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DE102011006287A1 - Organische lichtemittierende Vorrichtung. - Google Patents

Organische lichtemittierende Vorrichtung. Download PDF

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DE102011006287A1
DE102011006287A1 DE102011006287A DE102011006287A DE102011006287A1 DE 102011006287 A1 DE102011006287 A1 DE 102011006287A1 DE 102011006287 A DE102011006287 A DE 102011006287A DE 102011006287 A DE102011006287 A DE 102011006287A DE 102011006287 A1 DE102011006287 A1 DE 102011006287A1
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electrode
hole injection
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Hyung-Jun Song
Jin-Young Yun
Jong-hyuk Lee
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Samsung Mobile Display Co Ltd
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Abstract

Organische lichtemittierende Vorrichtung, aufweisend eine erste Elektrode, wobei die erste Elektrode einen Absolutwert eines Austrittsarbeitsenergieniveaus aufweist, der kleiner als ein Absolutwert eines Austrittsarbeitsenergieniveaus von ITO ist, eine zweite Elektrode, die der ersten Elektrode zugewandt ist, und eine organische Schicht zwischen der ersten Elektrode und der zweiten Elektrode.

Description

  • HINTERGRUND
  • 1. Gebiet
  • Ausführungsformen betreffen eine organische lichtemittierende Vorrichtung.
  • 2. Beschreibung des Standes der Technik
  • Kathodenstrahlröhrenanzeigen (CRT-Anzeigen) wurden verstärkt durch Flachanzeigen wie Informationsanzeigen ersetzt, da sich mit ihnen Informationen immer und überall übertragen und erhalten lassen. In der Gruppe der Flachanzeigen ist eine Flüssigkristallanzeige (LCD) leicht und zeichnet sich durch geringen Energieverbrauch aus, weshalb sie in jüngerer Zeit vielfach eingesetzt wurde. Da eine Flüssigkristallanzeige indes eine Vorrichtung des passiven Emissionstyps und keine selbst emittierende Vorrichtung ist, weist die Flüssigkristallanzeige Beschränkungen im Hinblick auf die Helligkeit, das Kontrastverhältnis, den Blickwinkel, eine große Fläche oder Ähnliches auf. Zur Lösung dieser Probleme wandte sich die Forschung umfassend und aktiv neuen Flachanzeigen zu. Unter diesen ist eine organische lichtemittierende Dioden(OLED)-Vorrichtung eine selbstemittierende Vorrichtung, lässt sich mit einer niedrigen Spannung ansteuern, lässt sich leicht derart herstellen, dass sie dünn ist, und weist Vorteile wie einen großen Blickwinkel und eine hohe Ansprechgeschwindigkeit auf.
  • ZUSAMMENFASSUNG
  • Ein Merkmal einer Ausführungsform ist die Bereitstellung einer organischen lichtemittierenden Vorrichtung, die eine lange Lebensdauer aufweist.
  • Zumindest eines der oben genannten und weitere Merkmale und Vorteile sind realisierbar durch die Bereitstellung einer organischen lichtemittierenden Vorrichtung, die Folgendes aufweist: eine erste Elektrode, wobei die erste Elektrode einen Absolutwert eines Energieniveaus einer Austrittsarbeit aufweist, der kleiner ist als ein Absolutwert eines Energieniveaus der Austrittsarbeit von ITO (Indiumzinnoxid), eine zweite Elektrode, die der ersten Elektrode zugewandt ist, und eine organische Schicht zwischen der ersten Elektrode und der zweiten Elektrode.
  • Vorzugsweise kann ein Metall der ersten Elektrode Silber, Aluminium oder eine Legierung von Silber und Aluminium aufweisen.
  • Vorzugsweise kann die organische Schicht eine Lochinjektionsschicht aufweisen, wobei die Lochinjektionsschicht einen Absolutwert eines Energieniveaus eines niedrigsten unbesetzten Orbitals eines Moleküls aufweist, der größer ist als ein Absolutwert eines Austrittsarbeitsenergieniveaus eines Metalls der ersten Elektrode.
  • Vorzugsweise kann die organische Schicht eine Lochinjektionsschicht aufweisen, wobei die Lochinjektionsschicht ein Nicht-Oxid aufweist, das einen Absolutwert eines Energieniveaus eines niedrigsten unbesetzten Orbitals eines Moleküls aufweist, der größer ist als ein Absolutwert eines Austrittsarbeitsenergieniveaus eines Metalls der ersten Elektrode, oder
  • die organische Schicht kann eine Lochinjektionsschicht aufweisen, wobei die Lochinjektionsschicht ein Oxidmaterial aufweist, das einen Absolutwert eines Energieniveaus eines niedrigsten unbesetzten Orbitals eines Moleküls aufweist, der größer ist als ein Absolutwert eines Austrittsarbeitsenergieniveaus eines Metalls der ersten Elektrode.
  • Vorzugsweise kann die organische Schicht eine Lochinjektionsschicht aufweisen, wobei die Lochinjektionsschicht ein Nicht-Oxid-Material aufweist, das einen Absolutwert eines Energieniveaus eines niedrigsten unbesetzten Orbitals eines Moleküls aufweist, der größer ist als ein Absolutwert eines Austrittsarbeitsenergieniveaus eines Metalls der ersten Elektrode, und wobei eine Dicke der Lochinjektionsschicht etwa 50 Å bis etwa 100 Å betragen kann, oder
    die organische Schicht kann eine Lochinjektionsschicht aufweisen, wobei die Lochinjektionsschicht ein Oxidmaterial aufweist, das einen Absolutwert eines Energieniveaus eines niedrigsten unbesetzten Orbitals eines Moleküls aufweist, der größer ist als ein Absolutwert eines Austrittsarbeitsenergieniveaus eines Metalls der ersten Elektrode, und wobei eine Dicke der Lochinjektionsschicht etwa 100 Å bis etwa 800 Å betragen kann.
  • Vorzugsweise kann die organische Schicht eine Lochinjektionsschicht aufweisen, wobei die Lochinjektionsschicht 1,4,5,8,9,12-Hexaazatriphenylen-2,3,6,7,10,11-hexacarbonitril, Hexadecafluorophthalocyanin-Kupfer oder eine Mischung derselben aufweisen kann.
  • Besonders bevorzugt kann die Lochinjektionsschicht die Mischung aus 1,4,5,8,9,12-Hexaazatriphenylen-2,3,6,7,10,11-hexacarbonitril und Hexadecafluorophthalocyanin-Kupfer aufweisen.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform kann die organische Schicht vorzugsweise eine Lochinjektionsschicht aufweisen, wobei die Lochinjektionsschicht MoOx (wobei X im Bereich von 2 bis 6 liegt), WxOy (wobei x im Bereich von 1 bis 18 und y im Bereich von 2 bis 49 liegt) oder eine Mischung derselben aufweisen kann.
  • Vorzugsweise kann die organische Schicht eine Lochinjektionsschicht aufweisen, wobei die Lochinjektionsschicht mit der ersten Elektrode in Kontakt stehen kann.
  • Besonders bevorzugt kann die organische Schicht eine Lochinjektionsschicht aufweisen und kann sich ein Abschnitt der ersten Elektrode, der mit der Lochinjektionsschicht in Kontakt steht, in einem oxidfreien Zustand befinden.
  • Vorzugsweise kann die organische Schicht eine Dicke von etwa 800 Å bis etwa 1500 Å aufweisen.
  • Vorzugsweise kann die erste Elektrode eine positive Elektrode sein, während die zweite Elektrode eine negative Elektrode sein kann.
  • Vorzugsweise kann die erste Elektrode eine Dicke von etwa 200 Å bis etwa 5000 Å aufweisen.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der organischen lichtemittierenden Vorrichtung weist eine organische lichtemittierende Diodenanzeige auf. Die organische lichtemittierende Diodenanzeige weist Folgendes auf: eine positive Elektrode, die eine Metalloberfläche derselben aufweist, wobei die Metalloberfläche mindestens eines der Metalle Silber und Aluminium aufweist, eine organische Schicht, wobei die organische Schicht eine Lochinjektionsschicht aufweist, die benachbart zur Metalloberfläche der positiven Elektrode angeordnet ist, wobei die Lochinjektionsschicht zum Erhalt von Löchern von der positiven Elektrode ausgebildet ist, wobei die Lochinjektionsschicht mindestens eine der Verbindungen 1,4,5,8,9,12-Hexaazatriphenylen-2,3,6,7,10,11-hexacarbonitril, Hexadecafluorophthalocyanin-Kupfer, Molybdänoxid und Wolframoxid aufweist, und eine negative Elektrode, wobei sich die organische Schicht zwischen der positiven Elektrode und der negativen Elektrode befindet.
  • KURZBESCHREIBUNG DER FIGUREN
  • Ein besseres Verständnis der oben genannten und weiterer Merkmale und Vorteile ergibt sich für den Fachmann aus der ausführlichen Beschreibung von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit den beigefügten Figuren, wobei:
  • 1 ein Diagramm von Energieniveaus niedrigster unbesetzter Molekülorbitale (LUMOs) und höchster besetzter Molekülorbitale (HOMOs) von Elektroden und organischen Schichten einer allgemeinen organischen lichtemittierenden Vorrichtung sowie eines Funktionsprinzips und eines Verschlechterungsprinzips der organischen lichtemittierenden Vorrichtung darstellt;
  • 2 ein Diagramm relativer Energieniveaus von Elementen einer organischen lichtemittierenden Vorrichtung gemäß einer Ausführungsform darstellt; und
  • 3 eine organische lichtemittierende Vorrichtung gemäß einer Ausführungsform darstellt.
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG
  • Die am 29. März 2010 beim Amt für geistiges Eigentum der Republik Korea eingereichte koreanische Patentanmeldung Nr. 10-2010-0028080 mit dem Titel „Organic Light-Emitting Device” ist hierin durch Bezugnahme vollinhaltlich aufgenommen.
  • Nachfolgend sollen Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren eingehender beschrieben werden, wobei diese Beispiele jedoch in verschiedenen Formen ausgeführt werden können und nicht als auf die hier dargelegten Ausführungsformen beschränkt ausgelegt werden sollten. Diese Ausführungsformen werden vielmehr bereitgestellt, damit diese Offenbarung gründlich und vollständig ist und dem Fachmann den Schutzbereich der Erfindung vollständig vermittelt.
  • Die Maße von Schichten und Regionen können in den Figuren um der Klarheit der Darstellung willen übertrieben dargestellt sein. Wird eine Schicht oder ein Element als „auf” einer anderen Schicht oder einem Substrat befindlich bezeichnet, so kann es sich unmittelbar auf der anderen Schicht oder dem Substrat befinden oder es kann auch dazwischen befindliche Schichten geben. Wird weiterhin eine Schicht als „unter” einer anderen Schicht befindlich bezeichnet, so kann sie sich unmittelbar darunter befinden oder es kann eine oder mehrere dazwischen befindliche Schichten geben. Wird eine Schicht als „zwischen” zwei Schichten befindlich bezeichnet, so kann sie die einzige Schicht zwischen den zwei Schichten sein oder es kann eine oder mehrere dazwischen befindliche Schichten geben. Gleiche Bezugszeichen beziehen sich immer auf gleiche Elemente.
  • 1 stellt ein Diagramm von Energieniveaus niedrigster unbesetzter Molekülorbitale (LUMOs) und höchster besetzter Molekülorbitale (HOMOs) von Elektroden und organischen Schichten einer allgemeinen organischen lichtemittierenden Vorrichtung sowie eines Funktionsprinzips und eines Verschlechterungsprinzips der organischen lichtemittierenden Vorrichtung dar.
  • Allgemein kann eine nach oben emittierende Aktivmatrix-OLED (AMOLED)-Vorrichtung durch thermisches Verdampfen eines organischen Materials auf Indiumzinnoxid (ITO), das eine positive Elektrode ist, die eine hohe Austrittsarbeit aufweist, und durch die anschließende Ausbildung eines Metalls, das eine niedrige Austrittsarbeit aufweist, als negative Elektrode durch ein geeignetes Verfahren, wie ein Abscheidungsverfahren, ausgebildet werden.
  • Gemäß 1 können, wenn eine Spannung an die organische lichtemittierende Vorrichtung angelegt wird, von einer negativen Elektrode injizierte Elektronen auf einer Grenzfläche zwischen einer Lochtransportschicht (HTL) und einer Emissionsschicht (EML) akkumulieren, wodurch sich die organischen Moleküle verschlechtern, so dass sich die Lebensdauer der organischen lichtemittierenden Vorrichtung verringert.
  • Weiterhin kann in der positiven Elektrode das Indium (In) des Indiumzinnoxids (ITO) zu einer Lochinjektionsschicht (HIL) oder zur Lochtransportschicht (HTL) wandern, wodurch sich organische Moleküle verschlechtern können, so dass sich die Lebensdauer der organischen lichtemittierenden Vorrichtung verringert. Zudem kann sich die Lebensdauer der organischen lichtemittierenden Vorrichtung auch dann verringern, wenn aufgrund der Rauheit auf einer unteren Silber(Ag)-Schicht zur Regelung des Widerstands dunkle Punkte entstehen. Wenn Verfahren zur Ausbildung einer positiven Elektrode und einer organischen Schicht getrennt durchgeführt werden, kann es weiterhin zur unbeabsichtigten Ausbildung einer Oxidschicht auf der Anode kommen. Eine solche Oxidschicht kann von Nachteil sein, so dass sich die Lebensdauer der organischen lichtemittierenden Vorrichtung verringert.
  • Zur Bereitstellung einer organischen lichtemittierenden Vorrichtung für verschiedene Produkte, wie tragbare Produkte und fernseh(TV)orientierte Lösungen, ist eine Halbwertzeit von 500 Stunden oder mehr bei 50 mA/cm2 wünschenswert. Daher besteht Bedarf an einer organischen lichtemittierenden Vorrichtung, die eine lange Lebensdauer aufweist, gegen eine Verschlechterung durch Elektronen resistent ist und keine Wanderung von Indium (In) aufweist. Zum Erhalt einer solchen organischen lichtemittierenden Vorrichtung kann eine positive Elektrode, durch die sich die Lebensdauer verkürzt, durch ein Metall ersetzt werden. Konkreter kann, wie weiter oben ausgeführt, allgemein eine Anode aus ITO verwendet werden, wobei eine solche Anode ein Austrittsarbeitsenergieniveau bereitstellt, das hoch genug ist, dass es nicht zu einem Austritt mit einer Lochinjektion kommt. Wird stattdessen zur Steigerung der Lebensdauer ein Metall mit einer niedrigen Austrittsarbeit verwendet, so werden die Löcher eventuell nicht problemlos in eine Grenzfläche zwischen dem Metall und einem organischen Material injiziert. In diesem Fall ist eine Lochinjektionsschicht (HIL) wünschenswert, die gegen das Anströmen von Elektronen während der Senkung einer Lochinjektionsbarriere resistent ist.
  • 2 stellt ein Diagramm relativer Energieniveaus von Elementen einer organischen lichtemittierenden Vorrichtung gemäß einer Ausführungsform dar, während 3 eine organische lichtemittierende Vorrichtung gemäß einer Ausführungsform darstellt.
  • Gemäß 2 und 3 kann eine organische lichtemittierende Vorrichtung gemäß einer Ausführungsform eine erste Elektrode, eine zweite Elektrode, die der ersten Elektrode zugewandt ist, und eine organische Schicht aufweisen, die zwischen der ersten Elektrode und der zweiten Elektrode angeordnet ist. In Bezug auf ein Austrittsarbeitsenergieniveau von damit verglichenem ITO kann die erste Elektrode ein Metall sein, das einen kleineren Absolutwert eines Austrittsarbeitsenergieniveaus als ITO aufweist. Beispiele eines solchen Metalls unterliegen keinen besonderen Einschränkungen.
  • Gemäß einer Ausführungsform kann das Metall der ersten Elektrode ein Metall sein, das Reflektivität aufweist, wie z. B. Silber (Ag), Aluminium (Al) oder eine Legierung aus Ag und Al. Dadurch lässt sich die Wanderung von Indium (In) in eine organische Schicht verhindern.
  • Die erste Elektrode kann eine positive Elektrode sein, während die zweite Elektrode eine negative Elektrode sein kann. Die vorliegende Ausführungsform ist jedoch nicht auf diesen Fall beschränkt.
  • Die zweite Elektrode kann ein Metall, das ein niedrigeres Austrittsarbeitsenergieniveau von beispielsweise 4,3 eV oder weniger aufweist, oder eine Kombination solcher Metalle sein und kann semitransparent sein.
  • Gemäß 3 kann die organische Schicht der organischen lichtemittierenden Vorrichtung gemäß der vorliegenden Ausführungsform eine Lochinjektionsschicht (HIL), eine Lochtransportschicht (HTL), eine Emissionsschicht (EML), eine Elektronentransportschicht (ETL) und eine Elektroneninjektionsschicht (EIL) aufweisen oder sie kann auch nur eine Kombination aus einigen dieser Schichten aufweisen.
  • Gemäß einer Realisierung weist die organische Schicht der organischen lichtemittierenden Vorrichtung die Lochinjektionsschicht (HIL) auf, und ein Absolutwert eines Energieniveaus eines niedrigsten unbesetzten Orbitals eines Moleküls (LUMO) der Lochinjektionsschicht (HIL) kann größer als derjenige des Metalls der ersten Elektrode sein.
  • Allgemein kann eine Verbindung auf der Basis von Tetradecanoylphorbolacetat (TPA), die als Lochinjektionsschicht (HIL) verwendbar ist, für die Lochinjektion von ITO vorteilhaft sein, ist jedoch schwach gegenüber dem Anströmen von Elektronen, wodurch sich die Lebensdauer verringert. Gemäß 2 ist bei der organischen lichtemittierenden Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung ein Absolutwert eines Energieniveaus eines LUMO der Lochinjektionsschicht (HIL) größer als ein Absolutwert eines Energieniveaus des Metalls der ersten Elektrode. Die Lochinjektionsschicht (HIL), die relativ gesehen ein höheres Energieniveau des LUMO aufweist, fängt Elektronen ein, die entlang der Lochtransportschicht (HTL) transportiert werden, was eine Verschlechterung der Lochinjektionsschicht (HIL) verhindert. Aufgrund der Dipoleigenschaften der Lochinjektionsschicht (HIL) werden zudem Löcher von der positiven Elektrode mit einem geringen Austrittsarbeitsenergieniveau leicht injiziert.
  • Ausführlicher heißt das, dass aufgrund der Dipoleigenschaft der Lochinjektionsschicht (HIL) eine positive Elektrode der Lochinjektionsschicht (HIL) positiv geladen wird und eine negative Elektrode der Lochinjektionsschicht (HIL) negativ geladen wird, wenn ein elektrisches Feld angelegt wird. Elektronen, die von einer negativen Elektrode injiziert werden, fallen auf das LUMO der Lochinjektionsschicht (HIL), da das LUMO der Lochinjektionsschicht (HIL) niedrig ist. Zudem werden die Elektronen von positiven elektrischen Ladungen der Lochinjektionsschicht (HIL) angezogen, weshalb die Elektronen leicht in die Lochinjektionsschicht (HIL) injiziert werden. Dementsprechend wandern Elektronen, die sich in der Lochtransportschicht (HTL) aufhalten, leicht zu einer positiven Elektrode, wodurch die Verschlechterung der Lochtransportschicht verhindert wird.
  • Gemäß einer Ausführungsform weist die organische Schicht der organischen lichtemittierenden Vorrichtung die Lochinjektionsschicht (HIL) auf, und die Lochinjektionsschicht (HIL) kann ein Oxid- oder Nicht-Oxidmaterial aufweisen, das einen Absolutwert eines Austrittsarbeitsenergieniveaus eines LUMO aufweisen kann, der größer ist als ein Absolutwert eines Austrittsarbeitsenergieniveaus des Metalls der ersten Elektrode.
  • Wird die Lochinjektionsschicht (HIL) aus dem Nicht-Oxidmaterial ausgebildet, so können Beispiele des Nicht-Oxidmaterials 1,4,5,8,9,12-Hexaazatriphenylen-2,3,6,7,10,11-hexacarbonitril (HATCN), Hexadecafluorophthalocyanin-Kupfer oder eine Mischung derselben aufweisen.
  • Wird die Lochinjektionsschicht (HIL) aus dem Nicht-Oxidmaterial ausgebildet, kann eine Dicke der Lochinjektionsschicht (HIL) etwa 50 Å bis etwa 100 Å betragen. Befindet sich die Dicke der Lochinjektionsschicht (HIL) in diesem Bereich, kann die Vorrichtung hervorragende Ansteuer- und Lebensdauereigenschaften aufweisen.
  • Wird die Lochinjektionsschicht (HIL) aus dem Oxidmaterial ausgebildet, können Beispiele des Oxidmaterials MoOx, ohne darauf beschränkt zu sein, (wobei X im Bereich von 2 bis 6 liegt), WxOy (wobei x im Bereich von 1 bis 18 und y im Bereich von 2 bis 49 liegt) oder eine Mischung derselben aufweisen.
  • Wird die Lochinjektionsschicht (HIL) aus dem Oxidmaterial ausgebildet, kann eine Dicke der Lochinjektionsschicht (HIL) etwa 100 Å bis etwa 800 Å betragen. Befindet sich die Dicke der Lochinjektionsschicht (HIL) in diesem Bereich, kann die Vorrichtung hervorragende Ansteuer- und Lebensdauereigenschaften aufweisen.
  • Gemäß einer Ausführungsform weist die organische Schicht der organischen lichtemittierenden Vorrichtung eine Lochinjektionsschicht (HIL) auf, wobei die Lochinjektionsschicht (HIL) mit der ersten Elektrode in Kontakt steht.
  • Gemäß einer Realisierung kann eine organische lichtemittierende Vorrichtung gemäß einer Ausführungsform unter anaeroben Bedingungen, z. B. unter Vakuumbedingungen, hergestellt werden. Daher kann sich ein Abschnitt der ersten Elektrode, der mit der Lochinjektionsschicht (HIL) in Kontakt steht, in einem oxidfreien Zustand befinden.
  • Gemäß einer Ausführungsform kann bei der organischen lichtemittierenden Vorrichtung eine Dicke der organischen lichtemittierenden Vorrichtung etwa 800 Å bis etwa 1500 Å betragen, während eine Dicke der ersten Elektrode etwa 200 Å bis etwa 5000 Å betragen kann. Befinden sich die Dicke der organischen Schicht und die Dicke der ersten Elektrode in diesem Bereich, kann die Vorrichtung hervorragende Ansteuer- und Lebensdauereigenschaften aufweisen.
  • Nachfolgend soll ein Verfahren zur Herstellung einer organischen lichtemittierenden Vorrichtung gemäß einer Ausführungsform unter Bezugnahme auf 3 beschrieben werden, die eine organische lichtemittierende Vorrichtung gemäß einer Ausführungsform darstellt. Gemäß 3 weist die organische lichtemittierende Vorrichtung ein Substrat, eine erste Elektrode (positive Elektrode), eine HIL, eine HTL, eine EML, eine ETL, eine EIL und eine zweite Elektrode (negative Elektrode) auf.
  • Zuerst kann z. B. durch ein Abscheidungs- oder Sputterverfahren ein erstes Elektrodenmaterial als Metall, das einen kleineren Absolutwert eines Austrittsarbeitsenergieniveaus aufweist als ITO, auf einem Substrat ausgebildet werden, so dass eine erste Elektrode ausgebildet wird.
  • Die nachfolgenden Schichten werden nacheinander unter anaeroben Bedingungen, z. B. unter Vakuum oder unter einer Ar- oder N2-Atmosphäre, ausgebildet.
  • Die erste Elektrode kann eine Anode oder eine Kathode bilden. Das Substrat kann ein für organische lichtemittierende Vorrichtungen üblicherweise verwendetes Substrat sein und kann zum Beispiel ein Glassubstrat oder ein transparentes Kunststoffsubstrat aufweisen, das über eine hervorragende mechanische Festigkeit, Wärmebeständigkeit, Transparenz, Oberflächenebenheit, bequeme Handhabung und Wasserbeständigkeit verfügt. Das erste Elektrodenmaterial kann ein Metall sein, das einen größeren Absolutwert eines Austrittsarbeitsenergieniveaus aufweist als ITO, wie z. B. Ag, Al oder eine Legierung derselben, wobei die erste Elektrode eine transparente oder reflektierende Elektrode sein kann.
  • Dann kann die HIL durch z. B. Vakuumabscheidung auf der ersten Elektrode ausgebildet werden. Gemäß weiteren Realisierungen kann die HIL durch Spin-Coating, Gießen, Langmuir-Blodgett(LB)-Abscheidung oder Ähnliches auf der ersten Elektrode ausgebildet werden.
  • Wird die HIL durch Vakuumabscheidung ausgebildet, können die Abscheidungsbedingungen entsprechend einer Verbindung, die zur Ausbildung der HIL verwendet wird, und der Struktur und den thermischen Eigenschaften der auszubildenden HIL variieren. Zum Beispiel können die Abscheidungsbedingungen eine Abscheidungstemperatur von 100°C bis 500°C, einen Vakuumdruck von 10–8 torr bis 10–3 torr und eine Abscheidungsrate von 0,01 Å/sec bis 100 Å/sec aufweisen.
  • Wird die HIL durch Spin-Coating ausgebildet, können die Beschichtungsbedingungen entsprechend einer Verbindung, die zur Ausbildung der HIL verwendet wird, und der Struktur und den thermischen Eigenschaften der auszubildenden HIL variieren. Zum Beispiel können die Beschichtungsbedingungen eine Beschichtungsgeschwindigkeit von etwa 2000 rpm bis etwa 5000 rpm und eine Wärmebehandlungstemperatur von etwa 80°C bis etwa 200°C aufweisen, wobei die Wärmebehandlung dem Entfernen eines Lösungsmittels nach der Beschichtung dient.
  • Beispiele eines Materials zur Ausbildung der Lochinjektionsschicht (HIL) können 1,4,5,8,9,12-Hexaazatriphenylen-2,3,6,7,10,11-hexacarbonitril, Hexadecafluorophthalocyanin-Kupfer, MoOx (wobei X im Bereich von 2 bis 6 liegt), WxOy (wobei x im Bereich von 1 bis 18 und y im Bereich von 2 bis 49 liegt) oder eine Mischung derselben aufweisen.
  • Wenn die Lochinjektionsschicht (HIL) das Nicht-Oxidmaterial (zum Beispiel 1,4,5,8,9,12-Hexaazatriphenylen-2‚3,6,7,10,11-hexacarbonitril, Hexadecafluorophthalocyanin-Kupfer oder eine Kombination derselben) ist, kann eine Dicke der Lochinjektionsschicht (HIL) etwa 50 Å bis etwa 100 Å betragen. Wenn die Lochinjektionsschicht (HIL) das Oxidmaterial (z. B. MoOx (wobei X im Bereich von etwa 2 bis etwa 6 liegt), WxOy (wobei x im Bereich von 1 bis etwa 18 und y im Bereich von 2 bis 49 liegt) oder eine Mischung derselben) ist, kann die Dicke der Lochinjektionsschicht (HIL) etwa 100 Å bis etwa 800 Å betragen. Liegt die Dicke der HIL im oben genannten Bereich, kann die Vorrichtung hervorragende Ansteuer- und Lebenseigenschaften aufweisen.
  • Danach kann die HTL durch verschiedene Verfahren, zum Beispiel durch Vakuumabscheidung, Spin-Coating, Gießen, LB-Abscheidung oder Ähnliches, auf der HIL ausgebildet werden. Wenn die HTL durch Vakuumabscheidung oder Spin-Coating ausgebildet wird, können die Abscheidungs- oder Beschichtungsbedingungen denjenigen gleichen, die zur Ausbildung der HIL verwendet werden, obwohl die Abscheidungs- oder Beschichtungsbedingungen entsprechend dem Material, das zur Ausbildung der HTL verwendet wird, variieren können.
  • Beispiele für verwendbare HTL-Materialien können Carbazolderivate, wie N-Phenylcarbazol oder Polyvinylcarbazol, und Aminderivate, die einen kondensierten aromatischen Ring aufweisen, wie NPB, N,N'-Bis(3-methylphenyl)-N,N'-diphenyl-[1-1-biphenyl]-4,4'-diamin (TPD) oder N,N'-Di(naphthalin-1-yl)-N,N'-diphenylbenzidin (α-NPD), aufweisen.
  • Figure 00130001
  • Die HTL kann eine Dicke von etwa 50 Å bis etwa 1000 Å, zum Beispiel eine Dicke von 100 Å bis etwa 700 Å, aufweisen. Liegt die Dicke der HTL im oben genannten Bereich, kann die HTL hervorragende Lochtransporteigenschaften ohne einen wesentlichen Anstieg der Ansteuerspannung aufweisen.
  • Dann kann die EML durch verschiedene Verfahren, z. B. durch Vakuumabscheidung, Spin-Coating, Gießen, LB-Abscheidung oder Ähnliches, auf der HTL ausgebildet werden. Wenn die EML durch Vakuuamabscheidung oder Spin-Coating ausgebildet wird, können die Abscheidungs- oder Beschichtungsbedingungen denjenigen gleichen, die zur Ausbildung der HIL verwendet werden, obwohl die Abscheidungs- und Beschichtungsbedingungen entsprechend dem Material, das zur Ausbildung der EML verwendet wird, variieren können.
  • Die EML kann unter Verwendung verschiedener lichtemittierender Materialien, wie Wirte und Dotanden, ausgebildet werden. Dotanden, die zur Ausbildung der EML verwendet werden, können z. B. einen fluoreszierenden Dotanden oder einen phosphoreszierenden Dotanden aufweisen.
  • Beispiele des Wirts können Alq3, 4,4'-N,N'-Dicarbazolbiphenyl (CPB), 9,10-Di(naphthalin-2-yl)anthracen (ADN) und Distyrylarylen (DAS) aufweisen, sind jedoch nicht darauf beschränkt.
  • Beispiele roter Dotanden weisen Platin(II)Octaethylporphyrin (PtOEP), Ir(piq)3, Btp2Ir(acac) und DCJTB auf, sind jedoch nicht darauf beschränkt.
  • Figure 00140001
  • Beispiele grüner Dotanden weisen Ir(ppy)3 (wobei „ppy” die Bezeichnung für Phenylpyridin ist), Ir(ppy)2(acac), Ir(mpyp)3 und C545T auf, sind jedoch nicht darauf beschränkt.
  • Figure 00150001
  • Beispiele blauer Dotanden weisen F2Irpic (F2ppy)2(Ir(tmd), Ir(dfppz)3, ter-Fluor, 4,4'-Bis(diphenylaminostyryl)biphenyl (DPAVBi) und 2,5,8,11-Tetra-t-butylpherylen (TBP) auf.
  • Figure 00160001
  • Die Menge des Dotanden kann etwa 0,1 bis etwa 20 Gewichtsteile oder etwa 0,5 bis etwa 12 Gewichtsteile, bezogen auf 100 Gewichtsteile des EML-Materials, aufweisen, was dem Gesamtgewicht des Wirts und des Dotanden entspricht. Liegt die Menge des Dotanden im oben genannten Bereich, lässt sich eine Konzentrationslöschung im Wesentlichen verhindern.
  • Die EML kann eine Dicke von etwa 100 Å bis etwa 1000 Å, zum Beispiel etwa 200 Å bis etwa 600 Å, aufweisen. Wenn die Dicke der EML im oben genannten Bereich liegt, kann die EML hervorragende Lichtemissionseigenschaften ohne einen wesentlichen Anstieg der Ansteuerspannung aufweisen.
  • Wenn die EML einen phosphoreszierenden Dotanden aufweist, kann zum Verhindern der Diffusion von Triplett-Exzitonen oder Löchern in die ETL eine Lochblockierschicht (HBL, in 3 nicht gezeigt) auf der EML ausgebildet werden. In diesem Fall kann die HBL aus einem allgemeinen HBL-Material ausgebildet werden; Beispiele für dieses Material können Oxadiazolderivate, Triazolderivate, Phenanthrolinderivate, Balq und BCP aufweisen, sind jedoch nicht darauf beschränkt.
  • Die HBL kann eine Dicke von etwa 50 Å bis etwa 1000 Å, zum Beispiel etwa 50 Å bis etwa 100 Å, aufweisen. Die Bereitstellung einer Dicke von etwa 50 Å oder mehr kann zur Verhinderung einer Verschlechterung der Lochblockiereigenschaften beitragen. Die Bereitstellung einer Dicke von etwa 1000 Å oder weniger kann zur Verhinderung des Anstiegs der Ansteuerspannung der organischen lichtemittierenden Vorrichtung beitragen.
  • Anschließend kann die ETL durch verschiedene Verfahren, z. B. durch Vakuumabscheidung Spin-Coating, Gießen oder Ähnliches, auf der EML (oder HBL) ausgebildet werden. Wenn die ETL durch Vakuumabscheidung oder Spin-Coating ausgebildet wird, können die Abscheidungs- oder Beschichtungsbedingungen denjenigen gleichen, die zur Ausbildung der HIL verwendet werden, obwohl die Abscheidungs- oder Beschichtungsbedingungen entsprechend dem Material, das zur Ausbildung der ETL verwendet wird, variieren können.
  • Die ETL kann aus einem allgemeinen ETL-Material ausgebildet werden; Beispiele für dieses Material weisen Quinolinderivate, wie Tris(8-Quinolinolat)-Aluminium (Alq3), TAZ und Balq auf, sind jedoch nicht darauf beschränkt.
  • Figure 00170001
  • Figure 00180001
  • Die ETL kann eine Dicke von etwa 100 Å bis etwa 1000 Å, zum Beispiel etwa 100 Å bis etwa 500 Å, aufweisen. Weist die ETL eine Dicke im oben genannten Bereich auf, kann die ETL hervorragende Elektronentransporteigenschaften ohne einen wesentlichen Anstieg der Ansteuerspannung aufweisen.
  • Zudem kann die EIL, die die Injektion von Elektronen von der negativen Elektrode erleichtert, auf der ETL ausgebildet werden. Die EII kann aus z. B. LiF, NaCl, CsF, Li2O, BaO oder Ähnlichem ausgebildet werden. Die Abscheidungs- oder Beschichtungsbedingungen zur Ausbildung der EIL können denjenigen gleichen, die zur Ausbildung der HIL verwendet werden, obwohl die Abscheidungs- und Beschichtungsbedingungen entsprechend dem Material, das zur Ausbildung der EIL verwendet wird, variieren können.
  • Die EIL kann eine Dicke von etwa 1 Å bis etwa 100 Å, zum Beispiel etwa 5 Å bis etwa 90 Å, aufweisen. Wenn die EIL eine Dicke im oben genannten Bereich aufweist, kann die EIL hervorragende Elektroneninjektionseigenschaften ohne einen wesentlichen Anstieg der Ansteuerspannung aufweisen.
  • Zuletzt kann die zweite Elektrode durch zum Beispiel Vakuumabscheidung, Sputtern oder Ähnliches auf der EIL ausgebildet werden. Die zweite Elektrode kann eine Kathode oder eine Anode bilden. Das Material zur Ausbildung der zweiten Elektrode kann ein Metall, eine Legierung oder eine elektrisch leitende Verbindung, die eine niedrige Austrittsarbeit aufweist, oder eine Mischung derselben aufweisen. Beispiele solcher Materialien können Lithium (Li), Magnesium (Mg), Aluminium (Al), Aluminium-Lithium (Al-Li), Calcium (Ca), Magnesium-Indium (Mg-In) und Magnesium-Silber (Mg-Ag) aufweisen, sind jedoch nicht darauf beschränkt. Zur Herstellung einer nach oben emittierenden organischen lichtemittierenden Vorrichtung kann zudem eine transparente Kathode, die aus einem transparenten Material wie ITO oder IZO ausgebildet ist, als zweite Elektrode verwendet werden.
  • Die organische lichtemittierende Vorrichtung gemäß der vorliegenden Ausführungsform kann in verschiedenen Typen von Flachtafelanzeigevorrichtungen enthalten sein, wie in einer organischen lichtemittierenden Passivmatrix-Anzeigevorrichtung oder in einer organischen lichtemittierenden Aktivmatrix-Anzeigevorrichtung. Insbesondere kann, wenn die organische lichtemittierende Vorrichtung in einer organischen lichtemittierenden Aktivmatrix-Anzeigevorrichtung enthalten ist, die einen Dünnfilmtransistor aufweist, die erste Elektrode auf dem Substrat als Pixelelektrode fungieren, die mit einer Source-Elektrode oder einer Drain-Elektrode des Dünnfilmtransistors elektrisch verbunden ist.
  • Nachfolgend sollen eine oder mehrere Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die folgenden Beispiele ausführlich beschrieben werden. Diese Beispiele sollen den Zweck und den Schutzbereich der einen oder der mehreren Ausführungsformen nicht einschränken.
  • Beispiel
  • Beispiel 1
  • Eine Anode wurde durch Schneiden eines Corning 15 Ωcm2 (1200 Å) ITO-Glassubstrats auf eine Größe von 50 mm × 50 mm × 0,7 mm, eine Ultraschallreinigung unter Verwendung von Isopropylalkohol und reinem Wasser jeweils 5 Minuten lang und eine anschließende Wärmebehandlung von 4 Stunden hergestellt. Dann wurde die Anode in einer Vakuumabscheidungsvorrichtung angebracht. Die nachfolgenden Schichten wurden alle durch thermische Verdampfung unter Aufrechterhaltung eines Vakuums kontinuierlich ausgebildet.
  • Al, das eine niedrige Austrittsarbeit aufweist, wurde durch thermische Verdampfung als positive Elektrode in einer Dicke von 1500 Å auf dem Substrat ausgebildet.
  • 1,4,5,8,9,12-Hexaazatriphenylen-2,3‚6,7,10,11-hexacarbonitril und Hexadecafluorophthalocyanin-Kupfer wurden mit einer Abscheidungsrate von 7:3 in einer Dicke von 50 Å als Lochinjektionsschicht (HIL) auf der positiven Elektrode abgeschieden, und N,N'-Di(1-naphthyl)-N,N'-Diphenylbenzidin (NPB) wurde in einer Dicke von 450 Å als Lochtransportschicht (HTL) auf der Lochinjektionsschicht (HIL) abgeschieden.
  • Eine Emissionsschicht (EML) wurde auf der Lochtransportschicht (HTL) ausgebildet, wobei die Emissionsschicht (EML) durch Dotierung eines Wirts 9,10-di(naphthalin-2-yl)anthracen (ADN) mit 4,4'-(Bis(9-ethyl-3-carbazovinylen)-1,1'biphenyl (BCzVBi) als Dotand mit einer Abscheidungsrate von 4% in einer Dicke von 150 Å ausgebildet wurde.
  • Dann wurde Bis(10-hydroxyben-zo[h]quinolinat)beryllium (Bebq2) in einer Dicke von 200 Å als Elektronentransportschicht (ETL) abgeschieden, LiF wurde in einer Dicke von 10 Å als Elektroneninjektionsschicht (EIL) auf der Elektronentransportschicht (HTL) abgeschieden, und danach wurde MgAg mit einer Abscheidungsrate von 10:1 in einer Dicke von 140 Å als negative Elektrode auf der Elektroneninjektionsschicht (EIL) ausgebildet.
  • Eine Dicke einer organischen Schicht betrug 860 Å.
  • Vergleichsbeispiel 1
  • ITO wurde als positive Elektrode in einer Dicke von 70 Å ausgebildet. Ein Verfahren zur Ausbildung einer positiven Elektrode und die verbleibenden Verfahren wurden getrennt durchgeführt, wobei eine Sauerstoffatmosphäre zwischen dem Verfahren zur Ausbildung einer positiven Elektrode und den verbleibenden Verfahren bestand. Insbesondere wurde unabhängig vom Verfahren zur Ausbildung der positiven Elektrode N,N'-Diphenyl-N,N'-bis[4-(phenyl-m-tolyl-amino)-phenyl]-biphenyl-4,4'-diamin (DNTPD) in einem Vakuum als Lochinjektionsschicht (HIL) in einer Dicke von 650 Å ausgebildet, eine aus dem gleichen Material wie in Beispiel 1 ausgebildete Lochtransportschicht (HTL) wurde in einer Dicke von 650 Å ausgebildet, eine aus dem gleichen Material wie in Beispiel 1 ausgebildete Emissionsschicht (EML) wurde in einer Dicke von 200 Å ausgebildet, eine aus dem gleichen Material wie in Beispiel 1 ausgebildete Elektronentransportschicht (ETL) wurde in einer Dicke von 300 Å. ausgebildet, eine aus dem gleichen Material wie in Beispiel 1 ausgebildete Elektroneninjektionsschicht (EIL) wurde in einer Dicke von 10 Å ausgebildet und eine aus dem gleichen Material wie in Beispiel 1 ausgebildete negative Elektrode wurde danach in einer Dicke von 200 Å ausgebildet, so dass eine organische lichtemittierende Vorrichtung hergestellt wurde.
  • Eine Dicke einer organischen Schicht betrug 1810 Å.
  • Auswertungsbeispiel
  • Die Strom-Spannungseigenschaften, die Lichtausbeute und die Lebensdauer wurden jeweils mit Bezug zu den in Beispiel 1 und Vergleichsbeispiel 1 hergestellten organischen lichtemittierenden Vorrichtungen gemessen.
  • Die Ergebnisse sind in der nachfolgenden Tabelle 1 dargestellt. Tabelle 1
    Ansteuerspannung (V) Stromdichte (mA/cm2) Lichtausbeute (cd/A) Halbwertzeit (hr@50 mA/cm2)
    Beispiel 1 3,3 10 3,7 6000
    Vergleichsbeispiel 1 4 10 2,8 700
  • Gemäß 1 war eine Ansteuerspannung der in Beispiel 1 hergestellten organischen lichtemittierenden Vorrichtung niedriger als die Ansteuerspannung der in Vergleichsbeispiel 1 hergestellten organischen lichtemittierenden Vorrichtung. Im Hinblick auf die Lichtausbeute und die Lebensdauer war die in Beispiel 1 hergestellte organische lichtemittierende Vorrichtung im Vergleich zur im Vergleichsbeispiel 1 hergestellten organischen lichtemittierenden Vorrichtung hervorragend.
  • Für eine organische lichtemittierende Vorrichtung gemäß einer Ausführungsform kann ein Metall als positive Elektrode verwendet werden. Dadurch wandert Indium (In) nicht, und die organische lichtemittierende Vorrichtung kann gegen das Anströmen von Elektronen resistent sein, so dass eine hohe Lebensdauer erzielt wird. Die organische lichtemittierende Vorrichtung kann als erste Elektrode ein Metall aufweisen, das einen Absolutwert eines Austrittsarbeitsenergieniveaus aufweist, der kleiner ist als ein Absolutwert eines Austrittsarbeitsenergieniveaus von Indiumzinnoxid (ITO).
  • Für eine organische lichtemittierende Vorrichtung gemäß einer Ausführungsform kann eine Lochinjektionsschicht (HIL) verwendet werden. Dadurch können Löcher problemlos injiziert werden und die organische lichtemittierende Vorrichtung kann gegen das Anströmen von Elektronen resistent sein, so dass eine hohe Lebensdauer erzielt wird.
  • Die organische lichtemittierende Vorrichtung, die das Metall als positive Elektrode und die Lochinjektionsschicht (HIL) aufweist, kann zur Ausbildung einer Dünnfilmvorrichtung, die eine hohe Lebensdauer und keine dunklen Punkte aufweist, verwendet werden.
  • Die organische lichtemittierende Vorrichtung gemäß einer Ausführungsform kann mittels eines in-situ-Verfahrens hergestellt werden, so dass ein oberer Abschnitt der positiven Elektrode nicht oxidiert, so dass eine hohe Lebensdauer erzielt wird.
  • Hier wurden Ausführungsbeispiele offenbart; obwohl dabei spezifische Begriffe verwendet werden, sind sie nur allgemein und zur Beschreibung und nicht zum Zweck der Einschränkung auszulegen. Dementsprechend können in dem Fachmann geläufiger Weise verschiedene Änderungen in der Form und den Details vorgenommen werden, ohne den in den nachfolgenden Ansprüchen dargelegten Schutzbereich der Erfindung zu verlassen.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • KR 10-2010-0028080 [0023]

Claims (13)

  1. Organische lichtemittierende Vorrichtung, aufweisend: eine erste Elektrode, wobei die erste Elektrode einen Absolutwert eines Austrittsarbeitsenergieniveaus aufweist, der kleiner als ein Absolutwert eines Austrittsarbeitsenergieniveaus von ITO ist; eine zweite Elektrode, die der ersten Elektrode zugewandt ist; und eine organische Schicht zwischen der ersten Elektrode und der zweiten Elektrode.
  2. Organische lichtemittierende Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei ein Metall der ersten Elektrode Silber, Aluminium oder eine Legierung von Silber und Aluminium aufweist.
  3. Organische lichtemittierende Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die organische Schicht eine Lochinjektionsschicht aufweist, wobei die Lochinjektionsschicht einen Absolutwert eines Energieniveaus eines niedrigsten unbesetzten Orbitals eines Moleküls aufweist, der größer ist als ein Absolutwert eines Austrittsarbeitsenergieniveaus eines Metalls der ersten Elektrode.
  4. Organische lichtemittierende Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die organische Schicht eine Lochinjektionsschicht aufweist, wobei die Lochinjektionsschicht ein Nicht-Oxid oder ein Oxid aufweist, das einen Absolutwert eine Energieniveaus eines niedrigsten unbesetzten Orbitals eines Moleküls aufweist, der größer ist als ein Absolutwert eines Austrittsarbeitsenergieniveaus eines Metalls der ersten Elektrode.
  5. Organische lichtemittierende Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei: die organische Schicht eine Lochinjektionsschicht aufweist, wobei die Lochinjektionsschicht ein Nicht-Oxidmaterial aufweist, das einen Absolutwert eine Energieniveaus eines niedrigsten unbesetzten Orbitals eines Moleküls aufweist, der größer ist als ein Absolutwert eines Austrittsarbeitsenergieniveaus eines Metalls der ersten Elektrode, und eine Dicke der Lochinjektionsschicht etwa 50 Å bis etwa 100 Å beträgt, oder wobei die organische Schicht eine Lochinjektionsschicht aufweist, wobei die Lochinjektionsschicht ein Oxidmaterial aufweist, das einen Absolutwert eines Energieniveaus eines niedrigsten unbesetzten Orbitals eines Moleküls aufweist, der größer ist als ein Absolutwert eines Austrittsarbeitsenergieniveaus eines Metalls der ersten Elektrode, und eine Dicke der Lochinjektionsschicht etwa 100 Å bis etwa 800 Å beträgt
  6. Organische lichtemittierende Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei: die organische Schicht eine Lochinjektionsschicht aufweist, und die Lochinjektionsschicht 1,4,5,8,9,12-Hexaazatriphenylen-2,3,6,7,10,11-hexacarbonitril, Hexadeca-fluorophthalocyanin-Kupfer oder eine Mischung derselben aufweist.
  7. Organische lichtemittierende Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei: die organische Schicht eine Lochinjektionsschicht aufweist, und die Lochinjektionsschicht MoOx (wobei X im Bereich von 2 bis 6 liegt), WxOy (wobei x im Bereich von 1 bis 18 und y im Bereich von 2 bis 49 liegt) oder eine Mischung derselben aufweist.
  8. Organische lichtemittierende Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei: die organische Schicht eine Lochinjektionsschicht aufweist, und die Lochinjektionsschicht mit der ersten Elektrode in Kontakt steht.
  9. Organische lichtemittierende Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei: die organische Schicht eine Lochinjektionsschicht aufweist, und ein Abschnitt der ersten Elektrode, der mit der Lochinjektionsschicht in Kontakt steht, sich in einem oxidfreien Zustand befindet.
  10. Organische lichtemittierende Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die organische Schicht eine Dicke von etwa 800 Å bis etwa 1500 Å aufweist.
  11. Organische lichtemittierende Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei: die erste Elektrode eine positive Elektrode ist, und die zweite Elektrode eine negative Elektrode ist.
  12. Organische lichtemittierende Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die erste Elektrode eine Dicke von etwa 200 Å bis etwa 5000 Å aufweist.
  13. Organische lichtemittierende Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die organische lichtemittierende Vorrichtung eine organische lichtemittierende Diodenanzeige ist, die Folgendes aufweist: eine positive Elektrode, die eine Metalloberfläche derselben aufweist, wobei die Metalloberfläche mindestens eine der Metalle Silber und Aluminium aufweist; eine organische Schicht, wobei die organische Schicht eine Lochinjektionsschicht aufweist, die benachbart zur Metalloberfläche der positiven Elektrode angeordnet ist, wobei die Lochinjektionsschicht zum Erhalt von Löchern von der positiven Elektrode ausgebildet ist, wobei die Lochinjektionsschicht mindestens eine der Verbindungen 1,4,5,8,9,12-Hexatriphenylen-2,3,6,7,10,11-hexacarbonitril, Hexadecafluorophthalocyanin-Kupfer, Molybdänoxid und Wolframoxid aufweist; und eine negative Elektrode, wobei sich die organische Schicht zwischen der positiven Elektrode und der negativen Elektrode befindet.
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