-
Die Erfindung betrifft ein Arbeitsgerät mit einer Anzeigeeinrichtung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Gattung.
-
Bei Arbeitsgeräten ist es bekannt, Lichtquellen wie beispielsweise Laser oder dgl. zur Erzeugung einer Markierung zu nutzen. Ein derartiges Arbeitsgerät ist beispielsweise aus der
DE 20 2004 002 210 U1 bekannt. Hier ist der Laser in einem Gehäuse angeordnet, das über eine Führung seitlich an der Motorsäge festgelegt werden kann.
-
Um den Laser aus der
DE 20 2004 002 210 U1 an der Motorsäge anbringen zu können, muss an der Motorsäge eine spezielle Führung vorhanden sein. Die Führung am Gehäuse und die Führung am Laser müssen aufeinander abgestimmt sein.
-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Arbeitsgerät mit einer Anzeigeeinrichtung der gattungsgemäßen Art zu schaffen, das einfach herstellbar und vielseitig einsetzbar ist.
-
Diese Aufgabe wird durch ein Arbeitsgerät mit einer Anzeigeeinrichtung mit den Merkmalen den Anspruchs 1 gelöst.
-
Dadurch, dass der Halter an dem Arbeitsgerät formschlüssig festgelegt ist, kann die Position des Halters konstruktiv festgelegt werden, so dass eine Falschmontage wie beispielsweise bei Befestigungen über Klemmverbindungen oder dgl. vermieden werden kann. Dadurch, dass die Anzeigeeinrichtung lösbar an dem Halter gehalten ist, kann die Anzeigeeinrichtung im Betrieb leicht abgenommen werden, wenn sie nicht benötigt wird. Es kann eine universelle Anzeigeeinrichtung mit unterschiedlichen, auf das jeweilige Arbeitsgerät abgestimmten Haltern verwendet werden. Dadurch kann auf einfache Weise eine Anpassung der Anzeigeeinrichtung an Arbeitsgeräte unterschiedlicher Bauart erfolgen.
-
Vorteilhaft umfasst das Arbeitsgerät ein Griffrohr, an dem der Halter formschlüssig gehalten ist. Dadurch ergibt sich eine vorteilhafte Positionierung der Anzeigeeinrichtung und eine vielseitige Einsetzbarkeit. Insbesondere ist die Geometrie von Halter und Griffrohr so aufeinander abgestimmt, dass der Halter nur in einer Position an dem Griffrohr festlegbar ist. Dies kann beispielsweise bei ungleichmäßig gebogenem Griffrohr durch eine Anpassung der Form der Griffrohraufnahme an den Verlauf der Biegung des Griffrohrs erfolgen. Dadurch kann sichergestellt werden, dass die Markierung die korrekte Ausrichtung besitzt. Eine einfache konstruktive Gestaltung ergibt sich, wenn das Griffrohr eine Vertiefung besitzt, in die der Halter zur formschlüssigen Fixierung eingreift. Eine derartige Vertiefung ist beispielsweise bei Griffrohren von Motorsägen oftmals zur Festlegung der Schraubenfeder als Dämpfungselement bereits vorgesehen. Auch eine Erhebung des Griffrohrs kann zur formschlüssigen Fixierung alternativ oder zusätzlich genutzt werden.
-
Um die Drehlage des Halters an dem Griffrohr konstruktiv festzulegen, ist insbesondere vorgesehen, dass das Griffrohr einen von der Kreisform abweichenden Querschnitt aufweist und dass der Halter eine Griffrohraufnahme besitzt, deren Querschnitt an die Querschnittsform des Griffrohrs angepasst ist. Ein einfacher Aufbau des Halters und eine einfache Montage des Halters am Griffrohr werden erreicht, wenn die Griffrohraufnahme eine Öffnung besitzt, deren Breite etwa dem kleinsten Durchmesser des Griffrohrs entspricht. Über die Öffnung kann der Halter auf das Griffrohr aufgeschoben werden. Zur Fixierung auf dem Griffrohr kann der Halter dann so um seine Längsachse gedreht werden, dass der Halter das Griffrohr im Bereich des größten Durchmessers des Griffrohrs hintergreift. Bei etwa ovalem Querschnitt des Griffrohrs wird dies durch eine Drehung um etwa 90° erreicht.
-
Vorteilhaft ist die Anzeigeeinrichtung über eine Schnappverbindung an dem Halter lösbar gehalten. Um das Abnehmen der Anzeigeeinrichtung zu erleichtern, ist vorteilhaft eine Betätigungseinrichtung zum Lösen der Schnappverbindung vorgesehen. Vorteilhaft weist der Halter eine Führung auf, auf die die Anzeigeeinrichtung aufgeschoben ist. Durch diese Art der Fixierung der Anzeigeeinrichtung an dem Halter wird die Lage der Anzeigeeinrichtung an dem Halter konstruktiv vorgegeben.
-
Vorteilhaft besitzt die Anzeigeeinrichtung eine Verstelleinrichtung zur Verstellung der Markierung. Beim Fällen von Bäumen mit einer Motorsäge kann die Anzeigeeinrichtung zur Anzeige der Fällrichtung genutzt werden. Aufgrund der Verstellbarkeit der Markierung ist ein Peilen der Fällrichtung über gewisse Entfernungen möglich. Beim Einsatz der Markierung beispielsweise zum Ablängen eines Baumstamms mit einer Motorsäge kann die Anzeigeeinrichtung aufgrund der Verstellbarkeit als Abmesseinrichtung verwendet werden.
-
Vorteilhaft umfasst die Anzeigeeinrichtung einen Linienlaser, der eine linienförmige Markierung erzeugt. Mit einer linienförmigen Markierung ist das Peilen beim Einsatz der Anzeigeeinrichtung als Fällrichtungsanzeiger einfach möglich. Vorteilhaft ist das Arbeitsgerät eine Motorsäge, und die linienförmige Markierung liegt in einer Ebene, die senkrecht zur Ebene der Führungsschiene der Motorsäge und senkrecht zur Unterseite der Motorsäge steht. Mit der Unterseite der Motorsäge ist dabei die Seite der Motorsäge bezeichnet, die beim Abstellen der Säge auf dem Boden zu liegen kommt. Bei abgestellter Motorsäge liegt die Unterseite der Motorsäge parallel zum Boden. Die Unterseite der Motorsäge kann auch durch einzelne Aufstandspunkte des Griffgehäuses oder dgl. definiert sein. Durch die angegebene Ausrichtung der linienförmigen Markierung weist die Markierung beim Ansetzen der Motorsäge zum Fällen eines Baumes in die Fallrichtung des Baumstamms. Dabei ist lediglich ein seitlicher Versatz zwischen Führungsschiene und Anzeigeeinrichtung zu berücksichtigen. Beim Aufsetzen der Unterseite der Motorsäge auf einen abzulängenden Baumstamm kann durch entsprechende Einstellung des Endpunkts der linienförmigen Markierung eine gewünschte Länge abgemessen werden.
-
Vorteilhaft besitzt die Motorsäge eine Fällleiste und die Ebene, in der die linienförmige Markierung liegt, verläuft parallel zur Fällleiste. Insbesondere besitzt die Ebene, in der die linienförmige Markierung liegt, zur Fällleiste einen Abstand, der kleiner als etwa 5 cm ist. Der Abstand ist vorteilhaft kleiner als etwa 2,5 cm. Zum Ablängen kann die Motorsäge dadurch so auf den abzulängenden Baumstamm aufgesetzt werden, dass die Fällleiste die Längsmittelachse des Baumstamms näherungsweise schneidet. Dadurch kann auf einfache Weise ein korrektes Aufsetzen der Motorsäge sichergestellt werden. Es wird eine genaue Messung ermöglicht. Dadurch, dass der Abstand der Fällleiste zur Ebene, in der die Markierung liegt, gering ist, ergibt sich nur ein kleiner Fehler bei der Messung aufgrund des Versatzes. Eine besonders genaue Messung wird erreicht, wenn die Fällleiste in der Ebene liegt, in der auch die linienförmige Markierung liegt. Aufgrund der Griffrohrgeometrie kann sich hierdurch jedoch eine erhöhte Lage der Anzeigeeinrichtung ergeben. Um die Anzeigeeinrichtung vor Beschädigungen zu schützen, kann deshalb ein Abstand zur Ebene der Markierung akzeptabel sein, da hierdurch eine geschütztere Lage der Anzeigeeinrichtung ermöglicht wird.
-
Um insbesondere für das Ablängen eine ausreichende Anzeige zu ermöglichen, ist der Linienlaser vorteilhaft so verstellbar, dass der Abstand eines Endpunkts der Markierung zur Ebene der Führungsschiene mindestens von etwa 20 cm bis etwa 110 cm einstellbar ist. Die Markierung soll dabei in der durch die Unterseite der Motorsäge definierten Ebene liegen, also auf der Höhe, auf der die Motorsäge auf einen Baumstamm aufgesetzt werden kann. Der Endpunkt der Markierung, mit dem gemessen wird, kann dabei der der Motorsäge zugewandt oder der der Motorsäge abgewandt liegende Endpunkt der linienförmigen Markierung sein.
-
Ein einfacher Aufbau ergibt sich, wenn der Linienlaser eine Laserdiode besitzt und wenn die Anzeigeeinrichtung ein Gehäuse besitzt, in dem die Laserdiode zur Verstellung der linienförmigen Markierung drehbar gelagert ist. Die Drehachse der Laserdiode verläuft dabei insbesondere parallel zur Längsmittelachse der Führungsschiene. Aufgrund dieser Lage der Drehachse wird die Ausrichtung der linienförmigen Markierung bei der Verstellung beibehalten, und die linienförmige Markierung liegt immer in der senkrecht zur Ebene der Führungsschiene und senkrecht zur Unterseite der Motorsäge stehenden Ebene. Vorteilhaft besitzt das Gehäuse ein schlitzförmiges Fenster, durch das die Laserdiode zur Erzeugung der Markierung scheint. Insbesondere besitzt die Anzeigeeinrichtung eine Verstelleinrichtung für die Laserdiode. Ein einfacher Aufbau ergibt sich, wenn die Laserdiode in die Verstelleinrichtung integriert ist.
-
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im Folgenden anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen:
-
1 eine perspektivische Darstellung einer Motorsäge,
-
2 eine perspektivische Darstellung der Motorsäge aus 1 beim Abmessen eines abzulängenden Baumstamms,
-
3 die Motorsäge aus 2 in der Position zum Absägen des Baumstamms in der gewünschten Länge,
-
4 eine Ansicht von hinten auf eine Motorsäge beim Peilen der Fällrichtung vor dem Durchführen eines Sohlenschnittes,
-
5 die Motorsäge aus 4 vor dem Durchführen eines Dachschnitts,
-
6 eine perspektivische Darstellung eines Halters der Anzeigeeinrichtung,
-
7 eine Seitenansicht des Halters aus 6,
-
8 eine Seitenansicht des Halters aus 7 in Richtung des Pfeils VIII in 7,
-
9 eine Seitenansicht des Halters in Richtung des Pfeils IX in 7,
-
10 eine schematische Schnittdarstellung durch das Griffrohr der Motorsäge,
-
11 bis 16 ausschnittsweise perspektivische Darstellungen der Motorsäge beim Montieren des Halters und der Anzeigeeinrichtung,
-
17 eine Seitenansicht der Anzeigeeinrichtung mit Halter,
-
18 eine Schnittdarstellung entlang der Linie XVIII-XVIII in 17,
-
19 eine perspektivische Darstellung einer Motorsäge,
-
20 eine vergrößerte Darstellung des am Griffrohr der Motorsäge aus 19 angeordneten Halters,
-
21 eine perspektivische Darstellung des Halters mit der Anzeigeeinrichtung von unten,
-
22 eine Draufsicht auf ein Ausführungsbeispiel eines Halters an einem Griffrohr,
-
23 einen Schnitt entlang der Linie XXIII-XXIII in 22,
-
24 eine schematische Schnittdarstellung entlang der Linie XXIV-XXIV in 22,
-
25 eine Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels einer Anzeigeeinrichtung,
-
26 eine Draufsicht auf die Anzeigeeinrichtung aus 25,
-
27 eine Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels einer Anzeigeeinrichtung,
-
28 eine Draufsicht auf die Anzeigeeinrichtung aus 27,
-
29 eine perspektivische Darstellung der Verstelleinrichtung der Anzeigeeinrichtung aus den 27 und 28,
-
30 und 31 perspektivische Darstellungen eines Ausführungsbeispiels einer Verstelleinrichtung,
-
32 einen Schnitt durch die Verstelleinrichtung aus den 30 und 31.
-
1 zeigt als Ausführungsbeispiel für ein handgeführtes Arbeitsgerät eine Motorsäge 1. Die Motorsäge 1 besitzt ein Gehäuse 2, an dem ein hinterer Handgriff 3 festgelegt ist. Am hinteren Handgriff 3 ist üblicherweise ein in den Figuren nicht gezeigter Gashebel vorgesehen. Das Gehäuse 2 wird von einem Griffrohr 4 übergriffen. An der dem hinteren Handgriff 3 gegenüberliegenden Seite des Gehäuses 2 ragt eine Führungsschiene 6 nach vorne, an der eine in 1 gestrichelt angedeutete Sägekette 7 umlaufend angetrieben ist. Die eben ausgebildete Führungsschiene 6 liegt in einer gedachten Ebene 59. Im Bereich zwischen dem Griffrohr 4 und der Führungsschiene 6 ist ein Handschutz 5 angeordnet, der zur Auslösung einer Kettenbremse dient. Am Gehäuse 2 ist ein Kettenraddeckel 52 festgelegt, der eine Fällleiste 55 trägt, die als farbliche Markierung und/oder als Erhebung oder Vertiefung ausgebildet sein kann. Die Fällleiste 55 dient zum Peilen der Fällrichtung beim Fällen von Bäumen. Die Fällleiste 55 ist vorteilhaft nicht nur an dem Kettenraddeckel 52, sondern weitgehend umlaufend an der Motorsäge 1 angeordnet und erstreckt sich auch auf der Oberseite und der dem Kettenraddeckel 52 gegenüberliegenden Seite des Gehäuses 2. Die Fällleiste 55 spannt eine Fällebene 68 (2) auf.
-
Am Griffrohr 4 ist eine Anzeigeeinrichtung 9 angeordnet. Die Anzeigeeinrichtung 9 ist am Griffrohr 4 über einen Halter 8 gehalten, der an die Geometrie des Griffrohrs 4 angepasst ist und der nur in dieser Position am Griffrohr 4 festgelegt werden kann. Der Halter 8 ist am Griffrohr 4 formschlüssig gehalten. Am Halter 8 ist die Anzeigeeinrichtung 9 ebenfalls formschlüssig und lösbar fixiert. Die Anzeigeeinrichtung 9 umfasst ein Gehäuse 10 mit einem Schalter 11 zum Ein- und Ausschalten und mit einem Drehknopf 12, über den die Position eines im Gehäuse 10 angeordneten Linienlasers 15 (18) eingestellt werden kann. Das Gehäuse 10 besitzt außerdem ein schlitzförmiges Fenster 13, über das das vom Linienlaser 15 emittierte Licht austreten kann.
-
Die 2 und 3 zeigen den Einsatz der Anzeigeeinrichtung 9 beim Ablängen eines schematisch gezeigten Baumstammes 16. Zunächst wird die Motorsäge 1, wie in 2 gezeigt, mit ihrer Unterseite 17 auf den Baumstamm 16 aufgesetzt. Die Führungsschiene 6 ist in dieser Stellung senkrecht ausgerichtet und ragt nach vorne. Der auf dem Kettenraddeckel 52 angeordnete Abschnitt der Fällleiste 55 ist zur Längsachse 21 des Baumstamms 16 radial ausgerichtet, so dass die Verlängerung der Fällleiste 55 die Längsachse 21 schneidet. Die Fällleiste 55 spannt eine Fällebene 68 auf, die bei der gezeigten Anordnung der Motorsäge 1 parallel zur Längsachse 21 liegt. Vorteilhaft enthält die Fällebene die Längsachse 21. Die Anzeigeeinrichtung 9 erzeugt eine linienförmige Markierung 18, die etwa parallel zur Längsachse 21 des Baumstamms 16 ausgerichtet ist. Zum Ablängen einer gewünschten Länge vom Baumstamm 16 wird der Endpunkt 19 der Markierung 18 an der Stirnseite 20 des Baumstamms 16 angelegt, so dass der Endpunkt 19 zur Ebene 59 der Führungsschiene 6 einen Abstand a besitzt, der der gewünschten Länge entspricht. Im Ausführungsbeispiel ist der Abstand a zu dem der Motorsäge 1 abgewandt liegenden Endpunkt 19 der Markierung 18 gemessen. Es kann jedoch auch der der Motorsäge 1 zugewandt liegende Endpunkt der Markierung 18 zum Abmessen genutzt werden.
-
Der Abstand a ist auf der Oberseite des Baumstamms 16 in einer Ebene 66, in der die Unterseite 17 der Motorsäge 1 liegt und die tangential zum Baumstamm 16 verläuft, gemessen. Zur Einstellung der gewünschten Länge ist der Laser, der die Markierung 18 erzeugt, im Gehäuse 10 der Anzeigeeinrichtung 9 um eine Drehachse 14 drehbar gelagert. Der Laser ist dabei so drehbar, dass der Abstand a mindestens von etwa 20 cm bis etwa 110 cm einstellbar ist. Die Drehachse 14 liegt parallel zur Längsmittelachse 43 der Führungsschiene 6. Wie 2 zeigt, ist die linienförmige Markierung 18 in einer gedachten Ebene 44 angeordnet, die quer zur Motorsäge 1 liegt. Die Ebene 44 schneidet die Ebene, in der die Führungsschiene 6 liegt, senkrecht. Die Ebene 44 steht auch senkrecht zur Unterseite 17 der Motorsäge 1 und zur gedachten Ebene 66, die von der Unterseite 17 definiert ist. Beim Verstellen des Lasers bewegt sich die Markierung 18 in der Ebene 44. Die Ausrichtung der linienförmigen Markierung 18 senkrecht zur Führungsschiene 6 bleibt aufgrund der Lage der Drehachse 14 jedoch erhalten.
-
Die Ebene 44 besitzt zur Fällebene 68, die von der Fällleiste 55 aufgespannt ist, einen Abstand g. Der Abstand g beträgt vorteilhaft weniger als 5 cm, insbesondere weniger als 2,5 cm. Als besonders vorteilhaft hat sich ein Abstand g von etwa 0,5 cm bis etwa 2 cm erwiesen. Es kann jedoch auch vorgesehen sein, dass die Fällleiste 55 in der Ebene 44 liegt. Durch den Abstand g ergibt sich ein geringer Messfehler. Aufgrund des Abstands g kann die Anzeigeeinrichtung 9 jedoch weiter unten am Griffrohr 4 angeordnet werden. Dadurch ist die Anzeigeeinrichtung 9 durch das Griffrohr 4 besser vor Beschädigungen geschützt.
-
Die Anzeigeeinrichtung ist am oberen Teil des schräg nach vorn und oben verlaufenden Abschnitts des Griffrohrs 4 angeordnet. Aufgrund des Verlaufs des Griffrohrs 4 in diesem Bereich wird der Abstand g der Fällleiste 55 zur Ebene 44 vergrößert, je weiter unten die Anzeigeeinrichtung 9 am Griffrohr 4 angeordnet wird. Die Anzeigeeinrichtung 9 ist seitlich vom Gehäuse 2 etwa im Bereich der Oberseite des Gehäuses 2 und etwa senkrecht oberhalb des Kettenraddeckels 52 angeordnet.
-
Um einen Abschnitt mit der gewünschten Länge vom Baumstamm 16 abzulängen, wird die Motorsäge 1, wie in 3 gezeigt, in Richtung auf den hinteren Handgriff 3 nach hinten gezogen. Dies ist in 2 durch den Pfeil 22 verdeutlicht. Die Motorsäge 1 wird nach hinten gezogen, bis die Führungsschiene 6 auf dem Baumstamm 16 aufliegt. Dann wird ein Abschnitt des Baumstamms 16 an der Schnittlinie 23 abgelängt. Dadurch, dass die Motorsäge 1 nach hinten gezogen wird, kann auf einfache Weise der Abstand zur Stirnseite 20 beibehalten werden. Da die Führungsschiene 6 nicht zuerst mit ihrer Spitze in Kontakt mit dem Baumstamm 16 kommt, ist die Gefahr eines ”Kick-back” verringert. Bei bekannten Einrichtungen zum Ablängen eines Baumstamms wird die Spitze der Führungsschiene am Baum angesetzt, und der Laser erzeugt einen Lichtpunkt oder eine Linie, die senkrecht zur Längsachse 21 des Baumstamms 16 verläuft. Wird die Führungsschiene 6 der Motorsäge 1 bei derartigen Ablängeinrichtungen nicht exakt senkrecht zum Baumstamm 16 ausgerichtet, ergibt sich ein vergleichsweise großer Fehler in der abgemessenen Länge. Dieser Fehler kann bei der erfindungsgemäßen Anordnung der Anzeigeeinrichtung 9 am Griffrohr 4 und der Ausrichtung der linienförmigen Markierung 18 in Richtung der Längsachse 21 des Baumstamms 16 und etwa auf der Höhe der Fällleiste 55 vermieden werden, so dass eine größere Messgenauigkeit erreicht wird.
-
In den 4 und 5 ist der Einsatz der Anzeigeeinrichtung 9 beim Fällen eines Baumstamms 24 gezeigt. 4 zeigt die Motorsäge 1 mit am Baumstamm 24 angesetzter Führungsschiene 6. Die Führungsschiene 6 ist in 4 vom Gehäuse 2 der Motorsäge 1 verdeckt. Die Unterseite 17 des Gehäuses 2 liegt dem Baumstamm 24 zugewandt. Die Führungsschiene 6 ist zum Ausführen eines in 4 gestrichelt gezeigten Sohlenschnitts 25 angelegt. Die Anzeigeeinrichtung 9 erzeugt auf dem Boden 45 eine linienförmige Markierung 18, die die Fällrichtung des zu fällenden Baumstamms 24 anzeigt.
-
Zum Ausführen des Dachschnitts 26 wird die Motorsäge 1, wie in 5 gezeigt, verschwenkt. Die Führungsschiene 6 liegt schräg am Baumstamm 24 an und ist auch in der Ansicht in 5 vom Gehäuse der Motorsäge 1 verdeckt. Um die linienförmige Markierung 18 in geeignetem Abstand anzuzeigen, wurde der Linienlaser im Gehäuse der Anzeigeeinrichtung 9 um die Drehachse 14 in Richtung zum Boden 45 verschwenkt, so dass die Verschwenkung der Motorsäge 1 ausgeglichen wird. Auch bei Ausführung des Dachschnitts 26 weist die linienförmige Markierung 18 in die Richtung, in die der Baumstamm 24 fällt.
-
Die 6 bis 9 zeigen den Halter 8, mit dem die Anzeigeeinrichtung 9 am Griffrohr 4 festgelegt ist, im Einzelnen. Der Halter 8 besitzt eine Griffrohraufnahme 27, deren Querschnitt auf den Querschnitt des Griffrohrs 4 abgestimmt ist. Der Halter 8 ist in diesem Bereich etwa C-förmig ausgebildet und besitzt zwei Arme 38, 39, die eine Öffnung 28 zur Griffrohraufnahme 27 begrenzen. Die Arme 38, 39 sind vorteilhaft leicht federnd ausgebildet und mit Einführschrägen 34 für das Griffrohr 4 versehen. Die Öffnung 28 besitzt eine Breite f, die vorteilhaft etwa der in 10 gezeigten Breite c des Griffrohrs 4 entspricht. Die Breite c ist dabei im kleinsten Durchmesser des annähernd oval ausgebildeten Griffrohrs 4 gemessen. Auch die Breite b der Aufnahme 27 entspricht vorteilhaft etwa der Breite c des Griffrohrs 4. Die Aufnahme 27 besitzt eine Höhe d, die deutlich größer als die Breite f der Öffnung 28 ist und die vorteilhaft etwa der Höhe e des Griffrohrs 4 (10) entspricht.
-
Zur Fixierung der Anzeigeeinrichtung 9 besitzt der Halter 8 eine Führung 29, die als Längsführung ausgebildet ist. An der der Anzeigeeinrichtung 9 zugewandten Seite ist am Halter 8 ein Federsteg 31 angeordnet, der eine Rastnase 32 zur Verrastung am Gehäuse 10 der Anzeigeeinrichtung 9 besitzt. In Verlängerung des Federstegs 31 ist ein Betätigungsabschnitt 33 ausgebildet, über den die Rastnase 32 gelöst werden kann. Bei am Halter 8 montierter Anzeigeeinrichtung 9 steht der Betätigungsabschnitt 33 geringfügig unter dem Gehäuse 10 der Anzeigeeinrichtung 9 hervor und ist dadurch leicht zugänglich.
-
Wie die Figuren zeigen, besitzt der Halter 8 einen Zapfen 30, der seitlich und von der der Öffnung 28 etwa gegenüberliegenden Seite in den Bereich des Griffrohrs 4 ragt.
-
Die 11 bis 16 zeigen die Montage des Halters 8 und der Anzeigeeinrichtung 9 am Griffrohr 4. Wie 11 zeigt, besitzt das Griffrohr 4 in dem Bereich, in dem der Halter 8 montiert wird, eine Vertiefung 35. Wie in 12 gezeigt ist, wird der Halter 8 zunächst auf das Griffrohr 4 aufgesetzt. Dabei wird der Halter 8 mit der Öffnung 28 (8) in der in 10 durch den Pfeil 46 angedeuteten Richtung, also über die schmale Seite des Griffrohrs 4, auf das Griffrohr 4 aufgeschoben. Der Halter 8 wird über den kleinsten Durchmesser des Griffrohrs 4 geschoben. 12 zeigt den Halter 8 am Griffrohr 4.
-
Anschließend wird der Halter 8, wie in 13 durch den Pfeil 36 angedeutet, um seine Längsachse verschwenkt, und zwar um etwa 90°, bis das Griffrohr 4 mit dem freien Querschnitt der Griffrohraufnahme 27 etwa deckungsgleich zusammenfällt. Diese Lage ist in den 14 und 15 gezeigt. In dieser Position ist der Zapfen 30 in der Vertiefung 35 angeordnet. Durch die Drehbewegung in Richtung des Pfeils 36 in 13 wird der Zapfen 30 in die Vertiefung 35 hineingedreht. Anschließend wird, wie in 16 gezeigt, die Anzeigeeinrichtung 9 in Richtung des Pfeils 47 von oben auf den Halter 8 aufgeschoben. Sobald die Rastnase 32 an der Anzeigeeinrichtung 9 verrastet, ist diese fest mit der Motorsäge 1 verbunden.
-
Der Halter 8 ist so ausgebildet, dass er nur in einer vorgegebenen Position am Griffrohr 4 angeordnet werden kann. Aufgrund der Biegung des Griffrohrs 4 und der Länge des Halters 8 ist nur eine vorgegebene Position des Halters 8 möglich, und zwar die, bei der die Biegung der Griffrohraufnahme 27 mit der Biegung des Griffrohrs 4 übereinstimmt. Eine weitere Festlegung der Lage des Halters 8 wird durch den Zapfen 30 und die Vertiefung 35 erreicht. Diese können zusätzlich oder alternativ zur Festlegung der Position über die Biegung des Griffrohrs 4 vorgesehen sein. Es können auch andere konstruktive Gegebenheiten zur Festlegung der Lage des Halters 8 am Griffrohr 4 genutzt werden.
-
17 und 18 zeigen den Halter 8 und die Anzeigeeinrichtung 9 im Einzelnen. Wie 17 zeigt, besitzt das Gehäuse 10 der Anzeigeeinrichtung 9 eine Aufnahme 37 für die Führung 29. Wie 18 zeigt, wird die Anzeigeeinrichtung 9 auf die Führung 29 aufgeschoben, bis die Vorderkante 48 des Halters 8 an einem Absatz 49 des Gehäuses 10 anstößt und bis die Rastnase 32 hinter einer Rastkante 50 am Gehäuse 10 verrastet. Dadurch ist die Anzeigeeinrichtung 9 sicher am Halter 8 gehalten. Zum Lösen der Anzeigeeinrichtung 9 wird der Betätigungsabschnitt 33 in Richtung des Pfeils 51 nach unten gedrückt, bis die Rastnase 32 hinter der Rastkante 50 hervortritt. Dann kann die Anzeigeeinrichtung 9 entgegen dem Pfeil 47 in 16 nach oben abgezogen werden.
-
Wie 18 zeigt, ist zur Herstellung der linienförmigen Markierung 18 ein Linienlaser 15 im Gehäuse 10 der Anzeigeeinrichtung 9 angeordnet. Der Linienlaser 15 umfasst eine Laserdiode 53, die im Gehäuse 10 mit einer Verstelleinrichtung 58 schwenkbar gelagert ist, und eine in 18 schematisch gezeigte, ortsfest im Gehäuse 10 angeordnete Steuerung 54. Statt der Steuerung 54 kann eine Steuerung 54' vorgesehen sein, die schwenkbar gelagert ist. Die Laserdiode 53 ist in einer Halterung 40 angeordnet, die einen Lagerzapfen 41 besitzt, der in eine Aufnahme 42 des Gehäuses 10 ragt. Die Laserdiode 53 ist damit in die Verstelleinrichtung 58 integriert. An der Halterung 40 kann die Steuerung 54' gehalten sein. An der gegenüberliegenden Seite ist die Halterung 40 mit dem Drehknopf 12 drehfest verbunden und dadurch ebenfalls gelagert. Der Linienlaser 15 ist so ausgerichtet, dass der Laserstrahl durch das Fenster 13 nach außen tritt. Die Lagerung der Laserdiode 53 ist selbsthemmend ausgebildet, so dass im Betrieb keine unerwünschte Verstellung aufgrund von Vibrationen oder dgl. erfolgt. Hierzu besitzt der Drehknopf 12 an seiner dem Gehäuse 10 zugewandten Unterseite 57 einen Dichtring 56, der am Gehäuse 10 anliegt und die Laserdiode 53 über Reibung in der eingestellten Position hält. Alternativ können auch konstruktiv vorgegebene Rastpositionen für die Position der Laserdiode 53 vorgesehen sein.
-
Um die Anzeigeeinrichtung 9 bei unterschiedlichen Geräten einsetzen zu können, ist vorgesehen, dass für jeden Gerätetyp, beispielsweise für Motorsägen unterschiedlicher Bauart, jeweils ein auf die Motorsäge angepasster Halter 8 vorgesehen ist und jeder Halter 8 die gleiche Führung 29 besitzt, so dass auf jedem Halter 8 die gleiche Anzeigeeinrichtung 9 festgelegt werden kann. Dadurch wird der Aufwand, um Anzeigeeinrichtungen für unterschiedliche Arbeitsgeräte bereitzustellen, deutlich verringert. Durch die formschlüssige Anordnung des Halters 8 am Griffrohr 4 und die Auslegung derart, dass nur eine Position des Halters 8 auf dem Griffrohr 4 möglich ist, kann sichergestellt werden, dass die linienförmige Markierung 18 in der korrekten Ausrichtung angeordnet ist.
-
Die 19 bis 21 zeigen ein Ausführungsbeispiel eines Halters 60. Wie 19 zeigt, besitzt das Griffrohr 4 einen etwa horizontal verlaufenden Abschnitt 63 und einen schräg nach vorne und im Wesentlichen vertikal verlaufenden Abschnitt 64. Zwischen den beiden Abschnitten 63 und 64 verläuft das Griffrohr 4 mit einer Biegung 65. Der Halter 60 ist im Bereich der Biegung 65 angeordnet. Wie 19 zeigt, besitzt der Halter 60 zur Fixierung am Griffrohr 4 mindestens einen Bügel 61, der über einen Spannhebel 62, der als Exzenterhebel ausgebildet sein kann, gespannt werden kann. Der Bügel 61 und der Spannhebel 62 dienen jedoch lediglich zur Fixierung des Halters 60. Die korrekte Lage des Halters 60 ergibt sich aus der Biegung 65 des Griffrohrs 4. Der Halter 60 besitzt eine Griffrohraufnahme 67 (21), deren Verlauf an den Verlauf der Biegung 65 des Griffrohrs 4 angepasst ist. Dadurch kann der Halter 60 nur in einer konstruktiv vorgegebenen Position am Griffrohr 4 angeordnet werden. Aufgrund der abgestimmten Biegung von Griffrohraufnahme 67 und Biegung 65 des Griffrohrs 4 ergibt sich eine formschlüssige Fixierung des Halters 60 am Griffrohr 4.
-
Die 22 bis 24 zeigen schematisch ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Halters 70. Der Halter 70 ist an einem Griffrohr 69 gehalten, das gerade verläuft und einen annähernd rechteckigen Querschnitt besitzt. Zur Fixierung der Lage des Halters 70 am Griffrohr 69 besitzt das Griffrohr 69 eine Durchgangsbohrung 72, in die ein Stift 71 des Halters 70 ragt. Im Ausführungsbeispiel ist der Stift 71 am Halter 70 angeformt. Der Stift 71 kann jedoch auch als separates, am Halter 70 zu fixierendes Bauteil ausgebildet sein.
-
24 zeigt auch die Anordnung der Führung 29 am Halter 70. Die weitere Ausführung des Halters 70 entspricht der des in den 1 bis 18 gezeigten Halters 8. Wie 24 zeigt, besitzt der Halter 70 eine Griffrohraufnahme 77, deren Form an den Querschnitt des Griffrohrs 69 angepasst ist. Die Griffrohraufnahme 77 besitzt eine Breite b, die der Breite c des Griffrohrs 69 entspricht. Die Öffnung 28 an der Griffrohraufnahme 77 besitzt eine Breite f, die mindestens der Breite c des Griffrohrs 69 entspricht. Die Höhe d der Griffrohraufnahme 77 entspricht mindestens der Höhe e des Griffrohrs 69. Vorteilhaft ist das Griffrohr 69 mit wenig Spiel oder ohne Spiel in der Griffrohraufnahme 77 gehalten.
-
Die 25 und 26 zeigen ein Ausführungsbeispiel einer Anzeigeeinrichtung 79, die eine Verstelleinrichtung 78 für einen nicht im Einzelnen gezeigten Linienlaser besitzt. Zur Fixierung an einem Halter 8, 60, 70 besitzt die Anzeigeeinrichtung 79 eine Aufnahme 37. Die Verstelleinrichtung 78 umfasst ein Rad 82, das um eine Drehachse 14 drehbar im Gehäuse 80 der Anzeigeeinrichtung 79 gelagert ist. Das Rad 82 besitzt ein Fenster 81, durch das der Linienlaser scheinen kann.
-
Beim Ausführungsbeispiel nach den 25 und 26 ist das Rad 82 zwischen zwei Abschnitten des Gehäuses 80 gelagert. Die 27 und 28 zeigen eine Anzeigeeinrichtung 89, deren Aufbau im Wesentlichen der Anzeigeeinrichtung aus den 25 und 26 entspricht. Allerdings besitzt die Anzeigeeinrichtung 89 eine Verstelleinrichtung 88, die auf das Gehäuse 90 der Anzeigeeinrichtung 89 aufgesetzt ist und auf diesem um die Drehachse 14 drehbar gelagert ist. Die Verstelleinrichtung 88 besitzt ein Rad 92, das an seinem Außenumfang ein Fenster 91 für den Linienlaser aufweist. An der Oberseite des Rads 92 ist eine Markierung 93 angebracht, die anzeigt, in welche Richtung der Linienlaser durch das Fenster 91 scheint.
-
29 zeigt den Aufbau der Verstelleinrichtung 88 im Einzelnen. Die Verstelleinrichtung 78 aus den 25 und 26 kann im Wesentlichen identisch ausgebildet sein, wobei das Rad 82 nach beiden Seiten offen sein kann.
-
Wie 29 zeigt, ist eine Laserdiode 95 im Rad 92 gehalten. Hierzu besitzt das Rad 92 eine Aufnahme 97, die die Laserdiode 95 an ihrem Umfang umgreift. Zur axialen Fixierung ist ein Anschlag 96 vorgesehen. An der gegenüberliegenden Seite stößt die Laserdiode 95 am Fenster 91 oder benachbart zum Fenster 91 an. Zur Ausrichtung der Laserdiode 95 besitzt das Rad 92 benachbart zum Fenster 91 mehrere Zentrierstege 98, die die Lage der Laserdiode 95 im Rad 92 festlegen. Das Rad 92 besitzt zwei Schraubdome 94, an denen das Rad 92 mit nicht gezeigten Befestigungsschrauben mit einer ebenfalls nicht gezeigten Halteplatte verbunden ist. Um die Drehbarkeit des Rads 92 am Gehäuse 90 zu ermöglichen, besitzt das Rad 92 einen seitlichen Rand 87, der mindestens eine Nut 86 aufweist, mit der das Rad 92 drehbar am Gehäuse 80 gelagert ist.
-
Es kann auch vorgesehen sein, dass eine Steuerung 54 für die Laserdiode 95 im Rad 92 angeordnet ist. Im Ausführungsbeispiel ist die Steuerung 54 im Gehäuse 90 der Anzeigeeinrichtung 89 angeordnet und über nicht gezeigte Kabel mit der Laserdiode 95 verbunden. Durch die Integration der Laserdiode 95 in die Verstelleinrichtung 88 ergibt sich ein einfacher Aufbau. Die Halter 60 und 70 entsprechen in ihrer weiteren, nicht im Einzelnen gezeigten und beschriebenen Gestaltung im Wesentlichen dem Halter 8.
-
Die 30 bis 32 zeigen ein Ausführungsbeispiel einer Verstelleinrichtung 108. Die Verstelleinrichtung 108 besitzt ein Rad 92, dessen Aufbau etwa dem in den 27 bis 29 gezeigten Rad 92 entspricht. Gleiche Bezugszeichen bezeichnen einander entsprechende Elemente. Die Verstelleinrichtung 108 ist am Gehäuse 80 nicht formschlüssig über Schrauben fixiert wie die Verstelleinrichtung 88, sondern über eine Schnappverbindung. Hierzu ist am Rad 92 ein Rand 107 angeformt, der einen radial auskragenden Rastvorsprung 106 besitzt. Der Rastvorsprung erstreckt sich im Wesentlichen über den gesamten Umfang des Rands 107. Um ein radiales Federn des Rastvorsprungs 106 zu erlauben, besitzt der Rand 107 vier Schlitze 105, die den Rand 107 in vier gleiche Abschnitte aufteilen. Im Rad 92 ist eine Aufnahme 97 für die Laserdiode 95 vorgesehen.
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
-
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
-
Zitierte Patentliteratur
-
- DE 202004002210 U1 [0002, 0003]