DE102011075446A1 - Druckbetätigtes Schaltventil für Abgassystem - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Reduktion von NOx im Abgas einer Verbrennungskraftmaschine mit einem Abgassystem (28). In dieses wird ein Reduktionsmittel (50), insbesondere in Form eines Sprühnebels (30) aufbereitet, eingebracht. In einer mit Druckluft (52) und mit dem Reduktionsmittel (50) beaufschlagten Zumesseinheit (24) ist ein durch den Druck des Reduktionsmittels (50) betätigbares Mischventil (40) angeordnet.
Description
- Stand der Technik
-
bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Nachbehandeln von Abgasen einer Brennkraftmaschine. Dazu wird ein in die Abgase einzubringendes Reduktionsmittel verwendet, insbesondere ein Harnstoff bzw. eine Harnstoff-Wasser-Lösung. Die Vorrichtung umfasst eine Mischkammer, in welcher das Reduktionsmittel über eine Reduktionsmittelleitung und Druckluft über eine Druckluftleitung zur Erzeugung eines Reduktionsmittel-Luft-Gemisches einbringbar sind, und zur Verhinderung eines Rückstromes von Reduktionsmittel oder Reduktionsmittel-Luft-Gemisch aus der Mischkammer in die Druckluftleitung dort ein Rückschlagventil vorgesehen ist. Das Rückschlagventil weist einen elastischen Dichtschlauch auf, wobei der Dichtschlauch bei Druckbeaufschlagung der Druckluftleitung ein Durchtreten von Druckluft von der Druckluftleitung in einen Mischraum der Mischkammer gestattet und bei entgegengesetzter Druckbeaufschlagung ein Durchtreten von Reduktionsmittel oder Reduktionsmittel-Luft-Gemisch von dem Druckraum in die Druckluftleitung verhindert. Der Dichtschlauch ist federbelastet ausgebildet. In den Dichtschlauch ist ein Körper eines Ventils zur Dosierung des Reduktionsmittels eingesteckt. Ferner ist der Dichtschlauch in einer Bohrung eines Grundkörpers der Mischkammer eingebracht. Die Federbelastung erfolgt an dem dem Ventilkörper abgewandten Enden des Dichtschlauchs.WO 02/079616 A1 - Um Stickoxide (NOx) im Abgasstrom eines Dieselmotors reduzieren zu können, wird flüssige Harnstoff-Wasser-Lösung (AdBlue oder ein anderes Reduktionsmittel) mit Druck über eine Zumesseinheit in den Abgastrakt der Verbrennungskraftmaschine eingespritzt. Die Zumesseinheit wird dazu direkt an dem Abgasrohr angebracht. Um robuste Systeme mit hohen Umsatzraten von Stickoxiden zu erzielen, ist eine gute Durchmischung der Harnstoff-Wasser-Lösung mit dem Abgas erforderlich. Bei Anwendungen, wo Druckluft zur Verfügung steht, kann die Luft zur Unterstützung der Zerstäubung des Reduktionsmittels eingesetzt werden, wodurch ein feineres Spray im Vergleich zu Anwendungen ohne Druckluft erzeugt werden kann. Für die Zuschaltung der Druckluft wird in der Regel ein elektrisch geschaltetes Ventil benötigt, um den Luftstrom abstellen zu können, um zum Beispiel ein Leerlaufen des Tanks im Abstellfall zu verhindern.
- Darstellung der Erfindung
- Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, dass der Druck, der durch ein Förderaggregat für das Reduktionsmittel erzeugt wird, um dieses zur Zumesseinheit zu fördern, zur Betätigung eines Schaltventiles für die Druckluftan- bzw. zuschaltung genutzt wird. Dadurch kann die teure Komponente eines elektrisch betätigten Abschaltventiles eingespart werden, ferner besteht die Möglichkeit, die Zumesseinheit kompakter zu bauen, so dass deren Platzbedarf reduziert werden kann.
- In einer vorteilhaften Ausführungsmöglichkeit des der Erfindung zugrundeliegenden Gedankens kann innerhalb oder außerhalb der Zumesseinheit an der Reduktionsmittelzuführung ein auslenkbares Element, so zum Beispiel eine Membran angeordnet sein, die einerseits ein Ventilelement eines Mischventils betätigt und die andererseits dem in der Reduktionsmittelzuführung herrschenden Druck des Reduktionsmittels ausgesetzt ist. Durch das auslenkbare Element, beispielsweise in Gestalt einer Membran, kann über einen Schaft oder einen Stößel oder ein anders gestaltetes Übertragungselement, ein Ventilglied aus seinem Ventilsitz gestellt werden, so dass durch das Vorhandensein eines Druckes in der Reduktionsmittelzuführleitung die Druckluftleitung durch das Auslenken eben dieser Membran mehr oder weniger freigegeben wird. Abhängig von der Höhe des Druckes ist der durch das aus dem Ventilsitz gestellte Ventilelement freigegebene Strömungsquerschnitt für die Druckluft größer oder kleiner. Das Mischventil, welches durch die vom Reduktionsmittel druckbeaufschlagte Membran betätigt wird, umfasst ein beispielsweise als Zugfeder ausgebildetes Federelement, so dass im Falle eines nicht vorhandenen Druckes in der Reduktionsmittelzuführung bzw. bei nicht vorhandenem Reduktionsmittel, der Druck in der Reduktionsmittelzuführleitung sichergestellt ist, dass das Ventilglied des Mischventils in seinen Ventilsitz gestellt ist und die Druckluftzuleitung verschlossen ist.
- Im Falle der Betätigung des Mischventiles durch den Reduktionsmitteldruck wird in Abhängigkeit von der Höhe des Reduktionsmitteldruckes der Ventilsitz des Mischventiles freigegeben, so dass einerseits über die nunmehr geöffnete Druckluftzuleitung Druckluft aus einem Druckluftreservoir einer Mischkammer zuströmt, die darüber hinaus durch ein Dosierventil mit Reduktionsmittel beaufschlagt ist. In der Mischkammer treffen demnach das Reduktionsmittel und die Druckluft zusammen und strömen einer Zerstäubungseinrichtung zu. Durch die Zerstäubungseinrichtung wird das in der Mischkammer vorgemischte Gemisch aus Druckluft und Reduktionsmittel in einen Sprühnebel bzw. ein Spray verwandelt, so dass ein feinverteiltes, d.h. zerstäubtes Reduktionsmittel-Luftgemisch durch ein Dosierventil in den Abgastrakt der Verbrennungskraftmaschine eingespritzt werden kann.
- Durch die erfindungsgemäß vorgeschlagenen Lösung des durch den Druck des Reduktionsmittel betätigten Mischventiles wird nur dann Druckluft aus dem Druckluftreservoir in die Mischkammer geleitet, wenn Reduktionsmitteldruck von einer Zuführung eines vorzugsweise als Pumpe ausgebildeten Förderaggregates der Mischkammer anliegt. Durch die erfindungsgemäß vorgeschlagene Lösung kann daher ein separates elektrisch schaltendes Ventil vermieden werden. Da zur Förderung des Reduktionsmittels aus dem Reduktionsmitteltank ein Förderaggregat ohnehin eingesetzt werden muss, wird der durch dieses auf der Druckseite erzeugte Druck zur Ansteuerung des die Druckluft beimischenden Mischventiles herbeigeführt. Dadurch ist die erfindungsgemäße Lösung kostengünstig und bauraumsparend.
- Kurze Beschreibung der Zeichnungen
- Anhand der Zeichnung wird die Erfindung nachstehend eingehender beschrieben.
- Es zeigt:
-
1 ein Abgasnachbehandlungssystem mit seinen wesentlichen Komponenten in einer schematischen Darstellung und -
2 eine Zumesseinheit zur Bildung eines Reduktionsmittel-Luft-Gemisches mit dem erfindungsgemäßen Mischventil, das durch den Druck des Reduktionsmittels betätigt wird. - Ausführungsvarianten
-
1 zeigt in schematischer Darstellung die Komponenten eines Abgasnachbehandlungssystems, insbesondere zur NOx-Reduktion im Abgas von Verbrennungskraftmaschinen. - Ein Abgasnachbehandlungssystem
10 , insbesondere zur Reduktion von NOx im Abgas von Verbrennungskraftmaschinen, umfasst einen Reduktionsmitteltank12 , in dem ein Vorrat von Reduktionsmittel bevorratet wird. Bei dem Reduktionsmittel handelt es sich beispielsweise um Harnstoff oder um eine Harnstoff-Wasser-Lösung (HWL). Aus dem Reduktionsmitteltank12 verläuft eine Förderleitung14 zu einem Förderaggregat16 , welches insbesondere als eine Pumpe ausgestaltet ist. Eine Saugseite des Förderaggregates16 ist durch Bezugszeichen18 kenntlich gemacht, eine Druckseite des Förderaggregates16 durch Bezugszeichen20 identifiziert. - Durch das Förderaggregat
16 wird Reduktionsmittel aus dem Reduktionsmitteltank12 durch die Förderleitung14 zu einer in1 schematisch dargestellten Zumesseinheit24 gefördert. - In einen Druckluftreservoir
22 wird Druckluft bevorratet, die im Bedarfsfall über eine Druckluftleitung26 ebenfalls zur Zumesseinheit24 geleitet werden kann. Die Zumesseinheit24 ist beispielsweise direkt am Abgassystem28 angeordnet. Über die Zumesseinheit24 wird ein feine Tröpfchen enthaltender Reduktionsmittelsprühnebel30 in den Abgastrakt der Verbrennungskraftmaschine eingebracht, wo der Reduktionsmittelsprühnebel30 sich mit dem im Abgassystem28 strömenden Abgas vermischt und die NOx-Bestandteile desselben reduziert und in N2 und H2O aufspaltet. - Der Darstellung gemäß
2 ist ein Schnitt durch eine Zumesseinheit zu entnehmen, welche einerseits mit Reduktionsmittel und andererseits mit Druckluft beaufschlagt ist. - Wie aus der schematisch wiedergegebenen Schnittdarstellung gemäß
2 hervorgeht, strömt der Zumesseinheit24 über eine Reduktionsmittelzufuhr32 Reduktionsmittel50 zu. Das der Zumesseinheit24 zuströmende Reduktionsmittel50 steht unter dem Druck, der im Wesentlichen an der Druckseite20 des Förderaggregates16 herrscht. Dieser Druck liegt in der Reduktionsmittelzufuhr32 – üblicherweise ausgebildet als Leitung – im Körper der Zumesseinheit24 an. Des Weiteren steht über eine Druckluftzufuhr36 Druckluft52 ebenfalls an der Zumesseinheit24 an. - Der Schnittdarstellung gemäß
2 lässt sich entnehmen, dass Druckluft50 an einem beispielsweise konisch ausgebildeten Ventilglied54 eines Mischventiles40 ansteht, welches in der Darstellung gemäß2 in seinen Ventilsitz58 gestellt ist. Selbstverständlich kann die Geometrie des Ventilelementes54 auch eine andere als ein Konus sein. Das Mischventil40 , welches in das Gehäuse der Zumesseinheit24 integriert ist, umfasst ein Auslenkelement24 , beispielsweise in Form einer auslenkbaren Membran. Das Auslenkelement34 wird einerseits durch den in der Reduktionsmittelzufuhr32 herrschenden Druck des Reduktionsmittels50 beaufschlagt und betätigt andererseits durch einen sich durch einen Hohlraum42 erstreckenden Stößel, oder einen Ventilschaft56 oder dergleichen, das in der Darstellung gemäß2 konisch ausgebildete Ventilelement54 . Der Ventilschaft56 des Mischventiles40 ist von einem Rückstellelement umgeben, vergleiche Position38 . Das Rückstellelement38 wird vorzugsweise als Feder, insbesondere als Zugfeder ausgebildet und ist derart ausgelegt, dass bei fehlendem Druck in der Reduktionsmittelzufuhr32 sichergestellt ist, dass das Ventilelement54 in seinem Ventilsitz58 geschlossen ist, d.h. das Überströmen von Druckluft50 über die Druckluftzufuhr36 in eine Mischkammer46 unterbunden ist. - Stromab des Ventilsitzes
58 erstreckt sich eine Leitung durch das Gehäuse der Zumesseinheit24 , die in eine Mischkammer46 mündet. Andererseits ist die Mischkammer46 durch die Mündung eines Dosierventiles44 mit der Reduktionsmittelzufuhr32 verbunden, so dass in die Mischkammer46 bei Anwesenheit von Reduktionsmittel in der Reduktionsmittelzufuhr32 und ein dadurch bewirktes Öffnen des Mischventiles40 , Druckluft52 einströmt. - Sobald das Förderaggregat
16 die Förderung von Reduktionsmittel50 aufgenommen hat, steigt in der Förderleitung14 stromab der Druckseite20 des Förderaggregates16 demzufolge auch in der Reduktionsmittelzufuhr32 innerhalb der Zumesseinheit24 der Druck an. Durch den Druckanstieg wird das Auslenkelement34 , bei dem es sich bevorzugt um eine Membran handelt, in den Hohlraum42 ausgelenkt, so dass der Ventilschaft56 oder ein anderes Übertragungselement zum Ventilelement54 im Wesentlichen in horizontale Richtung ausgelenkt wird und den Ventilsitz58 öffnet. Sobald dieser öffnet, strömt Druckluft52 von der Druckluftzufuhr56 in die Mischkammer46 , in die über das Dosierventil44 , welches in der Dosierzumesseinheit24 angeordnet ist, ebenfalls Reduktionsmittel50 gelangt. - Von der Mischkammer
46 strömt ein Reduktionsmittel-Druckluft-Gemisch über einen Anschluss48 zu einem in2 nicht dargestellten Zerstäuber, so dass ein Reduktionsmitteldruckluftsprühnebel30 erzeugt werden kann, der schlussendlich in das Abgassystem28 , der hier nicht dargestellten Verbrennungskraftmaschine (vergleiche1 ) eingebracht werden kann. - Je feinere Tröpfchen innerhalb des Reduktionsmittelsprühnebels
30 erzeugt werden können, eine desto wirksamere NOx-Reduktion lässt sich erreichen. - Durch die erfindungsgemäß vorgeschlagene Lösung wird erreicht, dass innerhalb der Zumesseinheit
24 auf ein separat vorzusehendes elektrisch schaltendes Ventil verzichtet werden kann; andererseits ist das Mischventil40 , welches sich in der Regel im geschlossenen Zustand befindet, erst dann aktiviert, wenn sich nach Einschalten des Förderaggregates16 in der Förderleitung14 ein Reduktionsmittelstrom einstellt und demzufolge auch in der Reduktionsmittelzufuhr32 innerhalb der Zumesseinheit24 ein Druck eingestellt wird. Da die Druckluft52 nur zur Zerstäubung benötigt wird, eben dann wenn Reduktionsmittel50 zugemessen wird, ist eine Kopplung des Druckluftflusses mit dem Reduktionsmittelfluss durch die erfindungsgemäß vorgeschlagene Lösung möglich. - Der Darstellung gemäß
2 ist darüber hinaus zu entnehmen, dass bei Auslenkung des Auslenkelementes34 durch den Druck in der Reduktionsmittelzufuhr32 eine Auslenkung des Ventilelementes54 in Öffnungsrichtung60 erfolgt, so dass der Ventilsitz58 freigegeben wird, während bei einem Sinken des Druckes in der Förderleitung14 und damit in der Reduktionsmittelzufuhr32 nach Abschalten des Förderaggregates16 durch das als Federelement38 beispielsweise ausgebildete Rückstellelement das Ventilelement54 wieder in den Ventilsitz58 zurückbewegt wird, d.h. in Schließrichtung62 bewegt wird. - ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
-
- WO 02/079616 A1 [0001]
Claims (9)
- Vorrichtung zur Reduktion von NOx im Abgas von Verbrennungskraftmaschine mit einem Abgassystem (
28 ), in welches ein Reduktionsmittel (50 ), insbesondere in Form eines Sprühnebels (30 ) eingebracht wird, dadurch gekennzeichnet, dass in einer mit Druckluft (52 ) und mit Reduktionsmittel (50 ) beaufschlagten Zumesseinheit (24 ), ein durch einen Druck des Reduktionsmittels (50 ) betätigtes Mischventil (40 ) angeordnet ist. - Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Mischventil (
40 ) ein auslenkbares Element (34 ), insbesondere eine auslenkbare Membran umfasst, die durch eine Reduktionsmittelzufuhr (32 ) beaufschlagt ist. - Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das auslenkbare Element (
34 ) ein Ventilelement (54 ) betätigt, das durch ein Federelement (38 ) in Schließrichtung (62 ) beaufschlagt ist. - Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Reduktionsmittelzufuhr (
32 ) stromab des auslenkbaren Elementes (34 ) ein Dosierventil (44 ) angeordnet ist. - Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Dosierventil (
44 ) Reduktionsmittel (50 ) in eine Mischkammer (58 ) einspritzt. - Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischkammer (
46 ) mit Druckluft (52 ) beaufschlagt ist. - Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckluftbeaufschlagung der Mischkammer (
46 ) entsprechend des Öffnungsgrades des Mischventiles (40 ) erfolgt. - Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Mischventil (
40 ) Druckluft (52 ) nur dann in die Mischkammer (46 ) leitet, wenn Reduktionsmittel (50 ) in das Dosierventil (44 ) gefördert wird. - Vorrichtung gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischkammer (
46 ) einen Anschluss (48 ) für eine Zerstäubungseinrichtung aufweist.
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