DE102010006705B3 - Brennstoffzellenanordnung - Google Patents
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Abstract
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Brennstoffzellenanordnung gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
- Brennstoffzellenanordnungen der vorliegenden Art sind bekannt, z. B. aus der Druckschrift
oder der DruckschriftWO 02/078107 A2 DE 195 17 042 C1 . Derartige Brennstoffzellenanordnungen weisen eine oder mehrere Brennstoffzellen auf, welche im Fall mehrerer Brennstoffzellen z. B. zu einem Brennstoffzellenstapel verspannt sind. Um einen Brennstoffzellenstapel, in welchem die Brennstoffzellen z. B. elektrisch in Reihe geschaltet sind, elektrisch anzukontaktieren, werden Zapfen bzw. Stromanschlüsse z. B. durch ein den Brennstoffzellenstapel umfangendes, diesen z. B. gegen die Außenatmosphäre abdichtendes und zumeist thermisch isolierendes Gehäuse geführt, und die Brennstoffzellen geeignet ankontaktiert, z. B. mittels einer Leitungs- bzw. Kabelverbindung, wie dies in derDE 195 17 042 C1 dargestellt ist. - Bei Hochtemperatur-Brennstoffzellen, bei welchen sich der Brennstoffzellenstapel infolge chemischer oder thermischer Vorgänge regelmäßig verformt bzw. bewegt, werden wegen der hohen Temperatur die Stromanschlüsse ohne bewegliche Leitungen starr an der Brennstoffzelle ankontaktiert (s. z. B. die Druckschrift
DE 197 81 442 C1 , welche einen Elektrolyseur zeigt), so dass sich die Zapfen bzw. die Stromanschlüsse zusammen mit dem Brennstoffzellenstapel bewegen, i. e. relativ zum Gehäuse. Hierbei ergibt sich stets die Problematik einer geeigneten Abdichtung der Durchführung der Stromanschlüsse durch das Gehäuse. - Ausgehend hiervon liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Brennstoffzellenanordnung vorzuschlagen, welche auch bei Relativbewegung von Stromanschluss und Gehäuse eine gasdichte und elektrisch isolierte Durchführung eines Stromanschlusses durch ein Gehäuse auf einfache Weise bei guter Montierbarkeit und geringen Kosten ermöglicht.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
- Vorgeschlagen wird erfindungsgemäß eine Brennstoffzellenanordnung mit einem Brennstoffzellenstapel sowie einem Gehäusewandelement zur Bildung eines den Brennstoffzellenstapel umfangenden Gehäuses, wobei das Gehäusewandelement zur elektrischen Ankontaktierung des Brennstoffzellenstapels mittels eines Leiters eine Durchtrittsöffnung aufweist, wobei sich ein Leiter durch die Durchtrittsöffnung hindurch erstreckt, wobei eine Hülse zwischen Durchtrittsöffnungswand und Leiter um eine am Leiter angeordnete Isolierschicht herum angeordnet und zusammen mit der Isolierschicht gasdicht gegen den Leiter gedrängt ist, wobei die Durchtrittsöffnung mittels eines Kompensationselements zum Ausgleich von Längs- und Querbewegungen gasdicht verschlossen ist, und wobei das Kompensationselement gasdicht an dem Hülsenelement und an dem Gehäusewandelement dauerhaft befestigt ist.
- Bei einer erfindungsgemäßen Ausführungsform der Brennstoffzellenanordnung ist das Kompensationselement mittels eines Befestigungselements an dem Gehäusewandelement, insbesondere an einer Außenseite des Gehäusewandelements, befestigt.
- Bei einer weiteren erfindungsgemäßen Brennstoffzellenanordnung ist das Kompensationselement mittels eines Befestigungselements in Form eines Flanschelements, insbesondere eines Ringflansches an dem Gehäusewandelement befestigt.
- Bei noch einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform der Brennstoffzellenanordnung ist das Flanschelement mit dem Gehäusewandelement verschraubt, insbesondere an einer Gehäusewandelementaußenseite.
- Gemäß einem Aspekt der erfindungsgemäßen Brennstoffzellenanordnung ist das Kompensationselement als Federelement und/oder als Balg ausgebildet, insbesondere als Metallbalg.
- Weiterhin wird erfindungsgemäß eine Brennstoffzellenanordnung vorgeschlagen, wobei sich das Kompensationselement entlang der Hülse erstreckt, wobei die Hülse einen Bund bzw. einen umlaufenden Vorsprung ausbildet zur gasdichten Abstützung und/oder Befestigung eines brennstoffzellenseitigen Endes des Kompensationselements.
- Bei einem weiteren Aspekt der erfindungsgemäßen Brennstoffzellenanordnung ist ein Ende des Kompensationselements, welches zur Befestigung an dem Gehäusewandelement vorgesehen ist, integral mit einem Befestigungselement gebildet.
- Bei einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Brennstoffzellenanordnung ist die Isolierschicht als Hülse ausgebildet.
- Weiterhin ist erfindungsgemäß eine Brennstoffzellenanordnung vorgesehen, wobei die Isolierschicht aus Mikanit gefertigt ist.
- Vorgeschlagen wird erfindungsgemäß auch eine Brennstoffzellenanordnung, wobei das Gehäusewandelement eine Wärmedämmung aufweist, durch welche sich die Durchtrittsöffnung erstreckt.
- Bei einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Brennstoffzellenanordnung ist die Hülse mittels eines Verspannelements dauerhaft gasdicht gegen die Isolierschicht und gegen den Leiter gedrängt.
- Bei noch einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Brennstoffzellenanordnung ist das Verspannelement als Schelle ausgebildet.
- Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung, anhand der Figuren der Zeichnungen, die erfindungswesentliche Einzelheiten zeigen, und aus den Ansprüchen. Die einzelnen Merkmale können je einzeln für sich oder zu mehreren in beliebiger Kombination bei einer Variante der Erfindung verwirklicht sein.
- Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
-
1 exemplarisch eine Brennstoffzellenanordnung im Schnitt durch ein Gehäusewandelement gemäß einer möglichen Ausführungsform der Erfindung; und -
2 exemplarisch eine Brennstoffzellenanordnung im Schnitt durch ein Gehäusewandelement gemäß einer weiteren möglichen Ausführungsform der Erfindung. - In der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen entsprechen gleichen Bezugszeichen Elemente gleicher oder vergleichbarer Funktion.
-
1 zeigt exemplarisch eine erfindungsgemäße Brennstoffzellenanordnung1 im Schnitt durch ein Gehäusewandelement2 (Schnitt in X-Richtung), wobei die Brennstoffzellenanordnung zumindest eine elektrisch anzukontaktierenden Brennstoffzelle, welche z. B. Teil eines Brennstoffzellenstapels ist, aufweist (nicht gezeigt). Die Brennstoffzelle kann dabei zur z. B. seitlichen oder stirnseitigen Ankontaktierung vorgesehen sein. Der Brennstoffzellenstapel weist an den Stirnseiten z. B. jeweils eine Endplatte auf, mittels welcher er z. B. auf bekannte Weise verspannt ist. - Die Brennstoffzellenanordnung
1 weist ein Gehäusewandelement2 auf, welches zur Bildung eines Gehäuses vorgesehen ist, welches den Brennstoffzellenstapel umfängt bzw. umgibt, um diesen z. B. gegen die Außenatmosphäre abzudichten und z. B. thermisch zu isolieren. Dazu kann das Gehäusewandelement2 , welches zum Beispiel als Gehäusedeckel, z. B. als stirnseitiger, zu einer Endplatte im Wesentlichen planparallel anzuordnender Gehäusedeckel, ausgebildet ist, z. B. eine in Richtung Brennstoffzelle (i. e. in1 ,2 nach links) weisende, auf bekannte Weise gebildete Wärmedämmung bzw. Wärmeisolierung3 aufweisen. - Zur elektrischen Ankontaktierung einer Brennstoffzelle durch das Gehäusewandelement
2 hindurch, weist das Gehäusewandelement2 sowie z. B. die Isolierung3 einen Durchbruch bzw. eine Durchtrittsöffnung4 auf, welche z. B. als Bohrung ausgeführt ist und z. B. röhrenförmig mit kreisrundem Querschnitt oder mit anderem Querschnitt gebildet ist. Die Durchtrittsöffnung4 ermöglicht, einen Leiter5 bzw. einen Stromanschluss durch das Gehäusewandelement2 hindurchzuführen. Zur Ankontaktierung ist die Durchtrittsöffnung4 im Gehäusewandelement2 an geeigneter Stelle, z. B. gegenüberliegend zur vorgesehenen Kontaktierstelle an der Brennstoffzelle, gebildet. - Zur Ankontaktierung ist weiterhin ein Stromanschluss, insbesondere ein (verwindungs-)steifer bzw. starrer Stromanschluss in Form z. B. eines elektrisch leitfähigen Zapfens oder eines Stabes, z. B. im Wesentlichen eines Rundstabes, mit länglicher Erstreckung vorgesehen, welcher nachfolgend als Leiter
5 bezeichnet ist. Der Leiter5 erstreckt sich erfindungsgemäß durch die Durchtrittsöffnung4 hindurch und ist z. B. mit einem brennstoffzellenseitigen Ende5a mit der anzukontaktierenden Brennstoffzelle im Inneren eines zu bildenden Gehäuses verbunden (mittelbar oder unmittelbar). Das gegenüberliegende Ende5b (Außenende) ist z. B. zur Verbindung mit einer stromführenden Leitung, z. B. einem Kabel, vorgesehen und überragt z. B. das Gehäusewandelement3 nach außen (X-Richtung), erstreckt sich also über die (Längs-)Abmessungen der Durchtrittsöffnung4 hinaus. Das Ende5b weist zur Verbindung mit einer Zuleitung z. B. Bohrungen5c zur Herstellung einer elektrischen Verbindung oder andere geeignete Befestigungsmittel zur Ankontaktierung einer Zuleitung am Leiter5 auf. - Erfindungsgemäß ist vorgesehen, zwischen dem Leiter
5 und der zum Leiter5 weisenden Wand der Durchtrittsöffnung4 bzw. der Durchtrittsöffnungswand6 eine Isolierschicht7 zur elektrischen Isolierung an dem Leiter5 anzubringen, um eine Potentialtrennung zwischen z. B. Leiter5 und Gehäusewandelement2 zu realisieren. Die Isolierschicht7 ist z. B. als pastös aushärtende Isolierschicht, als gewickelte Isolierschicht, als Bahnmaterial oder auf andere Weise ausgebildet und um den Leiter5 herum insbesondere vollumfänglich angeordnet. Vorliegend ist die Isolierschicht7 z. B. als (Isolier-)Hülse ausgebildet, welche auf den Leiter5 aufschiebbar bzw. steckbar ist. Die Isolierschicht7 in z. B. Form der Hülse ist beispielsweise aus Keramik gefertigt oder einem geeigneten Material, vorliegend zum Beispiel aus Mikanit. - Die Isolierschicht
7 wird erfindungsgemäß von einem (weiteren) Hülsenelement bzw. einer Hülse8 , z. B. einer rohrförmigen Hülse mit z. B. einem dem Leiter5 und der darum angeordneten Isolierschicht7 angepassten Innenquerschnitt umfangen, derart, dass die Hülse8 , welche zum Beispiel als Klemmhülse zur Klemmung ausgebildet ist, den Leiter5 z. B. nicht kontaktiert, um die angestrebte Potentialtrennung zu ermöglichen. Um die Hülse8 um die Isolierschicht7 herum anzuordnen, weist die Hülse8 z. B. einen Innendurchmesser auf, welcher ein Aufstecken bzw. ein Anordnen durch z. B. Aufschieben seitens des Außenendes5b des Leiters5 erlaubt. Die Hülse8 kann mittels z. B. eines Presssitzes (1 ) an der Isolierschicht7 angeordnet sein oder z. B. geschlitzt sein, zumindest teilweise, um ein leichtes Aufstecken und ein anschließendes Verspannen zu ermöglichen. - Vorliegend ist erfindungsgemäß vorgesehen, eine in Richtung Außenende
5b (über einen Teil ihrer Länge) geschlitzte Hülse8 um die Isolierschicht7 bzw. eine Isolierhülse herum anzuordnen, um diese anschließend mittels eines Verspannelements9 (2 ) in z. B. Form einer integral oder eigenständig gebildeten Ringschelle zu fixieren bzw. zu verspannen und somit die Hülse8 dauerhaft gegen die Isolierschicht7 bzw. den Leiter5 zu drängen. Das Verspannelement9 , welches z. B. mit einer Schraube-Mutter-Verbindung verspannt werden kann, ist dabei z. B. außerhalb des Gehäusewandelements2 (Längsrichtung X) an der (Klemm-)Hülse8 angeordnet, um eine Zugänglichkeit von Außen und eine einfache Montage sicherzustellen. Es ist erfindungsgemäß vorgesehen, die Anordnung von Isolierschicht7 und Hülse8 am Leiter5 derart auszubilden, dass eine Gasdichtigkeit in Längsrichtung zwischen Leiter5 und Hülse8 erreicht ist. Dies kann dadurch erreicht werden, dass Hülse8 und Isolierschicht7 entsprechend gegen den Leiter5 gedrängt werden. - Um die Durchtrittsöffnung
4 erfindungsgemäß um den Leiter5 herum gasdicht abzudichten und dennoch eine Beweglichkeit des Leiters5 innerhalb derselben zu ermöglichen (X-, Y-, Z-Richtung), ist vorgesehen, ein Kompensationselement10 zum gasdichten Verschluss der zwischen Hülse8 und Durchtrittsöffnungswand6 verbleibenden Öffnung, welche im unverschlossenen Zustand eine Fluidkommunikation zwischen Gehäuseinnenseite und Gehäuseaußenseite erlaubt, dauerhaft anzuordnen. Das Kompensationselement10 , welches z. B. als Federelement11 in z. B. Form einer Feder- bzw. Ringscheibe mit z. B. S-förmigem Querschnitt (1 ) oder als Balgelement (2 ), vorliegend z. B. als Balg12 und insbesondere als Metallbalg, ausgeführt ist, ermöglicht einen Bewegungsausgleich des Leiters5 in Längsrichtung X und in Querrichtung (Y, Z) und somit eine Relativbewegung des Leiters5 zum Gehäusewandelement2 . - Zum erfindungsgemäßen gasdichten Verschluss der um die Hülse
8 verbliebenen Öffnung ist das Kompensationselement10 vollumfänglich um die Hülse8 herum angeordnet, derart, dass die Öffnung verschlossen (Y-, Z-Richtung) und die Verbindung mit der Hülse8 gasdicht und dauerhaft ist. Dazu kann von bekannten Befestigungsverfahren Gebrauch gemacht werden, z. B. von kraft-, stoff- oder formschlüssigen Verfahren oder Kombinationen daraus, welche eine solche Befestigung ermöglichen. Vorliegend ist das Kompensationselement10 z. B. mit der Hülse8 verschweißt (2 ), z. B. mittels eines ersten Endes10a . Das Kompensationselement10 ist ferner an dem Gehäusewandelement2 dauerhaft und gasdicht befestigt, z. B. mittels eines bekannten Befestigungsverfahrens wie oben angegeben, z. B. mittels eines zweiten Endes10b . Denkbar ist, zur Unterstützung einer Abdichtung am z. B. Gehäusewandelement2 oder an der Hülse8 , Dichtmittel vorzusehen. - Erfindungsgemäß kann bei der Befestigung des ersten Endes
10a an der Hülse8 und/oder des zweiten Endes10b des Kompensationselements10 an dem Gehäusewandelement2 z. B. von (je) einer Befestigungsvorrichtung und/oder o. a. angegebenen Befestigungsverfahren Gebrauch gemacht werden. Vorgesehen ist z. B., das erste Ende10a an einem Bund13 abzustützen (2 ), welcher mit der Hülse8 insbesondere integral gebildet ist, und das erste Ende10a daran, z. B. mittels Schweißen, dauerhaft gasdicht zu befestigen. Zur Befestigung des zweiten Endes10b , welches z. B. in Längsrichtung vom ersten Ende10a entfernt ist, an dem Gehäusewandelement2 ist z. B. vorgesehen, das Kompensationselement10 integral mit einem Befestigungselement15 , insbesondere einem Flanschelement14 , auszubilden (2 ), welches an z. B. der Gehäusewandelement-Außenseite2a um die Durchtrittsöffnung4 herum gasdicht befestigbar ist, z. B. mittels einer Schraubverbindung. - Bei der Befestigung des Kompensationselements
10 von2 in Form eines Balgs12 ist vorgesehen, den Balg12 , welcher sich wellenförmig mit wechselndem Durchmesser entlang der Hülse8 z. B. vom Bund bzw. ringförmigen Vorsprung13 bis z. B. zur Gehäusewandelement-Außenseite2a erstreckt, mit Abstand (in Y-, Z-Richtung) zur Durchtrittsöffnungswand6 der Durchtrittsöffnung4 anzuordnen, so dass eine aufgrund erwarteter Relativbewegung vorgesehene Bewegungsfreiheit des Leiters5 nicht durch Zur-Anlage-Gelangen des Balgs12 an der Durchtrittsöffnungswand6 beeinträchtigt wird. Zu demselben Zweck weist der Balg12 z. B. an seinem der Brennstoffzelle abgewandten Ende10b ein offenes Ende auf bzw. ist im Inneren hohl, so dass sich der Leiter5 innerhalb des Balgs12 bei gleichzeitiger Gasdichtigkeit im notwendigen Umfang frei bewegen kann. - Zur Montage der erfindungsgemäßen Brennstoffzellenanordnung
1 wird z. B. zunächst das Gehäusewandelement2 über das Außenende5a des Leiters5 gestülpt, wobei der Leiter5 durch die Durchtrittsöffnung4 hindurchtritt. Anschließend oder bereits zuvor kann die Isolierschicht7 am Leiter5 aufgebracht werden, im Fall einer Isolierhülse7 z. B. durch Aufstecken seitens des Außenendes5b . Auf die Isolierschicht7 kann nun eine insbesondere vormontierte Baugruppe aus z. B. Hülse8 , Kompensationselement10 und z. B. Verspannelement9 aufgebracht, z. B. aufgeschoben werden. Dazu wird die Baugruppe in die Durchtrittsöffnung4 von der Gehäusewandelement-Außenseite2a her eingebracht und z. B. mittels des Verspannelements9 gegen die Isolierschicht7 und den Leiter5 verspannt bzw. gedrängt, z. B. durch Verschrauben. Mittels des z. B. Befestigungselements15 in z. B. Form des integral mit dem Kompensationselement10 gebildeten Flanschelements14 sowie der Schrauben16 und Bohrungen in dem Gehäusewandelement2 kann die Durchtrittsöffnung4 um den Leiter5 herum sodann gasdicht verschlossen werden.
Claims (12)
- Brennstoffzellenanordnung (
1 ) mit einem Brennstoffzellenstapel sowie einem Gehäusewandelement (2 ) zur Bildung eines den Brennstoffzellenstapel umfangenden Gehäuses, wobei das Gehäusewandelement (2 ) zur elektrischen Ankontaktierung des Brennstoffzellenstapels mittels eines Leiters (5 ) eine Durchtrittsöffnung (4 ) aufweist, wobei sich ein Leiter (5 ) durch die Durchtrittsöffnung (4 ) hindurch erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass eine Hülse (8 ) zwischen Durchtrittsöffnungswand (6 ) und Leiter (5 ) um eine am Leiter (5 ) angeordnete Isolierschicht (7 ) herum angeordnet und zusammen mit der Isolierschicht (7 ) gasdicht gegen den Leiter (5 ) gedrängt ist, wobei die Durchtrittsöffnung (4 ) mittels eines Kompensationselements (10 ) zum Ausgleich von Längs- und Querbewegungen gasdicht verschlossen ist, wobei das Kompensationselement (10 ) gasdicht an dem Hülsenelement (8 ) und an dem Gehäusewandelement (2 ) dauerhaft befestigt ist. - Brennstoffzellenanordnung (
1 ) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kompensationselement (10 ) mittels eines Befestigungselements (15 ) an dem Gehäusewandelement (2 ), insbesondere an einer Außenseite (2a ) des Gehäusewandelements (2 ), befestigt ist. - Brennstoffzellenanordnung (
1 ) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kompensationselement (10 ) mittels eines Befestigungselements (15 ) in Form eines Flanschelements (14 ), insbesondere eines Ringflansches an dem Gehäusewandelement (2 ) befestigt ist. - Brennstoffzellenanordnung (
1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Flanschelement (14 ) mit dem Gehäusewandelement (2 ) verschraubt ist, insbesondere an einer Gehäusewandelementaußenseite (2a ). - Brennstoffzellenanordnung (
1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kompensationselement (10 ) als Federelement (11 ) und/oder als Balg (12 ) ausgebildet ist, insbesondere als Metallbalg. - Brennstoffzellenanordnung (
1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich das Kompensationselement (10 ) entlang der Hülse erstreckt, wobei die Hülse (8 ) einen Bund (13 ) ausbildet zur gasdichten Abstützung und/oder Befestigung eines brennstoffzellenseitigen Endes (10a ) des Kompensationselements (10 ). - Brennstoffzellenanordnung (
1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ende (10b ) des Kompensationselements (10 ), welches zur Befestigung an dem Gehäusewandelement (2 ) vorgesehen ist, integral mit einem Befestigungselement (15 ) gebildet ist. - Brennstoffzellenanordnung (
1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierschicht (7 ) als Hülse ausgebildet ist. - Brennstoffzellenanordnung (
1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierschicht (7 ) aus Mikanit gefertigt ist. - Brennstoffzellenanordnung (
1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäusewandelement (2 ) eine Wärmedämmung (3 ) aufweist, durch welche sich die Durchtrittsöffnung (4 ) erstreckt. - Brennstoffzellenanordnung (
1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (8 ) mittels eines Verspannelements (9 ) dauerhaft gasdicht gegen die Isolierschicht (7 ) und gegen den Leiter (5 ) gedrängt ist. - Brennstoffzellenanordnung (
1 ) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Verspannelement (9 ) als Schelle ausgebildet ist.
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