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DE102011016476A1 - Sitzträger für einen Stuhl - Google Patents

Sitzträger für einen Stuhl Download PDF

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DE102011016476A1
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DE
Germany
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seat
chair
support
cushion
seat support
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Withdrawn
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DE102011016476A
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English (en)
Inventor
Hermann Bock
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Bock 1 GmbH and Co KG
Original Assignee
Bock 1 GmbH and Co KG
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C7/00Parts, details, or accessories of chairs or stools
    • A47C7/02Seat parts
    • A47C7/16Seats made of wooden, plastics, or metal sheet material; Panel seats
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C7/00Parts, details, or accessories of chairs or stools
    • A47C7/02Seat parts
    • A47C7/28Seat parts with tensioned springs, e.g. of flat type
    • A47C7/282Seat parts with tensioned springs, e.g. of flat type with mesh-like supports, e.g. elastomeric membranes

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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Sitzträger (6) für einen Stuhl (1). Darüber hinaus betrifft die Erfindung eine Sitzauflage (7) zur Befestigung an einem Sitzträger (6), einen Sitz (4) mit einem Sitzträger (6) und einer Sitzauflage (7) sowie einen Stuhl (1) mit einem solchen Sitz (4). Es wird ein Sitzträger (6) für einen Stuhl (1) vorgeschlagen, welcher Sitzträger (6) eine wannenförmige Sitzschale (8) zur Befestigung einer Sitzauflage (7) aufweist und sich dadurch auszeichnet, daß die Sitzschale (8) einen Aufnahmeraum (9) zur vorübergehenden Aufnahme einer flexiblen Sitzfläche (17) der Sitzauflage (7) oder von Teilen hiervon bereitstellt.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Sitzträger für einen Stuhl. Darüber hinaus betrifft die Erfindung eine Sitzauflage zur Befestigung an einem Sitzträger, einen Sitz mit einem Sitzträger und einer Sitzauflage sowie einen Stuhl mit einem solchen Sitz.
  • Bei Stühlen, insbesondere Bürostühlen, ist häufig eine Polsterung des Sitzes gewünscht. Die Sitzauflage besteht daher zumeist aus einer mit einer Schaumstoffpolsterung versehenen Platte, die auf einem wannenförmigen Sitzträger befestigt ist. Ein elastisches Durchbiegen der das Schaumstoffpolster tragenden Platte ist nicht erwünscht. Im Gegenteil soll diese Platte möglichst biegesteif sein. Um ein Durchbiegen in jedem Fall zu vermeiden, weist der wannenförmige Sitzträger, der auch als Sitzschale bezeichnet wird, in seinem Inneren eine Rippenstruktur auf, auf der sich die auf dem Sitzträger befestigte Polsterplatte abstützt.
  • Neben herkömmlichen gepolsterten Sitzauflagen sind Stühle mit sogenannten Netzsitzen bekannt. Dabei handelt es sich zumeist um solche Stühle, die auch einen Netzrücken aufweisen. Die Sitzauflage wird in diesen Fällen durch ein textiles Gewebe oder Gewirke gebildet, das in einem Spannrahmen eingespannt ist. Die Verwendung derartiger Netzsitze ermöglicht vor allem durch die dadurch stattfindenden Belüftung einen besonders hohen Sitzkomfort. Bei Rückenlehnen kommt zudem bei besonders hochwertigen Stühlen eine sogenannte Membranbespannung zum Einsatz, bei der beispielsweise eine flexible, halbtransparente Polyamid-Membran verwendet wird.
  • Während herkömmliche Polstersitze ohne weiteres auf verschiedene Sitzunterteile montiert werden können, kann ein Spannrahmen oder ein anderer Netzträgerrahmen konstruktionsbedingt nur auf ausgewählte, oftmals teuere Unterteile aufgesetzt werden. Oftmals sind die Trägerarme des Netzrahmens auch fester Bestandteil einer Sitzmechanik im Sitzunterbau, so daß eine Sitztiefenverstellung, also ein Verschieben der Sitzauflage relativ zu der Sitzmechanik, nur mit sehr großem Aufwand realisierbar ist.
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, unter Vermeidung der Nachteile herkömmlicher Netzsitze einen konstruktiv besonders einfachen, preiswert herstellbaren Stuhl mit hohem Sitzkomfort bereitzustellen.
  • Diese Aufgabe wird durch einen Sitzträger nach Anspruch 1 bzw. die weiteren nebengeordneten Ansprüche gelöst.
  • Der erfindungsgemäße Sitzträger weist eine wannenförmige Sitzschale auf, die zur Befestigung einer Sitzauflage ausgebildet ist. Erfindungsgemäß ist im Inneren der Sitzschale ein Aufnahmeraum vorgesehen zur Aufnahme zumindest von Teilen einer flexiblen Sitzfläche der Sitzauflage. Die Sitzfläche oder Teile der Sitzfläche werden dabei von dem Aufnahmeraum nur zeitweise aufgenommen, nämlich bei einer Belastung der Sitzfläche durch einen Benutzer. Mit anderen Worten bewegt sich die flexible Sitzfläche in die wannenförmige Sitzschale hinein, wenn sich ein Benutzer auf den Stuhl setzt.
  • Die an einem solchen Sitzträger zu befestigende Sitzauflage ist erfindungsgemäß einteilig und selbsttragend ausgebildet und weist eine flexible Sitzfläche auf. Wesentlich ist dabei, daß die Flexibilität der Sitzauflage nicht durch ein textiles Gewebe oder Gewirke oder eine Membran bewirkt wird. Da die Sitzauflage keines dieser Elemente aufweist, wird auch kein Spannrahmen oder dergleichen benötigt. Die Flexibilität der Sitzfläche und damit die Biegbarkeit der Sitzauflage wird vorzugsweise dadurch erreicht, daß die Sitzauflage im Bereich der Sitzfläche eine Vielzahl von Öffnungen oder Durchbrüchen aufweist. Die Ausführung und Anordnung der Öffnungen bestimmt, zusammen mit den Eigenschaften des verwendeten Materials, die Biegeeigenschaften der Sitzauflage.
  • Ein Sitz, der einen Sitzträger bzw. eine Sitzauflage, wie oben beschrieben, aufweist, ist konstruktiv besonders einfach aufgebaut und läßt sich preiswert herstellen, ohne daß auf den gewünschten Sitzkomfort verzichtet werden muß. Gleiches trifft zu auf einen Stuhl mit einem solchen Sitz.
  • Gegenüber anderen Netzsitzen mit wannenlosen Oberteilen zeichnet sich die Erfindung dadurch aus, daß der Sitz durch die Verwendung einer Sitzschale als universelles Oberteil mit allen möglichen, auch sehr preiswerten Sitzunterteilen bzw. Sitzmechaniken kombinierbar ist. Zugleich ist, trotz Verwendung einer flexiblen Sitzfläche, eine Sitztiefenverstellung sehr einfach möglich, da hierfür, wie bei herkömmlichen Konstruktionen, die Sitzschale auf einfache Art und Weise relativ zu der Sitzmechanik verschiebbar ist.
  • Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung werden im Zusammenhang mit einem Ausführungsbeispiel nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Hierbei zeigen:
  • 1 eine Darstellung der Baugruppen eines Bürostuhls,
  • 2 bis 4 eine Draufsicht sowie zwei perspektivische Ansichten einer erfindungsgemäßen Sitzauflage, die an einem erfindungsgemäßen Sitzträger befestigt ist,
  • 5 eine Draufsicht auf eine weitere erfindungsgemäße Sitzauflage, die an einem erfindungsgemäßen Sitzträger befestigt ist.
  • Sämtliche Figuren zeigen die Erfindung lediglich schematisch und mit ihren wesentlichen Bestandteilen. Gleiche Bezugszeichen entsprechen dabei Elementen gleicher oder vergleichbarer Funktion.
  • Ein Bürostuhl 1 umfaßt üblicherweise einen auf einer Stuhlsäule 2 angeordneten Sitzunterbau 3 und einen mit dem Sitzunterbau 3 verbundenen Sitz 4. Der Sitzunterbau 3 umfaßt in der Regel eine Sitzmechanik, beispielsweise eine sogenannte Synchronmechanik, die für eine miteinander gekoppelte, eine bestimmte Relativbewegung von Sitz 4 und Rückenlehne 5 zueinander mit sich bringende Kinematik sorgt. Der Sitz 4 umfaßt einen Sitzträger 6 und eine mit dem Sitzträger 6 verbundene Sitzauflage 7. Der Sitzträger 6 kann dabei entsprechend seiner Funktion auch als ein Teil der Sitzmechanik ausgebildet sein. Der mit dem Basisträger der Sitzmechanik und/oder dem Sitzträger 6 verbundene Rückenlehnenträger ist in den Figuren nicht abgebildet.
  • Der Sitzträger 6, der eine zur Befestigung der Sitzauflage 7 ausgebildete, wannenförmige Sitzschale 8 aufweist, ist auf bekannte Art und Weise mit wenigstens einem weiteren Bauteil des Sitzunterbaus 3, in der Regel mit dem Basisträger der Sitzmechanik, verbunden.
  • Im Inneren der Sitzschale 8 ist ein Aufnahmeraum 9 vorgesehen, der sich im wesentliche über die gesamte Sitzschale 8 erstreckt. Mit anderen Worten wird der Aufnahmeraum 9 von den Seitenwänden 11 der Sitzschale 8 begrenzt. In der Unterseite 12 der Sitzschale 8 sind Langlöcher 13 zur Sitztiefenverstellung, Aufnahmen 14 für die Armlehnen sowie weitere Funktionselemente integriert, dies jedoch so, daß die Aufnahmefunktion des Aufnahmeraumes 9 für die Sitzfläche 17 nicht beeinträchtigt wird. In dem Aufnahmeraum 9 können zudem, ohne eine Beeinträchtigung der Aufnahmefunktion, einzelne Versteifungsrippen 15 oder dergleichen vorgesehen sein, so daß die geforderte Grundsteifigkeit der Sitzschale 8 gewährleistet ist. Insgesamt ergibt sich jedoch durch den Wegfall der Vielzahl der Auflagerippen gegenüber herkömmlichen Sitzschalen eine deutliche Materialeinsparung, die sich in geringeren Herstellungskosten niederschlägt.
  • Die Sitzschale 8 ist nach oben hin offen ausgeführt. Auf der Sitzschale 8 des Sitzträgers 6 ist die Sitzauflage 7 befestigt. Die selbsttragende und einteilig ausgeführte Sitzauflage 7 liegt dabei auf dem Sitzschalenrand 16 auf und deckt die Sitzschale 8 nach oben hin ab. Die weiter unten genauer definierte Sitzfläche 17 der Sitzauflage 7 befindet sich im montierten Zustand vollständig oberhalb des Aufnahmeraumes 9.
  • Setzt sich ein Benutzer auf den Stuhl 1, so bewegt sich die Sitzfläche 17 oder zumindest Teile hiervon in den unterhalb der Sitzauflage 7 angeordneten Aufnahmeraum 9 der Sitzschale 8 hinein. Dabei ist der Aufnahmeraum 9 derart ausgeführt, daß ein ungestörtes Eindringen der Sitzauflage 7 in den Aufnahmeraum 9 bis zu einer definierten Eindringtiefe sichergestellt ist. Diese Eindringtiefe ergibt sich dabei aus der maximal möglichen Durchbiegung der Sitzfläche 17 der Sitzauflage 7 und beträgt in Abhängigkeit von der konstruktiven Ausgestaltung der Sitzfläche 17 und dem verwendeten Material beispielsweise 25 mm.
  • Die Sitzauflage 7 besteht im wesentlichen aus einer elastischen Platte 18, die vorzugsweise aus einem thermoplastisch verarbeitbaren Kunststoffmaterial hergestellt ist. In den 2 bis 5 ist die Sitzauflage 7 lediglich zur Hälfte angebildet. Der gegenüberliegende, hier nicht abgebildete Teil der Sitzauflage 7 entspricht spiegelbildlich dem abgebildeten Teil.
  • Die elastische Platte 18 ist im Bereich der Sitzfläche 17 mit einer Vielzahl von Öffnungen oder Durchbrüchen 19 versehen. Anders ausgedrückt definiert derjenige Bereich der elastischen Platte 18, der solche Durchbrüche 19 aufweist, die Sitzfläche 17 der Sitzauflage 7. Die Sitzfläche 17 reicht an allen vier Seiten nahe an den Rand 22 der Sitzauflage 7 heran. Der Rand 22 der Sitzauflage 7 ist frei von Durchbrüchen 19. Die elastische Platte 18 ist mit einem Spritzgießverfahren hergestellt und einteilig ausgeführt. Daher ist eine besonders preiswerte Herstellung der Sitzauflage 7 möglich.
  • Bei dem in den 2 bis 4 dargestellten Ausführungsbeispiel werden die rautenförmigen, eng zueinander benachbart und regelmäßig angeordneten Durchbrüche 19 durch Verbindungsstege 21 begrenzt und voneinander abgegrenzt. Die Auswahl des für die elastische Platte 18 verwendeten Materials sowie die Anordnung der Durchbrüche 19 bzw. der Verbindungsstege 21 erfolgt vorzugsweise derart, daß die Verbindungsstege 21 in deren Längsrichtung 23, 24 im wesentlichen nicht dehnbar sind. Mit anderen Worten kommt es bei einer Belastung der Sitzfläche 17 durch einen Benutzer des Bürostuhls 1 lediglich zu einer elastischen Biegung der Verbindungsstege 21. Im Gegensatz zu herkömmlichen Netzsitzen aus textilen Geweben oder Gewirken, deren Fasern sich in Längsrichtung dehnen und damit bei einer Sitzbelastung ihre Länge ändern, erfährt die hier beschriebene elastische Platte 18 somit lediglich eine Biegung in Belastungsrichtung 25. Wird die elastische Platte 18 entlastet, nimmt sie selbsttätig ihre Ausgangslage ein.
  • Bei dem in 5 abgebildeten Ausführungsbeispiel sind die Durchbrüche 19 im Bereich der Sitzfläche 17 derart ausgeführt und angeordnet, daß sich mehrere mäanderförmige Sitzflächeneinzelbereiche 27 ergeben, die quer zu der sich von der Sitzauflagenhinterkante 28 zu der Sitzauflagenvorderkante 29 verlaufenden Sitzlängsrichtung 31 angeordnet sind. Benachbarte Sitzflächeneinzelbereiche 27 sind dabei über Verbindungsarme 32 miteinander verbunden, wobei die Verbindungsarme 32 in Sitzflächeneinzelbereichlängsrichtung 33 versetzt zueinander angeordnet sind, um die gewünschten Bewegungseigenschaften der Sitzfläche 17 sicherzustellen. Bei einer Belastung der Sitzfläche 17 durch einen Benutzer des Bürostuhls 1 längen sich die belasteten Sitzflächeneinzelbereiche 27 in Sitzflächeneinzelbereichlängsrichtung 33. Diese Längenänderung beruht jedoch nicht auf einer Dehnung der Sitzflächeneinzelbereiche 27, sondern erfolgt aufgrund der Biegung der betreffenden Sitzflächeneinzelbereiche 27 in Belastungsrichtung 25. Bei einer Entlastung der elastischen Platte 18 bewegen sich die Sitzflächeneinzelbereiche 27 wegen der werkstoffeigenen Elastizität selbsttätig wieder in ihre Ausgangslage zurück.
  • Die selbsttragende, keine textilen Gewebe oder Gewirke aufweisende und damit rahmenlos ausführbare Sitzauflage 7 ist mit der Sitzschale 8 mit Hilfe einer den erhöhten Belastungen einer sich durchbiegenden Platte 18 gewachsenen, zueinander komplementär ausgebildeten Verbindungselementen verbunden. Hierfür kommen an der Unterseite des Sitzauflagenrandes 22 beabstandet zueinander angeordnete, sich in Richtung Sitzträger 6 erstreckende Verbindungsdome (nicht dargestellt) zum Einsatz, die bei der Montage von Sitzauflage 7 und Sitzträger 6 formschlüssig in dem Sitzschalenrand 16 vorgesehene, entsprechend ausgebildete Aufnahmeöffnungen 26 eingreifen.
  • Eine besonders sichere Verbindung wird durch einen in den Figuren nicht dargestellten durchgehenden Formschluß ermöglicht, der vorzugsweise dadurch hergestellt wird, daß eine an der Unterseite des Sitzauflagenrandes 22 angeordnete umlaufende Rippe in im Sitzschalenrand 16 vorgesehene umlaufende Nut eingreift. Damit wird eine durchgehende, ununterbrochene formschlüssige Verbindung der beiden Bauteile 6, 7 sichergestellt.
  • Mit Hilfe der vorliegenden Erfindung ist es nicht nur möglich, die oben beschriebene einteilige selbsttragende Sitzauflage 7 zu verwenden. Mit dem vorgeschlagenen, einen Aufnahmeraum 9 aufweisenden Sitzträger 6 können nach Art eines Baukastensystems verschiedene Sitzauflagen mit flexibler Sitzfläche verwendet werden. So ist es beispielsweise auch möglich, den erfindungsgemäßen Sitzträger 9 mit einer Sitzauflage zu kombinieren, die einen Spannrahmen für ein textiles Gewebe oder Gewirke, eine Membran, Gurte oder dergleichen aufweist.
  • Alle in der Beschreibung, den nachfolgenden Ansprüchen und der Zeichnung dargestellten Merkmale können sowohl einzeln, als auch in beliebiger Kombination miteinander erfindungswesentlich sein.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Stuhl, Bürostuhl
    2
    Stuhlsäule
    3
    Sitzunterbau
    4
    Sitz
    5
    Rückenlehne
    6
    Sitzträger
    7
    Sitzauflage
    8
    Sitzschale
    9
    Aufnahmeraum
    10
    (frei)
    11
    Seitenwand
    12
    Sitzschalenunterseite
    13
    Langloch
    14
    Aufnahme
    15
    Versteifungsrippe
    16
    Sitzschalenrand
    17
    Sitzfläche
    18
    Platte
    19
    Durchbruch
    20
    (frei)
    21
    Verbindungssteg
    22
    Sitzauflagenrand
    23
    Längsrichtung
    24
    Längsrichtung
    25
    Belastungsrichtung
    26
    Aufnahmeöffnung
    27
    Sitzflächeneinzelbereich
    28
    Sitzhinterkante
    29
    Sitzvorderkante
    30
    (frei)
    31
    Sitzlängsrichtung
    32
    Verbindungsarm
    33
    Sitzflächeneinzelbereichlängsrichtung

Claims (8)

  1. Sitzträger (6) für einen Stuhl (1), mit einer wannenförmigen Sitzschale (8) zur Befestigung einer Sitzauflage (7), dadurch gekennzeichnet, daß die Sitzschale (8) einen Aufnahmeraum (9) zur vorübergehenden Aufnahme einer flexiblen Sitzfläche (17) der Sitzauflage (7) oder von Teilen hiervon bereitstellt.
  2. Sitzträger (6) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Aufnahmeraum (9) im wesentlichen über die gesamte Sitzschale (8) erstreckt.
  3. Sitzauflage (7) zur Befestigung an einem Sitzträger (6) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sitzauflage (7) selbsttragend ist aufweist.
  4. Sitzauflage (7) zur Befestigung an einem Sitzträger (6) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sitzauflage (7) einteilig ist.
  5. Sitzauflage (7) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Sitzauflage (7) eine im Bereich der Sitzfläche (17) mit einer Vielzahl von Durchbrüchen (19) versehene elastische Platte (18) umfaßt.
  6. Sitz (4) für einen Stuhl (1) mit einem Sitzträger (6) nach Anspruch 1 oder 2 und/oder mit einer mit einem Sitzträger (6) verbundenen Sitzauflage (7) nach einem der Ansprüche 3 bis 5.
  7. Sitz (4) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß Sitzträger (6) und Sitzauflage (7) zueinander komplementär ausgebildete Verbindungselemente (26) aufweisen.
  8. Stuhl (1), insbesondere Bürostuhl, mit einem Sitzunterbau (3), welcher vorzugsweise eine Sitzmechanik aufweist, und mit einem mit dem Sitzunterbau (3) verbundenen Sitz (4) nach Anspruch 6 oder 7.
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