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DE102010000856A1 - Vergussanlage - Google Patents

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DE102010000856A1
DE102010000856A1 DE102010000856A DE102010000856A DE102010000856A1 DE 102010000856 A1 DE102010000856 A1 DE 102010000856A1 DE 102010000856 A DE102010000856 A DE 102010000856A DE 102010000856 A DE102010000856 A DE 102010000856A DE 102010000856 A1 DE102010000856 A1 DE 102010000856A1
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DE
Germany
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components
component
potting
potting compound
density
Prior art date
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Withdrawn
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DE102010000856A
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English (en)
Inventor
Thomas 79541 Nierlich
Ingo 79106 Buschke
Franz 79106 Glatz
Kevin 79618 Schad
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Endress and Hauser SE and Co KG
Original Assignee
Endress and Hauser SE and Co KG
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Abstract

Es ist eine Vergussanlage zur Herstellung einer Vergussmasse aus einer oder mehreren Komponenten (K, A, B, C), in der mindestens eine der Komponenten (K, A, B) mit Luft versetzt wird, beschrieben, mit der eine auf Dauer möglichst gleich bleibend hohe Vergussqualität erzielbar ist, mit einer der Anzahl der Komponenten (K, A, B, C) entsprechenden Anzahl von Vorratsbehältern (21, 21a, 21b, 21c) , die jeweils mit einer der Komponenten (K, A, B, C) befüllbar sind, die jeweils über eine Förderpumpe (23, 23a, 23b, 23c) mit einstellbarer Förderleistung an eine Leitung (25, 25a, 25b, 25c) angeschlossen sind, einer an alle Leitungen (25, 25a, 25b, 25c) angeschlossene Vorrichtung (27, 53, 57) zur Erzeugung der Vergussmasse, in der jede eine der mit Luft zu versetzenden Komponenten (K, A, B) führende Leitung (25, 25a, 25b) an ein Leitungssegment (29, 29a, 29b) angeschlossen ist, das an eine Druckluftfördereinheit (31, 31a, 31b) mit einstellbarer Druckluftzufuhr angeschlossen ist, die dazu dient, die über diese Leitung (29, 29a, 29b) zugeführte Komponente (K, A, B) der Vergussmasse mit Luft zu versetzten, und in dem der Druckluftfördereinheit (31, 31a, 31b) jeweils ein in das Leitungssegment (29, 29a, 29b) eingesetztes Messgerät (37, 37a, 37b) nachgeschaltet ist, das eine Dichte der jeweiligen mit Luft versetzten Komponente (K, A, B) bestimmt, einer an alle Messgeräte (37, 37a, 37b) und alle Druckluftfördereinheiten (31, 31a, 31b) angeschlossenen Anlagensteuerung (39), die die Dichten der mit Luft versetzten Komponenten (K, A, B) anhand der gemessenen Dichten jeweils durch eine entsprechende Einstellung der Druckluftzufuhren auf einen vorgegebenen Wert regelt, und einer von der Vorrichtung (27, 53, 57) gespeisten Ausgabeeinheit (43, 43a, 43b) zur Ausführung von Befüllvorgängen, bei denen Behälter (45) mit vorgegebenen Mengen der Vergussmasse befüllt werden.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vergussanlage zur Herstellung einer Vergussmasse aus einer oder mehreren Komponenten, in der mindestens eine Komponente im Rahmen der Herstellung mit Luft versetzt wird.
  • Vergussmassen werden beispielsweise in einer Vielzahl von elektronischen Geräten eingesetzt. Ein Beispiel hierfür sind Messgeräte, die eine in einem Gehäuse untergebrachte Messgerätelektronik enthalten. Hier wird der im Gehäuse frei verbleibende Innenraum des Gehäuses mit einer Vergussmasse ausgefüllt, um zu verhindern, dass sich Fremdpartikel oder Feuchtigkeit in dem Gehäuse ansammeln, die die Funktionsfähigkeit der Messgerätelektronik beeinträchtigen könnten. Daneben werden Vergussmassen auch zur elektrischen Isolation oder als Berührungsschutz eingesetzt. Ein weiteres Einsatzgebiet sind Sensoren, die zur Erzielung von gewünschten physikalischen Eigenschaften mit einer oder mehreren Vergussmassen befüllt werden. Ein Beispiel hierfür sind Schall- oder Ultraschallsensoren, die beispielsweise mittels eines in einem topfförmigen Gehäuse angeordneten piezoelektrischen Elements Schall oder Ultraschall erzeugen und senden und/oder empfangen. Diese Sensoren werden beispielsweise in mit Ultraschall arbeitenden Füllstandsmessgeräten verwendet, bei denen vorzugsweise bei deren Resonanzfrequenz betriebene Ultraschallsensoren kurze Ultraschallwellenimpulse in Richtung des Füllguts senden und deren von der Oberfläche des Füllguts zum Sensor zurück reflektierten Echosignale nach einer vom Füllstand abhängigen Laufzeit empfangen. Da sich die akustische Impedanz des Mediums, in das der Schall oder Ultraschall auszusenden ist, z. B. Luft, und die des piezoelektrischen Elements sehr stark unterscheiden, ist vor dem piezoelektrischen Element eine Anpassschicht aus einem Material mit mittlerer akustischer Impedanz, z. B. einem Epoxidharz, angeordnet. Bei einem Schall- oder Ultraschallsensor, der nicht nur als Sender, sondern auch als Empfänger genutzt wird, ist es wichtig, dass eine einmal angeregte Sendeschwingung schnell abklingt. Erst nach einem vollständigen Abklingen der Sendeschwingung ist der Schall- oder Ultraschallsensor empfangsbereit. Um ein schnelles Abklingen der Sendeschwingung zu erzielen, ist in dem Gehäuse auf der Rückseite des piezoelektrischen Elements daher vorzugsweise eine Dämpfungsschicht, z. B. aus einem Silikongel, vorgesehen. Für die Herstellung der Anpassschicht und/oder der Dämpfungsschicht werden heute regelmäßig Vergussmassen eingesetzt, die an den entsprechenden Orten in das Gehäuse eingefüllt werden. Hierzu eignen sich insb. zwei- oder mehrkomponentige Vergussmassen, deren Komponenten zur Herstellung der Vergussmasse in einem vorgegebenen Mischungsverhältnis vermischt werden, und zusammen zu einer Vergussmasse reagieren. Die Vergussmasse wird anschließend verfüllt und an ihrem Bestimmungsort ausgehärtet. Die Komponenten der Vergussmasse für die Anpassschicht sind beispielsweise ein Harz und ein Härter, die Komponenten der Vergussmasse für die Dämpfungsschicht sind beispielsweise eine erste Silikonmasse und eine zweite mit einem Katalysator versetzte Silikonmasse. Bei Bedarf können diesen Komponenten weitere Inhaltsstoffe, insb. Zusatzpartikel, wie z. B. Füll- oder Farbstoffe, hinzugefügt werden.
  • Bei der Herstellung und Verfüllung von Vergussmassen spielt die Dichte der einzelnen Komponenten und der daraus hergestellten Vergussmasse eine zentrale Rolle für die Verarbeitbarkeit und die physikalischen Eigenschaften des Vergusses im ausgehärteten Endzustand. Zur Erzielung hochwertiger reproduzierbarer Vergusseigenschaften werden daher sehr gerne Vergüsse eingesetzt, die mindestens eine Komponente aufweisen, die im Rahmen der Herstellung mit Luft versetzt wird. Durch das kontrollierte Einbringen von Luftblasen wird die Dichte der Komponente gezielt eingestellt und hierüber die resultierende Vergussmorphologie optimiert.
  • Zur Herstellung derartiger Vergussmassen und zur Befüllung von Behältern mit derartigen Vergussmassen werden heute Vergussanlagen eingesetzt. Vergussanlagen für einkomponentige Vergüsse weisen in der Regel einen Vorratsbehälter auf, der mit einer vorgegebenen Menge der Vergussmasse befüllt wird, evakuiert wird, und anschließend zur Erzielung einer für die Vergussverarbeitung vorgegebenen Dichte mit Druckluft beaufschlagt wird. Zur Erzielung einer homogenen Luftverteilung in der Vergussmasse wird eine Durchmischung der mit Druckluft beaufschlagten Vergussmasse ausgeführt. Die auf diese Weise präparierte Vergussmasse wird nun über eine an den Vorratsbehälter angeschlossene Förderpumpe einer Dosierpumpe zugeführt, die sukzessive zu befüllende Behälter mit einer vorgegebenen Füllmenge an Vergussmasse befüllt. Anschließend wird die Vergussmasse in den Behältern in einem für die Vergussmasse geeigneten Aushärtungsprozess ausgehärtet. Bei einkomponentigen Vergüssen geschieht dies in der Regel, indem die befüllten Behälter einem vorgegebenen Temperaturzyklus unterzogen werden.
  • Ähnlich aufgebaute Vergussanlagen werden zur Herstellung und Verfüllung von zwei- oder mehrkomponentigen Vergussmassen eingesetzt. 1 zeigt ein Beispiel einer solchen Anlage für einen zweikomponentigen Verguss. Sie umfasst zwei Vorratsbehälter 1a, 1b, die jeweils über eine Befüllvorrichtung 3 mit einer Komponente A, B des Vergusses befüllt werden. Komponente A ist beispielsweise ein Harz und Komponente B ein zugehöriger Härter. Alternativ kann Komponente A eine erste Silikonmasse und Komponente B eine zweite mit einem Katalysator versetzte Silikonmasse sein. An die Vorratsbehälter 1a, 1b ist jeweils eine Vakuumpumpe 5 angeschlossen, die dazu dient, die Vorratsbehälter 1a, 1b zu Beginn des Herstellungsprozess im Anschluss an die Befüllung zu evakuieren. Damit liegen über die Einwaage der Komponenten A, B und das Vakuum kontrollierte Ausgangsbedingungen vor. Anschließend werden beide Vorratsbehälter 1a, 1b über eine Druckluftzufuhr 7 mit Druckluft beaufschlagt, so dass in den Vorratsbehältern 1a, 1b ein definierter Überdruck herrscht. in den Vorratsbehältern 1a, 1b ist jeweils ein Mischer 9 integriert, der eine homogene Verteilung der Luftblasen in der jeweiligen Komponente A, B bewirkt. Das Einbringen von Luft in die Komponenten A und B dient dazu eine für die weitere Verarbeitung gewünschte Dichte der beiden Komponenten A und B einzustellen. Die beiden Vorratsbehälter 1a, 1b sind jeweils über eine Förderpumpe 11 an einen weiteren Mischer 13 angeschlossen, in dem die beiden Komponenten A, B zu einer verarbeitbaren Vergussmasse vermischt werden. Das Mischungsverhältnis der beiden Komponenten A, B wird dabei über die Förderleistung der beiden Förderpumpen 11 vorgegeben. Am Ausgang der Vorrichtung befindet sich eine Dosierpumpe 15, die vom Mischer 13 gespeist wird und dazu dient, einen darunter anzuordnenden Behälter 17 mit einer vorgegebenen Menge der flüssigen Vergussmasse zu befüllen, die dann im Behälter 17 zu einem Verguss aushärtet.
  • Diese Vergussanlagen werden üblicher Weise anhand von in der Regel experimentell bestimmten Kennlinien gesteuert, über die der über die Druckluftzufuhr erzeugte Überdruck und nachfolgend die Förderleistung der Förderpumpen eingestellt werden.
  • Dabei ist es in der Regel sehr aufwendig und schwierig, eine auf Dauer gleich bleibend hohe Vergussqualität zu erzielen.
  • Eine Ursache hierfür sind veränderliche Ausgangsbedingungen, wie z. B. Schwankungen der Ausgangsdichte der vom Komponentenhersteller gelieferten Komponenten. Dies führt unter Umständen zu Problemen sowohl bei der Einstellung der vorgegebenen Dichte der einzelnen Komponenten als auch bei der Einstellung des Mischungsverhältnisses bei zwei- oder mehrkomponentigen Vergüssen.
  • Zur Einstellung des Mischungsverhältnisses ist es in der Regel erforderlich nach der Befüllung der Vorratsbehälter die Einwaage der einzelnen Komponenten zu überprüfen und erforderlichenfalls händisch nachzustellen. Damit kann die Anlage nur so lange betrieben werden, bis die zu Beginn eingefüllten Komponenten aufgebraucht sind. Eine Nachbefüllung der Vorratsbehälter mit den Komponenten ist während des laufenden Befüllungsbetriebs nicht möglich. Da sowohl die einzelnen Komponenten als auch die daraus erzeugte Vergussmasse chemisch reagieren ist eine aufwendige Reinigung der gesamten Anlage erforderlich, sobald die zu Beginn in die Vorratsbehälter eingefüllten und aufeinander abgestimmten Materialmengen aufgebraucht sind.
  • Eine weitere Ursache liegt darin, dass sich die Prozessbedingungen in der Anlage bei der sukzessiven Befüllung mehrer Behälter mit der erzeugten Vergussmasse mit der Zeit verändern. So nimmt beispielsweise der in den Vorratsbehältern vorab eingestellte Überdruck während der sukzessiven Entleerung des jeweiligen Vorratsbehälters immer weiter ab. Hierdurch ändert sich der für die Vergussmorphologie relevante Luftanteil in der Vergussmasse und die Größe der in den Komponenten enthaltenen Luftblasen. Dies hat Auswirkungen auf die Dichte der Komponenten, die sich wiederum unmittelbar auf die Fördermengen der Förderpumpen auswirken, die bei zwei- oder mehrkomponentigen Vergüssen maßgeblich für das Mischungsverhältnis sind.
  • Ein weiteres Problem besteht darin, dass während des Herstellungs- und Verarbeitungsprozesses der Vergussmasse keine aktive Qualitätskontrolle und/oder Qualitätssicherung durchgeführt werden kann. Die für die resultierende Vergussmorphologie wesentlichen Dichten der einzelnen Komponenten und der daraus erzeugten Vergussmasse, sowie das Mischungsverhältnis der Komponenten, kann ausschließlich nachträglich anhand einer ausgehärteten Vergussprobe überprüft werden. Um eine möglichst gleich bleibende hohe Vergussqualität zu gewährleisten, muss der eigentliche Herstellungsprozess daher regelmäßig zur Herstellung und Untersuchung einer Vergussprobe unterbrochen werden.
  • Es ist eine Aufgabe der Erfindung eine Vergussanlage zur Herstellung einer Vergussmasse aus einer oder mehreren Komponenten, in der mindestens eine der Komponenten mit Luft versetzt wird, anzugeben, mit der eine auf Dauer gleich bleibend hohe Vergussqualität erzielbar ist.
  • Hierzu besteht die Erfindung in einer Vergussanlage zur Herstellung einer Vergussmasse aus einer oder mehreren Komponenten, in der mindestens eine der Komponenten mit Luft versetzt wird, mit
    • – einer der Anzahl der Komponenten entsprechenden Anzahl von Vorratsbehältern, die jeweils mit einer der Komponenten befüllbar sind,
    • – die jeweils über eine Förderpumpe mit einstellbarer Förderleistung an eine Leitung angeschlossen sind,
    • – einer an alle Leitungen angeschlossene Vorrichtung zur Erzeugung der Vergussmasse,
    • – in der jede eine der mit Luft zu versetzenden Komponenten führende Leitung an ein Leitungssegment angeschlossen ist,
    • – das an eine Druckluftfördereinheit mit einstellbarer Druckluftzufuhr angeschlossen ist, die dazu dient, die über diese Leitung zugeführte Komponente der Vergussmasse mit Luft zu versetzen, und
    • – in dem der Druckluftfördereinheit jeweils ein in das Leitungssegment eingesetztes Messgerät nachgeschaltet ist, das eine Dichte der jeweiligen mit Luft versetzten Komponente bestimmt,
    • – einer an alle Messgeräte und alle Druckluftfördereinheiten angeschlossenen Anlagensteuerung, die die Dichten der mit Luft versetzten Komponenten anhand der gemessenen Dichten jeweils durch eine entsprechende Ansteuerung der Druckluftzufuhren auf einen vorgegebenen Wert regelt, und
    • – einer von der Vorrichtung gespeisten Ausgabeeinheit zur Ausführung von Befüllvorgängen, bei denen Behälter mit vorgegebenen Mengen der Vergussmasse befüllt werden.
  • Gemäß einer Ausgestaltung ist in jedem Leitungssegment zwischen der Druckluftfördereinheit und dem Messgerät ein Diffusor angeordnet.
  • Weiter umfasst die Erfindung eine Weiterbildung, bei der
    • – die Messgeräte Durchflussmessgeräte, insb. Coriolis-Durchflussmessgeräte, sind, die jeweils die Dichte und einen Massenstrom der jeweiligen mit Luft versetzten Komponente messen, und
    • – die Anlagensteuerung eine Förderleistungssteuerung umfasst, die den Massenstrom durch das jeweilige Leitungssegment anhand des gemessenen Massenstroms durch eine entsprechende Einstellung der Förderleistung der zugehörigen Förderpumpe auf einen an den in der Vergussanlage ablaufenden Herstellungs- und Befüllungsprozess angepassten Wert regelt.
  • Gemäß einer ersten Variante der Erfindung ist die Vergussanlage eine Vergussanlage zur Herstellung einer eine einzige Komponente aufweisenden Vergussmasse, bei der
    • – das Messgerät ein Durchflussmessgerät, insb. ein Coriolis-Durchflussmessgerät, ist, das die Dichte und einen Massenstrom der einzigen mit Luft versetzten Komponente misst,
    • – die Ausgabeeinheit ein von der Vorrichtung mit Vergussmasse gespeistes Befüllrohr umfasst, in das ein steuerbares Ventil eingesetzt ist, und
    • – die Anlagensteuerung eine Ventilsteuerung umfasst, die das Ventil anhand des gemessenen Massenstromes derart ansteuert, dass durch das Ventil zu Befüllzeiten die für die jeweilige Befüllung vorgegebene Menge an Vergussmasse austritt.
  • Gemäß einer zweiten Variante ist die Vergussanlage eine erfindungsgemäße Vergussanlage zur Herstellung einer Vergussmasse aus zwei oder mehr Komponenten, in der alle Komponenten mit Luft versetzt werden, bei der
    • – alle Messgeräte Durchflussmessgeräte sind, die die Dichte und einen Massenstrom der mit Luft versetzten Komponente durch das jeweilige Leitungssegment messen,
    • – alle Leitungssegmente ausgangsseitig in einem Mischer münden, der eine Durchmischung aller über die Leitungssegmente zugeführten mit Luft versetzten Komponenten bewirkt, und
    • – die Anlagensteuerung eine Förderleistungssteuerung umfasst, die die Förderleistungen der Förderpumpen anhand der gemessenen Massenströme derart regelt, dass die einzelnen Komponenten am Mischer in einem vorgegebenen Mischungsverhältnis eintreffen.
  • Weiter umfasst die Erfindung eine Weiterbildung der zweiten Variante, bei der
    • – die Ausgabeeinheit ein von der Vorrichtung mit Vergussmasse gespeistes Befüllrohr umfasst, in das ein steuerbares Ventil eingesetzt ist, und
    • – die Anlagensteuerung eine Ventilsteuerung umfasst, die das Ventil anhand einer Summe aller gemessenen Massenströme derart ansteuert, dass durch das Ventil zu Befüllzeiten die für den jeweiligen Befüllvorgang vorgegebene Menge an Vergussmasse austritt.
  • Gemäß einer dritten Variante ist die Vergussanlage eine erfindungsgemäße Vergussanlage zur Herstellung einer Vergussmasse aus mindestens einer in der Anlage mit Luft zu versetzenden Komponente und mindestens einer weiteren Komponente, in der
    • – die Vorrichtung zur Erzeugung der Vergussmasse für jede weitere Komponente ein Leitungssegment aufweist, das über die Förderpumpe des mit dieser weiteren Komponente befüllbaren Vorratsbehälters mit dieser weiteren Komponente gespeist wird,
    • – alle Leitungssegmente ausgangsseitig in einem Mischer münden, der eine Durchmischung aller über die Leitungssegmente zugeführten mit Luft versetzten Komponenten und aller über die Leitungssegmente zugeführten weiteren Komponenten bewirkt.
  • Weiter umfasst die Erfindung eine Weiterbildung der dritten Variante, bei der
    • – in einem, in mehreren, oder in allen Leitungssegmenten ausgangsseitig ein Durchflussmessgerät vorgesehen ist, das einen Massendurchfluss durch das jeweilige Leitungssegment misst,
    • – die Anlagensteuerung eine Förderleistungssteuerung umfasst, die die Förderleistungen derjenigen Förderpumpen, die ein mit einem Durchflussmessgerät ausgestattetes Leitungssegment speisen, anhand des in diesem Leitungssegment gemessenen Massendurchflusses und alle übrigen Förderpumpen anhand von vorgegebenen Pumpensteuerungsprofilen derart regelt, dass die einzelnen Komponenten am Mischer in einem vorgegebenen Mischungsverhältnis eintreffen.
  • Weiter umfasst die Erfindung eine Weiterbildung der dritten Variante zur Herstellung einer Vergussmasse aus einer einzigen in der Anlage mit Luft zu versetzenden Komponente und einer einzigen weiteren Komponente, bei der
    • – in dem mit der weiteren Komponenten gespeisten Leitungssegment ein Messgerät angeordnet ist, das eine Dichte dieser weiteren Komponente misst, und
    • – die Anlagensteuerung die Dichte der mit Luft versetzten Komponenten in Abhängigkeit von der gemessenen Dichte der mit Luft versetzten Komponente und der gemessenen Dichte der weiteren Komponente derart regelt, dass die im Mischer durch eine Durchmischung der mit Luft versetzten Komponente und der weiteren Komponente in dem vorgegebenen Mischungsverhältnis erzeugte Vergussmasse eine vorgegebene Dichte aufweist.
  • Die Erfindung und weitere Vorteile werden nun anhand der 2 bis 4 der Zeichnung, in denen drei Ausführungsbeispiele erfindungsgemäßer Vergussanlagen dargestellt sind, näher erläutert; gleiche Elemente sind in den Figuren mit gleichen Bezugszeichen versehen.
  • 1 zeigt: eine herkömmliche Vergussanlage zur Herstellung einer zwei mit Luft versetze Komponenten aufweisenden Vergussmasse;
  • 2 zeigt: eine erfindungsgemäße Vergussanlage zur Herstellung einer eine mit Luft versetzte Komponente aufweisenden Vergussmasse;
  • 3 zeigt: eine erfindungsgemäße Vergussanlage zur Herstellung einer zwei mit Luft versetzte Komponenten aufweisenden Vergussmasse, und
  • 4 zeigt: eine erfindungsgemäße Vergussanlage zur Herstellung einer eine mit Luft versetzte Komponente und eine weitere Komponente aufweisenden Vergussmasse.
  • 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vergussanlage, zur Herstellung einer eine einzige Komponente K aufweisenden Vergussmasse, die in der Vergussanlage mit Luft versetzt wird.
  • Die Vergussanlage umfasst einen über eine Befüllvorrichtung 19 mit der Komponente K befüllbaren Vorratsbehälter 21, an den eine Förderpumpe 23 mit einstellbarer Förderleistung angeschlossen ist. Die Förderpumpe 23 dient dazu, die Komponente K mit der einstellbaren Förderleistung in eine daran angeschlossene Leitung 25 zu pumpen, über die eine daran angeschlossene Vorrichtung 27 zur Erzeugung der Vergussmasse mit der Komponente K gespeist wird.
  • Die Vorrichtung 27 umfasst ein an die Leitung 25 angeschlossenes Leitungssegment 29, an das eine Druckluftfördereinheit 31 mit einstellbarer Druckluftzufuhr angeschlossen ist. Die Druckluftfördereinheit 31 ist beispielsweise ein Kompressor, der Druckluft über eine Zuleitung 33 in das Leitungssegment 29 einbläst. Die Druckluftzufuhr ist hier beispielsweise über die Kompressorleistung, die den Druck mit dem die Luft eingeblasen wird festlegt, einstellbar.
  • Vorzugsweise ist in das Leitungssegment 29 hinter der Druckluftzufuhr ein Diffusor 35 eingesetzt, der eine gleichmäßige Verteilung der in die Komponente K eingebrachten Luftblasen bewirkt.
  • Erfindungsgemäß ist der Druckluftfördereinheit 31 und dem Diffusor 35 ein in das Leitungssegment 29 eingesetztes Messgerät 37 nachgeschaltet, das eine Dichte der mit Luft versetzten Komponente K bestimmt. Hierzu können handelsübliche Dichtemessgeräte eingesetzt werden. Vorzugsweise ist das Messgerät 37 jedoch – aus nachfolgend im Detail erläuterten Gründen – ein Durchflussmessgerät, insb. ein Coriolis- Durchflussmessgerät, mit dem nicht nur die Dichte der hindurchströmenden mit Luft versetzten Komponente K, sondern zeitgleich auch deren Massendurchfluss gemessen wird.
  • Über die Dichtemessung ist bereits während der Herstellung der Vergussmasse eine permanente Überwachung dieser für die Vergussqualität so entscheidenden Größe gegeben. Dies ist ein entscheidender Vorteil im Hinblick auf die Qualitätssicherung, da gegebenenfalls auftretende Abweichungen der Dichte von deren vorgegebenen Optimalwert bereits im laufenden Herstellungsprozess erkennbar sind. Bei Anlagen gemäß dem eingangs beschriebenen Stand der Technik können derartige Abweichungen dagegen erst im Nachhinein anhand von detaillierten Analysen von ausgehärteten Vergussproben bestimmt werden.
  • Erfindungsgemäß wird diese gemessene Dichte für eine aktive Steuerung des Herstellungsprozesses durch die Vergussanlage genutzt. Dies ist bei der erfindungsgemäßen Vergussanlage möglich, da die Druckluft im Unterschied zum Stand der Technik nicht dem Vorratsbehälter 21 sondern der aus dem Vorratsbehälter 21 heraus gepumpten Komponente K in einstellbarer Weise zugeführt wird. Zur aktiven Steuerung des Herstellungsprozesses weist die Vergussanlage eine an das Messgerät 37 und an die Druckluftfördereinheit 31 angeschlossene Anlagensteuerung 39 auf, die die Dichte der mit Luft versetzten Komponente K anhand der gemessenen Dichte aktiv auf einen vorgegebenen Wert regelt, indem sie über eine entsprechende Ansteuerung der Druckluftfördereinheit 31 die einstellbare Druckluftzufuhr entsprechend regelt. Über diesen Regelkreis ist eine sehr genaue Einhaltung des für die Dichte vorgegebenen optimalen Wertes möglich.
  • Dies bietet zusätzlich den Vorteil, dass gegebenenfalls auftretende Dichteschwanken der vom Komponentenhersteller gelieferten Komponente K durch die aktive Regelung der Druckluftzufuhr automatisch ausgeglichen werden, ohne dass hierzu die Einwaage der in den Vorratsbehälter 21 eingefüllten Menge der Komponente K und deren Volumen bestimmt werden müssen.
  • Die erfindungsgemäße Vergussanlage bietet darüber hinaus den Vorteil, dass der Vorratsbehälter 21 nicht in Abhängigkeit von dessen Einwaage mit Druckluft beaufschlagt werden muss. Der Vorratsbehälter 21 ist vorzugsweise ein offener Vorratsbehälter 21, der dem Umgebungsdruck ausgesetzt ist. Der offene Vorratsbehälter 21 bietet den Vorteil, dass er jederzeit, insb. auch während des laufenden Betriebs der Vergussanlage nachgefüllt werden kann. Da die Dichte der mit Luft versetzten Komponente K aktiv geregelt wird, können zur Befüllung nacheinander auch unterschiedliche Chargen der vom Komponentenhersteller gelieferten Komponente K verwendet werden, die gegebenenfalls unterschiedliche Dichten aufweisen können. Eine Evakuierung des Vorratsbehälters 21 zur Herstellung definierter Ausgangsbedingungen ist nicht erforderlich.
  • Neben den dargestellten erfindungsrelevanten Elementen kann die Vergussanlage natürlich noch weitere Elemente enthalten. Beispiele hierfür sind Zuleitungen zur kontrollierten Einbringung von Zusatzpartikeln, wie z. B. Füll- oder Farbstoffen. Diese können beispielsweise zusammen mit der Komponente K in den Vorratsbehälter 21 eingefüllt werden, indem dieser bei jeder Befüllung bzw. bei jedem Nachfüllvorgang mit einer bekannten Menge der Komponente K mit einer darauf abgestimmten Menge an Zusatzpartikeln befüllt wird. Ein zusätzlicher Mischer zur homogenen Verteilung der Zusatzpartikel in der Komponente K ist im Vorratsbehälter 21 nicht erforderlich, da die nachfolgende Einbringung der Luft ohnehin eine Durchmischung der Komponente K bewirkt.
  • Wie bereits oben erwähnt, ist das Messgerät 37 vorzugsweise ein Durchflussmessgerät, insb. ein Coriolis- Durchflussmessgerät, das sowohl die Dichte der mit Luft versetzten Komponente K als auch den Massenstrom der mit Luft versetzten Komponente K durch das Leitungssegment 29 misst, und der Anlagensteuerung 39 zur Verfügung stellt. Genau wie die gemessene Dichte wird auch der gemessene Massenstrom zur Qualitätskontrolle und zur aktiven Steuerung des Herstellungsprozesses eingesetzt. Hierzu umfasst die Anlagensteuerung 39 eine an die Förderpumpe 23 angeschlossene Förderleistungssteuerung 41, die den Massenstrom durch das Leitungssegment 29 anhand des gemessenen Massenstroms durch eine entsprechende Einstellung der Förderleistung der Förderpumpe 23 auf einen an den in der Vergussanlage ablaufenden Herstellungs- und Befüllungsprozess angepassten Wert regelt.
  • Die Vorrichtung 27 zur Erzeugung der Vergussmasse, in dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel der mit Luft versetzten Komponente K, speist eine daran angeschlossene Ausgabeeinheit 43, die dazu dient, die sukzessive unter der Ausgabeeinheit 43 zu positionierenden Behälter 45 mit einer für den jeweiligen Befüllvorgang vorgegebenen Menge der Vergussmasse zu befüllen. In 2 sind parallel zwei Varianten der Ausgabeeinheit 43a und 43b dargestellt.
  • Die erste unten links eingezeichnete Ausgabeeinheit 43a ist eine Einheit, die selbsttätig die zur Verfügung des jeweils darunter befindlichen Behälters 45 erforderliche Menge an Vergussmasse abmisst und ausgibt. Dies ist beispielsweise eine Dosierpumpe, die unmittelbar an die Vorrichtung 27 angeschlossen ist. Diese Variante ist in Verbindung mit allen Varianten der erfindungsgemäßen Vergussanlage einsetzbar.
  • Die zweite unten rechts eingezeichnete Ausgabeeinheit 43b ist dagegen ausschließlich in Verbindung mit erfindungsgemäßen Vergussanlagen einsetzbar, bei denen das Messgerät 37 ein Durchflussmessgerät ist, das sowohl die Dichte als auch den Massendurchfluss der mit Luft versetzten Komponente K misst. Die Ausgabeeinheit 43b umfasst ein mit einem steuerbaren Ventil 47 ausgestattetes Befüllrohr 49, das über die Vorrichtung 27 mit Vergussmasse gespeist wird. Die Anlagensteuerung 39 umfasst eine Ventilsteuerung 51, die das Ventil 47 anhand des gemessenen Massenstromes derart ansteuert, dass das Ventil 47 zu Beginn eines jeden Befüllvorganges geöffnet wird und geschlossen wird, sobald die vorgegebene Menge der Vergussmasse durch das Ventil 47 ausgetreten ist. Das Erreichen der vorgegebenen Menge an Vergussmasse wird bestimmt, indem die Anlagensteuerung 39, beginnend mit dem Zeitpunkt, an dem das Ventil 47 geöffnet wurde, den gemessenen Massenstrom integriert, und hieraus permanent die insgesamt während des jeweiligen Befüllvorgangs seit diesem Zeitpunkt ausgetretene Vergussmassenmenge bestimmt, und das Ventil 49 schließt, sobald die für den jeweiligen Befüllvorgang vorgegebene Menge ausgetreten ist.
  • 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vergussanlage, zur Herstellung einer zwei Komponenten A und B aufweisenden Vergussmasse, die in der Vergussanlage beide getrennt voneinander mit Luft versetzt werden.
  • Die Vergussanlage umfasst einen Vorratsbehälter 21a zur Aufnahme der Komponente A und einen Vorratsbehälter 21b zur Aufnahme der Komponente B. Die beiden Vorratsbehälter 21a, 21b sind jeweils über eine Förderpumpe 23a, 23b mit einstellbarer Förderleistung an eine Leitung 25a, 25b angeschlossen. Analog zu dem zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel sind die Leitungen 25a, 25b an eine Vorrichtung 53 zur Erzeugung der Vergussmasse angeschlossenen, in der jede der Leitungen 25a, 25b jeweils an ein Leitungssegment 29a, 29b angeschlossen ist, an das jeweils eine Druckluftfördereinheit 31a, 31b mit einstellbarer Druckluftzufuhr angeschlossen ist. Den Druckluftfördereinheiten 31a, 31b ist jeweils ein Diffusor 35 und ein Messgerät 37a, 37b zur Messung der Dichte der jeweiligen mit Luft versetzten Komponente A bzw. B nachgeschaltet. Auch hier sind die Messgeräte 37a, 37b vorzugsweise Durchflussmessgeräte, insb. Coriolis-Massendurchflussmessgeräte, die neben der Dichte auch den Massendurchfluss durch das jeweilige Leitungssegment 29a, 29b messen.
  • Alle Leitungssegmente 29a, 29b münden ausgangsseitig in einem Mischer 55, der eine Durchmischung der über die Leitungssegmente 29a, 29b zugeführten mit Luft versetzten Komponenten A, B bewirkt. Der Mischer 55 ist vorzugsweise ein statischer Mischer, insb. ein statisches Mischrohr. Diese Mischer 55 sind kostengünstig als Einwegbauteile im Handel erhältlich. Einwegmischer weisen den Vorteil auf, dass sie während der Betriebspausen der Anlage ausgetauscht werden. Eine ansonsten sehr aufwendige Reinigung entfällt daher. Durch die Durchmischung der beiden mit Luft versetzten Komponenten A und B entsteht die Vergussmasse, die am Ausgang des Mischers 55 der daran angeschlossenen Ausgabeeinheit 43 zugeführt wird.
  • In analoger Erweiterung des zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiels ist auch hier eine Anlagensteuerung 39 vorgesehen, die eine Druckluftsteuerung 41 umfasst, die die Dichten der beiden mit Luft versetzen Komponenten A und B anhand der mit den Messgeräten 37a, 37b gemessenen Dichten durch eine entsprechende Ansteuerung der jeweiligen Druckluftzufuhren 31a, 31b jeweils auf einen vorgegebenen Wert regelt.
  • Die Anlagensteuerung 39 umfasst auch hier eine Förderleistungssteuerung 41, die die Förderleistungen der Förderpumpen 23a, 23b derart regelt, dass die einzelnen Komponenten A und B am Mischer 55 in einem vorgegebenen Mischungsverhältnis eintreffen.
  • Auch hier sind die beiden Messgeräte 37a, 37b vorzugsweise Durchflussmessgeräte, und die Förderleistungssteuerung 41 steuert die Förderleistungen der Förderpumpen 23a, 23b, anhand des in dem jeweiligen Leitungssegment 29a, 29b gemessenen Massendurchflusses. Hierdurch wird eine äußerst genaue permanent überwachte Einstellung des Mischungsverhältnisses erzielt.
  • Können nicht alle Leitungssegmente 29a, 29b mit Durchflussmessgeräten ausgestattet werden, so erfolgt die Steuerung der Förderleistungen der Förderpumpen 23a, 23b, die die entsprechenden Leitungssegmente 29a, 29b speisen, beispielsweise anhand eines vorgegebenen beispielsweise experimentell ermittelten Pumpensteuerungsprofils.
  • Bei der in 3 dargestellten Vergussanlage kann die in 2 dargestellte Ausgabeeinheit 43 entsprechend eingesetzt werden. Dabei ist auch hier die linke Variante der Ausgabeeinheit 43a universell einsetzbar, während die rechte Variante der Ausgabeeinheit 43b in Verbindung mit den in 3 dargestellten Vergussanlagen einsetzbar ist, in denen beide Messgeräte 37a, 37b Durchflussmessgeräte sind. Die Anlagensteuerung 39 umfasst hierzu eine Ventilsteuerung 51, die das Ventil 47 anhand der Summe der beiden gemessenen Massenströme derart ansteuert, dass das Ventil 47 zu Beginn eines jeden Befüllvorganges geöffnet wird, und geschlossen wird, sobald die vorgegebene Menge der Vergussmasse ausgegeben ist. Das Erreichen der vorgegebenen Menge an Vergussmasse wird bestimmt, indem die Anlagensteuerung 39, beginnend mit dem Zeitpunkt, an dem das Ventil 47 geöffnet wurde, die Summe der gemessenen Massenströme integriert, und hieraus permanent die insgesamt während des jeweiligen Befüllvorgangs seit diesem Zeitpunkt ausgetretene Vergussmassenmenge bestimmt, und das Ventil 49 schließt, sobald die für den jeweiligen Befüllvorgang vorgegebene Menge ausgetreten ist.
  • Die in 3 dargestellte Vergussanlage ist völlig analog auf drei oder mehr mit Luft zu versetzende Komponenten erweiterbar, indem für jede weitere Komponente ein weiterer mit einer Förderpumpe 23 ausgestatteter Vorratsbehälter 21 hinzugefügt wird, und die Vorrichtung zur Erzeugung der Vergussmasse um ein weiteres über die jeweilige Förderpumpe 23 gespeistes mit der Druckluftfördereinheit 31 und dem Messgerät 37 ausgestattetes Leitungssegment 29 ergänzt wird, das ausgangsseitig an den Mischer 55 angeschlossen wird.
  • 4 zeigt eine Variante einer Vergussanlage zur Herstellung einer Vergussmasse, die eine mit Luft zu versetzende Komponente A und eine weitere ohne Zufuhr von Luft zu verarbeitende Komponente C aufweist. Die Vergussanlage umfasst den Vorratsbehälter 21a zur Aufnahme der Komponente A und einen Vorratsbehälter 21c zur Aufnahme der weiteren Komponente C. Die beiden Vorratsbehälter 21a, 21c sind jeweils über eine Förderpumpe 23a, 23c mit einstellbarer Förderleistung an eine Leitung 25a, 25c angeschlossen. Analog zu dem zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel sind die Leitungen 25a, 25c an eine Vorrichtung 57 zur Erzeugung der Vergussmasse angeschlossenen, in der jede der Leitungen 25a, 25c jeweils an ein Leitungssegment 29a, 29c angeschlossen ist. Alle Leitungssegmente 29a, 29c münden ausgangsseitig in den Mischer 55, der eine Durchmischung der über die Leitungssegmente 29a, 29c zugeführten mit Luft versetzten Komponente A mit der Komponente C bewirkt.
  • An das Leitungssegment 29a ist auch hier die Druckluftfördereinheit 31a mit einstellbarer Druckluftzufuhr angeschlossen, der der Diffusor 35 und das Messgerät 37a nachgeschaltet sind.
  • Das Leitungssegment 29c ist im einfachsten Fall eine einfache Rohrleitung ohne zusätzliche Bauelemente. Vorzugsweise ist jedoch auch in Leitung 29c ein Messgerät 37c eingesetzt, das die Dichte und vorzugsweise auch den Massendurchfluss der Komponente C durch dieses Leitungssegment 29c misst.
  • Auch hier ist die Anlagensteuerung 39 vorgesehen, die eine Druckluftsteuerung umfasst, die die Dichte der mit Luft versetzen Komponenten A anhand der mit dem Messgerät 37a gemessenen Dichte durch eine entsprechende Ansteuerung der Druckluftzufuhr 31a auf einen vorgegebenen Wert regelt.
  • Dabei wird der vorgegebene Wert für die Dichte der mit Luft versetzten Komponente A vorzugsweise in Abhängigkeit von der im Leitungssegment 29c gemessene Dichte der Komponente C derart festgelegt, dass die im Mischer 55 durch die Durchmischung der mit Luft versetzten Komponente A und der weiteren Komponente C erzeugte Vergussmasse eine vorgegebene Dichte aufweist. Entsprechend regelt die Anlagensteuerung 39 die Dichte der mit Luft versetzten Komponenten A in Abhängigkeit von der gemessenen Dichte der mit Luft versetzten Komponente und der gemessenen Dichte der weiteren Komponente derart, dass die im Mischer 55 erzeugte Vergussmasse die für deren weitere Verarbeitung optimale Dichte erhält.
  • Weicht die gemessene Dichte der weiteren Komponente C von einem hierfür vorgegebenen Sollwert nach oben ab, so wird die Dichte der mit Luft versetzten Komponente A über die Druckluftsteuerung entsprechend reduziert. Ist die gemessene Dichte der Komponente C dagegen niedriger als deren Sollwert, so wird die Dichte der mit Luft versetzten Komponente A über die Druckluftsteuerung entsprechend erhöht. Damit werden Dichteschwankungen der Komponente C durch die entsprechende Anpassung der Dichte der mit Luft versetzten Komponente A ausgeglichen, so dass die im Mischer 55 erzeugte Vergussmasse jederzeit die gewünschte optimale Vergussmassendichte aufweist.
  • Die Anlagensteuerung 39 umfasst auch hier eine Förderleistungssteuerung 41, die die Förderleistungen der Förderpumpen 23a, 23c derart regelt, dass die einzelnen Komponenten A und C am Mischer 55 in einem vorgegebenen Mischungsverhältnis eintreffen. Dabei wird die Förderleistung der Förderpumpen 23a, 23c, die an ein mit einem Durchflussmessgerät ausgestattetes Leitungssegment 29a, 29c angeschlossen sind, anhand des in diesem Leitungssegment 29a, 29c gemessenen Massendurchflusses geregelt.
  • Die Förderleistungen der übrigen Förderpumpen 23a, 23c werden beispielsweise anhand eines vorgegebenen Pumpensteuerungsprofils eingestellt.
  • Bei der in 4 dargestellten Vergussanlage kann die in den 2 und 3 dargestellte Ausgabeeinheit 43 entsprechend eingesetzt werden. Dabei ist auch hier die links dargestellte Variante der Ausgabeeinheit 43a universell einsetzbar, während die rechts dargestellte Variante nur in Verbindung mit den in 4 dargestellten Vergussanlagen einsetzbar ist, in denen das Messgerät 37a ein Durchflussmessgerät ist und vorzugsweise auch im Leitungssegment 29c ein Durchflussmessgerät vorgesehen ist. Weisen beide Leitungssegmente 29a, 29b ein Durchflussmessgerät auf, so wird das Ventil 47 auch hier wie oben beschrieben anhand der Summe der beiden gemessenen Massenströme angesteuert. Ist ausschließlich in dem Leitungssegment 29a ein Durchflussmessgerät vorgesehen, so wird das Ventil 47 anhand der Summe aus dem gemessenen durch das Leitungssegment 29a fließenden Massenstrom und einem anhand der Förderleistung der Förderpumpe 23c ermittelten Wertes des durch das Leitungssegment 29c fließenden Massenstroms angesteuert.
  • Auch die in 4 dargestellte Vergussanlage kann natürlich zur Herstellung von drei oder mehr Komponenten aufweisenden Vergussmassen entsprechend erweitert werden. Dabei wird für alle weiteren mit Luft zu versetzenden Komponenten ein dem Verarbeitungszweig für die Komponente A entsprechender endseitig in den Mischer 55 mündender weiterer Verarbeitungszweig und für alle anderen Komponenten ein dem Verarbeitungszweig für die Komponente C entsprechender endseitig in den Mischer 55 mündender weiterer Verarbeitungszweig hinzugefügt.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Vorratsbehälter
    3
    Befüllvorrichtung
    5
    Vakuumpumpe
    7
    Druckluftzufuhr
    9
    Mischer
    11
    Förderpumpe
    13
    Mischer
    15
    Dosierpumpe
    17
    Behälter
    19
    Befüllvorrichtung
    21
    Vorratsbehälter
    23
    Förderpumpe
    25
    Leitung
    27
    Vorrichtung zur Erzeugung der Vergussmasse
    29
    Leitungssegment
    31
    Druckluftfördereinheit
    33
    Zuleitung
    35
    Diffusor
    37
    Messgerät
    39
    Anlagensteuerung
    41
    Förderleistungssteuerung
    43
    Ausgabeeinheit
    45
    Behälter
    47
    Ventil
    49
    Befüllrohr
    51
    Ventilsteuerung
    53
    Vorrichtung zur Erzeugung der Vergussmasse
    55
    Mischer
    57
    Vorrichtung zur Erzeugung der Vergussmasse

Claims (9)

  1. Vergussanlage zur Herstellung einer Vergussmasse aus einer oder mehreren Komponenten (K, A, B, C), in der mindestens eine der Komponenten (K, A, B) mit Luft versetzt wird, mit – einer der Anzahl der Komponenten (K, A, B, C) entsprechenden Anzahl von Vorratsbehältern (21, 21a, 21b, 21c), die jeweils mit einer der Komponenten (K, A, B, C) befüllbar sind, – die jeweils über eine Förderpumpe (23, 23a, 23b, 23c) mit einstellbarer Förderleistung an eine Leitung (25, 25a, 25b, 25c) angeschlossen sind, – einer an alle Leitungen (25, 25a, 25b, 25c) angeschlossene Vorrichtung (27, 53, 57) zur Erzeugung der Vergussmasse, – in der jede eine der mit Luft zu versetzenden Komponenten (K, A, B) führende Leitung (25, 25a, 25b) an ein Leitungssegment (29, 29a, 29b) angeschlossen ist, – das an eine Druckluftfördereinheit (31, 31a, 31b) mit einstellbarer Druckluftzufuhr angeschlossen ist, die dazu dient, die über diese Leitung (29, 29a, 29b) zugeführte Komponente (K, A, B) der Vergussmasse mit Luft zu versetzen, und – in dem der Druckluftfördereinheit (31, 31a, 31b) jeweils ein in das Leitungssegment (29, 29a, 29b) eingesetztes Messgerät (37, 37a, 37b) nachgeschaltet ist, dass eine Dichte der jeweiligen mit Luft versetzten Komponente (K, A, B) bestimmt, – einer an alle Messgeräte (37, 37a, 37b) und alle Druckluftfördereinheiten (31, 31a, 31b) angeschlossenen Anlagensteuerung (39), die die Dichten der mit Luft versetzten Komponenten (K, A, B) anhand der gemessenen Dichten jeweils durch eine entsprechende Einstellung der Druckluftzufuhren auf einen vorgegebenen Wert regelt, und – einer von der Vorrichtung (27, 53, 57) gespeisten Ausgabeeinheit (43, 43a, 43b) zur Ausführung von Befüllvorgängen, bei denen Behälter (45) mit vorgegebenen Mengen der Vergussmasse befüllt werden.
  2. Vergussanlage nach Anspruch 1, bei der in jedem Leitungssegment (29, 29a, 29b) zwischen der Druckluftfördereinheit (31) und dem Messgerät (37) ein Diffusor (35) angeordnet ist.
  3. Vergussanlage nach Anspruch 1, bei der – die Messgeräte (37, 37a, 37b) Durchflussmessgeräte, insb. Coriolis-Durchflussmessgeräte sind, die jeweils die Dichte und einen Massenstrom der jeweiligen mit Luft versetzten Komponente (K, A, B) messen, und – die Anlagensteuerung (39) eine Förderleistungssteuerung (41) umfasst, die den Massenstrom durch das jeweilige Leitungssegment (29, 29a, 29b) anhand des gemessenen Massenstroms durch eine entsprechende Einstellung der Förderleistung der zugehörigen Förderpumpe (21, 21a, 21b) auf einen an den in der Vergussanlage ablaufenden Herstellungs- und Befüllungsprozess angepassten Wert regelt.
  4. Vergussanlage nach Anspruch 1, zur Herstellung einer eine einzige Komponente (K) aufweisenden Vergussmasse, bei der – das Messgerät (37) ein Durchflussmessgerät, insb. ein Coriolis-Durchflussmessgerät ist, das die Dichte und einen Massenstrom der einzigen mit Luft versetzten Komponente (K) misst, – die Ausgabeeinheit (43b) ein von der Vorrichtung (27) mit Vergussmasse gespeistes Befüllrohr (49) umfasst, in das ein steuerbares Ventil (47) eingesetzt ist, und – die Anlagensteuerung (39) eine Ventilsteuerung (51) umfasst, die das Ventil (47) anhand des gemessenen Massenstromes derart ansteuert, dass durch das Ventil (47) zu Befüllzeiten die für die jeweilige Befüllung vorgegebene Menge an Vergussmasse austritt.
  5. Vergussanlage nach Anspruch 1, zur Herstellung einer Vergussmasse aus zwei oder mehr Komponenten (A, B), in der alle Komponenten (A, B) mit Luft versetzt werden, bei der – alle Leitungssegmente (29a, 29b) ausgangsseitig in einem Mischer (55) münden, der eine Durchmischung aller über die Leitungssegmente (29a, 29b) zugeführten mit Luft versetzten Komponenten (A, B) bewirkt, und – die Anlagensteuerung (39) eine Förderleistungssteuerung (41) umfasst, die die Förderleistungen der Förderpumpen (23a, 23b) anhand der gemessenen Massenströme derart regelt, dass die einzelnen mit Luft versetzten Komponenten (A, B) am Mischer (55) in einem vorgegebenen Mischungsverhältnis eintreffen.
  6. Vergussanlage nach Anspruch 5, bei der – die Ausgabeeinheit (43b) ein von der Vorrichtung mit Vergussmasse gespeistes Befüllrohr (49) umfasst, in das ein steuerbares Ventil (47) eingesetzt ist, und – die Anlagensteuerung (39) eine Ventilsteuerung (51) umfasst, die das Ventil (47) anhand einer Summe aller gemessenen Massenströme derart ansteuert, dass durch das Ventil (47) zu Befüllzeiten die für den jeweiligen Befüllvorgang vorgegebene Menge an Vergussmasse austritt.
  7. Vergussanlage nach Anspruch 1, zur Herstellung einer Vergussmasse aus mindestens einer in der Anlage mit Luft zu versetzenden Komponente (A) und mindestens einer weiteren Komponente (C), in der – die Vorrichtung (57) zur Erzeugung der Vergussmasse für jede weitere Komponente (C) ein Leitungssegment (29c) aufweist, das über die Förderpumpe (23c) des mit dieser weiteren Komponente (C) befüllbaren Vorratsbehälters (21c) mit dieser weiteren Komponente (C) gespeist wird, und – alle Leitungssegmente (29a, 29c) ausgangsseitig in einem Mischer (55) münden, der eine Durchmischung aller über die Leitungssegmente (29a) zugeführten mit Luft versetzten Komponenten (A) und aller über die Leitungssegmente (29c) zugeführten weiteren Komponenten (C) bewirkt.
  8. Vergussanlage nach Anspruch 7, bei der – in einem, in mehreren, oder in allen Leitungssegmenten (29a, 29c) ausgangsseitig ein Durchflussmessgerät vorgesehen ist, das einen Massendurchfluss durch das jeweilige Leitungssegment (29a, 29c) misst, – die Anlagensteuerung (39) eine Förderleistungssteuerung (41) umfasst, die die Förderleistungen derjenigen Förderpumpen, die ein mit einem Durchflussmessgerät ausgestattetes Leitungssegment (29a, 29c) speisen, anhand des in diesem Leitungssegment (29a, 29c) gemessenen Massendurchflusses und alle übrigen Förderpumpen anhand von vorgegebenen Pumpensteuerungsprofilen derart regelt, dass die einzelnen Komponenten (A, C) am Mischer (55) in einem vorgegebenen Mischungsverhältnis eintreffen.
  9. Vergussanlage nach Anspruch 7 zur Herstellung einer Vergussmasse aus einer einzigen in der Anlage mit Luft zu versetzenden Komponente (A) und einer einzigen weiteren Komponente (C), bei der – in dem mit der weiteren Komponenten (C) gespeisten Leitungssegment (29c) ein Messgerät (37c) angeordnet ist, das eine Dichte dieser weiteren Komponente (C) misst, und – die Anlagensteuerung (39) die Dichte der mit Luft versetzten Komponente (A) in Abhängigkeit von der gemessenen Dichte der mit Luft versetzten Komponente (A) und der gemessenen Dichte der weiteren Komponente (C) derart regelt, dass die im Mischer (55) durch eine Durchmischung der mit Luft versetzten Komponente (A) und der weiteren Komponente (C) erzeugte Vergussmasse eine vorgegebene Dichte aufweist.
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