[go: up one dir, main page]

DE102011005862A1 - Schraube und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents

Schraube und Verfahren zu ihrer Herstellung Download PDF

Info

Publication number
DE102011005862A1
DE102011005862A1 DE102011005862A DE102011005862A DE102011005862A1 DE 102011005862 A1 DE102011005862 A1 DE 102011005862A1 DE 102011005862 A DE102011005862 A DE 102011005862A DE 102011005862 A DE102011005862 A DE 102011005862A DE 102011005862 A1 DE102011005862 A1 DE 102011005862A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
screw
tip
cone
flattening
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102011005862A
Other languages
English (en)
Inventor
Günter Stiebitz
Leander Walleck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SWG Schraubenwerk Gaisbach GmbH
Original Assignee
SWG Schraubenwerk Gaisbach GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SWG Schraubenwerk Gaisbach GmbH filed Critical SWG Schraubenwerk Gaisbach GmbH
Priority to DE102011005862A priority Critical patent/DE102011005862A1/de
Priority to PCT/EP2012/054655 priority patent/WO2012126825A1/de
Priority to EP12710479.2A priority patent/EP2659151A1/de
Publication of DE102011005862A1 publication Critical patent/DE102011005862A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Images

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B25/00Screws that cut thread in the body into which they are screwed, e.g. wood screws
    • F16B25/001Screws that cut thread in the body into which they are screwed, e.g. wood screws characterised by the material of the body into which the screw is screwed
    • F16B25/0015Screws that cut thread in the body into which they are screwed, e.g. wood screws characterised by the material of the body into which the screw is screwed the material being a soft organic material, e.g. wood or plastic
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B25/00Screws that cut thread in the body into which they are screwed, e.g. wood screws
    • F16B25/0036Screws that cut thread in the body into which they are screwed, e.g. wood screws characterised by geometric details of the screw
    • F16B25/0084Screws that cut thread in the body into which they are screwed, e.g. wood screws characterised by geometric details of the screw characterised by geometric details of the tip
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B25/00Screws that cut thread in the body into which they are screwed, e.g. wood screws
    • F16B25/10Screws performing an additional function to thread-forming, e.g. drill screws or self-piercing screws
    • F16B25/103Screws performing an additional function to thread-forming, e.g. drill screws or self-piercing screws by means of a drilling screw-point, i.e. with a cutting and material removing action

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Geometry (AREA)
  • Forging (AREA)

Abstract

Eine Schraube und ein Verfahren zu ihrer Herstellung wird vorgeschlagen, bei der die Schraubenspitze eine seitliche Ausnehmung aufweist. Diese Ausnehmung erstreckt sich von dem vorderen Bereich des Schraubenschafts bis in die kegelförmige Schraubenspitze hinein. Die axiale Erstreckung der Ausnehmung innerhalb des zylindrischen Schraubenschafts ist etwa gleich groß wie die axiale Erstreckung der Schraubenspitze. Die Kegelspitze der kegelförmigen Schraubenspitze ist gegenüber der Schraubenlängsachse seitlich in Richtung der Ausnehmung versetzt. Die Schraubenspitze kann durch ein Kneifen zwischen zwei Kneifbacken durch Kaltverformung hergestellt werden.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Schraube mit einer an dem einen Ende des Schraubenschafts angeordneten Schraubenspitze, die die Form eines Kegels aufweist.
  • Es ist bereits eine Schraube zur Verwendung bei verformbaren Werkstoffen wie Holz, Verbundwerkstoffen, Kunststoff oder dergleichen bekannt. Diese Schraube hat eine Schraubenspitze, die in Längsrichtung der Schraube als Teilstück, insbesondere als Hälfte eines Kegels, ausgebildet ist. Die Kegelspitze liegt in der Längsachse des Schraubenschafts. Damit soll der Widerstand beim Eindrehen der Schraube und die Gefahr eines Sprengens des Bauteils verringert werden ( EP 1820978 , EP 1903224 A2 ). Die Ausnehmung wird spanabhebend hergestellt. Das Gewinde setzt sich bis in die Schraubenspitze fort.
  • Es gibt Anwendungsfälle, in denen eine Vollgewindeschraube oder eine sonstige Schraube schräg in ein Werkstück eingeschraubt werden muss. Dies kann beispielsweise bei der Verbindung von Holzbalken erforderlich sein. Dort sind Winkel von 45° gegenüber der Oberfläche üblich. Bei bisherigen Vollgewindeschrauben wird zum Teil so vorgegangen, dass die Schraube zunächst rechtwinklig angesetzt wird und nach dem Eingreifen in die Oberfläche dann in den gewünschten Winkel verschwenkt wird.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, eine Schraube und ein Verfahren zu ihrer Herstellung zu schaffen, die sich insbesondere dafür eignet, in Holz oder sonstige verformbare Werkstoffe schräg eingeschraubt zu werden.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung eine Schraube mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und/oder eine Schraube mit den Merkmalen des Anspruchs 2 und/oder ein Verfahren mit den Merkmalen des Verfahrensanspruchs vor.
  • Es hat sich überraschenderweise herausgestellt, dass eine Schraube mit einer derartigen seitlichen Abflachung, die bis zu der Kegelspitze der Schraubenspitze reicht, für das Einschrauben unter einem von einem rechten Winkel abweichenden Winkel besonders gut eignet. Solche Anwendungsfälle gibt es häufig, wenn nämlich mehrere Konstruktionselemente, beispielsweise Holzbalken, durch eine schräg verlaufende Schraube miteinander verbunden werden sollen.
  • Auch eine Schraube mit einer exzentrisch angesetzten Kegelspitze der Schraubenspitze hat diese Eigenschaften.
  • Es ist auf diese Weise mithilfe dieser Schraube nicht mehr erforderlich, zunächst die Schraube senkrecht anzusetzen und erst anschließend in den gewünschten Winkel zu verschwenken. Die Schraube kann stattdessen gleich in der korrekten schrägen Position angesetzt werden.
  • Während die im Stand der Technik bekannte Schraube spanabhebend mit einer Ausnehmung versehen wird, schlägt die Erfindung vor, die spezielle Form der Schraubenspitze, nämlich einen nur teilweise ausgebildeten Kegel, durch Kneifen zwischen mindestens zwei Kneifbacken herzustellen, also durch eine Verformung des Materials und nicht durch einen spanabhebenden Vorgang. Dies verringert den Herstellungsaufwand und führt auch zu einer geeigneten Form der Ausnehmung.
  • In nochmaliger Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Abflachung an der Seite der Kegelspitze schräg gegenüber einer in der Längsachse des Schraubenschafts liegenden Ebene verläuft.
  • In nochmaliger Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die seitliche Abflachung der Schraubenspitze über einen Krümmungsradius oder einer gekrümmten Form innerhalb des Schraubenschafts in die Außenseite des Schraubenschafts übergeht. Es gibt also keine scharfe Begrenzung der durch die Abflachung begrenzten Ausnehmung an der Seite der Kegelspitze. Die Ausnehmung setzt sich in den Schraubenschaft fort.
  • Während bei üblichen Schrauben in vielen Fällen das Gewinde sich bis in die kegelförmige Schraubenspitze fortsetzt, kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, dass die Schraubenspitze frei von einem Gewinde ist. Das Gewinde endet also am Übergang zwischen dem Schraubenschaft und der Schraubenspitze.
  • In nochmaliger Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Abflachung leicht gekrümmt, insbesondere konkav gekrümmt, verläuft.
  • Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass der Spitzenwinkel der Schraubenspitze, also der Kegelwinkel, im Bereich von etwa 50° bis etwa 70°, vorzugsweise bei etwa 60° liegt.
  • Die Erfindung schlägt ebenfalls ein Verfahren zum Herstellen einer solchen Schraube vor. Ausgehend von einem Drahtstift wird an einem Ende des Kontaktstifts ein Kopf geformt, beispielsweise durch Aufstauchen. Dieser Kopf kann auch eine Schraubenantriebsvertiefung aufweisen. Auch eine Außenform des Schraubenkopfs zur Verbindung mit einem Einschraubwerkzeug ist möglich. An dem anderen Ende wird die Schraubenspitze geformt. Die Schraubenspitze erhält die Form eines Teilkegels, insbesondere eines Kreiskegels mit einer seitlichen Abflachung, die in einer Ebene liegt. Erst nach Herstellen der Schraubenspitze wird auf den Schraubenschaft ein Gewinde gewalzt.
  • In Weiterbildung der Erfindung wird zur Bildung der Kegelspitze das freie Ende des Drahtstifts zwischen zwei Kneifbacken gebracht und die beiden Kneifbacken aufeinander zu bewegt, um auf diese Weise die Kegelspitze mit der seitlichen Abflachung zu formen. Die eine der beiden Kneifbacken weist dabei eine Ausnehmung auf, die der Form des Teilkegels entspricht, während die andere Kneifbacken eine ebene Gegenfläche aufweist. Diese Gegenfläche kann auch konkav oder konvex ausgebildet sein.
  • Beim Herstellen der Schraubenspitze durch Kneifen wird dafür gesorgt, dass die durch die Abflachung begrenzte Ausnehmung sich bis in den Schraubenschaft hinein fortsetzt und dort in die Außenseite des Schraubenschafts übergeht.
  • Dadurch wird erreicht, dass beim Walzen des Gewindes die Schraubenspitze seitlich in Richtung auf die Ausnehmung nachgibt, so dass die eigentliche Kegelspitze gegenüber der Längsachse der Schraube seitlich versetzt angeordnet wird.
  • Erfindungsgemäß kann die Anbringung der Abflachung so geschehen, dass die Ebene, in der die Abflachung liegt, gegenüber einer in der Längsachse der Schraube liegenden Ebene einen Abstand aufweist.
  • Die Erfindung schlägt ebenfalls die Verwendung einer Schraube, wie sie hierin beschrieben wird, zum schrägen Verschrauben in Werkstücke vor.
  • Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorzüge der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und der Zusammenfassung, deren beider Wortlaut durch Bezugnahme zum Inhalt der Beschreibung gemacht wird, der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung sowie anhand der Zeichnung. Hierbei zeigen:
  • 1 die Seitenansicht einer Schraube nach der Erfindung;
  • 2 in vergrößertem Maßstab das vordere Ende der Schraube der 1;
  • 3 die Seitenansicht eines Rohlings zur Herstellung der Schraube vor dem Aufwalzen des Gewindes;
  • 4 in vergrößertem Maßstab das vordere Ende des Rohlings der 3;
  • 5 den Rohling nach dem Herstellen der Schraubenspitze mit den Kneifbacken;
  • 6 in vergrößertem Maßstab einen Schnitt durch die zusammengesetzten Kneifbacken;
  • 7 eine Ansicht der Kneifbacken von oben in 5 und 6;
  • 8 perspektivisch den Rohling mit den Kneifbacken nach Formen der Schraubenspitze;
  • 9 eine der 5 entsprechende Darstellung einer zweiten Ausführungsform;
  • 10 eine der 6 entsprechende Darstellung der zweiten Ausführungsform;
  • 11 eine der 7 entsprechende Darstellung der zweiten Ausführungsform;
  • 12 die der 8 entsprechende Darstellung der zweiten Ausführungsform.
  • Die in 1 in Seitenansicht dargestellte Schraube enthält einen Schraubenschaft 1 mit einem Schraubengewinde 2. An dem einen in 1 oberen Ende ist ein Schraubenkopf 3 angeformt, beispielsweise durch Aufstauchen eines Drahtstifts, aus dem die Schraube hergestellt wird. Das Schraubengewinde 2 erstreckt sich im dargestellten Fall über die gesamte Länge des Schraubenschafts 1. An dem dem Schraubenkopf 3 gegenüberliegenden Ende der Schraube ist eine Schraubenspitze 4 ausgebildet, die durch Verformen des Drahtstifts hergestellt ist. Die Schraubenspitze 4 enthält die Form eines Kegels mit einer seitlichen Ausnehmung. Die Kegelspitze weist einen Kegelwinkel von angenähert 60° auf.
  • Einzelheiten dieser Schraubenspitze 4 gehen aus der 2 hervor, die eine vergrößerte Darstellung des vorderen Endes der Schraube der 1 enthält. Der zylindrische Schraubenschaft 1 endet in einer Ebene 5, an die sich die Schraubenspitze 4 anschließt. Das Gewinde 2 der Schraube endet ebenfalls in dieser Ebene 5. Die Gewindehöhe nimmt gegen Ende des Gewindes 2 ab.
  • In dem vorderen Ende der Schraube ist eine Ausnehmung 6 gebildet, die von einer Abflachung 7 begrenzt wird. Die Abflachung 7 der Schraube reicht bis in die Kegelspitze 8. Aus der in 2 zu sehenden Seitenansicht verläuft die Abflachung 7 innerhalb der Schraubenspitze geradlinig, so dass die Abflachung 7 innerhalb der Schraubenspitze 4 in einer Ebene liegt. Diese Ebene schließt mit einer in der Schraubenlängsachse liegenden Ebene einen Winkel von etwa 5 bis 10° ein. Die Kegelspitze 8 ist gegenüber der Längsachse der Schraube, die in der 2 angedeutet ist, seitlich versetzt, und zwar in Richtung auf die Ausnehmung 6.
  • Die Abflachung 7 innerhalb der Schraubenspitze 4 geht dann über eine geschwungene Begrenzungsfläche 9 in die Außenseite 10 des Schraubenschafts 1 über. Damit reicht die Ausnehmung 6 über die Schraubenspitze 4 hinaus auch in den Schaft 1. Die Längserstreckung der Ausnehmung 6 innerhalb des Schraubenschafts ist etwa gleich groß wie die axiale Erstreckung der Schraubenspitze 4.
  • Diese Schraube eignet sich insbesondere für ein Verschrauben unter einem spitzen Winkel gegenüber der Oberfläche eines Werkstücks.
  • Die Kante zwischen der Oberfläche der Kegelspitze 4 und der Abflachung 7 bildet eine Schneidkante, die in eine Seitenansicht aus einer Richtung quer zu der Ansicht der 2 schräg verläuft. Innerhalb des Schraubenschafts 1 bildet die Kante zwischen der Oberfläche 10 des Schraubenschafts 1 und der Ausnehmung 6 ebenfalls eine Schneidkante.
  • Zur Erläuterung der Herstellung einer solchen Schraube wird nun auf die folgenden Figuren Bezug genommen. Die 3 zeigt einen Rohling zur Herstellung der Schraube, der schon mit einem Schraubenkopf 3 und einer Schraubenspitze 4 versehen worden ist, der aber noch kein Gewinde aufweist. Das Gewinde wird also erst nach dem Herstellen der Schraubenspitze 4 aufgewalzt.
  • Die 4 zeigt in vergrößertem Maßstab das vordere Ende des Schraubenrohlings. Die spätere Schraubenspitze 4 weist eine ebene Abflachung 7 auf, die die Ausnehmung 6 innerhalb der kegelförmigen Schraubenspitze 4 begrenzt. Die Abflachung 7 verläuft parallel zu einer in der Längsachse des Rohlings liegenden Ebene. Diese Ebene weist von der Längsachse des Schraubenrohlings einen Abstand auf. Dadurch ist die Kegelspitze 8 innerhalb eines kurzen Abstands noch als Vollkegel ausgebildet. Die Teilkegelform entsteht also in einem bestimmten Abstand von der Kegelspitze 8.
  • Die 5, auf die jetzt Bezug genommen wird, zeigt den Rohling zur Herstellung der Schraube unmittelbar nach seiner Formung in Verbindung mit zwei Kneifbacken 10, 11. Auch hier ist der die Schraubenspitze 4 betreffende Bereich vergrößert dargestellt, und zwar in 6. Die 6 zeigt also einen Teilschnitt durch die Anordnung der Kneifbacken 10 und 11 in 5.
  • In der Kneifbacke 10 ist von der Oberfläche 12 ausgehend eine Ausnehmung 13 gebildet, die in ihrem von der Oberfläche 12 ausgehenden Bereich 14 als zylindrischer Teil eines Kreiszylinders ausgebildet ist. Die Mittelebene 15 des Kreiszylinders ist strichpunktiert angedeutet. Die Ausnehmung geht also etwas über diese Mittelebene 15 hinaus. An diesen zylindrischen Abschnitt 14 schließt sich dann ein kegelförmiger Abschnitt 16 an, der ebenfalls über die Mittelebene 15 hinaus reicht. Die Form des Abschnitts 16 entspricht also der Form der zukünftigen Schraubenspitze 4 in 3 und 4. Der Abschnitt 16 weist also auch eine Kegelspitze 18 auf.
  • Die zweite Kneifbacke 11 weist eine ebene Gegenfläche 19 auf, die parallel zur Mittelebene 15 des Kreiszylinders und des Kreiskegels angeordnet ist.
  • Eine Ansicht der Kneifbacken 10, 11 von oben in 5 und 6 zeigt die 7. Die Ausnehmung 13 hat einen Querschnitt, der etwas größer als ein Halbkreis ist. Dies geht aus der 7 in dem hier verwendeten Maßstab nicht hervor, aber aus 6. Beidseits der Ausnehmung 13 sind in beiden Kneifbacken 10, 11 Freiräume 20, 21 gebildet, die den beim Kneifen der Schraubenspitze 4 entstehenden Butzen aufnehmen.
  • Die 8 zeigt perspektivisch den Zustand beim Herstellen der Schraube, nachdem die spätere Schraubenspitze 4 durch die Kneifbacken 10, 11 hergestellt wurde.
  • Wenn nun der Schraubenrohling mit der so gekniffenen Spitze 4 mit einem Gewinde versehen wird, das bis zu der Ebene 5 zwischen dem zylindrischen Teil des Schraubenschafts 1 und der Spitze 4 reicht, so gibt der Bereich des vorderen Endes des Schraubenschafts 1 im Bereich der Ausnehmung 6 aufgrund des Fehlens des Materials in der Ausnehmung 6 nach, so dass sich die Schraubenspitze 4 leicht schräg stellt und damit die in 1 und 2 dargestellte Form einnimmt. Auf diese Weise entsteht die exzentrische Anordnung der Kegelspitze 8 und der schräge Verlauf der Abflachung 7.
  • Es ist natürlich auch möglich, einen solchen schrägen Verlauf der Abflachung 7 und damit die exzentrische Anordnung der Kegelspitze 8 der Schraubenspitze 4 auf andere Weise herzustellen.
  • Die in den folgenden Figuren dargestellte Ausführungsform des von der Erfindung vorgeschlagenen Verfahrens unterscheidet sich nur in Einzelheiten von der vorhergehenden Ausführungsform. Die 9 zeigt ähnlich wie die 5 den Rohling zur Herstellung der Schraube unmittelbar nach seiner Formung, und zwar oberhalb von 2 Kneifbacken 30, 31. Der maßgebende Teil der beiden Kneifbacken ist in vergrößertem Maßstab in 10 dargestellt. In der einen Kneifbacke 30 ist von ihrer Oberfläche 12 ausgehend eine Ausnehmung 33 gebildet, die in ihrem von der Oberfläche 12 ausgehenden Bereich 34 als zylindrischer Teil eines Kreiszylinders ausgebildet ist. Die Mittelebene dieses Kreiszylinders fällt mit der Trennstelle zwischen den beiden Kneifbacken 30, 31 zusammen und ist durch das Bezugszeichen 35 gekennzeichnet. An diesen zylindrischen Abschnitt 34 schließt sich ein kegelförmiger Abschnitt 36 an, der bis zur gegenüberliegenden Trennfläche reicht.
  • Die zweite Kneifbacke 31 weist eine ebene Gegenfläche 39 auf, die in der Mittelebene 35 des Kreiszylinders 34 und des vorderen kegelförmigen Abschnitts 36 liegt. An der dem kegelförmigen Abschnitt 36 der anderen Kneifbacke 30 gegenüberliegenden Seite weist die Kneifbacke 31 eine Fortsetzung des kegelförmigen Abschnitts 36 in der Weise auf, dass eine Kegelspitze 38 gebildet ist, die gegenüber der Mittelebene versetzt angeordnet ist, und zwar in Richtung von dem kegelförmigen Abschnitt 36 weg.
  • Die die Gegenfläche 39 aufweisende Kneifbacke 31 weist im Bereich der Oberfläche 12, also auf der Seite, wo der Rohling angeordnet ist, eine flache Vertiefung 40 auf, um den Übergang der abgeflachten Spitze 4 zu erleichtern. Diese flache Vertiefung 40, die in Querschnittsform dem zylindrischen Bereich 34 entspricht, ist auch in 11 zu sehen, die die Draufsicht auf die Fläche 12 der beiden Kneifbacken 30 und 31 darstellt.
  • Auch mit diesen beiden Kneifbacken 30, 31 wird durch Kneifen der vordere Bereich des Rohlings so verformt, dass nach dem Walzen des Gewindes ein schräger Verlauf der Spitze mit der exzentrischen Anordnung der eigentlichen Schraubenspitze entsteht.
  • In dem dargestellten und beschriebenen Beispiel ist die Gegenfläche 39 eben. Es liegt auch im Rahmen der Erfindung, diese Gegenfläche 39 bzw. bei der Ausführungsform der 6 die Gegenfläche 19 konkav oder konvex auszubilden.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • EP 1820978 [0002]
    • EP 1903224 A2 [0002]

Claims (12)

  1. Schraube, mit 1.1 einem Schraubenschaft (1), 1.2 einem an dem einen Ende des Schraubenschafts (1) angeordneten Schraubenkopf (3), 1.3 einem sich über mindestens einen Teil des Schraubenschafts (1) erstreckenden Schraubengewinde (2), sowie mit 1.4 einer Schraubenspitze (4) in Form eines Kegels, der 1.5 als Teil eines Kreiskegels mit einer seitlichen bis zu der Kegelspitze (8) reichenden Abflachung (7) ausgebildet ist.
  2. Schraube, mit 2.1 einem Schraubenschaft (1), 2.2 einem an dem einen Ende des Schraubenschafts (1) angeordneten Schraubenkopf (3), 2.3 einem sich über mindestens einen Teil des Schraubenschafts (1) erstreckenden Schraubengewinde (2), sowie mit 2.4 einer Schraubenspitze (4) in Form eines Kegels, insbesondere nach Anspruch 1, wobei 2.5 die Kegelspitze (8) exzentrisch zur Längsachse des Schraubenschafts (1) angeordnet ist.
  3. Schraube nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Schraubenspitze (4) durch ein Kneifen in mindestens zwei Kneifbacken (10, 11) herstellbar ist.
  4. Schraube nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Abflachung (7) schräg gegenüber der Längsachse verläuft.
  5. Schraube nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die seitliche Abflachung (7) der Schraubenspitze (4) über eine Krümmung innerhalb des Schraubenschafts (1) in die Außenseite (10) des Schraubenschafts (1) übergeht.
  6. Schraube nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Schraubenspitze (4) frei von einem Gewinde (2) ist.
  7. Schraube nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Abflachung (7) konkav ausgebildet ist.
  8. Schraube nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der der Kegelwinkel der Schraubenspitze im Bereich von etwa 50° bis etwa 70°, insbesondere bei etwa 60° liegt.
  9. Verfahren zum Herstellen einer Schraube nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit folgenden Verfahrensschritten: 9.1 an einem Ende eines Drahtstifts wird ein Kopf (3) angeformt, 9.2 an dem gegenüberliegenden Ende des Drahtstifts wird eine Schraubenspitze (4) in Form einer Kegelspitze gebildet, 9.3 die Kegelspitze wird mit einer seitlichen in einer Ebene liegenden Abflachung (7) versehen, 9.4 anschließend wird der Drahtstift zur Bildung eines Gewindes (2) zwischen Walzbacken gewalzt.
  10. Verfahren nach Anspruch 9, bei der zur Bildung der Schraubenspitze (4) das freie Ende des Drahtstücks zwischen zwei Kneifbacken (10, 11) gebracht und die beiden Kneifbacken (10, 11) aufeinander zu bewegt werden, wobei vorzugsweise die eine Kneifbacke (10) eine der Form des Teilkegels entsprechende Ausnehmung (13) und die andere Kneifbacke (11) eine parallel zur Längsachse verlaufende ebene Gegenfläche (19) aufweist.
  11. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, bei der die Schraubenspitze (4) mit einer Abflachung (7) versehen wird, die nicht bis zur Längsachse der Schraube reicht.
  12. Verwendung einer Schraube nach einem der Ansprüche 1 bis 8 zum Einschrauben unter einem spitzen Winkel in einem Werkstück.
DE102011005862A 2011-03-21 2011-03-21 Schraube und Verfahren zu ihrer Herstellung Withdrawn DE102011005862A1 (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102011005862A DE102011005862A1 (de) 2011-03-21 2011-03-21 Schraube und Verfahren zu ihrer Herstellung
PCT/EP2012/054655 WO2012126825A1 (de) 2011-03-21 2012-03-16 Schraube und verfahren zu ihrer herstellung
EP12710479.2A EP2659151A1 (de) 2011-03-21 2012-03-16 Schraube und verfahren zu ihrer herstellung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102011005862A DE102011005862A1 (de) 2011-03-21 2011-03-21 Schraube und Verfahren zu ihrer Herstellung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102011005862A1 true DE102011005862A1 (de) 2012-09-27

Family

ID=45878928

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102011005862A Withdrawn DE102011005862A1 (de) 2011-03-21 2011-03-21 Schraube und Verfahren zu ihrer Herstellung

Country Status (3)

Country Link
EP (1) EP2659151A1 (de)
DE (1) DE102011005862A1 (de)
WO (1) WO2012126825A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102012219121A1 (de) * 2012-10-19 2014-05-08 Adolf Würth GmbH & Co. KG Verfahren und Kneifbackenpaar zum Herstellen einer Bohrspitze
DK181446B1 (en) * 2021-11-02 2024-01-22 Dissing As Screw and its use for fastening a panel onto a wooden support structure

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2913482A1 (de) * 1979-04-04 1980-10-16 Frank Knoche Selbstbohrende schraube
WO1996019675A1 (de) * 1994-12-21 1996-06-27 Sfs Industrie Holding Ag Loch- und gewindeformende schraube sowie verfahren zum eindrehen derselben
DE102004018069A1 (de) * 2004-04-08 2004-08-26 Rensburg, Markus, Dipl.-Wirtsch.-Ing. Schraube insbesonder Holzsenkschraube und Verfahren zu deren Herstellung
EP1820978A1 (de) 2006-02-16 2007-08-22 Schmid Schrauben Hainfeld Gesellschaft m.b.H. Schraube zur Verwendung bei verformbaren Werkstoffen, wie Holz, Verbundwerkstoffen, Kunststoffen u. dgl.
WO2007137771A1 (de) * 2006-05-29 2007-12-06 Adolf Würth GmbH & Co. KG Selbstbohrende schraube
EP1903224A2 (de) 2006-09-22 2008-03-26 Schmid Schrauben Hainfeld Gesellschaft m.b.H. Schraube zur Befestigung mindestens eines ersten Bauteiles an einem zweiten Bauteil

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE7526151U (de) * 1977-03-03 Carl Bauer Gmbh & Co, 5600 Wuppertal Selbstbohrende Schneidschraube
DE2800620A1 (de) * 1978-01-07 1979-07-12 Itw Ateco Gmbh Bohrschraube
FR2669062B1 (fr) * 1990-11-14 1997-10-24 Prospection Invention Tech Element de fixation pour materiau de type platre.

Patent Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2913482A1 (de) * 1979-04-04 1980-10-16 Frank Knoche Selbstbohrende schraube
WO1996019675A1 (de) * 1994-12-21 1996-06-27 Sfs Industrie Holding Ag Loch- und gewindeformende schraube sowie verfahren zum eindrehen derselben
DE102004018069A1 (de) * 2004-04-08 2004-08-26 Rensburg, Markus, Dipl.-Wirtsch.-Ing. Schraube insbesonder Holzsenkschraube und Verfahren zu deren Herstellung
EP1820978A1 (de) 2006-02-16 2007-08-22 Schmid Schrauben Hainfeld Gesellschaft m.b.H. Schraube zur Verwendung bei verformbaren Werkstoffen, wie Holz, Verbundwerkstoffen, Kunststoffen u. dgl.
WO2007137771A1 (de) * 2006-05-29 2007-12-06 Adolf Würth GmbH & Co. KG Selbstbohrende schraube
EP1903224A2 (de) 2006-09-22 2008-03-26 Schmid Schrauben Hainfeld Gesellschaft m.b.H. Schraube zur Befestigung mindestens eines ersten Bauteiles an einem zweiten Bauteil

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102012219121A1 (de) * 2012-10-19 2014-05-08 Adolf Würth GmbH & Co. KG Verfahren und Kneifbackenpaar zum Herstellen einer Bohrspitze
US9347479B2 (en) 2012-10-19 2016-05-24 Würth International Ag Method and pair of pinching jaws for producing a drilling tip
DK181446B1 (en) * 2021-11-02 2024-01-22 Dissing As Screw and its use for fastening a panel onto a wooden support structure

Also Published As

Publication number Publication date
WO2012126825A1 (de) 2012-09-27
EP2659151A1 (de) 2013-11-06

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2310697B1 (de) Schraube
EP2521864B1 (de) Gewindeformende schraube und ihre verwendung
EP2021639B1 (de) Selbstbohrende schraube
DE102007024240A1 (de) Schraube
DE69007309T2 (de) Hohlbolzen mit inneren Ausbuchtungen und deren Herstellung.
DE3316979A1 (de) Druckanschluss einer kraftstoff-einspritzleitung fuer verbrennungskraftmaschinen
DE202009014886U1 (de) Kugelzapfen
DE102015100037A1 (de) Schraube mit Diskontinuität an Zwischengewindeabschnitt
DE2100204B2 (de) Vorrichtung zum herstellen selbstschneidender schrauben durch walzen eines gewindes in einen rohling
EP2961545A1 (de) Herstellungsverfahren für schrauben und betonschraube
DE102011005862A1 (de) Schraube und Verfahren zu ihrer Herstellung
EP0504782A1 (de) Schraube, Verfahren und Walzbacken zu ihrer Herstellung
EP2271449A1 (de) Schraubmutter, verfahren und werkzeug zu iherer herstellung
DE19708286B4 (de) Blechteil
WO2012038343A1 (de) Verfahren zum herstellen eines bohrers
DE102018102934A1 (de) Axialkugelzapfen
DE102021103913A1 (de) Hohlstanzniet sowie Fügeverbindung mit dem Hohlstanzniet
EP1048798B1 (de) Verfahren zur Herstellung eines mit einem Aussengewinde versehenen Armierungsstabes
DE102006023025A1 (de) Schnellbau - Kopfgeometrie
EP1186360B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Bolzenelementen
EP2261517A1 (de) Furchschraube
DE102008006228A1 (de) Einteilig geformter Hohlstift
DE102017103073A1 (de) Werkzeug zum Gewindewalzen einer gewindeformenden Schraube, Verfahren zum Herstellen einer lochformenden und/oder gewindeformenden Schraube, sowie eine gewindeformende und/oder lochformende Schraube
DE946941C (de) Verfahren zum Herstellen eines Vielkant-, insbesondere Sechskantkopfes an einem zylindrischen Ausgangswerkstueck
DE102012219121A1 (de) Verfahren und Kneifbackenpaar zum Herstellen einer Bohrspitze

Legal Events

Date Code Title Description
R163 Identified publications notified
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee