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Hintergrund der Erfindung
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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Brillenrandungs-Hilfsvorrichtung und ein Verfahren zum Ermitteln der Eignung eines Brillenglases, die verwendet werden, um Brillengläser auszuwählen, die für ein Brillengestell geeignet sind.
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Im allgemeinen sind Brillengläser so ausgebildet, dass die Pupillen eines Brillenträgers und die optischen Mittelpunkte von Brillengläsern miteinander koinzidieren, wenn man sie von der Vorderseite aus betrachtet. Um Brillengläser am Brillengestell derartiger Brillen zu befestigen, werden zunächst Zielpositionen (Augenpunkte) auf dem Brillengestell festgelegt, die den Pupillenpositionen entsprechen. Diese Zielpositionen werden unter Verwendung des Pupillarabstands des Brillenträgers festgelegt. Das heißt, dass die durch den Pupillarabstand voneinander beabstandeten Positionen, die das horizontale Zentrum des Brillengestells als ihr Zentrum aufweisen sollen, als Zielpositionen festgelegt werden.
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Als nächstes wird ein Brillenglas ausgewählt, das eine am Randbereich des Brillengestells befestigbare Große aufweist. Dieses Brillenglas ist ein scheibenförmiges, ungeschliffenes Brillenglas. Das mittels dieses Brillenglas-Auswahlvorgangs ausgewählte Brillenglas ist ein Brillenglas, das einen minimalen Außendurchmesser aufweist, der größer ist als der Außendurchmesser des Randbereichs, wobei sein optischer Mittelpunkt an der Zielposition positioniert ist. Dieser Brillenglas-Auswahlvorgang wird unter Verwendung einer Brillenrandungs-Hilfsvorrichtung durchgeführt, wie sie beispielsweise in der
JP 8-136869 A (Druckschrift 1) beschrieben ist. Das ausgewählte Brillenglas wird einer sogenannten Rahmung unterzogen. Bei dieser Rahmung wird ein scheibenförmiges, ungeschliffenes Brillenglas in eine Form umgeformt, die derjenigen des Randbereichs des Brillengestells entspricht. Diese Rahmung wird durchgeführt, während der optische Mittelpunkt des Brillenglases mit der Zielposition koinzidiert.
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Die in der Druckschrift 1 offenbarte Brillenrandungs-Hilfsvorrichtung weist eine Basis auf, auf der eine Skala in Grade eingeteilt ist, sowie ein Halteelement, das den vorderen Bereich des Brillengestells so hält, dass er die Skala überlappt. An diesem vorderen Bereich ist ein Testbrillenglas befestigt. Das heißt, diese Brillenrandungs-Hilfsvorrichtung ist so ausgebildet, dass die Bedienungsperson die Skala durch das Testbrillenglas hindurch betrachten kann. Die Skala ist auf der flachen Oberfläche der Basis in Grade unterteilt, und das Halteelement hält den vorderen Bereich des Brillengestells so, dass er diese flache Oberfläche überlagert.
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Um den oben erwähnten Brillenglas-Auswahlvorgang unter Verwendung dieser Brillenrandungs-Hilfsvorrichtung durchzuführen, wird eine Layouttabelle verwendet, auf der Indizes verzeichnet sind, die verwendet werden, um die Eignung von Brillengläsern zu ermitteln. Die Indizes beinhalten die Formen einer Mehrzahl von Brillengläsern mit unterschiedlichen Außendurchmessern sowie die optischen Mittelpunkte dieser Brillengläser. Beim Auswahlvorgang wird als erstes die Layouttabelle an der Basis angebracht, und als nächstes wird der vordere Bereich des Brillengestells an dieser Layouttabelle angebracht. Es ist anzumerken, dass der oben erwähnte Vorgang erleichtert werden kann, indem vorab eine Markierung an der Zielposition auf dem Testbrillenglas des Brillengestells angebracht wird. Es ist ferner anzumerken, dass die Layouttabelle manchmal als Brillenglastabelle oder Brillenglaskarte bezeichnet wird.
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Nachdem die Bedienungsperson das Brillengestell über der Layouttabelle liegend angeordnet hat, vergleicht er bzw. sie die auf der Layouttabelle verzeichneten Brillengläser und den Randbereich des Brillengestells miteinander, um ein Brillenglas auszuwählen, während er/sie die Layouttabelle weiterbewegt. Zu diesem Zeitpunkt wählt die Bedienungsperson ein Brillenglas aus, das einen minimalen Außendurchmesser aufweist, der größer ist als der Außendurchmesser des Randbereichs des Brillengestells. Die Bedienungsperson legt dann den optischen Mittelpunkt des ausgewählten Brillenglases über die Markierung, um visuell zu bestätigen, dass die äußere Form dieses Brillenglases außerhalb des Randbereichs liegt.
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Seit einigen Jahren sind Brillen erhältlich, die beispielsweise als Sportbrillen bezeichnet werden. Das Brillengestell von Brillen dieser Art ist so ausgebildet, dass es einen Elevationswinkel aufweist, der größer ist als bei herkömmlichen Brillen, und der folglich beträchtlich gekrümmt ist, um das Gesicht des Brillenträgers abzudecken.
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Die in der Druckschrift 1 offenbarte Brillenrandungs-Hilfsvorrichtung kann kein Brillengestell verwenden, das eine Gestellkurve aufweist, die so groß ist wie diejenigen von Brillengestellen, die bei den oben erwähnten Sportbrillen verwendet werden. Dies hat im wesentlichen die folgenden zwei Gründe. Erstens ist es schwierig, die Layouttabelle genau anzubringen, weil das Brillengestell beträchtlich gekrümmt ist.
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Es ist anzumerken, dass die Gestellkurve der Durchschnitt von Kurven (der Krümmungen von Bögen oder Kugeln) ist, die durch das rechte Endstück, die Brücke und das linke Endstück eines Gestells verlaufen. Das heißt, die Gestellkurve bezeichnet die Durchschnittskrümmung gekrümmter Oberflächenformen, die vom Gestell in den Bereichen gebildet wird, in denen die Brillengläser gerahmt sind. Andererseits ist es wahrscheinlich, dass die Gestellkurve mit dem Krümmungswinkel übereinstimmt, so dass sie unter bestimmten Bedingungen auch durch den Krümmungswinkel ersetzt werden kann.
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Zweitens ist der Randbereich des Brillengestells in Bezug auf die Layouttabelle auf der Basis stark geneigt. Die Layouttabelle ist beinahe horizontal an der Basis angebracht. Andererseits ist der Randbereich (Testbrillenglas) des Brillenglases so geneigt, dass er sich in der Richtung vom horizontalen Zentrum des Brillengestells aus zur Ohrseite hin allmählich von der Layouttabelle entfernt. Der Randbereich erscheint in der horizontalen Richtung kleiner zu sein als seine eigentliche horizontale Abmessung, wenn er von oben betrachtet wird. Wenn ein auf der Layouttabelle verzeichnetes Brillenglas ausgewählt wird, indem die Layouttabelle durch den Randbereich hindurch betrachtet wird, wird ein Brillenglas ausgewählt, das für einen Randbereich geeignet ist, der kleiner erscheint als seine tatsächliche Größe, das heißt, ein Brillenglas, das einen Außendurchmesser aufweist, der kleiner ist als der tatsächliche Außendurchmesser des Randbereichs. Wenn ein solches Brillenglas nach der Rahmung am Randbereich befestigt wird, wird ein Raum (fehlender Bereich) zwischen dem Randbereich und dem Brillenglas erzeugt.
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Weiterhin offenbart die Patentschrift
DE 36 06 233 C2 eine Vorrichtung zur Bestimmung der erforderlichen Glasgrößen für Brillen.
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Zusammenfassung der Erfindung
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Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Brillenrandungs-Hilfsvorrichtung sowie ein Verfahren zum Ermitteln der Eignung eines Brillenglases bereitzustellen, die ein Brillenglas auswählen können, das für ein Brillengestell geeignet ist, das eine relativ große Gestellkurve aufweist.
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Um die oben erwähnte Aufgabe zu lösen, wird gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung eine Brillenrandungs-Hilfsvorrichtung bereitgestellt, die umfaßt: eine flexible Layouttabelle, auf der ein Index verzeichnet ist, der verwendet wird, um die Eignung eines Brillenglases zu ermitteln, wobei die Layouttabelle dem Brillengestell überlagert ist, einen Tabellen-Haltebereich, der die Layouttabelle beim Biegen der Layouttabelle hält, um eine Krümmung aufzuweisen, die einer Gestellkurve des Brillengestells entspricht, und der die Layouttabelle darüber hinaus so hält, dass sie in einer horizontalen Richtung des Brillengestells bewegbar ist, und einen Brillengestell-Haltebereich, der das Brillengestell so hält, dass ein vorderer Bereich desselben die Layouttabelle überlappt, wobei der Tabellen-Haltebereich zumindest zwei Endstücke des Brillengestells mit der Layouttabelle in Kontakt bringt.
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Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zum Ermitteln der Eignung eines Brillenglases bereitgestellt, umfassend die Schritte des Biegens einer Layouttabelle, auf der ein Index verzeichnet ist, der verwendet wird, um die Eignung eines Brillenglases zu ermitteln, wobei die Layouttabelle dem Brillengestell überlagert ist, in eine Richtung, die identisch zu einer Richtung einer Gestellkurve eines Brillengestells ist, des Positionierens des Brillengestells derart, dass es innerhalb der Layouttabelle liegt, und des Überlagerns des Brillengestells mit der Layouttabelle derart, dass zumindest zwei Endstücke des Brillengestells mit der Layouttabelle in Kontakt kommen, und des Ermittelns der Eignung des Brillenglases, indem die Layouttabelle und/oder das Brillengestell relativ zueinander bewegt werden, um den Index relativ zum Brillengestell zu positionieren, wobei der Schritt des Ermittelns ausgeführt wird, während die Layouttabelle so gebogen ist, dass ihre Krümmung nicht kleiner ist als eine Krümmung, die der Gestellkurve des Brillengestells entspricht.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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1 ist eine Draufsicht auf eine Brillenrandungs-Hilfsvorrichtung gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
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2 ist eine Querschnittsansicht entlang einer Linie II-II in 1;
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3 ist eine Querschnittsansicht entlang einer Linie III-III in 1;
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4 ist eine Draufsicht auf eine Layouttabelle;
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5 ist eine Querschnittsansicht, die den Zustand zeigt, in dem das Brillengestell der Layouttabelle überlagert ist;
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6 ist eine Querschnittsansicht, die den Zustand zeigt, in dem das Brillengestell der Layouttabelle überlagert ist;
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7 ist eine Querschnittsansicht, die den Zustand zeigt, in dem das Brillengestell der Layouttabelle überlagert ist;
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8 ist eine perspektivische Ansicht, die den Zustand zeigt, in dem das Brillengestell der Layouttabelle überlagert ist, und zeigt nicht die untere Hälfte der Brillenrandungs-Hilfsvorrichtung;
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9 ist eine perspektivische Ansicht, die die untere Hälfte der Brillenrandungs-Hilfsvorrichtung zeigt;
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10 ist eine perspektivische Ansicht, die die untere Hälfte der Brillenrandungs-Hilfsvorrichtung zeigt;
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11 ist eine perspektivische Ansicht der Brillenrandungs-Hilfsvorrichtung;
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12 ist eine perspektivische Ansicht, die die Brillenrandungs-Hilfsvorrichtung von der Rückseite aus betrachtet zeigt;
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13 ist eine perspektivische Ansicht, die einen von der Rückseite aus betrachteten Gestell-Haltebereich zeigt;
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14 ist ein Flußdiagramm zur Erläuterung eines Verfahrens zum Ermitteln der Eignung eines Brillenglases;
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15 ist eine Querschnittsansicht, die die zweite Ausführungsform eines Tabellen-Haltebereichs zeigt; und
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16 ist eine Querschnittsansicht, die die zweite Ausführungsform des Tabellen-Haltebereichs zeigt.
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Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
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(Erste Ausführungsform)
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Nachfolgend wird unter Bezugnahme auf die 1 bis 14 eine Brillenrandungs-Hilfsvorrichtung gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung im Detail beschrieben.
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Eine in 1 gezeigte Brillenrandungs-Hilfsvorrichtung 1 weist eine Basis 2 sowie einen Tabellen-Auflagetisch 3 und einen Brillengestellhalter 4 auf, die an der Basis 2 befestigt sind. 1 zeigt den Zustand, in dem die Eignung der Brillengläser bei der Befestigung des Brillengestells 5 auf der Brillenrandungs-Hilfsvorrichtung 1 ermittelt wird. In der nachfolgenden Beschreibung wird die Oberseite in 1 (die Oberseite, während das Brillengestell 5 verwendet wird) als die Oberseite oder der obere Bereich der Vorrichtung bezeichnet, und die ihr gegenüberliegende Seite wird als die Unterseite oder der untere Bereich der Vorrichtung bezeichnet. Darüber hinaus wird in der nachfolgenden Beschreibung die linke Seite in 1 als die linke Seite der Vorrichtung bezeichnet, und die rechte Seite in 1 wird als die rechte Seite der Vorrichtung bezeichnet. Ferner wird in der nachfolgenden Beschreibung eine Richtung, die aus der Zeichnung gemäß 1 heraus verläuft, als ”aufwärts” bezeichnet, und die ihr entgegengesetzte Richtung wird als ”abwärts” bezeichnet.
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Die Basis 2 ist als Kastenform ausgebildet, die nach unten hin offen ist. ”Nach unten hin” bedeutet hier eine Richtung, die in die Zeichnung gemäß 1 hinein verläuft. Insbesondere weist die Basis 2 eine Hauptplatte 11 (siehe 1), die in der Draufsicht betrachtet als eine viereckige Form ausgebildet ist, sowie vier Seitenplatten 12 auf (siehe 2, 3 und 12), die sich von den vier Seiten der Hauptplatte 11 aus abwärts erstrecken. Bei dieser Ausführungsform dient die Basis 2 als ein Basisbereich, der in Anspruch 3 gemäß dieser Erfindung definiert ist.
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An den vier Ecken der Hauptplatte 11 sind vier Säulen 13 zum Tragen des (weiter unten beschriebenen) Brillengestellhalters 4 vorgesehen. Führungsstäbe 14 erstrecken sich horizontal über die Distalenden der zwei Säulen 13 von den vier Säulen 13, die auf der rechten Seite der Basis 2 positioniert sind. Die Führungsstäbe 14 sind so an den Säulen 13 befestigt, dass sie sich parallel zur Hauptplatte 11 und zueinander erstrecken.
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Ein Loch 15, in das der (weiter unten beschriebene) Tabellen-Auflagetisch 3 einzupassen ist, ist im Zentralbereich der Hauptplatte 11 ausgebildet, wie in den 2, 3 und 12 gezeigt ist. Das Loch 15 wird durch eine Öffnung in einem rechteckigen Zylinder 16 gebildet, der sich von der Hauptplatte 11 aus abwärts erstreckt. Darüber hinaus ist eine Aussparung 11a im horizontalen Zentralbereich der Hauptplatte 11 so ausgebildet, dass sie sich vom Loch 15 aus aufwärts und abwärts erstreckt. Die Aussparung 11a ist so ausgebildet, dass verhindert wird, dass der (weiter unten beschriebene) Brillengestellhalter 4 mit der Hauptplatte 11 in Berührung kommt, wenn sich der Brillengestellhalter 4 aufwärts bewegt.
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Stabförmige Füße 17 sind an den vier Ecken der Hauptplatte 11 auf der Rückseite so ausgebildet, dass sie sich mit einem (nicht dargestellten) Arbeitstisch in Kontakt befinden, wie in 12 gezeigt ist. Darüber hinaus ist ein versenkbares, plattenförmiges Hilfsfußelement 18 auf der Rückseite des oberen Bereichs der Hauptplatte 11 vorgesehen, um die Basis 2 auf dem (nicht dargestellten) Arbeitstisch zu neigen. Das Hilfsfußelement 18 ist so an der Basis 2 befestigt, dass es zwischen einer in 12 gezeigten Unterbringungsposition und einer in 3 durch eine durchgehende Linie dargestellten Verwendungsposition schwenkbar ist. In der Verwendungsposition liegt das Hilfsfußelement 18 von unten an die Seitenplatten 12 an, um die Last des oberen Bereichs der Basis 2 (des oberen Bereichs des Brillengestells 5 während seiner Verwendung) zu tragen, wie in 3 gezeigt ist. Wenn sich das Hilfsfußelement 18 in der Verwendungsposition befindet, ist die Basis 2 so geneigt, dass ihr oberer Bereich höher liegt als ihr unterer Bereich.
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Der Tabellen-Auflagetisch 3 wird verwendet, um eine in 4 gezeigte Layouttabelle 21 zu biegen und zu tragen. Wie weiter unten im Detail beschrieben wird, ist die Layouttabelle 21 so gebogen, dass sie eine Krümmung aufweist, die der Gestellkurve des Brillengestells 5 entspricht (siehe 1). Bei dieser Ausführungsform dient der Tabellen-Auflagetisch 3 als Tabellen-Auflagebereich gemäß dieser Erfindung.
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Die Layouttabelle 21 ist unter Verwendung eines flexiblen Materials wie Papier oder Kunststoff als horizontal längliche, rechteckige Form ausgebildet. Auf der Layouttabelle 21 sind Indizes verzeichnet, die verwendet werden, um die Eignung von Brillengläsern zu ermitteln, während die Layouttabelle 21 das Brillengestell 5 überlagert. Die Indizes weisen beispielsweise äußere Formen 21a einer Mehrzahl von Brillengläsern mit unterschiedlichen Außendurchmessern, optische Mittelpunkte 21b dieser Brillengläser sowie Augenpunktskalen 21c auf. Die Augenpunktskalen 21c werden verwendet, um die Position des Nahaugenpunkts des Zielbrillenglases mit einem Randbereich 5a des Brillengestells 5 zu vergleichen, wenn dieses Brillenglas ein Gleitsicht-Brillenglas ist. Es ist anzumerken, dass, wenn das Zielbrillenglas ein Gleitsicht-Brillenglas ist, ein (nicht dargestellter) Distanzaugenpunkt als Index vorgesehen sein kann.
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Der Tabellen-Auflagetisch 3 weist eine Kastenform auf, die nach unten offen ist und abnehmbar von unten in das Loch 15 paßt, wie in den 2 und 3 gezeigt ist. Insbesondere weist der Tabellen-Auflagetisch 3 einen zylindrischen Bereich 3a auf, der in die Innenoberfläche des rechteckigen Zylinders 16 der Basis 2 paßt, sowie eine Tragplatte 3b, die die Öffnung oberhalb des zylindrischen Bereichs 3a verschließt. Stopper 3c, die von unten an das untere Ende des rechteckigen Zylinders 16 anliegen, sind an den zwei horizontalen Seiten des offenen Endes des zylindrischen Bereichs 3a vorgesehen. Die Stopper 3c sind als Plattenformen ausgebildet, die vom unteren offenen Ende des zylindrischen Bereichs 3a in Richtung der linken und rechten Seiten vorstehen.
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Die Tragplatte 3b ist so ausgebildet, dass sie von der in 1 gezeigten Draufsicht aus betrachtet größer ist als das Brillengestell 5. Die Tragplatte 3b ist darüber hinaus als eine Form ausgebildet, die von einer oberen Seite der Vorrichtung aus betrachtet konvex abwärts gekrümmt ist, wie in den 2 und 5 bis 10 gezeigt ist. Das heißt, die Tragplatte 3b ist so gekrümmt, dass ihre zwei horizontalen Seiten relativ hoch liegen und ihr horizontaler Zentralbereich relativ niedrig liegt. Die Tragplatte 3b trägt die Layouttabelle 21 entlang einer konkav gekrümmten Oberfläche 22, die auf ihrer vorderen Oberfläche (der oberen Oberfläche) ausgebildet ist, wie in den 5 bis 8 gezeigt ist. Bei dieser Ausführungsform weist die Vorrichtung ein Element auf, das die Layouttabelle 21 in engem Kontakt mit der konkav gekrümmten Oberfläche 22 der Tragplatte 3b hält, wie beispielsweise in 8 gezeigt ist. Dieses Element weist eine obere Schranke 23 (siehe 5 bis 8 und 11) des (weiter unten beschriebenen) Brillengestellhalters 4 sowie eine untere Schranke 24 (siehe 9 bis 11) des Brillengestellhalters 4 auf.
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Der an der Basis 2 befestigte Tabellen-Auflagetisch 3 wird aus einer Mehrzahl vorgefertigter Tabellen-Auflagetische 3 ausgewählt. Diese Mehrzahl von Tabellen-Auflagetischen 3 sind so ausgebildet, dass sie konkav gekrümmte Oberflächen 22 mit unterschiedlichen Krümmungen aufweisen. Beispiele der Krümmungen der konkav gekrümmten Oberflächen 22 der Tabellen-Auflagetische 3, die in die Krümmungswerte des Brillengestells 5 konvertiert sind, weisen Krümmungen von 0,5, 1,0, 2,0, 3,0, 4,0, 5,0, 6,0, 7,0 und 8,0 auf.
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Ein Tabellen-Auflagetisch 3, der einen Krümmungswert aufweist, der größer ist als die Gestellkurve des Zielbrillengestells 5 und dieser Gestellkurve am nächsten kommt, wird als der auf der Basis 2 zu befestigende Tabellen-Auflagetisch 3 ausgewählt. Wenn der Krümmungswert des Tabellen-Auflagetisches 3 gleich dem der Gestellkurve des Brillengestells 5 ist, kommt die Layouttabelle 21 mit der gesamten Region eines vorderen Bereichs 5b des Brillengestells 5 in Kontakt, wie in den 5 und 6 gezeigt ist.
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Insbesondere ist die Layouttabelle 21 so gestaltet, dass die gesamte Region, die sich von zwei Endstücken 5c des Brillengestells 5 aus zu einem Brückenbereich 5d des Brillengestells 5 erstreckt, mit der oberen Oberfläche der Layouttabelle 21 in Kontakt kommt. 5 zeigt den Zustand, in dem das Brillengestell 5 auf einem Tabellen-Auflagetisch 3 angebracht ist, der einen relativ kleinen Krümmungswert aufweist, und 6 zeigt den Zustand, in dem das Brillengestell 5 auf einem Tabellen-Auflagetisch 3 angebracht ist, der einen relativ großen Krümmungswert aufweist. Wenn die Layouttabelle 21 entlang des vorderen Bereichs 5b gebogen ist, können die Indizes (die äußeren Formen 21a von Brillengläsern) der Layouttabelle 21 und der Randbereich 5a des Brillengestells 5 auf diese Weise leicht miteinander verglichen werden, und es kann auch ein präzises Vergleichsergebnis erhalten werden.
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Wenn der Krümmungswert des Tabellen-Auflagetisches 3 größer ist als der der Gestellkurve des Brillengestells 5, kommen hingegen die zwei Endstücke 5c des Brillengestells 5 mit der Layouttabelle 21 in Kontakt, so dass eine Lücke S1 zwischen dem Brückenbereich 5d und der Layouttabelle 21 gebildet wird, wie in 7 gezeigt ist. Das heißt, der Tabellen-Auflagetisch 3 gemäß dieser Ausführungsform ist so konfiguriert, dass zumindest zwei Endstücke 5c des Brillengestells 5 mit der Layouttabelle 21 in Kontakt kommen.
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In einem solchen Fall ist die Layouttabelle 21 in Bezug auf die horizontale Ebene mehr geneigt als der Randbereich 5a des Brillengestells 5. Betrachtet man den Tabellen-Auflagetisch 3 und das Brillengestell 5 in diesem Zustand von oben, entspricht die äußere Form 21a eines Brillenglases, die in horizontaler Richtung kleiner erscheint als ihre eigentliche horizontale Große, dem Randbereich 5a. Das heißt, in diesem Fall kann ein Brillenglas ausgewählt werden, das kleiner erscheint als seine tatsächliche Größe, d. h., ein Brillenglas, das größer ist als der Randbereich 5a.
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Der Brillengestellhalter 4 weist die obere Schranke 23, die untere Schranke 24 sowie ein Paar linker und rechter Gleitstücke 25 auf, wie in den 9 bis 11 und 13 gezeigt ist. Die obere Schranke 23 und die untere Schranke 24 haben die Funktion, die Layouttabelle 21 in engem Kontakt mit dem Tabellen-Auflagetisch 3 zu halten. Die Gleitstücke 25 verbinden die zwei horizontalen Enden sowohl der oberen Schranke 23 als auch der unteren Schranke 24. Bei dieser Ausführungsform dient der Brillengestellhalter 4 als Brillengestell-Haltebereich gemäß dieser Erfindung.
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Die obere Schranke 23 und die untere Schranke 24 weisen in der Draufsicht, wie in 1 gezeigt, eine sich horizontal erstreckende Form auf und, wenn sie, wie in 2 gezeigt, von der oberen oder unteren Seite der Vorrichtung aus betrachtet werden, eine konvex abwärts (in Richtung der Basis 2) gekrümmte Form. Die obere Schranke 23 und die untere Schranke 24 sind so positioniert, dass eine der Dicke der Layouttabelle 21 entsprechende Lücke zwischen ihnen und dem Tabellen-Auflagetisch 3 gebildet wird, wie in den 5, 6, 9 und 10 gezeigt ist. Eine Lücke (Raum) S2, in den das Brillengestell 5 eingefügt werden soll, ist zwischen der oberen Schranke 23 und der unteren Schranke 24 ausgebildet, wie in 1 gezeigt ist.
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Die obere Schranke 23 ist so ausgebildet, dass sie, wie in 1 gezeigt, in der Draufsicht betrachtet eine sich horizontal linear erstreckende Form aufweist. Eine flache, Druck empfangende Oberfläche 23a, an die der vordere Bereich 5b des Brillengestells 5 anliegt, ist in einem Bereich in der oberen Schranke 23 ausgebildet, die der unteren Schranke 24 gegenüberliegt. Ein Haltemechanismus 31 zum Halten des Brillengestells 5 ist im horizontalen Zentralbereich der unteren Schranke 24 vorgesehen, wie in den 9 bis 11 und 13 gezeigt ist. Der Haltemechanismus 31 weist beispielsweise ein Gehäuse 32, das im Zentralbereich der unteren Schranke 24 ausgebildet ist, ein Gleitelement 33, das vom Gehäuse 32 getragen wird, sowie eine Spiraldruckfeder 34 auf, die im Gehäuse 32 vorgesehen ist.
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Das Gleitelement 33 wird vom Gehäuse 32 so getragen, dass es in der Draufsicht betrachtet vertikal bewegt werden kann. Die Spiraldruckfeder 34 beaufschlagt das Gleitelement 33 in Richtung der Oberseite der Vorrichtung. Das Gleitelement 33 weist ferner ein Paar linker und rechter stangenförmiger Führungselemente 33a auf, die beim Verlauf durch die untere Schranke 24 abwärts vorstehen, wie in 13 gezeigt ist. An den Distalenden der Führungselemente 33a sind Stopper 33b ausgebildet, um die Bewegung der Gleitelemente 33 zur Oberseite der Vorrichtung hin zu regulieren.
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Das Gleitelement 33 ist so ausgebildet, dass sein Ende auf der Oberseite der Vorrichtung vom Gehäuse 32 aus in Richtung der oberen Schranke 23 vorsteht. Eine Druckeinheit 37, die eine Druckplatte 35 aufweist, und ein Vorsprung 36 sind am Ende des Gleitelements 33 auf der Oberseite der Vorrichtung vorgesehen, wie in den 9 bis 11 gezeigt ist. Die Druckplatte 35 wird verwendet, um Druck auf den Randbereich 5a des Brillengestells 5 auszuüben. Der Vorsprung 36 wird verwendet, um Druck auf einen (nicht dargestellten) Nasenpad-Bereich des Brillengestells 5 auszuüben. Das in 11 gezeigte Brillengestell 5 wird durch das Gleitelement 33 gegen die obere Schranke 23 gedrückt, während die Druckplatte 35 des Gleitelements 33 in Kontakt mit dem Randbereich 5a gehalten wird.
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Die Druckeinheit 37 gemäß dieser Ausführungsform ist abnehmbar auf dem Gleitelement 33 befestigt. Es wird eine Mehrzahl von Typen von Druckeinheiten 37 vorbereitet, die unterschiedliche Höhen aufweisen, wie in den 9 und 10 gezeigt ist. Wenn das Brillengestell 5 eine relativ kleine Gestellkurve aufweist, wird eine Druckeinheit 37 verwendet, die eine relativ niedrige Höhe aufweist, wie in 9 gezeigt ist. Wenn das Brillengestell 5 eine relativ große Gestelkurve aufweist, wird eine Druckeinheit 37 verwendet, die eine relativ große Höhe aufweist, wie in 10 gezeigt ist. Das heißt, dass das Brillengestell 5 unabhängig von der Größe seiner Gestelkurve zuverlässig gehalten werden kann.
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Die Spiraldruckfeder 24 wird zwischen der unteren Schranke 24 und dem oberen Bereich des Gleitelements 33 eingeführt, wobei ein Stift 38 der unteren Schranke 34 durch sie hindurch verläuft, wie in den 3 und 13 gezeigt ist. Der Stift 38 ist an der unteren Schranke 24 fixiert, wobei er sich in Richtung der oberen Schranke 23 erstreckt, und in das Gleitelement 33 eingeführt. Bei dieser Ausführungsform dienen der Haltemechanismus 31 und die obere Schranke 23 als ”Halteelement”, das in Anspruch 4 gemäß dieser Erfindung definiert ist.
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Die Führungsstäbe 14 verlaufen so durch das Paar von Gleitstücken 25, die die obere Schranke 23 und die untere Schranke 24 verbinden, dass die Gleitstücke 25 über die Führungsstäbe 14 mittels der Basis 2 beweglich getragen werden, wie in 2 gezeigt ist. Das heißt, der Brillengestellhalter 4 kann entlang der Führungsstäbe 14 verschoben werden, während das Brillengestell 5 durch die obere Schranke 23 und die untere Schranke 24 gehalten wird.
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Als nächstes wird unter Bezugnahme auf die 14 ein Verfahren zum Ermitteln der Eignung eines Brillenglases unter Verwendung der Brillenrandungs-Hilfsvorrichtung 1 mit der oben erwähnten Konfiguration beschrieben. Die Verwendung der Brillenrandungs-Hilfsvorrichtung 1 gemäß dieser Ausführungsform ermöglicht die folgenden zwei Arten der Ermittlung. Erstens wird ein verwendbares Brillenglas ermittelt. Das heißt, es kann ein Brillenglas ausgewählt werden, das für das Zielbrillengestell 5 verwendet werden kann. Zweitens wird ermittelt, ob der Nahaugenpunkt des verwendeten Brillenglases innerhalb des Randbereichs 5a des Brillengestells 5 liegt, wenn dieses Brillenglas ein Gleitsicht-Brillenglas ist.
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Bei diesen Arten der Ermittlung wird zunächst ein Tabellen-Auflagetisch 3 ausgewählt, der dem Zielbrillengestell 5 entspricht. Zu diesem Zeitpunkt müssen die folgenden beiden Bedingungen erfüllt sein. Erstens, die linken und rechten Endstücke 5c des Brillengestells 5 kommen mit der Layouttabelle 21 in Kontakt. Zweitens, es wird keine Lücke zwischen dem Brückenbereich 5d und der Layouttabelle 21 gebildet oder die Lücke S1 wird so schmal wie möglich gehalten. Der so ausgewählte Tabellen-Auflagetisch 3 wird von der Rückseite aus in das Loch 15 in der Basis 2 eingeführt und an der Basis 2 befestigt. Nachdem der Tabellen-Auflagetisch 3 an der Basis 2 befestigt wurde, wird, wie im Schritt S1 von 14 gezeigt ist, ein Layouttabellen-Einstellungsschritt ausgeführt.
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Im Layouttabellen-Einstellungsschritt wird zunächst der Brillengestellhalter 4 relativ zur Basis 2 in 1 beispielsweise zur unteren Seite der Vorrichtung hin bewegt, um die Öffnung oberhalb des Tabellen-Auflagetisches 3 weit zu öffnen. Als nächstes ordnet die (nicht dargestellte) Bedienungsperson die Layouttabelle 21 über der konkav gekrümmten Oberfläche 22 des Tabellen-Auflagetisches 3 an und biegt sie entlang der konkav gekrümmten Oberfläche 22. Die Layouttabelle 21 wird zu diesem Zeitpunkt in die selbe Richtung gebogen wie die Gestellkurve des Brillengestells 5. Danach bewegt die Bedienungsperson den Brillengestellhalter 4 zur Oberseite der Vorrichtung und ordnet die obere Schranke 23 und die untere Schranke 24 über der Layouttabelle 21 liegend an. Als Ergebnis wird die Layouttabelle 21 durch die obere Schranke 23 und die untere Schranke 24 einer Regulierung der Aufwärtsbewegung unterzogen und auf dem Tabellen-Auflagetisch 3 gehalten, während sie gebogen wird.
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In dem in 14 gezeigten Brillengestell-Einstellungsschritt S2 hält die Bedienungsperson das Brillengestell 5 auf dem Brillengestellhalter 4. Vorab wird ein Testbrillenglas auf dem Randbereich 5a des Brillengestells 5 befestigt. Auf dem Testbrillenglas wird, was nicht dargestellt ist, an der Position, an der es der Pupille des Brillenträgers gegenüberliegt, eine Markierung angebracht.
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Während das Brillengestell 5 auf dem Brillengestellhalter 5 gehalten wird, bewegt die Bedienungsperson mittels seiner bzw. ihrer Finger zunächst das Gleitelement 33 entgegen der Federkraft der Spiraldruckfeder 34 zur Unterseite der Vorrichtung hin. Als nächstes wird das Brillengestell 5 von oben zwischen die obere Schranke 23 und die untere Schranke 24 eingefügt. In diesem Zustand reduziert die Bedienungsperson die mittels seiner bzw. ihrer Finger ausgeübte Kraft, um Druck auf das Gleitelement 33 auszuüben, wodurch das Gleitelement 33 mit den linken und rechten Randbereichen 5a bzw. dem Nasenpad-Bereich des Brillengestells 5 in Kontakt gebracht wird. Wenn das Gleitelement 33 mit gleichmäßiger Kontaktkraft mit den linken und rechten Randbereichen 5a bzw. den Nasenpad-Bereichen des Brillengestells in Kontakt kommt, wird das Brillengestell 5 im horizontalen Zentrum des Brillengestellhalters 4 positioniert.
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In diesem Zustand entfernt die Bedienungsperson seine bzw. ihre Finger vom Gleitelement 33, wodurch der vordere Bereich 5b des Brillengestells 5 unter Verwendung der Federkraft der Spiraldruckfeder 34 gegen die obere Schranke 23 gedrückt wird. Zu diesem Zeitpunkt ist das Brillengestell 5 zwischen das Gleitelement 33 und die obere Schranke 23 geklemmt, wodurch es so gehalten wird, dass es nicht von der Vorrichtung entfernt wird. Ferner überlagert das Brillengestell 5 die Layouttabelle 21, wie in 11 gezeigt ist. Die zwei Endstücke 5c des Brillengestells 5 kommen mit der Layouttabelle 21 in Kontakt, wie in den 5 bis 7 gezeigt ist. Nachdem das Halten des Brillengestells 5 damit abgeschlossen ist, wird der Prozeß mit dem in 14 gezeigten Ermittlungsschritt S3 fortgesetzt.
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Die Ermittlung im Ermittlungsschritt S3 wird durchgeführt, indem die auf der Layouttabelle 21 verzeichneten Indizes und das Brillengestell 5 von der Bedienungsperson visuell miteinander verglichen werden. Im Ermittlungsschritt S3 werden zunächst die äußeren Formen 21a einer Mehrzahl von auf der Layouttabelle 21 als Indizes verzeichneten Brillengläsern und der Randbereich 5a des Brillengestells 5 miteinander verglichen. Als nächstes wird die äußere Form 21a eines Brillenglases ausgewählt, das einen minimalen Außendurchmesser aufweist, der größer ist als der Außendurchmesser des Randbereichs 5a. Die Layouttabelle 21 und/oder das Brillengestell 5 werden relativ zueinander bewegt, so dass der optische Mittelpunkt 21b der äußeren Form 21a des ausgewählten Brillenglases mit der Markierung auf dem Testbrillenglas koinzidiert.
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Das heißt, es wird eine horizontale Positionsverlagerung zwischen dem optischen Mittelpunkt 21b und der Markierung aufgehoben, indem die Layouttabelle 21 zwischen dem Tabellen-Auflagetisch 3 sowie der unteren Schranke 23 und der oberen Schranke 24 horizontal bewegt wird. Eine vertikale Positionsverlagerung zwischen dem optischen Mittelpunkt 21b und der Markierung wird aufgehoben, indem der Brillengestellhalter 4 zusammen mit dem Brillengestell 5 relativ zum Tabellen-Auflagetisch 3 vertikal bewegt wird.
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Wenn der optische Mittelpunkt 21b und die Markierung miteinander koinzidieren, werden die äußere Form 21a des ausgewählten Brillenglases, die in der Layouttabelle 21 verzeichnet ist, und der Randbereich 5a visuell miteinander verglichen, um zu ermitteln, ob die äußere Form 21a dieses Brillenglases außerhalb des Randbereichs 5a liegt. Wenn die äußere Form 21a des ausgewählten Brillenglases innerhalb des Randbereichs 5a liegt, wird die oben erwähnte Ermittlung erneut durchgeführt, während der optische Mittelpunkt 21b eines Brillenglases, das einen Außendurchmesser aufweist, der größer ist als derjenige des vorherigen Brillenglases, mit der Markierung koinzidiert.
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Auf diese Weise wird, während der optische Mittelpunkt 21b und die Markierung miteinander koinzidieren, ein Brillenglas, das einen Außendurchmesser aufweist, der größer ist als derjenige des Randbereichs 5a, als Brillenglas ausgewählt, das dem Brillengestell 5 entspricht. Wenn das Zielbrillenglas ein Gleitsicht-Brillenglas ist, wird darüber hinaus ermittelt, ob die Position des Nahaugenpunkts dieses Brillenglases innerhalb des Randbereichs 5a liegt, während der Distanzaugenpunkt auf der Layouttabelle 21 und die Markierung miteinander koinzidieren. Diese Ermittlung wird unter Verwendung der Skalen 21c durchgeführt, die auf der Layouttabelle 21 in Grade eingeteilt sind. Der oben erwähnte Ermittlungsvorgang wird im Ermittlungsschritt S3 sowohl für ein Brillenglas für das rechte Auge wie auch für ein Brillenglas für das linke Auge durchgeführt.
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Bei der Brillenrandungs-Hilfsvorrichtung 1 gemäß dieser Ausführungsform wird die Layouttabelle 21 mit einer Krümmung gebogen, die der Gestellkurve des Brillengestells 5 entspricht, und sie wird positionsfixiert, damit sie sich nicht bewegt, während das Brillengestell 5 die Layouttabelle 21 überlappt. Auch wenn ein Brillengestell 5 verwendet wird, das eine relativ große Gestellkurve aufweist, kann die Bedienungsperson den Randbereich 5a und die Layouttabelle 21 problemlos betrachten, während sie einander überlappen. Auch wenn ein Brillengestell 5 verwendet wird, das eine relativ große Gestellkurve aufweist, kann die Bedienungsperson als Ergebnis beispielsweise präzise die Positionen des optischen Mittelpunkts, des Distanzaugenpunkts und des Nahaugenpunkts eines Brillenglases relativ zum Brillengestell 5 überprüfen. Darüber hinaus kann die Bedienungsperson präzise ein Brillenglas auswählen, das einen Durchmesser aufweist, der dem Brillengestell 5 entspricht. Auch wenn ein Brillengestell 5 verwendet wird, das eine relativ große Gestellkurve aufweist, kann die Bedienungsperson darüber hinaus präzise ermitteln, ob der Nahaugenpunkt des Zielbrillenglases innerhalb des Randbereichs 5a liegt.
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Bei der Brillenrandungs-Hilfsvorrichtung 1 befinden sich darüber hinaus die linken und rechten Endstücke 5c des Brillengestells 5 so in Kontakt mit der Layouttabelle 21, dass die Krümmung der Layouttabelle 21 nie kleiner wird als die der Gestellkurve des Brillengestells 5. Das heißt, die Layouttabelle 21 ist entlang des vorderen Bereichs 5b des Brillengestells 5 gebogen bzw. so gebogen, dass sie eine Krümmung aufweist, die größer ist als diejenige der Gestellkurve, um die Lücke S2 zwischen ihr und dem Brückenbereich 5d des Brillengestells 5 zu bilden.
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Wenn die Layouttabelle 21 entlang des vorderen Bereichs 5b gebogen ist, können die Indizes der Layouttabelle 21 und der Randbereich 5a des Brillengestells 5 problemlos miteinander verglichen werden, und es kann auch ein präzises Vergleichsergebnis erhalten werden, wie in den 5 und 6 gezeigt ist. Das heißt, indem die äußeren Formen 21a einer Mehrzahl von auf der Layouttabelle 21 verzeichneten Brillengläsern und der Randbereich 5a miteinander verglichen werden, kann ein Brillenglas ausgewählt werden, das einen geeigneten Außendurchmesser aufweist. ”Geeignet” bedeutet hierbei, dass zwischen einem Brillenglas und dem Randbereich 5a kein fehlender Bereich erzeugt wird, während das Brillenglas auf dem Randbereich 5a befestigt wird.
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Andererseits ist die Layouttabelle 21 dann, wenn die Krümmung der Layouttabelle 21 größer ist als die der Gestellkurve, mehr geneigt als der Randbereich 5a, wie in 7 gezeigt ist. Daher ist die horizontale Größe eines Bereichs auf der Layouttabelle 21, der durch den Randbereich 5a hindurch sichtbar ist, kleiner als ihre tatsächliche horizontale Größe. Das heißt, die äußeren Formen 21a einer Mehrzahl von auf der Layouttabelle 21 verzeichneten Brillengläsern erscheinen in der horizontalen Richtung kleiner als ihre tatsächlichen horizontalen Größen. In diesem Fall kann ein Brillenglas ausgewählt werden, das kleiner erscheint als seine tatsächliche Größe, d. h. ein Brillenglas, das größer ist als der Randbereich 5a.
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Gemäß dieser Ausführungsform kann daher ein Brillenglas ausgewählt werden, das einen geeigneten Außendurchmesser aufweist, bzw. ein Brillenglas, dessen Außendurchmesser größer ist als derjenige des Randbereichs 5a. Ein solches Brillenglas weist nie einen fehlenden Bereich auf, der zwischen ihm und dem Randbereich 5a erzeugt wird, während es nach der Rahmung am Randbereich 5a befestigt wird.
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Die Brillenrandungs-Hilfsvorrichtung 1 gemäß dieser Ausführungsform läßt die Bildung der Lücke S1 zwischen der Layouttabelle 21 und dem Brückenbereich 5d des Brillengestells 5 zu. Beim Vorbereiten einer Mehrzahl von Tabellen-Auflagetischen 3, die konkav gekrümmte Oberflächen 22 mit unterschiedlichen Krümmungen aufweisen, besteht daher nicht die Notwendigkeit, sie den Gestellkurven aller Brillengestelle 5 zuzuordnen. Das heißt, dass, wie in dieser Ausführungsform beschrieben, die oben erwähnte Ermittlung für fast alle Typen von Brillengestellen 5 unter Verwendung von nur neun Typen von Tabellen-Auflagetischen 3 durchgeführt werden kann.
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Gemäß dieser Ausführungsform können daher viele Typen von Brillengestellen 5 verwendet werden, so dass eine Brillenrandungs-Hilfsvorrichtung mit großer Flexibilität bereitgestellt werden kann.
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Die Brillenrandungs-Hilfsvorrichtung 1 gemäß dieser Ausführungsform weist die Basis 2, die den Tabellen-Auflagetisch 3 abnehmbar trägt, sowie eine Mehrzahl von Typen von Tabellen-Auflagetischen 3 auf, die unterschiedliche Krümmungen aufweisen. Jeder Tabellen-Auflagetisch 3 hält die Layouttabelle 21 entlang der konkav gekrümmten Oberfläche 22. Der an der Basis 2 befestigte Tabellen-Auflagetisch 3 weist eine konkav gekrümmte Oberfläche 22 mit einer Krümmung auf, die derjenigen der Gestellkurve des Brillengestells 5 am nächsten kommt. Das heißt, es wird ein Tabellen-Auflagetisch 3 ausgewählt und verwendet, der der Gestellkurve des Brillengestells 5 entspricht. Gemäß dieser Ausführungsform kann die Eignung von Brillengläsern daher für viele Typen von Brillengestellen 5, die unterschiedliche Gestellkurven aufweisen, präzise ermittelt werden. Obwohl diese Vorrichtung eine Konfiguration verwendet, die viele Typen von Brillengestellen 5 verwenden kann, können darüber hinaus ihre Herstellungskosten niedrig gehalten werden. Dies liegt daran, dass es nicht notwendig ist, die Basis 2, den Brillengestellhalter 4 etc. auszutauschen.
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Der Brillengestellhalter 4 gemäß dieser Ausführungsform weist ein Halteelement (den Haltemechanismus 41 und die obere Schranke 23) auf, das den vorderen Bereich 5b des Brillengestells 5 einklemmt und hält. Dieses Halteelement kann sich relativ zur Layouttabelle 21 vertikal bewegen. Die Brillenrandungs-Hilfsvorrichtung 1 gemäß dieser Ausführungsform kann das Brillengestell 5 daher so halten, dass das Innere des Randbereichs 5a nicht verdeckt wird. Das Brillengestell 5 kann sich relativ zur Layouttabelle 21 vertikal bewegen, während es auf dem Brillengestellhalter 4 gehalten wird.
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Gemäß dieser Ausführungsform kann daher ein Vorgang des Anpassens der Indizes der Layouttabelle 21 an die Position des Brillengestells 5 auf einfache Weise durchgeführt werden, so dass die Eignung von Brillengläsern schnell ermittelt werden kann, wodurch die Produktivität verbessert wird.
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Ein Verfahren zum Ermitteln der Eignung eines Brillenglases gemäß dieser Ausführungsform wird mittels eines Layouttabellen-Einstellungsschrittes, eines Brillengestell-Einstellungsschrittes und eines Ermittlungsschrittes ausgeführt. Bei diesem Verfahren zur Ermittlung der Eignung wird die Ermittlung durchgeführt, während die Layouttabelle 21, wie oben beschrieben, die gleiche Größe wie das Brillengestell 5 aufweist bzw. in horizontaler Richtung des Brillengestells 5 kleiner als seine tatsächliche horizontale Größe zu sein scheint. Wenn die Layouttabelle 21 die gleiche Größe zu haben scheint wie das Brillengestell 5, kann ein präzises Ermittlungsergebnis erzielt werden. Dagegen kann, wenn ermittelt wird, ob der Außendurchmesser eines Brillenglases dem Randbereich 5a entspricht, während die Layouttabelle 21 in der horizontalen Richtung kleiner zu sein scheint als ihre tatsächliche Größe, ein Brillenglas ausgewählt werden, bei dem nie ein fehlender Bereich zwischen ihm und dem Randbereich 5a erzeugt wird, während es am Randbereich 5a befestigt wird.
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Gemäß dieser Ausführungsform kann daher auch dann, wenn ein Brillengestell 5 verwendet wird, das eine relativ große Gestellkurve aufweist, die Eignung von Brillengläsern präzise ermittelt werden.
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Die konkav gekrümmte Oberfläche 22 jedes Tabellen-Auflagetisches 3 ist bei dieser Ausführungsform so ausgebildet, dass sie rechte und linke Teile gleicher horizontaler Größen aufweist. Jeder Tabellen-Haltebereich kann daher so ausgebildet sein, dass die Endstücke 5c des Brillengestells 5 immer mit der Layouttabelle 21 in Kontakt kommen. Als Ergebnis kann gemäß dieser Ausführungsform die Eignung von Brillengläsern präziser ermittelt werden.
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Das Gleitelement 33 des Brillengestellhalters 4 gemäß dieser Ausführungsform weist die Druckplatte 35, die mit dem Randbereich 5a des Brillengestells 5 in Kontakt kommen kann, sowie den Vorsprung 36 auf, der mit den Nasenpad-Bereichen des Brillengestells 5 in Kontakt kommen kann. Gemäß dieser Ausführungsform kann daher eine Brillenrandungs-Hilfsvorrichtung bereitgestellt werden, die in der Lage ist, die meisten Typen von Brillengestellen 5 zu halten.
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Die Basis 2 gemäß dieser Ausführungsform weist das versenkbare Hilfsfußelement 18 auf. Das Hilfsfußelement 18 kann sich zwischen einer Verwendungsposition, in der der Tabellen-Auflagetisch 3 so geneigt ist, dass der obere Bereich des Brillengestells 5, das auf dem Brillengestellhalter 4 gehalten wird, höher liegt als sein unterer Bereich, während sich das Brillengestell 5 in Verwendung befindet, und einer Unterbringungsposition bewegen, in der die oberen und unteren Bereiche des Brillengestells 5 auf gleicher Höhe liegen. Beim Bewegen des Hilfsfußelements 18 in die Verwendungsposition werden die Layouttabelle 21 und das Brillengestell 5 in Richtung der Bedienungsperson geneigt. Gemäß dieser Ausführungsform kann daher eine Brillenrandungs-Hilfsvorrichtung mit guter Bedienbarkeit bereitgestellt werden.
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(Zweite Ausführungsform)
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Ein Tabellen-Haltebereich einer Brillenrandungs-Hilfsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung kann so konfiguriert sein, wie es in 15 bzw. 16 gezeigt ist. Bezugszeichen, die zu denen in den 1 bis 14 identisch sind, bezeichnen die gleichen oder äquivalente Element in den 15 und 16, und eine detailliert Beschreibung derselben ist daher nicht notwendig.
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Ein in 15 gezeigter Tabellen-Haltebereich 41 weist ein Paar linker und Rechter Klemmbereiche 42 und 43, die die zwei horizontalen Enden einer Layouttabelle 21 halten, sowie einen Tragbereich 44 auf, der die Klemmbereiche 42 und 43 trägt. Eine Mehrzahl von Schlitzen 45, in die die Layouttabelle 21 bewegbar eingeführt werden soll, sind in jedem der Klemmbereiche 42 und 43 so ausgebildet, dass sie vertikal ausgerichtet sind. Die linken Schlitze 45 und die rechten Schlitze 46 sind so ausgebildet, dass sie eine bilateral symmetrische Form aufweisen. Die Schlitze 45 sind so ausgebildet, dass die Layouttabelle 21 abwärts gekrümmt ist und eine schlitzspezifische Krümmung aufweist.
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Die untersten Schlitze der Schlitze 45 in 15 sind so ausgebildet, dass die Layouttabelle 21 eine minimale Krümmung aufweist. Die obersten Schlitze der Schlitze 45 in 15 sind darüber hinaus so ausgebildet, dass die Layouttabelle 21 eine maximale Krümmung aufweist. Die übrigen Schlitze 45, die zwischen den obersten und untersten Schlitzen 45 vertikal ausgerichtet sind, sind so ausgebildet, dass die Layouttabelle 21 eine Krümmung aufweist, die sich zwischen ihren minimalen und maximalen Werten allmählich ändert.
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Der in 15 gezeigte Tabellen-Haltebereich 41 ist an einer (nicht dargestellten) Basis fixiert und wird beim Einführen der Layouttabelle 21 in ein Paar von Schlitzen 45 verwendet, die es der Layouttabelle 21 ermöglichen, eine Krümmung aufzuweisen, die der Gestellkurve eines Brillengestells 5 entspricht. Es ist anzumerken, dass, wenn auch der Tabellen-Haltebereich 41 verwendet wird, der in den 1 bis 13 gezeigte Brillengestellhalter 4 verwendet werden kann, um das Brillengestell 5 zu halten.
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Ein in 16 gezeigter Tabellen-Haltebereich 46 weist ein Paar linker und rechter Klemmbereiche 47 und 48, die die zwei horizontalen Enden der Layouttabelle 21 halten, sowie einen Tragbereich 44 auf, der die Klemmbereiche 47 und 48 trägt. In jedem der Klemmbereiche 47 und 48 ist lediglich ein Schlitz 50 ausgebildet, in den die Layouttabelle 21 bewegbar eingeführt werden soll. Die Klemmbereiche 47 und 48 werden vom Tragbereich 44 so getragen, dass sie horizontal bewegbar sind. Das heißt, dass bei dem in 16 gezeigten Tabellen-Haltebereich 46 die Krümmung der Layouttabelle 21 verändert werden kann, indem der Abstand zwischen dem linken Klemmbereich 47 und dem rechten Klemmbereich 48 verändert wird.
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Der in 16 gezeigte Tabellen-Haltebereich 46 wird verwendet, wenn er auf einer (nicht dargestellten) Basis fixiert wird. Wenn auch der Tabellen-Haltebereich 46 verwendet wird, kann der in den 1 bis 13 gezeigte Brillengestellhalter 4 verwendet werden, um das Brillengestell 5 zu halten. Der selbe Effekt wie derjenige bei der in den 1 bis 4 gezeigten Ausführungsform kann auch erzielt werden, wenn der Tabellen-Haltebereich so konfiguriert ist, wie in den 15 und 16 gezeigt.
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Die Brillenrandungs-Hilfsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung kann auch die folgenden charakteristischen Details aufweisen. Die konkav gekrümmte Oberfläche jedes in einer Brillenrandungs-Hilfsvorrichtung verwendeten Tabellen-Haltebereichs, wie er in Anspruch 3 definiert ist, ist so ausgebildet, dass das Brillengestell rechte und linke Teile gleicher horizontaler Größen aufweist.
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Ein Halteelement eines Brillengestell-Haltebereichs, der bei einer Brillenrandungs-Hilfsvorrichtung verwendet wird, wie sie in Anspruch 4 definiert ist, weist eine Druckplatte, die mit dem Randbereich des Brillengestells in Kontakt kommen kann, sowie einen Vorsprung auf, der mit den Nasenpad-Bereichen des Brillengestells in Kontakt kommen kann.
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Eine Brillenrandungs-Hilfsvorrichtung, wie sie in einem der Ansprüche 1 bis 4 definiert ist, weist ferner an ihrem unteren Ende ein versenkbares Hilfsfußelement auf. Das Hilfsfußelement kann sich zwischen einer Verwendungsposition, in der der Tabellen-Haltebereich so geneigt ist, dass der obere Bereich des auf dem Brillengestell-Haltebereich gehaltenen Brillengestells höher liegt als sein unterer Bereich, während sich das Brillengestell in Verwendung befindet, und einer Unterbringungsposition bewegen, in der die oberen und unteren Bereiche des Brillengestells auf gleicher Höhe liegen.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung ist die Layouttabelle mit einer Krümmung gebogen, die der Gestellkurve des Brillengestells entspricht, wodurch sie mit den Endstücken des Brillengestells in Kontakt kommt. Darüber hinaus ist das Brillengestell so fixiert, dass es sich nicht bewegt, während es die gebogene Layouttabelle überlappt. Auch wenn ein Brillengestell mit einer relativ großen Gestellkurve verwendet wird, können daher der Randbereich und die Layouttabelle problemlos betrachtet werden, während sie einander überlappen.
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Beispiele von auf der Layouttabelle vorgesehenen Indizes weisen die optischen Mittelpunkte, Distanzaugenpunkte und Nahaugenpunkte einer Mehrzahl von Brillengläsern sowie die äußeren Formen einer Mehrzahl von Brillengläsern mit unterschiedlichen Außendurchmessern auf. Das heißt, eine Bedienungsperson kann gemäß der vorliegenden Erfindung auch dann, wenn ein Brillengestell verwendet wird, das eine relativ große Gestellkurve aufweist, die Positionen des optischen Mittelpunkts, des Distanzaugenpunkts und des Nahaugenpunkts eines Brillenglases relativ zum Brillengestell präzise überprüfen. Darüber hinaus kann gemäß der vorliegenden Erfindung auch dann, wenn ein Brillengestell verwendet wird, das eine relativ große Gestellkurve aufweist, präzise ein Brillenglas ausgewählt werden, das einen Außendurchmesser aufweist, der dem Brillengestell entspricht.
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Darüber hinaus kann die Bedienungsperson gemäß der vorliegenden Erfindung auch dann, wenn ein Brillengestell verwendet wird, das eine relativ große Gestellkurve aufweist, präzise ermitteln, ob der Nahaugenpunkt des Zielbrillenglases innerhalb des Randbereichs liegt.
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Bei der Brillenrandungs-Hilfsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung befinden sich die Endstücke des Brillengestells in Kontakt mit der Layouttabelle, so dass die Krümmung der Layouttabelle nie kleiner wird als die der Gestellkurve. Das heißt, die Layouttabelle ist entlang des vorderen Bereichs des Brillengestells bzw. so gebogen, dass sie eine Krümmung aufweist, die größer ist als diejenige der Gestellkurve, um eine Lücke zwischen ihr und dem Brückenbereich des Brillengestells auszubilden.
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Wenn die Layouttabelle entlang des vorderen Bereichs gebogen ist, können die Indizes der Layouttabelle und des Randbereichs des Brillengestells auf einfache Weise miteinander verglichen werden, und es kann auch ein präzises Vergleichsergebnis erhalten werden. Wenn die in der Layouttabelle vorgesehenen Indizes die äußeren Formen und die optischen Mittelpunkte einer Mehrzahl von Brillengläsern sind, kann ein Brillenglas mit einem geeigneten Außendurchmesser ausgewählt werden. ”Geeignet” bedeutet hierbei, dass kein fehlender Bereich zwischen einem Brillenglas und dem Randbereich erzeugt wird, während das Brillenglas auf dem Randbereich befestigt wird.
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Wenn die Krümmung der Layouttabelle größer ist als diejenige der Gestellkurve, ist die Layouttabelle hingegen mehr geneigt als der Randbereich. Die horizontale Größe eines Bereichs in der Layouttabelle, der durch den Randbereich hindurch sichtbar ist, ist daher kleiner als seine tatsächliche horizontale Größe. Das heißt, dass in diesem Fall ein Brillenglas ausgewählt werden kann, das kleiner erscheint als seine tatsächliche Größe, d. h. ein Brillenglas, das größer ist als der Randbereich.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung ermöglicht die Verwendung einer Layouttabelle zur Ermittlung des Außendurchmessers daher die Auswahl eines Brillenglases, das einen geeigneten Außendurchmesser aufweist, oder eines Brillenglases, das einen Außendurchmesser aufweist, der größer ist als derjenige des Randbereichs. Ein solches Brillenglas weist nie einen fehlenden Bereich auf, der zwischen ihm und dem Randbereich erzeugt wird, während es nach der Rahmung am Randbereich befestigt wird. Als Ergebnis kann daher gemäß der vorliegenden Erfindung eine Brillenrandungs-Hilfsvorrichtung bereitgestellt werden, die in der Lage ist, ein Brillenglas auszuwählen, das einem Brillengestell entspricht, das eine relativ große Gestellkurve aufweist.
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Gemäß dem Verfahren zum Ermitteln der Eignung eines Brillenglases gemäß der vorliegenden Erfindung wird die Ermittlung durchgeführt, während die Größe der Layouttabelle gleich der des Brillengestells zu sein scheint, bzw. in horizontaler Richtung des Brillengestells kleiner zu sein scheint als ihre tatsächliche Größe. Wenn die Größe der Layouttabelle gleich derjenigen des Brillengestells zu sein scheint, kann ein präzises Ermittlungsergebnis erzielt werden. Wenn ermittelt wird, ob der Außendurchmesser eines Brillenglases dem Randbereich entspricht, während die Layouttabelle in der horizontalen Richtung kleiner erscheint als ihre tatsächliche horizontale Größe, entspricht hingegen ein Brillenglas dem Randbereich, das kleiner erscheint als seine tatsächliche Größe, d. h. ein Brillenglas, das größer ist als der Randbereich. Ein solches Brillenglas weist nie einen fehlenden Bereich auf, der zwischen ihm und dem Randbereich erzeugt wird, während es nach der Rahmung am Randbereich befestigt wird.
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Gemäß diesem Verfahren kann daher auch dann, wenn ein Brillengestell verwendet wird, das eine relative große Gestellkurve aufweist, die Eignung eines Brillenglases präzise ermittelt werden.