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DE102011081802A1 - Kontinuierliche, Pyrolyse-freie Dörrung von Biomassen zum Zwecke der Herstellung eines biogenen kohleähnlichen Brennstoffs - Google Patents

Kontinuierliche, Pyrolyse-freie Dörrung von Biomassen zum Zwecke der Herstellung eines biogenen kohleähnlichen Brennstoffs Download PDF

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DE102011081802A1
DE102011081802A1 DE102011081802A DE102011081802A DE102011081802A1 DE 102011081802 A1 DE102011081802 A1 DE 102011081802A1 DE 102011081802 A DE102011081802 A DE 102011081802A DE 102011081802 A DE102011081802 A DE 102011081802A DE 102011081802 A1 DE102011081802 A1 DE 102011081802A1
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Germany
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biomass
rotary tube
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heating
vapors
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DE102011081802A
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English (en)
Inventor
Andreas Wünsche
Dr. Schingnitz Manfred
Rolf Rüsseler
Melanie Mäder
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Siemens AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens AG
Siemens Corp
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L9/00Treating solid fuels to improve their combustion
    • C10L9/08Treating solid fuels to improve their combustion by heat treatments, e.g. calcining
    • C10L9/083Torrefaction
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
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    • C10L2290/00Fuel preparation or upgrading, processes or apparatus therefore, comprising specific process steps or apparatus units
    • C10L2290/06Heat exchange, direct or indirect
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C10L2290/58Control or regulation of the fuel preparation of upgrading process
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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Abstract

In einem System zur kontinuierlichen Dörrung (engl. auch: torrefaction) von Biomassen wird vorgetrocknete Biomasse dem oberen Ende einer geneigten und beheizten Drehtrommel zugeführt und am unteren Ende als karbonisierter kohleähnlicher Brennstoff entnommen. Durch ein Temperatur- und Verweildauer-Management in unterschiedlichen Zonen der Drehtrommel wird ein rascher Durchlauf bei gleichzeitiger Vermeidung von einsetzender Pyrolyse erzielt. Besondere Weiterbildungen betreffen das Energie-Management, die Ausgestaltung der Zonen und die Strömungsrichtung der Heizmedien sowie die unterschiedlichen Heizmedien selbst.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein System zur Pyrolyse-freien Dörrung (engl. auch: torrefaction) von Biomassen zum Zwecke der Herstellung eines biogenen kohleähnlichen Brennstoffs.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine neue Technologie zur thermischen Behandlung von Biomassen zum Zwecke der Herstellung heizwertreicher mahlbarer Fest-Brennstoffe in einem kontinuierlich ablaufenden Prozess.
  • Der Erfindung liegt das Problem zu Grunde, nach der Resttrocknung des Einsatzgutes, wie zum Beispiel Biomasse, durch Wärmezufuhr eine beschleunigte Anreicherung des im Brennstoff enthaltenen Kohlenstoffs (auch Karbonisierung) durch Senkung des typischerweise in der Biomasse enthaltenen hohen Anteils an Sauerstoff mittels thermischen Abtriebs von Kohlenstoffmonoxid, Kohlenstoffdioxid und einer kleinen Menge Wasserstoffs zu erreichen. Auch wird Wasser aus den Spaltprodukten gebildet.
  • Das Problem wird durch ein System mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
  • Hauptapparat des Systems ist ein Drehrohr mit einstellbarer Neigung in Richtung des Flusses des biogenen Brennstoffs und unabhängig davon einstellbarer Drehzahl. Im Inneren des Apparates sind ein Heizmedium führende Rohrleitungen angeordnet, deren Geometrie gemäß aufzubringender Heizfläche und der Optimierung der Kontakthäufigkeit zwischen Biomasse und Rohr ausgeführt ist.
  • Die Erfindung nutzt die Erkenntnis aus, dass eine Pyrolyse der Biomasse weitgehend vermieden wird, wenn der Grad der Durchdörrung auf ein Erreichen einer Biomasse-Kerntemperatur im Bereich von 250°C bis 350°C begrenzt wird.
  • Es wird ein Prozess geschaffen, in dem, insbesondere vorgetrocknete, Biomassen kontinuierlich gedörrt werden und die damit verbundenen Eigenschaftsmodifikationen am Brennstoff (Karbonisierung und Herstellung der Mahlbarkeit) herbeigeführt werden. Dabei ist der Energieverlust im Feststoff infolge der Abspaltung oxidierbarer Komponenten (Kohlenstoff- und Wasserstoffverbindungen) erheblich verringert. Es wird sichergestellt, dass die Biomasse keine Pyrolyse durchläuft. Dazu ist das Temperatur-Regime in den Heizmedienleitungen entsprechend regelbar zu gestalten.
  • Eine technologiebedingte Notwendigkeit für eine Beaufschlagung des Verfahrens mit einem drucktragenden Medium besteht nicht, so dass sich der im Hauptapparat vorherrschende Druck auf die Kompensation der Druckverluste der aus dem Apparat abzuführenden Gas- und Brüdenvolumina beschränkt.
  • Über ein Zuführsystem wird dem Dörrungsraum stückige Biomasse zugeführt und wandert entsprechend eingestellter Neigung, Drehzahl und der Geometrie eingebauter Störkörper dem Austragssystem des Apparates zu. Dabei kommt es, zusätzlich zum überwiegend frei-konvektiven Wärmeübergang der im Dörrungsraum vorhandenen inerten Atmosphäre mit vorherrschenden Temperaturen von 250°C bis ca. 600°C auf die Biomasse, zu multiplem Kontakt der Biomasse mit der beheizten Anordnung aus Rohrleitungen und in der Folge zur Durchwärmung der stückigen Biomasse.
  • Die Abfuhr der frei werdenden Gase und Dämpfe kann durch eine Sammelleitung erfolgen. Nach optionaler Auskondensierung der wässrigen Brüden wird das Gas mit seinen kalorisch verwertbaren Bestandteilen CO und H2 sowie gebildeten Teeren und Ölen einer Verbrennung zugeführt. Dies kann zum Zwecke der Unterstützung oder vollständigen Abdeckung des Wärmeenergiebedarfs der Dörrtrommel, aber auch zu einem anderen Zweck der Wärmenutzung geschehen.
  • Der Drehrohrapparat ist mit mehreren individuell gestalteten und betreibbaren Heizflächen ausgestattet, die so im Drehrohr angeordnet sind, dass sich in axialer Richtung gemäß dem Biomassefluss entsprechend viele Zonen unterschiedlich einstellbarer Heizmedien-Vorlauftemperatur ergeben. Mit dieser Gestaltung lässt sich eine zu hohe Heizmedieneintrittstemperatur infolge einer sehr großen Temperaturspreizung entlang des drehrohrtypischen langen Strömungsweges im Apparat verhindern.
  • Die Wärmebehandlung führt zu einer weitreichenden thermischen Versprödung der mechanisch stabilen Holzmatrix und stellt somit die Grundlage für eine anschließende Aufmahlbarkeit des Gutes dar.
  • Je Heizfläche kann ein anderes Heizmedium Verwendung finden. Die einzelnen Heizmedienströme verlaufen parallel.
  • Ferner bietet die vorgeschlagene Gestaltung des Drehrohr-Apparates die Möglichkeit, unterschiedliche Heizmedien zum Einsatz zu bringen.
  • Die Erfindung bringt eine rasche Karbonisierung von vorgetrockneter Biomasse unter weitgehender Vermeidung einer Pyrolyse mit sich.
  • Die Erfindung wird im Folgenden als Ausführungsbeispiel in einem zum Verständnis erforderlichen Umfang näher erläutert.
  • Vorgetrocknete Biomasse in Form gehäckselten Holzes soll gedörrt werden. Es sei eine zu erreichende Durchwärmung des Holzes von 290°C angenommen. Das Holz liegt mit 10 Ma.-% Wassergehalt vor und wird mit einer Temperatur von 100°C aus der Vortrocknung übernommen. 1b bildet das Verfahren schematisch ab.
  • Die Holzhackschnitzel (21) werden dem Prozess am Eingang des Drehrohres (10) zugeführt. Zur weitgehenden Verdampfung des Restwassers im Einsatzgut wird der ersten Heizfläche (11) Niederdruck-Sattdampf (31) zugeführt, welcher bei Austritt aus der Heizfläche als Kondensat (32) vorliegt. Die Wärmeübertragung in der Heizfläche 11 wird im Gegenstrom realisiert.
  • Das Trockengut 22 wird der Heizfläche 12 zugeführt. Hier erfolgt dessen Aufwärmung auf die Holz-Zieltemperatur von 290°C. Die Heizfläche 12 wird mit Rauchgas (350°C bei Eintritt (33) und 320°C bei Austritt (34)) betrieben. Wegen der im Schüttgut vorhanden Partikelgrößenverteilung und der Inhomogenität des Gutes, welches sowohl unterschiedliche Holzarten als auch Rinden-, Stammholz- und Baumkronenfraktionen beinhaltet, ist eine unterschiedlich intensive Durchdörrung gegeben. Es kommt in kleinen sowie in besonders gut die Wärme leitenden Partikeln zu einer nicht beabsichtigt starken Annäherung an die Heizmitteltemperatur (350°C) und mithin zur Überschreitung der Zieltemperatur.
  • Folge ist eine fraktional einsetzende Pyrolyse. Der überwiegende Teil des Schüttgutes ist, unter Berücksichtigung einer angemessenen Toleranz nach unten und oben, auf die Zieltemperatur von 290°C durchgedörrt. Das Rauchgas wird in diesem Beispiel im Gleichstrom zur Holzhackschnitzelschüttung geführt.
  • Es wird in diesem Beispiel angenommen, dass die einsetzende Pyrolyse der Fraktion aus kleinen und durch gute Wärmeleitung gekennzeichneten Schüttgutanteile auf weitere Teile der Schüttung übergreift und somit dem Dörrholz ungewollt viel chemisch gebundene Energie entzogen wird. Weiterhin kommt es zu vermehrter Entbindung von kondensierbaren Kohlenwasserstoffen, deren Behandlung und Abtrennung von ebenfalls anfallendem Wasser eine höhere Verfahrenskomplexität erfordert.
  • Die stückige Biomasse, alias Dörrholzschüttung 23 wird durch die Wärmeübertragerfläche 13 geleitet. Es wird eine Kühlung am Schüttgut vorgenommen, um die beginnende Pyrolyse abzubrechen. Im vorliegenden Beispiel hat es sich als vorteilhaft erwiesen, das Niederdruck-Dampfkondensat 32 als Eingangsmedium 35 der Heizfläche 13 zuzuführen, um Reaktionswärme aus dem in Pyrolyse befindlichen Dörrholz abzuführen. Das Kondensat wird im vorliegenden Beispiel im Gegenstrom zum Schüttgut geführt.
  • Während des beschriebenen Beispielprozesses werden Gase (CO2, CO und sehr kleine Mengen H2) entbunden, die als Strom 24 aus dem Prozess abgeführt werden. Wasser aus der Resttrocknung des Einsatzgutes sowie Wasser aus thermischen Spaltvorgängen verlässt den Prozess als Strom 25. Das Dörrholz wird zu seiner weiteren Verwendung als Strom 26 aus dem Apparat abgeführt.
  • Beschreibung der Figuren
  • 1a zeigt den schematischen Aufbau des Apparates mit 3 Wärmeübertragerflächen als Prozessschaltbild. Die Heizflächen 11, 12 und 13 arbeiten in Gegenstromprinzip.
  • 1b zeigt den schematischen Aufbau des Apparates mit 3 Wärmeübertragerflächen als Prozessschaltbild. Die Heizflächen 11 und 13 arbeiten in Gegenstromprinzip. Heizfläche 12 arbeitet im Gleichstrom zum Schüttgut 22. Der Rücklauf 32 des Heizmediums aus der Wärmeübertragerfläche 11 wird auf den Vorlauf 35 in die Wärmeübertragerfläche 13 geführt.
  • 2 stellt den grundlegenden möglichen Aufbau des Drehrohr-Apparates mit n Wärmeübertragerflächen dar. Diese sind so ausgeführt, dass eine mehrmalige Stromumkehr zur Überlagerung von Gleich- und Gegenstromprinzip führt.
  • 3 stellt den grundlegenden möglichen Aufbau des Drehrohr-Apparates mit 3 Wärmeübertragerflächen dar. Diese sind so ausgeführt, dass eine mehrmalige Stromumkehr zur Überlagerung von Gleich- und Gegenstromprinzip führt.
  • Durch die Rotationsgeschwindigkeit und Einstellung des Gefälles der Dörrtrommel 10 ist die Durchlaufgeschwindigkeit der Biomasse einstellbar.
  • Die Erfindung ist auch gegeben durch ein Verfahren und eine Vorrichtung zur kontinuierlichen Dörrung von Biomassen, die mehrere voneinander unabhängig betriebene, seriell entlang des Strömungsweges der Biomasse angeordnete Wärmeübertragerflächen 1 bis n innerhalb eines Drehrohrapparates aufweisen.
  • In einer besonderen Weiterbildung der Erfindung werden die Wärmeübertragerflächen mit dem gleichen Medium bei unterschiedlichen Parametern betrieben.
  • In einer besonderen Weiterbildung der Erfindung werden die Wärmeübertragerflächen mit dem gleichen Medium bei gleichen Parametern betrieben werden.
  • In einer besonderen Weiterbildung der Erfindung werden die Wärmeübertragerflächen mit unterschiedlichen Medien betrieben.
  • In einer besonderen Weiterbildung der Erfindung werden eine oder mehrere Wärmeübertragerflächen zur Kühlung des Einsatzgutes verwendet.
  • In einer besonderen Weiterbildung der Erfindung durchläuft ein Wärmeträgermedium mehrere Heizflächen der Gesamtanordnung seriell.
  • In einer besonderen Weiterbildung der Erfindung arbeiten alle Wärmeübertragerflächen der Gesamtanordnung nach dem Gleichstromprinzip.
  • In einer besonderen Weiterbildung der Erfindung arbeiten alle Wärmeübertragerflächen der Gesamtanordnung nach dem Gegenstromprinzip.
  • In einer besonderen Weiterbildung der Erfindung arbeiten einzelne Wärmeübertragerflächen der Gesamtanordnung nach dem Gleichstromprinzip und andere nach dem Gegenstromprinzip.
  • In einer besonderen Weiterbildung der Erfindung arbeiten einzelne Wärmeübertragerflächen der Gesamtanordnung nach dem Prinzip der Überlagerung von Gleich- und Gegenstrom.
  • In einer besonderen Weiterbildung der Erfindung werden dampfförmige Medien als Heizmedium verwendet.
  • In einer besonderen Weiterbildung der Erfindung werden gasförmige Medien als Heizmedium verwendet.
  • In einer besonderen Weiterbildung der Erfindung werden flüssige Medien (auch Thermoöl) als Heizmedium verwendet.
  • In einer besonderen Weiterbildung der Erfindung werden dampfförmige Medien als Kühlmedium verwendet werden.
  • In einer besonderen Weiterbildung der Erfindung werden gasförmige Medien als Kühlmedium verwendet werden.
  • In einer besonderen Weiterbildung der Erfindung werden flüssige Medien als Kühlmedium verwendet.
  • In einer besonderen Weiterbildung der Erfindung sind die einzelnen Sektionen der Wärmeübertragerfächen durch Zwischenwände voneinander getrennt. Die Schüttgutübergabe von einer Kammer zur nächsten findet dann mittels einer, relativ zum Drehrohrapparat feststehenden, Austragsschnecke statt, die das Gut durch eine Öffnung im Zentrum der Zwischenwand fördert.
  • In einer besonderen Weiterbildung der Erfindung wird in der Schüttung ein Thermoelement zur Prozesskontrolle platziert.
  • In einer besonderen Weiterbildung der Erfindung werden die Vorlaufmenge und -temperatur entsprechend den durch ein Thermoelement gewonnenen Werten geregelt.
  • In einer besonderen Weiterbildung der Erfindung sind innerhalb der Wärmeübertragerflächen Störeinbauten zur Steigerung der Turbulenz eingebaut.
  • In einer besonderen Weiterbildung der Erfindung wird das Schüttgut im Apparat mit einem inerten Gas, insbesondere Stickstoff, Kohlendioxid und/oder Rauchgas, beschleiert.
  • In einer besonderen Weiterbildung der Erfindung weisen die einzelnen Heizflächen unterschiedliche Wärme-übertragende Oberflächen auf.
  • In einer besonderen Weiterbildung der Erfindung weisen die einzelnen Heizflächen gleiche Wärme-übertragende Oberflächen auf.
  • In einer besonderen Weiterbildung der Erfindung weisen die einzelnen Heizflächen gleich gestaltete Oberflächen auf.
  • In einer besonderen Weiterbildung der Erfindung weisen die einzelnen Heizflächen unterschiedlich gestaltete Oberflächen auf.
  • Bezugszeichenliste
  • 10
    Drehrohrapparat (Gesamtanordnung)
    11
    Wärmeübertragerfläche 1
    12
    Wärmeübertragerfläche 2
    13
    Wärmeübertragerfläche 3
    14
    den Apparat begrenzende äußere Hülle/Wandung (Darstellung ohne Wärmedämmung)
    15
    Laufringe
    1n
    Wärmeübertragerfläche n
    21
    Biomasse bei Eintritt, Holzhackschnitzel
    22
    Biomasse nach Wärmeübertragerfläche 1, vor Wärmeübertragerfläche 2
    23
    Biomasse nach Wärmeübertragerfläche 2, vor Wärmeübertragerfläche 3
    24
    bei Durchlaufen des Prozesses aus der Biomasse entbundene Gase
    25
    Wässer aus Resttrocknung und thermischer Spaltung
    26
    Dörrgut am Austrag
    31
    Vorlauf Heizmedium in Wärmeübertragerstrecke 1
    32
    Rücklauf Heizmedium aus Wärmeübertragerstrecke 1
    33
    Vorlauf Heizmedium in Wärmeübertragerstrecke 2
    34
    Rücklauf Heizmedium aus Wärmeübertragerstrecke 2
    35
    Vorlauf Heizmedium in Wärmeübertragerstrecke 3
    36
    Rücklauf Heizmedium aus Wärmeübertragerstrecke 3

Claims (14)

  1. System zur kontinuierlichen thermischen Behandlung von Biomasse zum Zwecke der Herstellung heizwertreicher mahlbarer Fest-Brennstoffe mit einer Anordnung aufweisend ein Drehrohr (10) mit Gefälle in Richtung des Flusses der behandelten Biomasse, in dem – die am oberen Ende des Drehrohres zugeführte stückige Biomasse (21) unter Drehung des Drehrohres dem unteren Ende des Drehrohres zuwandert, – die Biomasse in einer ersten Zone (11) mittels indirektem Wärmeaustausch auf Temperaturen von 250 bis 600°C durchwärmt wird, wobei frei werdende Gase und Dämpfe abgeführt werden, – die Biomasse in einer zweiten Zone (12) mittels indirektem Wärmeaustausch auf eine Biomasse- Zieltemperatur von schwerpunktmäßig 290°C erhitzt wird, – die Biomasse in einer dritten Zone (13) mittels indirektem Wärmeaustausch bis zur Terminierung der einsetzenden Pyrolyse gekühlt wird, – die Biomasse am unteren Ende des Drehrohres als karbonisiertes, biogenes Dörrgut (26) entnommen wird.
  2. System nach Anspruch 1 urch gekennzeichnet, dass die Heizmedien die einzelnen Zonen im Gegenstrom zur Wanderrichtung der Biomasse durchströmen.
  3. System nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Heizmedien die erste Zone (11) und in der dritten Zone (13) im Gegenstrom sowie die zweite Zone (12) im Gleichstrom zur Wanderrichtung der Biomasse durchströmen.
  4. System nach einem der vorstehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass der ersten Zone als Heizmedium (31) Dampf zugeführt wird und das abgeführte Niederdruck-Dampfkondensat (32) als Heizmedium (35) der Heizfläche (13) in der dritten Zone zugeführt wird zur Abführung von Reaktionswärme aus der in Pyrolyse befindlichen Biomasse.
  5. System nach einem der vorstehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das Gefälle des Drehrohres einstellbar ist.
  6. System nach einem der vorstehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Drehzahl des Drehrohres einstellbar ist.
  7. System nach einem der vorstehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass in dem Drehrohr eine inerte Atmosphäre gegeben ist.
  8. System nach einem der vorstehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die frei werdenden Gase und Dämpfe durch eine Sammelleitung (24) abgeführt werden.
  9. System nach einem der vorstehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass aus den abgeführten Gasen und Dämpfen wässrige Brüden auskondensiert werden zur Gewinnung von kalorisch verwertbaren Bestandteilen.
  10. System nach Anspruch 9 dadurch gekennzeichnet, dass die kalorisch verwertbaren Bestandteile einer Verbrennung zugeführt werden.
  11. System nach Anspruch 10 dadurch gekennzeichnet, dass die aus der Verbrennung gewonnene Wärme zur Deckung des Wärmeenergiebedarfs des Drehrohres genutzt wird.
  12. System nach einem der vorstehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass in der zweiten Zone als Heizmedium Rauchgas verwendet wird mit einer Eintrittstemperatur von 350°C und einer Austrittstemperatur von 320°C.
  13. System nach einem der vorstehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass in einer Zone des Drehrohres Störkörper angeordnet sind zur Beeinflussung der Förderung und der Verweildauer der Biomasse.
  14. System nach einem der vorstehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass in den verschiedenen Zonen unterschiedliche Heizmedien zum Einsatz kommen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
LU101482B1 (en) * 2019-10-28 2021-02-12 Univ Anhui Sci & Technology Treatment device and method for microwave desulfurization of coal
LU101485B1 (en) * 2019-10-28 2021-02-12 Univ Anhui Sci & Technology Heat recovery and treatment device used in coal desulfurization

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