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DE102011011753B4 - Miniatur-Wettkampf-Spielgerät, vorzugsweise Tischfußball, mit verschiebbaren und verdrehbar gelagerten Spielfiguren, die aneinander vorbeibewegbar sind - Google Patents

Miniatur-Wettkampf-Spielgerät, vorzugsweise Tischfußball, mit verschiebbaren und verdrehbar gelagerten Spielfiguren, die aneinander vorbeibewegbar sind Download PDF

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    • A63F7/2427Apparatus for projecting the balls with laterally movable, slidable projecting mechanism

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  • Multimedia (AREA)
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Abstract

Miniatur-Wettkampf-Spielgerät mit mehreren, oberhalb eines Spielfeldes verschiebbaren Spielfiguren (3,4), von denen wenigstens eine je einer von zwei rivalisierenden Spielparteien zugeordnet ist, wobei wenigstens je eine Spielfigur (3,4) jeder Partei mit je einem Betätigungsstab (1,2) gekoppelt ist, derart, dass sie von dem Betätigungsstab (1,2) getragen wird und hinsichtlich ihrer Position den Bewegungen des betreffenden Betätigungsstabs (1,2) folgt, wobei der/die Betätigungsstab (-stäbe) (1,2) der einen Spielpartei innerhalb einer Ebene auf einem Niveau im unteren Bereich der Spielfiguren (3,4) bewegbar ist/sind, während der/die Betätigungsstab (-stäbe) (2,1) der anderen Spielpartei innerhalb einer Ebene auf einem Niveau im unteren Bereich der Spielfiguren (3,4) bewegbar ist/sind, wobei jeder Betätigungsstab (1,2) zu einem im Spielfeld parallelen Schlitz (7) in einer Längswand (8) des Spielgerätes geführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass
a) jeder Betätigungsstab (1,2) einen viereckigen Querschnitt aufweist, so dass der Betätigungsstab (2,1) in dem betreffenden Schlitz (7) zwar reibungslos verschoben, um seine Längsachse jedoch nur eingeschränkt verdreht werden kann,
b) während eine Spielfigur (3,4) von dem jeweiligen Betätigungsstab (1,2) durchsetzt wird und daran um dessen Längsachse drehbar gelagert ist, und die Spielfigur (3,4) auch bei unverdrehtem Betätigungsstab (1,2) drehbar gelagert ist, so dass sich ihre Orientierung im Raum weitgehend frei einstellen kann;
c) wobei der Schwerpunkt jeder Spielfigur (3,4) sich unterhalb der Ankopplungsstelle (5,6) des betreffenden Betätigungsstabs (1,2) befindet;
d) sodass die Spielfiguren (3,4) der rivalisierenden Spielparteien bei einer Bewegung des/der Betätigungsstabs (stäbe) (1,2) ohne Verdrehung sich durch Verkippen aneinander vorbei bewegen können.

Description

  • Die Erfindung richtet sich auf ein Miniatur-Wettkampf-Spielgerät mit mehreren, oberhalb eines Spielfeldes verschiebbaren Spielfiguren, von denen wenigstens eine je einer von zwei rivalisierenden Spielparteien zugeordnet ist, wobei wenigstens je eine Spielfigur jeder Partei mit je einem Betätigungsstab getragen wird und hinsichtlich ihrer Position den Bewegungen des betreffenden Betätigungsstabs folgt, wobei der/die Betätigungsstab (stäbe) der anderen Spielpartei innerhalb einer Ebene auf einem Niveau im oberen Bereich der Spielfiguren bewegbar ist/sind, wobei jeder Betätigungsstab in einem zu einem Spielfeld parallelen Schlitz in einer Längswand des Spielgerätes geführt ist.
  • Miniatur-Wettkampf-Spielgeräte gibt es in vielfältigen Ausprägungen:
  • Die DE 10 2006 020 233 A1 bspw. offenbart ein Miniatur-Wettkampf-Spiel mit einem Spielfeld und darauf verschiebbaren Miniatur-Spielfiguren. Diese Spielfiguren befinden sich in einem Zwischenraum zwischen dem Spielfeld und einer oberhalb des Spielfeldes angeordneten, transparenten Abdeckplatte und können innerhalb dieses Raums nur in zwei Dimensionen verschoben werden, nämlich längs und quer zum Spielfeld. Dabei können die Spielfiguren in dem betreffenden Zwischenraum zwar ihre Position verändern, aber nicht ihre Lager bzw. Ausrichtung. Denn sie stehen mittels ober- und unterseitiger Führungsflächen in flächigem Kontakt mit dem Spielfeld einerseits und der Abdeckplatte andererseits. Eine realitätsnahe Zweikampfsituation bspw. läßt sich damit nur in begrenztem Umfang nachbilden.
  • Bei der DE 10 2008 013 071 A1 sind die Spielfiguren an Stangen befestigt und können auf diesem Weg sowohl längs als auch quer zum Spielfeld hin und her bewegt werden. Allerdings sind die Spielfiguren starr mit ihren Hebeln verbunden, so dass zwar ein Annähern zweier Spielfiguren zueinander möglich ist, jedoch im Spielfeldgeschehen ein Verkippen einer Spielfigur kaum möglich ist. Somit erlaubt auch diese Ausführungsform keine realistische Nachbildung von Zweikampfsituationen, wie sie typisch für Wettkampfspiele wie Fußball, Hockey usw. sind.
  • Die FR 1094587 A offenbart ein Tischfußballspiel mit einem ebenen Spielfeld. Oberhalb desselben befinden sich jeweils mehrere Spielfiguren, die an einem dreh- und verschiebbaren Stab fest montiert sind. Zwar sind die eine geführte Verschiebung in Längsrichtung des Spielfeldes ermöglichenden Führungsstäbe für jede Mannschaft getrennt vorhanden und verlaufen jeweils zu beiden Längsstäben des Spielfeldes, einmal oberhalb, einmal unterhalb des Spielfeldes; da jedoch die Spielfiguren mit den Betätigungsstäben fest verbunden sind, kann es zu Kollisionen zwischen den Spielfiguren kommen, wobei die betreffenden Spielfiguren beschädigt werden können.
  • Die US 3,741,541 A betrifft ein Tischfußballspiel, wobei eine Mehrzahl von Spielfiguren frei auf der Tischoberfläche verschiebbar sind. Durch Manipulation mittels rohrförmigen Betätigungselementen, welche sich von je einer Spielfigur zu der Stirnseite mit dem Tor des betreffenden Spielers hin erstrecken und dort durch eine kleine Öffnung nach außen geführt sind. Da die Manipulationsstäbe in der Führungsöffnung nicht gelagert sind, können die betreffenden Figuren nahezu beliebig verschoben werden, wodurch sich deren Betätigungsstäbe in die Quere kommen können.
  • Die FR 1095945 A offenbart eine Steuerung für ein Tischballspiel. Dabei sind die Figuren einer Mannschaft mit je einer horizontalen Platte verbunden; die der einen Mannschaft zugeordneten Platte befindet sich unterhalb der Spielfiguren, die der anderen Mannschaft zugeordnete Platte oberhalb. Jede der beiden Platten kann in ihrer horizontalen Ebene verschoben werden mittels eines über ein Gestänge angekoppelten Führungspedals. Diese Mechanik hat den Nachteil, dass sich jeweils nur alle Spielfiguren einer Mannschaft gemeinsam verschieben lassen, wodurch sich kein realistisches Fußballspiel simulieren lässt, da bei einem realistischen Spiel die Spieler aufeinander zulaufen, um sich gegenseitig den Ball zuspielen zu können.
  • Aus den Nachteilen des beschriebenen Standes der Technik resultiert das die Erfindung initiierende Problem, ein gattungsgemäßes Miniatur-Wettkampf-Spielgerät derart weiterzubilden, dass mit den Spielfiguren möglichst realistische Bewegungen nachgeahmt werden können.
  • Die Lösung dieses Problems gelingt dadurch, dass jeder Betätigungsstab einen viereckigen Querschnitt aufweist, so dass der Betätigungsstab in dem betreffenden Schlitz zwar reibungsfrei verschoben, um seine Längsachse jedoch nur eingeschränkt verdreht werden kann, während eine Spielfigur von dem jeweiligen Betätigungsstab durchsetzt wird und daran um dessen Längsachse drehbar gelagert ist, und die Spielfigur auch bei unverdrehtem Betätigungsstab drehbar gelagert ist, so dass sich ihre Orientierung im Raum weitgehend frei einstellen kann, wobei der Schwerpunkt jeder Spielfigur sich unterhalb der Ankopplungsstelle des betreffenden Betätigungsstabs befindet; so dass die Spielfiguren der rivalisierenden Spielparteien bei einer Bewegung des/der Betätigungsstabs (stäbe) ohne Verdrehung sich durch Verkippen aneinander vorbei bewegen können.
  • Die erfindungsgemäße Konstruktion hat den Vorteil, dass die Spielfiguren sich einander nähern und sogar in unmittelbarer Nähe aneinander vorbei und sogar umeinander herum bewegen können und ein gleichzeitiges Verkippen derselben möglich ist. Somit kommt der Bewegungsablauf der Spielfiguren realistischen Spielsituationen wie Foul oder Tackling nahe.
  • Die Erfindung zeichnet sich weiterhin aus durch ein Spielfeld zur Abstützung eines Balles oder anderweitigen Spielmittels. Das Spielfeld sollte möglichst horizontal ausgerichtet sein, damit der verwendete Ball od. dgl. sich nicht selbsttätig verschiebt, sondern lediglich unter der Einwirkung der verwendeten Spielfiguren. Dabei sollte das Spielfeld nicht nur horizontal sein, sondern auch aus glattem, ebenen Material, vorzugsweise ohne Erhöhungen und Vertiefungen. Das Spielfeld kann nach Wunsch gefärbt sein, beispielsweise zur Simulation eines Fußballfeldes grün, für Eishockey weiß, etc. Auch Spielfeldmarkierungen können aufgezeichnet sein.
  • Es hat sich als günstig erwiesen, dass wenigstens ein Betätigungselement in einem zu einem Spielfeld parallelen Schlitz in einer Wandung des Spielgerätes geführt ist. Ein solcher Schlitz erstreckt sich vorzugsweise entlang einer gesamten Längsseite des Spielfeldes, so dass die Spielfigur durch den Bediener in Längsrichtung des Spielfeldes komplett hin und hergeschoben werden kann, also vom eigenen Tor bis zum gegnerischen.
  • Alle Betätigungselemente einer Spielpartei können in einem gemeinsamen Schlitz in einer Wandung des Spielgerätes geführt sein. Die Betätigungselemente der gegnerischen Partei werden dagegen in einem Schlitz auf der gegenüberliegenden Längsseite des Spielfeldes geführt.
  • Es ist ein bevorzugter Gegenstand der Erfindung, dass je eine Spielfigur von einem Betätigungselement getragen wird. Bei diesem Spiel ist daher weniger Wert auf Vollständigkeit einer Mannschaft gelegt als auf die realistische Wiedergabe von Kampfsituationen zwischen zwei Spielern.
  • Die Erfindung zeichnet sich ferner dadurch aus, dass zumindest eine Spielfigur um die Längsachse des betreffenden Betätigungselements drehbar gelagert ist und/oder in Richtung der Längsachse des betreffenden Betätigungselements verschiebbar geführt ist.
  • Dabei kann eine solche Drehlagerung und/oder Schiebeführung durch eine Achse gebildet sein, die von der betreffenden Spielfigur beweglich umgriffen ist. Durch die Möglichkeit, die Spielfiguren zu verkippen und sie gleichzeitig in Querrichtung zu verschieben, wird das Miniatur-Spiel realitätsnäher, da diese (gleichzeitigen) Mehrfachbewegungen einer echten Zweikampfsituation nahe kommen.
  • Um im Spielverlauf Überschläge der Figuren zu vermeiden, hat es sich als günstig erwiesen, die Drehbewegung und/oder Schiebebewegung einer Spielfigur durch ein oder mehrere Anschlagelemente zu begrenzen.
  • Zu diesem Zweck können an dem betreffenden Betätigungselement ein oder mehrere Anschlagelemente angeordnet sein.
  • Zur Begrenzung einer Schiebebewegung einer Spielfigur eignet sich als Anschlagelement eine von der Achse lotrecht durchsetzte Fläche. Dies läßt sich bspw. dadurch realisieren, dass aus einem Betätigungsstock mit bspw. viereckigem Querschnitt im Bereich der Spielfigur ein Bereich mit verjüngtem, kreisförmigem Querschnitt vorgesehen ist. Die Übergangsbereiche zwischen dem verjüngten (kreisförmigen) Querschnitt auf den normalen (bspw. viereckigen) Querschnitt bilden Flächen, die von der Längsachse des betreffenden Betätigungsstocks lotrecht durchsetzt werden und daher als Anschlagflächen dienen können.
  • Die Anschlagelemente zur Begrenzung einer Drehbewegung einer Spielfigur sollen dabei als zu der Achse parallele Stäbe ausgebildet sein und lassen sich somit leicht an dem Betätigungsstab anordnen, bspw. im Bereich von dessen viereckigem Querschnitt verankert bzw. befestigt.
  • Vorzugsweise sollte das Betätigungselement ein Vierkantstock sein. Denn ein Betätigungselement aus einem Rundstock hat den Nachteil, dass es dem Bediener des Betätigungselements innerhalb des Führungsschlitzes beliebige Drehungen erlaubt. Dadurch ist eine Begrenzung des Schwenkwinkel nicht möglich.
  • Schließlich entspricht es der Lehre der Erfindung, dass der Schwerpunkt einer Spielfigur sich unterhalb des Ankopplungsstelle des betreffenden Betätigungselements befindet. Dadurch ist eine Spielfigur bestrebt, sich stets etwa vertikal aufzurichten, damit ihr Schwerpunkt die tiefste Lage einnehmen kann.
  • Weitere Merkmale, Einzelheiten, Vorteile und Wirkungen auf der Basis der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sowie anhand der Zeichnung. Hierbei zeigt:
    • 1 einen Längsschnitt durch ein erfindungsgemäßes Spielgerät, teilweise abgebrochen, wobei zwei gegnerische Spielfiguren zu sehen sind, welche einen gegenseitigen Abstand einnehmen;
    • 2 eine der 1 entsprechende Darstellung, wobei die beiden Spielfiguren in einer Zweikampfsituation dargestellt sind; sowie
    • 3 einen Bereich eines Betätigungselements für eine Spielfigur in einer perspektivischen Ansicht.
  • In der Zeichnung ist das erfindungsgemäße Miniatur-Wettkampf-Spielgerät beispielhaft in Form eines Tischfußballspiels dargestellt.
  • Man erkennt ein Spielfeld, vorzugsweise von rechteckigem Grundriß, das an allen Seiten von Wänden 8 umgeben ist. In der Mitte der beiden Schmalseiten können Tore angeordnet sein.
  • In jeder Längswand 8 befindet sich je ein Schlitz 7, der parallel zur Spielfeldebene verläuft; allerdings verlaufen diese beiden Schlitze 7 in unterschiedlichen Abständen zu dem Spielfeld.
  • Wie bei jedem Fußballspiel, so gilt es auch hier, einen Spielball 9 in das gegnerische Tor zu schießen. Dazu stehen jeder Spielperson ein oder mehrere, vorzugsweise zwei Spielfiguren 3, 4 zur Verfügung. Jede Spielfigur 3, 4 kann bspw. eine flache Gestalt aufweisen, kann aber auch dreidimensional gestaltet sein.
  • Jede Spielfigur 3, 4 wird von je einem Betätigungsstab 1, 2 getragen, der die betreffende Spielfigur 3, 4 etwa horizontal sowie vorzugsweise etwa quer zu dessen Körper durchsetzt. Zur Aufnahme des betreffenden Betätigungsstabs 1, 2 ist eine Spielfigur 3, 4 von einer Durchgangsbohrung 5, 6 durchsetzt.
  • Wie 3 erkennen läßt, hat ein Betätigungsstab 1, 2 im Wesentlichen einen nicht rotationssymmetrischen Querschnitt, sondern bspw. einen viereckigen, insbesondere rechteckigen Querschnitt. Dieser ist etwa an den Querschnitt des betreffenden Schlitzes 7 angepaßt, so dass er darin zwar reibungsfrei verschoben werden kann, jedoch um seine Längsachse nicht beliebig verdreht werden kann.
  • An einer etwa mittigen Stelle ist der Betätigungsstab 1, 2 querschnittlich verjüngt bis auf einen stegförmigen Bereich 1b mit kreisrundem Querschnitt. Der Durchmesser des stegförmigen Bereichs 1b ist etwas kleiner als der Durchmesser einer Durchgangsbohrung 5, 6, so dass eine Spielfigur 3, 4 auf diesem stegförmigen Bereich 1b aufgesteckt sein kann. Der Betätigungsstab 1, 2 kann in diesem Bereich unterteilt und wieder zusammen steckbar ausgebildet sein, um die Spielfigur 3, 4 aufstecken zu können, oder eine Spielfigur 3, 4 ist auf Höhe ihrer Durchgangsbohrung 5, 6 unterteilt und wieder zusammen steckbar ausgebildet.
  • Vorzugsweise ist die Breite einer Spielfigur 3, 4 kleiner als die Länge des verjüngten Stegbereichs 1b, so dass die 3, 4 nicht nur verdrehbar ist, sondern auch in Längsrichtung des Betätigungsstabs 1, 2 verschiebbar.
  • Während diese Schiebebewegung durch den Übergang von dem verjüngten Bereich 1b in den rechteckigen Bereich 1a des Betätigungsstabs 1, 2 begrenzt wird, sind zur Begrenzung einer Drehbewegung um die Längsachse des betreffenden Betätigungsstabs 1, 2 zusätzlich zu dem Steg 1b noch weitere Stege 10 vorhanden, welche sich vorzugsweise oberhalb desselben befinden, jedoch zu den Rand-Kanten des Betätigungsstabs 1, 2 hin versetzt. Die betreffende Spielfigur 3, 4 befindet sich zwischen den beiden Stegen 10 und stößt bei einem bestimmten Schwenkwinkel an einen dieser Stege 10, wodurch ein weiteres Verschwenken vermieden wird.
  • Bei der Ausführungsform nach 1 kann anstelle eines Betätigungsstabs 1, 2 mit rechteckigem Querschnitt auch ein solcher mit einem runden Querschnitt verwendet werden, wobei sodann zur Begrenzung einer seitlichen Verschiebebewegung zu beiden Seiten einer 3, 4 je ein von dem Betätigungsstab etwa vertikal nach oben ragender Stift 1.1, 2.1 vorgesehen sein kann.
  • Wie man den 1 und 2 entnehmen kann, befindet sich die Durchgangsbohrung 5 der 3 etwa im Bereich ihrer Beine, insbesondere Oberschenkel, während sich die Durchgangsbohrung 6 der 4 etwa im Bereich ihrer Arme, insbesondere Oberarme, befindet. Dadurch können die Betätigungsstäbe 1, 2 mühelos übereinander hinweg gleiten. Da die 3, 4 begrenzt beweglich mit den Betätigungsstäben 1, 2 gekoppelt sind, können sie beim Zusammentreffen mit dem gegnerischen Betätigungsstab 2, 1 ausweichen, werden also nicht beschädigt.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Betätigungsstab
    2
    Betätigungsstab
    3
    Spielfigur
    4
    Spielfigur
    5
    Durchgangsbohrung
    6
    Durchgangsbohrung
    7
    Schlitz
    8
    Wand
    9
    Spielball
    10
    Steg

Claims (9)

  1. Miniatur-Wettkampf-Spielgerät mit mehreren, oberhalb eines Spielfeldes verschiebbaren Spielfiguren (3,4), von denen wenigstens eine je einer von zwei rivalisierenden Spielparteien zugeordnet ist, wobei wenigstens je eine Spielfigur (3,4) jeder Partei mit je einem Betätigungsstab (1,2) gekoppelt ist, derart, dass sie von dem Betätigungsstab (1,2) getragen wird und hinsichtlich ihrer Position den Bewegungen des betreffenden Betätigungsstabs (1,2) folgt, wobei der/die Betätigungsstab (-stäbe) (1,2) der einen Spielpartei innerhalb einer Ebene auf einem Niveau im unteren Bereich der Spielfiguren (3,4) bewegbar ist/sind, während der/die Betätigungsstab (-stäbe) (2,1) der anderen Spielpartei innerhalb einer Ebene auf einem Niveau im unteren Bereich der Spielfiguren (3,4) bewegbar ist/sind, wobei jeder Betätigungsstab (1,2) zu einem im Spielfeld parallelen Schlitz (7) in einer Längswand (8) des Spielgerätes geführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass a) jeder Betätigungsstab (1,2) einen viereckigen Querschnitt aufweist, so dass der Betätigungsstab (2,1) in dem betreffenden Schlitz (7) zwar reibungslos verschoben, um seine Längsachse jedoch nur eingeschränkt verdreht werden kann, b) während eine Spielfigur (3,4) von dem jeweiligen Betätigungsstab (1,2) durchsetzt wird und daran um dessen Längsachse drehbar gelagert ist, und die Spielfigur (3,4) auch bei unverdrehtem Betätigungsstab (1,2) drehbar gelagert ist, so dass sich ihre Orientierung im Raum weitgehend frei einstellen kann; c) wobei der Schwerpunkt jeder Spielfigur (3,4) sich unterhalb der Ankopplungsstelle (5,6) des betreffenden Betätigungsstabs (1,2) befindet; d) sodass die Spielfiguren (3,4) der rivalisierenden Spielparteien bei einer Bewegung des/der Betätigungsstabs (stäbe) (1,2) ohne Verdrehung sich durch Verkippen aneinander vorbei bewegen können.
  2. Miniatur-Wettkampf-Spielgerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Spielfeld zur Abstützung eines Balles (9) oder anderweitigen Spielmittels.
  3. Miniatur-Wettkampf-Spielgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsstäbe (1,2) aller Spielfiguren (3,4) einer Mannschaft in einem gemeinsamen Schlitz (7) in einer Wandung des Spielgeräts geführt sind.
  4. Miniatur-Wettkampf-Spielgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Spielfigur (3,4) in Richtung der Längsachse des betreffenden Betätigungsstabs (1,2) verschiebbar geführt ist.
  5. Miniatur-Wettkampf-Spielgerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiebeführung durch eine Achse (1b) gebildet ist, die von der betreffenden Spielfigur (3,4) beweglich umgriffen ist.
  6. Miniatur-Wettkampf-Spielgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehbewegung und/oder Schiebebewegung der Spielfigur (3,4) durch ein oder mehrere Anschlagelemente (1a, 10) begrenzt ist.
  7. Miniatur-Wettkampf-Spielgerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere Anschlagelemente (1a, 10) an dem betreffenden Betätigungsstab (1,2) angeordnet ist/sind.
  8. Miniatur-Wettkampf-Spielgerät nach einem der Ansprüche 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass Anschlagelemente (10) zur Begrenzung einer Drehbewegung einer Spielfigur (3,4) als zu der Achse (1b) parallele Stäbe ausgebildet sind.
  9. Miniatur-Wettkampf-Spielgerät nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass Anschlagelemente (1a) zur Begrenzung einer Schiebebewegung einer Spielfigur (3,4) als von der Achse (1b) lotrecht durchsetzte Flächen ausgebildet sind.
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