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Gegenstand der Erfindung ist ein für den Stoffauflauf einer Faserbahnmaschine bestimmtes Konstruktionselement, das ein Verdünnungs(wasser)element darstellt, das dazu eingerichtet ist, im Stoffauflauf wenigstens eine Verdünnungswasserzone zu bilden, und das
- – ein in einem Stück gefertigtes, d. h. einheitliches Rahmenteil,
- – einen in das Rahmenteil integrierten Mischraum sowie Rohrmittel zum Zuleiten von Verdünnungswasser in den Mischraum, und
- – in Verbindung zu dem Mischraum stehende Verteilungskanäle
umfasst.
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Das Verdünnungselement der unter den Bezeichnungen Symflo A und ValFlo bekannten Stoffaufläufe der Anmelderin ist als massive Konstruktionskomponente teuer in der Herstellung und kann in ihrer Dimensionierung (Ausbuchsung) nachträglich auch nicht auf vernünftige Weise abgeändert werden.
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Aus dem Stand der Technik kennt man das Prinzip der „Rundverdünnung”, bei der das Verdünnungswasser aus einem ringförmigen Raum strömt. Bei der Herstellung des bei dieser Art der Verdünnung einzusetzenden Konstruktionsteils werden der Verdünnungswasser-Zuleitungskanal und auch die Verdünnungskammer selbst in einen massiven Plattenkörper eingefräst und daran dann die Verdünnungsrohre/-buchsen durch Pressverbindung befestigt. Auch bei einer solchen Konstruktion gestaltet sich das nachträgliche Verändern der Auslegung schwierig. In beiden vorgenannten Fällen kommen die Konstruktionen beträchtlich teuer zu stehen. Dazu kommt, dass die durch Aufschrumpfen am Verdünnungselement befestigten Rohre/Buchsen, die die Verdünnungswasserkanäle bilden, nicht ausgewechselt werden können, wenn der Durchsatzbereich des Stoffauflaufs später verändert werden soll.
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Aus der internationalen Offenlegungsschrift
WO 2008/105714 A1 ist ein der Einleitung gemäßes modulares Konstruktionselement für den Stoffauflauf von Faserbahnmaschinen bekannt. Das Konstruktionselement ist dabei aus einem in einem Stück gefertigten, zum Beispiel gegossenen Rahmenteil gebildet, das im Stoffauflauf zwei Verdünnungszonen bildet. An die Rahmenkonstruktion werden im Wesentlichen separate, durch Buchsen befestigte Verteilungskanäle gefügt. Die Konstruktionselemente werden in Querrichtung des Stoffauflaufs in diesem nebeneinander angeordnet und bilden eine Verdünnungseinrichtung der gewünschten Art. Diese Art der Herstellung des Konstruktionselements ist fertigungsmäßig kompliziert und auch das nachträgliche Umrüsten der Verdünnungseinrichtung muss in Serien von zwei Verdünnungszonen durchgeführt werden.
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Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein für den Stoffauflauf von Faserbahnmaschinen bestimmtes Konstruktionselement zu schaffen, das einfach in der Konstruktion ist und mit dem man eine genauer geregelte Verdünnungswasserzone erzielt. Die kennzeichnenden Merkmale des erfindungsgemäßen Konstruktionselements sind im Patentanspruch 1 aufgeführt.
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Das Verdünnungswasserelement ist dazu eingerichtet, eine (einzige) Verdünnungswasserzone zu bilden und die Verteilungskanäle sind zumindest mit einem Teil ihrer Länge als Teil des aus einem Stück bestehenden bzw. einteiligen Rahmenteils ausgebildet. Die Strömungsauslegung des Verdünnungswasserelements kann durch die Erfindung leicht gewechselt werden, da jedes Verdünnungswasserelement nur eine einzige Verdünnungswasserzone hat. Außerdem binden das Verdünnungswasserelement und seine Fertigung weniger Kapital. Auch die Fertigung des Verdünnungswasserelements vereinfacht sich, weil ja im gleichen Herstellungsprozess die Verteilungskanäle wenigstens über einen Teil ihrer Länge als im Wesentlichen fester Bestandteil des aus einem einheitlichen Bauteil bestehenden, den Mischraum umfassenden Rahmenteils integriert werden.
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Nach einer Ausführungsform können die Verteilungskanäle am Rahmenteil hervorstehend sein und zum Anbringen des Verdünnungswasserelementes an Konstruktionsteilen des Stoffauflaufs dienen. Dadurch kann das Verdünnungswasserelement sicher und genau an den stromabwärts vorangehenden und folgenden Konstruktionsteilen am Stoffauflauf befestigt werden.
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Das Verdünnungswasserelement kann Verstärkungsausformungen haben, die gleichfalls eine im Wesentlichen einheitliche Konstruktion mit dem Rahmenteil bilden können. Solche Verstärkungsausformungen können zum Beispiel an den Außenrändern des Verdünnungswasserelements vorhanden sein, wobei dann an der Einbaustelle des Verdünnungswasserelements dieses an den benachbarten Elementen abgestützt werden kann. Auf diese Weise erhält man eine sehr kompakte Gesamtkonstruktion bei gleichzeitigem Vermeiden von Deformationen des Verdünnungswasserelements. Die übrigen mit der Erfindung erzielbaren Vorteile gehen aus dem Beschreibungsteil, die kennzeichnenden Merkmale aus den Patentansprüchen hervor.
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Die Erfindung, die nicht auf die im Folgenden erläuterten Ausführungsformen beschränkt ist, wird nun unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen im Einzelnen beschrieben.
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Es zeigen:
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1a und 1b eine erste Ausführungsform des Konstruktionselements axial aus verschiedenen Richtungen betrachtet;
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2a und 2b das Konstruktionselemente aus 1a und 1b, in den Stoffauflauf eingebaut, in Stoffströmungsrichtung betrachtet und im Querschnitt dargestellt;
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3a und 3b eine zweite Ausführungsform des Konstruktionselements axial aus verschiedenen Richtungen betrachtet;
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4a und 4b eine dritte Ausführungsform des Konstruktionselements axial aus verschiedenen Richtungen betrachtet;
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5 und 6 separat dargestellte Stoffauflauf-Konstruktionsteile bei Einsatz des Konstruktionselementes nach 3a und 3b;
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7 und 8 den Stoffauflauf nach 5 und 6 in zusammengebauter Form.
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1a und 1b zeigen eine erste Ausführungsform des für der Stoffauflauf einer Faserbahnmaschine bestimmten Konstruktionselements axial aus verschiedenen Richtungen betrachtet. Das erfindungsgemäße Konstruktionselement 10 kann austauschbar in den Faserbahnmaschinen-Stoffauflauf eingebaut werden, dessen Konstruktion in diesem Zusammenhang nicht genauer beschrieben wird. Die Faserbahnmaschine kann zum Beispiel aus einer Papier- oder Kartonmaschinen, einer Zellstoffmaschine oder einer Tissuemaschine bestehen. Mit dem Stoffauflauf wird auf an sich bekannte Weise Faserstoffsuspension auf die Siebpartie der Faserbahnmaschine aufgetragen.
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Genauer gesagt ist das Konstruktionselement ein Verdünnungswasserelement, mit dem in dem Stoffauflauf wenigstens eine Verdünnungszone 12 gebildet wird (5 und 6). Der Fachmann ist mit der Funktion des Verdünnungswasserelements 10 und mit der Bedeutung der Verdünnungszone im Stoffauflauf der Faserbahnmaschine vertraut, sodass auch auf diese hier nicht näher eingegangen wird. Zu dem Verdünnungswasserelement 10 gehören als Grundkomponenten das aus einem Teil bestehende, d. h. einteilige (engl. integral) Rahmenteil 13, ein in das Rahmenteil 13 integrierter Mischraum 14 sowie Rohrmittel 15 und Verteilungskanäle 16. Über die Rohrmittel 15, an die eine Schlauchspindel geschraubt ist, wird Verdünnungswasser in den Mischraum 14 geleitet. An der Schlauchspindel kann eine (nicht dargestellte) O-Ring-Dichtung angeordnet sein. Die Verteilungskanäle 16 stehen in Verbindung zum Mischraum 14 und zumindest der Stoffstrom des Stoffauflaufs fließt durch diese Kanäle 16. Im Mischraum 14 wird der Stoffstrom in der eingestellten Weise mit Verdünnungswasser vermischt. Der im Mischraum 14 verdünnte Stoffstrom wird in Strömungsrichtung des Stoffauflaufs zum folgenden Teil des Stoffauflaufs und damit auch zur Siebpartie hin geleitet.
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Die Verteilungskanäle 16 des Verdünnungswasserelements 10 sind wenigstens über einen Teil ihrer Länge als Teil des einheitlichen Rahmenteils 13 ausgebildet. Die Verteilungskanäle 16 sind also fest und nahtlos in das Rahmenteil 13 und damit auch in die Verdünnungswasserelement-Konstruktion integriert. Dadurch gestaltet sich die Herstellung des Verdünnungswasserelements 10 vorteilhaft, da ja nun die Verteilungskanäle 16 nicht mehr extra an dem Rahmenteil 13 befestigt werden brauchen, sondern hauptsächlich im gleichen Fertigungsprozess als Teil des Rahmenteils entstehen. Des weiteren, da es fester Bestandteil des einheitlichen Rahmenteils 13 ist, verursacht auch eine eventuelle Wärmeausdehnung des Verdünnungswasserelements keine Probleme für die Konstruktion des Verdünnungswasserelements oder deren Funktion.
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Nach einer Ausführungsform kann das Verdünnungswasserelement 10 zum Beispiel aus Kunststoff etwa im Spritzgießverfahren hergestellt werden. Die Trennfuge der Gießform kann sich in der Mitte des Verdünnungswasser-Zuführstutzens 15 befinden. Die Form kann in drei Richtungen geöffnet werden. Bei der Gestaltung der Kammer 14 können die Anforderungen der Spritzgusstechnik berücksichtigt werden, wie zum Beispiel gleichmäßig dicke Wände des Elements 10. Allerdings kann das Modul 10 zum Beispiel auch als 3D-Ausdruck hergestellt werden. Auf jeden Fall entsteht das Element als eine sehr glattflächige Gesamtheit, an der sich kein Schmutz ansammelt.
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Die Verteilungskanäle 16 können am Rahmenteil 13 aus diesem hervorstehend angeordnet sein. Unter Hervorstehen ist hier zu verstehen, dass sich diese Kanäle 16 zumindest partiell. außerhalb des Mischraums 14 befinden. Mit seinen hervorstehenden Teilen kann das Verdünnungswasserelement 10 an die vorangehenden oder die folgenden Konstruktionsteile 17, 18 des Stoffauflaufs angepasst werden. Mit anderen Worten, die Verteilungskanäle 16 können sich bis zu dem sich vor der Eintrittsseite des Mischraums 14 befindlichen Stoffauflaufteil 17 oder auch bis zu dem hinter der Austrittsseite des Mischraums 14 befindlichen Stoffauflaufteil 18 erstrecken. So kann sichergestellt werden, dass sich das Verdünnungswasserelement 10 in der gewünschten Weise an bzw. in die am Stoffauflauf für dieses Element und besonders für die Verteilungskanäle 16 ausgebildeten Passungen fügt. Außerdem wird dadurch die Konstruktion des Elements 10 zum Beispiel in Bezug auf ihre Torsionssteifigkeit verbessert.
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Die bei der Ausführungsform in 1a und 1b an dem Rahmenteil 13 angeordneten Verteilungskanäle 16 befinden sich in Stoffströmungsrichtung betrachtet vor dem eintrittsseitigen Rand 21 des Mischraums 14, sodass sich das Eintrittsende 19 der Verteilungskanäle 16 außerhalb des Mischungsraums 14 befindet. Des weiteren sind die besagten Verteilungskanäle 16 so eingerichtet, dass sie sich als durchgehende Kanalkonstruktion bis in den Bereich des Mischraums 14 erstrecken. Das Austrittsende 20 der Verteilungskanäle 16 befindet sich in Stoffströmungsrichtung betrachtet am austrittsseitigen 22 Rand des Mischraums 14, wo die Verdünnung auf an sich bekannte Weise als „Rundverdünnung”, bei der das Verdünnungswasser aus einem ringförmigen Raum strömt, erfolgen kann.
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2a und 2b zeigen die Anordnung des Verdünnungswasserelements nach 1a und 1b an den Stoffauflauf-Konstruktionsteilen 17. 2b zeigt die in die Stoffauflaufkonstruktionen eingebauten Verdünnungswasserelemente 10 in Stoffströmungsrichtung betrachtet, und 2a einen Schnitt längs der Linie A-A in 2b. In 2a ist der zwischen dem Austrittsende 20 der Verteilungskanäle 16 und der Austrittsseite 22 des Mischraums 14 verbleibende kleine Zwischenraum gut zu sehen, wo sich das über den Stutzen 15 in den Mischraum 14 zu leitende Verdünnungswasser mit dem über die Verteilungskanäle 16 zuströmenden Hauptstoffstrom des Stoffauflaufs vermischen kann. Die Elemente 10 sind nun parallel zueinander an der Lochplatte 17 des Stoffverteilers (nicht dargestellt), die Bohrungen für die hervorstehenden Teile der Verteilungskanäle 16 aufweist, befestigt.
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Das Rahmenteil 13 des Verdünnungswasserelements 10 hat zur Verbesserung seiner strukturellen Stärke und seiner Formhaltigkeit Ausformungen 23, 24. Nach einer Ausführungsform bestehen diese Ausformungen aus außen am Rahmenteil 13 ausgebildeten Verstärkungen 23. über diese Verstärkungen 23 wird das Verdünnungswasserelement 10 zur Verringerung der Drucklast, die unter den Betriebsverhältnissen des Stoffauflaufs im Allgemeinen beträchtlich ist, an seiner Einbaustelle mit seinen Flanken an den benachbarten Elementen 10 abgestützt. Gut zu sehen ist diss in 2b, wo die Elemente 10 flankenseitig aneinander anliegen. Die Elemente 10 liegen lediglich über einen Teil ihrer Flankenlänge, nicht aber am Bodenteil aneinander an. Auf diese Weise wird eine Deformierung des Bodens des Elements 10 vermieden, da lediglich die eine Verstärkung 23 aufweisende Seitenwand federnd nachgibt und die Elemente 10 über einen Teil des den Mischraum 14 bildenden Umfangs getrennt voneinander sind. Außerdem wird durch die Wulst 23 die Druckbeständigkeit des Elements 10 gegen das Verdünnungswasser verbessert. Anderseits ist die Wanddicke des Rahmenteils 13 so bemessen, dass die den Mischraum 14 begrenzende Rahmenteilkonstruktion 13 zum Beispiel durch Wärmeausdehnung bedingte Deformationen zulässt.
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Die Ausformungen können auch aus im Mischraum 14 angeordneten Aussteifungsrippen 24 bestehen, die sich zum Beispiel zwischen den Verteilungskanälen 16 und der den Mischraum 14 begrenzenden Rahmenteilkonstruktion 13 befinden. Die Wandkonstruktion des Mischraums 14 lehnt dann auch an den axialen Verteilungskanälen 16 an, wodurch die Wandkonstruktion von innen abgestützt ist. Auch die Verstärkungsprofilierungen 23, 24 können an dem Rahmenteil 13 in Verbindung mit dessen Herstellung leicht ausgebildet werden.
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Bei der Ausführungsform in 3a und 3b sind die sich im Rahmenteil 13 befindlichen Verteilungskanäle 16 in Stoffströmungsrichtung betrachtet hinter der Austrittsseite 22 des Mischraums 14 und somit wieder aus dem Rahmenteil 13 hervorstehend angeordnet. Mit anderen Worten, die Eintrittsseite 19 der Verteilungskanäle 16 befindet sich in Stoffströmungsrichtung betrachtet an der austrittsseitigen Stirnseite 22 des Mischraums 14. Mit den hervorstehenden Verteilungskanalteilen kann das Verdünnungswasserelement 10 an die nachfolgenden Konstruktionsteile des Stoffauflaufs angeschlossen werden. Das Element 10 ist nun in seiner Konstruktion noch einfacher, da sich der Bereich des Mischraums 14, in dem nun die Verteilungskanäle fehlen, auf sehr einfache Weise herstellen lässt. Außerdem bietet diese Ausführungsform die Möglichkeit, den Stoffstrom aus dem Verteiler in gewünschter Weise auf die Mischkammer zu verteilen, da ein Teil der Verteilungskanäle nun an der Lochplatte des Stoffverteilers angeordnet ist. Dieser Sachverhalt wird weiter unten in der Beschreibung genauer behandelt.
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4a und 4b zeigen eine dritte Ausführungsform des Elements 10. Im Grundprinzip entspricht diese dem Element 10 von 1a und 1b. Wie aus dieser Ausführungsform gut ersichtlich, kann die Form des Verdünnungswasserelements 10 und des Mischraums 14 freier gewählt werden als bei den Elementen gemäß dem Stand der Technik. Die Innenstruktur des Mischraums 14 des Elements 10 ist nun geschlossener als bei den obigen Ausführungsformen, wodurch das Element 10 an struktureller Stärke gewinnt. Der Hauptteil des Mischraums 14 befindet sich nun in seitlicher Richtung des Elements 10 bei den Rohrmitteln 15. Außerdem verjüngt sich der Mischraum 14 stoffverteilerartig in der Verdünnungswasser-Zuführrichtung. Am breitesten ist er in der Nähe des Stutzens 15, von wo ab der Mischraum 14 zum entgegengesetzten Ende des Elements 10 hin stetig schmaler wird. Dadurch besteht die Möglichkeit, das Untermischen des Verdünnungswassers unter den Hauptstoffstrom im Rahmen der Strömungstechnik zu optimieren.
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Weiterhin ist bei dieser Ausführungsform das Rahmenteil 13 in seinem Seitenprofil der Form der Verteilungskanäle 16 angepasst. Dadurch entfällt der Bedarf an besonderen äußeren Verstärkungsausformungen 23 (2a und 2b) und die Konstruktion und die Fertigung des Elements 10 gestalten sich so einfacher. Im eingebauten Zustand stützen sich benachbarte Elemente 10 an den bei den Verteilungskanälen 16 sich befindlichen „Wellenbergen” 25 des Rahmenteils 13 gegenseitig ab.
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Die modularen Verdünnungswasserelemente 10 nach den Figurenpaaren 1 und 4 können mit ihren hervorstehenden Verteilungskanalteilen am Verteilerrohr des Stoffauflaufs befestigt werden. Der aus dem Verteilerrohr kommende Stoffstrom wird über die in das Element 10 integrierten Verteilungskanäle 16 unmittelbar in den Mischraum 14 geleitet. Dabei bildet das Verdünnungswasserelement 10, in den Stoffauflauf eingebaut, eine Verdünnungszone 12, d. h. jedes der für eine Verdünnungszone 12 hergestellten Elemente 10 bildet eine eigene, separate Konstruktionskomponente.
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Im Folgenden wird eine alternative Art der Befestigung des Elements 10 beschrieben. 5 und 6 zeigen separate Konstruktionsteile 17 und 18 des Stoffauflaufs bei Einsatz des modularen Konstruktionselements 10 nach 3a und 3b, und in 7 und 8 ist der Stoffauflauf nach 5 und 6 im zusammengebauten Zustand dargestellt. Auch hier bildet das modulare Verdünnungswasserelement 10, in den Stoffauflauf eingebaut, eine Verdünnungszone 12. Nun ist jedoch das Element 10 an der Rückwand oder an der Rohrbatterie des Turbulenzgenerators befestigt. In diesem Fall ist ein Teil der den Stoffstrom auf den Mischraum 14 verteilenden Verteilungskanäle am Verteilerrohr angeordnet.
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Nun gelangt der aus dem Verteilerrohr 26 kommende Strom zuerst durch die Kunststoffbuchsen 28 hindurch in die Verdünnungskammer 14. Aus der Verdünnungskammer 14 fließt der verdünnte Stoffstrom über die in das Element 10 integrierten Verteilungskanäle 16 im Stoffauflauf weiter. Ist das Element in den Stoffauflauf eingebaut, nehmen die dem Element 10 vorangehende Metallkonstruktion und die auf das Element 10 folgende Metallkonstruktion den Druck auf und stützen das aus Kunststoff hergestellte Element 10. Beim Gießen des Elements kann an dem zum Mischraum 14 hin offenen Ende eventuell eine Lippe oder ein Falz (nicht dargestellt) gebildet werden, die bzw. der das Element 10 gegen die Stoffauflaufkonstruktionen abdichtet.
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Oben im Text ist die Erfindung in Form von Ausführungsformen beschrieben, in denen der Modulblock 10 in zwei sich nebeneinander befindlichen Vertikalreihen angeordnete Verteilungskanäle 16 hat, wobei jede Reihe drei Kanäle 16 umfasst. Das Element kann jedoch auch nur eine Kanalreihe oder mehr als zwei Kanalreihen aufweisen. Die als Beispiel gezeigten Elemente 10 können eine Breite von 20–90 mm, zum Beispiel 60 mm, haben. Die Breite der Module 10 kann jedoch innerhalb jener Grenzen variieren, die mit Rücksicht auf die Regelung der Flächenmasse möglich sind. Auf jeden Fall hat jedes Modul eine Verdünnungswasser-Zuführung 15 und bildet somit im Einbauobjekt eine Verdünnungszone 12.
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Es versteht sich, dass die obige Beschreibung einschließlich der zugehörigen Zeichnungen lediglich zur Veranschaulichung der vorliegenden Erfindung dienen soll. Die Erfindung ist somit nicht auf die oben beschriebenen oder in den Patentansprüchen definierten Ausführungsformen beschränkt, sondern der Fachmann erkennt darin die Möglichkeit zahlreicher Variationen und Modifikationen der Erfindung, die im Rahmen des in den Patentansprüchen definierten Erfindungsgedankens gegeben sind.
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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