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DE102010000611A1 - Steuersystem für den Öffnungswinkel von Fahrzeugtüren - Google Patents

Steuersystem für den Öffnungswinkel von Fahrzeugtüren Download PDF

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DE102010000611A1
DE102010000611A1 DE102010000611A DE102010000611A DE102010000611A1 DE 102010000611 A1 DE102010000611 A1 DE 102010000611A1 DE 102010000611 A DE102010000611 A DE 102010000611A DE 102010000611 A DE102010000611 A DE 102010000611A DE 102010000611 A1 DE102010000611 A1 DE 102010000611A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
laser light
vehicle door
obstacle
laser
reflected
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102010000611A
Other languages
English (en)
Inventor
Yohei Kariya-city Nakakura
Toshiyuki Kariya-city Konishi
Hideki Kariya-city Hioki
Yoshihisa Kariya-city Okada
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Denso Corp
Original Assignee
Denso Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Denso Corp filed Critical Denso Corp
Publication of DE102010000611A1 publication Critical patent/DE102010000611A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F15/00Power-operated mechanisms for wings
    • E05F15/40Safety devices, e.g. detection of obstructions or end positions
    • E05F15/42Detection using safety edges
    • E05F15/43Detection using safety edges responsive to disruption of energy beams, e.g. light or sound
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
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    • E05F15/43Detection using safety edges responsive to disruption of energy beams, e.g. light or sound
    • E05F2015/434Detection using safety edges responsive to disruption of energy beams, e.g. light or sound with cameras or optical sensors
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
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    • E05F15/42Detection using safety edges
    • E05F2015/483Detection using safety edges for detection during opening
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/50Application of doors, windows, wings or fittings thereof for vehicles
    • E05Y2900/53Type of wing
    • E05Y2900/531Doors

Landscapes

  • Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)
  • Optical Radar Systems And Details Thereof (AREA)

Abstract

Ein Lasersensor (9) projiziert Laserlicht in Abwärtsrichtung. Falls der Lasersensor (9) kein Laserlicht empfängt, das von einem Hindernis oder vom Boden reflektiert wird, wird bestimmt, dass ein Hindernis in Projektionsrichtung des Laserlichts vorhanden ist. Somit kann zumindest das Vorhandensein eines Hindernisses, welches das Öffnen der Fahrzeugtür (30) behindern könnte, erfasst werden.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Steuersystem für den Öffnungswinkel von Fahrzeugtüren, das den Öffnungswinkel einer Fahrzeugtür so steuert, dass diese kein Hindernis berührt.
  • Es ist Stand der Technik, wie beispielsweise in JP-U-2-132515 offenbart, einen Ultraschallsensor an einer Fahrzeugtür vorzusehen und einen Abstand vom Ultraschallsensor bis zu einem Hindernis zu erfassen, so dass verhindert werden kann, dass die Fahrzeugtür, wenn sie geöffnet wird, das Hindernis berührt.
  • Im Fall einer Erfassung des Abstands von der Fahrzeugtür zum Hindernis durch Erzeugen eines Ultraschallwellenimpulses senkrecht zur Außenfläche der Fahrzeugtür von dem an der Fahrzeugtür vorgesehenen Ultraschallsensor und Empfangen des vom Hindernis reflektierten Ultraschallwellenimpulses reicht die Fläche, die ein einziger Ultraschallsensor bei der Hinderniserfassung abdecken kann, in Bezug auf die Größe der Fahrzeugtür nicht aus.
  • Gemäß dem System des Standes der Technik wird daher eine Vielzahl von Ultraschallsensoren an einer Fahrzeugtür vorgesehen, um ein Hindernis über einem breiten Fahrzeugtürbereich zu erfassen. Jedoch erhöht eine solche Anzahl von Sensoren notwendigerweise die Gesamtkosten des Systems beträchtlich.
  • Daher wird vorgeschlagen ( japanische Patentanmeldung Nr. 2008-246665 ), ein Hindernis, das möglicherweise mit einer Fahrzeugtür in Berührung kommen wird, über fast dem gesamten Oberflächenbereich einer Fahrzeugtür mit einem einzigen Sensor zu erfassen.
  • In diesem Steuersystem für den Öffnungswinkel von Fahrzeugtüren ist ein Lasersensor an einer Fahrzeugtür in der Nähe einer Schwenkachse der Fahrzeugtür vorgese hen. Dieser Lasersensor emittiert Laserlicht, um eine Ebene abzutasten, die um einen vorgegebenen Winkel von der Öffnungsrichtung der Fahrzeugtür abweicht. Falls ein Hindernis in der abgetasteten Ebene vorhanden ist, wird das Laserlicht von diesem Hindernis reflektiert und vom Lasersensor empfangen. Somit ist es möglich, beim Öffnen der Fahrzeugtür jedes Hindernis, das im vorgegebenen Winkel vor der Fahrzeugtür vorhanden ist, zu erfassen.
  • Falls jedoch ein eigenes bzw. ein mit dem Lasersensor ausgestattetes Fahrzeug beispielsweise fast parallel zu einem anderen Fahrzeug geparkt ist, trifft bzw. fällt das Laserlicht, das vom Lasersensor projiziert wird, mit einem flachen Einfallswinkel auf die Seitenfläche des anderen Fahrzeugs. Wenn das auftreffende Laserlicht von der Seitenfläche des anderen Fahrzeugs reflektiert und gestreut wird, wandert ein großer Teil des reflektierten oder gestreuten Laserlichts in andere Richtungen als in Richtung auf den Lasersensor. Der Lasersensor empfängt somit nur einen kleinen Teil des reflektierten Laserlichts. Infolgedessen wird es unmöglich, das andere Fahrzeug, bei dem es sich um ein Hindernis handelt, (den Abstand zu diesem) zu erfassen, obwohl das andere Fahrzeug durchaus vorhanden ist. Ferner kommt es zu einer ähnlichen Situation, in der keine ausreichende Menge an von einem Hindernis reflektiertem Laserlicht erfasst werden kann, falls ein reflektiver Körper schwarz oder von ähnlicher Farbe ist und sein Vermögen, Laserlicht zu reflektieren, gering ist.
  • Daher ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Steuersystem für den Öffnungswinkel von Fahrzeugtüren zu schaffen, das in der Lage ist, ein Hindernis auch in einem Fall zu erfassen, wo wegen eines flachen Winkels, mit dem Laserlicht auf ein Hindernis trifft, und eines geringen Laserlicht-Reflexionsvermögens des Hindernisses keine ausreichende Menge an Laserlicht von dem Hindernis empfangen werden kann.
  • Ein erfindungsgemäßes Steuersystem für den Öffnungswinkel von Fahrzeugtüren weist einen Lasersensor, einen Überprüfungsabschnitt und einen Öffnungswinkel-Begrenzungsabschnitt auf. Der Lasersensor ist an einer Fahrzeugtür in der Nähe einer Schwenkachse der Fahrzeugtür angebracht, um Laserlicht zu projizieren, um eine Ebene, die in einer Öffnungsrichtung der Fahrzeugtür ausgerichtet ist, abzutasten und um reflektiertes Laserlicht, das von einem Hindernis reflektiert wird, zu empfangen. Der Überprüfungsabschnitt prüft auf Basis von Projektion und Empfang des Laserlichts durch den Lasersensor, ob ein Hindernis, das mit der Fahrzeugtür in Berührung kommen könnte, in der Türöffnungsrichtung vorhanden ist. Der Öffnungswinkel-Begrenzungsabschnitt begrenzt einen Öffnungswinkel der Fahrzeugtür, falls der Überprüfungsabschnitt bestimmt, dass ein Hindernis vorhanden ist. Der Überprüfungsabschnitt bestimmt, dass ein Hindernis vorhanden ist, falls der Lasersensor als Reaktion auf die in Bezug auf eine Befestigungsposition des Lasersensors abwärts gerichtete Emission von Laserlicht kein Laserlicht über einer vorgegebenen Intensität empfängt.
  • Die genannten und weitere Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden ausführlichen Beschreibung deutlich, in der Bezug auf die beigefügte Zeichnung genommen wird. In der Zeichnung sind:
  • 1 ein Blockschema, das ein Steuersystem für den Öffnungswinkel von Fahrzeugtüren gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
  • 2 eine schematische Darstellung, die ein Beispiel für einen Abtastmechanismus eines Lasersensors zeigt;
  • 3 eine schematische Darstellung, die ein Beispiel für eine Bewegung einer Abtastebene eines Laserlichts, das vom Lasersensor projiziert wird, unter Beibehaltung eines festen Winkels in Bezug auf die Fahrzeugtür beim Öffnen der Fahrzeugtür zeigt;
  • 4 eine schematische Darstellung, die einen Abtastbereich des Laserlichts, das vom Lasersensor projiziert wird, zeigt;
  • 5 eine schematische Darstellung, die ein Beispiel für eine Bestimmung des Vorhandenseins oder Nicht-Vorhandenseins eines Hindernisses innerhalb eines Bewegungsbereichs der Fahrzeugtür unter Verwendung von Hinderniserfassungsbereichs-Daten zeigt;
  • 6 eine Tabelle, die Bestimmungsergebnisse des Bestimmungsbeispiels für das Vorhandensein oder Nicht-Vorhandensein eines Hindernisses innerhalb des Bewegungsbereichs zeigt und die unter Verwendung der Hinderniserfassungsbereichs-Daten erstellt wurde;
  • 7 eine schematische Darstellung, die zwei Fahrzeuge zeigt, die parallel zueinander geparkt sind;
  • 8A und 8B schematische Darstellungen, die Projektion und Empfang des Laserlichts des Lasersensors im Falle von kleinen Abständen bzw. von großen Abständen zwischen zwei parallel zueinander geparkten Fahrzeugen zeigen;
  • 9 eine schematische Darstellung, die einen Abtastbereich von 90° bis 180°C, der vom Lasersensor abgedeckt wird, zeigt;
  • 10 ein Graph, der einen Abstand bis zum Boden im Falle des Nicht-Vorhandenseins eines Hindernisses zeigt, wobei der Abstand auf Basis von Laserlichtprojektions- und -empfangsergebnissen aufgrund einer Abtastung des Abtastbereichs von 90° bis 180° durch den Lasersensor erfasst wird;
  • 11 ein Graph, der einen Abstand bis zum Boden und einen Abstand bis zu einem nächsten Fahrzeug im Falle des Nicht-Vorhandenseins eines Hindernisses zeigt, wobei die Abstände auf Basis von Laserlichtprojektions- und -empfangsergebnissen aufgrund einer Abtastung des Abtastbereichs von 90° bis 180° durch den Lasersensor erfasst werden;
  • 12 ein Graph, der einen Abstand bis zum Boden und einen Abstand bis zu einem nächsten Fahrzeug im Falle des Vorhandenseins eines Hindernisses zeigt, auf dem das Laserlicht flach auftrifft, wobei die Abstände auf Basis von Laserlichtprojektions- und -empfangsergebnissen aufgrund einer Abtastung des Abtastbereichs von 90° bis 180° durch den Lasersensor erfasst werden;
  • 13 ein Ablaufschema, das eine Hauptroutine einer Türöffnungswinkel-Steuerverarbeitung für ein Fahrzeug zeigt;
  • 14 ein Ablaufschema, das Einzelheiten einer Hinderniserfassungsverarbeitung in der in 13 dargestellten Hauptroutine zeigt;
  • 15A und 15B schematische Darstellungen, die Beispiele für Operationen eines Steuersystem für den Öffnungswinkel von Fahrzeugtüren gemäß der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigen; und
  • 16 ein Ablaufschema, das eine Hinderniserfassungsverarbeitung eines Steuersystem für den Öffnungswinkel von Fahrzeugtüren gemäß der dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.
  • Die vorliegende Erfindung wird mit Bezug auf die in der begleitenden Zeichnung dargestellten Ausführungsformen beschrieben.
  • (Erste Ausführungsform)
  • Das in 1 dargestellte Steuersystem für den Öffnungswinkel von Fahrzeugtüren besteht grundsätzlich aus einer elektronischen Steuereinheit (ECU) 1 für die Ausführung von verschiedenen Steuerverarbeitungen, aus verschiedenen Schaltern 6 bis 8 und aus Sensoren 9 bis 11, aus einem Öffnungs-/Schließungsmotor 12 zum Öffnen und Schließen einer Fahrzeugtür und aus einem Entriegelungsmotor 13. Mit dieser Ausgestaltung wird die Fahrzeugtür unter Verwendung der beiden Motorarten automatisch geöffnet und geschlossen, wenn ein Nutzer einen Schalter betätigt.
  • Das in 1 dargestellte Steuersystem für den Öffnungswinkel von Fahrzeugtüren ist so ausgelegt, dass es jeweils eine Fahrzeugtür automatisch öffnet und schließt. Jedoch kann es für eine einzige Fahrzeugtür, wie eine Tür auf der Fahrerseite, für sowohl die Tür auf der Fahrerseite als auch eine Tür auf der Seite des Beifahrers oder für alle Fahrzeugtüren des Fahrzeugs ausgelegt sein. Falls das Steuersystem für den Öffnungswinkel von Fahrzeugtüren gemäß dieser Ausführungsform für eine Vielzahl von Fahrzeugtüren vorgesehen wird, wird das gleiche System für jede einzelne dieser Fahrzeugtüren vorgesehen.
  • Die verschiedenen Schalter 6 bis 8 sind in einem Fahrzeugabteil vorgesehen und können von einem Nutzer (einem Insassen des Fahrzeugs) betätigt werden. Ein Öffnungsschalter 6 wird betätigt, um die Fahrzeugtür zu öffnen, und ein Schließungsschalter 7 wird betätigt, um die offene Tür zu schließen. Ein Stoppschalter 8 wird betätigt, um die Fahrzeugtür in der offenen Stellung oder in der geschlossenen Stellung anzuhalten. Wenn die einzelnen Schalter 6 bis 8 betätigt werden, wird jeweils ein entsprechendes Betätigungssignal an die ECU 1 ausgegeben.
  • Der Lasersensor 9 ist beispielsweise unter einem Türspiegel vorgesehen, der in der Nähe einer Schwenkachse, welche eine Fahrzeugtür 30 drehbar in Bezug auf eine Karosserieseitenfläche eines Fahrzeugs trägt, an der Fahrzeugtür 30 angebracht ist. Der Lasersensor 9 ist mit einem Licht emittierenden Element, einem Abtastmechanismus, einem Licht empfangenden Element bzw. Empfängerelement, einer Steuerschaltung und dergleichen ausgestattet. Das Licht emittierende Element emittiert Laserlicht. Der Abtastmechanismus ändert die Projektionsrichtung des Laserlichts, das vom Licht emittierenden Element innerhalb einer vorgegebenen Ebene emittiert wird, um dadurch die Ebene mit dem Laserlicht abzutasten. Das Licht empfangende Element empfängt Laserlicht, das von einem Hindernis reflektiert wird. Die Steuerschaltung berechnet einen Abstand zu dem Hindernis aufgrund der Zeit, die von der Emittierung des Laserlichts bis zum Empfang des reflektierten Lichts vergeht. Der Lasersensor 9 gibt bei Erfassung eines Hindernisses den Abstand zum Hindernis an die ECU aus.
  • Wie in 2 dargestellt, ist der Abtastmechanismus des Lasersensors 9 mit einem Spiegel 21 zum Reflektieren des Laserlichts, einem Motor 20 zum Drehen des Spiegels 21, einer Linse 24 und einer Linse 25 ausgestattet. Der Spiegel 21 ist im Allgemeinen säulenförmig gestaltet und weist zwei Stirnflächen auf. Eine Reflexionsfläche ist an einer seiner Stirnflächen ausgebildet, um das vom Licht emittierenden Element 22 emit tierte Laserlicht zu reflektieren, ist ausgebildet. Eine andere Reflexionsfläche ist an seiner anderen Stirnfläche ausgebildet, um das Laserlicht, das von einem Hindernis reflektiert wird, in Richtung auf ein Empfängerelement 23 zu reflektieren. Durch Drehen des Spiegels 21 um eine Drehachse, die durch beide Reflexionsflächen des Motors 21 hindurch verläuft, kann eine Vielzahl von Laserlichtern projiziert werden, um die Ebene abzutasten, die mit der Drehachse als Mittelpunkt ausgebildet ist. Die Linse 24 ist so konstruiert, dass sie das Laserlicht in Strahlform oder in einem vorgegebenen Ablenkungswinkel abstrahlt. Die Linse 25 dient der Sammlung bzw. Aufnahme von empfangenem Licht. Die Abtastebene und der Abtastbereich des Lasersensors 9 werden noch ausführlich beschrieben.
  • Der in 2 dargestellte Abtastmechanismus ist nur ein Beispiel und kann in anderen herkömmlichen Gestaltungen ausgeführt werden. Beispielsweise können der Spiegel und sein Antriebsteil auf einem Halbleitersubstrat anhand einer MEMS (Micro-Electromechanical Systems)-Technik ausgebildet werden. Ferner kann ein polygoner Spiegel als Spiegel verwendet werden.
  • Ein Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 10 erzeugt ein Geschwindigkeitssignal, das einer Fahrgeschwindigkeit des Fahrzeugs entspricht. Ein Öffnungswinkelsensor 11 erzeugt ein Erfassungssignal durch Erfassen eines Öffnungswinkels der Fahrzeugtür, wenn die Fahrzeugtür geöffnet wird. Die vom Geschwindigkeitssensor 10 und vom Öffnungswinkelsensor 11 erzeugten Signale werden ebenfalls in die ECU 1 eingegeben.
  • Die ECU 1 ist mit einer Eingabeschnittstelle (I/F) 2, einer CPU 3, einem nichtflüchtigen Speicher 4 und einem Motortreiber 5 ausgestattet. Die Eingabeschnittstelle 2 empfängt die Betätigungssignale der Schalter 6 bis 8 und die Signale der Sensoren 9 bis 11. Die CPU 3 führt verschiedene Operationsverarbeitungen gemäß einem vorgegebenen Programm durch. Der nicht-flüchtige Speicher 4 speichert Steuerprogramme und Daten über Hinderniserfassungsbereiche. Der Motortreiber 5 gibt Ansteuerungssignale zum Ansteuern des Öffnungs-/Schließungsmotors 12 und des Entriegelungsmotors 13 aus.
  • Nun wird die Arbeitsweise des Öffnungs-/Schließungsmotors 12 und des Entriegelungsmotors 13 beim automatischen Öffnen und Schließen der Fahrzeugtür beschrieben.
  • Der Entriegelungsmotor 13 ist innerhalb der Fahrzeugtür vorgesehen und betätigt einen (nicht dargestellten) die Fahrzeugtür in einer geschlossenen Stellung haltenden Verriegelungsmechanismus, wodurch der Verriegelungsmechanismus freigegeben wird. Somit wird ein Öffnen der Fahrzeugtür zugelassen.
  • Der Öffnungs-/Schließungsmotor 12 ist ebenfalls innerhalb der Fahrzeugtür vorgesehen und treibt einen (nicht dargestellten) Türöffnungs-/schließungsmechanismus an, um die Fahrzeugtür 11 auf einen festgelegten Öffnungswinkel (einen maximalen Öffnungswinkel) zu öffnen oder sie zu schließen. Wenn der Stoppschalter 8 betätigt wird, oder ein Hindernis erfasst wird, das mit der Fahrzeugtür in Berührung kommen könnte, wird ein Öffnen der Fahrzeugtür durch den Öffnungs-/Schließungsmotor 12 auch dann verhindert, wenn der Öffnungswinkel der Fahrzeugtür kleiner ist als ein festgelegter Öffnungswinkel. In diesem Fall wird die Fahrzeugtür bei dem Öffnungswinkel gehalten, bei dem der Öffnungs-/Schließungsmotor 12 angehalten wurde.
  • Nun werden die Ebene und der Abtastbereich des vom Lasersensor 9 emittierten Laserlichts mit Bezug auf 3 und 4 beschrieben.
  • Wie in 3 dargestellt, emittiert der Lasersensor 9, der am unteren Teil des Türspiegels 32 vorgesehen ist, Laserlicht, um eine Ebene abzutasten (eine Ebene des Lasersensors 9 abzutasten), die in Öffnungsrichtung der Fahrzeugtür 30 um einen vorgegebenen Winkel Φ von der Oberfläche der Fahrzeugtür 30 abweicht.
  • Dadurch, dass die Abtastebene des Lasersensors 9 auf eine Ebene eingestellt wird, die sich um den vorgegebenen Winkel Φ von der Oberfläche der Fahrzeugtür 30 unterscheidet, kann ein Hindernis, das sich im vorgegebenen Winkel Φ vor der Fahrzeugtür befindet, während des Zeitraums, in dem die Fahrzeugtür 30 geöffnet wird, immer erfasst werden. Genauer kann dadurch, dass die Abtastebene des Lasersensors 9 auf eine Ebene eingestellt wird, die um den vorgegebenen Winkel Φ vor der Oberfläche der Fahrzeugtür liegt, ein Hindernis, das mit der Fahrzeugtür in Berührung kommen könnte, über einen Bewegungsbereich der Fahrzeugtür 30 erfasst werden, während die Fahrzeugtür 30 eine Öffnungsbewegung ausführt.
  • Der Abtastbereich des Lasersensors 9 wird eingestellt wie in 4 dargestellt. Wie in 4 dargestellt, wird der Abtastbereich des Lasersensors 9 so eingestellt, dass er an einer Startposition (der Abtastwinkel θ ist 0°) auf einer Linie, die in einer horizontalen Richtung von der Position des Lasersensors 9 (unter dem Türspiegel 32) in Richtung auf den vorderen Teil des Fahrzeugs verläuft, anfängt. Somit ist es möglich, ein Hindernis, das mit der Fahrzeugtür 30 in Berührung kommen könnte, im Bereich vor der Position des Lasersensors 9 zu erfassen.
  • Das Laserlicht L des Lasersensors 9 wird ausgehend von der Startposition wiederholt im Uhrzeigersinn bei jedem vorgegebenen Schrittwinkel θx projiziert. Der Abtastbereich wird so eingestellt, dass er auf einer Linie endet, die vom Lasersensor 9 aus fast senkrecht in einem Winkel (der Abtastwinkel im Beispiel von 4 ist etwa 260°) aufwärts verläuft. Somit wird der Bereich von der Ausgangsposition und der Endposition, zwischen denen das Laserlicht projiziert wird, als Abtastbereich Z des Lasersensors 9 eingestellt.
  • Durch Abtasten der Abtastebene und des Abtastbereichs Z mit Laserlicht wird es möglich, ein Hindernis, mit dem die Fahrzeugtür in Berührung kommen könnte, über fast der gesamten Oberflächenebene der Fahrzeugtür 30 mit nur dem einen Lasersensor 9 zu erfassen.
  • Wenn der Lasersensor 9 den in 4 dargestellten Abtastbereich Z mit Laserlicht abtastet, wird das Laserlicht auch von Karosserieteilen außer der Fahrzeugtür, vom Boden oder von anderen Hindernissen, mit denen die Fahrzeugtür 30 nicht in Berührung kommen würde, reflektiert, und dieses reflektierte Laserlicht wird ebenfalls vom Lasersensor 9 empfangen. Es ist nicht nötig, den Öffnungswinkel der Fahrzeugtür 30 zu be grenzen, wenn ein solches Hindernis erfasst wird, das außerhalb des Bewegungsbereichs der Fahrzeugtür 30 liegt.
  • Im Hinblick darauf werden Daten über den Hinderniserfassungsbereich (ein eingestellter Abstand L) vorab im nicht-flüchtigen Speicher 4 gespeichert, um exakt bestimmen zu können, ob das Hindernis sich innerhalb oder außerhalb des Bewegungsbereichs der Fahrzeugtür 30 befindet, falls ein Hindernis vom Lasersensor 9 erfasst wird. Die Daten über den Hinderniserfassungsbereich sind Daten über einen Abstand (einen eingestellten Abstand L) von der Position des Lasersensors 9 bis zu einem Außenrand der Fahrzeugtür 30, die mit dem Abtastwinkel θo des Laserlichts variieren.
  • Die ECU 1 gibt einen Befehl für den Abtastwinkel, in dem das Laserlicht projiziert wird, an den Lasersensor 9 aus. Wenn der Lasersensor 9 das Laserlicht im befohlenen Abtastwinkel projiziert und Reflexionslicht von einem Hindernis oder dergleichen empfängt, berechnet der Lasersensor 9 den Abstand X zum Hindernis und gibt ihn an die ECU 1 aus. Die ECU 1 ermittelt den eingestellten Abstand L bis zum Ende der entsprechenden Fahrzeugtür 30 aus den gespeicherten Daten über den Hinderniserfassungsbereich auf Basis des Abtastwinkels θ des vom Lasersensor 9 projizierten Laserlichts. Die ECU 1 vergleicht dann den Abstand X bis zum tatsächlich vom Lasersensor 9 erfassten Hindernis mit dem ermittelten eingestellten Abstand L. Falls das Ergebnis dieses Vergleichs zeigt, dass der tatsächliche Abstand X kürzer ist als der eingestellte Abstand L, wird bestimmt, dass das Hindernis sich innerhalb des Bewegungsbereichs der Fahrzeugtür 30 befindet und mit der Fahrzeugtür 30 in. Berührung kommen könnte. Falls der tatsächliche Abstand X länger ist als der eingestellte Abstand L, wird dagegen bestimmt, dass das Hindernis sich außerhalb des Bewegungsbereichs der Fahrzeugtür 30 befindet und das Öffnen der Fahrzeugtür 30 wahrscheinlich nicht beeinträchtigen wird.
  • Ein Beispiel für eine Bestimmung des Vorhandenseins eines Hindernisses innerhalb oder außerhalb des Bewegungsbereichs der Fahrzeugtür 30, ist in 5 und 6 dargestellt. In 5 und 6 ist ein Beispiel dargestellt, in dem Abstände X1 bis X3 bis zu Hindernissen, die jeweils als Stern gekennzeichnet sind, über Abtastwinkel θ1 bis θ3 berechnet werden und die Abstände X1 bis X3 mit eingestellten Abständen L1 bis L3 verglichen werden, die vorab entsprechend jeweiliger Abtastwinkeln θ1 bis θ3 gespeichert wurden. In diesem Fall zeigen die eingestellten Abstände L1 bis L3, wie in 5 dargestellt, jeweils Abstände von der Position des Lasersensors 9 bis zu den Enden der Fahrzeugtür bei den Laserlicht-Abtastwinkeln θ1 bis θ3 an.
  • Im Beispiel von 5 und 6 wird als Ergebnis des Vergleichs bestimmt, dass die Abstände X1 und X3 bis zu den Hindernissen, die bei den Abtastwinkeln θ1 und θ3 erfasst werden, jeweils länger sind als die eingestellten Abstände L1 und L3. Wie aus 6 ersichtlich ist, wird somit bestimmt, dass keine Hindernisse, die mit der Fahrzeugtür 30 in Berührung kommen könnten, bei den Abtastwinkeln θ1 bis θ3 vorhanden sind. Jedoch wird als Ergebnis des Vergleichs bestimmt, dass der Abstand X2 bis zu dem Hindernis, das beim Abtastwinkel θ2 erfasst wird, kürzer ist als der eingestellte Abstand L2. Wie in 7 dargestellt, wird somit bestimmt, dass ein Hindernis, das die Fahrzeugtür 30 berühren könnte, beim Abtastwinkel θ2 vorhanden ist.
  • Das Erfassungsverfahren zum Erfassen eines Hindernisses wird für einen Fall näher beschrieben, wo vom Hindernis reflektiertes Laserlicht nicht empfangen werden. kann, weil der Winkel, mit dem das Laserlicht auf das Hindernis trifft, flach ist, oder weil das Laserlicht-Reflexionsvermögen des Hindernisses gering ist.
  • Beispielsweise sei angenommen, dass, wie in 7 dargestellt, das eigene Fahrzeug S, welches das Steuersystem für den Öffnungswinkel von Fahrzeugtüren aufweist, parallel zu und nahe an einem anderen Fahrzeug O geparkt ist. In diesem Fall fällt, wie in 7 dargestellt, beim Öffnen der Fahrzeugtür des eigenen Fahrzeugs S Laserlicht, das vom Lasersensor 9 projiziert wird, auf die Seitenfläche des anderen Fahrzeugs O.
  • Falls der Zwischenfahrzeugs-Abstand zwischen dem eigenen Fahrzeug S und dem anderen Fahrzeug O kurz (klein) ist, wie in 8A dargestellt, wird der Winkel, in dem das vom Lasersensor 9 projizierte Laserlicht auf die Seitenfläche des anderen Fahrzeugs fällt, flach. Das heißt, der Einfallswinkel α, bei dem es sich um den Winkel zwischen dem einfallenden bzw. auftreffenden Laserlicht und der Ebene senkrecht zur Seitenflä che des anderen Fahrzeugs handelt, wird groß. Infolgedessen wird das einfallende Laserlicht an der Seitenfläche des anderen Fahrzeugs hauptsächlich in einer Richtung reflektiert oder gestreut, wobei diese sich von der Richtung hin zum Lasersensor 9 unterscheidet.
  • Der Lasersensor 9 empfängt somit nur einen kleinen Teil des reflektierten Lichts Rs, wie in 8A dargestellt. Um eine fehlerhafte Erfassung aufgrund von Rauschen oder dergleichen zu vermeiden, erkennt der Lasersensor 9 nur Laserlicht, dessen Intensität über einem vorgegebenen Pegel liegt, als vom Hindernis oder vom Boden reflektiert und berechnet einen Abstand auf Basis eines Zeitunterschieds zwischen Emission und Empfang des Laserlichts. Falls unter einer in 8A dargestellten Bedingung nur ein kleiner Teil des reflektierten Laserlichts empfangen wird, wird es nicht als reflektiertes Laserlicht erkannt, und somit kann der Abstand zum Hindernis nicht berechnet werden.
  • Wie in 8B dargestellt, wird der Winkel, mit dem Laserlicht auf die Seitenfläche des anderen Fahrzeugs fällt, umso tiefer, und der Einfallswinkel α des Laserlichts wird umso kleiner, je der Zwischenfahrzeugs-Abstand zwischen dem eigenen Fahrzeug S und dem anderen, parallel geparkten Fahrzeug. Infolgedessen wird mehr Laserlicht R1 von der Seitenfläche des anderen Fahrzeugs in Richtung auf den Lasersensor 9 reflektiert, wie in 8B dargestellt. Daher wird es möglich, dass der Lasersensor 9 den Abstand in Bezug auf das andere Fahrzeug O auf Basis des Empfangs dieses reflektierten Laserlichts berechnet.
  • Falls das Laserlicht-Reflexionsvermögen beispielsweise wegen einer schwarzen oder dunklen Farbe des Hindernisses, welches das Laserlicht reflektiert, gering ist, kann der Lasersensor ebenfalls nicht genügend vom Hindernis reflektiertes Laserlicht empfangen.
  • Falls beispielsweise wegen des flachen Winkels, mit dem das Laserlicht auf das Hindernis trifft, oder wegen des geringen Laserlicht-Reflexionsvermögens des Hindernisses, wie oben beschrieben, nicht genügend reflektiertes Laserlicht empfangen werden kann, kann das Hindernis nicht auf Basis des reflektierten Laserlichts erfasst werden. Es ist jedoch möglich, den Abstand zu einem solchen Hindernis unter Nutzung von Laserlicht, das vom Lasersensor 9 nach unten projiziert wird, zu erfassen. Dieses Erfassungsverfahren wird nachstehend ausführlich beschrieben.
  • Die Beschreibung nimmt besonderen Bezug auf einen in 7 dargestellten Abtastwinkelbereich zwischen 90° und 180° im gesamten Abtastbereich θ (zwischen 0° und 260°) des Lasersensors 9. In diesem Abtastwinkelbereich wird das Laserlicht vom Lasersensor 9 in Abwärtsrichtung projiziert. Daher wird Laserlicht vom Boden reflektiert, auch wenn kein Hindernis im Abtastwinkelbereich vorhanden ist. 10 zeigt ein Ergebnis der Berechnung von Abständen bis zum Boden in Bezug auf jeden Abtastwinkel. In dem Fall, dass Laserlicht vom Boden reflektiert wird, wird jeder Abstand auf Basis eines Zeitunterschieds zwischen der Projektion und dem Empfang des Laserlichts durch den Lasersensor 9 berechnet. Wie in 10 dargestellt, nimmt der Abstand Lg bis zum Boden exponentiell zu, wenn der Abtastwinkel größer wird.
  • Falls ein Hindernis im Abtastwinkelbereich zwischen 90° und 180° vorhanden ist und Laserlicht von dem Hindernis zum Lasersensor 9 reflektiert wird, empfängt der Lasersensor 9 sowohl Laserlicht, das vom Boden reflektiert wird, als auch Laserlicht, das vom Hindernis reflektiert wird. 11 zeigt ein Ergebnis von Berechnungen von Abständen Lg bis zum Boden oder von Abständen Lo bis zum benachbarten Fahrzeug in Bezug auf verschiedene Abtastwinkel in einem Fall, dass der Empfang des vom Hindernis reflektierten Laserlichts beginnt, wenn der Abtastwinkel sich 140° nähert, und das vom Hindernis reflektierte Laserlicht kontinuierlich empfangen wird, bis der Abtastwinkel etwa 180° erreicht. In 10 und 11 zeigen die schraffierten Flächen einen Türbereich an.
  • Wie in 10 und 11 dargestellt, kann der Lasersensor 9, wenn der Lasersensor 9 das Laserlicht von seiner Position aus abwärts projiziert, im Allgemeinen Laserlicht mit einer Intensität empfangen, die über einer vorgegebenen Intensität liegt, ob nun ein Hindernis vorhanden ist oder nicht. Wenn sich ein Hindernis nahe am eigenen Fahrzeug befindet, der Winkel, mit dem das Laserlicht auf das Hindernis fällt, flach ist oder. das Laserlicht-Reflexionsvermögen des Hindernisses gering ist, kann jedoch nicht genügend reflektiertes Laserlicht empfangen werden, wie oben beschrieben.
  • Aus diesem Grund wird ein Hindernis oder dergleichen nicht auf Basis des Empfangs von Laserlicht erfasst. Es wird stattdessen bestimmt, dass ein Hindernis vorhanden ist, wenn kein Laserlicht empfangen wird, obwohl das Laserlicht vom Lasersensor in Abwärtsrichtung projiziert wird. Infolgedessen kann zwar kein Abstand zum Hindernis berechnet werden, aber es ist zumindest möglich, das Vorhandensein eines Hindernisses, das einen Einfluss auf das Öffnen der Tür haben könnte, zu erfassen.
  • 12 zeigt ein Ergebnis der Berechnung von Abständen für einen Fall, dass ein anderes Fahrzeug in der Nähe des eigenen Fahrzeugs geparkt ist. Jeder Abstand wird auf Basis eines Ergebnisses von Projektion und Empfang von Laserlicht durch den Lasersensor 9 über den Abtastwinkelbereich von 90° bis 180° berechnet. Wie in 12 dargestellt, empfängt der Laserlichtsensor 9 das vom Boden reflektierte Laserlicht bis zum Abtastwinkelbereich von etwa 140°, und somit kann der Abstand Lg zum Boden berechnet werden. Die Projektion des Laserlichts zur Seitenfläche des benachbarten Fahrzeugs beginnt, wenn der Abtastwinkel etwa 140° erreicht. Infolgedessen kann danach kein reflektiertes Laserlicht empfangen werden, und der Abstand L kann nicht berechnet werden (Bereich X, der in 12 von einer Punktelinie dargestellt ist). Falls der Lasersensor 9 nach Ablauf einer vorgegebenen Zeit ab Projektion des Laserlichts kein reflektiertes Laserlicht empfängt, bestimmt der Lasersensor 9, dass der Abstand zum Hindernis ∞ (unendlich) ist, und gibt seine Bestimmung aus. Die von der ECU 1 ausgeführte Türöffnungswinkel-Steuerverarbeitung für ein Fahrzeug wird nun mit Bezug auf die in 13 und 14 dargestellten Ablaufschemata beschrieben.
  • Wie in 13 dargestellt, wird in Schritt S100 überprüft, ob der Öffnungsschalter 6 von einem Insassen des Fahrzeugs eingeschaltet wurde. Falls bestimmt wird, dass der Öffnungsschalter 6 eingeschaltet wurde, wird Schritt 110 ausgeführt, um zu überprüfen, ob das Fahrzeuggeschwindigkeitssignal des Fahrzeuggeschwindigkeitssensors 10 eine Fahrzeuggeschwindigkeit V = 0 anzeigt. Das heißt, in S110 wird überprüft, ob das Fahrzeug steht.
  • Falls in Schritt S110 bestimmt wird, dass die Fahrzeuggeschwindigkeit V = 0 anzeigt, wird Schritt S120 ausgeführt, um durch Ausgeben von Antriebssignalen vom Motortreiber 5 an den Öffnungs-/Schließungsmotor 12 und den Entriegelungsmotor 13 das Öffnen der Fahrzeugtür zu beginnen. In Schritt S130 wird auf Basis des Ergebnisses der Hinderniserfassung durch den Lasersensor 9 überprüft, ob irgendein Hindernis, das mit der Fahrzeugtür in Berührung kommen könnte, vorhanden ist. Diese Hinderniserfassungsverarbeitung wird noch ausführlich beschrieben.
  • In Schritt S140 wird auf Basis des Erfassungssignals des Öffnungswinkelsensors 11 überprüft, ob der Öffnungswinkel der Fahrzeugtür 30 einen eingestellten (maximalen) Winkel erreicht hat, bei dem es sich um einen vorgegebenen Winkel für das automatische Öffnen der Fahrzeugtür 30 handelt. Falls in der Überprüfungsverarbeitung von Schritt S140 bestimmt wird, dass der Öffnungswinkel der Fahrzeugtür 30 den eingestellten Öffnungswinkel erreicht hat, wird Schritt S170 ausgeführt. Falls bestimmt wird, dass der Öffnungswinkel der Fahrzeugtür 30 den eingestellten Öffnungswinkel noch nicht erreicht hat, wird Schritt S150 ausgeführt.
  • In Schritt S150 wird auf Basis des Erfassungsergebnisses der Hinderniserfassungsverarbeitung überprüft, ob die Fahrzeugtür 30 ein Hindernis berühren könnte. Falls in Schritt S150 bestimmt wird, dass kein Hindernis vorhanden ist, kehrt die Verarbeitung zu Schritt S120 zurück. Durch diese wiederholte Ausführung der Verarbeitung von Schritt S120 bis Schritt S150 wird die Erfassung eines etwaigen Hindernisses für die Fahrzeugtür 30 fortgesetzt, während die Fahrzeugtür 30 in der Öffnungsbewegung ist.
  • Falls im Überprüfungsschritt S150 bestimmt wird, dass ein Hindernis vorhanden ist, wird das Antreiben des Öffnungs-/Schließungs-Motors 12 fortgesetzt, auch nachdem ein Hindernis erfasst wurde. Wenn die Fahrzeugtür 30 ab dem Öffnungswinkel, bei dem das Hindernis erfasst worden ist, vom Öffnungs-/Schließungs-Motor 12 um ein Winkelmaß, das dem Abstand zwischen der Oberfläche der Fahrzeugtür und der Abtastebene des Laserlichts entspricht, weiter geöffnet wird, wird der Öffnungswinkel der Fahrzeugtür 30 beschränkt. Das heißt, das Öffnen der Fahrzeugtür wird angehalten, nachdem der Öffnungswinkel der Fahrzeugtür 30 um weniger als den vorgegebenen Winkel Φ vergrößert wurde. Da die Fahrzeugtür innerhalb eines Bereichs, in dem die Tür das Hindernis nicht berühren wird, so weit wie möglich geöffnet werden kann, kann der Fahrzeugnutzer somit die automatische Türöffnungsfunktion so weitgehend wie möglich nutzen.
  • Vorzugsweise wird der Verriegelungsmechanismus vom Entriegelungsmotor 13 nur aus dem Verriegelungszustand gelöst (die Fahrzeugtür ist nur halb verriegelt) und wird nicht weiter geöffnet, wenn ein Hindernis unmittelbar nach dem Beginn des Öffnens der Fahrzeugtür 30 erfasst wird, das heißt, wenn die Fahrzeugtür 30 immer noch im Wesentlichen geschlossen ist.
  • Der Grund dafür ist, dass in einem Fall, wo das Hindernis erfasst wird, wenn die Fahrzeugtür 30 noch im Wesentlichen geschlossen ist, das heißt, unmittelbar nach dem Beginn der Hinderniserfassungsoperation durch den Lasersensor 9, der Abstand zwischen der Fahrzeugtür 30 und dem Hindernis nicht exakt berechnet werden kann. Es ist jedoch bevorzugt, dass der Verriegelungsmechanismus durch den Entriegelungsmotor 13 gelöst wird, da wahrscheinlich festgestellt wird, dass die Fahrzeugtür kaputt ist, wenn die Fahrzeugtür von gar keiner Öffnungsoperation begleitet wird.
  • In Schritt S170 wird das Öffnen der Fahrzeugtür 30 angehalten und der Öffnungswinkel der Fahrzeugtür 30 wird durch Unterbrechen des Antreibens des Öffnungs-/Schließungsmotors 12 gehalten.
  • Nun wird die Hinderniserfassungsverarbeitung mit Bezug auf das Ablaufschema von 14 beschrieben.
  • In Schritt S200 liest die CPU 3 zunächst die Daten über den Hinderniserfassungsbereich aus dem nicht-flüchtigen Speicher 4 aus. Im folgenden Schritt S210 wird der Abtastwinkel θn auf einen Wert (0°) eingestellt, der einer Anfangsposition des Abtastbereichs entspricht. In Schritt S220 wird überprüft, ob der Abtastwinkel θn eine Win kelobergrenze θmax erreicht hat, die einer Endposition des Laserlicht-Abtastbereichs entspricht. Falls in Schritt S220 bestimmt wird, dass der Abtastwinkel die Winkelobergrenze erreicht hat, wird der Abtastwinkel θn in Schritt S230 auf den Wert (0°) zurückgesetzt, der der Ausgangsposition des Laserlicht-Abtastbereichs entspricht.
  • In Schritt S240 wird ein Befehl an den Lasersensor 9 ausgegeben, das Laserlicht im eingestellten Abtastwinkel θn zu projizieren. Der Lasersensor 9 berechnet den Abstand zu einem Hindernis auf Basis des Zeitunterschieds zwischen der Projektion und dem Empfang des Laserlichts, falls reflektiertes Licht, das dem projizierten Laserlicht entspricht, empfangen wird. Falls der Lasersensor 9 nicht innerhalb einer vorgegebenen Zeit reflektiertes Licht des projizierten Lichts empfängt, gibt er einen Abstand Xn aus, der ∞ (unendlich) entspricht.
  • In Schritt S250 wird der Abstand Xn vom Lasersensor 9 zu einem Hindernis mit einem eingestellten Abstand Ln verglichen. Falls in Schritt S250 bestimmt wird, dass der Abstand Xn zum Hindernis länger ist als der eingestellte Abstand Ln, wird angenommen, dass kein Hindernis im Bewegungsbereich der Fahrzeugtür 30 vorhanden ist. In diesem Fall wird Schritt S260 ausgeführt.
  • In Schritt S260 wird überprüft, ob der Abtastwinkel θ des projizierten Laserlichts innerhalb des vorgegebenen Überprüfungswinkelbereichs θc liegt (beispielsweise innerhalb eines Abtastwinkelbereichs zwischen 90° und 150°), und ob der Abstand Xn, der vom Lasersensor 9 eingegeben wird, ∞ (unendlich) ist.
  • Der vorgegebene Überprüfungswinkelbereich wird auf einen Winkelbereich eingestellt, in dem das Laserlicht vom Lasersensor in Abwärtsrichtung projiziert wird. Infolgedessen sollte der Lasersensor 9 auch dann, wenn kein Hindernis vorhanden ist, vom Boden reflektiertes Laserlicht empfangen. Es kann in der Überprüfungsverarbeitung in Schritt S260 bestimmt werden, dass, falls der Abstand Xn zu einem Hindernis ∞ (unendlich) ist, irgendein Hindernis vorhanden sein sollte, und dass das Laserlicht von dem Hindernis in anderen Richtungen als in Richtung auf den Lasersensor 9 reflektiert oder gestreut worden ist. Das heißt, Schritt S260 wird ausgeführt, um zu überprüfen, ob die Situation eingetreten ist, dass keine ausreichende Menge an Laserlicht von einem Hindernis empfangen werden kann, weil der Winkel, mit dem das Laserlicht auf das Hindernis fällt, flach ist oder das Laserlicht-Reflexionsvermögens des Hindernisses gering ist.
  • In der ersten Ausführungsform wird der Überprüfungswinkelbereich schmäler eingestellt als der gesamte Bereich, in dem Laserlicht von der Position des Lasersensors 9 aus nach unten projiziert wird, und es wird überprüft, ob der Abstand Xn ∞ (unendlich) ist, falls der Abtastwinkel θ des Laserlichts innerhalb des Überprüfungswinkelbereichs liegt. Auch wenn der Abtastwinkel θ des Laserlichts innerhalb des Bereichs liegt, in dem Laserlicht von der Position des Lasersensors 9 aus nach unten projiziert wird, wird die Strecke, die das Laserlicht zurücklegen muss, um den Boden zu erreichen, umso langer, je näher die Projektionsrichtung des Laserlichts der horizontalen Richtung kommt. Es wird wahrscheinlicher, dass das Laserlicht zu einem Hindernis projiziert wird, welches das Laserlicht nicht ausreichend reflektiert, je länger die Strecke wird, die das Laserlicht zurücklegen muss, um den Boden zu erreichen. Auch wenn Laserlicht vom eigenen Fahrzeug zu einem Hindernis projiziert wird, das sich an einer entfernten Stelle befindet, und keine ausreichende Menge an reflektiertem Laserlicht empfangen werden kann, errechnet somit der Lasersensor 9, dass der Abstand Xn ∞ (unendlich) ist.
  • Ein solches Hindernis behindert jedoch nicht das Öffnen und Schließen der Fahrzeugtür 30 des eigenen Fahrzeugs. Um so weit wie möglich zu verhindern, dass ein Hindernis erfasst wird, welches das Öffnen und Schließen der Tür des eigenen Fahrzeugs nicht behindert, wird daher nur in einem begrenzten Überprüfungswinkelbereich, bei dem es sich nicht um den gesamten Bereich der abwärts gerichteten Laserlichtprojektion handelt, das Vorhandensein eines Hindernisses auf Basis eines ausbleibenden Empfangs von Laserlicht durch den Lasersensor 9 bestimmt.
  • Falls in Schritt S260 NEIN herauskommt, wird Schritt S270 ausgeführt, um den Abtastwinkelbereich θn durch Inkrementieren des Abtastwinkels θn um einen vorgegebenen Winkelschritt θx zu aktualisieren. Nach Rückkehr zu Schritt S220 wird das La serlicht vom Lasersensor 9 mit einem aktualisierten Abtastwinkel θn oder mit einem zurückgesetzten Abtastwinkel θn projiziert.
  • Falls in Schritt S260 JA herauskommt, wird Schritt S280 ausgeführt, um zu bestimmen, dass ein Hindernis vorhanden ist, das mit der Fahrzeugtür 30 in Berührung kommen kann. Nach Schritt S280 wird in Schritt S150 der in 13 dargestellten Hauptroutine schließlich bestimmt, dass ein Hindernis vorhanden ist.
  • In der in den Ablaufschema von 14 dargestellten Hinderniserfassungsverarbeitung wird die Verarbeitung von Schritt S220 bis S270 wiederholt, bis ein Hindernis erfasst wird, während die Fahrzeugtür geöffnet wird. Parallel zur Wiederholung der Hinderniserfassungsverarbeitung (durch zeitliche Verzahnung) wird die Verarbeitung von Schritt S210 bis Schritt S150 der Hauptroutine wiederholt.
  • (Zweite Ausführungsform)
  • Nun wird das Steuersystem für den Öffnungswinkel von Fahrzeugtüren gemäß der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben. Dieses Türöffnungswinkel-Steuersystem ist so aufgebaut, dass es den gleichen Aufbau hat wie das der ersten Ausführungsform. In der ersten Ausführungsform wird angenommen, dass keine ausreichende Menge an Laserlicht empfangen werden kann, weil ein Hindernis sich in der Nähe des eigenen Fahrzeugs befindet und weil das Laserlicht flach auf das Hindernis fällt. Unter dieser Annahme wird bestimmt, dass ein Hindernis vorhanden ist, wenn reflektiertes Laserlicht auch dann nicht empfangen werden kann, wenn das Laserlicht vom Lasersensor 9 nach unten projiziert wird.
  • Falls sich jedoch ein Hindernis in der Nähe des Fahrzeugs befindet, wie in 15B dargestellt, und das Hindernis ein gewisses Maß an Spiegelreflexionsvermögen und ein geringes Maß an refraktivem Laserlicht-Reflexionsvermögen aufweist, wird der Lasersensor 9 möglicherweise wegen des Hindernisses Laserlicht empfangen, das vom Boden reflektiert wird. Das heißt, falls vom Lasersensor 9 projiziertes Laserlicht in einem flachen Winkel auf das Hindernis fällt, wird das Laserlicht von dem Hindernis in Richtung auf den Boden reflektiert. Infolgedessen kehrt wegen des Hindernisses vom Boden reflektiertes Laserlicht zum Lasersensor 9 zurück. Falls der Lasersensor 9 solch ein reflektiertes Laserlicht empfängt, könnte leicht bestimmt werden, dass kein Hindernis vorhanden ist, weil empfangenes Laserlicht durch die Reflexion am Boden erzeugt wird.
  • Gemäß dieser Ausführungsform wird in der Hinderniserfassungsverarbeitung der ersten Ausführungsform auf Basis der Intensität des empfangenen Laserlichts (der empfangenen Lichtstärke) ferner unterschieden, ob das Laserlicht direkt vom Boden oder wegen eines Hindernisses indirekt vom Boden reflektiert wird.
  • Auch wenn das Hindernis eine glänzende Oberfläche und einen gewissen Grad an Laserlicht-Spiegelreflexionsvermögen aufweist, wird ein Teil des Laserlichts von der Oberfläche des Hindernisses gestreut oder absorbiert, es sei denn, das Spiegelreflexionsvermögen liegt bei 100%. Es kommt kaum vor, dass ein Hindernis mit einem Spiegelreflexionsvermögen von 100% sich in der Nähe des Fahrzeugs befindet. Daher wird eine empfangene Lichtintensität P2 des Laserlichts, das wegen eines Hindernisses indirekt vom Boden reflektiert wird, wie in 15B dargestellt, schwächer als eine empfangene Lichtintensität P1 des Laserlichts, das direkt vom Boden reflektiert wird, wie in 15A dargestellt. Gemäß dieser Ausführungsform wird auf Basis des Unterschieds der empfangenen Lichtintensitäten unterschieden, ob das Laserlicht direkt vom Boden reflektiert worden ist oder wegen eines Hindernisses indirekt vom Boden reflektiert worden ist.
  • Genauer wird die Intensität des Laserlichts, das vom Lasersensor 9 ausgegeben wird, so angepasst, dass zwar reflektiertes Laserlicht, das direkt vom Boden reflektiert wird, einen Schwellenwert überschreitet, der für die Überprüfung des Empfangs von reflektiertem Laserlicht vorgesehen ist, aber reflektiertes Laserlicht, das wegen eines Hindernisses indirekt vom Boden reflektiert wird, den Schwellenwert nicht überschreitet. Mit dieser Anpassung wird vom Lasersensor 9 kein reflektiertes Laserlicht erfasst, falls Laserlicht wegen eines Hindernisses indirekt vom Boden reflektiert wird. Infolge dessen kann das Vorhandensein eines Hindernisses auf Basis eines ausbleibenden Empfangs von reflektiertem Laserlicht erfasst werden.
  • Die Intensität des Laserlichts kann auf einen festen Wert oder einen variablen Wert angepasst werden. Im Falle einer Anpassung der Intensität des Laserlichts, das vom Lasersensor 9 ausgegeben wird, wird die Intensität des Laserlichts, das vom Lasersensor 9 ausgegeben wird, vorab so angepasst, dass reflektiertes Laserlicht, das den Schwellenwert leicht überschreitet, wenn das Laserlicht direkt von einer Bodenfläche wie einer schwarzen Asphalt-Straßenoberfläche reflektiert wird, die eine relativ geringe Lichtmenge reflektiert. Die Intensität des Laserlichts kann durch Variieren der Spannung, die zum Licht emittierenden Element 22 im Lasersensor 9 geliefert wird, angepasst werden.
  • Durch diese Anpassung der Intensität des Laserlichts, das vom Lasersensor 9 ausgegeben wird, kann die Intensität von empfangenem Laserlicht, das wegen eines Hindernisses indirekt empfangen wird, unter den Schwellenwert gesenkt werden, während die Intensität von empfangenem Laserlicht, das von fast allen Arten von Bodenflächen direkt reflektiert wird, den Schwellenwert überschreitet.
  • Im Falle einer Anpassung der Intensität des Laserlichts, das vom Lasersensor 9 ausgegeben wird, auf variable Werte wird das Laserlicht vom Lasersensor 9 unter einer Bedingung, dass das Fahrzeug steht und die Fahrzeugtür 30 geschlossen gehalten wird, in Richtung auf die Straßenoberfläche projiziert. Die Intensität des Laserlichts, das vom Lasersensor 9 ausgegeben wird, wird so angepasst, dass die Intensität des empfangenen Laserlichts den Schwellenwert etwas übertrifft, wenn Laserlicht, das vom Boden reflektiert wird, empfangen wird.
  • In diesem Fall wird die Intensität des Laserlichts, das vom Lasersensor 9 ausgegeben wird, vorzugsweise auf Basis der Intensität des empfangenen Laserlichts, das empfangen wird, wenn das Laserlicht einen Abtastwinkel im Überprüfungswinkelbereich aufweist, der in der ersten Ausführungsform beschrieben wurde, angepasst. Der Grund dafür ist, dass ein Hindernis, das im Überprüfungswinkelbereich vorhanden ist, sehr wahrscheinlich das Öffnen und Schließen der Fahrzeugtür 30 des eigenen Fahrzeugs behindern wird.
  • Vorzugsweise wird die Intensität des Laserlichts, das vom Lasersensor 9 ausgegeben wird, so angepasst, dass die niedrigste Intensität der empfangene Laserlichter, die eine Folge von Laserlichtern sind, die mit unterschiedlichen Abtastwinkeln im vorgegebenen Winkelbereich projiziert werden, den Schwellenwert zumindest übertrifft. Wenn Laserlicht unabhängig vom Abtastwinkel direkt vom Boden reflektiert wird, übertrifft somit die Intensität des empfangenen Laserlichts den Schwellenwert. Jedoch übertrifft die Intensität des empfangenen Laserlichts den Schwellenwert nicht, wenn Laserlicht wegen eines Hindernisses indirekt vom Boden reflektiert wird.
  • Dadurch, dass die Intensität des Laserlichts, das vom Lasersensor 9 ausgegeben wird, bei jedem Fahrzeughalt gemäß der Intensität des Laserlichts, das direkt vom Boden reflektiert wird, angepasst wird, kann der Lasersensor 9 das Laserlicht mit einer Intensität ausgeben, die für das Laserlicht-Reflexionsvermögen des Bodens, auf dem das Fahrzeug angehalten wurde, geeignet ist. Infolgedessen kann auf Basis der Intensität des empfangenen Laserlichts mit hoher Genauigkeit unterschieden werden, ob das Laserlicht direkt vom Boden oder wegen eines Hindernisses indirekt vom Boden reflektiert worden ist.
  • (Dritte Ausführungsform)
  • Nun wird das Steuersystem für den Öffnungswinkel von Fahrzeugtüren gemäß der dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung erörtert. Dieses Türöffnungswinkel-Steuersystem ist auch so ausgelegt, dass es den gleichen Aufbau hat wie die erste Ausführungsform.
  • In der zweiten Ausführungsform wird durch Anpassen der Intensität des Laserlichts, das vom Lasersensor 9 ausgegeben wird, unterschieden, ob Laserlicht direkt vom Boden oder wegen eines Hindernisses indirekt vom Boden reflektiert worden ist. Gemäß dieser Ausführungsform wird auf Basis von zeitabhängigen Änderungen der Inten sität des empfangenen Laserlichts unterschieden, ob das Laserlicht direkt vom Boden oder wegen eines Hindernisses indirekt vom Boden reflektiert wurde.
  • Das Verfahren zum Unterscheiden, ob das empfangene Laserlicht eine Folge der direkten Reflexion am Boden oder der indirekten Reflexion wegen eines Hindernisses ist, wird mit Bezug auf 16 beschrieben.
  • Die Hinderniserfassungsverarbeitung ist im größten Teil der Verarbeitung die gleiche wie diejenige der ersten Ausführungsform, die in 14 dargestellt ist, und somit wird nur eine davon verschiedene Verarbeitung beschrieben.
  • Im Ablaufschema von 16 sind im Vergleich zum Ablaufschema von 14 zusätzliche Schritte S242, S244, S262, S264 und S266 vorgesehen.
  • In Schritt S242 wird überprüft, ob es sich um eine erste Laserlichtabtastung durch den Lasersensor 9 nach einem Befehl zum Öffnen der Fahrzeugtür 30 handelt. Falls es sich um die erste Abtastung handelt, ist die Fahrzeugtür 30 immer noch fast geschlossen. Laserlicht mit einem Abtastwinkel innerhalb des Überprüfungswinkelbereichs wird direkt vom Boden reflektiert.
  • Falls in Schritt S242 JA herauskommt, wird Schritt S244 ausgeführt. In Schritt S244 wird die Intensität des empfangenen Laserlichts in Bezug auf jeden Abtastwinkel im Überprüfungswinkelbereich gespeichert. Somit werden Informationen über die Intensität des empfangenen Laserlichts, das direkt vom Boden reflektiert wird, erworben.
  • In Schritt S262 wird überprüft, ob der Abtastwinkel des Lasersensors 9 den oberen Grenzwert für den Winkel zumindest einmal erreicht hat und nun bei der zweiten oder einer folgenden Abtastung im Überprüfungswinkelbereich liegt, der ab dem Abtastwinkel θn = 0° neu beginnt. Falls es sich nicht um die zweite oder eine folgende Abtastung handelt oder der Abtastwinkel des Laserlichts nicht innerhalb des Überprüfungswinkelbereichs liegt, wird Schritt S270 ausgeführt. Falls es sich um die zweite oder eine folgende Abtastung handelt und der Abtastwinkel im Überprüfungswinkelbereich liegt, wird Schritt S264 ausgeführt.
  • In Schritt S262 wird überprüft, ob der Abstand Xn, der in Schritt S240 gemessen wird, dem Abstand zum Boden entspricht. Diese Überprüfungsverarbeitung kann durch Messen und Vorabspeichern des Abstands zum Boden in Bezug auf jeden Abtastwinkel innerhalb des Überprüfungswinkelbereichs und ferner durch Vergleichen des Abstands mit dem gespeicherten Abstand durchgeführt werden. Bei der ersten Abtastung durch den Lasersensor 9 wird Laserlicht mit einem Abtastwinkel innerhalb des Überprüfungswinkelbereichs direkt vom Boden reflektiert. Daher können die Intensität des empfangenen Laserlichts und der Abstand, der bei der ersten Abtastung ermittelt wird, vorab gespeichert werden, und danach kann unter Bezugnahme auf den in Bezug auf jeden Abtastwinkel gespeicherten Abstand überprüft werden, ob der bei jedem Abtastwinkel gemessene Abstand Xn dem Abstand zum Boden entspricht.
  • Falls in Schritt S264 bestimmt wird, dass der gemessene Abstand Xn dem Abstand zum Boden entspricht, wird Schritt S266 ausgeführt. In Schritt S266 wird überprüft, ob die Intensität des empfangenen Laserlichts unter einen vorgegebenen Schwellenwert in Bezug auf die Intensität des empfangenen Laserlichts, die in Schritt S244 gespeichert wurde, gesunken ist. Bei dieser Intensitätsüberprüfungsoperation werden vorzugsweise die beiden Intensitäten beim gleichen Abtastwinkel verglichen. Somit ist es möglich, die Genauigkeit der Überprüfung der Intensitätsabnahme durch Vergleichen der beiden unter weitestgehend gleichen Bedingungen aufrechtzuerhalten.
  • Falls in Schritt S266 bestimmt wird, dass die Intensität des empfangenen Laserlichts unter den vorgegebenen Schwellenwert gesunken ist, ist die Intensität des empfangenen Laserlichts gesunken, obwohl das Laserlicht vom Boden reflektiert worden ist. In diesem Fall kann somit bestimmt werden, dass das Laserlicht nicht direkt vom Boden reflektiert worden ist, sondern wegen eines Hindernisses indirekt vom Boden reflektiert worden ist. Somit wird Schritt S280 ausgeführt.
  • Gemäß der dritten Ausführungsform wird die Intensität des empfangenen Laserlichts in Bezug auf jeden Abtastwinkel gespeichert, wenn die erste Abtastung vom Lasersensor 9 ausgeführt wird, und die gespeicherte Intensität des empfangenen Laserlichts wird als Vergleich verwendet. Somit wird überprüft, ob die Intensität des empfangenen Laserlichts bei der zweiten und folgenden Abtastung abgenommen hat. Es ist jedoch möglich, anhand anderer Verfahren zu überprüfen, ob die Intensität des empfangenen Laserlichts abgenommen hat, ohne auf dieses Beispiel beschränkt zu sein.
  • Statt immer auf die Intensität des empfangenen Laserlichts, die bei der ersten Abtastung ermittelt wurde, Bezug zu nehmen, kann die Intensität des empfangenen Laserlichts beispielsweise bei jeder Wiederholung der Abtastung gespeichert werden, und die Intensitätsabnahme des empfangenen Laserlichts kann durch Vergleichen mit der Intensität des empfangenen Laserlichts, die bei der vorangehenden Abtastung ermittelt wurde, bestimmt werden. Es ist auch möglich, einen gleitenden Durchschnitt einer vorgegebenen Anzahl von Intensitäten des empfangenen Laserlichts, die in einer Vielzahl von vorausgegangenen Abtastungen ermittelt wurden, zu berechnen und die Intensitätsabnahme des empfangenen Lichts durch Vergleichen mit dem gleitenden Durchschnitt zu bestimmen.
  • Obwohl im vorangehenden Beispiel die Intensitäten des empfangenen Laserlichts beim gleichen Abtastwinkel verglichen werden, muss der Abtastwinkel nicht immer der gleiche sein. Daher kann beispielsweise in einer Abtastung eine Intensitätsabnahme des empfangenen Laserlichts durch Vergleichen der Intensität des empfangenen Laserlichts, die in der Vergangenheit erfasst wurde, mit der Intensität des empfangenen Laserlichts, die gegenwärtig erfasst wird, bestimmt werden.
  • Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die vorangehenden Ausführungsformen beschränkt, sondern kann auch in anderen modifizierten Beispielen implementiert werden.
  • Beispielsweise weist die Fahrzeugtür 30 normalerweise ein Glasfenster in ihrem oberen Teil auf, und somit kann ein Insasse des Fahrzeugs die Umgebung seitlich vom Fahrzeug leicht sehen. Da der Lasersensor 9 in der Nähe der Schwenkachse der Fahrzeugtür 30 vorgesehen ist, ist außerdem der Teil der Tür, der sich der Position des Lasersensors 9 vorgelagert befindet, klein, und seine Bewegungsstrecke während des Öffnens der Tür ist klein. Somit ist es vergleichsweise wenig wichtig, dass der Lasersensor 9 ein Hindernis in einem Bereich erfasst, in dem das Fenster der Fahrzeugtür vorgesehen ist, oder in dem Teil der Tür, welcher der Position des Lasersensors 9 vorgelagert ist. Aus diesem Grund kann der Abtastbereich begrenzt werden wie in 9 dargestellt, wo der Abtastbereich unmittelbar unterhalb der Befestigungsposition des Lasersensors 9 beginnt und nahe dem oberen Endabschnitt des Teils der Fahrzeugtür endet, der unterhalb des Glasfensters liegt. Auch wenn der Abtastbereich des Laserlichts somit begrenzt ist, kann jedes Hindernis, das in der Nähe des Teils der Fahrzeugtür vorhanden ist, der unter dem Glasfenster liegt, wobei es sich um einen toten Winkel für den Fahrzeuginsassen handelt, auf jeden Fall erfasst werden. Durch Verschmälern des Abtastbereichs des Laserlichts kann der Verbrauch an elektrischer Leistung verringert werden, die Ansprechempfindlichkeit der Hinderniserfassung kann verbessert werden und die Genauigkeit der Hinderniserfassung kann erhöht werden.
  • Falls der Lasersensor 9, der am Türspiegel angebracht ist, einen ausreichenden Abstand zur Oberfläche der Fahrzeugtür aufweist, kann das Laserlicht des Lasersensors 9 eine Ebene abtasten, die parallel ist zur Oberfläche der Fahrzeugtür 30, statt die Ebene abzutasten, die in Richtung der Fahrzeugtür 30 im vorgegebenen Winkel Φ zur Fahrzeugtür ausgerichtet ist. Das heißt, der vorgegebene Winkel Φ kann 0° sein.
  • Falls der Öffnungswinkel der Fahrzeugtür gemäß der Erfassung eines Hindernisses begrenzt wird, kann das Steuersystem für den Öffnungswinkel von Fahrzeugtüren gemäß der obigen Ausführungsformen auch in solchen Systemen implementiert werden, in denen die Fahrzeugtür manuell von einem Insassen des Fahrzeugs geöffnet und geschlossen wird.
  • Der Lasersensor 9 kann an der Fahrzeugtür selbst befestigt sein. Ferner kann der Lasersensor 9 innerhalb einer Trägerwelle befestigt sein, welche den Türspiegel an der Fahrzeugtür 30 befestigt. Gemäß dieser Ausgestaltung wird das Design gegenüber ei nem Fall, in dem der Lasersensor 9 am unteren Teil des Türspiegels befestigt ist, verbessert.
  • Die Aufteilung der Operationen bzw. Aufgaben kann geändert werden. Beispielsweise kann die ECU 1 den Abstand zum Hindernis berechnen, oder der Lasersensor 9 kann Laserlicht projizieren, während er selbst den Abtastwinkel θn bestimmt. Falls der Lasersensor 9 den Abtastwinkel θn selbst bestimmt, muss der Lasersensor 9 der ECU 1 den bestimmten Abtastwinkel θn mitteilen.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - JP 2-132515 U [0002]
    • - JP 2008-246665 [0005]

Claims (10)

  1. Steuersystem für den Öffnungswinkel von Fahrzeugtüren, aufweisend: einen Lasersensor (9), der an einer Fahrzeugtür (30) in der Nähe einer Schwenkachse der Fahrzeugtür (30) angebracht ist, um Laserlicht zu projizieren, um eine Ebene, die in einer Öffnungsrichtung der Fahrzeugtür ausgerichtet ist, abzutasten und um reflektiertes Licht, das von einem Hindernis reflektiert wird, zu empfangen; einen Überprüfungsabschnitt (3, S130), der auf Basis von Projektion und Empfang des Laserlichts durch den Lasersensor überprüft, ob ein Hindernis, das mit der Fahrzeugtür in Berührung kommen könnte, in Türöffnungsrichtung vorhanden ist, und einen Öffnungswinkel-Begrenzungsabschnitt (3, S170), der einen Öffnungswinkel der Fahrzeugtür begrenzt, falls der Überprüfungsabschnitt bestimmt, dass ein Hindernis vorhanden ist, wobei der Überprüfungsabschnitt (3, S130) bestimmt, dass ein Hindernis vorhanden ist, falls der Lasersensor als Reaktion auf Laserlicht, das in Bezug auf die Befestigungsposition des Lasersensors nach unten projiziert wird, kein Laserlicht mit einer Intensität empfängt, die über einer vorgegebenen Intensität liegt.
  2. Steuersystem für den Öffnungswinkel von Fahrzeugtüren nach Anspruch 1, wobei: der Überprüfungsabschnitt (3, S130) überprüft, ob ein Hindernis vorhanden ist, wenn das Laserlicht in einem vorgegebenen Winkelbereich, der schmäler ist als ein gesamter Projektionswinkelbereich des Laserlichts, relativ zur Befestigungsposition des Lasersensors nach unten projiziert wird.
  3. Steuersystem für den Öffnungswinkel von Fahrzeugtüren nach Anspruch 1 oder 2, wobei: der Lasersensor (9) das Laserlicht mit einer solchen Intensität projiziert, dass reflektiertes Laserlicht, das direkt vom Boden reflektiert wird, einen Schwellenwert überschreitet, der für die Überprüfung des Empfangs von reflektiertem Laserlicht vorgesehen ist, und reflektiertes Laserlicht, das wegen eines Hindernisses indirekt vom Boden reflektiert wird, den Schwellenwert nicht überschreitet.
  4. Steuersystem für den Öffnungswinkel von Fahrzeugtüren nach Anspruch 3, wobei: der Lasersensor (9) das Laserlicht mit einer Intensität projiziert, für die vorab ein fester Wert bestimmt wurde.
  5. Steuersystem für den Öffnungswinkel von Fahrzeugtüren nach Anspruch 3, wobei: der Lasersensor (9) das Laserlicht jedes Mal zum Boden projiziert, wenn das Fahrzeug mit geschlossener Fahrzeugtür angehalten wird, und die Intensität des Laserlichts, das projiziert werden soll, auf Basis einer Intensität des empfangenen Laserlichts, das als Reaktion auf die Projektion des Laserlichts bei angehaltenem Fahrzeug empfangen wird, variabel anpasst.
  6. Steuersystem für den Öffnungswinkel von Fahrzeugtüren nach Anspruch 1 oder 2, wobei: der Überprüfungsabschnitt (3, S130) bestimmt, dass ein Hindernis vorhanden ist, wenn ein Ergebnis von Projektion und Empfang des Laserlichts durch den Lasersensor eine Reflexion des Laserlichts vom Boden anzeigt, aber die Intensität des empfangenen Laserlichts niedriger ist als die des reflektierten Laserlichts, das zuvor vom Boden reflektiert wurde.
  7. Steuersystem für den Öffnungswinkel von Fahrzeugtüren nach Anspruch 6, wobei: der Überprüfungsabschnitt (3, S130) beim Vergleichen der Intensität des empfangenen Laserlichts mit der des zuvor direkt vom Boden reflektierten Laserlichts die Intensitäten von empfangenen Laserlichtern, die beim gleichen Abtastungswinkel vom Boden reflektiert werden, vergleicht.
  8. Steuersystem für den Öffnungswinkel von Fahrzeugtüren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei: der Überprüfungsabschnitt (3, S130) Abstände von der Befestigungsposition des Lasersensors bis zu einem Ende der Fahrzeugtür in Bezug auf jede Abtastungsrichtung des Lasersensors vorab speichert, den Abstand zu einem Hindernis auf Basis eines Ergebnisses von Projektion und Empfang des Laserlichts durch den Lasersensor berechnet und bestimmt, dass ein Hindernis an einer Position vorhanden ist, an der die Fahrzeugtür wahrscheinlich mit dem Hindernis in Berührung kommen wird, falls der errechnete Abstand bis zum Hindernis kürzer ist als der vorab gespeicherte Abstand bis zum Ende der Fahrzeugtür.
  9. Steuersystem für den Öffnungswinkel von Fahrzeugtüren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei: der Öffnungswinkel-Begrenzungsabschnitt (3, S170) den Öffnungswinkel der Fahrzeugtür begrenzt, wenn die Fahrzeugtür von einem Öffnungswinkel aus, an dem das Vorhandensein eines Hindernisses vom Überprüfungsabschnitt bestimmt wird, über einen Winkel geöffnet wird, der einem Abstand zwischen einer Oberfläche der Fahrzeugtür und der Abtastungsebene des Laserlichts entspricht.
  10. Steuersystem für den Öffnungswinkel von Fahrzeugtüren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei: der Lasersensor (9) anhand des Laserlichts nur einen Bereich abtastet, der einem Teil einer Fahrzeugtür entspricht, der sich unterhalb eines Glasfensters befindet, das in einem oberen Teil der Fahrzeugtür vorgesehen ist.
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