Nut der Spindel eingesetzt ist. Dadurch ist es möglich mit nur einem Sicherungselement sowohl die Spindel in der Lagerbuchse als auch die Lagerbuchse mit dem Halteteil zu sichern, so dass es nicht erforderlich ist zwei verschiedene Sicherungsringe zu verwenden. Die Montage der Nachstelleinrichtung ist dadurch vereinfacht und beschleunigt.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Nachstelleinrichtung für eine Reibungskupplung eines Kraftfahrzeugs, mit dessen Hilfe ein verschleißbedingter Fehlabstand einer Anpressplatte zu einer Gegenplatte der Reibungskupplung nachgestellt werden kann.
  • Reibungskupplungen können zum Ausgleich eines auftretenden Verschleißes von Reibbelägen mit einer kraftgesteuerten Nachstelleinrichtung versehen sein. Hier wird eine infolge eines Verschleißes ungünstige Entwicklung der Anpresskraft eines eine Gegenplatte der Reibungskupplung beaufschlagenden Betätigungssystems zur Bewegung der Anpressplatte, beispielsweise einer Tellerfeder, erfasst und abhängig von der Anpresskraft eine Nachstellung bewirkt. Alternativ kann ein bei einem Verschleiß der Reibbeläge der Kupplungsscheibe auftretender Fehlabstand zwischen dem Kupplungsgehäuse und dem Betätigungssystem ermittelt („sensieren”) und abhängig von dem Fehlabstand korrigiert werden. Zur Korrektur werden dabei zwischen der Gegenplatte und dem Betätigungssystem angeordnete Ausgleichsmittel wie Rampensysteme oder Gewinde verdreht.
  • Aus DE 10 2009 035 225 A1 und WO 2009/056092 A1 ist jeweils eine Reibungskupplung mit einer weggesteuerten Nachstelleinrichtung bekannt, bei der eine sich in Abhängigkeit vom Abstand eines Betätigungssystems mit einer Tellerfeder und einer Anpressplatte axial verlagernde Antriebsklinke eines Sensierblechs auf ein Ritzel einer Spindel wirkt, wobei eine auf der Spindel aufgenommene Spindelmutter bei Verdrehung der Spindel einen zwischen der Anpressplatte und der Tellerfeder angeordneten Rampenring eines Rampensystems relativ zu einer Gegenrampe der Anpressplatte verdreht, wodurch der ursprüngliche Abstand des Betätigungssystems zur Anpressplatte wieder hergestellt wird. Dabei gleitet während des Hubs einer Gegenplatte gegenüber der Anpressplatte die Antriebsklinke auf den Zähnen des Ritzels und rastet bei einem vorgegebenen Verschleiß in eine Zahnlücke zwischen zwei Zähnen ein. Die Antriebsklinke nimmt beim nächsten Öffnungsvorgang der Reibungskupplung das Ritzel formschlüssig mit und verdreht dabei das Ritzel und damit die Spindel, wodurch die Spindelmutter entlang der Spindel bewegt wird und den Rampenring um einen entsprechenden Winkelbetrag verdreht, um die Reibungskupplung dadurch nachzustellen.
  • Die Spindel der Nachstelleinrichtung ist drehbar mit einem Halteteil verbunden, das mit der Anpressplatte fest verbunden ist. Zur Lagerung der Spindel kann die Spindel in einer Lagerbuchse eingesteckt und mit einem Sicherungsring innerhalb der Lagerbuchse gesichert sein.
  • Zwischen der Lagerbuchse und der Spindel kann ein Gleitlager ausgebildet sein. Die Lagerbuchse ist mit einem weiteren Sicherungsring mit dem Halteteil verliersicher verbunden.
  • Es besteht ein ständiges Bedürfnis die Montage einer Nachstelleinrichtung zu vereinfachen.
  • Es ist die Aufgabe der Erfindung eine Nachstelleinrichtung für eine Reibungskupplung eines Kraftfahrzeugs zu schaffen, die eine vereinfachte Montage ermöglicht. Insbesondere ist es die Aufgabe der Erfindung eine Nachstelleinrichtung für eine Reibungskupplung eines Kraftfahrzeugs zu schaffen, die eine schnellere Montage ermöglicht.
  • Die Lösung der Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1. Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Die Erfindungsgemäße Nachstelleinrichtung für eine Reibungskupplung eines Kraftfahrzeugs weist ein mit einer Spindel verbundenes Ritzel zur Nachstellung eines verschließbedingten Fehlabstands zwischen einer Gegenplatte und einer Anpressplatte zum Verpressen einer Kupplungsscheibe zwischen der Anpressplatte und der Gegenplatte auf, wobei die Spindel eine Nut zur Aufnahme eines Sicherungselements aufweist. Auf der Spindel ist eine Lagerbuchse zur Lagerung der Spindel aufgesteckt. Zusätzlich ist ein mit der Anpressplatte verbindbares Halteteil zur Lagerung der Spindel mit Hilfe der Lagerbuchse vorgesehen. Erfindungsgemäß weist die Lagerbuchse mindestens einen nur teilweise umlaufenden Schlitz auf, wobei ein Sicherungselement sowohl in dem Schlitz der Lagerbuchse als auch in der Nut der Spindel eingesetzt ist.
  • Dadurch ist es möglich mit nur einem Sicherungselement sowohl die Spindel in der Lagerbuchse als auch die Lagerbuchse mit dem Halteteil zu sichern, so dass es nicht erforderlich ist zwei verschiedene Sicherungsringe zu verwenden. Die Montage der Nachstelleinrichtung ist dadurch vereinfacht und beschleunigt. Der Schlitz verläuft in radialer Richtung durch die Wandstärke der Lagerbuchse hindurch, so dass das Sicherungsring von radial außen durch die Lagerbuchse hindurch in die Nut der Spindel eingreifen kann. Vorzugsweise ist sowohl für die Sicherung der Spindel in der Lagerbuchse als auch für die Sicherung der Lagerbuchse mit dem Halteteil genau ein Sicherungselement vorgesehen. Eine axiale Sicherung beziehungsweise Fixierung in beide axiale Richtungen kann auf der einen Seite der Befestigungsstelle des Halteteils mit Hilfe des Sicherungsrings und auf der anderen Seite mit einem durch die Lagerbuchse beziehungsweise die Spindel ausgebildeten Anschlag erfolgen. insbesondere ist es nicht erforderlich einen Sicherungsring von radial innen in die Lagerbuchse einzusetzen und blind die Spindel in die Lagerbuchse einzusetzen. Durch den mindestens einen Schlitz, vorzugsweise zwei Schlitze, der Lagerbuchse kann bei der Montage optisch überprüft werden, ob das Sicherungselement tatsächlich sicher in der Nut der Spindel aufgenommen ist. Eine Überprüfung der ordnungsgemäßen Montage kann dadurch einfacher, schneller und zuverlässiger erfolgen. Dies reduziert die Kosten für die Montage der Nachstelleinrichtung.
  • Die Nut der Spindel kann insbesondere umlaufend ausgestaltet sein und vorzugsweise zur Aufnahme eines Sicherungsrings ausgeformt sein. Dies erleichtert es das Sicherungselement in einer beliebigen Drehposition der Spindel in die Nut einzusetzen. Dadurch, dass der Schlitz in der Lagerbuchse nur teilweise umlaufend ausgeführt ist, verbleibt ein Materialrest, der die beiden durch den Schlitz voneinander getrennten Teile der Lagerbuchse einstückig miteinander verbindet. Der von der Lagerbuchse aufgenommene Teil der Spindel bildet insbesondere mit der Lagerbuchse ein Gleitlager aus, wobei das Gleitlager mit Hilfe eines Schmiermittels, beispielsweise Schmierfett, Reibung zwischen der Spindel und der Lagerbuchse reduzieren kann. Die übrige konstruktive Ausgestaltung der Nachstelleinrichtung kann insbesondere wie in DE 10 2009 035 225 A1 oder WO 2009/056092 A1 beschrieben erfolgen, auf deren Inhalt hiermit als Teil der Erfindung Bezug genommen wird.
  • Insbesondere verläuft der mindestens eine Schlitz, insbesondere zwei Schlitze, im Wesentlichen tangential. Der mindestens eine Schlitz kann beispielsweise durch Sägen nachträglich in eine im Wesentlichen zylindrische Laberbuchse mit geschlossener Mantelfläche eingebracht werden. Ferner ist es möglich ein von einer runden Grundform abweichendes Sicherungselement zu verwenden. Beispielsweise kann das Sicherungselement einen im Wesentlichen länglichen Sicherungsarm aufweisen, der vorzugsweise im Wesentlichen tangential, in den Schlitz und die Nut eingesetzt werden kann. Dadurch ist es nicht zwingend erforderlich mit einem geeigneten Werkzeug einen Sicherungsring für die Montage elastisch aufzubiegen. Hierbei wird die Erkenntnis ausgenutzt, dass die Spindel kein ständig rotierendes Teil ist, sondern nur sporadisch um einen eher geringen Winkelbetrag verdreht wird, so dass es nicht erforderlich ist eine im Wesentlichen umlaufende Anlage eines Sicherungsrings vorzusehen. Stattdessen ist es bereits ausreichend, wenn an einer oder zwei Stellen das Sicherungselement in die Nut der Spindel eingreift, um eine verliersichere drehbare Befestigung bereit zu stellen.
  • Vorzugsweise weist die Lagerbuchse in axialer Richtung einen Boden zum Anschlagen an ein axiales Ende der Spindel auf. Besonders bevorzugt ist innerhalb der Lagerbuchse ein Schmiermittel vorgesehen. Durch den Boden wird die Lagerbuchse abgedeckelt, so dass das Schmiermittel, insbesondere Schmierfett nicht aus der Lagerbuchse austreten kann. Gleichzeitig können über den Boden der Lagerbuchse Axialkräfte der Spindel abgetragen werden, ohne dass dies über das Sicherungselement erfolgen muss.
  • Insbesondere ist zwischen dem axialen Ende der Spindel und dem Boden ein Spiel S1 vorgesehen, wobei das Sicherungselement mit einem Spiel S2 in dem Schlitz eingesetzt ist, wobei S1 ≤ S2 gilt. Dadurch sind die Toleranzbänder für die Spindel in der Buchse und dem Sicherungsring in dem Schlitz derart gewählt, dass bei einer axialen Kraft in entsprechender Richtung das Ende der Spindel an dem Boden anschlägt bevor der Sicherungsring an einer Seite des Schlitzes anschlägt. Dadurch wird vermieden, dass das Sicherungselement zwischen der Spindel und der Lagerbuchse geklemmt und beschädigt wird. Die Funktionalität der Lagerung der Spindel in der Buchse wird dadurch auch bei Axialkräften gewährleistet.
  • Vorzugsweise weist das Sicherungselement eine Anschlagfläche zum Anschlagen an die Anpressplatte und/oder zum Anschlagen an das Halteteil auf. Durch die Anschlagfläche wird für das Sicherungselement eine Verdrehsicherung ausgebildet. Insbesondere liegt die Anschlagfläche nicht punktförmig sondern flächig auf, so dass eine Verdrehsicherung in beide Umfangsrichtungen gegeben ist.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform weist das Sicherungselement zwei Sicherungsarme auf, wobei insbesondere die Sicherungsarme jeweils in einen korrespondierenden Schlitz der Lagerbuchse eingesetzt sind. Die Sicherungsarme können insbesondere mit Federkraft aufeinander zu drücken. Dies führt zu einem sicheren Sitz des Sicherungselements in der Nut der Spindel. Ferner kann automatisch die gesamte Tiefe der Nut für das Einsetzen des jeweiligen Sicherungsarms genutzt werden, so dass sich eine entsprechend große axiale Anschlagfläche für das Sicherungselement ergibt.
  • Insbesondere sind die Sicherungsarme im Wesentlichen einander gegenüberliegend angeordnet, wobei mindestens ein Sicherungsarm insbesondere eine Einführungsschräge zum Aufstecken des Sicherungselements auf die Spindel aufweist. Durch die gegenüberliegende Anordnung der Sicherungsarme kann besonders einfach eine Klemmkraft zwischen den Sicherungsarmen auf die Spindel ausgeübt werden, um einen sicheren Sitz in der Nut zu gewährleisten. Durch die Einführungsschräge, die insbesondere bei beiden Sicherungsarmen vorgesehen ist, kann das Sicherungselement einfach in den Schlitz der Lagerbuchse eingesetzt und an der Spindel gegen eine Federkraft elastisch aufgebogen werden. Ein zusätzliches Werkzeug ist hierfür nicht erforderlich, so dass die Montage vereinfacht und beschleunigt ist.
  • Vorzugsweise sind die Sicherungsarme über ein Basisteil miteinander verbunden, wobei das Basisteil insbesondere eine Anschlagfläche zum Anschlagen an die Anpressplatte und/oder zum Anschlagen an das Halteteil ausbildet. Durch die insbesondere einstückige Ausgestaltung des Sicherungselements kann besonders einfach eine Federkraft bereitgestellt werden, um das Sicherungselement sicher in die Nut der Spindel einzusetzen. Durch die Anschlagfläche des Basisteils wird für das Sicherungselement eine Verdrehsicherung ausgebildet. Insbesondere liegt die Anschlagfläche nicht punktförmig sondern flächig auf, so dass eine Verdrehsicherung in beide Umfangsrichtungen gegeben ist.
  • Insbesondere ist eine Spindelmutter zum Antrieb eines Betätigungssystems zur Nachstellung der Reibungskupplung auf die Spindel aufgeschraubt, wobei das Halteteil mindestens einen Haltearm zur Aufnahme der Lagerbuchse aufweist, wobei das Sicherungselement an der von der Spindelmutter abgewandten Seite des Haltearms vorgesehen ist. Das Sicherungselement kann dadurch von einer leicht zugänglichen Stelle auf die Spindel aufgesteckt werden. Ferner kann die Spindelmutter einen entsprechend längeren Verstellweg der Spindel nutzen, da kein Anteil des Verstellwegs für die Positionierung des Sicherungselements vorgesehen werden muss.
  • Die Erfindung betrifft ferner eine Reibungskupplung für ein Kraftfahrzeug mit einer Gegenplatte und einer relativ zu der Gegenplatte bewegbaren Anpressplatte zum Verpressen einer Kupplungsscheibe zwischen der Gegenplatte und der Anpressplatte. Zusätzlich weist die Reibungskupplung eine Nachstelleinrichtung zur Nachstellung eines verschleißbedingten Fehlabstands der Anpressplatte zur Gegenplatte auf, wobei die Nachstelleinrichtung wie vorstehend beschrieben aus- und weitergebildet sein kann. Durch die Nachstelleinrichtung ist es möglich mit nur einem Sicherungselement sowohl die Spindel in der Lagerbuchse als auch die Lagerbuchse mit dem Halteteil zu sichern, so dass es nicht erforderlich ist zwei verschiedene Sicherungsringe zu verwenden. Die Montage der Reibungskupplung, insbesondere Doppelkupplung, ist dadurch vereinfacht und beschleunigt.
  • Insbesondere ist auf die Spindel eine Spindelmutter aufgeschraubt, wobei die Spindel mit einem in Umfangsrichtung relativ an einer Gegenrampe der Anpressplatte abgleitenden Rampenring zur Nachstellung des verschleißbedingten Fehlabstands der Anpressplatte zur Gegenplatte verbunden ist, wobei insbesondere ein Betätigungselement, vorzugsweise Tellerfeder, an dem Rampenring zum Bewegen der Anpressplatte auf die Gegenplatte zu abstützbar ist. Die übrige konstruktive Ausgestaltung der Reibungskupplung kann insbesondere wie in DE 10 2009 035 225 A1 oder WO 2009/056092 A1 beschrieben erfolgen, auf deren Inhalt hiermit als Teil der Erfindung Bezug genommen wird.
  • Nachfolgend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele exemplarisch erläutert. Es zeigen:
  • 1: eine schematische Draufsicht eines Teils einer erfindungsgemäßen Nachstelleinrichtung,
  • 2: eine schematische teilgeschnittene Draufsicht der Nachstelleinrichtung aus 1,
  • 3: eine schematische perspektivische Ansicht der Nachstelleinrichtung aus 1 und
  • 4: eine schematische Seitenansicht der Nachstelleinrichtung aus 3.
  • Die in 1 dargestellte Nachstelleinrichtung 10 weist eine von einem Ritzel 12 angetriebene Spindel 14 auf, um eine auf der Spindel 14 aufgeschraubte Spindelmutter 16 axial zu verschieben, wodurch ein nicht dargestelltes Betätigungssystem zum Nachstellen eines Verschleißabstands einer Reibungskupplung angetrieben werden kann. Die Spindel 14 ist in einer Lagerbuchse 18 gelagert, wobei die Lagerbuchse 18 wiederum von einem Haltearm 20 eines Halteteils 22 aufgenommen ist. Die Lagerbuchse 18 weist einen Absatz 24 auf, der axial an dem Haltearm 20 anliegt. Die Lagerbuchse 18 ist an der von der Spindelmutter 16 wegweisenden Seite des Haltearms 20 mit einem Sicherungselement 26 gesichert, das in einem Schlitz 28 der Lagerbuchse 18 eingesetzt ist.
  • Wie in 2 dargestellt, ist das Sicherungselement 26 zusätzlich in eine Nut 30 der Spindel 14 eingesetzt, so dass sowohl die Spindel 14 als auch die Lagerbuchse 18 durch genau ein Sicherungselement 26 an dem Haltearm 20 des Halteteils 22 gesichert sind. Die Lagerbuchse 18 weist an ihrem axialen Ende einen Boden 32 auf, der zu einem axialen Ende 34 der Spindel 14 ein Spiel S1 ausbildet. Der Sicherungsring 26 ist mit einem Spiel S2 in dem Schlitz 28 der Lagerbuchse 18 aufgenommen, wobei die Toleranzbänder derart gewählt sind, dass das Spiel S1 immer kleiner als das Spiel S2 ist. Bei einer Axialkraft nach rechts in 2 stößt das axiale Ende 34 an dem Boden 32 an bevor der Sicherungsring 26 zwischen der Spindel 14 und der Lagerbuchse 18 geklemmt wird. Dadurch können die Axialkräfte über den Absatz 24 an den Haltearm 20 und von dort über das Halteteil 22 beispielsweise an eine Anpressplatte einer Reibungskupplung abgetragen werden.
  • Wie in 3 und 4 dargestellt, kann das Sicherungselement 26 zwei einander gegenüberliegende Sicherungsarme 36 aufweisen, die in jeweils einen tangential verlaufenden Schlitz 28 der Lagerbuchse 18 eingesetzt werden können. Die Sicherungsarme 36 sind über ein Basisteil 38 einstückig miteinander verbunden. Das Basisteil 38 weist eine Anschlagfläche 40 auf, mit der das Sicherungselement 26 im Wesentlichen flächig an einer Anpressplatte anliegen kann, um für das Sicherungselement 26 eine Verdrehsicherung auszubilden. Die Anschlagfläche 40 kann auch im Wesentlichen punktförmig oder linienförmig an der Anpressplatte oder dem Halteteil 22 anschlagen. An der zum Basisteil 38 wegweisenden Seite weisen die Sicherungsarme 36 aufeinander zu weisenden Einführungsschrägen 42 auf, um das Sicherungselement 26 auch gegen eine Federkraft einfach auf die Spindel 14 aufstecken zu können.
  • Bezugszeichenliste
  • 10
    Nachstelleinrichtung
    12
    Ritzel
    14
    Spindel
    16
    Spindelmutter
    18
    Lagerbuchse
    20
    Haltearm
    22
    Halteteil
    24
    Absatz
    26
    Sicherungselement
    28
    Schlitz
    30
    Nut
    32
    Boden
    34
    axiales Ende
    36
    Sicherungsarm
    38
    Basisteil
    40
    Anschlagfläche
    42
    Einführungsschräge
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • DE 102009035225 A1 [0003, 0011, 0021]
    • WO 2009/056092 A1 [0003, 0011, 0021]

Claims (10)

  1. Nachstelleinrichtung für eine Reibungskupplung eines Kraftfahrzeugs, mit einem mit einer Spindel (14) verbundenem Ritzel (14) zur Nachstellung eines verschließbedingten Fehlabstands zwischen einer Gegenplatte und einer Anpressplatte zum Verpressen einer Kupplungsscheibe zwischen der Anpressplatte und der Gegenplatte, wobei die Spindel (14) eine Nut (30) zur Aufnahme eines Sicherungselements aufweist, einer auf der Spindel (14) aufgesteckten Lagerbuchse (18) zur Lagerung der Spindel (14) und einem mit der Anpressplatte verbindbaren Halteteil (22) zur Lagerung der Spindel (14) mit Hilfe der Lagerbuchse (18), dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerbuchse (18) mindestens einen nur teilweise umlaufenden Schlitz (28) aufweist, wobei ein Sicherungselement (26) sowohl in dem Schlitz (28) der Lagerbuchse (18) als auch in der Nut (30) der Spindel (14) eingesetzt ist.
  2. Nachstelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Schlitz (30), insbesondere zwei Schlitze (30), im Wesentlichen tangential verläuft.
  3. Nachstelleinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerbuchse (18) in axialer Richtung einen Boden (32) zum Anschlagen an ein axiales Ende (34) der Spindel (14) aufweist.
  4. Nachstelleinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb der Lagerbuchse (18) ein Schmiermittel vorgesehen ist.
  5. Nachstelleinrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem axialen Ende (34) der Spindel (14) und dem Boden (32) ein Spiel S1 vorgesehen ist, wobei das Sicherungselement (26) mit einem Spiel S2 in dem Schlitz (28) eingesetzt ist, wobei S1 ≤ S2 gilt.
  6. Nachstelleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement (26) eine Anschlagfläche (40) zum Anschlagen an die Anpressplatte und/oder zum Anschlagen an das Halteteil (22) aufweist.
  7. Nachstelleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement (26) zwei Sicherungsarme (36) aufweist, wobei insbesondere die Sicherungsarme (36) jeweils in einen korrespondierenden Schlitz (28) der Lagerbuchse (18) eingesetzt sind.
  8. Nachstelleinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungsarme (36) im Wesentlichen einander gegenüberliegend angeordnet sind, wobei mindestens ein Sicherungsarm (36) insbesondere eine Einführungsschräge (42) zum Aufstecken des Sicherungselements (26) auf die Spindel (14) aufweist.
  9. Nachstelleinrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungsarme (36) über ein Basisteil (38) miteinander verbunden sind, wobei das Basisteil (38) insbesondere eine Anschlagfläche (40) zum Anschlagen an die Anpressplatte und/oder zum Anschlagen an das Halteteil (22) ausbildet.
  10. Nachstelleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine Spindelmutter (16) zum Antrieb eines Betätigungssystems zur Nachstellung der Reibungskupplung auf die Spindel (14) aufgeschraubt ist, wobei das Halteteil (22) mindestens einen Haltearm (20) zur Aufnahme der Lagerbuchse (18) aufweist, wobei das Sicherungselement (26) an der von der Spindelmutter (16) abgewandten Seite des Haltearms (20) vorgesehen ist.
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EP2682625A1 (de) * 2012-07-02 2014-01-08 Schaeffler Technologies AG & Co. KG Reibungskupplung mit einer kraftschlüssigen Bremseinrichtung

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DE102009035225A1 (de) 2008-08-21 2010-02-25 Luk Lamellen Und Kupplungsbau Beteiligungs Kg Reibungskupplung

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