DE102011082804A1 - Lager, insbesondere Wälzlager, mit einer Energieerzeugungseinheit - Google Patents
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Abstract
Description
- Gebiet der Erfindung
- Die Erfindung betrifft ein Lager, insbesondere ein Wälzlager, mit einer als Klauenpolgenerator ausgebildeten Energieerzeugungseinheit.
-
DE 10 2011 075 548.9 , angemeldet am 10. Mai 2011, beschreibt ein Lager, insbesondere ein Wälzlager, umfassend einen ersten Lagerring, einen zweiten Lagerring, und eine als Klauenpolgenerator ausgebildete Energieerzeugungseinheit, wobei der Klauenpolgenerator einen ersten Klauenring mit einer Abfolge von ersten Klauen und einen in Umlaufrichtung der Drehachse des Lagers versetzten zweiten Klauenring mit einer Abfolge von zweiten Klauen umfasst, wobei die beiden Klauenringe eine die Drehachse des Lagers umlaufende Induktionsspule umgeben, wobei die Klauen der beiden Klauenringe mit einer die Drehachse umlaufenden Abfolge von magnetischen Polen die Induktionsspule umgebende magnetische Kreise ausbilden, wobei die Klauenringe und die Induktionsspule auf einer Stirnfläche des ersten Lagerrings befestigt sind, wobei die magnetischen Pole mittels eines Trägerrings auf der Stirnfläche des zweiten Lagerrings befestigt sind, wobei die magnetischen Pole mittels eines Rückschlussrings aus einem magnetisch leitenden Material untereinander magnetisch leitend verbunden sind, und wobei die beiden Klauenringe magnetisch leitend verbunden sind. Um die magnetisch leitende Verbindung der beiden Klauenringe sicherzustellen, ist vorgesehen, dass zwischen die beiden sich radial erstreckenden, auf die Welle weisenden Abschnitte ein Flussleitring eingeschoben wird, und der Verbund aus den beiden Klauenringen, dem Flussleitring, der Induktionsspule mittels eines weiteren Bauteils, nämlich eines Trägerrings, auf der Stirnfläche des ersten Lagerrings befestigt ist. Hierbei ist ungünstig, dass der Flussleitring einen Bauraum beansprucht, der eigentlich für die Induktionsspule vorgesehen ist. Zur Sicherung des ersten Lagerrings ist üblicherweise ein Sicherungselement vorgesehen, das nur aufwendig anzubringen ist und dessen Anbringung unmittelbar an dem ersten Lagerring durch den Trägerring erschwert wird. - Aufgabe der Erfindung
- Es ist die Aufgabe der Erfindung, den Aufbau eines mit einem axial gesicherten Lagers, das eine als Klauenpolgenerator ausgebildete Energieerzeugungseinheit aufweist, zu verbessern.
- Zusammenfassung der Erfindung
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch gelöst, dass die magnetisch leitende Verbindung der beiden Klauenringe im wesentlichen durch den magnetisch leitenden Abschnitt eines axialen Sicherungselementes, insbesondere durch eine Wellenmutter, hergestellt ist.
- Das axiale Sicherungselement, das die Stellung des ersten Lagerrings auf der Welle axial fixiert und das insbesondere als eine Wellenmutter oder eine Nutmutter ausgebildet ist, bewirkt zusätzlich zu der axialen Fixierung die magnetisch leitende Verbindung der beiden Klauenringe und somit die Schließung des magnetischen Flusses auf der Seite der Klauenringe. Damit entfällt ein Flussleitelement, das zwischen den beiden Klauenringen angeordnet ist und den Bauraum der Induktionsspule einschränkt.
- Da bei der Auslegung des Lagers ein Bauraum für das axiale Sicherungselement, beispielsweise die Nutmutter oder die Wellenmutter, routinemäßig eingeplant wird, ist kein zusätzlicher Bauraum vorzuhalten, um die magnetisch leitende Verbindung der beiden Klauenbleche auszubilden, so dass sich der konstruktive Aufwand vereinfacht.
- Vorzugsweise ist vorgesehen, dass zwischen dem Sicherungselement und einer Stirnfläche des ersten Lagerrings ein radial verlängerter Abschnitt des ersten Klauenrings angeordnet ist, wobei das Sicherungselement flächig auf dem verlängerten Abschnitt aufliegt. Die vergrößerte Kontaktfläche des Sicherungselementes zu dem ersten Klauenring vereinfacht die Ausbildung eines die Grenzfläche überschreitenden magnetischen Flusses.
- Vorzugsweise ist vorgesehen, dass ein axial abgestellter Abschnitt des zweiten Klauenrings an einer axialen Kontaktfläche des Sicherungselementes flächig anliegt. Die vergrößerte Kontaktfläche des Sicherungselementes zu dem zweiten Klauenring vereinfacht die Ausbildung eines die Grenzfläche überschreitenden magnetischen Flusses.
- Weitere Vorteile und Merkmale ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen sowie aus der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung.
- Die Erfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf die anliegende Zeichnung näher beschrieben und erläutert.
- Kurze Beschreibung der Zeichnungen
-
1 zeigt eine teilweise geschnittene Ansicht eines Ausführungsbeispiels eines erfindungsgemäßen Lagers. - Detaillierte Beschreibung der Zeichnung
-
1 zeigt ausschnittsweise ein als Wälzlager1 ausgebildetes Lager, das einen ersten Lagerring2 und einen zweiten Lagerring3 umfasst. Das Wälzlager1 ist zweireihig ausgebildet und umfasst zwei Reihen von Wälzkörpern4 , die als Pendelrollen ausgebildet sind. Die Wälzkörper4 werden von einem Lagerkäfig5 in Umfangsrichtung, bezogen auf eine Drehachse des Wälzlagers1 , sowie axial, also im wesentlichen parallel zu einer bildlich nicht dargestellten Drehachse des Wälzlagers1 , geführt und beabstandet gehalten. Die beiden Reihen der Pendelrollen4 sind in Umfangsrichtung zueinander versetzt angeordnet. - Das Wälzlager
1 ist Teil einer Lageranordnung zur drehbaren Lagerung einer Walze, nämlich einer Messwalze oder einer Führungswalze in Papiermaschinen, wobei im Bereich des Lagers eine konisch zulaufende Welle um die Drehachse drehbar gehalten wird. - Die Walze weist einen Drucksensor auf, der den Anpressdruck der Papierbahn auf die äußere Mantelfläche der Walze erfasst, wobei der Drucksensor, der beispielsweise ein piezoelektrisches Element oder einen auf Druck ansprechenden Lichtwellenleiter umfasst, auf der Mantelfläche diese spiralartig umlaufend vorgesehen ist. Der Drucksensor ist von dem Wälzlager
1 energetisch beaufschlagt. Hierzu umfasst das Wälzlager1 eine Energieversorgungseinheit8 . Die Energieversorgungseinheit8 ist als Klauenpolgenerator ausgebildet und umfasst eine in Umfangsrichtung umlaufende, insbesondere die Drehachse umlaufende, Induktionsspule9 . - Der Klauenpolgenerator
8 umfasst einen ersten Klauenring10 , der eine in Umfangsrichtung, bezogen auf die Drehachse des ersten Lagerrings2 , umlaufende Abfolge von ersten Klauen umfasst, wobei eine der ersten Klauen mit dem Bezugszeichen ‚11 ’ ausgewiesen ist. Die erste Klaue11 ist als im wesentlichen axial, also parallel zu der Drehachse des ersten Lagerrings2 abgestellter Abschnitt des ringförmigen, radial sich erstreckenden ersten Klauenrings10 ausgebildet. - Der Klauenpolgenerator
8 umfasst einen zweiten Klauenring12 mit einer in Umfangsrichtung verlaufenden Abfolge von zweiten Klauen, wobei die Schnittebene der Darstellung aus1 so gelegt ist, dass eine erste der zweiten Klauen des zweiten Klauenrings12 oberhalb und eine in Umfangsrichtung benachbarte zweite der zweiten Klauen des zweiten Klauenrings12 unterhalb der Papierebene angeordnet sind. Die beiden nicht erkennbaren zweiten Klauen des zweiten Klauenrings12 sind, ähnlich wie die erste Klaue11 des ersten Klauenrings10 , axial, also parallel zu der Drehachse gerichtet. - Die beiden Klauenringe
10 ,12 des Klauenpolgenerators8 umgeben die Induktionsspule9 , die in einer Aufnahme13 angeordnet ist, die die Induktionsspule9 zu drei Seiten umgibt, wobei die Klauen11 der Klauenringe10 ,12 die Induktionsspule9 an der verbliebenen vierten Seite der Aufnahme13 übergreifen Die Aufnahme13 ist aus einem magnetisch nicht-leitenden Material, nämlich einem spritzbaren Kunststoff, ausgebildet, und als innenseitig offener Hohlring mit im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt ausgebildet, wobei zwischen den Schenkeln des U die Induktionsspule9 aufgenommen ist und außen an den beiden Schenkeln des U der jeweilige Klauenring10 ,12 auf dem Schenkel des U aufliegt. - Die mit dem Bezugszeichen ‚
9 ’ ausgewiesene Induktionsspule weist zusätzlich zu einem metallischen Leiter, der die Drehachse des Lagers bzw. des ersten Lagerrings2 mit mehreren Windungen umgibt, eine elektrisch nicht-leitende Vergussmasse auf, so dass ein formstabiler Verbund entsteht, der als Induktionsspule9 in die Aufnahme13 , nämlich die Öffnung des U, eingelegt werden kann. Die Klauen der beiden Klauenringe10 ,12 überdecken die Öffnung des U und verhindern ein Herausfallen der Induktionsspule9 aus der Aufnahme13 . - Der Klauenpolgenerator umfasst weiter eine in Umfangsrichtung, nämlich die Drehachse, umlaufende Abfolge von magnetischen Polen, deren einer mit dem Bezugszeichen ‚
14 ’ ausgewiesen ist. Benachbarte Pole sind dabei ungleichnamig, beispielsweise ist der magnetische Pol14 ein Nordpol und der jeweils benachbarte, oberhalb bzw. unterhalb der Papierebene befindliche magnetische Pol ein Südpol. Die magnetischen Pole14 sind dabei Abschnitte von plattenförmigen Permanentmagneten, die, in Umfangsrichtung abwechselnd angeordnet, so ausgerichtet sind, dass jeweils ein Pol in Richtung der Drehachse und damit in Richtung auf eine Klaue eines der beiden Klauenringe10 ,12 weist. - Die beiden Klauenringe
10 ,12 sind untereinander in Umfangsrichtung versetzt angeordnet, derart, dass beispielsweise alle ersten Klauen11 des ersten Klauenrings10 einem Nordpol14 und alle zweiten Klauen des zweiten Klauenrings12 einem Südpol gegenüberliegen. - Damit bildet sich ein die Induktionsspule
9 und die dort aufgenommenen elektrisch leitenden Windungen umlaufender magnetischer Kreis, ausgehend von dem als Nordpol ausgebildeten ersten magnetischen Pol14 über einen Spalt zu der ersten Klaue11 des ersten Klauenrings10 , über das magnetisch leitfähige Material des Korpus des ersten Lagerrings2 zu dem zweiten Klauenring12 zu einer der zweiten Klauen des zweiten Klauenrings12 über den Spalt zu einem als Südpol ausgebildeten magnetischen Pol, der dem als Nordpol ausgebildeten magnetischen Pol14 in Umfangsrichtung benachbart ist. Bei der Drehung des Lagerrings2 um die Drehachse ändert sich die Orientierung des magnetischen Kreises, so dass in den Windungen des elektrischen Leiters in der Induktionsspule9 eine Wechselspannung induziert wird, die als Nutzspannung, insbesondere nach einer elektronischen Aufbereitung, abgegriffen wird. - Der erste Lagerring
2 ist auf der bildlich nicht dargestellten Welle mittels eines axialen Sicherungselementes6 , nämlich einer Wellenmutter, befestigt. Die Wellenmutter6 ist aus einem magnetisch leitenden Material ausgebildet und steht mit beiden Klauenringen10 ,12 in magnetisch leitender Verbindung, so dass die magnetisch leitende Verbindung der beiden Klauenringe10 ,12 im wesentlichen durch das magnetisch leitende Korpus des axialen Sicherungselementes6 , nämlich durch eine Wellenmutter, hergestellt ist. - Zur Verbesserung der magnetischen Flussführung durch das Sicherungselement
6 ist vorgesehen, dass zwischen dem Sicherungselement6 und einer Stirnfläche16 des ersten Lagerrings2 ein radial verlängerter Abschnitt7 des ersten Klauenrings10 angeordnet ist, wobei das Sicherungselement6 mit einer radialen Kontaktfläche15 flächig auf dem verlängerten Abschnitt7 aufliegt. Der ersten Klauenring10 ist in radialer Richtung um einen Betrag verlängert, und der verlängerte Abschnitt7 weist damit eine radiale Erstreckung auf, die im wesentlichen der Dicke des ersten Lagerrings2 entspricht. - Zur Verbesserung der magnetischen Flussführung durch das Sicherungselement
6 ist weiter vorgesehen, dass ein axial abgestellter Abschnitt17 des zweiten Klauenrings12 an einer axialen Kontaktfläche18 des Sicherungselementes6 flächig anliegt. Die beiden Klauenringe10 ,12 können sich zwar entlang einer Linie berühren, die durch die Kontaktlinie des Endes des axial abgestellten Abschnitts17 des zweiten Klauenrings12 und den radial verlängerten Abschnitt7 des ersten Klauenrings10 gebildet ist, jedoch ist diese linienhafte Berührung für eine magnetische Verbindung der beiden Klauenringe10 ,12 unzureichend und im Betriebsfall störungsanfällig. - Der axial abgestellte Abschnitt
17 des zweiten Klauenrings12 begrenzt dann die Induktionsspule9 an einer vierten, den Klauen11 gegenüberliegenden, auf die Welle weisenden Seite. Zwischen dem axial abgestellten Abschnitt17 und der Induktionsspule9 ist ein Bauraum mit dem Bezugszeichen ‚23 ’ ausgewiesen, der beispielsweise zur Vergrößerung des Füllfaktors der Induktionsspule9 oder zur Aufnahme elektronischer Komponenten zur Verfügung steht. - Die magnetischen Pole, insbesondere der mit dem Bezugszeichen ‚
14 ’ ausgewiesene, im Querschnitt dargestellte magnetische Pol des Permanentmagneten, sind an einem Trägerring19 befestigt, wobei der Trägerring19 mittels einer Schraube20 unter Ausbildung einer Schraubverbindung an einer Stirnfläche21 des zweiten Lagerrings3 befestigt ist. Die magnetischen Pole sind untereinander mittels eines Rückschlussrings magnetisch leitend verbunden; insbesondere ist der mit dem Bezugszeichen ‚14 ’ ausgewiesene magnetische Pol mit den in Umfangsrichtung benachbarten, oberhalb bzw. unterhalb der Papierebene befindlichen, ungleichnamigen magnetischen Polen magnetisch leitend verbunden. Der Rückschlussring ist mit dem Trägerring19 einteilig ausgebildet, insbesondere ist der Trägerring19 aus einem magnetisch leitenden Material ausgebildet. Der Trägerring19 liegt vollständig auf der Stirnfläche21 des zweiten Lagerrings3 auf und umläuft die Drehachse des Lagers bzw. des zweiten Lagerrings3 als flachbauender Kreisring. In den Trägerring19 sind radiale Schlitze eingebracht, durch die ein Schmiermittel aus dem Bereich zwischen den beiden Lageringen2 ,3 austreten kann. -
1 zeigt weiter, dass ein Spalt22 zwischen der Klaue11 und dem magnetischen Pol14 unter einem Winkel zu der Drehachse der beiden Lagerringe2 ,3 verläuft; der Spalt22 ist insbesondere zu der Drehachse geneigt, so dass eine leichte Verkippung des Lagers um weniger als ca. 2° die Spaltbreite nicht so weit vergrößert, dass ein das Schließen des magnetischen Kreises über den Spalt22 hinweg unterdrückt und die Leistungsfähigkeit der als Klauenpolgenerator ausgebildeten Energieerzeugungseinheit8 eingeschränkt wird. Der Verlauf des Spaltes22 folgt dabei einer gedachten Verlängerung der Kontur der Laufbahn des zweiten Lagerrings3 und kann durch ein kurzes Kreisbogensegment bzw. durch eine Gerade approximiert werden. - Bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel war das axiale Sicherungselement
6 als Wellenmutter ausgebildet. Es versteht sich, dass das axiale Sicherungselement6 auch als Nutmutter ausgebildet sein kann. - Bezugszeichenliste
-
- 1
- Wälzlager
- 2
- erster Lagerring
- 3
- zweiter Lagerring
- 4
- Wälzkörper
- 5
- Lagerkäfig
- 6
- axiales Sicherungselement
- 7
- radial verlängerter Abschnitt des ersten Klauenrings
10 - 8
- Energieerzeugungseinheit
- 9
- Induktionsspule
- 10
- erster Klauenring
- 11
- erste Klaue
- 12
- zweiter Klauenring
- 13
- Aufnahme
- 14
- magnetischer Pol
- 15
- radiale Kontaktfläche des Sicherungselementes
6 - 16
- Stirnfläche des ersten Lagerrings
2 - 17
- axial abgestellter Abschnitt des zweiten Klauenrings
12 - 18
- axiale Kontaktfläche des Sicherungselementes
6 - 19
- Trägerring
- 20
- Schraube
- 21
- Stirnfläche des zweiten Lagerrings
3 - 22
- Spalt
- 23
- Bauraum
- ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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- Zitierte Patentliteratur
-
- DE 102011075548 [0002]
Claims (4)
- Lager, insbesondere Wälzlager (
1 ), umfassend einen ersten Lagerring (2 ), einen zweiten Lagerring (3 ), und eine als Klauenpolgenerator ausgebildete Energieerzeugungseinheit (8 ), wobei der Klauenpolgenerator (8 ) einen ersten Klauenring (10 ) mit einer Abfolge von ersten Klauen (11 ) und einen in Umlaufrichtung der Drehachse des Lagers versetzten zweiten Klauenring (12 ) mit einer Abfolge von zweiten Klauen umfasst, wobei die beiden Klauenringe (10 ,12 ) eine die Drehachse umlaufende Induktionsspule (9 ) umgeben, wobei die Klauen (11 ) der beiden Klauenringe (10 ,12 ) mit einer die Drehachse umlaufenden Abfolge von magnetischen Polen (14 ) die Induktionsspule (9 ) umgebende magnetische Kreise ausbilden, wobei die Klauenringe (10 ,12 ) und die Induktionsspule (9 ) auf einer Stirnfläche (16 ) des ersten Lagerrings (2 ) befestigt sind, wobei die magnetischen Pole (14 ) an dem zweiten Lagerring (3 ) befestigt sind, wobei die magnetischen Pole (14 ) mittels eines Rückschlussrings aus einem magnetisch leitenden Material untereinander magnetisch leitend verbunden sind, wobei die beiden Klauenringe (10 ,12 ) magnetisch leitend verbunden sind, und wobei die magnetisch leitende Verbindung der beiden Klauenringe (10 ,12 ) im wesentlichen durch den magnetisch leitenden Abschnitt eines axialen Sicherungselementes (6 ), insbesondere durch eine Wellenmutter oder durch eine Nutmutter, hergestellt ist. - Lager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Sicherungselement (
6 ) und einer Stirnfläche (16 ) des ersten Lagerrings (2 ) ein radial verlängerter Abschnitt (7 ) des ersten Klauenrings (10 ) angeordnet ist, wobei das Sicherungselement (6 ) flächig auf dem verlängerten Abschnitt (7 ) aufliegt. - Lager nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein axial abgestellter Abschnitt (
17 ) des zweiten Klauenrings (12 ) an einer axialen Kontaktfläche (18 ) des Sicherungselementes (6 ) flächig anliegt. - Lager nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die magnetischen Pole (
14 ) mittels eines Trägerrings (19 ) auf der Stirnfläche (21 ) des zweiten Lagerrings (3 ) befestigt sind.
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-
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- 2011-09-16 DE DE102011082804A patent/DE102011082804A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (1)
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