DE102010054303A1 - Zweimassenschwungrad - Google Patents
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Abstract
Description
- Die Erfindung betrifft ein Zweimassenschwungrad mit zwei entgegen der Wirkung einer Federeinrichtung begrenzt zueinander um eine Drehachse des Zweimassenschwungrads verdrehbaren Schwungmassen.
- Gattungsgemäße Zweimassenschwungräder sind aus Antriebssträngen von Kraftfahrzeugen bekannt und werden zwischen einer Kurbelwelle einer Brennkraftmaschine und einer Getriebeeingangswelle eines Getriebes zur Schwingungsisolation von Drehungleichförmigkeiten der Brennkraftmaschine eingesetzt. Wie beispielsweise aus der
DE 10 2007 003 047 A1 hervorgeht, werden zwei gegeneinander begrenzt verdrehbar aufeinander gelagerte Schwungmassen mit einer Federeinrichtung aus Energiespeichern wie Druckfedern versehen, die einer Verdrehung der beiden Schwungmassen entgegenwirkt, so dass durch zu Drehschwingungen phasenversetzte Energieaufnahme und -abgabe der Federeinrichtung gegebenenfalls in Verbindung mit einer Hystereseeinrichtung der ungleichförmige Verlauf des von der Brennkraftmaschine eingebrachten Drehmoments geglättet wird. Dabei wird eine Schwungmasse als Eingangsteil fest mit der Kurbelwelle verbunden. Die andere Schwungmasse bildet das Eingangsteil des Zweimassenschwungrads und kann eine Reibungskupplung enthalten, mit der eine mit der Getriebeeingangswelle verbundene Kupplungsscheibe koppelbar ist. Die Druckfedern werden jeweils stirnseitig in Umfangsrichtung von einer Schwungmasse komprimiert, so dass die Komprimierung direkt abhängig vom Verdrehwinkel ist. Infolge des Fliehkraftverhaltens der langen, als Bogenfedern ausgebildeten Druckfedern entsteht zwischen der diese radial abstützenden Schwungmasse und den Bogenfedern Hysterese, die gegebenenfalls und wie hier gezeigt mittels an den Bogenfedern angebrachten Gleitschuhen vermindert wird. - Aufgabe der Erfindung ist die Weiterbildung von Zweimassenschwungrädern insbesondere vor dem Hintergrund einer von dem Verdrehwinkel nicht linear abhängigen Kompression der Federeinrichtung mit vorzugsweise kurzen, als Schraubenfedern ausgebildeten Druckfedern.
- Die Aufgabe wird durch ein Zweimassenschwungrad in einem Antriebsstrang eines Kraftfahrzeugs mit zwei entgegen der Wirkung einer Federeinrichtung begrenzt zueinander um eine Drehachse des Zweimassenschwungrads verdrehbaren Schwungmassen gelöst, wobei zumindest eine Druckfeder der Federeinrichtung an einer der Schwungmassen abgestützt ist und von einem an derselben Schwungmasse verschwenkbar gelagerten und mittels einer Rolle auf einem Innenumfang der anderen Schwungmasse tangential abwälzenden Hebelelement beaufschlagt wird.
- Auf diese Weise wird eine nicht lineare Beaufschlagung und Kompression der vorzugsweise in einer Anzahl zwischen drei und sechs über den Umfang verteilten und gegenüber der Drehachse vorzugsweise radial ausgerichteten Druckfedern zwischen den Schwungmassen erzielt. Hierbei stützen sich die vorzugsweise abgewinkelten Hebelelemente gegenüber jeweils einer Rolle ab, die auf einer an einem Innenumfang einer Schwungmasse vorgesehenen Laufbahn abrollt wie abwälzt.
- Die Hebelelemente weisen bevorzugt zwei mit einem Winkel zueinander versehene Hebelarme auf, wobei einer der Hebelarme beispielsweise mittels einer Bolzenverbindung oder eines Wiegegelenks teilweise verdrehbar wie verschwenkbar an der anderen Schwungmasse aufgenommen ist und an dem anderen Hebelarm eine Zusatzmasse vorgesehen sein kann. An dem Hebelpunkt zwischen den beiden Hebelarmen ist eine Beaufschlagungsfläche für die Druckfeder vorgesehen.
- Bei einer Verdrehung der beiden Schwungmassen nimmt die eine Schwungmasse den an ihr gelagerten Hebelarm in Umfangsrichtung mit, so dass das Hebelelement mittels einer im Wesentlichen ebenen Laufbahn tangential gegenüber der Laufbahn am Innenumfang der anderen Schwungmasse über die Rolle abwälzt, so dass das Hebelelement nach radial innen verschwenkt wird und die Druckfeder beaufschlagt. Insbesondere durch die Ausgestaltung der Laufbahnen am Innenumfang der Schwungmasse und am Hebelelement, den Winkel der beiden Hebelarme zueinander, die Länge der Hebelarme, die Lage der Beaufschlagungsfläche der Druckfeder zu deren Aufnahme in der anderen Schwungmasse die Lage der Anlenkung der Hebelelemente und dergleichen kann eine auf den Anwendungsfall günstige Bahnlinie der Beaufschlagungsfläche der Druckfeder abhängig vom Verdrehwinkel erzielt werden. Beispielsweise können ovale, elliptische oder andere nicht-lineare Zusammenhänge zwischen Verdrehwinkel und Auslenkung der Druckfeder erzielt werden. Durch die Ausgestaltung der Steifigkeit der Druckfedern, beispielsweise mit einer progressiven, linearen oder degressiven Kennlinie, einer über den Kompressionsweg mehrstufigen Kennlinie, beispielsweise durch ineinander geschachtelte, mit unterschiedlichem Kontaktspiel ausgestatteten Druckfedern kann die Gesamtkennlinie des Zweimassenschwungrads abhängig vom Verdrehwinkel vorteilhaft an spezielle Anwendungsfälle angepasst werden. Weiterhin kann durch die Wahl der Masse und Lage der Zusatzmasse beispielsweise gegenüber dem Anlenkpunkt des Hebelelements das dynamische Verhalten, beispielsweise abhängig von der Drehzahl und deren Ableitungen des Zweimassenschwungrads, positiv beeinflusst werden, so dass für eine Vielzahl von Antriebssträngen durch Variation dieser Größen eine geeignete Abstimmung des Zweimassenschwungrads erzielt werden kann.
- Gemäß einem weiteren vorteilhaften Ausführungsbeispiel zur Erzielung eines nicht-linearen Zusammenhangs zwischen einer Auslenkung der Federeinrichtung und dem Verdrehwinkel der Schwungmassen wird ein Zweimassenschwungrad vorgeschlagen, das mit zumindest einer verdrehbar an einer Schwungmasse aufgenommenen Rolle versehen ist, die auf einer in Umfangsrichtung radial profilierten Laufbahn der anderen Schwungmasse abrollt, wobei an der Achse der zumindest einen – vorzugsweise drei bis sechs – Rollen zwei jeweils eine gegenüber der einen Schwungmasse abgestützte Druckfeder beaufschlagende Stößel verschwenkbar angeordnet sind. Bei einer Verdrehung der beiden Schwungmassen wird dabei die Rolle nach radial innen an der radial profilierten Laufbahn ausgelenkt und beaufschlagt mit ihren in Umfangsrichtung beidseitig erstreckten Stößeln jeweils eine Druckfeder im Wesentlichen in Umfangsrichtung.
- Hierzu weisen die Stößel in vorteilhafter Weise jeweils einen Kugelkopf auf, der eine an der Druckfeder angeordnete Gelenkpfanne beaufschlagt, so dass der radiale Versatz der Rolle durch eine gelenkige Anlenkung der Druckfedern in Umfangsrichtung ausgeglichen wird.
- Gemäß einem weiteren vorteilhaften Ausführungsbeispiel kann an einer der beiden Schwungmassen zumindest ein auf einer in Umfangsrichtung radial profilierten Laufbahn der anderen Schwungmasse gleitender Gleitsein radial verlagerbar aufgenommen sein, wobei der Gleitstein eine zwei Druckfedern, die sich jeweils an der einen Schwungmasse abstützen, beaufschlagende Biege- oder Blattfeder bei radialer Verlagerung gegenüber der anderen Schwungmasse beaufschlagt.
- In einem weiteren vorteilhaften Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, die Federeinrichtung mit zumindest einer, vorzugsweise mehreren über den Umfang verteilten, radial zur Drehachse angeordneten Druckfedern vorzusehen, die sich radial innen an einer Schwungmasse abstützt und radial außen von einer radial verlagerbaren, an einem in Umfangsrichtung mit Radialprofil mittels einer Rolle abrollenden, radial verlagerbaren Beaufschlagungseinrichtung zu beaufschlagen. Dabei kann die Rolle in einem Käfig radial aufgenommen sein, wobei diese durch die Wirkung der Druckfeder gegenüber einer durch das Radialprofil gebildeten Laufbahn vorgespannt wird.
- Die Laufbahnen mit einem Radialprofil können einteilig direkt in die entsprechende Schwungmasse eingebracht sein oder als separates Ringteil für die Rollen oder Gleitsteine in das Schwungrad eingelegt werden. Weiterhin können Ringsegmente mit beispielsweise einer oder zwei Laufbahnen vorgesehen sein.
- Es hat sich als vorteilhaft gezeigt, das Zweimassenschwungrad zur Begrenzung eines maximalen Drehmoments mit einer Rutschkupplung auszustatten, wobei diese an einer Schwungmasse vorgesehen sein kann. Hierzu ist diese Schwungmasse zweigeteilt und zwischen den beiden Schwungmasseteilen ein Reibelement angeordnet. Beispielsweise kann bevorzugt die das Ausgangsteil bildende Schwungmasse aus einem Scheibenteil mit einem Außenumfang und einem Scheibenteil mit einem Innenumfang gebildet sein, zwischen denen ein Reibelement angeordnet ist. Das Reibelement kann beispielsweise eine Wellfeder sein, die eine vergleichsweise geringe Anzahl von über den Umfang verteilten, annähernd sinusförmigen Wellen von drei bis zwanzig enthält. Alternativ kann eine Vielzahl von vorzugsweise rechteckigen Wellen mit radial innen und radial außen vorgesehen Anlageflächenbereichen vorgesehen sein, wobei vorteilhafterweise mehr als zwanzig bis weit über hundert Wellen über den Umfang vorgesehen sein können. Die Wellfeder oder der Wellring kann einteilig, einseitig offen oder aus mehreren Ringsegmenten gebildet sein und ist zwischen den beiden Scheibenteilen radial zum Aufbau des Reibmoments vorgespannt. Das Reibmoment überträgt dabei das erwünschte, über das Zweimassenschwungrad übertragbare maximale Drehmoment. Die Rutschkupplung rutscht bei Überschreiten dieses Drehmoments, so dass die beiden Scheibenteile zur Begrenzung des Drehmoments, insbesondere von Momentenspitzen, aufeinander schlupfen.
- Alternativ zu der Verwendung einer Wellfeder kann das Reibelement aus einem Reibbelag aus Reibmaterial, beispielsweise entsprechend dem von Kupplungsreibbelägen, gebildet sein, wobei der Reibbelag einteilig, bevorzugt jedoch aus mehreren Reibbelagsegmenten gebildet ist. Der Reibbelag kann profiliert oder glatt sein.
- An das Reibelement können sich Ringsegmente oder ein geschlossenes Ringteil mit den radialen Profilierungen zur Bildung von Laufbahnen für die Rollen anschließen. Die radialen Profilierungen können insbesondere an den Endpunkten der Laufbahnen so radial erweitert sein, dass die Rollen bei entsprechenden Verdrehwinkeln eine Umfangskraft auf die Ringsegmente beziehungsweise das Ringteil aufbringen, dass diese gegenüber dem Reibelement verrutschen und die Rutschkupplung bilden.
- In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform eines Zweimassenschwungrads ist eine Schwungmasse mit über den Umfang verteilten Nocken vorgesehen, auf denen mehrere über den Umfang verteilte, um einen Drehpunkt begrenzt verdrehbare Hebelelemente mittels einer an einem Hebelarm angeordneten Rolle abwälzen, wobei der andere Hebelarm jeweils eine an der anderen Schwungmasse abgestützte Druckfeder beaufschlagt. Hierbei wandeln die Hebelelemente eine radiale Verlagerung entlang der vorzugsweise am Innenumfang einer Schwungmasse angeordneten Nocken in eine Umfangsbewegung zur Beaufschlagung der in Umfangsrichtung wirksam angeordneten Druckfedern.
- Gemäß einem weiteren vorteilhaften Ausführungsbeispiel ist der Auslenkwinkel von in Umfangsrichtung angeordneten Druckfedern gegenüber dem Verdrehwinkel mit einer Übersetzung versehen, beispielsweise ins Langsame übersetzt, so dass bei großem Verdrehwinkel eine geringe Auslenkung der Druckfedern erfolgt und diese daher mit einer hohen Steifigkeit ausgelegt werden können. Hierzu ist ein Zweimassenschwungrad vorgesehen, bei dem die Federeinrichtung aus einem mehrere über den Umfang verteilte Druckfedern aufnehmenden Flanschteil und diesen beidseitig flankierenden, die Druckfedern in Umfangsrichtung beaufschlagenden, einen Federkäfig bildenden Seitenteilen gebildet ist, wobei der Federkäfig an einer Schwungmasse befestigt ist und mit der anderen Schwungmasse und dem Flanschteil an dem Federkäfig verdrehbar angeordnete Planetenräder kämmend angeordnet sind.
- Gemäß dem erfinderischen Gedanken ist vorgesehen, neben der Schwingungsisolation von Drehschwingungen auch Axial- und/oder Taumelschwingungen der Brennkraftmaschine zu kompensieren. Hierzu kann zwischen einem Aufnahmeteil des Zweimassenschwungrads auf einer Kurbelwelle der Brennkraftmaschine und einer als Eingangsteil ausgebildeten Schwungmasse ein axial elastisches Verbindungsteil vorgesehen sein. Ein derartiges axial elastisches Verbindungsteil kann aus einem einzigen Blechteil oder aus mehreren aneinander gelegten Federblechen gebildet sein. Zur Verringerung der axialen Steifigkeit können in dem Verbindungsteil Durchtrennungen oder Öffnungen vorgesehen sein.
- Das vorgeschlagene Zweimassenschwungrad kann zur Aufnahme der Druckfedern einen für Verschmutzungen praktisch unzugänglichen Ringraum aufweisen. Die Druckfedern können je nach Anwendungsfall trocken oder nass betrieben werden, wobei zum nassen Betrieb der Ringraum zumindest teilweise mit Schmiermittel wie Fett befüllt sein kann.
- Die Erfindung wird anhand der in den
1 bis27 gezeigten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Dabei zeigen: -
1 eine Ansicht eines Zweimassenschwungrads mit durch Hebelelemente beaufschlagten Druckfedern, -
2 einen Schnitt durch das Zweimassenschwungrad der1 entlang der Schnittlinie X-X, -
3 einen Schnitt durch das Zweimassenschwungrad der1 entlang der Schnittlinie Y-Y, -
4 ein gegenüber dem Zweimassenschwungrad der1 bis3 leicht abgeändertes Zweimassenschwungrad in Ansicht, -
5 einen Schnitt durch das Zweimassenschwungrad der4 entlang der Schnittlinie X-X, -
6 einen Schnitt durch das Zweimassenschwungrad der4 entlang der Schnittlinie Y-Y, -
7 ein gegenüber dem Zweimassenschwungrad der1 bis6 leicht abgeändertes Zweimassenschwungrad in Ansicht, -
8 einen Schnitt durch das Zweimassenschwungrad der7 entlang der Schnittlinie X-X, -
9 einen Schnitt durch das Zweimassenschwungrad der7 entlang der Schnittlinie Y-Y, -
10 eine Teilansicht eines Zweimassenschwungrads mit in Umfangsrichtung beaufschlagten Druckfedern, -
11 eine Teilansicht des Zweimassenschwungrads der10 aus einem geänderten Blickwinkel, -
12 eine Teilansicht eines gegenüber dem Zweimassenschwungrad der10 und11 abgeänderten Zweimassenschwungrads, -
13 eine Teilansicht des Zweimassenschwungrads der12 aus einem geänderten Blickwinkel, -
14 eine geschnittene Teilansicht eines Zweimassenschwungrads mit radial von einer an einem Radialprofil abrollenden Rolle beaufschlagten Druckspeichern, -
15 ein dem Zweimassenschwungrad der14 ähnliches Zweimassenschwungrad mit gekapselter Federeinrichtung, -
16 das Zweimassenschwungrad der14 in Explosionsdarstellung, -
17 ein Zweimassenschwungrad mit übersetztem Druckfederantrieb in geschnittener Teilansicht, -
18 eine teilgeschnittene Ansicht eines Zweimassenschwungrads mit Rutschkupplung und Beaufschlagung von Hebelelementen mittels Wiegegelenken, -
19 einen Teilschnitt durch ein Zweimassenschwungrad mit einer Reibeinrichtung und einer Rutschkupplung, -
20 einen Teilschnitt durch ein Zweimassenschwungrad mit gekapselter Federeinrichtung und axial elastischer Anbindung an der Kurbelwelle, -
21 ein gegenüber dem Zweimassenschwungrad der19 leicht abgeändertes Zweimassenschwungrad im Teilschnitt, -
22 eine teilgeschnittene Ansicht eines Zweimassenschwungrads mit Rutschkupplung, -
23 eine teilgeschnittene Ansicht eines Zweimassenschwungrads mit gegenüber der22 geänderter Rutschkupplung, -
24 eine teilgeschnittene Ansicht eines Zweimassenschwungrads mit gegenüber den22 und23 geänderter Rutschkupplung, -
25 ein Detail einer Rutschkupplung im Schnitt, -
26 einen Teilschnitt durch ein Zweimassenschwungrad mit zur Beaufschlagung von Druckfedern auf Nocken abwälzenden Hebelelementen und -
27 eine Ansicht auf das in26 gezeigte Zweimassenschwungrad. - Die
1 bis3 zeigen das um die Drehachse2 verdrehbare, an einer Kurbelwelle einer Brennkraftmaschine beispielsweise mittels einer nicht dargestellten Flexplate-Verbindung beziehungsweise die Zentralmutter20 aufgenommene Zweimassenschwungrad1 in Ansicht und entlang der Schnittlinien X-X und Y-Y. Daraus ergibt sich die Ausbildung der Schwungmasse4 als Eingangsteil und der Schwungmasse5 als Ausgangteil. Hierbei sind die Einzelteile der mehrteiligen Schwungmasse5 mittels der Niete3 miteinander vernietet. Die Schwungmassen4 ,5 sind gegeneinander entgegen der Wirkung der Federeinrichtung6 relativ um die Drehachse2 verdrehbar aufeinander gelagert. - Die Federeinrichtung
6 ist aus den Druckfedern7 gebildet. Die Druckfedern7 sind radial ausgerichtet und mittels einer ersten Stirnseite8 an der aus den beiden Seitenteilen16 gebildeten und mittels der Niete3 mit der Schwungmasse5 vernieteten Aufnahmevorrichtung15 der Schwungmasse5 zur Aufnahme der Hebelelemente10 aufgenommen. Die gegenüberliegende Stirnseite9 der Druckfedern7 wird jeweils von den Hebelelementen10 beaufschlagt. Die Hebelelemente10 weisen zwei gegenüber winkelig angeordnete Hebelarme11 ,12 auf, von denen der eine Hebelarm11 die Zusatzmasse13 aufweist und der andere Hebelarm12 mittels der Bolzenverbindung14 mit der Aufnahmevorrichtung15 verbunden ist. - An der Außenfläche der Hebelelemente
10 ist die Laufbahn17 vorgesehen, auf der die Rollen18 abwälzen und von den Druckfedern7 gegen den als Laufbahn19 ausgebildeten Innenumfang der Schwungmasse4 verspannt werden. - Die Funktion des Zweimassenschwungrads
1 ergibt sich daraus folgendermaßen: Werden die Schwungmassen4 ,5 infolge Drehungleichförmigkeiten des Antriebsstrangs insbesondere durch Anregung durch die Brennkraftmaschine gegeneinander verdreht, wird die Schwungmasse4 gegenüber den Rollen18 verdreht. Infolgedessen wälzen diese auf den Laufbahnen17 ,19 ab und beaufschlagen die Hebelelemente10 tangential, wodurch diese gegenüber der Bolzenverbindung14 verdreht werden und die Druckfeder7 der Federeinrichtung6 komprimieren. Die an dem Hebelarm11 angeordneten Zusatzmassen führen dabei pirouettenförmige Bewegungen gegenüber der Drehachse aus und haben einen schwingungstilgenden Effekt. - Die
4 bis6 zeigen das dem Zweimassenschwungrad1 der1 bis3 ähnliche Zweimassenschwungrad101 in Ansicht und entlang der Schnittlinien X-X und Y-Y. Im Unterschied zu diesem sind anstatt der Bolzenverbindungen14 der1 bis3 zur verschwenkbaren beziehungsweise verdrehbaren Aufnahme der Hebelelemente110 die Wiegegelenke114 vorgesehen, so dass diese in besonders vorteilhafter Weise gegenüber den Seitenteilen116 der Aufnahmevorrichtung115 abwälzen. - Die
7 bis9 zeigen das dem Zweimassenschwungrad1 der1 bis3 ähnliche Zweimassenschwungrad201 in Ansicht und entlang den Schnittlinien X-X und Y-Y. Im Unterschied zu dem Zweimassenschwungrad1 sind die Zusatzmassen213 direkt an den Hebelarmen212 der Hebelelemente210 vorgesehen, die auch die Verbindung mit den Bolzenverbindungen214 bilden. Infolgedessen verlagert sich der schwingungstilgende Effekt der Zusatzmassen zwischen die Bolzenverbindung214 und die Anlagefläche221 des Hebelelements210 für die Druckfedern207 . - Die
10 und11 zeigen Teilansichten eines Zweimassenschwungrads301 mit einer Beaufschlagung von über den Umfang angeordneten die Federeinrichtung306 bildenden ineinander geschachtelten Druckfedern307 durch jeweils einen Stößel322 . Die Stößel322 weisen einen Kugelkopf323 auf, der mit der in Anlagekontakt mit den Druckfedern307 stehenden Gelenkpfanne324 abwälzt. Die gegenüberliegenden Stirnseiten der Druckfedern307 sind in der – hier ausgangsseitigen – Schwungmasse305 abgestützt, die die Druckfedern307 in den Seitenteilen316 aufnimmt. - Die beiden Stößel
322 sind jeweils verdrehbar mit der Rolle318 verbunden, die an der am Innenumfang der Schwungmasse304 angeordneten Laufbahn319 , die eine radiale Profilierung326 in Umfangsrichtung aufweist, abrollt. - Bei Verdrehung der beiden Schwungmassen
304 ,305 gegeneinander wird ausgehend von der dargestellten Ausgangsposition die Rolle318 in beide Richtungen des Doppelpfeils325 radial nach innen verlagert, do dass nach dem Prinzip eines Kniehebels die beiden Stößel322 die Druckfedern307 komprimieren. Durch die Ausprägung der radialen Profilierung326 über den Umfang können die Druckfedern abhängig vom Verdrehwinkel der beiden Schwungmassen in Zug- und Schubrichtung in Form einer charakteristischen radialen Beaufschlagung komprimiert und damit das Zweimassenschwungrad301 mit einer gut an die gewünschten Anforderungen angepassten Kennlinie versehen werden. - Die beiden
12 und13 zeigen eine Abwandlung des Zweimassenschwungrads301 der10 und11 in Form zweier Ansichten des Zweimassenschwungrads401 . Hierbei sind die beiden Stößel322 durch die radial elastische und in Umfangsrichtung ausreichend steife Blattfeder422 ersetzt, die die beiden Stirnseiten der Druckfedern407 mittels der Federnäpfe424 beaufschlagt. Die Blattfeder422 ist in dem Gleitstein418 aufgenommen, der radial verlagerbar in der Schwungmasse405 aufgenommen ist und auf der am Innenumfang der Schwungmasse404 radialen Profilierung426 gleitet. - Die
14 zeigt das Zweimassenschwungrad501 , das den Zweimassenschwungrädern301 ,401 der10 bis13 ähnlich ist, in geschnittener Ansicht. Im Unterschied zu diesen werden die radial ausgerichteten und mit einer Stirnseite in der Schwungmasse505 aufgenommenen und abgestützten Druckfedern507 von der Beaufschlagungseinrichtung524 radial beaufschlagt, wenn die in dieser verdrehbar aufgenommene Rolle518 auf dem Ringteil527 , das die radiale Profilierung526 aufweist, bei Verdrehung der beiden Schwungmassen504 ,505 radial beaufschlagt wird. Die Beaufschlagungseinrichtung524 ist dabei axial verlagerbar und drehfest in den Seitenteilen516 der Schwungmasse505 aufgenommen. - Das einteilige oder segmentierte Ringteil
527 ist mittels der Wellfeder528 radial mit dem Innenumfang des axialen Ansatzes529 unter Ausbildung der Rutschkupplung530 verspannt. Bei Überschreitung eines maximalen Drehmoments beziehungsweise einer Drehmomentspitze an der Schwungmasse504 wird das durch die Wellfeder528 zwischen der Schwungmasse504 und dem Ringteil527 eingestellte Reibmoment überwunden und das Ringteil527 schlupft zum Schutz der nachgeschalteten Bauteile gegenüber der Schwungmasse504 , die bevorzugt das mit der Kurbelwelle einer Brennkraftmaschine verbundene Eingangsteil des Zweimassenschwungrads501 darstellt. -
15 zeigt in geringer Abänderung des Zweimassenschwungrads501 das Zweimassenschwungrad601 mit dem mit der Schwungmasse604 verbundenen wie verschweißten Scheibenteil631 , so dass zumindest der radial äußere Bereich des Ringraums632 zwischen den Schwungmassen604 ,605 gekapselt ist und der Ringraum632 zumindest teilweise mit Schmiermittel wie Fett befüllt werden kann. -
16 zeigt das Zweimassenschwungrad501 der14 in Explosionsdarstellung mit den Schwungmassen504 ,505 , den Seitenteilen516 , den die Rollen518 aufnehmenden Beaufschlagungseinrichtungen524 , die die Druckfedern507 radial beaufschlagen, und das Ringteil527 , auf dessen radialer Profilierung526 die Rollen518 abwälzen. Die Rutschkupplung530 (14 ) wird durch den axialen Ansatz529 der Schwungmasse504 , die Wellfeder528 wie Wellring und das Ringteil527 gebildet. - Die
17 zeigt eine weitere Variante eines Drehschwingungsdämpfers in Form des Zweimassenschwungrads701 in geschnittener Ansicht mit den Schwungmassen704 ,705 . Die bei einer Verdrehung dieser gegeneinander wirksamen und in Umfangsrichtung angeordneten Druckfedern707 werden von den mit der Schwungmasse705 verbundenen Seitenteilen716 und dem Flanschteil733 eingangs- und ausgangsseitig beaufschlagt. Zwischen dem Flanschteil733 und der Schwungmasse704 sind mittels der Verzahnungen734 ,735 kämmende Planetenräder736 vorgesehen, die verdrehbar in den Seitenteilen716 aufgenommen sind. - Durch die mit der Verdrehung der Seitenteile
716 in Umfangsrichtung verlagerten Planetenräder736 wird ein zwischen der als Hohlrad wirksamen Schwungmasse704 und dem als Sonnenrad wirksamen Flanschteil733 eingestellter Verdrehwinkel zur Beaufschlagung der Druckfedern707 übersetzt. -
18 zeigt das Zweimassenschwungrad801 in geschnittener Ansicht mit einem Einblick auf die zwischen der Schwungmasse804 ,805 komprimierten und in Umfangsrichtung angeordneten Druckfedern807 . Hierzu sind an der Schwungmasse805 die Hebelelemente810 verdrehbar angeordnet, deren Rollen818 auf der radialen Profilierung826 des Ringteils827 abrollen. Die Übertragung der Hebelbewegung durch eine radiale Verlagerung der Rolle818 bei einer Verdrehung der beiden Schwungmassen804 ,805 gegeneinander wird mittels des Wiegegelenks814 auf die fest mit der Schwungmasse805 verbundenen, die Druckfedern zwischen sich aufnehmenden und beaufschlagenden Seitenteile816 übertragen. - Zwischen dem Ringteil
827 und dem axialen Ansatz829 der Schwungmasse804 ist die Wellfeder828 zur Bildung der Rutschkupplung830 radial verspannt. - Die
19 zeigt einen Teilschnitt des dem Zweimassenschwungrad801 der18 ähnlichen Zweimassenschwungrads901 . Das um die Drehachse2 aus den Schwungmassen904 ,905 gebildete Zweimassenschwungrad901 weist die Rutschkupplung930 mit der zwischen dem die Seitenteile916 aufnehmenden und die Lagerung zur Schwungmasse904 bildenden Lagerteil937 und dem Masseteil938 radial verspannte Wellfeder928 auf. Infolgedessen rollt die an dem Hebelelement verdrehbar aufgenommene Rolle918 auf dem direkt mit dem axialen Ansatz929 verbundenen Ringteil927 ab. - Zwischen den Schwungmassen
904 ,905 ist die eine Grundreibung oder verschleppte Reibung einstellende Reibeinrichtung939 vorgesehen. Hierzu ist spielfrei oder mit Spiel der Reibring940 in das Seitenteil916 eingehängt, der mittels der Tellerfeder941 axial gegen die Schwungmasse904 verspannt ist. - In dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Schwungmasse
904 als Eingangsteil ausgebildet und wird mittels der Schrauben942 mit der Kurbelwelle verschraubt. - Das gegenüber dem Zweimassenschwungrad
901 leicht abgeänderte Zweimassenschwungrad1001 ist in der20 im Teilschnitt dargestellt. Im Unterschied zu der Schwungmasse904 des Zweimassenschwungrads901 ist die Schwungmasse1004 des Zweimassenschwungrads1001 mittels des axial elastischen Verbindungsteils1043 wie Flexplate auf der Kurbelwelle einer Brennkraftmaschine aufgenommen. Des Weiteren wird die Reibeinrichtung1039 durch die zwischen den Seitenteilen1016 und der Schwungmasse1004 beziehungsweise dem mit dieser verbundenen Scheibenteil1031 verspannten Tellerfedern1041 gebildet. Alternativ oder gleichwirkend können die Tellerfedern1041 als Membranen den Ringraum1032 nach außen kapseln, so dass die darin befindlichen Bauteile wie Druckfedern1007 und Hebelelemente1010 in befetteter Umgebung betrieben werden können. Die Befestigung der Seitenteile1016 an der Schwungmasse1005 erfolgt mittels der Niete1042 an aus der Schwungmasse1005 ausgestellten Laschen1044a , so dass durch die dabei gebildeten Durchbrüche1044 eine Belüftung des Zweimassenschwungrads1001 erfolgen kann. -
21 zeigt das gegenüber den Zweimassenschwungrädern901 und1001 der19 und20 abgeänderte Zweimassenschwungrad1101 im Teilschnitt. Im Unterschied zu diesen sind die Seitenteile1116 direkt mit den Bolzen1145 zur Aufnahme der Hebelelemente1110 an der Schwungmasse1105 aufgenommen. Radial innerhalb der Bolzen1145 sind Durchbrüche1144 zur Belüftung des Zweimassenschwungrads1101 vorgesehen. Die Schwungmasse1104 weist radial außen Markierungen1146 zur Steuerung der Brennkraftmaschine auf. Mit der Schwungmasse1104 ist der Massering1148 verbunden wie verschweißt. Auf dem Massering1148 sind der Anlasserzahnkranz1149 angeordnet und Wuchtbohrungen1147 zum Wuchten des Zweimassenschwungrads1101 vorgesehen. -
22 zeigt das gegenüber dem Zweimassenschwungrad801 der18 ähnliche Zweimassenschwungrad1201 in teilgeschnittener Ansicht. Im Unterschied zu diesem ist die Verbindung zwischen den Hebelelementen1210 und den Seitenteilen1216 als Verzahnung1214 ausgebildet. Weiterhin ist die Rutschkupplung1230 aus einem Reibelement in Form kreissegmentförmiger Wellfedersegmente1228 gebildet. - Die
23 zeigt das Zweimassenschwungrad1301 in teilgeschnittener Ansicht. Im Unterschied zu dem Zweimassenschwungrad1201 der22 ist die Rutschkupplung1330 aus den zwischen dem axialen Ansatz1329 und dem Ringteil1327 radial verspannten Wellfedersegmenten1328 , die kleine eckige Wellen mit abwechselnden Anlageflächen1350 ,1351 an dem Ringteil1327 beziehungsweise dem axialen Ansatz1329 aufweisen, gebildet. - Die
24 zeigt das Zweimassenschwungrad1401 in teilgeschnittener Ansicht. Im Unterschied zum Zweimassenschwungrad1301 der23 ist die Rutschkupplung1430 aus dem zwischen dem segmentierten Ringteil1427 und dem axialen Ansatz1429 verspannten Reibbelag1428 gebildet. - Die
25 zeigt ein Detail der axial mittels der Tellerfeder1552 und des Anschlagrings1553 verspannten Aufnahme des Ringteils1527 in dem axialen Ansatz1529 der Schwungmasse1504 . Durch die axiale Verspannung des Ringteils1527 , das einteilig oder segmentiert sein kann, bildet sich ein Reibmoment zwischen diesem und dem axialen Ansatz1529 . Wird die radiale Profilierung1526 bei stark komprimierten Druckfedern, das heißt großen Verdrehwinkeln zwischen den Schwungmassen mit großer Steigung versehen, trägt die Rolle1518 ein Umfangsmoment in das Ringteil1527 ein, so dass das Reibmoment zwischen axialem Ansatz1529 und dem Ringteil1527 überwunden wird und die beiden Teile gegeneinander schlupfen, so dass die Rutschkupplung1530 wirksam wird. - Die
26 und27 zeigen das Zweimassenschwungrad1601 im Teilschnitt und in Ansicht. Hierbei werden die in Umfangsrichtung angeordneten Druckfedern1607 bei Verdrehung der Schwungmassen1604 ,1605 komprimiert. Hierzu sind die Druckfedern1607 einseitig an der Schwungmasse1604 angelegt und werden von den Hebelarmen1611 der Hebelelemente1610 beaufschlagt. Die Hebelelemente1610 sind verdrehbar an der Schwungmasse1604 aufgenommen und weisen an den Hebelarmen1612 Rollen1618 auf, die an den über den Umfang der Schwungmasse1605 angeordneten Nocken1654 abrollen und abhängig von dem Verdrehwinkel der Schwungmassen1604 ,1605 die Druckfedern1607 beaufschlagen. - Bezugszeichenliste
-
- 1
- Zweimassenschwungrad
- 2
- Drehachse
- 3
- Niet
- 4
- Schwungmasse
- 5
- Schwungmasse
- 6
- Federeinrichtung
- 7
- Druckfeder
- 8
- Stirnseite
- 9
- Stirnseite
- 10
- Hebelelement
- 11
- Hebelarm
- 12
- Hebelarm
- 13
- Zusatzmasse
- 14
- Bolzenverbindung
- 15
- Aufnahmevorrichtung
- 16
- Seitenteil
- 17
- Laufbahn
- 18
- Rolle
- 19
- Laufbahn
- 20
- Zentralmutter
- 101
- Zweimassenschwungrad
- 110
- Hebelelement
- 114
- Wiegegelenk
- 115
- Aufnahmevorrichtung
- 116
- Seitenteil
- 201
- Zweimassenschwungrad
- 207
- Druckfeder
- 210
- Hebelelement
- 212
- Hebelarm
- 213
- Zusatzmasse
- 214
- Bolzenverbindungen
- 221
- Anlagefläche
- 301
- Zweimassenschwungrad
- 304
- Schwungmasse
- 305
- Schwungmasse
- 306
- Federeinrichtung
- 307
- Druckfeder
- 316
- Seitenteil
- 318
- Rolle
- 319
- Laufbahn
- 322
- Stößel
- 323
- Kugelkopf
- 324
- Gelenkpfanne
- 325
- Doppelpfeil
- 326
- radiale Profilierung
- 401
- Zweimassenschwungrad
- 404
- Schwungmasse
- 405
- Schwungmasse
- 407
- Druckfeder
- 418
- Gleitstein
- 422
- Blattfeder
- 424
- Federnapf
- 426
- radiale Profilierung
- 501
- Zweimassenschwungrad
- 504
- Schwungmasse
- 505
- Schwungmasse
- 507
- Druckfeder
- 516
- Seitenteil
- 518
- Rolle
- 524
- Beaufschlagungseinrichtung
- 526
- radiale Profilierung
- 527
- Ringteil
- 528
- Wellfeder
- 529
- axialer Ansatz
- 530
- Rutschkupplung
- 601
- Zweimassenschwungrad
- 604
- Schwungmasse
- 605
- Schwungmasse
- 631
- Scheibenteil
- 632
- Ringraum
- 701
- Zweimassenschwungrad
- 704
- Schwungmasse
- 705
- Schwungmasse
- 707
- Druckfeder
- 716
- Seitenteil
- 733
- Flanschteil
- 734
- Verzahnung
- 735
- Verzahnung
- 736
- Planetenrad
- 801
- Zweimassenschwungrad
- 804
- Schwungmasse
- 805
- Schwungmasse
- 807
- Druckfeder
- 810
- Hebelelement
- 814
- Wiegegelenk
- 816
- Seitenteil
- 818
- Rolle
- 826
- radiale Profilierung
- 827
- Ringteil
- 828
- Wellfeder
- 829
- axialer Ansatz
- 830
- Rutschkupplung
- 901
- Zweimassenschwungrad
- 904
- Schwungmasse
- 905
- Schwungmasse
- 910
- Hebelelement
- 916
- Seitenteil
- 918
- Rolle
- 927
- Ringteil
- 928
- Wellfeder
- 929
- axialer Ansatz
- 930
- Rutschkupplung
- 937
- Lagerteil
- 938
- Masseteil
- 939
- Reibeinrichtung
- 940
- Reibring
- 941
- Tellerfeder
- 942
- Schraube
- 1001
- Zweimassenschwungrad
- 1004
- Schwungmasse
- 1005
- Schwungmasse
- 1007
- Druckfeder
- 1010
- Hebelelement
- 1016
- Seitenteil
- 1031
- Scheibenteil
- 1032
- Ringraum
- 1039
- Reibeinrichtung
- 1041
- Tellerfeder
- 1042
- Niet
- 1043
- Verbindungsteil
- 1044
- Durchbruch
- 1044a
- Lasche
- 1101
- Zweimassenschwungrad
- 1104
- Schwungmasse
- 1105
- Schwungmasse
- 1110
- Hebelelement
- 1116
- Seitenteil
- 1144
- Durchbruch
- 1145
- Bolzen
- 1146
- Markierung
- 1147
- Wuchtbohrung
- 1148
- Massering
- 1149
- Anlasserzahnkranz
- 1201
- Zweimassenschwungrad
- 1210
- Hebelelement
- 1214
- Verzahnung
- 1216
- Seitenteil
- 1228
- Wellfedersegment
- 1230
- Rutschkupplung
- 1301
- Zweimassenschwungrad
- 1327
- Ringteil
- 1328
- Wellfedersegment
- 1329
- axialer Ansatz
- 1330
- Rutschkupplung
- 1350
- Anlagefläche
- 1351
- Anlagefläche
- 1401
- Zweimassenschwungrad
- 1427
- Ringteil
- 1428
- Reibbelag
- 1429
- axialer Ansatz
- 1430
- Rutschkupplung
- 1504
- Schwungmasse
- 1518
- Rolle
- 1526
- radiale Profilierung
- 1527
- Ringteil
- 1529
- axialer Ansatz
- 1530
- Rutschkupplung
- 1552
- Tellerfeder
- 1553
- Anschlagring
- 1601
- Zweimassenschwungrad
- 1604
- Schwungmasse
- 1605
- Schwungmasse
- 1607
- Druckfeder
- 1610
- Hebelelement
- 1611
- Hebelarm
- 1612
- Hebelarm
- 1618
- Rolle
- 1654
- Nocken
- X-X
- Schnittlinie
- Y-Y
- Schnittlinie
- ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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- Zitierte Patentliteratur
-
- DE 102007003047 A1 [0002]
Claims (10)
- Zweimassenschwungrad (
1 ,101 ,201 ,801 ,901 ,1001 ,1101 ,1201 ,1301 ,1401 ,1601 ) in einem Antriebsstrang eines Kraftfahrzeugs mit zwei entgegen der Wirkung einer Federeinrichtung (6 ) begrenzt zueinander um eine Drehachse (2 ) des Zweimassenschwungrads verdrehbaren Schwungmassen (4 ,804 ,904 ,1004 ,1104 ,1504 ,1604 ,5 ,805 ,905 ,1005 ,1105 ,1605 ), dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eine Druckfeder (7 ,207 ,807 ,1007 ,1607 ) der Federeinrichtung (6 ) an einer der Schwungmassen (5 ,805 ,905 ,1005 ,1105 ) abgestützt ist und von einem an derselben Schwungmasse verschwenkbar gelagerten und mittels einer Rolle (18 ,818 ,918 ,1518 ,1618 ) auf einem Innenumfang der anderen Schwungmasse tangential abwälzenden Hebelelement (10 ,110 ,210 ,810 ,1010 ,1110 ,1210 ,1610 ) beaufschlagt wird. - Zweimassenschwungrad (
1 ,101 ,201 ) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Hebelelement (10 ,110 ,210 ) zweiarmig ausgebildet ist, wobei ein erster Hebelarm (12 ,212 ) gegenüber der einen Schwungmasse (5 ) verschwenkbar gelagert ist, die zumindest eine Druckfeder (7 ,207 ) an einem Hebelpunkt zwischen den beiden Hebelarmen (11 ,12 ) von dem Hebelelement (10 ,110 ,210 ) gegenüber der anderen Schwungmasse (4 ) beaufschlagt wird und das Hebelelement (10 ,110 ,210 ) auf der dem Hebelpunkt gegenüberliegenden Seite mittels der Rolle (18 ) an dem Innenumfang der anderen Schwungmasse (4 ) abwälzt. - Zweimassenschwungrad (
1 ,201 ) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Hebelarm (11 ) mittels einer Bolzenverbindung (14 ) auf der Schwungmasse (5 ) verschwenkbar gelagert ist. - Zweimassenschwungrad (
1 ,101 ,201 ) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an einem der Hebelarme (11 ,212 ) eine Zusatzmasse (13 ,213 ) angeordnet ist. - Zweimassenschwungrad (
101 ) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Hebelarm (11 ) mittels eines Wiegegelenks (114 ) auf der Schwungmasse verschwenkbar gelagert ist. - Zweimassenschwungrad (
1 ,101 ,201 ,501 ,601 ) nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Druckfeder (7 ,207 ,507 ) zur Drehachse (2 ) radial angeordnet ist. - Zweimassenschwungrad (
301 ) insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an einer der beiden Schwungmassen (305 ) zumindest eine auf einer in Umfangsrichtung radialen Profilierung (326 ) der anderen Schwungmasse (304 ) abrollende Rolle (318 ) verdrehbar angeordnet ist, an deren Achse zwei jeweils eine gegenüber der einen Schwungmasse (305 ) abgestützte Druckfeder (307 ) beaufschlagende Stößel (322 ) verschwenkbar angeordnet sind. - Zweimassenschwungrad (
301 ) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Stößel (322 ) einen Kugelkopf (323 ) aufweisen, der eine an der Druckfeder (307 ) angeordnete Gelenkpfanne (324 ) beaufschlagt. - Zweimassenschwungrad (
401 ) insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an einer der beiden Schwungmassen (405 ) zumindest ein auf einer in Umfangsrichtung radialen Profilierung (426 ) der anderen Schwungmasse (404 ) gleitender Gleitstein (418 ) radial verlagerbar aufgenommen ist, wobei der Gleitstein (418 ) eine zwei Druckfedern (407 ), die sich jeweils an der einen Schwungmasse (405 ) abstützen, beaufschlagende Blattfeder (422 ) bei radialer Verlagerung gegenüber der anderen Schwungmasse (404 ) beaufschlagt. - Zweimassenschwungrad (
501 ,601 ) insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Federeinrichtung zumindest eine radial zur Drehachse (2 ) angeordnete Druckfeder (507 ) aufweist, die sich radial innen an einer Schwungmasse (505 ) abstützt und radial außen von einer radial verlagerbaren Beaufschlagungseinrichtung (524 ) beaufschlagt wird, die eine auf einer radialen Profilierung (526 ) abrollenden Rolle (518 ) verdrehbar aufnimmt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE102010054303A DE102010054303A1 (de) | 2009-12-17 | 2010-12-13 | Zweimassenschwungrad |
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|---|---|---|---|
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE102010054303A Ceased DE102010054303A1 (de) | 2009-12-17 | 2010-12-13 | Zweimassenschwungrad |
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