DE102011076157A1 - Wärmekraftmaschine - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Wärmekraftmaschine mit wenigstens einer einen Arbeitsraum (3) bildenden Anordnung aus einem Hubkolben (2) und einem Zylinder (1), einem Ventil für den Einlass eines unter Druck stehenden Arbeitsmediums in den Arbeitsraum (3) und einem Ventil für den Auslass des Arbeitsmediums aus dem Arbeitsraum (3). Erfindungsgemäß ist zumindest das Einlassventil als Drehschieberventil ausgebildet.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Wärmekraftmaschine mit wenigstens einer einen Arbeitsraum bildenden Anordnung aus einem Hubkolben und einem Zylinder, einem Ventil für den Einlass eines unter Druck stehenden Arbeitsmediums in den Arbeitsraum und einem Ventil für den Auslass des in dem Arbeitsraum entspannten Arbeitsmediums.
- Zum Beispiel aus der
DE 10 2008 058 585 A1 und derDE 10 2009 024 436 A1 bekannte Wärmekraftmaschinen solcher Art, denen ein bereits unter Arbeitsdruck stehendes Arbeitsmedium, z. B. Wasserdampf, zugeführt wird, weisen ein durch den Hubkolben selbst und damit schon vor dessen oberem Totpunkt betätigtes Einlass- und Auslassventil auf. - Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine neue Wärmekraftmaschine der eingangs erwähnten Art zu schaffen, die bei vereinfachtem konstruktiven Aufbau eine verbesserte Steuerung zumindest der Einlassströmung des Arbeitsmediums ermöglicht.
- Die diese Aufgabe lösende Wärmekraftmaschine nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass zumindest das Einlassventil als Drehschieberventil ausgebildet ist.
- Vorteilhaft lässt sich durch eine solche Drehschiebersteuerung die Menge des am oberen Totpunkt eingelassenen Arbeitsmediums genauer dosieren und ein hohes, mit einem hohen Wirkungsgrad verbundenes Expansionsverhältnis genauer einhalten.
- In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist der Drehschieber zumindest des Einlassventils eine zu seiner Drehachse koaxiale, vorzugsweise periphere, Verschlussfläche zum Verschließen einer Öffnung des Arbeitsraumes auf, wobei in der Verschlussfläche ein Durchbruch ausmündet, der in einer Drehstellung des Drehschiebers die Öffnung zur Durchströmung mit dem Arbeitsmedium freigibt.
- Vorzugsweise weist die Verschlussfläche die Form einer Kugeloberfläche auf, die in Bezug auf Abdichtwirkung und geringen Verschleiß besonders vorteilhaft ist.
- Der Drehschieber des Einlassventils kann in einem unter dem Ausgangsdruck des Arbeitsmediums stehenden Gehäuseinnenraum angeordnet und bis auf den jeweils die Öffnung verschließenden Abschnitt rundum dem Druck des Arbeitsmediums ausgesetzt sein.
- Vorzugsweise liegt die Verschlussfläche gleitend gegen eine die Öffnung einfassende, insbesondere gegen die Verschlussfläche vorstehende, Ringdichtung an.
- Zweckmäßig ist die Verschlussfläche durch eine polierte Metalloberfläche gebildet, während die Ringdichtung z. B. aus einem Kunststoff besteht.
- In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind mehrere, in einer Reihe angeordnete Kolben-Zylinder-Anordnungen vorgesehen und die Drehschieber zumindest der Einlassventile durch eine gemeinsame, sich entlang der Reihe erstreckende Welle drehbar.
- Zumindest die Einlassventile können in eine den mehreren Kolben-Zylinder-Anordnungen gemeinsame Zylinderkopfbaugruppe integriert sein.
- In einer anderen bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist der Arbeitsraum mit einer, vorzugsweise zur Variation der Einlassmenge an Arbeitsmedium in ihrem Raumvolumen verstellbaren, Nebenkammer verbunden, wobei insbesondere die Zylinderkopfbaugruppe neben den Einlassventilen und ggf. Auslassventilen solche Nebenkammern aufweisen kann.
- In weiterer Ausgestaltung der Erfindung umfasst die Zylinderkopfbaugruppe ein dem oben genannten Gehäuse entsprechendes Gehäuse zur Aufnahme aller Drehschieber der Einlassventile und deren gemeinsamer Welle, wobei der Innenraum des Gehäuses mit dem Druck des Arbeitsmediums beaufschlagbar ist.
- Die den Drehschiebern der Einlassventile gemeinsame Welle ist in Stirnseitenwänden dieses Gehäuses vorzugsweise gasdicht gelagert.
- Die Zylinderkopfbaugruppe kann ein weiteres, sich zu dem genannten Gehäuse parallel erstreckendes Gehäuse für die Aufnahme aller Drehschieber der Auslassventile und deren gemeinsamer Welle aufweisen.
- Zweckmäßig ist der Durchmesser des Drehschiebers des Einlassventils bzw. der Einlassventile größer als der Durchmesser des Drehschiebers des Auslassventils bzw. der Auslassventile. Der größere Durchmesser des Drehschiebers des Einlassventils erlaubt vorteilhaft den Durchsatz größerer Mengen an Arbeitsmedium innerhalb der kurzen, am oberen Totpunkt für den Einlass des Arbeitsmediums zur Verfügung stehenden Zeit.
- Zweckmäßig umfasst die Zylinderkopfbaugruppe ferner einen mit dem weiteren Gehäuse verbundenen, sich vorzugsweise parallel zu den genannten Gehäusen erstreckenden Auslasskanal für das entspannte Arbeitsmedium.
- In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Phasenlage des Durchbruchs in der Verschlussfläche des Drehschiebers bzw. der Drehschieber in Bezug auf die Stellung des zugehörigen Kolbens verstellbar. Diese Verstellmöglichkeit erlaubt insbesondere in Verbindung mit der Verstellbarkeit des Raumvolumens der Nebenkammer bzw. Nebenkammern eine Anpassung der Wärmekraftmaschine an unterschiedliche Betriebsbedingungen, einschließlich unterschiedlicher Arbeitsmedien.
- Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels und der beiliegenden, sich auf dieses Ausführungsbeispiel beziehenden Zeichnungen weiter erläutert. Es zeigen:
-
1 eine erfindungsgemäße Wärmekraftmaschine in einer geschnittenen Teilansicht, -
2 eine Zylinderkopfbaugruppe der Wärmekraftmaschine von1 in einer geschnittenen Draufsicht, -
3 die Zylinderkopfbaugruppe von2 in einer Ansicht von unten, -
4 einen in der Wärmekraftmaschine von1 verwendeten Drehschieber für Einlassventile, -
5 einen in der Wärmekraftmaschine von1 verwendeten Drehschieber für Auslassventile, und -
6 und7 die Ausbildung von Verbindungskanälen erläuternde Darstellungen. - Eine im Zweitaktbetrieb arbeitende Wärmekraftmaschine weist vier in einer Reihe angeordnete Zylinder
1 mit jeweils einem Hubkolben2 auf. Hubkolben2 und Zylinder1 bilden jeweils einen Arbeits- bzw. Expansionsraum3 . Eine durch die Kolben2 bewegte Kurbelwelle ist nicht gezeigt. - Eine den vier Kolben-Zylinder-Anordnungen gemeinsame Zylinderkopfbaugruppe
4 umfasst in entsprechender Anzahl Ein- und Auslassventile mit je einem Drehschieber5 bzw.6 . Die vier Drehschieber5 der Einlassventile sitzen drehfest auf einer diesen gemeinsamen Welle7 , die Drehschieber6 der Auslassventile in gleicher Weise auf einer Welle8 . Die Welle7 mit den Drehschiebern5 ist in einem Gehäuse9 , die Welle8 mit den Drehschiebern6 in einem Gehäuse10 der Zylinderkopfbaugruppe4 untergebracht. - Das Gehäuse
9 weist einen Einlass35 für ein Arbeitsmedium auf, z. B. für Wasserdampf. Über die Länge beider Gehäuse9 ,10 erstreckt sich ein mit dem Innenraum des Gehäuses10 verbundener Auslasskanal11 für das entspannte Arbeitsmedium. - Jeder Kolben-Zylinder-Anordnung ist ferner eine mit dem jeweiligen Arbeitsraum
3 verbundene, in die Zylinderkopfbaugruppe4 integrierte Nebenkammer12 zugeordnet, deren Raumvolumen durch einen Kolben13 verstellbar ist. - Die Wellen
7 ,8 sind an den Enden der jeweiligen Gehäuse9 ,10 bei14 und15 bzw.16 und17 drehbar gelagert, vorzugsweise durch Wälzlager. Zur Abdichtung nach außen dienen Wellendichtringe, Labyrinthdichtsysteme oder Gleitringdichtungen, je nach Druckgefälle auch Kombinationen solcher Dichtmittel. - Antriebsverbindungen, über die die Wellen
7 ,8 mit der oben erwähnten Kurbelwelle in einem festen Übersetzungsverhältnis stehen, sind nicht gezeigt. - Wie insbesondere
1 erkennen lässt, sind das Gehäuse10 für die Drehschieber6 der Auslassventile und der Auslasskanal11 etwa mittig und das Gehäuse9 für die Drehschieber5 der Einlassventile sowie die Nebenkammern12 dazu seitlich angeordnet. Diese Anordnung erlaubt es, die Zylinderkopfbaugruppe kompakt mit geringem Materialaufwand bei hoher Stabilität herzustellen. - Wie aus
4 hervorgeht, weisen die Drehschieber5 jeweils eine periphere, zur Drehachse koaxiale Verschlussfläche18 in der Form einer Kugeloberfläche auf. In der polierten Verschlussfläche18 sind als Steueröffnungen dienende Durchbrüche19 und20 gebildet. Weitere Durchbrüche21 befinden sich zwischen Speichen39 , die eine Nabe23 und einen die Verschlussfläche18 bildenden Außenring23 verbinden. - Die Nabe
22 weist eine zentrale, einen Schiebesitz bildende Bohrung24 für den Durchtritt der Welle7 auf. Mittels Spannschrauben25 kann die geschlitzte Nabe22 auf der Welle7 in gewünschten Drehpositionen befestigt werden. - Wie
1 erkennen lässt, liegt die kugelförmige, metallische Verschlussfläche18 der Drehschieber5 jeweils gleitend gegen eine ringförmige Dichtung26 aus Kohlenstoff, Graphit oder/und einem Kunststoff an, welche eine Mündungsöffnung eines Spül- bzw. Verbindungskanals27 zwischen dem Innenraum36 des Gehäuses9 und dem betreffenden Arbeitsraum3 umgibt. Jedem der beiden Durchbrüche19 ,20 ist ein solcher Spül- bzw. Verbindungskanal27 zugeordnet. - Der gesondert in
5 dargestellte Drehschieber6 weist eine kugelförmige Verschlussfläche28 mit einer Ausnehmung29 auf, in die eine Durchgangsöffnung38 einmündet. Zu beiden Seiten der Verschlussfläche28 angeordnete Nabenteile30 sind von einer zentralen, einen Schiebesitz bildenden Bohrung31 für die Aufnahme der Welle8 durchsetzt. Mit Hilfe von Spannschrauben31 lassen sich die geschlitzten Nabenteile30 auf der Welle8 in unterschiedlichen Einstellpositionen befestigen. - Mit ihrer kugelförmigen, metallischen Verschlussfläche
28 liegen die Drehschieber6 jeweils gegen einen vorstehenden Dichtungsring33 aus Kohlenstoff, Graphit oder Kunststoff an der Mündung eines Verbindungskanals34 zwischen dem Innenraum37 des Gehäuses10 und dem Arbeitsraum3 an. - Die Ausbildung der Verbindungskanäle
27 und34 erläutern die6 und7 . - Die Verbindungskanäle
27 umgibt jeweils ein gegen die betreffende Verschlussfläche18 anliegender Dichtungsring40 , der über einen geschlitzten Stützring41 und einen nicht gezeigten Wellfederring auf einer Ringschulter42 eines ringförmigen Einsatzstücks43 aufsitzt. Auf der Ringschulter42 ist ferner ein abdichtender O-Ring44 angeordnet. Das Einsatzstück43 mit den Ringen40 ,41 halten ein Gewindeeinsatz45 und ein Sicherungsblech46 an Ort und Stelle. An den Gewindeeinsatz45 schließt sich ein das Arbeitsraumvolumen minderndes Füllstück47 mit einer Abschrägung48 an, das durch einen in eine Nut49 eingreifenden Federring50 axial gehalten wird. Als Drehsicherung dient ein nicht gezeigter Stift. Die Verbindungskanäle34 umgibt ein Dichtungsring51 , an den sich ein den Dichtungsring abstützender Stützring52 anschließt. Der Stützring52 liegt gegen eine nicht gezeigte Ringschulter im Innern eines Einsatzstücks53 auf. Auf einer äußeren Ringschulter54 des Einsatzstücks53 ist ein abdichtender O-Ring55 angeordnet. Ein Gewindering56 hält das Einsatzstück53 über ein Sicherungsblech57 an Ort und Stelle. Durch die genannten Wellfederringe liegt der Dichtungsring40 bzw.51 unter Vorspannung gegen die betreffende Verschlussfläche18 bzw.28 an. Abnutzungen werden automatisch ausgeglichen. - Im Betrieb der anhand der
1 bis5 beschriebenen Wärmekraftmaschine wird das Arbeitsmedium, z. B. Wasserdampf, über den Anschluss35 am Gehäuse9 in das Gehäuse eingeleitet. Wenn die Durchbrüche19 ,20 in der Verschlussfläche18 von einem der Drehschieber5 zu den betreffenden Verbindungskanälen27 ausgerichtet sind, kann Arbeitsmedium vorübergehend in den Arbeitsraum3 der betreffenden Kolben-Zylinder-Anordnung eintreten. Indem der Drehschieber5 der Einlassventile im Durchmesser mindestens um den Faktor 2,5 größer als der Durchmesser der Drehschieber6 der Auslassventile ist, und zwei Spülöffnungen27 vorgesehen sind, besteht ein genügend größer Durchlassquerschnitt, um den jeweiligen Arbeitsraum innerhalb kurzer Zeit ausreichend zu befüllen. - Es versteht sich, dass sich die Drehschieber
5 synchron mit der durch die Kolben2 angetriebenen Kurbelwelle bewegen und die Durchbrüche19 ,20 so angeordnet sind, dass jeweils nahe dem oberen Totpunkt des Kolbens vorübergehend eine Verbindung zwischen dem Arbeitsraum3 und dem Innenraum36 des Gehäuses9 hergestellt ist. Ansonsten sind die Verbindungskanäle27 durch die kugelförmige Verschlussfläche18 versperrt. - Jeweils nahe dem unteren Totpunkt der Kolben
2 wird die Ausnehmung29 mit der Durchgangsöffnung38 der Drehschieber6 jeweils zu dem betreffenden Verbindungskanal34 ausgerichtet, so dass während der Hubbewegung des Kolbens3 das entspannte Arbeitsmedium durch den Innenraum des Gehäuses10 hindurch in den Auslasskanal11 übertreten kann. - Durch Verstellung des Kolbens
13 lässt sich die jeweilige, nach Schließen des Kanals27 im Arbeitsraum3 eingeschlossene Gesamtmenge an Arbeitsmedium geeignet einstellen. Durch diese Verstellmöglichkeit und die Möglichkeit zur Einstellung der Drehpositionen der Drehschieber5 ,6 lässt sich bei unterschiedlichen Betriebsbedingungen der jeweils optimale Wirkungsgrad erreichen. - Abweichend von dem gezeigten Ausführungsbeispiel könnten Einrichtungen vorgesehen sein, die eine Verstellung sowohl der Rauminhalte der Nebenkammern als auch der Steuerzeiten der Ventile während des Maschinenbetriebs ermöglichen.
- ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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- Zitierte Patentliteratur
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- DE 102008058585 A1 [0002]
- DE 102009024436 A1 [0002]
Claims (15)
- Wärmekraftmaschine mit wenigstens einer einen Arbeitsraum (
3 ) bildenden Anordnung aus einem Hubkolben (2 ) und einem Zylinder (1 ), einem Ventil für den Einlass eines unter Druck stehenden Arbeitsmediums in den Arbeitsraum (3 ) und einem Ventil für den Auslass des Arbeitsmediums aus dem Arbeitsraum (3 ), dadurch gekennzeichnet, dass zumindest das Einlassventil als Drehschieberventil ausgebildet ist. - Wärmekraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl das Einlassventil als auch das Auslassventil als Drehschieberventil ausgebildet sind und vorzugsweise der Durchmesser des Drehschiebers (
5 ) des Einlassventils größer als der Durchmesser des Drehschiebers (6 ) des Auslassventils ist, insbesondere um wenigstens den Faktor 2,5. - Wärmekraftmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehschieber (
5 ,6 ) zumindest des Einlassventils eine zu seiner Drehachse koaxiale, vorzugsweise periphere, Verschlussfläche (18 ,28 ) zum Verschließen einer Öffnung (27 ,34 ) des Arbeitsraums (3 ) aufweist, wobei in die Verschlussfläche (18 ,28 ) ein in einer Drehstellung des Drehschiebers (5 ,6 ) die Öffnung (27 ,34 ) freigebender Durchbruch (19 ,20 ;29 ) ausmündet. - Wärmekraftmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussfläche (
18 ,28 ) die Form einer Kugeloberfläche aufweist. - Wärmekraftmaschine nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehschieber (
5 ) des Einlassventils in einer unter dem Druck des Arbeitsmediums stehenden Gehäuseinnenraum (36 ) angeordnet ist. - Wärmekraftmaschine nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussfläche (
18 ,28 ) gleitend gegen eine die Öffnung (27 ,34 ) einfassende, vorzugsweise gegen die Verschlussfläche (18 ,28 ) vorstehende, Ringdichtung (26 ,33 ) anliegt. - Wärmekraftmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschlussfläche (
18 ,28 ) durch eine polierte Metalloberfläche gebildet und die Ringdichtung (26 ,36 ) aus einem Kunststoff, Kohlenstoff oder/und Graphit hergestellt ist. - Wärmekraftmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere, in einer Reihe angeordnete Kolben-Zylinder-Anordnungen vorgesehen und die Drehschieber (
5 ) zumindest der Einlassventile durch eine gemeinsame, sich entlang der Reihe erstreckende Welle (7 ) drehbar sind. - Wärmekraftmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die Einlassventile in einen den mehreren Kolben-Zylinder-Anordnungen gemeinsame Zylinderkopfbaugruppe (
4 ) integriert sind. - Wärmekraftmaschine nach einem der Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Arbeitsraum (
3 ) eine, vorzugsweise in ihrem Raumvolumen verstellbare, Nebenkammer (12 ) verbunden ist und insbesondere die Zylinderkopfbaugruppe (4 ) neben den Einlassventilen und ggf. Auslassventilen mit den Arbeitsräumen (3 ) verbundene Nebenkammern (12 ) umfasst. - Wärmekraftmaschine nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Zylinderkopfbaugruppe (
4 ) ein Gehäuse (9 ) zur Aufnahme aller Drehschieber (5 ) der Einlassventile und deren gemeinsamer Welle (7 ) aufweist, dessen Innenraum (36 ) mit dem Druck des Arbeitsmediums beaufschlagbor ist. - Wärmekraftmaschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die den Drehschiebern (
5 ) der Einlassventile gemeinsame Welle (7 ) in der Wand des Gehäuses (9 ) gasdicht gelagert ist. - Wärmekraftmaschine nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Zylinderkopfbaugruppe (
4 ) ein weiteres, sich zu dem genannten Gehäuse (9 ) parallel erstreckendes Gehäuse (10 ) für die Aufnahme aller Drehschieber (6 ) der Auslassventile und deren gemeinsamer Welle (8 ) aufweist. - Wärmekraftmaschine nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Zylinderkopfbaugruppe (
4 ) einen mit dem weiteren Gehäuse (10 ) verbundenen, sich vorzugsweise parallel zu den genannten Gehäusen (9 ,10 ) erstreckenden Auslasskanal (11 ) umfasst. - Wärmekraftmaschine nach einem der Ansprüche 3 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Phasenlage des Durchbruchs (
19 ,20 ;29 ) in der Verschlussfläche (18 ,28 ) des Drehschiebers (5 ,6 ) zumindest des Einlassventils in Bezug auf die Stellung des Kolbens (2 ) verstellbar ist.
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|---|---|---|---|---|
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Also Published As
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