-
GEBIET DER ERFINDUNG
-
Die vorliegende Erfindung betrifft im Allgemeinen ein Beleuchtungssystem. Insbesondere betrifft die Erfindung ein Beleuchtungssystem für ein Haushaltsgerät, wie beispielsweise für einen Kühlschrank.
-
ALLGEMEINER STAND DER TECHNIK
-
Signaturbeleuchtungssysteme werden derzeit im Automobilbereich verwendet, um einen ausgeprägten Look (d. h. eine Signatur) zu schaffen, um zur Definition einer Marke beizutragen. Derzeit gibt es jedoch keine Signaturbeleuchtungssysteme, die in Haushaltsgeräte (z. B. Kühlschränke, Waschmaschinen, Trockner, Backöfen, Herde, Geschirrspuler und dergleichen) integriert sind, um zur Definition der Marke beizutragen.
-
Ein herkömmliches Haushaltsgerät (z. B. ein Backofen, eine Waschmaschine) kann über eine „Zyklusende”-Anzeige verfügen, die durch einen Ton wiedergegeben wird. Ein herkömmliches Beleuchtungssystem für ein Haushaltsgerät stellt jedoch keine dynamische Lichtanzeige bereit, um einem Benutzer eine Umwelteigenschaft (z. B. Uhrzeit, Umgebungstemperatur) und/oder eine Betriebseigenschaft (z. B. Backofentemperatur oder Zyklusstatus einer Waschmaschine/eines Trockners, usw.) eines Haushaltsgeräts mitzuteilen.
-
Es wäre wünschenswert, ein Signaturbeleuchtungssystem für ein Haushaltsgerät zu entwickeln, um selektive Beleuchtungsmuster bereitzustellen und dabei den Stromverbrauch zu minimieren.
-
KURZDARSTELLUNG DER ERFINDUNG
-
In Übereinstimmung mit und gemäß der vorliegenden Erfindung wurde überraschenderweise ein Signaturbeleuchtungssystem für ein Haushaltsgerät gefunden, um selektive Beleuchtungsmuster bereitzustellen und dabei den Stromverbrauch zu minimieren
-
Bei einer Ausführungsform umfasst ein Signaturbeleuchtungssystem für ein Haushaltsgerät: einen Träger; einen neben dem Träger angeordneten Lichtleiter; eine Lichtquelle, die neben dem Lichtleiter angeordnet ist und in elektrischer Verbindung mit einer Stromquelle steht, um die Lichtquelle selektiv mit Strom zu versorgen, wobei die Lichtquelle Licht in den Lichtleiter emittiert; und ein Leuchtengehäuse, das in dem Träger aufgenommen ist und die Lichtquelle im Wesentlichen einschließt, wobei mindestens eines von dem Leuchtengehäuse und dem Träger einer relativen Bewegung zwischen dem Lichtleiter und dem Träger entgegenwirkt.
-
Bei einer anderen Ausführungsform umfasst ein Signaturbeleuchtungssystem für ein Haushaltsgerät: einen Träger; einen neben dem Träger angeordneten Lichtleiter; eine Leiterplatte, die neben dem Lichtleiter angeordnet ist und in elektrischer Verbindung mit einer Stromquelle steht; eine Lichtquelle, die neben dem Lichtleiter angeordnet ist und mit der Leiterplatte gekoppelt ist, um die Lichtquelle selektiv mit Strom zu versorgen, um Licht in den Lichtleiter zu emittieren; ein Leuchtengehäuse, das neben dem Träger angeordnet ist und die Lichtquelle und mindestens einen Teil der Leiterplatte im Wesentlichen einschließt, wobei mindestens eines von dem Leuchtengehäuse und dem Träger einer relativen Bewegung zwischen dem Lichtleiter und dem Träger entgegenwirkt; und ein Trägergehäuse, in dem ein Schlitz gebildet ist, wobei das Trägergehäuse den Träger und das Leuchtengehäuse mindestens teilweise einschließt, und wobei mindestens ein Teil des Lichtes, das den Lichtleiter verlässt, durch den Schlitz geht, der in dem Trägergehäuse gebildet ist.
-
Bei noch einer anderen Ausführungsform umfasst ein Signaturbeleuchtungssystem für ein Haushaltsgerät: einen Träger; einen neben dem Träger angeordneten Lichtleiter; eine Leiterplatte, die neben dem Lichtleiter angeordnet ist und in elektrischer Verbindung mit einer Stromquelle steht; eine Lichtquelle, die neben dem Lichtleiter angeordnet ist und mit der Leiterplatte gekoppelt ist, um die Lichtquelle selektiv mit Strom zu versorgen, um Licht in den Lichtleiter zu emittieren; ein Leuchtengehäuse, das neben dem Träger angeordnet ist und die Lichtquelle und mindestens einen Teil der Leiterplatte im Wesentlichen einschließt, wobei mindestens eines von dem Leuchtengehäuse und dem Träger einer relativen Bewegung zwischen dem Lichtleiter und dem Träger entgegenwirkt; und ein Steuergerät in elektrischer Verbindung mit der Lichtquelle, um die Lichtquelle basierend auf einem Eingabesignal selektiv mit Strom zu versorgen.
-
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
-
Die obigen sowie andere Vorteile der vorliegenden Erfindung werden für den Fachmann aus der nachstehenden ausführlichen Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform ohne Weiteres hervorgehen, wenn sie angesichts der beiliegenden Zeichnungen betrachtet wird. Es zeigen:
-
1 eine vordere Aufrissansicht eines Signaturbeleuchtungssystem, das in einem Haushaltsgerät integriert ist, gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
-
2 eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht eines Teils des Signaturbeleuchtungssystems aus 1;
-
3 eine teilweise auseinandergezogene perspektivische Ansicht des in 2 gezeigten Teils des Signaturbeleuchtungssystems, die einen mit einem Träger zusammengebauten Lichtleiter zeigt;
-
4 eine perspektivische Ansicht des in 2 gezeigten Teils des Signaturbeleuchtungssystems, die den zusammengebauten Teil zeigt;
-
5 ein schematisches Blockdiagramm des Beleuchtungssystems aus 1;
-
6 eine teilweise auseinandergezogene perspektivische Ansicht eines Signaturbeleuchtungssystems gemäß einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
-
7 eine teilweise auseinandergezogene perspektivische Ansicht eines Signaturbeleuchtungssystems gemäß einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
-
8 eine teilweise auseinandergezogene perspektivische Ansicht des in 7 gezeigten Signaturbeleuchtungssystems, die einen mit einem Leuchtengehäuse zusammengebauten Lichtleiter zeigt;
-
9 eine perspektivische Ansicht des in 7 gezeigten Signaturbeleuchtungssystems, die ein mit dem Träger zusammengebautes optisches Element zeigt;
-
10 eine rechte Querschnittsansicht des in 7 gezeigten Signaturbeleuchtungssystems, die den Träger von einem Trägergehäuse beabstandet zeigt;
-
11 eine rechte Querschnittsansicht des in 10 gezeigten Signaturbeleuchtungssystems, die den mit dem Trägergehäuse zusammengebauten Träger zeigt; und
-
12 eine vergrößerte Querschnittsansicht des in 11 gezeigten Signaturbeleuchtungssystems, entlang der Linie 12-12.
-
AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG VON AUSFÜHRUNGSBEISPIELEN DER ERFINDUNG
-
Die nachstehende ausführliche Beschreibung und die beiliegenden Zeichnungen beschreiben und erläutern ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Die Beschreibung und die Zeichnungen dienen dazu, es dem Fachmann zu ermöglichen, die Erfindung herzustellen und zu verwenden, und sind nicht dazu gedacht, den Umfang der Erfindung auf irgendeine Art und Weise einzuschränken.
-
1 bis 5 bilden ein Signaturbeleuchtungssystem 10 ab, das in einem Haushaltsgerät 12 (z. B. in einem Kühlschrank) integriert ist, gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Wie gezeigt, ist das Beleuchtungssystem 10 in einen Griff 14 integriert, der mit dem Haushaltsgerät 12 gekoppelt ist. Es versteht sich jedoch, dass das Beleuchtungssystem 10 in einem beliebigen Teil des Haushaltsgeräts 12, wie etwa in einem Außengehäuse des Haushaltsgeräts 12, einer Tür, einer Verzierung und dergleichen, integriert sein kann. Es versteht sich ferner, dass das Beleuchtungssystem 10 in einem beliebigen Haushaltsgerät integriert sein kann, wie beispielsweise in einer Waschmaschine, einem Trockner, einem Backofen, einem Herd, einem Geschirrspüler und dergleichen.
-
Das Beleuchtungssystem 10 umfasst einen Träger 16, einen Lichtleiter 18, der neben dem Träger 16 angeordnet ist, eine Vielzahl von Leiterplatten 20, die neben dem Lichtleiter 18 angeordnet sind, eine Lichtquelle 22, die neben gegenüberliegenden Enden des Lichtleiters 18 angeordnet ist, eine Vielzahl von Leuchtengehäusen 24, die neben dem Träger 16 angeordnet sind, um im Wesentlichen jede der Lichtquellen 22 einzuschließen, und ein Trägergehäuse 26, das den Träger 16 und jedes der Leuchtengehäuse 24 mindestens teilweise einschließt.
-
Der Träger 16 besteht typischerweise aus einem halbstarren Material, wie etwa Kunststoff, und kann aus einer Ruheform, wie beispielsweise aus einer im Wesentlichen ebenen Form, verformt werden. Es ist jedoch möglich, beliebige Materialien von beliebiger Starrheit zu verwenden. Als nicht einschränkendes Beispiel weist der Träger 16 eine im Wesentlichen rechteckige Quaderform auf, in deren erster Oberfläche 30 ein Kanal 28 und ein Paar von beabstandeten, eingerückten Teilen 32 gebildet sind. Es versteht sich, dass der Träger 16 eine beliebige Größe und Form aufweisen kann.
-
Der Kanal 28 ist typischerweise mittig entlang einer Längsachse A-A des Trägers 16 gebildet. Der Kanal 28 ist konfiguriert, um mindestens einen Teil des Lichtleiters 18 aufzunehmen, um den Lichtleiter 18 in einer vorherbestimmten Position im Verhältnis zum Träger 16 im Wesentlichen zu sichern. Bei bestimmten Ausführungsformen ist der Lichtleiter 18 in dem Kanal 28 angeordnet und schließt mindestens mit der ersten Oberfläche 30 des Trägers 16 bündig ab. Bei bestimmten Ausführungsformen ist der Lichtleiter 18 in dem Kanal 28 angeordnet und ist von der ersten Oberfläche 30 des Trägers 16 aus eingerückt. Der Lichtleiter 18 kann jedoch eine beliebige Position im Verhältnis zu der ersten Oberfläche 30 des Trägers 16 aufweisen. Als nicht einschränkendes Beispiel ist der Kanal 28 im Allgemeinen „C-”förmig, wobei eine Öffnung 34 in den mittleren Schlitz des „C” kleiner als ein Durchmesser der Lichtröhre 18 ist. Entsprechend funktioniert die Öffnung 34 des Kanals 28 wie ein Federbügel, um den Lichtleiter 18 lösbar in dem Kanal 28 zu sichern.
-
Jeder der eingerückten Teile 32 ist konfiguriert, um eines der Leuchtengehäuse 24 aufzunehmen, um das Leuchtengehäuse 24 (z. B. einschließlich der eingeschlossenen Leiterplatte 20 und Lichtquelle 22) in einer vorherbestimmten Position im Verhältnis zum Träger 16 und zum Lichtleiter 18 zu sichern. Bei bestimmten Ausführungsformen sind die eingerückten Teile 32 Schlitze, die durch den Träger 16 hindurch gebildet sind. Die eingerückten Teile 32 können jedoch eine beliebige Tiefe im Verhältnis zu der ersten Oberfläche 30 des Trägers 16 aufweisen.
-
Der Lichtleiter 18 ist typischerweise aus einem halbstarren Material, wie etwa Kunststoff oder Glas, gebildet. Man kann jedoch ein beliebiges Material verwenden, das eine Lichtleitung nach dem Prinzip der internen Totalreflexion durch dieses hindurch zulässt. Als nicht einschränkendes Beispiel ist der Lichtleiter 18 eine Lichtröhre, die eine im Wesentlichen zylindrische Form aufweist. Es versteht sich, dass der Lichtleiter 18 eine beliebige Größe und Form aufweisen kann. Bei bestimmten Ausführungsformen umfasst der Lichtleiter 18 eine Vielzahl von Lichtextraktionseinrichtungen 36, um Licht durch eine Oberfläche des Lichtleiters 18 zu leiten. Es versteht sich, dass die Lichtextraktionseinrichtungen 36 neben einer äußeren Oberfläche 38 des Lichtleiters 18 angeordnet sein können. Es versteht sich ferner, dass die Lichtextraktionseinrichtungen 36 in dem Lichtleiter 18 integriert und innerhalb des Lichtleiters 18 angeordnet sein können. Als nicht einschränkendes Beispiel können die Lichtextraktionseinrichtungen 36 eine Rippe oder einen Zahn umfassen, die bzw. der in dem Lichtleiter 18 gebildet ist, um Lichtstrahlen durch die äußere Oberfläche 38 des Lichtleiters 18 hindurch zu leiten. Als weiteres nicht einschränkendes Beispiel umfassen die Lichtextraktionseinrichtungen 36 eine reflektierende Lackierung, um Lichtstrahlen durch die äußere Oberfläche 38 des Lichtleiters 18 hindurch zu leiten. Es versteht sich, dass die Lichtextraktionseinrichtungen 36 beliebige Mittel umfassen können, um Lichtstrahlen umzuleiten, damit sie den Lichtleiter 18 durch eine beliebige Oberfläche desselben hindurch verlassen. Es versteht sich ferner, dass die Lichtextraktionseinrichtungen 36 in oder auf einem beliebigen Teil des Lichtleiters 18 gebildet sein können. Es kann eine beliebige Anzahl (einschließlich eine) von Lichtextraktionseinrichtungen 36 in einer beliebigen Konfiguration angeordnet werden, um ein gewünschtes Beleuchtungsmuster zu schaffen.
-
Die Leiterplatten 20 umfassen jeweils ein elektrisches Verbindungsstück 40, das mit einem Mittel zur elektrischen Verbindung 42 (z. B. mit einem elektrischen Draht oder elektrischen Schaltungen) verbunden ist, um zwischen der Leiterplatte 20 und einer Stromquelle 44 eine elektrische Zusammenschaltung bereitzustellen, wie es in 5 gezeigt wird. Die Leiterplatten 20 sind konfiguriert, um mindestens eine der Lichtquellen 22 aufzunehmen und die mindestens eine der Lichtquellen 22 selektiv mit Strom zu versorgen, wie es der Fachmann auf dem Gebiet der Leiterplatten verstehen wird. Es versteht sich, dass beliebige Mittel zur elektrischen Verbindung, wie beispielsweise elektrische Drähte, die eine Isolierscheibe aufweisen, verwendet werden können, um die Lichtquellen 22 selektiv mit Strom zu versorgen.
-
Jede der Lichtquellen 22 ist typischerweise eine (z. B. seitlich emittierende) Leuchtdiode, die mit einer der Leiterplatten 20 gekoppelt ist, um elektrischen Strom aus der Stromquelle 44 zu empfangen. Als nicht einschränkendes Beispiel ist jede der Lichtquellen 22 neben einem Ende des Lichtleiters 18 angeordnet, um Licht in den Lichtleiter zu emittieren 18. Es versteht sich, dass eine beliebige Lichtquelle verwendet werden kann. Es versteht sich ferner, dass eine beliebige Anzahl von Lichtquellen 22 verwendet werden kann.
-
Bei bestimmten Ausführungsformen ist eine (nicht gezeigte) optische Vorrichtung bzw. ein optisches Element zwischen mindestens einer der Lichtquellen 22 und dem Lichtleiter 18 angeordnet, um Licht, das von der mindestens einen der Lichtquellen 22 emittiert wird, in den Lichtleiter 18 zu leiten. Es versteht sich, dass die optische Vorrichtung ein beliebiges Mittel zum Leiten von Licht sein kann, wie beispielsweise eine Linse. Es versteht sich ferner, dass die optische Vorrichtung fest an einem Bestandteil des Beleuchtungssystems 10, wie beispielsweise an dem Leuchtengehäuse 24, montiert sein kann.
-
Jedes der Leuchtengehäuse 24 ist ein geteiltes Gehäuse, das einen ersten Teil 24A und einen zweiten Teil 24B aufweist, und wobei der erste Teil 24A lösbar mit dem zweiten Teil 24B gekoppelt ist, um mindestens eine der Lichtquellen 22 an dem mindestens einen Teil einer der Leiterplatten 20 im Wesentlichen einzuschließen. Als nicht einschränkendes Beispiel wirken die Teile 24A, 24B des Leuchtengehäuses 24 zusammen, um eine Langlocheinrichtung 46 zu bilden, die konfiguriert ist, um einen Teil des Lichtleiters 18 aufzunehmen, um den Lichtleiter 18 in einer vorherbestimmten Position im Verhältnis zu der mindestens einen der Lichtquellen 22, die in dem Leuchtengehäuse 24 angeordnet ist, zu sichern. Als weiteres nicht einschränkendes Beispiel definiert die Langlocheinrichtung 46 ein im Wesentlichen zylindrisches Aufnahmelangloch, das konfiguriert ist, um ein Ende des Lichtleiters 18 an dem Leuchtengehäuse 24 zu sichern. Es versteht sich jedoch, dass das Leuchtengehäuse 24 und die Langlocheinrichtung 46 eine beliebige Größe und Form aufweisen können.
-
Bei bestimmten Ausführungsformen ist das Trägergehäuse 26 ein geteiltes Gehäuse, das einen ersten Teil 26A und einen zweiten Teil 26B aufweist, wobei der erste Teil 26A mit dem zweiten Teil 26B lösbar gekoppelt ist, um den Träger 16 im Wesentlichen einzuschließen.
-
Bei der gezeigten Ausführungsform ist der erste Teil 26A des Trägergehäuses 26 von einer abnehmbaren Abdeckung definiert, die konfiguriert ist, um mit dem Griff 14 des Haushaltsgeräts 12 gekoppelt zu werden, wobei ein Teil des Griffs 14 den zweiten Teil 26B des Trägergehäuses definiert. Das Trägergehäuse 26 kann jedoch eine beliebige Anzahl von (z. B. abnehmbaren oder bleibenden) Teilen aufweisen. Als nicht einschränkendes Beispiel umfasst der erste Teil 26A (z. B. eine Abdeckung) einen Schlitz 48, der durch diesen hindurch gebildet ist, um Licht, das den Lichtleiter 18 verlässt, durch das Trägergehäuse 26 hindurch zu lassen. Es versteht sich, dass der Schlitz 48 durch einen beliebigen Teil des Trägergehäuses 26 hindurch gebildet sein kann. Als weiteres nicht einschränkendes Beispiel ist ein optisches Element 50 in dem Schlitz 48 angeordnet, um das Licht, das durch den Schlitz 48 hindurch geht, in einem vorherbestimmten Beleuchtungsmuster zu leiten. Es versteht sich, dass eine beliebige optische Einrichtung, wie etwa eine Linse, verwendet werden kann. Es versteht sich ferner, dass das Trägergehäuse 26 eine beliebige Größe und Form aufweisen kann und eine beliebige Anzahl der Schlitze 48, die eine beliebige Größe und Form haben, aufweisen kann. Als weiteres nicht einschränkendes Beispiel umfasst das Trägergehäuse 26 einen Hohlraum 52, der darin gebildet ist, um die Mittel zur elektrischen Verbindung 42 (z. B. Verkabelung, elektrische Schaltungen und dergleichen) einzuschließen, um eine elektrische Zusammenschaltung zwischen der Leiterplatte 20 und der Stromquelle 44 bereitzustellen, um die Lichtquelle 22 selektiv mit Strom zu versorgen.
-
Bei bestimmten Ausführungsformen umfasst das Beleuchtungssystem 10 ferner einen Sensor 54 in Signalverbindung mit einem Steuergerät 56, wobei der Sensor 54 ein Eingabesignal an das Steuergerät 56 überträgt, um die Lichtquellen 22 als Reaktion auf eine vorherbestimmte erfasste Eigenschaft selektiv mit Strom zu versorgen.
-
Bei bestimmten Ausführungsformen, wie in 5 gezeigt, ist der Sensor 54 ein Bewegungssensor, der eine Bewegung eines Benutzers innerhalb eines Erfassungsfeldes des Sensors 54 erfasst und ein Sensorsignal (z. B. ein Eingabesignal) an das Steuergerät 56 überträgt. Der Sensor 54 kann jedoch konfiguriert sein, um eine beliebige Umwelteigenschaft an dem Haushaltsgerät 12 zu erfassen, wie beispielsweise Umgebungslicht und Umgebungstemperatur. Es versteht sich, dass der Sensor 54 auch ein Schalter sein kann, der in Folge eines erfassten Ereignisses oder manuell von einem Benutzer ausgelöst werden kann.
-
Bei bestimmten Ausführungsformen erfasst der Sensor 54 eine Betriebseigenschaft des Haushaltsgeräts 12, wie beispielsweise eine interne Temperatur oder einen Betriebszustand. Als nicht einschränkendes Beispiel ist das Haushaltsgerät 12 eine Waschmaschine, und der Sensor 54 ist konfiguriert, um eine Stufe (z. B. Spülen, Schleudern, fertig) in einem Waschzyklus zu erfassen, wobei die Lichtquellen 22 selektiv mit Strom versorgt werden, um ein vordefiniertes Beleuchtungsmuster bereitzustellen, um die Stufe in dem Waschzyklus darzustellen. Als weiteres nicht einschränkendes Beispiel ist das Haushaltsgerät 12 ein Backofen, und der Sensor 54 ist konfiguriert, um eine interne Temperatur des Backofens zu erfassen, wobei die Lichtquellen 22 selektiv unter Strom gesetzt werden, um eine dynamische Intensität (z. B. eine höhere Intensität für eine höhere Temperatur) zu emittieren, um die erfasste interne Temperatur darzustellen.
-
Das Steuergerät 56 kann eine beliebige Vorrichtung oder ein beliebiges System sein, die bzw. das geeignet ist, um ein Eingabesignal (z. B. das Sensorsignal) zu empfangen, das Eingabesignal zu analysieren und die Lichtquellen 22 als Reaktion auf die Analyse des Eingabesignals zu konfigurieren (z. B. über die Leiterplatte 20). Bei bestimmten Ausführungsformen ist das Steuergerät 56 ein Mikrocomputer. Bei der gezeigten Ausführungsform empfängt das Steuergerät 56 das Eingabesignal von mindestens einem der Sensoren 54 und eine vom Benutzer bereitgestellte Eingabe über eine (nicht gezeigte) Benutzerschnittstelle.
-
Wie gezeigt analysiert das Steuergerät 56 das Eingabesignal basierend auf einem Befehlssatz 58. Der Befehlssatz 58, der in einem beliebigen computerlesbaren Datenträger ausgebildet sein kann, umfasst prozessorausführbare Befehle zum Konfigurieren des Steuergeräts 56, damit es diverse Aufgaben ausführt. Das Steuergerät 56 kann diverse Funktionen ausführen, wie beispielsweise das Steuern des Betriebs des Sensors 54 und der Lichtquellen 22. Es versteht sich, dass diverse Algorithmen und Software verwendet werden kann, um das vom Sensor 54 empfangene Eingabesignal zu analysieren.
-
Bei bestimmten Ausführungsformen umfasst das Steuergerät 56 eine Speichervorrichtung 60. Die Speichervorrichtung 60 kann eine einzelne Speichervorrichtung sein oder es kann sich um mehrere Speichervorrichtungen handeln. Ferner kann die Speichervorrichtung 60 ein Festkörper-Speichersystem, ein magnetisches Speichersystem, ein optisches Speichersystem oder ein beliebiges anderes geeignetes Speichersystem bzw. eine Speichervorrichtung sein. Es versteht sich, dass die Speichervorrichtung 60 dazu geeignet sein kann, um den Befehlssatz 58 zu speichern. Andere Daten und Informationen, wie beispielsweise die Daten, die von dem Sensor 54 erhoben werden, können in der Speichervorrichtung 60 gespeichert und katalogisiert sein.
-
Das Steuergerät 56 kann ferner eine programmierbare Komponente 62 umfassen. Es versteht sich, dass die programmierbare Komponente 62 mit einer beliebigen anderen Komponente des Beleuchtungssystems 10, wie beispielsweise mit dem Sensor 54 und den Lichtquellen 22, in Verbindung stehen kann. Bei bestimmten Ausführungsformen ist die programmierbare Komponente 62 dazu geeignet, um Verarbeitungsfunktionen des Steuergeräts 56 zu verwalten und zu steuern. Insbesondere ist die programmierbare Komponente 62 dazu geeignet, um den Befehlssatz 58 zu ändern und die Analyse der Signale und Informationen, die von dem Steuergerät 56 empfangen werden, zu steuern. Es versteht sich, dass die programmierbare Komponente 62 dazu geeignet sein kann; um den Sensor 54 zu verwalten und zu steuern. Es versteht sich ferner, dass die programmierbare Komponente 62 dazu geeignet sein kann, um Daten und Informationen auf der Speichervorrichtung 60 zu speichern, und um Daten und Informationen von der Speichervorrichtung 60 abzurufen.
-
Im Gebrauch ist jede der Leiterplatten 20 (einschließlich mindestens einer der Lichtquellen 22) in einem der Leuchtengehäuse 24 angeordnet. Eines der Leuchtengehäuse 24 ist an jedem Ende des Lichtleiters 18 angeordnet. Bei bestimmten Ausführungsformen ist ein Teil des Lichtleiters 18 von jedem der Leuchtengehäuse 24 (z. B. unter Verwendung der Langlocheinrichtung 46) eingeschlossen. Der Lichtleiter 18 und die Leuchtengehäuse 24 sind neben dem Träger 16 angeordnet. Bei bestimmten Ausführungsformen nimmt der in dem Träger 16 gebildete Kanal 28 den Lichtleiter 18 und die eingerückten Teilen 32 auf, die in dem Träger 16 gebildet sind, um jeweils eines der Leuchtengehäuse 24 aufzunehmen. Der Träger 16 ist dann mit dem zweiten Teil 26B des Trägergehäuses 26 gekoppelt, und der erste Teil 26A des Trägergehäuses 26 ist mit dem zweiten Teil 26B des Trägergehäuses 26 gekoppelt, um den Träger 16 im Wesentlichen einzuschließen. Sobald der Träger 16 an der richtigen Stelle ist, beleuchtet eine selektive Stromversorgung der Lichtquellen 22 den Lichtleiter 18, wobei die Lichtextraktionseinrichtungen 36 Licht aus dem Lichtleiter 18 und durch den Schlitz 48, der in dem ersten Teil 26A des Trägergehäuses 26 gebildet ist, leiten. Es versteht sich, dass die Lichtquellen 22 von dem Steuergerät 56 oder von einer anderen (nicht gezeigten) Steuervorrichtung selektiv mit Strom versorgt werden können. Als nicht einschränkendes Beispiel versorgt das Steuergerät 56 die Lichtquellen 22 als Reaktion auf das Eingabesignal, das von dem Sensor 54 empfangen wird, selektiv mit Strom. Als weiteres nicht einschränkendes Beispiel kann das Licht, das von den Lichtquellen 22 emittiert wird, eine Umwelt- oder Betriebseigenschaft des Haushaltsgeräts 12 darstellen.
-
6 bildet ein Signaturbeleuchtungssystem 10' gemäß einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ähnlich wie das Signaturbeleuchtungssystem 10 ab, außer wie es nachstehend beschrieben wird. Wie gezeigt, ist das Beleuchtungssystem 10' in den Griff 14 integriert, der mit dem Haushaltsgerät 12 gekoppelt ist. Es versteht sich jedoch, dass das Beleuchtungssystem 10' in einem beliebigen Teil des Haushaltsgeräts 12 integriert sein kann, wie etwa in einem Außengehäuse des Haushaltsgeräts, einer Tür, einer Verzierung und dergleichen. Es versteht sich ferner, dass das Beleuchtungssystem 10' in einem beliebigen Haushaltsgerät integriert sein kann, wie beispielsweise in einer Waschmaschine, einem Trockner, einem Backofen, einem Herd, einem Geschirrspüler und dergleichen.
-
Das Beleuchtungssystem 10' umfasst einen Träger 16', der mit dem zweiten Teil 26B (z. B. dem Griff 14) des Trägergehäuses 26 gekoppelt ist. Der Träger 16' umfasst eine Vielzahl von beabstandeten Klemmen 64 oder Rasteinrichtungen, die konfiguriert sind, um den Lichtleiter 18 aufzunehmen. Als nicht einschränkendes Beispiel ist jede der Klemmen 64 im Allgemeinen „C-”förmig, wobei eine Öffnung 66 in einen mittleren Schlitz des „C” kleiner als ein Durchmesser der Lichtröhre 18 ist. Entsprechend funktioniert die Öffnung 66 jeder der Klemmen 64 wie ein Federbügel, um den Lichtleiter 18 in dem zweiten Teil 26b des Trägergehäuses 26 lösbar zu sichern.
-
Im Gebrauch ist jede der Leiterplatten 20 (einschließlich mindestens einer der Lichtquellen 22) in einem der Leuchtengehäuse 24 angeordnet. Jedes der Leuchtengehäuse 24 ist neben dem zweiten Teil 26B des Trägergehäuses 26 angeordnet (z. B. damit gekoppelt). Ein Teil des Lichtleiters 18 ist in die Langlocheinrichtung 46 von jedem der Leuchtengehäuse 24 eingefügt. Ein Teil des Lichtleiters 18, der nicht von den Leuchtengehäusen 24 eingeschlossen ist, ist dann mit jeder der Klemmen 64 des Trägers 16' gekoppelt. Bei bestimmten Ausführungsformen ist der Lichtleiter 18 mit den Klemmen 64 des Träger 16' gekoppelt und die Leuchtengehäuse 24 sind dann an gegenüberliegenden Enden des Lichtleiters 18 angeordnet. Es versteht sich, dass andere Montageverfahren verwendet werden können. Der erste Teil 26A des Trägergehäuses 26 wird dann mit dem zweiten Teil 26B des Trägergehäuses 26 gekoppelt, um den Lichtleiter 18 und den Träger 16' im Wesentlichen einzuschließen. Sobald der Träger 16' und der Lichtleiter 18 an der richtigen Stelle sind, beleuchtet eine selektive Stromversorgung der Lichtquellen 22 den Lichtleiter 18, wobei die Lichtextraktionseinrichtungen 36 Licht aus dem Lichtleiter 18 und durch den Schlitz 48 hindurch, der in dem ersten Teil 26A des Trägergehäuses 26 gebildet ist, leiten. Es versteht sich, dass die Lichtquellen 22 von dem Steuergerät 56 oder von einer beliebigen (nicht gezeigten) Steuervorrichtung selektiv mit Strom versorgt werden können.
-
7 bis 12 bilden ein Signaturbeleuchtungssystem 110 gemäß einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ab, ähnlich wie das Signaturbeleuchtungssystem 10, außer wie es nachstehend beschrieben wird.
-
Wie gezeigt, umfasst das Beleuchtungssystem 110 einen Träger 116, einen Lichtleiter 118, der neben dem Träger 116 angeordnet ist, eine Vielzahl von Leiterplatten 120, die neben dem Lichtleiter 118 angeordnet sind, eine Lichtquelle 122, die neben gegenüberliegenden Enden des Lichtleiters 118 angeordnet ist, eine Vielzahl von Leuchtengehäusen 124, die neben dem Träger 116 angeordnet sind, und ein Trägergehäuse 126, das mindestens teilweise den Träger 116 und jedes der Leuchtengehäuse 124 einschließt.
-
Der Träger 116 wird typischerweise aus einem halbstarren Material, wie etwa Kunststoff, gebildet und kann aus einer Ruheform verformt werden. Es können jedoch beliebige Materialien beliebiger Starrheit verwendet werden. Als nicht einschränkendes [Beispiel] weist der Träger 116 eine im Wesentlichen rechteckige Quaderform auf, in deren erster Oberfläche 130 ein Kanal 128 und ein Paar von beabstandeten, eingerückten Teilen 132 gebildet sind. Es versteht sich, dass der Träger 116 eine beliebige Größe und Form aufweisen kann.
-
Der Kanal 128 ist typischerweise mittig entlang einer Längsachse B-B des Trägers 116 gebildet. Der Kanal 128 ist konfiguriert, um mindestens einen Teil des Lichtleiters 118 aufzunehmen, um den Lichtleiter 118 in einer vorherbestimmten Position im Verhältnis zum Träger 116 im Wesentlichen zu sichern. Bei bestimmten Ausführungsformen ist der Lichtleiter 118 in dem Kanal 128 angeordnet und schließt mit der ersten Oberfläche 130 des Trägers 116 mindestens bündig ab. Bei bestimmten Ausführungsformen ist der Lichtleiter 118 in dem Kanal 128 angeordnet und von der ersten Oberfläche 130 des Trägers 116 aus eingerückt. Als nicht einschränkendes Beispiel ist der Kanal 128 im Allgemeinen „C-”förmig, wobei eine Öffnung 134 eines mittleren Schlitzes des „C” kleiner als ein Durchmesser der Lichtröhre 118 ist. Entsprechend funktioniert die Öffnung 134 des Kanals 128 wie ein Federbügel, um den Lichtleiter 118 in dem Kanal 128 lösbar zu sichern.
-
Jedes der eingerückten Teile 132 ist konfiguriert, um eines der Leuchtengehäuse 124 aufzunehmen, um das Leuchtengehäuse 124 (z. B. einschließlich der eingeschlossenen Leiterplatte 120 und Lichtquelle 122) in einer vorherbestimmten Position im Verhältnis zum Träger 116 und zum Lichtleiter 118 zu sichern. Bei bestimmten Ausführungsformen sind die eingerückten Teile 132 Schlitze, die durch den Träger 116 hindurch gebildet sind. Die eingerückten Teile 132 können jedoch eine beliebige Tiefe im Verhältnis zur ersten Oberfläche 130 des Trägers 116 aufweisen.
-
Der Lichtleiter 118 ist typischerweise aus einem halbstarren Material, wie etwa aus Kunststoff oder Glas, gebildet. Es kann jedoch ein beliebiges Material, das eine Lichtleitung nach dem Prinzip der internen Totalreflexion durch dieses hindurch zulässt, verwendet werden. Als nicht einschränkendes Beispiel weist der Lichtleiter 118 eine Lichtröhre auf, die eine im Wesentlichen zylindrische Form aufweist. Es versteht sich, dass der Lichtleiter 118 eine beliebige Form und Größe aufweisen kann. Bei bestimmten Ausführungsformen umfasst der Lichtleiter 118 eine Vielzahl von Lichtextraktionseinrichtungen 136, um Licht durch eine Oberfläche des Lichtleiters 118 zu leiten. Es versteht sich, dass die Lichtextraktionseinrichtungen 136 neben einer äußeren Oberfläche 138 des Lichtleiters 118 angeordnet sein können. Es versteht sich ferner, dass die Lichtextraktionseinrichtungen 136 in den Lichtleiter 118 integriert sein können und in dem Lichtleiter 118 angeordnet sein können. Als nicht einschränkendes Beispiel können die Lichtextraktionseinrichtungen 136 eine Rippe oder einen Zahn umfassen, die bzw. der in dem Lichtleiter 118 gebildet ist, um Lichtstrahlen durch die äußere Oberfläche 138 des Lichtleiters 118 hindurch zu leiten. Als weiteres nicht einschränkendes Beispiel umfassen die Lichtextraktionseinrichtungen 136 eine reflektierende Lackierung, um Lichtstrahlen durch die äußere Oberfläche 138 des Lichtleiters 118 zu leiten. Es versteht sich, dass die Lichtextraktionseinrichtungen 136 beliebige Mittel umfassen können, um Lichtstrahlen umzuleiten, damit sie den Lichtleiter 118 durch eine beliebige Oberfläche desselben hindurch verlassen. Es versteht sich ferner, dass die Lichtextraktionseinrichtungen 136 in oder auf einem beliebigen Teil des Lichtleiters 118 gebildet sein können. Eine beliebige Anzahl von Lichtextraktionseinrichtungen 138 kann in einer beliebigen Konfiguration angeordnet werden, um ein gewünschtes Beleuchtungsmuster zu bilden.
-
Die Leiterplatten 120 umfassen jeweils ein elektrisches Verbindungsstück 140, das mit einem Mittel zur elektrischen Verbindung 142 (z. B. mit einem elektrischen Draht oder mit Schaltungen) gekoppelt ist, um eine elektrische Zusammenschaltung zwischen der Leiterplatte 120 und einer Stromquelle 144 bereitzustellen. Die Leiterplatten 120 sind konfiguriert, um mindestens eine der Lichtquellen 122 aufzunehmen und die mindestens eine der Lichtquellen 122 selektiv mit Strom zu versorgen, wie es der Fachmann auf dem Gebiet der Leiterplatten verstehen wird. Es versteht sich, dass ein beliebiges Mittel zur elektrischen Verbindung verwendet werden kann, um die Lichtquelle selektiv mit Strom zu versorgen 122, wie beispielsweise elektrische Drähte, die eine Unterlegscheibe aufweisen.
-
Jede der Lichtquellen 122 ist typischerweise eine seitlich emittierende Leuchtdiode, die mit einer der Leiterplatten 120 gekoppelt ist, um Strom aus der Stromquelle 144 zu empfangen. Als nicht einschränkendes Beispiel ist jede der Lichtquellen 122 neben einem Ende des Lichtleiters 118 angeordnet, um Licht in den Lichtleiter 118 zu emittieren. Es versteht sich, dass man eine beliebige Lichtquelle verwenden kann. Es versteht sich ferner, dass man eine beliebige Anzahl von Lichtquellen 122 verwenden kann.
-
Bei bestimmten Ausführungsformen ist ein optisches Element 146 bzw. eine optische Vorrichtung neben mindestens einem Teil der äußeren Oberfläche 138 des Lichtleiters 118 angeordnet, um Licht, das den Lichtleiter 118 verlässt, in einem vorherbestimmten Beleuchtungsmuster zu leiten. Es versteht sich, dass das optische Element 146 ein beliebiges Mittel sein kann, um Licht zu leiten, wie beispielsweise eine Linse. Es versteht sich ferner, dass das optische Element 146 fest an einer Komponente des Beleuchtungssystems 110, wie beispielsweise an dem Trägergehäuse 126, montiert sein kann. Das optische Element 146 kann eine beliebige Form und Größe aufweisen, um Licht in einem beliebigen Muster zu leiten.
-
Jedes der Leuchtengehäuse 124 ist ein geteiltes Gehäuse, das einen ersten Teil 124A und ein zweiten Teil 124B aufweist, und wobei der erste Teil 124A lösbar mit dem zweiten Teil 124B gekoppelt ist, um im Wesentlichen mindestens eine der Lichtquellen 122 an dem mindestens einen Teil einer der Leiterplatten 120 einzuschließen. Als nicht einschränkendes Beispiel wirken die Teile 124A, 124B des Leuchtengehäuses 124 zusammen, um eine Langlocheinrichtung 148 zu bilden, die konfiguriert ist, um einen Teil des Lichtleiters 118 aufzunehmen, um den Lichtleiter 118 in einer vorherbestimmten Position zu der mindestens einen der Lichtquellen 122, die in dem Leuchtengehäuse 124 angeordnet sind, zu sichern. Als weiteres nicht einschränkendes Beispiel definiert die Langlocheinrichtung 148 ein im Wesentlichen zylindrisches Aufnahmelangloch, das konfiguriert ist, um ein Ende des Lichtleiters 118 an dem Leuchtengehäuse 124 zu sichern. Es versteht sich jedoch, dass das Leuchtengehäuse 124 und die Langlocheinrichtung 148 eine beliebige Größe und Form aufweisen können.
-
Wie es in 10 bis 12 deutlicher gezeigt wird, kann das Trägergehäuse 126 eine gekrümmte Form oder eine andere nicht ebene oder unregelmäßige Form aufweisen. Als nicht einschränkendes Beispiel ist das Trägergehäuse 126 durch einen gekrümmten Griff definiert, der mit einem (nicht gezeigten) Haushaltsgerät gekoppelt ist. Es versteht sich jedoch, dass das Beleuchtungssystem 110 in einem beliebigen Teil des Haushaltsgeräts integriert sein kann, wie beispielsweise in einem äußeren Gehäuse des Haushaltsgeräts, einer Tür, einer Verzierung und dergleichen. Es versteht sich ferner, dass das Beleuchtungssystem 110 in einem beliebigen Haushaltsgerät integriert sein kann, wie beispielsweise in einer Waschmaschine, einem Trockner, einem Backofen, einem Herd, einem Geschirrspüler und dergleichen.
-
Als weiteres nicht einschränkendes Beispiel umfasst das Trägergehäuse 126 (z. B. der Griff 14) einen Schlitz 150, der dadurch hindurch gebildet ist, um Licht, das den Lichtleiter 118 verlässt, durch das Trägergehäuse 126 hindurch zu lassen. Als weiteres nicht einschränkendes Beispiel ist das optische Element 146 in dem Schlitz 150 angeordnet, um das Licht, das durch den Schlitz 150 geht, in einem vorherbestimmten Beleuchtungsmuster zu leiten. Es versteht sich, dass ein beliebiges optisches Element, wie beispielsweise eine Linse, verwendet werden kann. Es versteht sich ferner, dass das Trägergehäuse 126 und der dazugehörige Schlitz 150 eine beliebige Größe und Form aufweisen können. Zudem kann eine beliebige Anzahl der Schlitze 150 verwendet werden, um eine beliebige Anzahl der optischen Elemente 146 beliebiger Größe und Form aufzunehmen.
-
Bei bestimmten Ausführungsformen wirkt eine Rückhaltevorrichtung 152 mit dem Trägergehäuse 126 zusammen, um einer eventuellen relativen Bewegung zwischen dem Träger und dem Trägergehäuse 126 entgegenzuwirken. Die Rückhaltevorrichtung 152 steht radial nach innen von einer inneren Oberfläche des Trägergehäuses 126 vor. Wenn der Träger 116 in dem Trägergehäuse 126 angeordnet ist, greift die Rückhaltevorrichtung 152 entsprechend in einen Teil des Trägers 116 ein, um eine Bewegung des Trägers 116 zum Trägergehäuse 126 einzuschränken.
-
Bei bestimmten Ausführungsformen ist ein Vorsprung 154 auf einer inneren Oberfläche des Trägergehäuses 126 gebildet, um in den Träger 116 einzugreifen und das optische Element 146 in den Schlitz 150 zu drücken, der in dem Trägergehäuse 126 gebildet ist. Es versteht sich, dass der Vorsprung 154 als einstückiges Teil des Trägergehäuses 126 gebildet sein kann und auf mindestens einen Teil des Schlitzes 150 ausgerichtet ist. Es versteht sich ferner, dass der Vorsprung 154 als verstellbares Element, wie etwa ein (nicht gezeigtes) Gewindeorgan, gebildet sein kann, wobei das Gewindeorgan eingestellt ist, um eine Kraft auf den Träger 116 auszuüben, und dadurch das optische Element 146 in den Schlitz 150 zu drücken. Andere Vorrichtungen und Strukturen können verwendet werden, um eine Position des Trägers 116 zum Trägergehäuse 126 einzustellen.
-
Im Gebrauch ist jede der Leiterplatten 120 (einschließlich mindestens einer der Lichtquellen 122) in einem der Leuchtengehäuse 124 angeordnet. Eines der Lichtengehäuse 124 ist an jedem Ende des Lichtleiters 118 angeordnet. Bei bestimmten Ausführungsformen ist ein Teil des Lichtleiters 118 von jedem der Leuchtengehäuse 124 eingeschlossen (z. B. unter Verwendung der Langlocheinrichtung 148). Der Lichtleiter 118 und die Leuchtengehäuse 124 sind neben dem Träger 116 angeordnet. Bei bestimmten Ausführungsformen nimmt der Kanal 128, der in dem Träger 116 gebildet ist, den Lichtleiter 118 auf, und die eingerückten Teile 132, die in dem Träger 116 gebildet sind, nehmen jeweils eines der Leuchtengehäuse 124 auf. Der Träger 116 wird dann in das Trägergehäuse 126 geführt, um den Träger 116 im Wesentlichen einzuschließen. Bei bestimmten Ausführungsformen führt der Vorsprung 154 das optische Element 146 in den Schlitz 150, der in dem Trägergehäuse 126 gebildet ist, wenn der Träger 116 durch das Trägergehäuse 126 geführt wird.
-
Sobald der Träger 116 an der richtigen Stelle ist, beleuchtet eine selektive Stromversorgung der Lichtquellen 122 den Lichtleiter 118, wobei die Lichtextraktionseinrichtungen 136 Licht von dem Lichtleiter 118 und durch den Schlitz 150, der in dem Trägergehäuse 126 gebildet ist, leiten.
-
Das Signaturbeleuchtungssystem 10, 10', 110 der vorliegenden Erfindung stellt selektive Beleuchtungsmuster im ganzen Haushaltsgerät 12 bereit und minimiert dabei den Stromverbrauch. Das Signaturbeleuchtungssystem 10, 10', 110 stellt auch eine dynamische Lichtanzeige bereit, um einem Benutzer eine Umwelteigenschaft (z. B. Uhrzeit, Umgebungstemperatur) und/oder eine Betriebseigenschaft (z. B. Backofentemperatur oder Zykluszustand einer Waschmaschine/eines Trockners, usw.) des Haushaltsgeräts 12 mitzuteilen.
-
Aus der vorhergehenden Beschreibung kann ein Fachmann ohne Weiteres die wesentlichen Kennzeichen der Erfindung feststellen und, ohne ihren Geist und Umfang zu verlassen, diverse Änderungen und Modifikationen an der Erfindung vornehmen, um sie diversen Verwendungen und Bedingungen anzupassen.