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DE102011087974A1 - Haarpflegemittel - Google Patents

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DE102011087974A1
DE102011087974A1 DE201110087974 DE102011087974A DE102011087974A1 DE 102011087974 A1 DE102011087974 A1 DE 102011087974A1 DE 201110087974 DE201110087974 DE 201110087974 DE 102011087974 A DE102011087974 A DE 102011087974A DE 102011087974 A1 DE102011087974 A1 DE 102011087974A1
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DE
Germany
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formula
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isoparaffin
cosmetic
quaternary ammonium
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Withdrawn
Application number
DE201110087974
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English (en)
Inventor
Marlene Battermann
Thomas Hippe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Henkel AG and Co KGaA
Original Assignee
Henkel AG and Co KGaA
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Publication date
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
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    • A61K8/31Hydrocarbons
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
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    • A61K8/81Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing organic macromolecular compounds obtained by reactions involving only carbon-to-carbon unsaturated bonds
    • A61K8/8141Compositions of homopolymers or copolymers of compounds having one or more unsaturated aliphatic radicals, each having only one carbon-to-carbon double bond, and at least one being terminated by only one carboxyl radical, or of salts, anhydrides, esters, amides, imides or nitriles thereof; Compositions of derivatives of such polymers
    • A61K8/8158Homopolymers or copolymers of amides or imides, e.g. (meth) acrylamide; Compositions of derivatives of such polymers
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61QSPECIFIC USE OF COSMETICS OR SIMILAR TOILETRY PREPARATIONS
    • A61Q5/00Preparations for care of the hair
    • A61Q5/12Preparations containing hair conditioners

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Abstract

Kosmetische Mittel, enthaltend in einem kosmetisch akzeptablen Träger a) mindestens ein Isoparaffin aus der Gruppe Isodecan, Isoundecan, Isododecan, Isotridecan und Isotetradecan b) mindestens eine polymere quartäre Ammoniumverbindung eignen sich in besonderer Weise zur Pflege keratinischer Fasern.

Description

  • Die Anmeldung beschreibt kosmetische Mittel auf Grundlage einer Wirkstoffkombination aus spezifischen Isoparaffinen und polymeren quartären Ammoniumverbindungen sowie die Verwendung dieser Mittel zur Pflege keratinischer Fasern.
  • Das menschliche Haar ist neben den natürlichen Umwelteinflüssen einer Reihe weiterer, insbesondere kosmetischer Beanspruchungen ausgesetzt. Zu diesen, das Haar strapazierenden Beanspruchungen zählen beispielsweise die Färbung des Haars sowie dessen Verformung, beispielsweise durch eine Dauerwelle. Zur Minderung der nachteiligen Auswirkungen der die Haarstruktur beeinträchtigenden (Umwelt) Einflüsse aber auch zur Erhaltung und Verbesserung der natürlichen Haarstruktur werden kosmetische Haarpflegemittel eingesetzt. Ein wesentlicher Wirkstoff in vielen dieser kosmetischen Mittel sind die Silicium-organischen Verbindungen, insbesondere die Silikone wie die Trisiloxane, die sich durch pflegende Eigenschaften auszeichnen. Die Nachteile dieser Silikone sind die durch Benetzung der Haaroberfläche verminderte Penetration von Wirk- und Hilfsstoffen in das Haar und die ebenfalls durch die Benetzung der Haaroberfläche bedingte Erschwerung der Frisurgestaltung. Die Bereitstellung Silikon armer oder Silikon freier Pflegemittel ist daher eine relevante Aufgabe im Bereich der Haarkosmetik.
  • Als eine von zahlreichen zur Substitution der Silikone geeignete Wirkstoffklasse werden im Stand der Technik die Isoparaffine diskutiert. So beschreiben beispielsweise die europäischen Patente EP 413 417 B1 (Colgate Palmolive) und EP 1 284 712 B1 (Procter&Gamble) pflegende Haarshampoos bzw. Haarkonditionierer, die neben weiteren Bestandteilen auch Isoparaffine enthalten können. Diese Haarpflegemittel weisen jedoch weiterhin eine Reihe von Nachteilen auf und trotz des bisher Erreichten besteht weiterhin ein Bedarf an Silikon armen oder Silikon freien Haarpflegemitteln auf Isoparaffinbasis.
  • Es wurde nun festgestellt, dass durch die Kombination spezifischer Isoparaffine mit polymeren quartären Ammoniumverbindungen Haarpflegemittel mit ausgezeichneter Pflegewirkung erhalten werden können. Diese Mittel bewirken gute Glanzeigenschaften, ein verbessertes Aussehen und eine verbesserte Regeneration der keratinischen Fasern.
  • Ein erster Gegenstand dieser Anmeldung ist daher ein kosmetisches Mittel, enthaltend in einem kosmetisch akzeptablen Träger
    • a) mindestens ein Isoparaffin aus der Gruppe Isodecan, Isoundecan, Isododecan, Isotridecan und Isotetradecan
    • b) mindestens eine polymere quartäre Ammoniumverbindung.
  • Die erfindungsgemäßen kosmetischen Mittel enthalten als ersten wesentlichen Bestandteil mindestens ein Isoparaffin aus der Gruppe Isodecan, Isoundecan, Isododecan, Isotridecan und Isotetradecan. Diese Isoparaffine zeichnen sich gegenüber den n-Paraffinen mit gleicher Anzahl an Kohlenstoffatomen bei Einsatz in den kosmetischen Mitteln durch verbesserte olfaktorische Eigenschaften aus. Gegenüber den n-Paraffinen mit gleicher Anzahl an Kohlenstoffatomen sowie gegenüber den Isoparaffinen mit geringerer oder höherer Anzahl an Kohlenstoffatomen wird in Kombination mit den polymeren quartären Ammoniumverbindungen zudem überraschend eine verbesserte kosmetische, insbesondere haarpflegende Wirkung erreicht.
  • Als für die kosmetische Wirkung besonders vorteilhaft hat sich der Einsatz von Isoparaffinen a) aus der Gruppe Isoundecan, Isododecan und Isotridecan erwiesen. Entsprechende kosmetische Mittel, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens ein Isoparaffin a) ausgewählt aus der Gruppe Isoundecan, Isododecan, Isotridecan enthalten, werden erfindungsgemäß bevorzugt.
  • Besonders vorteilhafte Wirkungen in Kombination mit den polymeren quartären Ammoniumverbindungen zeigen erfindungsgemäße kosmetische Mittel, die als Isoparaffin a) eine Mischung aus Isoundecan, Isododecan und Isotridecan enthalten. In einer bevorzugten Ausführungsform sind erfindungsgemäße kosmetische Mittel daher dadurch gekennzeichnet, dass sie als Isoparaffin a) eine Mischung aus Isoundecan, Isododecan und Isotridecan, insbesondere eine Mischung aus Isododecan und Isotridecdan, enthalten.
  • Der Gewichtsanteil des Isoundecans, Isodedecans und Isotridecans am Gesamtgewicht aller in dem kosmetischen Mittel eingesetzten Isoparaffine beträgt vorzugsweise mehr als 62 Gew.-%, bevorzugt mehr als 72 Gew.-%, besonders bevorzugt mehr als 82 Gew.-% und insbesondere mehr als 92 Gew.-%. Besonders bevorzugt ist es, dass der Gewichtsanteil des Isodedecans und Isotridecans am Gesamtgewicht aller in dem kosmetischen Mittel eingesetzten Isoparaffine mehr als 60 Gew.-%, bevorzugt mehr als 70 Gew.-%, besonders bevorzugt mehr als 80 Gew.-% und insbesondere mehr als 90 Gew.-% beträgt.
  • Die Dichte bei 15°C (DIN 51 757 P.4; ASTM D 4052) bevorzugter Isoparaffingemische beträgt vorzugsweise 700 bis 820 kg/m3, bevorzugt 720 bis 800 kg/m3 und insbesondere 740 bis 780 kg/m3.
  • Bevorzugte Isoparaffingemische zeichnen sich durch einen Siedebereich (DIN ES ISO 3405; ASTM D 86) zwischen 195°C und 250°C, bevorzugt zwischen 200°C und 245°C und insbesondere zwischen 205° und 240°C aus. Ein erfindungsgemäß besonders bevorzugtes Isoparaffingemisch ist kommerziell unter der Bezeichnung Pionier® 2094 (H&R Group) erhältlich.
  • Der Gewichtsanteil des Isoparaffins a) am Gesamtgewicht des kosmetischen Mittels beträgt bevorzugt 0,1 bis 9,0 Gew.-%, vorzugsweise 0,2 bis 8,0 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,5 bis 6,0 Gew.-% und insbesondere 1,0 bis 4,0 Gew.-%.
  • Die Zusammensetzung einiger bevorzugter kosmetischer Mittel kann den folgenden Tabellen entnommen werden (Angaben in Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht des kosmetischen Mittels sofern nicht anders angegeben).
    Formel 1 Formel 2 Formel 3 Formel 4
    Isoparaffin* 0,1 bis 9,0 0,2 bis 8,0 0,5 bis 6,0 1,0 bis 4,0
    Polymer**, Misc add 100 add 100 add 100 add 100
    * Isoparaffingemisch, umfassend mindestens ein Isoparaffin aus der Gruppe Isoundecan, Isododecan und Isotridecan, wobei der Gewichtsanteil des Isoundecans, Isodedecans und Isotridecans am Gesamtgewicht aller in dem kosmetischen Mittel eingesetzten Isoparaffine vorzugsweise mehr als 62 Gew.-%, bevorzugt mehr als 72 Gew.-%, besonders bevorzugt mehr als 82 Gew.-% und insbesondere mehr als 92 Gew.-% beträgt.
    ** polymere quartäre Ammoniumverbindung
    Formel 5 Formel 6 Formel 7 Formel 8
    Isoparaffin* 0,1 bis 9,0 0,2 bis 8,0 0,5 bis 6,0 1,0 bis 4,0
    Polymer**, Misc add 100 add 100 add 100 add 100
    * Isoparaffingemisch, umfassend mindestens ein Isoparaffin aus der Gruppe Isododecan und Isotridecan, wobei der Gewichtsanteil des Isodedecans und Isotridecans am Gesamtgewicht aller in dem kosmetischen Mittel eingesetzten Isoparaffine vorzugsweise mehr als 60 Gew.-%, bevorzugt mehr als 70 Gew.-%, besonders bevorzugt mehr als 80 Gew.-% und insbesondere mehr als 90 Gew.-% beträgt.
    ** polymere quartäre Ammoniumverbindung
  • Als zweiten wesentlichen Bestandteil enthalten die erfindungsgemäßen kosmetischen Mittel eine polymere quartäre Ammoniumverbindung b). Die Gruppe der polymeren quartären Ammoniumverbindungen umfasst dabei erfindungsgemäß insbesondere die kationischen Polymere. Diese Polymere b) weisen erfindungsgemäß ein quartäres, also permanent kationisches Stickstoffatom mit vier Substituenten auf. Bei den polymeren quartären Ammoniumverbindungen b) handelt es sich mit anderen Worten um Polymere mit einer „permant“ kationischen Ammoniumverbindung. Als “permanent kationisch” werden erfindungsgemäß solche Polymere bezeichnet, die unabhängig vom pH-Wert des Mittels eine kationische Gruppe aufweisen. Bevorzugte kationische Gruppen sind quartäre Ammoniumgruppen, die über eine C1-4-Kohlenwasserstoffgruppe an eine aus Acrylsäure, Methacrylsäure oder deren Derivaten aufgebaute Polymerhauptkette gebunden sind.
  • Erfindungsgemäß bevorzugte Polymere zeichnen sich durch eine Ladungsdichte von mindestens 1 bis 7 meq/g aus. Eine Ladungsdichte von mindestens 2 bis 7 meq/g ist dabei bevorzugt. Besonders bevorzugt ist eine Ladungsdichte von mindestens gleich 3meq/g bis 7 meq/g.
  • Bevorzugt sind solche Polymere, die eine ausreichende Löslichkeit in Wasser oder Alkohol besitzen, um in dem erfindungsgemäßen Mittel bei der vollständig in Lösung zu gehen.
  • Die kationischen Polymere können Homo- oder Copolymere sein, wobei die quartären Stickstoffgruppen entweder in der Polymerkette oder vorzugsweise als Substituent an einem oder mehreren der Monomeren enthalten sind. Geeignete kationische Monomere sind ungesättigte, radikalisch polymerisierbare Verbindungen, welche mindestens eine kationische, quartäre Ammoniumgruppe tragen, insbesondere ammoniumsubstituierte Vinylmonomere wie zum Beispiel Trialkylmethacryloxyalkylammonium, Trialkylacryloxyalkylammonium, Dialkyldiallylammonium und quaternäre Vinylammoniummonomere mit cyclischen, kationische Stickstoffe enthaltenden Gruppen wie Pyridinium, Imidazolium oder quaternäre Pyrrolidone, z.B. Alkylvinylimidazolium, Alkylvinylpyridinium, oder Alyklvinylpyrrolidon Salze. Die Alkylgruppen dieser Monomere sind vorzugsweise niedere Alkylgruppen wie zum Beispiel C1- bis C7-Alkylgruppen, besonders bevorzugt C1- bis C3-Alkylgruppen.
  • Die Ammoniumgruppen enthaltenden Monomere können mit nicht kationischen Monomeren copolymerisiert sein. Geeignete Comonomere sind beispielsweise Acrylamid, Methacrylamid; Alkyl- und Dialkylacrylamid, Alkyl- und Dialkylmethacrylamid, Alkylacrylat, Alkylmethacrylat, Vinylcaprolacton, Vinylcaprolactam, Vinylpyrrolidon, Vinylester, z.B. Vinylacetat, Vinylalkohol, Propylenglykol oder Ethylenglykol, wobei die Alkylgruppen dieser Monomere vorzugsweise C1- bis C7-Alkylgruppen, besonders bevorzugt C1- bis C3-Alkylgruppen sind.
  • Geeignete Polymere mit quartären Ammoniumgruppen sind beispielsweise die im CTFA Cosmetic Ingredient Dictionary unter den Bezeichnungen Polyquaternium beschriebenen Polymere wie Methylvinylimidazoliumchlorid/Vinylpyrrolidon Copolymer (Polyquaternium-16) oder quaternisiertes Vinylpyrrolidon/Dimethylaminoethylmethacrylat Copolymer (Polyquaternium-11).
  • Weitere Beispiele für polymere quartäre Ammoniumverbindungen b) sind
    • – Copolymere des Vinylpyrrolidons mit quaternierten Derivaten des Dialkylaminoalkylacrylats und -methacrylats, beispielsweise Vinylpyrrolidon/Dimethylaminoethylmethacrylatmethosulfat Copolymere, wie sie unter den Handelsbezeichnungen Gafquat® 755 N und Gafquat® 734 von der Firma Gaf Co., USA vertrieben werden;
    • – Polyvinylpyrrolidon/Imidazoliminmethochlorid Copolymere, wie sie von der Firma BASF, Deutschland unter dem Handelsnamen Luviquat® HM 550 vertrieben werden;
    • – Terpolymere aus Dimethyldiallylammoniumchlorid, Natriumacrylat und Acrylamid, das von der Firma Calgon/USA unter dem Handelsnamen Merquat® Plus 3300 vertrieben wird;
    • – Vinylpyrrolidon/Methacrylamidopropyltrimethylammoniumchlorid Copolymer, das von der Firma ISP unter dem Handelsnamen Gafquat® HS 100 vertrieben wird;
    • – polymere Dimethyldiallylammoniumsalze und deren Copolymere mit Estern und Amiden von Acrylsäure und Methacrylsäure, wie sie unter den Bezeichnungen Merquat®100 (Poly(dimethyldiallylammoniumchlorid)) und Merquat®550 (Dimethyldiallylammoniumchlorid-Acrylamid-Copolymer) im Handel erhältlich sind;
    • – Vinylpyrrolidon-Vinylimidazoliummethochlorid-Copolymere, wie sie unter den Bezeichnungen Luviquat® FC 370, FC 550, FC 905 und HM 552 angeboten werden;
    • – die unter den Bezeichnungen Polyquaternium-24 (Handelsprodukt z. B. Quatrisoft® LM 200), bekannten Polymere; sowie
    • – die unter den Bezeichnungen Polyquaternium 2, Polyquaternium 17, Polyquaternium 18 und Polyquaternium 27 bekannten Polymeren mit quartären Stickstoffatomen in der Polymerhauptkette.
  • Besonders bevorzugte kosmetische Mittel sind dadurch gekennzeichnet, dass das se mindestens eine polymere quartäre Ammoniumverbindung b) ausgewählt aus der Gruppe der Homo- oder Copolymere des Methacryloyloxyethyltrimethylammoniumchlorids enthalten.
  • Ein besonders geeignetes Homopolymer ist das, gewünschtenfalls vernetzte, Poly(methacryloyloxyethyltrimethylammoniumchlorid) mit der INCI-Bezeichnung Polyquaternium-37. Solche Produkte sind beispielsweise unter den Bezeichnungen Rheocare® CTH (Cosmetic Rheologies) und Synthalen® CR (3V Sigma) im Handel erhältlich. Die Vernetzung kann gewünschtenfalls mit Hilfe mehrfach olefinisch ungesättigter Verbindungen, beispielsweise Divinylbenzol, Tetraallyloxyethan, Methylenbisacrylamid, Diallylether, Polyallylpolyglycerylether, oder Allylethern von Zuckern oder Zuckerderivaten wie Erythritol, Pentaerythritol, Arabitol, Mannitol, Sorbitol, Sucrose oder Glucose erfolgen. Methylenbisacrylamid ist ein bevorzugtes Vernetzungsagens.
  • Dieses Homopolymer wird bevorzugt in Form einer nichtwässrigen Polymerdispersion, die einen Polymeranteil nicht unter 30 Gew.-% aufweisen sollte, eingesetzt. Solche Polymerdispersionen sind unter den Bezeichnungen Salcare® SC 95 (ca. 50 % Polymeranteil, weitere Komponenten: Mineralöl (INCI-Bezeichnung: Mineral Oil) und Tridecyl-polyoxypropylen-polyoxyethylen-ether (INCI-Bezeichnung: PPG-1-Trideceth-6)) und Salcare® SC 96 (ca. 50 % Polymeranteil, weitere Komponenten: Mischung von Diestern des Propylenglykols mit einer Mischung aus Capryl- und Caprinsäure (INCI-Bezeichnung: Propylene Glycol Dicaprylate/Dicaprate) und Tridecylpolyoxypropylen-polyoxyethylen-ether (INCI-Bezeichnung: PPG-1-Trideceth-6)) im Handel erhältlich.
  • Bevorzugte Copolymere des Methacryloyloxyethyltrimethylammoniumchlorids enthalten als nichtionogene Monomereinheiten Acrylamid, Methacrylamid, Acrylsäure-C1-4-alkylester und Methacrylsäure-C1-4-alkylester. Unter diesen nichtionogenen Monomeren ist das Acrylamid besonders bevorzugt. Auch diese Copolymere können, wie im Falle der Homopolymere oben beschrieben, vernetzt sein. Ein erfindungsgemäß bevorzugtes Copolymer ist das vernetzte Acrylamid-Methacryloyloxyethyltrimethylammoniumchlorid-Copolymer. Solche Copolymere, bei denen die Monomere in einem Gewichtsverhältnis von etwa 20:80 vorliegen, sind im Handel als ca. 50 %ige nichtwässrige Polymerdispersion unter der Bezeichnung Salcare® SC 92 erhältlich.
  • Der Gewichtsanteil der polymeren quartären Ammoniumverbindung b) am Gesamtgewicht des kosmetischen Mittels beträgt vorzugsweise 0,1 bis 10 Gew.-%, bevorzugt 0,2 bis 8,0 Gew.-% und insbesondere 0,5 bis 5,0 Gew.-%.
  • Hinsichtlich ihrer pflegenden Eigenschaften haben sich erfindungsgemäße kosmetische Mittel als besonders vorteilhaft erwiesen, bei denen das Gewichtsverhältnis von Isoparaffin a) zu polymerer quartärer Ammoniumverbindung b) zwischen 8:1 und 1:8, vorzugsweise zwischen 6:1 und 1:6 und insbesondere zwischen 4:1 und 1:4 beträgt.
  • Die Zusammensetzung einiger bevorzugter kosmetischer Mittel kann den folgenden Tabellen entnommen werden (Angaben in Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht des kosmetischen Mittels sofern nicht anders angegeben).
    Figure 00060001
    * Isoparaffingemisch, umfassend mindestens ein Isoparaffin aus der Gruppe Isoundecan, Isododecan und Isotridecan, wobei der Gewichtsanteil des Isoundecans, Isodedecans und Isotridecans am Gesamtgewicht aller in dem kosmetischen Mittel eingesetzten Isoparaffine vorzugsweise mehr als 62 Gew.-%, bevorzugt mehr als 72 Gew.-%, besonders bevorzugt mehr als 82 Gew.-% und insbesondere mehr als 92 Gew.-% beträgt.
    ** polymere quartäre Ammoniumverbindung
    Formel 14 Formel 15 Formel 16 Formel 17 Formel 18
    Isoparaffin* 0,1 bis 9,0 0,2 bis 8,0 0,5 bis 6,0 1,0 bis 4,0 2,2
    Polymer** 0,1 bis 10 0,2 bis 8,0 0,5 bis 5,0 0,5 bis 5,0 1,2
    Misc add 100 add 100 add 100 add 100 add 100
    * Isoparaffingemisch, umfassend mindestens ein Isoparaffin aus der Gruppe Isododecan und Isotridecan, wobei der Gewichtsanteil des Isodedecans und Isotridecans am Gesamtgewicht aller in dem kosmetischen Mittel eingesetzten Isoparaffine vorzugsweise mehr als 60 Gew.-%, bevorzugt mehr als 70 Gew.-%, besonders bevorzugt mehr als 80 Gew.-% und insbesondere mehr als 90 Gew.-% beträgt.
    ** Poly(methacryloyloxyethyltrimethylammoniumchlorid) oder Acrylamid-Methacryloyloxyethyltrimethylammoniumchlorid-Copolymer
  • Als bevorzugten weiteren Bestandteil enthalten die erfindungsgemäßen kosmetischen Mittel eine monomere quartäre Ammoniumverbindung c). Bevorzugte erfindungsgemäße kosmetische Mittel sind dadurch gekennzeichnet, dass sie als weiteren Bestandteil mindestens eine monomere quartäre Ammoniumverbindung c) enthalten.
  • Als für die haarpflegenden Eigenschaften der Haarbehandlungsmittel hat es sich als vorteilhaft erwiesen, dass diese, bezogen auf ihr Gesamtgewicht, 0,1 bis 10,0 Gew.-%, vorzugsweise 0,25 bis 8,0 Gew.-%, bevorzugt 0,3 bis 6,0 Gew.-% und insbesondere 0,6 bis 5,0 Gew.-% der monomeren quartären Ammoniumverbindung c) enthalten.
  • Aus der Vielzahl an möglichen quartären Ammoniumverbindungen haben sich die Verbindungen aus den Gruppen:
    • – Trimethylalkylammoniumhalogenide;
    • – der Esterquats
    • – der quartären Imidazoline
  • Zur Gruppe der Trimethylalkylammoniumhalogenide zählen insbesondere die Verbindungen der Formel (Tkat1-1).
    Figure 00070001
  • In der Formel (Tkat1) stehen R1, R2, R3 und R4 für jeweils unabhängig voneinander für Wasserstoff, eine Methylgruppe, eine Phenylgruppe, eine Benzylgruppe, für einen gesättigten, verzweigten oder unverzweigten Alkylrest mit einer Kettenlänge von 8 bis 30 Kohlenstoffatomen, welcher gegebenenfalls mit einer oder mehreren Hydroxygruppen substituiert sein kann. A steht für ein physiologisch verträgliches Anion, beispielsweise Halogenide wie Chlorid oder Bromid sowie Methosulfate.
  • Beispiele für Verbindungen der Formel (Tkat1) sind Lauryltrimehtylammoniumchlorid, Cetyltrimethylammoniumchlorid, Cetyltrimethylammoniumbromid, Cetyltrimethylammoniummethosulfat, Dicetyldimethylammoniumchlorid, Tricetylmethylammoniumchlorid, Stearyltrimethylammoniumchlorid, Distearyldimethylammoniumchlorid, Lauryldimethylbenzylammoniumchlorid, Behenyltrimethylammoniumchlorid, Behenyltrimethylammoniumbromid, Behenyltrimethylammoniummethosulfat.
  • Weitere erfindungsgemäß besonders bevorzugte quartären Ammoniumverbindungen sind die kationischen Betainestern der Formel (Tkat1-2.1).
    Figure 00080001
  • Besonders bevorzugt sind die Esterquats mit den Handelsbezeichnungen Armocare® VGH-70, sowie Dehyquart® F-75, Dehyquart® L80, Stepantex® VS 90 und Akypoquat® 131.
  • Eine weitere Gruppe sind quartäre Imidazolinverbindungen. Die im Folgenden dargestellte Formel (Tkat2) zeigt die Struktur dieser Verbindungen.
    Figure 00080002
  • Die Reste R stehen unabhängig voneinander jeweils für einen gesättigten oder ungesättigten, linearen oder verzweigten Kohlenwasserstoffrest mit einer Kettenlänge von 8 bis 30 Kohlenstoffatomen. Die bevorzugten Verbindungen der Formel (Tkat2) enthalten für R jeweils den gleichen Kohlenwasserstoffrest. Die Kettenlänge der Reste R beträgt bevorzugt 12 bis 21 Kohlenstoffatome. A steht für ein Anion wie zuvor beschrieben. Besonders erfindungsgemäße Beispiele sind beispielsweise unter den INCI-Bezeichnungen Quaternium-27, Quaternium-72, Quaternium-83, Quaternium-87 und Quaternium-91 erhältlich. Höchst bevorzugt ist erfindungsgemäß Quaternium-91.
  • Die Zusammensetzung einiger bevorzugter kosmetischer Mittel kann den folgenden Tabellen entnommen werden (Angaben in Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht des kosmetischen Mittels sofern nicht anders angegeben).
    Figure 00080003
    Figure 00090001
    * Isoparaffingemisch, umfassend mindestens ein Isoparaffin aus der Gruppe Isododecan und Isotridecan, wobei der Gewichtsanteil des Isodedecans und Isotridecans am Gesamtgewicht aller in dem kosmetischen Mittel eingesetzten Isoparaffine vorzugsweise mehr als 60 Gew.-%, bevorzugt mehr als 70 Gew.-%, besonders bevorzugt mehr als 80 Gew.-% und insbesondere mehr als 90 Gew.-% beträgt.
    ** polymere quartäre Ammoniumverbindung, vorzugsweise Poly(methacryloyloxyethyltrimethylammoniumchlorid) oder Acrylamid-Methacryloyloxyethyltrimethylammoniumchlorid-Copolymer
  • Als weiteren bevorzugten Bestandteil enthalten die erfindungsgemäßen kosmetischen Mittel mindestens einen weiteren Ölkörper d).
  • Zu den bevorzugten Ölkörpern d) zählen insbesondere:
    • – pflanzliche Öle. Beispiele für solche Öle sind Amaranthsamenöl, Aprikosenkernöl, Arganöl, Avocadoöl, Babassuöl, Baumwollsaatöl, Borretschsamenöl, Camelinaöl, Distelöl, Erdnußöl, Granatapfelkernöl, Grapefruitsamenöl, Hanföl, Haselnussöl, Holundersamenöl, Johannesbeersamenöl, Jojobaöl, Kakaobutter, Leinöl, Macadamianussöl, Maiskeimöl, Mandelöl, Marulaöl, Nachtkerzenöl, Olivenöl, Orangenöl, Palmöl, Pfirsichkernöl, Rapsöl, Reisöl, Sanddornfruchtfleischöl, Sanddornkernöl, Sesamöl, Sheabutter, Sojaöl, Sonnenblumenöl, Traubenkernöl, Walnußöl, Weizenkeimöl, Wildrosenöl und die flüssigen Anteile des Kokosöls. Geeignet sind aber auch andere Triglyceridöle wie die flüssigen Anteile des Rindertalgs sowie synthetische Triglyceridöle. Bevorzugte erfindungsgemäße kosmetische Mittel sind dadurch gekennzeichnet, dass der Ölkörper d) ausgewählt ist aus den natürlichen Ölen. Der Gewichtsanteil des natürlichen Öls am Gesamtgewicht bevorzugter kosmetischer Mittel beträgt 0,1 bis 10 Gew.-%, vorzugsweise 0,2 bis 8,0 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,3 bis 6,0 Gew.-% und insbesondere 0,6 bis 5,0 Gew.-%.
    • – flüssige Paraffinöle und synthetische Kohlenwasserstoffe sowie Di-n-alkylether mit insgesamt zwischen 12 bis 36 C-Atomen, insbesondere 12 bis 24 C-Atomen, wie beispielsweise Di-n-octylether, Di-n-decylether, Di-n-nonylether, Di-n-undecylether, Di-n-dodecylether, n-Hexyl-n-octylether, n-Octyl-n-decylether, n-Decyl-n-undecylether, n-Undecyl-n-dodecylether und n-Hexyl-n-Undecylether sowie Di-tert-butylether, Di-iso-pentylether, Di-3-ethyldecylether, tert.-Butyl-n-octylether, iso-Pentyl-n-octylether und 2-Methyl-pentyl-n-octylether. Die als Handelsprodukte erhältlichen Verbindungen 1,3-Di-(2-ethyl-hexyl)-cyclohexan (Cetiol® S) und Di-n-octylether (Cetiol® OE) können bevorzugt sein.
    • – Esteröle. Unter Esterölen sind zu verstehen die Ester von C6-C30-Fettsäuren mit C2-C30-Fettalkoholen. Bevorzugt sind die Monoester der Fettsäuren mit Alkoholen mit 2 bis 24 C-Atomen. Erfindungsgemäß besonders bevorzugt sind Isopropylmyristat (Rilanit® IPM), Isononansäure-C16-18-alkylester (Cetiol® SN), 2-Ethylhexylpalmitat (Cegesoft® 24), Stearinsäure-2-ethylhexylester (Cetiol® 868), Cetyloleat, Glycerintricaprylat, Kokosfettalkoholcaprinat/-caprylat (Cetiol® LC), n-Butylstearat, Oleylerucat (Cetiol® J 600), Isopropylpalmitat (Rilanit® IPP), Oleyl Oleate (Cetiol®), Laurinsäurehexylester (Cetiol® A), Di-n-butyladipat (Cetiol® B), Myristylmyristat (Cetiol® MM), Cetearyl Isononanoate (Cetiol® SN), Ölsäuredecylester (Cetiol® V). Bevorzugte erfindungsgemäße kosmetische Mittel sind dadurch gekennzeichnet, dass der Ölkörper d) ausgewählt ist aus den Esterölen. Der Gewichtsanteil des Esteröls am Gesamtgewicht bevorzugter kosmetischer Mittel beträgt 0,1 bis 10 Gew.-%, vorzugsweise 0,2 bis 8,0 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,3 bis 6,0 Gew.-% und insbesondere 0,6 bis 5,0 Gew.-%.
    • – Dicarbonsäureester wie Di-n-butyladipat, Di-(2-ethylhexyl)-adipat, Di-(2-ethylhexyl)-succinat und Di-isotridecylacelaat sowie Diolester wie Ethylenglykol-dioleat, Ethylenglykol-di-isotridecanoat, Propylenglykol-di(2-ethylhexanoat), Propylenglykol-di-isostearat, Propylenglykol-di-pelargonat, Butandiol-di-isostearat, Neopentylglykoldicaprylat,
    • – Fettalkole. Zur Gruppe der bevorzugten Fettalkohole zählen die C8 bis C22 Fettalkohole, vorzugsweise die C10 bis C20 Fettalkohole und insbesondere die C12 bis C18 Fettalkohole. Bevorzugte erfindungsgemäße kosmetische Mittel sind dadurch gekennzeichnet, dass der Ölkörper d) ausgewählt ist aus den Fettalkoholen. Der Gewichtsanteil der Fettalkohole am Gesamtgewicht bevorzugter kosmetischer Mittel beträgt 0,1 bis 10 Gew.-%, vorzugsweise 0,2 bis 8,0 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,3 bis 6,0 Gew.-% und insbesondere 0,6 bis 5,0 Gew.-%.
    • – symmetrische, unsymmetrische oder cyclische Ester der Kohlensäure mit Fettalkoholen, beispielsweise beschrieben in der DE-OS 197 56 454, Glycerincarbonat oder Dicaprylylcarbonat (Cetiol® CC),
    • – Trifettsäureester von gesättigten und/oder ungesättigten linearen und/oder verzweigten Fettsäuren mit Glycerin,
    • – Fettsäurepartialglyceride, worunter Monoglyceride, Diglyceride und deren technische Gemische zu verstehen sind. Bei der Verwendung technischer Produkte können herstellungsbedingt noch geringe Mengen Triglyceride enthalten sein. Die Partialglyceride folgen vorzugsweise der Formel (D4-I),
      Figure 00110001
      in der R1, R2 und R3 unabhängig voneinander für Wasserstoff oder für einen linearen oder verzweigten, gesättigten und/oder ungesättigten Acylrest mit 6 bis 22, vorzugsweise 12 bis 18, Kohlenstoffatomen stehen mit der Maßgabe, dass mindestens eine dieser Gruppen für einen Acylrest und mindestens eine dieser Gruppen für Wasserstoff steht. Die Summe (m + n + q) steht für 0 oder Zahlen von 1 bis 100, vorzugsweise für 0 oder 5 bis 25. Bevorzugt steht R1 für einen Acylrest und R2 und R3 für Wasserstoff und die Summe (m + n + q) ist 0. Typische Beispiele sind Mono- und/oder Diglyceride auf Basis von Capronsäure, Caprylsäure, 2-Ethylhexansäure, Caprinsäure, Laurinsäure, Isotridecansäure, Myristinsäure, Palmitinsäure, Palmoleinsäure, Stearinsäure, Isostearinsäure, Ölsäure, Elaidinsäure, Petroselinsäure, Linolsäure, Linolensäure, Elaeostearinsäure, Arachinsäure, Gadoleinsäure, Behensäure und Erucasäure sowie deren technische Mischungen. Vorzugsweise werden Ölsäuremonoglyceride eingesetzt.
  • Die Einsatzmenge der natürlichen und synthetischen kosmetischen Ölkörper in den erfindungsgemäß bevorzugten kosmetischen Mitteln beträgt üblicherweise 0,1 bis 30 Gew.%, bezogen auf die gesamte Anwendungszubereitung, bevorzugt 0,1 bis 20 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,1 bis 15 Gew.-% und insbesondere 0,1 bis 10 Gew.-%.
  • Die Zusammensetzung einiger bevorzugter kosmetischer Mittel kann den folgenden Tabellen entnommen werden (Angaben in Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht des kosmetischen Mittels sofern nicht anders angegeben).
    Formel 29 Formel 30 Formel 31 Formel 32 Formel 33
    Isoparaffin* 0,1 bis 9,0 0,2 bis 8,0 0,5 bis 6,0 1,0 bis 4,0 2,2
    Polymer**, Misc 0,1 bis 10 0,2 bis 8,0 0,5 bis 5,0 0,5 bis 5,0 1,2
    Fettalkohol 0,1 bis 10 0,2 bis 8,0 0,3 bis 6,0 0,6 bis 5,0 0,5
    Misc add 100 add 100 add 100 add 100 add 100
    Formel 34 Formel 35 Formel 36 Formel 37 Formel 38
    Isoparaffin* 0,1 bis 9,0 0,2 bis 8,0 0,5 bis 6,0 1,0 bis 4,0 2,2
    Polymer**, Misc 0,1 bis 10 0,2 bis 8,0 0,5 bis 5,0 0,5 bis 5,0 1,2
    Natürliches Öl 0,1 bis 10 0,2 bis 8,0 0,3 bis 6,0 0,6 bis 5,0 3,0
    Misc add 100 add 100 add 100 add 100 add 100
    Figure 00120001
    * Isoparaffingemisch, umfassend mindestens ein Isoparaffin aus der Gruppe Isododecan und Isotridecan, wobei der Gewichtsanteil des Isodedecans und Isotridecans am Gesamtgewicht aller in dem kosmetischen Mittel eingesetzten Isoparaffine vorzugsweise mehr als 60 Gew.-%, bevorzugt mehr als 70 Gew.-%, besonders bevorzugt mehr als 80 Gew.-% und insbesondere mehr als 90 Gew.-% beträgt.
    ** polymere quartäre Ammoniumverbindung, vorzugsweise Poly(methacryloyloxyethyltrimethylammoniumchlorid) oder Acrylamid-Methacryloyloxyethyltrimethylammoniumchlorid-Copolymer
  • Neben den zuvor beschriebenen Wirkstoffen können die erfindungsgemäßen kosmetischen Mittel weitere Inhaltsstoffe enthalten. Zur Gruppe dieser weiteren Inhaltsstoffe zählen insbesondere die kosmetisch wirksamen Hilfs- und Zusatzstoffe.
  • Als geeignete Hilfs- und Zusatzstoffe sind insbesondere zusätzliche Pflegestoffe zu nennen.
  • Als Pflegestoff kann das Mittel beispielsweise mindestens ein Proteinhydrolysat und/oder eines seiner Derivate enthalten. Proteinhydrolysate sind Produktgemische, die durch sauer, basisch oder enzymatisch katalysierten Abbau von Proteinen (Eiweißen) erhalten werden. Unter dem Begriff Proteinhydrolysate werden erfindungsgemäß auch Totalhydrolysate sowie einzelne Aminosäuren und deren Derivate sowie Gemische aus verschiedenen Aminosäuren verstanden. Das Molgewicht der erfindungsgemäß einsetzbaren Proteinhydrolysate liegt zwischen 75, dem Molgewicht für Glycin, und 200.000, bevorzugt beträgt das Molgewicht 75 bis 50.000 und ganz besonders bevorzugt 75 bis 20.000 Dalton.
  • Als Pflegestoff kann das erfindungsgemäße Mittel weiterhin mindestens ein Vitamin, ein Provitamin, eine Vitaminvorstufe und/oder eines derer Derivate enthalten. Dabei sind erfindungsgemäß solche Vitamine, Provitamine und Vitaminvorstufen bevorzugt, die üblicherweise den Gruppen A, B, C, E, F und H zugeordnet werden.
  • Wie auch der Zusatz von Glycerin und/oder Propylenglykol erhöht der Zusatz von Panthenol die Flexibilität des bei Anwendung des erfindungsgemäßen Mittels gebildeten Polymerfilms.
  • Als Pflegestoff können die erfindungsgemäßen Mittel weiterhin mindestens einen Pflanzenextrakt, aber auch Mono- bzw. Oligosaccharide und/oder Lipide enthalten.
  • Die erfindungsgemäßen kosmetischen Mittel werden vorzugsweise als wässrige Anwendungsmischungen formuliert. Der Wassergehalt bevorzugter kosmetischer Mittel beträgt, bezogen auf ihr Gesamtgewicht, 40 bis 95 Gew.-%, vorzugsweise 50 bis 92 Gew.-%, besonders bevorzugt 60 bis 90 Gew.-% und insbesondere 70 bis 88 Gew.-%.
  • Die Zusammensetzung einiger bevorzugter kosmetischer Mittel kann den folgenden Tabellen entnommen werden (Angaben in Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht des kosmetischen Mittels sofern nicht anders angegeben).
    Figure 00130001
    Figure 00140001
    Figure 00150001
    * Isoparaffingemisch, umfassend mindestens ein Isoparaffin aus der Gruppe Isododecan und Isotridecan, wobei der Gewichtsanteil des Isodedecans und Isotridecans am Gesamtgewicht aller in dem kosmetischen Mittel eingesetzten Isoparaffine vorzugsweise mehr als 60 Gew.-%, bevorzugt mehr als 70 Gew.-%, besonders bevorzugt mehr als 80 Gew.-% und insbesondere mehr als 90 Gew.-% beträgt.
    ** polymere quartäre Ammoniumverbindung, vorzugsweise Homo- oder Copolymere eines Methacryloyloxyethyltrimethylammoniumhalogenids, besonders bevorzugt Poly(methacryloyloxyethyltrimethylammoniumchlorid) oder Acrylamid-Methacryloyloxyethyltrimethylammoniumchlorid-Copolymer
    *** monomere quartäre Ammoniumverbindung
  • Wie eingangs ausgeführt, eignet sich die erfindungsgemäße Wirkstoffkombination aus Isoparaffin und polymerer quartärer Ammoniumverbindung insbesondere als Silikonersatz und damit für den Einsatz in Silikon freien oder Silikon armen haarkosmetischen Mitten.
  • Bevorzugte erfindungsgemäße Ausführungsformen sind daher dadurch gekennzeichnet, dass
    • – das kosmetische Mittel, bezogen auf sein Gesamtgewicht, weniger als 5,0 Gew.-%, vorzugsweise weniger als 2,0 Gew.-%, bevorzugt weniger als 0,5 Gew.-% und insbesondere kein Trisiloxan enthält; bzw.
    • – das kosmetische Mittel, bezogen auf sein Gesamtgewicht, weniger als 5,0 Gew.-%, vorzugsweise weniger als 2,0 Gew.-%, bevorzugt weniger als 0,5 Gew.-% und insbesondere kein Dimethicon enthält; bzw.
    • – das kosmetische Mittel, bezogen auf sein Gesamtgewicht, weniger als 5,0 Gew.-%, vorzugsweise weniger als 2,0 Gew.-%, bevorzugt weniger als 0,5 Gew.-% und insbesondere kein Amodimethicon enthält; bzw.
    • – das kosmetische Mittel, bezogen auf sein Gesamtgewicht, weniger als 5,0 Gew.-%, vorzugsweise weniger als 2,0 Gew.-%, bevorzugt weniger als 0,5 Gew.-% und insbesondere kein Cyclomethicon enthält; bzw.
    • – das kosmetische Mittel, bezogen auf sein Gesamtgewicht, weniger als 5,0 Gew.-%, vorzugsweise weniger als 2,0 Gew.-%, bevorzugt weniger als 0,5 Gew.-% und insbesondere keine Silicium-organischen Verbindungen enthält.
  • Die Zusammensetzung einiger bevorzugter kosmetischer Mittel, die einen Silikongehalt unterhalb 1,0 Gew.-%, vorzugsweise unterhalb 0,5 Gew.-% aufweisen, besonders bevorzugt jedoch kein Silikon enthalten, kann den folgenden Tabellen entnommen werden (Angaben in Gew.-% bezogen auf das Gesamtgewicht des kosmetischen Mittels sofern nicht anders angegeben).
    Formel 99 Formel 100 Formel 101 Formel 102 Formel 103
    Isoparaffin* 0,1 bis 9,0 0,2 bis 8,0 0,5 bis 6,0 1,0 bis 4,0 2,2
    Polymer** 0,1 bis 10 0,2 bis 8,0 0,5 bis 5,0 0,5 bis 5,0 1,2
    Wasser 40 bis 95 50 bis 92 60 bis 90 70 bis 88 86
    Misc add 100 add 100 add 100 add 100 add 100
    Formel 104 Formel 105 Formel 106 Formel 107 Formel 108
    Isoparaffin* 0,1 bis 9,0 0,2 bis 8,0 0,5 bis 6,0 1,0 bis 4,0 2,2
    Polymer** 0,1 bis 10 0,2 bis 8,0 0,5 bis 5,0 0,5 bis 5,0 1,2
    Monomer*** 0,1 bis 10 0,25 bis 8,0 0,3 bis 6,0 0,6 bis 5,0 0,8
    Wasser 40 bis 95 50 bis 92 60 bis 90 70 bis 88 86
    Misc add 100 add 100 add 100 add 100 add 100
    Formel 109 Formel 110 Formel 111 Formel 112 Formel 113
    Isoparaffin* 0,1 bis 9,0 0,2 bis 8,0 0,5 bis 6,0 1,0 bis 4,0 2,2
    Polymer** 0,1 bis 10 0,2 bis 8,0 0,5 bis 5,0 0,5 bis 5,0 1,2
    Fettalkohol 0,1 bis 10 0,2 bis 8,0 0,3 bis 6,0 0,6 bis 5,0 0,5
    Wasser 40 bis 95 50 bis 92 60 bis 90 70 bis 88 86
    Misc add 100 add 100 add 100 add 100 add 100
    Formel 114 Formel 115 Formel 116 Formel 117 Formel 118
    Isoparaffin* 0,1 bis 9,0 0,2 bis 8,0 0,5 bis 6,0 1,0 bis 4,0 2,2
    Polymer** 0,1 bis 10 0,2 bis 8,0 0,5 bis 5,0 0,5 bis 5,0 1,2
    Natürliches Öl 0,1 bis 10 0,2 bis 8,0 0,3 bis 6,0 0,6 bis 5,0 3,0
    Wasser 40 bis 95 50 bis 92 60 bis 90 70 bis 88 86
    Misc add 100 add 100 add 100 add 100 add 100
    Formel 119 Formel 120 Formel 121 Formel 122 Formel 123
    Isoparaffin* 0,1 bis 9,0 0,2 bis 8,0 0,5 bis 6,0 1,0 bis 4,0 2,2
    Polymer** 0,1 bis 10 0,2 bis 8,0 0,5 bis 5,0 0,5 bis 5,0 1,2
    Esteröl 0,1 bis 10 0,2 bis 8,0 0,3 bis 6,0 0,6 bis 5,0 1,0
    Wasser 40 bis 95 50 bis 92 60 bis 90 70 bis 88 86
    Misc add 100 add 100 add 100 add 100 add 100
    Formel 124 Formel 125 Formel 126 Formel 127 Formel 128
    Isoparaffin* 0,1 bis 9,0 0,2 bis 8,0 0,5 bis 6,0 1,0 bis 4,0 2,2
    Polymer** 0,1 bis 10 0,2 bis 8,0 0,5 bis 5,0 0,5 bis 5,0 1,2
    Monomer*** 0,1 bis 10 0,25 bis 8,0 0,3 bis 6,0 0,6 bis 5,0 0,8
    Fettalkohol 0,1 bis 10 0,2 bis 8,0 0,3 bis 6,0 0,6 bis 5,0 0,5
    Wasser 40 bis 95 50 bis 92 60 bis 90 70 bis 88 86
    Misc add 100 add 100 add 100 add 100 add 100
    Formel 129 Formel 130 Formel 131 Formel 132 Formel 133
    Isoparaffin* 0,1 bis 9,0 0,2 bis 8,0 0,5 bis 6,0 1,0 bis 4,0 2,2
    Polymer** 0,1 bis 10 0,2 bis 8,0 0,5 bis 5,0 0,5 bis 5,0 1,2
    Monomer*** 0,1 bis 10 0,25 bis 8,0 0,3 bis 6,0 0,6 bis 5,0 0,8
    Natürliches Öl 0,1 bis 10 0,2 bis 8,0 0,3 bis 6,0 0,6 bis 5,0 3,0
    Wasser 40 bis 95 50 bis 92 60 bis 90 70 bis 88 86
    Misc add 100 add 100 add 100 add 100 add 100
    Formel 134 Formel 135 Formel 136 Formel 137 Formel 138
    Isoparaffin* 0,1 bis 9,0 0,2 bis 8,0 0,5 bis 6,0 1,0 bis 4,0 2,2
    Polymer** 0,1 bis 10 0,2 bis 8,0 0,5 bis 5,0 0,5 bis 5,0 1,2
    Monomer*** 0,1 bis 10 0,25 bis 8,0 0,3 bis 6,0 0,6 bis 5,0 0,8
    Esteröl 0,1 bis 10 0,2 bis 8,0 0,3 bis 6,0 0,6 bis 5,0 1,0
    Wasser 40 bis 95 50 bis 92 60 bis 90 70 bis 88 86
    Misc add 100 add 100 add 100 add 100 add 100
    Formel 139 Formel 140 Formel 141 Formel 142 Formel 143
    Isoparaffin* 0,1 bis 9,0 0,2 bis 8,0 0,5 bis 6,0 1,0 bis 4,0 2,2
    Polymer** 0,1 bis 10 0,2 bis 8,0 0,5 bis 5,0 0,5 bis 5,0 1,2
    Monomer*** 0,1 bis 10 0,25 bis 8,0 0,3 bis 6,0 0,6 bis 5,0 0,8
    Fettalkohol 0,1 bis 10 0,2 bis 8,0 0,3 bis 6,0 0,6 bis 5,0 0,5
    Natürliches Öl 0,1 bis 10 0,2 bis 8,0 0,3 bis 6,0 0,6 bis 5,0 3,0
    Wasser 40 bis 95 50 bis 92 60 bis 90 70 bis 88 86
    Misc add 100 add 100 add 100 add 100 add 100
    Formel 144 Formel 145 Formel 146 Formel 147 Formel 148
    Isoparaffin* 0,1 bis 9,0 0,2 bis 8,0 0,5 bis 6,0 1,0 bis 4,0 2,2
    Polymer** 0,1 bis 10 0,2 bis 8,0 0,5 bis 5,0 0,5 bis 5,0 1,2
    Monomer*** 0,1 bis 10 0,25 bis 8,0 0,3 bis 6,0 0,6 bis 5,0 0,8
    Fettalkohol 0,1 bis 10 0,2 bis 8,0 0,3 bis 6,0 0,6 bis 5,0 0,5
    Esteröl 0,1 bis 10 0,2 bis 8,0 0,3 bis 6,0 0,6 bis 5,0 1,0
    Wasser 40 bis 95 50 bis 92 60 bis 90 70 bis 88 86
    Misc add 100 add 100 add 100 add 100 add 100
    Formel 149 Formel 150 Formel 151 Formel 152 Formel 153
    Isoparaffin* 0,1 bis 9,0 0,2 bis 8,0 0,5 bis 6,0 1,0 bis 4,0 2,2
    Polymer** 0,1 bis 10 0,2 bis 8,0 0,5 bis 5,0 0,5 bis 5,0 1,2
    Monomer*** 0,1 bis 10 0,25 bis 8,0 0,3 bis 6,0 0,6 bis 5,0 0,8
    Natürliches Öl 0,1 bis 10 0,2 bis 8,0 0,3 bis 6,0 0,6 bis 5,0 3,0
    Esteröl 0,1 bis 10 0,2 bis 8,0 0,3 bis 6,0 0,6 bis 5,0 1,0
    Wasser 40 bis 95 50 bis 92 60 bis 90 70 bis 88 86
    Misc add 100 add 100 add 100 add 100 add 100
    * Isoparaffingemisch, umfassend mindestens ein Isoparaffin aus der Gruppe Isododecan und Isotridecan, wobei der Gewichtsanteil des Isodedecans und Isotridecans am Gesamtgewicht aller in dem kosmetischen Mittel eingesetzten Isoparaffine vorzugsweise mehr als 60 Gew.-%, bevorzugt mehr als 70 Gew.-%, besonders bevorzugt mehr als 80 Gew.-% und insbesondere mehr als 90 Gew.-% beträgt.
    ** polymere quartäre Ammoniumverbindung, vorzugsweise Homo- oder Copolymere eines Methacryloyloxyethyltrimethylammoniumhalogenids, besonders bevorzugt Poly(methacryloyloxyethyltrimethylammoniumchlorid) oder Acrylamid-Methacryloyloxyethyltrimethylammoniumchlorid-Copolymer
    *** monomere quartäre Ammoniumverbindung
    Formel 154 Formel 155 Formel 156 Formel 157 Formel 158
    Isoparaffin* 0,1 bis 9,0 0,2 bis 8,0 0,5 bis 6,0 1,0 bis 4,0 2,2
    Polymer** 0,1 bis 10 0,2 bis 8,0 0,5 bis 5,0 0,5 bis 5,0 1,2
    quartäres Imidazolin 0,1 bis 10 0,25 bis 8,0 0,3 bis 6,0 0,6 bis 5,0 0,8
    C16-18 Fettalkohol 0,1 bis 10 0,2 bis 8,0 0,3 bis 6,0 0,6 bis 5,0 0,5
    Aprikosenkernöl 0,1 bis 10 0,2 bis 8,0 0,3 bis 6,0 0,6 bis 5,0 3,0
    Esteröl 0,1 bis 10 0,2 bis 8,0 0,3 bis 6,0 0,6 bis 5,0 1,0
    Panthenol 0,02 bis 3,0 0,05 bis 2,0 0,1 bis 1,5 0,2 bis 1,0 0,25
    Glycerin 0,1 bis 5,0 0,2 bis 4,0 0,3 bis 3,0 0,4 bis 2,0 0,9
    Wasser 40 bis 95 50 bis 92 60 bis 90 70 bis 88 86
    Misc add 100 add 100 add 100 add 100 add 100
    * Isoparaffingemisch, umfassend mindestens ein Isoparaffin aus der Gruppe Isododecan und Isotridecan, wobei der Gewichtsanteil des Isodedecans und Isotridecans am Gesamtgewicht aller in dem kosmetischen Mittel eingesetzten Isoparaffine vorzugsweise mehr als 60 Gew.-%, bevorzugt mehr als 70 Gew.-%, besonders bevorzugt mehr als 80 Gew.-% und insbesondere mehr als 90 Gew.-% beträgt.
    ** Poly(Methacryloyloxyethyltrimethylammoniumchlorid) oder Acrylamid-Methacryloyloxyethyltrimethylammoniumchlorid-Copolymer
    Formel 159 Formel 160 Formel 161 Formel 162 Formel 163
    Pionier 2094 0,7 3,3 1,3 1,8 2,2
    Polyquaternium-37 2,4 0,8 1,7 1,1 1,2
    Quaternium-87 0,5 0,8 1,2 0,8 0,8
    Isopropylmyristat 0,8 1,2 1,5 0,4 1,0
    Glycerylstearat 0,2 0,5 1,4 2,1 0,6
    C16-18 Fettalkohol 4,0 2,7 - 1,3 0,5
    Aprikosenkernöl - 1,4 2,3 - 3,0
    Arganöl 3,0 1,4 - 2,4 -
    Olivenöl 1,0 - 1,8 0,4 0,3
    Panthenol - 0,1 0,4 0,1 0,25
    Glycerin - 0,4 1,2 1,5 0,9
    Proteinhydrolysat 0,08 0,12 0,2 - 0,2
    Wasser 83 85 78 84 86
    Misc add 100 add 100 add 100 add 100 add 100
  • Wie eingangs ausgeführt, eignen sich die erfindungsgemäßen Mittel insbesondere zur Haarpflege. Ein weiterer Gegenstand der vorliegenden Anmeldung ist daher ein Verfahren zur Behandlung keratinischer Fasern dadurch gekennzeichnet, dass ein erfindungsgemäßes kosmetisches Mittel auf die getrockneten und/oder Handtuchfeuchten keratinischen Fasern aufgetragen wird.
  • Das erfindungsgemäße Haarbehandlungsmittel wird bevorzugt unmittelbar vor, während oder nach einer oxidativen oder tensidischen Haarbehandlung verwendet. Als unmittelbar vor der oxidativen oder tensidischen Haarbehandlung versteht sich im Sinne der Erfindung eine Anwendung, an die sich direkt die oxidative oder tensidische Haarbehandlung anschließt, wobei das erfindungsgemäße Haarbehandlungsmittel zuvor vom Haar gespült oder bevorzugt auf dem Haar belassen wurde und das Haar bevorzugt noch nass ist.
  • Als nach der oxidative oder tensidischen Haarbehandlung versteht sich im Sinne der Erfindung eine Anwendung, welche sich entweder direkt an die oxidative oder tensidische Haarbehandlung anschließt, wobei das erfindungsgemäße Haarbehandlungsmittel nach dem Abspülen des oxidativ oder tensidisch wirkenden Mittels auf das bevorzugt noch nasse, handtuchtrockene Haar aufgetragen wird, oder erst nach mehreren Stunden oder Tagen auf das trockene oder nasse Haar aufgetragen wird. In beiden Fällen kann das erfindungsgemäße Haarbehandlungsmittel hierbei nach einer Einwirkzeit von wenigen Sekunden bis hin zu 45 Minuten wieder ausgespült werden oder vollständig auf dem Haar verbleiben.
  • Die Wirkung des erfindungsgemäßen Haarbehandlungsmittels entfaltet sich sogar während der oxidativen oder tensidischen Haarbehandlung und hält überraschenderweise auch nach intensivem Auswaschen des erfindungsgemäßen Haarbehandlungsmittels an.
  • Ein weiterer Gegentand der vorliegenden Anmeldung ist die Verwendung eines erfindungsgemäßen kosmetischen Mittels zur Pflege keratinischer Fasern. Beansprucht wird dabei insbesondere die Verwendung eines erfindungsgemäßen kosmetischen Mittels
    • – zur Verbesserung der Nass- und Trockenkämmbarkeiten keratinischer Fasern,
    • – zur Verbesserung des Glanzes keratinischer Fasern,
    • – zur Verbesserung des Feuchtehaushaltes keratinischer Fasern,
    • – zum Schutz der keratinischen Fasern vor oxidativen Schädigungen, insbesondere im Zuge oxidativer Haarbehandlungen,
    • – zum Verhindern des Nachfettens keratinischer Fasern,
    • – zur Erhöhung der Waschbeständigkeit gefärbter keratinischer Fasern,
    • – zur Erzielung eines erhöhten Frisurenhaltes über mindestens 48 h, insbesondere 24 h hinweg,
    • – zur Verbesserung der sogenannten curl-retention keratinischer Fasern,
    • – zur Verbesserung des Griffs keratinischer Fasern,
    • – zur Verbesserung der Regeneration keratinischer Fasern.
  • Unter Kämmbarkeit versteht sich erfindungsgemäß sowohl die Kämmbarkeit der nassen Faser, als auch die Kämmbarkeit der trockenen Faser. Als Maß für die Kämmbarkeit dient die aufgewendete Kämmarbeit oder die aufgewendete Kraft während des Kämmvorganges eines Faserkollektivs. Die Messparameter können durch den Fachmann sensorisch beurteilt oder durch Messeinrichtungen quantifiziert werden.
  • Unter einer oxidativen Haarbehandlung wird erfindungsgemäß die Einwirkung eines oxidativen kosmetischen Mittels, enthaltend in einem kosmetischen Träger mindestens ein Oxidationsmittel, auf Haar definiert.
  • Als Griff definiert sich die Taktilität eines Faserkollektivs, wobei der Fachmann sensorisch die Parameter Fülle und Geschmeidigkeit des Kollektivs fühlt und bewertet.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • EP 413417 B1 [0003]
    • EP 1284712 B1 [0003]
    • DE 19756454 A [0040]
  • Zitierte Nicht-Patentliteratur
    • DIN 51 757 P.4 [0010]
    • ASTM D 4052 [0010]
    • DIN ES ISO 3405 [0011]
    • ASTM D 86 [0011]

Claims (10)

  1. Kosmetisches Mittel, enthaltend in einem kosmetisch akzeptablen Träger a) mindestens ein Isoparaffin aus der Gruppe Isodecan, Isoundecan, Isododecan, Isotridecan und Isotetradecan b) mindestens eine polymere quartäre Ammoniumverbindung.
  2. Kosmetisches Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das kosmetische Mittel mindestens ein Isoparaffin a) ausgewählt aus der Gruppe Isoundecan, Isododecan, Isotridecan enthält.
  3. Kosmetisches Mittel nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Gewichtsanteil des Isoparaffins a) am Gesamtgewicht des kosmetischen Mittels 0,1 bis 9,0 Gew.-%, vorzugsweise 0,2 bis 8,0 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,5 bis 6,0 Gew.-% und insbesondere 1,0 bis 4,0 Gew.-% beträgt.
  4. Kosmetisches Mittel nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das kosmetische Mittel mindestens eine polymere quartäre Ammoniumverbindung b) ausgewählt aus der Gruppe der Polymere des Methacryloyloxyethyltrimethylammoniumchlorids enthält.
  5. Kosmetisches Mittel nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Gewichtsanteil der polymeren quartären Ammoniumverbindung b) am Gesamtgewicht des kosmetischen Mittels 0,1 bis 10 Gew.-%, vorzugsweise 0,2 bis 8,0 Gew.-% und insbesondere 0,5 bis 5,0 Gew.-% beträgt.
  6. Kosmetisches Mittel nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewichtsverhältnis von Isoparaffin a) zu polymerer quartärer Ammoniumverbindung b) zwischen 8:1 und 1:8, vorzugsweise zwischen 6:1 und 1:6 und insbesondere zwischen 4:1 und 1:4 beträgt.
  7. Kosmetisches Mittel nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das kosmetische Mittel als weiteren Bestandteil mindestens eine monomere quartäre Ammoniumverbindung c) enthält.
  8. Kosmetisches Mittel nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das kosmetische Mittel als weiteren Bestandteil mindestens einen weiteren Ölkörper d) enthält.
  9. Kosmetisches Mittel nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Wassergehalt des kosmetischen Mittels, bezogen auf sein Gesamtgewicht, 40 bis 95 Gew.-%, vorzugsweise 50 bis 92 Gew.-%, besonders bevorzugt 60 bis 90 Gew.-% und insbesondere 70 bis 88 Gew.-% beträgt.
  10. Verwendung eines kosmetischen Mittels nach einem der Ansprüche 1 bis 9 zur Pflege keratinischer Fasern.
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0413417B1 (de) 1989-06-21 1995-02-08 Colgate-Palmolive Company Haarpflegendes Shampoo
DE19756454C1 (de) 1997-12-18 1999-06-17 Henkel Kgaa Verwendung von Glycerincarbonat
EP1284712B1 (de) 2000-05-30 2006-11-29 The Procter & Gamble Company Haarpflege zusammensetzung enthaltend silicone und kräusel kontrollmittel

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Non-Patent Citations (4)

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Title
ASTM D 4052
ASTM D 86
DIN 51 757 P.4
DIN ES ISO 3405

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