DE102011008028B4 - Federanordnung für ein aus einem Stahlblech geformtes Gehäuseteil, Computergehäuse und Herstellungsverfahren - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Federanordnung (1) für ein aus einem Stahlblech geformtes Gehäuseteil (3), umfassend einen aus dem Stahlblech des Gehäuseteils (3) geformten ersten Kontaktfinger (4) und einen aus dem Stahlblech des Gehäuseteils (3) geformten zweiten Kontaktfinger (5), der den ersten Kontaktfinger (4) mechanisch unterstützt.
Die Erfindung betrifft des Weiteren ein Computergehäuse mit wenigstens einem zweiteiligen Federkontakt (2) sowie ein Herstellungsverfahren zur Herstellung eines Federkontakts (2).
Die Erfindung betrifft des Weiteren ein Computergehäuse mit wenigstens einem zweiteiligen Federkontakt (2) sowie ein Herstellungsverfahren zur Herstellung eines Federkontakts (2).
Description
- Die Erfindung betrifft eine Federanordnung für ein aus einem Stahlblech geformtes Gehäuseteil, ein Herstellungsverfahren für eine solche Federanordnung sowie ein Computergehäuse umfassend wenigstens ein erstes Gehäuseteil aus Stahlblech mit wenigstens einem zweiteiligen Federkontakt und wenigstens eine zu kontaktierende Komponente, die mit dem Federkontakt mechanisch in Verbindung steht.
- Computer- und andere Gehäuse aus Stahlblech sind vielfach bekannt. Insbesondere mehrteilige Computergehäuse, die elektronische Komponenten zum Verarbeiten hochfrequenter Takt- oder Datensignale enthalten, müssen elektromagnetisch abgedichtet werden, um eine elektromagnetische Verträglichkeit mit deren Umfeld sicherzustellen. Hierzu ist aus dem Stand der Technik bekannt, Kontaktanordnungen an Gehäusekanten vorzusehen, über die benachbarte Gehäuseteile elektrisch miteinander verbunden werden. Um Fertigungstoleranzen auszugleichen, werden hierzu federnde Kontakte eingesetzt.
- Dabei ist es problematisch, dass das zur Fertigung von Computergehäusen gewöhnlich verwendete Stahlblech nur verhältnismäßig geringe Federeigenschaften aufweist. Bedingt durch die geringen Federeigenschaften ist die Elastizität und Kontaktsicherheit von Kontaktfingern aus derartigem Stahlblech unzureichend, um eine elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) unter allen Umständen sicherzustellen.
- Im Stand der Technik werden daher zusätzliche Federelemente aus einem in der Regel dünneren Stahlblech mit besseren Federeigenschaften verwendet.
- Aus de
DE 199 42 949 C1 ist ein elektrisch geschirmtes Gehäuse bestehend aus zwei Gehäuseteilen bekannt. Die elektrische Kontaktierung derselben zur Gewährleistung der Schirmung des Gehäuses erfolgt durch aus dem Blech der Gehäuseteile aus einer Fügekante derselben ausgeformte Kontaktelemente. - Aus der
DE 101 35 597 A1 ist eine Klemmfeder für eine Federklemme mit einem Festschenkel und mit einem am Festschenkel federnd gelagerten, winkelförmigen Federschenkel bekannt. Dabei ist ein Hilfsfederschenkel am Festschenkel federnd gelagert und beaufschlagt mit seiner Federkraft den Federschenkel. - Aus der
ist eine Halteanordnung für ein Speichergerät bekannt. Die Haltevorrichtung umfasst Kontaktfinger mit Vorsprüngen, die gemäß entsprechenden Öffnungen einer Seitenwand angeordnet sind.US2006/0231686 A1 - Aus der
DE 201 09 697 U1 ist eine Befestigungsvorrichtung für ein oder mehrere Speicherlaufwerke mit Mitteln zum Befestigen der Vorrichtung im Computergehäuse bekannt. Die Vorrichtung besteht aus zwei miteinander starr verbundenen Seitenwänden mit Befestigungsmitteln für die einbringbaren und an den Seiten mit Gewindebohrungen versehenen Laufwerke. - Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Federanordnung für ein aus einem Stahlblech geformtes Gehäuseteil und Verfahren zu ihrer Herstellung sowie ein Computergehäuse mit einer derartigen Federanordnung zu beschreiben, die einen besonders einfachen Aufbau der Federanordnung bzw. eine Herstellung des Computergehäuses gestatten.
- Die genannte Aufgabe wird durch die Vorrichtungen und das Verfahren gemäß den Patentansprüchen 1, 6 und 9 gelöst.
- Gemäß einem ersten Aspekt der Erfindung wird eine Federanordnung für ein aus einem Stahlblech geformtes Gehäuseteil beschrieben, das einen aus dem Stahlblech des Gehäuseteils geformten ersten Kontaktfinger und einen aus dem Stahlblech des Gehäuseteils geformten zweiten Kontaktfinger umfasst. Dabei unterstützt der zweite Kontaktfinger den ersten Kontaktfinger mechanisch derart, dass der erste und der zweite Kontaktfinger einen Federkontakt mit einer gegenüber dem einfachen Stahlblech erhöhten Federkonstante bilden.
- Durch die effektive Verdopplung des Stahlblechs im Bereich der Federanordnung können dessen Federeigenschaften verbessert werden. Dabei ist insbesondere nicht die Vorsehung eines zusätzlichen Teils aus einem anderen Material erforderlich.
- Gemäß vorteilhaften Ausgestaltungen sind der erste oder der zweite Kontaktfinger aus dem Gehäuseteil ausgestanzt. Dabei sind der erste oder der zweite Kontaktfinger beispielsweise jeweils über eine Biegekante einstückig mit dem Gehäuseteil verbunden. Eine derartige Ausgestaltung erlaubt eine einfache Herstellung einer derartigen Federanordnung in Großserienfertigung mit bekannten Herstellungsschritten wie Stanzen oder Biegen.
- Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist der erste Kontaktfinger im Wesentlichen parallel zu dem Gehäuseteil angeordnet und der zweite Kontaktfinger ist entlang der Biegekante im Wesentlichen um 180° umgebogen, sodass der zweite Kontaktfinger den ersten Kontaktfinger zumindest teilweise flächig hinterlegt. Die flächige Hinterlegung des Kontaktfingers mit dem zweiten Kontaktfinger erlaubt eine einfache mechanische Herstellung eines Federkontakts mit doppelter Dicke und daher mit verbesserten Federeigenschaften.
- Gemäß einem zweiten Aspekt der Erfindung wird ein Computergehäuse, umfassend wenigstens ein erstes Gehäuseteil aus Stahlblech mit wenigstens einem zweiteiligen Federkontakt beschrieben, bei dem ein erster Kontaktfinger durch einen zweiten Kontaktfinger mechanisch so unterstützt wird, dass der zweiteilige Federkontakt eine gegenüber dem einfachen Stahlblech erhöhte Federkonstante aufweist. Das Computergehäuse umfasst des Weiteren wenigstens eine zu kontaktierende Komponente, die mit dem zweiteiligen Federkontakt mechanisch in Verbindung steht.
- Ein derartiges Computergehäuse eignet sich beispielsweise zur elektrischen Abdichtung einer Gehäusefuge zwischen einem ersten und einem zweiten Gehäuseteil oder zur Verrastung einer zu kontaktierenden Komponente mit dem ersten Gehäuseteil mittels einer so genannten Snap-In-Montage.
- Gemäß einem dritten Aspekt der Erfindung wird ein Herstellungsverfahren zur Herstellung einer derartiger Federanordnung beschrieben. Das Herstellungsverfahren umfasst die Schritte gemäß Patentanspruch 9.
- Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind in der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung eines Ausführungsbeispiels sowie in den abhängigen Patentansprüchen offenbart.
- Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die angehängten Figuren näher beschrieben. In den Figuren zeigen:
-
1 eine perspektivische Darstellung einer Federanordnung, -
2 eine Aufsicht auf die Federanordnung gemäß1 und -
3 einen Querschnitt durch die Federanordnung gemäß den1 und2 . -
1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Federanordnung1 . Die Federanordnung1 umfasst einen Federkontakt2 , der aus einem flächigen Gehäuseteil3 herausgeformt wurde. Bei dem Gehäuseteil3 handelt es sich insbesondere um ein aus einem aus Stahlblech geformten Teil eines Computergehäuses. Beispielsweise handelt es sich um eine Chassis oder eine Seitenwand eines Computergehäuses oder um einen internen Laufwerkskäfig zur Aufnahme von Speicherlaufwerken. - Aus dem Gehäuseteil
3 wurden zwei im Wesentlichen zungenförmige Kontaktfinger4 und5 herausgestanzt. Der erste Kontaktfinger4 dient zur Kontaktierung eines anderen Gehäuseteils oder eines in dem Gehäuse aufgenommenen Bauteils. Der zweite Kontaktfinger5 dient zur Unterstützung bzw. Unterfederung des ersten Kontaktfingers4 . Dadurch, dass die Materialstärke des Stahlblechs im Bereich des Federkontakts2 effektiv durch den ersten Kontaktfinger4 und den zweiten Kontaktfinger5 verdoppelt wurde, ist die Federkraft des Federkontaktes2 in Richtung des in der1 dargestellten Pfeils erhöht. Somit übt der Federkontakt2 auf eine beispielsweise unterhalb des Gehäuseteils3 angeordnete Komponente oder ein weiteres Gehäuseteil eine gegenüber der Federkraft des ersten Kontaktfingers4 allein genommen erhöhte Federkraft aus. - Der mechanische Aufbau der Federanordnung
1 ist in den2 und3 im Detail dargestellt. In der2 ist die Federanordnung1 vor dem Umbiegen des zweiten Kontaktfingers5 zur Unterstützung des ersten Kontaktfingers4 dargestellt. In der2 ist zu erkennen, dass sowohl der erste Kontaktfinger4 als auch der zweite Kontaktfinger5 entlang einer Biegekante6a bzw.6b mit einem Steg10 aus dem Material des restlichen Gehäuseteils3 verbunden sind. Die übrigen Begrenzungen des ersten Kontaktfingers4 bzw. des zweiten Kontaktfingers5 sind von dem restlichen Gehäuseteil3 mittels einer ausgestanzten Aussparung7a bzw.7b getrennt. Zur elektrischen und/oder mechanischen Kontaktierung einer zu federnden Komponente weist der erste Kontaktfinger5 einen aus dem Material des Gehäuseteils3 herausgeprägten Kontaktpunkt8 auf. - Zur Herstellung des Federkontakts
2 wird der zweite Kontaktfinger5 nach dem Herausprägen der Aussparung7b entlang der Biegekante6b um 180° abgebogen, sodass er den ersten Kontaktfinger4 von der Rückseite her unterfedert. Dies ist in der3 dargestellt. Zur Vereinfachung des Abbiegens kann die erste Biegekante6b optional vorgeprägt werden. - In der
3 ist zu erkennen, dass der Kontaktpunkt8 des ersten Kontaktfingers4 mit einem zweiten Gehäuseteil9 in Kontakt steht. Im dargestellten Ausführungsbeispiel handelt es sich bei dem zweiten Gehäuseteil9 um eine weitere Gehäusewandung, die ebenfalls aus Stahlblech gefertigt ist. Eine zwischen dem ersten Gehäuseteil3 und dem zweiten Gehäuseteil9 bestehende Gehäusefuge kann somit elektrisch durch den Federkontakt2 überbrückt werden, sodass die Fuge zwischen den Gehäuseteilen3 und9 elektromagnetisch abgedichtet ist. - Die beschriebene Federanordnung
1 eignet sich ebenfalls zur mechanischen Kontaktierung von an oder in dem ersten Gehäuseteil3 angeordneten Komponenten. Beispielsweise eignet sich der Federkontakt2 aufgrund seiner verbesserten Federeigenschaften zur Aufnahme von so genannten Snap-In-Teilen. Beispielsweise können so auf einfache Weise Blendenelemente und weitere aus Kunststoff oder sonstigen Materialien geformte Gehäuseteile mit dem ersten Gehäuseteil3 verrastet werden. - Durch die Verdopplung des Gehäusematerials im Bereich des Federkontakts
2 kann auf die Verwendung von in der Herstellung aufwändigen und daher teuren Zusatzteilen aus Federblech mit einer erhöhten Federkonstante verzichtet werden. - Bezugszeichenliste
-
- 1
- Federanordnung
- 2
- Federkontakt
- 3
- erstes Gehäuseteil
- 4
- erster Kontaktfinger
- 5
- zweiter Kontaktfinger
- 6
- Biegekante
- 7
- Aussparung
- 8
- Kontaktpunkt
- 9
- zweites Gehäuseteil
- 10
- Steg
Claims (10)
- Federanordnung (
1 ) für ein aus einem Stahlblech geformtes Gehäuseteil (3 ), umfassend: – einen aus dem Stahlblech des Gehäuseteils (3 ) geformten ersten Kontaktfinger (4 ) zur Kontaktierung eines anderen Gehäuseteils oder eines in dem Gehäuse aufgenommenen Bauteils und – einen aus dem Stahlblech des Gehäuseteils (3 ) geformten zweiten Kontaktfinger (5 ) zur Unterfederung des ersten Kontaktfingers, wobei der zweite Kontaktfinger (5 ) den ersten Kontaktfinger (4 ) mechanisch unterstützt, so dass der erste Kontaktfinger (4 ) und der zweite Kontaktfinger (5 ) einen zweiteiligen Federkontakt (2 ) mit einer gegenüber dem einfachen Stahlblech doppelten Dicke und daher einer erhöhten Federkonstante bilden. - Federanordnung (
1 ) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Kontaktfinger (4 ) und/oder der zweite Kontaktfinger (5 ) aus dem Gehäuseteil (3 ) ausgestanzt sind. - Federanordnung (
1 ) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils eine Biegekante (6a ,6b ) den ersten Kontaktfinger (4 ) und/oder den zweiten Kontaktfinger (5 ) einstückig mit dem Gehäuseteil (3 ) verbindet. - Federanordnung (
1 ) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Kontaktfinger (4 ) im Wesentlichen parallel zu dem Gehäuseteil (3 ) angeordnet ist und der zweite Kontaktfinger (5 ) entlang der Biegekante (6b ) im Wesentlichen um 180° umgebogen ist, sodass der zweite Kontaktfinger (5 ) den ersten Kontaktfinger (4 ) zumindest teilweise flächig hinterlegt. - Federanordnung (
1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass aus dem ersten Kontaktfinger (4 ) und/oder dem zweiten Kontaktfinger (5 ) ein Kontaktpunkt (8 ) zur elektrischen und/oder mechanischen Kontaktierung herausgeprägt ist. - Computergehäuse umfassend: – wenigstens ein erstes Gehäuseteil (
3 ) aus Stahlblech mit wenigstens einem zweiteiligen Federkontakt (2 ), und – wenigstens eine zu kontaktierende Komponente, die mit dem zweiteiligen Federkontakt (2 ) mechanisch in Verbindung steht, wobei der zweiteilige Federkontakt (2 ) einen ersten Kontaktfinger (4 ) zur Kontaktierung der zu kontaktierenden Komponente und einen zweiten Kontaktfinger (5 ) zur Unterfederung des ersten Kontaktfingers (4 ) und zur mechanischen Unterstützung aufweist, so dass der zweiteilige Federkontakt (2 ) eine gegenüber dem einfachen Stahlblech doppelte Dicke und daher erhöhte Federkonstante aufweist. - Computergehäuse nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine zu kontaktierende Komponente ein zweites Gehäuseteil (
9 ) aus Stahlblech ist, wobei eine Mehrzahl von zweiteiligen Federkontakten (2 ) zur elektrischen Abdichtung einer Gehäusefuge zwischen dem ersten Gehäuseteil (3 ) und dem zweiten Gehäuseteil (9 ) vorgesehen ist. - Computergehäuse nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine zu kontaktierende Komponente durch den wenigstens einen Federkontakt (
2 ) mechanisch mit dem ersten Gehäuseteil (3 ) verrastbar ist. - Herstellungsverfahren für eine Federanordnung (
1 ), umfassend die Schritte: – Bereitstellen eines Gehäuseteils (3 ) aus Stahlblech, – Ausstanzen eines ersten Kontaktfingers (4 ) zur Kontaktierung eines anderen Gehäuseteils oder eines in dem Gehäuse aufgenommenen Bauteils aus dem Gehäuseteil (3 ), – Ausstanzen eines zweiten Kontaktfingers (5 ) zur Unterfederung des ersten Kontaktfingers aus dem Gehäuseteil (3 ) und – Umbiegen des zweiten Kontaktfingers (5 ) entlang einer Biegekante (6b ) derart, dass der zweite Kontaktfinger (5 ) den ersten Kontaktfinger (4 ) zumindest teilweise flächig hinterlegt, so dass der erste Kontaktfinger (4 ) und der zweite Kontaktfinger (5 ) einen zweiteiligen Federkontakt (2 ) mit einer gegenüber dem einfachen Stahlblech doppelten Dicke und daher einer erhöhten Federkonstante bilden. - Herstellungsverfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Biegekante (
6b ) vor dem Umbiegen des zweiten Kontaktfingers (5 ) vorgeprägt wird.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE201110008028 DE102011008028B4 (de) | 2011-01-05 | 2011-01-05 | Federanordnung für ein aus einem Stahlblech geformtes Gehäuseteil, Computergehäuse und Herstellungsverfahren |
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|---|---|---|---|
| DE201110008028 DE102011008028B4 (de) | 2011-01-05 | 2011-01-05 | Federanordnung für ein aus einem Stahlblech geformtes Gehäuseteil, Computergehäuse und Herstellungsverfahren |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE102011008028A1 DE102011008028A1 (de) | 2012-07-05 |
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| DE20109697U1 (de) * | 2001-06-13 | 2001-09-13 | Schäfer Gehäusesysteme GmbH, 01277 Dresden | Befestigungsvorrichtung für ein oder mehrere Speicherlaufwerke |
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- 2011-01-05 DE DE201110008028 patent/DE102011008028B4/de not_active Expired - Fee Related
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Representative=s name: EPPING HERMANN FISCHER PATENTANWALTSGESELLSCHA, DE Representative=s name: EPPING HERMANN FISCHER, PATENTANWALTSGESELLSCH, DE |
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