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DE102011007374A1 - Haarformgerät-Heizplatte - Google Patents

Haarformgerät-Heizplatte Download PDF

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DE102011007374A1
DE102011007374A1 DE102011007374A DE102011007374A DE102011007374A1 DE 102011007374 A1 DE102011007374 A1 DE 102011007374A1 DE 102011007374 A DE102011007374 A DE 102011007374A DE 102011007374 A DE102011007374 A DE 102011007374A DE 102011007374 A1 DE102011007374 A1 DE 102011007374A1
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DE
Germany
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hair
heating elements
hair styling
electrical heating
styling
Prior art date
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Ceased
Application number
DE102011007374A
Other languages
English (en)
Inventor
Berthold Altmann
Daniela Blischke
Dr. Copitzky Thomas
Dr. Hafer Christian
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BSH Hausgeraete GmbH
Original Assignee
BSH Bosch und Siemens Hausgeraete GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by BSH Bosch und Siemens Hausgeraete GmbH filed Critical BSH Bosch und Siemens Hausgeraete GmbH
Priority to DE102011007374A priority Critical patent/DE102011007374A1/de
Priority to PCT/EP2012/056666 priority patent/WO2012140134A1/de
Priority to EP12715679.2A priority patent/EP2696719A1/de
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Abstract

Es wird eine Haarformgerät-Heizplatte (4) mit einer Grundplatte (6), die eine zum Kontakt mit zu formendem Haar ausgebildete erste Hauptoberfläche (6a) und eine dieser gegenüberliegende zweite Hauptoberfläche (6b) aufweist, und einer Mehrzahl von in thermischem Kontakt mit der zweiten Hauptoberfläche (6b) befindlichen elektrischen Heizelementen (7) bereitgestellt. Die Mehrzahl von elektrischen Heizelementen (7) ist derart angeordnet, dass die Haarformgerät-Heizplatte (4) eine Mehrzahl von Heizzonen aufweist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Haarformgerät-Heizplatte.
  • Es sind verschiedene beheizbare Haarformgeräte bekannt, die dazu ausgebildet sind, unter Einwirkung von Wärme und ggfs. zusätzlich durch mechanische Einwirkung bei einem Frisieren von Haaren zu unterstützen bzw. dabei zu unterstützen, Haare in eine gewünschte Form zu bringen oder diesen ein gewünschtes Aussehen zu geben.
  • Es sind insbesondere Haarglätter bekannt, bei denen durch Einbringen von Wärme und gleichzeitiges Ausüben einer mechanischen Kraft die zu behandelnden Haare geglättet werden, um den Haaren das gewünschte Aussehen zu verleihen. Derartige Haarglätter weisen zumindest eine Heizplatte auf, die in der Regel elektrisch beheizbar ist. Die zumindest eine Heizplatte weist dabei üblicherweise zumindest einen im Wesentlichen ebenen, flächigen Abschnitt auf, der im Betrieb in Kontakt mit den zu glättenden Haaren gebracht wird. Bekannte Haarglätter weisen dabei üblicherweise eine weitere Platte auf, die derart gegen die zumindest eine Heizplatte bewegbar ist, dass zwischen der zumindest einen Heizplatte und der weiteren Platte zu glättende Haare eingebracht werden können und die eingebrachten Haare durch die weitere Platte gegen die zumindest eine Heizplatte gedrückt werden können. Die weitere Platte kann dabei insbesondere auch als Heizplatte ausgebildet sein, um einen gleichmäßigen beidseitigen Wärmeeintrag in die zu glättenden Haare bereitzustellen. Derartige Haarglätter weisen oftmals eine zangenartige Form auf, die es ermöglicht, mit einer Hand die zumindest eine Heizplatte und die weitere Platte unter Einschluss von Haaren zwischen diesen gegeneinander zu bewegen.
  • Neben den beschriebenen Haarglättern sind andere beheizbare Haarformgeräte bekannt. Z. B. beschreibt DE 10 2008 043 428 A1 ein beheizbares Haarformgerät, dass sowohl zum Glätten von Haar als Heizeisen bzw. Haarglätter verwendet werden kann als auch als Lockenwickler zum Formen von Locken (Multistyling-Gerät).
  • Bei einem herkömmlichen Haarformgerätheizplattensystem, insbesondere für einen Haarglätter, ist häufig ein Strangpressprofil aus einer Aluminiumlegierung vorgesehen, dessen eine Seite als eine Benutzungsoberfläche ausgebildet ist, die zum Kontakt mit dem zu formenden Haar ausgestaltet ist. Die Benutzungsoberfläche kann dabei insbesondere auch mit einer Beschichtung versehen sein. In den Hohlraum des Strangpressprofils ist bei einem derartigen Heizplattensystem ein elektrisches Heizelement eingepresst, wobei das elektrische Heizelement gegenüber dem Strangpressprofil elektrisch isoliert ist, z. B. mittels einer das elektrische Heizelement ummantelnden elektrisch isolierenden Folie.
  • Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Haarformgerät-Heizplatte sowie ein beheizbares Haarformgerät mit einer solchen bereitzustellen, bei denen ein schnelles Wiederaufheizen nach einem lokalen Wärmeentzug ermöglicht ist.
  • Die Aufgabe wird durch eine Haarformgerät-Heizplatte nach Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
  • Die Haarformgerät-Heizplatte weist auf: eine Grundplatte, die eine zum Kontakt mit zu formendem Haar ausgebildete erste Hauptoberfläche und eine dieser gegenüberliegende zweite Hauptoberfläche aufweist, und eine Mehrzahl von in thermischem Kontakt mit der zweiten Hauptoberfläche befindlichen elektrischen Heizelementen. Die Mehrzahl von elektrischen Heizelementen ist derart angeordnet, dass die Haarformgerät-Heizplatte eine Mehrzahl von Heizzonen aufweist.
  • Eine Mehrzahl von Heizzonen bedeutet dabei, dass in den einzelnen Heizzonen der Mehrzahl von Heizzonen in unterschiedlichem Maß Heizleistung bereitstellbar ist, also nicht alle Heizzonen im gleichen Maß Heizleistung bereitstellen. Bevorzugt können die verschiedenen Heizzonen dabei unabhängig voneinander angesteuert bzw. mit einer Versorgungsspannung versorgt werden. Die Haarformgerät-Heizplatte kann dabei derart ausgebildet sein, dass das Material der Grundplatte an der ersten Hauptoberfläche unmittelbar in Kontakt mit zu formendem Haar gelangt, es ist jedoch z. B. auch möglich, dass auf der ersten Hauptoberfläche eine Beschichtung ausgebildet ist, die im Betrieb mit dem zu formenden Haar in Berührung kommt.
  • Da die Mehrzahl von Heizzonen vorgesehen ist, kann auch bei einem Material der Grundplatte, das eine niedrige Wärmeleitfähigkeit aufweist und bei dem somit ein Temperaturausgleich in der Ebene der Grundplatte relativ langsam erfolgt, dort schnell wieder lokal Wärme zugeführt werden, wo diese entzogen wurde. Dies ist insbesondere von Vorteil, wenn die Grundplatte nicht wie bei herkömmlichen beheizbaren Haarformgeräten aus einem metallischen Werkstoff besteht, sondern z. B. aus Glas oder Keramik gefertigt ist. Es wird somit auch bei Grundplatten aus solchen Materialien eine gewünschte Temperaturverteilung, insbesondere eine gleichmäßige, an der ersten Hauptoberfläche bereitgestellt. Insbesondere Glas oder Keramik sind bezüglich zahlreicher Belastungen sehr widerstandsfähig und daher grundsätzlich gut als Material für die Grundplatte eines beheizbaren Haarformgeräts geeignet. Da die Wärmeleitfähigkeit dieser Materialien aber deutlich schlechter als bei den metallischen Werkstoffen ist, die herkömmlich zum Einsatz kommen, wie z. B. Aluminiumlegierungen, kann bei dem Vorhandensein nur einer einzigen Heizzone bei einem lokalen Wärmeentzug nicht schnell wieder die erwünschte Temperaturverteilung bereitgestellt werden. Es kann in einem solchen Fall nämlich entweder gewartet werden, bis auch andere, noch heiße Bereiche der Haarformgerät-Heizplatte etwas abgekühlt sind, bevor wieder Heizleistung zugeführt wird, oder es wird auch bei einem nur lokalen Wärmeentzug bereits wieder Heizleistung zugeführt. In dem ersten Fall stellt sich die gewünschte Temperaturverteilung an der Oberfläche nur sehr langsam wieder ein. In dem zweiten Fall besteht die Gefahr, dass die Bereiche, denen zuvor keine Wärme entzogen wurde, stark überhitzen, was für das Haarformgerät und/oder den Benutzer eine Gefahr darstellen kann. Dieses Problem tritt bei der vorgeschlagenen Haarformgerät-Heizplatte aufgrund der Anordnung der Mehrzahl von elektrischen Heizelemente derart, dass eine Mehrzahl von Heizzonen gebildet ist, nicht auf.
  • Gemäß einer Ausgestaltung sind zumindest zwei elektrische Heizelemente, die unabhängig voneinander beheizbar sind, vorgesehen. Da zumindest zwei elektrische Heizelemente unabhängig voneinander beheizbar sind, kann durch Beheizen eines elektrischen Heizelements dort, wo lokal Wärme entzogen wurde, schnell ein Nachheizen erfolgen. Somit kann eine gewünschte Temperaturverteilung der Haarformgeräte-Heizplatte schnell wieder hergestellt werden. Es können z. B. sämtliche elektrischen Heizelemente der Mehrzahl von elektrischen Heizelementen unabhängig voneinander beheizbar ausgebildet sein. Es ist z. B. aber auch möglich, Gruppen von elektrischen Heizelementen vorzusehen, wobei elektrische Heizelemente innerhalb einer Gruppe nur gemeinsam beheizbar sind.
  • Gemäß einer Ausgestaltung ist eine Mehrzahl von Temperaturmesseinrichtungen zur Erfassung der Temperaturen der Mehrzahl von Heizzonen vorgesehen. In diesem Fall kann für jede Heizzone zuverlässig die Temperatur ermittelt werden und es kann ein gezieltes Nachheizen von der Heizzone (oder den Heizzonen) erfolgen, in der (oder denen) eine Wärmeabfuhr erfolgt ist. Es kann z. B. für jede Heizzone eine Temperaturmesseinrichtung (oder mehrere Temperaturmesseinrichtungen) vorgesehen sein. Es ist z. B. aber auch möglich, Temperaturmesseinrichtungen an Grenzen zwischen Heizzonen vorzusehen, sodass diese jeweils durch eine Temperatur von zwei oder mehr Heizzonen beeinflusst werden, und über eine Auswertung der Signale von einer Mehrzahl von Temperaturmesseinrichtungen die jeweiligen Temperaturinformationen zu den einzelnen Heizzonen zu ermitteln. Die Temperaturmesseinrichtungen können z. B. durch Thermoelemente gebildet sein. Anstelle des Vorsehens von separaten Temperaturmesseinrichtungen kann das Haarformgerät auch derart ausgebildet sein, dass die jeweiligen aktuellen elektrischen Widerstände der elektrischen Heizelemente ermittelt werden und aus diesen (über die Temperaturabhängigkeit des elektrischen Widerstands) auf die vorliegenden Temperaturen geschlossen wird. Auch in diesem Fall ist das beheizbare Haarformgerät mit einer Vorrichtung zur Ermittlung der Temperaturen der jeweiligen Heizzonen ausgebildet.
  • Gemäß einer Ausgestaltung sind die elektrischen Heizelemente als Beschichtung auf die Grundplatte aufgebracht. In diesem Fall ist eine besonders kompakte Konstruktion mit geringem Materialaufwand erreicht. Ferner können bei dieser Ausgestaltung Wärmeübergangswiderstände von den elektrischen Heizelementen zu der Gebrauchsoberfläche minimiert werden und es wird ein besonders schnelles Auf- und Nachheizen ermöglicht. Die elektrischen Heizelemente sind bevorzugt als Flächenheizung auf der zweiten Hauptoberfläche der Grundplatte ausgebildet. Falls die Grundplatte aus einem elektrisch isolierenden Material gebildet ist, kann die Beschichtung unmittelbar auf der zweiten Hauptoberfläche aufgebracht sein. Es ist z. B. aber auch möglich, zwischen der Grundplatte und den elektrischen Heizelementen eine Isolationsbeschichtung zur elektrischen Isolierung vorzusehen. Die elektrischen Heizelemente können insbesondere durch eine Schicht (oder mehrere Schichten) aus elektrisch leitfähigem Material gebildet sein, dass als flächige Leiterbahnen aufgebracht ist.
  • Gemäß einer Ausgestaltung weist die Grundplatte Glas, Glaskeramik, Keramik, temperaturbeständigen Kunststoff oder Silikon als Grundmaterial auf. Insbesondere Glas oder Glaskeramik weisen eine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber belastenden Umwelteinflüssen wie z. B. verschiedenen Haarpflegemitteln, etc. auf. Mit Glas oder Glaskeramik kann die Haarformgerät-Heizplatte ferner durchsichtig gestaltet werden und somit ein besonders ansprechendes Äußeres erhalten. Gegebenenfalls können die elektrischen Heizelemente als transparente Leiterbahnen ausgebildet sein.
  • Gemäß einer Ausgestaltung ist die Mehrzahl von elektrischen Heizelementen derart angeordnet, dass in einem Randbereich der Haarformgerät-Heizplatte eine erhöhte Heizleistung bereitstellbar ist. Da in einem Randbereich der Haarformgerät-Heizplatte zumindest auf einer Seite keine benachbarte Heizzone vorhanden ist, erfolgt dort üblicherweise ein schnelleres Abkühlen. Durch das lokale Bereitstellen der erhöhten Heizleistung kann dieser Effekt kompensiert werden.
  • Gemäß einer Ausgestaltung sind zumindest zwei elektrische Heizelemente in Blickrichtung auf die erste Hauptoberfläche der Grundplatte überlappend angeordnet. In diesem Fall können sich die überlappenden elektrischen Heizelemente beim Auf- oder Nachheizen der zugeordneten Heizzonen unterstützen. Bei einer Ausgestaltung der elektrischen Heizelemente als Beschichtung(en) kann zwischen den überlappenden elektrischen Heizelementen z. B. eine Schicht aus einem elektrisch isolierenden Material ausgebildet sein, um diese elektrisch zu trennen.
  • Die Aufgabe wird auch durch ein beheizbares Haarformgerät mit zumindest einer solchen Haarformgerät-Heizplatte gelöst. Gemäß einer Ausgestaltung ist das Haarformgerät derart ausgestaltet, dass zu formendes Haar in einer Durchzugsrichtung entlang der ersten Hauptoberfläche führbar ist und in einer Richtung senkrecht zu der Durchzugsrichtung eine Mehrzahl von Heizzonen angeordnet ist. Wenn eine Haarsträhne, die schmaler als die Breite der Haarformgerät-Heizplatte ist, über die Haarformgerät-Heizplatte bewegt, so erfolgt vor allem dort, wo sich die Haarsträhne befindet, lokal ein Wärmeentzug. Mit der Anordnung der Heizzonen senkrecht zur Durchzugsrichtung kann in einem solchen Fall sehr gezielt dort schnell Wärme wieder zugeführt werden, wo eine Abkühlung erfolgt ist.
  • Weitere Vorteile und Weiterbildungen ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen.
  • 1 ist eine schematische Darstellung eines Haarformgeräts bei einer Ausführungsform,
  • 2 ist eine schematische Darstellung einer Haarformgerät-Heizplatte bei der ersten Ausführungsform,
  • 3 ist eine schematische Darstellung einer Haarformgerät-Heizplatte bei einer zweiten Ausführungsform,
  • 4 ist eine schematische Darstellung einer Haarformgerät-Heizplatte bei einer dritten Ausführungsform,
  • 5 ist eine schematische Darstellung einer Abwandlung und
  • 6 ist eine schematische Darstellung einer weiteren Abwandlung.
  • ERSTE AUSFÜHRUNGSFORM
  • Im Folgenden wird zunächst eine erste Ausführungsform unter Bezug auf die 1 und 2 beschrieben. 1 zeigt ein beheizbares Haarformgerät 1 gemäß der Ausführungsform. Bei der Ausführungsform ist das Haarformgerät 1 durch einen Haarglätter (teilweise auch als Glätteisen bezeichnet) gebildet. Das Haarformgerät 1 weist einen zangenartigen Aufbau mit einem ersten Arm 2 und einem zweiten Arm 3, die über ein Gelenk miteinander verbunden sind, auf. Der erste Arm 2 und der zweite Arm 3 sind über das Gelenk derart miteinander verbunden, dass ein freies Ende 2a des ersten Arms 2 und ein freies Ende 3a des zweiten Arms 3 aufeinander zu und voneinander weg bewegbar sind, wie in 1 schematisch durch einen Pfeil dargestellt ist. An dem ersten Arm 2 und an dem zweiten Arm 3 ist jeweils eine Haarformgerät-Heizplatte 4 vorgesehen, die im Folgenden eingehender beschrieben wird. Das Haarformgerät 1 ist derart ausgebildet, dass die Haarformgerät-Heizplatten 4 elektrisch beheizbar sind. Zur Zuführung elektrischer Leistung ist an dem Haarformgerät 1 ein Kabel 5 für eine elektrische Leistungsversorgung vorgesehen. Das Haarformgerät 1 ist dazu ausgestaltet, dass zu glättende Haare zwischen die beiden Haarformgerät-Heizplatten 4 gebracht werden, die beiden Haarformgerät-Heizplatten 4 unter Einschluss der Haare zwischen diesen aufeinander zu bewegt werden und die Haare durch Wärmeeinwirkung und ggfs. Ausübung eines leichten mechanischen Drucks geglättet werden.
  • Im Folgenden wird beispielhaft eine Haarformgerät-Heizplatte 4 eingehender beschrieben. 2 ist eine schematische Darstellung zur Erläuterung des Aufbaus der Haarformgerät-Heizplatte 4 bei der ersten Ausführungsform. 2 zeigt die Haarformgerät-Heizplatte 4 schematisch in einer Seitenansicht.
  • Die Haarformgerät-Heizplatte 4 weist eine Grundplatte 6 auf. Die Grundplatte 6 weist eine zum Kontakt mit zu formendem Haar ausgebildete erste Hauptoberfläche 6a und eine dieser gegenüberliegende zweite Hauptoberfläche 6b auf. Die Grundplatte 6 kann z. B. Glas, Glaskeramik, Keramik, temperaturbeständigen Kunststoff oder Silikon als Grundmaterial aufweisen bzw. aus einem dieser Materialien bestehen, wobei insbesondere Glas oder Glaskeramik bevorzugt sind. In dem Fall von Glas sind insbesondere Gläser bevorzugt, die für einen Einsatz als Heizplatte geeignet sind, wie es z. B. bei Quarzglas und Borosilikatglas der Fall ist. Bei der in 2 dargestellten Ausführungsform ist das Material der Grundplatte 6 auf der Seite der ersten Hauptoberfläche 6a für einen unmittelbaren Kontakt mit zu formendem Haar ausgelegt. Es ist z. B. jedoch auch möglich, dass die erste Hauptoberfläche 6a mit einer Beschichtung versehen ist, die für den Kontakt mit dem zu formendem Haar ausgelegt ist.
  • In thermischem Kontakt mit der zweiten Hauptoberfläche 6b ist eine Mehrzahl von elektrischen Heizelementen 7 angeordnet. Bei der dargestellten Ausführungsform sind die elektrischen Heizelemente 7 als Beschichtung aus einem elektrisch leitfähigen Material unmittelbar auf der zweiten Hauptoberfläche 6b aufgebracht. Diese Anordnung eignet sich insbesondere, wenn das Material der Grundplatte 6 elektrisch isolierend ist, insbesondere bei einem geeigneten Glas oder einer geeigneten Glaskeramik. Für den Fall, dass die Grundplatte 6 keine ausreichende elektrische Isolierung bereitstellt, ist es z. B. auch möglich, zwischen der zweiten Hauptoberfläche 6b und den elektrischen Heizelementen 7 eine elektrisch isolierende Beschichtung vorzusehen. Es ist z. B. auch möglich, dort eine Diffusionssperre für den Übertritt von Verunreinigungen aus dem Material der Grundplatte, wie insbesondere Natrium bei Glas, vorzusehen. Das Aufbringen der elektrischen Heizelemente 7 als Beschichtung führt dazu, dass eine besonders gute thermische Ankopplung der elektrischen Heizelemente 7 an die Grundplatte 6 mit geringen Wärmeübergangswiderständen bereitgestellt ist. Die elektrischen Heizelemente 7 sind bevorzugt als flächige Leiterbahnen aus dem elektrisch leitfähigen Material ausgebildet. Obwohl in 2 beispielhaft zwei elektrische Heizelemente 7 dargestellt sind, können auch mehr als zwei elektrische Heizelemente 7 vorgesehen sein. Die elektrischen Heizelemente 7 sind separat voneinander ausgebildet, sodass diese unabhängig voneinander mit einer Versorgungsspannung beaufschlagt und somit beheizt werden können. Die elektrischen Heizelemente 7 sind hinsichtlich Material, Schichtdicke und Strukturierung in der Richtung parallel zu der Ebene der Grundplatte 6 derart gewählt, dass sie einen solchen elektrischen Widerstand aufweisen, dass sie sich bei Anlegen einer vorgegebenen elektrischen Versorgungsspannung erhitzen und somit Heizleistung als ohmsche Wärme bereitstellen.
  • Die Haarformgerät-Heizplatte weist eine Mehrzahl von elektrisch leitfähigen Kontaktflächen 8 zur elektrischen Kontaktierung der elektrischen Heizelemente 7 auf. Die Kontaktflächen 8 sind ebenfalls als Beschichtung aufgebracht. Die Kontaktflächen 8 sind jeweils elektrisch leitend mit zumindest einem elektrischen Heizelement 7 verbunden. Die Kontaktflächen 8 sind mit einer elektrischen Leistungsversorgung (nicht dargestellt) verbunden. Es ist ferner eine (nicht dargestellte) Ansteuerungsschaltung vorgesehen, über die die Versorgungsspannung der elektrischen Heizelemente 7 vorgebbar ist. Die Kontaktflächen 8 weisen einen großflächigen Kontakt mit jeweiligen elektrischen Heizelementen 7 auf.
  • Die elektrischen Heizelemente 7 sind auf der Grundplatte 6 derart angeordnet, dass bei der Haarformgerät-Heizplatte 4 eine Mehrzahl von Heizzonen ausgebildet ist. Durch die unabhängige Ansteuerbarkeit der elektrischen Heizelemente 7 sind die Heizzonen ebenfalls relativ unabhängig voneinander ansteuerbar. Bei der in 2 dargestellten Ausführungsform sind zwei Heizzonen gebildet (eine in dem Bereich des links dargestellten elektrischen Heizelements 7 und eine in dem Bereich des rechts dargestellten elektrischen Heizelements 7). Bei dem in 2 dargestellten Beispiel entspricht die Rechts-links-Richtung der Rechts-links-Richtung bei der unteren Haarformgerät-Heizplatte 4 in 1. Bei der Darstellung des beheizbaren Haarformgeräts 1 in den 1 und 2 verläuft eine Durchzugsrichtung D, in der zu formendes Haar entlang der ersten Hauptoberfläche 6a führbar ist, senkrecht zur Zeichnungsebene.
  • Die elektrischen Heizelemente 7 sind derart angeordnet, dass in einer Richtung R senkrecht zu der Durchzugsrichtung D eine Mehrzahl von Heizzonen ausgebildet ist. Bei einem Betrieb des beheizbaren Haarformgeräts 1 wird den Heizzonen, in deren Bereich zu formendes Haar entlang der ersten Hauptoberfläche 6a geführt wird, lokal Wärme entzogen. Durch die gewählte Anordnung der elektrischen Heizelemente 7 kann in den Heizzonen, in denen Wärme entzogen wurde, gezielt wieder durch Beheizen der zugeordneten elektrischen Heizelemente 7 lokal Wärme zugeführt werden. Es ist somit ein schnelles Wiederaufheizen nach einem lokalen Wärmeentzug ermöglicht.
  • Wie in 2 gestrichelt dargestellt ist, ist eine Mehrzahl von Temperaturmesseinrichtungen 9 zur Erfassung der Temperaturen der Mehrzahl von Heizzonen vorgesehen. Bei der dargestellten Ausführungsform sind die Temperaturmesseinrichtungen 9 jeweils einzelnen elektrischen Heizelementen 7 zugeordnet angeordnet. Die Temperaturmesseinrichtungen 9 können z. B. durch Thermoelemente gebildet sein, die thermisch an die jeweiligen Heizzonen angekoppelt sind. Durch Auswerten der Signale der Temperaturmesseinrichtungen 9 können die jeweiligen Temperaturen der einzelnen Heizzonen überwacht werden und es kann basierend darauf eine geeignete Ansteuerung der verschiedenen elektrischen Heizelemente 7 erfolgen. Anstelle des Vorsehens von separaten Temperaturmesseinrichtungen 9 ist es z. B. auch möglich, eine elektrische Versorgung der elektrischen Heizelemente 7 von Zeit zu Zeit zu unterbrechen und in dieser Zeit den jeweiligen elektrischen Widerstand der elektrischen Heizelemente 7 zu messen. Da der elektrische Widerstand der elektrischen Heizelemente 7 eine Temperaturabhängigkeit aufweist, kann aus den ermittelten Widerstandswerten auf die jeweilige Temperatur geschlossen werden, sodass in diesem Fall keine separaten Temperaturmesseinrichtungen 9 vorgesehen zu werden brauchen.
  • ZWEITE AUSFÜHRUNGSFORM
  • Eine zweite Ausführungsform wird im Folgenden anhand von 3 beschrieben. Die zweite Ausführungsform unterscheidet sich von der zuvor beschriebenen ersten Ausführungsform lediglich in der Gestaltung der elektrischen Heizelemente 7 und der elektrisch leitenden Kontaktflächen 8. Es werden daher für die Beschreibung der zweiten Ausführungsform für entsprechende Komponenten die gleichen Bezugszeichen verwendet und im Folgenden nicht ausdrücklich anders beschriebene Komponenten entsprechen denen bei der ersten Ausführungsform. Dies gilt auch für die weiteren Ausführungsformen, die anschließend beschrieben werden.
  • 3 ist eine schematische Darstellung der Haarformgeräte-Heizplatte 4 von unten auf die zweite Hauptoberfläche 6b. In der Darstellung in 3 sind, obwohl vorhanden, der Einfachheit halber die Temperaturmesseinrichtungen 9 nicht dargestellt. Alternativ ist es auch bei dieser Ausführungsform möglich, keine Temperaturmesseinrichtungen 9 vorzusehen und die Ermittlung der Temperatur über eine Bestimmung des jeweiligen elektrischen Widerstands der elektrischen Heizelemente vorzunehmen. Bei der in 3 dargestellten zweiten Ausführungsform sind in der Richtung R senkrecht zu der Durchzugsrichtung D insgesamt vier elektrische Heizelemente 7 angeordnet. Obwohl vier elektrische Heizelemente 7 dargestellt sind, können z. B. auch mehr oder weniger elektrische Heizelemente 7 vorgesehen sein. Ferner können z. B. auch in der Durchzugsrichtung D mehrere elektrische Heizelemente 7 nebeneinander angeordnet sein. Die einzelnen elektrischen Heizelemente 7 können unterschiedliche Größen und/oder Formen aufweisen.
  • Bei dem in 3 dargestellten Beispiel sind die einen Seiten der jeweiligen elektrischen Heizelemente 7 gemeinsam über eine elektrische leitende Kontaktfläche 8 kontaktiert, die flächig als Beschichtung aufgebracht ist. Die jeweiligen anderen Seiten der elektrischen Heizelemente 7 sind über separate Kontaktflächen 8 kontaktiert, die ebenfalls flächig als Beschichtung aufgebracht sind.
  • Durch die Gestaltung der verschiedenen elektrischen Heizelemente 7 mit unterschiedlichen Formen können die Temperaturverteilung und das Aufheizverhalten der Haarformgerät-Heizplatte 4 gezielt eingestellt bzw. vorgegeben werden.
  • DRITTE AUSFÜHRUNGSFORM
  • Im Folgenden wird eine dritte Ausführungsform unter Bezugnahme auf 4 beschrieben. Die dritte Ausführungsform unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform lediglich in der Ausgestaltung der elektrischen Heizelemente 7 und die weiteren Komponenten stimmen überein, weshalb wiederum dieselben Bezugszeichen verwendet werden. Bei der Darstellung in 4 sind zur Vereinfachung sowohl die elektrisch leitenden Kontaktflächen 8 als auch die Temperaturmesseinrichtungen 9 nicht erneut dargestellt, da der wesentliche Unterschied in der Formgebung der elektrischen Heizelemente 7 liegt. Es kann wiederum anstelle des Vorsehens von Temperaturmesseinrichtungen 9 eine Auswertung des jeweiligen Widerstands der elektrischen Heizelemente 7 erfolgen.
  • 4 ist wiederum eine schematische Darstellung der Haarformgeräte-Heizplatte 4 von unten auf die zweite Hauptoberfläche 6b. Wie in 4 zu sehen ist, sind bei der Haarformgerät-Heizplatte 4 gemäß der dritten Ausführungsform insgesamt zwei elektrische Heizelemente 7 ausgebildet, sodass zwei Heizzonen gebildet sind. Eine Heizzone ist zentral in der Mitte der Grundplatte 6 ausgebildet und eine weitere Heizzone verläuft ringförmig um die erste Heizzone. Die einzelnen Heizzonen werden auch bei dieser Ausführungsform durch als flächige Leiterbahnen aus einem elektrisch leitfähigen Material als Beschichtung aufgebrachte elektrische Heizelemente 7 bestimmt. Die elektrischen Heizelemente 7 sind wieder unabhängig voneinander mit einer elektrischen Versorgungsspannung beaufschlagbar. Sie können z. B. mittels einer (nicht dargestellten) elektrisch isolierenden Unterteilungsstruktur voneinander getrennt ausgebildet sein.
  • Bei der Ausgestaltung gemäß der dritten Ausführungsform kann gezielt einem Randbereich der Haarformgerät-Heizplatte 4 unabhängig von dem zentralen Bereich Wärme zugeführt werden. In dieser Weise kann z. B. dem Effekt entgegengewirkt werden, dass sich die Randbereiche der Haarformgerät-Heizplatte 4 durch eine vermehrte Wärmeabfuhr nach außen immer auf einem niedrigeren Temperaturniveau als der zentrale Bereich befinden. Es ist z. B. in einem Randbereich der Haarformgerät-Heizplatte eine erhöhte Heizleistung bereitstellbar.
  • Obwohl in Bezug auf 4 eine Realisierung beschrieben wurde, bei der nur zwei Heizzonen gegeben sind, ist auch hier eine Realisierung möglich, bei der mehr Heizzonen vorgesehen sind. Insbesondere sind die Heizzonen und elektrischen Heizelemente 7 nicht auf die beschriebenen Formen beschränkt. Insbesondere muss nicht eine ringförmig umlaufende Heizzone für den Randbereich vorgesehen werden, sondern es kann auch eine Unterteilung des Randbereichs in eine Mehrzahl von Heizzonen vorgenommen sein. Es ist ferner auch eine Kombination mit den Merkmalen der ersten und/oder der zweiten Ausführungsform möglich, sodass auch in der Richtung R senkrecht zu der Durchzugsrichtung D wiederum eine Unterteilung in mehrere Heizzonen gegeben ist.
  • ABWANDLUNGEN
  • Im Folgenden werden anhand der 5 und 6 Abwandlungen beschrieben, die bei einer beliebigen der zuvor beschriebenen Ausführungsformen zum Einsatz kommen können.
  • In 5 ist eine im Wesentlichen 2 entsprechende Seitenansicht einer Haarformgerät-Heizplatte 4 gemäß einer Abwandlung gezeigt. Zur Vereinfachung sind wiederum weder die Kontaktflächen 8 noch die Temperaturmesseinrichtungen 9 dargestellt. Bei der in 5 dargestellten Ausführungsform überlappen sich zwei elektrische Heizelemente 7 aus einer Blickrichtung auf die erste Hauptoberfläche 6a der Grundplatte 6 betrachtet, d. h. in der senkrechten Richtung in 5. Wie in 5 zu sehen ist, ist ein elektrisches Heizelement 7 (rechts in 5) als Beschichtung auf die zweite Hauptoberfläche 6b der Grundplatte 6 aufgebracht. Ein zweites elektrisches Heizelement 7 (links in 5) ist ebenfalls als Beschichtung aufgebracht. In einer Blickrichtung auf die erste Hauptoberfläche 6a betrachtet überlappen die beiden elektrischen Heizelemente 7 miteinander. Die beiden elektrischen Heizelemente 7 sind dabei durch eine Schicht 10 aus einem elektrisch isolierenden Material voneinander getrennt. In dieser Weise wird erreicht, dass die beiden elektrischen Heizelemente 7 unabhängig voneinander ansteuerbar sind, sich aber zugleich beim Aufheizen oder Nachheizen der zugeordneten Heizzonen unterstützen können.
  • Obwohl in 5 lediglich zwei sich überlappende Heizelemente 7 dargestellt sind, kann auch bei dieser Gestaltung eine Vielzahl von elektrischen Heizelementen 7 vorgesehen sein. Es kann dabei insbesondere auch vorgesehen sein, dass sich manche der Vielzahl von elektrischen Heizelementen 7 mit einem oder mehreren anderen elektrischen Heizelementen 7 überlappen, andere hingegen keine Überlappung mit anderen elektrischen Heizelementen 7 aufweisen. Es sind auch wiederum viele verschiedene Formgebungen und Aufteilungen der elektrischen Heizelemente 7, sodass eine Mehrzahl von Heizzonen gebildet ist, möglich.
  • 6 zeigt eine weitere Abwandlung, die ebenfalls sämtlichen beschriebenen Ausführungsformen und auch bei der ersten Abwandlung zum Einsatz kommen kann. In 6 ist wieder eine im Wesentlichen 2 entsprechende Seitenansicht einer Haarformgerät-Heizplatte 4 gezeigt. Zur Vereinfachung sind wiederum weder die Kontaktflächen 8 noch die Temperaturmesseinrichtungen 9 dargestellt. Bei der in 6 schematisch dargestellten Abwandlung sind insgesamt drei elektrische Heizelemente 7 vorgesehen, die als Beschichtung auf der Grundplatte 6 aufgebracht sind. Obwohl drei elektrische Heizelemente 7 gezeigt sind, sind auch hier wieder mehr oder weniger elektrische Heizelemente 7 möglich. Die elektrischen Heizelemente 7 sind als Beschichtungen mit unterschiedlicher Schichtdicke ausgebildet. Durch das gezielte Ausbilden von den elektrischen Heizelementen 7 mit unterschiedlichen Schichtdicken lassen sich (im Zusammenspiel mit der restlichen Geometrie, dem Material und der Positionierung der Kontaktierung) gezielt die elektrischen Widerstände der einzelnen Heizelemente 7 derart einstellen, dass diese die für die einzelnen Heizzonen jeweils benötigten Heizleistungen bereitstellen.
  • Obwohl in Bezug auf die Ausführungsformen beschrieben wurde, dass jeweils ein elektrisches Heizelement 7 einer Heizzone zugeordnet ist, können einer Heizzone gegebenenfalls auch mehrere elektrische Heizelemente 7 zugeordnet sein, die diese gemeinsam beheizen. Obwohl in Bezug auf die Ausführungsformen und Abwandlungen jeweils elektrische Heizelemente 7 beschrieben wurden, die unmittelbar als Beschichtung aufgebracht sind, was bevorzugt ist, sind auch Anordnungen möglich, bei denen die elektrischen Heizelemente in anderer Weise mit der zweiten Hauptoberfläche 6b der Grundplatte 6 in thermischem Kontakt stehen.
  • Es wurden verschiedene Anordnungen von zumindest zwei elektrischen Heizelementen 7 bei einer Haarformgeräte-Heizplatte 4 für ein beheizbares Haarformgerät 1 beschrieben. Bei allen diesen Anordnungen sind die elektrischen Heizelemente 7 derart angeordnet, dass die Haarformgerät-Heizplatte eine Mehrzahl von Heizzonen aufweist. Mit den beschriebenen Realisierungen lässt sich eine Temperaturverteilung auf der Haarformgerät-Heizplatte 4 jeweils gezielt einstellen und es kann ein gleichmäßiges Temperaturprofil bereitgestellt werden. Ferner kann ein gezieltes schnelleres Nachheizen einzelner Bereiche der Haarformgerät-Heizplatte 4 erfolgen.
  • Obwohl als beheizbares Haarformgerät 1 bei den Ausführungsformen jeweils ein Haarglätter beschrieben wurde, kann es sich auch um ein anderes beheizbares Haarformgerät 1, insbesondere einen Lockenstab oder ein sogenanntes Multistylinggerät handeln.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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  • Zitierte Patentliteratur
    • DE 102008043428 A1 [0004]

Claims (9)

  1. Haarformgerät-Heizplatte (4) mit: einer Grundplatte (6), die eine zum Kontakt mit zu formendem Haar ausgebildete erste Hauptoberfläche (6a) und eine dieser gegenüberliegende zweite Hauptoberfläche (6b) aufweist, und einer Mehrzahl von in thermischem Kontakt mit der zweiten Hauptoberfläche (6b) befindlichen elektrischen Heizelementen (7), wobei die Mehrzahl von elektrischen Heizelementen (7) derart angeordnet ist, dass die Haarformgerät-Heizplatte (4) eine Mehrzahl von Heizzonen aufweist.
  2. Haarformgerät-Heizplatte nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei elektrische Heizelemente (7), die unabhängig voneinander beheizbar sind, vorgesehen sind.
  3. Haarformgerät-Heizplatte nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von Temperaturmesseinrichtungen (9) zur Erfassung der Temperaturen der Mehrzahl von Heizzonen vorgesehen ist.
  4. Haarformgerät-Heizplatte nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrischen Heizelemente (7) als Beschichtung auf die Grundplatte (6) aufgebracht sind.
  5. Haarformgerät-Heizplatte nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (6) Glas, Glaskeramik, Keramik, temperaturbeständigen Kunststoff oder Silikon als Grundmaterial aufweist.
  6. Haarformgerät-Heizplatte nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mehrzahl von elektrischen Heizelementen (7) derart angeordnet ist, dass in einem Randbereich der Haarformgerät-Heizplatte (4) eine erhöhte Heizleistung bereitstellbar ist.
  7. Haarformgerät-Heizplatte nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei elektrische Heizelemente (7) in Blickrichtung auf die erste Hauptoberfläche (6a) der Grundplatte (6) überlappend angeordnet sind.
  8. Beheizbares Haarformgerät (1) mit zumindest einer Haarformgerät-Heizplatte (4) nach einem der vorangehenden Ansprüche.
  9. Beheizbares Haarformgerät (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Haarformgerät (1) derart ausgestaltet ist, dass zu formendes Haar in einer Durchzugsrichtung (D) entlang der ersten Hauptoberfläche (6a) führbar ist und in einer Richtung (R) senkrecht zu der Durchzugsrichtung (D) eine Mehrzahl von Heizzonen angeordnet ist.
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