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DE102010006069A1 - Schwingungsdämpfungssystem einer Lenkanordnung - Google Patents

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DE102010006069A1
DE102010006069A1 DE201010006069 DE102010006069A DE102010006069A1 DE 102010006069 A1 DE102010006069 A1 DE 102010006069A1 DE 201010006069 DE201010006069 DE 201010006069 DE 102010006069 A DE102010006069 A DE 102010006069A DE 102010006069 A1 DE102010006069 A1 DE 102010006069A1
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steering
vibration
piezoelectric
oscillation
damping system
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Withdrawn
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DE201010006069
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English (en)
Inventor
Christian Dipl.-Ing. Born
Karsten Dipl.-Ing. Braeuer (Fh)
Thomas Dipl.-Ing. Krüger
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Mercedes Benz Group AG
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Daimler AG
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Publication date
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    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D7/00Steering linkage; Stub axles or their mountings
    • B62D7/22Arrangements for reducing or eliminating reaction, e.g. vibration, from parts, e.g. wheels, of the steering system
    • B62D7/224Arrangements for reducing or eliminating reaction, e.g. vibration, from parts, e.g. wheels, of the steering system acting between the steering wheel and the steering gear, e.g. on the steering column
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F2224/00Materials; Material properties
    • F16F2224/02Materials; Material properties solids
    • F16F2224/0283Materials; Material properties solids piezoelectric; electro- or magnetostrictive
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F2230/00Purpose; Design features
    • F16F2230/08Sensor arrangement

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering-Linkage Mechanisms And Four-Wheel Steering (AREA)
  • Steering Controls (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung stellt ein Schwingungsdämpfungssystem einer Lenkanordnung (5) bereit, das eine Sensoreinheit zur Erfassung einer Schwingung der Lenkanordnung (5) und eine Aktuatoreinheit zur Erzeugung einer Kompensationsschwingung umfasst. Dabei sind die Sensoreinheit und die Aktuatoreinheit an der Lenkanordnung (5) angeordnet und umfassen zumindest ein piezoelektrisches Element, wobei die Sensoreinheit durch ein erstes piezoelektrisches Flächenelement (1) und die Aktuatoreinheit durch ein zweites piezoelektrisches Flächenelement (1') bereitgestellt wird. Das Schwingungsdämpfungssystem umfasst eine Regeleinrichtung, die mit dem ersten und dem zweiten piezoelektrischen Flächenelement (1, 1') gekoppelt ist und einen geschlossenen Regelkreis bildet, wobei die Regeleinrichtung in Abhängigkeit der von dem ersten piezoelektrischen Flächenelement (1) erfassten Schwingung der Lenkanordnung (5) das zweite piezoelektrische Flächenelement (1') derart ansteuert, dass die erzeugte Kompensationsschwingung destruktiv mit der Schwingung der Lenkanordnung (5) interferiert.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Schwingungsdämpfungssystem einer Lenkanordnung.
  • Aus dem Stand der Technik ist der Einsatz von schwingungsdämpfenden Elementen bekannt, die in den Lenkstrang integriert werden, um die Übertragung von Vibrationen, die durch Fahrbahnunebenheiten entstehen oder von dem Motor stammen, zum Lenkrand hin zu verringern. Diese Vibrationen, verursacht durch den Motor oder durch die Fahrbahnunebenheiten, werden über das Lenkgetriebe und den Lenkstrang bis ins Lenkrad übertragen, und dort vom Fahrer als störendes Zittern des Lenkrads wahrgenommen.
  • Bei den herkömmlich verwendeten schwingungsdämpfenden Elementen kann es sich um Gelenkscheiben oder Tube-inTube-Dämpfer handeln. Diese dämpfen jedoch die Schwingungen lediglich in ihrer Intensität, ohne sie ganz unterdrücken zu können, und sind nur unter hohem Kosten- und Montageaufwand in den Lenkstrang integrierbar. So muss beispielsweise der Lenkstrang zur Anordnung einer schwingungsdämpfenden Gelenkscheibe unterbrochen werden.
  • Des Weiteren ist im Stand der Technik der Einsatz von Piezoelementen zur Schwingungsdämpfung bekannt, beispielsweise aus der DE 102 26 477 A1 , in der ein piezokeramischer Aktuator beschrieben ist, der auf einer Lenksäule in einem Bereich zwischen dem Lenkrad und dem nächstliegenden Haltemittel der Lenksäule angeordnet ist. Dieser piezoelektrische Aktuator soll eine deutliche Schwingungsreduzierung für die Anordnung Lenksäule/Lenkrad in einem weiten Frequenzband bereitstellen, indem zusätzlich ein Sensor zur Erfassung von Vibrationen oberhalb des piezokeramischen Aktuators an der Struktur der Anordnung Lenksäule/Lenkrad angeordnet ist.
  • In der DE 10 2004 002 519 B3 ist zur Verbesserung der Schwingungsdämpfung und der Reduktion der Anzahl der benötigten Piezoelemente ist ein Instrumententräger für ein Kraftfahrzeug beschrieben, der ein Tragprofil aufweist, dem eine aktive Anordnung zur Schwingungsdämpfung zugeordnet ist. Dazu weist die Anordnung im Anbindungsbereich von Lenksäule und Tragprofil mehrere Piezoelemente auf, die in Bezug auf die Längsachse des Tragprofils schräg angeordnet sind, wobei wenigstens zwei Piezoelemente zueinander gegensätzlich geneigt sind.
  • Für eine verbesserte Schwingungsdämpfung, insbesondere im Instrumententafelbereich, ist in der DE 10 2004 003 175 B3 eine Lenksäule mit einem oberen und einem unteren Lenksäulenabschnitt offenbart, die durch einen Dämpfungskörper gekoppelt sind, der mehrere Piezoelemente umfasst.
  • Aus der DE 10 2004 033 230 A1 ist eine Lenksäule bekannt, die ein aktives System zur Schwingungsdämpfung mit Piezoelementen aufweist, die an einem Lenksäulenabschnitt angeordnet sind und als Sensor und Aktuator arbeiten. Die Piezoelemente werden sequenziell taktgesteuert einmal als Sensor und im nächsten Takt als Aktuator eingesetzt und sind im Inneren des als Hohlprofil ausgeführten Lenksäulenabschnitts angeordnet.
  • Ferner ist aus der DE 10 2008 007 162 A1 ein Lenkrad bekannt, das mit einer Schwingungsdämpfungseinrichtung ausgestattet ist, die wenigstens ein Piezoelement umfasst, durch welches die mechanische Energie der Schwingung in elektrische Energie umwandelbar ist. Mit diesem schwingungsgedämpften Lenkrad soll ein einfaches und kostengünstig herzustellendes Lenkrad geschaffen werden.
  • Schließlich bezieht sich die DE 10 2004 001 098 A1 auf ein Verfahren zum Reduzieren von Vibrationen in einer Armaturenbrett-Struktur, wobei eine oder mehrere piezoelektrische Aktuator- und Sensoreinrichtungen verwendet werden, die zwischen unterschiedlichen Strukturen in der Armaturenbrett-Struktur angeordnet sind. Die Sensorkomponente erfasst die Vibrationen zwischen den Strukturen, während die Aktuatorkomponente einen umgekehrten Sinuspuls generiert, der die Vibrationen dämpft. Damit sollen Vibrationen in der Lenksäule und im Armaturenbrett auf kosteneffektive und -effiziente Weise gedämpft werden, ohne die Gesamtmassen wesentlich zu erhöhen oder die Komponenten der Armaturenbrett-Struktur komplexer zu gestalten.
  • Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es wünschenswert, ein Schwingungsdämpfungssystem einer Lenkanordnung bereitzustellen, die eine einfachere und kostengünstigere Gestaltung der Lenkstrangbauteile ermöglicht, das bauraumunabhängig verbaut werden kann, und möglichst wenig Bauraum erfordert.
  • Diese Aufgabe wird durch ein Schwingungsdämpfungssystem mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen ausgeführt.
  • Eine erste Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schwingungsdämpfungssystems, das zur Schwingungsdämpfung einer Lenkanordnung an derselben angeordnet ist, weist eine Sensoreinheit, mit der Schwingungen der Lenkanordnung erfasst werden können, und eine Aktuatoreinheit auf, die zur Erzeugung einer Kompensationsschwingung dient. Die erzeugte Kompensationsschwingung ist dabei in ihrer Phase derart zur erfassten Schwingung verschoben, dass sich die Schwingung und die Kompensationsschwingung in destruktiver Interferenz überlagern, so dass die durch Motor oder Fahrbahnunebenheiten verursachten Vibrationen an der Lenkanordnung deutlich reduziert, gegebenenfalls sogar eliminiert werden.
  • Erfindungsgemäß werden hier die Sensoreinheit und die Aktuatoreinheit jeweils durch ein einziges piezoelektrisches Flächenelement bereitgestellt, das prinzipiell auf jedem Bauteil der Lenkanordnung angeordnet werden kann. Durch die Platzierungswahl der piezoelektrischen Flächenelemente kann die Qualität der Schwingungstilgung, beziehungsweise -dämpfung beeinflusst werden.
  • Das erfindungsgemäße Schwingungsdämpfungssystem bildet vorteilhaft durch die Anordnung der beiden piezoelektrischen Flächenelemente als Sensor- und Aktuatoreinheit, die über eine Regeleinrichtung miteinander gekoppelt sind, einen autonomen Regelkreis, der mit einer selbstregulierenden Übertragungsfunktion zur Minimierung, beziehungsweise Eliminierung, der Schwingung der Lenkanordnung, ausgestattet ist. Dazu steuert die Regeleinrichtung in Abhängigkeit der Schwingung der Lenkanordnung, die von dem als Sensoreinheit fungierenden piezoelektrischen Flächenelement erfasst wurde, das als Aktuatoreinheit dienende zweite piezoelektrische Flächenelement an, so dass dieses die Kompensationsschwingung erzeugt, die sich destruktiv mit der Schwingung der Lenkanordnung überlagert und damit diese Schwingung reduziert oder sogar eliminiert. Hierzu können in vorteilhafter Weise die beiden piezoelektrischen Flächenelemente gemeinsam innerhalb eines bzw. an einem Abschnitt der Lenkanordnung angeordnet werden, jedoch an voneinander abgewandten Seiten dieses Abschnitts.
  • Die Verwendung von lediglich zwei piezoelektrischen Flächenelementen ermöglicht ein einfaches und kostengünstiges Schwingungsdämpfungssystem für eine beliebige Lenkanordnung, das kaum Bauraum erfordert, und das keine Änderung an den Lenkstrangbauteilen, wie beispielsweise im Stand der Technik beim Einsatz von Gelenkscheiben o der zwei Rohrdämpfern nötig ist. Dadurch, dass der Lenkstrang nicht durch Schwingungsdämpfer unterbrochen wird, kann dem Fahrer auch ein direkteres Lenkgefühl vermittelt werden, so dass vorteilhaft die haptische Rückmeldung der Lenkung an den Fahrer verbessert wird, während gleichzeitig die vorhandenen Schwingungen, die durch Motor oder Fahrbahn entstehen, durch das Schwingungsdämpfungssystem auf ein für den Fahrer akzeptables Maß reduziert oder gar eliminiert werden. Durch den selbstregulierenden Regelkreis erfolgt die Schwingungsdämpfung unabhängig von der Vibrationsfrequenz, so dass das erfindungsgemäße Schwingungsdämpfungssystem breiten Einsatz in verschiedenen Baureihen finden kann.
  • In einer vorteilhaften Ausführungsform können die piezoelektrischen Flächenelemente an einem Lenkgetriebe oder einer Lenksäule der Lenkanordnung angeordnet werden, insbesondere können die beiden piezoelektrischen Flächenelemente entgegengesetzt radial an einem Umfang einer Welle des Lenkgetriebes oder einer Lenkspindel der Lenksäule angeordnet werden. Dadurch können die Vibrationen unmittelbar abgegriffen und durch den geschlossenen Regelkreis sofort die Genese der Kompensationsschwingung bewirken.
  • In einer weiteren Ausführungsform kann ein piezoelektrisches Flächenelement, oder beide, eine Elektronikvorrichtung aufweisen, die zur Steuerung des Schwingungsdämpfungssystems herangezogen werden, und somit die Regeleinrichtung teilweise oder ganz bilden kann, so dass ein separates elektronisches Bauteil für die Regeleinrichtung eventuell entfallen kann. Das passive System, bestehend aus den zwei piezoelektrischen Flächenelementen, kann ohne zusätzliche Spannungsversorgung auskommen, in der Elektronikvorrichtung, beziehungsweise der Regeleinrichtung, kann das Regelverhalten, beziehungsweise die Übertragungsfunktion, auf den jeweiligen Einsatzfall angepasst werden, abhängig von dem Ort und der Orientierung der Platzierung der piezoelektrischen Flächenelemente sowie in Abhängigkeit der entsprechenden Baureihen, die sich hinsichtlich Lenkanordnung, sowie Schwingungseigenschaften unterscheiden können.
  • Schließlich kann in einer Ausführungsform vorgesehen sein, die piezoelektrischen Flächenelemente folienartig als biegsame Kunststofffolienelemente auszubilden, die bei einer Applikation an die Lenkanordnung an nahezu beliebige Konturen anpassbar sind, so dass zur Integration des erfindungsgemäßen Schwingungsdämpfungssystems der Lenkungsstrang nicht umkonstruiert werden muss. Das Schwingungsdämpfungssystem kann somit auch an Stellen der Lenkanordnung angebracht werden, an denen die Anbringung anderer Piezoelemente aufgrund komplexer Anbringungsflächen scheitert.
  • Die einfache und konturgetreue Anbringung der Piezoflächenelemente kann dabei durch Kleben erfolgen. Solche biegsamen piezoelektrischen Flächenelemente sind im Stand der Technik bekannt und umfassen eine Schicht aus piezoelektrischem Material, das entweder eine Piezokeramik, eine aufgedampfte Halbleiterdünnschicht oder ein Polyvinylidenfluorid sein kann.
  • Diese und weitere Vorteile werden durch die nachfolgende Beschreibung unter Bezug auf die begleitenden Figuren dargelegt.
  • Der Bezug auf die Figuren in der Beschreibung dient der Unterstützung der Beschreibung und dem erleichterten Verständnis des Gegenstands. Gegenstände oder Teile von Gegenständen, die im Wesentlichen gleich oder ähnlich sind, können mit denselben Bezugszeichen versehen sein. Die Figuren sind lediglich eine schematische Darstellung einer Ausführungsform der Erfindung.
  • Dabei zeigt:
  • 1 eine Schnittansicht einer Gelenkscheibe zur Schwingungsdämpfung in einem Lenkstrang aus dem Stand der Technik,
  • 2 eine perspektivische Ansicht auf einen Teil des Lenkstrangs, der erfindungsgemäß mit einem piezoelektrischen Flächenelement ausgestattet ist,
  • 3 schematisch eine perspektivische Ansicht auf eine Lenkanordnung, an der erfindungsgemäß die beiden Piezo-Flächenelemente angeordnet sind,
  • 4 ein einfaches Regelkreisschaltbild des erfindungsgemäßen Schwingungsdämpfungssystems.
  • Das erfindungsgemäße Schwingungsdämpfungssystem bezieht sich auf ein System zur Dämpfung, beziehungsweise Eliminierung von Schwingungen einer Lenkanordnung, die ein Lenkrad, zu dem keine Schwingungen übertragen werden sollen, eine (obere und untere) Lenksäule und ein Lenkgetriebe umfasst, zwischen denen sich Gelenkanordnungen, beispielsweise Kardangelenke, befinden können. Der Drehmoment übertragende innere Strang der Lenksäule wird dabei durch die Lenkspindel gebildet.
  • Vor allem die Vibrationen des Motors werden auf den Lenkungsstrang übertragen, wodurch an dem Lenkrad Schwingungen in Form eines Zitterns auftreten. Fahrbahnunebenheiten verstärken diesen Effekt. Um diese Lenkradschwingungen unter die Wahrnehmbarkeitsgrenze eines Fahrers zu drücken, und damit den Fahrkomfort zu verbessern, wird nun das erfindungsgemäße Schwingungsdämpfungssystem aus zwei Piezo-Flächenelementen eingesetzt.
  • Bei diesen Flächenelementen kann es sich beispielsweise um einen Flächenwandler handeln, in dem eine piezokeramische Platte zwischen Polymerschichten integriert ist. Solche Flächenwandler können sehr dünn ausgeführt werden, so dass sie eine Biegsamkeit aufweisen, die die Applikation unter Konturenanpassung erlaubt. Sie sind geeignet zur Verwendung im Regelkreis als Aktuator- und Sensoreinheiten, und können, falls dies gewünscht ist, auch mit mehreren Piezokeramikschichten ausgeführt sein. Piezoelektrische Keramiken werden vorzugsweise aus synthetischen anorganischen, ferroelektrischen und polykristallinen Keramikwerkstoffen hergestellt. Beispiele dafür sind modifizierte Blei-Zirkonat-Titanate zur Anwendung im Hochvoltbereich und Blei-Magnesium-Niobate zur Anwendung im Niedervoltbereich. Alternativ dazu können auch Folien basierend auf piezoelektrischen Dünnschichten eingesetzt werden, wobei diese auf einer Siliziumschicht abgeschieden werden. Zur Bildung der piezoelektrischen Dünnschichten werden meist Zinkoxid oder Aluminiumnitrid eingesetzt.
  • Ferner existiert mit dem Kunststoff-Polyvinylidenfluorid die Möglichkeit, eine piezoelektrische Folie zu schaffen, da sich Polyvinylidenfluorid polarisieren lässt und dadurch piezoelektrisch wird. Solche Folien lassen sich auch auf gekrümmte Oberflächen aufbringen, und können daran verklebt werden.
  • So kann nun erfindungsgemäß vermieden werden, einen komplizierten Aufbau zur Schwingungsdämpfung, wie in 1 als Stand der Technik gezeigt, zu verwenden. Dort stellt eine Gelenkscheibe 7 eine Schwingungsdämpfung des Lenkstrangs bereit, wobei allerdings der Lenkstrang unterbrochen wird und nunmehr die zwei Abschnitte 2, 12 bildet. Vorliegend ist die Anordnung der Gelenkscheibe 7 in direkter Nachbarschaft zu dem Gelenk 6 gezeigt.
  • Wird nun das erfindungsgemäße Schwingungsdämpfersystem eingesetzt, so kann die Gelenkscheibe 7 entfallen, und mit ihr auch die Zentrierung mittels Führungsbuchse 9, 10, sowie die Nietverbindung 8 der Gelenkscheibe 7 mit dem Lenkstrangabschnitt 12. Die Unterbrechung des Lenkstrangs in zwei Abschnitte 2, 12 ist dann nicht mehr nötig, und die Lenkspindel 2 kann, wie in 2 dargestellt, als ein Bauteil einfach dargestellt werden.
  • In 2, in der sich die Lenkspindel 2 ebenfalls von einem Gelenk 6 erstreckt, ist ein erstes Piezo-Flächenelement 1 zu sehen, das zweite Piezo-Flächenelement der Erfindung befindet sich, in dieser Darstellung nicht sichtbar, an der abgewandt liegenden Seite der Spindel 2. Die beiden Piezo-Flächenelemente, die über eine Regeleinrichtung gekoppelt das erfindungsgemäße Schwingungsdämpfersystem für die Lenkanordnung darstellen, können generell am Umfang verteilt, vorteilhaft radial voneinander angewandt an der Lenkspindel angeordnet sein, wobei deren Orientierung nicht zwangsläufig wie in 2 dargestellt, entsprechend der Längsachse der Lenkspindel 2 ausgerichtet sein muss, sie kann einen Winkel dazu bilden.
  • 3 zeigt nun schematisch eine Lenkanordnung 5, in der das Lenkgetriebe 3 über ein Gelenkelement 6 mit einem unteren Lenksäulenabschnitt 2 verbunden ist, der über ein weiteres Gelenkelement das Drehmoment der Lenkbewegung am Lenkrad 4 von dem oberen Lenkspindelabschnitt 2' übertragen wird. Hier ist die Anordnung der beiden piezoelektrischen Flächenelemente 1, 1' an dem unteren Lenkspindelabschnitt 2 dargestellt, generell ist deren Anordnung aber auch am Lenkgetriebe 3 oder am oberen Lenkspindelabschnitt 2' denkbar.
  • In 4 ist ein Regelkreis skizziert, in dem die beiden piezoelektrischen Flächenelemente, der Piezosensor und der Piezo-Aktuator miteinander verbunden sind. Durch die Regeleinrichtung, die gegebenenfalls durch eine auf zumindest einer der piezoelektrischen Flächenelementen vorhandenen Elektronik gebildet sein kann, findet ein kontinuierlicher Soll-Ist-Vergleich statt, indem eine durch den Piezosensor erfasste Schwingung der Lenkanordnung mit dem Soll-Wert verglichen wird, der vorliegend 0 sein soll. Eine Übertragungsfunktion berechnet aus dieser Schwingung der Lenkanordnung, die die Regelgröße x darstellt, eine Steuergröße u, mit der der Piezo-Aktuator angesteuert wird, um die Stellgröße y, die Kompensationsschwingung, zu generieren, die mit der erfassten Schwingung der Lenkanordnung in destruktiver Interferenz überlagern soll, so dass die beispielsweise durch Motorvibration hervorgerufene Schwingung der Lenkanordnung dem Soll-Wert nachgeführt wird, so dass die resultierende Restschwingung der Lenkanordnung minimiert oder günstigenfalls sogar eliminiert wird.
  • Vorteilhaft kann der durch die Schwingung der Lenkanordnung hervorgerufene Stromfluss im Piezosensor eine externe Spannungsversorgung überflüssig machen, indem dadurch die Steuergröße für den Piezo-Aktuator generiert wird.
  • Bezüglich des Einsatzes von piezoelektrischen Flächenelementen zur Schwingungstilgung im Lenkstrang ist auch der Einsatz eines einzigen piezoelektrischen Flächenelements in einem aktiven System denkbar, wobei das einzelne Flächenelement extern aktiv angesteuert wird. Eine solche externe Steuerung eines einzigen piezoelektrischen Flächenelements, welches als Aktuatoreinheit die Kompensationsschwingung erzeugen soll, kann dann nach einer empirisch ermittelten Kennlinie oder einem Schwingungsbild arbeiten. Auch hier kann auf dem piezoelektrischen Flächenelement selbst ein Teil der erforderlichen Elektronik angeordnet sein.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 10226477 A1 [0004]
    • - DE 102004002519 B3 [0005]
    • - DE 102004003175 B3 [0006]
    • - DE 102004033230 A1 [0007]
    • - DE 102008007162 A1 [0008]
    • - DE 102004001098 A1 [0009]

Claims (4)

  1. Schwingungsdämpfungssystem einer Lenkanordnung (5), das eine Sensoreinheit zur Erfassung einer Schwingung der Lenkanordnung (5) und eine Aktuatoreinheit zur Erzeugung einer Kompensationsschwingung umfasst, wobei die Sensoreinheit und die Aktuatoreinheit an der Lenkanordnung (5) angeordnet sind und zumindest ein piezoelektrisches Element umfassen, dadurch gekennzeichnet, dass die Sensoreinheit durch ein erstes piezoelektrisches Flächenelement (1) und die Aktuatoreinheit durch ein zweites piezoelektrisches Flächenelement (1') bereitgestellt wird, wobei das Schwingungsdämpfungssystem eine Regeleinrichtung umfasst, die mit dem ersten und dem zweiten piezoelektrischen Flächenelement (1, 1') gekoppelt ist und einen geschlossenen Regelkreis bildet, wobei die Regeleinrichtung in Abhängigkeit der von dem ersten piezoelektrischen Flächenelement (1) erfassten Schwingung der Lenkanordnung (5) das zweite piezoelektrische Flächenelement (1') derart ansteuert, dass die erzeugte Kompensationsschwingung destruktiv mit der Schwingung der Lenkanordnung (5) interferiert.
  2. Schwingungsdämpfungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die piezoelektrischen Flächenelemente (1, 1') an einem Lenkgetriebe oder einer Lenksäule der Lenkanordnung (5), insbesondere voneinander abgewandt radial an einem Umfang einer Welle (3) des Lenkgetriebes oder einer Lenkspindel (2, 2') der Lenksäule angeordnet sind.
  3. Schwingungsdämpfungssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der piezoelektrischen Flächenelemente (1, 1') eine Elektronikvorrichtung aufweist, durch die die Regeleinrichtung zumindest teilweise bereit gestellt wird.
  4. Schwingungsdämpfungssystem nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die piezoelektrischen Flächenelemente (1, 1') biegsame Kunststofffolienelemente sind, die zumindest eine Schicht aus einem piezoelektrischen Material umfassen, das aus einer Gruppe ausgewählt ist, die eine Piezokeramik, umfassend Blei-Zirkonat-Titanate und Blei-Magnesium-Niobate, eine Halbleiterdünnschicht, umfassend Zinkoxid, Aluminiumnitrid, und ein Polyvinylidenfluorid umfasst.
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