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DE102011010126A1 - Verfahren zum Herstellen einer palettenlosen Verpackungseinheit - Google Patents

Verfahren zum Herstellen einer palettenlosen Verpackungseinheit Download PDF

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DE102011010126A1 DE102011010126A DE102011010126A DE102011010126A1 DE 102011010126 A1 DE102011010126 A1 DE 102011010126A1 DE 102011010126 A DE102011010126 A DE 102011010126A DE 102011010126 A DE102011010126 A DE 102011010126A DE 102011010126 A1 DE102011010126 A1 DE 102011010126A1
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Abstract

Verfahren zum einfachen Herstellen einer palettenlosen, mehrere zum einem Gutstapel (2) gestapelte Verpackungsgegenstände (4) umfassenden Verpackungseinheit (24), bei dem die Verpackungsgegenstände (4) derart gestapelt werden, dass in wenigstens einer Stapelebene mindestens zwei Eingriffsbereiche (10) für Gabelschenkel eines Hubladers gebildet werden, bei dem zunächst eine Haltelage (12) die Eingriffsbereiche (10) und benachbart hierzu vorgesehene Verpackungsgegenstände (4) überdeckend auf den Gutstapel (2) aufgelegt wird danach der Gutstapel (2) unter Zwischenlage der Haltelage (12) mit einer ersten Folie (14) umhüllt wird, wobei vorzugsweise deren Umfang zunächst kleiner als der Umfang des Gutstapels (2) ist und der vor dem Umhüllen des Gutstapels (2) auf einen Umfang größer als der Umfang des Gutstapels (2) gedehnt und mit elastischer Umfangsspannung an den Gutstapel (2) angelegt wird und der einseitig umhüllte Gutstapel (16) gewendet wird, so dass der die Eingriffsbereiche (10) aufweisende Teil des Gutstapels (16) nach unten kommt. Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren wird die Verpackungseinheit fertig gestellt, ohne dass eine zweite, nach dem Wenden als Schlauchhaube über den Umfang des Gutstapels (2) gezogene Folie verwendet wird. Die vorliegende Erfindung betrifft ferner eine entsprechende Verpackungseinheit.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen einer palettenlosen, mehrere zu einem Gutstapel gestapelte Verpackungsgegenstände umfassenden Verpackungseinheit, bei dem die Verpackungsgegenstände derart gestapelt werden, dass in wenigstens einer Stapelebene mindestens zwei Eingriffsbereiche für Gabelschenkel eines Hubladers gebildet werden, der Gutstapel jedenfalls mit seinem Eingriffsbereich mit einer ersten Folie umhüllt wird und der einseitig umhüllte Gutstapel gewendet wird, so dass der die Eingriffsbereiche aufweisende Teil des Gutstapels nach unten kommt.
  • Ein solches Verfahren ist aus den auf die vorliegende Anmelderin zurückgehenden DE 26 14 558 und DE 27 02 613 bekannt. Bei diesem vorbekannten Verfahren wird als erste Folie eine Schrumpfhaube über den Gutstapel gezogen, welche nachfolgend durch Wärmeschrumpfen unter Verschweißen mit einer weiteren Kunststofffolie, die zuvor auf den Gutstapel gelegt worden ist, eng an den Gutstapel angelegt. Nach dem Wenden wir eine weitere Schrumpffolienhaube als zweite Folie über den Stapel gezogen und ebenfalls durch thermisches Schrumpfen unter Verschweißen mit den überlappenden Bereichen der ersten Folie an den Stapel geschrumpft.
  • Aus der auf die Anmelderin zurückgehende EP 2 036 818 ist ein entsprechendes Verfahren mit dem gegenseitigen Überziehen von zwei Folienhauben bekannt, welche als Stretchhauben über den Gutstapel gezogen werden. Dabei werden erste und zweite Folien als Schlauchhaube vorbereitet, und zwar mit einem Umfang, der geringer als der Umfang des Gutstapels ist. Die erste Haube wird zunächst unter Zwischenlage einer zuvor auf den Gutstapel oberseitig aufgelegten Haltelage die Eingriffsbereiche überdeckend über den Gutstapel gezogen. Danach wird der Gutstapel gewendet. Die zweite Folie wird als Stretchhaube von der gegenüberliegenden, d. h. nunmehr oberen Seite über den Gutstapel gezogen.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt das Problem zugrunde, ein gattungsgemäßes Verfahren zu vereinfachen.
  • Im Hinblick darauf wird mit der vorliegenden Erfindung ein Verfahren mit den Merkmalen von Anspruch 1 vorgeschlagen. Bei diesem Verfahren wird auf die im Stand der Technik von der finalen Oberseite über den Gutstapel gezogenen zweiten Schlauchhaube verzichtet. Die mit dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellte Verpackungseinheit ist üblicherweise oben offen, d. h. die Oberseite des Gutstapels wird ganz oder Teilweise von der Oberseite der letzten Stapelebene der Verpackungseinheit gebildet.
  • Nach Versuchen der Anmelderin hat sich überraschenderweise herausgestellt, dass es für einen sicheren Verbund und insbesondere eine Haltbarkeit der Verpackungseinheit dahingehend, dass diese mit den Gabelschenkeln eines Hubladers angehoben werden kann, nicht erforderlich ist, von der finalen Oberseite her eine zweite Schlauchhaube über den Gutstapel zu ziehen und gegen den Gutstapel anzulegen.
  • Das Anlegen der Schlauchhaube kann durch Schrumpfen gegen den Gutstapel erfolgen. Das erfindungsgemäße Verfahren wird aber insbesondere als Haubenstretchverfahren durchgeführt, d. h. die Folienhaube wird mit einem Umfang vorbereitet, der kleiner als der Umfang des Gutstapels ist und zunächst auf einen Umfang gedehnt, der größer als der Umfang des Gutstapels ist und schließlich unter elastischer Umfangsspannung an den Gutstapel angelegt.
  • Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der vorliegenden Erfindung wird die erste Folie im Wesentlichen über die gesamten Seitenflächen des Gutstapels gezogen. Die erste Folie erstreckt sich dementsprechend bei dem fertigen, d. h. umgedrehten Gutstapel bis zu der Oberseite desselben, liegt teilweise auf der Oberfläche des Gutstapels an. Hierdurch wird eine gewisse Verriegelung der Schlauchhaube erreicht, die dafür sorgt, dass eine üblicherweise in die Schlauchhaube beim Überstretchen über den Gutstapel eingebrachte Längsspannung erhalten bleibt. Mit anderen Worten legt sich die Folie vorzugsweise nach Art eines Kragens auf die Oberseite des Gutstapels.
  • Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der vorliegenden Erfindung wird die Haltelage als Folienbahn so auf den Gutstapel aufgelegt, dass die Haltelage sich jedenfalls teilweise über die gegenüberliegenden Längsseiten des Gutstapels erstreckt. Dabei geht es insbesondere um eine Anordnung der Haltelage in dieser Art an diejenigen Längsseiten, die sich parallel zu den Eingriffsbereichen erstrecken.
  • Zur Erhöhung der Festigkeit wird gemäß einer bevorzugten Weiterbildung vorgeschlagen, die Haltelage als kurze Schlauchhaube unter elastischer Umfangsdehnung an den Gutstapel anzulegen.
  • Zur Vereinfachung der Verfahrensführung und zum Rezyklieren der Umhüllung des Gutstapels wird gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der vorliegenden Erfindung vorgeschlagen, dass die Haltelage aus dem Folienmaterial der ersten Folie gebildet wird. Die Haltelage kann dabei doppellagig ausgeformt sein.
  • Vorzugsweise ist die Haltelage aus einer mit Gewebe verstärkten Folienbahn gebildet. Es kann sich insbesondere um eine mit einer Gitterstruktur verstärkten Folienbahn handeln, die dazu führt, dass eine erhebliche Vekrallung zwischen der Haltelage und der ersten Folie erreicht wird, so dass sich ein inniger Verbund zwischen Haltelage und Folie ergibt.
  • Mit dem nebengeordneten Anspruch 8 wird ein erfindungsgemäßes Erzeugnis, d. h. eine Verpackungseinheit beansprucht, die ohne eine zweite, nach dem Wenden als Schlauchhaube über den Umfang des Gutstapels gezogene Folie fertig gestellt ist. Auch hier wird die Oberseite des patentgemäßen Erzeugnisses vorzugsweise ganz oder zumindest überwiegend durch die Oberfläche der obersten Stapellage gebildet. Auf diese kann eine Bahn aus Kunststoff als Witterungsschutz aufgelegt sein.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung in Verbindung mit der Zeichnung. In dieser zeigen:
  • 1 einen gestapelten Gutstapel vor dem Umhüllen mit Folie;
  • 2 den in 1 gezeigten Gutstapel nach dem Auflegen einer Haltelage;
  • 3 den in den 1 und 2 gezeigten Gutstapel nach dem Überziehen mit einer ersten als Haube ausgebildeten Folie; und
  • 4 den in 3 gezeigten einmalig umhüllten Gutstapel nach dem Wenden.
  • Die 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Gutstapels 2 mit mehreren in je einer Stapelebene zusammengefassten Verpackungsgegenständen 4, die vorliegend durch Zementsäcke gebildet sein sollen. Übereinander sind mehrere Ebenen von Verpackungsgegenständen 4 gestapelt. Jede Stapelebene hat in den Normallagen 5 die gleiche Anzahl von Verpackungsgegenständen 4, so dass sich ein im Wesentlichen quaderförmiger Gutstapel 2 ergibt. Lediglich die obere Lage ist als Sonderlage 7 ausgebildet und weist weniger Verpackungsgegenstände 4 auf, so dass am Rand des Gutstapels zwischen der Oberseite 6 und einander gegenüberliegenden Seitenflächen 8 Eingriffsbereiche 10 ausgebildet sind, die sich rechtwinklig zur Darstellungsebene der Zeichnung parallel zu den Seitenflächen 8 erstrecken, und zwar über die gesamte Tiefe des Gutstapels 2. Die Breite der Eingriffsbereiche 10, d. h. der Abstand zwischen der Seitenfläche 8 und der sich hierzu parallel erstreckenden Seitenfläche der oberen Verpackungsgegenstände 4.1; 4.2 ist so gewählt, dass die Gabelschenkel eines Hubladers nahezu oder vollständig unter die Normallagen 5 des Gutstapels 2 und damit in die Eingriffsbereiche 10 gefahren werden können.
  • Der so gestapelte Gutstapel 2 wird beispielsweise über eine Förderstrecke, wie beispielsweise ein Förderband in Richtung auf einen Haubenstretcher gefahren (vgl. EP 1 013 549 ). Auf dem Weg zu dem Haubenstretcher wird – wie 2 verdeutlicht – eine Haltelage 12 auf die Oberseite 6 aufgelegt. Die Länge der Haltelage 12 ist derart bemessen, dass eine die Haltelage 12 bildende Flachbahn sowohl auf der Oberseite 6 sowie teilweise entlang der Seitenflächen 8 liegt. Die Haltelage 12 befindet sich bei 2 in einem lose auf den Gutstapel 2 aufgelegten Zustand. In einem Haubenstretcher wird nunmehr in an sich bekannter Weise durch Ablängen eines endlos zugeförderten Schlauchmaterials, endseitiges Verschweißen und Abschneiden eines Längenstücks des Schlauchmaterials eine Schlauchhaube aus einer ersten Folie 14 gebildet, die zunächst gerefft und durch Auseinanderfahren von Refffingern in Umfangsrichtung elastisch gedehnt, d. h. gestretcht wird, und zwar auf einen Umfang, der größer als die Grundfläche des Gutstapels 2 ist. Diese quer gestretchte Schlauchhaube wird nunmehr durch Abziehen von den Refffingern zunächst auf die Oberseite 6 und dann an die Seitenflächen 8 des Gutstapels 2 angelegt bei Relativbewegung zwischen den Refffingern und dem Gutstapel 2 in Höhenrichtung des Gutstapels 2. Üblicherweise werden dazu die Refffinger abgesenkt. Danach ist der Gutstapel 2 einseitig von der ersten Folie 14 umhüllt und oberseitig abgedeckt. Die Abdeckung erfolgt unter Zwischenlage der Haltelage 12. Die erste Folie 14 legt sich an die umfänglichen Wandungen des Gutstapels 2, d. h. die Seitenflächen 8 an und drückt somit die Bahn der Haltelage 12 gegen den Gutstapel 2 (vgl. 3).
  • Die Haltelage 12 hat eine Abmessung in Tiefenrichtung des Gutstapels 2 im Wesentlichen entsprechend der Tiefe des Gutstapels. Mit anderen Worten verlaufen die vorderen und hinteren Ränder der Haltelage 12 im Wesentlichen parallel zu der Vorder- und Rückseite des Gutstapels 2, d. h. denjenigen Seitenflächen, die den Umfang des Gutstapels 2 bilden und sich rechtwinklig zu den in der Zeichnung mit Bezugszeichen 8 gekennzeichneten Seitenflächen erstrecken.
  • Nach dem Überziehen der ersten Folie 14 wird der einseitig umhüllte und mit Bezugszeichen 16 gekennzeichnete Gutstapel gewendet, so dass eine beim Auflegen der Haltelage 12 und beim Überziehen der ersten Folie 14 die Oberseite 6 bildende Fläche nunmehr den Boden 18 des Gutstapels 16 bildet und sich unten befindet und eine Unterseite 22 nach oben kommt und die Oberfläche des Gutstapels 2 bildet (vgl. 4). In dieser Lage wird der einseitig umhüllte Gutstapel üblicherweise über eine Transportstrecke einem Haubenstretcher zugeführt und ausgefördert. Die Verpackungseinheit ist nunmehr fertig gestellt.
  • Bezugszeichenliste
  • 2
    Gutstapel
    4
    Verpackungsgegenstände
    5
    Normallage
    6
    Oberseite
    7
    Sonderlage
    8
    Seitenflächen
    10
    Eingriffsbereich
    12
    Haltelage
    14
    erste Folie
    16
    einseitig umhüllter Gutstapel
    18
    Boden
    22
    Unterseite
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • DE 2614558 [0002]
    • DE 2702613 [0002]
    • EP 2036818 [0003]
    • EP 1013549 [0020]

Claims (8)

  1. Verfahren zum Herstellen einer palettenlosen, mehrere zum einem Gutstapet (2) gestapelte Verpackungsgegenstände (4) umfassenden Verpackungseinheit (24), bei dem die Verpackungsgegenstände (4) derart gestapelt werden, dass in wenigstens einer Stapelebene mindestens zwei Eingriffsbereiche (10) für Gabelschenkel eines Hubladers gebildet werden, bei dem zunächst eine Haltelage (12) die Eingriffsbereiche (10) und benachbart hierzu vorgesehene Verpackungsgegenstände (4) überdeckend auf den Gutstapel (2) aufgelegt wird danach der Gutstapel (2) unter Zwischenlage der Haltelage (12) mit einer ersten Folie (14) umhüllt wird, wobei vorzugsweise deren Umfang zunächst kleiner als der Umfang des Gutstapels (2) ist und der vor dem Umhüllen des Gutstapels (2) auf einen Umfang größer als der Umfang des Gutstapels (2) gedehnt und mit elastischer Umfangsspannung an den Gutstapel (2) angelegt wird und der einseitig umhüllte Gutstapel (16) gewendet wird, so dass der die Eingriffsbereiche (10) aufweisende Teil des Gutstapels (16) nach unten kommt, dadurch gekennzeichnet, dass die fertige Verpackungseinheit (24) ohne eine zweite, nach dem Wenden als Schlauchhaube über den Umfang des Gutstapels (2) gezogene Folie fertig gestellt wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Folie (14) im Wesentlichen über die gesamten Seitenflächen des Gutstapel (2) gezogen wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltelage (12) als Folienbahn so auf den Gutstapel (2) aufgelegt wird, dass die Haltelage (12) sich jedenfalls teilweise über die gegenüberliegenden Längsseiten (8) des Gutstapels (2) erstreckt.
  4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltelage (12) als kurze Schlauchhaube unter elastischer Umfangsdehnung an den Gutstapel (2) angelegt wird.
  5. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltelage (12) aus dem Folienmaterial der ersten Folie (14) gebildet wird.
  6. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltelage (12) aus einer mit Gewebe verstärkten Foliebahn gebildet wird.
  7. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltelage (12) aus einer mit einer Gitterstruktur verstärkten Folienbahn gebildet wird.
  8. Verpackungseinheit (24) mit mehreren Lagen von übereinander gestapelten Verpackungsgegenständen (4), die derart gestapelt sind, dass in einer Stapelebene mindestens zwei Eingriffsbereiche (10) für Gabelschenkel eines Hubladers gebildet sind und mit einer eine Oberfläche (6) und jedenfalls Teile der Seitenflächen (8) sowie die Eingriffsbereiche (10) umhüllenden Haube aus einer ersten Folie (14), die unter Zwischenlage einer die Eingriffsbereiche (10) und benachbart hierzu vorgesehene Verpackungsgegenstände (4) überdeckenden Haltelage (12) als Stretchhaube auf den Gutstapel (2) aufgelegt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die fertige Verpackungseinheit (24) ohne eine zweite, nach dem Wenden als Schlauchhaube über den Umfang des Gutstapels (2) gezogene Folie fertig gestellt ist.
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