DE102011006747A1 - Kegelrollenlager - Google Patents
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Abstract
Description
- Gebiet der Erfindung
- Die Erfindung betrifft ein Kegelrollenlager, mit einem Lagerinnenring und einem Lageraußenring sowie dazwischen auf kegeligen Laufbahnen abrollenden Kegelrollen, und mit einem auf eine Stirnfläche des Lagerinnenrings oder des Lageraußenrings wirkenden ringförmigen thermischen Ausgleichselement.
- Hintergrund der Erfindung
- Ein Kegelrollenlager mit einem thermischen Ausgleichselement ist beispielsweise aus der
DE 197 34 998 B4 bekannt. Dieses Kegelrollenlager weist eine Einrichtung zum Nachstellen des axialen Spiels auf, bei der zwischen einem axial verschiebbaren Lagerring und einem als Widerlager wirkenden Halteelement ein Anstellelement angeordnet ist. Dieses Anstellelement besteht aus einem Werkstoff, der über eine Gefügeumwandlung in Folge der Betriebstemperatur des Kegelrollenlagers ein Längenwachstum erfährt und so ein Nachstellen des axialen Spiels bewirkt. Dieses Anstellelement kann auf den Lageraußenring oder den Lagerinnenring wirken und bei paarweise angeordneten Kegelrollenlagern zwischen den Lageraußenringen oder den Lagerinnenringen angeordnet sein. - Bei einem weiteren bekannten Kegelrollenlager mit einem ringförmigen thermischen Ausgleichselement, das in der
DE 691 31 756 T2 beschrieben ist, ist das thermische Ausgleichselement in einer Ausnehmung des Lageraußenrings oder des Lagerinnenrings angeordnet und erfordert somit eine entsprechende Gestaltung in Verbindung mit einer zusätzlichen mechanischen Bearbeitung des Lageraußenrings oder des Lagerinnenrings. - Die Kegelrollenlager gemäß diesem Stand der Technik weisen am Innenring wenigstens einen damit materialeinheitlich gefertigten Anlaufbord für die Kegelrollen auf der die Kegelrollen auf ihrer Seite mit dem großen Durchmesser axial führt.
- Aufgabe der Erfindung
- Vor diesem Hintergrund liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Kegelrollenlager der eingangs erwähnten Art so zu verbessern, dass auf Anlaufborde am Lagerinnenring und am Lageraußenring verzichtet wird.
- Zusammenfassung der Erfindung
- Die Erfindung geht aus von einem Kegelrollenlager, mit einem Lagerinnenring und einem Lageraußenring sowie dazwischen auf kegeligen Laufbahnen abrollenden Kegelrollen, und mit einem auf eine Stirnfläche des Lagerinnenrings oder des Lageraußenrings wirkenden ringförmigen thermischen Ausgleichselement. Zur Lösung der gestellten Aufgabe ist bei diesem Kegelrollenlager vorgesehen, dass das Ausgleichselement die Stirnfläche des Lagerinnenrings radial nach außen oder die Stirnfläche des Lageraußenrings radial nach innen überragt und in dem überragenden Bereich einen Anlaufbord für die Kegelrollen bildet.
- Durch diese Konstruktion wird erreicht, dass sich sowohl der Lagerinnenring als auch der Lageraußenring bordlos fertigen lassen, was zu einer erheblichen Herabsetzung des Fertigungsaufwandes und damit der Fertigungskosten führt. Außerdem wird erreicht, dass ein bestimmtes Spiel oder eine bestimmte Vorspannung des Kegelrollenlagers, die bei der Montage eingestellt werden, bestehen bleiben, auch wenn sich die Bestandteile des Kegelrollenlagers oder die es umgebenden oder dadurch gelagerten Maschinenteile im Betrieb unterschiedlich erwärmen und deshalb unterschiedlich ausdehnen. Wird nämlich kein thermisches Ausgleichselement vorgesehen, so kann es sein, dass insbesondere der Lagerinnenring des Kegelrolle lagern eine höhere Temperatur aufweist als der Lageraußenring, da die Wärmeabfuhr durch das Gehäuse, in dem der Lageraußenring angeordnet ist, schneller erfolgt als für den Lagerinnenring. Diese Temperaturunterschiede führen dazu, dass sich die eingestellte Vorspannung oder das eingestellte Lagerspiel im Betrieb verändern. Die maximale Gebrauchsdauer eines solchen Wälzlagers ist jedoch nur mit einer bestimmten Vorspannung oder einem vorbestimmten Lagerspiel zu erreichen, so dass Änderungen der eingestellten Vorspannung oder des Lagerspiels durch die Betriebsbedingungen zu einer Verminderung der Gebrauchsdauer führen. Diese Nachteile werden durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Kegelrollenlagers vermieden, die außerdem eine Reduzierung der Herstellungskosten des Kegelrollenlagers bewirkt
- Bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Kegelrollenlagers ist das ringförmige Ausgleichselement auf der Stirnseite mit dem großen Durchmesser eines wenigstens auf dieser Seite bordlosen Lagerinnenrings angeordnet
- In der Regel weisen Kegelrollenlager im eingebauten Zustand und im Betrieb unterschiedliche Temperaturen an dem Lagerinnenring und dem Lageraußenring auf. Der Lageraußenring führt in der Regel über das Gehäuse eine höhere Wärmemenge an die Umgebung ab, wodurch eine Temperaturdifferenz zwischen den Lagerringen entsteht. Der Lagerinnenring und der Lageraußenring dehnen sich somit unterschiedlich aus, was sich auf die Innengeometrie des Kegelrollenlagers auswirkt. Durch die Anordnung des ringförmigen Ausgleichselements auf der Stirnseite mit dem großen Durchmesser eines wenigstens auf dieser Seite bordlosen Lagerinnenrings lässt sich erreichen, dass die Vorspannungsänderung während des Betriebes des Kegelrollenlagers durch Verwendung eines passiven Systems in Form des ringförmigen Ausgleichselements gering bleibt Je nach dem, ob das ringförmige Ausgleichselement auf einen Lagerring wirke, dessen Temperatur höher oder niedriger als die des anderen Lagerrings ist, kann das ringförmige Ausgleichselement aus einem Material mit größerem oder kleinerem thermischen Ausdehnungskoeffizienten als das der Lagerringe bestehen, so dass eine große Freiheit bei der Auswahl des geeigneten Materials für das thermische Ausgleichselement gegeben ist Wenn das Material des thermischen Ausgleichselements eine geringere Festigkeit und/oder Oberflächenhärte als das Material der Lagerringe aufweist, die üblicherweise aus Wälzlagerstahl bestehen, ist es vorteilhaft, wenn wenigstens der Bereich des Anlaufbordes mit einer Anlaufflächenverstärkung aus Wälzlagerstahl versehen ist.
- Eine solche Anlaufflächenverstärkung lässt sich beispielsweise dadurch erreichen, dass das Ausgleichselement als Scheibe aus einem Leichtmetall oder einer Leichtmetalllegierung ausgebildet ist, während die Anlaufflächenverstärkung aus einem ringförmigen Wälzlagerstahleinsatz besteht. Diese Anlaufflächenverstärkung kann mit dem scheibenförmigen Ausgleichselement formschlüssig, reibschlüssig oder kraftschlüssig verbunden sein.
- Gemäß einer anderen, auf einfache Weise spanlos zu fertigende Ausführungsform kann das Ausgleichselement aus zwei mit ihren Schenkeln axial ineinander geschobenen U-förmigen Ringen und einer Füllung aus synthetischen Material bestehen, wobei wenigstens der an der Stirnseite des Lagerinnenrings anliegende U-förmige Ring aus Wälzlagerstahl besteht.
- Bei dieser Ausführungsform bewirkt die Füllung aus synthetischem Material bei einer Temperaturerhöhung eine axiale Vergrößerung des Ausgleichselements und damit einen Ausgleich der Lagervorspannung und/oder des Lagerspiels.
- Mit der vorliegender Erfindung lässt sich eine kostengünstige Herstellung eines bordlosen Kegelrollenlagers in Verbindung mit einem thermischen Ausgleichselement, das die Funktion eines Anlaufbordes übernimmt, erreichen. Außerdem ermöglicht die Erfindung eine kostengünstige Verlängerung der Gebrauchsdauer von Kegelrollenlagern aufgrund einer im Wesentlichen konstanten Vorspannung oder eines konstant eingestellten Lagerspiels während des Betriebs bei unterschiedlichen Temperaturen.
- Kurze Beschreibung der Zeichnung
- Die Erfindung wird nachstehend anhand zweier in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele weiter erläutert. In der Zeichnung zeigt
-
1 einen Radialschnitt durch ein Kegelrollenlager gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung, und -
2 einen radialen Teilschnitt durch ein Kegelrollenlager gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung. - Ausführliche Beschreibung der Zeichnung
- Ein in
1 dargestelltes Kegelrollenlager1 besteht aus einen Lagerinnenring2 mit einer kegeligen Laufbahn3 , einem Lageraußenring4 mit einer kegeligen Laufbahn5 und dazwischen auf diesen kegeligen Laufbahnen3 ,5 abrollenden Kegelrollen6 , die in einem Käfig7 geführt sind. Der Lagerinnenring2 und der Lageraußenring4 sind ohne Anlaufborde ausgeführt, woraus eine vereinfachte und kostengünstige Herstellung resultiert, da sich die Laufbahnen3 ,5 absatzlos mittels einer Schleifscheibe hochgenau arbeiten lassen. - An einer axialen Stirnfläche
8 am großen Durchmesser des Lagerinnenrings2 liegt ein ringförmiges thermisches Ausgleichselement9 an, das beispielsweise aus Leichtmetall bzw. einer Leichtmetalllegierung bestehen kann und dementsprechend einen thermischen Ausdehnungskoeffizienten aufweist, der etwa doppelt so groß ist wie der thermische Ausdehnungskoeffizient des Lagerinnenrings2 , der üblicherweise aus einem Wälzlagerstahl besteht. - Da die von der Stirnfläche
8 des Lagerinnenrings2 abgewandte Stirnfläche15 des thermischen Ausgleichselements9 an einen nicht dargestellten Wellenabsatz anliegt, bewirkt eine Temperaturerhöhung der nicht dargestellten Welle und/oder des Lagerinnenrings2 eine Temperaturerhöhung des thermischen Ausgleichselements9 und damit eine Volumenvergrößerung des thermischen Ausgleichselements9 , die sich auch in axialer Richtung zum Lagerinnenring2 hin erstreckt und diesen verschiebt. Auf diese Weise wird eine Verringerung einer vorgegebenen Lagervorspannung oder eine Vergrößerung eines vorgegebenen Lagerspiels ausgeglichen, so dass eine vorgegebene Lagervorspannung bzw. ein vorgegebenes Lagerspiel unabhängig von Temperaturdifferenzen zwischen dem Lagerinnenring2 und dem Lageraußenring4 aufrechterhalten bleiben. - Da Leichtmetalle bzw. Leichtmetalllegierungen eine geringere Festigkeit und Härte und damit eine geringere Verschleißfestigkeit als ein Wälzlagerstahl aufweisen, ist das thermische Ausgleichselement
9 mit einer Anlaufflächenverstärkung10 aus Wälzlagerstahl versehen. Diese Anlaufflächenverstärkung10 ist in einer Ausnehmung des thermischen Ausgleichselements9 im Bereich einer großen Stirnfläche der Kegelrollen6 angeordnet und mit dem thermischen Ausgleichselement9 formschlüssig, reibschlüssig oder kraftschlüssig verbunden. Auch das thermische Ausgleichselement9 kann mit dem Lagerinnenring2 formschlüssig, reibschlüssig oder kraftschlüssig verbunden sein. Die Anlaufflächenverstärkung10 ist an ihrer zu den Kegelrollen6 weisenden Seite geometrisch so ausgebildet, dass ein kleiner Teil der großen Stirnseite einer jeden Kegelrolle6 plan an der Anlaufflächenverstärkung10 anliegt. - Die Ausführungsform gemäß
2 weist ein thermisches Ausgleichselement11 auf das aus zwei mit ihren Schenkeln axial ineinander geschobenen U-förmigen Ringen12 ,13 und einer dazwischen angeordneten Füllung aus synthetischem Material14 besteht. Auch dieses thermische Ausgleichselement11 überragt den großen Durchmesser des Lagerinnenrings2 radial so weit, dass ein Anlaufbord für die Kegelrollen6 gebildet ist. Wenigstens der an der Stirnseite8 des Lagerinnenrings2 anliegende U-förmige Ring13 besteht aus den gleichen Gründen wie bei der Ausführungsform gemäß1 aus einem Wälzlagerstahl, um den Beanspruchungen durch das gleitende Abrollen der Kegelrollen6 am Anlaufbord ohne wesentlichen Verschleiß zu widerstehen. Die Füllung aus synthetischem Material14 weist einen thermischen Ausdehnungskoeffizienten auf, der größer ist als die übrigen Materialien des Wälzlagers, so dass auch bei der Ausführungsform gemäß2 die gleiche Wirkung eintritt wie bei der Ausführungsform gemäß1 . - Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsformen gemäß den
1 und2 beschränkt. So ist es auch möglich, Materialien für die thermischen Ausgleichselemente9 ,11 einzusetzen, die einen kleineren thermischen Ausdehnungskoeffizienten aufweisen als der zugeordnete Lagerring, wie beispielsweise keramisches Material, wenn die Einbau- und Temperaturverhältnisse dies erfordern. Des Weiteren können die thermischen Ausgleichselements9 ,11 auch am Lageraußenring4 angeordnet sein und diesen entsprechend den thermischen Verhältnissen axial verschieben, wobei entsprechende Anlaufborde die Stirnfläche des Lageraußenrings4 radial nach innen überragen und die Kegelrollen6 dort axial führen. - Bezugszeichenliste
-
- 1
- Kegelrollenlager
- 2
- Lagerinnenring
- 3
- Kegelige Laufbahn
- 4
- Lageraußenring
- 5
- Kegelige Laufbahn
- 6
- Kegelrolle
- 7
- Käfig
- 8
- Stirnfläche des Lagerinnenrings
- 9
- Thermisches Ausgleichselement
- 10
- Anlaufflächenverstärkung
- 11
- Thermisches Ausgleichselement
- 12
- U-förmiger Ring
- 13
- U-förmiger Ring
- 14
- Füllung aus synthetischem Material
- 15
- Stirnfläche des Ausgleichselements
- ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Patentliteratur
-
- DE 19734998 B4 [0002]
- DE 69131756 T2 [0003]
Claims (8)
- Kegelrollenlager (
1 ), mit einem Lagerinnenring (2 ) und einem Lageraußenring (4 ) sowie dazwischen auf kegeligen Laufbahnen (3 ,5 ) abrollenden Kegelrollen (6 ), und mit einem auf eine Stirnfläche (8 ) des Lagerinnenrings (2 ) oder des Lageraußenrings (4 ) wirkenden ringförmigen thermischen Ausgleichselement (9 ,11 ), dadurch gekennzeichnet, dass das Ausgleichselement (9 ,11 ) die Stirnfläche (8 ) des Lagerinnenrings (2 ) radial nach außen oder die Stirnfläche des Lageraußenrings (4 ) radial nach innen überragt und in dem überragenden Bereich einen Anlaufbord für die Kegelrollen (6 ) bildet. - Kegelrollenlager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das ringförmige Ausgleichselement (
9 ,11 ) auf der Stirnseite (8 ) mit dem großen Durchmesser eines wenigstens auf dieser Seite bordlosen Lagerinnenrings (2 ) angeordnet ist. - Kegelrollenlager nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das ringförmige Ausgleichselement (
9 ,11 ) aus einem Material mit größerem oder kleineren thermischen Ausdehnungskoeffizienten als das Material des Lagerinnenrings (2 ) oder des Lageraußenrings (4 ) und/oder einer Welle, auf der der Lagerinnenring (2 ) angeordnet ist, besteht. - Kegelrollenlager nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das ringförmige Ausgleichselement (
9 ,11 ) aus einem Material mit größerem oder kleinerem thermischen Ausdehnungskoeffizienten als das Material des Lagerinnenrings (2 ) oder des Lageraußenrings (4 ) und/oder eines Gehäuses, in dem der Lageraußenring (4 ) angeordnet ist, besteht. - Kegelrollenlager nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Bereich des Anlaufbordes eine Anlaufflächenverstärkung (
10 ,13 ) aus Wälzlagerstahl aufweist. - Kegelrollenlager nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausgleichselement (
9 ) als Scheibe aus einem Leichtmetall oder einer Leichtmetalllegierung ausgebildet ist, und dass die Anlaufflächenverstärkung (10 ) aus einem ringförmigen Wälzlagerstahleinsatz besteht. - Kegelrollenlager nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlaufflächenverstärkung (
10 ) mit dem Ausgleichselement (9 ) formschlüssig, reibschlüssig oder kraftschlüssig verbunden ist - Kegelrollenlager nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausgleichselement (
11 ) aus zwei mit ihren Schenkeln axial ineinander geschobenen U-förmigen Ringen (12 ,13 ) und einer Füllung aus synthetischem Material (14 ) besteht, und dass wenigstens der an der Stirnseite (8 ) des Lagerinnenrings (2 ) anliegende U-förmige Ring (13 ) aus Wälzlagerstahl besteht.
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| Publication Number | Publication Date |
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| DE102011006747A1 true DE102011006747A1 (de) | 2012-10-11 |
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Family Applications (1)
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| Country | Link |
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Citations (2)
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|---|---|---|---|---|
| DE69131756T2 (de) | 1990-03-21 | 2000-03-09 | The Timken Co. | Maschine mit thermisch kompensierten Lagern |
| DE19734998B4 (de) | 1997-08-13 | 2006-09-14 | Skf Gmbh | Einrichtung zur Nachstellung des axialen Spiels in Wälzlagern |
-
2011
- 2011-04-05 DE DE102011006747A patent/DE102011006747A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (2)
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| DE69131756T2 (de) | 1990-03-21 | 2000-03-09 | The Timken Co. | Maschine mit thermisch kompensierten Lagern |
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Legal Events
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|
| R081 | Change of applicant/patentee |
Owner name: SCHAEFFLER TECHNOLOGIES AG & CO. KG, DE Free format text: FORMER OWNER: SCHAEFFLER TECHNOLOGIES GMBH & CO. KG, 91074 HERZOGENAURACH, DE Effective date: 20150407 |
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