-
Die Anmeldung beschreibt kosmetische Mittel auf Grundlage einer Wirkstoffkombination aus spezifischen Isoparaffinen und spezifischen Silikonen sowie die Verwendung dieser Mittel zur Pflege keratinischer Fasern.
-
Das menschliche Haar ist neben den natürlichen Umwelteinflüssen einer Reihe weiterer, insbesondere kosmetischer Beanspruchungen ausgesetzt. Zu diesen, das Haar strapazierenden Beanspruchungen zählen beispielsweise die Färbung des Haars sowie dessen Verformung, beispielsweise durch eine Dauerwelle.
-
Zur Minderung der nachteiligen Auswirkungen der die Haarstruktur verändernden (Umwelt)Einflüsse aber auch zur Erhaltung und Verbesserung der natürlichen Haarstruktur werden kosmetische Haarpflegemittel eingesetzt. Ein wesentlicher Wirkstoff in vielen dieser kosmetischen Mittel sind die Silicium-organischen Verbindungen, insbesondere die Silikone wie die Trisiloxane, die sich durch pflegende Eigenschaften auszeichnen. Die Nachteile dieser Trisiloxanee sind die durch Benetzung der Haaroberfläche verminderte Penetration von Wirk- und Hilfsstoffen in das Haar und die ebenfalls durch die Benetzung der Haaroberfläche bedingte Erschwerung der Frisurgestaltung. Die Bereitstellung Trisiloxan armer oder Trisiloxan freier Pflegemittel ist daher eine relevante Aufgabe im Bereich der Haarkosmetik.
-
Als eine von zahlreichen zur Substitution der Silikone geeignete Wirkstoffklasse werden im Stand der Technik die Isoparaffine diskutiert. So beschreiben beispielsweise die europäischen Patente
EP 413 417 B1 (Colgate Palmolive) und
EP 1 284 712 B1 (Procter&Gamble) pflegende Haarshampoos bzw. Haarkonditionierer, die neben weiteren Bestandteilen auch Isoparaffine enthalten können. Diese Haarpflegemittel weisen jedoch weiterhin eine Reihe von Nachteilen auf und trotz des bisher Erreichten besteht weiterhin ein Bedarf an Trisiloxan armen oder Trisiloxan freien Haarpflegemitteln auf Isoparaffinbasis.
-
Es wurde nun festgestellt, dass durch die Kombination spezifischer Isoparaffine mit spezfischen Silikonen Haarpflegemittel mit ausgezeichneter Pflegewirkung erhalten werden können. Diese Mittel bewirken gute Glanzeigenschaften, ein verbessertes Aussehen und eine verbesserte Regeneration der keratinischen Fasern.
-
Ein erster Gegenstand dieser Anmeldung ist daher ein kosmetisches Mittel, enthaltend in einem kosmetisch akzeptablen Träger
- a) mindestens ein Isoparaffin aus der Gruppe Isodecan, Isoundecan, Isododecan, Isotridecan und Isotetradecan
- b) mindestens eine Polymer aus der Gruppe
- b1) der Silikonpolymere mit quartärer Ammoniumfunktion
- b2) der Silsesquioxane
-
Die erfindungsgemäßen kosmetischen Mittel enthalten als ersten wesentlichen Bestandteil mindestens ein Isoparaffin aus der Gruppe Isodecan, Isoundecan, Isododecan, Isotridecan und Isotetradecan. Diese Isoparaffine zeichnen sich gegenüber den n-Paraffinen mit gleicher Anzahl an Kohlenstoffatomen bei Einsatz in den kosmetischen Mitteln durch verbesserte olfaktorische Eigenschaften aus. Gegenüber den n-Paraffinen mit gleicher Anzahl an Kohlenstoffatomen sowie gegenüber den Isoparaffinen mit geringerer oder höherer Anzahl an Kohlenstoffatomen wird in Kombination mit den Polymeren b) zudem überraschend eine verbesserte kosmetische, insbesondere haarpflegende Wirkung erreicht.
-
Als für die kosmetische Wirkung besonders vorteilhaft hat sich der Einsatz von Isoparaffinen a) aus der Gruppe Isoundecan, Isododecan und Isotridecan erwiesen. Entsprechende kosmetische Mittel, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens ein Isoparaffin a) ausgewählt aus der Gruppe Isoundecan, Isododecan, Isotridecan enthalten, werden erfindungsgemäß bevorzugt.
-
Besonders vorteilhafte Wirkungen in Kombination mit den Polymeren b) zeigen erfindungsgemäße kosmetische Mittel, die als Isoparaffin a) eine Mischung aus Isoundecan, Isododecan und Isotridecan enthalten. In einer bevorzugten Ausführungsform sind erfindungsgemäße kosmetische Mittel daher dadurch gekennzeichnet, dass sie als Isoparaffin a) eine Mischung aus Isoundecan, Isododecan und Isotridecan, insbesondere eine Mischung aus Isododecan und Isotridecdan, enthalten.
-
Der Gewichtsanteil des Isoundecans, Isodedecans und Isotridecans am Gesamtgewicht aller in dem kosmetischen Mittel eingesetzten Isoparaffine beträgt vorzugsweise mehr als 62 Gew.-%, bevorzugt mehr als 72 Gew.-%, besonders bevorzugt mehr als 82 Gew.-% und insbesondere mehr als 92 Gew.-%. Besonders bevorzugt ist es, dass der Gewichtsanteil des Isodedecans und Isotridecans am Gesamtgewicht aller in dem kosmetischen Mittel eingesetzten Isoparaffine mehr als 60 Gew.-%, bevorzugt mehr als 70 Gew.-%, besonders bevorzugt mehr als 80 Gew.-% und insbesondere mehr als 90 Gew.-% beträgt.
-
Die Dichte bei 15°C (DIN 51 757 P.4; ASTM D 4052) bevorzugter Isoparaffingemische beträgt vorzugsweise 700 bis 820 kg/m3, bevorzugt 720 bis 800 kg/m3 und insbesondere 740 bis 780 kg/m3.
-
Bevorzugte Isoparaffingemische zeichnen sich durch einen Siedebereich (DIN ES ISO 3405; ASTM D 86) zwischen 195°C und 250°C, bevorzugt zwischen 200°C und 245°C und insbesondere zwischen 205° und 240°C aus. Ein erfindungsgemäß besonders bevorzugtes Isoparaffingemisch ist kommerziell unter der Bezeichnung Pionier® 2094 (H&R Group) erhältlich.
-
Der Gewichtsanteil des Isoparaffins a) am Gesamtgewicht des kosmetischen Mittels beträgt bevorzugt 5,0 bis 70 Gew.-%, vorzugsweise 8,0 bis 60 Gew.-% und insbesondere 10 bis 50 Gew.-%.
-
Die Zusammensetzung einiger bevorzugter kosmetischer Mittel kann den folgenden Tabellen entnommen werden (Angaben in Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht des kosmetischen Mittels sofern nicht anders angegeben).
| | Formel 1 | Formel 2 | Formel 3 | Formel 4 |
| Isoparaffin * | 5,0 bis 70 | 8,0 bis 60 | 10 bis 50 | 15 bis 40 |
| Polymer **, Misc | add 100 | add 100 | add 100 | add 100 |
| | Formel 5 | Formel 6 | Formel 7 | Formel 8 |
| Isoparaffin * | 5,0 bis 70 | 8,0 bis 60 | 10 bis 50 | 15 bis 40 |
| Polymer ***, Misc | add 100 | add 100 | add 100 | add 100 |
* Isoparaffingemisch, umfassend mindestens ein Isoparaffin aus der Gruppe Isoundecan, Isododecan und Isotridecan, wobei der Gewichtsanteil des Isoundecans, Isodedecans und Isotridecans am Gesamtgewicht aller in dem kosmetischen Mittel eingesetzten Isoparaffine vorzugsweise mehr als 62 Gew.-%, bevorzugt mehr als 72 Gew.-%, besonders bevorzugt mehr als 82 Gew.-% und insbesondere mehr als 92 Gew.-% beträgt.
** Polymer aus der Gruppe der Silikonpolymere mit quartärer Ammoniumfunktion
*** Polymer aus der Gruppe der Silsesquioxane
| | Formel 9 | Formel 10 | Formel 11 | Formel 12 |
| Isoparaffin * | 5,0 bis 70 | 8,0 bis 60 | 10 bis 50 | 15 bis 40 |
| Polymer **, Misc | add 100 | add 100 | add 100 | add 100 |
| | Formel 13 | Formel 14 | Formel 15 | Formel 16 |
| Isoparaffin * | 5,0 bis 70 | 8,0 bis 60 | 10 bis 50 | 15 bis 40 |
| Polymer ***, Misc | add 100 | add 100 | add 100 | add 100 |
* Isoparaffingemisch, umfassend mindestens ein Isoparaffin aus der Gruppe Isododecan und Isotridecan, wobei der Gewichtsanteil des Isodedecans und Isotridecans am Gesamtgewicht aller in dem kosmetischen Mittel eingesetzten Isoparaffine vorzugsweise mehr als 60 Gew.-%, bevorzugt mehr als 70 Gew.-%, besonders bevorzugt mehr als 80 Gew.-% und insbesondere mehr als 90 Gew.-% beträgt.
** Polymer aus der Gruppe der Silikonpolymere mit quartärer Ammoniumfunktion
*** Polymer aus der Gruppe der Silsesquioxane
-
Als zweiten wesentlichen Bestandteil enthalten die erfindungsgemäßen kosmetischen Mittel mindestens ein Polymer aus der Gruppe
- b1) der Silikonpolymere mit quartärer Ammoniumfunktion
- b2) der Silsesquioxane.
-
Geeignete Polymere b1) sind ausgewählt aus der Gruppe der quartären Polydimethylsiloxane. Beispiele für die bevorzugten Silikonpolymere b1) sind insbesondere die Verbindungen mit den INCI-Bezeichnungen Silicone Quaternium-1, Silicone Quaternium-2, Silicone Quaternium-3, Silicone Quaternium-4, Silicone Quaternium-5, Silicone Quaternium-6, Silicone Quaternium-7, Silicone Quaternium-8, Silicone Quaternium-9, Silicone Quaternium-10, Silicone Quaternium-11, Silicone Quaternium-12, Silicone Quaternium-15, Silicone Quaternium-16, Silicone Quaternium-17, Silicone Quaternium-18, Silicone Quaternium-20, Silicone Quaternium-21, Silicone Quaternium-22 sowie Silicone Quaternium-2 Panthenol Succinate und Silicone Quaternium-16/Glycidyl Dimethicone Crosspolymer. Der Gewichtsanteil des Silikonpolymers b1) am Gesamtgewicht des kosmetischen Mittels beträgt vorzugsweise 0,05 bis 5,0 Gew.-%, bevorzugt 0,1 bis 3,0 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,2 bis 2,0 Gew.-% und insbesondere 0,5 bis 1,5 Gew.-%.
-
Bevorzugte Silikonpolymer b1) werden ausgewählt aus den Silikonpolymeren, die neben einer quartären Ammoniumfunktion weiterhin auch freie Hydroxylgruppen aufweisen.
-
Zur Gruppe der bevorzugten quartären Polydimethylsiloxane zählen beispielsweise diquartäre Verbindungen der allgemeinen Formel (Si3c) [R1R2R3N+-A-SiR7R8-(O-SiR9R10)n-O-SiR11R12-A-N+R4R5R6]2X– (Si3c), wobei
- – die Reste R1 bis R6 unabhängig voneinander C1- bis C22-Alkylreste bedeuten, welche Hydroxygruppen enthalten können und wobei vorzugsweise mindestens einer der Reste mindestens 8 C-Atome aufweist und die übrigen Reste 1 bis 4 C-Atome aufweisen;
- – die Reste R7 bis R12 unabhängig voneinander gleich oder verschieden sind und C1- bis C10-Alkyl oder Phenyl bedeuten;
- – A eine divalente organische Verbindungsgruppe bedeutet;
- – n eine Zahl von 0 bis 200, vorzugsweise von 10 bis 120, besonders bevorzugt von 10 bis 40 ist, und X– ein Anion ist.
-
Die divalente Verbindungsgruppe ist vorzugsweise eine C1- bis C12-Alkylen- oder Alkoxyalkylengruppe, die mit einer oder mehreren Hydroxylgruppen substituiert sein kann. Besonders bevorzugt ist die Gruppe -(CH2)3-O-CH2-CH(OH)-CH2-.
-
Das Anion X– kann ein Halogenidion, ein Acetat, ein organisches Carboxylat oder eine Verbindung der allgemeinen Formel RSO3 – sein, worin R die Bedeutung von C1- bis C4-Alkylresten hat.
-
Ein bevorzugtes diquartäres Silikon hat die allgemeine Formel (Si3d) [RN+Me2-A-(SiMe2O)n-SiMe2-A-N+Me2R]2CH3COO– (Si3d), wobei
- – A die Gruppe -(CH2)3-O-CH2-CH(OH)-CH2- ist;
- – R ein Alkylrest mit mindestens 8 C-Atomen;
- – n für eine Zahl von 10 bis 120 steht.
-
Geeignete Silikonpolymere mit zwei endständigen, quartären Ammoniumgruppen sind unter der INCI-Bezeichnung Quaternium-80 bekannt. Hierbei handelt es sich um Dimethylsiloxane mit zwei endständigen Trialkylammoniumgruppen. Derartige diquartäre Polydimethylsiloxane werden von der Firma Evonik unter den Handelsnamen Abil® Quat 3270, 3272 und 3474 vertrieben. Erfindungsgemäß bevorzugte kosmetische Mittel sind dadurch gekennzeichnet, dass sie, bezogen auf ihr Gewicht, als Polymer b1) 0,05 bis 5,0 Gew.-%, bevorzugt 0,1 bis 3,0 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,2 bis 2,0 Gew.-% und insbesondere 0,5 bis 1,5 Gew.-% diquartäres Silikon enthalten.
-
Zur Gruppe der bevorzugten quartären Polydimethylsiloxane zählen weiterhin die triquartäre Silikone, vorzugsweise triquartäre Silikone der allgemeinen Formel R1Si[(OSiMe2)n-(CH2)3-O-CH2-CH(OH)-CH2-N+Me2R2]3, wobei
- a) R1 für Ph
R2 vorzugsweise für -(CH2)3NHC(O)C8-22 Alkyl
n vorzugsweise für eine Zahl von 10 bis 100 steht; oder
- b) R1 für Me
R2 vorzugsweise für -(CH2)3NHC(O)C8-22 Alkyl
n vorzugsweise für eine Zahl von 10 bis 100 steht.
-
Ein bevorzugte triquartäres Silikon b1) ist das bereits genannte Silicone Quaternium-22, das beispielsweise von der Firma Evonik unter der Handelsbezeichnung Abil® T-Quat 60 vertrieben wird. Erfindungsgemäß bevorzugte kosmetische Mittel sind dadurch gekennzeichnet, dass sie, bezogen auf ihr Gewicht, als Polymer b1) 0,05 bis 5,0 Gew.-%, bevorzugt 0,1 bis 3,0 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,2 bis 2,0 Gew.-% und insbesondere 0,5 bis 1,5 Gew.-% triquartäres Silikon enthalten.
-
Ein weiteres erfindungsgemäßes Silikon b1) sind Polyammonium-Polysiloxan Verbindungen, wie sie beispielsweise unter der Handelsbezeichnung Baysilone® TP 3911, SME 253 und SFE 839 von GE Bayer Silicones bezogen werden können.
-
Als Polymer b) sind in den erfindungsgemäßen kosmetischen Mitteln weiterhin die Silsesquioxane b2), insbesondere die Polyalkylsilsesquioxane einsetzbar. Kosmetisches Mittel, bei denen das Silikonpolymer b2) aus der Gruppe der Polyalkylsilsesquioxane ausgewählt ist, werden bevorzugt.
-
Polyalkylsilsesquioxane sind Verbindungen aus der Gruppe der polyedrischen oligomeren Silsesquioxane (POSS), welche durch die empirische Formel RSiO1,5 beschrieben werden, wobei R ein organischer Substituent ist, wie zum Beispiel Wasserstoff, Siloxy- oder cyclische oder lineare aliphatische oder aromatische Gruppe, welche zusätzlich reaktive funktionelle Gruppen enthalten kann, zum Beispiel Alkohol-, Ester-, Amin-, Keto-, Olefin-, Ether-oder Halogenidgruppen. Die Basisstruktur von POSS-Verbindungen weist ein polyedrisches Si-O-Rueckgrat auf, an welches die R-Gruppen gebunden sind. Homoleptische POSS-Verbindungen enthaltend lediglich eine einzige Art von R-Gruppen, und heteroleptische POSS-Chemikalien, enthaltend jeweils unterschiedlich R-Gruppen, sind bekannt. Erfindungsgemäß einsetzbar sind beispielsweise die folgenden Polyalkylsilsesquioxane: Isooctyl-POSS[Me3CCH2CH(Me)CH2]nTn, wobei n = 8, 10 oder 12 ist, Octacyclohexyl-POSS C48H88O12Si8, Octacyclopentyl-POSS C40H72O12Si8, Octaisobutyl-POSS C32H72O12Si8, Octamethyl-POSS C8H24O12Si8. Ganz besonders bevorzugt ist der Einsatz von Polypropylsilsesquioxan als Silikonpolymer b2). In diesen Polypropylsilsesquioxanen ist der Rest R in der Formel RSiO1,5 ein Propylrest, wobei unter „Propylrest” sowohl n-Propyl- als auch Isopropylreste verstanden werden.
-
Der Gewichtsanteil des Silsesquioxans b2) am Gesamtgewicht des kosmetischen Mittels beträgt vorzugsweise 0,05 bis 3,0 Gew.-%, bevorzugt 0,1 bis 2,0 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,15 bis 1,5 Gew.-% und insbesondere 0,2 bis 1,0 Gew.-%.
-
Hinsichtlich ihrer pflegenden Eigenschaften haben sich erfindungsgemäße kosmetische Mittel als besonders vorteilhaft erwiesen, bei denen das Gewichtsverhältnis von Isoparaffin a) zu Polymer b) 50:1 bis 1:1, vorzugsweise 40:1 bis 2:1, besonders bevorzugt 30:1 bis 4:1 und insbesondere 20:1 bis 8:1 beträgt.
-
Die Zusammensetzung einiger bevorzugter kosmetischer Mittel kann den folgenden Tabellen entnommen werden (Angaben in Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht des kosmetischen Mittels sofern nicht anders angegeben).
| | Formel 17 | Formel 18 | Formel 19 | Formel 20 | Formel 21 |
| Isoparaffin * | 5,0 bis 70 | 8,0 bis 60 | 10 bis 50 | 18 | 48 |
| Polymer ** | 0,05 bis 5,0 | 0,1 bis 3,0 | 0,2 bis 2,0 | 0,4 | 1,0 |
| Misc | add 100 | add 100 | add 100 | add 100 | add 100 |
| | Formel 22 | Formel 23 | Formel 24 | Formel 25 | Formel 26 |
| Isoparaffin * | 5,0 bis 70 | 8,0 bis 60 | 10 bis 50 | 18 | 48 |
| Polymer *** | 0,05 bis 5,0 | 0,1 bis 3,0 | 0,2 bis 2,0 | 0,1 | 0,5 |
| Misc | add 100 | add 100 | add 100 | add 100 | add 100 |
* Isoparaffingemisch, umfassend mindestens ein Isoparaffin aus der Gruppe Isododecan und Isotridecan, wobei der Gewichtsanteil des Isodedecans und Isotridecans am Gesamtgewicht aller in dem kosmetischen Mittel eingesetzten Isoparaffine vorzugsweise mehr als 60 Gew.-%, bevorzugt mehr als 70 Gew.-%, besonders bevorzugt mehr als 80 Gew.-% und insbesondere mehr als 90 Gew.-% beträgt.
** R
1Si[(OSiMe
2)
n-(CH
2)
3-O-CH
2-CH(OH)-CH
2-N
+Me
2R
2]
3, wobei R
1 für Ph oder Me, R
2 vorzugsweise für -(CH
2)
3NHC(O)C
8-22 Alkyl und n vorzugsweise für eine Zahl von 10 bis 100 steht;
*** Polypropylsilsesquioxan
-
Als bevorzugten Bestandteil enthalten die erfindungsgemäßen kosmetischen Mittel mindestens einen weiteren Ölkörper c).
-
Zu den bevorzugten Ölkörpern c) zählen insbesondere:
- – Die Silikonöle. Zur Gruppe der Silikonöle zählen insbesondere die Dimethicone, zu welchen auch die Cyclomethicone zu rechnen sind, die aminofunktionellen Silikone sowie die Dimethiconole.
-
Die erfindungsgemäßen Dimethicone können sowohl linear als auch verzweigt als auch cyclisch oder cyclisch und verzweigt sein.
-
Lineare Dimethicone können durch die folgende Strukturformel (Si1) dargestellt werden: (SiR13)-O-(SiR2 2-O-)x-(SiR1 3) (Si1)
-
Verzweigte Dimethicone können durch die Strukturformel (Si1.1) dargestellt werden:
-
Bevorzugt als R1 und R2 sind Methyl, Phenyl und C2 bis C22-Alkylreste, insbesondere jedoch Methyl. Bei den C2 bis C22 Alkylresten sind ganz besonders Lauryl-, Stearyl-, und Behenylreste bevorzugt. Die Zahlen x, y und z sind ganze Zahlen und laufen jeweils unabhängig voneinander von 0 bis 50.000. Die Molgewichte der Dimethicone liegen vorzugsweise zwischen 1000 D und 10000000 D. Die Viskositäten liegen vorzugsweise zwischen 100 und 10000000 cPs gemessen bei 25 °C mit Hilfe eines Glaskapillarviskosimeters nach der Dow Corning Corporate Testmethode CTM 0004 vom 20. Juli 1970. Besonders bevorzugte Viskositäten liegen zwischen 1000 und 5000000 cPs, ganz besonders bevorzugte Viskositäten liegen zwischen 10000 und 3000000 cPs. Der bevorzugteste Bereich liegt zwischen 50000 und 2000000 cPs.
-
Auch die nach INCI als Cyclomethicone bezeichneten cyclischen Dimethicone sind erfindungsgemäß mit Vorzug einsetzbar. Hier sind erfindungsgemäße kosmetische oder dermatologische Zubereitungen bevorzugt, die mindestens ein Silikon der Formel (Si-4)
enthalten, in der x für eine Zahl von 3 bis 200, vorzugsweise von 3 bis 10, weiter bevorzugt von 3 bis 7 und insbesondere 3, 4, 5 oder 6, steht.
-
Dimethiconole (Si8) bilden eine weitere Gruppe der Silikone, welche erfindungsgemäß besonders bevorzugt sind. Die erfindungsgemäßen Dimethiconole können sowohl linear als auch verzweigt als auch cyclisch oder cyclisch und verzweigt sein. Lineare Dimethiconole können durch die folgende Strukturformel (Si8-I) dargestellt werden: (SiOHR1 2)-O-(SiR2 2-O-)x-(SiOHR1 2) (Si8-I)
-
Verzweigte Dimethiconole können durch die Strukturformel (Si8-II) dargestellt
werden:
Bevorzugt als R
1 und R
2 sind Methyl, Phenyl und C2 bis C22-Alkylreste, insbesondere Methyl. Bei den C2 bis C22 Alkylresten sind ganz besonders Lauryl-, Stearyl-, und Behenylreste bevorzugt. Die Zahlen x, y und z sind ganze Zahlen und laufen jeweils unabhängig voneinander von 0 bis 50.000. Die Molgewichte der Dimethiconole liegen vorzugsweise zwischen 1000 D und 10000000 D. Die Viskositäten liegen vorzugsweise zwischen 100 und 10000000 cPs gemessen bei 25 °C mit Hilfe eines Glaskapillarviskosimeters nach der Dow Corning Corporate Testmethode CTM 0004 vom 20. Juli 1970. Bevorzugte Viskositäten liegen zwischen 1000 und 5000000 cPs, ganz besonders bevorzugte Viskositäten liegen zwischen 10000 und 3000000 cPs. Der bevorzugteste Bereich liegt zwischen 50000 und 2000000 cPs.
-
Als Beispiele für derartige Produkte werden die folgenden Handelsprodukte genannt: Botanisil NU-150M (Botanigenics), Dow Corning 1-1254 Fluid, Dow Corning 2-9023 Fluid, Dow Corning 2-9026 Fluid, Ultrapure Dimethiconol (Ultra Chemical), Unisil SF-R (Universal Preserve), X-21-5619 (Shin-Etsu Chemical Co.), Abil OSW 5 (Degussa Care Specialties), ACC DL-9430 Emulsion (Taylor Chemical Company), AEC Dimethiconol & Sodium Dodecylbenzenesulfonate (A & E Connock (Perfumery & Cosmetics) Ltd.), B C Dimethiconol Emulsion 95 (Basildon Chemical Company, Ltd.), Cosmetic Fluid 1401, Cosmetic Fluid 1403, Cosmetic Fluid 1501, Cosmetic Fluid 1401DC (alle zuvor genannten Chemsil Silicones, Inc.), Dow Corning 1401 Fluid, Dow Corning 1403 Fluid, Dow Corning 1501 Fluid, Dow Corning 1784 HVF Emulsion, Dow Corning 9546 Silicone Elastomer Blend (alle zuvor genannten Dow Corning Corporation), Dub Gel SI 1400 (Stearinerie Dubois Fils), HVM 4852 Emulsion (Crompton Corporation), Jeesilc 6056 (Jeen International Corporation), Lubrasil, Lubrasil DS (beide Guardian Laboratories), Nonychosine E, Nonychosine V (beide Exsymol), SanSurf Petrolatum-25, Satin Finish (beide Collaborative Laboratories, Inc.), Silatex-D30 (Cosmetic Ingredient Resources), Silsoft 148, Silsoft E-50, Silsoft E-623 (alle zuvor genannten Crompton Corporation), SM555, SM2725, SM2765, SM2785 (alle zuvor genannten GE Silicones), Taylor T-Sil CD-1, Taylor TME-4050E (alle Taylor Chemical Company), TH V 148 (Crompton Corporation), Tixogel CYD-1429 (Sud-Chemie Performance Additives), Wacker-Belsil CM 1000, Wacker-Belsil CM 3092, Wacker-Belsil CM 5040, Wacker-Belsil DM 3096, Wacker-Belsil DM 3112 VP, Wacker-Belsil DM 8005 VP, Wacker-Belsil DM 60081 VP (alle zuvor genannten Wacker- Chemie GmbH).
-
Besonders bevorzugte erfindungsgemäße Mittel enthalten ein oder mehrere aminofunktionelle Silikone. Solche Silikone können z.B. durch die Formel (Si-2) M(RaQbSiO(4-a-b)/2)x(RcSiO(4-c)/2)yM (Si-2)
-
Beschrieben werden, wobei in der obigen Formel
R ein Kohlenwasserstoff oder ein Kohlenwasserstoffrest mit 1 bis etwa 6 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise Methyl ist,
Q ein polarer Rest der allgemeinen Formel -R1HZ, vorzugsweise ein Rest der Formel -CH2CH2CH2NHCH2CH2NH2 ist,
worin
R1 eine zweiwertige, verbindende Gruppe ist, die an Wasserstoff und den Rest Z gebunden ist, zusammengesetzt aus Kohlenstoff- und Wasserstoffatomen, Kohlenstoff-, Wasserstoff- und Sauerstoffatomen oder Kohlenstoff-, Wasserstoff- und Stickstoffatomen, und
Z ein organischer, aminofunktioneller Rest ist, der mindestens eine aminofunktionelle Gruppe enthält, wobei es sich vorzugsweise um einen -NHCH2CH2NH2-Rest oder einen Rest der Formel -CH2CH2CH2NHCH2CH2NH2 handelt;
a Werte im Bereich von etwa 0 bis etwa 2 annimmt,
b Werte im Bereich von etwa 1 bis etwa 3 annimmt,
a + b kleiner als oder gleich 3 ist, und
c eine Zahl im Bereich von etwa 1 bis etwa 3 ist, und
x eine Zahl im Bereich von 1 bis etwa 2.000, vorzugsweise von etwa 3 bis etwa 50 und am bevorzugtesten von etwa 3 bis etwa 25 ist, und
y eine Zahl im Bereich von etwa 20 bis etwa 10.000, vorzugsweise von etwa 125 bis etwa 10.000 und am bevorzugtesten von etwa 150 bis etwa 1.000 ist, und
M eine geeignete Silikon-Endgruppe ist, wie sie im Stande der Technik bekannt ist, vorzugsweise Trimethylsiloxy.
-
Beispiele von R1 schließen Methylen, Ethylen, Propylen, Hexamethylen, Decamethylen, -CH2CH(CH3)CH2-, Phenylen, Naphthylen, -CH2CH2SCH2CH2-, -CH2CH2OCH2-, -OCH2CH2-, -OCH2CH2CH2-, -CH2CH(CH3)C(O)OCH2-, -(CH2)3CC(O)OCH2CH2-, -C6H4C6H4-, -C6H4CH2C6H4-; und -(CH2)3C(O)SCH2CH2- ein.
-
Bevorzugte erfindungsgemäße kosmetische oder dermatologische Zubereitungen enthalten ein aminofunktionelles Silikon der Formel (Si-3) R'aG3-a-Si(OSiG2)n-(OSiGbR'2-b)m-O-SiG3-a-R'a (Si-3), worin bedeutet:
G ist -H, eine Phenylgruppe, -OH, -O-CH3, -CH3, -O-CH2CH3, -CH2CH3, -O-CH2CH2CH3, -CH2CH2CH3, -O-CH(CH3)2, -CH(CH3)2, -O-CH2CH2CH2CH3, -CH2CH2CH2CH3, -O-CH2CH(CH3)2, -CH2CH(CH3)2, -O-CH(CH3)CH2CH3, -CH(CH3)CH2CH3, -O-C(CH3)3, -C(CH3)3;
a steht für eine Zahl zwischen 0 und 3, insbesondere 0;
b steht für eine Zahl zwischen 0 und 1, insbesondere 1,
m und n sind Zahlen, deren Summe (m + n) zwischen 1 und 2000, vorzugsweise zwischen 50 und 150 beträgt, wobei n vorzugsweise Werte von 0 bis 1999 und insbesondere von 49 bis 149 und m vorzugsweise Werte von 1 bis 2000, insbesondere von 1 bis 10 annimmt,
R´ ist ein monovalenter Rest ausgewählt aus
-Q-N(R")-CH2-CH2-N(R")2
-Q-N(R")2
-Q-N+(R")3A–
-Q-N+H(R")2A–
-Q-N+H2(R")A–
-Q-N(R")-CH2-CH2-N+R"H2A–,
wobei jedes Q für eine chemische Bindung, -CH2-, -CH2-CH2-, -CH2CH2CH2-, -C(CH3)2-, -CH2CH2CH2CH2-, -CH2C(CH3)2-, -CH(CH3)CH2CH2- steht,
R" für gleiche oder verschiedene Reste aus der Gruppe -H, -Phenyl, -Benzyl, -CH2-CH(CH3)Ph, der C1-20-Alkylreste, vorzugsweise -CH3, -CH2CH3, -CH2CH2CH3, -CH(CH3)2, -CH2CH2CH2CH3, -CH2CH(CH3)2, -CH(CH3)CH2CH3, -C(CH3)3, steht und A ein Anion repräsentiert, welches vorzugsweise ausgewählt ist aus Chlorid, Bromid, Iodid oder Methosulfat.
-
Erfindungsgemäß geeignet sind kationische Silikonöle wie beispielsweise die im Handel erhältliche Dow Corning 929 Emulsion (enthaltend ein hydroxylamino-modifiziertes Silikon, das als Amodimethicone bezeichnet wird), Dow Corning 939, Dow Corning 949, Dow Corning 959, DC 2-2078 (Hersteller Dow Corning, INCI-Bezeichnung: Aminopropyl Phenyl Trimethicone), DC 5-7113 (Hersteller Dow Corning, INCI-Bezeichnung: Silicone Quaternium 16), SM-2059 (Hersteller: General Electric) sowie SLM-55067 (Hersteller: Wacker).
-
Besonders bevorzugte erfindungsgemäße Mittel sind dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens es ein aminofunktionelles Silikon der Formel (Si3-a)
enthalten, worin m und n Zahlen sind, deren Summe (m + n) zwischen 1 und 2000, vorzugsweise zwischen 50 und 150 beträgt, wobei n vorzugsweise Werte von 0 bis 1999 und insbesondere von 49 bis 149 und m vorzugsweise Werte von 1 bis 2000, insbesondere von 1 bis 10 annimmt.
-
Diese Silikone werden nach der INCI-Deklaration als Trimethylsilylamodimethicone bezeichnet und sind beispielsweise unter der Bezeichnung Q2-7224 (Hersteller: Dow Corning; ein stabilisiertes Trimethylsilylamodimethicon) erhältlich.
-
Besonders bevorzugt sind auch erfindungsgemäße Mittel, die mindestens ein aminofunktionelles Silikon der Formel (Si-3b)
enthalten, worin
R für -OH, eine (gegebenenfalls ethoxylierte und/oder propoxylierte) (C
1 bis C
20)-Alkoxygruppe oder eine -CH
3-Gruppe steht,
R’ für -OH, eine (C
1 bis C
20)-Alkoxygruppe oder eine -CH
3-Gruppe und
m, n1 und n2 Zahlen sind, deren Summe (m + n1 + n2) zwischen 1 und 2000, vorzugsweise zwischen 50 und 150 beträgt, wobei die Summe (n1 + n2) vorzugsweise Werte von 0 bis 1999 und insbesondere von 49 bis 149 und m vorzugsweise Werte von 1 bis 2000, insbesondere von 1 bis 10 annimmt.
-
Diese Silikone werden nach der INCI-Deklaration als Amodimethicone, bzw. als funktionalisierte Amodimethicone, wie beispielsweise Bis(C13-15 Alkoxy) PG Amodimethicone (beispielsweise als Handelsprodukt: DC 8500 der Firma Dow Corning erhältlich), Trideceth-9 PG-Amodimethicone (beispielsweise als Handelsprodukt Silcare Silicone SEA der Firma Clariant erhältlich) bezeichnet. Unabhängig davon, welche aminofunktionellen Silikone eingesetzt werden, sind erfindungsgemäße kosmetische Zubereitungen bevorzugt, die ein aminofunktionelles Silikon enthalten dessen Aminzahl oberhalb von 0,25 meq/g, vorzugsweise oberhalb von 0,3 meq/g und insbesondere oberhalb von 0,4 meq/g liegt. Die Aminzahl steht dabei für die Milli-Äquivalente Amin pro Gramm des aminofunktionellen Silikons. Sie kann durch Titration ermittelt und auch in der Einheit mg KOH/g angegeben werden.
-
Erfindungsgemäß bevorzugt ist die Verwendung einer Mischung von Silikonölen. Diese Mischung von Silikonölen enthält vorzugsweise mindestens ein Dimethiconol. Besonders bevorzugt ist die Kombination eines Dimethiconols mit einem Dimethicon, vorzugsweise einem Cyclodimethicon. In bevorzugten Mischungen aus Dimethiconol und Cyclodimethicon beträgt das Gewichtsverhältnis von Dimethiconol zu Cyclodimethicon 1:2 bis 1:10, vorzugsweise 1:3 bis 1:9 und insbesondere 1:4 bis 1:8.
-
Bevorzugte erfindungsgemäße kosmetische Mittel sind dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Ölkörper c) um ein Silikonöl, vorzugsweise um ein Dimethiconol handelt. Der Gewichtsanteil des Silikonöls am Gesamtgewicht bevorzugter kosmetischer Mittel beträgt 15 bis 90 Gew.-%, vorzugsweise 20 bis 90 Gew.-%, besonders bevorzugt 25 bis 88 Gew.-% und insbesondere 30 bis 85 Gew.-%. Dies bedeutet, wenn nur ein erfindungsgemäßes Silikon verwendet wird, ist dieses mit mindestens 15 Gew.% bezogen auf die Gesamtzusammensetzung enthalten. Wenn mehrere erfindungsgemäßen Silikone verwendet werden, dann muss die Summe der Mengen der einzelnen Silikone mindestens 15 Gew.% betragen. Besonders bevorzugte kosmetische Mittel enthalten bezogen auf ihr Gesamtgewicht 1,0 bis 25 Gew.-%, vorzugsweise 2,0 bis 20 Gew.-%, besonders bevorzugt 4,0 bis 17 Gew.-% und insbesondere 6,0 bis 14 Gew.-% Dimethiconol.
- – pflanzliche Öle. Beispiele für solche Öle sind Amaranthsamenöl, Aprikosenkernöl, Arganöl, Avocadoöl, Babassuöl, Baumwollsaatöl, Borretschsamenöl, Camelinaöl, Distelöl, Erdnußöl, Granatapfelkernöl, Grapefruitsamenöl, Hanföl, Haselnussöl, Holundersamenöl, Johannesbeersamenöl, Jojobaöl, Kakaobutter, Leinöl, Macadamianussöl, Maiskeimöl, Mandelöl, Marulaöl, Nachtkerzenöl, Olivenöl, Orangenöl, Palmöl, Pfirsichkernöl, Rapsöl, Reisöl, Sanddornfruchtfleischöl, Sanddornkernöl, Sesamöl, Sheabutter, Sojaöl, Sonnenblumenöl, Traubenkernöl, Walnußöl, Weizenkeimöl, Wildrosenöl und die flüssigen Anteile des Kokosöls. Geeignet sind aber auch andere Triglyceridöle wie die flüssigen Anteile des Rindertalgs sowie synthetische Triglyceridöle. Bevorzugte erfindungsgemäße kosmetische Mittel sind dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Ölkörper c) um ein natürliches Öl handelt. Der Gewichtsanteil des natürlichen Öls am Gesamtgewicht bevorzugter kosmetischer Mittel beträgt 0,1 bis 10 Gew.-%, vorzugsweise 0,2 bis 8,0 Gew.% und insbesondere 0,4 bis 5,0 Gew.-%.
- – flüssige Paraffinöle und synthetische Kohlenwasserstoffe sowie Di-n-alkylether mit insgesamt zwischen 12 bis 36 C-Atomen, insbesondere 12 bis 24 C-Atomen, wie beispielsweise Di-n-octylether, Di-n-decylether, Di-n-nonylether, Di-n-undecylether, Di-n-dodecylether, n-Hexyl-n-octylether, n-Octyl-n-decylether, n-Decyl-n-undecylether, n-Undecyl-n-dodecylether und n-Hexyl-n-Undecylether sowie Di-tert-butylether, Di-iso-pentylether, Di-3-ethyldecylether, tert.-Butyl-n-octylether, iso-Pentyl-n-octylether und 2-Methyl-pentyl-n-octylether. Die als Handelsprodukte erhältlichen Verbindungen 1,3-Di-(2-ethyl-hexyl)-cyclohexan (Cetiol® S) und Di-n-octylether (Cetiol® OE) können bevorzugt sein.
- – Esteröle. Unter Esterölen sind zu verstehen die Ester von C6-C30-Fettsäuren mit C2-C30-Fettalkoholen. Bevorzugt sind die Monoester der Fettsäuren mit Alkoholen mit 2 bis 24 C-Atomen. Erfindungsgemäß besonders bevorzugt sind Isopropylmyristat (Rilanit® IPM), Isononansäure-C16-18-alkylester (Cetiol® SN), 2-Ethylhexylpalmitat (Cegesoft® 24), Stearinsäure-2-ethylhexylester (Cetiol® 868), Cetyloleat, Glycerintricaprylat, Kokosfettalkohol-caprinat/-caprylat (Cetiol® LC), n-Butylstearat, Oleylerucat (Cetiol® J 600), Isopropylpalmitat (Rilanit® IPP), Oleyl Oleate (Cetiol®), Laurinsäurehexylester (Cetiol® A), Di-n-butyladipat (Cetiol® B), Myristylmyristat (Cetiol® MM), Cetearyl Isononanoate (Cetiol® SN), Ölsäuredecylester (Cetiol® V). Bevorzugte erfindungsgemäße kosmetische Mittel sind dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Ölkörper c) um ein Esteröl, vorzugsweise um Isopropylmyristat handelt. Der Gewichtsanteil des Esteröls am Gesamtgewicht bevorzugter kosmetischer Mittel beträgt 0,1 bis 30 Gew.-%, vorzugsweise 0,2 bis 27 Gew.% und insbesondere 0,4 bis 24 Gew.-%.
- – Dicarbonsäureester wie Di-n-butyladipat, Di-(2-ethylhexyl)-adipat, Di-(2-ethylhexyl)-succinat und Di-isotridecylacelaat sowie Diolester wie Ethylenglykol-dioleat, Ethylenglykol-di-isotridecanoat, Propylenglykol-di(2-ethylhexanoat), Propylenglykol-di-isostearat, Propylenglykol-di-pelargonat, Butandiol-di-isostearat, Neopentylglykoldicaprylat,
- – Fettalkohole. Zur Gruppe der bevorzugten Fettalkohole zählen die C8 bis C22 Fettalkohole, vorzugsweise die C10 bis C20 Fettalkohole und insbesondere die C12 bis C18 Fettalkohole. Bevorzugte erfindungsgemäße kosmetische Mittel sind dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem Ölkörper c) um einen Fettalkohol handelt. Der Gewichtsanteil des Fettalkohols am Gesamtgewicht bevorzugter kosmetischer Mittel beträgt 0,1 bis 10 Gew.-%, vorzugsweise 0,2 bis 8,0 Gew.% und insbesondere 0,4 bis 5,0 Gew.-%.
- – symmetrische, unsymmetrische oder cyclische Ester der Kohlensäure mit Fettalkoholen, beispielsweise beschrieben in der DE-OS 197 56 454 , Glycerincarbonat oder Dicaprylylcarbonat (Cetiol® CC),
- – Trifettsäureester von gesättigten und/oder ungesättigten linearen und/oder verzweigten Fettsäuren mit Glycerin,
- – Fettsäurepartialglyceride, worunter Monoglyceride, Diglyceride und deren technische Gemische zu verstehen sind. Bei der Verwendung technischer Produkte können herstellungsbedingt noch geringe Mengen Triglyceride enthalten sein. Die Partialglyceride folgen vorzugsweise der Formel (D4-I), in der R1, R2 und R3 unabhängig voneinander für Wasserstoff oder für einen linearen oder verzweigten, gesättigten und/oder ungesättigten Acylrest mit 6 bis 22, vorzugsweise 12 bis 18, Kohlenstoffatomen stehen mit der Maßgabe, dass mindestens eine dieser Gruppen für einen Acylrest und mindestens eine dieser Gruppen für Wasserstoff steht. Die Summe (m + n + q) steht für 0 oder Zahlen von 1 bis 100, vorzugsweise für 0 oder 5 bis 25. Bevorzugt steht R1 für einen Acylrest und R2 und R3 für Wasserstoff und die Summe (m + n + q) ist 0. Typische Beispiele sind Mono- und/oder Diglyceride auf Basis von Capronsäure, Caprylsäure, 2-Ethylhexansäure, Caprinsäure, Laurinsäure, Isotridecansäure, Myristinsäure, Palmitinsäure, Palmoleinsäure, Stearinsäure, Isostearinsäure, Ölsäure, Elaidinsäure, Petroselinsäure, Linolsäure, Linolensäure, Elaeostearinsäure, Arachinsäure, Gadoleinsäure, Behensäure und Erucasäure sowie deren technische Mischungen. Vorzugsweise werden Ölsäuremonoglyceride eingesetzt.
-
Der der Gewichtsanteil des Ölkörpers am Gesamtgewicht erfindungsgemäß bevorzugter kosmetischer Mittel beträgt 30 bis 90 Gew.-%, vorzugsweise 35 bis 88 Gew.% und insbesondere 40 bis 85 Gew.-%.
-
Die Zusammensetzung einiger bevorzugter kosmetischer Mittel kann den folgenden Tabellen entnommen werden (Angaben in Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht des kosmetischen Mittels sofern nicht anders angegeben).
| | Formel 27 | Formel 28 | Formel 29 | Formel 30 | Formel 31 |
| Isoparaffin * | 8,0 bis 60 | 8,0 bis 60 | 10 bis 50 | 18 | 48 |
| Polymer ** | 0,05 bis 5,0 | 0,1 bis 3,0 | 0,2 bis 2,0 | 0,4 | 1,0 |
| Silikonöl | 30 bis 90 | 35 bis 88 | 40 bis 85 | 80 | 50 |
| Misc | add 100 | add 100 | add 100 | add 100 | add 100 |
| | Formel 32 | Formel 33 | Formel 34 | Formel 35 | Formel 36 |
| Isoparaffin * | 8,0 bis 60 | 8,0 bis 60 | 10 bis 50 | 18 | 48 |
| Polymer *** | 0,05 bis 5,0 | 0,1 bis 3,0 | 0,2 bis 2,0 | 0,1 | 0,5 |
| Silikonöl **** | 30 bis 90 | 35 bis 88 | 40 bis 85 | 80 | 50 |
| Misc | add 100 | add 100 | add 100 | add 100 | add 100 |
| | Formel 37 | Formel 38 | Formel 39 | Formel 40 | Formel 41 |
| Isoparaffin * | 8,0 bis 60 | 8,0 bis 60 | 10 bis 50 | 18 | 48 |
| Polymer ** | 0,05 bis 5,0 | 0,1 bis 3,0 | 0,2 bis 2,0 | 0,4 | 1,0 |
| Silikonöl | 30 bis 90 | 35 bis 88 | 40 bis 85 | 80 | 50 |
| Natürliches Öl | 0,1 bis 10 | 0,2 bis 8,0 | 0,4 bis 5,0 | 0,2 | 1,0 |
| Misc | add 100 | add 100 | add 100 | add 100 | add 100 |
| | Formel 42 | Formel 43 | Formel 44 | Formel 45 | Formel 46 |
| Isoparaffin * | 8,0 bis 60 | 8,0 bis 60 | 10 bis 50 | 18 | 48 |
| Polymer *** | 0,05 bis 5,0 | 0,1 bis 3,0 | 0,2 bis 2,0 | 0,1 | 0,5 |
| Silikonöl **** | 30 bis 90 | 35 bis 88 | 40 bis 85 | 80 | 50 |
| Natürliches Öl | 0,1 bis 10 | 0,2 bis 8,0 | 0,4 bis 5,0 | 0,2 | 1,0 |
| Misc | add 100 | add 100 | add 100 | add 100 | add 100 |
| | Formel 47 | Formel 48 | Formel 49 | Formel 50 | Formel 51 |
| Isoparaffin * | 8,0 bis 60 | 8,0 bis 60 | 10 bis 50 | 18 | 48 |
| Polymer ** | 0,05 bis 5,0 | 0,1 bis 3,0 | 0,2 bis 2,0 | 0,4 | 1,0 |
| Silikonöl | 30 bis 90 | 35 bis 88 | 40 bis 85 | 60 | 50 |
| Esteröl | 0,1 bis 30 | 0,2 bis 27 | 0,4 bis 24 | 20 | 1,0 |
| Misc | add 100 | add 100 | add 100 | add 100 | add 100 |
| | Formel 52 | Formel 53 | Formel 54 | Formel 55 | Formel 56 |
| Isoparaffin * | 8,0 bis 60 | 8,0 bis 60 | 10 bis 50 | 18 | 48 |
| Polymer *** | 0,05 bis 5,0 | 0,1 bis 3,0 | 0,2 bis 2,0 | 0,1 | 0,5 |
| Silikonöl **** | 30 bis 90 | 35 bis 88 | 40 bis 85 | 60 | 50 |
| Esteröl | 0,1 bis 10 | 0,2 bis 8,0 | 0,4 bis 5,0 | 20 | 1,0 |
| Misc | add 100 | add 100 | add 100 | add 100 | add 100 |
* Isoparaffingemisch, umfassend mindestens ein Isoparaffin aus der Gruppe Isododecan und Isotridecan, wobei der Gewichtsanteil des Isodedecans und Isotridecans am Gesamtgewicht aller in dem kosmetischen Mittel eingesetzten Isoparaffine vorzugsweise mehr als 60 Gew.-%, bevorzugt mehr als 70 Gew.-%, besonders bevorzugt mehr als 80 Gew.-% und insbesondere mehr als 90 Gew.-% beträgt.
** R
1Si[(OSiMe
2)
n-(CH
2)
3-O-CH
2-CH(OH)-CH
2-N
+Me
2R
2]
3, wobei R
1 für Ph oder Me, R
2 vorzugsweise für -(CH
2)
3NHC(O)C
8-22 Alkyl und n vorzugsweise für eine Zahl von 10 bis 100 steht;
*** Polypropylsilsesquioxan
**** Mischung aus Dimethiconol und Cyclodimethicon im Gewichtsverhältnis von Dimethiconol zu Cyclodimethicon 1:2 bis 1:10
-
Neben den zuvor beschriebenen Wirkstoffen können die erfindungsgemäßen kosmetischen Mittel weitere Inhaltsstoffe enthalten. Zur Gruppe dieser weiteren Inhaltsstoffe zählen insbesondere die kosmetisch wirksamen Hilfs- und Zusatzstoffe.
-
Als geeignete Hilfs- und Zusatzstoffe sind insbesondere zusätzliche Pflegestoffe zu nennen.
-
Als Pflegestoff kann das Mittel beispielsweise mindestens ein Proteinhydrolysat und/oder eines seiner Derivate enthalten. Proteinhydrolysate sind Produktgemische, die durch sauer, basisch oder enzymatisch katalysierten Abbau von Proteinen (Eiweißen) erhalten werden. Unter dem Begriff Proteinhydrolysate werden erfindungsgemäß auch Totalhydrolysate sowie einzelne Aminosäuren und deren Derivate sowie Gemische aus verschiedenen Aminosäuren verstanden. Das Molgewicht der erfindungsgemäß einsetzbaren Proteinhydrolysate liegt zwischen 75, dem Molgewicht für Glycin, und 200.000, bevorzugt beträgt das Molgewicht 75 bis 50.000 und ganz besonders bevorzugt 75 bis 20.000 Dalton.
-
Als Pflegestoff kann das erfindungsgemäße Mittel weiterhin mindestens ein Vitamin, ein Provitamin, eine Vitaminvorstufe und/oder eines derer Derivate enthalten. Dabei sind erfindungsgemäß solche Vitamine, Provitamine und Vitaminvorstufen bevorzugt, die üblicherweise den Gruppen A, B, C, E, F und H zugeordnet werden.
-
Wie auch der Zusatz von Glycerin und/oder Propylenglykol erhöht der Zusatz von Panthenol die Flexibilität des bei Anwendung des erfindungsgemäßen Mittels gebildeten Polymerfilms.
-
Als Pflegestoff können die erfindungsgemäßen Mittel weiterhin mindestens einen Pflanzenextrakt, aber auch Mono- bzw. Oligosaccharide und/oder Lipide enthalten.
-
Die erfindungsgemäßen kosmetischen Mittel werden vorzugsweise als wässrige Anwendungsmischungen formuliert. Der Wassergehalt bevorzugter kosmetischer Mittel beträgt, bezogen auf ihr Gesamtgewicht, weniger als 10 Gew.-%, vorzugsweise weniger als 5,0 Gew.-%, besonders bevorzugt weniger als 1,0 Gew.-% und insbesondere weniger als 0,1 Gew.-%.
-
Wie eingangs ausgeführt, eignet sich die erfindungsgemäße Wirkstoffkombination aus Isoparaffin und Silikonpolymer b) insbesondere als Trisiloxanersatz und damit für den Einsatz in Trisiloxan freien oder Trisiloxan armen haarkosmetischen Mitten.
-
Bevorzugte erfindungsgemäße Ausführungsformen sind daher dadurch gekennzeichnet, dass das kosmetische Mittel, bezogen auf sein Gesamtgewicht, weniger als 5,0 Gew.-%, vorzugsweise weniger als 2,0 Gew.-%, bevorzugt weniger als 0,5 Gew.-% und insbesondere kein Trisiloxan enthält.
-
Die Zusammensetzung einiger bevorzugter kosmetischer Mittel kann den folgenden Tabellen entnommen werden (Angaben in Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht des kosmetischen Mittels sofern nicht anders angegeben).
| | Formel 57 | Formel 58 | Formel 59 | Formel 60 | Formel 61 |
| Isoparaffin * | 8,0 bis 60 | 8,0 bis 60 | 10 bis 50 | 18 | 48 |
| Polymer ** | 0,05 bis 5,0 | 0,1 bis 3,0 | 0,2 bis 2,0 | 0,4 | 1,0 |
| Silikonöl | 30 bis 90 | 35 bis 88 | 40 bis 85 | 80 | 50 |
| Parfüm | 0,05 bis 2,0 | 0,1 bis 1,5 | 0,1 bis 1,0 | 0,2 | 0,8 |
| Misc | add 100 | add 100 | add 100 | add 100 | add 100 |
| | Formel 62 | Formel 63 | Formel 64 | Formel 65 | Formel 66 |
| Isoparaffin * | 8,0 bis 60 | 8,0 bis 60 | 10 bis 50 | 18 | 48 |
| Polymer *** | 0,05 bis 5,0 | 0,1 bis 3,0 | 0,2 bis 2,0 | 0,1 | 0,5 |
| Silikonöl **** | 30 bis 90 | 35 bis 88 | 40 bis 85 | 80 | 50 |
| Parfüm | 0,05 bis 2,0 | 0,1 bis 1,5 | 0,1 bis 1,0 | 0,2 | 0,8 |
| Misc | add 100 | add 100 | add 100 | add 100 | add 100 |
| | Formel 67 | Formel 68 | Formel 69 | Formel 70 | Formel 71 |
| Polymer ** | 0,05 bis 5,0 | 0,1 bis 3,0 | 0,2 bis 2,0 | 0,4 | 1,0 |
| Silikonöl | 30 bis 90 | 35 bis 88 | 40 bis 85 | 80 | 50 |
| Parfüm | 0,05 bis 2,0 | 0,1 bis 1,5 | 0,1 bis 1,0 | 0,2 | 0,8 |
| Isoparaffin * | add 100 | add 100 | add 100 | add 100 | add 100 |
| | Formel 72 | Formel 73 | Formel 74 | Formel 75 | Formel 76 |
| Polymer *** | 0,05 bis 5,0 | 0,1 bis 3,0 | 0,2 bis 2,0 | 0,1 | 0,5 |
| Silikonöl **** | 30 bis 90 | 35 bis 88 | 40 bis 85 | 80 | 50 |
| Parfüm | 0,05 bis 2,0 | 0,1 bis 1,5 | 0,1 bis 1,0 | 0,2 | 0,8 |
| Isoparaffin * | add 100 | add 100 | add 100 | add 100 | add 100 |
| | Formel 77 | Formel 78 | Formel 79 | Formel 80 | Formel 81 |
| Polymer ** | 0,05 bis 5,0 | 0,1 bis 3,0 | 0,2 bis 2,0 | 0,4 | 1,0 |
| Silikonöl | 30 bis 90 | 35 bis 88 | 40 bis 85 | 80 | 50 |
| Isoparaffin *, evtl. Parfüm | add 100 | add 100 | add 100 | add 100 | add 100 |
| | Formel 82 | Formel 83 | Formel 84 | Formel 85 | Formel 86 |
| Polymer *** | 0,05 bis 5,0 | 0,1 bis 3,0 | 0,2 bis 2,0 | 0,1 | 0,5 |
| Silikonöl **** | 30 bis 90 | 35 bis 88 | 40 bis 85 | 80 | 50 |
| Isoparaffin *, evtl. Parfüm | add 100 | add 100 | add 100 | add 100 | add 100 |
| | Formel 87 | Formel 88 | Formel 89 | Formel 90 | Formel 91 |
| Polymer ** | 0,05 bis 5,0 | 0,1 bis 3,0 | 0,2 bis 2,0 | 0,4 | 1,0 |
| Silikonöl | 30 bis 90 | 35 bis 88 | 40 bis 85 | 80 | 50 |
| Natürliches Öl | 0,1 bis 10 | 0,2 bis 8,0 | 0,4 bis 5,0 | 0,2 | 1,0 |
| Isoparaffin *, evtl. Parfüm | add 100 | add 100 | add 100 | add 100 | add 100 |
| | Formel 92 | Formel 93 | Formel 94 | Formel 95 | Formel 96 |
| Polymer *** | 0,05 bis 5,0 | 0,1 bis 3,0 | 0,2 bis 2,0 | 0,1 | 0,5 |
| Silikonöl **** | 30 bis 90 | 35 bis 88 | 40 bis 85 | 80 | 50 |
| Natürliches Öl | 0,1 bis 10 | 0,2 bis 8,0 | 0,4 bis 5,0 | 0,2 | 1,0 |
| Isoparaffin *, evtl. Parfüm | add 100 | add 100 | add 100 | add 100 | add 100 |
| | Formel 97 | Formel 98 | Formel 99 | Formel 100 | Formel 101 |
| Polymer ** | 0,05 bis 5,0 | 0,1 bis 3,0 | 0,2 bis 2,0 | 0,4 | 1,0 |
| Silikonöl | 30 bis 90 | 35 bis 88 | 40 bis 85 | 60 | 50 |
| Esteröl | 0,1 bis 30 | 0,2 bis 27 | 0,4 bis 24 | 20 | 1,0 |
| Isoparaffin *, evtl. Parfüm | add 100 | add 100 | add 100 | add 100 | add 100 |
| | Formel 102 | Formel 103 | Formel 104 | Formel 105 | Formel 106 |
| Polymer *** | 0,05 bis 5,0 | 0,1 bis 3,0 | 0,2 bis 2,0 | 0,1 | 0,5 |
| Silikonöl **** | 30 bis 90 | 35 bis 88 | 40 bis 85 | 60 | 50 |
| Esteröl | 0,1 bis 10 | 0,2 bis 8,0 | 0,4 bis 5,0 | 20 | 1,0 |
| Isoparaffin *, evtl. Parfüm | add 100 | add 100 | add 100 | add 100 | add 100 |
* Isoparaffingemisch, umfassend mindestens ein Isoparaffin aus der Gruppe Isododecan und Isotridecan, wobei der Gewichtsanteil des Isodedecans und Isotridecans am Gesamtgewicht aller in dem kosmetischen Mittel eingesetzten Isoparaffine vorzugsweise mehr als 60 Gew.-%, bevorzugt mehr als 70 Gew.-%, besonders bevorzugt mehr als 80 Gew.-% und insbesondere mehr als 90 Gew.-% beträgt.
** R
1Si[(OSiMe
2)
n-(CH
2)
3-O-CH
2-CH(OH)-CH
2-N
+Me
2R
2]
3, wobei R
1 für Ph oder Me, R
2 vorzugsweise für -(CH
2)
3NHC(O)C
8-22 Alkyl und n vorzugsweise für eine Zahl von 10 bis 100 steht;
*** Polypropylsilsesquioxan
**** Mischung aus Dimethiconol und Cyclodimethicon im Gewichtsverhältnis von Dimethiconol zu Cyclodimethicon 1:2 bis 1:10
-
Wie eingangs ausgeführt, eignen sich die erfindungsgemäßen Mittel insbesondere zur Haarpflege. Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Anmeldung ist daher ein Verfahren zur Behandlung keratinischer Fasern dadurch gekennzeichnet, dass ein erfindungsgemäßes kosmetisches Mittel auf die getrockneten und/oder Handtuchfeuchten keratinischen Fasern aufgetragen wird.
-
Das erfindungsgemäße Haarbehandlungsmittel wird bevorzugt unmittelbar vor, während oder nach einer oxidativen oder tensidischen Haarbehandlung verwendet. Als unmittelbar vor der oxidativen oder tensidischen Haarbehandlung versteht sich im Sinne der Erfindung eine Anwendung, an die sich direkt die oxidative oder tensidische Haarbehandlung anschließt, wobei das erfindungsgemäße Haarbehandlungsmittel zuvor vom Haar gespült oder bevorzugt auf dem Haar belassen wurde und das Haar bevorzugt noch nass ist.
-
Als nach der oxidative oder tensidischen Haarbehandlung versteht sich im Sinne der Erfindung eine Anwendung, welche sich entweder direkt an die oxidative oder tensidische Haarbehandlung anschließt, wobei das erfindungsgemäße Haarbehandlungsmittel nach dem Abspülen des oxidativ oder tensidisch wirkenden Mittels auf das bevorzugt noch nasse, handtuchtrockene Haar aufgetragen wird, oder erst nach mehreren Stunden oder Tagen auf das trockene oder nasse Haar aufgetragen wird. In beiden Fällen kann das erfindungsgemäße Haarbehandlungsmittel hierbei nach einer Einwirkzeit von wenigen Sekunden bis hin zu 45 Minuten wieder ausgespült werden oder vollständig auf dem Haar verbleiben.
-
Die Wirkung des erfindungsgemäßen Haarbehandlungsmittels entfaltet sich sogar während der oxidativen oder tensidischen Haarbehandlung und hält überraschenderweise auch nach intensivem Auswaschen des erfindungsgemäßen Haarbehandlungsmittels an.
-
Ein weiterer Gegentand der vorliegenden Anmeldung ist die Verwendung eines erfindungsgemäßen kosmetischen Mittels zur Pflege keratinischer Fasern. Beansprucht wird dabei insbesondere die Verwendung eines erfindungsgemäßen kosmetischen Mittels
- – zur Verbesserung der Nass- und Trockenkämmbarkeiten keratinischer Fasern,
- – zur Verbesserung des Glanzes keratinischer Fasern,
- – zur Verbesserung des Feuchtehaushaltes keratinischer Fasern,
- – zum Schutz der keratinischen Fasern vor oxidativen Schädigungen, insbesondere im Zuge oxidativer Haarbehandlungen,
- – zum Verhindern des Nachfettens keratinischer Fasern,
- – zur Erhöhung der Waschbeständigkeit gefärbter keratinischer Fasern,
- – zur Erzielung eines erhöhten Frisurenhaltes über mindestens 48 h, insbesondere 24 h hinweg,
- – zur Verbesserung der sogenannten curl-retention keratinischer Fasern,
- – zur Verbesserung des Griffs keratinischer Fasern,
- – zur Verbesserung der Regeneration keratinischer Fasern.
-
Unter Kämmbarkeit versteht sich erfindungsgemäß sowohl die Kämmbarkeit der nassen Faser, als auch die Kämmbarkeit der trockenen Faser. Als Maß für die Kämmbarkeit dient die aufgewendete Kämmarbeit oder die aufgewendete Kraft während des Kämmvorganges eines Faserkollektivs. Die Messparameter können durch den Fachmann sensorisch beurteilt oder durch Messeinrichtungen quantifiziert werden.
-
Unter einer oxidativen Haarbehandlung wird erfindungsgemäß die Einwirkung eines oxidativen kosmetischen Mittels, enthaltend in einem kosmetischen Träger mindestens ein Oxidationsmittel, auf Haar definiert.
-
Als Griff definiert sich die Taktilität eines Faserkollektivs, wobei der Fachmann sensorisch die Parameter Fülle und Geschmeidigkeit des Kollektivs fühlt und bewertet.
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
-
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
-
Zitierte Patentliteratur
-
- EP 413417 B1 [0004]
- EP 1284712 B1 [0004]
- DE 19756454 A [0051]
-
Zitierte Nicht-Patentliteratur
-
- DIN 51 757 P.4 [0011]
- ASTM D 4052 [0011]
- DIN ES ISO 3405 [0012]
- ASTM D 86 [0012]